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CES 2020: Bosch setzt Maßstäbe bei künstlicher Intelligenz

06.01.2020

Pressemeldung

Wirtschaft

CES 2020: Bosch setzt Maßstäbe bei künstlicher Intelligenz

Las Vegas – Egal ob beim automatisierten Fahren, im Smart Home oder in der Produktion: Künstliche Intelligenz (KI) ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Bosch setzt KI und das Internet der Dinge (IoT) ein, um das Leben für den Menschen zu erleichtern und so sicher wie möglich zu gestalten. Das Motto des Technologie- und Dienstleistungsunternehmens lautet hier: „Beneficial AI. Building trust together“. Der Fokus liegt auf robuster und sicherer KI zur Herstellung von smarten Produkten. Wie diese aussehen, zeigt Bosch auf der diesjährigen CES. So feiert auf der weltgrößten Messe für Konsumelektronik der Virtual Visor, eine KI-basierte, digitale Fahrzeugsonnenblende von Bosch Weltpremiere. Das Produkt hat ebenso einen CES® Innovation Award gewonnen wie Boschs 3D-Display fürs Auto.Zu den weiteren KI-Highlights des Unternehmens auf der Messe zählen eine Anwendung für die vorausschauende Wartung der Raumstation ISS, ein System zum Beobachten des Fahrzeuginnenraums sowie eine smarte Plattform für die medizinische Diagnose. „Die Lösungen, die wir auf der CES zeigen, verdeutlichen: Bosch will auch im Bereich der KI zum Innovationsführer werden“, sagt Bosch-Geschäftsführer Michael Bolle. „Ab 2025 enthält jedes Bosch-Produkt künstliche Intelligenz oder wurde mit ihrer Hilfe entwickelt beziehungsweise produziert.“ Das weltweite Marktvolumen für KI-Anwendungen soll in diesem Zeitraum bei rund 120 Milliarden US-Dollar liegen. Das ist zwölf Mal so viel wie 2018 (Quelle: Tractica ). Ein Potenzial, das Bosch nutzen will: Schon heute investiert das Unternehmen jedes Jahr 3,7 Milliarden Euro in die Software-Entwicklung und beschäftigt derzeit bereits mehr als 30 000 Software-Entwickler. 1 000 Mitarbeiter beschäftigen sich bei Bosch mit KI. Darüber hinaus hat Bosch ein umfangreiches Schulungsprogramm ins Leben gerufen: „Innerhalb der kommenden zwei Jahre werden wir annähernd 20 000 Mitarbeiter fit für KI machen“, erklärt Bolle. „Wir müssen nicht nur in die künstliche, sondern auch in menschliche Intelligenz investieren.“ Das Programm beinhaltet Trainingsformate für Führungskräfte, Entwicklungsingenieure und KI-Entwickler auf drei unterschiedlichen Niveaus und schließt Leitlinien für den verantwortungsvollen Umgang mit KI ein. Hierfür hat Bosch einen eigenen KI-Kodex erarbeitet, der die Fragen nach KI-Sicherheit und -Ethik aufgreift. Das Unternehmen will damit und mit seinem Know-how Vertrauen schaffen, bei Kunden wie bei Partnern: „Wer sowohl technische als auch ethische Prinzipien verinnerlicht hat, weiß, welchen Stellenwert Datensicherheit und -hoheit haben“, ist Bolle überzeugt. „Vertrauen ist sozusagen die Produktqualität der digitalen Welt.“Kompetenz rettet Leben Eine zentrale Kernkompetenz der Zukunft sieht Bosch in der industriellen Anwendung künstlicher Intelligenz. „Uns geht es mit künstlicher Intelligenz nicht darum, den Menschen zu modellieren, sondern die Technik zum Nutzen des Menschen zu optimieren“, betont Bolle. „Industrielle KI muss daher sicher, robust und erklärbar sein.“ Dabei soll laut Bosch der Mensch stets die Kontrolle behalten, egal ob auf der Straße, zu Hause oder in der Industrie. Dass der Mensch von zuverlässigen Maschinen profitiert, hat das Unternehmen bereits in der Vergangenheit als Pionier in der Entwicklung von lebensrettenden Fahrsicherheitssystemen wie ABS, ESP oder dem Airbag-Steuergerät bewiesen. Mit KI lassen sich auch Fahrerassistenzsysteme noch effizienter und intelligenter machen: Wenn etwa die KI-Kamera von Bosch fürs automatisierte Fahren auch teilweise verdeckte Fußgänger erkennt, kann der automatische Notbremsassistent noch zuverlässiger reagieren. Aus „Technik fürs Leben“ wird bei Bosch lernende Technik fürs Leben.Bosch investiert 100 Millionen Euro in KI-Campus Innovationen bedürfen Investitionen. Neben Aufwendungen für die Software-Entwicklung investiert Bosch weltweit in Köpfe und Kompetenzzentren. So stellt das Unternehmen 100 Millionen Euro für den Bau eines neuen KI-Campus in Tübingen, Deutschland, bereit. Der Bezug des neuen Forschungskomplexes ist für Ende 2022 angedacht. Dieser wird dann rund 700 KI-Experten Raum für den kreativen und produktiven Austausch bieten. Die Experten stammen dabei von Bosch, von externen Start-ups sowie von öffentlichen Forschungseinrichtungen. Der neue Campus soll den Experten-Austausch im Cyber Valley stärken. „Gemeinsam Vertrauen schaffen“ wird hier gelebt werden. Bosch ist Gründungsmitglied des 2016 ins Leben gerufenen Cyber Valley . In dieser Forschungskooperation bündeln Partner aus Industrie, Wissenschaft und Politik die Kräfte, um die KI-Forschung voranzutreiben und Erkenntnisse der Grundlagenforschung rasch in konkrete industrielle Anwendungen zu überführen. Zudem unterhält Bosch im Rahmen seines Bosch Center for Artificial Intelligence (BCAI) weltweit sieben Standorte – unter anderem in den USA in Sunnyvale, Kalifornien, und in Pittsburgh, Pennsylvania. Im BCAI arbeiten derzeit insgesamt rund 250 KI-Spezialisten an mehr als 150 Projekten aus den Bereichen Mobilität, Produktion, Smart Home und Landwirtschaft.Weltneuheit Virtual Visor stammt aus den USA Die kreativen KI-Köpfe bei Bosch entwickeln Produktinnovationen für die Bereiche Mobility, Smart Home oder Industrie 4.0. Die KI-Weltneuheit aus dem Fahrzeugbereich, mit der das Unternehmen in Las Vegas Weltpremiere feiert, stammt aus den USA: Der Virtual Visor ist eine transparente digitale Sonnenblende. Ein durchsichtiges LCD-Display wird mit der Insassenbeobachtungskamera verbunden, die die Position der Augen des Fahrers erkennt. Anhand intelligenter Algorithmen wertet die virtuelle Sonnenblende diese Informationen aus und verdunkelt auf dem Display ausschließlich den Teilbereich, in dem die Sonne den Fahrer blenden würden. Der Virtual Visor hat beim CES® Best of Innovation