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Neue Bosch-Tochter entwickelt Lösung zur Identifikation von Fake-Produkten

16.10.2025

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Vernetzte Mobilität

Neue Bosch-Tochter entwickelt Lösung zur Identifikation von Fake-Produkten

Stuttgart – Allein 2023 wurden in der Europäischen Union 152 Millionen Fälschungen mit einem geschätzten Wert von 3,4 Milliarden Euro sichergestellt – ein Anstieg um 77 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das ist nicht nur ein wirtschaftlicher Schaden für die Markenhersteller, sondern auch ein Risiko für Verbraucher. Wenn Spielzeug, Kosmetika, Lebensmittel oder sogar Medikamente wie Originalprodukte erscheinen, obwohl es sich um minderwertige Waren handelt, können Kunden Gesundheits-, Sicherheits- oder finanzielle Risiken erleiden.* Genau hier setzt die Software-Lösung Origify der neu gegründeten Bosch Secure Authentication GmbH an. Gemeinsam mit der Koenig & Bauer Vision & Protection GmbH, einem führenden Anbieter für Inspektions- und Sicherheitstechnologien in der Druckindustrie, verbessert die Bosch-Tochter den Markenschutz und die Rückverfolgbarkeit schutzwürdiger Druckerzeugnisse entscheidend.„Dank der Kooperation können wir noch stärker die Chancen in unseren Zielmärkten nutzen“, sagt Oliver Steinbis, CTO bei der Bosch Secure Authentication GmbH. „Laut dem Beratungsunternehmen Smithers soll der Verpackungsmarkt bis 2028 auf über 1,4 Billionen US-Dollar anwachsen, die Sicherheitsdruckindustrie auf mehr als 35 Milliarden US-Dollar.“ Die Größe unterstreicht das Marktpotenzial für die Bosch Secure Authentication und Koenig & Bauer Vision & Protection, die mit ihrer Lösung neue Standards in der Produktsicherheit setzen wollen. Authentifizierung über einzigartige Oberflächenstrukturen Die technische Basis für eine eindeutige Identifizierung bildet die Bosch-Lösung Origify, die die individuellen Mikrostrukturen jedes einzelnen Produkts erfasst. Hierfür wird bei der Herstellung jedes einzelnen Objekts ein Bild aufgenommen, das in eine digitale Identität umgewandelt und sicher in der Cloud gespeichert wird. Zur Überprüfung kann nun mit einer Smartphone-App erneut ein Foto gemacht werden. Dieses wird mit den in der Datenbank hinterlegten Referenzdaten abgeglichen. Die Echtheit eines Produkts lässt sich damit jederzeit eindeutig verifizieren – ganz ohne zusätzliche Sicherheitsmerkmale oder Aufdrucke. Die Lösung kann von Unternehmen eingesetzt werden, um Fälschungen intern zu erkennen – etwa damit gefälschte Retouren nicht wieder in den Warenkreislauf gelangen. Gleichzeitig lässt sie sich für Endverbraucher öffnen: Gibt ein Unternehmen die Prüfung frei, können Kunden per Smartphone-App selbst die Echtheit der Produkte verifizieren. Unter dem Namen ‚Ovjera‘ steht nun eine speziell für die Druckindustrie entwickelte Weiterentwicklung von Origify zur Verfügung. Die Software ist auf hohe Stückzahlen und Fertigungsgeschwindigkeiten ausgelegt und lässt sich direkt in Druckmaschinen integrieren, ohne den Produktionsfluss zu verlangsamen. Auch hier erhält jedes Druckerzeugnis eine fälschungssichere, digitale Identität, welche eine Nachverfolgbarkeit zuverlässig sicherstellt. Über Bosch Secure Authentication GmbH Die Bosch Secure Authentication GmbH, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Robert Bosch GmbH, wurde 2025 gegründet und ist Teil der Bosch-Gruppe. Seit 2017 beschäftigt sich Bosch intensiv mit Authentifizierung und Rückverfolgbarkeit und hat die Technologie bereits in eigenen Fertigungslinien erprobt. In bisherigen Projekten wurden vor allem Automotive-Teile während der Produktion mit Origify registriert und verfiziert – ein Verfahren, das sowohl gesetzlichen Vorgaben als auch internen Qualitätsstandards dient. Auf dieser Basis konzentriert sich das Unternehmen heute auf die Entwicklung und Vermarktung von Lösungen für die Druckbranche, den Luxusgütermarkt und die fertigende Industrie. Video: Banknoten *European Commission – Directorate-General for Taxation and Customs Union & EUIPO. (2024, 13 November). EU seizes record 152 million fake items worth €3.4 billion in 2023. European Commission. Verfügbar unter: https://taxation-customs.ec.europa.eu/news/eu-seizes-record-152-million-fake-items-worth-34-billion-eur-2023-2024-11-13_en (Zugriff am: 23.09.2025)

Logistik- und Transportbranche: Bosch startet mit Service-Plattform in Europa, I ...

06.12.2023

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Vernetzte Mobilität

Logistik- und Transportbranche: Bosch startet mit Service-Plattform in Europa, I ...

Stuttgart – Die digitale Logistik-Plattform L.OS von Bosch zur Vereinfachung von IT-Prozessen in der Transport- und Logistikbranche feiert einen erfolgreichen Marktstart. In Europa, Indien und den USA hat das Bosch-Angebot bereits 50 Kunden gewonnen. 20 Logistikunternehmen jeweils aus Deutschland und Indien und zehn aus den USA gehören zu den ersten L.OS-Kunden. Darüber hinaus läuft bereits die Integration von mehr als 50 Service-Providern in den digitalen Marktplatz. Im vergangenen Jahr hatte Bosch die strategische Zusammenarbeit mit dem US-Cloud-Anbieter Amazon Web Services (AWS) zur Digitalisierung der Logistik bekanntgegeben . Die Transport- und Logistikbranche gilt als Rückgrat der Weltwirtschaft. Bosch sieht für seine Logistik-Services zur Effizienzsteigerung große Marktchancen. Bis 2030 peilt das Technologieunternehmen damit einen weltweiten Umsatz von rund 500 Millionen Euro an und hat für das Geschäft mit digitalen Plattformen eine eigene Einheit mit mehr als 400 Mitarbeitenden gegründet. Bosch hat mit L.OS das digitale Zeitalter für Frachtführer und Spediteure eingeläutet. Unsere Logistikplattform bietet ein komplettes Ökosystem und eine Software-Umgebung, in der Services verschiedener Anbieter nutzbar und kombinierbar sind. Für Bosch ist die Transport- und Logistikbranche ein strategisch wichtiges Feld...sagt Dr. Markus Heyn, Bosch-Geschäftsführer und Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility. Offene Plattform für Anbieter von Logistik-Lösungen Über die digitale L.OS-Plattform von Bosch erhalten Logistik- und Transportunternehmen auf der ganzen Welt schnell und unkompliziert Zugang zu IT-Services und können so effizienter und nachhaltiger agieren. Der Clou: L.OS steht allen Anbietern von Logistik-Lösungen offen und ermöglicht ein reibungsloses Zusammenspiel aus unterschiedlichen Services und Daten. Ohne eigene, ressourcen- und kostenintensive IT-Projekte können Spediteure und Frachtunternehmen damit die Möglichkeiten der Digitalisierung gemäß ihrer individuellen Bedürfnisse oder Anforderungen im jeweiligen Land deutlich stärker für sich nutzen. In Indien etwa ist vom Start weg auf L.OS die Bosch-eigene Ortungslösung „TrakZeus“ für effizientes Flotten- und Transportmanagement sowie Routen- und Parkplanung verfügbar. Mit „Digital CN“ lassen sich Transportdokumente wie beispielsweise Frachtbriefe schnell und einfach digitalisieren und somit sicher auch über das Mobiltelefon übermitteln. In Europa geht L.OS mit einer ersten Service-Integration in Betrieb, die die Buchung sicherer Lkw-Parkplätze als zusätzliches Feature für bestehende Transport-Management-Systeme ermöglicht, während in den USA ein spezielles Transportmanagementsystem die Abläufe für Flotten vereinfacht und verwaltet. Neue Bosch-Geschäftseinheit unterstützt digitale Plattformen Im Juli hat Bosch seine neue, länderübergreifende Geschäftseinheit „Mobility Plattform and Services“ gegründet, die sich auf die Entwicklung digitaler Plattformen fokussiert. Mehr als 400 Mitarbeitende zeichnen in Europa, Indien und den USA für die Weiterentwicklung und Betreuung digitaler Plattformen von Bosch verantwortlich. Dazu gehört aktuell etwa der „Mobility Marketplace“, ein neutraler, digitaler eCommerce-Marktplatz sowie „ParkZeus“, eine integrierte Parkmanagementplattform und das „Logistics Operating System“ L.OS. „Die Gründung einer eigenen Geschäftseinheit unterstreicht, wie wichtig die Digitalisierung der Mobilität mithilfe cloud-basierter Plattformen für Bosch ist. Wir wollen Unternehmen mit unseren Plattformen helfen, zusammen an Innovationen und Lösungen für komplexe Herausforderungen zu arbeiten. Gemeinsam treiben wir die Vision einer nachhaltigen und sicheren Mobilität über digitale Plattformen voran“, sagt Sandeep Nelamangala, Executive Director bei Bosch verantwortlich für das Geschäft mit digitalen Plattformen.

CES-Weltpremiere: Bosch vereint Infotainment- und Fahrerassistenzfunktionen auf  ...

05.12.2023

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CES-Weltpremiere: Bosch vereint Infotainment- und Fahrerassistenzfunktionen auf ...

Stuttgart – Der Trend hin zur software-definierten Mobilität geht Hand in Hand mit einer zentralisierten Fahrzeug- und elektrischen/elektronischen (E/E-) Architektur. Während heute meist zahlreiche Steuergeräte im Auto unterschiedliche Funktionen steuern, werden morgen wenige zentrale Fahrzeugcomputer mehrere Systemfunktionen aus bisher getrennten Domänen vereinen. Hierfür sind neue Computer notwendig, die mit einem leistungsfähigen Prozessor, einem sogenannten System-on-Chip (SoC), arbeiten. Bosch geht als Innovations- und Technologieführer voran und wird im Rahmen der CES® 2024 in Las Vegas, USA, im Januar 2024 als weltweit erster Automobilzulieferer die Fusion von Infotainment- und Fahrerassistenzfunktionen in einem Software-intensiven Zentralrechner und einem SoC demonstrieren. „Wir möchten die Komplexität der Elektroniksysteme im Auto verringern und diese gleichzeitig so sicher wie möglich machen. Mit der Demonstration unserer neuen Fahrzeugcomputer-Plattform auf der CES machen wir einen großen Schritt in genau diese Richtung. Unser mittelfristiges Ziel ist es, noch mehr automatisierte Fahrfunktionen auch ins Kleinwagen- und Mittelklassesegment zu bringen“, sagt Dr. Markus Heyn, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH und Vorsitzender von Bosch Mobility.Taktgeber im Inneren des neuen Fahrzeugcomputers von Bosch – genannt „Cockpit & ADAS Integration Platform“ – ist ein SoC, der diverse Funktionen aus den beiden Domänen Infotainment und Fahrerassistenz zeitgleich verarbeitet. Dazu gehören beispielsweise das automatisierte Parken oder die Fahrspurerkennung, gepaart mit intelligenter und personalisierter Navigation und Sprachassistenz. Vorteile für Automobilhersteller: weniger Bauraum und Verkabelungsaufwand und somit auch weniger Kosten. Zentrale Fahrzeugcomputer sind das Herzstück software-definierter Autos. Sie werden künftig sämtliche Domänen in modernen Fahrzeugen steuern und die derzeit hohe Anzahl einzelner Steuergeräte reduzieren...sagt Dr. Markus Heyn, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH und Vorsitzender von Bosch Mobility. Insgesamt ist Bosch mit Fahrzeugcomputern bereits heute gut im Geschäft: Allein mit Rechnern für Infotainment und Fahrerassistenz erwartet das Unternehmen 2026 einen Umsatz von drei Milliarden Euro. Modulares Baukastenprinzip für maximale Skalierbarkeit Bei seinen zentralen Fahrzeugrechnern setzt Bosch auf ein modulares Baukastenprinzip. Zusammen mit alleinstehenden Softwarelösungen beispielsweise für die Umfeldwahrnehmung wie der Video Perception können sich Kunden in Kombination mit Hardwarekomponenten ihre individuellen Lösungen modular und skalierbar zusammenstellen. Software-intensive Zentralrechner spielen hier eine entscheidende Rolle, denn sie ermöglichen es beispielsweise Herstellern, Fahr- und Assistenzfunktionen zu implementieren. Stark nachgefragt ist hierbei Software-Integration. Bosch bringt integratives Knowhow mit und ermöglicht es, Software-Bausteine aus verschiedenen Quellen zusammenzuführen. Tiefes Bosch-Knowhow in allen Fahrzeugdomänen als Wettbewerbsvorteil Nahezu alle Autobauer weltweit investieren derzeit massiv in Software-definierte Fahrzeuge. Bosch geht davon aus, dass der Markt für Automobilsoftware bis 2030 ein Volumen von rund 200 Milliarden Euro erreichen wird. Im Bereich der Fahrzeugcomputer für Infotainment- und Fahrerassistenzsysteme erwartet das Unternehmen ein Marktvolumen von 32 Milliarden Euro im Jahr 2030. Der Vorteil von Bosch ist sein tiefes Knowhow in allen Fahrzeugdomänen. So ist das Unternehmen nicht nur in der Software, sondern auch in der Hardware gleichermaßen zu Hause, entwickelt und fertigt Schlüsselkomponenten moderner Fahrzeuge etwa für Antrieb, Bremse, Lenkung, Infotainment und automatisiertes Fahren unter einem Dach. Bosch-Ansatz erlaubt maximale Flexibilität Bosch verfolgt einen sogenannten Multi-SoC-Ansatz. Die neuen Fahrzeugrechner des Unternehmens sind so ausgelegt, dass die benötigten SoC von unterschiedlichen Herstellern kommen können. Ergo: Je nach Kundenwunsch kann Bosch genau die SoC einsetzen, die angefragt werden. „Unsere Software läuft auf Chips verschiedener Hersteller. Somit lassen sich Soft- und Hardware voneinander entkoppeln“, sagt Heyn. Bosch gehört zu den wenigen Unternehmen, die eine zentralisierte Elektronikarchitektur durchgängig entwickeln können und das Zusammenspiel von Automobilelektronik, Software und Cloud beherrschen. Neue Funktionen, etwa für die Fahrerassistenz, kommen schnell und unkompliziert über Software-Updates „over the air“ ins Auto. Dies ermöglicht Autofahrern ein individuelles, digitales Fahrerlebnis – auch noch lange nach dem Fahrzeugkauf. Pressemappe #BoschCES 2024 Event #BoschCES 2024

