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Bosch-Sensorplattform macht Roboter zu echten Bewegungstalenten

05.01.2026

Pressemeldung

Internet of Things

Bosch-Sensorplattform macht Roboter zu echten Bewegungstalenten

Las Vegas, NV – Im Zentrum der pulsierenden Robotik-Revolution und der rasant wachsenden Welt der Extended Reality (XR) steht eine stille, aber unverzichtbare Technologie: MEMS-Sensoren (Mikroelektromechanische Systeme). Ähnlich den komplexen Sinnen lebender Organismen bilden diese winzigen, hochentwickelten Bauteile das Fundament und verleihen Maschinen die entscheidende Fähigkeit, ihre eigene Bewegung und Orientierung wahrzunehmen und zu verstehen. Dieses räumliche Bewusstsein verwandelt komplexe Algorithmen in flüssige Bewegungen und immersive digitale Erlebnisse.Drei neue High-End-Sensoren für den Wachstumsmarkt Auf der CES® 2026 präsentiert Bosch Sensortec die BMI5-Plattform, eine neue Generation von Inertialsensoren (Beschleunigungs- und Gyroskopsensoren). Diese Sensoren bieten höchste Präzision bei extrem niedrigem Rauschen und erfassen so jede noch so kleine Bewegungsnuance in unterschiedlichsten Anwendungsbereichen. Die Plattform basiert auf einer gemeinsamen Hardware-Grundlage und wird durch intelligente Software optimiert. Sie ist in drei Varianten erhältlich: BMI560, BMI563 und BMI570. Die Produkte der BMI5-Familie richten sich an Premiumhersteller der Unterhaltungselektronik und bilden die Basis für den wachsenden Markt für MEMS-Sensoren. Laut dem Marktforschungs- und Strategieberatungsunternehmen Yole Group wird dieser Markt, in dem Bosch Marktführer ist, bis 2030 voraussichtlich auf über 19,2 Milliarden US-Dollar anwachsen – mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von vier Prozent.* Um den Anforderungen der Serienproduktion mit hohem Produktionsvolumen gerecht zu werden, wurde die Reinraumfläche in der eigenen Bosch-Halbleiterfabrik in Reutlingen bis Ende 2025 von rund 35 000 Quadratmetern auf über 44 000 Quadratmeter erweitert. Spezifische Lösungen für vielfältige Anwendungen Der BMI560-Sensor lässt Virtual- und Augmented-Reality-Erlebnisse unglaublich realistisch wirken. Er erfasst Kopfbewegungen präzise und nahezu verzögerungsfrei und ermöglicht so eine natürliche Interaktion in 3D-Umgebungen. Dank fortschrittlicher Bildstabilisierung gelingen Smartphones und Action-Kameras auch unterwegs klare, verwacklungsfreie Fotos und Videos. Der BMI563 kompensiert Vibrationen und extreme Bewegungen und ist damit ideal für Roboter, die präzise navigieren müssen, oder für VR-Controller, die jede noch so subtile Handgeste erfassen. Er unterstützt diese Geräte dabei, ihre Umgebung und Bewegungen mit außergewöhnlicher Genauigkeit zu verstehen. So hilft beispielsweise der neue MEMS-Sensor von Bosch einem humanoiden Roboter, den richtigen Weg zu finden, selbst wenn die Kameralinse verdeckt ist. Der BMI570 optimiert Smartwatches und kabellose Kopfhörer. Im Vergleich zum Vorgängermodell bietet die neue Plattform einen doppelt so großen Messbereich. Dadurch können noch mehr Bewegungen und Gesten, insbesondere dynamische, erkannt werden. Für Kopfhörer aller Art liefert er präzise Daten zur Kopfbewegung für immersive 3D-Audioerlebnisse. So klingt beispielsweise die Stimme eines Anrufers oder Musik, als würde sie aus einer bestimmten Richtung kommen, weil Sensorik auf die Kopfbewegungen des Nutzers reagiert. Technische KI-Exzellenz gepaart mit verantwortungsvoller Innovation Ein Edge-KI-Klassifizierungssystem sorgt für einen permanenten Betrieb des Geräts, indem sie Bewegungsmuster direkt im Sensor erkennt. Dies reduziert den Energieverbrauch, beschleunigt die Reaktionszeiten und bietet intelligente Vorteile – wie die automatische Aktivitätserkennung auf einer Smartwatch ohne Benutzerinteraktion. Die BMI5-Plattform erfüllt in allen Varianten die höchsten Umweltstandards von Bosch Sensortec und vereint technische Leistungsfähigkeit mit verantwortungsvoller Innovation. Diese einheitliche Architektur ermöglicht Geräteherstellern eine optimierte und gleichzeitig nachhaltige Entwicklung über alle Produktlinien hinweg. Mit der BMI5-Plattform stärken wir die Grundlage für die nächste Generation von sensorbasierten Geräten...sagte Stefan Finkbeiner, CEO von Bosch Sensortec. „Unsere Kunden profitieren von gleichbleibender Präzision, Robustheit und herausragender Leistung über alle Varianten hinweg – für reaktionsschnelle XR-Systeme, zuverlässige Robotik und intuitive Wearables. Die Plattform vereint technische Exzellenz mit verantwortungsvoller Innovation und spiegelt damit unsere zentralen Bosch-Werte Qualität und Nachhaltigkeit wider. Sie unterstützt ein breites Anwendungsspektrum mit einer einzigen, skalierbaren Architektur. Und das war erst der Anfang. Die BMI5-Familie wächst weiter, weitere Varianten sind bereits in der Entwicklung.“ * Quelle: Status of the MEMS Industry 2025 report, Yole Group. Verfügbarkeit: Muster sind ab sofort für Direktkunden verfügbar. Die Serienproduktion der gesamten Produktpalette beginnt ab dem dritten Quartal 2026.

Bosch Tech Compass: 70 Prozent sehen KI als einflussreichste Technologie

05.01.2026

Pressemeldung

Internet of Things

Bosch Tech Compass: 70 Prozent sehen KI als einflussreichste Technologie

Stuttgart – Das Zeitalter der künstlichen Intelligenz (KI) kann kommen – darin ist sich die Mehrheit der weltweit mehr als 11 000 für den diesjährigen Bosch Tech Compass befragten Personen einig. Noch nie sahen die Befragten KI in so einem positiven Licht wie bei der diesjährigen Erhebung: Eine Mehrheit glaubt, dass KI die einflussreichste Technologie der kommenden Jahre wird und von allen Technologien den größten positiven Einfluss auf die Gesellschaft haben wird. Mehr als die Hälfte aller Befragten weltweit fühlt sich bereit für die Veränderungen durch KI. Allerdings zeichnet sich auch eine gewisse Fortschrittsmüdigkeit ab: 57 Prozent wünschen sich zugleich einen Pause-Knopf und würde gerne die technologische Entwicklung bremsen, bis wir ihre Auswirkungen besser verstehen können.Deutsche mit höchsten Erwartungen an KI In Deutschland sind die mit KI verbundenen Erwartungen besonders hoch: 77 Prozent der Befragten hierzulande sehen in KI die einflussreichste Technologie der kommenden zehn Jahre. Doch wie auch in den Vorjahren ist gleichzeitig die Skepsis gegenüber technologischem Fortschritt bei den Befragten in Deutschland verhältnismäßig groß. Nur 59 Prozent glauben, dass Technologie die Welt besser machen wird – lediglich in Frankreich (53 Prozent) sind die Menschen noch skeptischer. Weltweit sind indes 71 Prozent Technologieoptimisten. Hierzulande fühlen sich aktuell nur 40 Prozent auf das KI-Zeitalter vorbereitet – der niedrigste Wert unter allen Ländern und auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr. Eine Antwort darauf, woher die Technologieskepsis in Deutschland kommt, könnten zwei weitere Ergebnisse liefern: Nur 30 Prozent der Befragten in Deutschland sagen, dass das Bildungssystem innovatives Denken bei ihnen gefördert hat und nur 23 Prozent finden, dass die Regulierung im Land Innovation erfolgreich fördert – in beiden Punkten ist Deutschland damit Schlusslicht. "Die Ergebnisse des Bosch Tech Compass deuten darauf hin, dass wir in Deutschland die gesellschaftliche Akzeptanz für Innovationen steigern müssen", sagt Stefan Hartung, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH. Um Innovation von der Forschung auf die Straße zu bekommen, müssen aber auch die innovationspolitischen Rahmenbedingungen stimmen: Dazu gehören etwa Maßnahmen wie steuerliche Entlastung für Investitionen in innovative Technologien, mehr Agilität und weniger Bürokratie. Insgesamt würde ich uns als Gesellschaft mehr Mut zum Risiko wünschen. Und wenn etwas nicht funktioniert, dann sollten wir dies nicht als Scheitern sehen, sondern als Teil des Lernprozesses...sagt Stefan Hartung, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH. Tanja Rückert, Mitglied der Geschäftsführung und CDO der Robert Bosch GmbH, sagt zu den Ergebnissen: „Wir sehen weltweit eine rasch wachsende Zahl innovativer KI-Lösungen, wie wir sie uns vor wenigen Jahren noch nicht vorstellen konnten. Daher ist es nicht überraschend, dass die Zahl der Menschen, die KI als die einflussreichste Technologie unserer Zukunft sehen, in nur drei Jahren weltweit von 41 Prozent auf 70 Prozent in die Höhe geschnellt ist.“ 59 Prozent würden ihr Kind zur Gründung eines Start-ups ermutigen Die positive Haltung zu Innovation und Risiko ist auch eine kulturelle Frage: 59 Prozent der Befragten weltweit würden ihr Kind ermutigen, die Hochschule zu überspringen und ein Start-up zu gründen, wenn dieses eine bahnbrechende Idee hätte. Diesen Mut zum Risiko teilen nur 52 Prozent der deutschen Befragten. Dabei entstehen nur durch diesen Mut die Lösungen von morgen. Gefragt nach den Feldern, auf die technologische Innovation fokussiert werden sollte, wurden weltweit am häufigsten der Klimawandel (37 Prozent), der Zugang zu Gesundheitsleistungen (31 Prozent) sowie Cyber-Sicherheit (28 Prozent) genannt. KI mit größtem positiven und größtem negativen Einfluss Den Befragten zufolge wird KI nicht nur die einflussreichste Technologie der kommenden zehn Jahre sein, sondern auch die mit dem größten positiven Einfluss auf die Gesellschaft. Davon gehen 43 Prozent weltweit aus. Mit klarem Abstand dahinter folgen Biotechnologie und Climate Engineering, denen 36 Prozent beziehungsweise 32 Prozent einen besonders positiven Einfluss zutrauen. Doch die Befragten sehen eine Kehrseite: Auch bei den negativen Auswirkungen auf die Gesellschaft rangiert KI ganz oben vor allen anderen Technologien und wird von 34 Prozent genannt. Humanoide Roboter und selbstfahrende Fahrzeuge folgen dahinter. Für uns bei Bosch ist das ein klarer Auftrag: Innovation muss mit Verantwortung einhergehen. Gerade beim Thema KI ist es daher wichtig, dass wir weltweit Regeln für eine vertrauenswürdige KI einführen. Gleichzeitig muss vermieden werden, dass die Entwicklung und Nutzung von KI durch Überregulierung beschnitten wird...sagt Tanja Rückert, Mitglied der Geschäftsführung und CDO der Robert Bosch GmbH. Zur Studie: Für den Bosch Tech Compass hat die Gesellschaft für Innovative Marktforschung mbH (GIM) im Herbst 2025 insgesamt mehr als 11 000 Personen über 18 Jahren in sieben Ländern befragt. In Deutschland, Frankreich und dem Vereinigten Königreich nahmen jeweils 1 000 Personen teil, in Brasilien, China, Indien und den USA jeweils 2 000 Personen. Bosch ist zu keinem Zeitpunkt der Befragung als Auftraggeber genannt worden.

