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Neue Bosch-Tochter entwickelt Lösung zur Identifikation von Fake-Produkten

16.10.2025

Pressemeldung

Vernetzte Mobilität

Neue Bosch-Tochter entwickelt Lösung zur Identifikation von Fake-Produkten

Stuttgart – Allein 2023 wurden in der Europäischen Union 152 Millionen Fälschungen mit einem geschätzten Wert von 3,4 Milliarden Euro sichergestellt – ein Anstieg um 77 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das ist nicht nur ein wirtschaftlicher Schaden für die Markenhersteller, sondern auch ein Risiko für Verbraucher. Wenn Spielzeug, Kosmetika, Lebensmittel oder sogar Medikamente wie Originalprodukte erscheinen, obwohl es sich um minderwertige Waren handelt, können Kunden Gesundheits-, Sicherheits- oder finanzielle Risiken erleiden.* Genau hier setzt die Software-Lösung Origify der neu gegründeten Bosch Secure Authentication GmbH an. Gemeinsam mit der Koenig & Bauer Vision & Protection GmbH, einem führenden Anbieter für Inspektions- und Sicherheitstechnologien in der Druckindustrie, verbessert die Bosch-Tochter den Markenschutz und die Rückverfolgbarkeit schutzwürdiger Druckerzeugnisse entscheidend.„Dank der Kooperation können wir noch stärker die Chancen in unseren Zielmärkten nutzen“, sagt Oliver Steinbis, CTO bei der Bosch Secure Authentication GmbH. „Laut dem Beratungsunternehmen Smithers soll der Verpackungsmarkt bis 2028 auf über 1,4 Billionen US-Dollar anwachsen, die Sicherheitsdruckindustrie auf mehr als 35 Milliarden US-Dollar.“ Die Größe unterstreicht das Marktpotenzial für die Bosch Secure Authentication und Koenig & Bauer Vision & Protection, die mit ihrer Lösung neue Standards in der Produktsicherheit setzen wollen. Authentifizierung über einzigartige Oberflächenstrukturen Die technische Basis für eine eindeutige Identifizierung bildet die Bosch-Lösung Origify, die die individuellen Mikrostrukturen jedes einzelnen Produkts erfasst. Hierfür wird bei der Herstellung jedes einzelnen Objekts ein Bild aufgenommen, das in eine digitale Identität umgewandelt und sicher in der Cloud gespeichert wird. Zur Überprüfung kann nun mit einer Smartphone-App erneut ein Foto gemacht werden. Dieses wird mit den in der Datenbank hinterlegten Referenzdaten abgeglichen. Die Echtheit eines Produkts lässt sich damit jederzeit eindeutig verifizieren – ganz ohne zusätzliche Sicherheitsmerkmale oder Aufdrucke. Die Lösung kann von Unternehmen eingesetzt werden, um Fälschungen intern zu erkennen – etwa damit gefälschte Retouren nicht wieder in den Warenkreislauf gelangen. Gleichzeitig lässt sie sich für Endverbraucher öffnen: Gibt ein Unternehmen die Prüfung frei, können Kunden per Smartphone-App selbst die Echtheit der Produkte verifizieren. Unter dem Namen ‚Ovjera‘ steht nun eine speziell für die Druckindustrie entwickelte Weiterentwicklung von Origify zur Verfügung. Die Software ist auf hohe Stückzahlen und Fertigungsgeschwindigkeiten ausgelegt und lässt sich direkt in Druckmaschinen integrieren, ohne den Produktionsfluss zu verlangsamen. Auch hier erhält jedes Druckerzeugnis eine fälschungssichere, digitale Identität, welche eine Nachverfolgbarkeit zuverlässig sicherstellt. Über Bosch Secure Authentication GmbH Die Bosch Secure Authentication GmbH, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Robert Bosch GmbH, wurde 2025 gegründet und ist Teil der Bosch-Gruppe. Seit 2017 beschäftigt sich Bosch intensiv mit Authentifizierung und Rückverfolgbarkeit und hat die Technologie bereits in eigenen Fertigungslinien erprobt. In bisherigen Projekten wurden vor allem Automotive-Teile während der Produktion mit Origify registriert und verfiziert – ein Verfahren, das sowohl gesetzlichen Vorgaben als auch internen Qualitätsstandards dient. Auf dieser Basis konzentriert sich das Unternehmen heute auf die Entwicklung und Vermarktung von Lösungen für die Druckbranche, den Luxusgütermarkt und die fertigende Industrie. Video: Banknoten *European Commission – Directorate-General for Taxation and Customs Union & EUIPO. (2024, 13 November). EU seizes record 152 million fake items worth €3.4 billion in 2023. European Commission. Verfügbar unter: https://taxation-customs.ec.europa.eu/news/eu-seizes-record-152-million-fake-items-worth-34-billion-eur-2023-2024-11-13_en (Zugriff am: 23.09.2025)

Bosch überzeugt mit einem umfassenden Portfolio für die softwaregetriebene Mobilität

02.09.2025

Pressemeldung

Vernetzte Mobilität

Bosch überzeugt mit einem umfassenden Portfolio für die softwaregetriebene Mobilität

