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Bosch Building Technologies bündelt Kräfte unter gemeinsamer Marke

01.10.2025

Pressemeldung

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Bosch Building Technologies bündelt Kräfte unter gemeinsamer Marke

München – Bosch Building Technologies schärft sein Profil: Ab Januar 2026 tritt der Bosch-Geschäftsbereich mit seinen regionalen Einheiten weltweit unter der Marke Bosch und dem gemeinsamen Namen Bosch Building Technologies auf. Der einheitliche Marktauftritt verdeutlicht die umfassende Kompetenz und jahrzehntelange Erfahrung des Geschäftsbereichs und macht diese Stärken gebündelt am Markt sichtbar.Stärkere Sichtbarkeit, gebündelte Kompetenz Bosch hat in den vergangenen zehn Jahren gezielt in das Systemintegrationsgeschäft von Building Technologies investiert. Seither ist der Geschäftsbereich sowohl organisch als auch durch Akquisitionen stark gewachsen. Mit Unternehmen wie den Gebäudeautomationsspezialisten Hörburger, GFR (heute Bosch Building Automation) und DMS in Deutschland sowie den nordamerikanischen Systemintegratoren Climatec und Paladin Technologies hat der Geschäftsbereich sein Lösungs- und Serviceportfolio erweitert und seine lokale Präsenz ausgebaut. Durch diese Zukäufen kamen nicht nur zahlreiche etablierte Unternehmen und bekannte Marken hinzu, sondern auch hochqualifizierte Teams. „Das starke Wachstum der vergangenen Jahre hat unsere Position hin zu einem der führenden Systemintegratoren deutlich gestärkt“, sagt Frank Meyer, Mitglied der Geschäftsführung von Bosch und verantwortlich für den Unternehmensbereich Energy and Building Technology. „Diesen Wachstumskurs werden wir konsequent weiterverfolgen – mit einem breiten Angebot an herstellerunabhängigen Lösungen sowie einem wachsenden Portfolio an digitalen Services, die unseren Kunden echten Mehrwert bieten.“ Heute vereint Bosch Building Technologies jahrzehntelange Erfahrung in den Bereichen Gebäudesicherheit, Brandschutztechnologien, Gebäudeautomation und Energieeffizienz aus einer Hand. „Als erfahrener und verlässlicher Partner stehen wir unseren Kunden gemeinsam zur Seite und bieten ihnen die besten integrierten Lösungen, um Sicherheit, Komfort und Effizienz nachhaltig zu steigern. Ganz im Sinne unseres Versprechens ‚Performance built on partnership‘. Diesem Anspruch verleihen wir ab 2026 mit einem einheitlichen Marktauftritt Ausdruck“, sagt Thomas Quante, CEO von Bosch Building Technologies. Neuer Name – bewährte Partnerschaft In Deutschland und in den Niederlanden war das Systemintegrationsgeschäft von Bosch bisher unter dem Namen Bosch Energy and Building Solutions bekannt. Zudem war die Marke Hörburger auch nach der Akquisition bis heute am Markt präsent. Der neue gemeinsame Marktauftritt hat keine Auswirkungen auf bestehende Verträge oder lokale Kundenbeziehungen. Auch die Rechtseinheiten in Europa bleiben zunächst unverändert. Die Unternehmensmarken Protec in Großbritannien und DMS in Deutschland werden zu einem späteren Zeitpunkt folgen. Die etablierten Produktnamen bleiben erhalten. Gemeinsam wachsen – auch in Nordamerika Auch in Nordamerika wird der Marktauftritt einheitlich: Die bislang unter eigenständigen Marken agierenden Unternehmen Climatec und Paladin Technologies werden ab 2026 zusammengeführt und treten gemeinsam unter der Marke Bosch und dem Namen Bosch Building Technologies auf. So entsteht ein erweitertes Leistungsangebot für Kunden. Der gemeinsame Marktauftritt stärkt die globale Position von Bosch Building Technologies – und festigt den Weg für weiteres Wachstum und langfristige Kundenpartnerschaften. Mit dem neuen Namen werden die Stärke und das umfassende Know-how des Geschäftsbereichs sichtbar: Bosch Building Technologies als ganzheitlicher Partner für integrierte, moderne Gebäudelösungen – ganz im Sinne des Bosch-Anspruchs „Technik fürs Leben“.