Hannover Messe 2024: Nachhaltige Lösungen von Bosch für Fabrikautomation, Wasser ...

22.04.2024

Pressemeldung

Wirtschaft

Hannover Messe 2024: Nachhaltige Lösungen von Bosch für Fabrikautomation, Wasser ...

Stuttgart / Hannover – Die Industrie ist der Motor jeder Volkswirtschaft. Sie schafft Arbeitsplätze, sichert Wohlstand, sorgt für Wachstum durch Handel. Wenn die Branche auch in diesem Jahr wieder bei der Hannover Messe zusammenkommt, hat sie weiterhin eine große Herausforderung im Gepäck: Angesichts des Klimawandels müssen Fabriken nachhaltig werden und Ressourcen schonen. Bosch zählt zu den führenden Fabrikausrüstern und hilft mit einem breiten Portfolio an Lösungen für die Fabrikautomation, Wasserstoff-Wirtschaft, Digitalisierung und künstlicher Intelligenz (KI) Industrieunternehmen bei der grünen Transformation.Bosch-Industrietechnik ist gefragt: 2023 konnte sich das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen in einem von geopolitischen Spannungen, Konjunkturschwäche und Zinseffekten geprägten, volatilen Marktumfeld behaupten. Der Umsatz mit Industrietechnik wuchs auf 7,4 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Anstieg um 6,8 Prozent, wechselkursbereinigt um 10,2 Prozent. Zum Wachstum beigetragen haben vor allem auch die Zukäufe von HydraForce und Elmo Motion Control. „Wir verfolgen mit der Industrietechnik eine langfristige Wachstumsstrategie“, sagt Tanja Rückert, Geschäftsführerin der Robert Bosch GmbH und zuständig für die Bereiche Industrial Technology sowie Digital Business und Services. „Wir wollen unsere Marktposition stärken, regionale Lieferketten ausbauen und bis 2028 unseren Umsatz mit Industrietechnik auf 10 Milliarden Euro steigern.“ Wir wollen unsere Marktposition stärken, regionale Lieferketten ausbauen und bis 2028 unseren Umsatz mit Industrietechnik auf 10 Milliarden Euro steigern....Tanja Rückert, Geschäftsführerin der Robert Bosch GmbH Bosch stellt auf der Hannover Messe 2024 Technologien und Lösungen rund um die Themenfelder Automatisierung, Digitalisierung sowie Wasserstoff vor. „Die Industrietechnik ist wie kaum ein anderer Bereich ein sogenannter ‚Early Adopter‘ für Anwendungen der künstlichen Intelligenz und der Digitalisierung“, sagt Tanja Rückert. „KI, Software und Vernetzung helfen, Effizienz, Qualität und Nachhaltigkeit in der Produktion zu steigern. Nur mit einem starken Industriesektor können wir Lebensstandard und Wohlstand sichern.“ Generative KI: Prozesse verbessern, Qualität steigern Bosch möchte mithilfe generativer KI in der Fertigung die Produktionssteuerung, -überwachung und -kontrolle weiter verbessern. In zwei deutschen Werken hat das Unternehmen erste Projekte gestartet, bei denen generative KI synthetische Bilder erzeugt, um KI-Lösungen für die optische Inspektion zu entwickeln und zu skalieren oder bereits vorhandene KI-Modelle zu optimieren. Bosch geht davon aus, dass sich so die Zeit von Projektierung über Inbetriebnahme bis hin zum Hochlauf von KI-Anwendungen von derzeit sechs bis zwölf Monaten auf nur noch wenige Wochen reduziert. Nach erfolgreicher Pilotierung soll dieser Service, den die Bosch Forschung entwickelt hat, zur Generierung synthetischer Daten allen Unternehmensstandorten angeboten werden. ctrlX AUTOMATION: Der Baukasten für die Automatisierung Für die Fabrikautomation hat Bosch Rexroth mit ctrlX AUTOMATION ein Automatisierungssystem, bestehend aus Hardware, Software und Apps entwickelt, das alle Bausteine für komplette Automatisierungslösungen bereitstellt. ctrlX AUTOMATION reduziert den Komponenten- und Engineering-Aufwand um 30 bis 50 Prozent. Die Partnerwelt ctrlX World erweitert das Lösungsangebot kontinuierlich um Hardware und insbesondere Apps. 100 Partner bringen bisher ihre Stärken und Lösungen ein. Seit dem Start vor fünf Jahren ist die Zahl der Kunden auf rund 1 500 gewachsen. 2023 ist der entsprechende Umsatz um 30 Prozent gestiegen. Batteriefertigung: Komponenten für automatisierte Anlagen Ob in der Elektromobilität, Unterhaltungselektronik oder Gebäudetechnik – der Bedarf an Energiespeichern ist größer denn je. Bosch Rexroth bietet ein umfassendes Portfolio für die Batteriefertigung an, dass Einzelkomponenten, Systemlösungen und Subsysteme aus der Linear-, Schraub- und Transfertechnik sowie das durchgängig offene Automatisierungssystem ctrlX AUTOMATION umfasst. Auch in der Batteriefertigung kommt es auf Geschwindigkeit und Präzision an. Bosch Rexroth hat beispielsweise schnell einsetzbare Linearroboter für typische Anwendungen wie das Handhaben von Zellen oder Packs sowie Schrauben oder Dosieren entwickelt, die Prozesse in der Modul- bzw. Packmontage und -demontage optimieren. Batterierecycling: Automatisierungslösung für Tiefentladung von Batterien Immer mehr Elektroautos rollen leise und emissionsarm über die Straßen. In den Batterien sind wertvolle, seltene Rohstoffe wie Lithium oder Nickel verbaut, deren Rückgewinnung ökonomische wie ökologische Vorteile haben. Mit seinem Lösungsbaukasten für die Diagnose, Entladung und Zerlegung von gebrauchten Fahrzeugbatterien ermöglicht Bosch Rexroth die Automatisierung dieser Prozessschritte. Die Automatisierung dieser Prozessschritte vor der eigentlichen prozesstechnischen Rückgewinnung der Rohstoffe ermöglicht ein Batterierecycling im industriellen Maßstab und bietet die Möglichkeit zur flexiblen Skalierung. Stack und Smart Electrolysis Module: Technik für H2-Elekrolyseure Bosch will Wasserstoff nicht nur verwenden, sondern auch smarte Technik für die Erzeugung bereitstellen. Dafür hat das Unternehmen den Elektrolyse-Stack – das Herzstück eines Elektrolyseurs – entwickelt. Der Stack besteht aus über hundert Elektrolyse-Zellen, die Wasser mit Strom in Sauerstoff und Wasserstoff umwandeln. Er ist auf eine Leistung von 1,25 Megawatt ausgelegt. Dies entspricht einer Wasserstoffproduktion von 23 Kilogramm pro Stunde. Der Bosch Elektrolyse-Stack ist für den Einsatz in kleineren Anlagen ab 1 Megawatt bis hin zu Großanlagen der Gigawattklasse geeignet und soll ab 2025 marktreif sein. Zusätzlich plant Bosch den Elektrolyse-Stack mit Steuergerät, Leistungselektronik und Sensoren zum sogenannten Smart Electrolysis Module zu kombinieren. Fertigungs- und Prüftechnik: Entstehungsprozess von Brennstoffzellen Bosch Manufacturing Solutions (BMG), der Sondermaschinenbau von Bosch, bietet fortschrittliches Fertigungsequipment und Prüftechnik für die Brennstoffzellenfertigung – von einzelnen Komponenten bis hin zu ganzen Systemen. Insgesamt stammt mehr als 50 Prozent des Fertigungsequipments von Bosch. Bei den Prüfungen der Stacks und Systeme werden natürliche Bedingungen simuliert und die PEM-Brennstoffzellen in der End-of-Line-Funktionsprüfung auf Herz und Nieren geprüft: Gaszusammensetzung, Temperatur, Druck und Feuchtegrad entsprechen dabei realen Verhältnissen in Fahrzeugen. Dabei arbeiten die Prüfstände effizient: 50 Prozent des eingesetzten Wasserstoffs wird für neue Prüfprozesse zurückgewonnen. Auf der Hannover Messe wird erstmalig ein Prüfstand für PEM (Proton Exchange Membrane) Elektrolyse Stacks vorgestellt. Dieser Prüfstandstyp kann für die Entwicklung als auch für die End-of-Line Funktionsprüfung ausgebaut werden und ist in Größenklassen zwischen 50 kW und 3 MW verfügbar. Unterwasser-Aktuator eSEA: Elektrifizierung von Offshore-Anlagen Wasserstoff wird zukünftig oft auch in der Peripherie – in der Wüste oder auf dem Meer produziert – und damit weit weg von seinem späteren Einsatzort. Damit die für grünen Wasserstoff und das Abscheiden und die Einlagerung von CO2 nötigen Offshore-Anlagen wirtschaftlich betrieben werden können, muss die Anlagentechnik in Anschaffung und Betrieb deutlich kostengünstiger werden als bisher. Bosch Rexroth hat dazu eine elektrische Lösung zur Steuerung von Ventilen in Unterwasser-Prozessanlagen in bis zu 4 000 Metern Tiefe entwickelt. Damit entfällt die bisherige Betätigung der Ventile über hydraulisch angetriebene Aktuatoren, die über kilometerlange Leitungen mit Hydraulikaggregaten über Wasser verbunden sind. Wasserstofftankstellen: Antriebslösungen zur Verdichtung von H2 Wasserstofftankstellen leisten einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung des Mobilitätssektors. Innerhalb der nächsten sechs Jahre sollen weltweit mehrere tausend Wasserstofftankstellen in Betrieb gehen. Bosch Rexroth hat gemeinsam mit Partnern skalierbare Lösungen servohydraulischer Verdichterantriebe im Leistungsbereich zwischen 10 und 280 kW für die Komprimierung von Wasserstoff entwickelt. Denn um Fahrzeuge schnell und reibungslos mit dem Kraftstoff betanken zu können, muss dieser auf bis zu 900 bar verdichtet werden. Eine neue elektrohydraulisch angetriebene Kryopumpe entstand in einer Partnerschaft mit FirstElement Fuel, einem führenden Anbieter für den kommerziellen Betrieb von Wasserstofftankstellen in den USA. Die Kryopumpe verdichtet flüssigen Wasserstoff beispielsweise direkt auf 875 bar. Ziel ist die Betankung schwerer Nutzfahrzeuge mit 100 kg Wasserstoff innerhalb von 10 Minuten. Mit der Direktbetankung entfallen bislang notwendige Zwischenspeicher an den Tankstellen. Erste Tankstellen sollen ab 2025 ausgerüstet werden. Darüber hinaus hat Bosch Rexroth mit Maximator Hydrogen skalierbare, wartungsarme Antriebseinheiten von aktuell bis 250 kW entwickelt, die Tankstellenbetreibern einen kostengünstigen Einstieg in die Wasserstofftechnologie ermöglichen. Die neuen containerbasierten Verdichter haben das Potenzial, die Gesamtkosten für Betreiber um die Hälfte gegenüber am Markt verfügbaren Alternativen zu senken. Die schweizerische Coop-Gruppe nutzt für ihren Warentransport bereits Wasserstoff-Lkws, die an fünf Tankstellen mit Technik von Maximator und Bosch Rexroth betankt werden. Bosch auf der Hannover Messe Bosch Rexroth – Halle 6, Stand D26 Bosch Connected Industries – Halle 9, Stand F27 Bosch Manufacturing Solutions – Halle 13, Stand C33 Ausgewählte Panels mit Bosch Expertinnen und Experten • Gipfel der Forschung – Paneldiskussion mit Dr. Tanja Rückert, Geschäftsführerin und Chief Digital Officer, Robert Bosch GmbH, Montag, 22. April 2024, 14:30 Uhr – 15:15 Uhr MESZ, Convention Center (CC), Saal 1 • Podiumsdiskussion „Zukunft des Mittelstands: Nachhaltigkeit organisieren & digitale Geschäftsmodelle etablieren“ mit Lisa Reehten, Geschäftsleitung, Bosch Climate Solutions, Dienstag, 23. April 2024, 17:15 Uhr – 17:35 Uhr MESZ in Halle 8, Stand D17 • Podiumsdiskussion „AI meets Automation“ mit Hans Michael Krause, Director ctrlX World Bosch Rexroth AG, Dienstag, 23. April 2024. 13:30 Uhr – 14:00 Uhr MESZ in Halle 3, Stand A76 • Vortrag „Digitale Zwillinge: Worüber niemand redet” mit Dr. Birgit Boss, Bosch Connected Industry, Donnerstag, 25. April 2024, 15:00 – 15:25 Uhr MESZ, Industrie 4.0 Conference Stage, Halle 8, Stand D17 • Podiumsdiskussion „Die Rolle von 6G bei der Gestaltung der nächsten industriellen Ära“ mit Andreas Müller – Mittwoch, 24. April 2024, 14.45 Uhr – 15.30 Uhr MESZ, Halle 14 Stand H06

