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Ein Blick in den Rückspiegel, eine Fahrt in die Zukunft: Bosch feiert 30 Jahre M ...

04.11.2025

Pressemeldung

Zweirad

Ein Blick in den Rückspiegel, eine Fahrt in die Zukunft: Bosch feiert 30 Jahre M ...

Mailand, Italien – Vor 30 Jahren brachte Bosch sein erstes seriengefertigtes Motorrad-ABS auf den Markt – ein markanter Meilenstein auf dem Weg hin zu mehr Sicherheit für Motorradfahrer. Seither macht Bosch das Biken beständig sicherer: Aus den ABS-Anfängen sind ausgeklügelte Systeme geworden, darunter die Motorradstabilitätskontrolle – kurz MSC – sowie hochmoderne Fahrassistenztechnologien. „Seit 30 Jahren verfolgt Bosch ein klares Ziel: mehr Sicherheit für Motorradfahrer durch Innovationen, höhere Präzision und intelligente Technologien“, sagt Geoff Liersch, Leiter des Geschäftsbereichs Two-Wheeler and Powersports von Bosch, auf der EICMA 2025. Auf der Messe präsentiert Bosch seine jüngsten Neuerungen bei Zweirad- und Powersports-Technologien, die nicht nur für drei Jahrzehnte beständiger Innovation stehen, sondern auch einen Ausblick auf die vernetzten und intelligenten Fahrtechnologien der Zukunft bieten.Bosch begann 1986 mit der Entwicklung des Motorrad-ABS, das auf der 1978 eingeführten Technologie für Pkw basierte. 1995 war es dann so weit: Mit der Kawasaki GPZ1100 ABS kam das erste Straßenmotorrad mit ABS von Bosch auf den Markt. Bosch trieb die Technologie entschlossen voran, was 2007 zur Gründung eines Kompetenzzentrums für Sicherheitstechnologien für Zweiräder in Japan führte – der Grundstein eines weltweiten Entwicklungszentrums mit spezialisierten Ingenieuren. Zu den weiteren Meilensteinen gehören die Einführung des Motorrad-ABS 9 im Jahr 2009, gefolgt 2016 vom kompakteren und leichteren ABS 10 Light bzw. Base für aufstrebende Märkte sowie 2018 dem ABS 10 Enhanced für High-Performance-Motorräder. Mit der Einführung des MSC mit Inertialsensoreinheit 2013 begann Bosch, aktive Fahrsicherheitssysteme für Motorräder verstärkt auszubauen. Mehr Sicherheit auf dem Zweirad – nicht nur dank ABS Die Motorradstabilitätskontrolle ist für Motorradfahrer besonders in brenzligen Situationen ein erheblicher Sicherheitsfaktor – etwa beim Kurvenfahren oder für dynamische Fahrmanöver. Für optimale Brems- und Beschleunigungssteuerung berechnet das MSC-System die Fahrzeugdynamik mithilfe von Raddrehzahlsensoren und einer hochfrequenten Inertialsensoreinheit (IMU) bis zu 100-mal pro Sekunde, selbst wenn das Motorrad in Kurven in Schräglage gerät und sich der Schwerpunkt verlagert. Neben der Kurvenunterstützung entwickelt Bosch andere hilfreiche MSC-basierte Funktionen, etwa die Hinterradabhebekontrolle, den Berganfahrassistenten und die Hinterrad-Schlupfregelung für Bestleistungen auf der Rennstrecke. Wenn jedes Motorrad mit MSC ausgestattet wäre, könnten nach einer Studie der Bosch-Unfallforschung durch die Kombination von ABS und MSC allein in Deutschland 30 Prozent aller Motorradunfälle mit Personenschaden vermieden oder abgemildert werden. Um diese Sicherheitsfunktionen möglichst vielen Motorradfahrern weltweit zugänglich zu machen, hat Bosch MSC 2023 auch für kleinere Maschinen eingeführt, die in Indien, China oder südostasiatischen Ländern den Markt beherrschen. Seit vor dreißig Jahren das erste seriengefertigte Motorrad-ABS auf den Markt kam, hat Bosch die Sicherheit von Bikern unablässig vorangetrieben. Heute gehört ABS nicht nur zur Standardausstattung, sondern gilt auch als Grundpfeiler moderner Sicherheitssysteme für Motorräder. Diese Entwicklung spiegelt sich in Verkehrsvorschriften weltweit wider: So ist ABS für Motorräder mit über 125 ccm in der Europäischen Union seit 2016, in Indien seit 2018 Pflicht. Singapur geht sogar noch einen Schritt weiter: Als erstes Land weltweit schreibt es ABS ab dem 1. April 2027 für alle neuen Motorräder, auch unter 125 ccm, vor. Die vorausschauende Maßnahme zeigt, dass der Schutz von Motorradfahrern international zunehmend in den Fokus rückt, und setzt Maßstäbe für andere Länder. Mit seinen modernen Lösungen und integrierten Konnektivitätsfunktionen für mehr Sicherheit