TSMC, Bosch, Infineon und NXP planen Joint Venture und bringen moderne Halbleite ...

08.08.2023

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Vernetzte Mobilität

TSMC, Bosch, Infineon und NXP planen Joint Venture und bringen moderne Halbleite ...

Hsinchu, Stuttgart, München, Eindhoven – 8. August 2023 – TSMC (TWSE: 2330, NYSE: TSM), Robert Bosch GmbH, Infineon Technologies AG (FSE: IFX / OTCQX: IFNNY) und NXP Semiconductors N.V. (NASDAQ: NXPI) haben heute angekündigt, gemeinsam in das Joint Venture „European Semiconductor Manufacturing Company (ESMC) GmbH“ in Dresden zu investieren. Ziel ist es, eine moderne 300-Millimeter-Fabrik zur Halbleiterfertigung aufzubauen, um den zukünftigen Kapazitätsbedarf der schnell wachsenden Automobil- und Industriesektoren decken zu können. Die finale Investitionsentscheidung wird mit der Bestätigung des Umfangs der öffentlichen Förderung für das Projekt fallen. Das Projekt ist im Rahmen des europäischen Chip-Gesetzes „European Chips Act“ geplant. Die geplante Fabrik soll eine monatliche Fertigungskapazität von 40 000 300-Millimeter-Wafern (12 Zoll) auf der 28/22-Nanometer-Planar-CMOS und 16/12-Nanometer-FinFET-Prozesstechnologie von TSMC haben. Das Joint Venture wird das europäische Halbleiter-Ökosystem mit der modernen FinFET-Transistortechnologie weiter stärken und etwa 2 000 neue und hochqualifizierte Arbeitsplätze schaffen. ESMC strebt an, in der zweiten Hälfte des Jahres 2024 mit dem Bau der Fabrik zu beginnen und die Fertigung bis Ende 2027 aufzunehmen. TSMC wird 70 Prozent am geplanten Joint Venture halten; Bosch, Infineon und NXP werden mit jeweils zehn Prozent beteiligt sein, vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen und anderer Bedingungen. Die Gesamtinvestitionen werden voraussichtlich zehn Milliarden Euro übersteigen und bestehen aus Eigenkapitalzufuhr, Kreditaufnahme sowie signifikanter Unterstützung der Europäischen Union und der deutschen Bundesregierung. TSMC wird die neue Fabrik operativ betreiben. „Diese Investition in Dresden unterstreicht das Engagement von TSMC, den strategischen Kapazitäts- und Technologiebedarf unserer Kunden zu decken und wir freuen uns über die Gelegenheit, unsere langjährige Partnerschaft mit Bosch, Infineon und NXP zu vertiefen“, sagt Dr. CC Wei, Chief Executive Officer von TSMC. „Europa ist ein überaus vielversprechender Standort für Halbleiterinnovationen, insbesondere im Automobil- und Industriebereich, und wir freuen uns darauf, diese Innovationen auf Basis unserer fortschrittlichen Siliziumtechnologie und den Talenten in Europa zum Leben zu erwecken.“ Dr. Stefan Hartung, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH: „Halbleiter sind nicht nur ein entscheidender Erfolgsfaktor für Bosch. Ihre zuverlässige Verfügbarkeit ist auch für den Erfolg der weltweiten Automobilindustrie von großer Bedeutung. Neben dem ständigen Ausbau unserer eigenen Fertigungen, sichern wir über die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern unsere Lieferketten als Automobilzulieferer weiter ab. Wir freuen uns, mit TSMC einen globalen Innovationsführer zur Stärkung des Halbleiter-Ökosystems in direkter Nachbarschaft zu unserem Halbleiterwerk in Dresden gewinnen zu können.“ Halbleiter sind nicht nur ein entscheidender Erfolgsfaktor für Bosch. Ihre zuverlässige Verfügbarkeit ist auch für den Erfolg der weltweiten Automobilindustrie von großer Bedeutung. Neben dem ständigen Ausbau unserer eigenen Fertigungen, sichern wir über die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern unsere Lieferketten als Automobilzulieferer weiter ab. Wir freuen uns, mit TSMC einen globalen Innovationsführer zur Stärkung des Halbleiter-Ökosystems in direkter Nachbarschaft zu unserem Halbleiterwerk in Dresden gewinnen zu können....sagt Dr. Stefan Hartung, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH „Unsere gemeinsame Investition ist ein wichtiger Meilenstein, um das europäische Halbleiter-Ökosystem zu stärken. Damit baut Dresden, wo sich bereits der größte Frontend-Standort von Infineon befindet, die Position als eines der wichtigsten Halbleiterzentren der Welt weiter aus“, sagt Jochen Hanebeck, CEO der Infineon Technologies AG. „Infineon wird die neuen Kapazitäten nutzen, um die wachsende Nachfrage vor allem seiner europäischen Kunden zu bedienen – insbesondere in den Bereichen Automotive und IoT. Auf diesen modernen Fähigkeiten basiert die Entwicklung innovativer Technologien, Produkte und Lösungen zur Bewältigung der globalen Herausforderungen der Dekarbonisierung und Digitalisierung.“ „NXP ist entschlossen, sich maßgeblich für die Stärkung der Innovationskraft und Verbesserung der Lieferkettenresilienz in Europa zu engagieren“, sagt Kurt Sievers, Präsident und CEO von NXP Semiconductors. „Wir danken der Europäischen Union, der Bundesrepublik Deutschland und dem Freistaat Sachsen für die Anerkennung der Halbleiterindustrie als strategisch wichtigen Industriesektor und für ihren großen Einsatz zur Stärkung des europäischen Halbleiter-Ökosystems. Der Bau dieser neuen, hochrelevanten Halbleiter-Foundry wird die dringend benötigte Produktionskapazität für den stark wachsenden Bedarf des Automobil- und Industriesektors für Digitalisierung und Elektrifizierung bereitstellen und neues Innovationspotenzial freisetzen.“Über Infineon Die Infineon Technologies AG ist ein weltweit führender Anbieter von Halbleiterlösungen für Power-Systems und das Internet der Dinge (IoT). Mit seinen Produkten und Lösungen treibt Infineon die Dekarbonisierung und Digitalisierung voran. Das Unternehmen hat weltweit rund 56 200 Beschäftigten und erzielte im Geschäftsjahr 2022 (Ende September) einen Umsatz von rund 14,2 Milliarden Euro. Infineon ist in Frankfurt unter dem Symbol „IFX“ und in den USA im Freiverkehrsmarkt OTCQX International unter dem Symbol „IFNNY“ notiert. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.infineon.com . Follow us: Twitter – Facebook – LinkedIn Über NXP Semiconductors NXP Semiconductors N.V. (NASDAQ: NXPI) bringt kluge Köpfe zusammen, um wegweisende Technologien zu entwickeln, die die vernetzte Welt besser, zuverlässiger und sicherer machen. Als ein weltweit marktführendes Unternehmen bei Lösungen für sichere Kommunikation in Embedded Applikationen treibt NXP Innovationen in den Anwendungsfeldern Automobiltechnik, Industrie & IoT, bei Mobilgeräten und Kommunikationsinfrastruktur voran und fördert mit seinen Lösungen eine nachhaltigere Zukunft. Das Unternehmen, das auf die Erfahrung und Expertise von mehr als 60 Jahren bauen kann, beschäftigt ca. 34 500 Mitarbeitende in mehr als 30 Ländern und erzielte 2022 einen Umsatz von 13,21 Milliarden US-Dollar. Weitere Details unter www.nxp.com . Über TSMC TSMC ist ein Pionier des Pure-Play-Foundry-Geschäftsmodells, das 1987 mit TSMCs Gründung ins Leben gerufen wurde, und ist seither die weltweit führende dezidierte Halbleiter-Foundry. Mit branchenführenden Prozesstechnologien und einem Portfolio an Design-Enablement-Lösungen unterstützt das Unternehmen ein florierendes Ökosystem von globalen Kunden und Partnern, um das Innovationspotenzial in der globalen Halbleiterindustrie freizusetzen. TSMC ist ein auf der ganzen Welt engagiertes Unternehmen mit Niederlassungen in Asien, Europa und Nordamerika. Im Jahr 2022 setzte TSMC 288 verschiedene Prozesstechnologien ein und fertigte 12 698 Produkte für 532 Kunden, indem es eine breite Palette an modernen Prozesstechnologien sowie fortschrittlichen Spezial- und Packaging-Technologien anbot. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Hsinchu, Taiwan. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.tsmc.com .

Bosch eröffnet neues Halbleiter-Testzentrum für Chips und Sensoren in Malaysia

01.08.2023

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Vernetzte Mobilität

Bosch eröffnet neues Halbleiter-Testzentrum für Chips und Sensoren in Malaysia

Stuttgart / Penang – Die weltweite Nachfrage nach Chips für die Automobil- und Konsumgüterindustrie ist ungebrochen hoch. Bosch baut deshalb sein Geschäft mit Halbleitern weiter aus. Für rund 65 Millionen Euro hat das Unternehmen in Penang, Malaysia, nun ein neues Testzentrum für Chips und Sensoren eröffnet und plant bis Mitte der nächsten Dekade weitere 285 Millionen Euro am Standort zu investieren. „Mit unserem neuen Halbleiter-Testzentrum in Penang schaffen wir zusätzliche Kapazitäten innerhalb unseres weltweiten Fertigungsverbundes, um der weiterhin hohen Nachfrage nach Chips und Sensoren gerecht zu werden“, sagt Dr. Stefan Hartung, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung. „Halbleiter sind ein entscheidender Erfolgsfaktor für alle Geschäftsfelder von Bosch und der Ausbau dieses Geschäfts von strategisch hoher Relevanz.“ Mit unserem neuen Halbleiter-Testzentrum in Penang schaffen wir zusätzliche Kapazitäten innerhalb unseres weltweiten Fertigungsverbundes, um der weiterhin hohen Nachfrage nach Chips und Sensoren gerecht zu werden ...sagt Dr. Stefan Hartung, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung. Insgesamt stehen Bosch auf dem Festlandstreifen Penangs rund 100 000 Quadratmeter Grundstücksfläche zur Verfügung. Das neue Testzentrum erstreckt sich derzeit über mehr als 18 000 Quadratmeter und umfasst Reinräume, Büroflächen sowie Labore für Qualitätssicherung und Fertigung. Bis Mitte der nächsten Dekade sollen bis zu 400 Mitarbeitende hier beschäftigt sein. Mit der neuen Fabrik und insgesamt 4 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist Penang nun der größte Standort von Bosch in Südostasien. Die Fertigung von Halbleitern lässt sich grundsätzlich in zwei Abschnitte gliedern: einerseits in die sogenannte Frontend-, andererseits in die sogenannte Backendfertigung. Für letztere ist Malaysia ein wichtiger Knotenpunkt in der globalen Halbleiterlieferkette. Das Land deckt schätzungsweise rund 13 Prozent der weltweiten Backend-Produktion ab. Laut offizieller Angaben hat der Bundesstaat Penang in den letzten Jahren mehr als fünf Prozent des weltweiten Halbeiterumsatzes erwirtschaftet. „Das neue Testzentrum in Penang rückt unseren Fertigungsverbund näher an die Backendfertigung sowie an die Kunden des für uns wichtigen asiatischen Marktes heran. Dadurch verkürzen wir Lieferzeiten sowie -wege und stärken unsere Wettbewerbsfähigkeit“, erklärt Dr. Markus Heyn, Bosch-Geschäftsführer und Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility. Bosch betreibt eines der modernsten Testzentren in Südostasien Das Anbringen und Strukturieren der eigentlichen Schaltkreise auf die Wafer-Scheiben erfolgt im Frontend; bei Bosch findet das derzeit etwa in den Reinräumen der Halbleiterfabriken in Reutlingen und Dresden statt. In den Backendprozessen werden dann die einzelnen Chips aus den Wafern getrennt, montiert und getestet. Die Endprüfung seiner Halbleiter führt Bosch derzeit zum Großteil in Reutlingen, Suzhou, China, und Hatvan, Ungarn, durch. Jetzt kommt in Penang, Malaysia, ein neues Testzentrum hinzu. Die vollvernetzte Fabrik gehört zu den modernsten Halbleiter-Testzentren in Südostasien. Hier wird Bosch ab sofort Halbleiter testen, die das Unternehmen unter anderem in seinem Frontend in Dresden fertigt. „Mit unserem neuen Testzentrum in Penang vervollständigen wir unsere interne Prozesskette insbesondere für die Halbleiter aus Dresden“, erklärt Markus Heyn. Bosch investiert weiter in sein Halbleitergeschäft Bosch verfolgt mit seinem Halbleitergeschäft eine globale Wachstumsstrategie. Das Unternehmen will in den nächsten drei Jahren im Rahmen seines eigenen Investitionsplans und innerhalb des europäischen Förderprogramms IPCEI Mikroelektronik und Kommunikationstechnologie („Important Project of Common European Interest on Microelectronics and Communication Technologies“) rund drei Milliarden Euro in Dresden und Reutlingen investieren. Nach der für noch in diesem Jahr erwarteten Übernahme von Teilen des Geschäfts von TSI Semiconductors in Roseville, Kalifornien, plant Bosch weitere rund 1,4 Milliarden Euro in die Umrüstung der Fabrik auf modernste Fertigungsprozesse für Siliziumkarbid-Halbleiter zu investieren. Penang Factsheet

