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Bosch Ventures investiert in Sonexos

21.10.2026

Pressemeldung

Venture Capital

Bosch Ventures investiert in Sonexos

Stuttgart / Lausanne, Schweiz – Bosch Ventures beteiligt sich an der Pre-Series-A-Finanzierungsrunde des Schweizer Deep-Tech-Unternehmens Sonexos mit einem Gesamtvolumen von fünf Millionen Schweizer Franken. Das Kapital soll die Industrialisierung und Markteinführung einer neuartigen plasmabasierten Technologie zur aktiven Geräuschreduzierung voranbringen.Sonexos entwickelt einen neuen Ansatz für eine der großen Herausforderungen in der Akustik: tieffrequente Geräusche von Lüftern, Kompressoren und Motoren. Herkömmliche Lösungen benötigen häufig viel Bauraum und Material und können den Luftstrom beeinträchtigen. Sonexos setzt stattdessen auf eine elektronisch gesteuerte aktive Plasmaschicht, die Schall absorbiert. So entsteht eine dünne, leichte Lösung ohne bewegliche Teile.Deep-Tech mit industrieller Relevanz und gesellschaftlichem NutzenFür Bosch Ventures verbindet Sonexos eine technologisch eigenständige Deep-Tech-Lösung mit industrieller Relevanz und dem Potenzial, den Alltag der Menschen zu verbessern. Damit steht das Unternehmen beispielhaft für das Bosch-Leitbild „Technik fürs Leben“.„Technologie ist dann am wertvollsten, wenn sie das Labor verlässt und Probleme löst, die Menschen jeden Tag erleben. Sonexos ist ein überzeugendes Beispiel für dieses Prinzip: herausragende Deep-Tech, die eine sehr konkrete Herausforderung angeht – mit Anwendungen in Haushaltsgeräten bis hin zur Infrastruktur, die die digitale Wirtschaft antreibt“, sagt Dr. Ingo Ramesohl, Geschäftsführer von Bosch Ventures. „Besonders überzeugt hat uns der schlüssige Plan zur industriellen Skalierung.“Schweizer Technologie für globale MärkteDie Technologie von Sonexos hat ihren Ursprung in der Forschung an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL). Sie verbindet Plasmaphysik, Hochspannungselektronik und Regelungssoftware. Der Plasmacoustic Metalayer™ absorbiert Schallenergie direkt an der Oberfläche. Damit kommt die Technologie ohne die heute üblichen voluminösen passiven Absorber oder aktiven Lautsprecher aus, die Schall nur an bestimmten Hörpositionen auslöschen können.Sonexos konzentriert sich zunächst auf Hausgeräte, Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen (HVAC) sowie Industrieanlagen. Darüber hinaus erschließt das Unternehmen Anwendungen zur Geräuschminderung bei der Kühlung von Rechenzentren und Energiespeichern. Immer leistungsfähigere IT-Infrastrukturen erhöhen den Bedarf an Kühlleistung und als Folge auch an wirksamer Geräuschminderung.Das Potenzial reicht über die akustische Wirkung hinaus. Kompaktere Systeme zur Schallminderung schaffen größere Freiräume bei der Entwicklung von Produkten, bei denen Bauraum, Gewicht und Luftstrom entscheidend sind. Für Rechenzentren könnte eine Verringerung der Lüftergeräusche ohne Beeinträchtigung des Luftstroms zudem helfen, den wachsenden Infrastrukturbedarf mit den Interessen der Menschen im Umfeld in Einklang zu bringen.Von der technologischen Innovation zur Serienfertigung„Diese Investition ist ein wichtiger Schritt von bahnbrechender Technologie zur Produktion im industriellen Maßstab“, sagt Mark Donaldson, Gründer und CEO von Sonexos. „Gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern entwickeln wir die Plasmakustik jetzt zu einer Technologie weiter, die sich in großem Maßstab einsetzen lässt.“ Die Finanzierungsrunde erfolgt in einer entscheidenden Entwicklungsphase von Sonexos. Bereits heute arbeitet das Unternehmen mit weltweit tätigen Herstellern von Hausgeräten sowie Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen an der Integration von Prototypen. Das frische Kapital soll vor allem in die Industrialisierung, Kundenprogramme und den weiteren Ausbau des Patentportfolios fließen.Die Investition in das Schweizer Unternehmen unterstreicht das weltweite Engagement von Bosch Ventures für Deep-Tech-Innovationen. Diesen internationalen Ansatz ergänzt der Anfang dieses Monats angekündigte mit dem Bosch Ventures gezielt in deutsche Deep-Tech-Start-ups investiert.

Deutsche Aircraft setzt bei neuer Produktionsstätte für Regionalflugzeuge auf in ...

13.10.2026

Pressemeldung

Building Technologies

Deutsche Aircraft setzt bei neuer Produktionsstätte für Regionalflugzeuge auf in ...