Gemeinsam für mehr Sicherheit auf der Straße: Bosch und Microsoft erarbeiten neu ...

28.02.2024

Pressemeldung

Automatisierte Mobilität

Gemeinsam für mehr Sicherheit auf der Straße: Bosch und Microsoft erarbeiten neu ...

Stuttgart – Es ist ein Szenario, das sich kein Autofahrer wünscht: Ein Ball rollt auf die Fahrbahn und im nächsten Moment könnten Kinder auf die Straße laufen, ohne auf den Verkehr zu achten. Ein menschlicher Fahrer kann diese Situation durch sein Kontextwissen einschätzen. Heutige assistierte und automatisierte Fahrsysteme hingegen müssen das erst noch erlernen. Bosch untersucht, wie sich generative KI zur Verbesserung automatisierter Fahrfunktionen einsetzen lässt. Vor diesem Hintergrund ergründen Bosch und Microsoft derzeit Möglichkeiten zur Zusammenarbeit und zur maximalen Nutzung generativer KI. „Bosch arbeitet daran, eine neue Dimension von KI-Anwendungen im Fahrzeug zu erschließen“, sagte Dr. Stefan Hartung, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung, anlässlich des diesjährigen AIoT-Branchentreffens Bosch Connected World in Berlin. Generative KI soll es dem Fahrzeug künftig ermöglichen, Situationen einzuschätzen, entsprechend zu reagieren und so Verkehrsteilnehmer noch besser zu schützen. Mehr Sicherheit im Straßenverkehr – das wünschen sich auch 60 Prozent der Befragten des diesjährigen Bosch Tech Compass, einer weltweiten, repräsentativen Bosch-Umfrage zu den Themen Technologie und KI. Bosch arbeitet daran, eine neue Dimension von KI-Anwendungen im Fahrzeug zu erschließen,...sagt Dr. Stefan Hartung, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung. Generative KI soll mehr Sicherheit in Straßenverkehr bringen Die beiden Unternehmen gehen davon aus, dass eine Zusammenarbeit die Leistung automatisierter Fahrfunktionen auf die nächste Stufe heben würde. Die Hoffnungen ruhen dabei auf generativer KI, mit der der Komfort im Fahrzeug und die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer erhöht werden sollen. Um die generative KI zu füttern, dürften sich das umfassende Fahrzeugverständnis und die automobilspezifische KI-Expertise von Bosch als ebenso überaus wertvoll erweisen wie der Zugang des Technologieunternehmens zu Fahrzeugsensordaten. „Microsoft steht voll und ganz hinter der Verbesserung der Verkehrssicherheit. Daher freuen wir uns darauf, im Bereich generativer KI Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Bosch zu ergründen“, sagte Uli Homann, CVP und Distinguished Architect bei Microsoft. Wenn es darum geht, Systeme für das automatisierte Fahren zu trainieren, kommt KI heute noch schnell an ihre Grenzen. Aktuelle Fahrerassistenzsysteme können zwar bereits Personen, Tiere, Objekte und Fahrzeuge erkennen, doch schon in naher Zukunft könnten sie mithilfe generativer KI bestimmen, ob in der jeweiligen Situation ein Unfall droht. Generative KI trainiert Systeme für automatisiertes Fahren auf der Grundlage großer Datenmengen, aus denen so verbesserte Erkenntnisse gezogen werden. So ließe sich beispielsweise ableiten, ob es sich bei einem Objekt auf der Fahrbahn um eine Plastiktüte oder beschädigte Fahrzeugteile handelt. Mit dieser Information kann entweder eine direkte Kommunikation zum Fahrer aufgenommen werden – wie die Einblendung von Warnhinweisen – oder es können entsprechende Fahrmanöver eingeleitet werden – wie eine Bremsung unter Einschalten des Warnblinkers. Bosch und Microsoft haben bereits bei der Entwicklung einer Softwareplattform für die nahtlose Vernetzung von Autos und Cloud zusammengearbeitet und werden nun gemeinsam neue Möglichkeiten ergründen, um ihre Kunden und die gesamte Automobilbranche in den Genuss hochmoderner KI-Technologie zu bringen. Generative KI als Innovationsbooster „Generative KI ist ein Innovationsbooster und kann die Industrie verändern, ähnlich wie die Erfindung des Computers“, sagt Bosch-Geschäftsführerin und Chief Digital Officer Dr. Tanja Rückert. Das zeigt auch der neue Bosch Tech Compass 2024: Demnach sind 64 Prozent der Befragten der Meinung, dass KI die bedeutendste Technologie der Zukunft ist. Zum Vergleich: Nur ein Jahr zuvor waren davon lediglich 41 Prozent der Befragten überzeugt. Generative KI ist ein Innovationsbooster und kann die Industrie verändern, ähnlich wie die Erfindung des Computers,...sagt Bosch-Geschäftsführerin und Chief Digital Officer Dr. Tanja Rückert. Von der Fertigung bis zum Berufsalltag – bei Bosch kommt generative KI bereits in vielen Bereichen zur Anwendung. Dabei arbeitet das Unternehmen neben Microsoft mit mehreren Partnern, darunter AWS, Google und Aleph Alpha, zusammen. Schon im vergangenen Jahr hat die Corporate-Venture-Capital-Einheit der Bosch-Gruppe, Bosch Ventures, in das KI-Unternehmen Aleph Alpha investiert. Darüber hinaus hat Bosch eine inhaltliche Zusammenarbeit mit dem Start-up angekündigt, um gemeinsam neue Anwendungsfälle, sowohl für Beschäftigte als auch für Kunden von Bosch, umzusetzen. „Bosch und Aleph Alpha wollen voneinander lernen, vom Know-how des jeweils anderen profitieren und gemeinsam an domänen-übergreifenden Anwendungsfällen arbeiten“, so Rückert. Diese Partnerschaft trägt nun erste Früchte: Bosch führt in Nordamerika in Zusammenarbeit mit Aleph Alpha eine KI-basierte Spracherkennung im Auftrag eines Premium-Automobilherstellers ein. Ein Sprach-Bot versteht und beantwortet dabei Pannenservice-Anrufe mithilfe einer natürlichen Sprachverarbeitung, die auch Dialekte, Akzente und Stimmungen erfasst. Die Wartezeit für den Fahrer wird aufgrund der Direktannahme des Gesprächs auf ein Minimum reduziert. Bereits 40 Prozent der Anrufe können automatisiert bearbeitet und gelöst werden. Bei komplexeren Anfragen übermittelt der Bot alle relevanten Informationen an einen Service-Center-Agenten, der den Fall unmittelbar übernimmt. Von der KI-Suchmaschine bis hin zur Fertigung Insgesamt beschäftigen sich derzeit bei Bosch KI-Experten mit inzwischen deutlich mehr als 120 konkreten Anwendungsmöglichkeiten, die sich aus neuen KI-Modellen für Beschäftigte und Kunden des Unternehmens ergeben. Dazu zählen beispielsweise die Generierung von Software-Programmcode oder leistungsfähige Chat- und Voicebots zur Unterstützung von Technikern oder zur Interaktion mit Endkunden. Ende 2023 ist die unternehmensinterne KI-Suchmaschine „AskBosch“ live gegangen, die über natürliche Sprache schnelleren Zugriff auf verschiedenste, beispielsweise im Intranet verteilte Datenquellen bietet. Zusätzlich zu extern verfügbaren Daten bezieht „AskBosch“ auch interne Datenquellen mit ein. So können die Bosch-Mitarbeitenden Bosch-spezifische Informationen recherchieren. Auch in der Fertigung sorgt generative KI für mehr Geschwindigkeit: Bosch startet in zwei deutschen Werken erste Projekte, bei denen generative KI synthetische Bilder erzeugt, um KI-Lösungen für die optische Inspektion zu entwickeln und zu skalieren oder bereits vorhandene KI-Modelle zu optimieren. Bosch geht davon aus, dass sich so die Zeit von Projektierung über Inbetriebnahme bis hin zum Hochlauf von KI-Anwendungen von derzeit sechs bis zwölf Monaten auf nur noch wenige Wochen reduziert. Nach erfolgreicher Pilotierung soll dieser Service zur Generierung synthetischer Daten allen Bosch-Standorten angeboten werden. Bosch Tech Compass 2024: Tempo beim Einsatz künstlicher Intelligenz Der Einsatz von KI in immer mehr Lebensbereichen macht auch die berufliche Weiterbildung immer wichtiger: Davon sind 58 Prozent der Befragten des Bosch Tech Compass überzeugt. Vor allem in den USA ist die Zustimmung mit 63 Prozent groß (Deutschland: 54 Prozent, China: 52 Prozent). Bosch macht auch hier Tempo beim Einsatz künstlicher Intelligenz und nimmt seine Mitarbeitenden auf diesem Weg mit. Im Jahr 2019 hat Bosch ein KI-Trainingsprogramm ins Leben gerufen, um zunächst 30 000 Mitarbeitende im Bereich künstliche Intelligenz zu schulen. Bisher haben rund 28 000 Mitarbeitende das Programm durchlaufen. Dieses wurde ebenso wie der Bosch-KI-Kodex, der ethische Leitlinien für den Umgang mit künstlicher Intelligenz setzt, um Inhalte zu generativer KI ergänzt. Alle Ergebnisse des Bosch Tech Compass 2024 finden Sie hier . Über die Umfrage: Für die repräsentative Studie wurden im Dezember 2023 von der Gesellschaft für Innovative Marktforschung mbH (GIM) im Auftrag der Robert Bosch GmbH Personen ab 18 Jahren in sieben Ländern (Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien und USA) online befragt. In Deutschland, Frankreich und Großbritannien wurden jeweils mindestens 1 000 Personen befragt, in Brasilien, China, Indien und den USA jeweils mindestens 2 000 Personen. Die Stichproben sind repräsentativ für das jeweilige Land in Bezug auf Region, Geschlecht und Alter (BR, DE, FR, UK, US: 69 Jahre / CN, IN: 18–59 Jahre).