Award die höchste Punktzahl in seiner Kategorie gewonnen. Gleiches gilt für das neue 3D-Display von Bosch. Es erzeugt mithilfe einer passiven 3D-Technik einen real empfundenen dreidimensionalen Effekt von Bildern und Warnsignalen. Dadurch lassen sich Informationen schneller erfassen als auf herkömmlichen Bildschirmen. Die Verkehrssicherheit steigt. Zusätzliche Sicherheit bietet auch das neue System zur Innenraumbeobachtung von Fahrzeugen. Wenn der Fahrer müde ist oder seinen Blick aufs Smartphone abwendet, erkennt dies das System anhand der Bewegung der Augenlider, der Blickrichtung und der Kopfhaltung – und warnt ihn vor kritischen Situationen. Darüber hinaus erfasst es den Fahrzeuginnenraum und stellt fest, wie viele Fahrgäste sich an Bord befinden, wo und in welcher Position sie sitzen. So können Sicherheitssysteme wie Airbags im Notfall optimal ausgelöst werden. Mit Fahrerassistenzsystemen hat Bosch seinen Umsatz 2019 um zwölf Prozent auf rund zwei Milliarden Euro gesteigert. Sie ebnen den Weg zum automatisierten Fahren. Sind Fahrzeuge in Zukunft auf Teilstrecken wie der Autobahn teilautomatisiert unterwegs, wird die Fahrerbeobachtung zum unverzichtbaren Begleiter: Die Kamera achtet darauf, dass der Fahrer das Steuer jederzeit wieder sicher übernehmen kann. Bis 2022 wird das Unternehmen für das automatisierte Fahren rund vier Milliarden Euro aufwenden und mehr als 5 000 Ingenieure beschäftigen. Um das Portfolio in diesem Bereich sensortechnisch zu vervollständigen, steigt Bosch in die Serienentwicklung von Lidarsensoren ein. Neben Radar und Kamera bilden sie die unabdingbare dritte Sensortechnik. Als Fernbereichslidar erkennt der Bosch-Sensor auch nichtmetallische Objekte in großer Entfernung wie beispielsweise Steine auf der Straße.Bosch-KI kommt im Weltall und in der Medizin zum Einsatz Hoch hinaus will das Unternehmen mit seinem Sensorsystem SoundSee, das bereits Ende 2019 ins All geschickt wurde. Dieses wird vom autonom fliegenden NASA-Roboter Astrobee aus in der Raumstation ISS ungewöhnliche Geräusche herausfiltern, mithilfe von KI-Algorithmen analysieren und signalisieren, wann eine Wartung erforderlich ist. Die Audio-Dateien werden ab Frühjahr 2020 an eine von der NASA spezifizierte Bodenkontrollstation im Bosch-Forschungszentrum Pittsburgh gesendet. SoundSee, das kaum größer als eine Brotdose ist, wurde in den USA zusammen mit Astrobotic im Rahmen einer NASA-Forschungskooperation entwickelt.Ganz erdverbunden aber nicht weniger innovativ zeigt sich Vivalution – eine smarte Plattform, die bei der medizinischen Diagnose unterstützt. Vivalution kann die Proben von Blut und anderen Körperflüssigkeiten mikroskopisch vergrößern und digital abbilden sowie mithilfe von künstlicher Intelligenz analysieren. Es ist in der Lage, Unregelmäßigkeiten in Zellen schnell und präzise zu erkennen und Ärzte bei Auswertung und Diagnose zu unterstützen.Smartglasses Light Drive macht alltägliche Brillen smart Auch jenseits von KI-Anwendungen zeigt Bosch auf der CES zahlreiche Neuheiten. Beispielsweise mit dem Smartglasses Light Drive System , der weltweit ersten sensorbasierten Lösung, die es ermöglicht, eine alltägliche Brille smart zu machen. Sie ist gut ein Drittel schmaler als auf dem Markt befindliche Lösungen und wiegt weniger als zehn Gramm. Die gestochen scharfen Bilder, die selbst bei direkter Sonneneinstrahlung gut erkennbar ins Sichtfeld projiziert werden, reichen von Navigationsinformationen und Textnachrichten über Kalendereinträge bis zu Betriebsanleitungen – je nachdem welche Informationen vom Smartphone oder der Smartwatch empfangen werden. Mit dem Technologieträger IoT Shuttle zeigt Bosch auf der CES, welche Lösungen das Unternehmen Automobilherstellern und Mobility Service Providern für die Elektrifizierung, Automatisierung, Vernetzung und Personalisierung von Shuttlefahrzeugen anbietet. Das Angebot umfasst neben Komponenten nahtlos vernetzte Mobilitätsdienste. Mit diesen können Betreiber ihre Flottenfahrzeuge flexibel einsetzen, verwalten, laden und warten sowie jede Fahrt sicher machen. Auf dem Bosch-Stand zu sehen sind außerdem verbesserte Antriebs- und Sensortechniken für die vernetzte und emissionsfreie Mobilität der Zukunft.Aus der Küche ins ganze Haus: Erweitertes Angebot für das Residential IoT Bosch vergrößert sein Service-Angebot für das Residential IoT, also das Internet der Dinge für den gesamten privaten Wohnbereich. Highlight ist hier die offene Plattform Home Connect, die auf der CES präsentiert wird. Von Mitte 2020 an lassen sich auch Beleuchtung und Beschattung, Entertainment oder Smart Gardening herstellerübergreifend über eine App steuern. Die Zahl der Partnerunternehmen liegt derzeit bei 40 und soll sich mehr als verdoppeln. Damit will Bosch das Leben zu Hause noch komfortabler und effizienter machen.Intelligente Technik schützt das Klima Die Klammer um innovative Produkte bildet das unternehmerische Handeln von Bosch. „Wir wollen ökonomische, ökologische und soziale Verantwortung in Einklang bringen.“ Ein großes Anliegen ist dabei auch der Klimaschutz. „Bosch entwickelt nicht nur umweltfreundliche Lösungen, sondern geht selbst mit gutem Beispiel voran“, erklärt Bolle. „Bis Ende 2020 werden alle unsere 400 Standorte weltweit klimaneutral gestellt sein und von der Entwicklung über die Produktion bis zur Verwaltung keinen CO2-Fußabdruck mehr hinterlassen. Für die deutschen Standorte haben wir das bereits realisiert.“ Auch hierfür kommt künstliche Intelligenz zum Einsatz: An einzelnen Standorten nutzt beispielsweise eine unternehmenseigene Energieplattform intelligente Algorithmen, um Abweichungen im Energieverbrauch zu identifizieren. Allein dadurch konnte in einigen Produktionswerken der CO2-Ausstoß innerhalb der vergangen zwei Jahre um mehr als zehn Prozent gesenkt werden. Hält man sich vor Augen, dass Bosch insgesamt 270 solcher Werke betreibt, lässt sich das enorme Einsparpotenzial erahnen. Bolle: „Und so zeigt der Auftritt auf der CES: Bosch hat mit KI in vielfacher Hinsicht Großes vor.“