Stuttgart/München – Die Automobilbranche verändert sich. Software und Künstliche Intelligenz machen Autos noch digitaler, Codes und Algorithmen individualisieren das Fahrerlebnis. Um ihr volles Potenzial zu entfalten, benötigt die Software die passende Hardware. Denn eins ist klar: Ohne physische Komponente bewegt sich auch das modernste Auto keinen Meter weit. Bosch ist in allen relevanten Bereichen der softwaregetriebenen Mobilität aktiv und Partner für Fahrzeughersteller weltweit – unabhängig davon, wie weit sie in der Transformation zum softwaredefinierten Fahrzeug bereits fortgeschritten sind. Mit seinem tiefgreifenden Fahrzeug-Knowhow vernetzt das Technologieunternehmen die verschiedenen Fahrzeugdomänen. Ob Bremse, Lenkung oder elektrische Antriebe, Sensoren, Fahrzeugcomputer oder Software – Bosch entwickelt und fertigt die Schlüsselkomponenten moderner Fahrzeuge unter einem Dach. Seine neuesten Lösungen für vernetzte und intelligente Transportsysteme zeigt Bosch auf der IAA Mobility 2025 in München, Halle B3, Stand D01.Bosch-Fahrassistenz für mehr Sicherheit und Komfort Das automatisierte Fahren gehört zu den Kernfähigkeiten softwaregetriebener Fahrzeuge. Bosch treibt diese Entwicklung aktiv voran und entwickelt Fahrerassistenzsysteme konsequent weiter – für mehr Sicherheit und Komfort. Das Unternehmen setzt dabei auf eine sogenannte End-to-End-KI-Architektur: Der Einsatz von KI entlang der gesamten Technikkette beschleunigt Entwicklungszyklen und steigert die Leistungsfähigkeit des Software-Stacks. Die ADAS Produkt-Familie (Advanced Driver Assistance System) für assistiertes Fahren und Parken bis SAE-Level 2 bietet Bosch in drei Varianten an: für das Einstiegssegment, die Mittel- und die Oberklasse. Die Varianten unterscheiden sich je nach Funktionsumfang der Software, der Anzahl und Kombination an Sensoren sowie der benötigten Rechenleistung. Hard- und Software können Fahrzeughersteller sowohl integriert als auch getrennt erwerben. Bis jetzt hat sich eine zweistellige Anzahl an Automobilherstellern für die Bosch ADAS Produkt-Familie in unterschiedlichen Ausprägungen entschieden. Sowohl die Variante für die Mittel- als auch für die Oberklasse sind in China bereits in Serie. Ebenfalls für den Endkunden am Markt verfügbar sind vernetze Kartenservices, die das Sichtfeld des Fahrzeugs wie ein zusätzlicher Sensor erweitern. Die crowd-basierte Lösung gibt beispielsweise Informationen über schwierige Wetter- und Straßenverhältnisse, Unfälle oder Geisterfahrer. Sensoren für präzise Umfeldwahrnehmung: Immer mehr Fahrzeuge, auch günstigere Modelle, werden mit umfassenden Fahrassistenzsystemen ausgestattet. Leistungsstarke und kostengünstige Kameralösungen gewinnen daher an Bedeutung. Die Bosch Multifunktionskamera gibt es wahlweise als reine Kameralösung oder als neue zweiteilige Systemvariante bestehend aus Kamerakopf und Steuergerät. Bei der reinen Kameralösung ist die gesamte ADAS-Funktion in der Kamera selbst untergebracht, die Rechenleistung erfolgt dort. Sie eignet sich besonders für Fahrzeuge mit dezentralen Architekturen. Die zweiteilige Systemvariante hingegen stellt einen Zwischenschritt auf dem Weg zu zentralen Architekturen dar. Sie ist besonders für Fahrzeughersteller attraktiv, die bereits heute von fortschrittlichen Fahrassistenz-Funktionen in ihren Bestandsarchitekturen profitieren wollen. In softwaredefinierten Fahrzeugen mit zentralen Architekturen finden die sicherheitsrelevanten Berechnungen der Kamera in entsprechenden Hochleistungscomputern statt. Für den neuen Radarsensor hat Bosch alle Kernelemente selbst entwickelt und hergestellt, einschließlich des Rechenchips (SoC). Dank hochmoderner Halbleitertechnologie verfügen die Radarsensoren SX600 und SX601 über eine rund 30 Prozent höhere Reichweite als vergleichbare Modelle und erlauben eine vollständige sowie kostengünstige Integration bis zur gesamten Fahrfunktion im Radar-Sensor. Beide Sensortypen unterstützen KI-basierte Signalverarbeitung. Der SX601 hat deutlich mehr Rechenleistung als marktüblich und verfügt über eine noch bessere Detektionsqualität. Für eine verbesserte Systemleistung und höchste Präzision können zwei SX601 hintereinandergeschaltet werden, um acht Sende- und acht Empfangsantennen zu nutzen. In der softwaregetriebenen Mobilität werden zentrale Halbleiter-Architekturen immer wichtiger. Sie steuern eine Vielzahl von sensorbasierten Funktionen, wie ESP ® , Navigation und Fahrerassistenzsysteme. Um die Komplexität zu verringern, versorgt die neueste Generation von besonders leistungsstarken mikroelektromechanischen Inertialsensoren von Bosch gleich mehrere Systeme mit benötigten Daten. Diesen „Ein-Sensor-für-alles“-Ansatz verfolgen unter anderem der SMU300 und SMI980 von Bosch, die bereits für die Fahrassistenz in der Inertialsensoreinheit oder im Airbag-Steuergerät zum Einsatz kommen. Auf der IAA zeigt Bosch zudem seine neuen Chips TB293 und TB193 für Ultraschallsensoren , welche die höchste Datenübertragungsrate im Ultraschallmarkt bieten. Für noch mehr Sensor-Performance setzt Bosch zudem auf Rohdaten: Das Signal wird direkt am Ultraschallsensor (am Transducer) erfasst, wodurch der volle Datenumfang erhalten bleibt. Besonders für KI-basierte Funktionen ist dies ein großer Vorteil. Die Sensoren ermöglichen dadurch eine deutlich verbesserte Objektdetektion. Erstmals sind die Chips auch unabhängig von Sensoren frei am Markt erhältlich. Mit diesem Schritt legt Bosch auch die neue Schnittstelle VASI-Bus (versatile automotive sensor interface) offen und setzt so einen neuen Standard am Markt. Dadurch erhalten Fahrzeughersteller mehr Freiheit bei der Wahl ihrer Sensorlieferanten, profitieren von neuester Ultraschalltechnologie und können Lock-in-Effekte vermeiden. Neue Maßstäbe bei Bluetooth-basierten Reifendrucksensoren: Sicherheit und Energieeffizienz gehen beim Bosch SMP290 Hand in Hand. Dieser überzeugt mit kompakter Bauweise, niedrigem Energieverbrauch für lange Lebensdauer und vor allem mit seiner Einzigartigkeit durch Beschleunigungs- und Drucksensor sowie ASIC inklusive Bluetooth in einem Chip. Damit sorgt der Sensor für eine vereinfachte Fahrzeugarchitektur. Dank standardisierter Bluetooth-Schnittstelle ermöglicht der SMP290 zudem neue Anwendungsfälle wie eine direkte Interaktion mit dem Smartphone. Bosch-Lösung für Schadenserkennung: Mit der small damage detection zeigt Bosch, wie man Software und Hardware auf intelligente Weise kombiniert. Die Lösung greift auf bestehende Fahrzeugkomponenten wie etwa das Airbag-Steuergerät und -Sensoren zurück, wodurch keine zusätzliche Hardware nötig ist. Small damage detection kann bei softwaredefinierten Fahrzeugen auch (nachträglich) over-the-air aufgespielt werden. Sie erfasst selbst geringfügige Beschädigungen am Fahrzeug präzise – sowohl während der Fahrt als auch im Parkzustand. Small damage detection registriert dabei Erschütterungen, die unterhalb der Schwelle zur Airbag-Auslösung liegen, und speichert relevante Daten. Das System ermöglicht so eine schnelle, automatisierte und objektive Schadenserkennung. Zukunft der Fahrzeugsteuerung liegt in der Act-by-Wire Technologie Act-by-Wire-Systeme übertragen Lenk- und Bremsbefehle des Fahrers rein elektronisch. Sie sind von großer Bedeutung für die softwaregetriebene Mobilität, insbesondere für die individuelle Anpassung von Fahrdynamik und Fahrverhalten sowie für das automatisierte Fahren auf höheren Leveln. Höhere Flexibilität mit neuer Bremse und Lenkung: Das Bremsen und Lenken über elektrische Leitungen (Act-by-Wire) ermöglicht neue Konzepte für Lenkrad und Bremspedal, crashoptimiertes Design sowie mehr Flexibilität bei der Positionierung der Komponenten und der Gestaltung des Innenraums. Bosch gehört in der Entwicklung dieser Technologie zu den Vorreitern: Als einer der ersten Hersteller bringt das Unternehmen eine Brake-by-Wire-Lösung , bestehend aus By-Wire-Bremsaktuator und ESP®, bei einem großen asiatischen Automobilhersteller in Serie. Das Besondere am hydraulischen By-Wire-Bremssystem von Bosch: Es kommt vollständig ohne mechanische Verbindung zwischen Bremspedal und Bremssystem aus. Software-Systemlösung für Fahrdynamik: Vehicle Motion Management von Bosch übernimmt die intelligente Ansteuerung der Aktuatoren. Dank dieser Systemlösung arbeiten Bremse, Lenkung, Fahrwerk und Antriebsstrang optimal zusammen. Vehicle Motion Management ist für alle Fahrzeuge und Fahrzeugmarken im Pkw-Bereich geeignet. Das Fahrerlebnis erreicht ein neues Niveau: Über eine spezielle Software-Funktion verwandelt sich der eigene Wagen in einen wendigen Stadtflitzer, knackigen Sportwagen oder eine komfortable Chauffeurs-Limousine – je nach Lust und Laune, entweder per Knopfdruck des Fahrers oder mittels KI, die im Hintergrund individualisiert. Software-Funktion gegen Reiseübelkeit: Mit dem Feature „Comfort Stop“ aus dem Vehicle Motion Management wird der Komfort erhöht und Reiseübelkeit entgegengewirkt. Durch das Zusammenspiel zwischen Bremse und Elektroantrieb kann der Bremsruck um 70 bis 90 Prozent verringert werden. Das Fahrzeug wird sanft in den Stillstand gebracht. Wandel von dezentralen zu zentralisierten Fahrzeugarchitekturen Softwaredefinierte Funktionen erfordern einen völlig anderen Aufbau der elektronischen Komponenten und Systeme. Die Intelligenz im Fahrzeug wird in wenigen Hochleistungsrechnern zentralisiert, statt sie wie bislang auf mitunter mehr als 100 einzelne Steuergeräte zu verteilen. Das reduziert den Verkabelungsaufwand und ermöglicht eine zentrale Datenverarbeitung sowie Over-the-Air-Updates. Bosch kann das Grundgerüst für jedes Fahrzeug liefern. Hochleistungsrechner für softwaredefiniertes Fahrzeug: Bosch hat nicht nur die zentralen Hochleistungsrechner und die moderne Software im Portfolio, sondern auch die skalierbare, anpassungsfähige Fahrzeuginfrastruktur. Neben den zentralen Hochleistungsrechnern sind auch alle weiteren Bosch-Komponenten mit modernsten Kommunikationsschnittstellen ausgerüstet. Diese ermöglichen – je nach Anforderung – eine schnelle, breitbandige oder eine schlanke, besonders kosteneffiziente Kommunikationsinfrastruktur. Eine Schlüsselrolle übernehmen dabei Steuergeräte auf Zonenebene: Sie bündeln und übersetzen unterschiedliche Kommunikationskanäle und -medien. Robuste Bordnetze mit zonenbasierter Architektur und 48-Volt-Technologie schaffen die Grundlage für eine stabile Energieversorgung, die dem wachsenden Leistungsbedarf moderner Fahrzeuge entspricht. Im Bereich Energieversorgungsinfrastruktur liefert Bosch zentrale Schlüsselkomponenten wie den 48 Volt Powernet Master , der die Stromversorgung sicherheitsrelevanter Funktionen im Fahrzeug jederzeit sicherstellt. Zudem umfasst das Portfolio kombinierte Kommunikations- und Spannungsversorgungslösungen wie Zonensteuergeräte. Ergänzt wird das Angebot durch intelligente Lösungen zur Stromverteilung. Diese schaffen nicht nur neue Diagnose- und Wartungsmöglichkeiten, sondern erfüllen auch höchste Anforderungen an funktionale Sicherheit. Schnellere Datenübertragung in modernen Fahrzeugen: In Fahrzeugen tauschen die elektronischen Steuergeräte innerhalb von Millisekunden Daten aus. Das unsichtbare Rückgrat dieser Kommunikation heißt Controller Area Network (CAN). CAN-Netzwerke sorgen in Fahrzeugarchitekturen für hohe Stabilität, Einfachheit, Flexibilität und Kosteneffizienz. Besonders schnell arbeiten sie mit dem neuen CAN SIC XL-Transceiver von Bosch . Er gestattet den Betrieb von CAN XL Netzwerken mit Geschwindigkeiten von bis zu 20 Mbit/s. Neben den bekannten CAN-Botschaften überträgt der neue CAN XL Standard zusätzlich Protokolle wie Internet Protocol (IP) und erfüllt damit die Anforderungen moderner E/E-Architekturen. Software von ETAS: Die Vehicle Software Platform Suite der Bosch-Tochter ETAS bildet eine stabile und sichere Grundlage für die effiziente Entwicklung und das Management skalierbarer Fahrzeugsoftware. Sie unterstützt sämtliche moderne Fahrzeugarchitekturen – von klassischen Steuergeräten bis hin zu Hochleistungsrechnern und Plattformen für assistiertes und automatisiertes Fahren. Sie versetzt Kunden in die Lage, effizient modernste Fahrzeugplattformen aufzubauen und innovative Funktionen schneller auf den Markt zu bringen. Als Gründungsmitglied von Eclipse S-CORE gestaltet ETAS die Open-Source-Initiative mit einem Code-First-Ansatz als integralen Bestandteil seines Platform-Angebots maßgeblich mit. Die ETAS Comprehensive Measurement Solution macht es möglich, Fahrzeugfunktionen schnell und kostengünstig zu validieren und das Systemverhalten effektiv zu optimieren. Die Plattformsoftware erfasst in Echtzeit und perfekt synchronisiert interne Daten aus Mikroprozessor-basierten Steuergeräten. Die skalierbare Lösung ist flexibel einsetzbar für verschiedene E/E-Architekturen sowie Fahrzeugdomänen wie assistiertes und automatisiertes Fahren (ADAS/AD), Infotainment oder Motion. Leistungsstarke und effiziente Antriebslösungen von Bosch Auch im Antriebsbereich wird Bosch den wachsenden Anforderungen der softwaregetriebenen Mobilität gerecht und entwickelt ausgeklügelte Lösungen. Bosch verfolgt einen technologieoffenen Ansatz und bietet Konzepte für Antriebssysteme vom Verbrenner bis zum Elektrofahrzeug. Siliziumkarbid-Halbleiter für die E-Mobilität: Mit einem umfangreichen Angebot an Leistungshalbleitern aus Siliziumkarbid (SiC) stattet Bosch Hersteller, Zulieferer und Distributoren für vielseitige Automotive-Anwendungen aus. Das Material gilt als Schlüsseltechnologie für die Elektromobilität. Seine Dual-Channel Trench MOSFETs in 750 und 1 200 Volt bietet Bosch dabei unverpackt für Inverter-Module oder in Verpackungen für On-Board-Ladegeräte, DC/DC-Wandler und Inverter an. Bosch erwartet, dass 2030 jeder dritte neu zugelassene Pkw und jedes leichte Nutzfahrzeug ein batterieelektrisches Fahrzeug sein wird. Der chinesische Markt gibt die Geschwindigkeit im Bereich Elektromobilität vor. Bosch prägt diese Entwicklung aktiv mit. Skalierbare und standardisierte Plattformen sind dabei der Schlüssel, um Innovationen global zugänglich und wirtschaftlich darzustellen und zugleich die Basis für das umfassende Produktportfolio von Bosch für Elektro- und Hybridfahrzeuge aller Art (Mild Hybrid, Strong Hybrid, Plug-in Hybrid, Range-extended electric vehicle). Eine globale Plattform für Variantenvielfalt: Bosch eAchsen mit Ölkühlung eignen sich für den Einsatz als Primär- oder Sekundärantrieb, sind weltweit verfügbar und können lokal angepasst werden. Die 3-in-1 eAchse vereint Elektromotor, Leistungselektronik und Getriebe. Bosch erweitert die eAchse um weitere Energiemanagement-Komponenten wie beispielsweise OnBoard-Ladegerät, DC/DC-Wandler und eine Power Distribution Unit. Die Verschmelzung mehrerer Funktionen in einem Gehäuse hat verschiedene Vorteile, wie etwa eine kompaktere Bauweise, geringeres Gewicht und optimierte Kosten bei gleichzeitiger Erhöhung des Wirkungsgrads. E-Fahrzeug wird zum mobilen Energiespeicher: Die neueste Generation des bidirektionalen Charger-Converters , einer Kombination aus Onboard-Ladegerät und DC/DC-Wandler, verfügt über ein um 30 Prozent reduziertes Bauvolumen bei nochmals verbesserter Effizienz. Diese Systemlösung ermöglicht eine höhere Integration, sei es antriebsnah in der eAchse oder batterienah. Durch den bidirektionalen Energiefluss wird das Elektrofahrzeug zum mobilen Energiespeicher. Höhere Leistungsdichte bei Invertern: Eine neue Generation von Invertern mit Leistungsmodulen und -halbleitern sowie innovative Inverter-Topologien ermöglichen deutliche Fortschritte in der Leistungsdichte und Effizienz. Auch bei Elektromotoren geht Bosch weiter voran: Automobilhersteller profitieren von einer global standardisierten Technologie-Plattform, die verschiedene E-Motoren und Aktivteile wie Rotor und Stator umfasst. Kürzere Wickelköpfe, innovative Kühlkonzepte wie eine direkte Kupferleiter- und Magnetkühlung sowie Materialinnovationen wirken sich positiv auf die Größe, Effizienz und den Materialeinsatz des E-Motors aus. Höhere Reichweite, verkürzte Ladezeit: Durch standardisierte Hardware gewinnt intelligente Software an Bedeutung. Ihr gezielter Einsatz erhöht beispielsweise die Reichweite und verkürzt die Ladezeit. Durch synchrone Ansteuerverfahren (Spannungsmodulation) wird es möglich, die Effizienz um eineinhalb Prozent sowie die Spitzen- und Dauerleistung des Elektrofahrzeugs um zehn Prozent zu steigern. Das Schaltverhalten synchronisiert sich mit der Rotation der E-Maschine, ohne Modifikation in Hardware, rein durch Software. Das erhöht die Reichweite und steigert zudem den Fahrspaß. Durch das Software-Feature eAxle Heating wird die Batterie eines Elektrofahrzeugs optimal vor dem Laden temperiert. So werden höhere Ladeleistungen und kürzere Standzeiten möglich. Digitaler Nachweis erneuerbarer Kraftstoffe: Neben Elektrofahrzeugen helfen auch Hybridfahrzeuge, den CO 2 -Ausstoß im Straßenverkehr zu senken. Deshalb entwickelt Bosch die Einspritz- und Abgasnachbehandlungstechnik für Verbrennungsmotoren weiter. Neben Strong-Hybriden und Plug-in-Hybriden kommen insbesondere in China zunehmend Elektrofahrzeuge mit sogenanntem Range Extender zum Einsatz. Noch deutlich klimafreundlicher werden Hybridfahrzeuge in Verbindung mit erneuerbaren Kraftstoffen. Den Nachweis, dass solche Kraftstoffe getankt wurden, kann die cloudbasierte Softwarelösung Digital Fuel Twin von Bosch liefern. Diese belegt auch die verringerten CO 2 -Emissionen. Optimale Temperatur für die Batterie: Thermomanagementsysteme können die Effizienz von Hybrid- und Elektrofahrzeugen weiter steigern. Sie sorgen durch die gezielte Regelung von Kälte- und Wärmeströmen dafür, dass die Hochvoltbatterie immer im optimalen Temperaturfenster bleibt, der Elektromotor bei höherer Last nicht überhitzt und für das Kühlen und Heizen möglichst wenig elektrische Energie benötigt wird. Bosch entwickelt hierfür vorintegrierte Module, die wesentliche Elemente wie elektrisch angetriebene Kältemittelverdichter und Kühlmittelpumpen zusammenführen. Dies senkt die Komplexität und den Installationsaufwand ganz wesentlich. Als Kältemittel kommt bei den neuen Systemen Propan (R290) zum Einsatz, das bereits in Wärmepumpen und Wäschetrocknern genutzt wird. Intelligente Koordination des Energiemanagements: Die modularen Softwarelösungen des Vehicle Energy Managements von Bosch verteilen die Energie im Fahrzeug besonders klug. Ein ganzheitlicher Ansatz koordiniert und optimiert das Energiemanagement und die darin enthaltenen Teilsysteme wie das Thermomanagement, den Antrieb, das Bordnetz und das Ladesystem. Die vernetzte Lösung berücksichtigt dabei auch aktuelle und prognostizierte Fahrzeugparameter sowie Straßengegebenheiten und das Fahrerverhalten. So lassen sich Effizienz, Komfort und Lebensdauer von Elektrofahrzeugen weiter verbessern. Das Vehicle Energy Management von Bosch wird auch hardwareunabhängig angeboten. Sicherheit bei kritischen Betriebszuständen: Das Batteriemanagementsystem samt elektronischer Trenneinheit von Bosch überwacht und steuert die Batteriezellen der Hochvoltspeicher – sowohl in E-Autos als auch Plug-in-Hybriden. Bei kritischen Betriebszuständen bietet es die nötigen Sicherheitsmechanismen, zudem optimiert es Leistungsabgabe und Lebensdauer der Batterie. Es besteht aus einer Steuereinheit sowie Elementen, die an den einzelnen Batteriemodulen montiert sind und jede einzelne Zelle überwachen. Softwarefunktionen, wie der von 2027 an in der EU geforderte Batteriepass, lassen sich ebenfalls integrieren. Die elektronische Trenneinheit trennt, beispielsweise bei einem Unfall, die Batterie von der Fahrzeugelektronik. Das Batteriemanagementsystem, die Zellüberwachungseinheiten und auch der Charger-Converter lassen sich in dieser Trenneinheit zusammenfassen, was die Systemkomplexität reduziert. Neue Batterie für das Bordnetz: Zukünftige Elektrofahrzeuge werden verstärkt mit einer 48-Volt-Bordnetzspannung ausgestattet, um die stetig wachsenden Leistungsanforderungen zu erfüllen. Bosch entwickelt hierfür eine 48-Volt Lithium-Ionen-Batterie , welche die bereits millionenfach gefertigte 48-Volt-Batterie für Mild-Hybride im Portfolio ergänzt. Die neue Variante stellt jederzeit die nötige Energie für sicherheitskritische Verbraucher wie das hochautomatisierte Fahren bereit, aber auch, wenn das Fahrzeug längere Zeit parkt. Die Batterie lässt sich flexibel ins Fahrzeug integrieren und ist im Vergleich zu herkömmlichen 12-Volt-Batterien bleifrei. Bosch ESI[tronic] erweitert Fahrzeugdiagnose um Tesla: Bosch erweitert die Diagnoseabdeckung seiner bewährten Diagnosesoftware ESI[tronic] und nimmt ab sofort auch Fahrzeuge der Marke Tesla auf. Damit erhalten freie Werkstätten erstmals die Möglichkeit, umfassende Diagnosearbeiten an Tesla-Modellen mit ihrer gewohnten Multimarken-Lösung vollumfänglich durchzuführen. Eine besondere Herausforderung bei der Integration von Tesla war der Zugriff auf die Diagnosedaten. Anders als bei vielen anderen Fahrzeugherstellern, deren Daten Bosch vorab erhält und in die ESI[tronic]-Sprachen übersetzt, interagiert die originale Tesla-Diagnose ausschließlich auf Englisch. Weitere Dokumente liegen zwar in mehreren, aber nicht in allen 23 Sprachen vor, die von der ESI[tronic] unterstützt werden. Diese Sprachbarriere hat Bosch jetzt durch eine technische Lösung behoben und setzt dabei auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz: Eine entsprechende Funktionalität zur automatischen Übersetzung wurde von Bosch direkt in den Diagnoseprozess integriert. Sobald sich ein Mechatroniker mit einem Tesla verbindet, werden die englischen Diagnoseinformationen in Echtzeit in die vom Nutzer gewählte Systemsprache der ESI[tronic] übersetzt. Dieser innovative Ansatz stellt sicher, dass freie Werkstätten ohne sprachliche Hürden effizient und präzise an Tesla-Fahrzeugen arbeiten können. Die Erweiterung ist ein wichtiger Schritt, um freien Werkstätten eine zukunftssichere und umfassende Diagnoselösung für das wachsende Segment der Elektrofahrzeuge zu bieten.Bosch Pressekonferenz: Montag, 8. September 2025, 11:00 bis 11:20 Uhr (Lokalzeit) mit Dr. Stefan Hartung, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH, und Dr. Markus Heyn, Bosch-Geschäftsführer und Vorsitzender von Bosch Mobility, auf dem Bosch-Messestand D01 in Halle B3 sowie im Livestream im Bosch Media Service . Bosch eBike Systems auf der IAA Mobility | Open Space: Der IAA Open Space in der Münchner Innenstadt ist vom 9. bis 13. September 2025 von 11:00 bis 21:00 Uhr geöffnet. Am Sonntag, den 14. September 2025, begrüßt die IAA Open Space Gäste von 10:00 bis 17:00 Uhr. Die Cargo Line und weitere Neuheiten sowie viele digitale Features von Bosch eBike Systems können während der IAA auf dem Cycling Test Track im Englischen Garten getestet werden. Zudem stehen Bosch eBike Produktexperten im Open Space am Odeonsplatz bei Fragen zur Verfügung. Pressemappe IAA Mobility 2025 Eventpage IAA Mobility 2025