Bosch präsentiert innovative Smart Connected Sensors Plattform zur ganzkörperlic ...

08.01.2024

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Bosch präsentiert innovative Smart Connected Sensors Plattform zur ganzkörperlic ...

Las Vegas, Nevada / Reutlingen - Unbegrenzter Zugang zu einem persönlichen Feedback-Coach? Davon träumen viele Fitness- und Gamingbegeisterte. Mit der brandneuen Smart Connected Sensors Plattform sorgt Bosch Sensortec dafür, dass Bewegungen und Wiederholungen nicht nur gemessen werden, sondern der Nutzer auch ein qualitatives Feedback zur Bewegungsausführung erhält. Die neue Plattform wurde speziell für die ganzheitliche Erfassung von Körperbewegungen entwickelt und bietet eine vollständig integrierte Hard- und Softwarelösung, die Entwicklungskosten und Time-to-Market drastisch reduziert.Firmenkunden, die Sensoren in ihre Designs integrieren wollen, stehen oft vor zeitaufwändigen und komplizierten Aufgabenstellungen, bei denen mehrere Geräte kombiniert und angepasst werden müssen, um das erforderliche Hardware- und Softwaresystem zu erstellen. Derzeit gibt es keine Sensorlösung auf dem Markt, die ein drahtloses und sofort einsatzbereites Feedback für Ganzkörperbewegungen bietet. Um diesen Bedarf zu decken und Entwicklern wertvolle Zeit und Mühe zu ersparen, bietet Bosch Sensortec Firmenkunden jetzt ein Komplettpaket an: BHI380, ein programmierbares IMU-basiertes Sensorsystem mit KI-Funktionalität. Ein tragbares Referenzdesign (zertifiziert nach CE, FCC, ISED, MSIT, SRRC, MIC, NCC, UKCA), das einfach an jeder Stelle des Körpers angebracht werden kann, ohne dass Kabel, eine externe Kamera oder spezielle Anzüge benötigt werden. Softwarefunktionen wie Gesten- und Aktivitätserkennung, Körperbewegungserkennung, relative Körperwinkelerfassung und Feedback-Coach. Vielfältige Anwendungen in Rehabilitation, Fitness und Gaming Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Hauptanwendungsgebiete sind Rehabilitation, Fitness und Gaming unter dem Motto „Move. Prove. Improve.“ Die Smart Connected Sensors Plattform bietet Nutzern detailliertes Feedback, um Rehabilitationsübungen zu Hause korrekt durchzuführen und so eine schnellere Genesung zu unterstützen. Für hochreaktive Gaming-Anwendungen bieten Bewegungssensoren eine intuitive und präzise Steuerung, mit der sie selbst kleinste Bewegungen verfolgen. Im Sport- und Fitnessbereich können Bewegungssensoren zur Erfassung von Ganzkörperbewegungen eingesetzt werden, um zum Beispiel detailliertes Feedback zur Ausführung hochintensiver Übungen zu geben. Die Sensoren kommunizieren drahtlos über Bluetooth Low Energy, um die Bewegungsfreiheit des Nutzers nicht einzuschränken. Dank des Plattformprinzips kann das System mit zahlreichen Geräten wie Wearables, Hearables und AR/VR-Headsets verbunden werden. Ingenieure werden die Smart Connected Sensors-Plattform einfach zu bedienen und skalieren finden, da sie zusätzliche Sensoren und Funktionen problemlos in ihre bestehenden Designs integrieren können. Besonders wichtig ist, dass die Plattform es ermöglicht, bis zu acht Knoten mit verschiedenen Sensoren von Bosch Sensortec an einen zentralen Knoten anzuschließen, darunter Inertialsensoren, Magnetometer und Drucksensoren. „Für Smart Connected Sensors Anwendungen reduziert unsere neue Plattform den Aufwand für die Entwickler erheblich, so dass sie die Time-to-Market verkürzen und sich stärker auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren können“, sagt Stefan Finkbeiner, Geschäftsführer und CEO von Bosch Sensortec. Für Smart Connected Sensors Anwendungen reduziert unsere neue Plattform den Aufwand für die Entwickler erheblich, so dass sie die Time-to-Market verkürzen und sich stärker auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren können...sagt Stefan Finkbeiner, Geschäftsführer und CEO von Bosch Sensortec. Die Sensorplattform bietet qualitatives Feedback auf Basis integrierter KI-Funktionen und wird mit einem Software-Tool zur Mustererstellung ausgeliefert, das Kunden bei der Anpassung ihres Systemdesigns unterstützt. Mit diesem Tool behält der Kunde die Kontrolle über seine Daten, denn es ist kein regelmäßiger Datenaustausch mit Bosch Sensortec erforderlich. Verfügbarkeit: Die Smart Connected Sensors Plattform ist auf direkte Anfrage erhältlich.

Eine neue Dimension der Beschleunigung: Bosch präsentiert weltweit kleinste MEMS ...

08.01.2024

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Eine neue Dimension der Beschleunigung: Bosch präsentiert weltweit kleinste MEMS ...

