Gesucht? Gefunden:
Medien, Meldungen, Events

Bosch Home Comfort Group: Stabil in schwierigem Marktumfeld

02.02.2026

Pressemeldung

Bosch Home Comfort Group

Bosch Home Comfort Group: Stabil in schwierigem Marktumfeld

Las Vegas, USA, Wetzlar, Deutschland – In einem schwierigen Marktumfeld, geprägt von Nachfragerückgängen in Nordamerika und anhaltenden Unsicherheiten in Europa, hat die Bosch Home Comfort Group 2025 wesentliche strategische Fortschritte erzielt. Dabei stärkte sie ihre führende Position im globalen HVAC Markt und gewann in Europa Marktanteile in erheblichem Umfang bei Wärmepumpen und Klimageräten. Die Bosch Home Comfort Group – ohne die neu akquirierten Einheiten – hat ihren Umsatz nach vorläufigen Zahlen bei rund 4,4 Milliarden Euro stabilisiert und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Profitabilität der Bosch-Gruppe. Nominal ist der Umsatz um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen, wechselkursbereinigt um rund drei Prozent. 2025 war ein anspruchsvolles Jahr für die globale HVAC-Industrie. In diesem Umfeld haben wir uns in einem schwierigen Marktumfeld behauptet und konnten Marktanteile bei Wärmepumpen und Klimatisierungslösungen in Europa dazugewinnen,...sagt Jan Brockmann, CEO der Bosch Home Comfort Group. Die Integration des weltweiten Heizungs-, Lüftungs- und Klimalösungsgeschäfts für Wohn- und kleine Gewerbegebäude von Johnson Controls und Hitachi wurde planmäßig im Januar 2026 abgeschlossen und zeigt in der Umsetzung bereits erste Synergieeffekte beispielsweise im Produktportfolio und in der Logistik. „Mit dem reibungslosen Abschluss der Integration im Januar 2026 haben wir einen wegweisenden Schritt gemacht und nehmen eine führende globale Marktposition ein. Das haben wir insbesondere auch der herausragenden Arbeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verdanken“, so Brockmann. Um das zukünftige Wachstum zu sichern, hat die Bosch Home Comfort Group im Jahr 2025 insgesamt rund 200 Millionen Euro investiert, wobei die Mittel etwa zur Hälfte in das bestehende und das neu akquirierte Geschäft flossen. Diese Investitionen verteilten sich auf alle Regionen: In Amerika gingen sie primär in die Lieferkette und den Ausbau der Produktionskapazitäten. In Asien wurde in neue Test- und Laborkapazitäten investiert, während in Europa Elektrifizierungsprojekte an den Standorten Aveiro, Portugal und Eibelshausen, Deutschland, weiter vorangetrieben wurden. Zum 31. Dezember 2025 waren weltweit rund 24 000 Mitarbeitende bei der Bosch Home Comfort Group tätig. Trotz herausforderndem Marktumfeld: Wachstum bei Wärmepumpen Der globale HVAC-Markt wuchs im Jahr 2025 um rund ein Prozent. Dabei zeigte sich ein gemischtes Bild: Die Region Asien-Pazifik verzeichnete ein geringes Marktwachstum, EMEA lag auf Vorjahresniveau, und in der Region Nord- und Lateinamerika war der Markt im Vergleich zu 2024 rückläufig. Diesen Rückgang beeinflussten maßgeblich die Vereinigten Staaten, wo die private Nachfrage besonders im Bereich Klimatisierung aufgrund vorsichtigem Konsumentenverhaltens sowie regulatorischer Effekte, wie beispielsweise der Einführung von Zöllen, zurückging. Der deutsche Heizungsmarkt verzeichnete nach einer bereits rückläufigen Entwicklung im Jahr 2024 einen weiteren Einbruch, insbesondere bei Heizkesseln. Der Gesamtmarkt schrumpfte um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf das schwächste Niveau seit der Finanzkrise 2008 und ist – gemessen an Heizungsverkäufen pro Einwohner – Schlusslicht in Europa. Die Nachfrage nach Wärmepumpen stieg hingegen deutlich um 47 Prozent und erholte sich von dem Einbruch im Jahr 2024. Dies führte dazu, dass erstmals mehr Wärmepumpen als Gasheizungen im deutschen Markt verkauft wurden. In Europa sind mittlerweile rund 20 Prozent der neu installierten Wärmeerzeuger Wärmepumpen, ein Anstieg um drei Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. „Wir bleiben mit der Elektrifizierung des Gebäudebestandes trotz Gegenwind auf Kurs. Jetzt braucht es ordnungspolitische Klarheit, um die Verunsicherung der Verbraucher zu reduzieren und ihnen Vertrauen und Sicherheit für langfristige Investitionsentscheidungen zurückzugeben“, führt Brockmann aus. Schrittweise Markterholung ab 2026 prognostiziert Für 2026 rechnet die Bosch Home Comfort Group unter der Voraussetzung sich nicht weiter verschärfender externer Einflüsse mit einer schrittweisen Erholung des Marktes und Reduzierung von Hindernissen im globalen HVAC-Markt. Ab 2027 könnte die Marktdynamik dann zunehmen, insbesondere in Nordamerika. Dort wird nach aktuellen Einschätzungen vor allem der Markt für Erneuerung und Modernisierung zum Wachstum beitragen. „Der Trend zur Elektrifizierung, gesetzlich festgeschriebene Effizienzanforderungen sowie eine positive Entwicklung der Konsumstimmung werden mittelfristig weltweit für einen Aufschwung des Marktes sorgen“, erklärt Jan Brockmann. „Wir wollen im oberen einstelligen Prozentbereich pro Jahr und damit schneller als der Markt wachsen“, so Brockmann über die ausgegebenen ambitionierten Wachstumsziele. Integration der neuen Einheiten erfolgreich abgeschlossen Die Bosch Home Comfort Group befindet sich nach Abschluss der Akquisition in einer Phase strategischer Weiterentwicklung. Die signifikante Erweiterung der Entwicklungs- und Fertigungskapazitäten – mit einem Anstieg der Werke von 17 auf 33 und der Entwicklungsstandorte von 14 auf 26 – sowie der Ausbau des internationalen Vertriebsnetzes stärken die globale Aufstellung der Bosch Home Comfort Group erheblich. Neue technologische Plattformen, insbesondere im Bereich der Klimalösungen, unterstützen dabei maßgeblich den angestrebten weltweiten Wachstumskurs. Bereits im Jahr 2025 konnten kurzfristig Einsparpotentiale durch Synergieeffekte realisiert werden. „Unsere neue Aufstellung bringt uns in allen Regionen der Welt näher zu unseren Kunden – technologisch und strategisch. Mit unserer Regionalaufstellung wollen wir maßgeschneiderte Lösungen entwickeln und anbieten“, sagt Jan Brockmann. Region Nord- und Lateinamerika: Zukauf von US Air Conditioning Im Oktober 2025 hat die Bosch Home Comfort Group eine weitere Akquisition im nordamerikanischen Markt abgeschlossen: die Übernahme von US Air Conditioning Distributors, LLC. Das Unternehmen mit 52 Standorten und fast 500 Mitarbeitenden in Kalifornien, Arizona, Utah und Idaho, ermöglicht der Bosch Home Comfort Group über ein direktes Vertriebsmodell (Factory Direct) den direkten Kundenzugang. Dabei werden YORK®-Produkte direkt an General-Unternehmer (Contractor) geliefert. Durch diese Akquisition sichert sich die Bosch Home Comfort Group einen zusätzlichen Vertriebskanal und verfügt zukünftig über eines der größten unternehmenseigenen Vertriebsnetze für Heizungs- und Klimasysteme in den westlichen Bundesstaaten der USA. Die Bosch Home Comfort Group erwartet in der Region bis 2027 ein jährliches Marktwachstum von über fünf Prozent für Klimatisierungslösungen. Um dieses Potenzial auszuschöpfen, werden die Marken künftig intensiv Cross-Selling-Optionen nutzen. Beispielsweise bietet die Marke Bosch nun auch Dachklimaanlagen (RTUs) von YORK an, so dass ihre Kunden künftig auf ein erweitertes Portfolio zugreifen können. „Mit den Marken Bosch, Hitachi und YORK verfügen wir über ein starkes Portfolio auf dem Markt und können Lösungen für jede Anwendung im Wohnbereich sowie für kleine und mittlere Gewerbekunden anbieten“, erklärt David Budzinski, Stellvertretender Vorsitzender des Bereichsvorstands der Bosch Home Comfort Group mit regionaler Verantwortung für Nord- und Lateinamerika. Region EMEA: Bosch Home Comfort Group als Komplettanbieter In der Region Europa / Naher und Mittlerer Osten / Afrika (EMEA) hat die Bosch Home Comfort Group mit dem Zukauf insbesondere ihr Klimatisierungsgeschäft gestärkt. In Europa nehmen wir im Bereich Wärmepumpen eine führende Position ein, insbesondere aufgrund der erheblichen Marktanteilsgewinne in Deutschland. Damit positioniert sich die Bosch Home Comfort Group noch stärker als HVAC-Komplettanbieter mit deutlichen Wachstumserwartungen: Für die EMEA-Region erwartet die Group in den nächsten zwei Jahren ein jährliches Wachstum mit Klimatisierungslösungen von rund sechs Prozent. „Unser erweitertes Portfolio ermöglicht einen echten Systemansatz – von Heizen über Kühlen bis hin zu hybriden Lösungen“, erklärt Maria Zesch, die zum 1. Januar 2026 die regionale Verantwortung für Europa, den Mittleren Osten und Afrika im Bereichsvorstand der Bosch Home Comfort Group übernommen hat. Mit Blick auf Europa plant die Bosch Home Comfort Group die wechselseitige Nutzung bestehender Vertriebskanäle und von Cross-Selling, um ihre Marktdurchdringung signifikant zu steigern. Region APAC: Ausbau von Entwicklungskompetenzen Die Bosch Home Comfort Group fokussiert sich in der Region Asien-Pazifik (APAC) auf die Märkte Indien, China, Japan, Südostasien und Taiwan. Speziell im Bereich der kanallosen (ductless) Klimalösungen im Wohn- und Kleingewerbe liegt ein deutliches Wachstumspotenzial – sowohl für die Region selbst als auch für verschiedene internationale Märkte. Daher werden die Entwicklungskompetenzen in der Region für diese Technologie gebündelt und die Entwicklungs- und Testkapazitäten in Wuxi, China und Kadi, Indien, signifikant ausgebaut. „Die Region Asien-Pazifik ist für uns als Bosch Home Comfort Group ein Innovations- und Wachstumsmotor, dessen strategische Bedeutung für unser globales Geschäft stetig zunimmt“, erklärt Ulrich Lissmann, der die regionale Verantwortung für Asien-Pazifik trägt. AHR Expo: Die Bosch Home Comfort Group zeigt erweitertes Portfolio Auf der AHR Expo, vom 2. bis 4. Februar in Las Vegas, in der Central Hall am Stand C4007, präsentiert die Bosch Home Comfort Group erstmals ihr erweitertes Portfolio. Zu den Highlights gehören folgende Produkte: Die Bosch IDS Edge-Wärmepumpe, die mit ihrer Inverter-Technologie die Leistung stufenlos an den Wärmebedarf anpasst, die neue Wärmepumpe air365 Max von Hitachi, welche das Kältemittel R-32 nutzt, sowie die SunChoice von YORK®, eine energieeffiziente Hybridlösung, die eine Klimaanlage mit einem Gasofen-Dachgerät kombiniert.

