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Services für vernetzte eBike-Mobilität: Bosch präsentiert Connected Biking Plattform

24.03.2026

Pressemeldung

Elektrifizierte Mobilität

Services für vernetzte eBike-Mobilität: Bosch präsentiert Connected Biking Plattform

Stuttgart/Reutlingen – Moderne eBike-Mobilität ist nahtlos in den digitalen Alltag der Menschen integriert. Daraus entstehen für Unternehmen aus der Fahrrad-, Mobilitäts- und Servicewelt neue Chancen: Die Entwicklung attraktiver digitaler Angebote für ihre Kunden, optimierte Prozesse und innovative Geschäftsmodelle. Mit der Connected Biking Plattform bietet Bosch eBike Systems nun eine digitale Basis für die Entwicklung neuer eBike-Services und stellt standardisierte Schnittstellen und Expertise zur Verfügung. Unsere Connected Biking Plattform wird zu einem zentralen Bestandteil des digitalen Ökosystems rund um das eBike. Wir schaffen für Branchenakteure Möglichkeiten zur Entwicklung eigener digitaler Angebote. Erste Partner sind bereits angebunden und gestalten die vernetzte eBike-Mobilität zusammen mit uns....Claus Fleischer, CEO von Bosch eBike Systems Von der Konnektivität zu neuen Möglichkeiten Im Zentrum der neuen Plattform steht das vernetzte eBike. Über das Bosch ConnectModule erfasst das System kontinuierlich wichtige Informationen wie Zustand, Konfiguration, Nutzung und Servicedaten. So entsteht ein Kenntnisstand über den gesamten Lebenszyklus des eBikes – von der Auslieferung über den Betrieb bis zur Wiedervermarktung. Für die sichere Integration stellt Bosch eBike Systems eine modulare Toolbox aus standardisierten Schnittstellen und digitalen Bausteinen bereit. So können Partner beispielsweise über Cloud-APIs für das ConnectModule und die eBike Flow App diese Informationen für ihre eigenen Anwendungen nutzen. Mehrwert für die Fahrrad-Branche: Entwicklung, Service und neue Angebote Diese Einblicke in den kompletten Lebenszyklus eines eBikes eröffnen der gesamten Fahrradbranche neue Wege, um industrieseitig Abläufe zu vereinfachen und das Fahrerlebnis für die Endkunden kontinuierlich zu verbessern. Neue Modelle können gezielt an reale Nutzungsprofile angepasst werden, Wartung und Support werden mit effizientem Service gestärkt und App-Anbieter können innovative digitale Angebote entwickeln. eBike-Hersteller erhalten auf Basis der umfassenden Informationsgrundlage wertvolle Einblicke in die tatsächliche Nutzung ihrer vernetzten Modelle. Das Wissen über Lagerbestände, verwendete Funktionen oder den Systemstatus hilft, zukünftige Modelle und Ausstattungen gezielter zu entwickeln. Auch operative Abläufe lassen sich vereinfachen: Testflotten können effizient verwaltet und der Transport zum Handel durch die Tracking-Möglichkeit abgesichert werden. Zudem können eBike-Hersteller eigene Apps oder Abo-Services entwickeln und über „Content Cards" eigene Markeninhalte direkt in der eBike Flow App platzieren. Der Fachhandel profitiert von der Möglichkeit, eigene Miet- oder Testflotten auf dieser Basis noch besser organisieren zu können. Der Überblick über Standort und Verfügbarkeit jedes eBikes macht die Verwaltung deutlich effizienter und erhöht zudem den Diebstahlschutz. App- und Serviceanbieter können über die Connected Biking Plattform ihre Dienste an die eBike Flow App anbinden und so eine große, aktive eBike-Community erreichen. Einmal integriert, ermöglicht die Schnittstelle einen nahtlosen Austausch zwischen beiden Plattformen. Das schafft ein durchgängiges Erlebnis der gemeinsamen Nutzer und eine wertvolle Grundlage für die Weiterentwicklung eigener Services. Partner wie komoot sind hier bereits angebunden. Neue Potenziale für Flottenbetreiber, Leasing-Anbieter und Versicherungen Die Connected Biking Plattform eröffnet auch neue Möglichkeiten für professionelle Mobilitätsdienstleister: Flottenbetreiber können ihre eBikes effizienter verwalten und Ausfälle minimieren, Leasing-Anbieter den Werterhalt ihrer Modelle transparent nachvollziehen und Versicherungen Schadensrisiken minimieren. Das Ergebnis sind zuverlässigere Sharing-Dienste, transparente Leasing-Konditionen und nachvollziehbare Versicherungstarife. Flottenbetreiber erhalten in Echtzeit Informationen zu Standort, Ladezustand und Nutzung jedes einzelnen eBikes. Bei Diebstahl kann das eBike geortet und die Motorunterstützung deaktiviert werden. Diese Möglichkeiten haben Partner wie Papin oder Tilia bereits jetzt: So können sie beispielsweise Einsatz, Service und Ladevorgänge zentral planen und steuern. Das ermöglicht eine proaktive Wartung, reduziert Ausfälle und vereinfacht den Betrieb über viele Räder hinweg. Die Flotte bleibt damit zuverlässig verfügbar. Mobilitätsplattformen können eine Gesamtlösung mit Dashboards und Buchungsapps für das Flotten- und Verleihmanagement mit klarem Wettbewerbsvorteil anbieten. Der Vorteil: eine einzige, standardisierte Schnittstelle für alle eBikes mit dem smarten System von Bosch. Partner wie allride (AMAG-Gruppe), Connected Cycle , Friiway , Joyride , OKGO und Velo de Ville nutzen die Connected Biking Plattform bereits und helfen dabei Flotten- und Verleihanbietern ihre eBikes zu managen oder Händler durch Abomodelle beim Verkauf von eBikes zu unterstützen – ohne dass diese in eine eigene Lösung investieren zu müssen. Leasing-Anbiete r können den Zustand und die Service-Historie jedes eBikes über die gesamte Vertragslaufzeit hinweg transparent nachvollziehen. Das sichert den Werterhalt, erleichtert die technische Begutachtung bei der Rücknahme und macht die Bewertung von Rückläufern schneller und objektiver – die ideale Grundlage für eine profitable Wiedervermarktung. Zusätzlich können Leasing-Partner durch die Integration in die eBike Flow App digitale Zusatzservices anbieten. Für Kunden entsteht so ein nahtloses Erlebnis: Sie profitieren vom digitalen Diebstahlschutz und sehen ihre Vertragsdaten direkt in der eBike Flow App. Leasing-Anbietern wird so die Möglichkeit zu Optimierung des Kunden-Lifecycle-Managements gegeben und die Initiierung von Folgeleasing ermöglicht. Versicherungen profitieren von Alarm- und GPS-Ortungsfunktionen, die helfen können, Diebstähle zu verhindern und gestohlene Räder schneller wiederzufinden. Ein digitaler Diebstahlbericht bündelt zudem alle relevanten Daten zum eBike und zum Vorfall. Das ermöglicht eine deutlich schnellere, teils automatisierte Schadenbearbeitung und hilft dabei, Risiken oder Tarife künftig anhand echter Informationen passgenau zu kalkulieren. Connected Biking Plattform als digitales Rückgrat der eBike-Branche Damit die Vielfalt an digitalen Services der Branche für eBikerinnen und eBiker weiter zunehmen kann, braucht es eine zuverlässige und sichere technische Grundlage. Der Schutz personenbezogener Daten und die Informationssicherheit haben für Bosch eBike Systems auch in der Zusammenarbeit mit seinen Partnern höchste Priorität und sind fester Bestandteil der Unternehmensprinzipien. Dabei wird auf moderne Verschlüsselungstechniken und eine Systemarchitektur gesetzt, bei der jedes eBike individuell geschützt ist. Zudem werden alle von Bosch eBike Systems verarbeiteten Daten auf europäischen Servern nach strengem europäischem Datenschutzrecht gespeichert. Over-the-Air-Updates ermöglichen es außerdem, die Sicherheit jederzeit auf dem neuesten Stand zu halten. Der Schutz und die bewusste Steuerung personenbezogener Daten durch den Nutzer stehen dabei im Mittelpunkt. Mit der Connected Biking Plattform schafft Bosch eBike Systems ein digitales Rückgrat, das neue Maßstäbe setzt. So werden Partnern unzählige Möglichkeiten zur Gestaltung der digitalen Mobilität geboten. Die Connected Biking Plattform bildet dabei die Basis für ein Ökosystem, das mitwächst. Sie überzeugt bereits heute mit Angeboten von ersten Partnern und bildet gleichzeitig das Fundament für morgen. „Mit den umfangreichen Bausteinen unserer Connected Biking Plattform schaffen wir eine echte Win-Win-Situation: Kunden und Partner können Ideen einfach, schnell und zuverlässig umzusetzen, und so vielfältige, digitale Angebote entstehen lassen, von der die stetig wachsende Community aus eBikerinnen und eBikern profitiert. Die Zukunft des eBikens entsteht jetzt“, sagt Gregor Dasbach, Leiter Digital Business bei Bosch eBike Systems. Weitere Informationen zu den Möglichkeiten der Connected Biking Plattform sind hier zu finden.

Smarte Alltagshelfer: Wie Bosch-Produkte und Services Lebensqualität und Wohlbef ...

03.09.2025

Pressemeldung

Smart Home

Smarte Alltagshelfer: Wie Bosch-Produkte und Services Lebensqualität und Wohlbef ...