Bosch unterstützt mit Ladediensten den Hochlauf der Elektromobilität

21.03.2023

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Vernetzte Mobilität

Bosch unterstützt mit Ladediensten den Hochlauf der Elektromobilität

Stuttgart – Weltweit rollen immer mehr E-Autos auf den Straßen. Doch wie bequem lassen sich Stromer laden? Wie schnell finden sich freie Ladestationen? Und wie einfach lässt sich der Ladevorgang abrechnen? Damit steht und fällt der Erfolg der Elektromobilität – und somit auch das Erreichen der Klimaschutzziele. „E-Fahrzeuge unkompliziert laden zu können, mindert die Reichweitenangst und ist Voraussetzung für die breite Akzeptanz von E-Fahrzeugen. Ladedienste von Bosch bieten E-Autofahrerinnen und -fahrern einen einfachen Zugang zu einem der europaweit größten und stetig wachsenden Ladenetzwerke“, sagt Dr. Markus Heyn, Geschäftsführer und Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility Solutions der Robert Bosch GmbH. Über die Ladedienste von Bosch sind bereits heute rund 450 000 öffentlich zugängliche Ladepunkte in 30 europäischen Ländern verfügbar – es ist eines der größten Ladenetzwerke in Europa. Beim italienischen Autobauer Maserati sind die Bosch-Ladedienste nun erstmals im neuen E-Modell GranTurismo Folgore verfügbar – und das nicht nur in Europa, sondern im Laufe des Jahres 2023 auch im asiatisch-pazifischen Raum. Das Potenzial für Ladedienste ist groß: Bis 2030 geht Bosch davon aus, dass weltweit mehr als jedes dritte Neufahrzeug rein elektrisch fährt; in Europa sogar zwei von drei. 2035 soll jeder zweite neu zugelassene Pkw weltweit ein E-Auto sein. „Wir erwarten im Laufe der Dekade einen enormen Wachstumsschub für unser Geschäft mit Ladediensten – denn mit dem Hochlauf der Elektromobilität wächst auch der Bedarf an unkomplizierten und umfangreichen Ladelösungen. Davon profitieren wir“, ergänzt Heyn. Bosch geht davon aus, dass sein Geschäft mit Ladelösungen bis Ende des Jahrzehnts jährlich um über 50 Prozent zulegen wird. Bosch bietet seine Lösungen fürs Laden von E-Autos Fahrzeugherstellern und Unternehmen an. Die Ladedienste lassen sich flexibel und unkompliziert sowohl funktional als auch optisch in das „Look and Feel“ und Infotainment des jeweiligen Fahrzeugherstellers integrieren, sodass Fahr- und Ladeerlebnis in der individuellen Optik und Markenwelt des jeweiligen Herstellers bleiben können. Damit machen Bosch-Ladedienste die Elektromobilität noch alltagstauglicher. E-Fahrzeuge unkompliziert laden zu können, mindert die Reichweitenangst und ist Voraussetzung für die breite Akzeptanz von E-Fahrzeugen. Ladedienste von Bosch bieten E-Autofahrerinnen und -fahrern einen einfachen Zugang zu einem der europaweit größten und stetig wachsenden Ladenetzwerke ...sagt Dr. Markus Heyn, Geschäftsführer und Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility Solutions der Robert Bosch GmbH. Maserati Folgore GT mit Ladediensten von Bosch Bei Maserati sind die Bosch Ladedienste nun erstmals im kürzlich neu vorgestellten GranTurismo Folgore verfügbar. Einmal für die Dienste registriert, können sich Autofahrerinnen und -fahrer des GranTurismo Folgore Informationen der Ladepunkte in ihrem Navigationssystem oder in der App anzeigen lassen. Das Finden, Laden und Bezahlen ist damit nur wenige Klicks entfernt. So ist es etwa problemlos möglich, sich direkt zu freien Ladepunkten navigieren zu lassen oder sich auch Restaurants und Einkaufszentren in der Nähe anzeigen zu lassen. Darüber hinaus nimmt Bosch Nutzerinnen und Nutzern die lästige Recherchearbeit bei den Autostromtarifen ab und listet auf, welche Kosten und Nutzungsbedingungen an welchen Ladesäulen gelten. Die Abrechnung erfolgt automatisch über eine zuvor in der App hinterlegte Kreditkarte. Bosch-Ladedienste – mehr als nur fürs Strom Laden Neben den Ladediensten für E-Autofahrer- und Autofahrerinnen bietet Bosch auch Services für Ladestationsbetreiber an. Mit den Softwarediensten von Bosch können Ladestationsbetreiber ihre Ladepunkte aus der Ferne steuern, verwalten und auch in das Ladenetzwerk von Bosch integrieren. Hierfür schließt das Unternehmen Verträge mit den Ladesäulenbetreibern und sorgt für die technische Anbindung. Besonders erfreulich: Das Ladenetzwerk von Bosch wächst kontinuierlich weiter. Bis Mitte 2023 soll es rund 700 000 Ladepunkte in Europa, Nordamerika und im asiatisch-pazifischen Raum umfassen. „Mit unseren Ladediensten und unserem wachsenden Ladenetzwerk leisten wir einen entscheidenden Beitrag, um die Elektromobilität noch schneller zur Erfolgsgeschichte zu machen. Damit hilft Bosch auch, dass Deutschland seine Klimaschutzziele erreicht“, sagt Heyn.

Projekt „GAIA-X 4 moveID“ entwickelt Grundlage für sicheren mobilen Datenaustausch

08.09.2022

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Wirtschaft

Projekt „GAIA-X 4 moveID“ entwickelt Grundlage für sicheren mobilen Datenaustausch

Stuttgart – In welchen Parkhäusern gibt es gerade freie Ladesäulen? Wo sind in der Innenstadt noch Parkplätze verfügbar? Und wie lassen sich diese Informationen digital übermitteln und die Services anbieterübergreifend abrechnen? Die Antwort auf diese und ähnliche Fragen setzt einen sicheren Datenaustausch zwischen den Fahrzeugen und ihrer Umgebung voraus. Genau diese Grundlage erarbeitet jetzt ein Forschungsprojekt, bestehend aus Hochschulen, Autozulieferern und Systemprovidern unter Leitung des Konsortialführers Bosch. Das Projekt „GAIA-X 4 moveID“ soll in den kommenden drei Jahren die nötigen Standards und technologische Konzepte entwickeln, die den sicheren Informationsaustausch zwischen Anbietern und Kunden von Mobilitätsanwendungen ermöglichen. Das Ziel: dezentrale digitale Fahrzeugidentitäten. Für den Massenbetrieb von Elektromobilen, das automatisierte Fahren sowie den Aufbau vernetzter Städte wird dies zu einer wichtigen Voraussetzung. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz fördert „GAIA-X 4 moveID“ mit 14 Millionen Euro, trägt so die Hälfte der Projektkosten.Mit Vernetzung digitale Services flächendeckend anbieten „Eine ganzheitliche, angebotsübergreifende, transparente Systemarchitektur für den Austausch von Daten im Straßenverkehr ist heute nicht verfügbar. Zwar gibt es einzelne Unternehmen, die aktuell schon Dienste anbieten. Aber diese Services sind auf spezielle Anwendungen, Fahrzeuge oder Kundengruppen zugeschnitten“, erklärt Peter Busch, Projektleiter von Konsortialführer Bosch. Die Infrastruktur beispielsweise ist oftmals kartografiert, allerdings liegen Informationen zur Verfügbarkeit der Services aufgrund fehlender Vernetzung der vielen, unabhängig agierenden Anbieter selten vor. „Damit Nutzer beispielsweise alle verfügbaren Ladesäulen finden oder Ladevorgänge bezahlen können, bedarf es offener Standards“, erklärt Busch. Dabei müsse stets gewährleistet sein, dass die Daten sicher verarbeitet und nicht von einzelnen Anbietern ausschließlich zu eigenen Zwecken verwendet werden. Nur so könne das notwendige Vertrauen der Nutzer wachsen und ein breites Angebot aller verfügbaren Dienstleistungen wie etwa das sogenannte Deep-Parking (Nutzen von sonst nicht verfügbaren Parkplätzen) entstehen. Das Konsortium baut deshalb auf dem europäischen GAIA-X-System auf, das technische, ökonomische und rechtliche Grundlagen für eine vertrauenswürdige und sichere Dateninfrastruktur definiert. GAIA-X setzt dazu auf Dezentralisierung und das Zusammenspiel verschiedener Cloud-Anbieter mit gemeinsamen Richtlinien. In diesem Sinne handelt auch das Projekt „GAIA-X 4 moveID“, nutzt Open Source für seine Entwicklungen, und stellt diese allen Anbietern für unterschiedliche Geschäftsmodelle zur Verfügung. Fahrzeuge werden zu Marktplätzen Mit den von „GAIA-X 4 moveID“ anvisierten Standards können Fahrzeuge Informationen mit anderen Fahrzeugen und ihrer Umgebung sicher und souverän ohne „Vermittler“ austauschen. Zu den „Infrastrukturpartnern“ der Fahrzeuge zählen beispielsweise Ladesäulen, Schranken, Lichtsignalanlagen oder Parkplätze. Das Forschungsprojekt will für Interaktion und Handel der Akteure untereinander Management- und Verwaltungsservices entwickeln mit Hilfe international anerkannter Hard- und Software. Vor allem im autonomen Fahrbetrieb können die Anbieter so Angebote wie Nachrichten, Unterhaltung, Navigation und vieles mehr mit dem System des Autos verknüpfen. Allein der Markt für Dienstleistungen rund um das vernetzte Parken wird weltweit auf zehn Milliarden Euro jährlich geschätzt. Zudem ist das gezielte Ansteuern von Parkmöglichkeiten ein wichtiger Beitrag zum Abbau von Verkehr und Emissionen – die Suche nach einem Stellplatz macht heute rund ein Drittel des innerstädtischen Verkehrs aus. Auch für den Erfolg der Elektromobilität ist die Verfügbarkeit von Informationen ein wesentlicher Faktor. In Europa werden Schätzungen zufolge bis 2030 gut die Hälfte der neu zugelassenen Automobile elektrisch angetrieben. „Ihre Nutzer müssen sich darauf verlassen können, möglichst rasch und rechtzeitig Lademöglichkeiten zu finden. Die Vernetzung der Systeme ist dafür grundlegend“, sagt Busch. Intensiver Datenaustausch als Basis für automatisiertes Fahren Automatisiertes Fahren im Massenbetrieb ist nur denkbar, wenn Automobile schnell und zuverlässig mit ihrer Umgebung kommunizieren. Der hierzu notwendige Datenaustausch ermöglicht eine klimafreundliche Steuerung der Verkehrsströme, die sich nach dem aktuellen Aufkommen richtet. So können Städte den Zugang zu bestimmten Bereichen in Echtzeit regulieren und Staus vermeiden. Dieses so genannte Zoning setzt allerdings voraus, dass Fahrzeuge veränderte Bedingungen sofort erkennen und entsprechend neue Routen wählen. Im Rahmen von „GAIA-X 4 moveID“ wird Zoning mit Testfahrzeugen erstmalig grenzübergreifend im Testfeld Deutschland-Frankreich-Luxemburg (Merzig/Saarbrücken) demonstriert. Autos erhalten dynamisch Informationen zur Einfahrt in definierte Bereiche.Die Projektteilnehmer im Überblick: Robert Bosch GmbH Materna Information & Communications SE Denso Automotive Deutschland GmbH Continental Automotive Technlogies GmbH WOBCOM GmbH ecsec GmbH Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes Atos Information Technology GmbH Chainstep GmbH Peaq Technology GmbH Zeppelin Universität gGmbH Datarella GmbH 51nodes GmbH Bigchain DB GmbH Fetch.ai Research & Development GmbH ITK Engineering GmbH Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. Airbus Defence and Space GmbH Delta Dao AG

Von der ersten bis zur letzten Meile: Bosch liefert Lösungen für die nachhaltige ...

