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Größtes Angebot an Lkw-Parkplätzen in Europa

03.11.2022

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Größtes Angebot an Lkw-Parkplätzen in Europa

Frankfurt am Main, Deutschland, und Tilburg, Niederlande – Die Logistikbranche steht vor großen Herausforderungen: Allein in der EU fehlen 400 000 sichere Lkw-Stellplätze, so aktuelle Studien. Die Folge sind riskant und gefährlich parkende Fahrzeuge, erhöhter Frachtdiebstahl sowie mehr Verkehr und CO 2 -Ausstoß durch die Parkplatzsuche. Hinzu kommt der Druck auf die Fahrer, ihre Lenk- und Ruhezeiten einzuhalten. Um diese Herausforderungen anzugehen, schmieden Bosch Secure Truck Parking und TRAVIS Road Services eine Allianz gegen den Lkw-Parkplatzmangel in Europa: In einer neuen Partnerschaft bündeln die beiden Unternehmen ihre Parkplatz-Kontingente und stellen für Speditionen in Europa nun gemeinsam das größte Angebot an buchbaren Lkw-Stellplätzen zur Verfügung: „Ab Anfang 2023 können Nutzer von Bosch Secure Truck Parking und TRAVIS Road Services an rund 400 Standorten in 14 europäischen Ländern auf insgesamt rund 15 000 Parkplätze zugreifen, dies auch in Ländern wie den Niederlanden, Belgien, Großbritannien, Frankreich und Polen“, erklärt Dr. Jan-Philipp Weers, Leiter von Bosch Secure Truck Parking.Gemeinsamer Schritt gegen den Parkplatzmangel „Zusammen gehen wir einen wichtigen Schritt, um die Herausforderungen der Logistikbranche zu bewältigen“, sagt Dennis van Veggel, CEO von TRAVIS Road Services. „Neben den hohen Sicherheitsstandards, die die meisten der 100 Bosch-Standorte erfüllen, gibt es eine gute Standortabdeckung durch die rund 300 Parkplätze von TRAVIS Road Services.“ Die Portale vermitteln Speditionen Parkplätze auf unterschiedlichen Flächen, etwa auf Rastplätzen, Firmengeländen oder Speditionsflächen. Da mit diesem Ansatz der Plattformen Standorte und neue Parkplätze flexibel angebunden werden können, verspricht dies ein weiteres, schnelles Wachstum der Stellplätze. Für bestehende Kunden der beiden Plattformen ändert sich im Wesentlichen die Reichweite des Angebots: Speditionen können über die gewohnte Plattform alle benötigten Parkplätze in Echtzeit einsehen und buchen – die Abrechnung erfolgt papierlos über effiziente Sammelrechnungen. Individuelle Angebote bleiben erhalten Unabhängig von der Kooperation werden Bosch und TRAVIS ihre individuellen Angebote auf den jeweiligen Portalen fortsetzen. Bosch Secure Truck Parking berät über die Plattform hinaus zu ganzheitlichen Lösungen für die Transport- und Logistikbranche und unterstützt Speditionen bei der strukturierten Umsetzung von Sicherheits- und Servicelösungen. Je nach Anforderung erfüllt Bosch europäische Sicherheitszertifikate wie die Zertifizierungen der Transported Asset Protection Association (TAPA) oder die von der Europäischen Kommission entwickelten EU Parking Standards. Dies ist wichtig, denn allein der finanzielle Schaden aufgrund von Frachtdiebstahl wird in der EU auf 8,2 Milliarden Euro geschätzt. Darüber hinaus hat Bosch kürzlich einen Service eingeführt, der Spediteure und Fahrer bei Bedarf über eine europaweite Telefon-Hotline unterstützt. TRAVIS wiederum bietet die kombinierte Buchung von Reinigungs- und Reparaturdienstleistungen an. Speditionen können diese Dienste weiterhin wie gewohnt an über 1 450 Partnerstandorten in 17 Ländern buchen. Sie können ihre Verwaltung vereinfachen, indem sie nur eine Rechnung für verschiedene Buchungen oder Dienstleistungen erhalten und Sonderregeln bei der Umsatzsteuer nutzen (etwa das Reverse-Charge-Verfahren). Weiterhin verfügbar sind auch Firmentankkarten, die TRAVIS in Kooperation mit Partnern wie Shell, DKV oder UTA anbietet. Kurzum: Die Allianz zwischen Bosch und TRAVIS bringt für Speditionen, deren Fahrer und Kunden einen spürbaren Anstieg an Lkw-Stellplätzen, von denen viele über hohe Sicherheitsstandards verfügen. Gleichzeitig entlastet sie auch die Kommunen entlang der großen Verkehrsachsen von unsicher parkenden Lkw und minimiert damit verbundene Verkehrs- und Unfallrisiken. Ergänzendes Interview zur Partnerschaft: https://www.boschservicesolutions.com/de/stories/interview-bosch-und-travis-partnership/

Zehn Jahre erhöhte Verkehrssicherheit durch Bosch eCall

15.06.2022

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Zehn Jahre erhöhte Verkehrssicherheit durch Bosch eCall