Berlin – Bosch zeigt auf der IFA in Berlin Produkte und Lösungen, die nicht nur den Alltag erleichtern, sondern zu Komfort, Wohlbefinden und Sicherheit beitragen. Im Mittelpunkt des Bosch-Messestands in Halle 1.1 steht das „Bosch Powerhouse“ voller Innovationen für Leben, Wohnen, Kühlen und Heizen. Hier wird erlebbar, wie Bosch mit „Ready #LikeABosch“ den Alltag neu definiert – smart, nachhaltig und ganz nah am Menschen.KI – Freund und Helfer beim Backen, Kochen und der Baby-Betreuung KI-Rezeptkonvertierung für den Cookit: Kochen und Backen wird zum grenzenlosen Vergnügen: Der AI Recipe Converter wandelt frei zugängliche Online-Rezepte automatisch in geführte Cookit-Rezepte um – ob von Foodblogs, Kochplattformen oder Rezept-Portalen. So lassen sich Millionen Rezepte zeitsparend und nach persönlichen Vorlieben zubereiten. Die KI erkennt Zutaten, Zubereitungsschritte und Garzeiten und passt die Anleitung automatisch an die Funktionen des Cookit an – für ein optimales Kocherlebnis. Die geführten Kochanleitungen sind individuell anpassbar, etwa hinsichtlich Portionsgröße, Ernährungspräferenzen oder verfügbaren Zutaten. Die Vision geht jedoch weit über den Cookit hinaus: Die KI-gestützten Services sollen künftig auch auf weitere vernetzte Küchengeräte wie Backöfen und Kochfelder ausgeweitet werden. KI-gebräunt im Backofen der Serie 8: Die automatische Gerichterkennung in den Premium-Backöfen der Serie 8 identifiziert mittlerweile bis zu 100 Gerichte und wählt selbstständig die optimalen Einstellungen. So gelingen Backen, Kochen und Braten mühelos – von Streuselkuchen bis Ofenkäse. Nutzer können sich auf andere Dinge konzentrieren, da der Backofen die Einstellungen für garantiert perfekte Ergebnisse übernimmt – jetzt neu im matten Design. KI ermöglicht Eltern sorgenfreies Schlafen: Mit dem intelligenten Bosch-Kinderbett Revol lassen sich Vitalwerte wie etwa die Herz- und Atemfrequenz kontrollieren. Zudem signalisiert die Software rechtzeitig, sollten Stofftier oder Decke die Atemwege des Kindes verdecken oder wenn es weint. Eine sanfte Schaukelbewegung kann dem Kind helfen, wieder in einen ruhigen Schlaf zu finden. Ob die erfassten Daten am Ende verschlüsselt auf Bosch-Servern abgelegt oder offline in den eigenen vier Wänden bleiben, entscheiden Nutzer selbst. Kleine Geräte, große Wirkung: Bosch bringt Power in Küche und Haushalt Gewinnt jedes Kräftemessen: Die neue Küchenmaschine der Serie 8 von Bosch ist die stärkste Küchenmaschine – hergestellt in Europa 1 . Der 1 800 Watt starke Motor mit dem Bosch 3D Planetarischen Rührwerk unterstützt selbst anspruchsvolle Backprojekte – mit achtmal mehr Knetzyklen ohne Überhitzung. Das große Fassungsvermögen der eleganten Rührschüssel von sechs Litern bietet ausreichend Platz für zehn Baguettes oder 2,8 Kilogramm Brotteig. Mehr als nur heiße Luft: Der XXL-size Air Fryer Serie 6 bereitet Gerichte bis zu 65 Prozent schneller zu und verbraucht bis zu 70 Prozent weniger Energie als herkömmliche Garmethoden 2 . Außerdem sorgt sie durch die moderne Frittiertechnologie mit wesentlich weniger Öl für leckere, gesündere Ergebnisse. Saugt und wischt auf Kommando: Der Spotless Saug- und Wischroboter in vier Varianten passt sich flexibel an unterschiedliche Haushalte an. In der Bosch Home Connect App 3 können Nutzende alle notwendigen Einstellungen für ihren Reinigungsroboter konfigurieren und ihn beispielsweise zu festgelegten Zeiten starten. Auch Sprachbefehle lassen sich dort aktivieren, sodass der Spotless auch über Alexa, Google Home und Apple HomeKit gesteuert werden kann. Energie sparen, Alltag erleichtern: Die neuen Bosch Großgeräte Leise Unterstützung für alltägliche Momente: Mit einem Geräuschpegel von nur 57 Dezibel im Abluftbetrieb in der höchsten Normalstufe sind die Hauben der Serie 6 und Serie 8 aktuell die leisesten integrierten Designhauben von Bosch. Sie sind die perfekte Ergänzung für jedes moderne Zuhause – bleiben unsichtbar, wenn sie nicht in Gebrauch sind, und bieten zusätzlichen Stauraum. Energieeffizient Waschen und Trocknen: Der Wärmepumpentrockner der Serie 8 bietet die beste Energieeffizienzklasse A und spart bis zu 78 Prozent Energie im Vergleich zu herkömmlichen Trocknern 4 . Mit Air Max Dry für bessere Trocknungsleistung, Cool Dry für schonenderes Trocknen sowie einem selbstreinigenden Kondensator bietet das Gerät eine umweltfreundliche und komfortable Lösung für den Alltag. Smarte Funktionen wie Smart Dry und Smart Start sind über die Home Connect App verfügbar. Die neue Waschmaschine der Serie 8 bietet 11 Kilogramm Kapazität und ist 20 Prozent effizienter als die Energieeffizienzklasse A. Die Waschmaschine sorgt über i-DOS mit Waschmittel-Scan für präzise Dosierung, Active Water Plus und Mini Load sparen Wasser und Energie bei kleinen Ladungen. Iron Assist reduziert Falten um bis zu 50 Prozent 5 – für weniger Bügelaufwand und mehr Komfort. „Technik fürs Leben“ – für ein Zuhause, das mitdenkt Bewegungsmelder mit Orientierungslicht: Der Bewegungsmelder II [+M] hat einen Erfassungsbereich von bis zu 13 Metern. Wetterfest und im Außenbereich einsetzbar verfügt er über einen Kleintierfilter, der Fehlalarme verhindert. Das integrierte Orientierungslicht schaltet sich bei Bewegungen und schwachem Umgebungslicht automatisch ein – für mehr Sicherheit im Dunkeln. Zusätzliche Sensoren für Temperatur, Erschütterung und Helligkeit ermöglichen smarte Automationen – etwa für Licht, Heizung oder Beschattung. Durch Kompatibilität mit Matter ist er sowohl im Bosch Smart Home System als auch in Matter-Systemen nutzbar – zukunftssicher und maximal flexibel. Smarter starten bei erneuerbarer Energieverfügbarkeit: Die vernetzten Geschirrspüler, Waschmaschinen und Trockner von Bosch denken mit. Dank der Smart Start-Funktion starten die Geräte automatisch dann, wenn besonders viel erneuerbare Energie verfügbar ist oder die Strompreise niedrig sind. Digitale Wartungsfunktionen und Updates über die Home Connect App sorgen für eine lange Lebensdauer und dauerhaft hohe Effizienz. Coole Technik für mehr Wohlbefinden Luft reinigen, entfeuchten und kühlen: Der Air 1000 Luftreiniger überzeugt als kompakter Helfer für kleine Räume bis 23 Quadratmeter, während der größere Air 4000 bereits als Testsieger bei Stiftung Warentest ausgezeichnet wurde und für Räume bis von 62,5 Quadratmeter ausgelegt ist. Die Geräte entfernen effektiv Schadstoffe, Allergene und feine Partikel aus der Raumluft. Für feuchte Räume bietet der Dry 4000 Luftentfeuchter zuverlässige Leistung: Bis zu 16 Liter Feuchtigkeit pro Tag werden leise und effizient aus Räumen bis 33 Quadratmeter entfernt. An heißen Tagen sorgt das mobile Klimagerät Cool 4000 für schnelle Abkühlung in Räumen bis 35 Quadratmeter – mit drei automatischen Modi für maximalen Komfort. Luftreiniger und Single-Split-Klimageräte gibt es seit Sommer auch in Matter-zertifizierten Varianten. Flüsterleise heizen und kühlen: Die Compress 5800i AW ist die leiseste Wärmepumpe im Bosch-Portfolio – ideal für eng bebaute Gebiete. Mit dem natürlichen Kältemittel R290 und fünf Leistungsklassen von 3,9 bis 11,6 Kilowatt bietet sie eine zukunftssichere Lösung für Heizen, Kühlen und Warmwasserbereitung. Das gewisse Extra: Intelligente Services für ein vernetztes Zuhause 24/7 Schutz für Haus und Hof: Mit dem neuen Service Security+ von Bosch Smart Home ist das Zuhause rund um die Uhr geschützt. Bei Einbruch, Feuer oder Wasserschaden ist eine Notrufleitstelle immer erreichbar und übernimmt im Ernstfall, und auch wenn niemand erreichbar ist, die Koordination mit Polizei, Feuerwehr oder persönlichen Notfallkontakten. Dieser Service integriert sich nahtlos in das bestehende Bosch Smart Home System und erweitert dessen Funktionalität durch professionelle Unterstützung und smarte Kamerafunktionen wie intelligente Audioanalyse und erweiterten Cloudspeicher. Alles in einer App: Mit dem neuen buchbaren Upgrade Home+ wird die zentrale Steuerung von bis zu drei Bosch Smart Home Systemen in einer einzigen App ermöglicht. Nutzer behalten dank der Multi-System-Steuerung jederzeit den Überblick über ihr Zuhause, die Ferien- und Pendlerwohnung oder können Angehörige bei der Nutzung aus der Ferne unterstützen. Zusätzlich bietet Home+ smarte Funktionen wie die intelligente Audioanalyse über die Eyes Innenkamera II, die Geräusche wie Glasbruch oder Alarme herkömmlicher Rauchwarnmelder zuverlässig erkennt und Benutzer sofort über die App informiert. Zudem ist ein erweiterter Cloudspeicher enthalten. Home+ ist ab Ende 2025 verfügbar. All-In+ von Bosch: Haushaltsgeräte flexibel zu mieten, statt zu kaufen, ist nachhaltig, transparent und bequem. Bei All-In+ sind Lieferung, Installation und Reparatur bei allen Angeboten inklusive. Dabei können Nutzende zwischen neuen und refurbished Geräten wählen – das sorgt nicht nur für maximale Flexibilität, sondern auch für einen geringeren ökologischen Fußabdruck. All-In+ von Bosch ist die Weiterentwicklung von BlueMovement: Mit neuem Namen, geschärftem Fokus und innovativen Service-Bundles macht All-In+ von Bosch Premiumgeräte so einfach zugänglich wie nie zuvor. Kunden haben die Wahl zwischen verschiedenen Abo-Modellen, die wichtigsten Services sind dabei immer inklusive. Hochwertige Geräte aus zweiter Hand: Gebrauchten Geräten ein zweites Leben geben und somit Umwelt und Ressourcen schonen – dieser Trend nimmt weltweit zu. Im Jahr 2024 haben sich allein in Deutschland 54 Prozent der Menschen ein Second-Hand-Produkt zugelegt, 59 Prozent waren es im gleichen Zeitraum in Indien und 63 Prozent im Vereinigten Königreich. Transparenz schaffen kann dabei Q-Trust : Ein Zertifikat für gebrauchte Bosch-Geräte, dass die Funktionsfähigkeit bestätigt und weitere Informationen wie zur Anzahl der Nutzungszyklen gibt. Somit erhalten Kunden mit weniger Budget die Möglichkeit, kostengünstig Markengeräte von Bosch bei voller Transparenz zu kaufen.1 Küchenmaschine designed und produziert in Europa mit der höchsten Wattage von 1 800 Watt. 2 Getestet während der Zubereitung einer Portion mittelschwerer Kost (300g), im Vergleich zu einem konventionellen 71 L Ofen mit Energielabel A+. 3 Einige der Funktionen können nur genutzt werden, wenn das Gerät über das Internet mit einem Home-Connect-Account und einem SingleKey-ID-Account verbunden ist. Home Connect ist ein Service der Home Connect GmbH. Weitere Informationen zu Home Connect gibt es auf www.home-connect.com . 4 Energieeinsparungen eines modernen Bosch-Wärmepumpentrockners (WRB247C40) mit 9 kg Trockenkapazität und 78 kWh (Energieverbrauch gemäß Verordnung (EU) 2023/2534) im Vergleich zu einem alten herkömmlichen Bosch-Trockner mit 9 kg Trocknungsleistung aus dem Jahr 2015 (WTG86400) mit 349 kWh (Energieverbrauch, ebenfalls für den Vergleich gemäß Verordnung (EU) 2023/2534 ermittelt). 5 Test Nr. E-0124-PT-24 des Deutschen Instituts für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF) vom 03.06.24, bezogen auf die Knitterreduzierung bei gewerblichen Baumwollbekleidungsstücken (T-Shirts und Businesshemden) im IronAssist- (oder smartFinish-) Programm gemäß DIN EN ISO 15487 im Vergleich zu Textilien, die nicht mit IronAssist behandelt wurden.Split-Klimageräte und Luftreiniger sprechen „Matter“ https://www.bosch-homecomfort.com/de/de/wohngebaeude/unternehmen/presse/matter-geraeteintegration-fuer-bosch/

Gemeinsam für mehr Sicherheit auf der Straße: Bosch und Microsoft erarbeiten neu ...