und ein intensiveres Fahrerlebnis in allen Motorradsegmenten ist und bleibt Bosch in diesem Bereich führend. Tour in die Zukunft: Bosch präsentiert seine Innovationen auf der EICMA 2025 Aber auch aktuelle Innovationen stellt Bosch an seinem Stand E66 in Halle 18 auf der EICMA 2025 aus. Angesichts der anstehenden EU-Verordnung, die ab Februar 2027 für jede Batterie einen digitalen Pass verlangt, unterstützt das Unternehmen Motorradhersteller vorausschauend mit soliden Lösungen. Der Digital Battery Passport erfüllt die neuen EU-Auflagen, indem er dank statischer und dynamischer Daten über den gesamten Lebenszyklus hinweg volle Transparenz über den Batteriezustand gewährleistet. Durch die umfassenden Digitaldienste von Bosch können OEMs diese neuen Dokumentationsvorschriften problemlos erfüllen und die so wichtigen Batteriedaten sicher verwalten. Die Lösung führt dabei Daten verschiedener Quellen zusammen und bietet OEMs, Werkstätten, Händlern und Fahrern übersichtlichen und benutzerfreundlichen Zugriff. Auch die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und das Batteriemanagement werden erleichtert. Ergänzend zum digitalen Batteriepass führt Bosch mit Battery in the Cloud einen cloudgestützten Service ein, der Motorradhersteller bei der kontinuierlichen Überwachung, Prognose und Verbesserung des Batteriezustands unterstützt. Hierzu erstellt das innovative System einen digitalen Zwilling der Batterie in der Cloud, der mithilfe ausgeklügelter Datenanalyse und KI-basierter Modelle den Zustand der „echten“ Batterie präzise widerspiegelt. So lassen sich Belastungsfaktoren und Anomalien frühzeitig erkennen, was Ausfälle erheblich reduziert und die Lebensdauer beträchtlich verlängert. Battery in the Cloud liefert Herstellern und Fahrern mit genauen Einblicken und Prognosen zu Batterieleistung und -verlässlichkeit unverzichtbare Daten. Zudem bestätigt ein im System generiertes Zertifikat den aktuellen Batteriezustand manipulationssicher, womit sich der Restwert der Batterie im Falle eines Weiterverkaufs leicht einschätzen lässt. Für noch mehr vernetzten Fahrkomfort präsentiert Bosch mit dem Connectivity Cluster 4,2” Round den jüngsten Neuzugang zu seiner Connectivity-Cluster-Serie. Das innovative Kombiinstrument integriert nahtlos Vernetzungsfunktionen, sodass das so oft zur Navigation verwendete zweite Display samt zusätzlicher Halterungen künftig der Vergangenheit angehört. Es genügt, das Smartphone mit dem Connectivity Cluster zu verbinden, um auf die wichtigsten Funktionen wie Navigation, Musik oder Telefonie zugreifen zu können. Gleichzeitig zeigt das Display fahrkritische Informationen wie Warnungen oder die aktuelle Geschwindigkeit an. Innovative Antriebssysteme von Bosch für jedes Zweirad Angesichts der sich beschleunigenden Mobilitätswende hin zur Elektrifizierung hat Bosch eine Reihe maßgeschneiderter Lösungen für verschiedene Zweiradsegmente entwickelt. So sorgen das Fahrzeugsteuergerät und der integrierte 6-kW-Elektroantrieb für elektrifizierten Fahrspaß. Kleinere Fahrzeugklassen, die besonders in Märkten wie Indien und Südostasien beliebt sind, bedient Bosch zusätzlich mit Radnabenmotoren und entsprechenden Steuergeräten. So lassen sich mit dem neuen 3-kW-Antriebssteuergerät auch kleinere Fahrzeugsegmente elektrifizieren. Die Einheit vereint Inverter, Motormanagement und Steuerfunktionen in einer kompakten Komponente. In Verbindung mit dem Radnabenmotor sorgt sie für mehr Fahrkomfort – etwa durch sanfteres Anfahren und einen Tempomat zur Geschwindigkeitsregelung. Zudem steuert die elektrische Traktionskontrolle das Motordrehmoment beim Beschleunigen für optimalen Grip des Hinterrads und damit höhere Fahrsicherheit. One-Throttle-Ride wiederum erhöht die Antriebseffizienz durch regeneratives Bremsen, wenn der Fahrer vom Gas geht. Damit verlängert sich die elektrische Reichweite um bis zu 8 Prozent. Die auf widrigste Bedingungen ausgelegte Drive Control Unit mit 2 kW Leistung überzeugt mit robustem Design, hoher Vibrationstoleranz und Schutzklasse IP67, sodass verlässlicher Performance bei jedem Wetter und in jedem Gelände nichts mehr im Wege steht.