Neuer Service von Bosch Building Technologies erkennt Vegetationsbrände frühzeitig

20.03.2025

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Neuer Service von Bosch Building Technologies erkennt Vegetationsbrände frühzeitig

Damit aus einem ersten Schwelbrand kein großflächiges Feuer entsteht, ist bei Vegetationsbränden das Zusammenspiel aus Früherkennung und präziser Informationslage entscheidend. Mit dem neuen Service Wildfire Detection vereint Bosch Building Technologies diese wichtigen Aspekte in einer Komplettlösung. Durch den Einsatz modernster Technologien wird es hierdurch möglich, Vegetationsbrände in Wäldern, Naherholungsgebieten, infrastrukturnahen Naturflächen und in gebäudenahen Außenbereichen im Frühstadium zu identifizieren, Verantwortliche und Einsatzkräfte automatisiert zu alarmieren und direkt mit allen relevanten Informationen zu versorgen. So sind Gegenmaßnahmen schnell und sicher möglich.„Als langjährig erfahrener Partner für vernetzte Brandschutzlösungen setzen wir auch bei unserem neuesten Service Wildfire Detection ganz auf die Vorteile von Digitalisierung, Konnektivität und Künstlicher Intelligenz“, so Thomas Reinicke, Leiter des Geschäftsfelds Solutions Business Life Safety bei Bosch Building Technologies. „Wir sind stolz, mit unserer Brandschutz-Expertise neben dem Schutz von Menschen und Sachwerten nun auch einen Beitrag zum Erhalt der Natur leisten zu können.“ Vegetationsbrände können Menschen gefährden und die Lebensräume zahlreicher Tier- und Pflanzenarten schädigen. Zudem bringen die Feuer oft wirtschaftliche Verluste mit sich. Insbesondere für das wichtige Ökosystem Wald stellen sie eine ständige Bedrohung dar: Allein in Deutschland war laut der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung in den letzten fünf Jahren eine Waldfläche von insgesamt 7.500 Hektar von Bränden betroffen. Im Verhältnis entspricht das der Größe von fast 11.000 Fußballfeldern. Wildfire Detection: Digitales Zusammenspiel modernster Technologien Die Gesamtlösung von Bosch Building Technologies beinhaltet ein Netzwerk mit speziellen Detektoren, in denen zur Brandfrüherkennung die intelligenten Gassensoren BME690 von Bosch Sensortec verbaut sind. Umfänglich auf der Vegetationsfläche verteilt, erkennen die Sensoren durch einen KI-basierten Algorithmus die in einer frühen Schwelbrandphase entstehenden Rauchgase. Zusätzlich können sie dauerhaft auch forstwirtschaftlich interessante Informationen wie zum Beispiel Temperatur und Luftfeuchtigkeit liefern. Dank integriertem Solarpanel sind die Detektoren energieautark und laden sich auch bei starker Bewölkung oder unter Baumkronen auf. Sie sind ohne Wartung zehn bis 15 Jahre funktionsfähig. Alarmiert nun einer der Sensoren, wird der mögliche Brandfall automatisiert an die Feuerwehr und weitere Beteiligte nach den Regeln von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) gemeldet. Zusammen mit der Alarmierung stehen im cloudbasierten BOS-Portal von Bosch Building Technologies alle wichtigen Informationen zur Verfügung, die die Leitstelle benötigt, um die Einsatzkräfte sicher zur Einsatzstelle zu führen. Neben der genauen geographischen Position des Sensors, der den möglichen Brand gemeldet hat, werden auch Angaben zu Temperaturen und Wetterdaten inklusive Windrichtungen und -geschwindigkeiten auf einen Blick angezeigt. Zusätzlich haben die Brandschutzexperten von Bosch Building Technologies einen Alarmserver in das BOS-Portal integriert. So können alle einsatzrelevanten Meldungen auch als Push-Nachrichten auf die mobilen Endgeräte der an der Brandbekämpfung Beteiligten gesendet werden. Vollumfängliche Lösung aus einer Hand Basierend auf den Gegebenheiten vor Ort und den individuellen Anforderungen des Kunden begleitet Bosch Building Technologies den gesamten Prozess von der Beratung über die Planung und Umsetzung bis zum Betrieb. Die Größe des Netzwerks ist flexibel anpassbar. Hierdurch kann die Lösung zur Früherkennung sowohl auf kleinen Vegetationsflächen als auch in weitläufigen Waldgebieten eingesetzt werden. Je nach den Begebenheiten vor Ort integrieren die Brandschutzexperten weitere moderne Technologien, wie die videobasierte Brandfrüherkennung Aviotec, deren Einsatz auch in Außenbereichen stattfinden kann. Ergänzend bietet Bosch Building Technologies durch einen leitstellenangebundenen Drohnenservice schnelle Hilfe aus der Luft. Die Übertragung von hochauflösenden Live-Videos kann Einsatzkräften entscheidende Informationen zur Lageeinschätzung bei Bränden liefern und wertvolle Zeit sparen. Neben der Brandfrüherkennung in Wäldern liefert Bosch Building Technologies in Deutschland mit dem Wildfire Detection-Service eine umfassende Lösung für den Schutz von Gebäuden und Infrastrukturen, die von Feldern und Grünflächen umgeben sind. Auch für Lagerstätten mit leicht brennbaren organischen Materialen wie Holz ist der neue Service interessant. Weitere Informationen: Waldbrandstatistik Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung Wildfire Detection-Service