28.02.2024

Pressemeldung

Automatisierte Mobilität

Gemeinsam für mehr Sicherheit auf der Straße: Bosch und Microsoft erarbeiten neu ...

Stuttgart – Es ist ein Szenario, das sich kein Autofahrer wünscht: Ein Ball rollt auf die Fahrbahn und im nächsten Moment könnten Kinder auf die Straße laufen, ohne auf den Verkehr zu achten. Ein menschlicher Fahrer kann diese Situation durch sein Kontextwissen einschätzen. Heutige assistierte und automatisierte Fahrsysteme hingegen müssen das erst noch erlernen. Bosch untersucht, wie sich generative KI zur Verbesserung automatisierter Fahrfunktionen einsetzen lässt. Vor diesem Hintergrund ergründen Bosch und Microsoft derzeit Möglichkeiten zur Zusammenarbeit und zur maximalen Nutzung generativer KI. „Bosch arbeitet daran, eine neue Dimension von KI-Anwendungen im Fahrzeug zu erschließen“, sagte Dr. Stefan Hartung, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung, anlässlich des diesjährigen AIoT-Branchentreffens Bosch Connected World in Berlin. Generative KI soll es dem Fahrzeug künftig ermöglichen, Situationen einzuschätzen, entsprechend zu reagieren und so Verkehrsteilnehmer noch besser zu schützen. Mehr Sicherheit im Straßenverkehr – das wünschen sich auch 60 Prozent der Befragten des diesjährigen Bosch Tech Compass, einer weltweiten, repräsentativen Bosch-Umfrage zu den Themen Technologie und KI. Bosch arbeitet daran, eine neue Dimension von KI-Anwendungen im Fahrzeug zu erschließen,...sagt Dr. Stefan Hartung, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung. Generative KI soll mehr Sicherheit in Straßenverkehr bringen Die beiden Unternehmen gehen davon aus, dass eine Zusammenarbeit die Leistung automatisierter Fahrfunktionen auf die nächste Stufe heben würde. Die Hoffnungen ruhen dabei auf generativer KI, mit der der Komfort im Fahrzeug und die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer erhöht werden sollen. Um die generative KI zu füttern, dürften sich das umfassende Fahrzeugverständnis und die automobilspezifische KI-Expertise von Bosch als ebenso überaus wertvoll erweisen wie der Zugang des Technologieunternehmens zu Fahrzeugsensordaten. „Microsoft steht voll und ganz hinter der Verbesserung der Verkehrssicherheit. Daher freuen wir uns darauf, im Bereich generativer KI Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Bosch zu ergründen“, sagte Uli Homann, CVP und Distinguished Architect bei Microsoft. Wenn es darum geht, Systeme für das automatisierte Fahren zu trainieren, kommt KI heute noch schnell an ihre Grenzen. Aktuelle Fahrerassistenzsysteme können zwar bereits Personen, Tiere, Objekte und Fahrzeuge erkennen, doch schon in naher Zukunft könnten sie mithilfe generativer KI bestimmen, ob in der jeweiligen Situation ein Unfall droht. Generative KI trainiert Systeme für automatisiertes Fahren auf der Grundlage großer Datenmengen, aus denen so verbesserte Erkenntnisse gezogen werden. So ließe sich beispielsweise ableiten, ob es sich bei einem Objekt auf der Fahrbahn um eine Plastiktüte oder beschädigte Fahrzeugteile handelt. Mit dieser Information kann entweder eine direkte Kommunikation zum Fahrer aufgenommen werden – wie die Einblendung von Warnhinweisen – oder es können entsprechende Fahrmanöver eingeleitet werden – wie eine Bremsung unter Einschalten des Warnblinkers. Bosch und Microsoft haben bereits bei der Entwicklung einer Softwareplattform für die nahtlose Vernetzung von Autos und Cloud zusammengearbeitet und werden nun gemeinsam neue Möglichkeiten ergründen, um ihre Kunden und die gesamte Automobilbranche in den Genuss hochmoderner KI-Technologie zu bringen. Generative KI als Innovationsbooster „Generative KI ist ein Innovationsbooster und kann die Industrie verändern, ähnlich wie die Erfindung des Computers“, sagt Bosch-Geschäftsführerin und Chief Digital Officer Dr. Tanja Rückert. Das zeigt auch der neue Bosch Tech Compass 2024: Demnach sind 64 Prozent der Befragten der Meinung, dass KI die bedeutendste Technologie der Zukunft ist. Zum Vergleich: Nur ein Jahr zuvor waren davon lediglich 41 Prozent der Befragten überzeugt. Generative KI ist ein Innovationsbooster und kann die Industrie verändern, ähnlich wie die Erfindung des Computers,...sagt Bosch-Geschäftsführerin und Chief Digital Officer Dr. Tanja Rückert. Von der Fertigung bis zum Berufsalltag – bei Bosch kommt generative KI bereits in vielen Bereichen zur Anwendung. Dabei arbeitet das Unternehmen neben Microsoft mit mehreren Partnern, darunter AWS, Google und Aleph Alpha, zusammen. Schon im vergangenen Jahr hat die Corporate-Venture-Capital-Einheit der Bosch-Gruppe, Bosch Ventures, in das KI-Unternehmen Aleph Alpha investiert. Darüber hinaus hat Bosch eine inhaltliche Zusammenarbeit mit dem Start-up angekündigt, um gemeinsam neue Anwendungsfälle, sowohl für Beschäftigte als auch für Kunden von Bosch, umzusetzen. „Bosch und Aleph Alpha wollen voneinander lernen, vom Know-how des jeweils anderen profitieren und gemeinsam an domänen-übergreifenden Anwendungsfällen arbeiten“, so Rückert. Diese Partnerschaft trägt nun erste Früchte: Bosch führt in Nordamerika in Zusammenarbeit mit Aleph Alpha eine KI-basierte Spracherkennung im Auftrag eines Premium-Automobilherstellers ein. Ein Sprach-Bot versteht und beantwortet dabei Pannenservice-Anrufe mithilfe einer natürlichen Sprachverarbeitung, die auch Dialekte, Akzente und Stimmungen erfasst. Die Wartezeit für den Fahrer wird aufgrund der Direktannahme des Gesprächs auf ein Minimum reduziert. Bereits 40 Prozent der Anrufe können automatisiert bearbeitet und gelöst werden. Bei komplexeren Anfragen übermittelt der Bot alle relevanten Informationen an einen Service-Center-Agenten, der den Fall unmittelbar übernimmt. Von der KI-Suchmaschine bis hin zur Fertigung Insgesamt beschäftigen sich derzeit bei Bosch KI-Experten mit inzwischen deutlich mehr als 120 konkreten Anwendungsmöglichkeiten, die sich aus neuen KI-Modellen für Beschäftigte und Kunden des Unternehmens ergeben. Dazu zählen beispielsweise die Generierung von Software-Programmcode oder leistungsfähige Chat- und Voicebots zur Unterstützung von Technikern oder zur Interaktion mit Endkunden. Ende 2023 ist die unternehmensinterne KI-Suchmaschine „AskBosch“ live gegangen, die über natürliche Sprache schnelleren Zugriff auf verschiedenste, beispielsweise im Intranet verteilte Datenquellen bietet. Zusätzlich zu extern verfügbaren Daten bezieht „AskBosch“ auch interne Datenquellen mit ein. So können die Bosch-Mitarbeitenden Bosch-spezifische Informationen recherchieren. Auch in der Fertigung sorgt generative KI für mehr Geschwindigkeit: Bosch startet in zwei deutschen Werken erste Projekte, bei denen generative KI synthetische Bilder erzeugt, um KI-Lösungen für die optische Inspektion zu entwickeln und zu skalieren oder bereits vorhandene KI-Modelle zu optimieren. Bosch geht davon aus, dass sich so die Zeit von Projektierung über Inbetriebnahme bis hin zum Hochlauf von KI-Anwendungen von derzeit sechs bis zwölf Monaten auf nur noch wenige Wochen reduziert. Nach erfolgreicher Pilotierung soll dieser Service zur Generierung synthetischer Daten allen Bosch-Standorten angeboten werden. Bosch Tech Compass 2024: Tempo beim Einsatz künstlicher Intelligenz Der Einsatz von KI in immer mehr Lebensbereichen macht auch die berufliche Weiterbildung immer wichtiger: Davon sind 58 Prozent der Befragten des Bosch Tech Compass überzeugt. Vor allem in den USA ist die Zustimmung mit 63 Prozent groß (Deutschland: 54 Prozent, China: 52 Prozent). Bosch macht auch hier Tempo beim Einsatz künstlicher Intelligenz und nimmt seine Mitarbeitenden auf diesem Weg mit. Im Jahr 2019 hat Bosch ein KI-Trainingsprogramm ins Leben gerufen, um zunächst 30 000 Mitarbeitende im Bereich künstliche Intelligenz zu schulen. Bisher haben rund 28 000 Mitarbeitende das Programm durchlaufen. Dieses wurde ebenso wie der Bosch-KI-Kodex, der ethische Leitlinien für den Umgang mit künstlicher Intelligenz setzt, um Inhalte zu generativer KI ergänzt. Alle Ergebnisse des Bosch Tech Compass 2024 finden Sie hier . Über die Umfrage: Für die repräsentative Studie wurden im Dezember 2023 von der Gesellschaft für Innovative Marktforschung mbH (GIM) im Auftrag der Robert Bosch GmbH Personen ab 18 Jahren in sieben Ländern (Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien und USA) online befragt. In Deutschland, Frankreich und Großbritannien wurden jeweils mindestens 1 000 Personen befragt, in Brasilien, China, Indien und den USA jeweils mindestens 2 000 Personen. Die Stichproben sind repräsentativ für das jeweilige Land in Bezug auf Region, Geschlecht und Alter (BR, DE, FR, UK, US: 69 Jahre / CN, IN: 18–59 Jahre).

