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Bosch-Sensorplattform macht Roboter zu echten Bewegungstalenten

05.01.2026

Pressemeldung

Internet of Things

Bosch-Sensorplattform macht Roboter zu echten Bewegungstalenten

Las Vegas, NV – Im Zentrum der pulsierenden Robotik-Revolution und der rasant wachsenden Welt der Extended Reality (XR) steht eine stille, aber unverzichtbare Technologie: MEMS-Sensoren (Mikroelektromechanische Systeme). Ähnlich den komplexen Sinnen lebender Organismen bilden diese winzigen, hochentwickelten Bauteile das Fundament und verleihen Maschinen die entscheidende Fähigkeit, ihre eigene Bewegung und Orientierung wahrzunehmen und zu verstehen. Dieses räumliche Bewusstsein verwandelt komplexe Algorithmen in flüssige Bewegungen und immersive digitale Erlebnisse.Drei neue High-End-Sensoren für den Wachstumsmarkt Auf der CES® 2026 präsentiert Bosch Sensortec die BMI5-Plattform, eine neue Generation von Inertialsensoren (Beschleunigungs- und Gyroskopsensoren). Diese Sensoren bieten höchste Präzision bei extrem niedrigem Rauschen und erfassen so jede noch so kleine Bewegungsnuance in unterschiedlichsten Anwendungsbereichen. Die Plattform basiert auf einer gemeinsamen Hardware-Grundlage und wird durch intelligente Software optimiert. Sie ist in drei Varianten erhältlich: BMI560, BMI563 und BMI570. Die Produkte der BMI5-Familie richten sich an Premiumhersteller der Unterhaltungselektronik und bilden die Basis für den wachsenden Markt für MEMS-Sensoren. Laut dem Marktforschungs- und Strategieberatungsunternehmen Yole Group wird dieser Markt, in dem Bosch Marktführer ist, bis 2030 voraussichtlich auf über 19,2 Milliarden US-Dollar anwachsen – mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von vier Prozent.* Um den Anforderungen der Serienproduktion mit hohem Produktionsvolumen gerecht zu werden, wurde die Reinraumfläche in der eigenen Bosch-Halbleiterfabrik in Reutlingen bis Ende 2025 von rund 35 000 Quadratmetern auf über 44 000 Quadratmeter erweitert. Spezifische Lösungen für vielfältige Anwendungen Der BMI560-Sensor lässt Virtual- und Augmented-Reality-Erlebnisse unglaublich realistisch wirken. Er erfasst Kopfbewegungen präzise und nahezu verzögerungsfrei und ermöglicht so eine natürliche Interaktion in 3D-Umgebungen. Dank fortschrittlicher Bildstabilisierung gelingen Smartphones und Action-Kameras auch unterwegs klare, verwacklungsfreie Fotos und Videos. Der BMI563 kompensiert Vibrationen und extreme Bewegungen und ist damit ideal für Roboter, die präzise navigieren müssen, oder für VR-Controller, die jede noch so subtile Handgeste erfassen. Er unterstützt diese Geräte dabei, ihre Umgebung und Bewegungen mit außergewöhnlicher Genauigkeit zu verstehen. So hilft beispielsweise der neue MEMS-Sensor von Bosch einem humanoiden Roboter, den richtigen Weg zu finden, selbst wenn die Kameralinse verdeckt ist. Der BMI570 optimiert Smartwatches und kabellose Kopfhörer. Im Vergleich zum Vorgängermodell bietet die neue Plattform einen doppelt so großen Messbereich. Dadurch können noch mehr Bewegungen und Gesten, insbesondere dynamische, erkannt werden. Für Kopfhörer aller Art liefert er präzise Daten zur Kopfbewegung für immersive 3D-Audioerlebnisse. So klingt beispielsweise die Stimme eines Anrufers oder Musik, als würde sie aus einer bestimmten Richtung kommen, weil Sensorik auf die Kopfbewegungen des Nutzers reagiert. Technische KI-Exzellenz gepaart mit verantwortungsvoller Innovation Ein Edge-KI-Klassifizierungssystem sorgt für einen permanenten Betrieb des Geräts, indem sie Bewegungsmuster direkt im Sensor erkennt. Dies reduziert den Energieverbrauch, beschleunigt die Reaktionszeiten und bietet intelligente Vorteile – wie die automatische Aktivitätserkennung auf einer Smartwatch ohne Benutzerinteraktion. Die BMI5-Plattform erfüllt in allen Varianten die höchsten Umweltstandards von Bosch Sensortec und vereint technische Leistungsfähigkeit mit verantwortungsvoller Innovation. Diese einheitliche Architektur ermöglicht Geräteherstellern eine optimierte und gleichzeitig nachhaltige Entwicklung über alle Produktlinien hinweg. Mit der BMI5-Plattform stärken wir die Grundlage für die nächste Generation von sensorbasierten Geräten...sagte Stefan Finkbeiner, CEO von Bosch Sensortec. „Unsere Kunden profitieren von gleichbleibender Präzision, Robustheit und herausragender Leistung über alle Varianten hinweg – für reaktionsschnelle XR-Systeme, zuverlässige Robotik und intuitive Wearables. Die Plattform vereint technische Exzellenz mit verantwortungsvoller Innovation und spiegelt damit unsere zentralen Bosch-Werte Qualität und Nachhaltigkeit wider. Sie unterstützt ein breites Anwendungsspektrum mit einer einzigen, skalierbaren Architektur. Und das war erst der Anfang. Die BMI5-Familie wächst weiter, weitere Varianten sind bereits in der Entwicklung.“ * Quelle: Status of the MEMS Industry 2025 report, Yole Group. Verfügbarkeit: Muster sind ab sofort für Direktkunden verfügbar. Die Serienproduktion der gesamten Produktpalette beginnt ab dem dritten Quartal 2026.

Bosch Tech Compass: 70 Prozent sehen KI als einflussreichste Technologie

05.01.2026

Pressemeldung

Internet of Things

Bosch Tech Compass: 70 Prozent sehen KI als einflussreichste Technologie

Stuttgart – Das Zeitalter der künstlichen Intelligenz (KI) kann kommen – darin ist sich die Mehrheit der weltweit mehr als 11 000 für den diesjährigen Bosch Tech Compass befragten Personen einig. Noch nie sahen die Befragten KI in so einem positiven Licht wie bei der diesjährigen Erhebung: Eine Mehrheit glaubt, dass KI die einflussreichste Technologie der kommenden Jahre wird und von allen Technologien den größten positiven Einfluss auf die Gesellschaft haben wird. Mehr als die Hälfte aller Befragten weltweit fühlt sich bereit für die Veränderungen durch KI. Allerdings zeichnet sich auch eine gewisse Fortschrittsmüdigkeit ab: 57 Prozent wünschen sich zugleich einen Pause-Knopf und würde gerne die technologische Entwicklung bremsen, bis wir ihre Auswirkungen besser verstehen können.Deutsche mit höchsten Erwartungen an KI In Deutschland sind die mit KI verbundenen Erwartungen besonders hoch: 77 Prozent der Befragten hierzulande sehen in KI die einflussreichste Technologie der kommenden zehn Jahre. Doch wie auch in den Vorjahren ist gleichzeitig die Skepsis gegenüber technologischem Fortschritt bei den Befragten in Deutschland verhältnismäßig groß. Nur 59 Prozent glauben, dass Technologie die Welt besser machen wird – lediglich in Frankreich (53 Prozent) sind die Menschen noch skeptischer. Weltweit sind indes 71 Prozent Technologieoptimisten. Hierzulande fühlen sich aktuell nur 40 Prozent auf das KI-Zeitalter vorbereitet – der niedrigste Wert unter allen Ländern und auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr. Eine Antwort darauf, woher die Technologieskepsis in Deutschland kommt, könnten zwei weitere Ergebnisse liefern: Nur 30 Prozent der Befragten in Deutschland sagen, dass das Bildungssystem innovatives Denken bei ihnen gefördert hat und nur 23 Prozent finden, dass die Regulierung im Land Innovation erfolgreich fördert – in beiden Punkten ist Deutschland damit Schlusslicht. "Die Ergebnisse des Bosch Tech Compass deuten darauf hin, dass wir in Deutschland die gesellschaftliche Akzeptanz für Innovationen steigern müssen", sagt Stefan Hartung, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH. Um Innovation von der Forschung auf die Straße zu bekommen, müssen aber auch die innovationspolitischen Rahmenbedingungen stimmen: Dazu gehören etwa Maßnahmen wie steuerliche Entlastung für Investitionen in innovative Technologien, mehr Agilität und weniger Bürokratie. Insgesamt würde ich uns als Gesellschaft mehr Mut zum Risiko wünschen. Und wenn etwas nicht funktioniert, dann sollten wir dies nicht als Scheitern sehen, sondern als Teil des Lernprozesses...sagt Stefan Hartung, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH. Tanja Rückert, Mitglied der Geschäftsführung und CDO der Robert Bosch GmbH, sagt zu den Ergebnissen: „Wir sehen weltweit eine rasch wachsende Zahl innovativer KI-Lösungen, wie wir sie uns vor wenigen Jahren noch nicht vorstellen konnten. Daher ist es nicht überraschend, dass die Zahl der Menschen, die KI als die einflussreichste Technologie unserer Zukunft sehen, in nur drei Jahren weltweit von 41 Prozent auf 70 Prozent in die Höhe geschnellt ist.“ 59 Prozent würden ihr Kind zur Gründung eines Start-ups ermutigen Die positive Haltung zu Innovation und Risiko ist auch eine kulturelle Frage: 59 Prozent der Befragten weltweit würden ihr Kind ermutigen, die Hochschule zu überspringen und ein Start-up zu gründen, wenn dieses eine bahnbrechende Idee hätte. Diesen Mut zum Risiko teilen nur 52 Prozent der deutschen Befragten. Dabei entstehen nur durch diesen Mut die Lösungen von morgen. Gefragt nach den Feldern, auf die technologische Innovation fokussiert werden sollte, wurden weltweit am häufigsten der Klimawandel (37 Prozent), der Zugang zu Gesundheitsleistungen (31 Prozent) sowie Cyber-Sicherheit (28 Prozent) genannt. KI mit größtem positiven und größtem negativen Einfluss Den Befragten zufolge wird KI nicht nur die einflussreichste Technologie der kommenden zehn Jahre sein, sondern auch die mit dem größten positiven Einfluss auf die Gesellschaft. Davon gehen 43 Prozent weltweit aus. Mit klarem Abstand dahinter folgen Biotechnologie und Climate Engineering, denen 36 Prozent beziehungsweise 32 Prozent einen besonders positiven Einfluss zutrauen. Doch die Befragten sehen eine Kehrseite: Auch bei den negativen Auswirkungen auf die Gesellschaft rangiert KI ganz oben vor allen anderen Technologien und wird von 34 Prozent genannt. Humanoide Roboter und selbstfahrende Fahrzeuge folgen dahinter. Für uns bei Bosch ist das ein klarer Auftrag: Innovation muss mit Verantwortung einhergehen. Gerade beim Thema KI ist es daher wichtig, dass wir weltweit Regeln für eine vertrauenswürdige KI einführen. Gleichzeitig muss vermieden werden, dass die Entwicklung und Nutzung von KI durch Überregulierung beschnitten wird...sagt Tanja Rückert, Mitglied der Geschäftsführung und CDO der Robert Bosch GmbH. Zur Studie: Für den Bosch Tech Compass hat die Gesellschaft für Innovative Marktforschung mbH (GIM) im Herbst 2025 insgesamt mehr als 11 000 Personen über 18 Jahren in sieben Ländern befragt. In Deutschland, Frankreich und dem Vereinigten Königreich nahmen jeweils 1 000 Personen teil, in Brasilien, China, Indien und den USA jeweils 2 000 Personen. Bosch ist zu keinem Zeitpunkt der Befragung als Auftraggeber genannt worden.

Hannover Messe 2024: Nachhaltige Lösungen von Bosch für Fabrikautomation, Wasser ...

22.04.2024

Pressemeldung

Wirtschaft

Hannover Messe 2024: Nachhaltige Lösungen von Bosch für Fabrikautomation, Wasser ...

