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CES 2020: Bosch setzt Maßstäbe bei künstlicher Intelligenz

06.01.2020

Pressemeldung

Wirtschaft

CES 2020: Bosch setzt Maßstäbe bei künstlicher Intelligenz

Las Vegas – Egal ob beim automatisierten Fahren, im Smart Home oder in der Produktion: Künstliche Intelligenz (KI) ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Bosch setzt KI und das Internet der Dinge (IoT) ein, um das Leben für den Menschen zu erleichtern und so sicher wie möglich zu gestalten. Das Motto des Technologie- und Dienstleistungsunternehmens lautet hier: „Beneficial AI. Building trust together“. Der Fokus liegt auf robuster und sicherer KI zur Herstellung von smarten Produkten. Wie diese aussehen, zeigt Bosch auf der diesjährigen CES. So feiert auf der weltgrößten Messe für Konsumelektronik der Virtual Visor, eine KI-basierte, digitale Fahrzeugsonnenblende von Bosch Weltpremiere. Das Produkt hat ebenso einen CES® Innovation Award gewonnen wie Boschs 3D-Display fürs Auto.Zu den weiteren KI-Highlights des Unternehmens auf der Messe zählen eine Anwendung für die vorausschauende Wartung der Raumstation ISS, ein System zum Beobachten des Fahrzeuginnenraums sowie eine smarte Plattform für die medizinische Diagnose. „Die Lösungen, die wir auf der CES zeigen, verdeutlichen: Bosch will auch im Bereich der KI zum Innovationsführer werden“, sagt Bosch-Geschäftsführer Michael Bolle. „Ab 2025 enthält jedes Bosch-Produkt künstliche Intelligenz oder wurde mit ihrer Hilfe entwickelt beziehungsweise produziert.“ Das weltweite Marktvolumen für KI-Anwendungen soll in diesem Zeitraum bei rund 120 Milliarden US-Dollar liegen. Das ist zwölf Mal so viel wie 2018 (Quelle: Tractica ). Ein Potenzial, das Bosch nutzen will: Schon heute investiert das Unternehmen jedes Jahr 3,7 Milliarden Euro in die Software-Entwicklung und beschäftigt derzeit bereits mehr als 30 000 Software-Entwickler. 1 000 Mitarbeiter beschäftigen sich bei Bosch mit KI. Darüber hinaus hat Bosch ein umfangreiches Schulungsprogramm ins Leben gerufen: „Innerhalb der kommenden zwei Jahre werden wir annähernd 20 000 Mitarbeiter fit für KI machen“, erklärt Bolle. „Wir müssen nicht nur in die künstliche, sondern auch in menschliche Intelligenz investieren.“ Das Programm beinhaltet Trainingsformate für Führungskräfte, Entwicklungsingenieure und KI-Entwickler auf drei unterschiedlichen Niveaus und schließt Leitlinien für den verantwortungsvollen Umgang mit KI ein. Hierfür hat Bosch einen eigenen KI-Kodex erarbeitet, der die Fragen nach KI-Sicherheit und -Ethik aufgreift. Das Unternehmen will damit und mit seinem Know-how Vertrauen schaffen, bei Kunden wie bei Partnern: „Wer sowohl technische als auch ethische Prinzipien verinnerlicht hat, weiß, welchen Stellenwert Datensicherheit und -hoheit haben“, ist Bolle überzeugt. „Vertrauen ist sozusagen die Produktqualität der digitalen Welt.“Kompetenz rettet Leben Eine zentrale Kernkompetenz der Zukunft sieht Bosch in der industriellen Anwendung künstlicher Intelligenz. „Uns geht es mit künstlicher Intelligenz nicht darum, den Menschen zu modellieren, sondern die Technik zum Nutzen des Menschen zu optimieren“, betont Bolle. „Industrielle KI muss daher sicher, robust und erklärbar sein.