CES 2020: Bosch zeigt intelligente Technik fürs Leben

06.01.2020

Pressemeldung

Smart Home

CES 2020: Bosch zeigt intelligente Technik fürs Leben

Stuttgart/Las Vegas – Bosch präsentiert sich vom 7. bis 10. Januar 2020 auf der CES® 2020 in Las Vegas, Central Hall, Stand-Nr. #12401 mit vernetzten Produkten für die Mobilität und das Zuhause. Zu den Highlights auf der Messe gehören Lösungen, die künstliche Intelligenz (KI) nutzen oder mit ihrer Hilfe entwickelt beziehungsweise produziert werden. Das internationale Technologie- und Dienstleistungsunternehmen will KI für Menschen sicher, robust und nachvollziehbar machen, egal ob in der Produktion, im Smart Home oder beim automatisierten Fahren.CES 2020 Innovation Awards: Ausgezeichnete Lösungen von Bosch Bosch hat zur CES 2020 gleich zweimal die höchste Punktzahl bei den Innovation Awards erzielt und drei weitere Auszeichnungen als „Honoree“ geholt. Die CES Innovation Awards werden von der Consumer Technology Association (CTA) gefördert und jährlich in 28 Kategorien vergeben. Sie sind ein Indikator für die Trends der Zukunft. Neben dem 3D-Display fürs Auto erhielt eine Weltneuheit aus dem Bereich Car Multimedia den begehrten Best of Innnovation Award – die digitale Auto-Sonnenblende Virtual Visor. Beide Innovationen wurden zusätzlich mit einem Honoree in einer weiteren Kategorie geehrt. Der dritte Honoree geht an das Bosch Vivalution (Markenname wurde geändert) – eine smarte Plattform für die medizinische Diagnose.Weltneuheit: Virtual Visor – die transparente digitale Sonnenblende (AI inside): Herkömmliche Sonnenblenden schützen Autofahrer vor störendem Gegenlicht. Einmal heruntergeklappt, versperren sie allerdings oft auch große Teile des Sichtfeldes. Dieses Problem löst Bosch mit einem neuen transparenten LCD-Display, das die lichtundurchlässige Blende im Auto ersetzt. Der Virtual Visor wird mit der Insassenbeobachtungskamera verbunden, die die Position der Augen des Fahrers erkennt. Anhand intelligenter Algorithmen wertet die virtuelle Sonnenblende diese Informationen aus und verdunkelt auf dem Display ausschließlich den Teilbereich, in dem die Sonne oder andere Lichtquellen den Fahrer blenden würden. Der Rest bleibt durchsichtig und verdeckt nicht mehr die Sicht auf das Verkehrsgeschehen.3D-Display – die dritte Dimension im Cockpit: Das neue 3D-Display von Bosch erzeugt mithilfe einer passiven 3D-Technik einen real empfundenen dreidimensionalen Effekt von Bildern und Warnsignalen. Dadurch lassen sich Informationen schneller erfassen als auf herkömmlichen Bildschirmen. Der Fahrer ist dadurch weniger abgelenkt. Das System für die räumliche Darstellung kommt ganz ohne Zusatztechniken wie Eyetracking oder 3D-Brille aus.Vivalution (Markenname wurde geändert) – smarte Plattform für die medizinische Diagnose (AI inside): Vivalution von Bosch kann Proben von Blut und anderen Körperflüssigkeiten mikroskopisch vergrößern und digital abbilden sowie mithilfe von KI-Algorithmen analysieren. Mittels maschinellem Lernen wurde das Gerät bereits mit mehr als 30 000 Bildern und rund 9 Millionen Datenpunkten von Zellen trainiert – und es lernt weiter. So ist es in der Lage, Unregelmäßigkeiten in Zellen schnell und präzise zu erkennen und Ärzte bei Auswertung und Diagnose zu unterstützen.Das muss man von Bosch gesehen haben Soundsee – intelligentes Gehör für die ISS (AI inside): Kaum größer als eine Vesperbox steckt Soundsee von Bosch voller neuester künstlicher Intelligenz (KI). Diese kommt nun erstmals im Weltall zum Einsatz: Vom autonom fliegenden NASA-Roboter Astrobee aus wird das Sensorsystem in der Raumstation ISS anhand integrierter Mikrofone Umgebungsgeräusch einfangen und diese mithilfe von KI-Algorithmen analysieren. So kann Soundsee ungewöhnliche Geräusche herausfiltern und signalisieren, wann eine Wartung erforderlich ist. Die Audio-Dateien werden ab Frühjahr 2020 an eine von der NASA spezifizierte Bodenkontrollstation im Bosch-Forschungszentrum Pittsburgh gesendet. Soundsee wurde zusammen mit Astrobotic im Rahmen einer NASA-Forschungskooperation entwickelt.Smartglasses Light Drive – Informationen immer im Blick: Mit Smartglasses Light Drive präsentiert Bosch Sensortec die weltweit erste Lösung, die es ermöglicht, eine alltägliche Brille smart zu machen. Das integrierte Projektionssystem besteht aus MEMS-Spiegeln, optischen Elementen, Sensoren und intelligenter Software-Anbindung. Das Smartglasses Light Drive ist gut ein Drittel schmaler als bisherige Lösungen auf dem Markt und wiegt weniger als zehn Gramm. Die gestochen scharfen Bilder, die es selbst bei direkter Sonneneinstrahlung gut erkennbar ins Sichtfeld projiziert, reichen von Navigationsinformationen und Textnachrichten über Kalendereinträge bis zu Betriebsanleitungen – je nachdem welche Informationen von Smartphone oder Smartwatch empfangen werden.Innenraumbeobachtung – Sicherheit und Komfort für alle Insassen (AI inside): Wenn der Fahrer müde ist oder seinen Blick aufs Smartphone abwendet, erkennt dies das System zur Beobachtung des Fahrzeuginnenraums von Bosch anhand der Bewegung der Augenlider, der Blickrichtung und der Sitzposition – und warnt ihn vor kritischen Situationen. Darüber hinaus erfasst es den Fahrzeuginnenraum und stellt fest, wie viele Fahrgäste sich an Bord befinden und wo sie sitzen. So können Sicherheitssysteme wie Airbags im Notfall optimal ausgelöst werden. Zudem erhöht das System den Komfort für die Insassen. Beispielsweise stellen sich gespeicherte individuelle Einstellungen für die Sitzposition automatisch ein. Sind Fahrzeuge in Zukunft auf Teilstrecken wie der Autobahn teilautomatisiert unterwegs, wird die Fahrerbeobachtung zum unverzichtbaren Begleiter: Die Kamera achtet darauf, dass der Fahrer das Steuer jederzeit wieder sicher übernehmen kann.Bosch IoT Shuttle – die Zukunft der Mobilität: Sogenannte Mobility Service Provider (MSP) bieten in Zukunft maßgeschneiderte On-Demand-Mobilität vermehrt über Shuttles an – sei es für den Güter- als auch den Personentransport. Mit dem Technologieträger IoT Shuttle zeigt Bosch auf der CES, welche Lösungen das Unternehmen Automobilherstellern und MSPs für die Elektrifizierung, Automatisierung, Vernetzung und Personalisierung von Shuttlefahrzeugen anbietet. Das Angebot umfasst neben Komponenten nahtlos vernetzte Mobilitätsdienste, mit denen Betreiber ihre Flottenfahrzeuge flexibel einsetzen, verwalten, laden und warten sowie jede Fahrt sicher machen.Mobilität der Zukunft: Auswahl an Lösungen und Services Intelligente Frontkamera : Bildverständnis mit Computervision und KI (AI inside): Sie erkennt Objekte und teilt sie in Klassen wie Fahrzeuge, Fußgänger oder Fahrräder ein und vermisst ihre Bewegung. Darüber hinaus interpretiert die Kamera, was sie sieht und ist in der Lage, unter anderem zwischen Fahrbahn und Grasstreifen oder Randbebauung zu unterscheiden – auch dann, wenn Fahrbahnmarkierungen fehlen. Die Kamera kann im unübersichtlichen Stadtverkehr auch teilweise verdeckte oder querende Fahrzeuge, Fußgänger und Radfahrer schneller und zuverlässiger erkennen und klassifizieren. So kann das Fahrzeug beispielsweise eine Warnung oder Notbremsung auslösen. Die Kamera-Intelligenz basiert auf Bosch-Know-how und ist in einem Chip des japanischen Unternehmens Renesas – dem V3H – integriert. Sie verbessert auch bereits verfügbare Fahrerassistenzsysteme und erweitert ihr Einsatzspektrum. Um Kollisionen zu verhindern, ist es zum Beispiel denkbar, eine automatische Notbremsung auch auf verschiedene Tierarten zu realisieren.Lidarsensoren – neben Radar und Kamera die dritte Sensortechnologie des automatisierten Fahrens: Bosch ergänzt sein Sensorportfolio für das hochautomatisierte Fahren und steigt in die Serienentwicklung eines Fernbereichs-Lidars ein. Der Bosch Fernbereichs-Lidar wird die erste im Markt verfügbare automotive-taugliche Lösung sein. Das heißt: Er lässt sich in großen Stückzahlen fertigen und arbeitet