Stuttgart / Hannover – Die Industrie ist der Motor jeder Volkswirtschaft. Sie schafft Arbeitsplätze, sichert Wohlstand, sorgt für Wachstum durch Handel. Wenn die Branche auch in diesem Jahr wieder bei der Hannover Messe zusammenkommt, hat sie weiterhin eine große Herausforderung im Gepäck: Angesichts des Klimawandels müssen Fabriken nachhaltig werden und Ressourcen schonen. Bosch zählt zu den führenden Fabrikausrüstern und hilft mit einem breiten Portfolio an Lösungen für die Fabrikautomation, Wasserstoff-Wirtschaft, Digitalisierung und künstlicher Intelligenz (KI) Industrieunternehmen bei der grünen Transformation.Bosch-Industrietechnik ist gefragt: 2023 konnte sich das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen in einem von geopolitischen Spannungen, Konjunkturschwäche und Zinseffekten geprägten, volatilen Marktumfeld behaupten. Der Umsatz mit Industrietechnik wuchs auf 7,4 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Anstieg um 6,8 Prozent, wechselkursbereinigt um 10,2 Prozent. Zum Wachstum beigetragen haben vor allem auch die Zukäufe von HydraForce und Elmo Motion Control. „Wir verfolgen mit der Industrietechnik eine langfristige Wachstumsstrategie“, sagt Tanja Rückert, Geschäftsführerin der Robert Bosch GmbH und zuständig für die Bereiche Industrial Technology sowie Digital Business und Services. „Wir wollen unsere Marktposition stärken, regionale Lieferketten ausbauen und bis 2028 unseren Umsatz mit Industrietechnik auf 10 Milliarden Euro steigern.“ Wir wollen unsere Marktposition stärken, regionale Lieferketten ausbauen und bis 2028 unseren Umsatz mit Industrietechnik auf 10 Milliarden Euro steigern....Tanja Rückert, Geschäftsführerin der Robert Bosch GmbH Bosch stellt auf der Hannover Messe 2024 Technologien und Lösungen rund um die Themenfelder Automatisierung, Digitalisierung sowie Wasserstoff vor. „Die Industrietechnik ist wie kaum ein anderer Bereich ein sogenannter ‚Early Adopter‘ für Anwendungen der künstlichen Intelligenz und der Digitalisierung“, sagt Tanja Rückert. „KI, Software und Vernetzung helfen, Effizienz, Qualität und Nachhaltigkeit in der Produktion zu steigern. Nur mit einem starken Industriesektor können wir Lebensstandard und Wohlstand sichern.“ Generative KI: Prozesse verbessern, Qualität steigern Bosch möchte mithilfe generativer KI in der Fertigung die Produktionssteuerung, -überwachung und -kontrolle weiter verbessern. In zwei deutschen Werken hat das Unternehmen erste Projekte gestartet, bei denen generative KI synthetische Bilder erzeugt, um KI-Lösungen für die optische Inspektion zu entwickeln und zu skalieren oder bereits vorhandene KI-Modelle zu optimieren. Bosch geht davon aus, dass sich so die Zeit von Projektierung über Inbetriebnahme bis hin zum Hochlauf von KI-Anwendungen von derzeit sechs bis zwölf Monaten auf nur noch wenige Wochen reduziert. Nach erfolgreicher Pilotierung soll dieser Service, den die Bosch Forschung entwickelt hat, zur Generierung synthetischer Daten allen Unternehmensstandorten angeboten werden. ctrlX AUTOMATION: Der Baukasten für die Automatisierung Für die Fabrikautomation hat Bosch Rexroth mit ctrlX AUTOMATION ein Automatisierungssystem, bestehend aus Hardware, Software und Apps entwickelt, das alle Bausteine für komplette Automatisierungslösungen bereitstellt. ctrlX AUTOMATION reduziert den Komponenten- und Engineering-Aufwand um 30 bis 50 Prozent. Die Partnerwelt ctrlX World erweitert das Lösungsangebot kontinuierlich um Hardware und insbesondere Apps. 100 Partner bringen bisher ihre Stärken und Lösungen ein. Seit dem Start vor fünf Jahren ist die Zahl der Kunden auf rund 1 500 gewachsen. 2023 ist der entsprechende Umsatz um 30 Prozent gestiegen. Batteriefertigung: Komponenten für automatisierte Anlagen Ob in der Elektromobilität, Unterhaltungselektronik oder Gebäudetechnik – der Bedarf an Energiespeichern ist größer denn je. Bosch Rexroth bietet ein umfassendes Portfolio für die Batteriefertigung an, dass Einzelkomponenten, Systemlösungen und Subsysteme aus der Linear-, Schraub- und Transfertechnik sowie das durchgängig offene Automatisierungssystem ctrlX AUTOMATION umfasst. Auch in der Batteriefertigung kommt es auf Geschwindigkeit und Präzision an. Bosch Rexroth hat beispielsweise schnell einsetzbare Linearroboter für typische Anwendungen wie das Handhaben von Zellen oder Packs sowie Schrauben oder Dosieren entwickelt, die Prozesse in der Modul- bzw. Packmontage und -demontage optimieren. Batterierecycling: Automatisierungslösung für Tiefentladung von Batterien Immer mehr Elektroautos rollen leise und emissionsarm über die Straßen. In den Batterien sind wertvolle, seltene Rohstoffe wie Lithium oder Nickel verbaut, deren Rückgewinnung ökonomische wie ökologische Vorteile haben. Mit seinem Lösungsbaukasten für die Diagnose, Entladung und Zerlegung von gebrauchten Fahrzeugbatterien ermöglicht Bosch Rexroth die Automatisierung dieser Prozessschritte. Die Automatisierung dieser Prozessschritte vor der eigentlichen prozesstechnischen Rückgewinnung der Rohstoffe ermöglicht ein Batterierecycling im industriellen Maßstab und bietet die Möglichkeit zur flexiblen Skalierung. Stack und Smart Electrolysis Module: Technik für H2-Elekrolyseure Bosch will Wasserstoff nicht nur verwenden, sondern auch smarte Technik für die Erzeugung bereitstellen. Dafür hat das Unternehmen den Elektrolyse-Stack – das Herzstück eines Elektrolyseurs – entwickelt. Der Stack besteht aus über hundert Elektrolyse-Zellen, die Wasser mit Strom in Sauerstoff und Wasserstoff umwandeln. Er ist auf eine Leistung von 1,25 Megawatt ausgelegt. Dies entspricht einer Wasserstoffproduktion von 23 Kilogramm pro Stunde. Der Bosch Elektrolyse-Stack ist für den Einsatz in kleineren Anlagen ab 1 Megawatt bis hin zu Großanlagen der Gigawattklasse geeignet und soll ab 2025 marktreif sein. Zusätzlich plant Bosch den Elektrolyse-Stack mit Steuergerät, Leistungselektronik und Sensoren zum sogenannten Smart Electrolysis Module zu kombinieren. Fertigungs- und Prüftechnik: Entstehungsprozess von Brennstoffzellen Bosch Manufacturing Solutions (BMG), der Sondermaschinenbau von Bosch, bietet fortschrittliches Fertigungsequipment und Prüftechnik für die Brennstoffzellenfertigung – von einzelnen Komponenten bis hin zu ganzen Systemen. Insgesamt stammt mehr als 50 Prozent des Fertigungsequipments von Bosch. Bei den Prüfungen der Stacks und Systeme werden natürliche Bedingungen simuliert und die PEM-Brennstoffzellen in der End-of-Line-Funktionsprüfung auf Herz und Nieren geprüft: Gaszusammensetzung, Temperatur, Druck und Feuchtegrad entsprechen dabei realen Verhältnissen in Fahrzeugen. Dabei arbeiten die Prüfstände effizient: 50 Prozent des eingesetzten Wasserstoffs wird für neue Prüfprozesse zurückgewonnen. Auf der Hannover Messe wird erstmalig ein Prüfstand für PEM (Proton Exchange Membrane) Elektrolyse Stacks vorgestellt. Dieser Prüfstandstyp kann für die Entwicklung als auch für die End-of-Line Funktionsprüfung ausgebaut werden und ist in Größenklassen zwischen 50 kW und 3 MW verfügbar. Unterwasser-Aktuator eSEA: Elektrifizierung von Offshore-Anlagen Wasserstoff wird zukünftig oft auch in der Peripherie – in der Wüste oder auf dem Meer produziert – und damit weit weg von seinem späteren Einsatzort. Damit die für grünen Wasserstoff und das Abscheiden und die Einlagerung von CO2 nötigen Offshore-Anlagen wirtschaftlich betrieben werden können, muss die Anlagentechnik in Anschaffung und Betrieb deutlich kostengünstiger werden als bisher. Bosch Rexroth hat dazu eine elektrische Lösung zur Steuerung von Ventilen in Unterwasser-Prozessanlagen in bis zu 4 000 Metern Tiefe entwickelt. Damit entfällt die bisherige Betätigung der Ventile über hydraulisch angetriebene Aktuatoren, die über kilometerlange Leitungen mit Hydraulikaggregaten über Wasser verbunden sind. Wasserstofftankstellen: Antriebslösungen zur Verdichtung von H2 Wasserstofftankstellen leisten einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung des Mobilitätssektors. Innerhalb der nächsten sechs Jahre sollen weltweit mehrere tausend Wasserstofftankstellen in Betrieb gehen. Bosch Rexroth hat gemeinsam mit Partnern skalierbare Lösungen servohydraulischer Verdichterantriebe im Leistungsbereich zwischen 10 und 280 kW für die Komprimierung von Wasserstoff entwickelt. Denn um Fahrzeuge schnell und reibungslos mit dem Kraftstoff betanken zu können, muss dieser auf bis zu 900 bar verdichtet werden. Eine neue elektrohydraulisch angetriebene Kryopumpe entstand in einer Partnerschaft mit FirstElement Fuel, einem führenden Anbieter für den kommerziellen Betrieb von Wasserstofftankstellen in den USA. Die Kryopumpe verdichtet flüssigen Wasserstoff beispielsweise direkt auf 875 bar. Ziel ist die Betankung schwerer Nutzfahrzeuge mit 100 kg Wasserstoff innerhalb von 10 Minuten. Mit der Direktbetankung entfallen bislang notwendige Zwischenspeicher an den Tankstellen. Erste Tankstellen sollen ab 2025 ausgerüstet werden. Darüber hinaus hat Bosch Rexroth mit Maximator Hydrogen skalierbare, wartungsarme Antriebseinheiten von aktuell bis 250 kW entwickelt, die Tankstellenbetreibern einen kostengünstigen Einstieg in die Wasserstofftechnologie ermöglichen. Die neuen containerbasierten Verdichter haben das Potenzial, die Gesamtkosten für Betreiber um die Hälfte gegenüber am Markt verfügbaren Alternativen zu senken. Die schweizerische Coop-Gruppe nutzt für ihren Warentransport bereits Wasserstoff-Lkws, die an fünf Tankstellen mit Technik von Maximator und Bosch Rexroth betankt werden. Bosch auf der Hannover Messe Bosch Rexroth – Halle 6, Stand D26 Bosch Connected Industries – Halle 9, Stand F27 Bosch Manufacturing Solutions – Halle 13, Stand C33 Ausgewählte Panels mit Bosch Expertinnen und Experten • Gipfel der Forschung – Paneldiskussion mit Dr. Tanja Rückert, Geschäftsführerin und Chief Digital Officer, Robert Bosch GmbH, Montag, 22. April 2024, 14:30 Uhr – 15:15 Uhr MESZ, Convention Center (CC), Saal 1 • Podiumsdiskussion „Zukunft des Mittelstands: Nachhaltigkeit organisieren & digitale Geschäftsmodelle etablieren“ mit Lisa Reehten, Geschäftsleitung, Bosch Climate Solutions, Dienstag, 23. April 2024, 17:15 Uhr – 17:35 Uhr MESZ in Halle 8, Stand D17 • Podiumsdiskussion „AI meets Automation“ mit Hans Michael Krause, Director ctrlX World Bosch Rexroth AG, Dienstag, 23. April 2024. 13:30 Uhr – 14:00 Uhr MESZ in Halle 3, Stand A76 • Vortrag „Digitale Zwillinge: Worüber niemand redet” mit Dr. Birgit Boss, Bosch Connected Industry, Donnerstag, 25. April 2024, 15:00 – 15:25 Uhr MESZ, Industrie 4.0 Conference Stage, Halle 8, Stand D17 • Podiumsdiskussion „Die Rolle von 6G bei der Gestaltung der nächsten industriellen Ära“ mit Andreas Müller – Mittwoch, 24. April 2024, 14.45 Uhr – 15.30 Uhr MESZ, Halle 14 Stand H06

Gemeinsam für mehr Sicherheit auf der Straße: Bosch und Microsoft erarbeiten neu ...

28.02.2024

Pressemeldung

Automatisierte Mobilität

Gemeinsam für mehr Sicherheit auf der Straße: Bosch und Microsoft erarbeiten neu ...