“ Dabei soll laut Bosch der Mensch stets die Kontrolle behalten, egal ob auf der Straße, zu Hause oder in der Industrie. Dass der Mensch von zuverlässigen Maschinen profitiert, hat das Unternehmen bereits in der Vergangenheit als Pionier in der Entwicklung von lebensrettenden Fahrsicherheitssystemen wie ABS, ESP oder dem Airbag-Steuergerät bewiesen. Mit KI lassen sich auch Fahrerassistenzsysteme noch effizienter und intelligenter machen: Wenn etwa die KI-Kamera von Bosch fürs automatisierte Fahren auch teilweise verdeckte Fußgänger erkennt, kann der automatische Notbremsassistent noch zuverlässiger reagieren. Aus „Technik fürs Leben“ wird bei Bosch lernende Technik fürs Leben.Bosch investiert 100 Millionen Euro in KI-Campus Innovationen bedürfen Investitionen. Neben Aufwendungen für die Software-Entwicklung investiert Bosch weltweit in Köpfe und Kompetenzzentren. So stellt das Unternehmen 100 Millionen Euro für den Bau eines neuen KI-Campus in Tübingen, Deutschland, bereit. Der Bezug des neuen Forschungskomplexes ist für Ende 2022 angedacht. Dieser wird dann rund 700 KI-Experten Raum für den kreativen und produktiven Austausch bieten. Die Experten stammen dabei von Bosch, von externen Start-ups sowie von öffentlichen Forschungseinrichtungen. Der neue Campus soll den Experten-Austausch im Cyber Valley stärken. „Gemeinsam Vertrauen schaffen“ wird hier gelebt werden. Bosch ist Gründungsmitglied des 2016 ins Leben gerufenen Cyber Valley . In dieser Forschungskooperation bündeln Partner aus Industrie, Wissenschaft und Politik die Kräfte, um die KI-Forschung voranzutreiben und Erkenntnisse der Grundlagenforschung rasch in konkrete industrielle Anwendungen zu überführen. Zudem unterhält Bosch im Rahmen seines Bosch Center for Artificial Intelligence (BCAI) weltweit sieben Standorte – unter anderem in den USA in Sunnyvale, Kalifornien, und in Pittsburgh, Pennsylvania. Im BCAI arbeiten derzeit insgesamt rund 250 KI-Spezialisten an mehr als 150 Projekten aus den Bereichen Mobilität, Produktion, Smart Home und Landwirtschaft.Weltneuheit Virtual Visor stammt aus den USA Die kreativen KI-Köpfe bei Bosch entwickeln Produktinnovationen für die Bereiche Mobility, Smart Home oder Industrie 4.0. Die KI-Weltneuheit aus dem Fahrzeugbereich, mit der das Unternehmen in Las Vegas Weltpremiere feiert, stammt aus den USA: Der Virtual Visor ist eine transparente digitale Sonnenblende. Ein durchsichtiges LCD-Display wird mit der Insassenbeobachtungskamera verbunden, die die Position der Augen des Fahrers erkennt. Anhand intelligenter Algorithmen wertet die virtuelle Sonnenblende diese Informationen aus und verdunkelt auf dem Display ausschließlich den Teilbereich, in dem die Sonne den Fahrer blenden würden. Der Virtual Visor hat beim CES® Best of Innovation Award die höchste Punktzahl in seiner Kategorie gewonnen. Gleiches gilt für das neue 3D-Display von Bosch. Es erzeugt mithilfe einer passiven 3D-Technik einen real empfundenen dreidimensionalen Effekt von Bildern und Warnsignalen. Dadurch lassen sich Informationen schneller erfassen als auf herkömmlichen Bildschirmen. Die Verkehrssicherheit steigt. Zusätzliche Sicherheit bietet auch das neue System zur Innenraumbeobachtung von Fahrzeugen. Wenn der Fahrer müde ist oder seinen Blick aufs Smartphone abwendet, erkennt dies das System anhand der Bewegung der Augenlider, der Blickrichtung und der Kopfhaltung – und warnt ihn vor kritischen Situationen. Darüber hinaus erfasst es den Fahrzeuginnenraum und stellt fest, wie viele Fahrgäste sich an Bord befinden, wo und in welcher Position sie sitzen. So können Sicherheitssysteme wie Airbags im Notfall optimal ausgelöst werden. Mit Fahrerassistenzsystemen hat Bosch seinen Umsatz 2019 um zwölf Prozent