München – Der deutsche Flugzeughersteller Deutsche Aircraft errichtet am Flughafen Leipzig/Halle eine Produktionsstätte für Regionalflugzeuge – und setzt dabei im Bereich Gebäudesicherheit auf Bosch Building Technologies. Der herstellerunabhängige Systemintegrator hat für den neuen Komplex, der neben einer Endmontagelinie auch einen Inbetriebnahme-Hangar, ein Logistikzentrum sowie ein Verwaltungsgebäude umfasst, eine ganzheitliche, integrierte Sicherheitslösung geplant und umgesetzt. Die neue Endmontagelinie markiert einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Serienfertigung und bringt nach rund 20 Jahren die Produktion von Regionalflugzeugen zurück nach Deutschland. Der Standort Leipzig wird künftig die Endmontage der D328eco beherbergen und damit die Rolle Deutschlands als Zentrum für innovative Regionalflugzeugproduktion weiter festigen.Der neue Standort folgt den Prinzipien einer intelligenten, vernetzten Fabrik und schafft die Voraussetzungen für eine effiziente und zukunftsfähige Fertigung der D328eco, des regionalen Turboprop-Flugzeugs der nächsten Generation von Deutsche Aircraft. Die von Bosch Building Technologies installierten Brandmelde-, Einbruchmelde-, Zutrittskontroll- und Videosysteme sowie Sprachalarmierungsanlagen sind intelligent vernetzt. Im Zentrum der Lösung steht das Building Integration System 360 (BIS 360): ein übergeordnetes Managementsystem, das alle sicherheitsrelevanten Daten zentral bündelt und dafür sorgt, dass das zuständige Personal Situationen schnell bewerten und darauf reagieren kann. Der integrierte Ansatz schafft die Voraussetzungen für operative Exzellenz, durchgängige Prozesse und eine skalierbare Produktion auf dem Weg zur Industrialisierung des D328eco-Programms. „Jeder Bereich unseres neuen Standorts stellt andere Anforderungen an Security, Safety, Zutritt, Gefahrenmanagement sowie an die organisatorische Sicherheit. Umso mehr freuen wir uns, mit Bosch Building Technologies einen Partner an unserer Seite zu haben, der über umfassende Erfahrung in komplexen und stark regulierten Industrieumgebungen verfügt. Der ganzheitliche Ansatz unterstützt die betrieblichen Anforderungen einer modernen Luftfahrtproduktionsstätte und hat uns von Anfang an überzeugt“, sagt Sebastian Böhnl, Vice President Operations & Production bei Deutsche Aircraft.Überzeugendes Gesamtkonzept für technische GebäudesicherheitBosch Building Technologies plante und realisierte die Lösung streng nach den spezifischen betrieblichen und sicherheitsrelevanten Anforderungen des Kunden. Während im Verwaltungsgebäude vor allem Mitarbeitende, Besucher und sensible Geschäftsinformationen geschützt werden müssen, prägen in den Produktions- und Logistikbereichen komplexe Prozesse, Warenströme und sicherheitskritische Betriebsabläufe das Umfeld, die alle zuverlässig abgesichert werden müssen. Im luftfahrttechnischen Umfeld des Hangars gelten zudem besonders hohe Anforderungen an Zutrittskontrollen, Überwachung und Notfallmanagement. Für Deutsche Aircraft ist ein integriertes Konzept entscheidend, um eine optimale Produktionsumgebung für die D328eco zu schaffen. Die vernetzten Systeme unterstützen die Betriebskontinuität, den Schutz der Infrastruktur und ein wirksames Standortmanagement in allen Bereichen der Anlage. So tragen sie dazu bei, reibungslose Produktionsprozesse und eine langfristige Skalierbarkeit zu ermöglichen. „Die integrierte Lösung von Bosch Building Technologies ist mehr als nur Sicherheit. Sie unterstützt effiziente Abläufe, Transparenz und Zukunftssicherheit in unserem Betrieb. Indem wir Systeme am gesamten Standort zusammenführen, können wir Managementprozesse vereinfachen und eine Grundlage für die Produktion der D328eco in Leipzig schaffen“, erklärt Böhnl. „Wir freuen uns, als Partner für technische Gebäudesicherheit zu diesem Projekt beizutragen. Wenn komplexe Produktionsabläufe und höchste Sicherheitsanforderungen zusammenkommen, braucht man Lösungen, die zuverlässig funktionieren“, betont Dr. Marcus Nadenau, Senior Vice President der Business Unit Building Solutions bei Bosch Building Technologies. Als Spezialist für industrielle Gebäudelösungen kennt Bosch die besonderen Anforderungen moderner Produktions- und Entwicklungsstandorte genau. Diese reichen von der Gewährleistung einer hohen Prozessverfügbarkeit bis zum Schutz sensibler Infrastruktur. Hinzu kommt die langjährige Erfahrung von Bosch in den Bereichen Flughafen und Luftfahrt. Integriertes Portfolio für komplexe Anforderungen im FlughafenumfeldZum Schutz von Mitarbeitenden und Gebäuden hat Bosch Building Technologies moderne Brandmeldesysteme installiert, die potenzielle Gefahren früh erkennen und schnell Alarm auslösen. Gerade in großen Produktions-, Lager- und Hangarbereichen ist eine frühe Erkennung entscheidend, um Menschen vor Bränden zu schützen und Betriebsunterbrechungen zu vermeiden. Ergänzt wird das System durch Einbruchmeldetechnik und eine umfassende Videosicherheitslösung. Sie schützt sensible Bereiche und schafft zugleich ein hohes Maß an Transparenz im täglichen Betrieb. Darüber hinaus hat Bosch Building Technologies ein intelligentes Zutrittskontrollsystem umgesetzt, so dass nur berechtigte Personen Zugang zu bestimmten Bereichen erhalten. So lassen sich unterschiedliche Sicherheitszonen innerhalb des Komplexes präzise und flexibel steuern. Besonders sensible Zugangspunkte werden zusätzlich durch spezielle, kontrollierte Eingangssysteme gesichert, um unbefugtes Folgen von Personen zu verhindern. Auch bei Zwischen- und Notfällen unterstützt die installierte Technik an Flucht- und Rettungswegen sichere Evakuierungsprozesse, damit Mitarbeitende und Besucher die Gebäude im Ernstfall schnell verlassen können. Hinzu kommen Intercom-Systeme, die eine direkte und effiziente Kommunikation zwischen sicherheitsrelevanten Bereichen wie Eingängen, der Sicherheitszentrale und sensiblen Betriebszonen ermöglichen. Ein System aus Depots für Generalschlüssel rundet das Konzept ab. Die Lösung gewährleistet, dass kritische Schlüssel im Notfall transparent verfügbar sind – ein wichtiger Faktor für die Feuerwehr und andere Einsatzkräfte.Über Deutsche Aircraft Deutsche Aircraft investiert mehr als 100 Millionen Euro in den Bau der Endmontagelinie am Flughafen Leipzig/Halle und unterstreicht damit sein langfristiges Bekenntnis zur Region und zur deutschen Luftfahrtindustrie. Das Unternehmen arbeitet darauf hin, in der neuen Produktionsstätte bis zu 48 Flugzeuge pro Jahr zu fertigen. Die Endmontagelinie zählt dank ihres hohen Automatisierungs- und Digitalisierungsgrads zu den fortschrittlichsten Produktionsanlagen für Regionalflugzeuge weltweit. Die dort gefertigte D328eco ist eine modernisierte Version des international bekannten und bewährten Regionalflugzeugs Dornier 328. Als Turboprop der nächsten Generation mit 40 Sitzplätzen gehört die D328eco zu den modernsten und effizientesten Flugzeugen ihrer Klasse. Neben deutlich geringeren Betriebs- und Wartungskosten liegt ihr Treibstoffverbrauch fast 15 Prozent unter dem früherer Flugzeuge. Mit der neuen Produktionsstätte bekräftigt Deutsche Aircraft sein klares Bekenntnis zum Aufbau eines modernen, widerstandsfähigen und zukunftsfähigen Luftfahrtstandorts in Leipzig. Das Zusammenspiel fortschrittlicher Produktionskapazitäten und einer integrierten digitalen Infrastruktur bildet das Fundament für die langfristige und skalierbare Fertigung der D328eco und unterstützt gleichzeitig die strategische Vision des Unternehmens für einen nachhaltigen Regionalflugverkehr.

Bosch: 100 Millionen Euro für deutsche Start-ups

08.10.2026

Pressemeldung

Venture Capital

Bosch: 100 Millionen Euro für deutsche Start-ups

Stuttgart – Die Bosch-Gruppe stellt Start-ups in Deutschland frisches Kapital in Höhe von 100 Millionen Euro bereit: Mit dem Wagniskapitalfonds „Spark“ will das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen als etablierter Wagniskapitalgeber sein Engagement in der deutschen Gründerszene deutlich ausbauen. Ziel ist es, technischen Fortschritt hierzulande zu fördern und weitere Wachstumsimpulse für Bosch zu gewinnen. „Deutschlands Start-up-Landschaft ist nicht nur technologisch attraktiv, sondern besitzt auch viel Potenzial für unsere Wachstumsfelder“, sagt Christian Fischer , Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH. „Mit Finanzierungen, Kooperationen und Partnerschaften wollen wir uns verstärkt Zugang zu neuen Geschäftsmodellen und disruptiven Technologien eröffnen, die ganze Märkte verändern können. Unser Spark-Fonds stärkt zugleich das deutsche Innovationsökosystem.“Deutschland: Start-up-Landschaft mit großer technologischer Vielfalt Aus Sicht von Bosch verfügt der Wirtschaftsstandort Deutschland mittlerweile über eine gereifte Gründungsszene, eine Start-up-Landschaft mit breitem Technologiespektrum sowie außergewöhnlich starken industriellen und wissenschaftlichen Wurzeln. Laut Fischer bietet dieses Innovationsökosystem gute Voraussetzungen, um auch im aktuell anspruchsvollen Umfeld gezielt in deutsche Start-ups zu investieren. Bosch zählt mittlerweile zu einem der größten Unternehmensinvestoren Europas und hat über seine bisherigen Fonds Wagniskapital von insgesamt mehr als einer Milliarde Euro bereitgestellt. Zuletzt legte die Venture-Capital-Tochtergesellschaft Bosch Ventures 2025 den inzwischen sechsten Fonds auf. Spark: Finanzierungsangebot für Start-ups in Deutschland Bosch Ventures startet mit dem Wagniskapitalfonds „Spark“ zum 1. Januar 2027. Dieser richtet sich an Deep-Tech-Start-ups in Deutschland in allen Entwicklungsphasen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Seed- und Frühphaseninvestments sowie der Begleitung erfolgreicher Portfoliounternehmen in späteren Finanzierungsrunden. Investiert werden soll deutschlandweit, aber auch gezielt in Start-ups aus Baden-Württemberg. „Der neue Spark-Fonds ergänzt die globalen Investmentplattformen von Bosch Ventures um ein eigenständiges Finanzierungsangebot für Start-ups in Deutschland“, erklärt Dr. Ingo Ramesohl, Geschäftsführer der Robert Bosch Venture Capital GmbH (Bosch Ventures). Technik fürs Leben: Investitionen von Automatisierung bis Medizintechnik Bosch Ventures unterstützt als Wagniskapitalgeber weltweit Start-ups, die mit ihren Technologien helfen können, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern. Die Investitionsschwerpunkte von Bosch Ventures liegen derzeit dementsprechend in Bereichen wie Automatisierung, Elektrifizierung, Künstlicher Intelligenz oder Medizintechnik. Seit der Gründung 2007 hat Bosch Ventures weltweit in weit mehr als 100 Start-ups investiert und hält aktuell rund 70 aktive Beteiligungen im Portfolio. Darunter sind heute schon zahlreiche deutsche Start-ups wie Ferroelectric Memory (Speicher, Dresden), Qdrant (Vektor-Datenbank, Berlin) oder 4screen (digitale Mobilitätslösungen, München). Open Bosch: Partnerschaften mit Start-ups stärken Innovationseffizienz „Wenn Start-ups und etablierte Unternehmen ihre Stärken zusammenbringen, können Lösungen schneller entstehen und die Innovationseffizienz steigt“, hebt Ramesohl hervor. „Unser Spark-Fonds soll solche Zusammenarbeit fördern, damit vielversprechende Technologien deutscher Start-ups weltweit den Anschluss halten können.“ Neben der Bereitstellung von Wagniskapital bringt Bosch Ventures seit 2018 frühzeitig Start-ups über das Programm „Open Bosch“ mit operativen Bosch-Geschäftseinheiten zusammen. Start-ups erhalten darüber einfach und schnell die Möglichkeit, Zulieferer, Kunde oder auch Technologiepartner zu werden sowie Zugang zur einer breiten Industrieexpertise zu erhalten. Bosch verfügt in diesem Programm bereits über mehrere hundert Partnerschaften mit Start-ups, mehr als ein Viertel darunter aus Deutschland. Daneben baut Bosch als Corporate Venture Builder auch selbst neue Geschäftsideen jenseits des heutigen Kerngeschäfts als eigene Start-ups auf. Ziel ist es, diese systematisch zur Marktreife zu führen und auch neue führende Geschäftsmodelle für Bosch zu entwickeln. Factsheet: https://www.bosch-presse.de/pressportal/de/de/robert-bosch-venture-capital-gmbh-rbvc-162949.html