Stuttgart – Es ist ein Szenario, das sich kein Autofahrer wünscht: Ein Ball rollt auf die Fahrbahn und im nächsten Moment könnten Kinder auf die Straße laufen, ohne auf den Verkehr zu achten. Ein menschlicher Fahrer kann diese Situation durch sein Kontextwissen einschätzen. Heutige assistierte und automatisierte Fahrsysteme hingegen müssen das erst noch erlernen. Bosch untersucht, wie sich generative KI zur Verbesserung automatisierter Fahrfunktionen einsetzen lässt. Vor diesem Hintergrund ergründen Bosch und Microsoft derzeit Möglichkeiten zur Zusammenarbeit und zur maximalen Nutzung generativer KI. „Bosch arbeitet daran, eine neue Dimension von KI-Anwendungen im Fahrzeug zu erschließen“, sagte Dr. Stefan Hartung, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung, anlässlich des diesjährigen AIoT-Branchentreffens Bosch Connected World in Berlin. Generative KI soll es dem Fahrzeug künftig ermöglichen, Situationen einzuschätzen, entsprechend zu reagieren und so Verkehrsteilnehmer noch besser zu schützen. Mehr Sicherheit im Straßenverkehr – das wünschen sich auch 60 Prozent der Befragten des diesjährigen Bosch Tech Compass, einer weltweiten, repräsentativen Bosch-Umfrage zu den Themen Technologie und KI. Bosch arbeitet daran, eine neue Dimension von KI-Anwendungen im Fahrzeug zu erschließen,...sagt Dr. Stefan Hartung, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung. Generative KI soll mehr Sicherheit in Straßenverkehr bringen Die beiden Unternehmen gehen davon aus, dass eine Zusammenarbeit die Leistung automatisierter Fahrfunktionen auf die nächste Stufe heben würde. Die Hoffnungen ruhen dabei auf generativer KI, mit der der Komfort im Fahrzeug und die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer erhöht werden sollen. Um die generative KI zu füttern, dürften sich das umfassende Fahrzeugverständnis und die automobilspezifische KI-Expertise von Bosch als ebenso überaus wertvoll erweisen wie der Zugang des Technologieunternehmens zu Fahrzeugsensordaten. „Microsoft steht voll und ganz hinter der Verbesserung der Verkehrssicherheit. Daher freuen wir uns darauf, im Bereich generativer KI Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Bosch zu ergründen“, sagte Uli Homann, CVP und Distinguished Architect bei Microsoft. Wenn es darum geht, Systeme für das automatisierte Fahren zu trainieren, kommt KI heute noch schnell an ihre Grenzen. Aktuelle Fahrerassistenzsysteme können zwar bereits Personen, Tiere, Objekte und Fahrzeuge erkennen, doch schon in naher Zukunft könnten sie mithilfe generativer KI bestimmen, ob in der jeweiligen Situation ein Unfall droht. Generative KI trainiert Systeme für automatisiertes Fahren auf der Grundlage großer Datenmengen, aus denen so verbesserte Erkenntnisse gezogen werden. So ließe sich beispielsweise ableiten, ob es sich bei einem Objekt auf der Fahrbahn um eine Plastiktüte oder beschädigte Fahrzeugteile handelt. Mit dieser Information kann entweder eine direkte Kommunikation zum Fahrer aufgenommen werden – wie die Einblendung von Warnhinweisen – oder es können entsprechende Fahrmanöver eingeleitet werden – wie eine Bremsung unter Einschalten des Warnblinkers. Bosch und Microsoft haben bereits bei der Entwicklung einer Softwareplattform für die nahtlose Vernetzung von Autos und Cloud zusammengearbeitet und werden nun gemeinsam neue Möglichkeiten ergründen, um ihre Kunden und die gesamte Automobilbranche in den Genuss hochmoderner KI-Technologie zu bringen. Generative KI als Innovationsbooster „Generative KI ist ein Innovationsbooster und kann die Industrie verändern, ähnlich wie die Erfindung des Computers“, sagt Bosch-Geschäftsführerin und Chief Digital Officer Dr. Tanja Rückert. Das zeigt auch der neue Bosch Tech Compass 2024: Demnach sind 64 Prozent der Befragten der Meinung, dass KI die bedeutendste Technologie der Zukunft ist. Zum Vergleich: Nur ein Jahr zuvor waren davon lediglich 41 Prozent der Befragten überzeugt. Generative KI ist ein Innovationsbooster und kann die Industrie verändern, ähnlich wie die Erfindung des Computers,...sagt Bosch-Geschäftsführerin und Chief Digital Officer Dr. Tanja Rückert. Von der Fertigung bis zum Berufsalltag – bei Bosch kommt generative KI bereits in vielen Bereichen zur Anwendung. Dabei arbeitet das Unternehmen neben Microsoft mit mehreren Partnern, darunter AWS, Google und Aleph Alpha, zusammen. Schon im vergangenen Jahr hat die Corporate-Venture-Capital-Einheit der Bosch-Gruppe, Bosch Ventures, in das KI-Unternehmen Aleph Alpha investiert. Darüber hinaus hat Bosch eine inhaltliche Zusammenarbeit mit dem Start-up angekündigt, um gemeinsam neue Anwendungsfälle, sowohl für Beschäftigte als auch für Kunden von Bosch, umzusetzen. „Bosch und Aleph Alpha wollen voneinander lernen, vom Know-how des jeweils anderen profitieren und gemeinsam an domänen-übergreifenden Anwendungsfällen arbeiten“, so Rückert. Diese Partnerschaft trägt nun erste Früchte: Bosch führt in Nordamerika in Zusammenarbeit mit Aleph Alpha eine KI-basierte Spracherkennung im Auftrag eines Premium-Automobilherstellers ein. Ein Sprach-Bot versteht und beantwortet dabei Pannenservice-Anrufe mithilfe einer natürlichen Sprachverarbeitung, die auch Dialekte, Akzente und Stimmungen erfasst. Die Wartezeit für den Fahrer wird aufgrund der Direktannahme des Gesprächs auf ein Minimum reduziert. Bereits 40 Prozent der Anrufe können automatisiert bearbeitet und gelöst werden. Bei komplexeren Anfragen übermittelt der Bot alle relevanten Informationen an einen Service-Center-Agenten, der den Fall unmittelbar übernimmt. Von der KI-Suchmaschine bis hin zur Fertigung Insgesamt beschäftigen sich derzeit bei Bosch KI-Experten mit inzwischen deutlich mehr als 120 konkreten Anwendungsmöglichkeiten, die sich aus neuen KI-Modellen für Beschäftigte und Kunden des Unternehmens ergeben. Dazu zählen beispielsweise die Generierung von Software-Programmcode oder leistungsfähige Chat- und Voicebots zur Unterstützung von Technikern oder zur Interaktion mit Endkunden. Ende 2023 ist die unternehmensinterne KI-Suchmaschine „AskBosch“ live gegangen, die über natürliche Sprache schnelleren Zugriff auf verschiedenste, beispielsweise im Intranet verteilte Datenquellen bietet. Zusätzlich zu extern verfügbaren Daten bezieht „AskBosch“ auch interne Datenquellen mit ein. So können die Bosch-Mitarbeitenden Bosch-spezifische Informationen recherchieren. Auch in der Fertigung sorgt generative KI für mehr Geschwindigkeit: Bosch startet in zwei deutschen Werken erste Projekte, bei denen generative KI synthetische Bilder erzeugt, um KI-Lösungen für die optische Inspektion zu entwickeln und zu skalieren oder bereits vorhandene KI-Modelle zu optimieren. Bosch geht davon aus, dass sich so die Zeit von Projektierung über Inbetriebnahme bis hin zum Hochlauf von KI-Anwendungen von derzeit sechs bis zwölf Monaten auf nur noch wenige Wochen reduziert. Nach erfolgreicher Pilotierung soll dieser Service zur Generierung synthetischer Daten allen Bosch-Standorten angeboten werden. Bosch Tech Compass 2024: Tempo beim Einsatz künstlicher Intelligenz Der Einsatz von KI in immer mehr Lebensbereichen macht auch die berufliche Weiterbildung immer wichtiger: Davon sind 58 Prozent der Befragten des Bosch Tech Compass überzeugt. Vor allem in den USA ist die Zustimmung mit 63 Prozent groß (Deutschland: 54 Prozent, China: 52 Prozent). Bosch macht auch hier Tempo beim Einsatz künstlicher Intelligenz und nimmt seine Mitarbeitenden auf diesem Weg mit. Im Jahr 2019 hat Bosch ein KI-Trainingsprogramm ins Leben gerufen, um zunächst 30 000 Mitarbeitende im Bereich künstliche Intelligenz zu schulen. Bisher haben rund 28 000 Mitarbeitende das Programm durchlaufen. Dieses wurde ebenso wie der Bosch-KI-Kodex, der ethische Leitlinien für den Umgang mit künstlicher Intelligenz setzt, um Inhalte zu generativer KI ergänzt. Alle Ergebnisse des Bosch Tech Compass 2024 finden Sie hier . Über die Umfrage: Für die repräsentative Studie wurden im Dezember 2023 von der Gesellschaft für Innovative Marktforschung mbH (GIM) im Auftrag der Robert Bosch GmbH Personen ab 18 Jahren in sieben Ländern (Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien und USA) online befragt. In Deutschland, Frankreich und Großbritannien wurden jeweils mindestens 1 000 Personen befragt, in Brasilien, China, Indien und den USA jeweils mindestens 2 000 Personen. Die Stichproben sind repräsentativ für das jeweilige Land in Bezug auf Region, Geschlecht und Alter (BR, DE, FR, UK, US: 69 Jahre / CN, IN: 18–59 Jahre).

Logistik- und Transportbranche: Bosch startet mit Service-Plattform in Europa, I ...

06.12.2023

Pressemeldung

Vernetzte Mobilität

Logistik- und Transportbranche: Bosch startet mit Service-Plattform in Europa, I ...

Stuttgart – Die digitale Logistik-Plattform L.OS von Bosch zur Vereinfachung von IT-Prozessen in der Transport- und Logistikbranche feiert einen erfolgreichen Marktstart. In Europa, Indien und den USA hat das Bosch-Angebot bereits 50 Kunden gewonnen. 20 Logistikunternehmen jeweils aus Deutschland und Indien und zehn aus den USA gehören zu den ersten L.OS-Kunden. Darüber hinaus läuft bereits die Integration von mehr als 50 Service-Providern in den digitalen Marktplatz. Im vergangenen Jahr hatte Bosch die strategische Zusammenarbeit mit dem US-Cloud-Anbieter Amazon Web Services (AWS) zur Digitalisierung der Logistik bekanntgegeben . Die Transport- und Logistikbranche gilt als Rückgrat der Weltwirtschaft. Bosch sieht für seine Logistik-Services zur Effizienzsteigerung große Marktchancen. Bis 2030 peilt das Technologieunternehmen damit einen weltweiten Umsatz von rund 500 Millionen Euro an und hat für das Geschäft mit digitalen Plattformen eine eigene Einheit mit mehr als 400 Mitarbeitenden gegründet. Bosch hat mit L.OS das digitale Zeitalter für Frachtführer und Spediteure eingeläutet. Unsere Logistikplattform bietet ein komplettes Ökosystem und eine Software-Umgebung, in der Services verschiedener Anbieter nutzbar und kombinierbar sind. Für Bosch ist die Transport- und Logistikbranche ein strategisch wichtiges Feld...sagt Dr. Markus Heyn, Bosch-Geschäftsführer und Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility. Offene Plattform für Anbieter von Logistik-Lösungen Über die digitale L.OS-Plattform von Bosch erhalten Logistik- und Transportunternehmen auf der ganzen Welt schnell und unkompliziert Zugang zu IT-Services und können so effizienter und nachhaltiger agieren. Der Clou: L.OS steht allen Anbietern von Logistik-Lösungen offen und ermöglicht ein reibungsloses Zusammenspiel aus unterschiedlichen Services und Daten. Ohne eigene, ressourcen- und kostenintensive IT-Projekte können Spediteure und Frachtunternehmen damit die Möglichkeiten der Digitalisierung gemäß ihrer individuellen Bedürfnisse oder Anforderungen im jeweiligen Land deutlich stärker für sich nutzen. In Indien etwa ist vom Start weg auf L.OS die Bosch-eigene Ortungslösung „TrakZeus“ für effizientes Flotten- und Transportmanagement sowie Routen- und Parkplanung verfügbar. Mit „Digital CN“ lassen sich Transportdokumente wie beispielsweise Frachtbriefe schnell und einfach digitalisieren und somit sicher auch über das Mobiltelefon übermitteln. In Europa geht L.OS mit einer ersten Service-Integration in Betrieb, die die Buchung sicherer Lkw-Parkplätze als zusätzliches Feature für bestehende Transport-Management-Systeme ermöglicht, während in den USA ein spezielles Transportmanagementsystem die Abläufe für Flotten vereinfacht und verwaltet. Neue Bosch-Geschäftseinheit unterstützt digitale Plattformen Im Juli hat Bosch seine neue, länderübergreifende Geschäftseinheit „Mobility Plattform and Services“ gegründet, die sich auf die Entwicklung digitaler Plattformen fokussiert. Mehr als 400 Mitarbeitende zeichnen in Europa, Indien und den USA für die Weiterentwicklung und Betreuung digitaler Plattformen von Bosch verantwortlich. Dazu gehört aktuell etwa der „Mobility Marketplace“, ein neutraler, digitaler eCommerce-Marktplatz sowie „ParkZeus“, eine integrierte Parkmanagementplattform und das „Logistics Operating System“ L.OS. „Die Gründung einer eigenen Geschäftseinheit unterstreicht, wie wichtig die Digitalisierung der Mobilität mithilfe cloud-basierter Plattformen für Bosch ist. Wir wollen Unternehmen mit unseren Plattformen helfen, zusammen an Innovationen und Lösungen für komplexe Herausforderungen zu arbeiten. Gemeinsam treiben wir die Vision einer nachhaltigen und sicheren Mobilität über digitale Plattformen voran“, sagt Sandeep Nelamangala, Executive Director bei Bosch verantwortlich für das Geschäft mit digitalen Plattformen.

