Stuttgart / Hannover – Die Nutzfahrzeugbranche erlebt Chancen, aber auch Herausforderungen wie selten. Steigende Transportbedarfe durch das Wachstum des globalen Warenhandels, anspruchsvolle gesetzliche Vorgaben sowie wachsender Fahrermangel setzen die Branche unter Druck und treiben die Gesamtbetriebskosten nach oben. Die Antwort von Bosch lautet: mehr Technologie, die neue wirtschaftliche Perspektiven eröffnet. „Das Geschäft mit schweren Nutzfahrzeugen ist für uns ein zentrales Wachstumsfeld: Bis Mitte der 2030er Jahre wollen wir unseren Umsatz in diesem Segment verdoppeln“, sagte Dr. Markus Heyn, stellvertretender Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung und Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility, anlässlich der IAA Transportation 2026 in Hannover. Auch der robuste Nutzfahrzeugmarkt stützt das Geschäft von Bosch. Während für die weltweite Fahrzeugproduktion 2026 insgesamt ein rückläufiger Trend erwartet wird, zeigt sich das Segment der schweren Nutzfahrzeuge über sechs Tonnen widerstandsfähiger: Nach einem dynamischen ersten Halbjahr erwartet Bosch einen leichten Zuwachs der weltweiten Lkw-Fertigung um rund 1 Prozent auf rund 3,3 Millionen Trucks, bis Mitte der 2030er Jahre soll das globale Produktionsvolumen auf rund 4 Millionen Einheiten ansteigen. Auf Basis dieser Prognose und der Akzeptanz entsprechender Technologien sieht Bosch das Potenzial, bis 2035 seinen Umsatz mit Technik für schwere Nutzfahrzeuge von derzeit mehr als 4 Milliarden Euro zu verdoppeln. Zugleich kann auch der Unternehmensbereich Bosch Mobility, ein solides letztes Jahresquartal vorausgesetzt, trotz aktueller Herausforderungen und eines anspruchsvollen Marktumfelds 2026 sein Umsatzniveau halten.
Journalistenkontakt:
Anna Schmatz
Telefon: +49 711 811-12715
E-Mail: anna.schmatz@de.bosch.com
Zur Pressemappe Bosch auf der IAA Transportation 2026
Weiterführende Informationen zur IAA Transportation 2026 erhalten Sie hier
Mobility ist der größte Unternehmensbereich der Bosch-Gruppe. Er trug 2025 mit 55,8 Milliarden Euro rund 61 Prozent zum Gesamtumsatz bei. Damit ist das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen einer der führenden Anbieter in der Mobilitätsindustrie. Seinen Kunden bietet der Bereich ganzheitliche Mobilitätslösungen. Die wesentlichen Geschäftsfelder sind: Elektrifizierung, Software und Services, Halbleiter und Sensoren, Fahrzeugcomputer, fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme sowie Systeme zur Regelung der Fahrdynamik. Hinzu kommen Werkstattkonzepte sowie Technik und Service für den Kraftfahrzeughandel und Flottenbetreiber. Wichtige Innovationen im Automobil wie das elektronische Motormanagement, der Schleuderschutz ESP oder die Common-Rail-Dieseltechnik kommen von Bosch.
Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 413 000 Mitarbeitenden (Stand: 31.12.2025). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 91 Milliarden Euro. Die Geschäftsaktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Mit seiner Geschäftstätigkeit will das Unternehmen übergreifende Trends wie Automatisierung, Digitalisierung, Elektrifizierung und künstliche Intelligenz technologisch mitgestalten. Die breite Aufstellung über Branchen und Regionen hinweg stärkt die Innovationskraft und Robustheit von Bosch. Mit seiner ausgewiesenen Kompetenz bei Hard-, Software und Services ist das Unternehmen in der Lage, Kunden domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Zudem setzt Bosch sein Know-how in den Bereichen Vernetzung und künstliche Intelligenz ein, um intelligente sowie nutzerfreundliche Produkte zu entwickeln und zu fertigen. Bosch will mit „Technik fürs Leben“ dazu beitragen, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH sowie ihre rund 500 Tochter- und Regionalgesellschaften in mehr als 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 82 000 Mitarbeitende in Forschung und Entwicklung.
Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de.