auf rund zwei Milliarden Euro gesteigert. Sie ebnen den Weg zum automatisierten Fahren. Sind Fahrzeuge in Zukunft auf Teilstrecken wie der Autobahn teilautomatisiert unterwegs, wird die Fahrerbeobachtung zum unverzichtbaren Begleiter: Die Kamera achtet darauf, dass der Fahrer das Steuer jederzeit wieder sicher übernehmen kann. Bis 2022 wird das Unternehmen für das automatisierte Fahren rund vier Milliarden Euro aufwenden und mehr als 5 000 Ingenieure beschäftigen. Um das Portfolio in diesem Bereich sensortechnisch zu vervollständigen, steigt Bosch in die Serienentwicklung von Lidarsensoren ein. Neben Radar und Kamera bilden sie die unabdingbare dritte Sensortechnik. Als Fernbereichslidar erkennt der Bosch-Sensor auch nichtmetallische Objekte in großer Entfernung wie beispielsweise Steine auf der Straße.Bosch-KI kommt im Weltall und in der Medizin zum Einsatz Hoch hinaus will das Unternehmen mit seinem Sensorsystem SoundSee, das bereits Ende 2019 ins All geschickt wurde. Dieses wird vom autonom fliegenden NASA-Roboter Astrobee aus in der Raumstation ISS ungewöhnliche Geräusche herausfiltern, mithilfe von KI-Algorithmen analysieren und signalisieren, wann eine Wartung erforderlich ist. Die Audio-Dateien werden ab Frühjahr 2020 an eine von der NASA spezifizierte Bodenkontrollstation im Bosch-Forschungszentrum Pittsburgh gesendet. SoundSee, das kaum größer als eine Brotdose ist, wurde in den USA zusammen mit Astrobotic im Rahmen einer NASA-Forschungskooperation entwickelt.Ganz erdverbunden aber nicht weniger innovativ zeigt sich Vivalution – eine smarte Plattform, die bei der medizinischen Diagnose unterstützt. Vivalution kann die Proben von Blut und anderen Körperflüssigkeiten mikroskopisch vergrößern und digital abbilden sowie mithilfe von künstlicher Intelligenz analysieren. Es ist in der Lage, Unregelmäßigkeiten in Zellen schnell und präzise zu erkennen und Ärzte bei Auswertung und Diagnose zu unterstützen.Smartglasses Light Drive macht alltägliche Brillen smart Auch jenseits von KI-Anwendungen zeigt Bosch auf der CES zahlreiche Neuheiten. Beispielsweise mit dem Smartglasses Light Drive System , der weltweit ersten sensorbasierten Lösung, die es ermöglicht, eine alltägliche Brille smart zu machen. Sie ist gut ein Drittel schmaler als auf dem Markt befindliche Lösungen und wiegt weniger als zehn Gramm. Die gestochen scharfen Bilder, die selbst bei direkter Sonneneinstrahlung gut erkennbar ins Sichtfeld projiziert werden, reichen von Navigationsinformationen und Textnachrichten über Kalendereinträge bis zu Betriebsanleitungen – je nachdem welche Informationen vom Smartphone oder der Smartwatch empfangen werden. Mit dem Technologieträger IoT Shuttle zeigt Bosch auf der CES, welche Lösungen das Unternehmen Automobilherstellern und Mobility Service Providern für die Elektrifizierung, Automatisierung, Vernetzung und Personalisierung von Shuttlefahrzeugen anbietet. Das Angebot umfasst neben Komponenten nahtlos vernetzte Mobilitätsdienste. Mit diesen können Betreiber ihre Flottenfahrzeuge flexibel einsetzen, verwalten, laden und warten sowie jede Fahrt sicher machen. Auf dem Bosch-Stand zu sehen sind außerdem verbesserte Antriebs- und Sensortechniken für die vernetzte und emissionsfreie Mobilität der Zukunft.Aus der Küche ins ganze Haus: Erweitertes Angebot für das Residential IoT Bosch vergrößert sein Service-Angebot für das Residential IoT, also das Internet der Dinge für den gesamten privaten Wohnbereich. Highlight ist hier die offene