Deutsche Industrie schlägt neuen Entwicklungs- Standard für sicheres automatisie ...

21.11.2023

Pressemeldung

Automatisierte Mobilität

Deutsche Industrie schlägt neuen Entwicklungs- Standard für sicheres automatisie ...

Stuttgart – Die deutsche Automobilindustrie hat sich in einem Verbundprojekt mit 21 Partnern zusammengeschlossen und die weltweit ersten Strukturen entwickelt, um Sicherheitsstandards bei automatisierten Fahrzeugen im urbanen Umfeld nachweisbar zu machen. Vier Jahre nach Beginn des Verbundprojektes Verifikations- und Validierungsmethoden (VVM) liegen die Ergebnisse vor. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz geförderte und von der VDA Leitinitiative autonomes und vernetztes Fahren initiierte vorwettbewerbliche Forschungsprojekt geht bei der Abschlusspräsentation heute detailliert auf die Erkenntnisse ein und trifft sich zum Dialog in der Carl-Benz-Arena in Stuttgart.Je höher der Grad beim automatisierten Fahren und je komplexer das Einsatzgebiet eines Systems, desto mehr Faktoren müssen bei der Entwicklung berücksichtigt werden. Bereits heute sind erste SAE Level 3-Systeme für das Autobahnfahren und ein SAE Level 4-System für das fahrerlose Parken zugelassen. Für eine Ausweitung auf weitere Einsatzgebiete – wie dem Stadtverkehr – steigen die Komplexität und die Anforderungen an Fahrzeug und System deutlich an. Aus diesem Grund sind entsprechend geeignete Verifikations- und Validierungsmethoden notwendig, was im Fokus der Arbeitsgemeinschaft des VVM-Projekts stand. Herausforderung Stadtverkehr „Fußgänger, Radfahrer, motorisierte Zweiräder, schwer einsehbare Straßenkreuzungen: Eine der größten Herausforderung beim automatisierten Fahren stellt das Beherrschen des Verkehrs im urbanen Umfeld dar. Dieser ist geprägt durch viele Verkehrsteilnehmer, Ampelsysteme, Verkehrszeichen und Fahrzeuge“, sagt Roland Galbas von Bosch, Leiter des Konsortialprojektes VVM. „Damit das Fahrzeug in Zukunft auch höchst seltene Szenarien beherrscht, braucht es nachvollziehbare Strukturen und Prozesse, die den sicheren Betrieb eines Systems in Ausnahmesituationen nicht nur ermöglichen, sondern das sichere Manövrieren auch nachweisen können.“ „Das Forschungsprojekt VVM widmet sich genau diesem Nachweis, dass die automatisierten Fahrfunktionen sicher und zuverlässig reagieren und darüber hinaus bzgl. Präzision und Qualität einen Nutzen für den Kunden darstellen”, sagt Dr. Mark Schiementz von BMW, ebenfalls Leiter des Projektes. „Flankiert durch Regularien gilt für die deutsche Automobilindustrie der Grundsatz, eben nicht nur den schnellsten technologischen Fortschritt auf die Straße zu bringen, sondern jederzeit sichere Fahrzeuge und Systeme bereitzustellen, auf die man sich verlassen kann. Und diese Zuverlässigkeit beginnt bereits in der Entwicklung dieser Systeme.” Voraussetzung für Verkehrszulassung: Nachweisbare Sicherheit Bereits bei der Auslegung und Entwicklung von automatisierten Fahrfunktionen steht der Sicherheitsgrundsatz an erster Stelle. Entsprechend müssen diese Sicherheitsfunktionen für die Verkehrszulassung eines Fahrzeuges und einer zertifizierten Freigabe für den Straßenverkehr nachgewiesen werden. Um diesen Nachweis erbringen zu können, haben die 21 Projektpartner gemeinsam ein Modell erarbeitet, das aus verschiedenen Verfahren, Methoden und Werkzeugen besteht. So kann mittels einer sogenannten Sicherheitsargumentation, der Nachweis erbracht werden, dass das System sicher nutzbar ist. Für die methodische Ausgestaltung dieses Modells haben die Partner in mehreren Teilprojekten zusammengearbeitet. Branchenweit angewendet, würde das definierte Modell die Grundlage schaffen, die Sicherheit in automatisierten Fahrzeugen nachzuweisen. „Die hier erarbeiteten Modelle ermöglichen es erstmals, dass allen Automobilherstellern dieselben Strukturen bei der Verifikation und Validierung automatisierter Fahrsysteme im städtischen Umfeld zur Verfügung stehen. Diese Vereinheitlichung könnte dann auch in industrieweite Standards münden, die den Straßenverkehr für alle Verkehrsteilnehmer noch sicherer machen können”, erklärt Dr. Helmut Schittenhelm, Projektkoordinator von Mercedes-Benz. Technologie-Vorreiter aus Deutschland Der methodische Ansatz aus dem VVM-Projekt ist weltweit der erste Standard, der auch industrielle Prozesse berücksichtigt. Damit macht sich die deutsche Automobilindustrie erneut zum technologischen Vorreiter beim automatisierten Fahren. Bereits im Jahr 2021 trat mit einem entsprechenden Gesetz in Deutschland die weltweit erste Regulierung für vollautomatisiertes Fahren (SAE Level 4) in Kraft. In 2022 wurde eine entsprechende Verordnung mit den technischen Details beschlossen, um entsprechende Fahrzeuge auf deutschen Straßen zulassen und betreiben zu können. Somit setzt die deutsche Autoindustrie einmal mehr an der Komplexität des automatisierten Fahrens an und macht sie beherrschbarer. Am Ende seiner Projektlaufzeit und aufbauend auf den Ergebnissen der Vorgängerprojekte Pegasus und SetLevel liefert VVM erstmals einen durchgängigen methodischen Sicherheitsansatz für automatisiertes Fahren im urbanen Umfeld, mit dem eine branchenweite Zusammenarbeit und Wertschöpfung möglich wird. Der im Projekt verfolgte Ansatz des szenarien-basierten Sicherheitsnachweises könnte nach behördlicher Zustimmung helfen, weltweite Standards zu setzen. VVM hat ein für die Branche zukunftsrelevantes Referenzsystem geschaffen, das eine methodische Lücke für die praktische Absicherung schließt und die Vorreiterrolle der deutschen Industrie im internationalen Wettbewerb beim automatisierten Fahren festigt.

Wie der Verkehr in der Stadt durch Vernetzung effizienter und sicherer gestaltet ...

26.09.2023

Pressemeldung

Automatisierte Mobilität

Wie der Verkehr in der Stadt durch Vernetzung effizienter und sicherer gestaltet ...

Stuttgart – Der digitale Wandel, zunehmende Urbanisierung und Automatisierung sowie die Notwendigkeit zu höherer Energieeffizienz und Klimaschutz sind aktuelle Herausforderungen für den Mobilitätssektor. Mit dem dreijährigen Forschungsprojekt LUKAS (Akronym für „Lokales Umfeldmodell für das kooperative, automatisierte Fahren in komplexen Verkehrssituationen“) erforschen Bosch, InMach, IT-Designers, Mercedes-Benz, Nokia und die Universitäten Ulm und Duisburg-Essen, wie die Verkehrseffizienz und Sicherheit im zukünftigen Mischverkehr urbaner Verkehrsräume gesteigert werden können. Dabei spielt die zuverlässige Kommunikation zwischen automatisierten und nicht-automatisierten Verkehrsteilnehmern sowie der Infrastruktur eine tragende Rolle. Gefördert wurde dieses Projekt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz im Rahmen des Fachprogramms für neue Fahrzeug- und Systemtechnologien mit 5,2 Millionen Euro.Mehr Sicherheit und Effizienz durch Datennutzung aus dem lokalen Umfeld Um eine Steigerung der Verkehrseffizienz und -sicherheit im zukünftigen Mischverkehr urbaner Verkehrsräume zu erreichen, nutzt das Forschungsprojekt LUKAS alle im lokalen Umfeld verfügbaren Informationen, beispielsweise von Infrastruktursensoren, vernetzten Pkw und Nutzkraftwagen, aber auch von mobilen Geräten wie Smartphones von Fußgängern oder Radfahrern. Dieses Konzept liefert anonymisierte Daten von Verkehrsteilnehmern und stationären Objekten. Sie umfassen zum Beispiel Position, Ausmaße, gegebenenfalls Fahrgeschwindigkeit und Bewegungsrichtung. Die vorverarbeiteten Sensorinformationen werden an einen so genannten Edge-Server, einen Server, der direkt an das 5G-Netz in der Nähe des Kreuzungsbereiches angeschlossen ist und eine Datenübertragung mit minimalen Verzögerungszeiten ermöglicht, weitergegeben. Ein Fusionsalgorithmus des Edge-Servers ist in der Lage, ein umfassendes Modell der lokalen Umgebung zu erstellen und darauf aufbauend Manöver für vernetzte Verkehrsteilnehmer zu planen. Objektinformationen des Server-Umfeldmodells werden an sie zurückgespielt. Damit erweitert sich der Überblick um Bereiche, die die Verkehrsteilnehmer selbst nicht erfassen können. „Der Edge-Server berechnet unter anderem mit Methoden der künstlichen Intelligenz ein optimiertes, kooperatives Manöver und übermittelt Handlungsanweisungen an die vernetzten Verkehrsteilnehmer. Mit diesem Ansatz ist es möglich, die Gesamt-Energie-Effizienz einer Verkehrsszene und die Sicherheit insbesondere verletzlicher Verkehrsteilnehmer zu erhöhen... erklärt Dr. Rüdiger Walter Henn, Leiter des „LUKAS“-Projekts beim Konsortialführer Bosch. LUKAS-Pilotanlange in Ulm-Lehr Die Erprobung fand im öffentlichen Raum statt: Dafür nutzte das Konsortium eine von der Stadt Ulm unterstützte und von der Universität Ulm betriebene Pilotanlage im Stadtteil Lehr. Es handelt sich dabei um eine Kreuzung mit abbiegender Vorfahrtsstraße und einmündender Nebenstraße. Aufgrund der dortigen Bebauung besteht eine Sichtverdeckung auf die Vorfahrtsstraße, was diese Straßensituation besonders für den Realverkehr interessant macht. „Diese Anlage bietet uns hervorragende Möglichkeiten, die erforschten und entwickelten Ansätze direkt im realen Verkehr zu erproben und damit sehr schnell eine Aussage über deren Praxistauglichkeit zu machen“, erläutert Priv.-Doz. Dr.-Ing. Michael Buchholz, Leiter der Forschungsgruppen Elektromobilität und Vernetztes Fahren/Vernetzte Infrastruktur des Instituts für Mess-, Regel- und Mikrotechnik der Universität Ulm, der die Pilotanlage verantwortet. Im Kreuzungsbereich sind die Laternenmasten mit Video-, Lidar- und Radar-Sensoren ausgestattet, um den laufenden Verkehr zu detektieren und zu klassifizieren. Die Objektinformationen – Personen und Fahrzeuge sind aus Datenschutzgründen nicht identifizierbar – werden über ein 5G-Netz des Partners Nokia an den Edge-Server gesendet. Dieser beherbergt das globale Umfeldmodell, verschiedene untersuchte Varianten der kooperativen Manöverplanung sowie ein Warn-Modul für Fußgänger und Radfahrer. Sicherer und effizienter unterwegs dank Vernetzung Zur Darstellung von kooperativen Anwendungsfällen im Mischverkehr bringen Bosch, Mercedes-Benz und die Universität Ulm vernetzte und zum Teil automatisierte Pkw ein. InMach stellt einen vernetzten Prototyp einer Kehrmaschine. Spezielle Smartphone-Apps der IT-Designers GmbH und Nokia ermöglichen die Vernetzung von Fußgängern und Radfahrern mit dem Edge-Server. Für die simulative Unterstützung der Verkehrsszenen erhebt IT-Designers Daten mit einer Video-Drohne. Die Universität Duisburg-Essen unterstützt das Projekt mit Verkehrsfluss-Simulationen. In allen getesteten Anwendungsfällen konnte der Nutzen des LUKAS-Ansatzes im Sinne der Erhöhung der Verkehrseffizienz und -sicherheit verifiziert werden. Simulative Ergebnisse von KI-basierten Planungsalgorithmen lassen eine signifikante Erhöhung des Verkehrsflusses erwarten. Untersuchungen des Partners Mercedes-Benz zeigen eine deutliche Reduktion des Verbrauchs sowie eine Verkürzung der Durchfahrzeiten im Kreuzungsbereich im Vergleich zu konventionellen Fahrten. Vorbeifahrten an stehenden Fahrzeugen und die Straßenüberquerung verletzlicher Verkehrsteilnehmer werden in unübersichtlichen Bereichen abgesichert, indem der Gegenverkehr für ein kooperatives Verhalten verzögert wird. Die Verkehrsteilnehmer erkennen dank der neuen Technik und der kooperativen Szenenplanung frühzeitig, mit welcher Fahrstrategie sie sich sicher und effizient verhalten können. Mit den Ergebnissen des LUKAS Projektes konnten die Konsortialpartner aufschlussreiche Erfahrungen bezüglich des vernetzten, kooperativen Fahrens sammeln und diese in die Entwicklung neuer Produkte einfließen lassen. Der von LUKAS entwickelte Ansatz kann dazu beitragen, das automatisierte Fahren im städtischen Mischverkehr effizienter und für alle Verkehrsteilnehmer sicherer zu gestalten.