Bosch Building Technologies plant im Bereich Gebäudeautomation weiter zu wachsen

18.07.2024

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Bosch Building Technologies plant im Bereich Gebäudeautomation weiter zu wachsen

Grasbrunn – Bosch Building Technologies plant die Übernahme der DMS Digitale Mess- und Steuerungssysteme AG mit Hauptsitz in Ettlingen, Baden-Württemberg. Die DMS AG bietet Lösungen und Services aus den Bereichen Gebäude-, Industrie-, Prozess-, und Raumautomation sowie Gebäude- und Energiemanagement. Entsprechende Verträge wurden am 18. Juli 2024 unterzeichnet. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart. Die Übernahme steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden.Bosch Building Technologies will durch die Übernahme der DMS AG den wichtigen Wachstumsbereich der Gebäudeautomation weiter stärken. Die Akquisition ergänzt die 2019 und 2022 erfolgten Zukäufe der GFR Gesellschaft für Regelungstechnik und Energieeinsparung – heute Bosch Building Automation GmbH – und der Hörburger GmbH. Im vergangenen Jahr ist Bosch Building Technologies im Bereich Gebäudeautomation in Deutschland mit 25 Prozent deutlich über Markt gewachsen. Mit der Übernahme der DMS AG ergänzt Bosch Building Technologies sein Leistungsspektrum um den wichtigen Bereich der Prozessautomation und wird somit zum Komplettanbieter für die Großindustrie. Das Portfolio umfasst integrierte und gewerkeübergreifende Lösungen aus den Bereichen Gebäudesicherheit, Gebäudeautomation, Energieeffizienz, Nachhaltigkeitsberatung sowie digitale Services. „Mit der DMS AG ergänzt ein weiterer Automationsspezialist mit hochqualifizierten und erfahrenen Mitarbeitenden unser Systemintegratoren-Geschäft. Gemeinsam wollen wir unser bestehendes Portfolio für Industriekunden ausbauen und neue zukunftsweisenden Lösungen und Services entwickeln, mit denen Industriegebäude bis in die Fertigung wirtschaftlich und nachhaltig betrieben werden können“, sagt Thomas Quante, Vorsitzender des Bereichsvorstands von Bosch Building Technologies. „Wir freuen uns sehr, zukünftig Teil von Bosch Building Technologies zu sein. Gemeinsam können wir für industrielle Kunden neue Mehrwerte generieren“, so Jörg Hössl, Vorstand der DMS AG. Die DMS AG blickt auf über 40 Jahre Erfahrung in Entwicklung, Planung, Programmierung, Installation, Betrieb und Wartung von Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik zurück. Der herstellerneutrale Spezialist realisiert auf Basis modernster Technologien intelligente Automationslösungen, mit denen gebäude- und verfahrenstechnische Anlagen sicher, zuverlässig und effizient geregelt und gesteuert werden können. Hiermit leistet die DMS AG auch einen wichtigen Beitrag für den nachhaltigen Betrieb industrieller Gebäude. Die Lösungen des Unternehmens finden sich unter anderem in komplexen Produktionen, Rechenzentren sowie Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen namhafter Unternehmen.