Die Bosch Home Comfort Group beruft zwei neue Mitglieder in das Global Executive ...

14.01.2026

Pressemeldung

Bosch Home Comfort Group

Die Bosch Home Comfort Group beruft zwei neue Mitglieder in das Global Executive ...

Wetzlar - Die Bosch Home Comfort Group richtet ihre Führungsstruktur weiter auf regionale Kundennähe und globales Wachstum aus. Zum 1. Januar 2026 werden mit Maria Zesch und Stephan Lampel zwei neue Mitglieder in das Global Executive Board berufen. Zesch übernimmt die Verantwortung für die Vertriebsregion Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA), Lampel übernimmt die Aufgabe von Thomas Volz und zeichnet künftig für die kaufmännischen Aufgaben verantwortlich. Damit stärkt das Unternehmen seine konsequente Ausrichtung der Organisation auf differenzierte Marktanforderungen und die Umsetzung der Wachstumsstrategie.Maria Zesch wird als Mitglied des Bereichsvorstands künftig die Region Europa, Naher Osten und Afrika verantworten. Sie war zuletzt Chief Executive Officer der TAKKT AG. Sie übernimmt die Aufgabe von Jan Brockmann, der die Region bislang zusätzlich zu seiner Funktion als CEO verantwortete. „Regionale Nähe ist essenziell, um den verschiedenen Marktbedingungen optimal zu begegnen. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit unseren Teams vor Ort unsere Marktposition in Europa, Nahost und Afrika weiter auszubauen und in den Regionen partnerschaftlich mit unseren Kunden und Kundinnen zusammenzuarbeiten“, so Maria Zesch zu ihrer neuen Aufgabe. Stephan Lampel , seit vielen Jahren in leitenden Funktionen innerhalb der Bosch-Gruppe tätig, wird zum 1. Januar 2026 Mitglied des Global Executive Boards der Bosch Home Comfort Group mit Zuständigkeit für kaufmännische Aufgaben. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe und den gemeinsamen Weg mit dem gesamten Team der Bosch Home Comfort Group. Unsere Branche steht vor wichtigen strategischen und wirtschaftlichen Weichenstellungen. Gemeinsam werden wir unsere Stärken nutzen, um nachhaltiges Wachstum gezielt zu ermöglichen“, erklärt Lampel. Er folgt auf Thomas Volz, der sich ab Januar auf eine neue Position innerhalb der Bosch-Gruppe vorbereitet. Die Aufstellung des Global Executive Boards dient der Weiterentwicklung der Bosch Home Comfort Group nach der strategischen richtungsweisenden Akquisition im August 2025. „Wir haben ambitionierte Wachstumsziele in allen Weltregionen. Darauf richten wir unsere Organisation konsequent aus. Mit klaren regionalen Zuständigkeiten für Amerika, Asien sowie Europa, Naher Osten und Afrika im Board können wir Kundenbedürfnisse noch gezielter adressieren“, freut sich Jan Brockmann, Vorsitzender des Bereichsvorstands über die Erweiterung der Bosch Home Comfort Group. Die erweiterte Führungsstruktur spiegelt die strategische Ausrichtung auf regionale Märkte wider und stärkt die operative Umsetzungskraft der Bosch Home Comfort Group in einem dynamischen internationalen Umfeld.

Die Bosch Home Comfort Group schaut im schwierigen Marktumfeld zuversichtlich na ...

17.03.2025

Pressemeldung

Bosch Home Comfort Group

Die Bosch Home Comfort Group schaut im schwierigen Marktumfeld zuversichtlich na ...