Plattform Home Connect, die auf der CES präsentiert wird. Von Mitte 2020 an lassen sich auch Beleuchtung und Beschattung, Entertainment oder Smart Gardening herstellerübergreifend über eine App steuern. Die Zahl der Partnerunternehmen liegt derzeit bei 40 und soll sich mehr als verdoppeln. Damit will Bosch das Leben zu Hause noch komfortabler und effizienter machen.Intelligente Technik schützt das Klima Die Klammer um innovative Produkte bildet das unternehmerische Handeln von Bosch. „Wir wollen ökonomische, ökologische und soziale Verantwortung in Einklang bringen.“ Ein großes Anliegen ist dabei auch der Klimaschutz. „Bosch entwickelt nicht nur umweltfreundliche Lösungen, sondern geht selbst mit gutem Beispiel voran“, erklärt Bolle. „Bis Ende 2020 werden alle unsere 400 Standorte weltweit klimaneutral gestellt sein und von der Entwicklung über die Produktion bis zur Verwaltung keinen CO2-Fußabdruck mehr hinterlassen. Für die deutschen Standorte haben wir das bereits realisiert.“ Auch hierfür kommt künstliche Intelligenz zum Einsatz: An einzelnen Standorten nutzt beispielsweise eine unternehmenseigene Energieplattform intelligente Algorithmen, um Abweichungen im Energieverbrauch zu identifizieren. Allein dadurch konnte in einigen Produktionswerken der CO2-Ausstoß innerhalb der vergangen zwei Jahre um mehr als zehn Prozent gesenkt werden. Hält man sich vor Augen, dass Bosch insgesamt 270 solcher Werke betreibt, lässt sich das enorme Einsparpotenzial erahnen. Bolle: „Und so zeigt der Auftritt auf der CES: Bosch hat mit KI in vielfacher Hinsicht Großes vor.“

CES 2020: Bosch zeigt intelligente Technik fürs Leben

06.01.2020

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Smart Home

CES 2020: Bosch zeigt intelligente Technik fürs Leben

Stuttgart/Las Vegas – Bosch präsentiert sich vom 7. bis 10. Januar 2020 auf der CES® 2020 in Las Vegas, Central Hall, Stand-Nr. #12401 mit vernetzten Produkten für die Mobilität und das Zuhause. Zu den Highlights auf der Messe gehören Lösungen, die künstliche Intelligenz (KI) nutzen oder mit ihrer Hilfe entwickelt beziehungsweise produziert werden. Das internationale Technologie- und Dienstleistungsunternehmen will KI für Menschen sicher, robust und nachvollziehbar machen, egal ob in der Produktion, im Smart Home oder beim automatisierten Fahren.CES 2020 Innovation Awards: Ausgezeichnete Lösungen von Bosch Bosch hat zur CES 2020 gleich zweimal die höchste Punktzahl bei den Innovation Awards erzielt und drei weitere Auszeichnungen als „Honoree“ geholt. Die CES Innovation Awards werden von der Consumer Technology Association (CTA) gefördert und jährlich in 28 Kategorien vergeben. Sie sind ein Indikator für die Trends der Zukunft. Neben dem 3D-Display fürs Auto erhielt eine Weltneuheit aus dem Bereich Car Multimedia den begehrten Best of Innnovation Award – die digitale Auto-Sonnenblende Virtual Visor. Beide Innovationen wurden zusätzlich mit einem Honoree in einer weiteren Kategorie geehrt. Der dritte Honoree geht an das Bosch Vivalution (Markenname wurde geändert) – eine smarte Plattform für die medizinische Diagnose.Weltneuheit: Virtual Visor – die transparente digitale Sonnenblende (AI inside): Herkömmliche Sonnenblenden schützen Autofahrer vor störendem Gegenlicht. Einmal heruntergeklappt, versperren sie allerdings oft auch große Teile des Sichtfeldes. Dieses Problem löst Bosch mit einem neuen transparenten LCD-Display, das die lichtundurchlässige Blende im Auto ersetzt. Der Virtual Visor wird