Personelle Änderungen im Bereichsvorstand von Bosch Value Accelerator & Portfoli ...

01.10.2026

Pressemeldung

Bosch Gruppe

Personelle Änderungen im Bereichsvorstand von Bosch Value Accelerator & Portfoli ...

Stuttgart – Zum 1. Januar 2027 tritt Anja Bickelmaier in die Bosch-Gruppe ein und übernimmt im Bereichsvorstand des Geschäftsbereichs „Value Accelerator & Portfolio Companies“ (VP) die Zuständigkeit für die Portfolio-Unternehmen. Bickelmaier bringt 15 Jahre Erfahrung in der Weiterentwicklung von Unternehmen in ihre neue Aufgabe ein, mit besonderem Fokus auf operative Neuausrichtung, Buy-and-Build und Internationalisierung. In ihrer bisherigen Laufbahn war sie zuletzt bei führenden europäischen Private-Equity-Gesellschaften tätig und ist derzeit Managing Director bei Triton Partners, Frankfurt am Main. Zudem verfügt sie über umfangreiche Gremienerfahrung als Mitglied von Aufsichtsräten und Beiräten in Deutschland sowie in den Niederlanden. Dem zweiköpfigen Gremium gehört zudem Dr. Thomas Volz an, der die kaufmännischen Aufgaben verantwortet. „Wir freuen uns, Anja Bickelmaier für unser Unternehmen gewonnen zu haben. Mit ihr und Thomas Volz ist der Bereichsvorstand von Value Accelerator & Portfolio Companies hervorragend aufgestellt, um die Geschäfte gemeinsam mit dem Team weiterzuentwickeln“, sagt Dr. Christian Fischer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH.Zu Value Accelerator & Portfolio Companies (VP)Der Bosch-Geschäftsbereich VP zählt insgesamt rund 1 200 Mitarbeitende. Das Portfolio umfasst unter anderem Bosch Healthcare Solutions (Medizintechnik und Diagnostik), Bosch Industrial Heat (industrielle Großkesselsysteme und Prozesswärme) sowie ELPRO Monitoring Services (IoT- und Monitoring-Lösungen für Pharma-, Life-Science- und Logistik-Lieferketten).

Neue Wärmebildkamera in Top-Leistungsklasse Expert von Bosch

29.09.2026

Pressemeldung

Power Tools

Neue Wärmebildkamera in Top-Leistungsklasse Expert von Bosch

Stuttgart / Leinfelden – Unsichtbares sichtbar machen: Mit der neuen Wärmebildkamera EXPERT EXTC18V-650-17C von Bosch gelingt das professionellen Anwendern noch besser als zuvor. Das Gerät gehört zur Top-Leistungsklasse Expert von Bosch , die Profis Elektrowerkzeuge, Messtechnik und Zubehör für allerhöchste Ansprüche an die Hand gibt. Die EXPERT EXTC18V-650-17C ist die erste Wärmebildkamera von Bosch mit einem 18-Volt-Akku und ist damit Teil des „ Professional 18V System “, das alle maßgeblichen Anwendungen mit 18 Volt abdeckt und dank herstellerübergreifender AmpShare-Allianz sogar über das Angebot von Bosch hinaus reicht. Viele Marken, viele Maschinen, ein Akku-System: Alle Geräte – vom kompakten Schrauber bis hin zur Kapp- und Gehrungssäge – lassen sich mit ein und demselben 18 Volt Lithium-Ionen-Akku und nur einem Ladegerät betreiben. Das spart Verwendern Zeit, Platz und Geld. Zusätzlich bringt Bosch mit der PRO GTC18V-600-16C zeitgleich noch ein weiteres Modell auf den Markt.Temperaturunterschiede präzise erfassen und korrekt interpretieren Als Gerät aus der Top-Leistungsklasse Expert bietet die EXPERT EXTC18V-650-17C unverzichtbare Funktionen für zahlreiche Anwendungen: Elektriker prüfen damit kontaktlos Schaltschränke und Verbindungen. Im SHKL-Bereich lokalisieren Verwender schnell Heizungsrohre, Verstopfungen oder Leckagen. Auch für industrielle Anwendungen zur Überwachung von Maschinen, im Kfz-Handwerk bei der Motorendiagnose sowie für Energieberater zur Analyse der Gebäudehülle eignet sich die neue Wärmebildkamera. Der eingebaute Infrarot-Sensor bietet eine native Auflösung von 384 x 288 Pixeln und deckt einen Temperaturbereich von -30 °C bis +650 °C ab – das ist der größte Messbereich unter den Wärmebildkameras von Bosch. Das technologische Highlight ist die integrierte AI-Image-Boost-Technologie: Ein speziell trainiertes KI-Modell analysiert die erfassten Wärmebilddaten. Wird diese Funktion aktiviert, berechnet die Kamera aus einem eingefrorenen Wärmebild eine optimierte Version mit der vierfachen Anzahl an Messpunkten. Im Vergleich zu herkömmlichen Geräten liefert die EXPERT EXTC18V-650-17C dank der hohen Sensorauflösung und mit aktivem AI Image Boost eine bis zu achtfach höhere Messpunkt-Dichte als die PRO GTC18V-600-16C. Dadurch werden feinste Strukturen und thermische Details im Innen- und Außenbereich zuverlässig sichtbar. Dies erlaubt noch konkretere Analysen und hilft Verwendern bei der Interpretation der Wärmbilder. Dabei unterstützen auch clevere Funktionen, die dem Profi bei der Bearbeitung der Bilder sowie der Erfassung und Auswertung der Daten direkt im Gerät behilflich sind. Intuitive Bedienung und robuste Baustellentauglichkeit Für ein erstklassiges Nutzungserlebnis sorgt das 4,3 Zoll große Touchdisplay, alternativ kann die Bedienung über ein Joypad erfolgen. Verwender können bis zu fünf weitere Messpunkte direkt auf dem Bildschirm setzen und Bilder im Gerät bearbeiten oder mit einer Sprachnotiz versehen. Da auf Baustellen raue Bedingungen herrschen, ist die Kamera robust konstruiert. Ein verstärkter Rundum-Gummischutz schützt das Display und das Gehäuse vor Stößen. Das Gerät ist mit Schutzklasse IP54 staub- und spritzwassergeschützt und übersteht Stürze aus bis zu zwei Metern Höhe. Zur Erweiterung der Messmöglichkeiten verfügt die Kamera über eine integrierte Typ-K-Schnittstelle für externe Temperaturfühler, die in verschiedenen Ausführungen von Bosch erhältlich sind und direkte Kontaktmessungen ermöglichen. Über das integrierte Wi-Fi lassen sich die Daten direkt an die Bosch ThermalOn App senden. Alternativ können die Bilder via USB-C auf den Computer übertragen werden. Mobil in der App oder am Rechner mithilfe der kostenlosen GTC Transfer Software können die Bilder weiterbearbeitet, versendet oder archiviert werden. Die Wärmebildkameras EXPERT EXTC18V-650-17C und PRO GTC18V-600-16C sind ab November 2026 erhältlich. Die genannten Preise verstehen sich als unverbindliche Preisempfehlung zuzüglich Mehrwertsteuer. Die Gerätekennwert-Tabelle finden Sie im PDF, siehe „herunterladen“. Änderungen sind vorbehalten.