TSMC, Bosch, Infineon und NXP planen Joint Venture und bringen moderne Halbleite ...

08.08.2023

Pressemeldung

Vernetzte Mobilität

TSMC, Bosch, Infineon und NXP planen Joint Venture und bringen moderne Halbleite ...

Hsinchu, Stuttgart, München, Eindhoven – 8. August 2023 – TSMC (TWSE: 2330, NYSE: TSM), Robert Bosch GmbH, Infineon Technologies AG (FSE: IFX / OTCQX: IFNNY) und NXP Semiconductors N.V. (NASDAQ: NXPI) haben heute angekündigt, gemeinsam in das Joint Venture „European Semiconductor Manufacturing Company (ESMC) GmbH“ in Dresden zu investieren. Ziel ist es, eine moderne 300-Millimeter-Fabrik zur Halbleiterfertigung aufzubauen, um den zukünftigen Kapazitätsbedarf der schnell wachsenden Automobil- und Industriesektoren decken zu können. Die finale Investitionsentscheidung wird mit der Bestätigung des Umfangs der öffentlichen Förderung für das Projekt fallen. Das Projekt ist im Rahmen des europäischen Chip-Gesetzes „European Chips Act“ geplant. Die geplante Fabrik soll eine monatliche Fertigungskapazität von 40 000 300-Millimeter-Wafern (12 Zoll) auf der 28/22-Nanometer-Planar-CMOS und 16/12-Nanometer-FinFET-Prozesstechnologie von TSMC haben. Das Joint Venture wird das europäische Halbleiter-Ökosystem mit der modernen FinFET-Transistortechnologie weiter stärken und etwa 2 000 neue und hochqualifizierte Arbeitsplätze schaffen. ESMC strebt an, in der zweiten Hälfte des Jahres 2024 mit dem Bau der Fabrik zu beginnen und die Fertigung bis Ende 2027 aufzunehmen. TSMC wird 70 Prozent am geplanten Joint Venture halten; Bosch, Infineon und NXP werden mit jeweils zehn Prozent beteiligt sein, vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen und anderer Bedingungen. Die Gesamtinvestitionen werden voraussichtlich zehn Milliarden Euro übersteigen und bestehen aus Eigenkapitalzufuhr, Kreditaufnahme sowie signifikanter Unterstützung der Europäischen Union und der deutschen Bundesregierung. TSMC wird die neue Fabrik operativ betreiben. „Diese Investition in Dresden unterstreicht das Engagement von TSMC, den strategischen Kapazitäts- und Technologiebedarf unserer Kunden zu decken und wir freuen uns über die Gelegenheit, unsere langjährige Partnerschaft mit Bosch, Infineon und NXP zu vertiefen“, sagt Dr. CC Wei, Chief Executive Officer von TSMC. „Europa ist ein überaus vielversprechender Standort für Halbleiterinnovationen, insbesondere im Automobil- und Industriebereich, und wir freuen uns darauf, diese Innovationen auf Basis unserer fortschrittlichen Siliziumtechnologie und den Talenten in Europa zum Leben zu erwecken.“ Dr. Stefan Hartung, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH: „Halbleiter sind nicht nur ein entscheidender Erfolgsfaktor für Bosch. Ihre zuverlässige Verfügbarkeit ist auch für den Erfolg der weltweiten Automobilindustrie von großer Bedeutung. Neben dem ständigen Ausbau unserer eigenen Fertigungen, sichern wir über die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern unsere Lieferketten als Automobilzulieferer weiter ab. Wir freuen uns, mit TSMC einen globalen Innovationsführer zur Stärkung des Halbleiter-Ökosystems in direkter Nachbarschaft zu unserem Halbleiterwerk in Dresden gewinnen zu können.“ Halbleiter sind nicht nur ein entscheidender Erfolgsfaktor für Bosch. Ihre zuverlässige Verfügbarkeit ist auch für den Erfolg der weltweiten Automobilindustrie von großer Bedeutung. Neben dem ständigen Ausbau unserer eigenen Fertigungen, sichern wir über die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern unsere Lieferketten als Automobilzulieferer weiter ab. Wir freuen uns, mit TSMC einen globalen Innovationsführer zur Stärkung des Halbleiter-Ökosystems in direkter Nachbarschaft zu unserem Halbleiterwerk in Dresden gewinnen zu können....sagt Dr. Stefan Hartung, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH „Unsere gemeinsame Investition ist ein wichtiger Meilenstein, um das europäische Halbleiter-Ökosystem zu stärken. Damit baut Dresden, wo sich bereits der größte Frontend-Standort von Infineon befindet, die Position als eines der wichtigsten Halbleiterzentren der Welt weiter aus“, sagt Jochen Hanebeck, CEO der Infineon Technologies AG. „Infineon wird die neuen Kapazitäten nutzen, um die wachsende Nachfrage vor allem seiner europäischen Kunden zu bedienen – insbesondere in den Bereichen Automotive und IoT. Auf diesen modernen Fähigkeiten basiert die Entwicklung innovativer Technologien, Produkte und Lösungen zur Bewältigung der globalen Herausforderungen der Dekarbonisierung und Digitalisierung.“ „NXP ist entschlossen, sich maßgeblich für die Stärkung der Innovationskraft und Verbesserung der Lieferkettenresilienz in Europa zu engagieren“, sagt Kurt Sievers, Präsident und CEO von NXP Semiconductors. „Wir danken der Europäischen Union, der Bundesrepublik Deutschland und dem Freistaat Sachsen für die Anerkennung der Halbleiterindustrie als strategisch wichtigen Industriesektor und für ihren großen Einsatz zur Stärkung des europäischen Halbleiter-Ökosystems. Der Bau dieser neuen, hochrelevanten Halbleiter-Foundry wird die dringend benötigte Produktionskapazität für den stark wachsenden Bedarf des Automobil- und Industriesektors für Digitalisierung und Elektrifizierung bereitstellen und neues Innovationspotenzial freisetzen.“Über Infineon Die Infineon Technologies AG ist ein weltweit führender Anbieter von Halbleiterlösungen für Power-Systems und das Internet der Dinge (IoT). Mit seinen Produkten und Lösungen treibt Infineon die Dekarbonisierung und Digitalisierung voran. Das Unternehmen hat weltweit rund 56 200 Beschäftigten und erzielte im Geschäftsjahr 2022 (Ende September) einen Umsatz von rund 14,2 Milliarden Euro. Infineon ist in Frankfurt unter dem Symbol „IFX“ und in den USA im Freiverkehrsmarkt OTCQX International unter dem Symbol „IFNNY“ notiert. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.infineon.com . Follow us: Twitter – Facebook – LinkedIn Über NXP Semiconductors NXP Semiconductors N.V. (NASDAQ: NXPI) bringt kluge Köpfe zusammen, um wegweisende Technologien zu entwickeln, die die vernetzte Welt besser, zuverlässiger und sicherer machen. Als ein weltweit marktführendes Unternehmen bei Lösungen für sichere Kommunikation in Embedded Applikationen treibt NXP Innovationen in den Anwendungsfeldern Automobiltechnik, Industrie & IoT, bei Mobilgeräten und Kommunikationsinfrastruktur voran und fördert mit seinen Lösungen eine nachhaltigere Zukunft. Das Unternehmen, das auf die Erfahrung und Expertise von mehr als 60 Jahren bauen kann, beschäftigt ca. 34 500 Mitarbeitende in mehr als 30 Ländern und erzielte 2022 einen Umsatz von 13,21 Milliarden US-Dollar. Weitere Details unter www.nxp.com . Über TSMC TSMC ist ein Pionier des Pure-Play-Foundry-Geschäftsmodells, das 1987 mit TSMCs Gründung ins Leben gerufen wurde, und ist seither die weltweit führende dezidierte Halbleiter-Foundry. Mit branchenführenden Prozesstechnologien und einem Portfolio an Design-Enablement-Lösungen unterstützt das Unternehmen ein florierendes Ökosystem von globalen Kunden und Partnern, um das Innovationspotenzial in der globalen Halbleiterindustrie freizusetzen. TSMC ist ein auf der ganzen Welt engagiertes Unternehmen mit Niederlassungen in Asien, Europa und Nordamerika. Im Jahr 2022 setzte TSMC 288 verschiedene Prozesstechnologien ein und fertigte 12 698 Produkte für 532 Kunden, indem es eine breite Palette an modernen Prozesstechnologien sowie fortschrittlichen Spezial- und Packaging-Technologien anbot. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Hsinchu, Taiwan. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.tsmc.com .