Wetzlar / Frankfurt – Im weltweit schwierigen Marktumfeld mit anhaltenden makroökonomischen und geopolitischen Herausforderungen konnte sich die Bosch Home Comfort Group der schwachen Konjunktur nicht entziehen, aber ihre führende Position in der Industrie behaupten. Im Geschäftsjahr 2024 lag der Umsatz mit rund 4,4 Milliarden Euro nominal um 12,5 Prozent unter dem Vorjahr, wechselkursbereinigt liegt das Umsatzminus bei 11,8 Prozent. Besonders die niedrige Konsum- und Investitionsneigung der Verbraucher, sowohl bei Wärmepumpen als auch bei anderen Wärmeerzeugern, führte zu einer gedämpften Stimmung auf dem Heizungsmarkt in Europa und wirkte sich negativ auf das Geschäft aus.In der Region Nordamerika konnte die Bosch Home Comfort Group dagegen den Umsatz nominal um sechs Prozent gegenüber Vorjahr steigern. Einen entscheidenden Anteil daran hatte mit plus elf Prozent – bei einem Wachstum über dem Marktdurchschnitt – das Geschäft mit Air-Conditioning in den USA. Auch in Afrika ist der Umsatz um neun Prozent gestiegen, im Wesentlichen im Segment Warmwasserbereiter. Gegen den allgemeinen negativen Markttrend behauptet hat sich der Bereich Industriekessel mit einem deutlichen internationalen Umsatzwachstum von knapp elf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Bosch Home Comfort Group hat die Ausgaben für Forschung und Entwicklung im Jahr 2024 mit 256 Millionen Euro auf dem hohen Niveau des Vorjahres gehalten. Das Unternehmen beschäftigte zum 31. Dezember 2024 13 800 Mitarbeitende. Dank gestärkter Marktposition gut aus turbulenten Zeiten kommen Die Nachfrage nach Heizungstechnik ging 2024 in Europa deutlich zurück, bei Wärmepumpen um 34 Prozent und bei Heizkesseln um 14 Prozent. Dennoch hat sich die Marktposition der Bosch Home Comfort Group bei Wärmepumpen in Deutschland und Europa deutlich verbessert. „Unsere Kunden sind besonders aufgeschlossen gegenüber der Wärmepumpentechnologie, wir unterstützen sie mit unserem umfassenden Schulungsangebot“, erklärt Jan Brockmann, CEO der Bosch Home Comfort Group. Auch bei Klimageräten in Europa und Nordamerika konnte die Bosch Home Comfort Group ihre Marktposition stärken. „Diese breite Aufstellung lässt uns trotz der aktuellen weltwirtschaftlichen Konjunktur und der volatilen Förderlage optimistisch in die Zukunft schauen. Wir werden auch dank der großartigen Leistung unserer Mitarbeitenden gestärkt aus der Marktschwächephase hervorgehen. Das Gesamtjahr 2025 sehen wir auf internationaler Ebene verhalten positiv. Der europäische Markt für Heizung, Lüftung und Klimatisierung wird sich wohl erst ab 2026 langsam erholen“, so Brockmann. Geplante Akquisition ist konsequenter strategischer Meilenstein Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem Global Player für das Zuhause der Zukunft ist die größte Akquisition in der Geschichte von Bosch: der im Juli 2024 bekannt gegebene, geplante Erwerb des Heizungs-, Lüftungs- und Klimatisierungsgeschäfts von Johnson Controls und Hitachi in Höhe von rund acht Milliarden US-Dollar. Die Transaktion umfasst 16 Produktionsstandorte und 12 Entwicklungsstandorte mit weltweit rund 12 000 Mitarbeitenden in mehr als 30 Ländern. Das Produktportfolio deckt die gesamte Bandbreite von Heizungs-, Lüftungs- und Klimatisierungslösungen für Wohn- und kleine Gewerbegebäude ab – dazu gehören bekannte Marken wie York oder Coleman in den USA und Hitachi in Asien und Europa, für die Bosch eine langfristige Lizenz erhält. „Wir agieren aus einer Position der Stärke und stellen uns mit der geplanten Akquisition global auf. Damit bieten wir weltweit effiziente und innovative Lösungen in den Bereichen Heizung, Lüftung und Klima an und treiben die ganze Bandbreite der Elektrifizierung voran“, erläutert Brockmann. Mit der geplanten Akquisition will die Bosch Home Comfort Group ihre Präsenz in Wachstumsmärkten wie den USA und Asien ausbauen und weltweit eine führende Marktposition im zukunftsträchtigen Heizungs-, Lüftungs- und Klimatisierungsmarkt einnehmen. „Außerdem gewinnen wir auch in West- und Südeuropa an Stärke, ergänzend zu unserer bisherigen führenden Position in Nord- und Zentraleuropa. Wir werden unseren Umsatz im Heizungs-, Lüftungs- und Klimatisierungsmarkt auf etwa neun Milliarden Euro fast verdoppeln und damit unser Wachstum beschleunigen. Die Vorbereitungen für das Closing, das wir für Mitte des Jahres anstreben, sind in vollem Gange und komplett auf Kurs. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den zukünftigen Kolleginnen und Kollegen und die neuen Chancen, die sich für uns alle ergeben werden“, so Brockmann. Hohe Investitionen in die Zukunftsfähigkeit der Standorte Bosch rechnet damit, dass der für das Unternehmen relevante globale Markt für Heizungs-, Lüftungs- und Klimatisierungslösungen bis 2030 um rund 40 Prozent wachsen wird. Treiber dafür sind technologischer Fortschritt, der Kampf gegen den Klimawandel und neue Regulierungen. „Die Wärmepumpe und Wärmepumpen-Hybride sind für uns unverändert der Schlüssel zur Erreichung der Klimaziele im Gebäudesektor. Deshalb halten wir auch an unseren Plänen fest, bis 2030 mehr als eine Milliarde Euro in unseren Entwicklungs- und Produktionsverbund für Wärmepumpen zu investieren“, sagt Brockmann. Die Zukunftsfähigkeit der Standorte ist dabei von entscheidender Bedeutung. Beispielsweise werden am Standort Eibelshausen in Mittelhessen, dem Kompetenzwerk für Wärmepumpen-Inneneinheiten und Speicher, das Portfolio und das Produktdesign sowie Prozesse und Infrastruktur mit Fokus auf die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit optimiert. Im portugiesischen Aveiro erweitert die Bosch Home Comfort Group ihre Produktionsflächen für Wärmepumpen auf Propan-Basis. Auch die Kapazitäten für Forschung und Entwicklung werden ausgebaut. Am Standort Wernau bei Stuttgart liegt der Investitionsfokus mit zwei neuen Montagelinien mit niedrigen Taktzeiten und hohem Automatisierungsgrad sowie dem vollautomatisierten Handling von Ladungsträgern auf Flexibilität und Skalierbarkeit. Stärkung der Zukunftstechnologien Wärmepumpe und Air-Conditioning Der Auftritt der Bosch Home Comfort Group bei der Messe ISH in Frankfurt steht in diesem Jahr unter dem Motto ‚Local heroes for global change‘ – ein engagiertes Bekenntnis, globale Innovationen mit dem unschätzbaren Wert lokaler Expertise zu verbinden. Die Ergebnisse ihrer umfassenden Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten macht die Bosch Home Comfort Group auf der ISH sichtbar: Die internationalen Marken Bosch und Buderus zeigen auf der Messe zahlreiche Neuheiten. Die erstmals vorgestellten Wärmepumpen-Hybridsysteme können als eigenständiges Gas- bzw.- Öl-Brennwertgerät oder in Kombination mit einer Wärmepumpen-Außeneinheit betrieben werden. Auch eine Umrüstung auf einen rein elektrischen Betrieb ist möglich. Damit bleiben Hausbesitzer zukunftssicher und können ihr Heizsystem jederzeit flexibel an neue Gegebenheiten und Anforderungen anpassen. Die neuen, innovativen Sole-Wasser-Wärmepumpen für Ein- und Zweifamilienhäuser ermöglichen Vorlauftemperaturen von bis zu 80 Grad Celsius und arbeiten mit dem natürlichen Kältemittel Propan (R290). Auch ein neues Klimagerät auf Propan-Basis, das sich dank Kompatibilität mit Matter – dem herstellerübergreifenden Verbindungsstandard für Smart-Home-Geräte mit dem Ziel der Vereinfachung und Vereinheitlichung – in verschiedenste Smart-Home-Systeme integrieren lässt, ist auf der Messe zu sehen. Ein neuer Brennwertkessel für Mehrfamilienhäuser und gewerblich genutzte Gebäude mit Zweistoffbrenner kann bei Bedarf mit 100 Prozent Wasserstoff betrieben werden. Für Wärmenetze und Industrieanwendungen erzeugt ein neuer Elektrokessel bis zu 5,5 Megawatt Wärme rein elektrisch und eignet sich beispielsweise für die Nutzung von Grünstromüberschüssen. Pressebilder und Infografiken im Bosch Media Service unter: https://www.bosch-presse.de/pressportal/de/de/bosch-home-comfort-group-auf-der-ish-2025-274496.html

Bosch Industrial Heat auf der ISH

27.02.2025

Pressemeldung

Bosch Home Comfort Group

Bosch Industrial Heat auf der ISH

Bosch Industrial Heat präsentiert auf der diesjährigen Weltleitmesse ISH in Frankfurt elektrische Lösungen für nachhaltige Heiz- und Prozesswärme. Ein Highlight ist der neue Elektrokessel ELHB für Heizwärme und Heißwasser. „Die Elektrifizierung ist relevanter Baustein für das Gelingen der Energiewende im Wärmesektor. Mit unserem neuen Elektrokessel ELHB treiben wir die Transformation weiter voran und bieten Kommunen und Städten eine Möglichkeit, ihre kommunale Wärmeplanung zukunftssicher aufzustellen“, sagt Daniel Gosse, Leiter Marketing bei Bosch Industrial Heat und ergänzt: „Ebenso ermöglicht der ELHB auch Gebäudebetreibern und Industriebetrieben ihre Wärmeerzeugung nachhaltig zu gestalten.“Elektrifizierung von Heiz- und Prozesswärme: der neue Elektrokessel ELHB Bosch zeigt den neuen Elektrokessel ELHB live auf dem Gemeinschaftsstand C60 von Buderus in Halle 12. „Der ELHB ist eine vielseitige Power-to-Heat-Lösung, die sich flexibel in bestehenden Infrastrukturen und auch in Kombination mit Energieanlagen wie Wärmepumpen einsetzen lässt“, hebt Daniel Gosse hervor. Der Elektrokessel erzeugt Heizwärme und Heißwasser im Leistungsbereich von 250 bis 5.500 Kilowatt bei bis zu 16 bar. Der zunehmende Ausbau erneuerbarer Energien macht den ELHB zu einer attraktiven Lösung: Grünstromüberschüsse aus Windkraft und Photovoltaik kann der ELHB gezielt nutzen und mit Wirkungsgraden von bis zu 99,6 Prozent in klimaneutrale Wärme umwandeln. Seine Leistung passt sich sowohl an den individuellen Wärmebedarf als auch verfügbaren Überschussstrom präzise an. Dass der Bedarf an elektrischen Lösungen rasant wächst, zeigt auch die hohe Nachfrage nach dem Bosch-Elektrodampfkessel ELSB. Bosch bietet den ELSB in Leistungsgrößen von 350 bis 7.500 Kilogramm Dampf pro Stunde und zeigt diesen ebenfalls auf dem Messestand. Unternehmen aus verschiedenen Branchen und Ländern betreiben den elektrischen Dampferzeuger, beispielsweise PepsiCo in Polen oder die Molkerei Stríbro in der Tschechischen Republik. Beide Betriebe erzeugen mit dem ELSB einen Großteil ihres Dampfbedarfs rein elektrisch. Der ELSB ist jeweils mit einem gasbetriebenen Dampfkessel UL-S kombiniert, der durch seine Umrüstbarkeit auf alternative Brennstoffe weitere Flexibilität für die Zukunft bietet. Solche multivalenten Systeme ermöglichen es, mehrere Energieträger in ein Gesamtsystem zu integrieren und dabei die Nutzung von Eigenstrom oder Strom auf Basis dynamischer Stromtarife zu priorisieren. Lösungen für grünen Wasserstoff und Bio-Brennstoffe Neben der Elektrifizierung treibt Bosch Industrial Heat die Nutzung von alternativen Brennstoffen wie grünen Wasserstoff und Bio-Brennstoffe voran: Ausgereifte Technologien von Bosch können die Green Fuels bis zu 100 Prozent nutzen oder bieten eine Kombination mehrerer Brennstoffe in einem System. Wasserstoffkessel von Bosch sind zum Beispiel in Chemieunternehmen bereits seit vielen Jahren im Einsatz. Auch sogenannte H2-ready-Anlagen, die bei späterer Wasserstoffverfügbarkeit zukunftssicher umrüstbar sind. Genauso gibt es Beispiele mit Bioöl-Kesseln, unter anderem bei dem norwegischen Fernwärmelieferanten Eidsiva Bioenergi AS. „Mit unseren zukunftsweisenden Lösungen für nachhaltige Wärme- und Dampferzeugung sind wir der ideale Partner für Unternehmen aus Wärmeversorgung, Industrie und Gewerbe weltweit. Auf der ISH beraten unsere Experten Interessenten, welche Technik anhand ihrer Infrastruktur, Prozesse und individueller Anforderungen sinnvoll ist“, betont Daniel Gosse.