Las Vegas, Nevada / Reutlingen – In Hearables, Smartwatches und anderen tragbaren Geräten ist Platz kostbar und erfordert kompakte Komponenten. Gleichzeitig suchen OEMs nach Plug-and-Play-Schrittzählern und Sensoren mit integrierten Funktionen, die eine einfache Implementierung ohne spezifisches Anwendungswissen ermöglichen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, präsentiert Bosch Sensortec auf der CES 2024 die weltweit kleinsten MEMS-Beschleunigungssensoren: BMA530 und BMA580. Beide Sensoren bieten integrierte Funktionen für eine einfache Entwicklung. Während der BMA530 mit seinem Schrittzähler für Wearables optimiert ist, zielt der BMA580 mit seiner Sprachaktivitätserkennung auf Hearables ab.Verglichen mit der aktuellen Bosch-Beschleunigungssensorengeneration (BMA253) haben der BMA530 und der BMA580 eine um 76 Prozent kleinere Grundfläche. Die Höhe reduziert sich von 0,95 mm auf 0,55 mm dank eines innovativen Wafer Level Chip Scale Package (WLCSP). Ihre geringe Größe ermöglicht eine einfache Montage auf Leiterplatten, während ihre erweiterten Funktionen Entwicklern die Integration in ihre tragbaren Produkte erleichtern. „Die Nachfrage nach winzigen Sensoren mit hoher Leistung wächst, da die Industrie elegantere und minimalistischere Designs bevorzugt, die kleinere Sensoren erfordern“, erklärt Stefan Finkbeiner, Geschäftsführer und CEO von Bosch Sensortec. „Die neuen BMA530 und BMA580 bieten eine ultrakompakte, umfassende Lösung, um diesen Bedarf zu erfüllen.“ Die Nachfrage nach winzigen Sensoren mit hoher Leistung wächst, da die Industrie elegantere und minimalistischere Designs bevorzugt, die kleinere Sensoren erfordern. Die neuen BMA530 und BMA580 bieten eine ultrakompakte, umfassende Lösung, um diesen Bedarf zu erfüllen....erklärt Stefan Finkbeiner, Geschäftsführer und CEO von Bosch Sensortec. Mit Knochenleitung zu reduziertem Stromverbrauch Der BMA580 beinhaltet eine innovative Sprachaktivitätserkennung und erweiterte Funktionen für Hearables. Statt permanent aktivierter Mikrofone, die viel Strom verbrauchen, nutzt der BMA580 die Knochenleitung, um die Stimmschwingungen des Trägers zu erkennen und das Mikrofon zu aktivieren. Kein anderer Sensor auf dem Markt vereint Knochenleitung mit dieser Miniaturgröße. Zudem erlaubt der BMA580 die Nutzerinteraktion durch Berührung des Hearables, zum Beispiel zum Annehmen oder Beenden von Anrufen. Die Software des Sensors enthält einen Algorithmus, der zwischen einfachem, doppeltem und dreifachem Antippen unterscheiden kann. Der neue Beschleunigungssensor BMA530 eignet sich nicht nur für Wearables, sondern auch für die Gestenerkennung in Spielzeugen, die Sturzerkennung in Laptops und anderen Geräten sowie für Energiesparfunktionen wie das Versetzen eines unbewegten Smartphones in den Ruhezustand. Beide Sensoren bieten verschiedene Stromversorgungsmodi, um die Batterielaufzeit zu maximieren, und flexible Anschlussmöglichkeiten, darunter eine I3C®-Schnittstelle. Verfügbarkeit: Ab Q1/2024 können die neuen Beschleunigungssensoren bei unseren Vertriebspartnern bestellt werden.

Logistik- und Transportbranche: Bosch startet mit Service-Plattform in Europa, I ...

06.12.2023

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Vernetzte Mobilität

Logistik- und Transportbranche: Bosch startet mit Service-Plattform in Europa, I ...

Stuttgart – Die digitale Logistik-Plattform L.OS von Bosch zur Vereinfachung von IT-Prozessen in der Transport- und Logistikbranche feiert einen erfolgreichen Marktstart. In Europa, Indien und den USA hat das Bosch-Angebot bereits 50 Kunden gewonnen. 20 Logistikunternehmen jeweils aus Deutschland und Indien und zehn aus den USA gehören zu den ersten L.OS-Kunden. Darüber hinaus läuft bereits die Integration von mehr als 50 Service-Providern in den digitalen Marktplatz. Im vergangenen Jahr hatte Bosch die strategische Zusammenarbeit mit dem US-Cloud-Anbieter Amazon Web Services (AWS) zur Digitalisierung der Logistik bekanntgegeben . Die Transport- und Logistikbranche gilt als Rückgrat der Weltwirtschaft. Bosch sieht für seine Logistik-Services zur Effizienzsteigerung große Marktchancen. Bis 2030 peilt das Technologieunternehmen damit einen weltweiten Umsatz von rund 500 Millionen Euro an und hat für das Geschäft mit digitalen Plattformen eine eigene Einheit mit mehr als 400 Mitarbeitenden gegründet. Bosch hat mit L.OS das digitale Zeitalter für Frachtführer und Spediteure eingeläutet. Unsere Logistikplattform bietet ein komplettes Ökosystem und eine Software-Umgebung, in der Services verschiedener Anbieter nutzbar und kombinierbar sind. Für Bosch ist die Transport- und Logistikbranche ein strategisch wichtiges Feld...sagt Dr. Markus Heyn, Bosch-Geschäftsführer und Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility. Offene Plattform für Anbieter von Logistik-Lösungen Über die digitale L.OS-Plattform von Bosch erhalten Logistik- und Transportunternehmen auf der ganzen Welt schnell und unkompliziert Zugang zu IT-Services und können so effizienter und nachhaltiger agieren. Der Clou: L.OS steht allen Anbietern von Logistik-Lösungen offen und ermöglicht ein reibungsloses Zusammenspiel aus unterschiedlichen Services und Daten. Ohne eigene, ressourcen- und kostenintensive IT-Projekte können Spediteure und Frachtunternehmen damit die Möglichkeiten der Digitalisierung gemäß ihrer individuellen Bedürfnisse oder Anforderungen im jeweiligen Land deutlich stärker für sich nutzen. In Indien etwa ist vom Start weg auf L.OS die Bosch-eigene Ortungslösung „TrakZeus“ für effizientes Flotten- und Transportmanagement sowie Routen- und Parkplanung verfügbar. Mit „Digital CN“ lassen sich Transportdokumente wie beispielsweise Frachtbriefe schnell und einfach digitalisieren und somit sicher auch über das Mobiltelefon übermitteln. In Europa geht L.OS mit einer ersten Service-Integration in Betrieb, die die Buchung sicherer Lkw-Parkplätze als zusätzliches Feature für bestehende Transport-Management-Systeme ermöglicht, während in den USA ein spezielles Transportmanagementsystem die Abläufe für Flotten vereinfacht und verwaltet. Neue Bosch-Geschäftseinheit unterstützt digitale Plattformen Im Juli hat Bosch seine neue, länderübergreifende Geschäftseinheit „Mobility Plattform and Services“ gegründet, die sich auf die Entwicklung digitaler Plattformen fokussiert. Mehr als 400 Mitarbeitende zeichnen in Europa, Indien und den USA für die Weiterentwicklung und Betreuung digitaler Plattformen von Bosch verantwortlich. Dazu gehört aktuell etwa der „Mobility Marketplace“, ein neutraler, digitaler eCommerce-Marktplatz sowie „ParkZeus“, eine integrierte Parkmanagementplattform und das „Logistics Operating System“ L.OS. „Die Gründung einer eigenen Geschäftseinheit unterstreicht, wie wichtig die Digitalisierung der Mobilität mithilfe cloud-basierter Plattformen für Bosch ist. Wir wollen Unternehmen mit unseren Plattformen helfen, zusammen an Innovationen und Lösungen für komplexe Herausforderungen zu arbeiten. Gemeinsam treiben wir die Vision einer nachhaltigen und sicheren Mobilität über digitale Plattformen voran“, sagt Sandeep Nelamangala, Executive Director bei Bosch verantwortlich für das Geschäft mit digitalen Plattformen.