Viele Anwendungen leicht gemacht: Bosch bringt kostengünstigen Bewegungssensor B ...

20.10.2022

Pressemeldung

Sensortec

Viele Anwendungen leicht gemacht: Bosch bringt kostengünstigen Bewegungssensor B ...

Durch die Kombination aus Simplizität und hervorragendem Preis-Leistungs-Verhältnis wird der BMI323 ganz neue Anwendungen für IMUs erschließen ...sagt Dr. Stefan Finkbeiner, Geschäftsführer von Bosch Sensortec. Winzige MEMS-Bewegungssensoren umgeben uns überall. Sie machen Verbraucherprodukte benutzerfreundlicher und verbessern die Art und Weise, wie unsere Smartphones und andere Geräte mit uns kommunizieren. Diese Sensoren sind präzise, kompakt und stromsparend, aber bisher waren sie für einfache Anwendungen zu komplex. Deshalb bringt Bosch Sensortec den BMI323 auf den Markt, einen intelligenten Inertialsensor ("IMU, Inertial Measurement Unit") mit ausgezeichneter Leistung und integrierten Funktionen, die eine kürzere Entwicklungszeit ermöglichen. "Durch die Kombination aus Simplizität und hervorragendem Preis-Leistungs-Verhältnis wird der BMI323 ganz neue Anwendungen für IMUs erschließen", sagt Dr. Stefan Finkbeiner, Geschäftsführer von Bosch Sensortec. "Dazu gehören Standard-Konsumgüter wie Spielzeuge, Gaming Controller, Fernbedienungen, Wearables, Fitness-Tracker, Smartwatches sowie Tablets und Laptops." Wie sein Vorgänger BMI160 ist der neue BMI323 eine universell einsetzbare IMU mit geringem Stromverbrauch. Er kombiniert präzise Beschleunigungs- und Drehratenmessungen (gyroskopisch) mit intelligenten integrierten Funktionen, die durch Bewegung ausgelöst werden. Die integrierten Funktionen machen die Entwicklung für OEMs schneller und einfacher. So enthält der BMI323 bereits die Plug-and-Play-Schrittzähler-Software von Bosch Sensortec, sodass die Kunden keine Zeit für die Entwicklung eigener Algorithmen aufwenden müssen. Ebenfalls integriert ist die Bewegungserkennung, die Subsysteme ein- oder ausschalten kann, wenn ein Gerät, wie eine TV-Fernbedienung, abgelegt oder in die Hand genommen wird. Dadurch wird der Stromverbrauch insgesamt gesenkt. Im Vergleich zum BMI160 bietet der BMI323 eine bessere Leistung des Beschleunigungssensors und einen geringeren Stromverbrauch. Im Hochleistungsmodus, bei dem sowohl das Gyroskop als auch der Beschleunigungssensor zum Einsatz kommen, hat der BMI323 einen Stromverbrauch von 790µA im Vergleich zu 925µA des BMI160. Das entspricht einer Reduzierung um fast 15%. Der 6-achsige BMI323 verfügt über ein selbstkalibrierendes triaxiales 16-Bit-Gyroskop, einen triaxialen 16-Bit-Beschleunigungsmesser und einen digitalen 16-Bit-Temperatursensor in einem Miniatur-LGA-Gehäuse mit den Abmessungen 2,5 x 3,0 x 0,83 mm3 (14 Pins). Der BMI323 ist pin-kompatibel zum BMI160 und anderen Bauelementen und ist der erste IMU-Baustein von Bosch Sensortec, der neben den I2C- und SPI-Schnittstellen auch die neue I3C-Schnittstelle unterstützt. Verfügbarkeit: Der BMI323 ist ab sofort verfügbar. Website: https://www.bosch-sensortec.com/products/motion-sensors/imus/bmi323/ Journalistenkontakt: Katharina Sorg Telefon: +49 711 811-26074 Twitter: @BoschMEMS