Frankfurt am Main – Blitzeis auf der Autobahn. Ein Fahrzeug kommt von der Straße ab, überschlägt sich und rutscht eine Böschung herunter. Keiner sieht den Unfall. Für Situationen wie diese wurde der „Emergency Call“, kurz eCall, entwickelt. Das Notrufsystem für Fahrzeuge baut bei Unfällen oder in Notsituationen automatisch oder per Knopfdruck eine Sprachverbindung zu einer Notrufstelle auf und fordert schnelle Hilfe an. Ein international führender Anbieter des lebensrettenden Dienstes ist Bosch Service Solutions. Im Auftrag von Mercedes-Benz hat das Unternehmen vor zehn Jahren einen der ersten integrierten Notrufservices entwickelt, die sich weltweit erfolgreich durchsetzen konnten. „Im Juni 2012 ging der Service in neun Ländern und sechs Sprachen live. Heute ist er bereits in mehr als 50 Ländern und mehr als 20 Sprachen verfügbar – und es werden immer mehr. Aktuell verfügen rund 27 Millionen Autos von über 15 Automobilmarken über den Notrufservice von Bosch“, erklärt Stefan Gross, Leiter Mobility Services bei Bosch Service Solutions. In den vergangenen zehn Jahren hat das Unternehmen über elf Millionen eCalls bearbeitet. Als Pionier in diesem Bereich bringt es zudem stetig Neuerungen auf den Markt, zuletzt den Smartphone-basierten eCall.Start des eCall-Service im Jahr 2012 Während der Bosch Notrufservice im Jahr 2012 noch als Kombination aus Bordcomputer und Fahrerhandy funktionierte, folgte im Jahr 2014 die serienmäßige Integration bei Mercedes-Benz. Seither wird die entsprechende Technik ins Infotainment-Modul integriert – sie erkennt einen Aufprall, entsendet einen Notruf und übermittelt ein Paket mit unfallrelevanten Daten. Für den eCall-Service hat Bosch ein internationales Netzwerk an Servicestandorten mitsamt einer umfassenden IT-Infrastruktur aufgebaut. Dazu gehören auch Partnernetzwerke zu Rettungsleitstellen, Feuerwehren und Krankenhäusern in den jeweiligen Ländern. Die hohen Standards des Bosch eCalls entwickelte der Serviceanbieter auf Basis jahrelanger Erfahrung im Alarm- und Notrufmanagement. Leben retten und Verkehrssicherheit erhöhen Auch auf der politischen Ebene setzte sich der Nutzen von Notrufsystemen in Fahrzeugen schnell durch: Am 31. März 2018 wurde die EU-eCall-Pflicht eingeführt. Seither müssen Pkw und leichte Nutzfahrzeuge, die in der EU neu auf den Markt kommen, über einen integrierten Notrufservice verfügen. In der Folge gibt es in der EU zwei Systeme: den gesetzlichen 112-eCall und die eCall-Systeme privater Anbieter wie Bosch – beide erfüllen definierte EU-Standards. Der Unterschied: Beim privaten eCall wird der Notruf in den eigenen Notrufzentralen des Anbieters entgegengenommen und bei Bedarf umgehend an die öffentlichen Leitstellen weitergegeben. Der Vorteil ist, dass fehlerhafte Alarme, etwa durch versehentliches Drücken der Notruftaste, auf diese Weise herausgefiltert werden können. Das entlastet die Rettungsleitstellen und hält Kapazitäten für Ernstfälle frei. Mit einer Quote von rund 90 Prozent hat Bosch in den letzten zehn Jahren rund zehn Millionen fehlerhafte eCalls herausgefiltert. Ein weiteres Plus: Die Mitarbeitenden der Bosch Notrufzentrale bleiben am Telefon und betreuen die verunfallten Personen, bis die Rettungskräfte eintreffen. Euro NCAP bestätigt verbesserte Verkehrssicherheit Ein großer Vorteil des Bosch eCalls ist seine mehrsprachige Ausrichtung: Fahrzeuginsassen können in vielen Ländern einen Notfall in ihrer Sprache melden. Ein deutscher Tourist wird etwa im Spanienurlaub auf Deutsch angesprochen – das kann psychologisch und für die Weitergabe der Unfalldaten von großem Wert sein. Die Rettungsleitstellen wiederum werden dann in der Landessprache informiert, um Missverständnisse zu vermeiden. Und: Sie erhalten Informationen, die über den beim EU-112-eCall geltenden, sogenannten Mindestdatensatz hinausgehen. Letzterer umfasst unter anderem die geografische Position, den Unfallzeitpunkt und die Fahrtrichtung des Unfallfahrzeugs. Bosch leitet darüber hinaus auch Daten wie die Insassenzahl und die Unfallschwere weiter. Beides sind Faktoren, die die Rettungskette und damit die Hilfe für die Insassen verbessern. Die unabhängige Bewertungsorganisation für Fahrzeugsicherheit, Euro NCAP, bewertet eCall-Systeme im Fahrzeug mit, wenn sie Neuwagen in Crashtests auf ihre Verkehrssicherheit überprüft. Die Verfügbarkeit des Notrufs in möglichst vielen Sprachen fließt ebenso positiv in die Bewertung ein wie die Übermittlung unfallrelevanter Daten an die Rettungsleitstellen, die über den Mindestdatensatz hinausgehen. Mit Smartphone und LTE zum eCall von morgen Bosch entwickelt den eCall kontinuierlich weiter und bringt regelmäßig technische Neuerungen auf den Markt. So lässt sich der Bosch eCall dank smartphone-basierter Unfallerkennung heute in Apps von Flottenfahrzeugen integrieren. Darüber hinaus arbeitet Bosch an der Ausweitung digitaler und damit schnellerer Übertragungswege. In den USA etwa setzt Bosch auf den „Next Generation eCall“ und überträgt Unfalldaten per internetbasierter Datenverbindung über LTE vom Auto in die Notrufzentralen. „Für die Übertragung via LTE spricht ihre sehr hohe Geschwindigkeit und exzellente Sprachqualität“, erklärt Stefan Gross. „Das hilft uns, die Rettungskette besonders schnell in Gang zu setzen.“ Digitalisierung der Rettungskette Auch die Weitergabe der relevanten Informationen von den Notrufzentralen in die Rettungsleitstellen entwickelt sich weiter: Dies ist notwendig, da die Datenübertragung im EU-112-eCall auf die älteren Telefonnetze 2G und 3G begrenzt ist, deren Abschaltung immer wieder diskutiert wird. Zugleich fehlt in Deutschland aktuell noch eine gesetzliche Grundlage, die eindeutig regelt, wie Notrufe privater Anbieter digital an die Leitstellen übermittelt werden können. Dies führt dazu, dass immer noch viele Notrufe per Sprachanruf weitergegeben werden. Bosch arbeitet daran, die Nutzung moderner digitaler Übertragungswege auszubauen. „Wir hoffen, dass EU-weit möglichst bald die Weichen für eine schnelle digitale Datenübertragung gestellt werden, damit sie flächendeckend zum Einsatz kommt“, so Stefan Gross. In jedem Fall ist Bosch bestens gerüstet, um Notfälle auch in Zukunft schnell und effektiv zu bearbeiten – mit dem Ziel, noch mehr Menschenleben zu retten.

Bosch plant Übernahme der Elpro Group AG

16.12.2021

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Bosch plant Übernahme der Elpro Group AG

Frankfurt am Main – Bosch Service Solutions, ein führender Anbieter von technologiebasierten Dienstleistungen, plant die Übernahme der Elpro Group AG mit Hauptsitz in Buchs in der Schweiz. Das 1986 gegründete Unternehmen entwickelt Monitoring-Lösungen für die Pharma-, Biotech-, Life Science- und Gesundheitsindustrie. Dazu zählt beispielsweise die lückenlose Überwachung der Kühlkette von Arzneimitteln. Mit der Übernahme der Elpro Group erweitert Bosch Service Solutions sein Portfolio und steigt in den Bereich der Pharmaservices ein. „Die Elpro Group verfügt über tiefe Branchenkenntnisse und Innovationsstärke in der Entwicklung und Anwendung von Überwachungslösungen. Diese setzt sie in der gesamten Pharma-Lieferkette ein und erfüllt damit höchste Qualitätsstandards“, sagt Henning von Boxberg, Vorsitzender des Bereichsvorstandes von Bosch Service Solutions. Das Unternehmen beschäftigt 220 Mitarbeitende und verfügt über Vertriebsstandorte in Europa, Nordamerika und Singapur. Verträge zur geplanten Übernahme haben Bosch und Elpro am 15. Dezember 2021 unterzeichnet. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden.Seit den 80er-Jahren bietet Bosch Service Solutions Monitoring-Lösungen an, die beispielsweise Aufzüge, Heizsysteme und Sicherheitstransporte überwachen. Die Technologien der Elpro Group erweitern das Portfolio um Monitoring-Services von sensiblen Gütern wie Arzneimitteln. „Bosch ist für uns ein ausgezeichneter Partner. Uns verbindet ein hohes Qualitätsversprechen und technologiebasierte Lösungen. Die weltweite Präsenz von Bosch Service Solutions hilft dabei, das Portfolio von Elpro international auszubauen, zusätzliche Märkte zu erschließen und neue Service-Angebote zu realisieren“, so Philipp Osl, CEO der Elpro Group. Sicheres Überwachen empfindlicher Güter Medikamente sind empfindliche Produkte. Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Licht können ihre Qualität beeinträchtigen. Bestimmte Arzneimittel, wie Impfstoffe, müssen über die gesamte Lieferkette gekühlt werden: vom Hersteller über den Handel, Apotheken und Krankenhäuser bis hin zur Anwendung am Patienten. Wird eine Kühlkette unterbrochen, drohen Medikamente unbrauchbar zu werden, sie verlieren ihre Wirksamkeit. Elpro hat Technologien entwickelt, die den gesamten Prozess der Wertschöpfung überwachen. Dazu verwendet das Unternehmen sogenannte Datenlogger. Das sind Geräte für die stationäre oder mobile Anwendung, die mithilfe von Sensoren Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Licht und weitere Umgebungskonditionen überwachen. Werden Vorgaben und Richtlinien nicht eingehalten, wird dies automatisiert erfasst. Die Datenlogger übertragen diese Informationen in eine Software, die kritische Abweichungen sofort meldet, dokumentiert und Herstellern zur Verfügung stellt. Neue Service-Optionen für die Kunden von Elpro Bislang konzentrierte sich Elpro auf das Erkennen und Dokumentieren von Abweichungen in der Pharma-Lieferkette. Bosch Service Solutions wiederum betreibt das größte private Sicherheitsleitstellennetz in Europa. Das ermöglicht nicht nur, Störungen und Notfälle zu erkennen, sondern auch ihre Behebung zu koordinieren. Das Leistungsportfolio von Elpro soll künftig um diese Servicekompetenz erweitert werden. So können neue innovative Servicemodelle für Unternehmen der Pharma-Lieferkette entstehen.