Richtige Information zur richtigen Zeit: Bosch liefert kompakte TFT-Displays für ...

21.09.2022

Pressemeldung

Zweirad

Richtige Information zur richtigen Zeit: Bosch liefert kompakte TFT-Displays für ...

Stuttgart – Beim Motorradfahren kann die richtige Information zur richtigen Zeit mitunter lebensrettend sein – Tempo oder Fahrzeuginformationen gilt es jederzeit im Blick zu haben, ohne vom Straßenverkehr abgelenkt zu werden. Sowohl mit dem neuen TFT Cluster 5“ als auch Connectivity Cluster 5“ von Bosch haben Fahrer alle wichtigen Informationen gebündelt im Blick. Motorradfahrer sollen die Fahrt genießen können und dabei alle nötigen Informationen kompakt im Blick haben. Gleichzeitig wollen wir unseren Kunden die Freiheit geben, unsere Produkte individuell zu gestalten. Mit dem TFT Cluster 5“ haben wir den richtigen Weg dafür gefunden...sagt Geoff Liersch, Leiter der Einheit Two-Wheeler & Powersports bei Bosch. TFT Cluster 5“: Optimale Lesbarkeit in kompaktem Design Das TFT Cluster 5“ von Bosch lässt sich frei programmieren und bietet Herstellern somit eine optimale Möglichkeit, es nach ihren Anforderungen im Design und Handhabung zu individualisieren. Außerdem können Kunden das fünf Zoll große Display auch in engeren Einbauräumen verschiedener Fahrzeugsegmente installieren. Und das kommt gut an: Suzuki setzt bei der weltweit neuen Generation der V-Strom 1050/1050DE auf das neue und kompakte, fünf Zoll (5“) große TFT Cluster 5“ von Bosch. „Motorradfahrer sollen die Fahrt genießen können und dabei alle nötigen Informationen kompakt im Blick haben. Gleichzeitig wollen wir unseren Kunden die Freiheit geben, unsere Produkte individuell zu gestalten. Mit dem TFT Cluster 5“ haben wir den richtigen Weg dafür gefunden“, sagt Geoff Liersch, Leiter der Einheit Two-Wheeler & Powersports bei Bosch. Die neue Suzuki V-Strom 1050/1050DE mit dem TFT Cluster 5“ von Bosch geht ab Januar 2023 in Serie. Diese Displayvariante ohne Bluetooth- und Vernetzungsmöglichkeit erreicht dank heller Anzeige eine gute Lesbarkeit in allen Wetterlagen. Connectivity Cluster 5“: Vernetzter Begleiter für jede Tour Mit dem Connectivity Cluster 5“ hingegen erweitert Bosch das TFT Cluster 5“ um Vernetzungsfunktionen. Um vorrausschauend unterwegs zu sein und Navigationsinformationen nutzen zu können, mussten Motorradfahrer bisher oft auf ein zweites Display zurückgreifen und es mit einer weiteren Halterung am Fahrzeug montieren. Hier schafft das Connectivity Cluster 5“ von Bosch Abhilfe: Der Fahrer kann sein Smartphone mit dem Connectivity Cluster 5“ verbinden und auf Funktionen wie die Navigation, Musik und Telefonie zugreifen. Zeitgleich blendet das Cluster wichtige Informationen wie Geschwindigkeit oder Warnmeldungen ein. Als führender Anbieter von Motorrad-Sicherheitssystemen verfolgt Bosch seit Jahren den Ansatz, Motorradfahren in erster Linie sicherer, aber auch komfortabel zu machen, ohne den Fahrspaß zu beeinträchtigen. Die Vernetzung spielt hierbei eine wichtige Rolle – nicht nur zwischen Fahrer und Motorrad, sondern auch zwischen dem Fahrzeug und seiner Umgebung. Motorraddisplays bilden dabei die Schnittstelle zwischen allgemeinen Fahrinformationen und der Möglichkeit, erweitere Fahrzeugfunktionen wie Fahrerassistenzsysteme anzuzeigen und zu steuern. Motorrad-Displays von Bosch: Sicherheit in Serie Von E-Motorrädern, über E-Scooter bis zu Powersportfahrzeugen wie All Terrain Vehicles (ATVs): Boschs TFT Cluster und Connectivity Cluster im 5-Zoll-Format können in verschiedene Fahrzeugtypen integriert werden. Speziell bei Elektrofahrzeugen können zusätzlich alle relevanten Fahrzeuginformationen wie Ladezustand der Batterie und verbleibende Reichweite angezeigt werden. Bosch ist bereits seit 2017 mit seinen Motorrad-Displays in Serie. Bilder für das TFT Cluster 5“ in der neuen Suzuki V-STROM 1050/1050DE können hier heruntergeladen werden: https://www.globalsuzuki.com/globalnews/2022/0905.html