Sensortechnologie: Bosch setzt Maßstäbe bei Bluetooth-basierten Reifendrucksensoren

23.06.2025

Pressemeldung

Vernetzte Mobilität

Sensortechnologie: Bosch setzt Maßstäbe bei Bluetooth-basierten Reifendrucksensoren

Stuttgart – Reifendrucksensoren spielen eine entscheidende Rolle, wenn es um Sicherheit und Effizienz im Straßenverkehr geht – egal ob bei Motorrädern, Lkw, Pkw oder Bussen. Sie tragen dazu bei, die Lebensdauer der Reifen zu verlängern, den Kraftstoffverbrauch zu senken und die Fahrzeugsicherheit zu erhöhen. Für Pkw sind Reifendruckkontrollsysteme in vielen Regionen der Welt, darunter Europa, USA und China, bereits gesetzlich vorgeschrieben. Mit dem neuen SMP290 hat Bosch erstmalig einen enorm kompakten MEMS-Sensor (mikro-elektromechanisches System) mit integrierter Bluetooth Low Energy Schnittstelle (BLE) für die Messung des Reifendrucks entwickelt und auf den Markt gebracht. Die Bluetooth-Funktionalität verbessert nicht nur die Effizienz, sondern auch die Sicherheit während der gesamten Nutzungsdauer.... Peter Wolfangel, Mitglied des Bereichsvorstands Bosch Mobility Electronics SMP290: Energie- und Präzisionswunder mit großem Potenzial Der SMP290 basiert auf der führenden MEMS-Technologie von Bosch. Es handelt sich hierbei um die erste auf dem Markt erhältliche, vollintegrierte Lösung mit Bluetooth-Schnittstelle. Der Sensor vereint alle wesentlichen Komponenten für Reifendruckkontrollsysteme. Dazu gehören Mikrocontroller, Bluetooth-Schnittstelle, 2-Achsen-Beschleunigungssensor sowie Druck- und Temperatursensor. Das Besondere: Der SMP290 zeichnet sich durch hohe Integration, sowie einen extrem niedrigen Stromverbrauch aus, der eine Lebensdauer des Sensors von bis zu zehn Jahren ermöglicht. Das größte Potential eröffnet sich jedoch mit der bidirektionalen kabellosen Kommunikation. „Die Bluetooth-Funktionalität verbessert nicht nur die Effizienz, sondern auch die Sicherheit während der gesamten Nutzungsdauer“, erklärt Peter Wolfangel, Mitglied des Bereichsvorstands Bosch Mobility Electronics und zuständig für die Entwicklung. So ermöglicht die Bluetooth-Verbindung eine sichere Kommunikation zwischen Sensor und Fahrzeug. Die Software auf dem Sensor lässt sich zudem über Over-the-Air Updates einfach und schnell aktualisieren und der Sensor bleibt über seinen gesamten Lebenszyklus auf dem neuesten Stand. Der SMP290 bietet sowohl technische als auch kommerzielle Vorteile auf mehreren Wertschöpfungsebenen: Als Komponente für Systemintegratoren ist er platz- und energiesparend, als Teil der Fahrzeugarchitektur ermöglicht er Fahrzeugherstellern die Synergienutzung mit anderen BLE-Systemen. Darüber hinaus ermöglicht die Bluetooth-Fähigkeit nutzerfreundliche Anwendungsfälle, beispielsweise die bequeme Reifendruckkontrolle direkt über das Smartphone. Geringere Fahrzeugkomplexität dank smarter Systemarchitektur Viele technologische Fortschritte im Fahrzeug verbessern die Sicherheit und den Komfort von Verkehrsteilnehmern. Sie machen das Fahrzeug aber gleichzeitig auch komplexer. Bosch verfolgt das Ziel, Synergien zu heben und Komponenten sowie Fahrzeugarchitekturen zu vereinfachen, wie Peter Wolfangel erläutert: „Der SMP290 ist als integriertes System angelegt und kann so innerhalb der Hard- und Software eines Fahrzeugs Synergien optimal nutzen.“ Der Sensor kann sich Kommunikationsmodule mit anderen Komponenten teilen – beispielsweise mit schlüssellosen Zugangssystemen – und verhindert so Redundanzen und komplizierte Verkabelungen. „Das trägt zu einem effizienteren und schlankeren Design bei, das dem Fahrzeug über den gesamten Lebenszyklus zugutekommt“, so Wolfangel. Award-Nominierung unterstreicht Innovationsgrad Die „Best of Sensors Awards” prämieren seit drei Jahrzehnten Technologien, Führungskräfte und Unternehmen, die die Zukunft der Sensorik, Konnektivität und Automatisierung aktiv mitgestalten. Der SMP290 Sensor von Bosch ist eine von fünf Neuheiten, die in der Kategorie „Best Automotive & Mobility Solution“ nominiert sind. „Es freut uns sehr, dass mit dem SMP290 eine Lösung dabei ist, die die Energieeffizienz und die Sicherheit aller Fahrzeugtypen verbessern wird“, so Wolfangel. Die Entscheidung erfolgt im Rahmen der Sensors Converge 2025 live am Mittwoch, den 25. Juni, im Convention Center von Santa Clara in Kalifornien.