Aufzug-Monitoring von Bosch Service Solutions verkürzt Ausfallzeiten und senkt B ...

08.02.2021

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Aufzug-Monitoring von Bosch Service Solutions verkürzt Ausfallzeiten und senkt B ...

Frankfurt am Main – Eine neue, nachrüstbare Lösung von Bosch Service Solutions zum Überwachen von Aufzügen verkürzt Ausfallzeiten und macht das Betreiben günstiger. Gerade ältere Modelle bergen ein erhöhtes Risiko für Ausfälle – eine unangenehme Situation für den Benutzer und teuer für den Betreiber. Mit dem Aufzug-Monitoring bringt Bosch Service Solutions eine Lösung auf den Markt, die den Betrieb von Aufzügen rund um die Uhr beobachtet und Störungen automatisch erkennt. „Mit dem neuen Aufzug-Monitoring machen wir das Aufzugfahren transparenter und sicherer“, erklärt Henning von Boxberg, Geschäftsführer von Bosch Service Solutions. „Die Kombination aus einer Sensor-Box, cloudbasierter Software und angebundenem Service sorgt dafür, dass Gebäude- und Aufzugsbetreiber zu jedem Zeitpunkt einsehen können, ob ihr Aufzug fährt oder steht.“Aufzüge in rund 15 Minuten nachrüstbar Mithilfe der Retrofit-Lösung bestehend aus einer flachen, zehn Zentimeter großen Sensor-Box, die auf der Oberseite der Kabine installiert wird, lassen sich Aufzüge einfach, kostengünstig und in der Regel schon in 15 Minuten nachrüsten – unabhängig von Alter, Hersteller oder Modell. Voraussetzung ist eine Verbindung über das Mobilfunknetz. So können Betreiber eine Vielzahl von Aufzügen an verschiedenen Orten über nur ein System einbinden. Die Sensor-Box sendet Informationen zum Betrieb in die Cloud, wie zum Beispiel den Funktionsstatus, die Anzahl der Fahrten oder angefahrene Stockwerke. Die Software wertet die Sensordaten aus. Diese stellt sie dann als Status-Monitoring Aufzugsbetreibern wie Facility Managern, Gebäudebetreibern oder Wartungspartnern per Web- oder Smartphone-Zugang zur Verfügung. Im Falle einer Störung sendet sie eine Meldung an den Betreiber und das Bosch Monitoring Center. Mithilfe der frühen Benachrichtigung lassen sich Reparaturen schneller einleiten und Ausfallzeiten verkürzen. Im Gegensatz zum Aufzugnotrufsystem zeigt das Aufzug-Monitoring Störungen an, wenn der Aufzug unbesetzt ist. Beim Aufzugnotruf melden steckengebliebene Personen Alarme über einen Notrufknopf. Das Monitoring verhilft dazu, Prozesse rund um den Aufzugsbetrieb zu verbessern. Dank effizienterer Wartungs- und Reparaturprozesse können Betreiber ihre Betriebskosten um bis zu 30 Prozent senken. Status aller Aufzüge auf einen Blick Die Aufzüge lassen sich nach Gebäuden oder Orten gruppieren, ihre technischen Daten sind zentral im Portal einsehbar. Über eine Kartenansicht sieht der Anwender auf einen Blick, ob sie fahren: Funktionieren sie, leuchten die entsprechenden Punkte auf der Karte grün – gibt es eine Störung, wechselt die Farbe zu Rot und das System versendet eine Status-Benachrichtigung per E-Mail. Bei Bedarf leiten die Servicemitarbeiter des Monitoring Centers die Behebung der Störung ein, indem sie Betreiber oder Wartungspartner informieren. Die Lösung ist bedarfsgerecht einsetzbar: ob als technisches System, als Lösung mit integriertem Service oder auch eingebunden in bestehende IT-Systeme. Eine Auswertung der Nutzungsdaten ermöglicht es Betreibern, die Häufigkeit der Wartung an den tatsächlichen Gebrauch anzupassen – und nicht mehr nach festgelegten Intervallen. Das Aufzug-Monitoring wird künftig um weitere Funktionen wie eine Eingrenzung der Störungsursache erweitert. Ausbau der Services geplant Die neue Lösung ergänzt die Dienstleistungen, die Bosch Service Solutions innerhalb der Service-Plattform Bosch Elevator Cloud bündelt: Neben dem Aufzugnotruf, den der Geschäftsbereich seit 1986 anbietet, zählen Personenbefreiung, Gefährdungsbeurteilung und Inaugenscheinnahme dazu. Bosch Service Solutions möchte die Bandbreite an Monitoring Services künftig erweitern. Neben zusätzlichen Funktionen für Aufzüge ist vorgesehen, das Portfolio um weitere Gebäudeelemente wie Heizungsanlagen auszubauen. Ziel ist es, alle störungsanfälligen Anlagen eines Gebäudes über eine Lösung im Blick zu haben.