Bosch auf der CES 2022: Smarte Technik für einen sicheren, komfortablen und nach ...

13.12.2021

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Smart Home

Bosch auf der CES 2022: Smarte Technik für einen sicheren, komfortablen und nach ...

Stuttgart/Las Vegas – Technik für alle Lebenslagen: Bosch präsentiert auf der CES in Las Vegas vernetzte, intelligente und nachhaltige Produkte und Services für ein besseres Leben – daheim und unterwegs. Sie finden Bosch vom 4. bis 7. Januar 2022 auf der CES in der Central Hall am Stand #16103.Ausgezeichnete Lösung von Bosch Für seine Smart Connected Biking Lösung hat Bosch eBike Systems einen CES® 2022 Innovation Awards Honoree in der Kategorie „Vehicle Intelligence & Transportation“ erhalten. Die CES® Innovation Awards werden von der Consumer Technology Association (CTA) vergeben. Smart Connected Biking Lösung – eBike Fahrspaß 2.0: Mit der neuen Systemgeneration von Bosch eBike Systems verschmelzen das physische Erlebnis eBike-Fahren und das digitale Erlebnis per Vernetzung und App. Das smarte System besteht aus der neuen eBike Flow App, einer Bedieneinheit mit LED-Anzeigen, einem Farbdisplay, Akku sowie Drive Unit und ermöglicht kontinuierliche Erweiterungen dank Over-the-Air-Updates. Die eBike Flow App bereichert das smarte eBike mit zusätzlichen, digitalen Features wie dem automatischen Activity Tracking oder der individuellen Anpassung der Fahrmodi – für mehr Fahrspaß und Reichweite im Alltag und in der Freizeit. Das muss man von Bosch gesehen haben Bosch Showcar: Die Mobilität der Zukunft ist automatisiert, vernetzt, elektrifiziert und personalisiert. Fahrzeuge werden sich künftig verstärkt elektrisch fortbewegen, sind mit anderen Verkehrsteilnehmern und ihrer Umgebung vernetzt und bieten ihren Insassen individuell auf sie zugeschnittene, cloudbasierte Services wie zum Beispiel Falschfahrerwarnung oder Straßenzustandsdienste. In seinem Showcar zeigt Bosch sein Systemverständnis und umfassende Kompetenz in Soft- und Hardware. Bosch entwickelt beispielsweise Zentralrechner für die zukünftige Elektronikarchitektur. Die sogenannten Vehicle Computer setzt das Unternehmen sowohl für das assistierte und automatisierte Fahren, die Fahrzeugbewegung als auch für Cockpit-Funktionen und Karosserieelektronik ein. Mit Software-Updates Over-the-Air werden Funktionen in Autos fortlaufend auf dem neuesten Stand gehalten. Virtual Visor – die transparente digitale Sonnenblende: Herkömmliche Sonnenblenden schützen Autofahrer vor störendem Gegenlicht. Einmal heruntergeklappt, versperren sie allerdings oft auch große Teile des Sichtfeldes. Dieses Problem löst Bosch mit einem neuen transparenten LCD-Display, das die lichtundurchlässige Blende im Auto ersetzt. Der Virtual Visor wird mit der Insassenbeobachtungskamera verbunden, die die Position der Augen des Fahrers erkennt. Anhand intelligenter Algorithmen auf Basis künstlicher Intelligenz wertet die virtuelle Sonnenblende diese Informationen aus und verdunkelt auf dem Display ausschließlich den Teilbereich, in dem die Sonne oder andere Lichtquellen den Fahrer blenden würden. Der Rest bleibt durchsichtig und verdeckt nicht mehr die Sicht auf das Verkehrsgeschehen. SoundSee – intelligentes Gehör für die ISS: Der SoundSee von Bosch ist kaum größer als eine Brotdose, aber vollgepackt mit modernster künstlicher Intelligenz (KI). SoundSee befindet sich in der Internationalen Raumstation (ISS). An Bord des fliegenden, autonomen Astrobee-Roboters der NASA erfasst SoundSee mit integrierten Mikrofonen die Umgebungsgeräusche im Weltraum. Mithilfe von KI analysiert die Bosch-Technik die Audiodaten anschließend, um potenzielle Anomalien zu erkennen und Hinweise darauf zu geben, wann Wartungsarbeiten erforderlich sind. SoundSee wurde