Bosch Home Comfort Group legt 2023 zweistellig zu

12.03.2024

Pressemeldung

Bosch Home Comfort Group

Bosch Home Comfort Group legt 2023 zweistellig zu

Wetzlar – Die Bosch Home Comfort Group erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von fünf Milliarden Euro. Damit wuchs das Unternehmen nominal um elf Prozent gegenüber dem Vorjahr, wechselkursbereinigt stieg der Umsatz um rund 14 Prozent. Wachstumstreiber sind Wärmepumpen und Wärmepumpen-Hybridsysteme: In Deutschland verzeichnete das Wärmepumpen-Geschäft ein Umsatzwachstum von 84 Prozent, während der Umsatz mit hybriden Heizsystemen um 46 Prozent zulegte. In beiden Segmenten liegt das Wachstum damit deutlich über dem Markt, der um 51 bzw. 12 Prozent stieg. Auch bei effizienten wandhängenden Brennwertgeräten, die später mit einer Wärmepumpe zu einem Hybrid-System ergänzt werden können, hat die Bosch Home Comfort Group ihre Marktposition ausgebaut. „Die Zahlen unterstreichen die führende Position der Bosch Home Comfort Group bei nachhaltigen Heizlösungen und die steigende Bedeutung der Wärmepumpentechnologie für den gesamten europäischen Markt“, sagt Jan Brockmann, CEO der Bosch Home Comfort Group. „Bereits im letzten Jahr haben wir in einem volatilen Marktumfeld gewirtschaftet. Hohe Zinsen und eine schwache Neubauquote beeinflussen auch den Heizungsmarkt“, erklärt Brockmann.In Europa zeigt sich kein einheitliches Bild: Während Märkte mit klaren Förderprogrammen wie die Niederlande ein deutliches Wachstum bei Wärmepumpen und Wärmepumpen-Hybriden verzeichneten, gab es in anderen Märkten Rückgänge. Die Bosch Home Comfort Group erwartet jedoch mittelfristig eine Stabilisierung der Nachfrage und ein normalisiertes Wachstum. Gegenüber 2022 hat das Unternehmen die Ausgaben für Forschung und Entwicklung um 19 Prozent auf 256 Millionen Euro gesteigert. Die Beschäftigtenzahl stieg mit rund 14 600 Mitarbeitenden leicht gegenüber dem Vorjahr. „Wir blicken auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück, das aber auch durch politische Entscheidungen beeinflusst war. Sicher ist: Ein CO 2 -neutraler Gebäudebestand wird nur mit Wärmepumpen und Wärmepumpen-Hybriden gelingen. Daher setzen wir unseren Elektrifizierungs-Weg konsequent fort“, sagt Jan Brockmann. Klare Förderbedingungen sorgen mittelfristig für Nachfrageanstieg Die Bosch Home Comfort Group erwartet für die erste Jahreshälfte 2024 in Deutschland einen verhaltenen Marktstart. Aufgrund lange unklarer Förderbedingungen kam es im letzten Jahr zu einer Verunsicherung von Konsumenten und einem daraus resultierenden Rückgang von Förderanträgen für Wärmepumpen. „Die Konsumenten haben nun Klarheit über die Förderbedingungen. Wir sind vorsichtig optimistisch, dass ab der Jahresmitte 2024 die Nachfrage nach Wärmepumpen und Wärmepumpen-Hybriden in Deutschland wieder ansteigt“, erklärt Jan Brockmann. Um die Klimaneutralität im deutschen Gebäudesektor zu erreichen, müssen Wärmepumpen und Wärmepumpen-Hybride hinsichtlich Anschaffungs- und Betriebskosten für die Haushalte bezahlbar sein. „Nach wie vor sind wir der Meinung, dass das Gebäudeenergiegesetz um zusätzliche Lösungsoptionen wie zum Beispiel Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung erweitert werden sollte“, ergänzt Brockmann. „Unabhängig davon ist jetzt ein guter Zeitpunkt, die attraktive Förderkulisse zu nutzen und sich für eine Wärmepumpe oder einen Wärmepumpen-Hybrid zu entscheiden.“ Bosch Home Comfort Group vorbereitet für Wärmepumpenhochlauf Mit der vollständigen Wirkung des Gebäudeenergiegesetzes ab den Jahren 2026 / 2028 prognostiziert das Unternehmen einen nachhaltigen Schub für die Elektrifizierung im Heizungsmarkt. Die Bosch Home Comfort Group investiert bis 2030 mehr als eine Milliarde Euro in ihr europäisches Entwicklungs- und Produktionsnetzwerk für Wärmepumpen, um entsprechende Kapazitäten bereitzustellen. Ein wesentlicher Teil dieser Investitionen, rund 255 Millionen Euro, soll bis Ende 2027 in den Aufbau eines neuen Produktionsstandortes für Wärmepumpen im niederschlesischen Dobromierz fließen. Mit 100 Millionen Euro wird bis 2026 der portugiesische Standort Aveiro ausgebaut. In Wernau wurde ein neues Labor mit Testständen für Wärmepumpen, Wärmepumpen-Hybride und Lüftungen eingerichtet. Diese strategischen Investitionen sind ein klares Bekenntnis zum europäischen Markt und zur Vorreiterrolle der Bosch Home Comfort Group bei der Wärmepumpentechnik. „Wir gehen als Home Comfort Group gestärkt in das Jahr 2024 mit dem Ziel, effiziente und innovative Lösungen in den Bereichen Heizung, Lüftung und Klima anzubieten und die ganze Bandbreite der Elektrifizierung weltweit voranzutreiben“, sagt Jan Brockmann. Speziell für die kalten Regionen Nordamerikas hat Bosch eine neue Luft-Luft-Wärmepumpe für Außentemperaturen bis minus 25 Grad Celsius auf der CES in Las Vegas vorgestellt. Die Kaltklima-Wärmepumpe von Bosch erfüllt dabei vom U.S. Department of Energy gesetzte Anforderungen und geht nun von der Labor- in die Felderprobung. „Wärmepumpe ist nicht gleich Wärmepumpe. Wir entwickeln perfekt an die regionalen Gegebenheiten angepasste Modelle für optimalen Wohnkomfort“, erklärt Stefan Thiel, Bereichsvorstand der Bosch Home Comfort Group mit Verantwortung für den Vertrieb in Zentraleuropa sowie Teilen Osteuropas. Elektrifizierung von Wohnquartieren und Bestandsgebäuden Das Elektrifizierungsportfolio der Bosch Home Comfort Group umfasst neben Wärmepumpen-Lösungen für den Neubau auch förderfähige, innovative und energieeffiziente Lösungen für Wohnquartiere und Bestandsgebäude. Beispielsweise können CO2-neutrale kalte Nahwärmenetze, die in Deutschland und anderen Ländern entstehen, einen wichtigen Beitrag auf dem Weg zu einem klimaneutralen Gebäudebestand leisten. In der nordfriesischen Gemeinde Leck versorgt ein solches Netz im ersten Bauabschnitt 153 Wohn- und Funktionsgebäude mit Wärme und Warmwasser, die jeweils über eine Sole-Wasser-Wärmepumpe von Bosch angeschlossen sind. Ein zentrales Kollektorfeld entzieht dabei dem Erdreich Wärme und ermöglicht so eine besonders effiziente Energieversorgung im Quartier. Unter der Marke Buderus bietet die Bosch Home Comfort Group ab 2024 Wärmepumpen-Hybridsysteme an, mit denen auch bestehende ältere Mehrfamilienhäuser in städtischen Wohnquartieren die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes effizient erfüllen können. Die Wärmepumpe übernimmt dabei die Hauptlast der Versorgung und das ergänzende Brennwertgerät wird nur in Spitzenzeiten der Energieanforderung zugeschaltet. Diese hybriden Systeme ermöglichen eine nachhaltige Wärmeversorgung von Quartieren mit bis zu 100 Wohneinheiten. Ab 2024 bietet die Marke Bosch erstmals eine Luft-Luft-Wärmepumpe an, die in Gebäuden zum Heizen und Kühlen genutzt werden kann. Sie erfüllt die Anforderungen der Bundesförderung energieeffiziente Gebäude (BEG) und ist damit wie jede andere Wärmepumpe von Bosch förderfähig. Well-Being-Portfolio deutlich ausgebaut Die Bosch Home Comfort Group hat zudem ihr Engagement bei Well-Being-Produkten deutlich ausgebaut. Ab Sommer 2024 werden Luftreiniger und mobile Klimageräte einheitlich über die HomeCom Easy App gesteuert, mit der auch Wärmepumpen geregelt werden. Für eine effiziente und nachhaltige Stromversorgung aller Verbraucher im Haus sorgen moderne Energiemanagement-Systeme. Durch die intelligente und automatische Verteilung des PV-Stroms ermöglichen sie eine Stromkostenersparnis von bis zu 60 Prozent. Neue Services für Fachbetriebe beschleunigen die Energiewende Die Bosch Home Comfort Group unterstützt mit ihren Marken das Fachhandwerk, für mehr Effizienz in der täglichen Arbeit. In praxisnahen Schulungen lernen Fachbetriebe eine effiziente und schnelle Installation von Wärmepumpen und Wärmepumpen-Hybridsysteme. Allein im Jahr 2023 wurden mehr als 20 000 Installateure in Seminaren zur Elektrifizierung geschult. Zur Unterstützung des Nachwuchses bieten die Marken Fortbildungsangebote auch für Lehrende an Berufsschulen. Laut Statistischem Bundesamt gehört das Berufsbild Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik zu den zehn beliebtesten Ausbildungsberufen. Um den Arbeitsalltag des Handwerks effizienter zu gestalten und mehr Kapazität für das Kerngeschäft – die Installation von Heizungen – zu schaffen, bieten die Marken Buderus und Bosch ein großes Portfolio an digitalen Lösungen, wie zum Beispiel die Fernüberwachung von Heizungsanlagen. Der neue Fundamentservice der Marke Bosch ermöglicht es Installateuren, die Herstellung von Fundamenten für Wärmepumpen-Außeneinheiten am Aufstellort als Dienstleistung zu buchen und diese für sie fachfremde Tätigkeit auszulagern. Die Marke Buderus richtet gerade bundesweit einen neuen Photovoltaik-Installationsservice ein, der Beratung, Planung des individuellen Photovoltaik-Systems und Erstellung des Komplettangebots inklusive Installation umfasst.