mit der Insassenbeobachtungskamera verbunden, die die Position der Augen des Fahrers erkennt. Anhand intelligenter Algorithmen wertet die virtuelle Sonnenblende diese Informationen aus und verdunkelt auf dem Display ausschließlich den Teilbereich, in dem die Sonne oder andere Lichtquellen den Fahrer blenden würden. Der Rest bleibt durchsichtig und verdeckt nicht mehr die Sicht auf das Verkehrsgeschehen.3D-Display – die dritte Dimension im Cockpit: Das neue 3D-Display von Bosch erzeugt mithilfe einer passiven 3D-Technik einen real empfundenen dreidimensionalen Effekt von Bildern und Warnsignalen. Dadurch lassen sich Informationen schneller erfassen als auf herkömmlichen Bildschirmen. Der Fahrer ist dadurch weniger abgelenkt. Das System für die räumliche Darstellung kommt ganz ohne Zusatztechniken wie Eyetracking oder 3D-Brille aus.Vivalution (Markenname wurde geändert) – smarte Plattform für die medizinische Diagnose (AI inside): Vivalution von Bosch kann Proben von Blut und anderen Körperflüssigkeiten mikroskopisch vergrößern und digital abbilden sowie mithilfe von KI-Algorithmen analysieren. Mittels maschinellem Lernen wurde das Gerät bereits mit mehr als 30 000 Bildern und rund 9 Millionen Datenpunkten von Zellen trainiert – und es lernt weiter. So ist es in der Lage, Unregelmäßigkeiten in Zellen schnell und präzise zu erkennen und Ärzte bei Auswertung und Diagnose zu unterstützen.Das muss man von Bosch gesehen haben Soundsee – intelligentes Gehör für die ISS (AI inside): Kaum größer als eine Vesperbox steckt Soundsee von Bosch voller neuester künstlicher Intelligenz (KI). Diese kommt nun erstmals im Weltall zum Einsatz: Vom autonom fliegenden NASA-Roboter Astrobee aus wird das Sensorsystem in der Raumstation ISS anhand integrierter Mikrofone Umgebungsgeräusch einfangen und diese mithilfe von KI-Algorithmen analysieren. So kann Soundsee ungewöhnliche Geräusche herausfiltern und signalisieren, wann eine Wartung erforderlich ist. Die Audio-Dateien werden ab Frühjahr 2020 an eine von der NASA spezifizierte Bodenkontrollstation im Bosch-Forschungszentrum Pittsburgh gesendet. Soundsee wurde zusammen mit Astrobotic im Rahmen einer NASA-Forschungskooperation entwickelt.Smartglasses Light Drive – Informationen immer im Blick: Mit Smartglasses Light Drive präsentiert Bosch Sensortec die weltweit erste Lösung, die es ermöglicht, eine alltägliche Brille smart zu machen. Das integrierte Projektionssystem besteht aus MEMS-Spiegeln, optischen Elementen, Sensoren und intelligenter Software-Anbindung. Das Smartglasses Light Drive ist gut ein Drittel schmaler als bisherige Lösungen auf dem Markt und wiegt weniger als zehn Gramm. Die gestochen scharfen Bilder, die es selbst bei direkter Sonneneinstrahlung gut erkennbar ins Sichtfeld projiziert, reichen von Navigationsinformationen und Textnachrichten über Kalendereinträge bis zu Betriebsanleitungen – je nachdem welche Informationen von Smartphone oder Smartwatch empfangen werden.Innenraumbeobachtung – Sicherheit und Komfort für alle Insassen (AI inside): Wenn der Fahrer müde ist oder seinen Blick aufs Smartphone abwendet, erkennt dies das System zur Beobachtung des Fahrzeuginnenraums von Bosch anhand der Bewegung der Augenlider, der Blickrichtung und der Sitzposition – und warnt ihn vor kritischen Situationen. Darüber hinaus erfasst es den Fahrzeuginnenraum und stellt fest, wie viele Fahrgäste sich an Bord befinden und wo sie sitzen. So können Sicherheitssysteme wie Airbags im Notfall optimal