IAA Transportation: Bosch will mit klimaneutralen Antrieben weiter wachsen

19.09.2022

Pressemeldung

Mobility

IAA Transportation: Bosch will mit klimaneutralen Antrieben weiter wachsen

Stuttgart/Hannover – Klimaschutz, Kostendruck, Fahrermangel – die weltweite Transport- und Logistikbranche steht vor großen Herausforderungen. Bosch liefert dafür Lösungen. Auf dem Weg zum klimaneutralen Güterverkehr weitet das Technologieunternehmen sein Antriebsportfolio weiter aus. Neben dem in Nutzfahrzeugen noch lange unverzichtbaren Diesel bietet Bosch elektrische Antriebe mit Batterie und Brennstoffzelle. Als weitere Option kommt vor allem für schwere Bau- und Landmaschinen nun noch der Wasserstoffmotor hinzu, mit dem Bosch die Lücke bei den alternativen Antrieben schließt. „Im Zeichen des Klimaschutzes wird sich der Güterverkehr vielfältiger bewegen als bisher. Durch alternative Antriebe erwarten wir im Laufe der Dekade einen Wachstumsschub für unser Geschäft“, sagte Dr. Markus Heyn, Bosch-Geschäftsführer und Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility Solutions, auf der diesjährigen IAA Transportation in Hannover. In einer von Unsicherheiten geprägten Welt legt der Bosch-Umsatz mit Mobility Solutions in diesem Jahr wechselkursbereinigt bisher um sechs Prozent zu. Jeder vierte Euro entfällt dabei auf Technik für Transporter bis zu 40-Tonnern. Zusätzlich zu Antrieben sind die Fahrerassistenz und die Vernetzung Säulen des Nutzfahrzeuggeschäfts von Bosch. Im Zeichen des Klimaschutzes wird sich der Güterverkehr vielfältiger bewegen als bisher. Durch alternative Antriebe erwarten wir im Laufe der Dekade einen Wachstumsschub für unser Geschäft...Dr. Markus Heyn, Bosch-Geschäftsführer und Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility Solutions Bosch bringt neue Energie in den Nutzfahrzeug-Antrieb Bosch-Prognosen zufolge werden 2025 weltweit noch mehr als 80 Prozent aller Nutzfahrzeuge ab sechs Tonnen von einem Diesel angetrieben. Danach nimmt die Antriebsvielfalt zu: Bis 2035 wird jedes zweite neue Nutzfahrzeug elektrisch angetrieben sein – entweder batterieelektrisch oder wasserstoffbasiert. „Besonders im Nutzfahrzeug ist Technologieoffenheit sinnvoll. Je nach Anwendung wird es mehr als einen klimaneutralen Lkw-Antrieb geben“, sagte Heyn. Bei Bosch arbeiten allein 3.400 Entwickler am Nutzfahrzeug-Antrieb von morgen. Dabei macht kein anderes Unternehmen elektrisch so vielseitig mobil wie Bosch – vom eBike bis zur Baumaschine, vom Siliziumkarbid-Chip bis zum kompletten Antriebsmodul. Das zahlt sich aus: Für den batterieelektrischen Antrieb verzeichnet Bosch bereits 30 Serienaufträge von Herstellern. Große Pläne hat Bosch mit der Brennstoffzelle. Bis 2025 will das Unternehmen mehr als 40 000 eigene Brennstoffzellen-Systeme auf der Straße haben. Dafür produziert Bosch auch die Stacks selbst und baut weltweit Produktionen in Kundennähe auf – in den Werken Anderson (USA), Wuxi (China) und Bamberg (Deutschland). Nicht nur in Brennstoffzellen kann Wasserstoff zum Vortrieb von Lkw dienen, sondern auch in H2-Motoren. Bosch entwickelt dafür die benötigten Steuergeräte sowie die Einspritztechnik und hat in Indien bereits ein Serienprojekt gewonnen. Bosch bringt dem Lkw das Fahren bei Bosch ist aber nicht nur in der Hardware, sondern auch in der Software zu Hause. Jeder zweite Mitarbeiter in der Forschung und Entwicklung der Mobility Solutions ist Software-Entwickler. Das kommt nicht zuletzt der Entwicklung des automatisierten Fahrens zugute. Daran arbeitet Bosch mit 1.100 Entwicklern und liefert neben Software, Sensoren und Fahrzeugcomputern auch die Aktuatoren aus einer Hand. „Das automatisierte Fahren kommt, getrieben unter anderem durch den akuten Fahrermangel. Nirgends ist es wirtschaftlich so sinnvoll wie im Nutzfahrzeug“, sagte Heyn. Schon jetzt fehlen allein europaweit 400.000 Fahrer. Ziel von Bosch ist es, den fahrerlosen Betrieb auf Autobahnen bis zum Ende der Dekade zu realisieren. 2025 geht ein Fahrzeugcomputer, der die Verarbeitung von Sensordaten in Echtzeit ermöglicht, bei einem europäischen Lkw-Hersteller in Serie. Bosch macht mit seiner Technik die Elektronik-Architektur in künftigen Nutzfahrzeugen deutlich leistungsfähiger und liefert damit die Basis für den Software-definierten Lkw. Auf dem Weg zum automatisierten Fahren macht das Unternehmen gutes Geschäft mit der Fahrerassistenz. Bestes Beispiel: Corner-Radarsensoren im Truck. Hier wächst der Markt in den nächsten Jahren um 40 Prozent, Bosch um nahezu 60 Prozent. Treiber sind hier unter anderem die gesetzlichen Vorgaben für den Unfallschutz im Nutzfahrzeug. So gehört der Abbiege-Assistent in Europa ab 2024 zur Pflichtausstattung. Bosch bringt Logistik-Plattform an den Start An der Zukunft des Güterverkehrs arbeitet Bosch auch über die Motorhaube hinaus. Auf einer gemeinsam mit dem US-Cloudanbieter Amazon Web Services (AWS) betriebenen Software-Plattform bündelt Bosch nicht nur eigene Logistikservices, sondern auch Services von Drittanbietern. Die Integration ermöglicht ein Plus an Effizienz. Statt der bisherigen Vielzahl unabhängiger Lösungen erhalten Logistik- und Speditionsunternehmen auf der ganzen Welt schnellen und unkomplizierten Zugang zu digitalen Services aus einer Hand. „Schon in diesen Wochen starten wir mit unserer Logistik-Plattform in Indien, Anfang nächsten Jahres auch in Europa und den USA“, sagte Heyn. Zu den Bosch-Services für die Transport- und Logistikbranche zählt zum Beispiel das Logistik-Monitoring. Jährlich überwachen Service-Center von Bosch bei 30.000 bis 40.000 Lkw-Touren den Zustand kritischer oder gar lebenswichtiger Waren. In der Corona-Pandemie hat Bosch so auch die Überwachung von Impfstoff-Transporten übernommen. Starke Nachfrage findet auch das Secure Truck Parking. Über den Service können sichere Lkw-Parkplätze gebucht werden. Dazu bietet Bosch in elf Ländern Europas 100 passende Areale entlang der Autobahnen. Allein 2021 hat sich das Buchungsaufkommen verdreifacht. Zudem erweitert Bosch sein Serviceportfolio um eine Nachrüstlösung des schlüssellosen Zugangssystems für Nutzfahrzeuge, die 2023 auf den Markt kommt.BOSCH AUF DER IAA TRANSPORTATION 2022 Panels mit Bosch-Experten auf der IAA Conference: Dienstag, 20. September; 14:15 – 15:15 Uhr im Industry Forum: Vortrag „How to manage the operational Challenges of multi-brand Commercial EV Fleets” mit Michael Köhler, Senior Vice President Business Unit Battery der Robert Bosch GmbH Dienstag, 20. September; 17:30 – 17:45 Uhr auf der Main Stage: Keynote „Powertrain solutions for future transportation” mit Jürgen Häusser, Vice President Product Management Commercial Vehicle & Off-Road der Robert Bosch GmbH Mittwoch, 21. September; 17:00 – 19:00 Uhr auf dem Stand von Cummins (Halle 20, Stand A12): „Offener Dialog zum Wasserstoffmotor“ mit Dr. Andreas Kufferath, Engineering System Diesel Powertrain der Robert Bosch GmbH Donnerstag, 22. September; 11:30 – 12:00 Uhr auf der Main Stage: Presentation „Global Digitization in Logistics” mit Mariella Minutolo, Executive VP Progressive Mobility Players der Robert Bosch GmbH FOLGEN SIE den Bosch IAA 2022 Highlights unter www.bosch-iaa.de und auf Twitter: @BoschPresse, #BoschIAA

Projekt „GAIA-X 4 moveID“ entwickelt Grundlage für sicheren mobilen Datenaustausch

08.09.2022

Pressemeldung

Wirtschaft

Projekt „GAIA-X 4 moveID“ entwickelt Grundlage für sicheren mobilen Datenaustausch

Stuttgart – In welchen Parkhäusern gibt es gerade freie Ladesäulen? Wo sind in der Innenstadt noch Parkplätze verfügbar? Und wie lassen sich diese Informationen digital übermitteln und die Services anbieterübergreifend abrechnen? Die Antwort auf diese und ähnliche Fragen setzt einen sicheren Datenaustausch zwischen den Fahrzeugen und ihrer Umgebung voraus. Genau diese Grundlage erarbeitet jetzt ein Forschungsprojekt, bestehend aus Hochschulen, Autozulieferern und Systemprovidern unter Leitung des Konsortialführers Bosch. Das Projekt „GAIA-X 4 moveID“ soll in den kommenden drei Jahren die nötigen Standards und technologische Konzepte entwickeln, die den sicheren Informationsaustausch zwischen Anbietern und Kunden von Mobilitätsanwendungen ermöglichen. Das Ziel: dezentrale digitale Fahrzeugidentitäten. Für den Massenbetrieb von Elektromobilen, das automatisierte Fahren sowie den Aufbau vernetzter Städte wird dies zu einer wichtigen Voraussetzung. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz fördert „GAIA-X 4 moveID“ mit 14 Millionen Euro, trägt so die Hälfte der Projektkosten.Mit Vernetzung digitale Services flächendeckend anbieten „Eine ganzheitliche, angebotsübergreifende, transparente Systemarchitektur für den Austausch von Daten im Straßenverkehr ist heute nicht verfügbar. Zwar gibt es einzelne Unternehmen, die aktuell schon Dienste anbieten. Aber diese Services sind auf spezielle Anwendungen, Fahrzeuge oder Kundengruppen zugeschnitten“, erklärt Peter Busch, Projektleiter von Konsortialführer Bosch. Die Infrastruktur beispielsweise ist oftmals kartografiert, allerdings liegen Informationen zur Verfügbarkeit der Services aufgrund fehlender Vernetzung der vielen, unabhängig agierenden Anbieter selten vor. „Damit Nutzer beispielsweise alle verfügbaren Ladesäulen finden oder Ladevorgänge bezahlen können, bedarf es offener Standards“, erklärt Busch. Dabei müsse stets gewährleistet sein, dass die Daten sicher verarbeitet und nicht von einzelnen Anbietern ausschließlich zu eigenen Zwecken verwendet werden. Nur so könne das notwendige Vertrauen der Nutzer wachsen und ein breites Angebot aller verfügbaren Dienstleistungen wie etwa das sogenannte Deep-Parking (Nutzen von sonst nicht verfügbaren Parkplätzen) entstehen. Das Konsortium baut deshalb auf dem europäischen GAIA-X-System auf, das technische, ökonomische und rechtliche Grundlagen für eine vertrauenswürdige und sichere Dateninfrastruktur definiert. GAIA-X setzt dazu auf Dezentralisierung und das Zusammenspiel verschiedener Cloud-Anbieter mit gemeinsamen Richtlinien. In diesem Sinne handelt auch das Projekt „GAIA-X 4 moveID“, nutzt Open Source für seine Entwicklungen, und stellt diese allen Anbietern für unterschiedliche Geschäftsmodelle zur Verfügung. Fahrzeuge werden zu Marktplätzen Mit den von „GAIA-X 4 moveID“ anvisierten Standards können Fahrzeuge Informationen mit anderen Fahrzeugen und ihrer Umgebung sicher und souverän ohne „Vermittler“ austauschen. Zu den „Infrastrukturpartnern“ der Fahrzeuge zählen beispielsweise Ladesäulen, Schranken, Lichtsignalanlagen oder Parkplätze. Das Forschungsprojekt will für Interaktion und Handel der Akteure untereinander Management- und Verwaltungsservices entwickeln mit Hilfe international anerkannter Hard- und Software. Vor allem im autonomen Fahrbetrieb können die Anbieter so Angebote wie Nachrichten, Unterhaltung, Navigation und vieles mehr mit dem System des Autos verknüpfen. Allein der Markt für Dienstleistungen rund um das vernetzte Parken wird weltweit auf zehn Milliarden Euro jährlich geschätzt. Zudem ist das gezielte Ansteuern von Parkmöglichkeiten ein wichtiger Beitrag zum Abbau von Verkehr und Emissionen – die Suche nach einem Stellplatz macht heute rund ein Drittel des innerstädtischen Verkehrs aus. Auch für den Erfolg der Elektromobilität ist die Verfügbarkeit von Informationen ein wesentlicher Faktor. In Europa werden Schätzungen zufolge bis 2030 gut die Hälfte der neu zugelassenen Automobile elektrisch angetrieben. „Ihre Nutzer müssen sich darauf verlassen können, möglichst rasch und rechtzeitig Lademöglichkeiten zu finden. Die Vernetzung der Systeme ist dafür grundlegend“, sagt Busch. Intensiver Datenaustausch als Basis für automatisiertes Fahren Automatisiertes Fahren im Massenbetrieb ist nur denkbar, wenn Automobile schnell und zuverlässig mit ihrer Umgebung kommunizieren. Der hierzu notwendige Datenaustausch ermöglicht eine klimafreundliche Steuerung der Verkehrsströme, die sich nach dem aktuellen Aufkommen richtet. So können Städte den Zugang zu bestimmten Bereichen in Echtzeit regulieren und Staus vermeiden. Dieses so genannte Zoning setzt allerdings voraus, dass Fahrzeuge veränderte Bedingungen sofort erkennen und entsprechend neue Routen wählen. Im Rahmen von „GAIA-X 4 moveID“ wird Zoning mit Testfahrzeugen erstmalig grenzübergreifend im Testfeld Deutschland-Frankreich-Luxemburg (Merzig/Saarbrücken) demonstriert. Autos erhalten dynamisch Informationen zur Einfahrt in definierte Bereiche.Die Projektteilnehmer im Überblick: Robert Bosch GmbH Materna Information & Communications SE Denso Automotive Deutschland GmbH Continental Automotive Technlogies GmbH WOBCOM GmbH ecsec GmbH Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes Atos Information Technology GmbH Chainstep GmbH Peaq Technology GmbH Zeppelin Universität gGmbH Datarella GmbH 51nodes GmbH Bigchain DB GmbH Fetch.ai Research & Development GmbH ITK Engineering GmbH Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. Airbus Defence and Space GmbH Delta Dao AG