Bosch Home Comfort Group

13.12.2023

Pressemeldung

Bosch Home Comfort Group

Bosch Home Comfort Group

Wernau – Vitor Gregorio und Stefan Thiel übernehmen zum 1. Januar 2024 neu geschaffene Positionen im Bereichsvorstand der Bosch Home Comfort Group mit Verantwortung für den Vertrieb. Vitor Gregorio verantwortet künftig den Vertrieb in Nord-, West-, Süd- und Teilen Osteuropas sowie in Afrika, Lateinamerika und Asien. Stefan Thiel wird den Vertrieb in Zentraleuropa (Deutschland, Österreich, Schweiz, Luxemburg) und Teilen Osteuropas verantworten. Ebenfalls zum 1. Januar 2024 wird Niels Lorenz neuer Leiter Vertrieb Buderus Deutschland und übernimmt damit die Nachfolge von Stefan Thiel.„Vitor Gregorio, Stefan Thiel und Niels Lorenz sind ausgewiesene Vertriebsexperten, die auf umfangreiche Erfahrungen in verschiedenen Regionen zurückgreifen können. In den kommenden Jahren wollen wir vor allem im Bereich Wärmepumpen und Klimatisierung wachsen. Dieses Geschäft hat regionale Besonderheiten und ist besonders vielfältig. Ich freue mich deshalb darauf, mit ihnen zusammenzuarbeiten, um unsere Strategie noch schlagkräftiger und regional differenzierter umzusetzen. So verwirklichen wir unseren Unternehmenszweck Make. Home. Comfort. Green.“, sagte Jan Brockmann, CEO der Bosch Home Comfort Group. Vitor Gregorio trat 1999 in die Bosch-Gruppe ein und war in internationalen Positionen für verschiedene Unternehmensbereiche tätig. Er war seit Juli 2022 für den Vertrieb in Südeuropa, Afrika und Lateinamerika verantwortlich, nachdem er lange Zeit den Vertrieb in Nordamerika geleitet hatte. „Die Märkte für Heizung, Lüftung und Klimatisierung unterscheiden sich von Region zu Region erheblich, es gibt nicht die eine Lösung für alles. Ich freue mich darauf, hier meine internationale Erfahrung einzubringen, um das profitable Wachstum der Bosch Home Comfort Group weiter zu verbessern“, sagte Vitor Gregorio. „Unsere Branche ist attraktiver denn je, und die Bosch Home Comfort Group ist für weiteres Wachstum hervorragend aufgestellt. Gemeinsam mit unseren engagierten und kompetenten Kunden und unseren großartigen Teams werden wir die Wärmewende im Herzen Europas noch weiter beschleunigen“, so Stefan Thiel. Der Wirtschaftsingenieur und Geologe ist seit 2008 für die Bosch-Gruppe tätig und verantwortet seit 2013 den Vertrieb der Marke Buderus in Deutschland. Niels Lorenz trat 2008 in die Bosch-Gruppe ein, übernahm 2015 die Leitung des Buderus-Vertriebsbereichs Nord und 2021 zusätzlich die Leitung des Bereichs Ost. „Ich freue mich darauf, mit Buderus die Wärmewende in Deutschland entscheidend mitzugestalten und mit unseren Mitarbeitern sowie Handwerkspartnern die enormen Potenziale der Technologietransformation im Wärmemarkt zu realisieren. Mit dem bekanntermaßen starken Heizungsvertrieb ist Buderus sehr gut aufgestellt, daher blicke ich zuversichtlich ins Jahr 2024 und darüber hinaus“, sagte der Wirtschaftsingenieur.

Mehr Zeit für das Kerngeschäft: Bosch bietet SHK-Profis neue Services rund um De ...

02.11.2023

Pressemeldung

Bosch Home Comfort Group

Mehr Zeit für das Kerngeschäft: Bosch bietet SHK-Profis neue Services rund um De ...

Wärmepumpen sind ein wichtiger Schlüssel zur Energiewende. Bosch Home Comfort investiert daher fortlaufend in die Forschung, Entwicklung und den Ausbau von Fertigungskapazitäten für diese Wärmeerzeuger. Es reicht jedoch nicht aus, das Angebot an effizienten und nachhaltigen Heizungslösungen zu sichern. Die Energiewende bedarf ebenso eines starken SHK-Handwerks, das derzeit noch einer entscheidenden Herausforderung gegenübersteht: volle Terminbücher und ein begrenztes Zeitkontingent. An dieser Stelle unterstützt Bosch und bietet Serviceangebote entlang des gesamten Kundenprozesses, die den Arbeitsalltag des Fachhandwerks effizienter und einfacher gestalten.Klimahelden Schmiede für eine effiziente Geschäftsentwicklung Bei Bosch steht Kommunikation im Vordergrund. So versteht sich die Heizungsmarke nicht nur als Lieferant nachhaltiger Heiztechnik, sondern ebenso als erster Ansprechpartner, der SHK-Profis mit jahrzehntelanger Erfahrung und gleichzeitig als Experte im Bereich neuer Technologien zur Seite steht. So bietet Bosch ein umfassendes Schulungsprogramm für Fachhandwerker an. Themenschwerpunkte liegen hier auf nachhaltigen Technologien, branchenrelevanten Themen und Wissen zu Praxisanwendungen wie dem Wärmepumpeneinbau. Auf diese Weise schafft Bosch eine Plattform für den Austausch und die Vermittlung von tiefgreifendem Fachwissen. Bosch Schulungen finden sowohl online als auch vor Ort an 14 Standorten deutschlandweit statt. Mit der Klimahelden Schmiede hat Bosch außerdem ein umfangreiches Zertifizierungsprogramm zusammen mit dem Fachhandwerk entwickelt, das den Bereich Geschäftsentwicklung fokussiert und damit in Inhalt und Form weit über die klassischen Schulungsformate hinausgeht. Bosch Partnerinnen und Partner werden hier in Bereichen wie Arbeitsprozess-Optimierung, Hands-on-Lösungen und Tipps und Tricks bei Elektrifizierung und Nachhaltigkeit qualifiziert. Sie können im Anschluss Wärmepumpen effizienter einfacher und schneller einbauen. Neben den verbesserten Fertigkeiten beim Wärmepumpeneinbau profitieren Handwerker auch vom sogenannten Jungmeister-Programm, das dem Fachkräftemangel in der SHK-Branche entgegenwirkt. Ganzheitlicher Fachkundenservice: Bosch hält Ersatzteile 15 Jahre vor Auch im Arbeitsalltag ist Bosch ein kompetenter Ansprechpartner für das Fachhandwerk: Im Werkskundendienst von Bosch stehen Fachkunden tagtäglich rund 350 Servicetechniker, darunter 150 Wärmepumpenexperten, mit Rat und Tat zur Seite. Über die Hotline erreichen Fachkunden binnen 20 Sekunden einen von mehr als 40 kompetenten Beratern, erhalten Schritt-für-Schritt-Anleitungen am Gerät sowie ausführliche Informationen zu vielen technischen Fragen wie der Ersatzteillieferung. Die ist bei Bosch garantiert: Mindestens 15 Jahre lang erhalten Fachkunden an etwa 2 000 Standorten in Deutschland Ersatzteile für den Einbau beim Kunden. Bosch sichert eine Lieferfähigkeit innerhalb von 24 Stunden zu. In Notfällen verkürzt sich die Lieferzeit auf vier Stunden. Bosch unterstützt jedoch nicht nur in Sachen Hardware: So finden SHK-Profis im Bosch Partner Portal Zugang zu einer Vielzahl von Aktionen, Werbemitteln, dem Ersatzteilkatalog und weiteren nützlichen Tools wie dem Wärmepumpen-Planungstool und der „Preisliste Online“. Mit ihnen sind die passenden Produkte und Pakete schnell zusammengestellt und Handwerker sparen wertvolle Zeit bei der Angebotserstellung. Damit SHK-Profis ihren Kunden und Kundinnen stets Orientierung bei den aktuellen Fördervoraussetzungen bieten können, hat Bosch Tools den Förderrechner, den Förderservice und den Förderantragsgenerator entwickelt. Hiermit ist die unverbindliche Förderungseinschätzung für jedes Kundenvorhaben schnell und einfach ermittelt. Fundamentservice spart Fachhandwerk wertvolle Zeit Die Außeneinheit der Luft-Wasser-Wärmepumpe muss sicher im Boden verankert werden und bedarf eines starken Fundaments. Doch ist die Bereitstellung eines Fundaments ein Arbeitsschritt, der SHK-Profis wichtige Zeit für die eigentliche Installation der Wärmepumpe nimmt. Der neue Fundamentservice von Bosch löst künftig dieses Problem. Aktuell noch in der Pilotphase und zunächst für die Compress 5800i AW und die Compress 6800i AW verfügbar bietet der Fundament-Service ab 2024 eine wesentliche Arbeitserleichterung im SHK-Alltag: Vom Fundament mit korrekter Kondensat-Ableitung bis zur fertig aufgestellten und anschlussbereiten Außeneinheit ist das passende Paket für jedes Projekt einfach und schnell über das Bosch Partner Portal buchbar. Das gelieferte Fundament ist dabei immer exakt auf die gewählte Außeneinheit abgestimmt. Besonderheiten wie erforderliche Abstände, ein bestimmter Aufstellort und die optimale Installation des Kondensat-Ablasses werden ebenfalls berücksichtigt. Das Ergebnis: ein geringerer Installationsaufwand und mehr Zeit für das Kerngeschäft. Vorausblick: Entlastung bei Heizungsplanung und -einbau Mit der Einführung eines Tools für die einfache Heizlastberechnung und den hydraulischen Abgleich will Bosch die Planung neuer Heizungsanlagen vereinfachen. Weiterhin soll ein Demontageservice künftig den Abbau von Altgeräten übernehmen. Bosch will damit eine wesentliche Hürde im SHK-Alltag beseitigen und Fachhandwerker zeitlich, aber vor allem körperlich entlasten. Pressemappe Bosch Wärmepumpen