Bosch Service Solutions investiert in US-Start-up Sfara

30.11.2020

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Bosch Service Solutions investiert in US-Start-up Sfara

Frankfurt am Main, Deutschland / Hoboken, New Jersey – Bosch Service Solutions will sein Geschäft mit Mobilitätsdiensten weiter ausbauen und erwirbt dazu eine Minderheitsbeteiligung an dem Start-up Sfara Incorporation mit Sitz in Hoboken, New Jersey, USA. Bereits seit vergangenem Jahr arbeiten die beiden Unternehmen zusammen: Sfara wurde im Jahr 2012 gegründet und bietet App-basierte Technologien für mobile Geräte an, die Zusammenstöße von Fahrzeugen und andere Notfälle erkennen. Das Smartphone aktiviert dann einen automatischen Notruf wie den eCall-Service von Bosch und ruft schnelle erste Hilfe. Eine Vereinbarung zum Erwerb der Minderheitsbeteiligung haben die beiden Unternehmen am 25. November 2020 unterzeichnet. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. „Mit der Beteiligung an Sfara stärken wir unsere Kooperation und bauen den erfolgreichen Bosch eCall Notrufservice und Pannendienst gemeinsam weiter aus“, sagt Henning von Boxberg, Vorsitzender des Bereichsvorstandes Bosch Service Solutions.Das automatische Notrufsystem „Emergency Call“ – kurz eCall – ist ein Meilenstein der Verkehrssicherheit. In neu typenzugelassenen Fahrzeugen ist er in der Europäischen Union seit dem 31. März 2018 Pflicht. Auf Basis der Technologie von Sfara ist es Autofahrern bereits jetzt möglich, den digitalen Lebensretter per Smartphone auch in Autos zu nutzen, in denen noch kein eCall verbaut ist – in der Regel ist das bei älteren Modellen der Fall, die nicht über die nötige Technik verfügen. Damit können deutlich mehr Verkehrsteilnehmer vom Notrufschutz profitieren und automatisch Hilfe nach einem Unfall bekommen. Mit der Sfara-Technologie können Nutzer die Notruffunktion auch außerhalb des Autos nutzen, beispielsweise wenn sie zu Fuß unterwegs sind. „Wir freuen uns sehr, mit Bosch einen so renommierten Investor zu haben und mit unserer Technologie einen wertvollen Beitrag zum Ausbau des globalen eCall-Serviceportfolios von Bosch liefern zu können", sagt Erik Goldman, CEO von Sfara. eCall per Smartphone unabhängig vom Alter des Autos oder Verkehrsmittel Mit dem eCall per Smartphone können Automobilhersteller, Kfz-Versicherer oder Flottenbetreiber ihren Kunden einen umfassenden Service rund um das Abwickeln von Unfällen und Pannen anbieten – und das unabhängig vom Alter des Autos oder dem Verkehrsmittel. Der Kunde erhält eine Service-App vom jeweiligen Anbieter. Im Fall eines Unfalls hat er somit Zugang zu Boschs Unfall- und Pannenhilfe-Netzwerk. Moderne Smartphones verfügen über Beschleunigungsmesser, GPS und andere Sensoren. Die geschützte App-Lösung von Sfara wertet die verschiedenen Sensordaten kombiniert aus, auch Sensorfusion genannt, um Unfälle zu erkennen und Fehlalarme zu reduzieren. Die App setzt anschließend automatisch einen Notruf an einen Service-Standort von Bosch ab und überträgt dabei Informationen, die für eine schnelle Hilfe relevant sind. Ein Notruf kann auch manuell ausgelöst werden. Daraufhin wird eine Sprechverbindung zum Servicemitarbeiter aufgebaut, der – falls erforderlich – die Rettungskräfte alarmiert. Die Technologie enthält zudem optimierte Funktionen zur Unfallerkennung, die Fehlalarme deutlich reduzieren, die für Unternehmen kostspielig und anwenderunfreundlich sind. Digitale Unfall- und Pannenabwicklung Die Daten für eine schnelle Unfall- und Pannenhilfe bis hin zur kompletten Schadensabwicklung werden von Bosch ermittelt und können an die Automobilhersteller, Kfz-Versicherer oder Flottenbetreiber weitergeleitet werden. Dies beschleunigt den Prozess für alle Beteiligten, da hilfreiche Informationen zum Unfall, wie beispielsweise der Ort des Aufpralls, gleich digital mitgeliefert werden. Versicherer können mit der Unfallmeldung zudem die First Notification of Loss (FNOL) erhalten. Darunter versteht man die erste Schadensmeldung mit Daten, die für eine reibungslose Abwicklung des Versicherungsfalls notwendig sind. Wichtig dabei ist: Der Datenschutz-Grundverordnung folgend werden nur die Daten übermittelt, die für die Erbringung der Services erforderlich sind und deren Verwendung der Endkunde zuvor zugestimmt hat. Als Weiterentwicklung des eCall Services plant Bosch Service Solutions gemeinsam mit seinen Partnern, künftig alle Schritte in der Unfall- und Pannenabwicklung für die Geschäftskunden digital verfügbar zu machen: von der ersten Notfall- beziehungsweise Schadensmeldung über den Reparatur- und Abschleppservice bis hin zum Ersatzwagen und zur Schadensregulierung.

Tag der Verkehrssicherheit: Wie der Bosch eCall Leben rettet

20.06.2020

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Tag der Verkehrssicherheit: Wie der Bosch eCall Leben rettet