zusammen mit Astrobotic im Rahmen einer Forschungskooperation mit der NASA entwickelt. Softwarebasierte Lösungen für die Mobilität von heute und morgen Lösungen für das softwaredefinierte Fahrzeug: Software spielt in der Fahrzeugentwicklung eine zunehmend zentrale Rolle. Denn neue Funktionen für die Vernetzung, Automatisierung und Personalisierung werden künftig mehr denn je durch Software realisiert. Bosch bringt bereits heute jährlich mehr als 200 Millionen Steuergeräte mit eigener Software in Fahrzeuge weltweit. Dafür verfügt das Unternehmen über eine tiefe Software-, Elektronik- sowie Systemkompetenz und entwickelt anwendungsspezifische Fahrzeugsoftware mit entsprechender Hardware für alle Fahrzeugbereiche von Fahrerassistenz und Infotainment bis zum Antrieb. Bei der 100-prozentigen Tochtergesellschaft ETAS bündelt Bosch künftig die Entwicklung anwendungsunabhängiger Basissoftware und sogenannter Middleware, ebenso wie cloudbasierte Softwarebausteine für Software-Updates Over-the-Air. Advanced Driving Module – vorintegrierte Komponenten für Elektroautos: Mit vorintegrierten Modulen wie dem Advanced Driving Module (ADM) reduziert Bosch die Komplexität in der Entwicklung von Elektroautos und erhöht dadurch die Effizienz für Automobilhersteller. Das ADM fasst die individuellen Systeme Antrieb, Bremse und Lenkung zu einem harmonisierten Verbund zusammen, den Hersteller schneller und kosteneffizienter ins Fahrzeug integrieren können. Zudem sorgen vereinfachte Schnittstellen und eine einheitliche Software-Architektur für eine optimierte Kommunikation zwischen den Komponenten und bilden die Grundlage für neue Features. Technician Process Assistant (TPA) – der digitale Techniker-Hilfsdienst: Der Technician Process Assistant (TPA) ist Teil eines vernetzten After-Sales-Ökosystems, in dem Maschinen und Menschen bei Bedarf Daten austauschen, um Fahrzeuge effizient zu reparieren und zu warten. Das System lernt und entwickelt sich ständig weiter und ist eine freihändige, plattformunabhängige Lösung, die mit Tablet, PC und Wearables funktioniert. Darüber hinaus wurde eine mithilfe künstlicher Intelligenz entwickelte Wissensdatenbank unter Verwendung herkömmlicher Serviceinformationen erstellt. Im Falle von technischen Eskalationen besteht die Möglichkeit, einen Experten direkt mit den „Augen und Ohren“ eines Technikers am Fahrzeug zu verbinden – für mehr Genauigkeit und Effizienz bei Service und Reparaturen an den immer komplexeren Fahrzeugen von heute. Nevonex – vernetzt die Landwirtschaft: Die Landwirtschaft steht aktuell vor der Herausforderung, die Nahrungsmittelproduktion unter den Vorzeichen des Klimawandels sicherzustellen. Nevonex unterstützt Landwirte dabei mit dem notwendigen Expertenwissen in Form digitaler Dienste. Die von Drittanbietern zur Verfügung gestellten Services können mittels Nevonex herstellerunabhängig auf Landmaschinen eingesetzt werden. Sie dienen sowohl der Automatisierung von Maschineneinstellungen als auch der Optimierung von landwirtschaftlichen Anbauprozessen. Bosch erforscht dabei, wie Daten aus den Anbauprozessen erfasst und als Information für nachfolgende Prozessschritte genutzt werden können. Ziel ist es, mittels Edge-Computing robuste, KI-basierte Dienste in die Landwirtschaft zu bringen. Durchatmen in der Stadt – Bosch-Lösung für bessere Luftqualität: Um Luftqualität in Städten, an Flughäfen und Bahnhöfen oder in Gewerbegebieten zu verbessern, bietet Bosch innovative Lösungen für eine präzise Erfassung und Simulation von Emissionen. Luftmessboxen von Bosch liefern hoch genaue Werte für Stickoxide, Feinstaub, Luftfeuchtigkeit und Temperatur – und damit wichtige Daten für die Luftqualität an einem Standort. Diese Daten werden in die Cloud übertragen und ausgewertet. Die genaue