Sicherheit im preisgekrönten Design

31.08.2023

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Smart Home

Sicherheit im preisgekrönten Design

Stuttgart – Die neue Bosch Smart Home Eyes Außenkamera II ist mehr als eine hochpräzise Sicherheitskamera für zu Hause: Ihr stylisches Design mit leuchtstarker Frontlampe und farblich individuell anpassbaren Ober- und Unterlichtern macht sie zusätzlich zur stilvollen Erscheinung im Außenbereich. Mit der integrierten, lautstarken 75 dB Sirene schlägt sie Alarm und EinbrecherInnen in die Flucht. Die Nutzung der Eyes Außenkamera II ist eigenständig mit der Bosch Smart Home Camera App oder integriert in das Bosch Smart Home System* möglich.Mehr Sicherheit mit smarter Bewegungserkennung Das eigene Zuhause zuverlässig zu schützen, ist bei vielen Menschen die oberste Priorität. Die Eyes Außenkamera II sorgt mit ihrem 145° Sichtfeld, den DualRadar-Sensoren und einem manuell dreh- und neigbaren Kamerakopf für die ideale Kontrolle des zu überwachenden Bereichs. Dank 3D-Bewegungserkennung und smarter Videoanalyse unterscheidet die Kamera menschliche Aktivitäten von anderen Bewegungen – wie zum Beispiel eine streunende Katze oder einen im Wind wehenden Zweig – was Fehlalarme vermeidet. Mithilfe der Maskierungsfunktion werden definierte Bereiche – z.B. angrenzende Grundstücke – geschwärzt und von der Aufzeichnung ausgeschlossen, um die Privatsphäre Dritter zu wahren. Auch Dunkelheit meistert die Eyes Außenkamera II spielend mit der bis zu 1 100 Lumen strahlenden Frontlampe. Somit zeichnet sie Tag und Nacht gestochen scharfe Full-HD Farbaufnahmen auf. Im Fall einer Bewegungserkennung im Sicherheitsmodus zeigt die Eyes Außenkamera II ein weiteres Talent: Neben der hochpräzisen Videoaufzeichnung schlägt sie dank integrierter, 75 dB lauter Sirene sowie rot blinkender Ober- und Unterlichter Alarm und sorgt so im Ernstfall für Abschreckung – visuell und akustisch. Wenn unbekannte Personen das Grundstück betreten, droht nicht immer Gefahr – es könnten zum Beispiel auch einfach PaketbotInnen sein, die ausgerechnet dann mit der lang ersehnten Lieferung vor der Tür stehen, wenn niemand zu Hause ist. Die Eyes Außenkamera II agiert in diesem Fall wie eine Gegensprechanlage: Via Livestream auf dem Smartphone sehen NutzerInnen, wer vor der Tür steht, und kommunizieren dank integrierter Lautsprecher und Mikrofon mit der Person. So kann den PaketbotInnen ganz einfach mitgeteilt werden, wo sie ihre Lieferung sicher abstellen können. Bringt Licht ins Dunkel Für ein zusätzliches Sicherheitsgefühl sorgen die integrierten Beleuchtungsmöglichkeiten. Mit der innovativen DualRadar-Technologie erfasst die Kamera mit zwei modernen Radarsensoren Bewegungen und Entfernungen. Dabei deckt sie ein Sichtfeld von 180° ab und erleuchtet das Grundstück bei erkannter Bewegung in der gewünschten Helligkeit. So lässt sich das Grundstück wahlweise mit einem sanften Lichtstart oder zur Abschreckung mit voller Lichtstärke beleuchten. Vorbeifahrende Autos oder PassantInnen außerhalb des Bereiches lösen das Bewegungslicht so nicht aus. In der Bosch Smart Camera App lässt sich die Helligkeit der Frontlampe (Warm- bis Kaltweiß) sowie der Ober- und Unterlichter, die mit mehr als 1 500 Farben das Zuhause stets ins richtige Licht tauchen, einstellen. Alle Lampen können ferner einzeln geschaltet sowie mit Dämmerungsautomatik oder individuellen Zeiteinstellungen genutzt werden. Kompromissloses Design Die in Silber oder Anthrazit Metallic erhältliche Eyes Außenkamera II überzeugt mit ihrem stilvollen Design auf ganzer Linie: Sie ist ausgezeichnet mit dem Red Dot „Best of Best“ Design Award (2023) sowie dem iF Design Award (2023). Mit ihrem modernen Stil und dank der cleveren Kombination aus Kamera und Außenleuchte nimmt sie Gäste wie BewohnerInnen ansprechend in Empfang, ohne aufdringlich zu wirken. Zugriffsgeschützte Speicherung Die letzten 100 Kamera-Clips werden kostenlos und automatisch für sieben Tage im zugriffsgeschützten Cloudspeicher gesichert. So sind NutzerInnen in der Lage, einzelne Videoaufzeichnungen noch einmal auszuwerten oder zu speichern. Für alle, die noch mehr Speicherplatz benötigen, ist dieser mit der Cloud+-Erweiterung erhältlich. Damit lassen sich Clip-Längen individuell gestalten, die Aufnahmen 30 Tage lang sichern und 25 Top-Favoriten dauerhaft speichern. Besonders clever: die Erweiterung deckt alle Kameras im Bosch Smart Home System ab. Noch smarter im System Die Eyes Außenkamera II kann in bestehende Bosch Smart Home Systeme integriert werden*, um smarte Automationen und individuelle Szenarien auszulösen. Im individuellen „Nach Hause kommen“-Szenario kann die Eyes Außenkamera II zum Beispiel automatisch deaktiviert werden, sobald die NutzerInnen nach Feierabend zu Hause sind. Durch die Integration in das Bosch Smart Home System sorgt sie damit für noch mehr Sicherheit und Komfort im eigenen Heim. Weitere Eigenschaften Auflösung: 1080p Full HD (1920 x 1080p) IP Schutzklasse: IP 55 Umgebungstemperatur: -20°C bis 50°C Versorgungsspannung: 230 V AC Gewicht: 900 g (inkl. Zubehör und Verpackung: 1406g +/- 10g) Erfassungsbereiche: Horizontal 130° (+ 80° Rotation), Vertikal 70° (+ 25° Neigung), Diagonal 145° Erfassungsbereich Radar: 180° (Reichweite von 8 m) Anschlüsse: WiFi IEEE 802.11 b/g/n 2.4 GHz Funk-Freifeldreichweite: 100 m Verfügbarkeit Voraussichtlich ab dem ersten Halbjahr 2024 in Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Großbritannien, Belgien, Niederlande, Luxemburg, Italien, Spanien, Portugal, Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland erhältlich. Voraussetzungen Für die Nutzung der Eyes Außenkamera II ist die Bosch Smart Camera App erforderlich. Um weitere Vorteile zu nutzen, kann die Eyes Außenkamera II in das Bosch Smart Home System mit der Bosch Smart Home App integriert werden. * Die Integration der Eyes Außenkamera II in das Bosch Smart Home System ist voraussichtlich ab dem ersten Halbjahr in Deutschland möglich.

TSMC, Bosch, Infineon und NXP planen Joint Venture und bringen moderne Halbleite ...

08.08.2023

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Vernetzte Mobilität

TSMC, Bosch, Infineon und NXP planen Joint Venture und bringen moderne Halbleite ...

Hsinchu, Stuttgart, München, Eindhoven – 8. August 2023 – TSMC (TWSE: 2330, NYSE: TSM), Robert Bosch GmbH, Infineon Technologies AG (FSE: IFX / OTCQX: IFNNY) und NXP Semiconductors N.V. (NASDAQ: NXPI) haben heute angekündigt, gemeinsam in das Joint Venture „European Semiconductor Manufacturing Company (ESMC) GmbH“ in Dresden zu investieren. Ziel ist es, eine moderne 300-Millimeter-Fabrik zur Halbleiterfertigung aufzubauen, um den zukünftigen Kapazitätsbedarf der schnell wachsenden Automobil- und Industriesektoren decken zu können. Die finale Investitionsentscheidung wird mit der Bestätigung des Umfangs der öffentlichen Förderung für das Projekt fallen. Das Projekt ist im Rahmen des europäischen Chip-Gesetzes „European Chips Act“ geplant. Die geplante Fabrik soll eine monatliche Fertigungskapazität von 40 000 300-Millimeter-Wafern (12 Zoll) auf der 28/22-Nanometer-Planar-CMOS und 16/12-Nanometer-FinFET-Prozesstechnologie von TSMC haben. Das Joint Venture wird das europäische Halbleiter-Ökosystem mit der modernen FinFET-Transistortechnologie weiter stärken und etwa 2 000 neue und hochqualifizierte Arbeitsplätze schaffen. ESMC strebt an, in der zweiten Hälfte des Jahres 2024 mit dem Bau der Fabrik zu beginnen und die Fertigung bis Ende 2027 aufzunehmen. TSMC wird 70 Prozent am geplanten Joint Venture halten; Bosch, Infineon und NXP werden mit jeweils zehn Prozent beteiligt sein, vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen und anderer Bedingungen. Die Gesamtinvestitionen werden voraussichtlich zehn Milliarden Euro übersteigen und bestehen aus Eigenkapitalzufuhr, Kreditaufnahme sowie signifikanter Unterstützung der Europäischen Union und der deutschen Bundesregierung. TSMC wird die neue Fabrik operativ betreiben. „Diese Investition in Dresden unterstreicht das Engagement von TSMC, den strategischen Kapazitäts- und Technologiebedarf unserer Kunden zu decken und wir freuen uns über die Gelegenheit, unsere langjährige Partnerschaft mit Bosch, Infineon und NXP zu vertiefen“, sagt Dr. CC Wei, Chief Executive Officer von TSMC. „Europa ist ein überaus vielversprechender Standort für Halbleiterinnovationen, insbesondere im Automobil- und Industriebereich, und wir freuen uns darauf, diese Innovationen auf Basis unserer fortschrittlichen Siliziumtechnologie und den Talenten in Europa zum Leben zu erwecken.“ Dr. Stefan Hartung, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH: „Halbleiter sind nicht nur ein entscheidender Erfolgsfaktor für Bosch. Ihre zuverlässige Verfügbarkeit ist auch für den Erfolg der weltweiten Automobilindustrie von großer Bedeutung. Neben dem ständigen Ausbau unserer eigenen Fertigungen, sichern wir über die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern unsere Lieferketten als Automobilzulieferer weiter ab. Wir freuen uns, mit TSMC einen globalen Innovationsführer zur Stärkung des Halbleiter-Ökosystems in direkter Nachbarschaft zu unserem Halbleiterwerk in Dresden gewinnen zu können.“ Halbleiter sind nicht nur ein entscheidender Erfolgsfaktor für Bosch. Ihre zuverlässige Verfügbarkeit ist auch für den Erfolg der weltweiten Automobilindustrie von großer Bedeutung. Neben dem ständigen Ausbau unserer eigenen Fertigungen, sichern wir über die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern unsere Lieferketten als Automobilzulieferer weiter ab. Wir freuen uns, mit TSMC einen globalen Innovationsführer zur Stärkung des Halbleiter-Ökosystems in direkter Nachbarschaft zu unserem Halbleiterwerk in Dresden gewinnen zu können....sagt Dr. Stefan Hartung, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH „Unsere gemeinsame Investition ist ein wichtiger Meilenstein, um das europäische Halbleiter-Ökosystem zu stärken. Damit baut Dresden, wo sich bereits der größte Frontend-Standort von Infineon befindet, die Position als eines der wichtigsten Halbleiterzentren der Welt weiter aus“, sagt Jochen Hanebeck, CEO der Infineon Technologies AG. „Infineon wird die neuen Kapazitäten nutzen, um die wachsende Nachfrage vor allem seiner europäischen Kunden zu bedienen – insbesondere in den Bereichen Automotive und IoT. Auf diesen modernen Fähigkeiten basiert die Entwicklung innovativer Technologien, Produkte und Lösungen zur Bewältigung der globalen Herausforderungen der Dekarbonisierung und Digitalisierung.“ „NXP ist entschlossen, sich maßgeblich für die Stärkung der Innovationskraft und Verbesserung der Lieferkettenresilienz in Europa zu engagieren“, sagt Kurt Sievers, Präsident und CEO von NXP Semiconductors. „Wir danken der Europäischen Union, der Bundesrepublik Deutschland und dem Freistaat Sachsen für die Anerkennung der Halbleiterindustrie als strategisch wichtigen Industriesektor und für ihren großen Einsatz zur Stärkung des europäischen Halbleiter-Ökosystems. Der Bau dieser neuen, hochrelevanten Halbleiter-Foundry wird die dringend benötigte Produktionskapazität für den stark wachsenden Bedarf des Automobil- und Industriesektors für Digitalisierung und Elektrifizierung bereitstellen und neues Innovationspotenzial freisetzen.“Über Infineon Die Infineon Technologies AG ist ein weltweit führender Anbieter von Halbleiterlösungen für Power-Systems und das Internet der Dinge (IoT). Mit seinen Produkten und Lösungen treibt Infineon die Dekarbonisierung und Digitalisierung voran. Das Unternehmen hat weltweit rund 56 200 Beschäftigten und erzielte im Geschäftsjahr 2022 (Ende September) einen Umsatz von rund 14,2 Milliarden Euro. Infineon ist in Frankfurt unter dem Symbol „IFX“ und in den USA im Freiverkehrsmarkt OTCQX International unter dem Symbol „IFNNY“ notiert. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.infineon.com . Follow us: Twitter – Facebook – LinkedIn Über NXP Semiconductors NXP Semiconductors N.V. (NASDAQ: NXPI) bringt kluge Köpfe zusammen, um wegweisende Technologien zu entwickeln, die die vernetzte Welt besser, zuverlässiger und sicherer machen. Als ein weltweit marktführendes Unternehmen bei Lösungen für sichere Kommunikation in Embedded Applikationen treibt NXP Innovationen in den Anwendungsfeldern Automobiltechnik, Industrie & IoT, bei Mobilgeräten und Kommunikationsinfrastruktur voran und fördert mit seinen Lösungen eine nachhaltigere Zukunft. Das Unternehmen, das auf die Erfahrung und Expertise von mehr als 60 Jahren bauen kann, beschäftigt ca. 34 500 Mitarbeitende in mehr als 30 Ländern und erzielte 2022 einen Umsatz von 13,21 Milliarden US-Dollar. Weitere Details unter www.nxp.com . Über TSMC TSMC ist ein Pionier des Pure-Play-Foundry-Geschäftsmodells, das 1987 mit TSMCs Gründung ins Leben gerufen wurde, und ist seither die weltweit führende dezidierte Halbleiter-Foundry. Mit branchenführenden Prozesstechnologien und einem Portfolio an Design-Enablement-Lösungen unterstützt das Unternehmen ein florierendes Ökosystem von globalen Kunden und Partnern, um das Innovationspotenzial in der globalen Halbleiterindustrie freizusetzen. TSMC ist ein auf der ganzen Welt engagiertes Unternehmen mit Niederlassungen in Asien, Europa und Nordamerika. Im Jahr 2022 setzte TSMC 288 verschiedene Prozesstechnologien ein und fertigte 12 698 Produkte für 532 Kunden, indem es eine breite Palette an modernen Prozesstechnologien sowie fortschrittlichen Spezial- und Packaging-Technologien anbot. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Hsinchu, Taiwan. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.tsmc.com .