Halbjahreszahlen 2026: Bosch bekräftigt Ausblick

23.09.2026

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Bosch Gruppe

Halbjahreszahlen 2026: Bosch bekräftigt Ausblick

Stuttgart – Die Bosch-Gruppe hat sich im ersten Halbjahr 2026 in einem weiterhin anspruchsvollen Umfeld solide entwickelt. Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen steigerte seinen Umsatz um 3,6 Prozent auf 46,4 Milliarden Euro (H1 2025: 44,8 Milliarden Euro). Rund zwei Milliarden Euro steuerte das neu zugekaufte Heizungs-, Lüftungs- und Klimatisierungsgeschäft von Johnson Controls und Hitachi zum Umsatzwachstum bei. Das operative Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern (EBIT) betrug 2,2 Milliarden Euro (H1 2025: 2,3 Milliarden Euro). Die operative EBIT-Rendite erreichte 4,6 Prozent vom Umsatz gegenüber 5,1 Prozent im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis belasteten vor allem Sondereffekte im Mobility-Geschäft. Trotz vieler konjunktureller und geopolitischer Unsicherheiten bestätigt Bosch seine Umsatz- und Ergebnisprognose für das Gesamtjahr. „Mit einem soliden Umsatzwachstum im ersten Halbjahr sehen wir uns auf der Zielgeraden für 2026, brauchen aber noch einen starken Endspurt“, sagte Markus Forschner , Finanzchef und stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH, anlässlich der erstmaligen Vorlage von Halbjahreszahlen. „Daher verfolgen wir unsere eingeleiteten Strukturanpassungen und Kostenarbeit konsequent weiter, um auch künftig hohe Vorleistungen für Zukunftstechnologien erbringen und Wachstumschancen nutzen zu können.“Ausblick H2 2026: Wettbewerbsfähigkeit und robuste Aufstellung Die Weltwirtschaft zeigt sich 2026 insgesamt widerstandsfähig. Zugleich sieht Bosch die konjunkturellen Aussichten nach wie vor von Unsicherheiten geprägt, die in vielen Märkten Investitionsentscheidungen weiterhin verzögern und für hohen Wettbewerbsdruck sorgen. Im wichtigen Automobilsektor erwartet Bosch für 2026 erneut weltweit rückläufige Produktionszahlen bei Personenwagen und leichten Nutzfahrzeugen, während die Fertigung von schweren Nutzfahrzeugen leicht wächst. „Bosch verfolgt seine Wachstumsstrategie ungeachtet globaler Unsicherheiten konsequent weiter und nutzt Chancen in neuen Technologien, Geschäftsfeldern sowie aufstrebenden Märkten“, erklärte Forschner. „Auch im zweiten Halbjahr steht deshalb die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und die robuste Aufstellung des Unternehmens im Mittelpunkt. Unser Ziel ist es, Kosten und Komplexität weiter zu reduzieren.“ Trotz des widrigen Umfelds bestätigt das Unternehmen seine Prognosen: Für das Geschäftsjahr 2026 rechnet Bosch unverändert mit einem Umsatzwachstum im Korridor von zwei bis fünf Prozent. Die operative EBIT-Rendite soll vier bis sechs Prozent erreichen. Rückblick H1 2026: Entwicklung nach Unternehmensbereichen In den Unternehmensbereichen zeigt die Umsatzentwicklung ein gemischtes Bild, wobei alle Sektoren zum Ergebnis positiv beitrugen. Der Unternehmensbereich Mobility erwirtschaftete einen Umsatz von 27,8 Milliarden Euro und lag damit um 0,5 Prozent leicht unter der Vorjahresperiode. Das entspricht wechselkursbereinigt einem Anstieg von 2,3 Prozent. Die stagnierende Automobilproduktion belastete die Entwicklung ebenso wie einmalige Sondereffekte. Letztere resultierten vor allem aus Wertminderungen auf Produktionsanlagen in Höhe von 270 Millionen Euro; der weltweite Hochlauf der Elektromobilität verzögert sich gegenüber den bisherigen Erwartungen. Die operative EBIT-Rendite erreichte 4,7 Prozent (H1 2025: 5,8 Prozent). Der Umsatz im Unternehmensbereich Industrial Technology spiegelte die verbesserte Auftragslage wider und stieg um 6,8 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro, wechselkursbereinigt ist es ein Plus von 9,2 Prozent. Die EBIT-Rendite lag bei 2,5 Prozent (H1 2025: 4,5 Prozent). Der Unternehmensbereich Consumer Goods spürte die steigende Intensität des Wettbewerbs mit chinesischen Anbietern. Der Umsatz lag 2,9 Prozent unter dem Vorjahreswert und erreichte 9,6 Milliarden Euro. Wechselkursbereinigt blieb der Umsatz unverändert. Die operative EBIT-Rendite erreichte 4,4 Prozent (H1 2025: 5,1 Prozent). Der Unternehmensbereich Energy and Building Technology verzeichnete aufgrund des Zukaufs im Geschäftsbereich Home Comfort einen Wachstumssprung von 45,9 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro. Davon gehen rund zwei Milliarden Euro auf die Akquisition zurück. Der Verkauf wesentlicher Teile des Produktgeschäfts von Building Technologies führte zu einem Umsatzrückgang von rund 450 Millionen Euro. Wechselkursbereinigt lag das Umsatzplus bei 52,0 Prozent. Die operative EBIT-Rendite erreichte 7,3 Prozent (H1 2025: 0,8 Prozent). Rückblick H1 2026: Entwicklung nach Regionen Das globale Wachstum verlangsamte sich im ersten Halbjahr 2026 angesichts der erheblichen geopolitischen Spannungen. Vor allem der Krieg im Nahen Osten und der anhaltende Krieg in der Ukraine belasteten das weltweite Marktumfeld. In allen Regionen dämpften Wechselkurseffekte die Umsatzentwicklung. In Europa stiegen die Erlöse um 1,4 Prozent auf 22,4 Milliarden Euro. Wechselkursbereinigt erhöhten sie sich um 2,2 Prozent. In Amerika erreichte der Umsatz 9,4 Milliarden Euro und stieg damit um 5,7 Prozent – wechselkursbereinigt um 12,2 Prozent. In Asien-Pazifik legte der Umsatz um 5,9 Prozent auf 14,6 Milliarden Euro zu, wechselkursbereinigt ist das ein Zuwachs von 10,4 Prozent. Maßgeblich für die positive Entwicklung in Amerika und Asien-Pazifik war der Zukauf bei Bosch Home Comfort. Rückblick H1 2026: Entwicklung der Beschäftigtenzahl Zum Ende des ersten Halbjahres 2026 beschäftigte die Bosch-Gruppe 406 225 Menschen und damit 6 549 Mitarbeitende weniger als zum Stichtag 31.12.2025 (412 774). Der Personalrückgang betraf alle Unternehmensbereiche, überproportional jedoch Mobility. In der regionalen Betrachtung sank die Beschäftigtenzahl am stärksten in Europa. In Deutschland waren zur Jahresmitte 118 932 Menschen bei Bosch beschäftigt (31.12.2025: 122 968) – ein Rückgang von 4 036 Mitarbeitenden. Rückblick H1 2026: Hohe Finanzkraft, Liquidität und F&E-Quote Die Bosch-Gruppe verfügt weiterhin über eine hohe Finanzkraft, auch wenn die Liquidität gemäß Kapitalflussrechnung mit 9,0 Milliarden Euro (H1 2025: 11,2 Milliarden Euro) unter dem ersten Halbjahr 2025 lag. Die Eigenkapitalquote blieb mit 41,3 Prozent auf hohem Niveau (31.12.2025: 41,5 Prozent¹). Der verstärkten Kapitaleffizienz folgend lag die Investitionsquote bei 2,5 Prozent (H1 2025: 3,8 Prozent), die Investitionen in Sachanlagen betrugen 1,2 Milliarden Euro (H1 2025: 1,7 Milliarden Euro). Die F&E-Quote lag bei 8,0 Prozent (H1 2025: 8,7 Prozent). Zum 30.06.2026 zeigte der Free-Cash-Flow (FCF) mit -969 Millionen Euro eine Verbesserung gegenüber der Vorjahresperiode (-2,7 Milliarden Euro) und ein bei vielen Unternehmen typisches Muster in der unterjährigen FCF-Entwicklung. Wesentlich dafür waren die Saisonalität der Sachanlageinvestitionen und der daraus zum Jahresende resultierende Aufbau von Verbindlichkeiten, die im ersten Quartal überproportional zu Auszahlungen führten. Zum Jahresende erwartet Bosch einen positiven FCF von mindestens einem Prozent vom Umsatz. 1 Vorjahreswert angepasst nach finalisierter Bilanzierung des Zukaufs bei Home Comfort.