Bosch eröffnet neues Halbleiter-Testzentrum für Chips und Sensoren in Malaysia

01.08.2023

Pressemeldung

Vernetzte Mobilität

Bosch eröffnet neues Halbleiter-Testzentrum für Chips und Sensoren in Malaysia

Stuttgart / Penang – Die weltweite Nachfrage nach Chips für die Automobil- und Konsumgüterindustrie ist ungebrochen hoch. Bosch baut deshalb sein Geschäft mit Halbleitern weiter aus. Für rund 65 Millionen Euro hat das Unternehmen in Penang, Malaysia, nun ein neues Testzentrum für Chips und Sensoren eröffnet und plant bis Mitte der nächsten Dekade weitere 285 Millionen Euro am Standort zu investieren. „Mit unserem neuen Halbleiter-Testzentrum in Penang schaffen wir zusätzliche Kapazitäten innerhalb unseres weltweiten Fertigungsverbundes, um der weiterhin hohen Nachfrage nach Chips und Sensoren gerecht zu werden“, sagt Dr. Stefan Hartung, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung. „Halbleiter sind ein entscheidender Erfolgsfaktor für alle Geschäftsfelder von Bosch und der Ausbau dieses Geschäfts von strategisch hoher Relevanz.“ Mit unserem neuen Halbleiter-Testzentrum in Penang schaffen wir zusätzliche Kapazitäten innerhalb unseres weltweiten Fertigungsverbundes, um der weiterhin hohen Nachfrage nach Chips und Sensoren gerecht zu werden ...sagt Dr. Stefan Hartung, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung. Insgesamt stehen Bosch auf dem Festlandstreifen Penangs rund 100 000 Quadratmeter Grundstücksfläche zur Verfügung. Das neue Testzentrum erstreckt sich derzeit über mehr als 18 000 Quadratmeter und umfasst Reinräume, Büroflächen sowie Labore für Qualitätssicherung und Fertigung. Bis Mitte der nächsten Dekade sollen bis zu 400 Mitarbeitende hier beschäftigt sein. Mit der neuen Fabrik und insgesamt 4 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist Penang nun der größte Standort von Bosch in Südostasien. Die Fertigung von Halbleitern lässt sich grundsätzlich in zwei Abschnitte gliedern: einerseits in die sogenannte Frontend-, andererseits in die sogenannte Backendfertigung. Für letztere ist Malaysia ein wichtiger Knotenpunkt in der globalen Halbleiterlieferkette. Das Land deckt schätzungsweise rund 13 Prozent der weltweiten Backend-Produktion ab. Laut offizieller Angaben hat der Bundesstaat Penang in den letzten Jahren mehr als fünf Prozent des weltweiten Halbeiterumsatzes erwirtschaftet. „Das neue Testzentrum in Penang rückt unseren Fertigungsverbund näher an die Backendfertigung sowie an die Kunden des für uns wichtigen asiatischen Marktes heran. Dadurch verkürzen wir Lieferzeiten sowie -wege und stärken unsere Wettbewerbsfähigkeit“, erklärt Dr. Markus Heyn, Bosch-Geschäftsführer und Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility. Bosch betreibt eines der modernsten Testzentren in Südostasien Das Anbringen und Strukturieren der eigentlichen Schaltkreise auf die Wafer-Scheiben erfolgt im Frontend; bei Bosch findet das derzeit etwa in den Reinräumen der Halbleiterfabriken in Reutlingen und Dresden statt. In den Backendprozessen werden dann die einzelnen Chips aus den Wafern getrennt, montiert und getestet. Die Endprüfung seiner Halbleiter führt Bosch derzeit zum Großteil in Reutlingen, Suzhou, China, und Hatvan, Ungarn, durch. Jetzt kommt in Penang, Malaysia, ein neues Testzentrum hinzu. Die vollvernetzte Fabrik gehört zu den modernsten Halbleiter-Testzentren in Südostasien. Hier wird Bosch ab sofort Halbleiter testen, die das Unternehmen unter anderem in seinem Frontend in Dresden fertigt. „Mit unserem neuen Testzentrum in Penang vervollständigen wir unsere interne Prozesskette insbesondere für die Halbleiter aus Dresden“, erklärt Markus Heyn. Bosch investiert weiter in sein Halbleitergeschäft Bosch verfolgt mit seinem Halbleitergeschäft eine globale Wachstumsstrategie. Das Unternehmen will in den nächsten drei Jahren im Rahmen seines eigenen Investitionsplans und innerhalb des europäischen Förderprogramms IPCEI Mikroelektronik und Kommunikationstechnologie („Important Project of Common European Interest on Microelectronics and Communication Technologies“) rund drei Milliarden Euro in Dresden und Reutlingen investieren. Nach der für noch in diesem Jahr erwarteten Übernahme von Teilen des Geschäfts von TSI Semiconductors in Roseville, Kalifornien, plant Bosch weitere rund 1,4 Milliarden Euro in die Umrüstung der Fabrik auf modernste Fertigungsprozesse für Siliziumkarbid-Halbleiter zu investieren. Penang Factsheet

Hannover Messe: Bosch will Umsatz mit Industrietechnik auf über 10 Milliarden Eu ...

13.04.2023

Pressemeldung

Wirtschaft

Hannover Messe: Bosch will Umsatz mit Industrietechnik auf über 10 Milliarden Eu ...

Stuttgart – Bosch will mit Industrietechnik nachhaltig wachsen. Der Umsatz mit Industrietechnik soll von derzeit sieben Milliarden Euro auf über zehn Milliarden Euro bis 2028 steigen. Dabei geht es um profitables Wachstum: „Wir wollen das Ergebnis stärker steigern als den Umsatz und den Unternehmenswert nachhaltig mehren. Dafür investiert Bosch 2022 und 2023 zusammengerechnet über drei Milliarden Euro in die Industrietechnik und sorgt für organisches und anorganisches Wachstum“, sagt Bosch-Vorsitzender Dr. Stefan Hartung. Mit der Übernahme des US-amerikanischen Hydraulik-Unternehmens HydraForce und seinen rund 2 100 Mitarbeitenden entfällt die derzeit größte Akquisition von Bosch auf die Industrietechniksparte. Durch den Zusammenschluss baut Bosch Rexroth seine weltweit führende Position in der Hydraulik aus, liefert Technik für Bagger, Krane, Traktoren und für Maschinen und Anlagen in der Fabrik.Industrietechnik bietet für Bosch enormes Wachstumspotential. Getrieben wird dies durch den zunehmenden Bedarf an Automatisierung und Industrie 4.0-Lösungen, das „Verschmelzen“ von Elektrik und Hydraulik und die steigende Nachfrage bei GreenTech für den ökologischen Umbau der Wirtschaft. „Mit der Stärkung der Industrietechnik balancieren wir unsere Geschäftsfelder noch besser aus. Die breite Aufstellung als globales diversifiziertes Technologieunternehmen erhöht die Schaffenskraft und Resilienz von Bosch“, sagt Hartung. Dabei übernimmt die Industrietechnik zusätzlich die Funktion als wichtiger interner Dienstleister, rüstet die rund 240 Bosch-Werke weltweit mit Fertigungstechnik aus, um ressourcenschonend und kundenspezifisch zu produzieren. Jährlich verbleiben so Aufträge in Höhe von über einer halben Milliarde Euro im Konzern. Auf der Hannover Messe (17.–21. April 2023) stellt Bosch sein Industrietechnik-Portfolio vor, darunter Neuheiten bei kollaborativer Robotik, Steuerungstechnik für Industrie 4.0, energieeffizienter Hydraulik, elektrifizierten Arbeitsmaschinen, stationären Brennstoffzellen für Gebäude und Fabriken sowie automatisiertes Batterierecycling. Mit der Stärkung der Industrietechnik balancieren wir unsere Geschäftsfelder noch besser aus. Die breite Aufstellung als globales diversifiziertes Technologieunternehmen erhöht die Schaffenskraft und Resilienz von Bosch, ...sagt Bosch-Vorsitzender Dr. Stefan Hartung. GreenTech: Bosch erzielt Milliardenumsatz mit Lösungen für die Industrie Die klimaneutrale Ausrichtung der verschiedenen Wirtschaftssektoren und der Aufbau einer Kreislaufwirtschaft sorgen für Wachstum in der Industrietechnik. „Ohne industrielle Produkte ist der ökologische Umbau der Wirtschaft undenkbar. Industrietechnik ermöglicht die nachhaltige Transformation unterschiedlicher Wirtschaftssektoren“, erklärt Hartung. Bosch entwickelt Lösungen, die Ressourcen schonen, den Energieverbrauch senken sowie Umwelt und Klima schützen. 2022 hat Bosch über eine Milliarde Euro mit Umwelttechnik für die Industrie erzielt – eine Steigerung von 25 Prozent gegenüber dem Jahr zuvor. Damit erreicht Bosch sein für 2023 anvisiertes Umsatzziel ein Jahr früher als geplant. Und Bosch baut sein GreenTech-Angebot weiter aus. So bringt Bosch Rexroth mit seinem eLION-Portfolio Lösungen zur Elektrifizierung mobiler Arbeitsmaschinen wie Bagger, Radlader oder Traktoren auf den Markt. Mit über 80 Motorenvarianten, gestaffelt nach Leistung und Größe, bietet das Unternehmen das breiteste Angebot der Branche und hilft dabei, CO2-Emissionen auf Baustellen, im Bergbau oder in Häfen zu reduzieren. Internationale Kunden wie Sennebogen und Kalmar Cargotec setzen die neuen Bosch-Antriebe bereits in ihren Produkten ein, um die Elektrifizierung mobiler Arbeitsmaschinen voranzutreiben. Auch in Fabriken steigt die Nachfrage nach GreenTech. Maßnahmen zum Klimaschutz führen zu einem hohen Modernisierungsbedarf installierter Maschinen und Anlagen und zum Aufbau neuer Fertigungseinrichtungen, etwa für Batterien und Brennstoffzellen. Auf der Hannover Messe zeigt Bosch Fertigungstechnik für die Batterieproduktion – und für das Recycling. „Elektromobilität lässt sich nur erfolgreich gestalten, wenn wir die eingesetzten Rohstoffe zurückgewinnen“, sagt Hartung. Die von Bosch Rexroth entwickelte automatisierte Entladung von Batterien vereinfacht nicht nur das Recycling, sie wird auch effizienter gegenüber manuellen Verfahren. Erstmalig eingesetzt wird die Technik bei REMONDIS und Rhenus Automotive am Standort Magdeburg. Wasserstoff: Bosch setzt bei Technik-Entwicklung auf eigenes Know-how Neben Speichermedien wie Batterien sind „Wandlungskünstler“ wie Brennstoffzellen wichtige Elemente für eine klimaneutrale Zukunft. Bosch stellt auf der Hannover Messe stationäre Festoxid-Brennstoffzellen (kurz: SOFC, solid oxide fuel cells) vor, die mit einem Gesamtwirkungsgrad von mehr als 85 Prozent überzeugen. Die dezentralen Energiewandler werden derzeit in rund 60 Pilotanlagen getestet, zum Beispiel am Wasserstoffcampus in Salzgitter: am Bosch-Standort sind zehn SOFC-Brennstoffzellensysteme in die Energieversorgung des Werkes eingebunden. 2025 sollen stationäre Brennstoffzellen von Bosch auf den Markt kommen. Gefertigt werden die Komponenten mit Know-how und Technik von Bosch. Von Zelle über Stack bis hin zum Gesamtsystem: der Bosch-Sondermaschinenbau deckt über 50 Prozent des zur Brennstoffzellenproduktion benötigten Fertigungsequipments ab. Auch Komponenten für Elektrolyseure gehören künftig zum Bosch-Portfolio. Der Marktstart für das Herzstück des Elektrolyseurs, den sogenannten Stack, ist für 2025 geplant. Industrie 4.0: Bosch-Software schont Ressourcen Energie, Material, Rohstoffe – Ressourcen sind rar und kostbar. „Knappheiten begegnen wir mit Effizienz. Wer nachhaltig fertigen will, setzt auf Industrie 4.0“, sagt Hartung. Die Industrie-4.0-Software Nexeed von Bosch Connected Industry beispielsweise steigert die Anlageneffektivität in Fabriken im Schnitt um 5 Prozent, verringert die Instandhaltungskosten um 25 Prozent und reduziert den Ausschuss. Eingesetzt wird Nexeed bereits in mehr als der Hälfte der rund 240 Bosch-Werke und bei über 100 internationalen Kunden. Software hilft auch, konventionelle Technik mit Neuem zu verbinden. Beispiel Hydraulik: Seit über 200 Jahren kommt die Fluidtechnik immer dann zum Einsatz, wenn es gilt, große Lasten mit minimalem Kraftaufwand zu bewegen, etwa bei Kunststoffmaschinen oder Pressen. Dank lastabhängiger Regelung arbeiten drehzahlvariable Pumpenantriebe von Bosch Rexroth heute stets im optimalen Betriebsmodus. Wird keine Leistung benötigt, schalten sie automatisch auf Standby. Im Vergleich zu konventionellen Antrieben senkt das den Energieverbrauch der Hydraulik um bis zu 80 Prozent. Automatisierung: Bosch-Technik reduziert Komplexität Demografischer Wandel, Arbeitskräftemangel, begrenzte Ressourcen allgemein: die Herausforderungen nehmen zu. Bosch setzt auf eine Bildungs- und Trainingsoffensive und Technik, die Unternehmen unterstützt und Mitarbeiter entlastet. Der Automatisierungsbaukasten ctrlX AUTOMATION von Bosch Rexroth beispielsweise versteht über 30 Programmiersprachen und ermöglicht Nutzern, eigene Apps und Dienstleistungen zu entwickeln. Über 600 Kunden setzen bereits auf diese zukunftsweisende Form der Automatisierung. „Die drängenden Herausforderungen unserer Zeit bewältigen wir nur, wenn wir Kräfte bündeln, um gemeinsam mehr zu bewegen. ‚Co-Creation‘ und die Öffnung von Systemen sind dabei wichtige Elemente“, sagt Hartung. Diesen Ansatz verfolgt Bosch Rexroth auch in der Hydraulik. War Regelungstechnik bislang an Hardware gebunden, hat das Unternehmen diese jetzt in Softwarebausteine überführt: Maschinenbauer können so bestehende Automatisierungsarchitekturen weiter nutzen, spezifisches Hydraulik-Know-how ist nicht mehr erforderlich. Automatisierung hilft zudem, Mitarbeiter unmittelbar zu entlasten, etwa bei monotonen oder anstrengenden Tätigkeiten. Auf der Hannover Messe zeigt Bosch Rexroth gelenkige, motorisch feine Leichtbau-Cobots, die mit sieben Achsen über Ecken greifen und Mitarbeiter beim Beladen, Palettieren und Prüfen von Werkstücken unterstützen. Die Nachfrage ist da. Der weltweite Markt für industrielle Automation wächst rasant: Betrug der Umsatz mit Automatisierungstechnik 2021 knapp 200 Milliarden Euro, soll der weltweite Markt bis 2030 auf mehr als 400 Milliarden Euro Umsatz wachsen – mit jährlichen Steigerungsraten von über acht Prozent (Quelle: Precedence Research, 2022 ). „Megatrends wie Digitalisierung, demografischer Wandel und das Streben nach mehr Nachhaltigkeit forcieren den Bedarf an Automatisierung. Fabrikautomation ist für Bosch ein strategisches Geschäftsfeld, in dem wir jedes Jahr zweistellig wachsen wollen – und damit stärker als der Markt“, so Hartung.