05.09.2022

Pressemeldung

Vernetzte Mobilität

Von der ersten bis zur letzten Meile: Bosch liefert Lösungen für die nachhaltige ...

Stuttgart/Hannover – Nutzfahrzeuge halten die Wirtschaft am Laufen. Doch zunehmender Fahrermangel, fehlende Sicherheit bei Warentransporten und mehr Klimaschutz fordern die Branche. Mit seiner Technik zur Elektrifizierung, Automatisierung und Vernetzung von Nutzfahrzeugen steigert Bosch die Effizienz, Sicherheit und Zuverlässigkeit in der Logistik. Auf der IAA Transportation 2022 in Hannover präsentiert das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen seine Innovationen für den Güterverkehr – von der ersten bis zur letzten Meile. Der Bosch Messestand befindet sich in Halle 20, Stand B22.Von der ersten Meile an: Bosch macht den Schwerlastverkehr nachhaltiger Klimaschutz im Güterverkehr erfordert eine breite Technologieoffensive. Bosch will in allen Fahrzeugklassen einen Beitrag zum klimaneutralen Transport leisten. Dafür entwickelt das Unternehmen effiziente Antriebe – vom Verbrennungsmotor bis zum Batterie- und Brennstoffzellenantrieb. Brennstoffzellenantrieb: Die eDistanceTruck-Antriebslösungen sind für den Schwerlast-Langstreckenverkehr ausgelegt. Je schwerer die Fracht und je länger die Fahrstrecken, desto mehr punktet der Brennstoffzellenantrieb mit kurzen Nachtankzeiten und hoher Reichweite. Kommt regenerativ gewonnener Wasserstoff zum Einsatz, arbeitet die Brennstoffzelle zudem klimaneutral. Bosch bietet nicht nur einzelne Systemkomponenten, sondern auch komplette Brennstoffzellen-Antriebsmodule und Lösungen für H2-Speichersysteme an. Dieselmotor: Modulare Common-Rail-Einspritzsysteme , effektives Temperaturmanagement und Abgasnachbehandlung mit Doppeldosierung – Bosch-Dieseltechnik für Nutzfahrzeuge hilft Truckherstellern dabei, Verbrauch und Emissionen ihrer Fahrzeuge weiter zu senken und künftige Emissionsanforderungen zu erfüllen. Wasserstoffmotor: Nicht nur in Brennstoffzellen kann Wasserstoff zum Vortrieb von Lkw dienen, sondern auch in H2-Motoren. Bosch setzt sich intensiv mit den technischen Fragestellungen auseinander und prüft die Marktfähigkeit dieser Technik. Heute verfügbare Motoren- und Antriebs-Technologien bilden bereits eine gute Basis. Die Grundstruktur des Kraftstoff-, Luft- und Abgassystems kann mit zahlreichen bekannten Systemkomponenten von bereits bestehenden Antriebslösungen übernommen werden. So bildet der Wasserstoffmotor große Synergien zum bekannten Diesel- und Erdgasmotor. Vollelektrische Servolenkung: Mit der ServoE erweitert Bosch sein Produktportfolio um ein vollelektrisches Lenksystem für schwere Nutzfahrzeuge. Das Lenksystem arbeitet ausschließlich mit elektrischen Stellmotoren und kommt folglich ohne Hydrauliköl und zusätzliche Pumpen aus. Durch die redundante Auslegung des Systems sind Assistenzfunktionen bis hin zum automatisierten Fahren möglich. Die Lenkung kann an die kundenspezifischen Anforderungen bezüglich Funktion und Lenkgefühl angepasst werden. Servotwin: Die nächste Generation des elektrohydraulischen Lenksystems Servotwin für schwere Nutzfahrzeuge kombiniert eine hydraulische Servocom Lenkung mit zwei Steuergeräten. Damit wird es den Anforderungen des automatisierten Fahrens bis einschließlich SAE Level 4 gerecht. Das System bietet eine geschwindigkeitsabhängige Lenkunterstützung mit aktivem Rücklauf und ermöglicht diverse Fahrerassistenzfunktionen. Hinterachslenksystem: Die nächste Generation des elektrohydraulischen Lenksystems für Hinterachsen ist ein eigenständiges „Power-on-Demand“-System. Es ermöglicht die Lenkung von drei und mehr Vor- oder Nachlaufachsen von schweren Nutzfahrzeugen. Durch die bei Bedarf zusätzlich gelenkten Achsen werden Wendekreis und Reifenverschleiß verringert. Dank kompakter Bauweise kann die Bosch-Technik an alle Antriebskonzepte angepasst werden. Digitale Ladeplanung: Eine cloudbasierte Softwarelösung von Bosch integriert das elektrische Laden nahtlos in die Logistikplanungen und den Servicebetrieb von E-Fahrzeugflotten. Das intelligente Energiemanagement optimiert die Ladekosten auf Betriebs- und Logistikhöfen, indem es zum Beispiel Lastspitzen glättet. Bei der Routenplanung werden Batteriedaten und weitere externe Faktoren mit einbezogen, um Lade- und damit Stillstandszeiten am Tag zu reduzieren. Die automatisierte Abrechnung von Subunternehmern sorgt für nahtlose Prozesse und mehr Übersicht im Betrieb. Auf der letzten Meile: Kurier-, Express-, Paketdienste mit Bosch unterwegs Pakete bis vor die Haustür geliefert bekommen: Auch auf der letzten Meile macht Bosch den Güter- und Personenverkehr mit alternativen Antrieben fit für morgen. Zudem ebnet Bosch mit seiner smarten Hardware Schritt für Schritt den technischen Weg zu einem innerstädtischen Verkehr, der Anwohner und Umwelt möglichst wenig belastet. Elektrischer Lieferverkehr: Mit den eCityTruck-Antriebslösungen bietet Bosch wirtschaftliche und effiziente Techniken für den innerstädtischen Verteilerverkehr. Sowohl die eAchse als auch das Advanced Driving Module lassen sich leicht in Nutzfahrzeuge bis 7,5 Tonnen integrieren. Lokal CO2-freie E-Fahrzeuge bieten Flottenbetreibern die Sicherheit, auch in Zukunft zugangsbeschränkte Bereiche wie Umweltzonen befahren zu können. Je nach Auslegung der Batterie ist eine Reichweite von bis zu 200 Kilometern möglich. Lieferstrecken von im Schnitt meist weniger als 80 Kilometern am Tag lassen sich also ohne Probleme mit einer Batterieladung erreichen. Automatikgetriebe für leichte E-Nutzfahrzeuge: Das CVT4EV ist ein Automatikgetriebe mit Schubgliederband, das die Effizienz von elektrisch angetriebenen leichten Nutzfahrzeugen um mehr als zehn Prozent erhöhen kann. Alternativ spart eine kleinere Batterie Gewicht und Platz. Niedrigere Drehzahlen und ruckfreies Schalten steigern zudem den Fahrkomfort. Cargo eScooter: Urbane Elektromobilität ist facettenreich und bedient ganz unterschiedliche Bedürfnisse – vom Sharing bis hin zum Lieferservice auf der letzten Meile. Elektrische Scooter bieten einen schnellen und effizienten Transport von Gütern im dichten Stadtverkehr und tragen gleichzeitig zur Minimierung des Verkehrslärms im innerstädtischen Bereich bei. Bosch bietet auf verschiedene Anforderungen ausgelegte Antriebe und Antriebssteuerungen, die in einem kompakten Drive System gebündelt und aufeinander abgestimmt sind. Urbane Mobilität: Ob für den Wocheneinkauf oder für die Lieferung leichter bis mittelschwerer Lasten – das eCargo Bike lässt sich vielseitig einsetzen und etabliert sich immer mehr als nachhaltige und leise Alternative im Stadtverkehr. Nun können Lastenradfahrer auch die Vorteile des smarten Systems von Bosch genießen: Die neueste Systemgeneration bestehend aus eBike Flow App, Bedieneinheit, Display, Akku und Drive Unit, verbindet technisch hochwertige eBike-Komponenten mit der digitalen Welt und hebt damit den Fahrspaß auf das nächste Level. Der Cargo-Line-Antrieb liefert mit einem Drehmoment von bis zu 85 Newtonmeter kraftvolle, aber natürliche Unterstützung mit bis zu 400 Prozent der Eigenleistung. Für mehr Sicherheit und Komfort sorgen das neue ABS Cargo und der Cargo-Modus. ABS Cargo ermöglicht ein sicheres Abbremsen, der Fahrmodus Cargo erlaubt ein angenehmes Anfahren auch bei voller Last. Von der ersten bis zur letzten Meile: Bosch-Technik für die Logistik Mithilfe der Vernetzung erhalten mehr Effizienz, Transparenz und Zuverlässigkeit Einzug in die Logistik. Anhand von clever ausgewerteten Fahrzeugdaten kann Bosch zum Beispiel rechtzeitig Anomalien auf System- und Komponentenebene erkennen und Flottenbetreiber dabei helfen, ungeplante Ausfälle zu vermeiden. Software-Plattform für Logistiker: Mit seiner digitalen Service-Plattform für die Logistik geht Bosch viele der Herausforderungen in der Transport- und Logistikbranche an. Herzstück des Software-Ökosystems für Frachtführer und Spediteure ist ein Marktplatz für digitale Services unterschiedlicher Anbieter, die unter anderem auf Daten der Telematiksysteme im Lkw und der Transportmanagement-Software basieren. So können etwa Ausfallzeiten von Lkw durch prädiktive Diagnose verringert und die Nutzung von Services, wie das Buchen von sicheren Parkplätzen oder der schlüssellose Zugang zu Fahrzeugen, ganz einfach ermöglicht werden. Dazu arbeitet Bosch mit Amazon Web Services (AWS) zusammen. Softwaredefinierte Fahrzeuge: Mithilfe der Integrationsplattform Mobility Cloud, einschließlich eines Entwicklungsportals sowie Marktplatzes erleichtert die Bosch-Tochter ETAS die Entwicklung von Fahrzeugservices und bringt Serviceentwickler mit ihren Nutzern zusammen. Zusätzlich ermöglichen die auf der Plattform enthaltenen „Over-the-Air“- und Data-Services einen bidirektionalen Datenaustausch zwischen Fahrzeug und Cloud sowie eine kontinuierliche Weiterentwicklung von Fahrzeugsoftware und -funktionen über den gesamten Fahrzeuglebenszyklus hinweg. Dadurch können neue Fahrzeugfunktionen schneller entwickelt sowie bereitgestellt werden. Lösungen wie CrossLifecycle Diagnostics stehen Herstellern, Flottenbetreibern sowie Mobilitätsanbietern heute schon in der Mobility Cloud zur Verfügung. Der cloudbasierte Diagnosedienst sorgt für eine bessere Wartungsplanung unter Nutzung von Fahrzeug-Konnektivität. Somit können digitale Dienste für das Monitoring von Fahrzeug-Zuständen (Remote), Fahrzeugdiagnose und Software-Updates und nicht zuletzt Daten-Auswertung zur Ausfall-Vorhersage Fahrzeug-Standzeiten verkürzen. Komfortabler Fahrzeugzugang: Fleet Management Xtended Access heißt das schlüssellose Fahrzeugzugangssystem, das Bosch auf der IAA Transportation 2022 erstmals auch als Nachrüstlösung für bestehende Fahrzeugflotten vorstellt. Flottenbetreiber und Kraftfahrer gewinnen damit an Effizienz und Zeit. Über eine Webanwendung werden registrierte Fahrer aus der Ferne einem Fahrzeug zugeordnet. Auf diese Weise autorisierte Personen können dann innerhalb des definierten Gültigkeitszeitraums per Smartphone-App auf ein Fahrzeug zugreifen. Sicher unterwegs: Das Driver Monitoring System von Bosch erhöht die Sicherheit und den Komfort für Fahrer und andere Verkehrsteilnehmer durch innovative Sensor- und Bildverarbeitungstechnologien. Kritische Situationen wie Ablenkung oder Müdigkeit des Fahrers werden frühzeitig erkannt und der Fahrer rechtzeitig gewarnt. Gemäß der EU General Safety Regulation (GSR) werden zukünftig alle Fahrzeuge innerhalb der Europäischen Union Müdigkeit und Ablenkung erkennen müssen. Neben den sicherheitsrelevanten Funktionen ermöglicht das System verschiedene Komfortfunktionen. Die Personenerkennung ermöglicht die automatische Identifizierung des Fahrers. Anhand des hinterlegten Fahrerprofils können individuelle Komforteinstellungen wie die optimale Sitz- und Spiegelposition, der Lieblingsradiosender oder die richtige Sprache im Infotainmentsystem automatisch eingestellt werden. Zuverlässige Fahrzeugrückgabe: RideCare Insight ist die weltweit erste One-Box-Lösung, die zuverlässig abrupte Fahrmanöver, Rauch im Fahrzeuginneren sowie Außenschäden am Fahrzeug erkennt, selbst wenn dieses geparkt ist. Parkrempler etwa werden sofort erkannt. Der Mobilitätsdienstleister oder Flottenmanager erhält über eine „Backend-to-Backend“-Verbindung in Echtzeit eine Benachrichtigung und Informationen zu Ort und Zeitpunkt des Ereignisses für die weiteren Prozesse wie Inspektion, Schadensabwicklung oder Reparaturen. Das Dashboard zeigt auch den Karosseriezustand und den Verschleiß auf Fahrzeug- und Flottenebene an. Rollendes Entertainmentcenter: Das Coach Future Cockpit System und Coach Future Cabin System bieten Bus-Infotainment der Extraklasse. Die perfekt aufeinander abgestimmten und nach allen relevanten OEM-Normen zertifizierten Komponenten sowie die leistungsfähige Signalübertragung durch Ethernet Audio Video Bridge machen Reisebusse zu einem digitalen Netzwerk auf Rädern, das die Bedürfnisse von Fahrer und Fahrgästen gleichermaßen erfüllt. Mit der speziellen Reisebus-Head-Unit für Nutzfahrzeuge wird das Fahrerhaus zum vollvernetzten Arbeitsplatz. Neben der für Reisebusse optimierten NDS-Kartennavigation (Navigation Data Standard) bietet die Head-Unit eine Vielzahl an Komfortfeatures, wie zum Beispiel eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Musikstreaming und Sprachbedienung. Sicherer Datenaustausch: Die Kommunikation von Fahrzeugen mit Objekten im nahen Umfeld sowie mit der Verkehrsinfrastruktur ist die Voraussetzung für zahlreiche smarte Dienste, die das Fahren sicherer und effizienter machen. Die Basis dafür bildet die Connectivity Control Unit (CCU) von Bosch. Sie verbindet das eigene Fahrzeug über Luftschnittstellen mit anderen Fahrzeugen, der Infrastruktur (zum Beispiel Ampeln) und mit der Cloud. Das zentrale Gateway (CGW) ist das Bindeglied zwischen den Fahrzeugdomänen und kommuniziert über die Connectivity Control Unit mit der Außenwelt. Es agiert als sicherer Datenverteiler für die Kommunikation innerhalb der Nutzfahrzeugsysteme. Moderne Fahrzeugcomputer: In heutigen Serienfahrzeugen steuern und regeln gleich mehrere Steuergeräte verschiedene Displays und andere elektronische Cockpit-Funktionen. Zukünftig werden immer mehr Funktionen zentral zusammengeführt. Der Information Domain Computer (IDC) bündelt die Rechenfunktionen der bisher getrennten Domänen Infotainment und Instrumentierung sowie weitere Funktionen auf einem Prozessor. Das spart Kosten, Bauraum, Gewicht und Energie. Smarte Augen: Die dritte Generation der Multifunktionskamera ist auf die Anforderungen in schweren Nutzfahrzeugen zugeschnitten. Sie verbindet mit ihrem einzigartigen Multipfad-Ansatz klassische Bildverarbeitungsalgorithmen mit den Methoden künstlicher Intelligenz und spielt damit eine Schlüsselrolle für hochleistungsfähige Fahrerassistenzsysteme. Sie erkennt und verarbeitet Objekte und Strukturen höchst zuverlässig und nutzt einen innovativen, hochleistungsfähigen System-on-Chip (SoC) für die Bildverarbeitung. Die Kamera ist sowohl für sicherheitsrelevante- als auch komfortsteigernde Fahrerassistenzsysteme wie zum Beispiel dem Spurhalteassistenten oder zur Unterstützung objektbasierter Funktionen wie der automatischen Notbremsung ausgelegt. Zusätzlich können weitere helfende Funktionen wie die Verkehrszeichenerkennung realisiert werden. Damit unterstützt das System die künftigen gesetzlichen Anforderungen der EU General Safety Regulation (GSR) zum Intelligent Speed Limit Assist zur Erkennung von Geschwindigkeitsbegrenzungen und Warnung bei Geschwindigkeitsüberschreitungen. Präzise Objekterkennung: Der Front- und Seitenradar der fünften Generation sorgen im schweren Nutzfahrzeugsegment für mehr Sicherheit dank zuverlässiger und präziser Objekterkennung im vorderen und seitlichen Fahrzeugumfeld. So können dank der hohen Reichweite und Winkeltrennfähigkeit sowie dem breiten Öffnungswinkel komplexe Fahrsituationen sehr genau, schnell und robust erkannt werden. Die neue, sogenannte „Chirp-Sequence-Modulation“ verbessert die Umfeldwahrnehmung durch detailliertere Reflexionen. Somit erkennt und unterscheidet sowohl der Front- als auch der Seitenradar Objekte und Personen sowie deren Position, Relativgeschwindigkeit und Bewegungsrichtung äußerst präzise – und das auch bei schlechten Sichtverhältnissen. Damit können Radarsensoren von Bosch in schweren Nutzfahrzeugen für eine höhere Sicherheit des Fahrers und anderer Verkehrsteilnehmer sorgen, indem sie Funktionen wie die automatische Notbremsung oder die zukünftigen gesetzlichen Anforderungen der EU General Safety Regulation (GSR) für Moving Off Information System (MOIS) oder Blind Spot Information System (BSIS) unterstützen. Digitales Spiegelersatz-System: Große Außenspiegel sorgen bei Nutzfahrzeugen für einen sicheren Blick auf den rückwärtigen Verkehr. Aufgrund ihrer Größe schränken sie jedoch die direkte Sicht nach vorne und zur Seite ein und erzeugen einen hohen Luftwiderstand. Das zusammen mit Mekra Lang entwickelte Digital Vision System ersetzt die großen Außenspiegel durch zwei innenliegende Monitore sowie zwei Außenkameras, die außerhalb der Fahrerkabine montiert werden. Das aerodynamische Design senkt den Kraftstoffverbrauch um bis zu zwei Prozent. Gleichzeitig verbessert sich die Rundumsicht des Fahrers erheblich und der tote Winkel wird reduziert.