Philipp Kurek neuer Leiter für den Bereich Bahn bei Bosch Engineering

17.09.2026

Pressemeldung

Mobility

Philipp Kurek neuer Leiter für den Bereich Bahn bei Bosch Engineering

Abstatt – Führungswechsel im Bereich Bahn bei Bosch Engineering: Seit 1. September 2026 ist Philipp Kurek Leiter des Bereichs Bahntechnologie des Unternehmens. Er folgt auf Heiko Mangold, der eine neue Aufgabe außerhalb der Bosch-Gruppe übernimmt. Kurek führt den Bereich Bahntechnologie zusätzlich zu seiner bisherigen Funktion als Leiter Off-Highway.Der Diplom-Wirtschaftsingenieur Kurek ist seit 2003 bei Bosch in verschiedenen Funktionen tätig. Seit 2016 leitet er den gesamten Off-Highway-Bereich bei Bosch Engineering, zu dem Branchen wie Landwirtschaft, Bauwesen und Marine gehören. In dieser Rolle verantwortet er erfolgreich die Entwicklung und Markteinführung von Lösungen für Elektrifizierung, Umfeldwahrnehmung und Automatisierung für mobile Arbeitsmaschinen und Boote. „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und darauf, die Zukunft der Mobilität auf der Schiene mitzugestalten. Durch die engere Verzahnung mit dem Off-Highway-Bereich können wir Synergien bei unseren bewährten Systemplattformen noch besser nutzen und unseren Kunden effiziente, sichere Lösungen bieten“, so Kurek. Sowohl im Off-Highway-Sektor als auch im Schienenverkehr spielen Umfeldwahrnehmung und Assistenzsysteme bis hin zur Automatisierung eine Schlüsselrolle. Bosch Engineering vertreibt und entwickelt maßgeschneiderte Assistenzsysteme für Straßenbahn- und Eisenbahnfahrer auf Basis erprobter Großserientechnik aus dem Automobilbereich. So sorgt das Kollisionswarnsystem für Stadt- und Straßenbahnen bereits in über 50 Städten weltweit für mehr Sicherheit.

Führende Unternehmen skalieren die Wertschöpfungskette für Wasserstoff in Europa

15.09.2026

Pressemeldung

Mobility

Führende Unternehmen skalieren die Wertschöpfungskette für Wasserstoff in Europa

Hannover / Stuttgart – Bosch, Daimler Truck, die Volvo Group, die Toyota Motor Corporation, Air Liquide, TotalEnergies, TEAL Mobility und MB Energy haben auf der IAA Transportation ihre Pläne vorgestellt, den Hochlauf wasserstoffbetriebener Fahrzeuge in Europa zu beschleunigen. Erstmals in Europa schafft das deutsche Ökosystem alle Voraussetzungen für einen skalierbaren Einsatz von Wasserstoff-Lkw bis 2030, getragen von politischer Unterstützung und europäischen Industrieführern entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Das deutsche Modell kann als Vorbild dienen, denn die Skalierung in ganz Europa erfordert eine abgestimmte Unterstützung durch die nationalen Regierungen und die Europäische Kommission, um langfristige Energieversorgung und Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten.Die Branchenführer bündeln ihre Kräfte, um bestehende Engpässe zu überwinden – getragen von der gemeinsamen Überzeugung, dass Wasserstoff eine wichtige Ergänzung zu batterieelektrischen Fahrzeugen ist, um die Dekarbonisierungsziele der EU zu erreichen. Dies gilt insbesondere für Transporteinsätze, die große Reichweiten, hohe Nutzlasten, kurze Betankungszeiten und Flexibilität erfordern. Bei Daimler Truck haben Kunden mit Brennstoffzellen-Lkw bereits fast 600 000 Kilometer zurückgelegt. Als nächsten Schritt plant das Unternehmen, ab Ende 2026 eine Kleinserie von 100 Brennstoffzellen-Lkw der nächsten Generation in den Kundeneinsatz zu bringen. Parallel dazu werden die ersten Lkw mit Wasserstoff-Verbrennungsmotor für die Markteinführung im kommenden Jahr vorbereitet. Insgesamt investiert das Unternehmen bis zum Ende des Jahrzehnts einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag in Wasserstoff-Lkw. Auch die Volvo Group treibt ihr Wasserstoffportfolio voran und investiert erhebliche Summen in Wasserstoffantriebe für die Markteinführung bis 2030, darunter sowohl Brennstoffzellen-Lkw als auch Lkw mit Wasserstoff-Verbrennungsmotor. Toyota wird sich als Technologiepartner am Ausbau der Wasserstoffmobilität beteiligen und greift dabei auf mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Entwicklung von Brennstoffzellensystemen zurück. Bosch liefert zentrale Fahrzeugkomponenten für gasförmigen Wasserstoff sowie zukunftsweisende Betankungstechnologien für flüssigen und gasförmigen Wasserstoff. Das Brennstoffzellensystem des Unternehmens hat seine Leistungsfähigkeit auf der Straße bereits auf mehr als 30 Millionen Kilometern unter Beweis gestellt. Auf der Energie- und Infrastrukturseite arbeiten die Volvo Group und Daimler Truck eng mit Energieunternehmen und Wasserstofflieferanten wie Air Liquide, TotalEnergies und MB Energy sowie mit Tankstellenbetreibern wie MB Energy und TEAL Mobility zusammen, einem 50:50-Joint Venture von TotalEnergies und Air Liquide, das unter der Marke TotalEnergies operiert. Die Unternehmen bündeln ihre jeweiligen Kapazitäten, um sowohl die Lieferketten für flüssigen als auch für gasförmigen Wasserstoff zu skalieren. Durch ihre Infrastrukturinvestitionen treiben sie den Aufbau von Tankstellen mit hoher Kapazität und starker Betankungsleistung voran, die bis zu 100 Lkw pro Tag betanken können. Gleichzeitig nutzen sie Synergien mit der schnell wachsenden industriellen Produktion von erneuerbarem Wasserstoff, die durch die Umsetzung der europäischen RED-III-Regulierung unterstützt wird. Für Flottenbetreiber ist die Erreichung wettbewerbsfähiger Kosten im Vergleich zu Diesel entscheidend, um Wasserstoff zu nutzen. Die Kombination aus politischer Unterstützung in Deutschland und industrieller Zusammenarbeit macht dies mit drei zentralen Hebeln möglich: Senkung der Fahrzeugkosten durch Fördermaßnahmen und Serienproduktion. Erreichen eines wettbewerbsfähigen Wasserstoffpreises gegenüber Diesel an der Zapfsäule durch eine wettbewerbsfähigere Wasserstoff-Lieferkette und Treibhausgasquoten. Anreize wie Mautbefreiungen für CO 2 -freie Fahrzeuge für Flottenbetreiber. Der Markt entwickelt sich mehr und mehr, um diese Voraussetzungen zu erfüllen. So war beispielsweise das deutsche NOW-Förderprogramm deutlich mit Nachfragen überzeichnet. Industrieunternehmen beantragten hier mehr als 70 Hochleistungs-Tankstellen und 800 schwere Nutzfahrzeuge, was die starke kommerzielle Nachfrage seitens der Logistikbranche bestätigt. Während Deutschland den Startpunkt für die operative Umsetzung setzt und zeigt, wie industrielles Handeln und gezielte öffentliche Unterstützung die Marktentwicklung beschleunigen können, fordern die Unternehmen strategische Maßnahmen durch die nationalen Regierungen und die Europäische Kommission, um dieses Modell europaweit zu etablieren. Zu diesen Maßnahmen gehören der Ausbau der Infrastruktur durch abgestimmte Förderprogramme für Tankstellen und Fahrzeuge, um die Ziele der „Alternative Fuels Infrastructure Regulation (AFIR)“ zu erreichen, die Stärkung der wirtschaftlichen Tragfähigkeit von Wasserstoff durch pragmatische und harmonisierte Anrechnungsmechanismen für erneuerbare Kraftstoffe sowie Mautanreize und die gemeinsame Risikominimierung entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von Produktion und Verflüssigung über die Distribution bis hin zum Fahrzeugbetrieb. Diese Kombination aus industrieller Umsetzungskraft und einem starken politischen Rahmen schafft die Grundlage für die Skalierung CO 2 -freier Gütertransporte. Gleichzeitig stärkt sie die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie, die Energieversorgungssicherheit sowie die Beschäftigung und reduziert die Emissionen im Güterverkehr.