Künstliche Intelligenz von Bosch schützt den Aachener Dom

12.03.2024

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Künstliche Intelligenz von Bosch schützt den Aachener Dom

Grasbrunn – Künstliche Intelligenz von Bosch wacht seit Ende letzten Jahres über den weltberühmten mehr als 1 200 Jahre alten Aachener Dom. Deutschlands erste UNESCO-Welterbestätte wurde von Bosch Building Technologies und dem Ingenieurbüro plan ing mit einer intelligenten Videolösung ausgestattet, die sie vor einer Vielzahl drohender Gefahren schützt. Vor allem Brände können für solch ein historisches Bauwerk von unschätzbarem immateriellem Wert verheerend sein – und gerade deshalb hat sich der Aachener Dom für das neue System entschieden, das besonders schnell eine mögliche Gefahr detektieren kann: Über 50 Aviotec-Kameras von Bosch in 16 Räumen erkennen mittels intelligenter Videoanalyse Rauch und Flammen visuell, direkt an der Entstehungsquelle. Dank KI-Algorithmen können die Videokameras zudem beispielsweise Kerzenlicht von einem entstehenden Brand unterscheiden. Falschalarme können so weitestgehend vermieden werden. Damit reagieren die Kameras deutlich früher als herkömmliche Brandmelder an der Decke, zu denen der Rauch erst aufsteigen muss. „Wir sind stolz auf dieses weltweit einzigartige Projekt im Aachener Dom“, sagt Dr. Marcus Nadenau, Leiter des europäischen Systemintegrator-Geschäfts Energy and Building Solutions von Bosch Building Technologies. „Aviotec bietet einen unschätzbaren Geschwindigkeitsvorteil bei der Branderkennung, insbesondere bei komplexen Gebäudegrundrissen und hohen Decken“, so Dr. Nadenau weiter.Dombaumeister Dr. Jan Richarz, der das Projekt von seinem Vorgänger Helmut Maintz übernommen hat, betont die Bedeutung dieser Technologie für den Schutz des Aachener Doms, deren Realisierung vom Karlsverein / Dombauverein und dem Land Nordrhein-Westfalen unterstützt wurde: „Mit dieser Videoüberwachungslösung ist Aachen international ganz vorne dabei. Sie schützt unser Welterbe so zuverlässig und innovativ, wie es seiner historischen, religiösen und kulturellen Bedeutung gerecht wird. Ich bin mit dem Ergebnis und der partnerschaftlichen Zusammenarbeit sehr zufrieden“, so Dr. Richarz. KI schützt Kunstschätze von unschätzbarem Wert Aviotec sichert vor allem die Innenräume des Doms mit seinen wertvollen Heiligtümern und einzigartigen Kunstwerken, die jährlich von über einer Million Besuchern bewundert werden. Die Videolösung sorgt