Entspannter SHK-Alltag mit Softwarelösung OfficeOn von Bosch

02.11.2023

Pressemeldung

Bosch Home Comfort Group

Entspannter SHK-Alltag mit Softwarelösung OfficeOn von Bosch

SHK-Profis strukturieren, planen und dokumentieren ihren Arbeitsalltag ab jetzt papierlos in wenigen Klicks: Mit der Software OfficeOn von Bosch Power Tools, einem weltweit führenden Anbieter von Elektrowerkzeugen, Elektrowerkzeug-Zubehör und Messtechnik, bietet die Heizungsmarke Bosch Home Comfort in Kooperation kleineren Handwerksbetrieben eine einfache und übersichtliche Lösung zur zentralen und digitalen Verwaltung aller relevanten Arbeitsprozesse. Die neue Software mit Cloud-Lösung verringert den betrieblichen Administrationsaufwand und ist besonders einfach zu bedienen. Mit OfficeOn wird die Büroarbeit, darunter die Angebots- und Rechnungserstellung, Terminkoordination und Zeiterfassung, einfach wie nie – eine wertvolle Erleichterung im eng getakteten SHK-Alltag.Ob im Web oder per App: Projekte von überall aus verwalten OfficeOn digitalisiert alle relevanten Prozesse im SHK-Alltag. Das Ergebnis: eine zentrale und übersichtliche Steuerung in einem einzigen System. Die Handwerker-Software beinhaltet eine browserbasierte Web-Anwendung fürs Büro und eine App für den Einsatz vor Ort. Beide sind jederzeit über die Cloud verbunden und alle Daten werden in Echtzeit synchronisiert. Über die Web-Anwendung können im Büro alle Aufgaben schnell und einfach erledigt werden: von der Projektplanung über Angebots- und Rechnungserstellung sowie Koordination von Terminen bis hin zur Verwaltung des Kundenstamms. Für die Angebots- und Rechnungserstellung lassen sich eigene Leistungen wie Stundenlöhne bequem anlegen und abrufen. Fremdleistungen von Großhändlern sind durch eine Schnittstelle per Datanorm und IDS ebenfalls schnell importiert und berücksichtigt. Über die normkonforme DATEV-Schnittstelle können SHK-Betriebe ihre Daten außerdem direkt an den Steuerberater oder das Finanzamt übermitteln – und sparen damit Zeit und Geld. Über die App können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Funktionen zugreifen, die für die Abwicklung bei Kundenterminen besonders wichtig sind, darunter die Terminerstellung und die Stundenerfassung über digitale Stunden- und Rapportzettel. Diese werden dank digitaler Unterschriftenfunktion bequem vor Ort von Kundinnen und Kunden bestätigt. Auf diese Weise lassen sich gesetzliche Vorgaben einfach und effizient erfüllen. Cloud-Lösung ohne Installationsaufwand OfficeOn ist cloudbasiert ohne Installation direkt verfügbar. Alle Daten werden in Echtzeit synchronisiert und der Zugriff kann jederzeit standort- und geräteunabhängig erfolgen – egal, ob im Büro oder unterwegs per App. Wichtige Aufgaben wie die regelmäßige Datensicherung, Software-Wartung und -Aktualisierung erfolgen automatisch in der Cloud. Manuelle Updates sind nicht erforderlich. Das reduziert den Verwaltungsaufwand im SHK-Betrieb erheblich. Flexible Lizenzoptionen für jeden Bedarf Für OfficeOn gibt es Mobil- und Büro-Lizenzen für einen Zeitraum von sechs, zwölf oder 24 Monaten. Mobil-Lizenzen bieten Mitarbeitern unterwegs per Smartphone-App Zugriff auf alle Funktionen, die relevant zur Ausführung und Dokumentation ihres aktuellen Auftrags sind. Die Büro-Lizenz ist für Mitarbeitende im Büro konzipiert und ermöglicht es, Funktionen wie Projektplanung, Angebots- und Rechnungserstellung sowie Terminkoordination, ohne die Installation zusätzlicher Software, direkt im Internet-Browser zu verwenden. Die Büro-Lizenz beinhaltet automatisch auch immer eine Mobil-Lizenz. SHK-Profis können alle Lizenzen einfach und schnell gegen ihre gesammelten Punkte im Partner Portal eintauschen. Bis zum 31.12.2023: kostenlose Ersteinrichtung im Partner Portal Schnell sein lohnt sich: Die ersten 500 SHK-Profis, die ihr OfficeOn-Paket noch in diesem Jahr über das Bosch Partner Portal buchen, freuen sich über eine kostenfreie Ersteinrichtung im Wert von 399 Euro. Die optional wählbare Einrichtung unterstützt SHK-Betriebe bei der Umstellung auf die neue Software. Sie beinhaltet ein digitales Training und sorgt dafür, dass Kundendaten eingepflegt und Materiallisten sowie Leistungskataloge zuverlässig übertragen werden. Alle Lizenzen enthalten den Support per Chat oder E-Mail. Darüber hinaus ist ein Premium-Telefon-Support buchbar. Als Teil des Bosch-Software-Portfolios erfolgt der Login bequem über die einmal zentral angelegte SingleKey ID, ein digitaler Zugang für viele Marken der Bosch-Gruppe wie Bosch und Buderus. OfficeOn ist seit Oktober verfügbar. Weitere Informationen sind im Bosch Partner Portal und unter www.bosch-officeon.com verfügbar. Pressemappe Bosch Wärmepumpen

Wärmepumpenfertigung in Eibelshausen ist gestartet

13.03.2023

Pressemeldung

Bosch Home Comfort Group

Wärmepumpenfertigung in Eibelshausen ist gestartet

Eibelshausen – Der Bosch Thermotechnik-Standort Eibelshausen hat mit seinen rund 400 Mitarbeitenden die Produktion von Inneneinheiten für die neueste Generation von Wärmepumpen gestartet. Für die Produktion wurden im vergangenen Jahr bereits 25 neue Arbeitsplätze geschaffen; in diesem Jahr folgen weitere 60. In der neuen Wärmepumpen-Fertigungslinie werden die Speicher noch vor Ort in die Inneneinheit der Wärmepumpe eingesetzt. Dadurch wird die benötigte Installationszeit beim Endverwender deutlich reduziert und die System-Robustheit erhöht.Bosch erweitert bestehendes Wärmepumpen-Produktionsnetzwerk Bisher hat das Werk in Eibelshausen ausschließlich Warmwasser-Speicher zur Kombination mit verschiedenen Produkten von Bosch Thermotechnik produziert. „Mit dem Fertigungsanlauf in Eibelshausen haben wir unser bestehendes Produktionsnetzwerk von Wärmepumpen in Tranas, Schweden, und Aveiro, Portugal, erweitert. Bosch Thermotechnik wird bis 2025 insgesamt 700 Millionen Euro in sein Wärmepumpen-Geschäft investieren. Wir wollen auch zukünftig stärker wachsen als der Markt und die Transformation in der Wärmeversorgung vorantreiben“, so Birte Lübbert, Mitglied des Bosch Thermotechnik-Bereichsvorstands mit Zuständigkeit für Technik, Entwicklung, Fertigung, Logistik und Qualitätsmanagement. Zukunftssichere Wärmepumpengeneration Die seit diesem Jahr in Eibelshausen gefertigte Inneneinheit verfügt über einen integrierten 180 Liter großen Warmwasser- und einen 16 Liter großen Pufferspeicher. Sie erlaubt eine schnelle Installation auf nur 0,36 Quadratmetern Aufstellfläche und zeichnet sich durch eine gute Systemrobustheit aus. Die neue Wärmepumpen-Generation wird mit dem natürlichen Kältemittel R290 (Propan) betrieben. Der natürliche Rohstoff Propan weist ein geringes Treibhausgaspotential auf. Außerdem verfügt Propan über ideale thermodynamische Eigenschaften, durch die die Wärmepumpe eine besonders hohe Energieeffizienz und höhere Vorlauftemperaturen erreicht. Somit gewährt Propan als Kältemittel in Wärmepumpen eine zukunftssichere und nachhaltige Wärmeversorgung. Im Hybrid-Verbund mit konventionellen Heizungs-Systemen gelingt die Wärmewende im Gebäude-Bestand auch ohne Renovierung schnell und kosteneffizient. Dank integriertem Schalldiffusor und psychoakustischer Optimierung zählt die neue Wärmepumpen-Generation zudem zu den leisesten Geräten ihrer Klasse. Standort Eibelshausen blickt auf lange Geschichte zurück Der Standort Eibelshausen besteht seit mehr als 400 Jahren und ist damit einer der ältesten Industriebetriebe in Deutschland und der älteste Standort der Bosch-Gruppe. Die Wurzeln des Standorts liegen im Jahr 1613, als mit Genehmigung des Grafen von Nassau-Dillenburg in Eibelshausen ein Hochofenwerk in Betrieb genommen wurde, das mit Holzkohle arbeitete. Seitdem wird an diesem Ort Metall zu verschiedensten Produkten verarbeitet, seit 2007 werden Warmwasserspeicher für Bosch Thermotechnik produziert.