ausgelöst werden. Zudem erhöht das System den Komfort für die Insassen. Beispielsweise stellen sich gespeicherte individuelle Einstellungen für die Sitzposition automatisch ein. Sind Fahrzeuge in Zukunft auf Teilstrecken wie der Autobahn teilautomatisiert unterwegs, wird die Fahrerbeobachtung zum unverzichtbaren Begleiter: Die Kamera achtet darauf, dass der Fahrer das Steuer jederzeit wieder sicher übernehmen kann.Bosch IoT Shuttle – die Zukunft der Mobilität: Sogenannte Mobility Service Provider (MSP) bieten in Zukunft maßgeschneiderte On-Demand-Mobilität vermehrt über Shuttles an – sei es für den Güter- als auch den Personentransport. Mit dem Technologieträger IoT Shuttle zeigt Bosch auf der CES, welche Lösungen das Unternehmen Automobilherstellern und MSPs für die Elektrifizierung, Automatisierung, Vernetzung und Personalisierung von Shuttlefahrzeugen anbietet. Das Angebot umfasst neben Komponenten nahtlos vernetzte Mobilitätsdienste, mit denen Betreiber ihre Flottenfahrzeuge flexibel einsetzen, verwalten, laden und warten sowie jede Fahrt sicher machen.Mobilität der Zukunft: Auswahl an Lösungen und Services Intelligente Frontkamera : Bildverständnis mit Computervision und KI (AI inside): Sie erkennt Objekte und teilt sie in Klassen wie Fahrzeuge, Fußgänger oder Fahrräder ein und vermisst ihre Bewegung. Darüber hinaus interpretiert die Kamera, was sie sieht und ist in der Lage, unter anderem zwischen Fahrbahn und Grasstreifen oder Randbebauung zu unterscheiden – auch dann, wenn Fahrbahnmarkierungen fehlen. Die Kamera kann im unübersichtlichen Stadtverkehr auch teilweise verdeckte oder querende Fahrzeuge, Fußgänger und Radfahrer schneller und zuverlässiger erkennen und klassifizieren. So kann das Fahrzeug beispielsweise eine Warnung oder Notbremsung auslösen. Die Kamera-Intelligenz basiert auf Bosch-Know-how und ist in einem Chip des japanischen Unternehmens Renesas – dem V3H – integriert. Sie verbessert auch bereits verfügbare Fahrerassistenzsysteme und erweitert ihr Einsatzspektrum. Um Kollisionen zu verhindern, ist es zum Beispiel denkbar, eine automatische Notbremsung auch auf verschiedene Tierarten zu realisieren.Lidarsensoren – neben Radar und Kamera die dritte Sensortechnologie des automatisierten Fahrens: Bosch ergänzt sein Sensorportfolio für das hochautomatisierte Fahren und steigt in die Serienentwicklung eines Fernbereichs-Lidars ein. Der Bosch Fernbereichs-Lidar wird die erste im Markt verfügbare automotive-taugliche Lösung sein. Das heißt: Er lässt sich in großen Stückzahlen fertigen und arbeitet zuverlässig über die gesamte Lebensdauer eines Fahrzeugs. Der Lidar trägt entscheidend dazu bei, dass hochautomatisiert fahrende Fahrzeuge Objekte auch in anspruchsvollen Fahrsituationen sicher detektieren können. Situationen, bei denen Radar und Kamera an ihre Grenzen kommen können. Der Fernbereichs-Lidar erkennt beispielsweise nichtmetallische Objekte in großer Entfernung – wie Steine auf der Straße.Radarsensoren – Umfeldsensorik für komplexe Verkehrssituationen: Die neue Generation der Bosch-Radarsensoren kann das Fahrzeugumfeld noch besser erfassen – auch bei schlechten Wetter- oder Lichtverhältnissen. Grundlage dafür sind eine hohe Erfassungsreichweite, ein breiter Öffnungswinkel und eine hohe Winkeltrennfähigkeit. So können beispielsweise automatische Notbremssysteme noch zuverlässiger reagieren.Automated Valet Parking – vollautomatisierter Vorfahr-und Einparkservice: Die Gemeinschaftsentwicklung von Bosch und Daimler