dafür, dass die Besucher den vielen Schätzen im Dom so nah wie möglich kommen können, ohne sie jedoch zu gefährden: Aviotec schlägt Alarm, wenn jemand die virtuellen Sperrzonen um einzelne Exponate betritt. Tagsüber schützt sie den Dom so vor Vandalismus und Diebstahl, nachts vor Einbrüchen. Dank Aviotec lassen sich auch die Besucherströme nun wesentlich effizienter steuern, da sich nur eine begrenzte Anzahl von Personen gleichzeitig im Dom aufhalten darf: Das bisher aufwändige manuelle Zählen der Besucher übernimmt nun die Videolösung. Gemeinsam ein bedeutendes Bauwerk schützen Bosch Building Technologies hat die umfassende Videolösung für den Dom gemeinsam mit dem Ingenieurbüro plan ing entwickelt und realisiert. Jeder Schritt wurde eng mit der Dombauhütte abgestimmt, deren anspruchsvolle Aufgabe es ist, den Dom und seine Schätze für die Zukunft zu erhalten. „Aviotec von Bosch bietet Brandfrüherkennung und Videosicherheitsfunktionen in einem System und entspricht damit perfekt den besonderen Schutzbedürfnissen dieses Sakralbaus“, freut sich Ralf Wolters vom Ingenieurbüro plan ing. „Modernste Technik trifft hier auf jahrhundertealte Schätze. Das ist eine Kombination, die mich begeistert hat“, so der Ingenieur. Ein Vorteil der Aachener Lösung ist die enge Verzahnung mit der örtlichen Feuerwehr: Sobald eine der Aviotec-Kameras einen Entstehungsbrand erkennt, wird die Berufsfeuerwehr Aachen über die normativ eingebundene Brandmeldeanlage informiert. Ein Monitor zeigt den eintreffenden Feuerwehrleuten Live-Bilder aus dem Dom und informiert sie über den genauen Ort, an dem die Gefahr erkannt wurde. Das spart wertvolle Zeit. Aufgrund des hohen Aviotec-Standards gewährte die Feuerwehr der Lösung eine Aufschaltung als Sondermelder in ihre Systeme. Als weltweit erstes System zur videobasierten Branderkennung wurde Aviotec bereits 2017 vom VdS zertifiziert. Enge Abstimmung mit dem Denkmalschutz Um die ideale Position jeder Kamera für das Bauwerk zu bestimmen, wurden zunächst Raumpläne digital erstellt und anschließend eine aufwändige 3D-Simulation durchgeführt. Die Denkmalpflege wurde frühzeitig eingebunden, so dass sich das Videosystem nahezu unsichtbar in das bestehende Ensemble einfügt. Während der Installationsphase arbeiteten zeitweise mehr als 30 Handwerker im Dom und setzten Elektrik, Beleuchtung und neue Videolösung Hand in Hand um. Für das gesamte Team war es eine besondere Erfahrung, in einer UNESCO-Welterbestätte zu arbeiten.