Bosch und Arrow Electronics weiten Distributionsvertrag aus

11.04.2025

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Vernetzte Mobilität

Bosch und Arrow Electronics weiten Distributionsvertrag aus

Bosch und der der globale Anbieter von Technologielösungen Arrow Electronics haben einen Distributionsvertrag unterzeichnet. Arrow vertreibt damit eine große Auswahl an Bosch-Automotive-Halbleitern auf dem europäischen Markt. Zuvor haben beide Unternehmen bereits in Nordamerika kooperiert.Elektronikexperten bauen Zusammenarbeit aus Als einer der größten Anbieter von Technologieprodukten und Dienstleistungen der Elektronikbranche vertreibt Arrow Halbleiter nahezu aller namenhafter Anbieter. „Wir sind überzeugt, dass Autobauer und Zulieferer in Europa von unserer Zusammenarbeit profitieren werden. Über Arrow steht Kunden künftig eine noch größere Auswahl an hochwertigen Halbleiterkomponenten zur Verfügung. Die Beschaffung von elektronischen Bauelementen unterschiedlicher Anbieter kann nun umfassend gebündelt werden“, betont Philipp Schäfer, Vertriebsleiter bei Bosch Mobility Electronics. „Arrow ist stark in der Beratung und hat ausgezeichnete Logistikprozesse. Wir haben bereits sehr gute Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Arrow auf dem nordamerikanischen Markt gemacht.“ Dort vertreibt Arrow bereits seit mehreren Jahren Halbleiterkomponenten von Bosch. Im europäischen Markt wird ebenso das gesamte Automotive-Halbleiterportfolio von Bosch durch Arrow vertreten – von Leistungshalbleitern aus Siliziumkarbid (SiC) über ASIC-Chips (anwendungsspezifische integrierte Schaltungen) bis hin zu MEMS-Sensoren (mikroelektromechanische Systeme). Die Bosch-Produkte stehen dabei zukünftig auch direkt und komfortabel über den Online-Shop von Arrow zur Verfügung. SiC-Chips: zwei Generationen an Leistungshalbleitern Halbleiter aus Siliziumkarbid (SiC) sind dank ihrer hohen Leitfähigkeit und ihrer Eignung für hohe Schaltgeschwindigkeiten unerlässlich für die E-Mobilität. Über Arrow vertreibt Bosch gleich zwei Generationen seiner SiC-Chips: Die neuste Generation überzeugt dabei mit optimierten Schalteigenschaften und einem sehr geringen Einschaltwiderstand über den gesamten Temperaturbereich hinweg. Alle Chips stehen sowohl als unverpackte Einzelchips – sogenannte Bare Dies, die in Hochleistungsanwendungen wie Invertern zum Einsatz kommen – als auch als verpackte Discrete-Chips etwa für die Anwendung in DC/DC-Wandlern zur Verfügung. ASIC: von Steuerung bis Sicherheit An der Schnittstelle zwischen Microcontroller und Peripherie sorgen ASICs und System-on-Chips (SoC) für die erforderlichen Betriebsspannungen, lesen Sensordaten ein, treffen logische Entscheidungen und steuern Aktoren. ASIC-Komponenten von Bosch eignen sich dabei für verschiedenste Anwendungen, etwa in der Motor- und Getriebesteuerung, aber auch in der Lenkung sowie in Fahrassistenz- und Sicherheitssystemen. Passend zu den SiC-Chips gibt es innovative Gate-Treiber, die über eine intelligente Ansteuerung die Effizienz erhöhen und damit die Reichweite von Elektrofahrzeugen steigern. MEMS-Sensoren: Bosch einer der Marktführer Laut Marktforschungsunternehmen Yole (Status of the MEMS Industry 2024, Yole Intelligence) hält Bosch bereits seit vier Jahren seine Position als führender Anbieter für MEMS. Jeden Tag fertigt das Unternehmen mehr als vier Millionen MEMS-Sensoren, die in modernen Fahrzeugen unerlässlich für Sicherheit und Komfort sind. Beschleunigungs-, Drehraten- und Drucksensoren sorgen unter anderem für Bewegungsdetektion in der adaptiven Fahrwerksregelung sowie das rechtzeitige Auslösen von Airbags. Auch eine vollintegrierte Bluetooth Low Energy Sensorlösung für Reifendruckmonitoring mit niedrigstem Stromverbrauch ist über Arrow erhältlich. Des Weiteren ergänzt Bosch das über Arrow verfügbare Portfolio um Sensoren für „Road-Noise-Cancelling“ und Zustandsüberwachung von Maschinen und Anlagen. Zusammen mit der neuesten Inertialsensorgeneration für Navigationsanwendungen tragen sie dazu bei, dass von den heute durchschnittlich 20 verbauten MEMS-Sensoren pro Fahrzeug rund jeder Dritte von Bosch stammt.

Bosch gründet Unternehmen mit Lösungsanbieter für synthetische Diamanten Element Six

07.04.2025

Pressemeldung

Wirtschaft

Bosch gründet Unternehmen mit Lösungsanbieter für synthetische Diamanten Element Six

Stuttgart – Greifbar sind sie nicht, weder im wörtlichen noch im übertragenen Sinne. Dabei haben sie revolutionäres Potenzial und sind eine Schlüsseltechnologie der Zukunft. Die Rede ist von Quanten. Bosch forscht seit mehr als zehn Jahren in diesem Bereich und treibt die Kommerzialisierung von Quantensensoren entscheidend voran. Das Technologieunternehmen weitet seine seit 2023 bestehende Entwicklungszusammenarbeit mit Element Six, dem weltweit führenden Lösungsanbieter synthetischer Diamanten, deutlich aus und gründet das Gemeinschaftsunternehmen Bosch Quantum Sensing. Dieses geht aus dem bisherigen und gleichnamigen 2022 aufgebauten internen Bosch-Start-up hervor. Bosch Quantum Sensing mit Sitz in Ludwigsburg beschäftigt derzeit 30 Mitarbeitende. Federführend und operativ verantwortlich ist der Stuttgarter Technologiekonzern, Element Six hält künftig 25 Prozent der Anteile. Über weitere finanzielle Details wurde Stillschweigen vereinbart. Die Unternehmensgründung steht noch unter Vorbehalt behördlicher Genehmigungen. Bosch Quantum Sensing sieht vielfältige Einsatzgebiete für die neuartigen Quantensensoren, von der Exploration von Bodenschätzen über Flugzeugnavigation bis hin zur Medizintechnik. Das globale Marktpotenzial von Anwendungen für Medizin und Mobilität schätzt Bosch zur Mitte der kommenden Dekade auf einen mittleren einstelligen Milliardenbetrag jährlich. Schlüsselkomponente der Bosch-Quantensensoren sind synthetische Diamanten. Bosch treibt mit der Intensivierung seiner Element Six-Partnerschaft die Kommerzialisierung von Quantensensoren gezielt voran. Quantensensorik ist eine Zukunftstechnologie mit großem Potenzial. Sie wird bahnbrechende Veränderungen in vielen Sektoren unserer Wirtschaft herbeiführen und das Leben der Menschen besser machen. Mit der Gründung des neuen Unternehmens unterstreichen wir die strategische Bedeutung dieser Technologie für Bosch. Als Innovationsführer für kommerzielle Quantensensorik bauen wir gemeinsam mit Element Six unseren technologischen Vorsprung weiter aus,...sagt Stefan Hartung, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH. Quantensprung in Richtung Kommerzialisierung Aufgrund der besonderen Eigenschaften der speziellen, künstlich hergestellten Diamanten können Quantensensoren, die auf solchen Diamanten basieren, auch kleinste Magnetfelder messen. Damit können sie anspruchsvolle Marktanforderungen erfüllen und ermöglichen so echte Innovation. „Gemeinsam mit Element Six wollen wir Quantensensoren wirtschaftlich und industriell skalierbar machen. Somit schaffen wir die Grundlage für innovative Anwendungen, die neue Maßstäbe in Präzision und Effizienz setzen werden“, sagt Katrin Kobe, Geschäftsführerin von Bosch Quantum Sensing. „Durch das neue Gemeinschaftsunternehmen zwischen Bosch und Element Six, das mit dem Beitrag von Element Six zur Origins-Strategie der De Beers Group im Einklang steht, werden wir unsere synthetische Diamanttechnologie mit den Fähigkeiten von Bosch Quantum Sensing integrieren und so neue Möglichkeiten in wichtigen Sektoren wie dem Gesundheitswesen und der Navigation erschließen. Gemeinsam werden wir die jahrzehntelange Erfahrung und Innovationskraft der beiden Unternehmen nutzen, um die Grenzen des Möglichen zu verschieben und eine neue Ära synthetischer diamantbasierter Technologien einzuläuten“, sagt Siobhán Duffy, CEO von Element Six. Der Lösungsanbieter für synthetische Diamanten kann hochentwickelte synthetisierte Diamanten in industriell relevanter Qualität und Menge liefern, während Bosch diese dann in robuste, skalierbare Sensorsysteme integriert. Klassische Win-Win-Situation. Der aktuelle Quantensensor-Prototyp von Bosch ist schon heute der kompakteste mit dieser hohen Empfindlichkeit – er hat die Größe aktueller Smartphones. In Zukunft könnte er unter anderem eine robuste Navigation in der Mobilität komplementär zu gängigen GPS-Systemen ermöglichen, entscheidende Vorteile bei der Exploration von Bodenschätzen bieten und in der Medizintechnik die Messung von Herzaktivitäten revolutionieren. Die Vorteile kompakter Sensoren liegen in der Portabilität, günstigeren Herstellung und damit besseren Skalierbarkeit. Langfristiges Ziel von Bosch Quantum Sensing: Quantensensoren so weit zu miniaturisieren, dass sie sich auf einem Chip integrieren lassen. Pressebilder und Infografiken im Bosch Media Service unter www.bosch-presse.de . Journalistenkontakt: Athanassios Kaliudis, Telefon: +49 711 811-7497 E-Mail: Athanassios.Kaliudis@de.bosch.com

Logistik- und Transportbranche: Bosch startet mit Service-Plattform in Europa, I ...

06.12.2023

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Logistik- und Transportbranche: Bosch startet mit Service-Plattform in Europa, I ...

Stuttgart – Die digitale Logistik-Plattform L.OS von Bosch zur Vereinfachung von IT-Prozessen in der Transport- und Logistikbranche feiert einen erfolgreichen Marktstart. In Europa, Indien und den USA hat das Bosch-Angebot bereits 50 Kunden gewonnen. 20 Logistikunternehmen jeweils aus Deutschland und Indien und zehn aus den USA gehören zu den ersten L.OS-Kunden. Darüber hinaus läuft bereits die Integration von mehr als 50 Service-Providern in den digitalen Marktplatz. Im vergangenen Jahr hatte Bosch die strategische Zusammenarbeit mit dem US-Cloud-Anbieter Amazon Web Services (AWS) zur Digitalisierung der Logistik bekanntgegeben . Die Transport- und Logistikbranche gilt als Rückgrat der Weltwirtschaft. Bosch sieht für seine Logistik-Services zur Effizienzsteigerung große Marktchancen. Bis 2030 peilt das Technologieunternehmen damit einen weltweiten Umsatz von rund 500 Millionen Euro an und hat für das Geschäft mit digitalen Plattformen eine eigene Einheit mit mehr als 400 Mitarbeitenden gegründet. Bosch hat mit L.OS das digitale Zeitalter für Frachtführer und Spediteure eingeläutet. Unsere Logistikplattform bietet ein komplettes Ökosystem und eine Software-Umgebung, in der Services verschiedener Anbieter nutzbar und kombinierbar sind. Für Bosch ist die Transport- und Logistikbranche ein strategisch wichtiges Feld...sagt Dr. Markus Heyn, Bosch-Geschäftsführer und Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility. Offene Plattform für Anbieter von Logistik-Lösungen Über die digitale L.OS-Plattform von Bosch erhalten Logistik- und Transportunternehmen auf der ganzen Welt schnell und unkompliziert Zugang zu IT-Services und können so effizienter und nachhaltiger agieren. Der Clou: L.OS steht allen Anbietern von Logistik-Lösungen offen und ermöglicht ein reibungsloses Zusammenspiel aus unterschiedlichen Services und Daten. Ohne eigene, ressourcen- und kostenintensive IT-Projekte können Spediteure und Frachtunternehmen damit die Möglichkeiten der Digitalisierung gemäß ihrer individuellen Bedürfnisse oder Anforderungen im jeweiligen Land deutlich stärker für sich nutzen. In Indien etwa ist vom Start weg auf L.OS die Bosch-eigene Ortungslösung „TrakZeus“ für effizientes Flotten- und Transportmanagement sowie Routen- und Parkplanung verfügbar. Mit „Digital CN“ lassen sich Transportdokumente wie beispielsweise Frachtbriefe schnell und einfach digitalisieren und somit sicher auch über das Mobiltelefon übermitteln. In Europa geht L.OS mit einer ersten Service-Integration in Betrieb, die die Buchung sicherer Lkw-Parkplätze als zusätzliches Feature für bestehende Transport-Management-Systeme ermöglicht, während in den USA ein spezielles Transportmanagementsystem die Abläufe für Flotten vereinfacht und verwaltet. Neue Bosch-Geschäftseinheit unterstützt digitale Plattformen Im Juli hat Bosch seine neue, länderübergreifende Geschäftseinheit „Mobility Plattform and Services“ gegründet, die sich auf die Entwicklung digitaler Plattformen fokussiert. Mehr als 400 Mitarbeitende zeichnen in Europa, Indien und den USA für die Weiterentwicklung und Betreuung digitaler Plattformen von Bosch verantwortlich. Dazu gehört aktuell etwa der „Mobility Marketplace“, ein neutraler, digitaler eCommerce-Marktplatz sowie „ParkZeus“, eine integrierte Parkmanagementplattform und das „Logistics Operating System“ L.OS. „Die Gründung einer eigenen Geschäftseinheit unterstreicht, wie wichtig die Digitalisierung der Mobilität mithilfe cloud-basierter Plattformen für Bosch ist. Wir wollen Unternehmen mit unseren Plattformen helfen, zusammen an Innovationen und Lösungen für komplexe Herausforderungen zu arbeiten. Gemeinsam treiben wir die Vision einer nachhaltigen und sicheren Mobilität über digitale Plattformen voran“, sagt Sandeep Nelamangala, Executive Director bei Bosch verantwortlich für das Geschäft mit digitalen Plattformen.