Bosch eröffnet neues Halbleiter-Testzentrum für Chips und Sensoren in Malaysia

01.08.2023

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Vernetzte Mobilität

Bosch eröffnet neues Halbleiter-Testzentrum für Chips und Sensoren in Malaysia

Stuttgart / Penang – Die weltweite Nachfrage nach Chips für die Automobil- und Konsumgüterindustrie ist ungebrochen hoch. Bosch baut deshalb sein Geschäft mit Halbleitern weiter aus. Für rund 65 Millionen Euro hat das Unternehmen in Penang, Malaysia, nun ein neues Testzentrum für Chips und Sensoren eröffnet und plant bis Mitte der nächsten Dekade weitere 285 Millionen Euro am Standort zu investieren. „Mit unserem neuen Halbleiter-Testzentrum in Penang schaffen wir zusätzliche Kapazitäten innerhalb unseres weltweiten Fertigungsverbundes, um der weiterhin hohen Nachfrage nach Chips und Sensoren gerecht zu werden“, sagt Dr. Stefan Hartung, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung. „Halbleiter sind ein entscheidender Erfolgsfaktor für alle Geschäftsfelder von Bosch und der Ausbau dieses Geschäfts von strategisch hoher Relevanz.“ Mit unserem neuen Halbleiter-Testzentrum in Penang schaffen wir zusätzliche Kapazitäten innerhalb unseres weltweiten Fertigungsverbundes, um der weiterhin hohen Nachfrage nach Chips und Sensoren gerecht zu werden ...sagt Dr. Stefan Hartung, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung. Insgesamt stehen Bosch auf dem Festlandstreifen Penangs rund 100 000 Quadratmeter Grundstücksfläche zur Verfügung. Das neue Testzentrum erstreckt sich derzeit über mehr als 18 000 Quadratmeter und umfasst Reinräume, Büroflächen sowie Labore für Qualitätssicherung und Fertigung. Bis Mitte der nächsten Dekade sollen bis zu 400 Mitarbeitende hier beschäftigt sein. Mit der neuen Fabrik und insgesamt 4 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist Penang nun der größte Standort von Bosch in Südostasien. Die Fertigung von Halbleitern lässt sich grundsätzlich in zwei Abschnitte gliedern: einerseits in die sogenannte Frontend-, andererseits in die sogenannte Backendfertigung. Für letztere ist Malaysia ein wichtiger Knotenpunkt in der globalen Halbleiterlieferkette. Das Land deckt schätzungsweise rund 13 Prozent der weltweiten Backend-Produktion ab. Laut offizieller Angaben hat der Bundesstaat Penang in den letzten Jahren mehr als fünf Prozent des weltweiten Halbeiterumsatzes erwirtschaftet. „Das neue Testzentrum in Penang rückt unseren Fertigungsverbund näher an die Backendfertigung sowie an die Kunden des für uns wichtigen asiatischen Marktes heran. Dadurch verkürzen wir Lieferzeiten sowie -wege und stärken unsere Wettbewerbsfähigkeit“, erklärt Dr. Markus Heyn, Bosch-Geschäftsführer und Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility. Bosch betreibt eines der modernsten Testzentren in Südostasien Das Anbringen und Strukturieren der eigentlichen Schaltkreise auf die Wafer-Scheiben erfolgt im Frontend; bei Bosch findet das derzeit etwa in den Reinräumen der Halbleiterfabriken in Reutlingen und Dresden statt. In den Backendprozessen werden dann die einzelnen Chips aus den Wafern getrennt, montiert und getestet. Die Endprüfung seiner Halbleiter führt Bosch derzeit zum Großteil in Reutlingen, Suzhou, China, und Hatvan, Ungarn, durch. Jetzt kommt in Penang, Malaysia, ein neues Testzentrum hinzu. Die vollvernetzte Fabrik gehört zu den modernsten Halbleiter-Testzentren in Südostasien. Hier wird Bosch ab sofort Halbleiter testen, die das Unternehmen unter anderem in seinem Frontend in Dresden fertigt. „Mit unserem neuen Testzentrum in Penang vervollständigen wir unsere interne Prozesskette insbesondere für die Halbleiter aus Dresden“, erklärt Markus Heyn. Bosch investiert weiter in sein Halbleitergeschäft Bosch verfolgt mit seinem Halbleitergeschäft eine globale Wachstumsstrategie. Das Unternehmen will in den nächsten drei Jahren im Rahmen seines eigenen Investitionsplans und innerhalb des europäischen Förderprogramms IPCEI Mikroelektronik und Kommunikationstechnologie („Important Project of Common European Interest on Microelectronics and Communication Technologies“) rund drei Milliarden Euro in Dresden und Reutlingen investieren. Nach der für noch in diesem Jahr erwarteten Übernahme von Teilen des Geschäfts von TSI Semiconductors in Roseville, Kalifornien, plant Bosch weitere rund 1,4 Milliarden Euro in die Umrüstung der Fabrik auf modernste Fertigungsprozesse für Siliziumkarbid-Halbleiter zu investieren. Penang Factsheet

Smart ohne Smartphone

14.06.2023

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Smart Home

Smart ohne Smartphone

Stuttgart – Kinderleicht zu bedienen und universell einsetzbar: der neue Bosch Smart Home Universalschalter II ist die perfekte Ergänzung zur Steuerung des Bosch Smart Homes. Er bietet höchsten Komfort und Flexibilität für die wichtigsten Smart Home-Funktionen auch ohne Smartphone. Das macht den Universalschalter II besonders praktisch auch für Gäste, Kinder, SeniorInnen oder all diejenigen, die ihr Smartphone nicht immer zur Hand haben. Dabei kann der Universalschalter II jederzeit von der Wandbefestigung abgenommen und als tragbare Fernbedienung genutzt werden.Schnell und vielfältig einsetzbar Die vier Tasten des Universalschalters II lassen sich vielfältig belegen: Einerseits mit vordefinierten Nutzungsprofilen wie das Dimmen von Lichtern, die Einstellung des Rollladens und das Aktivieren oder Deaktivieren des Alarmsystems. Andererseits auch frei nach individuellen Bedürfnissen für einzelne Geräte, Szenarien und Automationen. Der Assistent in der Bosch Smart Home App macht die Konfiguration zum Kinderspiel und so ist der Universalschalter II im Handumdrehen nach den Bedürfnissen seiner NutzerInnen konfiguriert und einsatzbereit. Komfortabel und einfach zu verwenden Der Universalschalter II ist für BewohnerInnen wie Gäste gleichermaßen spielend einfach zu bedienen: Die 36 mitgelieferten und austauschbaren Symbolaufkleber machen den Universalschalter II auf Anhieb verständlich. Für weiteren Komfort sorgen die haptischen Prägungen der Tasten – so lässt sich auch im Dunkeln der Schalter zielsicher bedienen und das Licht einschalten oder die Rollladen öffnen. Ein visuelles Signal des LED-Streifens in den Farben Grün, Orange und Rot gibt den NutzerInnen Feedback auf die Eingabe. Design der Extraklasse Der Universalschalter II überzeugt auch optisch auf ganzer Linie: Die internationale Jury des iF Design Awards, bestehend aus 132 ExpertInnen, zeichnet den smarten Schalter für sein hervorragendes Produktdesign aus. Weitere Eigenschaften Hochwertiges Design und kompakte Größe von 70x70x20 mm Batteriebetrieben mit zwei austauschbaren AAA-Batterien Einfache Inbetriebnahme durch Schritt-für-Schritt-Anleitung in der Bosch Smart Home App Verfügbarkeit und Preis Ab Juni 2023 in Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Großbritannien, Belgien, Niederlande, Luxemburg, Italien, Spanien, Portugal, Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland erhältlich UVP 54,95 € inkl. 19% MwSt. Voraussetzungen Die Verwendung des Bosch Smart Home Universalschalter II ist nur in Kombination mit einem Bosch Smart Home Controller (erste oder zweite Generation) möglich.

Hannover Messe: Bosch will Umsatz mit Industrietechnik auf über 10 Milliarden Eu ...

13.04.2023

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Wirtschaft

Hannover Messe: Bosch will Umsatz mit Industrietechnik auf über 10 Milliarden Eu ...