Revolution im Brandschutz durch videobasierte Branderkennung

07.12.2023

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Revolution im Brandschutz durch videobasierte Branderkennung

Grasbrunn – Mit der Kamera Aviotec 8000i IR präsentiert Bosch Building Technologies einen bahnbrechenden Fortschritt im Brandschutz. Die neue Version der videobasierten Branderkennungslösung verspricht, den Brandschutz in anspruchsvollen Umgebungen zu revolutionieren, etwa in der Produktion, wo Gefahrstoffe mit hoher Brandlast im Freien gelagert werden, in halboffenen Räumen, in Solaranlagen oder an Ladestationen für Elektroautos, wo der Wind die Rauchdetektion erschwert.Aviotec 8000i IR übertrifft die Leistungsfähigkeit von Ansaugrauchmeldern Die Aviotec 8000i IR-Kamera erreicht im Vergleich zu aktuellen Ansaugrauchmeldern* durchschnittlich dreimal schnellere Detektionszeiten – eine deutliche Verbesserung in puncto Geschwindigkeit. Optimierte KI-Algorithmen sorgen zudem für eine höhere Zuverlässigkeit und Genauigkeit bei der Unterscheidung zwischen echten Bränden und Falschalarmen. Der Alarm, der auf einem tatsächlichen Brand oder auf Störungsmeldungen basiert, kann an ein lokales Netzwerk oder über zwei Relais auch an die zentrale Brandmeldezentrale weitergeleitet werden. Störungsmeldungen können z.B. durch eine falsch ausgerichtete Kamera, eine blockierte Linse oder einen Stromausfall ausgelöst werden. 24/7-Brandschutz mit integriertem Infrarot (IR)-Strahler Die neue Kamera erhöht die Brandsicherheit noch weiter, indem sie durch ihren integrierten Infrarot-Strahler (IR) rund um die Uhr Brandschutz bietet. Er sorgt dafür, dass die Kamera auch bei völliger Dunkelheit (bei 0 Lux) voll funktionsfähig ist und Rauch und Flammen mit reinem Infrarotlicht zuverlässig erkennt. Es ist keine zusätzliche Beleuchtung erforderlich, auch keine Notbeleuchtung, was den Einsatz der Kamera für Planer und Errichter einfacher und kostengünstiger macht. Vereinfachte Installation Die Installation der Kamera wird zusätzlich dadurch vereinfacht, dass es sich um eine Ein-Produkt-Lösung handelt, d. h. es wird kein Zubehör benötigt. Das robuste IP-67-Gehäuse (wasserdicht), der IR-Strahler, der neue 4-Megapixel-Sensor und das motorisierte Objektiv sind alle in einer Einheit integriert. Darüber hinaus macht Aviotecs Power-over-Ethernet (PoE) die Installation von Stromkabeln überflüssig. Erweiterte Einsatzmöglichkeiten: verbesserter Brandschutz in unterschiedlichen Umgebungen Die neuen Funktionen der Aviotec 8000i IR-Kamera eröffnen eine Vielzahl neuer Anwendungen und verbessern den Brandschutz in besonders schwierigen Umgebungen, wie z.B. in der Produktion, wo sich im Freien gelagerte Gefahrstoffe leicht entzünden können. Unabhängig von den Wetter- und Lichtverhältnissen kann die Flammen- und Rauchdetektion von Aviotec dazu beitragen, das Übergreifen von Bränden auf Gebäude zu verhindern, indem sie Brände in offenen Bereichen direkt am Brandherd erkennt, ohne dass der Rauch einen in Innenräumen installierten Brandmelder, z.B. an der Decke einer Lagerhalle, erreichen muss. Ein weiterer Bereich, in dem die neue Aviotec-Kamera zur Verbesserung des Brandschutzes beiträgt, sind Bahnhöfe, U-Bahnen und Bushaltestellen, wo Bremsen oder Elektrizität eine Brandquelle darstellen können, die von herkömmlichen Brandmeldern zu langsam erkannt wird. Aviotec trägt auch zur Verbesserung des Brandschutzes in Ladestationen für Elektroautos bei, wo die Batterien Feuer fangen können. Ladestationen befinden sich oft in halboffenen Parkhäusern oder im Freien, wo der Wind den Rauch in verschiedene Richtungen tragen kann. Die hochsensiblen KI-Algorithmen mit Deep-Learning-Technologie der Aviotec 8000i IR-Kamera helfen bei der Erkennung von Rauch in windigen Umgebungen. „Die neue Aviotec 8000i IR ist das Ergebnis von mehr als einem Jahrzehnt Erfahrung in der videobasierten Branderkennung. Tausende von Aviotec-Kameras in 72 Ländern spiegeln das Vertrauen unserer Kunden in diese bewährte Technologie wider“, sagt Patrizia Bogers, Global Business Development Manager Aviotec. * In EN54 Testfeuern TF1, TF2, TF4 und TF5, getestet in 06/2023 im Bosch Brandlabor, Produktleistung abhängig von Installationseinstellungen usw. siehe Produktdokumentation.

Bosch baut Service-Suite für digitales Gebäudemanagement aus

16.11.2023

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Bosch baut Service-Suite für digitales Gebäudemanagement aus