Projekt „GAIA-X 4 moveID“ entwickelt Grundlage für sicheren mobilen Datenaustausch

08.09.2022

Pressemeldung

Wirtschaft

Projekt „GAIA-X 4 moveID“ entwickelt Grundlage für sicheren mobilen Datenaustausch

Stuttgart – In welchen Parkhäusern gibt es gerade freie Ladesäulen? Wo sind in der Innenstadt noch Parkplätze verfügbar? Und wie lassen sich diese Informationen digital übermitteln und die Services anbieterübergreifend abrechnen? Die Antwort auf diese und ähnliche Fragen setzt einen sicheren Datenaustausch zwischen den Fahrzeugen und ihrer Umgebung voraus. Genau diese Grundlage erarbeitet jetzt ein Forschungsprojekt, bestehend aus Hochschulen, Autozulieferern und Systemprovidern unter Leitung des Konsortialführers Bosch. Das Projekt „GAIA-X 4 moveID“ soll in den kommenden drei Jahren die nötigen Standards und technologische Konzepte entwickeln, die den sicheren Informationsaustausch zwischen Anbietern und Kunden von Mobilitätsanwendungen ermöglichen. Das Ziel: dezentrale digitale Fahrzeugidentitäten. Für den Massenbetrieb von Elektromobilen, das automatisierte Fahren sowie den Aufbau vernetzter Städte wird dies zu einer wichtigen Voraussetzung. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz fördert „GAIA-X 4 moveID“ mit 14 Millionen Euro, trägt so die Hälfte der Projektkosten.Mit Vernetzung digitale Services flächendeckend anbieten „Eine ganzheitliche, angebotsübergreifende, transparente Systemarchitektur für den Austausch von Daten im Straßenverkehr ist heute nicht verfügbar. Zwar gibt es einzelne Unternehmen, die aktuell schon Dienste anbieten. Aber diese Services sind auf spezielle Anwendungen, Fahrzeuge oder Kundengruppen zugeschnitten“, erklärt Peter Busch, Projektleiter von Konsortialführer Bosch. Die Infrastruktur beispielsweise ist oftmals kartografiert, allerdings liegen Informationen zur Verfügbarkeit der Services aufgrund fehlender Vernetzung der vielen, unabhängig agierenden Anbieter selten vor. „Damit Nutzer beispielsweise alle verfügbaren Ladesäulen finden oder Ladevorgänge bezahlen können, bedarf es offener Standards“, erklärt Busch. Dabei müsse stets gewährleistet sein, dass die Daten sicher verarbeitet und nicht von einzelnen Anbietern ausschließlich zu eigenen Zwecken verwendet werden. Nur so könne das notwendige Vertrauen der Nutzer wachsen und ein breites Angebot aller verfügbaren Dienstleistungen wie etwa das sogenannte Deep-Parking (Nutzen von sonst nicht verfügbaren Parkplätzen) entstehen. Das Konsortium baut deshalb auf dem europäischen GAIA-X-System auf, das technische, ökonomische und rechtliche Grundlagen für eine vertrauenswürdige und sichere Dateninfrastruktur definiert. GAIA-X setzt dazu auf Dezentralisierung und das Zusammenspiel verschiedener Cloud-Anbieter mit gemeinsamen Richtlinien. In diesem Sinne handelt auch das Projekt „GAIA-X 4 moveID“, nutzt Open Source für seine Entwicklungen, und stellt diese allen Anbietern für unterschiedliche Geschäftsmodelle zur Verfügung. Fahrzeuge werden zu Marktplätzen Mit den von „GAIA-X 4 moveID“ anvisierten Standards können Fahrzeuge Informationen mit anderen Fahrzeugen und ihrer Umgebung sicher und souverän ohne „Vermittler“ austauschen. Zu den „Infrastrukturpartnern“ der Fahrzeuge zählen beispielsweise Ladesäulen, Schranken, Lichtsignalanlagen oder Parkplätze. Das Forschungsprojekt will für Interaktion und Handel der Akteure untereinander Management- und Verwaltungsservices entwickeln mit Hilfe international anerkannter Hard- und Software. Vor allem im autonomen Fahrbetrieb können die Anbieter so Angebote wie Nachrichten, Unterhaltung, Navigation und vieles mehr mit dem System des Autos verknüpfen. Allein der Markt für Dienstleistungen rund um das vernetzte Parken wird weltweit auf zehn Milliarden Euro jährlich geschätzt. Zudem ist das gezielte Ansteuern von Parkmöglichkeiten ein wichtiger Beitrag zum Abbau von Verkehr und Emissionen – die Suche nach einem Stellplatz macht heute rund ein Drittel des innerstädtischen Verkehrs aus. Auch für den Erfolg der Elektromobilität ist die Verfügbarkeit von Informationen ein wesentlicher Faktor. In Europa werden Schätzungen zufolge bis 2030 gut die Hälfte der neu zugelassenen Automobile elektrisch angetrieben. „Ihre Nutzer müssen sich darauf verlassen können, möglichst rasch und rechtzeitig Lademöglichkeiten zu finden. Die Vernetzung der Systeme ist dafür grundlegend“, sagt Busch. Intensiver Datenaustausch als Basis für automatisiertes Fahren Automatisiertes Fahren im Massenbetrieb ist nur denkbar, wenn Automobile schnell und zuverlässig mit ihrer Umgebung kommunizieren. Der hierzu notwendige Datenaustausch ermöglicht eine klimafreundliche Steuerung der Verkehrsströme, die sich nach dem aktuellen Aufkommen richtet. So können Städte den Zugang zu bestimmten Bereichen in Echtzeit regulieren und Staus vermeiden. Dieses so genannte Zoning setzt allerdings voraus, dass Fahrzeuge veränderte Bedingungen sofort erkennen und entsprechend neue Routen wählen. Im Rahmen von „GAIA-X 4 moveID“ wird Zoning mit Testfahrzeugen erstmalig grenzübergreifend im Testfeld Deutschland-Frankreich-Luxemburg (Merzig/Saarbrücken) demonstriert. Autos erhalten dynamisch Informationen zur Einfahrt in definierte Bereiche.Die Projektteilnehmer im Überblick: Robert Bosch GmbH Materna Information & Communications SE Denso Automotive Deutschland GmbH Continental Automotive Technlogies GmbH WOBCOM GmbH ecsec GmbH Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes Atos Information Technology GmbH Chainstep GmbH Peaq Technology GmbH Zeppelin Universität gGmbH Datarella GmbH 51nodes GmbH Bigchain DB GmbH Fetch.ai Research & Development GmbH ITK Engineering GmbH Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. Airbus Defence and Space GmbH Delta Dao AG

CES 2022: Für mehr Lebensqualität und Klimaschutz – Bosch wächst mit vernetzten  ...

04.01.2022

Pressemeldung

Wirtschaft

CES 2022: Für mehr Lebensqualität und Klimaschutz – Bosch wächst mit vernetzten ...

Las Vegas – Zu Hause, unterwegs, bei der Arbeit, im Krankenhaus oder sogar im Weltall: Bosch verbessert mit intelligenten und vernetzten Lösungen den Alltag von Menschen in allen Lebenslagen. Zugleich erschließt sich das Unternehmen neue Geschäftsfelder durch Software, Services und Lizenzen. „Wir digitalisieren unser Kerngeschäft konsequent, um den Kundennutzen zu erhöhen. Künftig wollen wir aus jedem Umsatz mit digitalen Produkten auch einen Serviceumsatz ableiten“, sagt Tanja Rückert, Chief Digital Officer der Bosch-Gruppe, auf der CES in Las Vegas. Um das Ziel zu erreichen, setzt Bosch auf die Verbindung von IoT mit KI – verknüpft also das Internet der Dinge (IoT) mit Künstlicher Intelligenz (KI). Wir digitalisieren unser Kerngeschäft konsequent, um den Kundennutzen zu erhöhen. Künftig wollen wir aus jedem Umsatz mit digitalen Produkten auch einen Serviceumsatz ableiten....Tanja Rückert, Chief Digital Officer der Bosch-Gruppe Es entsteht ein Kreislauf, bei dem vernetzte Produkte Informationen liefern, die wiederum mittels KI verarbeitet werden und in Software-Updates für die Produkte einfließen. Im Zentrum steht dabei der Nutzen für den Kunden. Er wird in die Lage versetzt, das Produkt sozusagen mit zu entwickeln. Die Lösungen lassen sich genau auf seine Bedürfnisse zuschneiden. Und: Weder die Entwicklung noch die Wertschöpfung hören mit dem Verkauf der Produkte auf. „Wir sehen in der Kombination von KI und IoT den Schlüssel, um den größten Nutzen aus diesen beiden Technologien zu ziehen“, erläutert Rückert. „Damit erschließen wir uns nicht nur neue Geschäftsmodelle. Wir bieten bessere Produkte und Lösungen, die echten Mehrwert für den Einzelnen und die Gesellschaft bieten.“ Ausbau Softwarekompetenz: Bosch gestaltet die Zukunft schon heute Die Grundlagen dafür hat Bosch längst gelegt. Mit Start des Jahres sind alle elektronischen Produktklassen vernetzbar. Allein der Absatz mit vernetzbaren Elektrowerkzeugen, Hausgeräten und Heizungen hat sich binnen eines Jahres um die Hälfte gesteigert – von vier Millionen im Jahr 2020 auf mehr als sechs Millionen Stück 2021. Mit dem Bosch Center for Artificial Intelligence (BCAI) hat das Unternehmen im Bereich der KI eine starke Einheit aufgebaut, die bereits einen positiven Ergebnisbeitrag von rund 300 Millionen Euro leistet. Jährlich fließen zudem insgesamt mehr als vier Milliarden Euro in die Softwarekompetenz im Unternehmen, davon rund drei Milliarden in die Mobilitätssparte. Um die softwaredominierte Zukunft der Mobilität zu gestalten, bündelt Bosch darüber hinaus zur Jahresmitte 2022 die Entwicklung für universelle Fahrzeugsoftware in einer Einheit. Künftig entwickelt und vertreibt das Unternehmen unter dem Dach der ETAS GmbH übergreifend einsetzbare Fahrzeug-Basissoftware, Middleware, Cloud-Services und Entwicklungswerkzeuge. Auch das vernetzte und automatisierte Fahren treibt Bosch mit großer Geschwindigkeit voran. Allein mit Fahrerassistenzsystemen und der dazugehörigen Sensorik hat das Unternehmen in den vergangenen fünf Jahren rund neun Milliarden Euro umgesetzt. Bosch Tech Compass: Umfrage in fünf Ländern weltweit durchgeführt Welche Erwartungen Menschen weltweit an neue Technologien haben, zeigt der Bosch Tech Compass – eine in fünf Ländern durchgeführte repräsentative Umfrage, die auf der CES erstmals vorgestellt wurde. Demnach ist eine große Mehrheit der Befragten (72 Prozent) überzeugt, dass der technische Fortschritt die Welt zu einem besseren Ort macht und beispielsweise ein Schlüssel zur Bekämpfung des Klimawandels ist (76 Prozent). Zugleich äußern vier von fünf Menschen die Meinung, dass sich Technologie stärker auf die Bewältigung der großen Herausforderungen unserer Zeit konzentrieren sollte, anstatt individuelle Bedürfnisse zu bedienen. „Auch bei Bosch sind wir vom breiten Nutzen der Technik überzeugt“, sagt Rückert. „Wenn wir von Hightech sprechen, geht es nicht nur darum, die Grenzen des Machbaren zu erweitern. Wir setzen Technologie als Mittel ein, um das Leben der Menschen zu verbessern, wo immer sie sind.“ Vom Weltall in die Kindermedizin: Sensorsystem SoundSee von Bosch Ein Beispiel für den Nutzen, den KI und Konnektivität bringen, ist das Sensorsystem SoundSee. Seit Ende 2019 ist es im Weltall unterwegs, um in der Raumstation ISS ungewöhnliche Geräusche herauszufiltern, mithilfe von KI-Algorithmen zu analysieren und zu signalisieren, wann eine Wartung erforderlich ist. Einen ganz erdverbundenen Einsatz dieser Technologie verfolgt Bosch jetzt gemeinsam mit dem gemeinnützigen Gesundheitsunternehmen Highmark in Pittsburgh: Es wird erforscht, wie Audio-KI als Diagnosewerkzeug in der Kindermedizin genutzt werden kann. Konkret arbeiten Bosch und Highmark daran, die Sensoren und Algorithmen so anzupassen, dass sie Lungenkrankheiten wie Asthma schon in jungen Jahren erkennen können, indem sie die Atemmuster abhören und auswerten. „Mit innovativer Technologie die Gesundheit von Kindern verbessern – das verstehen wir unter Hightech“, sagt Mike Mansuetti, Präsident von Bosch in Nordamerika. Der Einsatz von SoundSee in der Medizin veranschaulicht auch, was Bosch unter seinem Unternehmensleitbild „Technik fürs Leben“ versteht. Dem Schutz sowohl von Mensch als auch der Natur dient der erste auf dem Markt verfügbare Gas-Sensor mit KI von Bosch. Er kommt im Silvanet Wildfire Sensor von Dryad sozusagen als digitale Nase zum Einsatz und hilft, Waldbrände frühzeitig zu erkennen. Die Sensoren von Dryad werden an Bäumen angebracht, wo sie kontinuierlich das lokale Mikroklima überwachen, um beginnende Brände zu erkennen – und die örtlichen Behörden drahtlos zu benachrichtigen, lange, bevor kamera- oder satellitengestützte Systeme dies tun können. Das kann nicht nur vor Verwüstungen durch Feuer schützen, sondern auch die durch Waldbrände verursachten weltweiten Kohlenstoffemissionen senken. „Diese Sensoren werden dazu beitragen, zahllose Menschenleben und Häuser zu retten und Tonnen von CO 2 davor zu bewahren, in die Atmosphäre zu gelangen – alles dank KI und Konnektivität“, betont Mansuetti. Hightech #LikeABosch: Neue Kampagne zu smarten Lösungen Mit welchen Lösungen Bosch den Alltag von Menschen im Kleinen verbessert, zeigt eine neue Kampagne des Unternehmens mit einem Augenzwinkern. Unter dem Titel „High-Tech LikeABosch – with many connected, intelligent, and sustainable solutions“ führt die Protagonistin durch ihren Tagesablauf und verwendet etliche Bosch-Lösungen von der smarten Brille über das vernetzte eBike bis hin zum digitalen Zugangspass zur Arbeit. Damit lässt sie ihren Teenager-Sohn, der Mama am Anfang des Clips für old-school erklärt hatte, ganz schön alt aussehen.