zuverlässig über die gesamte Lebensdauer eines Fahrzeugs. Der Lidar trägt entscheidend dazu bei, dass hochautomatisiert fahrende Fahrzeuge Objekte auch in anspruchsvollen Fahrsituationen sicher detektieren können. Situationen, bei denen Radar und Kamera an ihre Grenzen kommen können. Der Fernbereichs-Lidar erkennt beispielsweise nichtmetallische Objekte in großer Entfernung – wie Steine auf der Straße.Radarsensoren – Umfeldsensorik für komplexe Verkehrssituationen: Die neue Generation der Bosch-Radarsensoren kann das Fahrzeugumfeld noch besser erfassen – auch bei schlechten Wetter- oder Lichtverhältnissen. Grundlage dafür sind eine hohe Erfassungsreichweite, ein breiter Öffnungswinkel und eine hohe Winkeltrennfähigkeit. So können beispielsweise automatische Notbremssysteme noch zuverlässiger reagieren.Automated Valet Parking – vollautomatisierter Vorfahr-und Einparkservice: Die Gemeinschaftsentwicklung von Bosch und Daimler hat als erstes SAE-Level-4-System die Freigabe der zuständigen Behörden in Deutschland erhalten. Die Sensoren für die Parkhausinfrastruktur sowie die Kommunikationstechnik kommen von Bosch. Bis Ende 2021 soll ein Dutzend weiterer Parkhäuser mit dem Automated Valet Parking ausgestattet sein. Dafür arbeitet Bosch mit Parkhausbetreibern und Bauträgern großer Immobilienprojekte zusammen.Vehicle Computer – Elektronikarchitektur der nächsten Generation: Ein Schlüssel für die Zukunft vernetzter, automatisierter und elektrifizierter Mobilität liegt in der Elektronikarchitektur von Fahrzeugen. Mit neuen leistungsstarken Leitrechnern werden Fahrzeuge künftig nicht nur deutlich leistungsfähiger. Weniger Steuergeräte bedeuten darüber hinaus auch weniger Gewicht im Fahrzeug und weniger Komplexität im Zusammenspiel der Komponenten und Systeme. Mit den Vehicle Computern vergrößert Bosch die Rechenleistung bis Anfang der nächsten Dekade um den Faktor 1 000. Rechner dieser Art realisiert Bosch bereits für das automatisierte Fahren, den Antriebsstrang und die Integration von Infotainment-Systemen und Fahrerassistenz-Funktionen.Perfectly keyless – das Smartphone wird zum Autoschlüssel: Für die Kommunikation zwischen Fahrzeug und Smartphone nutzt Perfectly keyless in Zukunft neben Bluetooth auch Ultra-Wideband (UWB), eine neue Kommunikationstechnologie, die bereits in ersten Smartphones verfügbar ist. Mit UWB kann das Smartphone zentimetergenau lokalisiert werden. Zudem ist die Kommunikation mit dem Fahrzeug besonders sicher. Bosch arbeitet aktuell mit Partnern daran, die Datenübertragung zwischen Smartphone und Fahrzeug zu standardisieren. Auf der CES zeigt Bosch ein Demonstrationsfahrzeug, in dem Perfectly keyless erstmals auf Basis von UWB zum Einsatz kommt.Brennstoffzellen-System – Elektromobilität für die Langstrecke: Die mobile Brennstoffzelle ermöglicht hohe Reichweiten bei kurzen Tankzeiten und – bei Nutzung von regenerativ erzeugtem Wasserstoff – einen emissionsfreien Betrieb von Elektrofahrzeugen. Gemeinsam mit dem schwedischen Unternehmen Powercell industrialisiert Bosch derzeit einen Brennstoffzellen-Stack. Neben dem Stack, der Wasserstoff in elektrische Energie wandelt, entwickelt Bosch alle wichtigen Systemkomponenten zur Serienreife.Rolling Chassis – Plattform für die Elektromobilität: Elektrischer Antrieb, Lenkung oder Bremse – Bosch hat alle Bausteine für die Elektromobilität im Portfolio. Im Rahmen einer Entwicklungskooperation mit dem Chassis- und Automobiltechnik-Experten Benteler zeigt das Unternehmen, wie die Integration aller Bosch-Erzeugnisse für Elektrofahrzeuge aussehen kann. Mit dem Rolling Chassis als Technologieträger verfolgt Bosch unter anderem das Ziel, Produkte gezielt für solche Anforderungen weiterzuentwickeln.eAchse – SiC-Technologie für leistungsstarke Elektrofahrzeuge: Mit der eAchse Performance präsentiert Bosch neue technische Lösungen, die Wirkungsgrad und Leistungsdichte im elektrischen Antrieb weiter steigern. Die neue Antriebs-einheit hat eine verbesserte Systemeffizienz von bis zu 96 Prozent, was die Reichweite im WLTP um bis zu sechs Prozent erhöht. Mit drei Kilowatt Leistung pro Kilogramm ist die Leistungsdichte zudem 50 Prozent höher als bei der bisherigen eAchse. Möglich wurde das durch den erstmaligen Einsatz von Siliziumkarbid-Halbleitern (SiC) in der Leistungselektronik sowie durch eine platzsparendere Anordnung von Elektromotor, Leistungselektronik und Getriebe.Connected Biking – Lösungen für das Radfahrerlebnis 2.0: Mit dem Bordcomputer Kiox bleiben Trainingsdaten wie Geschwindigkeit, Herzfrequenz oder die eigene Leistung während der Fahrt stets im Blick. Nach der Tour lassen sich die Daten in der Smartphone-App eBike Connect oder im Online-Portal auswerten. Die neue Premium-Funktion Lock ergänzt Kiox um einen digitalen Diebstahlschutz. Rundum vernetzt unterwegs sind eBiker auch mit dem neuen SmartphoneHub, der dank COBI.Bike App eine Vielzahl an Funktionen bietet – von Navigation und Fitnesstracking bis zur Verknüpfung mit Diensten und Apps von Drittanbietern wie Apple Health, Google Fit oder komoot.Intelligente Helfer: Sicherheit und Komfort für unterwegs und zu Hause Home Connect – erweiterte Plattform für alle : Bosch vergrößert sein Service-Angebot für das Residential IoT, also das Internet der Dinge für den gesamten privaten Wohnbereich. Home Connect, die offene IoT-Plattform rund um die Bosch-Hausgeräte und andere Hersteller, an der sich bereits rund 40 Partner beteiligen, wächst aus der Küche heraus ins ganze Haus. Von Mitte 2020 an lassen sich auch Beleuchtung und Beschattung, Entertainment oder Smart Gardening herstellerübergreifend über die App steuern. Die Zahl der Partnerunternehmen soll sich mehr als verdoppeln. Somit wird das Leben zu Hause noch komfortabler und effizienter.Bosch Smart Home – die neue Offenheit: Bosch Smart Home wird mit Apple HomeKit kompatibel. In Zukunft lässt sich das Bosch Smart Home System über die Apple Home App und den Sprachassistenten Siri steuern. Um den Kundennutzen weiter zu steigern, bietet Bosch Partnern künftig die Möglichkeit, Bosch Smart Home-Geräte und Dienste über eine Programmierschnittstelle (API) in ihre Angebote einzubinden.Application Store – alles unter einem Dach: Gerade im Bereich der Sicherheitstechnik spielt die IoT-Vernetzung eine entscheidende Rolle. Um für Video- und Sicherheitsanwendungen in gewerblichen Gebäuden Geräte, Software und Daten optimal aufeinander abzustimmen zu können, hat die Bosch-Tochtergesellschaft Security and Safety Things eigens eine offene IT-Plattform entwickelt. Dank der Plattform lassen sich beispielsweise die Kompatibilität von App und Anwendung im Handumdrehen testen und die Systeme schnell implementieren. Auf der CES sind beispielhafte Anwendungen im Bereich Connected Living und Mobility zu sehen.Immer und überall ein sicheres Gefühl: Das kompakte mobile Alarmgerät kann überall platziert werden, wo Sicherheit wichtig ist. Ob zu Hause, im Auto, im Wohnmobil oder im Gartenhaus – der neue Sensor wird in den intelligenten Rauchwarnmelder Twinguard integriert. Das Gerät ist sowohl mit Geräusch-, Bewegungs- und Luftdrucksensoren als auch mit GPS ausgestattet. Ermittelt das Gerät einen Eindringling, sendet es über Wifi oder den Internet-der-Dinge-Funktechnologiestandard LPWA (Low Power Wide Area) eine Warnmeldung aufs Smartphone des Benutzers.Bosch auf der CES 2020: PRESSEKONFERENZ: Montag, 6. Januar 2020 von 9:00 bis 10:30 Uhr (Lokalzeit), Ballrooms B, C und D im Mandalay Bay Hotel, Las Vegas, South Convention Center, Level 2 MESSESTAND: Dienstag bis Freitag, 7.-10. Januar 2020 in der Central Hall, Stand #12401 FOLGEN SIE den Bosch CES 2020 Highlights auch auf Twitter: #BoschCES PANELS MIT BOSCH-EXPERTEN: Mittwoch, 8. Januar 2020, von 10:15 –11:15Uhr (Lokalzeit) Veranstaltung zum Thema „Growth of Apprenticeships for ‘New Collar’ Jobs“ mit Charlie Ackerman, Senior Vice President of Human Resources, Las Vegas, South Convention Center