Bosch Thermotechnik erzielt 2022 Rekordumsatz von 4,5 Milliarden Euro

13.03.2023

Pressemeldung

Bosch Home Comfort Group

Bosch Thermotechnik erzielt 2022 Rekordumsatz von 4,5 Milliarden Euro

Wetzlar / Frankfurt – Der Schlüssel für eine erfolgreiche Energiewende liegt in einem klimaneutralen Gebäudebestand. Die ungebrochen hohe Nachfrage nach klimafreundlichen Lösungen zeigt die Bedeutung und Relevanz des Themas. Im Geschäftsjahr 2022 hat Bosch Thermotechnik seinen Umsatz nominal um rund 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 4,5 Milliarden Euro gesteigert, wechselkursbereinigt betrug das Wachstum rund 13 Prozent. „Trotz der sehr anspruchsvollen gesamtwirtschaftlichen Lage können wir mit einem neuerlichen Rekordumsatz ein positives Resümee für 2022 ziehen“, erläutert Jan Brockmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bosch Thermotechnik GmbH.Wichtiger Wachstumstreiber auf der Produktseite mit einem Plus von 54 Prozent war das internationale Geschäft mit der energieeffizienten Wärmepumpentechnologie. In Deutschland erzielte das Unternehmen ein Umsatzwachstum mit Wärmepumpen von 75 Prozent und ist damit deutlich stärker gewachsen als der Markt. In der Europäischen Union rechnet Bosch in den kommenden Jahren mit einem überproportionalen Wachstum in diesem hochdynamischen Umfeld und hat sich für das eigene Geschäft zum Ziel gesetzt, stärker als der Markt zu wachsen. Das Geschäft von Bosch Thermotechnik wuchs in zahlreichen Märkten deutlich zweistellig, darunter in Amerika um 68 Prozent und in Asien um 28 Prozent. In den USA war das Air-Conditioning-Geschäft der Haupttreiber des starken Umsatzwachstums – Bosch Thermotechnik verfügt dort über ein sehr wettbewerbsfähiges Produktportfolio von sogenannten Inverter-Geräten, die stufenlos regelbar und damit sehr energieeffizient sind. China zeigt sich in Asien als wichtigster Markt, in dem Gas-Wandgeräte für den Wohnbereich eine hohe Nachfrage verzeichnen. Mit den Rekordzahlen verkündet Bosch auch eine Umbenennung von Bosch Thermotechnik in ‚Bosch Home Comfort Group‘ zum 1. April 2023. „Die Umbenennung folgt konsequent dem vor einem Jahr definierten Unternehmenszweck ‚Make. Home. Comfort. Green.‘, betont Jan Brockmann. „Der neue Name unterstreicht unser innovatives Produktportfolio und unser Engagement, den weltweiten Megatrend zur Elektrifizierung mit dem starken Ausbau unseres Wärmepumpen-, Hybrid- und Air-Conditioning-Geschäfts voranzubringen. Mit der umfassenden Elektrifizierung aller Energieströme und durch das intelligente wie effiziente Zusammenspiel aller Verbrauchsgeräte im Gebäude verbinden wir nachhaltigen Lebensstil mit hohem Komfort.“ Insgesamt hat Bosch Thermotechnik seine Investitionen in Forschung und Entwicklung 2022 weltweit um 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 216 Millionen Euro gesteigert. Die Anzahl der Mitarbeitenden stieg weltweit um 1,4 Prozent auf rund 14 400, in Deutschland stieg die Zahl um rund drei Prozent. Bosch Thermotechnik erwartet für 2023 eine positive Entwicklung der Heizungs- und Klimaindustrie. Voraussetzung dafür sind stabile Rahmenbedingungen bei Material und Logistik. Ebenso ist es erforderlich, die finanzielle Unterstützung der Endkunden bei der Wärmewende fortzusetzen. Wärmepumpen-Investitionen zur Erreichung der Klimaziele Bosch Thermotechnik ist Unterzeichner der gemeinsamen Absichtserklärung führender Wärmepumpenhersteller und der Bundesregierung mit dem Ziel, ab 2025 jährlich 500 000 Wärmepumpen zu fertigen. „Um die Energiewende zu schaffen, müssen wir den Hochlauf klimafreundlicher Lösungen kraftvoll vorantreiben. Bis 2025 werden wir insgesamt 700 Millionen Euro in die Elektrifizierung investieren und unter anderem unser europäisches Standort-Netzwerk stärken“, sagt Jan Brockmann. Im mittelhessischen Eibelshausen ist Anfang 2023 eine neue Produktion für Wärmepumpen eröffnet worden. Dort fertigt Bosch Inneneinheiten für die neue Generation besonders leiser Wärmepumpen, die mit dem natürlichen Kältemittel R290 (Propan) betrieben werden. Am Standort Wernau werden die Labor- und Testeinrichtungen für Wärmepumpen und Hybridlösungen derzeit stark ausgebaut. Die Kapazität für Forschung und Entwicklung ist dort seit 2020 deutlich gestiegen. Im schwedischen Tranås sind die vorhandenen Produktionslinien in ihrer Kapazität erweitert worden. Außerdem ist dort im Februar 2023 eine weitere Produktionslinie für Wärmepumpen angelaufen. Die Laboreinrichtungen werden aktuell komplett erneuert und erweitert. Auch am portugiesischen Standort Aveiro baut Bosch seine Produktionskapazitäten für Wärmepumpen kräftig aus. Zur bereits bestehenden Produktion von Inneneinheiten von Luft-Wasser-Wärmepumpen kommt 2023 eine zusätzliche Fertigung von Außeneinheiten. Um die bestehende Produktion von reversiblen Luft-Wasser-Wärmepumpen im Joint Venture mit Electra Industries auszuweiten, wurde im Februar 2023 der Grundstein für ein neues Wärmepumpenwerk im israelischen Ashkelon gelegt. Dort werden ab Mitte 2024 neben Air-Conditioning-Produkten für den israelischen Markt auch Wärmepumpen für den europäischen Markt gefertigt. Bosch Thermotechnik startet zur ISH eine neue Trainingsinitiative für Wärmepumpen, um zur weiteren Beschleunigung des Wärmepumpenhochlaufs Optimierungspotenziale für Einbauprozesse zu heben. Die „Klimahelden-Schmiede“ vermittelt Installateuren, wie eine Wärmepumpe in nur einem Tag statt wie bisher zwei Tagen installiert werden kann. Flächendeckend eingesetzt verdoppelt sich damit die Zahl der möglichen Wärmepumpen-Installationen. Insgesamt bietet Bosch Thermotechnik mehr als 20 unterschiedliche Trainings allein im Bereich Wärmepumpe an. So können sehr gut geschulte Fachkräfte im SHK-Handwerk den Klimaschutz im Gebäudebereich im angestrebten Tempo vorantreiben und die für Deutschland geplante Menge an Wärmepumpen installieren. Wärmepumpen-Hybride für eine bezahlbare Wärmewende Mit Blick auf den besonders hohen Anteil von unrenovierten Altbauten beispielsweise in Deutschland geht Bosch Thermotechnik davon aus, dass nur ein Drittel dieser Bestandsgebäude mit einer Wärmepumpe effizient beheizt werden kann und bei etwa zwei Dritteln der Gebäude teils erhebliche Sanierungs-Investitionen für einen effizienten Wärmepumpenbetrieb nötig sind. „Wir setzen daher auf eine diversifizierte Portfolio-Strategie. Dazu gehören neben Wärmepumpen auch Wärmepumpen-Hybride, bestehend aus einer Wärmepumpe und ergänzendem Brennwertkessel für Spitzenlasten. Nur so können wir die Transformation der Energiesysteme schnell erreichen und für alle Bürger bezahlbar machen – und das Regierungsziel einhalten, 65 Prozent erneuerbare Energien in neuen Heizungen einzusetzen“, erklärt Birte Lübbert, Mitglied des Vorstands der Bosch Thermotechnik GmbH mit Zuständigkeit für Technik, Entwicklung, Fertigung, Logistik und Qualitätsmanagement. „Wärmepumpen können in Hybridsystemen wesentlich kleiner dimensioniert werden und sind dadurch günstiger in der Anschaffung als alleinstehende Wärmepumpen. Diese machen in den meisten Fällen eine umfassende und kostenintensive Änderung am Heizsystem oder Sanierung der Gebäudehülle erforderlich“, erläutert Lübbert. Well-being- und Smart Home-Lösungen für Komfort und Energieeffizienz Bosch Thermotechnik ist 2022 in den attraktiven neuen Markt für Well-being-Produkte eingetreten. Auf der ISH zeigen die Marken Bosch und Buderus Lösungen aus dem neu aufgestellten Geschäftsfeld. Dieses umfasst Produkte, die für Verbraucher mehr Komfort und Wohlbefinden in ihrem Zuhause ermöglichen, wie leistungsstarke Luftreiniger, energieeffiziente Infrarot-Flächenheizungen oder mobile Klimageräte. Die Smart Home-Lösungen von Bosch wie beispielsweise die intelligenten Heizkörper-Thermostate sparen dank flexibler Steuermöglichkeiten und bedarfsgenauem Verbrauch bis zu 36 Prozent Heizkosten. Für eine effiziente Energieversorgung aller Verbrauchsgeräte im Haus sorgt der Energiemanager von Bosch. Er ist als App die „Schaltzentrale“, die ein smartes Zuhause zu einem echten Green Home macht. Eigenproduzierter Solarstrom wird intelligent und automatisch verteilt, so dass eine Stromkostenersparnis von bis zu 60 Prozent möglich ist. Der Energiemanager entscheidet, in welche Bosch-Systemkomponenten der Strom vom Dach kosteneffizient fließt: zur aktuellen Wärmepumpen-Generation, in die neue Wallbox (ab dem dritten Quartal 2023) oder in die energiesparenden Home-Connect-Hausgeräte von BSH Hausgeräte.