Bosch Tech Compass: 72 Prozent glauben, dass Technologie die Welt besser macht

04.01.2022

Pressemeldung

Wirtschaft

Bosch Tech Compass: 72 Prozent glauben, dass Technologie die Welt besser macht

Stuttgart/ Las Vegas, USA – Technologie macht die Welt zu einem besseren Ort. Dieser Meinung sind drei von vier Befragten (72 Prozent) des Bosch Tech Compass , einer in fünf Ländern durchgeführten repräsentativen Umfrage, die auf der CES in Las Vegas erstmals vorgestellt wird. Der Hintergrund: Technologie sorgt für rasante und tiefgreifende Veränderungen in vielen Bereichen unseres täglichen Lebens und zieht mit zunehmendem Tempo in immer mehr Alltagsbereiche ein. Sich intensiv mit den Auswirkungen verschiedener Technologien auf die globalisierte Welt und die Gesellschaft zu beschäftigen – dazu soll der Bosch Tech Compass dienen.Technologischer Fortschritt als Schlüssel zur Bekämpfung des Klimawandels Statt im Ofen, die Pizza lieber mit dem 3D-Drucker zubereiten – Technologie hat heutzutage das Potenzial, fast alles möglich zu machen. Die Befragten weltweit sind sich allerdings einig, dass sich Technologie mehr auf die Bewältigung der großen Herausforderungen unserer Zeit konzentrieren sollte, anstatt auf individuelle Bedürfnisse einzugehen (83 Prozent). So zeigt die Umfrage zum Beispiel, dass mehr als drei von vier Befragten weltweit den technologischen Fortschritt als Schlüssel zur Bekämpfung des Klimawandels sehen. „Der Bosch Tech Compass zeigt: Die Menschen wünschen sich, dass Technologie die großen Herausforderungen unserer Zeit löst und den Alltag in vielen Bereichen erleichtert. Deshalb treiben wir bei Bosch technologische Lösungen voran, die den Menschen dienen: Technik fürs Leben.“ Trotz des weltweiten Vertrauens in den technologischen Fortschritt gibt es bei den Befragten durchaus Unterschiede, wenn es um die Frage geht, zu welchem Zweck Technologie genutzt wird. Während die Chinesen (83 Prozent) und Inder (77 Prozent) zuversichtlicher sind, dass Technologie derzeit ausreichend eingesetzt wird, um die großen Probleme unserer Zeit anzugehen, glaubt dies nur eine Minderheit der Menschen in den USA (47 Prozent), Großbritannien (37 Prozent) und Deutschland (29 Prozent). Der Bosch Tech Compass zeigt: Die Menschen wünschen sich, dass Technologie die großen Herausforderungen unserer Zeit löst und den Alltag in vielen Bereichen erleichtert....sagt Bosch CEO Stefan Hartung Westliche Länder setzen große Hoffnungen auf grüne Technologien, Asien auf KI Bei der Frage, welche Technologien positive Auswirkungen auf die Gesellschaft haben werden, gibt es ebenfalls deutliche regionale Unterschiede. Deutschland, Großbritannien und die USA setzen große Hoffnungen in grüne Technologien wie Climate Engineering, Biotechnologie und Wasserstoff. China und Indien sind hingegen davon überzeugt, dass sich intelligente und vernetzte Technologien wie KI und 5G positiv auf die Gesellschaft auswirken werden. Rund ein Drittel aller Befragten in den USA und Europa gibt jedoch an, KI als die größte technologische Bedrohung zu sehen. „Diese Vorbehalte abzubauen und Vertrauen in digitale Technologien aufzubauen – das wird in der Zukunft von entscheidender Bedeutung sein und sich auch auf das Verhalten der Verbraucher auswirken“, sagt Hartung. Das zeigt auch ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Vier von fünf Menschen weltweit glauben, dass der Erfolg eines Unternehmens davon abhängt, in Zukunft digitales Vertrauen bei seinen Kunden aufzubauen. Denn das wird nach Meinung der weltweit Befragten immer wichtiger: Für 43 Prozent spielt Vertrauen in der digitalen Welt eine größere Rolle als in der analogen Welt. „Aus diesem Grund hat Bosch sich mit dem KI-Kodex Leitlinien für den Umgang mit Künstlicher Intelligenz gegeben und damit einen wichtigen Beitrag zur öffentlichen Debatte geleistet“, sagt Hartung. Diese Vorbehalte abzubauen und Vertrauen in digitale Technologien aufzubauen – das wird in der Zukunft von entscheidender Bedeutung sein und sich auch auf das Verhalten der Verbraucher auswirken....sagt Hartung. Fahren oder Beamen? Die Umfrage zeigt außerdem: Der Traum vom Beamen lebt. Mehr als ein halbes Jahrhundert, nachdem Star Trek zum ersten Mal über die Mattscheibe geflimmert ist, übt die Idee der Teleportation weiterhin Faszination aus – insbesondere in Deutschland. Auf die Frage, wie sie sich in Zukunft – unabhängig von der technischen Machbarkeit – am liebsten fortbewegen möchten, nennen mehr als ein Drittel (39 Prozent) der Menschen hierzulande: Beamen. Damit zeigen sich die Deutschen im internationalen Vergleich besonders experimentierfreudig, gefolgt von China mit 34 Prozent. Auch in Großbritannien (27 Prozent), den USA (20 Prozent) und Indien (10 Prozent) findet Teleportation einige Fans. An erster Stelle steht mit 56 Prozent das deutlich profanere, von Menschen gesteuerte Auto, gefolgt von Flugzeugen (40 Prozent) und Zügen (32 Prozent).

Bosch auf der CES 2022: Smarte Technik für einen sicheren, komfortablen und nach ...

13.12.2021

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Smart Home

Bosch auf der CES 2022: Smarte Technik für einen sicheren, komfortablen und nach ...