IAA Transportation 2026: Bosch will Umsatz im Geschäft mit schweren Nutzfahrzeug ...

14.09.2026

Pressemeldung

Mobility

IAA Transportation 2026: Bosch will Umsatz im Geschäft mit schweren Nutzfahrzeug ...

Stuttgart / Hannover – Die Nutzfahrzeugbranche erlebt Chancen, aber auch Herausforderungen wie selten. Steigende Transportbedarfe durch das Wachstum des globalen Warenhandels, anspruchsvolle gesetzliche Vorgaben sowie wachsender Fahrermangel setzen die Branche unter Druck und treiben die Gesamtbetriebskosten nach oben. Die Antwort von Bosch lautet: mehr Technologie, die neue wirtschaftliche Perspektiven eröffnet. „Das Geschäft mit schweren Nutzfahrzeugen ist für uns ein zentrales Wachstumsfeld: Bis Mitte der 2030er Jahre wollen wir unseren Umsatz in diesem Segment verdoppeln“, sagte Dr. Markus Heyn, stellvertretender Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung und Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility, anlässlich der IAA Transportation 2026 in Hannover. Auch der robuste Nutzfahrzeugmarkt stützt das Geschäft von Bosch. Während für die weltweite Fahrzeugproduktion 2026 insgesamt ein rückläufiger Trend erwartet wird, zeigt sich das Segment der schweren Nutzfahrzeuge über sechs Tonnen widerstandsfähiger: Nach einem dynamischen ersten Halbjahr erwartet Bosch einen leichten Zuwachs der weltweiten Lkw-Fertigung um rund 1 Prozent auf rund 3,3 Millionen Trucks, bis Mitte der 2030er Jahre soll das globale Produktionsvolumen auf rund 4 Millionen Einheiten ansteigen. Auf Basis dieser Prognose und der Akzeptanz entsprechender Technologien sieht Bosch das Potenzial, bis 2035 seinen Umsatz mit Technik für schwere Nutzfahrzeuge von derzeit mehr als 4 Milliarden Euro zu verdoppeln. Zugleich kann auch der Unternehmensbereich Bosch Mobility, ein solides letztes Jahresquartal vorausgesetzt, trotz aktueller Herausforderungen und eines anspruchsvollen Marktumfelds 2026 sein Umsatzniveau halten. Wir setzen auf unsere Stärke als globaler Systemlieferant, um den Wandel hin zu alternativen Antrieben und neuen Fahrzeugarchitekturen zu beschleunigen...so Heyn. Das Portfolio reicht dabei von Hardware und Software über Künstliche Intelligenz bis hin zu cloudbasierten Diensten, die den Betrieb von Nutzfahrzeugen wirtschaftlicher und sicherer machen. Bosch stärkt sein Wachstum zudem durch das Erschließen neuer Geschäftsfelder. So plant das Unternehmen, gemeinsam mit den Tochtergesellschaften Brakes India und Wheels India der TSF Group, ein neues Joint Venture für smarte Aktuatoren für die Drucklufterzeugung und -aufbereitung sowie für die Luftfederung und Parkbremsen zu gründen. Antriebe und Technik für alle Märkte Wichtiges Element für die Wachstumsstrategie von Bosch bleibt die breite Aufstellung bei alternativen Antriebstechnologien. In der batterieelektrischen Mobilität festigt das Unternehmen seine Marktposition: In Europa wird 2026 jeder dritte neu zugelassene batterieelektrische Lkw von E-Motoren und Invertern von Bosch angetrieben. Ein neuer Serienauftrag des langjährigen Partners Daimler Truck für den Elektro-Lkw eActros untermauert diesen Erfolg: Die Vereinbarung umfasst die Belieferung mit in Europa gefertigten elektrischen Antriebskomponenten. Ähnlich wie im Pkw-Segment verläuft die Transformation auch im Nutzfahrzeugmarkt regional unterschiedlich schnell: Die Elektromobilität nimmt zügig an Fahrt auf und ist insbesondere in China auf dem Vormarsch. Bosch geht davon aus, dass bis 2030 bereits rund jeder vierte und bis 2035 rund die Hälfte aller weltweit neu zugelassenen schweren Lkw über sechs Tonnen klimafreundlich – mit Batterie oder Brennstoffzelle – unterwegs sein wird. Im nordamerikanischen Markt hingegen dominiert weiterhin der klassische, teils hybridisierte Dieselmotor. „Um die globalen Klimaziele im Transportsektor zu erreichen, gibt es kein Entweder-oder: Wir müssen jede Technologie nutzen, die zur Defossilisierung beiträgt“, so Heyn. „Die Batterie entwickelt sich auch im Nutzfahrzeug zur Leittechnologie, bleibt aber im schweren Fernverkehr und auf globalen Märkten auf die Ergänzung durch Wasserstoff und alternative Kraftstoffe angewiesen.“ Deshalb setzt Bosch konsequent auf technologische Vielfalt und liefert neben Brennstoffzellen-Antriebssystemen auch Schlüsselkomponenten für den Wasserstoff-Verbrennungsmotor. Zugleich will das Unternehmen seine führende Position beim Dieselantrieb konsequent weiter ausbauen und optimiert klassische Einspritzsysteme weiter, um Fahrzeughersteller bei der Erfüllung neuer Emissionsvorgaben wie Euro 7 zu unterstützen. Für die weltweite Bestandsflotte können zudem regenerative Kraftstoffe einen schnellen Beitrag zum Erreichen der Klimaziele leisten. Smarte Sensorik für neue Sicherheitsvorgaben Nicht nur in der Antriebstechnik durchläuft die Nutzfahrzeugwelt eine Transformation: Für mehr Sicherheit im Straßenverkehr hat die EU in den vergangenen Jahren immer mehr Assistenzfunktionen verpflichtend gemacht, zuletzt gab es im Juli 2026 neue Vorgaben. Der Notbremsassistent muss nun auch Fußgänger und Radfahrer zuverlässig erkennen, die Fahrerüberwachung neben Müdigkeit auch Ablenkung detektieren. Die nötige Sensorik und Funktionen liefert Bosch. So bringt Bosch 2027 neue Generationen der Multifunktionskamera und des Radarsensors auf den Markt, die beide mit neuesten KI-Verfahren und deutlich höherer Rechenleistung eine präzise Erkennung von Personen und Fahrzeugen ermöglichen. Ein digitaler Rückspiegel mit integrierter Kamera, die das Fahrerverhalten auswertet und bei Ablenkungen warnt, ging bereits 2026 bei zwei namhaften europäischen Herstellern in Serie. Auch außerhalb Europas verschärfen wichtige Märkte wie Indien oder China ihre Sicherheitsstandards. So sorgen etwa in Indien neue regulatorische Vorgaben für eine steigende Nachfrage nach modernen Fahrerassistenzsystemen wie den Notbremsassistenten oder das Totwinkel-Warnsystem. Bosch arbeitet dort bereits mit führenden Nutzfahrzeugherstellern an der Implementierung entsprechender ADAS-Lösungen, um die Einführung der neuen Sicherheitsstandards zu unterstützen. Mit seinem umfassenden System- und Sensorportfolio hilft das Unternehmen dabei, ein lückenloses Bild rund um den Truck zu erstellen und Fahrsicherheit und -komfort zu erhöhen. Dank intelligenter Software-Algorithmen werden die Daten der verschiedenen Sensoren im Fahrzeug fusioniert und in Echtzeit ausgewertet. Die Kameras und Radarsysteme eignen sich auch für höhere Automatisierungsstufen: „Automatisiertes Fahren nach Level 4 ist das Ziel, um etwa dem Fahrermangel in der Logistik zu begegnen“, so Heyn zur Roadmap. „Die Software steuert dabei zunehmend komplexe Fahraufgaben und entlastet das Logistiksystem.“ Auf dem Weg zum softwaregetriebenen Nutzfahrzeug Moderne Nutzfahrzeuge sammeln und verarbeiten immer größere Datenmengen. Die immer umfassenderen Antriebs-, Assistenz- und Automatisierungsfunktionen steigern die Komplexität der elektrischen und elektronischen Systeme erheblich. Zudem erzeugt der Wettbewerbsdruck der Branche einen starken Anreiz zur Systemintegration, da die Zusammenführung von Komponenten in Gesamtsystemen die Komplexität und damit die Kosten reduziert. So werden im Truck bislang verteilte Fahrzeugfunktionen auf zentralen Rechenplattformen beispielsweise für die Domänen Cockpit oder Vehicle zusammengefasst. Des Weiteren werden Software und Hardware konsequent entkoppelt. Dies ist Voraussetzung, um neue Funktionen über das ganze Fahrzeugportfolio und die gesamte Lebensdauer hinweg per Over-the-Air-Update auszurollen. Bosch und seine Tochtergesellschaft ETAS entwickeln die hierfür erforderlichen zentralen E/E-Architekturen mit leistungsstarken, skalierbaren Fahrzeugrechnern sowie die zugehörigen Softwareplattformen. „Das softwaredefinierte Fahrzeug wird Schritt für Schritt auch im Truck Realität“, sagt Markus Heyn. Dabei profitieren Kunden von der Systemkompetenz des Unternehmens, das sowohl in der Hardware als auch in der Software zuhause ist. Die softwaredefinierte Mobilität setzt im Lkw an der wichtigsten Stellschraube der Branche an – den Gesamtbetriebskosten. Für Flottenbetreiber reduziert der softwaredefinierte Truck die Komplexität im Alltag spürbar.