Frankfurt am Main – Bei einem Autounfall ist schnelle Hilfe entscheidend. Einen großen Vorteil für die Rettung bietet der „Emergency Call“ – kurz eCall. Das Notrufsystem für Fahrzeuge baut bei Unfällen oder Notfällen automatisch oder per Knopfdruck eine Sprachverbindung zu einer Notrufstelle auf und fordert Hilfe an. Dabei unterscheidet sich der gesetzliche eCall, der sogenannte EU-112-eCall, von den Notrufsystemen privater Anbieter. Anrufe des EU-112-eCalls gehen direkt in den öffentlichen Rettungsleitstellen ein, die die Rettungskräfte beauftragen. Der EU-112-eCall ist serienmäßig in allen neuen Pkw-Modellen eingebaut, die seit dem 31. März 2018 in der EU erstmals auf den Markt gekommen sind. Private Anbieter bearbeiten eingehende eCalls in ihren Notruf-Zentralen und informieren bei Notfällen die öffentlichen Leitstellen. Bosch bietet seinen privaten eCall bereits seit 2012 an und ist Vorreiter auf diesem Gebiet – mehr als zehn Automobilhersteller vertrauen mittlerweile bei der Bearbeitung ihrer Notrufe auf den Anbieter. Der Bosch eCall erfüllt dabei nicht nur den entsprechenden EU-Standard und alle geltenden Datenschutzvorgaben, sondern bietet darüber hinaus fünf Mal mehr Service und Sicherheit.1. Der Bosch eCall übertrifft die gesetzlichen Vorgaben Um bei einem Autounfall schnell und effektiv zu helfen, ist es wichtig, dass die Leitstelle alle wichtigen Informationen zur Einschätzung des Unfalls erhält. So kann sie die optimale Anzahl an Rettungskräften entsenden und diese haben bestenfalls schon ein Bild darüber, was sie am Unfallort erwartet. Aus dem Grund geht der Bosch eCall über die Informationen des EU-112-eCalls hinaus, der sich auf den sogenannten Mindestdatensatz beschränkt. Dieser umfasst unter anderem die geografische Position, den Unfallzeitpunkt, die Fahrtrichtung und Kraftstoffart des Unfallwagens. Bosch übermittelt zusätzliche Informationen, wie die Insassenzahl und Unfallschwere. Das hilft der Leitstelle und den Rettungskräften, die Unfallsituation noch besser einzuschätzen und maßgeschneidert auf die jeweiligen Unfallsituationen zu reagieren. Bei einem Unfall mit mehreren Fahrzeuginsassen können beispielsweise mehrere Krankenwagen zum Unfallort entsendet werden. Dies verbessert die Rettungskette. 2. Bosch beantwortet eCalls in der Sprache der Autofahrer Einen großen Vorteil hat der Bosch eCall auf Reisen: Bei einem Unfall im Ausland wird der Fahrer dabei jederzeit in seiner Sprache angesprochen, sobald der eCall aktiviert wurde. Für die Verunfallten, die sich oft in einer Schocksituation befinden, ist es von unschätzbarem Wert, Details zum Unfall in der Sprache angeben zu können, die ihnen am vertrautesten ist. Von den Mitarbeitern der Bosch-Notrufzentrale erhält die lokale Leitstelle anschließend genaue Informationen in der jeweiligen Landessprache, sodass sie der Lage entsprechende Hilfe beauftragen kann. Der Bosch eCall ist in 18 Sprachen und über 50 Ländern verfügbar. 3. Bosch bearbeitet eCalls schnell und rund um die Uhr Der Bosch eCall ist im 24/7-Betrieb rund um die Uhr verfügbar und entspricht damit der EU-Verordnung EN 16102. Diese sieht vor, dass eCall-Service-Anbieter nachweislich zu 99 Prozent der Zeit erreichbar sein müssen. Der Gesetzgeber gibt zudem vor, wie schnell abgesetzte Notrufe von der Notruf-Zentrale angenommen werden müssen. Bosch übertrifft hier die geforderten Standards und nimmt Anrufe in durchschnittlich unter zehn Sekunden entgegen – und damit rund fünf Sekunden schneller als vorgegeben. 4. Bosch entlastet die öffentlichen Rettungsleitstellen 2019 hat Bosch weltweit rund 1,2 Millionen eCalls bearbeitet, darunter 90 Prozent Fehlalarme. Das passiert beispielsweise, wenn Autofahrer den SOS-Knopf versehentlich drücken und so den eCall auslösen. Gerade Fehlalarme nehmen jedoch wertvolle Zeit für die Bearbeitung in Anspruch – Zeit, die die öffentlichen Rettungsleitstellen nicht haben. Anbieter wie Bosch sorgen hier für Entlastung, da sie die Fehlalarme vor der Weitergabe der Unfallmeldung herausfiltern: Allein in 2019 waren das über eine Million fehlerhafte Anrufe. Bosch leitet somit nur echte Notfälle an die Leitstellen weiter. 5. Der Bosch eCall befolgt strenge Vorschriften zum Datenschutz Bosch erfüllt auch aus Datenschutzsicht alle Voraussetzungen. Die Daten, die an die Bosch-Notrufzentrale beziehungsweise die öffentliche Leitstelle übertragen werden, sind genau definiert: Neben dem Mindestdatensatz übermittelt das System nur Informationen, die für die Einschätzung der Unfallsituation wichtig sind, also beispielsweise die Anzahl der Personen im Auto.

Bosch führt eCall-Lösung in Indien ein

10.12.2019

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Bosch führt eCall-Lösung in Indien ein

Frankfurt am Main / Bangalore, Indien – Die eCall-Lösung ist ein Notrufsystem für Fahrzeuge, das eine schnelle Notfallreaktion im Falle von Unfällen oder anderen Notfällen ermöglicht. Es hilft demnach, Leben zu retten. Bosch erbringt diesen Service bereits in mehr als 50 Ländern und in 18 Sprachen für den Automobilhersteller Daimler und weitet ihn nun auf den Rest der Welt aus. In diesem Zuge bietet Bosch seit Oktober 2019 den eCall-Service in Indien an. Indien ist mit mehr als 1,3 Milliarden Einwohnern das zweitgrößte und gemessen an der geografischen Fläche das siebtgrößte Land der Welt. Daher ist die Bereitstellung eines landesweiten Service rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr eine Herausforderung, die eine umfassende Lösung erfordert.„Wir haben eine Lösung geschaffen, bei der Autofahrer aus ganz Indien im Notfall über eine Sprachverbindung verfügen und schnelle Hilfe von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst erhalten können“, erklärt Stefan Gross, Leiter Mobility Services bei Bosch Service Solutions mit Sitz in Frankfurt am Main. Um diese Standards zu gewährleisten, hat sich Bosch als Anbieter für eCall-Services in Indien etabliert. Lösungen für ein herausforderndes Umfeld Der eCall-Service deckt 27 Bundesstaaten und 5 Unionsterritorien in Indien ab und wird in zwei Sprachen angeboten: Hindi und Englisch. Um diese Abdeckung zu erreichen, hat Bosch Service Solutions ein umfangreiches Partnernetzwerk mit relevanten PSAP-Kontakten (Public Safety Answering Points) eingerichtet, das den Zugriff auf über 13.500 Krankenhäuser und Polizeistationen ermöglicht. Darüber hinaus hat Bosch 2019 in Bangalore und Coimbatore zwei komplett neue, dem Service gewidmete Data und Operations Center errichtet.

Bosch plant Übernahme von LAWA Solutions

04.02.2019

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Bosch plant Übernahme von LAWA Solutions

Frankfurt am Main – Bosch Service Solutions, ein führender Anbieter im Bereich Business Process Outsourcing, plant die Übernahme des Start-ups LAWA Solutions mit Sitz in Gießen. Die 2009 gegründete LAWA Solutions GmbH ist spezialisiert auf cloudbasierte Softwareprodukte in der Automobilindustrie. Die hochskalierbaren Lösungen des Unternehmens kommen zum Beispiel bei Automobilclubs, im Pannenservice, bei Abschleppunternehmen und Werkstätten zum Einsatz. „Mit der Akquisition von LAWA Solutions erweitern wir das Produktportfolio von Bosch Service Solutions im Bereich der vernetzten Produkte und Services bestmöglich. LAWA Solutions bringt die nötige Kompetenz, Erfahrung und entsprechenden Technologien für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit“, so Henning von Boxberg, Vorsitzender des Bereichsvorstands Bosch Service Solutions. Über den Kaufpreis des Unternehmens mit rund zehn Mitarbeitern wurde Stillschweigen vereinbart. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden.Smart und vernetzt: Wie digitaler Pannenservice funktioniert Wer früher eine Panne hatte, musste oft stundenlang warten und war während der Wartezeit schlecht informiert. Wer heute eine Panne hat, kann nach dem Anruf beim Pannenservice mithilfe seines Smartphones bereits auf digitale Services zugreifen und mehr Transparenz über den Stand der Pannenhilfe bekommen. Bosch nutzt Technik aus dem Fahrzeug als Teil seines Services. So kann ein Autofahrer beim Melden einer Störung wichtige Daten aus dem Auto – wie beispielsweise Standort, Fahrzeugtyp und Fehlercode – gleich mitsenden. Auf dieser Basis verbindet sich die damit verbundene digitale Plattform automatisch mit passenden Pannenserviceanbietern im nahen Umfeld. Die Aufträge werden an jene Partner vergeben, die sich zuerst auf entsprechende Anfrage melden und innerhalb von Minuten einen Servicemitarbeiter losschicken können. Zu diesem Zeitpunkt erhält der Autofahrer eine Benachrichtigung auf sein Smartphone und kann die Anfahrt des Pannenservice digital nachverfolgen. „Wir sorgen für den reibungslosen Ablauf im Hintergrund – der Autofahrer erfährt oft gar nicht, dass Bosch hinter dem Service steckt. Somit profitieren alle von dem Angebot: Die Anbieter von Pannenhilfe können auf die Software, die Vernetzung mit dem Fahrzeug und die Service Center zurückgreifen und damit ihre Kunden zufriedener machen. Aus unserer Sicht ist das ein klarer Wettbewerbsvorteil“, erklärt Stefan Gross, Leiter Mobility Services bei Bosch Service Solutions. „Die Partnerschaft ist auch für die Kunden von LAWA Solutions ein massiver Gewinn. Neben dem erweiterten Bosch-Service-Portfolio eröffnet vor allem die Datenvermittlung direkt aus dem Fahrzeug völlig neue Potenziale und führt die digitale Vernetzung unserer Softwareplattformen konsequent fort“, erläutert Thomas Lamprecht von LAWA Solutions. LAWA Solutions digitalisiert letzte Prozessschritte in Bosch-Wertschöpfungskette Mit dem Zukauf von LAWA Solutions werden die letzten Schritte der Prozesskette digitalisiert. Das Start-up bringt eine unabhängige, cloudbasierte End-to-End-Plattform für Abschleppunternehmen mit. Von der Fallannahme bis zur Regulierung: So wird auch die anfallende Reparatur digital dokumentiert und kann in kurzer Zeit dem Pannendienstanbieter in Rechnung gestellt werden. Ein Prozess, der herkömmlich mehrere Wochen dauern kann, wird somit in wenigen Stunden bearbeitet. Das Ergebnis: Deutlich zufriedenere Autofahrer, einfachere Prozesse und Kostenersparnisse für die Anbieter von Pannenhilfe. Darüber hinaus vereinfacht und beschleunigt es die Abwicklung und bringt mehr Transparenz für Servicetechniker, Versicherungen, Automobilclubs, Abschleppunternehmen und Werkstätten. Verbunden mit weiteren Services, wie dem Concierge Service, kann der Fahrer beispielsweise auch ein Hotel oder einen Mietwagenanbieter in der Nähe ausfindig machen oder die Zeit bis zum Eintreffen des Pannenhelfers durch digitale Wartezeitangebote überbrücken. Damit wird der Service rundum digital nutzbar.