Kenntnis und Lokalisierung der Luftschadstoffe und deren Ausbreitung ermöglicht es, frühzeitig Maßnahmen zu ergreifen und damit die Luftqualität nachhaltig zu verbessern. Intelligente Lösungen für mehr Komfort und Sicherheit im Zuhause Klimageräte von Bosch - Wohlfühlklima im eigenen Zuhause: Das hocheffiziente Split Klimagerät Climate 5000 3.0 bietet dank modernster Invertertechnologie eine hohe Heiz- und Kühlleistung. Aufgrund der Fähigkeit, auch bei eisigen Außentemperaturen effizient zu heizen, ist dieses Klimagerät bestens für die meisten Wohngebäude einsetzbar. Das Climate 5000 3.0 zeichnet sich durch eine verbesserte Energieeffizienz und Feuchtigkeitsregulierung aus und schafft ein angenehmes Raumklima. Darüber hinaus reinigt das eingebaute Luftfiltersystem die Luft und reduziert flüchtige organische Verbindungen (VOCs) sowie andere schädliche Gase und Gerüche. Ebenfalls bringt Bosch das Klimagerät Inverter Ducted Split (IDS) Premium Connected neu auf den Markt. Dieses verfügt neben einer hohen Effizienz über hochinnovative vernetzte Funktionen. Mithilfe einer drahtlosen Internetverbindung und einer IoT-Plattform wird Installateuren die In-App-Registrierung von Geräten sowie eine einfache Installation und Fehlerbehebung ermöglicht. Über die zugehörige App EasyAir können Installateure und Hausbesitzer aus der Ferne auf Daten zugreifen und so den Energieverbrauch und den Gerätestatus überwachen. Vernetzte Thermostate – Heizungssteuerung smart und einfach: Mit den beiden vernetzten Thermostaten BCC50 und BCC100 bietet Bosch eine einfache und smarte All-in-One-Steuerung für Heizungs-, Klima- und Lüftungssysteme. So können beispielsweise eigene Heiz- und Kühlpläne programmiert werden. Die Steuerung erfolgt dabei am Thermostat selbst, über die Bosch Connected Control-App oder per Sprachbefehl. Intelligenter Backofen – Kochen mit Sprachassistent: Welche Temperatur? Direkte Hitze oder Dampf? Gar nicht so einfach, immer die ideale Gareinstellung zu kennen. Ob schnelles Abendessen oder kulinarische Glanzleistung – mit einem intelligenten Backofen von Bosch geht beides. Der Sprachassistent Alexa steht beratend zur Seite, empfiehlt nicht nur die beste Ofeneinstellung, sondern schaltet den Ofen auf Wunsch auch gleich mit an – fragen genügt. Rezeptideen nach digitalem Blick in den Kühlschrank: Die Ideen nach neuen Rezepten gehen aus und ständig bleiben Lebensmittel übrig? Das gehört jetzt der Vergangenheit an, denn per manueller Eingabe, Synchronisierung der Home Connect Einkaufsliste oder über eine Kamera im Kühlschrank, können Lebensmittel in eine digitale Inventarliste des Kühlschranks eingegeben werden. Die Home Connect App verfügt dann über den Bestand aller vorhandenen Lebensmittel und liefert basierend auf den vorhandenen Vorräten entsprechende Rezepte. Neue kulinarische Highlights und weniger Food Waste sind garantiert. Bosch Cookit - der kochende Alleskönner: Mit dem Cookit zieht höchste Flexibilität in die Küche ein. Ob Guided Cooking, Automatikprogramme und manuelles Kochen – die multifunktionale Küchenmaschine mit Kochfunktion bietet für jeden die passende Unterstützung. Jetzt wird es noch flexibler: Dank der neuen Funktion „Mein Rezept“ können persönliche Rezepte im Cookit gespeichert werden. Dazu wird das Rezept mit allen Zutaten, Mengenangaben, Temperaturen und besonderen Kochanweisungen in die Home Connect App eingegeben und an den Cookit weitergeleitet. Die Küchenmaschine mit Kochfunktion führt dann beliebig oft Schritt für Schritt durch die Zubereitung. Bosch-Sensoren – unerschütterlich, unermüdlich und unfassbar flexibel BME688 – überwacht Luftqualität und schützt Wälder: Ob zu Hause, im Büro oder im Freien – um das Bedürfnis nach hoher Luftqualität zu erfüllen, hat Bosch Sensortec den BME688 