Bosch Industriekessel auf der ISH – Halle 12, C80

02.02.2023

Pressemeldung

Bosch Home Comfort Group

Bosch Industriekessel auf der ISH – Halle 12, C80

Bosch Industriekessel präsentiert auf der diesjährigen Weltleitmesse ISH in Frankfurt vom 13. bis 17. März 2023 nachhaltige Dampf- und Wärmelösungen für Industrie und Energieversorger. Die Kesselexperten von Bosch unterstützen die Unternehmen weltweit in den Themen Klimaneutralität, Energieeinsparung und Anlagenverfügbarkeit. „Mit unseren Technologien sind wir Wegbereiter für CO 2 -neutrale Wärmeerzeugung, sowohl in industriellen Prozessen als auch in Fernwärmeanwendungen. Wir bieten Elektrokessel, hybride Systeme und Wasserstoffkessel. Gleichzeitig unterstützen wir die Unternehmen, ihre Neu- wie Bestandssysteme effizienter, nachhaltiger und sicherer zu betreiben“, sagt Sven Rathmann, Geschäftsführer von Bosch Industriekessel.Neue Möglichkeiten mit elektrischer Dampferzeugung Die Elektrifizierung ist ein wesentlicher Treiber für die Energiewende. Auf der diesjährigen ISH stellt Bosch seinen neuen Elektrodampfkessel ELSB (Electric Steam Boiler) vor und präsentiert den Kessel live auf dem Messestand. Der ELSB arbeitet 100 Prozent elektrisch und ist bei einem Betrieb mit Grünstrom klimaneutral. Mit 300 bis 7.500 Kilogramm Dampf pro Stunde bei bis zu 24 bar deckt der ELSB Dampfprozesse mit Temperaturen bis 224 °C ab. Der zunehmende Ausbau erneuerbarer Energien und damit verbundener Überschüsse machen den Elektrokessel zu einer attraktiven Lösung. „Die Nachfrage nach elektrischer Dampferzeugung wächst rasant. Unternehmen aus verschiedenen Branchen und Ländern wie Schweden, Frankreich, Deutschland, Ungarn, Singapur und sogar Island haben bereits einen Elektrokessel von Bosch gekauft“, betont Sven Rathmann. Eine weitere zukunftsweisende Technik sind hybride Kesselsysteme. Durch ihr Design mit elektrischem Heizelement und Brenner sind gleichzeitig verschiedene Energieträger nutzbar. Das schafft Flexibilität und höhere Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Werden dabei grüne Energieträger eingesetzt, stellt dies ebenfalls eine klimaneutrale Variante der Dampferzeugung dar. Die Industriekessel von Bosch sind für die „Green Fuels“ vorbereitet. Die Dampf- und Wärmeerzeuger lassen sich mit 100 Prozent Wasserstoff oder Bio-Brennstoffen betreiben, auch viele Bestandsanlagen sind für ein Upgrade auf regenerative Energieträger qualifiziert. Ein beispielhaftes System mit Wasserstoffverbrennung zeigt Bosch auf der ISH, der ausgestellte Heizkessel ist mit einem Wasserstoffbrenner ausgerüstet. Eine vergleichbare Bosch-Anlage ist zum Beispiel im Energiepark Wunsiedel im Einsatz, dort erzeugt eine Elektrolyse-Anlage Wasserstoff aus Grünstrom, unter anderem zur künftigen Verwendung in der Wärmeerzeugung. Digital und automatisiert: Kesselhaus 4.0 Auch die Digitalisierung und Automatisierung kann einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten. Hier setzt Bosch auf seine inhouse konfigurierten und gefertigten Steuersysteme für Industriekesselanlagen. Die enthaltene Software automatisiert nicht nur komplexe Dampf- und Wärmeprozesse und sorgt für Transparenz. Intelligente Analysen und Handlungsempfehlungen erweitern die Möglichkeiten, Energieverluste schnell zu erkennen, Brennstoffverbrauch zu reduzieren und Anlagenverfügbarkeit zu maximieren. Das veranschaulicht Bosch auf dem Messestand mit seiner Steuerungsfamilie. Interaktive Konfiguration individueller Dampferzeuger Wie viel Energie und CO 2 kann eine Dampfkesselanlage einsparen? Wie schnell rechnet sich das? Welche Chancen hält der Umstieg auf alternative Energieträger bereit? Spannende Auswertungen können Besucher vor Ort mit einem Effizienz-Konfigurator erzeugen. „Die App konfiguriert potenzielle Energieeinsparungen auf Basis kundenspezifischer Lastprofile. Auch Kosten- und Wirtschaftlichkeitsvergleiche mit dem Einsatz von Wasserstoff, Strom sowie Hybridsysteme lassen sich abbilden und bewerten“, sagt Daniel Gosse, Leiter Marketing und Akademie von Bosch Industriekessel, und ergänzt: „Wir zeigen auf der diesjährigen ISH nicht nur die Technologie für nachhaltige Dampf- und Wärmeerzeugung. Unsere Experten beraten Interessenten, welche Lösungen anhand ihrer Infrastruktur, Prozesse und individueller Anforderungen sinnvoll sind. Sozusagen aus der Industrie für die Industrie.“

Neuer Elektrodampfkessel von Bosch unterstützt klimaneutrale Zukunft

20.07.2022

Pressemeldung

Bosch Home Comfort Group

Neuer Elektrodampfkessel von Bosch unterstützt klimaneutrale Zukunft

100 Prozent elektrisch und mit Grünstrom komplett CO 2 -neutral: Bosch Industriekessel präsentiert den neuen Elektrodampfkessel ELSB (Electric Steam Boiler) für die industrielle und gewerbliche Dampferzeugung. Damit bietet Bosch eine weitere grüne Technologie, die Ressourcen schont, Emissionen reduziert, Umwelt und Klima schützt. „Für eine klimaneutrale Zukunft ermöglichen wir den Industrien weltweit den Umstieg auf nachhaltige Erzeugung von Prozesswärme. Die Elektrifizierung ist dabei ein wichtiger Baustein“, sagt Sven Rathmann, Geschäftsführer von Bosch Industriekessel.Der Elektrodampfkessel ELSB deckt mit verschiedenen Leistungsgrößen von 350 bis 7.500 Kilogramm Dampf pro Stunde verschiedene Bedarfe für industrielle und gewerbliche Dampfprozesse ab. Hervorzuheben ist, dass bei Verwendung von regenerativem Strom sein Betrieb komplett CO 2 -neutral ist – so beispielsweise bei einem Kunden in Island: Als Pilotprojekt hat das Unternehmen, das nachhaltige Verpackungen produziert, einen ELSB von Bosch mit 4.000 Kilogramm Dampf pro Stunde eingesetzt. Der genutzte Strom stammt mit Wasser- und Windkraft aus erneuerbaren Quellen und gestaltet damit die Dampferzeugung besonders nachhaltig und ressourcenschonend. Weitere ELSB-Pilotanlagen gingen unter anderem in der Lebensmittelindustrie in Betrieb. In Hinblick auf die Energieeffizienz übertrifft das elektrische Heizsystem des ELSB mit über 99 Prozent alle Verbrennungssysteme. Als weiteren Vorteil bringt der Elektrokessel seine hohe Flexibilität durch stufenlose Leistungsregelung über den gesamten Lastbereich mit sich. Das sorgt für eine konstant hohe Effizienz sowie automatische Leistungsanpassung an den Bedarf oder an verfügbare Überschüsse der Eigenstromerzeugung. Neben der inhouse konfigurierten Steuerungsanlage mit Software fertigt Bosch je nach den individuellen Anforderungen ein komplettes Dampfkesselsystem. Das umfasst Wasseraufbereitung, Kondensat-Management und Module zur Energieeinsparung. Da der ELSB nach dem Power-to-Heat-Prinzip ausschließlich mit Strom betrieben wird, bedarf es weder abgasseitiger Komponenten, Schornstein noch Infrastruktur für die Brennstoffversorgung. Das spart Platz und Kosten – und es entstehen keinerlei Abgasemissionen vor Ort. Für die serviceseitige Betreuung, Inbetriebnahme und Wartung können die Betreiber auf das Team des Bosch-Industrieservices zurückgreifen. Der Verzicht auf fossile Brennstoffe und die CO 2 -Reduktion machen den Elektrodampfkessel zu einer zukunftssicheren Lösung. Neben dem ELSB bietet Bosch auch Kesselsysteme für die Nutzung von 100 Prozent Wasserstoff, Biobrennstoffen sowie Hybridlösungen. Mit dem Multitechnologie-Ansatz ermöglicht Bosch den Unternehmen ihre Dampf- und Wärmeversorgung je nach Infrastruktur und individuellen Anforderungen CO 2 -neutral abzubilden. Zudem besteht die Möglichkeit, Bestandsanlagen auf die neuen Anforderungen umrüsten zu lassen. Das schafft die Basis für eine klimaneutrale Zukunft der Industrien und leistet einen wichtigen Beitrag zur Energiewende.