Geschäftsjahr 2021: Bosch steigert Umsatz und Ergebnis - Prognosen übertroffen

09.02.2022

Pressemeldung

Wirtschaft

Geschäftsjahr 2021: Bosch steigert Umsatz und Ergebnis - Prognosen übertroffen

Stuttgart – Die Bosch-Gruppe steigerte im Geschäftsjahr 2021 Umsatz und Ergebnis deutlich. Die Gesamterlöse stiegen nach vorläufigen Zahlen 1 um 10 Prozent auf 78,8 Milliarden Euro. Wechselkursbereinigt legte der Umsatz des Technologie- und Dienstleistungsunternehmens um 11 Prozent zu. Das operative Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern (EBIT) stieg um mehr als die Hälfte und erreichte 3,2 Milliarden Euro. Die operative EBIT-Rendite beträgt damit voraussichtlich rund 4 Prozent gegenüber 2,8 Prozent im Vorjahr. „Unser Geschäft hat sich 2021 deutlich besser entwickelt als erwartet“, sagte Dr. Stefan Hartung , Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH, anlässlich der Veröffentlichung der vorläufigen Geschäftszahlen. „Wir konnten unsere Prognosen übertreffen – trotz vieler Herausforderungen wie Kostenbelastungen durch Lieferengpässe oder Preissteigerungen bei Rohstoffen.“ Der Geschäftserfolg sei maßgeblich auch vom „Zusammenhalt in Zeiten des Abstands“ geprägt worden. „Ich danke unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz und unseren Kunden, Lieferanten sowie Geschäftspartnern für ihr Vertrauen“, erklärte Hartung. Er wolle mit dem weltweiten Bosch-Team „Technik fürs Leben“ weiter entwickeln und damit auf aktuelle Herausforderungen antworten. „Bosch ist technologischer Vorreiter in vielen Gebieten – das soll auch in Zukunft so bleiben.“ Dafür investiert das Unternehmen weiterhin hohe Summen in wichtige Zukunftsfelder, darunter allein in diesem Jahr insgesamt rund eine Milliarde Euro in die Mikroelektronik und Elektromobilität. Zugleich setzt Bosch verstärkt auf Partnerschaften wie etwa die jüngst mit Volkswagen verkündete Kooperation im Bereich automatisiertes Fahren. Aus den Bestrebungen vieler Länder hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft erwartet der Bosch-Chef künftig ebenfalls wichtige Wachstumsimpulse: „Der Klimaschutz treibt unser Geschäft mit voran – von der Mobilität über die Industrieautomation bis hin zur Gebäude- und Haushaltstechnik“, betonte Hartung. „Vernetzung und künstliche Intelligenz sorgen dabei für steigende Energieeffizienz.“ So konnte Bosch 2021 den Absatz mit vernetzbaren Elektrowerkzeugen, Hausgeräten und Heizungen um die Hälfte steigern – auf mehr als sechs Millionen Einheiten gegenüber vier Millionen im Vorjahr. 1 Auf Basis internes Berichtswesen.Bosch forciert Klimaschutz – Wachstum mit Elektrifizierung Bosch bekennt sich zu den Zielen der EU mit ihrem Green Deal und setzt heute bereits in seinen Unternehmensbereichen Klimaschutzvorgaben weitreichend um: Bosch ist seit Frühjahr 2020 mit seinen weltweit 400 Standorten klimaneutral und arbeitet daran, bis 2030 die CO 2 -Emissionen entlang der Lieferkette um 15 Prozent zu senken – vom Einkauf bis zur Produktnutzung. Ein zunehmender Teil des Geschäfts entstehe laut Bosch-Chef bereits aus der Elektrifizierung. „Mit der Elektromobilität erzielen wir einen Milliarden-Umsatz, auch bei Wärmepumpen fürs Haus wachsen wir zweistellig – und in der Industrietechnik halten elektrische Antriebe Einzug“, sagte Hartung und sieht damit das Unternehmen in einer starken Position. „Bosch setzt Klimaschutz in Wachstum um.“ Das Unternehmen zeige beispielhaft, wie die Transformation zur klimaneutralen Wirtschaft ökologisch und ökonomisch gelingen könne. Nachhaltige Mobilität – Wachstum aus Automobil- und Industrietechnik Auch in der Elektromobilität erschließt sich Bosch weiteres Wachstumspotenzial: Seit Ende 2021 fertigt das Unternehmen Leistungshalbleiter aus Siliziumkarbid (SiC) , die in Elektrofahrzeugen die Reichweite um bis zu sechs Prozent vergrößern können. Allein in den nächsten drei Jahren soll laut Marktforschern von Yole der gesamte SiC-Markt jedes Jahr im Schnitt um 30 Prozent auf mehr als 2,5 Milliarden US-Dollar wachsen. Zur Industrialisierung der stationären Brennstoffzelle (Solid Oxide Fuel Cell, SOFC) informierte sich erst kürzlich der Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, Dr. Robert Habeck , am deutschen Standort Bamberg. Mit seiner SOFC-Technik liefert Bosch einen Beitrag zur Energiewende und erschließt sich weiteres Geschäft. Bis 2024 investiert Bosch in die SOFC-Technologie mehr als 400 Millionen Euro, weitere 600 Millionen Euro investiert das Unternehmen im selben Zeitraum in die mobile Brennstoffzelle. Auch in das Ausrüstungsgeschäft für die Batterieproduktion ist das Unternehmen eingestiegen. Ein Geschäft mit Potenzial: Der weltweite Batteriemarkt wächst nach Angaben des Unternehmens jährlich um bis zu 25 Prozent. Mit Volkswagen prüft das Unternehmen, gemeinsam die Fertigungsprozesse von Batteriezellen zu industrialisieren. „Unser gemeinsames Ziel ist ein europäischer Anbieter als Kosten- und Technologieführer bei der Industrialisierung der Batterietechnologie“, sagte Hartung. Experten sehen in den gemeinsamen Plänen einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur klimaneutralen Mobilität und der Serienproduktion nachhaltiger Batterien. Softwaredominierte Mobilität – zweistelliges Wachstum im Milliardenmarkt Wachstum will Bosch auch in der Software-Entwicklung für Fahrzeuge erzielen und seine Position ausbauen. Bereits heute liefert der Unternehmensbereich Mobility Solutions jährlich mehr als 200 Millionen Steuergeräte mit eigener Software für Fahrzeuge weltweit. Der Markt für Automobilsoftware soll nach eigenen Angaben bis 2030 ein Volumen von rund 200 Milliarden Euro erreichen. „Bosch wird in diesem Markt mit zweistelligen Raten wachsen“, sagte Dr. Markus Heyn , Geschäftsführer und neuer Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility Solution der Robert Bosch GmbH. „Dabei werden wir nicht zuletzt von der Entwicklung des Autos zum Internetknoten profitieren.“ Strategische Weichen habe Bosch dafür bereits gestellt, so Heyn. Das Angebot an anwendungsunabhängiger Fahrzeugsoftware bündelt Bosch zur Jahresmitte in seiner Tochtergesellschaft ETAS. Deren Ziel ist es, übergreifend einsetzbare Fahrzeug-Basissoftware, Middleware, Cloud-Services und Entwicklungswerkzeuge anzubieten. Im neuen Geschäftsbereich Cross-Domain Computing Solutions entsteht anwendungsspezifische Fahrzeugsoftware mit spezieller Hardware zum Beispiel für Fahrerassistenz und automatisiertes Fahren. In diesem Bereich hat der Zulieferer mit der Software-Tochter von Volkswagen, Cariad, Ende Januar 2022 eine umfassende Zusammenarbeit vereinbart. „Wir haben das Ziel, das teil- und hochautomatisierte Fahren für jedermann schneller zu realisieren“, erklärte Heyn. „Wir wollen Standards für den Markt setzen, die auch anderen Autoherstellern zugutekommen.“ Industrieller Arbeitsplatzwandel – eine Milliarde Euro für Weiterbildung Der Weg in eine klimaneutrale Wirtschaft ist eine Zukunftsaufgabe, die Bosch auch als Arbeitgeber mitgestalten will. „Bosch sieht in der Transformation vieler Branchen eine Chance, Beschäftigung neu zu denken“, sagte Filiz Albrecht , Geschäftsführerin und Arbeitsdirektorin der Robert Bosch GmbH. Um Menschen von einer Arbeit in die andere zu begleiten, sei es als Arbeitgeber zunehmend wichtiger, „Perspektiven für neue Beschäftigung auch außerhalb des eigenen Unternehmens sichtbar zu machen“. In Deutschland bringt Bosch deshalb seine breite Erfahrung in die branchenübergreifende „Allianz der Chancen“ ein. „Wir setzen auf eine sozialverträgliche Gestaltung des Wandels“, betonte die Personalchefin. Dazu verfolge das Unternehmen auch neue Ansätze in der Mitarbeitervermittlung und Qualifizierung. Zudem investiert Bosch konsequent in die Weiterbildung der Belegschaft – mehr als eine Milliarde Euro in den vergangenen fünf Jahren. Auch mit hybriden Zusammenarbeitsmodellen treibt das Unternehmen den Wandel der Arbeitswelt voran. „Mit unserer „Smart Work“-Initiative entwickeln wir das Wechselspiel von mobilem Arbeiten und der Tätigkeit am Standort konsequent weiter – die Teams bestimmen selbst die flexible Gestaltung von Arbeitszeit und Arbeitsort mit ihren Führungskräften“, erläuterte Albrecht. Selbstbestimmtes Arbeiten ist insbesondere auch für Software-Entwickler wichtig. Der Bedarf an diesen Fachkräften ist laut der Personalchefin groß: „Allein im Geschäftsbereich Cross-Domain Computing Solutions bieten wir in Deutschland derzeit mehr als 1 000 offene Stellen für Software-Experten.“ Geschäftsverlauf 2021 – alle Unternehmensbereiche steigerten Umsatz Die Bosch-Gruppe steigerte ihren Gesamtumsatz gegenüber dem Vorjahr nicht nur, sondern lag damit auch über dem Vorkrisenniveau von 2019. „Die breite Aufstellung des Unternehmens über unterschiedliche Branchen und Regionen zahlte sich erneut aus“, sagte Dr. Markus Forschner , Geschäftsführer und Finanzchef der Robert Bosch GmbH. „Alle Unternehmensbereiche haben trotz weltweiter Lieferengpässe ihre Erlöse gesteigert.“ Der größte und umsatzstärkste Unternehmensbereich Mobility Solutions legte deutlich zu, auch wenn das Umfeld im vierten Quartal das Geschäft ausbremste. Der Umsatz stieg um 7,5 Prozent auf 45,4 Milliarden Euro, ungeachtet der Halbleiterverknappung, die sich besonders stark auf den Automobilsektor auswirkte. Das ist ein wechselkursbereinigtes Plus von 7,9 Prozent. Der Unternehmensbereich Industrial Technology profitierte vor allem von der Erholung des Maschinenbaus und erwirtschaftete einen Umsatz von 6,1 Milliarden Euro. Der Anstieg lag nominal als auch wechselkursbereinigt bei 20 Prozent. Die Erlöse erreichten damit wieder ihr Vorkrisenniveau, so der Finanzchef. Im Unternehmensbereich Consumer Goods waren die Produkte rund um Haus und Garten erneut stark gefragt. Der Umsatz lag mit 21 Milliarden Euro deutlich über Vorkrisenniveau. Der Anstieg von 13 Prozent ist wechselkursbereinigt ein Plus von 15 Prozent. Im Unternehmensbereich Energy and Building Technology legten die Erlöse um 11 Prozent auf 5,9 Milliarden Euro zu; wechselkursbereinigt ist das ein Wachstum von 12 Prozent. Forschner sagte: „Das Geschäft profitierte von der hohen Nachfrage nach klimafreundlicher Heizungstechnik, so dass der Unternehmensbereich sein Vorkrisenniveau sogar übertraf.