entwickelt. Der innovative MEMS-Sensor ist der weltweit kompakteste 4-in-1-Luftqualitätssensor mit künstlicher Intelligenz und kann gleichzeitig Gas, Luftfeuchtigkeit, Temperatur sowie Luftdruck ermitteln. Er eignet sich für viele Anwendungen, wie etwa die Anzeige von verdorbenen Lebensmitteln oder die frühzeitige Entdeckung von Waldbränden. In Kooperation mit Dryad Networks werden die BME688-Sensoren mithilfe eines IoT-Netzwerks zur Früherkennung von Waldbränden eingesetzt. Weniger Brände bedeuten deutlich weniger CO 2 -Emissionen. Damit leistet Bosch einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. BHI260AP – revolutioniert Fitness-Tracking: Kniebeugen, Sit-ups oder Kettlebell-Training: die heute verfügbaren Fitnessübungen sind beinahe endlos. Viele Fitnesstracker oder Smartwatches können jedoch nur eine begrenzte Anzahl von Aktivitäten tracken und erkennen Übungen nicht immer zuverlässig aufgrund unterschiedlicher Bewegungsstile, Geräte, Körpergrößen und Leistungsniveaus der Benutzer. Um das Problem zu lösen, hat Bosch Sensortec einen neuartigen selbstlernenden Bewegungssensor BHI260AP entwickelt, der Wearables und Hearables künstliche Intelligenz verleiht. Der Sensor erkennt und reagiert automatisch auf viele unterschiedliche Bewegungen und kann jede neue Fitnessaktivität lernen, die auf regelmäßig wiederholenden Abläufen basiert. BMP384 – resistent gegen Wasser, Chemikalien und Staub: Wearables, Haushaltsgeräte und industrielle Anwendungen kommen oft unter rauen Bedingungen zum Einsatz. Bislang waren viele barometrische Drucksensoren jedoch nicht sehr robust oder flüssigkeitsresistent und konnten deshalb nicht ohne Weiteres in wasserdichten Produkten verbaut werden. Anders der BMP384 von Bosch Sensortec, ein ebenso kompakter wie robuster barometrischer Drucksensor. Zudem stellt Bosch Sensortec auf der CES erstmalig einen neuen Drucksensor mit herausragender Genauigkeit vor. Dieser kann unter anderem für Indoor-Navigation und -Lokalisation einsetzt werden. Bosch IoT-Lösungen für die vernetzte Stadt und für mehr Datensicherheit Aus einer Hand – Application Store für Videoanalytic-Anwendungen: Über den weltweit ersten, offenen Application Store für Video Analytics Apps können Überwachungskameras flexibel mit neuen KI-gestützten Funktionen versehen werden. Binnen Minuten lassen sich Anwendungen, beispielsweise für die Erkennung von Gesichtsmasken, Rauch, Feuer und Überflutung oder für die Auswertung von Verkehrs- und Besucherströmen, auf unterstützten Kameras installieren. Entwickelt von der Bosch Tochter Azena, stehen insgesamt bereits über 100 Apps für mehr als 40 Anwendungsszenarien zur Verfügung – monatlich kommen neue hinzu. Smarte Videokameras für mehr Verkehrssicherheit: Die neuen Inteox-Kameras mit Objektklassifizierung helfen mittels einer neuen Deep-Learning-Videoanalysesoftware beispielsweise bei der Verkehrsüberwachung. Fahrzeuge können selbst in verkehrsreichen Situationen mit präzisen Details schneller erkannt werden. KI unterstützt dabei, unvorhergesehene, unerwünschte oder künftige Situationen schneller, intuitiver und zuverlässiger zu erkennen. Mit künstlicher Intelligenz gegen Hackerangriffe: Der Bosch AI Shield schützt KI-Systeme vor Angriffen von außen. Es führt eine Schwachstellenanalyse von KI-Systemen durch und erstellt dann einen KI-gestützten Abwehrmechanismus, der Schutz bietet. Die Lösung besteht aus einem SaaS-Tool (Software as a Service) und einer Benutzeroberfläche, die Entwicklern die Nutzung erleichtern und Unternehmen bei der Skalierung für eine Vielzahl von KI-Systemen unterstützen soll. Der Bosch AI Shield verteidigt somit KI-Systeme in Cloud- und IoT-Geräten, schützt geistiges Eigentum, Marken und Investitionen und schafft so Vertrauen in die Digitalisierung.