Software von Bosch Connected Industry sorgt für Produktivitätsschub in der Fertigung

25.11.2019

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Industrie 4.0

Software von Bosch Connected Industry sorgt für Produktivitätsschub in der Fertigung

Stuttgart / Nürnberg – Intelligente Software reduziert die Komplexität, vereinfacht die Prozesse – die Fabrik der Zukunft ist ohne dieses Werkzeug undenkbar. Bosch Connected Industry präsentiert auf der Fachmesse SPS in Nürnberg jetzt eine Lösung, die Fertigung und Logistik noch transparenter, effizienter und produktiver macht. Dazu stellt das Nexeed Industrial Application System Daten kompatibel und standardisiert zur Verfügung, liefert Informationen auf einen Blick. NEXEED ist das Gehirn der intelligenten Fabrik, in der jeder Mitarbeiter weiß, was wann wo zu tun ist,...null sagt Sven Hamann, Geschäftsführer von Bosch Connected Industry. Mittels offener Schnittstellen lässt sich die Bosch-Software auch leicht in gängige Industrieplattformen und in bestehende Infrastrukturen integrieren. „NEXEED haucht alten Anlagen neues Leben ein und macht sie fit für Industrie 4.0“, so Hamann. Das erleichtert den Einstieg in diese intelligente Form der Produktion und sorgt für überschaubare Investitionen. Dafür nutzt Bosch Connected Industry Lösungen, die bei Bosch erfolgreich zur Optimierung der Fertigung weltweit im Einsatz sind.Nexeed Industrial Application System für eine vernetzte Fertigung Beim Nexeed Industrial Application System setzt Bosch auf Interoperabilität: „Sämtliche Bestandteile des Systems sprechen die gleiche Sprache und arbeiten optimal zusammen. NEXEED bildet die Grundlage für eine vollvernetzte, transparente Fertigung“, erläutert Hamann. Die Basisfunktionalitäten erleichtern Anwendern und Administratoren durch einfache Bedienung, übersichtliches Stammdatenmanagement und individuell definierte Zugriffsrechte die Arbeit. Die Applikationen ermöglichen beispielsweise die Live-Überwachung von Produktionsprozessen oder die zentrale Verwaltung von IIoT-Geräten wie Router, Maschinensteuerungen und Sensoren. „Mit unseren Lösungen muss niemand mehr mit dem USB-Stick die Geräte einzeln updaten. Damit schließen wir konsequent Sicherheitslücken in der Fabrik“, erläutert Hamann. Bei Bedarf lässt sich das System um zusätzliche Applikationen oder fachspezifische Pakete erweitern. Signifikante Produktivitätssteigerung durch intelligente Software Durch die Verknüpfung von NEXEED mit der neuen Automatisierungsplattform ctrlX AUTOMATION von Bosch Rexroth lässt sich die Effizienz in der Fertigung erheblich steigern: „Industrie-4.0-Lösungen von Bosch sorgen für einen Produktivitätsschub. Mit der neuen Automatisierungsplattform verbessern wir die Gesamtanlageneffektivität von Maschinen um bis zu zehn Prozent. In Verbindung mit NEXEED können weitere zehn Prozent hinzukommen“, sagt Hamann. Höhere Verfügbarkeit, bessere Leistung, mehr Qualität: Die Bosch-Software trägt entscheidend dazu bei. Sie ermöglicht den Zugriff auf fertigungsrelevante Informationen in Echtzeit, zum Beispiel über den Status der Produktion oder den Bearbeitungszustand von einzelnen Bauteilen. Bei Störungen können Mitarbeiter so schneller reagieren oder diese dank vorbeugender Wartung komplett vermeiden. Software und Services für Industrie 4.0 stark nachgefragt Seit der Gründung 2018 hat Bosch Connected Industry sein Geschäft kräftig ausgebaut: NEXEED ist bereits bei rund 100 internationalen Kunden erfolgreich im Einsatz, darunter BMW, Sick und Trumpf. Anwender profitieren von der Erfahrung aus den Bosch-Werken und -Lagern: Sämtliche NEXEED-Lösungen werden dort entwickelt, getestet und evaluiert, bevor sie Bosch auf dem externen Markt anbietet. Inzwischen nutzen über 100 Bosch-Fabriken Lösungen aus dem NEXEED-Portfolio. Bosch Connected Industry auf der SPS: 26.-28.11.2019, Stand 450, Halle 7

Besser Parken mit Parkplatz-Sensorik von Bosch

11.07.2019

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Smart Home

Besser Parken mit Parkplatz-Sensorik von Bosch

Reutlingen – Der Parksuchverkehr und die damit verbundenen Emissionen, Falschparker und ungleichmäßig ausgelastete Parkplätze stellen Städte vor zahlreiche Herausforderungen. Der neue Parking Lot Sensor von Bosch löst diese Probleme, indem er die Parkraumraumbewirtschaftung in Städten effizienter gestaltet und dadurch die Lebensqualität in Städten verbessert.Frei oder belegt? Parksensorik-Lösungen basieren auf einem einfachen Konzept: ein Parkplatz wird mit einem Sensor ausgestattet, der in Echtzeit überprüft, ob dort ein Auto parkt oder der Parkplatz frei ist. Dabei eröffnen sie ein großes Potenzial, um die Lebensqualität in Städten zu verbessern. Der neu entwickelte Parking Lot Sensor von Bosch bündelt alle dazu erforderlichen Funktionen in einem kompakten Gehäuse. Die Genauigkeit von über 95 Prozent hat Bosch in zahlreichen Feldversuchen mit über 50 Fahrzeugtypen, mehr als 2 000 Sensoren und tausenden Parkvorgängen nachgewiesen und ermöglicht somit einen großflächigen und zuverlässigen Einsatz. Dass Parkplatz-Sensorik heute keine Zukunftsmusik mehr ist, zeigen die erfolgreichen Pilot-Projekte, die Bosch zusammen mit 25 europäischen Städten durchgeführt hat. Integrierte Kommunikation Viele Städte besitzen oder planen bereits heute eine Smart-City-Infrastruktur mit einem flächendeckenden Funknetzwerk. Diese Infrastruktur nutzt der Parking Lot Sensor für die drahtlose Kommunikation zwischen Sensor und zentraler Plattform. Zum Einsatz kommt das frei verfügbare, herstellerübergreifende LoRaWAN-Protokoll (Long Range Wide Area Network). Während andere Anbieter teilweise auf geschlossene Systeme setzen, verfolgt Bosch einen offenen Ansatz. Dadurch kann die Parkplatz-Sensorik flexibel und entsprechend der stadtspezifischen Anforderungen, als weiterer Baustein in das bisherige Smart-City-Projekt integriert werden. Vielfältige Anwendungsgebiete Parksensoren finden sich bereits in zahlreichen Anwendungsgebieten. Dazu zählen intelligente Parkleitsystemen, die den Parksuchverkehr und somit Geräusch- und Schadstoffemissionen reduzieren. Da zu Stoßzeiten bis zu einem Drittel des Verkehrs aus Parksuchverkehr besteht, sorgt Parkplatz-Sensorik für eine signifikante Entlastung der Verkehrssituation. Darüber hinaus können Falschparker auf gesperrten Flächen wie Feuerwehrzufahrten identifiziert und der Einsatz von Rettungskräften bei Notfällen erleichtert werden. Ein weiteres Anwendungsgebiet ist die Parkflächenkontrolle von Ladesäulen für Elektrofahrzeuge. Der Parking Lot Sensor unterstützt hier gleich doppelt: Zum einen ermittelt er freie Ladesäulen, die in einer App angezeigt werden können. Zum anderen entdeckt er missbräuchliche Nutzung, wenn die Ladestation zum Parken verwendet- oder die zulässige Nutzungsdauer überschritten wird. Des Weiteren misst der Parking Lot Sensor statistische Daten der tatsächlichen Parkkapazität in Stadtgebieten und ermöglicht somit eine zuverlässige Stadtplanung. Nicht zuletzt bietet die Digitalisierung von Städten durch Parkplatz-Sensorik viele weitere Chancen für innovative Service-Angebote im Smart-City-Bereich – etwa durch mobile Apps oder Konzepte wie die zeitweise Vermietung privater Stellplätze.