“ Geschäftsverlauf 2021 – regional durchgängiges Umsatzwachstum „Auch in der regionalen Betrachtung verzeichnete Bosch ein durchgängiges Umsatzwachstum“, berichtete der Finanzchef. In Europa stieg der Umsatz um 9,3 Prozent auf 41,5 Milliarden Euro. Wechselkursbereinigt ist es ein Plus von 10 Prozent. In Nordamerika lagen die Erlöse bei 11,5 Milliarden Euro. Der Anstieg von 6,5 Prozent beträgt wechselkursbereinigt 10 Prozent. In Südamerika legte der Umsatz um 32 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro zu, wechselkursbereinigt um 41 Prozent. „Das ist eine sehr positive Entwicklung, zumal die Region im Vorjahr besonders stark von der Corona-Pandemie betroffen war“, erläuterte Forschner. In Asien-Pazifik verzeichneten die Erlöse einen Zuwachs um 12 Prozent auf 24,4 Milliarden Euro, wechselkursbereinigt um 11 Prozent. Mitarbeiterentwicklung 2021 – leichter Anstieg weltweit Zum Stichtag 31.12.2021 beschäftige das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen weltweit rund 401 300 Menschen. Der Zuwachs von etwa 6 700 Mitarbeitenden erfolgte im Wesentlichen in Asien-Pazifik und Europa. Die Mitarbeiterzahl in Deutschland blieb stabil mit etwa 131 400 Beschäftigten. Im Bereich Forschung und Entwicklung ist die Mitarbeiterzahl um knapp 4 Prozent auf 76 300 gestiegen. Die Anzahl von Software-Entwicklern lag weltweit bei mehr als 38 000 – das ist ein Plus von etwa 4 000 gegenüber dem Vorjahr. Ausblick 2022 – Unsicherheiten belasten Weltwirtschaft Bosch stellt sich auf ein Wachstum der Weltwirtschaft für 2022 von 4 bis 4,5 Prozent ein gegenüber etwa 5,5 Prozent in 2021. Trotz beeindruckender Impffortschritte in vielen Ländern erwartet das Unternehmen auch 2022 hohe Belastungen für das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben durch Covid-19. Auch werden die anhaltenden Lieferengpässe sowie steigenden Preise für Rohstoffe, Vorprodukte und Transport die weltweite Wirtschaft stark beeinflussen und sich auf das Geschäft vieler Branchen auswirken, allen voran der Automobilindustrie. Der markante Anstieg der Inflation in vielen Sektoren und Regionen trübt zudem den Ausblick. Sofern es nicht zu weiteren Störungen des Umfelds kommt, erwartet die Bosch-Gruppe für 2022 eine Umsatzsteigerung. Die operative EBIT-Rendite soll sich zumindest auf dem Niveau des Vorjahres bewegen. Trotz der anspruchsvollen Rahmenbedingungen ist Forschner zuversichtlich: „Bosch hat eine starke finanzielle Basis, um in wichtige Zukunftsfelder zu investieren und seinen Kurs fortzusetzen.“ Ziel bleibe es, in den für Bosch wichtigen Branchen und Regionen stärker als der Markt zu wachsen

CES 2022: Für mehr Lebensqualität und Klimaschutz – Bosch wächst mit vernetzten  ...

04.01.2022

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Wirtschaft

CES 2022: Für mehr Lebensqualität und Klimaschutz – Bosch wächst mit vernetzten ...

Las Vegas – Zu Hause, unterwegs, bei der Arbeit, im Krankenhaus oder sogar im Weltall: Bosch verbessert mit intelligenten und vernetzten Lösungen den Alltag von Menschen in allen Lebenslagen. Zugleich erschließt sich das Unternehmen neue Geschäftsfelder durch Software, Services und Lizenzen. „Wir digitalisieren unser Kerngeschäft konsequent, um den Kundennutzen zu erhöhen. Künftig wollen wir aus jedem Umsatz mit digitalen Produkten auch einen Serviceumsatz ableiten“, sagt Tanja Rückert, Chief Digital Officer der Bosch-Gruppe, auf der CES in Las Vegas. Um das Ziel zu erreichen, setzt Bosch auf die Verbindung von IoT mit KI – verknüpft also das Internet der Dinge (IoT) mit Künstlicher Intelligenz (KI). Wir digitalisieren unser Kerngeschäft konsequent, um den Kundennutzen zu erhöhen. Künftig wollen wir aus jedem Umsatz mit digitalen Produkten auch einen Serviceumsatz ableiten....Tanja Rückert, Chief Digital Officer der Bosch-Gruppe Es entsteht ein Kreislauf, bei dem vernetzte Produkte Informationen liefern, die wiederum mittels KI verarbeitet werden und in Software-Updates für die Produkte einfließen. Im Zentrum steht dabei der Nutzen für den Kunden. Er wird in die Lage versetzt, das Produkt sozusagen mit zu entwickeln. Die Lösungen lassen sich genau auf seine Bedürfnisse zuschneiden. Und: Weder die Entwicklung noch die Wertschöpfung hören mit dem Verkauf der Produkte auf. „Wir sehen in der Kombination von KI und IoT den Schlüssel, um den größten Nutzen aus diesen beiden Technologien zu ziehen“, erläutert Rückert. „Damit erschließen wir uns nicht nur neue Geschäftsmodelle. Wir bieten bessere Produkte und Lösungen, die echten Mehrwert für den Einzelnen und die Gesellschaft bieten.“ Ausbau Softwarekompetenz: Bosch gestaltet die Zukunft schon heute Die Grundlagen dafür hat Bosch längst gelegt. Mit Start des Jahres sind alle elektronischen Produktklassen vernetzbar. Allein der Absatz mit vernetzbaren Elektrowerkzeugen, Hausgeräten und Heizungen hat sich binnen eines Jahres um die Hälfte gesteigert – von vier Millionen im Jahr 2020 auf mehr als sechs Millionen Stück 2021. Mit dem Bosch Center for Artificial Intelligence (BCAI) hat das Unternehmen im Bereich der KI eine starke Einheit aufgebaut, die bereits einen positiven Ergebnisbeitrag von rund 300 Millionen Euro leistet. Jährlich fließen zudem insgesamt mehr als vier Milliarden Euro in die Softwarekompetenz im Unternehmen, davon rund drei Milliarden in die Mobilitätssparte. Um die softwaredominierte Zukunft der Mobilität zu gestalten, bündelt Bosch darüber hinaus zur Jahresmitte 2022 die Entwicklung für universelle Fahrzeugsoftware in einer Einheit. Künftig entwickelt und vertreibt das Unternehmen unter dem Dach der ETAS GmbH übergreifend einsetzbare Fahrzeug-Basissoftware, Middleware, Cloud-Services und Entwicklungswerkzeuge. Auch das vernetzte und automatisierte Fahren treibt Bosch mit großer Geschwindigkeit voran. Allein mit Fahrerassistenzsystemen und der dazugehörigen Sensorik hat das Unternehmen in den vergangenen fünf Jahren rund neun Milliarden Euro umgesetzt. Bosch Tech Compass: Umfrage in fünf Ländern weltweit durchgeführt Welche Erwartungen Menschen weltweit an neue Technologien haben, zeigt der Bosch Tech Compass – eine in fünf Ländern durchgeführte repräsentative Umfrage, die auf der CES erstmals vorgestellt wurde. Demnach ist eine große Mehrheit der Befragten (72 Prozent) überzeugt, dass der technische Fortschritt die Welt zu einem besseren Ort macht und beispielsweise ein Schlüssel zur Bekämpfung des Klimawandels ist (76 Prozent). Zugleich äußern vier von fünf Menschen die Meinung, dass sich Technologie stärker auf die Bewältigung der großen Herausforderungen unserer Zeit konzentrieren sollte, anstatt individuelle Bedürfnisse zu bedienen. „Auch bei Bosch sind wir vom breiten Nutzen der Technik überzeugt“, sagt Rückert. „Wenn wir von Hightech sprechen, geht es nicht nur darum, die Grenzen des Machbaren zu erweitern. Wir setzen Technologie als Mittel ein, um das Leben der Menschen zu verbessern, wo immer sie sind.“ Vom Weltall in die Kindermedizin: Sensorsystem SoundSee von Bosch Ein Beispiel für den Nutzen, den KI und Konnektivität bringen, ist das Sensorsystem SoundSee. Seit Ende 2019 ist es im Weltall unterwegs, um in der Raumstation ISS ungewöhnliche Geräusche herauszufiltern, mithilfe von KI-Algorithmen zu analysieren und zu signalisieren, wann eine Wartung erforderlich ist. Einen ganz erdverbundenen Einsatz dieser Technologie verfolgt Bosch jetzt gemeinsam mit dem gemeinnützigen Gesundheitsunternehmen Highmark in Pittsburgh: Es wird erforscht, wie Audio-KI als Diagnosewerkzeug in der Kindermedizin genutzt werden kann. Konkret arbeiten Bosch und Highmark daran, die Sensoren und Algorithmen so anzupassen, dass sie Lungenkrankheiten wie Asthma schon in jungen Jahren erkennen können, indem sie die Atemmuster abhören und auswerten. „Mit innovativer Technologie die Gesundheit von Kindern verbessern – das verstehen wir unter Hightech“, sagt Mike Mansuetti, Präsident von Bosch in Nordamerika. Der Einsatz von SoundSee in der Medizin veranschaulicht auch, was Bosch unter seinem Unternehmensleitbild „Technik fürs Leben“ versteht. Dem Schutz sowohl von Mensch als auch der Natur dient der erste auf dem Markt verfügbare Gas-Sensor mit KI von Bosch. Er kommt im Silvanet Wildfire Sensor von Dryad sozusagen als digitale Nase zum Einsatz und hilft, Waldbrände frühzeitig zu erkennen. Die Sensoren von Dryad werden an Bäumen angebracht, wo sie kontinuierlich das lokale Mikroklima überwachen, um beginnende Brände zu erkennen – und die örtlichen Behörden drahtlos zu benachrichtigen, lange, bevor kamera- oder satellitengestützte Systeme dies tun können. Das kann nicht nur vor Verwüstungen durch Feuer schützen, sondern auch die durch Waldbrände verursachten weltweiten Kohlenstoffemissionen senken. „Diese Sensoren werden dazu beitragen, zahllose Menschenleben und Häuser zu retten und Tonnen von CO 2 davor zu bewahren, in die Atmosphäre zu gelangen – alles dank KI und Konnektivität“, betont Mansuetti. Hightech #LikeABosch: Neue Kampagne zu smarten Lösungen Mit welchen Lösungen Bosch den Alltag von Menschen im Kleinen verbessert, zeigt eine neue Kampagne des Unternehmens mit einem Augenzwinkern. Unter dem Titel „High-Tech LikeABosch – with many connected, intelligent, and sustainable solutions“ führt die Protagonistin durch ihren Tagesablauf und verwendet etliche Bosch-Lösungen von der smarten Brille über das vernetzte eBike bis hin zum digitalen Zugangspass zur Arbeit. Damit lässt sie ihren Teenager-Sohn, der Mama am Anfang des Clips für old-school erklärt hatte, ganz schön alt aussehen.