Lebe fantastisch #LikeABosch

31.08.2022

Pressemeldung

Wirtschaft

Lebe fantastisch #LikeABosch

Stuttgart – Bosch setzt seine erfolgreiche Markenkampagne #LikeABosch mit den Pionieren des „Deutsch-Hip-Hops“ fort: DIE FANTASTISCHEN VIER produzieren den Kampagnensong neu, mit selbst verfassten Lyrics, und fungieren als Hauptdarsteller in den neuen Werbespots. Ins Zentrum der Neuauflage rückt Bosch Konsumgüter für ein entspanntes, komfortables und nachhaltiges Leben. Unter dem Claim „Lebe fantastisch #LikeABosch“ präsentieren dafür die Bosch-Geschäftsbereiche Hausgeräte, Power Tools, Smart Home und Thermotechnik ihre Produkte für den „täglichen Bedarf“ erstmals gemeinsam unter einem Dach. Die Kampagne „Lebe fantastisch #LikeABosch“, ausgerichtet auf die DACH-Region, läuft ab 1. September 2022 im TV, auf YouTube und Social Media. Zusätzlich strahlt Amazon Prime Video TV-Spots im Rahmen der Champions League aus. Auf der IFA in Berlin stellen Bosch und DIE FANTASTISCHEN VIER das gemeinsame Projekt vor.Lebe fantastisch #LikeABosch Die Neuauflage der erfolgreichen #LikeABosch-Kampagne tritt in große Fußstapfen: #LikeABosch zählt zu den erfolgreichsten Marketingkampagnen weltweit, wurde seit dem Start 2019 mit über 30 nationalen und internationalen Awards ausgezeichnet, darunter der Deutsche Werbefilmpreis. Mehr als 15 Millionen Menschen, also rechnerisch jeder fünfte Deutsche, haben das erste #LikeABosch-Rap-Video gesehen. Das zweite Highlight-Video „Heat smart #LikeABosch“ wurde zum meistgesehenen deutschen YouTube-Werbevideo 2019. An diesen Erfolg will Bosch mit der Neuauflage seiner Kampagne anknüpfen: Sie umfasst ein 90-sekündiges Musikvideo, 7 TV-Spots, und wird reichweitenstark online, auf Social Media und Amazon Prime Video verlängert. Im Fokus von „Lebe fantastisch #LikeABosch“: Produkte und Lösungen, die das Leben einfacher, smarter, nachhaltiger und gesünder machen. Dazu zählen Elektrowerkzeuge, Geräte für Küche, Haushalt und Garten, Smart-Home-Produkte und Wärmepumpen. „Die neue Kampagne ist in vielen Aspekten für Bosch eine Premiere. Zum ersten Mal stehen gleich vier Geschäftsbereiche im Zentrum einer so groß angelegten Kampagne. Zudem haben wir mit den FANTASTISCHEN VIER einen Partner an Bord geholt, der sowohl prominent als auch wortgewandt, witzig und authentisch ist. Das übertragen sie gekonnt in die Spots und zeigen, wie Bosch-Produkte den Alltag verbessern und erleichtern“, sagt Bosch-Markenchef Boris Dolkhani. Fantastische Besetzung Für die Neuauflage seiner Kampagne setzt Bosch auf prominenten Support und ausgewiesene Kompetenz: DIE FANTASTISCHEN VIER sind die Begründer des deutschsprachigen Hip-Hops. Sie haben Hip-Hop nach Deutschland gebracht und salonfähig gemacht. Erstmalig haben die vier Hip-Hopper jetzt für ein Unternehmen einen Kampagnensong in ihrem Stil getextet und aufgenommen. Außerdem spielen sie die Hauptrollen in den Bosch-Spots. Die Regie übernahm Lars Timmermann, mit dem DIE FANTASTISCHEN VIER bereits für das Musikvideo ihrer Hitsingle „Zusammen“ gearbeitet haben. Ausschlaggebend für die Partnerschaft waren verbindende Elemente: „Genau wie Bosch kommen DIE FANTASTISCHEN VIER aus dem Schwabenland. Beide Karrieren haben sich räumlich nie auf diese Region begrenzt und sich doch nie gänzlich davon gelöst: Erfolg braucht Wurzeln. Darüber hinaus eint Bosch und DIE FANTASTISCHEN VIER der Anspruch, das Leben besser zu gestalten – sei es mit Technik, Musik oder dem Streben nach mehr Nachhaltigkeit. Bosch und DIE FANTASTISCHEN VIER sind ein perfektes Match“, erläutert Dolkhani. Zu den weiteren Akteuren und Unterstützern von „Lebe fantastisch #LikeABosch“ zählen die Kreativagentur Jung von Matt, die Produktionsfirma CZAR sowie seitens der Band Radar Media. Beteiligt sind darüber hinaus die Agenturen MediaCom, Lemundo, segmenta communications, Lucky7even und der Verlag falkemedia.

Der neue Tür-/Fensterkontakt II und Tür-/Fensterkontakt II Plus

31.08.2022

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Smart Home

Der neue Tür-/Fensterkontakt II und Tür-/Fensterkontakt II Plus

Stuttgart – Die Neuzugänge im Bosch Smart Home, Tür-/Fensterkontakt II und Tür-/Fensterkontakt II Plus, vereinen Sicherheit und Energieeffizienz in einem neuen Design. Die Sensoren erkennen zuverlässig offene Türen und Fenster und lösen bei aktiviertem Alarmsystem im Einbruchsfall Alarm aus. Zudem verhindern sie in Kombination mit smarten Thermostaten gerade in den kalten Herbst- und Wintermonaten unnötige Energieverluste beim Lüften und sorgen somit für nachhaltiges, energiesparendes Heizen. Neben dem neuen Design und den bekannten Funktionen bieten die neuen Tür-/Fensterkontakte II viele weitere Möglichkeiten, um das Zuhause noch sicherer und bequemer zu gestalten. Der Tür-/Fensterkontakt II Plus sorgt dabei mit seiner integrierten Erschütterungserkennung für ein zusätzliches Plus an Sicherheit.Sicherheit und Energieeffizienz in Einem Die neuen Tür-/Fensterkontakte II erweisen sich, wie ihr Vorgänger, als vielfältige Helfer im Bosch Smart Home. Neben der Statusanzeige in der App unterstützen sie BewohnerInnen beim nachhaltigen und effizienten Heizen. In Kombination mit smarten Heizkörper-Thermostaten wird dabei automatisch die Temperatur im Raum heruntergeregelt, sobald ein Fenster geöffnet wird. Das vermeidet unnötiges Heizen, schont den Geldbeutel und ist gut für die Umwelt. Darüber hinaus dienen Tür-/Fensterkontakt II und II Plus als wichtige Bestandteile des Bosch Smart Home Alarmsystems. Sobald dieses aktiviert wird, warnen sie über einen Hinweis in der App vor offenstehenden Türen und Fenstern, und helfen damit Einbrüchen vorzubeugen. Im Falle eines Einbruchs, sobald Türen oder Fenster geöffnet werden, lösen die Tür-/Fensterkontakte umgehend Alarm aus. Dieser wird an die vernetzten Rauchwarnmelder und Twinguards weitergeleitet, die mit ihrer Sirene laut Alarm schlagen. Gleichzeitig blinken integrierte Philips Hue oder LEDVANCE Leuchten rot auf, während integrierte Bosch Smart Home Kameras aktiviert werden. BewohnerInnen erhalten gleichzeitig eine Benachrichtigung per App, um im Ernstfall schnell reagieren zu können. Zusätzlich dienen Tür-/Fensterkontakt II und II Plus nun auch als clevere Bedienelemente im Smart Home. Dafür sorgt der neue Button auf der Oberseite der Geräte. Dieser kann über die App individuell mit Aktionen oder Szenarien belegt werden, die über einen langen oder kurzen Tastendruck ausgelöst werden. So können BewohnerInnen beispielsweise mit einem an der Haustüre angebrachten Tür-/Fensterkontakt II ihr „Haus verlassen“ Szenario auslösen, das beispielsweise das Alarmsystem aktiviert, Lichter ausschaltet, Heizungen drosselt und kurz darauf via smartes Türschloss die Haustüre verriegelt. Wenn BewohnerInnen nachts das Fenster bei aktiviertem Alarmsystem zum Lüften öffnen wollen, ohne Alarm auszulösen, genügt ein Doppelklick auf den Button des Tür-/Fensterkontakt II oder II Plus, um das Alarmsystem temporär für einmaliges Öffnen und Schließen zu pausieren. Für jede Situation der passende Tür-/Fensterkontakt Beide Varianten des Tür-/Fensterkontakt II oder Tür-/Fensterkontakt II Plus erkennen das unbefugte Öffnen von Fenstern und Türen. Der Tür-/Fensterkontakt II Plus sorgt dabei für ein Extra an Sicherheit, da er bereits bei leichten Vibrationen Alarm auslöst, wenn sich Einbrecher an einem Fenster zu schaffen machen – noch bevor es geöffnet wird. Durch die integrierte Erschütterungserkennung ist der Tür-/Fensterkontakt II Plus besonders geeignet für die Nutzung im Außenbereich, da durch den Erschütterungssensor auch der versuchte Diebstahl des Tür-/Fensterkontakts erkannt werden kann. Um auf individuelle Gegebenheiten des Anbringungsortes einzugehen, ist die Empfindlichkeit des Erschütterungssensors in fünf Stufen einstellbar. Das Standardmodell des Tür-/Fensterkontakt II ist dank seines nur 3 mm kleinen Magnets besonders geeignet für eine unauffällige Anbringung. Beide Varianten des neuen Tür-/Fensterkontakt II sind darüber hinaus in Weiß und Anthrazit erhältlich und fügen sich dezent in jede Wohnumgebung ein. Weitere Eigenschaften Schutzklasse IP45 ermöglicht die Nutzung sowohl im Innen- als auch Außenbereich Bequeme Statusabfrage per Sprachsteuerung über Amazon Alexa oder Google Assistant Lange Lebensdauer dank 3V-Lithium-Batterie Schnelle und einfache Montage durch beigelegte Klebemittel sowie intuitiver Schritt-für-Schritt-Anleitung in der App Verfügbarkeit Ab September 2022 in Deutschland, Österreich, Frankreich, Spanien, Italien, Großbritannien, Niederlande, Belgien und Luxemburg. Ab November 2022 in Portugal, Schweden, Dänemark, Norwegen, Finnland und Schweiz. Preise in Deutschland Tür-/Fensterkontakt II (weiß oder anthrazit): 42,95€ UVP inkl. 19% MwSt. Tür-/Fensterkontakt II Multipack (3 Stück, weiß): 119,95€ UVP inkl. 19% MwSt. Tür-/Fensterkontakt II Plus (weiß oder anthrazit): 52,95€ UVP inkl. 19% MwSt. Tür-/Fensterkontakt II Plus Multipack (2 Stück, weiß): 99,95€ UVP inkl. 19% MwSt. Voraussetzungen Für die Nutzung des Tür-/Fensterkontakt II und Tür-/Fensterkontakt II Plus ist ein Bosch Smart Home Controller, sowie die Installation der Bosch Smart Home App erforderlich.