07.12.2018

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Bosch Service Solutions gewinnt Technology Leadership Award

Frankfurt am Main – Das renommierte Beratungsunternehmen Frost & Sullivan zeichnet Bosch Service Solutions mit dem Technology Leadership Award als Vorzeigebeispiel für die Branche Kundenmanagement Business Process Outsourcing (BPO) in Europa aus. Im Besonderen ehrt Frost & Sullivan den Einsatz der innovativen Lösung Robotic Process Automation (RPA) und Künstlicher Intelligenz (KI) im Rahmen der globalen Automatisierung. Diese werden bei Bosch Service Solutions nicht nur umgesetzt, sondern sie sind auch Teil der Unternehmensstrategie. Da der Bosch-Geschäftsbereich damit komplexe Prozesse verbessert, kommen positive Effekte, wie das Erhöhen der Mitarbeiterzufriedenheit, auch seinen Kunden zugute. Zwei Bewertungskriterien von Frost & Sullivan waren der Grad, wie stark die Technologie zum Einsatz kommt, und welche Auswirkung sie auf den Unternehmenserfolg hat.Stephen Loynd, Analyst von Frost & Sullivan, sagte: „Bosch Service Solutions bietet Kunden Konzepte und Methoden zur Verbesserung der gesamten Servicekette an, bei denen Automatisierung ein zentraler Bestandteil der Lösung ist. Bosch setzt diese Schritte nicht als notwendige Einzelmaßnahme um, sondern integriert sie ganzheitlich. Das Ergebnis ist eine Reihe von sinnvollen Lösungen.“ Auch Irfan Ali, Leiter Robotic Process Automation bei Bosch Service Solutions, kommentierte die Award-Vergabe: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit diesem renommierten Preis ausgezeichnet wurden. Wir betrachten Automatisierung immer mit Blick auf das Gesamtergebnis. Unter Berücksichtigung aller Vorgaben und Ziele gestalten und überarbeiten wir die Prozesse neu und erstellen eine individuelle sowie umfassende Automatisierungslösung.“ RPA – ein wichtiger Schritt in der digitalen Transformation Der Technology Leadership Award zeigt, wie zukunftsweisend und ganzheitlich Bosch Service Solutions Automatisierungsschritte im Kundenservice sowie in Geschäftsprozessen umsetzt. Dabei betrachtet der Geschäftsbereich die Automatisierung nicht als Gefahr für das Geschäft, sondern als Notwendigkeit für Unternehmen, um zukünftig wettbewerbsfähig zu bleiben. Bosch geht es dabei nicht um den Ersatz von Mitarbeitern durch Technik, als vielmehr um eine ideale Kombination aus Mensch und Technik. Diese hat zum Ziel, das Kundenerlebnis und die Mitarbeitermotivation zu steigern und zusätzliche Geschäftsmodelle zu erschließen. RPA wird dabei eingesetzt, um Mitarbeiter von fehleranfälligen Routineaufgaben zu entlasten, sodass diese sich anspruchsvolleren Aufgaben widmen können. Künstliche Intelligenz verbessert Service Bosch Services Solutions setzt auch auf Anwendungen Künstlicher Intelligenz wie Mustererkennung und maschinelles Lernen. Sie ermöglichen das Erkennen von Kundenanliegen während eines Gesprächs mit dem Servicemitarbeiter und können diesem unaufgefordert Informationen zur Beratung anzeigen. So kann er sich voll auf den Kunden konzentrieren und empathisch auf dessen Anliegen eingehen. Das führt zu mehr Zufriedenheit auf beiden Seiten. Juryurteil: Award-Gewinner überzeugt auf ganzer Linie Als Technology Leader werden Unternehmen bezeichnet, die die Entwicklung und erfolgreiche Einführung von High-Tech-Lösungen für wichtige Probleme der Branche anführen. Dadurch gestalten sie die Zukunft der Branche aktiv mit. Die unabhängigen Analysten von Frost & Sullivan berücksichtigen bei der Bewertung der Kandidaten den technologischen Einfluss ebenso wie die Geschäftsauswirkungen ihrer Lösungen. Zu den Kriterien zählen das Engagement für Innovation und Kreativität ebenso wie die Effizienz der Betriebsabläufe, Kundengewinnung und Wachstumspotenzial. Auch die Auswirkung auf Mitarbeiter und Kunden sind wichtige Kriterien. Verliehen werden soll der Preis im Frühjahr 2019 in London.