Bosch ermöglicht “Industrial IoT out of the box”

13.06.2019

Pressemeldung

Industrie 4.0

Bosch ermöglicht “Industrial IoT out of the box”

Reutlingen - Sensoren sind die Sinnesorgane der Fabrik der Zukunft. Mit den erhobenen Daten lassen sich Prozesse optimieren, Stillstandzeiten reduzieren und der Ausschuss wird verringert. Die Konsequenz: Produktion und Effektivität von Maschinen und Anlagen werden gesteigert und verbessert. Wie aber lässt sich der erste Schritt in Richtung Industrie 4.0 möglichst kosteneffizient realisieren? Bosch bündelt die Kompetenzen in der Sensorfertigung sowie die Automatisierungserfahrung von Bosch Rexroth und liefert mit dem Sensor Device „SCD - Sense Connect Detect“ (SCD) die Antwort. SCD erfasst Daten, die die Basis für die Effizienzsteigerung bilden.SCD – das Multi-Talent SCD ist mit vier verschiedenen Sensoren (Beschleunigungssensor, Temperatursensor, Lichtsensor, Magnetometer) ausgestattet. Von der Inbetriebnahme über die Produktionsphase bis hin zum Servicefall finden sich zahlreiche Anwendungsbeispiele, in denen SCD zu erheblichen Effizienzsteigerungen beiträgt. SCD erfasst Vibrationsprofile, deren Analyse Rückschlüsse auf den Verschleißstatus von Maschinen, Komponenten oder Werkzeugen ermöglichen. Schocks, die beispielsweise durch eine Kollision von Komponenten entstehen, werden aufgezeichnet. Die Umgebungstemperatur im Produktionsumfeld wird überwacht, um die Qualität der produzierten Komponenten sicherzustellen. Die Messung der Oberflächentemperatur von Maschinen und Komponenten ermöglicht es, Aussagen über den Verschleißstatus zu treffen. Der Lichtsensor überwacht den Status mehrerer Warnlampen, ohne dass eine Person direkt vor Ort sein muss. Mittels des Magnetsensors werden ferromagnetische Gegenstände erkannt, was das Zählen von Bewegungszyklen oder ggf. von produzierten Teilen ermöglicht, ferner wird der Stromfluss in Leitungen detektiert. SCD – dicht, kompakt, kabellos Ausgestattet mit einem wasser- und staubgeschütztem Gehäuse (Schutzklasse IP67), ist der Einsatz des SCD in rauen Industrieumgebungen ohne zusätzlichen Aufwand problemlos möglich. Das kabellose Sensor Device SCD lässt sich schnell und einfach am zu überwachenden Objekt anbringen. Hierfür bietet sich der Haftstreifen auf der Rückseite an, aber auch Kabelbinder oder Schrauben, die durch die im Gehäuse integrierten Befestigungslöcher zu einer positionssicheren Verbindung führen. SCD kann sowohl für die Erstausstattung an neuen Maschinen und Anlagen, als auch für ein Nachrüsten bestehender Maschinen und Anlagen eingesetzt werden, ohne dass in die vorhandene Steuerungstechnik eingegriffen und die Fertigung für die Installation, Integration und Inbetriebnahme unterbrochen wird. Dies ermöglichen zum einen die kompakte Bauform (71mm x 62mm x 9,1mm) zum anderen die Energieversorgung via Batterie sowie die kabellose Datenübertragung. SCD – die Lösung für IoT Praktiker Durch das SCD revolutioniert Bosch die Art und Weise, wie IoT-Praktiker Daten erfassen, visualisieren, speichern und zur weiteren Analyse versenden (.csv file). Die zugehörige App ist kostenlos über den Apple App Store / den Google Play Store verfügbar. Die Konfiguration ist in wenigen Minuten zu bewältigen. Sofort nach der Aktivierung liefert SCD Messdaten.

30.04.2018

Pressemeldung

Connected Devices and Solutions

Marco Lammer wird neuer Geschäftsführer von Bosch Connected Devices and Solutions

Reutlingen – Dr. Marco Lammer wird ab 1. Mai 2018 neuer Geschäftsführer der Bosch Connected Devices and Solutions GmbH. Er folgt in dieser Position auf Dr. Markus Lang, der eine neue Führungsaufgabe im Bereich Hardware für Künstliche Intelligenz innerhalb der Bosch-Gruppe übernimmt.Dr. Marco Lammer (45) startete seine Karriere bei Bosch im Jahr 2004. In seiner bisherigen Funktion als Vice President leitete er die Transformationsaktivitäten des Geschäftsbereichs Automotive Electronics. Von 2014 bis 2017 war er als Vice President Marketing und Business Strategy für die Marketing- und Geschäftsstrategie des Geschäftsbereiches verantwortlich. Davor übte er verschiedene Leitungsfunktionen bei der Bosch Solar Energy AG und der Robert Bosch GmbH aus. Intelligente und vernetzte Geräte vereinfachen unser Leben „Für unsere Kunden sind sensorbasierte, intelligente und vernetzte Geräte eine entscheidende Voraussetzung auf ihrem Weg zur Digitalisierung“, sagt Harald Kröger, Bereichsvorstand bei Automotive Electronics. „Mit der stärkeren Fokussierung auf Marketing und Vertrieb ist Bosch Connected Devices and Solutions bestens aufgestellt, um gemeinsam mit Kunden und Partnern technische Lösungen zu entwickeln, die das Leben einfacher, effizienter und sicherer machen.“