hat als erstes SAE-Level-4-System die Freigabe der zuständigen Behörden in Deutschland erhalten. Die Sensoren für die Parkhausinfrastruktur sowie die Kommunikationstechnik kommen von Bosch. Bis Ende 2021 soll ein Dutzend weiterer Parkhäuser mit dem Automated Valet Parking ausgestattet sein. Dafür arbeitet Bosch mit Parkhausbetreibern und Bauträgern großer Immobilienprojekte zusammen.Vehicle Computer – Elektronikarchitektur der nächsten Generation: Ein Schlüssel für die Zukunft vernetzter, automatisierter und elektrifizierter Mobilität liegt in der Elektronikarchitektur von Fahrzeugen. Mit neuen leistungsstarken Leitrechnern werden Fahrzeuge künftig nicht nur deutlich leistungsfähiger. Weniger Steuergeräte bedeuten darüber hinaus auch weniger Gewicht im Fahrzeug und weniger Komplexität im Zusammenspiel der Komponenten und Systeme. Mit den Vehicle Computern vergrößert Bosch die Rechenleistung bis Anfang der nächsten Dekade um den Faktor 1 000. Rechner dieser Art realisiert Bosch bereits für das automatisierte Fahren, den Antriebsstrang und die Integration von Infotainment-Systemen und Fahrerassistenz-Funktionen.Perfectly keyless – das Smartphone wird zum Autoschlüssel: Für die Kommunikation zwischen Fahrzeug und Smartphone nutzt Perfectly keyless in Zukunft neben Bluetooth auch Ultra-Wideband (UWB), eine neue Kommunikationstechnologie, die bereits in ersten Smartphones verfügbar ist. Mit UWB kann das Smartphone zentimetergenau lokalisiert werden. Zudem ist die Kommunikation mit dem Fahrzeug besonders sicher. Bosch arbeitet aktuell mit Partnern daran, die Datenübertragung zwischen Smartphone und Fahrzeug zu standardisieren. Auf der CES zeigt Bosch ein Demonstrationsfahrzeug, in dem Perfectly keyless erstmals auf Basis von UWB zum Einsatz kommt.Brennstoffzellen-System – Elektromobilität für die Langstrecke: Die mobile Brennstoffzelle ermöglicht hohe Reichweiten bei kurzen Tankzeiten und – bei Nutzung von regenerativ erzeugtem Wasserstoff – einen emissionsfreien Betrieb von Elektrofahrzeugen. Gemeinsam mit dem schwedischen Unternehmen Powercell industrialisiert Bosch derzeit einen Brennstoffzellen-Stack. Neben dem Stack, der Wasserstoff in elektrische Energie wandelt, entwickelt Bosch alle wichtigen Systemkomponenten zur Serienreife.Rolling Chassis – Plattform für die Elektromobilität: Elektrischer Antrieb, Lenkung oder Bremse – Bosch hat alle Bausteine für die Elektromobilität im Portfolio. Im Rahmen einer Entwicklungskooperation mit dem Chassis- und Automobiltechnik-Experten Benteler zeigt das Unternehmen, wie die Integration aller Bosch-Erzeugnisse für Elektrofahrzeuge aussehen kann. Mit dem Rolling Chassis als Technologieträger verfolgt Bosch unter anderem das Ziel, Produkte gezielt für solche Anforderungen weiterzuentwickeln.eAchse – SiC-Technologie für leistungsstarke Elektrofahrzeuge: Mit der eAchse Performance präsentiert Bosch neue technische Lösungen, die Wirkungsgrad und Leistungsdichte im elektrischen Antrieb weiter steigern. Die neue Antriebs-einheit hat eine verbesserte Systemeffizienz von bis zu 96 Prozent, was die Reichweite im WLTP um bis zu sechs Prozent erhöht. Mit drei Kilowatt Leistung pro Kilogramm ist die Leistungsdichte zudem 50 Prozent höher als bei der bisherigen eAchse. Möglich wurde das durch den erstmaligen Einsatz von Siliziumkarbid-Halbleitern (SiC) in der Leistungselektronik sowie durch eine platzsparendere Anordnung von Elektromotor, Leistungselektronik und Getriebe.Connected Biking – Lösungen für