Bosch informiert über fünf Dinge, die jeder über eCall wissen sollte

05.12.2018

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Bosch informiert über fünf Dinge, die jeder über eCall wissen sollte

Frankfurt am Main – Das automatische Notrufsystem eCall ist gemäß EU-Verordnung seit dem 31. März 2018 in neu zugelassenen Fahrzeugmodellen Pflicht. Der Zweck des automatisch versendeten Notrufs im Falle eines Verkehrsunfalls: Rettungsmaßnahmen werden schneller eingeleitet und die Zahl der Verkehrstoten verringert. Pro Jahr soll eCall bis zu 2 500 Verkehrsteilnehmern das Leben retten können. „Das Grundprinzip von eCall ist einfach – das Thema insgesamt beinhaltet jedoch einige erklärungsbedürftige Sachverhalte“, erklärt Stefan Gross, Leiter Mobility Services der Bosch Service Solutions GmbH. „Die folgenden fünf Fakten schaffen Klarheit rund um das Thema eCall.“Fakt 1: Die EU-Verordnung gilt für mehrere eCall-Systeme Der unter Anleitung der EU entwickelte 112 eCall ist nur eines von mehreren Systemen, die durch die entsprechende EU-Verordnung legitimiert sind. Neben dem 112 eCall gibt es weitere Systeme von privaten Anbietern, den sogenannten Third Party Service Provider (TPSP) eCalls wie etwa Bosch. Automobilhersteller können das TPSP-System zusätzlich im Fahrzeug einsetzen und der Kunde entscheidet, welches System aktiviert werden soll – 112 oder TPSP eCall. TPSP eCalls bieten meist zusätzliche Mehrwerte. Genau wie der 112 eCall erfassen sie die Informationen des gesetzlich definierten Minimaldatensatzes. Dazu zählen etwa Unfallzeitpunkt, GPS-Koordinaten des Unfallorts, Fahrzeug-Identifizierungsnummer, Zeitstempel sowie eCall-Qualifier, also der Information, ob der eCall automatisch oder manuell ausgelöst wurde. Darüber hinaus übermitteln TPSP eCalls zum Beispiel auch die Anzahl der Fahrzeuginsassen. Fakt 2: Das eCall-Notrufsystem ist keine Datenkrake Das Thema Datenschutz bewegt viele Verbraucher, und nicht wenige haben Bedenken, dass der eCall-Notruf diesbezüglich eine Gefahr darstelle. Diese Sorge ist unbegründet. Die SIM-Karte des eCalls ist passiv und wird erst im Notfall aktiviert. Nur bei einem Unfall oder bei manueller Betätigung des eCalls wählt sich die SIM-Karte in ein Mobilfunknetz ein. Auch dann ist durch die EU-Verordnung genau definiert, welche Daten an den Service-Anbieter beziehungsweise die Rettungsleitstelle übermittelt werden dürfen. Dazu zählen der Minimaldatensatz und darüber hinaus nur Daten wie Fahrzeugtyp oder Anzahl der Insassen, sprich: Informationen, die für die Einschätzung der Unfallsituation wichtig sind. Autofahrer auszuspähen oder gar Bewegungsprofile zu erstellen, ist beim eCall-System technisch nicht möglich. Dennoch ist es wichtig, die datenschutzrechtlichen Bedenken der Fahrzeughalter und -führer ernst zu nehmen und sie im Vorfeld detailliert über die Funktionsweise von eCall aufzuklären. Fakt 3: Der eCall beschleunigt die Rettung Die Tatsache, dass beim Bosch eCall-System der Notruf zunächst bei einem Service-Center eingeht, könnte zu einem irrtümlichen Schluss verleiten: Es scheint, als verginge im Notfall aufgrund einer längeren Rettungskette mehr Zeit, bis Hilfe kommt. Da es bei Unfällen vor allem auf genaue Informationen zu den Verunglückten ankommt, ist in der Realität das Gegenteil der Fall. Schon bevor eventuelle Ersthelfer einen Notruf absetzen können, übermittelt der eCall die unfallrelevanten Daten an das Service-Center. Dieses leitet die Informationen umgehend an die Rettungsleitstelle weiter, die anhand der Daten bereits sehr genau einschätzen kann, welche und wie viele Einsatzkräfte wo benötigt werden. So wird schnell adäquate Hilfe auf den Weg geschickt. Hinzu kommt ein weiterer wichtiger Vorteil: Nicht selten betätigen Fahrzeuginsassen, zum Beispiel Kinder, den eCall-Knopf ohne Notsituation. Das Service-Center entlastet die Rettungsleitstellen von solchen Fehlalarmen und wirkt so wie ein Filter. Damit können die Helfer den Fokus auf echte Unfälle legen. Fakt 4: Der eCall-Notruf funktioniert europaweit Eine verbreitete Fehlannahme über den eCall-Notruf ist, dass er nur im Inland funktioniere. Dabei bestand eines der Ziele der EU gerade darin, ein einheitliches, automatisches Notrufsystem zu entwickeln, das über alle Mitgliedsstaaten hinweg funktioniert. Wer im Ausland einen Verkehrsunfall hat, profitiert auch dort vom Bosch eCall. Bosch Service Solutions punktet hier durch mehrsprachige Service-Center: Der Verunglückte wird in der Sprache, die in der Fahrzeugtelematik hinterlegt ist, also in der Regel in seiner Muttersprache, angesprochen. Gleichzeitig gibt ein weiterer Service-Mitarbeiter die Unfallinformationen in der jeweiligen Landessprache an die lokale Leitstelle weiter. Eventuelle Sprachbarrieren entfallen, was in der emotionalen Krisensituation eines Unfalls ein besonders großer Vorteil ist. Fakt 5: Das Notrufsystem lässt sich auch nachrüsten Die EU-Verordnung bezieht sich vorrangig auf den Einsatz von eCall-Systemen, die in Neuwagen direkt ab Werk als Komponente fest verbaut werden, unterstützt aber auch die Nachrüstung von Systemen, damit der eCall schon heute in möglichst vielen Fahrzeugen genutzt werden kann. Denn mit den Systemen lassen sich nicht nur fabrikneue Fahrzeugmodelle ausstatten, sondern auch Gebrauchtwagen sowie Neuwagen älterer Modellreihen. Bosch hat inzwischen nachrüstbare Systeme auf den Markt gebracht, wie etwa einen Unfallmeldestecker für die 12-Volt-Zigarettenanzünder-Buchse mit dazugehöriger Smartphone-App. Mit diesen Nachrüstlösungen lässt sich ein Notrufservice abbilden, der genauso zuverlässig ist wie bei einem neuverbauten eCall-System und ebenso nur unfallrelevante Daten erhebt. Fazit Zwar macht die EU-Verordnung den eCall vor allem zur Pflicht für neue Fahrzeugmodelle, generell ist ein automatisches Notrufsystem aber für jedes Fahrzeug eine sinnvolle technologische Unterstützung: Im Falle eines Verkehrsunfalls profitieren so alle Unfallbeteiligten von einem schnelleren und besser vorbereiteten Einsatz der Rettungskräfte. Das Thema „Connected Cars“ ist für viele Branchen aktuell wichtiger denn je – als Herausforderung und Chance zugleich. Lesen Sie mehr zum Thema im kostenfreien Whitepaper „ Das vernetzte Auto – Trends und Services im Überblick “.