Notruf-System zum Nachrüsten

27.03.2018

Pressemeldung

Vernetzte Mobilität

Notruf-System zum Nachrüsten

Reutlingen – Ab dem 31. März 2018 ist das europäische Notrufsystem "eCall" für alle Neuwagen aus einer neuen Modellreihe Pflicht: Die innovative Technik rettet Menschenleben, indem sie bei einem Unfall automatisch den Rettungsdienst verständigt. Ältere Modelle und Gebrauchtwagen, die noch nicht über das eingebaute System verfügen, lassen sich nun mit dem Unfallmeldestecker einfach und kostengünstig nachrüsten.Im Schnitt ist ein Pkw in Deutschland 9,3 Jahre alt, so dass viele Autofahrer noch lange auf Nachrüstlösungen angewiesen sind. Laut Berechnung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) wird es fast zehn Jahre dauern, bis auch nur die Hälfte aller Autos tatsächlich einen eCall an Bord hat. Dieser kann bei einem Unfall jedoch die entscheidenden Sekunden ausmachen: In vielen Fällen sind Fahrer oder Insassen schwer verletzt oder stehen unter Schock, so dass sie selbst keine Hilfe anfordern können. Laut GDV hat der Unfallmeldedienst allein im vergangenen Jahr bei 280 Unfällen schnelle Hilfe organisiert, insgesamt gingen 2017 über den UMD mehr als 600 Pannen- und Unfallmeldungen in der Notrufzentrale der Autoversicherer ein. Kernstück des Notruf-Systems ist ein mit Beschleunigungssensoren ausgestatteter Stecker für den Zigarettenanzünder, der sogenannte Unfallmeldestecker, in Kombination mit einer App für das Smartphone. Nachrüstbarer Schutzengel Registriert der Unfallmeldestecker einen Unfall, sendet er diese Information an die App auf dem Smartphone, das sich über Bluetooth mit dem Unfallmeldestecker verbindet. Beschleunigungssensoren und Intelligente Algorithmen erkennen dabei die Schwere der Kollision. Die App übermittelt daraufhin in Echtzeit diese Informationen sowie die GPS-Daten automatisch über das Smartphone an die Notrufzentrale der Autoversicherer und stellt eine Sprechverbindung zwischen dem Fahrzeug und der Notrufzentrale her. Ist der Fahrer nicht ansprechbar und die übermittelten Daten weisen auf einen schweren Unfall hin, alarmieren die erfahrenen Mitarbeiter der Notrufzentrale sofort die Rettungsleitstelle vor Ort. Der Unfallmeldedienst hilft den Autofahrern jedoch nicht nur im Falle eines schweren Unfalls, sondern auch bei Blechschäden oder Pannen: Registriert der Unfallmeldestecker nur einen leichten Aufprall oder fordert der Autofahrer manuell Hilfe an, kann direkt Kontakt mit der eigenen Versicherung aufgenommen werden, welche über die nächsten Schritte informiert. Pkw-Besitzer, die ihren Wagen mit dem UMD nachrüsten wollen, erhalten den Stecker für einen geringen Jahresbeitrag direkt bei ihrer Kfz-Versicherung.