Bosch Ventures investiert in Asylon zur Stärkung der Sicherheit kritischer Infra ...

13.09.2026

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Venture Capital

Bosch Ventures investiert in Asylon zur Stärkung der Sicherheit kritischer Infra ...

Stuttgart und Norristown, USA - Bosch Ventures, die Corporate-Venture-Capital-Einheit der Bosch-Gruppe, investiert in Asylon, einen führenden Anbieter autonomer physischer Prozesse. Mit diesem Investment wird Asylon die Entwicklung und den Einsatz autonomer, KI-gestützter Robotersysteme für Sicherheits-, Inspektions- und weitere unternehmenskritische Anwendungen beschleunigen.Resilienz kritischer Infrastrukturen stärken Betreiber kritischer Infrastrukturen stehen vor der Herausforderung, komplexe physische Anlagen rund um die Uhr zu überwachen und zu schützen. Die autonomen Luft- und Bodensysteme von Asylon können Standorte kontinuierlich überwachen, Sicherheitsalarme untersuchen und Echtzeitinformationen bereitstellen. Damit lassen sich potenzielle Bedrohungen früher erkennen, Reaktionszeiten verkürzen und Mitarbeitende in potenziell gefährlichen Situationen entlasten. Die Investition baut auf einer bestehenden Technologiekooperation zwischen Asylon, Bosch und dem Bostoner Robotik-Ökosystem auf. Derzeit ist die DroneIQ-Plattform von Asylon in Alarmsysteme integriert, die bei Bosch Building Technologies Sicherheitslösungen im Einsatz sind. Dadurch können Sicherheitsereignisse automatisch eine autonome Untersuchung auslösen, luftgestützt mit Asylons Guardian für Drohnensysteme und der Bodenrobotiklösung DroneDog. DroneDog basiert auf der Roboterplattform Spot von Boston Dynamics und kombiniert fortschrittliche Bodenrobotik mit der Software und den autonomen Sicherheitsfunktionen von Asylon. Durch diese Integration werden bestehende Sicherheitsinfrastrukturen mit mobilen autonomen Systemen und Echtzeitinformationen vernetzt und so die Möglichkeiten menschlicher Sicherheitsteams erweitert. Physical AI im Praxiseinsatz „Asylon zeigt das Potenzial von Physical AI, kritische Prozesse sicherer und effizienter zu machen. Durch die Kombination autonomer Luft- und Bodensysteme bringt Asylon Robotik in anspruchsvolle reale Einsatzumgebungen“, sagt Dr. Ingo Ramesohl, Co-Geschäftsführer von Bosch Ventures. Asylon erweitert seine Technologie derzeit über automatisierte Sicherheitsanwendungen hinaus auf weitere autonome Prozesse. Die Kombination aus Luft- und Bodenrobotik, KI-gestützter Software und operativer Fernunterstützung lässt sich auch für Inspektions- und Überwachungsaufgaben nutzen – etwa in der Fertigung, Logistik, Energiewirtschaft, in Rechenzentren sowie Luft- und Raumfahrt- und Verteidigungsindustrie. Unternehmen können damit repetitive physische Aufgaben automatisieren, die Qualität der Dokumentation verbessern und ihre operative Effizienz steigern. „Bosch ist seit Jahren ein äußerst wertvoller Technologiepartner und verbindet etablierte Alarminfrastruktur mit autonomen robotischen Reaktionen“, sagt Damon Henry, Gründer und CEO von Asylon. „Mit der Investition vertiefen wir unsere Zusammenarbeit und schaffen zusätzlichen technologischen und strategischen Mehrwert. Die Finanzmittel werden dabei unterstützen, unsere Lösungen schneller zu skalieren, die Betriebsabläufe unserer Kunden weltweit weiter zu verbessern und Kosten zu senken. Bosch ist der ideale Partner, um bei einigen der anspruchsvollsten Unternehmen der Welt das Vertrauen weiter zu stärken und die operative Leistungsfähigkeit zu erhöhen.“