Bosch auf der CES 2022: Smarte Technik für einen sicheren, komfortablen und nach ...

13.12.2021

Pressemeldung

Smart Home

Bosch auf der CES 2022: Smarte Technik für einen sicheren, komfortablen und nach ...

Stuttgart/Las Vegas – Technik für alle Lebenslagen: Bosch präsentiert auf der CES in Las Vegas vernetzte, intelligente und nachhaltige Produkte und Services für ein besseres Leben – daheim und unterwegs. Sie finden Bosch vom 4. bis 7. Januar 2022 auf der CES in der Central Hall am Stand #16103.Ausgezeichnete Lösung von Bosch Für seine Smart Connected Biking Lösung hat Bosch eBike Systems einen CES® 2022 Innovation Awards Honoree in der Kategorie „Vehicle Intelligence & Transportation“ erhalten. Die CES® Innovation Awards werden von der Consumer Technology Association (CTA) vergeben. Smart Connected Biking Lösung – eBike Fahrspaß 2.0: Mit der neuen Systemgeneration von Bosch eBike Systems verschmelzen das physische Erlebnis eBike-Fahren und das digitale Erlebnis per Vernetzung und App. Das smarte System besteht aus der neuen eBike Flow App, einer Bedieneinheit mit LED-Anzeigen, einem Farbdisplay, Akku sowie Drive Unit und ermöglicht kontinuierliche Erweiterungen dank Over-the-Air-Updates. Die eBike Flow App bereichert das smarte eBike mit zusätzlichen, digitalen Features wie dem automatischen Activity Tracking oder der individuellen Anpassung der Fahrmodi – für mehr Fahrspaß und Reichweite im Alltag und in der Freizeit. Das muss man von Bosch gesehen haben Bosch Showcar: Die Mobilität der Zukunft ist automatisiert, vernetzt, elektrifiziert und personalisiert. Fahrzeuge werden sich künftig verstärkt elektrisch fortbewegen, sind mit anderen Verkehrsteilnehmern und ihrer Umgebung vernetzt und bieten ihren Insassen individuell auf sie zugeschnittene, cloudbasierte Services wie zum Beispiel Falschfahrerwarnung oder Straßenzustandsdienste. In seinem Showcar zeigt Bosch sein Systemverständnis und umfassende Kompetenz in Soft- und Hardware. Bosch entwickelt beispielsweise Zentralrechner für die zukünftige Elektronikarchitektur. Die sogenannten Vehicle Computer setzt das Unternehmen sowohl für das assistierte und automatisierte Fahren, die Fahrzeugbewegung als auch für Cockpit-Funktionen und Karosserieelektronik ein. Mit Software-Updates Over-the-Air werden Funktionen in Autos fortlaufend auf dem neuesten Stand gehalten. Virtual Visor – die transparente digitale Sonnenblende: Herkömmliche Sonnenblenden schützen Autofahrer vor störendem Gegenlicht. Einmal heruntergeklappt, versperren sie allerdings oft auch große Teile des Sichtfeldes. Dieses Problem löst Bosch mit einem neuen transparenten LCD-Display, das die lichtundurchlässige Blende im Auto ersetzt. Der Virtual Visor wird mit der Insassenbeobachtungskamera verbunden, die die Position der Augen des Fahrers erkennt. Anhand intelligenter Algorithmen auf Basis künstlicher Intelligenz wertet die virtuelle Sonnenblende diese Informationen aus und verdunkelt auf dem Display ausschließlich den Teilbereich, in dem die Sonne oder andere Lichtquellen den Fahrer blenden würden. Der Rest bleibt durchsichtig und verdeckt nicht mehr die Sicht auf das Verkehrsgeschehen. SoundSee – intelligentes Gehör für die ISS: Der SoundSee von Bosch ist kaum größer als eine Brotdose, aber vollgepackt mit modernster künstlicher Intelligenz (KI). SoundSee befindet sich in der Internationalen Raumstation (ISS). An Bord des fliegenden, autonomen Astrobee-Roboters der NASA erfasst SoundSee mit integrierten Mikrofonen die Umgebungsgeräusche im Weltraum. Mithilfe von KI analysiert die Bosch-Technik die Audiodaten anschließend, um potenzielle Anomalien zu erkennen und Hinweise darauf zu geben, wann Wartungsarbeiten erforderlich sind. SoundSee wurde zusammen mit Astrobotic im Rahmen einer Forschungskooperation mit der NASA entwickelt. Softwarebasierte Lösungen für die Mobilität von heute und morgen Lösungen für das softwaredefinierte Fahrzeug: Software spielt in der Fahrzeugentwicklung eine zunehmend zentrale Rolle. Denn neue Funktionen für die Vernetzung, Automatisierung und Personalisierung werden künftig mehr denn je durch Software realisiert. Bosch bringt bereits heute jährlich mehr als 200 Millionen Steuergeräte mit eigener Software in Fahrzeuge weltweit. Dafür verfügt das Unternehmen über eine tiefe Software-, Elektronik- sowie Systemkompetenz und entwickelt anwendungsspezifische Fahrzeugsoftware mit entsprechender Hardware für alle Fahrzeugbereiche von Fahrerassistenz und Infotainment bis zum Antrieb. Bei der 100-prozentigen Tochtergesellschaft ETAS bündelt Bosch künftig die Entwicklung anwendungsunabhängiger Basissoftware und sogenannter Middleware, ebenso wie cloudbasierte Softwarebausteine für Software-Updates Over-the-Air. Advanced Driving Module – vorintegrierte Komponenten für Elektroautos: Mit vorintegrierten Modulen wie dem Advanced Driving Module (ADM) reduziert Bosch die Komplexität in der Entwicklung von Elektroautos und erhöht dadurch die Effizienz für Automobilhersteller. Das ADM fasst die individuellen Systeme Antrieb, Bremse und Lenkung zu einem harmonisierten Verbund zusammen, den Hersteller schneller und kosteneffizienter ins Fahrzeug integrieren können. Zudem sorgen vereinfachte Schnittstellen und eine einheitliche Software-Architektur für eine optimierte Kommunikation zwischen den Komponenten und bilden die Grundlage für neue Features. Technician Process Assistant (TPA) – der digitale Techniker-Hilfsdienst: Der Technician Process Assistant (TPA) ist Teil eines vernetzten After-Sales-Ökosystems, in dem Maschinen und Menschen bei Bedarf Daten austauschen, um Fahrzeuge effizient zu reparieren und zu warten. Das System lernt und entwickelt sich ständig weiter und ist eine freihändige, plattformunabhängige Lösung, die mit Tablet, PC und Wearables funktioniert. Darüber hinaus wurde eine mithilfe künstlicher Intelligenz entwickelte Wissensdatenbank unter Verwendung herkömmlicher Serviceinformationen erstellt. Im Falle von technischen Eskalationen besteht die Möglichkeit, einen Experten direkt mit den „Augen und Ohren“ eines Technikers am Fahrzeug zu verbinden – für mehr Genauigkeit und Effizienz bei Service und Reparaturen an den immer komplexeren Fahrzeugen von heute. Nevonex – vernetzt die Landwirtschaft: Die Landwirtschaft steht aktuell vor der Herausforderung, die Nahrungsmittelproduktion unter den Vorzeichen des Klimawandels sicherzustellen. Nevonex unterstützt Landwirte dabei mit dem notwendigen Expertenwissen in Form digitaler Dienste. Die von Drittanbietern zur Verfügung gestellten Services können mittels Nevonex herstellerunabhängig auf Landmaschinen eingesetzt werden. Sie dienen sowohl der Automatisierung von Maschineneinstellungen als auch der Optimierung von landwirtschaftlichen Anbauprozessen. Bosch erforscht dabei, wie Daten aus den Anbauprozessen erfasst und als Information für nachfolgende Prozessschritte genutzt werden können. Ziel ist es, mittels Edge-Computing robuste, KI-basierte Dienste in die Landwirtschaft zu bringen. Durchatmen in der Stadt – Bosch-Lösung für bessere Luftqualität: Um Luftqualität in Städten, an Flughäfen und Bahnhöfen oder in Gewerbegebieten zu verbessern, bietet Bosch innovative Lösungen für eine präzise Erfassung und Simulation von Emissionen. Luftmessboxen von Bosch liefern hoch genaue Werte für Stickoxide, Feinstaub, Luftfeuchtigkeit und Temperatur – und damit wichtige Daten für die Luftqualität an einem Standort. Diese Daten werden in die Cloud übertragen und ausgewertet. Die genaue Kenntnis und Lokalisierung der Luftschadstoffe und deren Ausbreitung ermöglicht es, frühzeitig Maßnahmen zu ergreifen und damit die Luftqualität nachhaltig zu verbessern. Intelligente Lösungen für mehr Komfort und Sicherheit im Zuhause Klimageräte von Bosch - Wohlfühlklima im eigenen Zuhause: Das hocheffiziente Split Klimagerät Climate 5000 3.0 bietet dank modernster Invertertechnologie eine hohe Heiz- und Kühlleistung. Aufgrund der Fähigkeit, auch bei eisigen Außentemperaturen effizient zu heizen, ist dieses Klimagerät bestens für die meisten Wohngebäude einsetzbar. Das Climate 5000 3.0 zeichnet sich durch eine verbesserte Energieeffizienz und Feuchtigkeitsregulierung aus und schafft ein angenehmes Raumklima. Darüber hinaus reinigt das eingebaute Luftfiltersystem die Luft und reduziert flüchtige organische Verbindungen (VOCs) sowie andere schädliche Gase und Gerüche. Ebenfalls bringt Bosch das Klimagerät Inverter Ducted Split (IDS) Premium Connected neu auf den Markt. Dieses verfügt neben einer hohen Effizienz über hochinnovative vernetzte Funktionen. Mithilfe einer drahtlosen Internetverbindung und einer IoT-Plattform wird Installateuren die In-App-Registrierung von Geräten sowie eine einfache Installation und Fehlerbehebung ermöglicht. Über die zugehörige App EasyAir können Installateure und Hausbesitzer aus der Ferne auf Daten zugreifen und so den Energieverbrauch und den Gerätestatus überwachen. Vernetzte Thermostate – Heizungssteuerung smart und einfach: Mit den beiden vernetzten Thermostaten BCC50 und BCC100 bietet Bosch eine einfache und smarte All-in-One-Steuerung für Heizungs-, Klima- und Lüftungssysteme. So können beispielsweise eigene Heiz- und Kühlpläne programmiert werden. Die Steuerung erfolgt dabei am Thermostat selbst, über die Bosch Connected Control-App oder per Sprachbefehl. Intelligenter Backofen – Kochen mit Sprachassistent: Welche Temperatur? Direkte Hitze oder Dampf? Gar nicht so einfach, immer die ideale Gareinstellung zu kennen. Ob schnelles Abendessen oder kulinarische Glanzleistung – mit einem intelligenten Backofen von Bosch geht beides. Der Sprachassistent Alexa steht beratend zur Seite, empfiehlt nicht nur die beste Ofeneinstellung, sondern schaltet den Ofen auf Wunsch auch gleich mit an – fragen genügt. Rezeptideen nach digitalem Blick in den Kühlschrank: Die Ideen nach neuen Rezepten gehen aus und ständig bleiben Lebensmittel übrig? Das gehört jetzt der Vergangenheit an, denn per manueller Eingabe, Synchronisierung der Home Connect Einkaufsliste oder über eine Kamera im Kühlschrank, können Lebensmittel in eine digitale Inventarliste des Kühlschranks eingegeben werden. Die Home Connect App verfügt dann über den Bestand aller vorhandenen Lebensmittel und liefert basierend auf den vorhandenen Vorräten entsprechende Rezepte. Neue kulinarische Highlights und weniger Food Waste sind garantiert. Bosch Cookit - der kochende Alleskönner: Mit dem Cookit zieht höchste Flexibilität in die Küche ein. Ob Guided Cooking, Automatikprogramme und manuelles Kochen – die multifunktionale Küchenmaschine mit Kochfunktion bietet für jeden die passende Unterstützung. Jetzt wird es noch flexibler: Dank der neuen Funktion „Mein Rezept“ können persönliche Rezepte im Cookit gespeichert werden. Dazu wird das Rezept mit allen Zutaten, Mengenangaben, Temperaturen und besonderen Kochanweisungen in die Home Connect App eingegeben und an den Cookit weitergeleitet. Die Küchenmaschine mit Kochfunktion führt dann beliebig oft Schritt für Schritt durch die Zubereitung. Bosch-Sensoren – unerschütterlich, unermüdlich und unfassbar flexibel BME688 – überwacht Luftqualität und schützt Wälder: Ob zu Hause, im Büro oder im Freien – um das Bedürfnis nach hoher Luftqualität zu erfüllen, hat Bosch Sensortec den BME688 entwickelt. Der innovative MEMS-Sensor ist der weltweit kompakteste 4-in-1-Luftqualitätssensor mit künstlicher Intelligenz und kann gleichzeitig Gas, Luftfeuchtigkeit, Temperatur sowie Luftdruck ermitteln. Er eignet sich für viele Anwendungen, wie etwa die Anzeige von verdorbenen Lebensmitteln oder die frühzeitige Entdeckung von Waldbränden. In Kooperation mit Dryad Networks werden die BME688-Sensoren mithilfe eines IoT-Netzwerks zur Früherkennung von Waldbränden eingesetzt. Weniger Brände bedeuten deutlich weniger CO 2 -Emissionen. Damit leistet Bosch einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. BHI260AP – revolutioniert Fitness-Tracking: Kniebeugen, Sit-ups oder Kettlebell-Training: die heute verfügbaren Fitnessübungen sind beinahe endlos. Viele Fitnesstracker oder Smartwatches können jedoch nur eine begrenzte Anzahl von Aktivitäten tracken und erkennen Übungen nicht immer zuverlässig aufgrund unterschiedlicher Bewegungsstile, Geräte, Körpergrößen und Leistungsniveaus der Benutzer. Um das Problem zu lösen, hat Bosch Sensortec einen neuartigen selbstlernenden Bewegungssensor BHI260AP entwickelt, der Wearables und Hearables künstliche Intelligenz verleiht. Der Sensor erkennt und reagiert automatisch auf viele unterschiedliche Bewegungen und kann jede neue Fitnessaktivität lernen, die auf regelmäßig wiederholenden Abläufen basiert. BMP384 – resistent gegen Wasser, Chemikalien und Staub: Wearables, Haushaltsgeräte und industrielle Anwendungen kommen oft unter rauen Bedingungen zum Einsatz. Bislang waren viele barometrische Drucksensoren jedoch nicht sehr robust oder flüssigkeitsresistent und konnten deshalb nicht ohne Weiteres in wasserdichten Produkten verbaut werden. Anders der BMP384 von Bosch Sensortec, ein ebenso kompakter wie robuster barometrischer Drucksensor. Zudem stellt Bosch Sensortec auf der CES erstmalig einen neuen Drucksensor mit herausragender Genauigkeit vor. Dieser kann unter anderem für Indoor-Navigation und -Lokalisation einsetzt werden. Bosch IoT-Lösungen für die vernetzte Stadt und für mehr Datensicherheit Aus einer Hand – Application Store für Videoanalytic-Anwendungen: Über den weltweit ersten, offenen Application Store für Video Analytics Apps können Überwachungskameras flexibel mit neuen KI-gestützten Funktionen versehen werden. Binnen Minuten lassen sich Anwendungen, beispielsweise für die Erkennung von Gesichtsmasken, Rauch, Feuer und Überflutung oder für die Auswertung von Verkehrs- und Besucherströmen, auf unterstützten Kameras installieren. Entwickelt von der Bosch Tochter Azena, stehen insgesamt bereits über 100 Apps für mehr als 40 Anwendungsszenarien zur Verfügung – monatlich kommen neue hinzu. Smarte Videokameras für mehr Verkehrssicherheit: Die neuen Inteox-Kameras mit Objektklassifizierung helfen mittels einer neuen Deep-Learning-Videoanalysesoftware beispielsweise bei der Verkehrsüberwachung. Fahrzeuge können selbst in verkehrsreichen Situationen mit präzisen Details schneller erkannt werden. KI unterstützt dabei, unvorhergesehene, unerwünschte oder künftige Situationen schneller, intuitiver und zuverlässiger zu erkennen. Mit künstlicher Intelligenz gegen Hackerangriffe: Der Bosch AI Shield schützt KI-Systeme vor Angriffen von außen. Es führt eine Schwachstellenanalyse von KI-Systemen durch und erstellt dann einen KI-gestützten Abwehrmechanismus, der Schutz bietet. Die Lösung besteht aus einem SaaS-Tool (Software as a Service) und einer Benutzeroberfläche, die Entwicklern die Nutzung erleichtern und Unternehmen bei der Skalierung für eine Vielzahl von KI-Systemen unterstützen soll. Der Bosch AI Shield verteidigt somit KI-Systeme in Cloud- und IoT-Geräten, schützt geistiges Eigentum, Marken und Investitionen und schafft so Vertrauen in die Digitalisierung.