CES-Weltpremiere: Bosch vereint Infotainment- und Fahrerassistenzfunktionen auf  ...

05.12.2023

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Vernetzte Mobilität

CES-Weltpremiere: Bosch vereint Infotainment- und Fahrerassistenzfunktionen auf ...

Stuttgart – Der Trend hin zur software-definierten Mobilität geht Hand in Hand mit einer zentralisierten Fahrzeug- und elektrischen/elektronischen (E/E-) Architektur. Während heute meist zahlreiche Steuergeräte im Auto unterschiedliche Funktionen steuern, werden morgen wenige zentrale Fahrzeugcomputer mehrere Systemfunktionen aus bisher getrennten Domänen vereinen. Hierfür sind neue Computer notwendig, die mit einem leistungsfähigen Prozessor, einem sogenannten System-on-Chip (SoC), arbeiten. Bosch geht als Innovations- und Technologieführer voran und wird im Rahmen der CES® 2024 in Las Vegas, USA, im Januar 2024 als weltweit erster Automobilzulieferer die Fusion von Infotainment- und Fahrerassistenzfunktionen in einem Software-intensiven Zentralrechner und einem SoC demonstrieren. „Wir möchten die Komplexität der Elektroniksysteme im Auto verringern und diese gleichzeitig so sicher wie möglich machen. Mit der Demonstration unserer neuen Fahrzeugcomputer-Plattform auf der CES machen wir einen großen Schritt in genau diese Richtung. Unser mittelfristiges Ziel ist es, noch mehr automatisierte Fahrfunktionen auch ins Kleinwagen- und Mittelklassesegment zu bringen“, sagt Dr. Markus Heyn, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH und Vorsitzender von Bosch Mobility.Taktgeber im Inneren des neuen Fahrzeugcomputers von Bosch – genannt „Cockpit & ADAS Integration Platform“ – ist ein SoC, der diverse Funktionen aus den beiden Domänen Infotainment und Fahrerassistenz zeitgleich verarbeitet. Dazu gehören beispielsweise das automatisierte Parken oder die Fahrspurerkennung, gepaart mit intelligenter und personalisierter Navigation und Sprachassistenz. Vorteile für Automobilhersteller: weniger Bauraum und Verkabelungsaufwand und somit auch weniger Kosten. Zentrale Fahrzeugcomputer sind das Herzstück software-definierter Autos. Sie werden künftig sämtliche Domänen in modernen Fahrzeugen steuern und die derzeit hohe Anzahl einzelner Steuergeräte reduzieren...sagt Dr. Markus Heyn, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH und Vorsitzender von Bosch Mobility. Insgesamt ist Bosch mit Fahrzeugcomputern bereits heute gut im Geschäft: Allein mit Rechnern für Infotainment und Fahrerassistenz erwartet das Unternehmen 2026 einen Umsatz von drei Milliarden Euro. Modulares Baukastenprinzip für maximale Skalierbarkeit Bei seinen zentralen Fahrzeugrechnern setzt Bosch auf ein modulares Baukastenprinzip. Zusammen mit alleinstehenden Softwarelösungen beispielsweise für die Umfeldwahrnehmung wie der Video Perception können sich Kunden in Kombination mit Hardwarekomponenten ihre individuellen Lösungen modular und skalierbar zusammenstellen. Software-intensive Zentralrechner spielen hier eine entscheidende Rolle, denn sie ermöglichen es beispielsweise Herstellern, Fahr- und Assistenzfunktionen zu implementieren. Stark nachgefragt ist hierbei Software-Integration. Bosch bringt integratives Knowhow mit und ermöglicht es, Software-Bausteine aus verschiedenen Quellen zusammenzuführen. Tiefes Bosch-Knowhow in allen Fahrzeugdomänen als Wettbewerbsvorteil Nahezu alle Autobauer weltweit investieren derzeit massiv in Software-definierte Fahrzeuge. Bosch geht davon aus, dass der Markt für Automobilsoftware bis 2030 ein Volumen von rund 200 Milliarden Euro erreichen wird. Im Bereich der Fahrzeugcomputer für Infotainment- und Fahrerassistenzsysteme erwartet das Unternehmen ein Marktvolumen von 32 Milliarden Euro im Jahr 2030. Der Vorteil von Bosch ist sein tiefes Knowhow in allen Fahrzeugdomänen. So ist das Unternehmen nicht nur in der Software, sondern auch in der Hardware gleichermaßen zu Hause, entwickelt und fertigt Schlüsselkomponenten moderner Fahrzeuge etwa für Antrieb, Bremse, Lenkung, Infotainment und automatisiertes Fahren unter einem Dach. Bosch-Ansatz erlaubt maximale Flexibilität Bosch verfolgt einen sogenannten Multi-SoC-Ansatz. Die neuen Fahrzeugrechner des Unternehmens sind so ausgelegt, dass die benötigten SoC von unterschiedlichen Herstellern kommen können. Ergo: Je nach Kundenwunsch kann Bosch genau die SoC einsetzen, die angefragt werden. „Unsere Software läuft auf Chips verschiedener Hersteller. Somit lassen sich Soft- und Hardware voneinander entkoppeln“, sagt Heyn. Bosch gehört zu den wenigen Unternehmen, die eine zentralisierte Elektronikarchitektur durchgängig entwickeln können und das Zusammenspiel von Automobilelektronik, Software und Cloud beherrschen. Neue Funktionen, etwa für die Fahrerassistenz, kommen schnell und unkompliziert über Software-Updates „over the air“ ins Auto. Dies ermöglicht Autofahrern ein individuelles, digitales Fahrerlebnis – auch noch lange nach dem Fahrzeugkauf. Pressemappe #BoschCES 2024 Event #BoschCES 2024

Hardware, Software, Services: Bosch liefert smarte Lösungen für die softwaredefi ...

24.08.2023

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Hardware, Software, Services: Bosch liefert smarte Lösungen für die softwaredefi ...