Grasbrunn – Mit Nexospace hat Bosch Building Technologies Ende vergangenen Jahres eine digitale Service-Suite für effizientes und nachhaltiges Gebäudemanagement vorgestellt. Diese vernetzt und integriert IoT-gestützte Servicelösungen auf einer Cloudplattform. Der Nexospace Fire System Analyzer ist nun um den jüngsten Service Nexospace Energy Manager sowie um zusätzliche Services erweitert worden.Cloudbasierte, IoT-gestützte Service-Suite für das digitale Gebäudemanagement Dank der Nexospace-Services können Eigentümer und Betreiber ihre kommerziellen Gebäude ganzheitlich und komfortabel digital managen. Dafür sorgt die automatisierte Datenanalyse der technischen Gebäudeausstattung, die Verbesserungspotenziale aufzeigen und für reibungslosere Betriebsabläufe sorgen kann. Das Besondere dabei: Die automatisierte Auswertung kann sowohl bezogen auf ein einzelnes Gebäude als auch vernetzt über ein ganzes Immobilienportfolio hinweg erfolgen. „Der Markt für Gebäudelösungen verlangt zunehmend nach digitalen Serviceangeboten. Klassisch, vor Ort geleistete Services werden nun verstärkt remote und cloudbasiert erbracht. Wir investieren aktiv in diesen Wandel und freuen uns, mit dem Nexospace Energy Manager einen Service zu launchen, der Kunden hilft, Einsparpotenziale zu identifizieren und damit einen aktiven Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit zu leisten“, erklärt Dr. Marcus Nadenau, Leiter des europäischen Systemintegrator-Geschäfts von Bosch Building Technologies. Nexospace-Services geeignet für Neu- und Bestandsbauten Die aufeinander abgestimmten Nexospace-Services sind so konzipiert, dass sie modular verwendet werden können und kundenindividuell anpassbar sind. Sie eignen sich sowohl für neue als auch bestehende Gebäude: Neu in der Suite verfügbar ist der Nexospace Energy Manager . Mit diesem lässt sich die Effizienz von Energieversorgung, -verteilung und -verbrauch in Gebäuden visualisieren, analysieren und bewerten. Durch die ermittelten Einsparpotenziale und die daraus abgeleiteten Maßnahmen lassen sich gezielt CO2-Emissionen sowie Energiekosten reduzieren und gleichzeitig Ressourcen schonen. Ein weiterer Service ist der Nexospace Fire System Analyzer , der ortsunabhängig via App oder Browser über den aktuellen Zustand der im Gebäude verbauten Brandmeldeanlagen informiert. Dies vereinfacht nicht nur die Dokumentation zurückliegender Ereignisse, sondern auch Budgetplanungen für Tauschelemente wie Melder oder Batterien. Zudem können Betreiber und Facility Manager mit dem Service Zeit und Geld sparen, weil Störungen schneller erkannt und in der Folge vor Ort behoben werden können. Gemeinsam mit Partnern werden weitere neue Services angeboten, die den Nutzerkomfort steigern oder den Gebäudebetrieb optimieren. Dazu zählt beispielsweise Workplace Analytics . Dieser Service unterstützt Betreiber und Real Estate Manager dabei, die tatsächliche Nutzung von Flächen auf Basis von Auslastungsdaten zu analysieren. Hierdurch können Kosten reduziert sowie Flächen optimal genutzt werden. Intelligente Auswertung sorgt für mehr Transparenz Rein technisch betrachtet werden durch die Nexospace-Services Daten aus den verbauten Technologien und Systemen der Gebäudetechnik sicher in die Cloud übertragen und dort mit Hilfe von Ontologien automatisiert standardisiert und strukturiert. Die Ergebnisse erhalten Eigentümer und Betreiber in Form übersichtlicher Cockpits auf Apps oder Desktopanwendungen. Mittels eigens entwickelter KI-Algorithmen kann Bosch auf Basis von domänenspezifischen Historien- sowie Vorhersagemodellen die aus der Gebäudetechnik gewonnenen Informationen auswerten und Zusammenhänge zwischen verschiedenen Messwerten sichtbar machen. Bosch steht Anwendern bei Bedarf vollumfänglich für die Beratung, Planung, Umsetzung bis hin zum Betrieb der Nexospace-Services zur Verfügung. Breite Kampagne für Nexospace Zur Markteinführung Ende vergangenen Jahres hat Bosch Building Technologies eine breit angelegte Werbekampagne für Nexospace gelauncht. Im Mittelpunkt steht der „Datanaut“, der sinnbildlich für Orientierung im Kosmos des digitalen Gebäudemanagements sorgt und Eigentümer und Betreiber dabei unterstützt, kommerzielle Gebäude fit für die Zukunft zu machen. Weitergehende Informationen zu Nexospace finden Sie hier .