Stuttgart/Las Vegas – Technik für alle Lebenslagen: Bosch präsentiert auf der CES in Las Vegas vernetzte, intelligente und nachhaltige Produkte und Services für ein besseres Leben – daheim und unterwegs. Sie finden Bosch vom 4. bis 7. Januar 2022 auf der CES in der Central Hall am Stand #16103.Ausgezeichnete Lösung von Bosch Für seine Smart Connected Biking Lösung hat Bosch eBike Systems einen CES® 2022 Innovation Awards Honoree in der Kategorie „Vehicle Intelligence & Transportation“ erhalten. Die CES® Innovation Awards werden von der Consumer Technology Association (CTA) vergeben. Smart Connected Biking Lösung – eBike Fahrspaß 2.0: Mit der neuen Systemgeneration von Bosch eBike Systems verschmelzen das physische Erlebnis eBike-Fahren und das digitale Erlebnis per Vernetzung und App. Das smarte System besteht aus der neuen eBike Flow App, einer Bedieneinheit mit LED-Anzeigen, einem Farbdisplay, Akku sowie Drive Unit und ermöglicht kontinuierliche Erweiterungen dank Over-the-Air-Updates. Die eBike Flow App bereichert das smarte eBike mit zusätzlichen, digitalen Features wie dem automatischen Activity Tracking oder der individuellen Anpassung der Fahrmodi – für mehr Fahrspaß und Reichweite im Alltag und in der Freizeit. Das muss man von Bosch gesehen haben Bosch Showcar: Die Mobilität der Zukunft ist automatisiert, vernetzt, elektrifiziert und personalisiert. Fahrzeuge werden sich künftig verstärkt elektrisch fortbewegen, sind mit anderen Verkehrsteilnehmern und ihrer Umgebung vernetzt und bieten ihren Insassen individuell auf sie zugeschnittene, cloudbasierte Services wie zum Beispiel Falschfahrerwarnung oder Straßenzustandsdienste. In seinem Showcar zeigt Bosch sein Systemverständnis und umfassende Kompetenz in Soft- und Hardware. Bosch entwickelt beispielsweise Zentralrechner für die zukünftige Elektronikarchitektur. Die sogenannten Vehicle Computer setzt das Unternehmen sowohl für das assistierte und automatisierte Fahren, die Fahrzeugbewegung als auch für Cockpit-Funktionen und Karosserieelektronik ein. Mit Software-Updates Over-the-Air werden Funktionen in Autos fortlaufend auf dem neuesten Stand gehalten. Virtual Visor – die transparente digitale Sonnenblende: Herkömmliche Sonnenblenden schützen Autofahrer vor störendem Gegenlicht. Einmal heruntergeklappt, versperren sie allerdings oft auch große Teile des Sichtfeldes. Dieses Problem löst Bosch mit einem neuen transparenten LCD-Display, das die lichtundurchlässige Blende im Auto ersetzt. Der Virtual Visor wird mit der Insassenbeobachtungskamera verbunden, die die Position der Augen des Fahrers erkennt. Anhand intelligenter Algorithmen auf Basis künstlicher Intelligenz wertet die virtuelle Sonnenblende diese Informationen aus und verdunkelt auf dem Display ausschließlich den Teilbereich, in dem die Sonne oder andere Lichtquellen den Fahrer blenden würden. Der Rest bleibt durchsichtig und verdeckt nicht mehr die Sicht auf das Verkehrsgeschehen. SoundSee – intelligentes Gehör für die ISS: Der SoundSee von Bosch ist kaum größer als eine Brotdose, aber vollgepackt mit modernster künstlicher Intelligenz (KI). SoundSee befindet sich in der Internationalen Raumstation (ISS). An Bord des fliegenden, autonomen Astrobee-Roboters der NASA erfasst SoundSee mit integrierten Mikrofonen die Umgebungsgeräusche im Weltraum. Mithilfe von KI analysiert die Bosch-Technik die Audiodaten anschließend, um potenzielle Anomalien zu erkennen und Hinweise darauf zu geben, wann Wartungsarbeiten erforderlich sind. SoundSee wurde zusammen mit Astrobotic im Rahmen einer Forschungskooperation mit der NASA entwickelt. Softwarebasierte Lösungen für die Mobilität von heute und morgen Lösungen für das softwaredefinierte Fahrzeug: Software spielt in der Fahrzeugentwicklung eine zunehmend zentrale Rolle. Denn neue Funktionen für die Vernetzung, Automatisierung und Personalisierung werden künftig mehr denn je durch Software realisiert. Bosch bringt bereits heute jährlich mehr als 200 Millionen Steuergeräte mit eigener Software in Fahrzeuge weltweit. Dafür verfügt das Unternehmen über eine tiefe Software-, Elektronik- sowie Systemkompetenz und entwickelt anwendungsspezifische Fahrzeugsoftware mit entsprechender Hardware für alle Fahrzeugbereiche von Fahrerassistenz und Infotainment bis zum Antrieb. Bei der 100-prozentigen Tochtergesellschaft ETAS bündelt Bosch künftig die Entwicklung anwendungsunabhängiger Basissoftware und sogenannter Middleware, ebenso wie cloudbasierte Softwarebausteine für Software-Updates Over-the-Air. Advanced Driving Module – vorintegrierte Komponenten für Elektroautos: Mit vorintegrierten Modulen wie dem Advanced Driving Module (ADM) reduziert Bosch die Komplexität in der Entwicklung von Elektroautos und erhöht dadurch die Effizienz für Automobilhersteller. Das ADM fasst die individuellen Systeme Antrieb, Bremse und Lenkung zu einem harmonisierten Verbund zusammen, den Hersteller schneller und kosteneffizienter ins Fahrzeug integrieren können. Zudem sorgen vereinfachte Schnittstellen und eine einheitliche Software-Architektur für eine optimierte Kommunikation zwischen den Komponenten und bilden die Grundlage für neue Features. Technician Process Assistant (TPA) – der digitale Techniker-Hilfsdienst: Der Technician Process Assistant (TPA) ist Teil eines vernetzten After-Sales-Ökosystems, in dem Maschinen und Menschen bei Bedarf Daten austauschen, um Fahrzeuge effizient zu reparieren und zu warten. Das System lernt und entwickelt sich ständig weiter und ist eine freihändige, plattformunabhängige Lösung, die mit Tablet, PC und Wearables funktioniert. Darüber hinaus wurde eine mithilfe künstlicher Intelligenz entwickelte Wissensdatenbank unter Verwendung herkömmlicher Serviceinformationen erstellt. Im Falle von technischen Eskalationen besteht die Möglichkeit, einen Experten direkt mit den „Augen und Ohren“ eines Technikers am Fahrzeug zu verbinden – für mehr Genauigkeit und Effizienz bei Service und Reparaturen an den immer komplexeren Fahrzeugen von heute. Nevonex – vernetzt die Landwirtschaft: Die Landwirtschaft steht aktuell vor der Herausforderung, die Nahrungsmittelproduktion unter den Vorzeichen des Klimawandels sicherzustellen. Nevonex unterstützt Landwirte dabei mit dem notwendigen Expertenwissen in Form digitaler Dienste. Die von Drittanbietern zur Verfügung gestellten Services können mittels Nevonex herstellerunabhängig auf Landmaschinen eingesetzt werden. Sie dienen sowohl der Automatisierung von Maschineneinstellungen als auch der Optimierung von landwirtschaftlichen Anbauprozessen. Bosch erforscht dabei, wie Daten aus den Anbauprozessen erfasst und als Information für nachfolgende Prozessschritte genutzt werden können. Ziel ist es, mittels Edge-Computing robuste, KI-basierte Dienste in die Landwirtschaft zu bringen. Durchatmen in der Stadt – Bosch-Lösung für bessere Luftqualität: Um Luftqualität in Städten, an Flughäfen und Bahnhöfen oder in Gewerbegebieten zu verbessern, bietet Bosch innovative Lösungen für eine präzise Erfassung und Simulation von Emissionen. Luftmessboxen von Bosch liefern hoch genaue Werte für Stickoxide, Feinstaub, Luftfeuchtigkeit und Temperatur – und damit wichtige Daten für die Luftqualität an einem Standort. Diese Daten werden in die Cloud übertragen und ausgewertet. Die genaue Kenntnis und Lokalisierung der Luftschadstoffe und deren Ausbreitung ermöglicht es, frühzeitig Maßnahmen zu ergreifen und damit die Luftqualität nachhaltig zu verbessern. Intelligente Lösungen für mehr Komfort und Sicherheit im Zuhause Klimageräte von Bosch - Wohlfühlklima im eigenen Zuhause: Das hocheffiziente Split Klimagerät Climate 5000 3.0 bietet dank modernster Invertertechnologie eine hohe Heiz- und Kühlleistung. Aufgrund der Fähigkeit, auch bei eisigen Außentemperaturen effizient zu heizen, ist dieses Klimagerät bestens für die meisten Wohngebäude einsetzbar. Das Climate 5000 3.0 zeichnet sich durch eine verbesserte Energieeffizienz und Feuchtigkeitsregulierung aus und schafft ein angenehmes Raumklima. Darüber hinaus reinigt das eingebaute Luftfiltersystem die Luft und reduziert flüchtige organische Verbindungen (VOCs) sowie andere schädliche Gase und Gerüche. Ebenfalls bringt Bosch das Klimagerät Inverter Ducted Split (IDS) Premium Connected neu auf den Markt. Dieses verfügt neben einer hohen Effizienz über hochinnovative vernetzte Funktionen. Mithilfe einer drahtlosen Internetverbindung und einer IoT-Plattform wird Installateuren die In-App-Registrierung von Geräten sowie eine einfache Installation und Fehlerbehebung ermöglicht. Über die zugehörige App EasyAir können Installateure und Hausbesitzer aus der Ferne auf Daten zugreifen und so den Energieverbrauch und den Gerätestatus überwachen. Vernetzte Thermostate – Heizungssteuerung smart und einfach: Mit den beiden vernetzten Thermostaten BCC50 und BCC100 bietet Bosch eine einfache und smarte All-in-One-Steuerung für Heizungs-, Klima- und Lüftungssysteme. So können beispielsweise eigene Heiz- und Kühlpläne programmiert werden. Die Steuerung erfolgt dabei am Thermostat selbst, über die Bosch Connected Control-App oder per Sprachbefehl. Intelligenter Backofen – Kochen mit Sprachassistent: Welche Temperatur? Direkte Hitze oder Dampf? Gar nicht so einfach, immer die ideale Gareinstellung zu kennen. Ob schnelles Abendessen oder kulinarische Glanzleistung – mit einem intelligenten Backofen von Bosch geht beides. Der Sprachassistent Alexa steht beratend zur Seite, empfiehlt nicht nur die beste Ofeneinstellung, sondern schaltet den Ofen auf Wunsch auch gleich mit an – fragen genügt. Rezeptideen nach digitalem Blick in den Kühlschrank: Die Ideen nach neuen Rezepten gehen aus und ständig bleiben Lebensmittel übrig? Das gehört jetzt der Vergangenheit an, denn per manueller Eingabe, Synchronisierung der Home Connect Einkaufsliste oder über eine Kamera im Kühlschrank, können Lebensmittel in eine digitale Inventarliste des Kühlschranks eingegeben werden. Die Home Connect App verfügt dann über den Bestand aller vorhandenen Lebensmittel und liefert basierend auf den vorhandenen Vorräten entsprechende Rezepte. Neue kulinarische Highlights und weniger Food Waste sind garantiert. Bosch Cookit - der kochende Alleskönner: Mit dem Cookit zieht höchste Flexibilität in die Küche ein. Ob Guided Cooking, Automatikprogramme und manuelles Kochen – die multifunktionale Küchenmaschine mit Kochfunktion bietet für jeden die passende Unterstützung. Jetzt wird es noch flexibler: Dank der neuen Funktion „Mein Rezept“ können persönliche Rezepte im Cookit gespeichert werden. Dazu wird das Rezept mit allen Zutaten, Mengenangaben, Temperaturen und besonderen Kochanweisungen in die Home Connect App eingegeben und an den Cookit weitergeleitet. Die Küchenmaschine mit Kochfunktion führt dann beliebig oft Schritt für Schritt durch die Zubereitung. Bosch-Sensoren – unerschütterlich, unermüdlich und unfassbar flexibel BME688 – überwacht Luftqualität und schützt Wälder: Ob zu Hause, im Büro oder im Freien – um das Bedürfnis nach hoher Luftqualität zu erfüllen, hat Bosch Sensortec den BME688 entwickelt. Der innovative MEMS-Sensor ist der weltweit kompakteste 4-in-1-Luftqualitätssensor mit künstlicher Intelligenz und kann gleichzeitig Gas, Luftfeuchtigkeit, Temperatur sowie Luftdruck ermitteln. Er eignet sich für viele Anwendungen, wie etwa die Anzeige von verdorbenen Lebensmitteln oder die frühzeitige Entdeckung von Waldbränden. In Kooperation mit Dryad Networks werden die BME688-Sensoren mithilfe eines IoT-Netzwerks zur Früherkennung von Waldbränden eingesetzt. Weniger Brände bedeuten deutlich weniger CO 2 -Emissionen. Damit leistet Bosch einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. BHI260AP – revolutioniert Fitness-Tracking: Kniebeugen, Sit-ups oder Kettlebell-Training: die heute verfügbaren Fitnessübungen sind beinahe endlos. Viele Fitnesstracker oder Smartwatches können jedoch nur eine begrenzte Anzahl von Aktivitäten tracken und erkennen Übungen nicht immer zuverlässig aufgrund unterschiedlicher Bewegungsstile, Geräte, Körpergrößen und Leistungsniveaus der Benutzer. Um das Problem zu lösen, hat Bosch Sensortec einen neuartigen selbstlernenden Bewegungssensor BHI260AP entwickelt, der Wearables und Hearables künstliche Intelligenz verleiht. Der Sensor erkennt und reagiert automatisch auf viele unterschiedliche Bewegungen und kann jede neue Fitnessaktivität lernen, die auf regelmäßig wiederholenden Abläufen basiert. BMP384 – resistent gegen Wasser, Chemikalien und Staub: Wearables, Haushaltsgeräte und industrielle Anwendungen kommen oft unter rauen Bedingungen zum Einsatz. Bislang waren viele barometrische Drucksensoren jedoch nicht sehr robust oder flüssigkeitsresistent und konnten deshalb nicht ohne Weiteres in wasserdichten Produkten verbaut werden. Anders der BMP384 von Bosch Sensortec, ein ebenso kompakter wie robuster barometrischer Drucksensor. Zudem stellt Bosch Sensortec auf der CES erstmalig einen neuen Drucksensor mit herausragender Genauigkeit vor. Dieser kann unter anderem für Indoor-Navigation und -Lokalisation einsetzt werden. Bosch IoT-Lösungen für die vernetzte Stadt und für mehr Datensicherheit Aus einer Hand – Application Store für Videoanalytic-Anwendungen: Über den weltweit ersten, offenen Application Store für Video Analytics Apps können Überwachungskameras flexibel mit neuen KI-gestützten Funktionen versehen werden. Binnen Minuten lassen sich Anwendungen, beispielsweise für die Erkennung von Gesichtsmasken, Rauch, Feuer und Überflutung oder für die Auswertung von Verkehrs- und Besucherströmen, auf unterstützten Kameras installieren. Entwickelt von der Bosch Tochter Azena, stehen insgesamt bereits über 100 Apps für mehr als 40 Anwendungsszenarien zur Verfügung – monatlich kommen neue hinzu. Smarte Videokameras für mehr Verkehrssicherheit: Die neuen Inteox-Kameras mit Objektklassifizierung helfen mittels einer neuen Deep-Learning-Videoanalysesoftware beispielsweise bei der Verkehrsüberwachung. Fahrzeuge können selbst in verkehrsreichen Situationen mit präzisen Details schneller erkannt werden. KI unterstützt dabei, unvorhergesehene, unerwünschte oder künftige Situationen schneller, intuitiver und zuverlässiger zu erkennen. Mit künstlicher Intelligenz gegen Hackerangriffe: Der Bosch AI Shield schützt KI-Systeme vor Angriffen von außen. Es führt eine Schwachstellenanalyse von KI-Systemen durch und erstellt dann einen KI-gestützten Abwehrmechanismus, der Schutz bietet. Die Lösung besteht aus einem SaaS-Tool (Software as a Service) und einer Benutzeroberfläche, die Entwicklern die Nutzung erleichtern und Unternehmen bei der Skalierung für eine Vielzahl von KI-Systemen unterstützen soll. Der Bosch AI Shield verteidigt somit KI-Systeme in Cloud- und IoT-Geräten, schützt geistiges Eigentum, Marken und Investitionen und schafft so Vertrauen in die Digitalisierung.