Bosch macht vernetzte Geräte zu persönlichen Schutzengeln

10.03.2021

Pressemeldung

Vernetzte Mobilität

Bosch macht vernetzte Geräte zu persönlichen Schutzengeln

Stuttgart – Kurz nicht aufgepasst, schon kann es passieren: Man stürzt mit dem eBike oder verliert die Kontrolle übers Motorrad. Allein in Deutschland verletzen sich bei Unfällen täglich mehr als 38 Zweiradfahrer schwer (Quelle: Statistisches Bundesamt). Dann zählt jede Sekunde. Was aber, wenn die verunglückte Person in solchen Situationen alleine unterwegs oder nicht mehr in der Lage ist, Hilfe zu rufen? Hier setzt Bosch mit seiner vernetzten Notruflösung an. Help Connect greift auf die Sensoren im Smartphone und in anderen vernetzen Geräten zu und erkennt mithilfe eines intelligenten Crash-Algorithmus Unfälle automatisch. Im Notfall werden per App über die Notrufzentrale des Help Connect Service die Rettungskräfte alarmiert und unverzüglich zum Unfallort gelotst. Das spart Zeit und kann Leben retten. Mit der COBI.Bike App von Bosch eBike Systems und der calimoto App für die Motorrad-Navigation sind jetzt zwei Anwendungen für Fahrrad- und Motorradfahrer und damit für mehrere hunderttausend Nutzer verfügbar. „Bosch arbeitet mit Hochdruck daran, seine Notruflösung in weitere Produkte, auch von Partnern, zu integrieren. Wir nutzen das Internet of Things und Algorithmen, um vernetzte Geräte mit Help Connect zu persönlichen Lebensrettern in allen Lebenslagen zu machen – egal ob unterwegs, beim Sport oder zu Hause“, sagt Bosch-Chef Dr. Volkmar Denner. Derzeit hält Bosch den Help Connect Service für Nutzer mit deutscher SIM-Karte in elf europäischen Ländern¹ bereit. Bosch arbeitet mit Hochdruck daran, seine Notruflösung in weitere Produkte, auch von Partnern, zu integrieren. Wir nutzen das Internet of Things und Algorithmen, um vernetzte Geräte mit Help Connect zu persönlichen Lebensrettern in allen Lebenslagen zu machen – egal ob unterwegs, beim Sport oder zu Hause....Bosch-Chef Dr. Volkmar Denner Eine Lösung – dreifacher Nutzen Help Connect vereint automatische Unfallerkennung, Notruffunktion und persönlichen Notfalldienst. Bei COBI.Bike und calimoto beispielsweise wertet der Sturz-Algorithmus Sensordaten des Smartphones zu Geschwindigkeit, Beschleunigung und Rotation aus. Diese Sensoren sind heute in den meisten handelsüblichen Smartphones verbaut. Die Apps müssen während der Fahrt eingeschaltet und das Gerät am Lenker befestigt sein. Grundsätzlich funktioniert Help Connect auf Android-Geräten mit der Version 6 oder höher und auf iOS-Smartphones mit der Version 11 oder höher. Bei einem Unfall werden der aktuelle Standort, der Schweregrad des Aufpralls und je nach App optional hinterlegte Gesundheitsdaten über die mobile Datenverbindung des Smartphones an eine rund um die Uhr besetzte Notrufzentrale des Help Connect Service übermittelt. Von dort aus versuchen speziell geschulte Notfall-Agenten, Kontakt mit der verunglückten Person aufzunehmen. Die Kommunikation erfolgt auch im europäischen Ausland auf Deutsch oder Englisch. Reagiert die Person nicht und die Sensordaten deuten auf einen schweren Sturz hin, werden unmittelbar die Rettungskräfte verständigt. Ebenso werden optional Verwandte und Freunde informiert. Der Notruf lässt sich jederzeit auch manuell auslösen. Für Motorradfahrer hat Bosch darüber hinaus eine fest im Fahrzeug verbaute Unfallerkennung entwickelt. Help Connect greift hierbei auf die Inertialsensoreinheit der Motorradstabilitätskontrolle MSC von Bosch zurück. Per Bluetooth wird die Verbindung zur entsprechenden Partner-App hergestellt und anschließend die Daten wie bei der Smartphone-basierten Lösung an die Notrufzentrale des Help Connect Service übermittelt. Weitere Partner – zusätzliche Anwendungen Bosch will das Leben sicherer machen und integriert seine Notruflösung in möglichst viele vernetzte Produkte – eigene oder die von Partnern. „Help Connect ist als offenes IoT-Ökosystem konzipiert, damit unterschiedliche Produkte mit entsprechender Sensorik zu persönlichen Schutzengeln werden können“, sagt Denner. Beispielsweise erweitert das Start-up Tocsen aktuell seine Sturzhelmsensor-Lösung um Help Connect. Zudem bereitet Bosch seine Smart-Home-Dienste und -Produkte für die Anbindung an Help Connect vor. Dies umfasst neben Brand- und Einbruchsmeldern künftig auch das Thema Wasserschutz im Haus. ¹Neben Deutschland in Belgien, Frankreich, Großbritannien, Italien, Irland, Luxemburg, den Niederlanden, Österreich, Spanien, und der Schweiz