Stuttgart – Die Bosch-Gruppe hat sich im ersten Halbjahr 2026 in einem weiterhin anspruchsvollen Umfeld solide entwickelt. Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen steigerte seinen Umsatz um 3,6 Prozent auf 46,4 Milliarden Euro (H1 2025: 44,8 Milliarden Euro). Rund zwei Milliarden Euro steuerte das neu zugekaufte Heizungs-, Lüftungs- und Klimatisierungsgeschäft von Johnson Controls und Hitachi zum Umsatzwachstum bei. Das operative Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern (EBIT) betrug 2,2 Milliarden Euro (H1 2025: 2,3 Milliarden Euro). Die operative EBIT-Rendite erreichte 4,6 Prozent vom Umsatz gegenüber 5,1 Prozent im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis belasteten vor allem Sondereffekte im Mobility-Geschäft. Trotz vieler konjunktureller und geopolitischer Unsicherheiten bestätigt Bosch seine Umsatz- und Ergebnisprognose für das Gesamtjahr. „Mit einem soliden Umsatzwachstum im ersten Halbjahr sehen wir uns auf der Zielgeraden für 2026, brauchen aber noch einen starken Endspurt“, sagte Markus Forschner , Finanzchef und stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH, anlässlich der erstmaligen Vorlage von Halbjahreszahlen. „Daher verfolgen wir unsere eingeleiteten Strukturanpassungen und Kostenarbeit konsequent weiter, um auch künftig hohe Vorleistungen für Zukunftstechnologien erbringen und Wachstumschancen nutzen zu können.“
Bosch-Gruppe: Halbjahreszahlen 2026 auf einen Blick
Bosch Halbjahresbericht 2026
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Über Bosch
Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 413 000 Mitarbeitenden (Stand: 31.12.2025). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 91 Milliarden Euro. Die Geschäftsaktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Mit seiner Geschäftstätigkeit will das Unternehmen übergreifende Trends wie Automatisierung, Digitalisierung, Elektrifizierung und künstliche Intelligenz technologisch mitgestalten. Die breite Aufstellung über Branchen und Regionen hinweg stärkt die Innovationskraft und Robustheit von Bosch. Mit seiner ausgewiesenen Kompetenz bei Hard-, Software und Services ist das Unternehmen in der Lage, Kunden domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Zudem setzt Bosch sein Know-how in den Bereichen Vernetzung und künstliche Intelligenz ein, um intelligente sowie nutzerfreundliche Produkte zu entwickeln und zu fertigen. Bosch will mit „Technik fürs Leben“ dazu beitragen, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH sowie ihre rund 500 Tochter- und Regionalgesellschaften in mehr als 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 82 000 Mitarbeitende in Forschung und Entwicklung.
Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ von Robert Bosch (1861–1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbstständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 94 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die übrigen Anteile halten eine Gesellschaft der Familie Bosch und die Robert Bosch GmbH. Die Stimmrechte liegen mehrheitlich bei der Robert Bosch Industrietreuhand KG. Diese hat die durch den Firmengründer Robert Bosch testamentarisch verfügte Aufgabe, für den langfristigen Bestand des Unternehmens und speziell für dessen finanzielle Unabhängigkeit zu sorgen.
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