Bosch entwickelt keramischen Mikro-Reaktor erstmals in 3D-Druck

30.06.2022

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Wirtschaft

Bosch entwickelt keramischen Mikro-Reaktor erstmals in 3D-Druck

Ludwigsburg / Immenstadt – Premiere im Bereich 3D-Druck: Bosch ist es gemeinsam mit dem Karlsruher Institute of Technology (KIT) und dem Chemieunternehmen BASF erstmals gelungen, einen Mikro-Reaktor aus technischer Keramik mittels 3D-Druck herzustellen. In einem solchen Apparat laufen chemische Reaktionen ab. Nur wenige Materialien können den anspruchsvollen Umgebungsbedingungen hinsichtlich Temperatur, Stabilität und Korrosion standhalten, wenn chemische Reaktionen bei großer Hitze ablaufen. „Um eine chemische Reaktion zu steuern und zu kontrollieren sind Härte, Hitzebeständigkeit sowie komplexe Strukturen im Inneren des Reaktors nötig,“ sagt Klaus Prosiegel, Sales Manager beim Bosch-Start-up Advanced Ceramics im Allgäu. „3D gedruckte technische Keramik bringt diese hervorragenden Eigenschaften mit.“Viele Einsatzmöglichkeiten für technische Keramik Das Marktforschungsunternehmen Data Bridge prognostiziert für technische Keramik weltweit ein Marktvolumen von rund 15 Milliarden Euro bis zum Jahr 2029. Das vielseitige Material ist in den verschiedensten Branchen gefragt: In der Medizin ermöglichen es sogenannte bipolare Scheren, Gewebe zu schneiden und die Blutung gleichzeitig zu stillen. Elektrischer Strom, der durch die beiden metallischen Scherenhälften fließt, erwärmt das Gewebe und versiegelt es. Ein Isolator aus technischer Keramik sorgt dabei dafür, dass die beiden metallischen Klingen beim Schließen der Schere keinen Kurzschluss verursachen. Das macht Operationen schneller und sicherer. Im Bereich der Energietechnik kommt technische Keramik aufgrund ihrer extremen Hitzebeständigkeit und Ionen-Leitfähigkeit zum Beispiel in Brennstoffzellen-Stacks zum Einsatz. In der Mobilität bestehen Abstandssensoren, die beim Parken helfen, ebenfalls aus technischer Keramik. Ein weiteres Einsatzgebiet sind Mahlwerke für Kaffeevollautomaten. Hier bewirkt das besonders langlebige und harte Material, dass die Mahlwirkung auf Dauer gleichbleibt und es keinen Materialabrieb gibt, der den Kaffeegeschmack beeinflussen könnte. „In all diesen Bereichen sind wir mit unseren Produkten am Markt vertreten“, sagt Prosiegel. Premiere: Keramik-Reaktor in 3D-Druck Dass sich technische Keramik auch für chemische Reaktionen sehr gut eignet, wussten sie im Allgäu. „Die Herausforderung bestand allerdings darin, ein Verfahren zu finden, mit dem sich die komplexen Strukturen im Inneren des Keramik-Reaktors herstellen lassen,“ sagt Prosiegel. Zur Lösung dieser Aufgabe brachte das zehnköpfige Team von Bosch Advanced Ceramics die beiden Kernkompetenzen des Start-ups zusammen: technische Keramik und 3D-Druck. „Wir haben den 3D-Druck erfolgreich eingesetzt, um jene Bauteile aus Keramik zu produzieren, die auf herkömmliche Weise nicht darstellbar sind“, sagt Prosiegel. BASF setzt den Apparat nun in der Grundlagenforschung ein, weil er Untersuchungen unter besonders gut kontrollierbaren Temperaturbedingungen ermöglicht. Außerdem müssen im Kleinen weniger Rohstoffe und Energie verwendet werden als das in einem großen Reaktor der Fall wäre. Aus den Ergebnissen im Kleinen ziehen die Experten Schlüsse für die Umsetzung im Großen. „Ein Koch probiert ein neues Rezept auch zuerst im kleinen Rahmen aus, bevor er das Menü auf die Speisekarte setzt“, sagt Prosiegel. Zehn bis 20 weitere Apparate mit diesem Aufbau sollen deshalb im nächsten Schritt für BASF gedruckt werden. Und weitere Einsatzmöglichkeiten der technischen Keramik im Bereich Chemie sind laut Prosiegel gut denkbar: „Schließlich bestehen allein schon die meisten Labortiegel aus technischer Keramik“, sagt er und freut sich. Die Arbeit wird ihm und seinen Kollegen erst einmal nicht ausgehen. Wir haben den 3D-Druck erfolgreich eingesetzt, um jene Bauteile aus Keramik zu produzieren, die auf herkömmliche Weise nicht darstellbar sind....Klaus Prosiegel, Sales Manager Bosch Advanced Ceramics Bosch-Start-up Platform grow Bosch Advanced Ceramics gehört zur Bosch-internen Start-up Plattform grow. Sie ist mit Standorten in Europa, im Nahen Osten, Afrika, Südostasien, Indien, China, Japan, Nord- und Lateinamerika die globale Heimat für Start-ups innerhalb des Technologiekonzerns. Aktuell zählt die Start-up-Plattform weltweit zehn laufende Projekte in der Inkubationsphase. Weitere Informationen zu Bosch Advanced Ceramics gibt es im Internet.

25.04.2022

Pressemeldung

Smart Home

Smart Home trifft auf smarte Mobilität: BMW und Bosch Smart Home starten gemeins ...

BMW-Fahrern ist es möglich, ihr Bosch Smart Home ganz einfach, sicher und bequem über die Integration von Apple CarPlay und den Sprachassistenten Siri während der Fahrt zu steuern. Mit dem neuen BMW Operating System 8 im i4 können Fahrer einfach „Hey Siri“ sagen, um den digitalen Sprachassistenten zu aktivieren. Erstmalig ist ein Druck auf die Mikrofontaste am Lenkrad nicht mehr erforderlich. Eine gemeinsame Kampagne von Bosch und BMW zeigt die clevere Verbindung von Smart Home mit dem Digital Car und schlägt eine Brücke zwischen intelligentem Zuhause und digitaler Mobilität. Der Zugriff auf die Smart Home Devices von Bosch ist ebenfalls über die Sprachassistenten Google Assistant in Android Auto sowie die Amazon Alexa Car Integration möglich.Über Apples HomeKit und Apple CarPlay lassen sich u.a. Licht oder Temperaturen nahtlos und intelligent regeln, sowie der Status von Türen und Fenstern prüfen. „Wir freuen uns, dass wir in unserer gemeinsamen Kampagne mit Bosch Lösungen zeigen können, die das Leben erleichtern. Neben dem Fahrerlebnis steht für unsere Kunden zunehmend das digitale BMW-Ökosystem im Vordergrund. Unser Ziel ist es einen komfortablen und sicheren Zugriff auf ihre Smart Home Geräte und Funktionen aus dem Fahrzeug ermöglichen können “, sagt Stephan Durach, SVP Connected Company Development, Technical Operations. Wir freuen uns, dass wir in unserer gemeinsamen Kampagne mit Bosch Lösungen zeigen können, die das Leben erleichtern. Neben dem Fahrerlebnis steht für unsere Kunden zunehmend das digitale BMW-Ökosystem im Vordergrund. Unser Ziel ist es einen komfortablen und sicheren Zugriff auf ihre Smart Home Geräte und Funktionen aus dem Fahrzeug ermöglichen können...Stephan Durach, SVP Connected Company Development, Technical Operations Kampagne rückt Komfort und Sicherheit für BMW-Fahrer bei Smart Home Steuerung in den Fokus. Die Vorteile der Integration von Apple CarPlay im BMW und den damit einhergehenden Zugriff auf die Smart Home Produkte von Bosch werden in der Kampagne „Living the smart life“ deutlich. In vier verschiedenen Kurzfilmen besteigen drei Freunde ihren BMW i4 und fahren los. Nach einer kurzen Weile fragen sich die Mitbewohner in unterschiedlichen Szenarien, ob ihre Jalousien Zuhause geschlossen, das Licht ausgeschaltet oder das Alarmsystem aktiv ist. Statt umdrehen und nachschauen zu müssen, wenden sie sich über Apple CarPlay an Siri. Siri reagiert dabei nicht nur auf Befehle, sondern auch auf Fragen. Zum Beispiel stellt Mitbewohnerin Audrey in den Clips die Frage: „Hey Siri, sind alle Fenster Zuhause geschlossen?“ Die Filme verdeutlichen, wie einfach und komfortabel sich die Smart Home Geräte von Bosch über die Integration von Apple CarPlay im BMW steuern und sich Alltagsroutinen bequem während der Fahrt erledigen lassen – fast so als wäre man Zuhause. „Die smarten Lösungen von Bosch Smart Home sollen unseren Kundinnen und Kunden den Alltag auf allen Ebenen erleichtern.“, sagt Christian Thess, Geschäftsführer bei Bosch Smart Home. „Wir freuen uns über die Möglichkeit der Steuerung durch Apple CarPlay via Siri. So können BMW-FahrerInnen komfortabel mit bereits gewohnten Sprachbefehlen auf ihr Zuhause zugreifen und spielend leicht von unterwegs für mehr Sicherheit und Nachhaltigkeit in den eigenen vier Wänden sorgen.“ Die Steuerung fügt sich nahtlos in ihre Mobilität ein und bringt weitere Vorteile mit sich. So agieren Nutzer mit Smart Home nachhaltiger, da sie ungenutzte Geräte während ihrer Abwesenheit vom Strom nehmen können. Außerdem haben sie jederzeit Zugriff auf sicherheitsrelevanten Features und können so ihr Zuhause optimal schützen. Hier geht es zum Video. Die smarten Lösungen von Bosch Smart Home sollen unseren Kundinnen und Kunden den Alltag auf allen Ebenen erleichtern. Wir freuen uns über die Möglichkeit der Steuerung durch Apple CarPlay via Siri. So können BMW-FahrerInnen komfortabel mit bereits gewohnten Sprachbefehlen auf ihr Zuhause zugreifen und spielend leicht von unterwegs für mehr Sicherheit und Nachhaltigkeit in den eigenen vier Wänden sorgen....Christian Thess, Geschäftsführer bei Bosch Smart Home