Nachgefertigte ABS-Sensoren von Bosch sichern Mobilität historischer Fahrzeuge

08.09.2026

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Mobility Aftermarket

Nachgefertigte ABS-Sensoren von Bosch sichern Mobilität historischer Fahrzeuge

Karlsruhe – Bosch Classic, die Sparte für Old- und Youngtimer von Bosch, präsentiert auf der Automechanika in Frankfurt vom 8. bis 12. September 2026 nachgefertigte Raddrehzahlsensoren für frühe ABS-Systeme. Mit der Wiederaufnahme der Produktion schließt Bosch Classic eine langjährige Versorgungslücke auf dem Ersatzteilmarkt und unterstützt Besitzer historischer Fahrzeuge sowie spezialisierte Werkstätten bei der Instandsetzung und dem Erhalt klassischer Automobile. Die Nachfertigung zählt zu den derzeit wichtigsten Ersatzteilprojekten von Bosch Classic.Die Raddrehzahlsensoren sind ein zentraler Bestandteil der von Bosch entwickelten ersten ABS-Generationen. Für zahlreiche Fahrzeuge, insbesondere der Baujahre 1982 bis 1997, waren passende Ersatzsensoren über einen längeren Zeitraum nicht mehr verfügbar. Bosch Classic hat deshalb die Nachfertigung ausgewählter Sensoren auf Basis der ursprünglichen Spezifikationen gestartet. Die neuen Ersatzteile ermöglichen es Fahrzeughaltern und Werkstätten, ABS-Systeme historischer Fahrzeuge fachgerecht instand zu setzen und die Fahrzeuge weiterhin möglichst originalgetreu zu erhalten. Das Programm wird in den kommenden Monaten schrittweise erweitert. Die bereits verfügbaren Sachnummern sind auf der Internetseite von Bosch Classic unter folgendem Hyperlink gelistet: raddrehzahlsensor_2026.pdf Classic Alliance bringt Fachpublikum und Oldtimer-Kompetenz zusammen Bosch Classic engagiert sich zudem als Partner in der neuen Classic Alliance, mit der die Automechanika den Automotive Aftermarket und die internationale Oldtimer-Szene stärker vernetzen möchte. Das neue B2B-Netzwerk bietet Werkstätten, Restaurierungsbetrieben und weiteren Marktteilnehmern eine Plattform für fachlichen Austausch und den Zugang zu spezialisiertem Know-how rund um historische Fahrzeuge. Dazu Michael Mack, Leiter Bosch Classic: „Wir sehen in dem entstehenden B2B Classic Car-Netzwerk gute Möglichkeiten, Produktportfolio und Dienstleistungen von Bosch Classic einem internationalen Fachpublikum präsentieren zu können.“ Darüber hinaus ist Bosch Classic auf dem Bosch-Stand in Halle 9 vertreten und informiert über sein Angebot an Ersatzteilen, Dienstleistungen und technischer Unterstützung für historische Fahrzeuge. Seit vielen Jahren engagiert sich Bosch Classic für den Erhalt historischer Fahrzeuge und unterstützt die wachsende Zahl von Young- und Oldtimer-Enthusiasten mit technischem Know-how, Original- und Nachfertigungsteilen sowie einem umfangreichen Archiv historischer Dokumentationen. Die Bosch Classic Services – ein Netzwerk aus rund 50 Betrieben in Deutschland, Österreich und der Schweiz – bieten spezialisiertes Know-how sowie geeignete Werkzeuge und Geräte für Wartungs-, Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an Young- und Oldtimern. Fahrzeugbesitzer profitieren dabei von qualifizierten Ansprechpartnern für die fachgerechte Betreuung ihrer historischen Fahrzeuge.

100 Jahre Bosch-Wischersysteme: Eine Erfolgsgeschichte mit klarer Sicht in die Z ...

08.09.2026

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Mobility Aftermarket

100 Jahre Bosch-Wischersysteme: Eine Erfolgsgeschichte mit klarer Sicht in die Z ...

Karlsruhe – Im Jahr 1926 sorgte Bosch mit dem ersten elektrischen Scheibenwischer für eine Revolution bei der Fahrsicherheit. 100 Jahre später feiert das Unternehmen dieses bedeutende Jubiläum und blickt auf eine lange Geschichte wegweisender Innovationen zurück. Von der Einführung des Intervallwischens bis zum Aerotwin-Flachblattwischer hat Bosch die Entwicklung von Wischersystemen maßgeblich geprägt und die Standards für klare Sicht immer wieder neu definiert.Eine Zeitreise durch die Meilensteine der Wischtechnologie Die Geschichte der Bosch-Scheibenwischer ist eine Chronik des Fortschritts. Nach dem elektrischen Antrieb folgten Meilensteine wie die Entwicklung des Zweistoff-Wischgummis (1994), der die Reinigungsleistung erheblich verbesserte. Mit dem Bosch Aerotwin setzte das Unternehmen 2001 schließlich den neuen Standard für moderne Flachblattwischer, die heute bei den meisten Neufahrzeugen zur Erstausrüstung gehören. Ihre aerodynamische Bauweise mit einer maßgeschneiderten Evodium-Federschiene sorgt für einen optimalen Anpressdruck und eine lange Lebensdauer. „Die Erfindung des elektrischen Scheibenwischers durch Bosch 1926 war ein Quantensprung für die Verkehrssicherheit“, sagt Bart Robijns, Leiter Entwicklung Scheibenwischer bei Bosch. „Ein moderner Scheibenwischer ist zudem eine entscheidende Komponente im Fahrzeug: Insbesondere die neueste Generation von Elektrofahrzeugen stellt hohe Anforderungen an die akustische Performance. Gefragt sind Wischer mit maximaler Laufruhe und ohne störende Nebengeräusche. Zudem sind moderne Fahrerassistenzsysteme auf eine makellos saubere Scheibe angewiesen, damit Kameras und Sensoren das Fahrzeugumfeld jederzeit fehlerfrei erfassen können.“ Jubiläumskampagne feiert „Seit 100 Jahren das Wesentliche im Blick“ Als Highlight des Jubiläumsjahres startet Bosch eine umfassende Kommunikationskampagne, die offiziell mit der Leitmesse Automechanika beginnt. Unter dem Motto „Seit 100 Jahren das Wesentliche im Blick“ erzählt sie eine emotionale Geschichte, die Generationen verbindet und die Themen Familie, Fürsorge und Nostalgie in den Mittelpunkt rückt. Die Kampagne umfasst emotionale Videos, umfangreiche Social-Media-Aktivitäten sowie weitere attraktive Kommunikationsmaterialien, mit denen Werkstätten und Handel ihre Kunden gezielt ansprechen können. Damit bedankt sich Bosch bei seinen langjährigen Partnern für die erfolgreiche Zusammenarbeit und setzt zugleich ein Zeichen für die Fortsetzung dieser Partnerschaften. Ausblick: Innovationen für die Mobilität von morgen Seit 100 Jahren prägt Innovationskraft den Antrieb der Bosch-Wischersysteme. Mit wegweisenden Technologien gestaltet das Unternehmen globale Trends aktiv mit und bietet maßgeschneiderte Lösungen für die Erstausrüstung (OE) sowie den Aftermarket. Ein aktuelles Beispiel ist das Aerotwin J.E.T-Blade für Nutzfahrzeuge: Die Technologie bringt Waschflüssigkeit über im Wischer integrierte Düsen direkt vor das Wischblatt, reduziert so den störenden Sprühnebel und verbessert die Sicht unmittelbar. Flottenbetreiber profitieren von maximaler Zuverlässigkeit, während Werkstätten durch vormontierte Adapter Zeit bei der Montage sparen.