Das müssen Kfz-Versicherer über den eCall wissen

30.11.2018

Pressemeldung

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Das müssen Kfz-Versicherer über den eCall wissen

Frankfurt am Main – Das automatische Notrufsystem eCall ist gemäß EU-Verordnung seit dem 31. März 2018 in neu zugelassenen Fahrzeugmodellen Pflicht. Automobilhersteller haben das Thema schon länger auf der Agenda. Aber auch für Versicherungsunternehmen sind neuartige Mobilitätsservices, die im Zuge der Entwicklung vernetzter Fahrzeuge immer verbreiteter werden, von hoher Bedeutung. Längst nicht alle Kfz-Versicherer haben bislang geprüft, inwieweit das Thema Notrufservice für das eigene Produktportfolio in Frage kommt. „Dazu dürften nicht zuletzt die folgenden fünf weit verbreiteten Irrtümer über das Notrufsystem beigetragen haben, die uns in der Praxis immer wieder begegnen“, erklärt Stefan Gross, Leiter Mobility Services der Bosch Service Solutions GmbH.Erste Fehlannahme: Den eCall-Notruf gibt es nur für neue Fahrzeugmodelle Diese Aussage stimmt nur zum Teil. Die EU-Verordnung bezieht sich richtigerweise nur auf Systeme, die in neuen Fahrzeugmodellen direkt ab Werk als Komponente fest verbaut werden. Hier sind zwei Systeme zu unterscheiden: Zum einen der unter Anleitung der EU entwickelte 112 eCall. Zum anderen die sogenannten Third Party Service Provider (TPSP) eCalls von privaten Anbietern wie etwa Bosch, die ebenfalls der EU-Norm zum eCall entsprechen. Diese erfassen in der Regel mehr unfallrelevante Informationen als vom Gesetzgeber vorgegeben. Bosch hat inzwischen auch nachrüstbare Systeme auf den Markt gebracht, wie etwa einen Unfallmeldestecker für die 12-Volt-(Zigarettenanzünder)-Buchse mit dazugehöriger Smartphone-App. So lassen sich auch Gebrauchtwagen sowie Neuwagen älterer Modellreihen mit dem lebensrettenden System ausstatten. Mit diesen Nachrüstlösungen lässt sich ein Notrufservice abbilden, der genauso funktioniert wie bei einem neuverbauten eCall-System. Zweite Fehlannahme: Nur Autohersteller können einen Notrufservice anbieten Für integrierte TPSP-Systeme, bei denen der Autohersteller den eCall an einen Dienstleister weiterleitet, ist dies natürlich richtig. Doch die Lösungen zum Nachrüsten können ebenso gut Kfz-Versicherer ihren Kunden als Produkt anbieten – einschließlich der dazugehörigen Dienstleistung. Bosch ist in der Lage, alle hierfür notwendigen Leistungen zu erbringen – von der IT-Integration über den technischen Betrieb bis hin zur operativen Durchführung des Service. Dritte Fehlannahme: Der eCall verwandelt das Auto in eine Datenkrake Viele Verbraucher haben Bedenken, dass der eCall-Notruf eine Gefahr für den Datenschutz darstelle. Diese Sorge ist unbegründet. Die SIM-Karte des eCalls ist passiv und wird erst im Notfall aktiviert. Erst bei einem Unfall oder bei manueller Betätigung des eCalls wählt sich die SIM-Karte in ein Mobilfunknetz ein. Auch dann ist durch die EU-Verordnung genau definiert, welche Daten an den Service-Anbieter beziehungsweise die Rettungsleitstelle übermittelt werden dürfen. Dazu zählen der Minimaldatensatz und darüber hinaus nur Daten wie Fahrzeugtyp oder Anzahl der Insassen – sprich Informationen, die für die Einschätzung der Unfallsituation wichtig sind. Autofahrer auszuspähen oder gar Bewegungsprofile zu erstellen, ist beim eCall-System technisch nicht möglich. Mit Nachrüstlösungen und Smartphone-Apps können Versicherer den Kunden weitere nützliche Services über den eCall hinaus anbieten, beispielsweise Pannenhilfe oder Diebstahlschutz. Dafür wird es nötig, zusätzliche Daten zu erheben. Diese müssen gemäß den geltenden Regelungen – wie etwa der EU-DSGVO – behandelt werden. Für Versicherer empfiehlt es sich, nur auf den Nutzer zugeschnittene und von ihm freigegebene Services anzubieten. Vertrauen für die neuen Mobilitätsdienstleistungen und ein unbeschwertes Nutzererlebnis schaffen die Unternehmen am besten mit einem hohen Maß an Transparenz. Kunden sollten im Vorfeld mit verständlichen Materialien über die Rahmenbedingungen und Grenzen der Datennutzung aufgeklärt werden. Vierte Fehlannahme: Der eCall mit Service-Centern verlangsamt die Rettung Die Tatsache, dass beim Bosch eCall-System der Notruf zunächst bei einem Service-Center eingeht, kann zu einer falschen Schlussfolgerung verleiten: Es scheint, als verginge im Notfall aufgrund einer längeren Rettungskette mehr Zeit bis Hilfe kommt. Da es im Falle von Unfällen aber vor allem auf genaue Informationen zu den Verunglückten ankommt, ist in Wirklichkeit das Gegenteil der Fall: Noch bevor eventuelle Ersthelfer einen Notruf absetzen können, stellt der eCall eine Sprachverbindung zum Service-Center her. Die Service-Agenten sind speziell geschult, um empathisch auf Verunglückte einzugehen und schnell alle Informationen einzuholen, die für eine erste Lageeinschätzung erforderlich sind. Diese Informationen übermittelt das Service-Center zusammen mit dem zum Unfall empfangenen Datensatz umgehend an die Rettungsleitstelle, die so genau einschätzen kann, welche und wie viele Einsatzkräfte benötigt werden, und diese sofort auf den Weg schickt. Das Service-Center entlastet die Rettungsleitstellen zudem von Fehlalarmen und wirkt so wie ein Filter. Damit können die Helfer den Fokus auf echte Unfälle legen. Fünfte Fehlannahme: Der eCall-Notruf funktioniert nur im Inland Nicht wenige, die vom Nutzen des eCall-Notrufs grundsätzlich überzeugt sind, glauben dessen Funktionsfähigkeit beschränke sich auf ihr Heimatland. Dabei bestand eines der Ziele der EU gerade darin, ein einheitliches, automatisches Notrufsystem zu entwickeln, das über alle Mitgliedsstaaten hinweg funktioniert. Wer also im Ausland einen Unfall erleidet, profitiert auch dort vom eCall, der automatisch bei der nächstgelegenen lokalen Rettungsleitstelle eingeht. Der Bosch eCall verfügt hier über mehrsprachige Service-Center: Der Verunglückte wird in der Sprache, die in der Fahrzeugtelematik hinterlegt ist, also in der Regel seiner Muttersprache, angesprochen. Gleichzeitig gibt ein weiterer Service-Agent die Unfallinformationen in der jeweiligen Landessprache an die lokale Leitstelle weiter. Eventuelle Sprachbarrieren entfallen, was insbesondere in der emotionalen Krisensituation eines Unfalls von großem Vorteil ist. Fazit Das Thema „Connected Cars“ ist für Kfz-Versicherer relevanter denn je – als Herausforderung und Chance zugleich. Falls noch nicht geschehen, sollten Versicherer jetzt eine Strategie entwickeln, wie sie durch neuartige Produkte und Dienstleistungen attraktive Mehrwerte für ihre Kunden schaffen können. Neben dem Unfallnotruf kommen hier weitere vernetzte Mobilitätsservices wie etwa Pannenhilfe, Diebstahlschutz oder ein Concierge Service in Betracht. Lesen Sie mehr zum Thema im Whitepaper für Versicherungen „ Das vernetzte Auto – smarter Assistent und Lebensretter “.