Bosch macht vernetzte Geräte zu persönlichen Schutzengeln

10.03.2021

Pressemeldung

Vernetzte Mobilität

Bosch macht vernetzte Geräte zu persönlichen Schutzengeln

Stuttgart – Kurz nicht aufgepasst, schon kann es passieren: Man stürzt mit dem eBike oder verliert die Kontrolle übers Motorrad. Allein in Deutschland verletzen sich bei Unfällen täglich mehr als 38 Zweiradfahrer schwer (Quelle: Statistisches Bundesamt). Dann zählt jede Sekunde. Was aber, wenn die verunglückte Person in solchen Situationen alleine unterwegs oder nicht mehr in der Lage ist, Hilfe zu rufen? Hier setzt Bosch mit seiner vernetzten Notruflösung an. Help Connect greift auf die Sensoren im Smartphone und in anderen vernetzen Geräten zu und erkennt mithilfe eines intelligenten Crash-Algorithmus Unfälle automatisch. Im Notfall werden per App über die Notrufzentrale des Help Connect Service die Rettungskräfte alarmiert und unverzüglich zum Unfallort gelotst. Das spart Zeit und kann Leben retten. Mit der COBI.Bike App von Bosch eBike Systems und der calimoto App für die Motorrad-Navigation sind jetzt zwei Anwendungen für Fahrrad- und Motorradfahrer und damit für mehrere hunderttausend Nutzer verfügbar. „Bosch arbeitet mit Hochdruck daran, seine Notruflösung in weitere Produkte, auch von Partnern, zu integrieren. Wir nutzen das Internet of Things und Algorithmen, um vernetzte Geräte mit Help Connect zu persönlichen Lebensrettern in allen Lebenslagen zu machen – egal ob unterwegs, beim Sport oder zu Hause“, sagt Bosch-Chef Dr. Volkmar Denner. Derzeit hält Bosch den Help Connect Service für Nutzer mit deutscher SIM-Karte in elf europäischen Ländern¹ bereit. Bosch arbeitet mit Hochdruck daran, seine Notruflösung in weitere Produkte, auch von Partnern, zu integrieren. Wir nutzen das Internet of Things und Algorithmen, um vernetzte Geräte mit Help Connect zu persönlichen Lebensrettern in allen Lebenslagen zu machen – egal ob unterwegs, beim Sport oder zu Hause....Bosch-Chef Dr. Volkmar Denner Eine Lösung – dreifacher Nutzen Help Connect vereint automatische Unfallerkennung, Notruffunktion und persönlichen Notfalldienst. Bei COBI.Bike und calimoto beispielsweise wertet der Sturz-Algorithmus Sensordaten des Smartphones zu Geschwindigkeit, Beschleunigung und Rotation aus. Diese Sensoren sind heute in den meisten handelsüblichen Smartphones verbaut. Die Apps müssen während der Fahrt eingeschaltet und das Gerät am Lenker befestigt sein. Grundsätzlich funktioniert Help Connect auf Android-Geräten mit der Version 6 oder höher und auf iOS-Smartphones mit der Version 11 oder höher. Bei einem Unfall werden der aktuelle Standort, der Schweregrad des Aufpralls und je nach App optional hinterlegte Gesundheitsdaten über die mobile Datenverbindung des Smartphones an eine rund um die Uhr besetzte Notrufzentrale des Help Connect Service übermittelt. Von dort aus versuchen speziell geschulte Notfall-Agenten, Kontakt mit der verunglückten Person aufzunehmen. Die Kommunikation erfolgt auch im europäischen Ausland auf Deutsch oder Englisch. Reagiert die Person nicht und die Sensordaten deuten auf einen schweren Sturz hin, werden unmittelbar die Rettungskräfte verständigt. Ebenso werden optional Verwandte und Freunde informiert. Der Notruf lässt sich jederzeit auch manuell auslösen. Für Motorradfahrer hat Bosch darüber hinaus eine fest im Fahrzeug verbaute Unfallerkennung entwickelt. Help Connect greift hierbei auf die Inertialsensoreinheit der Motorradstabilitätskontrolle MSC von Bosch zurück. Per Bluetooth wird die Verbindung zur entsprechenden Partner-App hergestellt und anschließend die Daten wie bei der Smartphone-basierten Lösung an die Notrufzentrale des Help Connect Service übermittelt. Weitere Partner – zusätzliche Anwendungen Bosch will das Leben sicherer machen und integriert seine Notruflösung in möglichst viele vernetzte Produkte – eigene oder die von Partnern. „Help Connect ist als offenes IoT-Ökosystem konzipiert, damit unterschiedliche Produkte mit entsprechender Sensorik zu persönlichen Schutzengeln werden können“, sagt Denner. Beispielsweise erweitert das Start-up Tocsen aktuell seine Sturzhelmsensor-Lösung um Help Connect. Zudem bereitet Bosch seine Smart-Home-Dienste und -Produkte für die Anbindung an Help Connect vor. Dies umfasst neben Brand- und Einbruchsmeldern künftig auch das Thema Wasserschutz im Haus. ¹Neben Deutschland in Belgien, Frankreich, Großbritannien, Italien, Irland, Luxemburg, den Niederlanden, Österreich, Spanien, und der Schweiz