CES 2018: Bosch setzt auf das Geschäft mit der smarten Stadt

08.01.2018

Pressemeldung

Wirtschaft

CES 2018: Bosch setzt auf das Geschäft mit der smarten Stadt

Las Vegas – Immer mehr Menschen zieht es in die Stadt: Bis 2050 werden laut den Vereinten Nationen rund zwei Drittel der Weltbevölkerung in urbanen Zentren leben – 2014 war es noch etwa die Hälfte. Mit der fortschreitenden Urbanisierung steigen auch die Herausforderungen an das städtische Leben. Entsprechend hoch ist schon heute der Bedarf an intelligenten Lösungen. „Wir müssen Städte neu denken. Ein Schlüssel sind Technologien, die Cities smart und lebenswert machen“, sagte Dr. Stefan Hartung, Mitglied der Bosch-Geschäftsführung auf der CES in Las Vegas. „Ohne Intelligenz wird keine Stadt auf Dauer überleben – ihr droht der Kollaps.“Bosch arbeitet daran, Städte und Gemeinden für die Zukunft zu rüsten. Intelligente Mobilität, bessere Luft, mehr Komfort und höhere Sicherheit sowie viele neue Dienstleistungen, kurz: deutlich mehr Lebensqualität in Stadt und Nachbarschaft ist das Ziel. „Für die Smart City bietet Bosch wie kaum ein anderes Unternehmen ein umfassendes Produktportfolio, domänenübergreifende Expertise sowie eine hohe Kompetenz bei Sensorik, Software und Services – und das aus einer Hand“, so Hartung. Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen präsentiert auf der weltgrößten Elektronikmesse CES 2018 vom 9. bis 12. Januar zahlreiche neue Lösungen, die eine Stadt smart machen – von einer neuen, kompakten Box, die die Luftqualität in Echtzeit misst und analysiert, über ein System, das den Wasserstand von Flüssen digital überwacht und frühzeitig vor einer bevorstehenden Überflutung warnt, bis hin zu einem vollautomatisierten Parkplatzservice, der den Fahrer entlastet. Für mehr Geschäft: Smart-City-Markt boomt Manche Metropolen sind bereits heute Synonym für eine Smart City – etwa Barcelona, Seoul oder London. Auf der ganzen Welt investieren große und kleine Gemeinden in Smart-City-Technologien. Nach einer von Bosch in Auftrag gegebenen Studie wächst der Markt jährlich um 19 Prozent und wird 2020 ein Volumen von 800 Milliarden US-Dollar (680 Milliarden Euro) erreichen. Bosch verspricht sich davon große Chancen und setzt auf Smart Cities: „Die Smart City war lange eine Vision, wir verhelfen ihr jetzt zur Realität. Bosch ist optimal aufgestellt, um den Weg in die intelligent vernetzte Stadt technisch und wirtschaftlich zum Erfolg zu machen“, so Hartung. Das Unternehmen ist derzeit an 14 umfassenden Smart City-Projekten beteiligt, unter anderem in San Francisco, Singapur, Tianjin, Berlin und Stuttgart. Weitere sollen folgen. In bereichsübergreifenden Projekten hat das Unternehmen innerhalb der vergangenen zwei Jahre seinen Umsatz bereits verdoppelt auf gut eine Milliarde Euro – mit weiter steigender Tendenz. Die Smart City war lange eine Vision, wir verhelfen ihr jetzt zur Realität. Bosch ist optimal aufgestellt, um den Weg in die intelligent vernetzte Stadt technisch und wirtschaftlich zum Erfolg zu machen....Dr. Stefan Hartung, Mitglied der Bosch-Geschäftsführung In San Leandro bei San Francisco beispielsweise hat das Unternehmen rund 5 000 Straßenlaternen mit intelligenter LED-Beleuchtung und einer Fernverwaltung des Beleuchtungssystems ausgestattet. So gehen die Leuchten nur dann an, wenn tatsächlich Licht gebraucht wird. Mit dieser Lösung kann San Leandro in den kommenden 15 Jahren rund acht Millionen Dollar einsparen. „Unsere smarten Lösungen für kleine oder große Städte helfen, Energie zu sparen und schonen dabei auch den Geldbeutel“, sagte Mike Mansuetti, Präsident von Bosch Nordamerika auf der Bosch CES-Pressekonferenz. Zudem kann mithilfe der Sensoren die Luftqualität in der 100 000-Einwohner-Stadt gemessen und analysiert werden, während die Kameras den Verkehr im Falle eines Staus selbständig umleiten können. Für mehr Vernetzung: IoT und Künstliche Intelligenz Eine wesentliche Voraussetzung für die vernetzte Stadt wurde mit dem Internet der Dinge (IoT) geschaffen. Dieses hält Einzug in alle Bereiche: Laut Gartner-Studie sollen weltweit bis 2020 rund 230 Millionen Häuser intelligent vernetzt sein – das sind rund 15 Prozent aller Haushalte. Auch hier ist das Potenzial groß: Der Markt wird auf 250 Milliarden US-Dollar im Jahr 2020 geschätzt. Zum gleichen Zeitpunkt werden mehr als 20 Milliarden Geräte weltweit miteinander vernetzt sein – Rauchmelder, Alarmanlagen, Stromzähler, elektrische Helfer in Küche und Waschkeller und vieles mehr. „Bosch hat das Potenzial frühzeitig erkannt“, sagte Hartung. „Bereits heute sind mehr als die Hälfte unserer elektronischen Produktgruppen vernetzbar – bis 2020 sollen es alle sein. Und nicht nur das: Zu jedem Produkt wollen wir darauf basierende Services anbieten.“ Ein weiterer Treiber für die rasante Entwicklung von Smart Cities ist die Künstliche Intelligenz (KI). Bosch will die Forschung in diesem Bereich weiter ausbauen. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen ein Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz eröffnet, das heute rund 100 Mitarbeiter an den Standorten Renningen, Palo Alto und Bengaluru beschäftigt. Bis 2021 investiert Bosch rund 300 Millionen Euro in den Ausbau. Das Unternehmen geht davon aus, dass in zehn Jahren kaum ein Produkt ohne KI denkbar sein wird. Für bessere Luft: Climo schafft Basis für gezielte Maßnahmen Luftqualität zählt zu den größten Herausforderungen von Städten. Dank smarter Technologien können Städte schneller und gezielter Maßnahmen für die Verbesserung der Luftqualität ergreifen. Voraussetzung dafür ist die präzise Ermittlung von Messwerten. Auf der CES 2018 zeigt Bosch eine neue Lösung, die das Unternehmen gemeinsam mit Intel entwickelt hat: das Mikroklima-Monitoringsystem Climo. Climo misst und analysiert zwölf Parameter, die für die Luftqualität wichtig sind – darunter verschiedene Gase wie Kohlendioxid und Stickoxid, aber auch Temperatur und relative Feuchtigkeit. Das Gerät ist hundertmal kleiner als herkömmliche Systeme und kostet nur ein Zehntel. Climo wurde mit dem CES Honoree Innovation Award in der Kategorie ‚Smart Cities‘ ausgezeichnet. Für frühzeitige Warnung: Digitale Überwachung von Flüssen Der Klimawandel verändert in vielen Regionen der Welt das Wetter. Forscher rechnen mit häufiger auftretenden Überschwemmungen durch Starkregenfälle. Bisher werden die Pegelstände von Flüssen durch mechanische Mittel gemessen. Bis die Daten für Dritte verfügbar sind, können Stunden vergehen. Nicht so beim Flood Monitoring System, das Bosch auf der CES 2018 erstmals vorstellt. Dies kann den Wasserstand von Flüssen oder anderen stadtnahen Gewässern in Echtzeit digital überwachen und frühzeitig vor einer bevorstehenden Überflutung warnen. In einem Pilotprojekt testet Bosch das neue System am Neckar bei Ludwigsburg: Ultraschallsensoren oder Kameras verfolgen dort Veränderungen von Wasserpegel, Wassergeschwindigkeit und Durchflussleistung. Die Daten werden an die Bosch IoT Cloud geschickt und ausgewertet. Wird eine kritische Grenze erreicht, erhält die Stadtverwaltung oder betroffene Bewohner und Geschäftsinhaber frühzeitig ein Signal per SMS. Sie können so rechtzeitig Maßnahmen einleiten, um sich vor Flut oder Hochwasserschäden zu schützen. Interesse an der Lösung gibt es unter anderem von indischen und südamerikanischen Kommunen, die häufig mit Überschwemmungen zu kämpfen haben. Für mehr Zeit: Vernetztes Parken Der städtische Verkehr wird bis 2050 um rund ein Drittel zunehmen. Bosch arbeitet daran, die Mobilität von morgen unfallfrei, stressfrei und emissionsfrei zu gestalten. Zahlreiche Lösungen auf dem Weg zu diesem Ziel präsentiert das Unternehmen auf der CES 2018. Bei rund der Hälfte der Smart City-Projekte von Bosch spielen Lösungen für den städtischen Verkehr eine Rolle. Parken ist dabei ein Fokusthema. Mehr als 40 Stunden jährlich verbringen amerikanische Autofahrer heutzutage im Stau und verschwenden dabei gut 160 Milliarden Dollar. Rund ein Drittel davon entsteht allein durch die Suche nach einem Parkplatz. Bosch schafft Abhilfe: Mit Community-based Parking nimmt das Unternehmen Autofahrern die Suche nach einer passenden Parklücke ab. Im Vorbeifahren erkennt und vermisst das Auto Lücken zwischen parkenden Fahrzeugen und überträgt sie in Echtzeit in eine digitale Karte. So können sich Autofahrer direkt zu freien Parkplätzen navigieren lassen. Bosch erprobt den Service bereits in deutschen Städten, darunter Stuttgart. In diesem Jahr folgen bis zu 20 amerikanische Metropolen wie Los Angeles, Miami und Boston. Im ersten Quartal 2018 starten Bosch und Daimler darüber hinaus einen neuen Parkplatzservice: das Automated Valet Parking. Autos suchen sich im Parkhaus des Mercedes-Benz Museums in Stuttgart fahrerlos einen Parkplatz und parken ein. Das sorgt für weniger Stress – und effizientere Parkraumnutzung: Bis zu 20 Prozent mehr Fahrzeuge passen so auf die gleiche Fläche. Möglich wird das vollautomatisierte Parken unter anderem mithilfe einer intelligenten Parkhaus-Infrastruktur, die mit der Technik des Fahrzeugs vernetzt ist. Für diese Lösung zum fahrerlosen Parken erhielt Bosch jüngst einen Frost & Sullivan 2017 Technology Innovation Award. Für weniger Energie und Kosten: Bosch DC Microgrids Städte tragen heute laut dem Weltklimarat (IPCC) rund 75 Prozent zum globalen Energieverbrauch bei. Allein 40 Prozent davon werden durch Gebäude verursacht. Bis 2035 wird der Energieverbrauch weltweit um 30 Prozent steigen, so der BP Energy Outlook 2035 . Bosch hat zahlreiche Lösungen, die durch intelligentes Energiemanagement den Stromverbrauch senken können: Ein Beispiel ist das Bosch DC Microgrid, das sich für die Stromversorgung größerer Gebäude oder Gebäudekomplexe eignet. Microgrids sind besonders umweltschonend, da sie ihre Energie in der Regel aus erneuerbaren Quellen beziehen. Gegenüber herkömmlichen Kraftwerken können DC Microgrids bis zu zehn Prozent Energie einsparen. Zudem sind sie durch ihre Autarkie zuverlässige Stromlieferanten, falls die Standardversorgung aus Wetter- oder Sicherheitsgründen ausfällt. Bosch auf der CES 2018 PRESSEKONFERENZ: Montag, 08.01.2018, 08:00 – 08:45 Uhr (Lokalzeit) im Mandalay Bay Hotel, South Convention Center, Level 2 ; Mandalay Bay Ballrooms B, C & D MESSE: Dienstag bis Freitag, 09. – 12.01.2018 , Central Hall, Stand #14028 FOLGEN SIE den Bosch CES 2018 Highlights auf Twitter: #BoschCES PANELS MIT BOSCH-EXPERTEN: Dienstag, 09.01.2018; 13:30 – 15:15 Uhr (Lokalzeit): Session “ Connect2Car: Next-Gen Automobility ” mit Kay Stepper, Vice President Bosch North America, Leiter Fahrerassistenz-Systeme und Automatisiertes Fahren, Las Vegas, Convention Center, North Hall, N256 Mittwoch, 10.01.2018; 13:45 – 14:30 Uhr (Lokalzeit): Session “ Connected Vehicles in Connected Ecosystems ” mit Mike Mansuetti, President Bosch North America, Smart Cities Conference, Westgate. Donnerstag, 11.01.2018; 11:30 – 12:30 Uhr (Lokalzeit): Session “ The Future of Robots at Work and Home ” mit Phil Roan, Senior Engineer Robotics, BSH Hausgeräte GmbH, Las Vegas Convention Center, North Hall, N258