Stuttgart – Bosch will mit Industrietechnik nachhaltig wachsen. Der Umsatz mit Industrietechnik soll von derzeit sieben Milliarden Euro auf über zehn Milliarden Euro bis 2028 steigen. Dabei geht es um profitables Wachstum: „Wir wollen das Ergebnis stärker steigern als den Umsatz und den Unternehmenswert nachhaltig mehren. Dafür investiert Bosch 2022 und 2023 zusammengerechnet über drei Milliarden Euro in die Industrietechnik und sorgt für organisches und anorganisches Wachstum“, sagt Bosch-Vorsitzender Dr. Stefan Hartung. Mit der Übernahme des US-amerikanischen Hydraulik-Unternehmens HydraForce und seinen rund 2 100 Mitarbeitenden entfällt die derzeit größte Akquisition von Bosch auf die Industrietechniksparte. Durch den Zusammenschluss baut Bosch Rexroth seine weltweit führende Position in der Hydraulik aus, liefert Technik für Bagger, Krane, Traktoren und für Maschinen und Anlagen in der Fabrik.Industrietechnik bietet für Bosch enormes Wachstumspotential. Getrieben wird dies durch den zunehmenden Bedarf an Automatisierung und Industrie 4.0-Lösungen, das „Verschmelzen“ von Elektrik und Hydraulik und die steigende Nachfrage bei GreenTech für den ökologischen Umbau der Wirtschaft. „Mit der Stärkung der Industrietechnik balancieren wir unsere Geschäftsfelder noch besser aus. Die breite Aufstellung als globales diversifiziertes Technologieunternehmen erhöht die Schaffenskraft und Resilienz von Bosch“, sagt Hartung. Dabei übernimmt die Industrietechnik zusätzlich die Funktion als wichtiger interner Dienstleister, rüstet die rund 240 Bosch-Werke weltweit mit Fertigungstechnik aus, um ressourcenschonend und kundenspezifisch zu produzieren. Jährlich verbleiben so Aufträge in Höhe von über einer halben Milliarde Euro im Konzern. Auf der Hannover Messe (17.–21. April 2023) stellt Bosch sein Industrietechnik-Portfolio vor, darunter Neuheiten bei kollaborativer Robotik, Steuerungstechnik für Industrie 4.0, energieeffizienter Hydraulik, elektrifizierten Arbeitsmaschinen, stationären Brennstoffzellen für Gebäude und Fabriken sowie automatisiertes Batterierecycling. Mit der Stärkung der Industrietechnik balancieren wir unsere Geschäftsfelder noch besser aus. Die breite Aufstellung als globales diversifiziertes Technologieunternehmen erhöht die Schaffenskraft und Resilienz von Bosch, ...sagt Bosch-Vorsitzender Dr. Stefan Hartung. GreenTech: Bosch erzielt Milliardenumsatz mit Lösungen für die Industrie Die klimaneutrale Ausrichtung der verschiedenen Wirtschaftssektoren und der Aufbau einer Kreislaufwirtschaft sorgen für Wachstum in der Industrietechnik. „Ohne industrielle Produkte ist der ökologische Umbau der Wirtschaft undenkbar. Industrietechnik ermöglicht die nachhaltige Transformation unterschiedlicher Wirtschaftssektoren“, erklärt Hartung. Bosch entwickelt Lösungen, die Ressourcen schonen, den Energieverbrauch senken sowie Umwelt und Klima schützen. 2022 hat Bosch über eine Milliarde Euro mit Umwelttechnik für die Industrie erzielt – eine Steigerung von 25 Prozent gegenüber dem Jahr zuvor. Damit erreicht Bosch sein für 2023 anvisiertes Umsatzziel ein Jahr früher als geplant. Und Bosch baut sein GreenTech-Angebot weiter aus. So bringt Bosch Rexroth mit seinem eLION-Portfolio Lösungen zur Elektrifizierung mobiler Arbeitsmaschinen wie Bagger, Radlader oder Traktoren auf den Markt. Mit über 80 Motorenvarianten, gestaffelt nach Leistung und Größe, bietet das Unternehmen das breiteste Angebot der Branche und hilft dabei, CO2-Emissionen auf Baustellen, im Bergbau oder in Häfen zu reduzieren. Internationale Kunden wie Sennebogen und Kalmar Cargotec setzen die neuen Bosch-Antriebe bereits in ihren Produkten ein, um die Elektrifizierung mobiler Arbeitsmaschinen voranzutreiben. Auch in Fabriken steigt die Nachfrage nach GreenTech. Maßnahmen zum Klimaschutz führen zu einem hohen Modernisierungsbedarf installierter Maschinen und Anlagen und zum Aufbau neuer Fertigungseinrichtungen, etwa für Batterien und Brennstoffzellen. Auf der Hannover Messe zeigt Bosch Fertigungstechnik für die Batterieproduktion – und für das Recycling. „Elektromobilität lässt sich nur erfolgreich gestalten, wenn wir die eingesetzten Rohstoffe zurückgewinnen“, sagt Hartung. Die von Bosch Rexroth entwickelte automatisierte Entladung von Batterien vereinfacht nicht nur das Recycling, sie wird auch effizienter gegenüber manuellen Verfahren. Erstmalig eingesetzt wird die Technik bei REMONDIS und Rhenus Automotive am Standort Magdeburg. Wasserstoff: Bosch setzt bei Technik-Entwicklung auf eigenes Know-how Neben Speichermedien wie Batterien sind „Wandlungskünstler“ wie Brennstoffzellen wichtige Elemente für eine klimaneutrale Zukunft. Bosch stellt auf der Hannover Messe stationäre Festoxid-Brennstoffzellen (kurz: SOFC, solid oxide fuel cells) vor, die mit einem Gesamtwirkungsgrad von mehr als 85 Prozent überzeugen. Die dezentralen Energiewandler werden derzeit in rund 60 Pilotanlagen getestet, zum Beispiel am Wasserstoffcampus in Salzgitter: am Bosch-Standort sind zehn SOFC-Brennstoffzellensysteme in die Energieversorgung des Werkes eingebunden. 2025 sollen stationäre Brennstoffzellen von Bosch auf den Markt kommen. Gefertigt werden die Komponenten mit Know-how und Technik von Bosch. Von Zelle über Stack bis hin zum Gesamtsystem: der Bosch-Sondermaschinenbau deckt über 50 Prozent des zur Brennstoffzellenproduktion benötigten Fertigungsequipments ab. Auch Komponenten für Elektrolyseure gehören künftig zum Bosch-Portfolio. Der Marktstart für das Herzstück des Elektrolyseurs, den sogenannten Stack, ist für 2025 geplant. Industrie 4.0: Bosch-Software schont Ressourcen Energie, Material, Rohstoffe – Ressourcen sind rar und kostbar. „Knappheiten begegnen wir mit Effizienz. Wer nachhaltig fertigen will, setzt auf Industrie 4.0“, sagt Hartung. Die Industrie-4.0-Software Nexeed von Bosch Connected Industry beispielsweise steigert die Anlageneffektivität in Fabriken im Schnitt um 5 Prozent, verringert die Instandhaltungskosten um 25 Prozent und reduziert den Ausschuss. Eingesetzt wird Nexeed bereits in mehr als der Hälfte der rund 240 Bosch-Werke und bei über 100 internationalen Kunden. Software hilft auch, konventionelle Technik mit Neuem zu verbinden. Beispiel Hydraulik: Seit über 200 Jahren kommt die Fluidtechnik immer dann zum Einsatz, wenn es gilt, große Lasten mit minimalem Kraftaufwand zu bewegen, etwa bei Kunststoffmaschinen oder Pressen. Dank lastabhängiger Regelung arbeiten drehzahlvariable Pumpenantriebe von Bosch Rexroth heute stets im optimalen Betriebsmodus. Wird keine Leistung benötigt, schalten sie automatisch auf Standby. Im Vergleich zu konventionellen Antrieben senkt das den Energieverbrauch der Hydraulik um bis zu 80 Prozent. Automatisierung: Bosch-Technik reduziert Komplexität Demografischer Wandel, Arbeitskräftemangel, begrenzte Ressourcen allgemein: die Herausforderungen nehmen zu. Bosch setzt auf eine Bildungs- und Trainingsoffensive und Technik, die Unternehmen unterstützt und Mitarbeiter entlastet. Der Automatisierungsbaukasten ctrlX AUTOMATION von Bosch Rexroth beispielsweise versteht über 30 Programmiersprachen und ermöglicht Nutzern, eigene Apps und Dienstleistungen zu entwickeln. Über 600 Kunden setzen bereits auf diese zukunftsweisende Form der Automatisierung. „Die drängenden Herausforderungen unserer Zeit bewältigen wir nur, wenn wir Kräfte bündeln, um gemeinsam mehr zu bewegen. ‚Co-Creation‘ und die Öffnung von Systemen sind dabei wichtige Elemente“, sagt Hartung. Diesen Ansatz verfolgt Bosch Rexroth auch in der Hydraulik. War Regelungstechnik bislang an Hardware gebunden, hat das Unternehmen diese jetzt in Softwarebausteine überführt: Maschinenbauer können so bestehende Automatisierungsarchitekturen weiter nutzen, spezifisches Hydraulik-Know-how ist nicht mehr erforderlich. Automatisierung hilft zudem, Mitarbeiter unmittelbar zu entlasten, etwa bei monotonen oder anstrengenden Tätigkeiten. Auf der Hannover Messe zeigt Bosch Rexroth gelenkige, motorisch feine Leichtbau-Cobots, die mit sieben Achsen über Ecken greifen und Mitarbeiter beim Beladen, Palettieren und Prüfen von Werkstücken unterstützen. Die Nachfrage ist da. Der weltweite Markt für industrielle Automation wächst rasant: Betrug der Umsatz mit Automatisierungstechnik 2021 knapp 200 Milliarden Euro, soll der weltweite Markt bis 2030 auf mehr als 400 Milliarden Euro Umsatz wachsen – mit jährlichen Steigerungsraten von über acht Prozent (Quelle: Precedence Research, 2022 ). „Megatrends wie Digitalisierung, demografischer Wandel und das Streben nach mehr Nachhaltigkeit forcieren den Bedarf an Automatisierung. Fabrikautomation ist für Bosch ein strategisches Geschäftsfeld, in dem wir jedes Jahr zweistellig wachsen wollen – und damit stärker als der Markt“, so Hartung.