Stuttgart/München – Fahrzeuge sind heute fester Bestandteil der digitalen Welt. Neue Funktionen für Vernetzung, Automatisierung, Personalisierung und hocheffiziente Antriebe werden künftig immer mehr durch Software und smarte Hardware realisiert. Bosch ist in beiden Disziplinen gleichermaßen zu Hause: Ob Bremse, Lenkung oder elektrische Antriebe, Sensoren, Fahrzeugcomputer oder Softwarelösungen – das Technologieunternehmen entwickelt und fertigt die Schlüsselkomponenten moderner Fahrzeuge unter einem Dach. Seine neuesten Lösungen für eine nachhaltige und sichere Mobilität, die Menschen begeistert, zeigt Bosch auf der IAA Mobility 2023 in München: Hardware, Software und neue Services für den Mobilitätssektor. Der Bosch Messestand befindet sich in Halle B3, Stand D10.Hochleistungsfähige Hardware Einer der großen Trends in der Mobilitätsbranche geht hin zu leistungsfähigen Fahrzeugkomponenten, die auch mit Software anderer Anbieter kompatibel sind. Bosch bietet Hardware, deren Intelligenz sowohl in der Komponente selbst als auch zum Beispiel in zentralen Fahrzeugcomputern verankert sein kann. Unsichtbar, doch überall : Keine technischen Geräte ohne Halbleiter : Als einer der Top-10-Halbleiterhersteller im Automobilbereich investiert Bosch konsequent in Forschung und Entwicklung sowie den Ausbau seines weltweiten Halbleiter-Fertigungsverbunds. Das Portfolio umfasst integrierte Schaltungen, MEMS-Sensoren (Mikroelektromechanische Systeme), Leistungshalbleiter und -module. Herstellern, die ihre elektrisch-elektronischen Fahrzeugarchitekturen (E/E-Architekturen) selbst definieren, bietet Bosch die Möglichkeit, Funktionsumfänge von Halbleitern exakt auf diese Architektur anzupassen. Sensoren für präzise Umfeldwahrnehmung : Die Umfeldwahrnehmung ist für automatisierte Fahrfunktionen unerlässlich. So ermöglichen die neuen Radarsensoren von Bosch Funktionen für das assistierte und automatisierte Fahren nach SAE-Level 0 bis 3. Bei der mittlerweile 6. Generation setzt Bosch auf künstliche Intelligenz. So erreicht etwa der neue Radarsensor eine bessere Performance bei der Messung von Entfernung, hohen Geschwindigkeiten und Winkeltrennfähigkeit, wodurch zum Beispiel auch Motorräder über das gesamte Sichtfeld zuverlässig erkannt werden können. Auf der IAA stellt Bosch zudem eine neue Generation Ultraschallsensoren vor. Ihre KI-basierte Höhenklassifizierung ermöglicht eine robustere Detektion – so kann etwa eingeschätzt werden, wie hoch ein Hindernis ist. Durch die Verdreifachung der Echos sind die Sensoren außerdem noch sensitiver. Objekte wie Fußgänger und solche mit geringer Reflektion werden schnell und zuverlässig erkannt. Das Portfolio komplettieren neue Kameraköpfe . Die Bildauswertung erfolgt nicht mehr in der Kamera selbst, sondern in zentralen Fahrzeugrechnern, wie der „ADAS Integration Platform“ von Bosch. Mit einer 3-, einer 8- und optional einer 12-Megapixel-Variante für Level-4-Anwendungen sind die Kameraköpfe auf dem neuesten Stand der Bildsensor-Technologie. Fahrzeugrechner der nächsten Generation : Bosch bietet modulare und skalierbare Komponenten für kundenspezifische E/E-Architekturen mit individuell konfigurierbaren Fahrzeugcomputern. Die Vehicle Integration Platform ist der Enabler für Software-definierte Fahrzeuge mit zentralisierten und zonalen E/E-Architekturen. Die Idee besteht darin, die Anwendungssoftware des Fahrzeugs auf zentrale Fahrzeugcomputer zu verlagern. So ermöglicht die Plattform die Integration von Funktionen über alle Domänen hinweg, beispielsweise aus den Bereichen Body, Motion, Comfort. Dank „Over the Air“-Softwareupdates bleiben Fahrzeuge stets auf dem aktuellen Stand. Mit der ADAS Integration Platform stellt Bosch einen Fahrzeugcomputer für die Domäne der fortschrittlichen Fahrerassistenzsysteme vor. Mit diesem Hochleistungsrechner lassen sich Funktionen des assistierten und automatisierten Fahrens sowie Parkens von SAE-Level 0 bis 4 realisieren. Die Architektur ist modular und skalierbar, sodass die Plattform den jeweiligen Anforderungen des Fahrzeugherstellers entsprechend angepasst werden kann – zum Beispiel auch durch die flexible Integration von Drittanbieter-Software. Die Cockpit Integration Platform vereint die Rechenaufgaben der Domäne Infotainment- und Instrumentierung in einem einzigen Rechner. Je nach den Anforderungen an die Leistung und die funktionale Sicherheit ist es möglich, zusätzliche Aufgaben aus anderen Bereichen zu integrieren, beispielsweise Klimasteuerung, Konnektivität, Fahrerassistenz-Funktionen und kamerabasierte Anwendungen wie eine Fahrer- und Innenraumüberwachung, Surround View und Dashcam-Recorder. Die Motion Integration Platform konzentriert sich auf sicherheitsrelevante Anwendungssoftware für Antrieb, Fahrwerk und Lenkung. Bosch ergänzt dieses Portfolio mit seinen Zonensteuergeräten , die als Bindeglied zwischen Fahrzeugcomputern und verteilten Steuergeräten, Sensoren und Aktuatoren dienen. Gesicherte Energiezufuhr : Der Powernet Guardian von Bosch stellt die Stromversorgung sicherheitsrelevanter Funktionen im Fahrzeug jederzeit sicher. Ein elektronischer Trennschalter separiert im Fehlerfall das Sicherheitsbordnetz von den restlichen (Standard-)Verbrauchern wie Sitzheizung oder Fensterheber. Dank hoher prädiktiver Diagnosetiefe erkennt er rechtzeitig sicherheitskritische Versorgungslücken, isoliert fehlerhafte Pfade und stellt die Energieversorgung durch Hardware-Redundanzen sicher. In künftigen E/E-Architekturen und für das automatisierte Fahren wird diese Funktionalität eine zentrale Rolle spielen. Nächster Schritte in der E-Mobilität : Bosch baut sein Portfolio für die Elektromobilität weiter aus. Erstmals in 800-Volt-Technik gefertigt werden ein elektrischer Motor sowie ein Inverter. Der Motor bietet eine verbesserte Leistungs- und Drehmomentdichte, der Inverter nutzt Siliziumkarbid-Leistungshalbleiter (SiC-Leistungshalbleiter) und steigert seinen Wirkungsgrad damit auf bis zu 99 Prozent. Zudem geht demnächst ein Charger-Converter in Serie, der Ladegerät und Hochvolt-DC/DC-Wandler in einem Gehäuse bündelt. Das spart Platz und Kosten. Wohlfühltemperatur für Elektroautos und Hybride : Bosch steigert die Reichweite von Elektro- und Hybridfahrzeugen mit intelligentem Thermomanagement. Das optimal aufeinander abgestimmte Zusammenspiel von Kälte- und Kühlkreislauf ermöglicht eine gezielte Verteilung von Wärme und Kälte, verbessert den Wirkungsgrad der Batterie und betreibt alle Komponenten im jeweils optimalen Temperaturbereich. Hier kommen Flexible Thermal Units von Bosch als vorintegrierte Lösungen mit weniger Teilen, Montageschritten, Leitungen und damit weniger Bauraum und Gewicht ins Spiel. Auch die Insassen kommen nicht zu kurz: Das Thermomanagement-System erzeugt angenehme Temperaturen im Fahrzeug. Der Global Brushless Blower trägt aktiv zum Klimakomfort in der Kabine bei. Er transportiert, je nach Außentemperatur und Bedarf der Insassen, die Luftströme zur Kühlung oder Erwärmung in den Fahrzeuginnenraum. Die intelligente Motortopologie ermöglicht ein kompaktes Design und damit eine signifikante Reduzierung des Gewichts, eine erhöhte Leistungsdichte sowie geringere Geräuschemissionen. Lenkungen der Zukunft : Steer-by-Wire-Systeme kommen ohne physische Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern aus – dadurch ergeben sich neue Freiheiten in der Gestaltung des Fahrzeuginnenraums. Vor allem für das Zeitalter des automatisierten Fahrens ermöglicht die Technologie neue Cockpit-Konzepte, wenn das Lenkrad versenkt oder verstaut werden kann. Darüber hinaus sind Steer-by-Wire-Anwendungen Basis für neue Sicherheitsfeatures im Bereich der Fahrdynamikregelung. Bosch treibt die Entwicklung der Technologie konsequent voran und will bis Mitte des Jahrzehnts Steer-by-Wire-Lenksysteme in Großserie auf den Markt bringen. Bremssysteme weitergedacht : Die neueste Generation des elektronischen Stabilitäts-Programms (ESP®) von Bosch ist ein elementarer Bestandteil moderner Bremssysteme. Die Kombination mit dem elektromechanischen Bremskraftverstärker iBooster sorgt für die notwendige Redundanz des Bremssystems für automatisierte Fahrzeuge, hohe Bremsdruckaufbaudynamik für automatische Notbremsungen sowie verbesserte Effizienz bei der Rückgewinnung von Bremsenergie in Hybrid- und Elektrofahrzeugen. Die Fahrdynamikregelung 2.0 ist das neue zentrale Regelungssystem des ESP®. Basierend auf Sensorinformationen antizipiert es das Fahrzeugverhalten und greift vorausschauend ein. Verbesserte Performance, kompakte Größe : Mit der Performance Line SX präsentiert Bosch eBike Systems einen kompakten Antrieb, mit dem eBiker dynamisch und effizient im Stadtverkehr vorankommen. Die neue Drive Unit liefert ein maximales Drehmoment von 55 Newtonmeter (Nm) und ein Leistungsgewicht von bis zu 300 Watt pro Kilogramm (W/kg). Bei einer sportiven Fahrweise unterstützt der Antrieb überproportional zur eigenen Leistung und sorgt dabei für ein natürliches Fahrgefühl. Die Performance Line SX fügt sich in die schlichte Optik moderner eUrban Bikes ein und erinnert an das konventionelle Fahrrad. Außerdem wiegt sie nur rund zwei Kilogramm – ein echter Vorteil, um agil von A nach B zu kommen oder um das eBike auch mal Treppen hochzutragen. Smarte Software Neue Funktionen für mehr Effizienz, Sicherheit und Komfort kommen verstärkt über smarte Software ins Fahrzeug. Dieser Trend wirkt sich nicht nur auf die Produktentwicklung und Nutzung sowie das Erleben von Mobilität aus. Er ermöglicht auch neue Geschäfts- und Zusammenarbeitsmodelle. Umfeldwahrnehmung als eigenständiges Softwaremodul : Die videobasierte Umfeldwahrnehmung spielt eine zentrale Rolle auf dem Weg vom assistierten zum automatisierten Fahren. Verschiedene Kamerasensoren nehmen Bilddaten des Fahrzeugumfelds auf und verarbeiten sie so, dass sie für weiterführende Funktionen der Fahrerassistenz und des automatisierten Fahrens und Parkens nutzbar sind. Die Video Perception von Bosch ist eine reine Software-Lösung und kann auf unterschiedlichen Systems-on-Chip (SoC), eingesetzt werden. Automatisiertes Fahren schnell und zuverlässig entwickeln : Die Bosch-Tochter ETAS bringt eine spezielle Middleware als Bindeglied zwischen dem Betriebssystem und einzelnen Software-Anwendungen im Fahrzeug auf den Markt. Die Lösung erlaubt es, Softwarefunktionen für Fahrerassistenz und automatisiertes Fahren kontinuierlich weiterzuentwickeln. Sie ermöglicht blitzschnelle Kommunikation zwischen Softwareanwendungen mit einer Bandbreite von mehr als 10 Gigabyte pro Sekunde (GB/s) bei gleichzeitig hoher Sicherheit. Dank deterministischen Verhaltens können viele Entwicklungsschritte virtuell mit aufgezeichneten Realdaten erfolgen. Durch die reproduzierbare simulationsbasierte Validierung lassen sich aufwändige Testkilometer im realen Straßenverkehr reduzieren. Sicherheit durch Assistenzsysteme : Der Bosch Fahrassistent trägt dazu bei, das Fahren sicherer und komfortabler zu machen. Über ein Baukastensystem können sich Fahrzeughersteller das gewünschte Funktionspaket aus Längs- und Querführung, automatischem Spurwechsel und Nothalt zusammenstellen und so automatisierte Fahrfunktionen nach SAE-Level 2 realisieren. Die umfangreichste Ausprägungsstufe, der Bosch Fahrassistent Premium, erweitert mittels 360-Grad-Kameragürtel den Anwendungsbereich der automatisierten Fahrfunktionen von der Autobahn auf städtische und ländliche Verkehrsbereiche. Fahrzeugbewegung und Fahrdynamik : Das Vehicle Motion Management von Bosch steuert und koordiniert das Fahrverhalten durch die optimale Interaktion von Bremse, Lenkung, Fahrwerk und Antriebsstrang. Eine Teilfunktion davon ist die Fahrdynamikregelung 2.0 – die neueste Generation der Bosch-Systeme für Fahrdynamik-, Traktions- und Antiblockierregelung. Die Funktion antizipiert das zu erwartende Fahrzeugverhalten und greift vorausschauend ein. So entsteht ein Fahrerlebnis mit einem hohen Grad an Sicherheit, Agilität und Komfort. Entwicklung vernetzter Fahrzeugsysteme : Die cloudbasierte Plattform PANTARIS bietet für die effiziente Entwicklung und den skalierbaren Betrieb von Software für Fahrzeugsysteme essenzielle Services und Werkzeuge. Hierbei umfasst PANTARIS neben weltweit einsetzbaren Mobility-Dienstleistungen ein Entwicklerportal zur Verwaltung von Fahrzeugen und Services. PANTARIS und die angebotenen Anwendungen basieren auf einer cloud-unabhängigen Technologie und sind dadurch mit allen Public-Cloud-Anbietern kompatibel. PANTARIS Connect stellt die grundlegenden Services für das Vernetzen und Betreiben von Fahrzeugen über den gesamten Lebenszyklus hinweg zur Verfügung. Der PANTARIS Creator bietet den einfachen Zugriff auf das Software-as-a-Service (SaaS)-Angebot für die sichere Entwicklung und den Betrieb von Cloud-Services bereit. Mit Hilfe des PANTARIS Workspace können Dienstleistungen gebucht und zentral verwaltet werden. So lassen sich spezifische Anwendungsfälle schnell und unkompliziert realisieren. Energiemanagement für E-Fahrzeuge : Im connected Vehicle Energy Management führt Bosch das Thermomanagement, den Antrieb und das Bordnetz eines E-Fahrzeugs zusammen. Dadurch wird Energie bestmöglich auf Fahrzeugebene verteilt, der Energieverbrauch gesenkt sowie der Komfort gesteigert. Darüber hinaus werden neue Funktionen wie der Safe Home Mode möglich. Dieser unterstützt das Fahrzeug dabei, mit der vorhandenen Batterieladung das gewünschte Ziel zu erreichen – und passt hierfür nach Bedarf beispielsweise Komfortverbraucher wie Heizung oder Klimatisierung an. Digitale Welt auf zwei Rädern : Das eBike als Teil der vernetzten Welt sehen – die eBike Flow App von Bosch begleitet eBiker digital durch den Alltag. Die zunehmende Vernetzung zentraler Komponenten mit digitalen Features ermöglicht die Anpassung des eBike-Erlebnisses an persönliche Bedürfnisse. Zudem erweitern Over-the-Air-Updates das Fahrerlebnis auf dem eBike. Starke Services Bosch denkt die softwaredefinierte Mobilität weiter und bringt neue Services in den Markt, um die Sicherheit und den Komfort für Kunden zu erhöhen. Dabei entstehen auch neue Geschäftsmodelle, die Bosch konsequent vorantreibt. Bessere Reichweitenprognose und passende Ladepunkte : Die verfügbare Reichweite von E-Fahrzeugen sowie eine individuelle Ladepunktempfehlung sind wichtige Informationen für jeden Fahrer eines Elektroautos. Um ihre Genauigkeit weiter zu verbessern, ergänzt Bosch seine Strecken-, Topografie- und Verbrauchsdaten mit aktuellen Informationen zu Wetter, Verkehrsfluss und gerade genutzten Komfortverbrauchern, wie etwa Klimaanlage oder Sitzheizung. Cloudbasierte Algorithmen errechnen die tatsächliche Reichweite, wählen die passende Ladesäule und integrieren diese Informationen grafisch anschaulich in die Navigationskarte. Vernetzte Kartenservices für das automatisierte Fahren : Vernetzte Kartenservices können einen wichtigen Betrag zu einer sicheren und komfortablen Mobilität leisten. Dank Schwarmdaten (Crowdsourcing) in Kombination mit weiteren Informationen aus der Infrastruktur bilden sie einen virtuellen Sensor für die Nutzung in Fahrerassistenzsystemen. Der Service stellt Echtzeit-Informationen über die Umfeldbedingungen und Risiken wie Aquaplaning, Eis oder Schnee bereit. Automatisierte Fahrzeuge können so die Straßenbeschaffenheit korrekt antizipieren, ihr Fahrverhalten den Bedingungen anpassen, eine andere Route wählen oder den Fahrer bitten, die Kontrolle zu übernehmen. Auf diese Weise verbessert Bosch die Verfügbarkeit von Assistenzsystemen und ermöglicht neue Funktionen. Fahrerloses Parken und Manövrieren : Mit Automated Valet Parking hat Bosch die weltweit erste automatisierte und fahrerlose Parkfunktion nach SAE-Level 4 in Serie gebracht. Dabei leitet eine intelligente Infrastruktur das Fahrzeug sicher durch das Parkhaus hin zum freien Parkplatz. Das verbessert das Parkerlebnis für Autofahrer, ermöglicht Parkraumbetreibern unter anderem eine effizientere Parkraumnutzung sowie den Fahrzeugherstellern neue softwarebasierte Services für ihre Kunden. Basierend auf dieser Technologie bringt Bosch mit Automated Vehicle Maneuvering nun fahrerloses Manövrieren von Fahrzeugen in die Automobilproduktion. Bosch stattet Werke mit einer intelligenten Infrastruktur bestehend aus Lidar-Sensoren aus, die je nach Anforderung mit Bosch Stereokameras ergänzt werden. Der fahrerlose Manövrier-Service steigert die Effizienz und erhöht die Sicherheit: Enges Manövrieren, Produktionsstopps durch Ausfälle von Fahrern, Unfälle oder Schäden durch Kollisionen und fehlende Informationen über den Fahrzeugstandort in der Werkshalle können damit vermieden werden. Effizienzsteigerung für Flottenbetreiber : Bosch hilft Mobilitätsdienstleistern ihre Flotten effizienter zu betreiben. Dafür informiert RideCare connected rent in drei verschiedenen Ausbaustufen den Flottenbetreiber über den Zustand seiner Fahrzeuge. Mit dem Service-Baustein End of Rental Report erhalten Mobilitätsanbieter einen automatisierten Report zum Mietende über den Fahrzeugzustand einschließlich Batteriestand, gefahrenen Kilometern oder etwaigen neuen Schäden am Fahrzeug. Mietwagenfirmen profitieren von mehr Prozesseffizienz und Kostenersparnis durch reduzierte Ausfallzeiten und eine klare Schadenszuordnung, Endnutzer von gesteigertem Komfort und mehr Transparenz. Darüber hinaus benachrichtigt die RideCare connected rent im Fleet Utilization Planner auch während der Mietdauer in Echtzeit über den Fahrzeugzustand, kritische Fehlermeldungen und überfällige Service-Intervalle. RideCare connected rent unterstützt mit dem Charging Planner außerdem bei der Planung des effizienten Ladens von Elektrofahrzeugen. Bosch plant, bis 2030 über zwei Millionen Fahrzeuge mit dieser Technologie auszustatten. Innenraum-Sensierung : Durch die Kombination verschiedener Technologien ermöglicht Bosch mit seinem Interior monitoring system die verlässliche Erkennung von Fahrzeuginsassen, insbesondere von Kindern. Kritische Situationen wie Ablenkung, Müdigkeit oder ein nicht angelegter Sicherheitsgurt können erkannt und der Fahrer gewarnt werden. Grundlage ist die Erkennung von Bewegungen und Vitalzeichen, die auch den Gesundheitszustand überprüfen kann. Das Zusammenspiel von Innenraumkameras mit dem hochsensiblen Cabin Sensing Radar, oder alternativ der auch bei Perfectly Keyless genutzten Ultra-Breitband-Technologie, verbessert und erweitert die Möglichkeiten der Innenraum-Sensierung. Dies erhöht die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr. Pressemappe IAA 2023 Eventseite IAA 2023

TSMC, Bosch, Infineon und NXP planen Joint Venture und bringen moderne Halbleite ...