das Radfahrerlebnis 2.0: Mit dem Bordcomputer Kiox bleiben Trainingsdaten wie Geschwindigkeit, Herzfrequenz oder die eigene Leistung während der Fahrt stets im Blick. Nach der Tour lassen sich die Daten in der Smartphone-App eBike Connect oder im Online-Portal auswerten. Die neue Premium-Funktion Lock ergänzt Kiox um einen digitalen Diebstahlschutz. Rundum vernetzt unterwegs sind eBiker auch mit dem neuen SmartphoneHub, der dank COBI.Bike App eine Vielzahl an Funktionen bietet – von Navigation und Fitnesstracking bis zur Verknüpfung mit Diensten und Apps von Drittanbietern wie Apple Health, Google Fit oder komoot.Intelligente Helfer: Sicherheit und Komfort für unterwegs und zu Hause Home Connect – erweiterte Plattform für alle : Bosch vergrößert sein Service-Angebot für das Residential IoT, also das Internet der Dinge für den gesamten privaten Wohnbereich. Home Connect, die offene IoT-Plattform rund um die Bosch-Hausgeräte und andere Hersteller, an der sich bereits rund 40 Partner beteiligen, wächst aus der Küche heraus ins ganze Haus. Von Mitte 2020 an lassen sich auch Beleuchtung und Beschattung, Entertainment oder Smart Gardening herstellerübergreifend über die App steuern. Die Zahl der Partnerunternehmen soll sich mehr als verdoppeln. Somit wird das Leben zu Hause noch komfortabler und effizienter.Bosch Smart Home – die neue Offenheit: Bosch Smart Home wird mit Apple HomeKit kompatibel. In Zukunft lässt sich das Bosch Smart Home System über die Apple Home App und den Sprachassistenten Siri steuern. Um den Kundennutzen weiter zu steigern, bietet Bosch Partnern künftig die Möglichkeit, Bosch Smart Home-Geräte und Dienste über eine Programmierschnittstelle (API) in ihre Angebote einzubinden.Application Store – alles unter einem Dach: Gerade im Bereich der Sicherheitstechnik spielt die IoT-Vernetzung eine entscheidende Rolle. Um für Video- und Sicherheitsanwendungen in gewerblichen Gebäuden Geräte, Software und Daten optimal aufeinander abzustimmen zu können, hat die Bosch-Tochtergesellschaft Security and Safety Things eigens eine offene IT-Plattform entwickelt. Dank der Plattform lassen sich beispielsweise die Kompatibilität von App und Anwendung im Handumdrehen testen und die Systeme schnell implementieren. Auf der CES sind beispielhafte Anwendungen im Bereich Connected Living und Mobility zu sehen.Immer und überall ein sicheres Gefühl: Das kompakte mobile Alarmgerät kann überall platziert werden, wo Sicherheit wichtig ist. Ob zu Hause, im Auto, im Wohnmobil oder im Gartenhaus – der neue Sensor wird in den intelligenten Rauchwarnmelder Twinguard integriert. Das Gerät ist sowohl mit Geräusch-, Bewegungs- und Luftdrucksensoren als auch mit GPS ausgestattet. Ermittelt das Gerät einen Eindringling, sendet es über Wifi oder den Internet-der-Dinge-Funktechnologiestandard LPWA (Low Power Wide Area) eine Warnmeldung aufs Smartphone des Benutzers.Bosch auf der CES 2020: PRESSEKONFERENZ: Montag, 6. Januar 2020 von 9:00 bis 10:30 Uhr (Lokalzeit), Ballrooms B, C und D im Mandalay Bay Hotel, Las Vegas, South Convention Center, Level 2 MESSESTAND: Dienstag bis Freitag, 7.-10. Januar 2020 in der Central Hall, Stand #12401 FOLGEN SIE den Bosch CES 2020 Highlights auch auf Twitter: #BoschCES PANELS MIT BOSCH-EXPERTEN: Mittwoch, 8. Januar 2020, von 10:15 –11:15Uhr (Lokalzeit) Veranstaltung zum Thema „Growth of Apprenticeships for ‘New Collar’ Jobs“ mit Charlie Ackerman, Senior Vice President of Human Resources, Las Vegas, South Convention Center