08.08.2023

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TSMC, Bosch, Infineon und NXP planen Joint Venture und bringen moderne Halbleite ...

Hsinchu, Stuttgart, München, Eindhoven – 8. August 2023 – TSMC (TWSE: 2330, NYSE: TSM), Robert Bosch GmbH, Infineon Technologies AG (FSE: IFX / OTCQX: IFNNY) und NXP Semiconductors N.V. (NASDAQ: NXPI) haben heute angekündigt, gemeinsam in das Joint Venture „European Semiconductor Manufacturing Company (ESMC) GmbH“ in Dresden zu investieren. Ziel ist es, eine moderne 300-Millimeter-Fabrik zur Halbleiterfertigung aufzubauen, um den zukünftigen Kapazitätsbedarf der schnell wachsenden Automobil- und Industriesektoren decken zu können. Die finale Investitionsentscheidung wird mit der Bestätigung des Umfangs der öffentlichen Förderung für das Projekt fallen. Das Projekt ist im Rahmen des europäischen Chip-Gesetzes „European Chips Act“ geplant. Die geplante Fabrik soll eine monatliche Fertigungskapazität von 40 000 300-Millimeter-Wafern (12 Zoll) auf der 28/22-Nanometer-Planar-CMOS und 16/12-Nanometer-FinFET-Prozesstechnologie von TSMC haben. Das Joint Venture wird das europäische Halbleiter-Ökosystem mit der modernen FinFET-Transistortechnologie weiter stärken und etwa 2 000 neue und hochqualifizierte Arbeitsplätze schaffen. ESMC strebt an, in der zweiten Hälfte des Jahres 2024 mit dem Bau der Fabrik zu beginnen und die Fertigung bis Ende 2027 aufzunehmen. TSMC wird 70 Prozent am geplanten Joint Venture halten; Bosch, Infineon und NXP werden mit jeweils zehn Prozent beteiligt sein, vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen und anderer Bedingungen. Die Gesamtinvestitionen werden voraussichtlich zehn Milliarden Euro übersteigen und bestehen aus Eigenkapitalzufuhr, Kreditaufnahme sowie signifikanter Unterstützung der Europäischen Union und der deutschen Bundesregierung. TSMC wird die neue Fabrik operativ betreiben. „Diese Investition in Dresden unterstreicht das Engagement von TSMC, den strategischen Kapazitäts- und Technologiebedarf unserer Kunden zu decken und wir freuen uns über die Gelegenheit, unsere langjährige Partnerschaft mit Bosch, Infineon und NXP zu vertiefen“, sagt Dr. CC Wei, Chief Executive Officer von TSMC. „Europa ist ein überaus vielversprechender Standort für Halbleiterinnovationen, insbesondere im Automobil- und Industriebereich, und wir freuen uns darauf, diese Innovationen auf Basis unserer fortschrittlichen Siliziumtechnologie und den Talenten in Europa zum Leben zu erwecken.“ Dr. Stefan Hartung, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH: „Halbleiter sind nicht nur ein entscheidender Erfolgsfaktor für Bosch. Ihre zuverlässige Verfügbarkeit ist auch für den Erfolg der weltweiten Automobilindustrie von großer Bedeutung. Neben dem ständigen Ausbau unserer eigenen Fertigungen, sichern wir über die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern unsere Lieferketten als Automobilzulieferer weiter ab. Wir freuen uns, mit TSMC einen globalen Innovationsführer zur Stärkung des Halbleiter-Ökosystems in direkter Nachbarschaft zu unserem Halbleiterwerk in Dresden gewinnen zu können.“ Halbleiter sind nicht nur ein entscheidender Erfolgsfaktor für Bosch. Ihre zuverlässige Verfügbarkeit ist auch für den Erfolg der weltweiten Automobilindustrie von großer Bedeutung. Neben dem ständigen Ausbau unserer eigenen Fertigungen, sichern wir über die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern unsere Lieferketten als Automobilzulieferer weiter ab. Wir freuen uns, mit TSMC einen globalen Innovationsführer zur Stärkung des Halbleiter-Ökosystems in direkter Nachbarschaft zu unserem Halbleiterwerk in Dresden gewinnen zu können....sagt Dr. Stefan Hartung, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH „Unsere gemeinsame Investition ist ein wichtiger Meilenstein, um das europäische Halbleiter-Ökosystem zu stärken. Damit baut Dresden, wo sich bereits der größte Frontend-Standort von Infineon befindet, die Position als eines der wichtigsten Halbleiterzentren der Welt weiter aus“, sagt Jochen Hanebeck, CEO der Infineon Technologies AG. „Infineon wird die neuen Kapazitäten nutzen, um die wachsende Nachfrage vor allem seiner europäischen Kunden zu bedienen – insbesondere in den Bereichen Automotive und IoT. Auf diesen modernen Fähigkeiten basiert die Entwicklung innovativer Technologien, Produkte und Lösungen zur Bewältigung der globalen Herausforderungen der Dekarbonisierung und Digitalisierung.“ „NXP ist entschlossen, sich maßgeblich für die Stärkung der Innovationskraft und Verbesserung der Lieferkettenresilienz in Europa zu engagieren“, sagt Kurt Sievers, Präsident und CEO von NXP Semiconductors. „Wir danken der Europäischen Union, der Bundesrepublik Deutschland und dem Freistaat Sachsen für die Anerkennung der Halbleiterindustrie als strategisch wichtigen Industriesektor und für ihren großen Einsatz zur Stärkung des europäischen Halbleiter-Ökosystems. Der Bau dieser neuen, hochrelevanten Halbleiter-Foundry wird die dringend benötigte Produktionskapazität für den stark wachsenden Bedarf des Automobil- und Industriesektors für Digitalisierung und Elektrifizierung bereitstellen und neues Innovationspotenzial freisetzen.“Über Infineon Die Infineon Technologies AG ist ein weltweit führender Anbieter von Halbleiterlösungen für Power-Systems und das Internet der Dinge (IoT). Mit seinen Produkten und Lösungen treibt Infineon die Dekarbonisierung und Digitalisierung voran. Das Unternehmen hat weltweit rund 56 200 Beschäftigten und erzielte im Geschäftsjahr 2022 (Ende September) einen Umsatz von rund 14,2 Milliarden Euro. Infineon ist in Frankfurt unter dem Symbol „IFX“ und in den USA im Freiverkehrsmarkt OTCQX International unter dem Symbol „IFNNY“ notiert. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.infineon.com . Follow us: Twitter – Facebook – LinkedIn Über NXP Semiconductors NXP Semiconductors N.V. (NASDAQ: NXPI) bringt kluge Köpfe zusammen, um wegweisende Technologien zu entwickeln, die die vernetzte Welt besser, zuverlässiger und sicherer machen. Als ein weltweit marktführendes Unternehmen bei Lösungen für sichere Kommunikation in Embedded Applikationen treibt NXP Innovationen in den Anwendungsfeldern Automobiltechnik, Industrie & IoT, bei Mobilgeräten und Kommunikationsinfrastruktur voran und fördert mit seinen Lösungen eine nachhaltigere Zukunft. Das Unternehmen, das auf die Erfahrung und Expertise von mehr als 60 Jahren bauen kann, beschäftigt ca. 34 500 Mitarbeitende in mehr als 30 Ländern und erzielte 2022 einen Umsatz von 13,21 Milliarden US-Dollar. Weitere Details unter www.nxp.com . Über TSMC TSMC ist ein Pionier des Pure-Play-Foundry-Geschäftsmodells, das 1987 mit TSMCs Gründung ins Leben gerufen wurde, und ist seither die weltweit führende dezidierte Halbleiter-Foundry. Mit branchenführenden Prozesstechnologien und einem Portfolio an Design-Enablement-Lösungen unterstützt das Unternehmen ein florierendes Ökosystem von globalen Kunden und Partnern, um das Innovationspotenzial in der globalen Halbleiterindustrie freizusetzen. TSMC ist ein auf der ganzen Welt engagiertes Unternehmen mit Niederlassungen in Asien, Europa und Nordamerika. Im Jahr 2022 setzte TSMC 288 verschiedene Prozesstechnologien ein und fertigte 12 698 Produkte für 532 Kunden, indem es eine breite Palette an modernen Prozesstechnologien sowie fortschrittlichen Spezial- und Packaging-Technologien anbot. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Hsinchu, Taiwan. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.tsmc.com .

Führende Unternehmen der Halbleiterindustrie treiben gemeinsam RISC-V voran

04.08.2023

Pressemeldung

Vernetzte Mobilität

Führende Unternehmen der Halbleiterindustrie treiben gemeinsam RISC-V voran

Stuttgart – Die Halbleiterunternehmen Robert Bosch GmbH, Infineon Technologies AG, Nordic Semiconductor, NXP® Semiconductors und Qualcomm Technologies, Inc. investieren gemeinsam in ein Unternehmen, das die Entwicklung von Hardware der nächsten Generation ermöglicht und so die Verbreitung von RISC-V weltweit vorantreiben soll. Das in Deutschland zu gründende Unternehmen soll die Kommerzialisierung künftiger Produkte auf Basis der Open-Source-Architektur RISC-V beschleunigen. Als zentrale Anlaufstelle wird das Unternehmen die Interoperabilität zwischen RISC-V-basierten Produkten ermöglichen, Referenzarchitekturen bereitstellen und Lösungen etablieren, die in der Industrie weite Anwendung finden. Der Fokus liegt zunächst auf Automotive-Anwendungen mit einer möglichen Erweiterung um die Bereiche Mobile und IoT. Die RISC-V-Technologie fördert Innovation und ermöglicht Unternehmen die Entwicklung innovativer, maßgeschneiderter Hardware auf Grundlage eines Open-Source-Befehlssatzes. Die weitere Verbreitung der RISC-V-Technologie fördert die Vielfalt in der Elektronikindustrie, reduziert Eintrittsbarrieren für kleinere Unternehmen und bietet etablierten Anbietern eine bessere Skalierbarkeit. Das Unternehmen lädt Branchenverbände, führende Industrievertretende und die Politik ein, diese Initiative zu unterstützen und so die Resilienz des Halbleiter-Ökosystems zu stärken. Die Unternehmensgründung ist vorbehaltlich behördlicher Zustimmung in verschiedenen Ländern. Robert Bosch GmbH „Bosch ist überzeugt, dass Initiativen zur Förderung der offenen RISC-V-Spezifikationen den globalen Mobilitätsmarkt entscheidend voranbringen werden. Die jetzt geplante Initiative wird wesentlich dazu beitragen, ein zuverlässiges und effizientes EU-Halbleiter-Ökosystem zu etablieren“, sagte Jens Fabrowsky, Executive Vice President bei Bosch und verantwortlich für das Halbleitergeschäft. Infineon Technologies AG „Fahrzeuge werden zunehmend durch Software definiert und Anforderungen an die Zuverlässigkeit steigen – beispielsweise aufgrund von Elektrifizierung und Konnektivität, ferner durch Trends wie autonomes Fahren. Daher besteht ein allgemeiner Bedarf an Standardisierung und Kompatibilität des Ökosystems in der gesamten Branche. CPUs haben in diesem Ökosystem IP-seitig eine zentrale Bedeutung. Wir sind stolz darauf, dazu beizutragen, dass sich vertrauenswürdige RISC-V-basierte Automotive-Produkte in der Automobilbranche mit dieser Initiative etablieren. Durch das Wissen und die Expertise führender Marktteilnehmer kommt das volle Potenzial von RISC-V im Automobilsektor zur Anwendung“, sagte Peter Schiefer, Division President der Automotive Division von Infineon. Nordic Semiconductor „Als begeisterter Unterstützer der RISC-V-Initiative ist Nordic Semiconductor entschlossen, das Projekt voranzutreiben. Die IoT-Lösungen von Nordic sind führend in der Low-Power-Wireless-Technologie. Kontinuierlicher Zugang zu effizienten und leistungsstarken Embedded-Mikroprozessoren ist für uns entscheidend, um diese Position zu halten. Die ideale Antwort auf diese Herausforderung ist eine offene Zusammenarbeit mit gleichgesinnten Unternehmen, zur kontinuierlichen Verbesserung innovativer RISC-V-Mikroprozessor-IP und zur Sicherstellung einer robusten und zuverlässigen Versorgung mit dieser Technologie“, sagte Svein-Egil Nielsen, CTO/EVP R&D and Strategy, Nordic Semiconductor. NXP Semiconductors „NXP ist stolz darauf, Teil eines neuen, gemeinsamen Projekts in Europa zu sein, das zunächst für die Automobilindustrie vollständig zertifizierte RISC-V-basierte IP und Architekturen entwickelt. Die Schaffung eines One-Stop-Shop-Ökosystems, über das Kunden schlüsselfertige Lösungen auswählen können, wird die Verbreitung von RISC-V in vielen europäischen Branchen fördern“, sagte Lars Reger, Executive Vice President und Chief Technology Officer bei NXP Semiconductors. „Wir danken dem Artificial Intelligence Center Hamburg (ARIC) e.V. für die Unterstützung dieses gemeinsamen Projekts.“ Qualcomm Technologies, Inc. „Wir freuen uns, gemeinsam mit anderen Branchenakteuren das RISC-V-Ökosystem durch die Entwicklung von Hardware der nächsten Generation voranzutreiben. Qualcomm Technologies investiert seit mehr als fünf Jahren in RISC-V; in viele unserer kommerziellen Plattformen haben wir RISC-V-Mikrocontroller integriert. Wir glauben, dass RISC-V Innovation fördern wird und die Branche grundlegend verändern kann“, sagte Ziad Asghar, Senior Vice President of Product Management, Qualcomm Technologies, Inc.

Bosch eröffnet neues Halbleiter-Testzentrum für Chips und Sensoren in Malaysia

01.08.2023

Pressemeldung

Vernetzte Mobilität

Bosch eröffnet neues Halbleiter-Testzentrum für Chips und Sensoren in Malaysia

Stuttgart / Penang – Die weltweite Nachfrage nach Chips für die Automobil- und Konsumgüterindustrie ist ungebrochen hoch. Bosch baut deshalb sein Geschäft mit Halbleitern weiter aus. Für rund 65 Millionen Euro hat das Unternehmen in Penang, Malaysia, nun ein neues Testzentrum für Chips und Sensoren eröffnet und plant bis Mitte der nächsten Dekade weitere 285 Millionen Euro am Standort zu investieren. „Mit unserem neuen Halbleiter-Testzentrum in Penang schaffen wir zusätzliche Kapazitäten innerhalb unseres weltweiten Fertigungsverbundes, um der weiterhin hohen Nachfrage nach Chips und Sensoren gerecht zu werden“, sagt Dr. Stefan Hartung, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung. „Halbleiter sind ein entscheidender Erfolgsfaktor für alle Geschäftsfelder von Bosch und der Ausbau dieses Geschäfts von strategisch hoher Relevanz.“ Mit unserem neuen Halbleiter-Testzentrum in Penang schaffen wir zusätzliche Kapazitäten innerhalb unseres weltweiten Fertigungsverbundes, um der weiterhin hohen Nachfrage nach Chips und Sensoren gerecht zu werden ...sagt Dr. Stefan Hartung, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung. Insgesamt stehen Bosch auf dem Festlandstreifen Penangs rund 100 000 Quadratmeter Grundstücksfläche zur Verfügung. Das neue Testzentrum erstreckt sich derzeit über mehr als 18 000 Quadratmeter und umfasst Reinräume, Büroflächen sowie Labore für Qualitätssicherung und Fertigung. Bis Mitte der nächsten Dekade sollen bis zu 400 Mitarbeitende hier beschäftigt sein. Mit der neuen Fabrik und insgesamt 4 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist Penang nun der größte Standort von Bosch in Südostasien. Die Fertigung von Halbleitern lässt sich grundsätzlich in zwei Abschnitte gliedern: einerseits in die sogenannte Frontend-, andererseits in die sogenannte Backendfertigung. Für letztere ist Malaysia ein wichtiger Knotenpunkt in der globalen Halbleiterlieferkette. Das Land deckt schätzungsweise rund 13 Prozent der weltweiten Backend-Produktion ab. Laut offizieller Angaben hat der Bundesstaat Penang in den letzten Jahren mehr als fünf Prozent des weltweiten Halbeiterumsatzes erwirtschaftet. „Das neue Testzentrum in Penang rückt unseren Fertigungsverbund näher an die Backendfertigung sowie an die Kunden des für uns wichtigen asiatischen Marktes heran. Dadurch verkürzen wir Lieferzeiten sowie -wege und stärken unsere Wettbewerbsfähigkeit“, erklärt Dr. Markus Heyn, Bosch-Geschäftsführer und Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility. Bosch betreibt eines der modernsten Testzentren in Südostasien Das Anbringen und Strukturieren der eigentlichen Schaltkreise auf die Wafer-Scheiben erfolgt im Frontend; bei Bosch findet das derzeit etwa in den Reinräumen der Halbleiterfabriken in Reutlingen und Dresden statt. In den Backendprozessen werden dann die einzelnen Chips aus den Wafern getrennt, montiert und getestet. Die Endprüfung seiner Halbleiter führt Bosch derzeit zum Großteil in Reutlingen, Suzhou, China, und Hatvan, Ungarn, durch. Jetzt kommt in Penang, Malaysia, ein neues Testzentrum hinzu. Die vollvernetzte Fabrik gehört zu den modernsten Halbleiter-Testzentren in Südostasien. Hier wird Bosch ab sofort Halbleiter testen, die das Unternehmen unter anderem in seinem Frontend in Dresden fertigt. „Mit unserem neuen Testzentrum in Penang vervollständigen wir unsere interne Prozesskette insbesondere für die Halbleiter aus Dresden“, erklärt Markus Heyn. Bosch investiert weiter in sein Halbleitergeschäft Bosch verfolgt mit seinem Halbleitergeschäft eine globale Wachstumsstrategie. Das Unternehmen will in den nächsten drei Jahren im Rahmen seines eigenen Investitionsplans und innerhalb des europäischen Förderprogramms IPCEI Mikroelektronik und Kommunikationstechnologie („Important Project of Common European Interest on Microelectronics and Communication Technologies“) rund drei Milliarden Euro in Dresden und Reutlingen investieren. Nach der für noch in diesem Jahr erwarteten Übernahme von Teilen des Geschäfts von TSI Semiconductors in Roseville, Kalifornien, plant Bosch weitere rund 1,4 Milliarden Euro in die Umrüstung der Fabrik auf modernste Fertigungsprozesse für Siliziumkarbid-Halbleiter zu investieren. Penang Factsheet

Bosch unterstützt mit Ladediensten den Hochlauf der Elektromobilität

21.03.2023

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Vernetzte Mobilität

Bosch unterstützt mit Ladediensten den Hochlauf der Elektromobilität

Stuttgart – Weltweit rollen immer mehr E-Autos auf den Straßen. Doch wie bequem lassen sich Stromer laden? Wie schnell finden sich freie Ladestationen? Und wie einfach lässt sich der Ladevorgang abrechnen? Damit steht und fällt der Erfolg der Elektromobilität – und somit auch das Erreichen der Klimaschutzziele. „E-Fahrzeuge unkompliziert laden zu können, mindert die Reichweitenangst und ist Voraussetzung für die breite Akzeptanz von E-Fahrzeugen. Ladedienste von Bosch bieten E-Autofahrerinnen und -fahrern einen einfachen Zugang zu einem der europaweit größten und stetig wachsenden Ladenetzwerke“, sagt Dr. Markus Heyn, Geschäftsführer und Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility Solutions der Robert Bosch GmbH. Über die Ladedienste von Bosch sind bereits heute rund 450 000 öffentlich zugängliche Ladepunkte in 30 europäischen Ländern verfügbar – es ist eines der größten Ladenetzwerke in Europa. Beim italienischen Autobauer Maserati sind die Bosch-Ladedienste nun erstmals im neuen E-Modell GranTurismo Folgore verfügbar – und das nicht nur in Europa, sondern im Laufe des Jahres 2023 auch im asiatisch-pazifischen Raum. Das Potenzial für Ladedienste ist groß: Bis 2030 geht Bosch davon aus, dass weltweit mehr als jedes dritte Neufahrzeug rein elektrisch fährt; in Europa sogar zwei von drei. 2035 soll jeder zweite neu zugelassene Pkw weltweit ein E-Auto sein. „Wir erwarten im Laufe der Dekade einen enormen Wachstumsschub für unser Geschäft mit Ladediensten – denn mit dem Hochlauf der Elektromobilität wächst auch der Bedarf an unkomplizierten und umfangreichen Ladelösungen. Davon profitieren wir“, ergänzt Heyn. Bosch geht davon aus, dass sein Geschäft mit Ladelösungen bis Ende des Jahrzehnts jährlich um über 50 Prozent zulegen wird. Bosch bietet seine Lösungen fürs Laden von E-Autos Fahrzeugherstellern und Unternehmen an. Die Ladedienste lassen sich flexibel und unkompliziert sowohl funktional als auch optisch in das „Look and Feel“ und Infotainment des jeweiligen Fahrzeugherstellers integrieren, sodass Fahr- und Ladeerlebnis in der individuellen Optik und Markenwelt des jeweiligen Herstellers bleiben können. Damit machen Bosch-Ladedienste die Elektromobilität noch alltagstauglicher. E-Fahrzeuge unkompliziert laden zu können, mindert die Reichweitenangst und ist Voraussetzung für die breite Akzeptanz von E-Fahrzeugen. Ladedienste von Bosch bieten E-Autofahrerinnen und -fahrern einen einfachen Zugang zu einem der europaweit größten und stetig wachsenden Ladenetzwerke ...sagt Dr. Markus Heyn, Geschäftsführer und Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility Solutions der Robert Bosch GmbH. Maserati Folgore GT mit Ladediensten von Bosch Bei Maserati sind die Bosch Ladedienste nun erstmals im kürzlich neu vorgestellten GranTurismo Folgore verfügbar. Einmal für die Dienste registriert, können sich Autofahrerinnen und -fahrer des GranTurismo Folgore Informationen der Ladepunkte in ihrem Navigationssystem oder in der App anzeigen lassen. Das Finden, Laden und Bezahlen ist damit nur wenige Klicks entfernt. So ist es etwa problemlos möglich, sich direkt zu freien Ladepunkten navigieren zu lassen oder sich auch Restaurants und Einkaufszentren in der Nähe anzeigen zu lassen. Darüber hinaus nimmt Bosch Nutzerinnen und Nutzern die lästige Recherchearbeit bei den Autostromtarifen ab und listet auf, welche Kosten und Nutzungsbedingungen an welchen Ladesäulen gelten. Die Abrechnung erfolgt automatisch über eine zuvor in der App hinterlegte Kreditkarte. Bosch-Ladedienste – mehr als nur fürs Strom Laden Neben den Ladediensten für E-Autofahrer- und Autofahrerinnen bietet Bosch auch Services für Ladestationsbetreiber an. Mit den Softwarediensten von Bosch können Ladestationsbetreiber ihre Ladepunkte aus der Ferne steuern, verwalten und auch in das Ladenetzwerk von Bosch integrieren. Hierfür schließt das Unternehmen Verträge mit den Ladesäulenbetreibern und sorgt für die technische Anbindung. Besonders erfreulich: Das Ladenetzwerk von Bosch wächst kontinuierlich weiter. Bis Mitte 2023 soll es rund 700 000 Ladepunkte in Europa, Nordamerika und im asiatisch-pazifischen Raum umfassen. „Mit unseren Ladediensten und unserem wachsenden Ladenetzwerk leisten wir einen entscheidenden Beitrag, um die Elektromobilität noch schneller zur Erfolgsgeschichte zu machen. Damit hilft Bosch auch, dass Deutschland seine Klimaschutzziele erreicht“, sagt Heyn.