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Bosch baut Thermomanagement-Programm für den Aftermarket umfassend aus

08.09.2026

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Mobility Aftermarket

Bosch baut Thermomanagement-Programm für den Aftermarket umfassend aus

Karlsruhe – Bosch erweitert sein Angebot im Bereich Thermomanagement für den Ersatzteilmarkt signifikant. Mit der Aufnahme komplett neuer Produktgruppen sowie der Erweiterung des bestehenden Portfolios stärkt Bosch seine Position als umfassender Systemanbieter für Werkstätten. Ziel ist es, Betrieben für eine wachsende Zahl an Reparaturfällen im Umfeld thermischer Systeme eine noch breitere und tiefere Auswahl an Ersatzteilen in bewährter Bosch-Qualität aus einer Hand zu bieten.Erweiterung um neue Produktgruppen Das Thermomanagement im Fahrzeug sorgt dafür, dass alle Komponenten im optimalen Temperaturbereich arbeiten und gleichzeitig ein angenehmes Klima für die Insassen herrscht. Aufbauend auf fundierten Kenntnissen über thermische Systeme in Fahrzeugen sowie jahrzehntelanger Entwicklungs- und Fertigungserfahrung ergänzt Bosch sein bestehendes Angebot ab dem ersten Quartal 2027 um Kühler, Ölkühler, Ladeluftkühler und Innenraum-Wärmetauscher. Das neue Sortiment wird zunächst mit ca. 1.000 Sachnummern für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge in der bewährten Bosch-Qualität verfügbar sein und sukzessive weiter ausgebaut. Die Produkte sind in verschiedenen Ausführungen verfügbar, passend für die jeweilige Applikation im Fahrzeug – beispielsweise Ölkühler mit und ohne Filter oder Kühler mit und ohne Ölkühler – und decken damit einen großen Teil der gängigsten Fahrzeuge in Europa ab. Um Werkstätten den Einbau zu erleichtern, wird ein großer Teil des Sortiments mit den passenden O-Ringen und dem entsprechenden Zubehör ausgeliefert. Neue Wasserpumpen für bedarfsgerechte Reparaturen Als eine weitere Ergänzung des Thermomanagement-Programms führt Bosch Ende 2026 die elektrische Hauptwasserpumpe ein. Während die bereits im Bosch-Portfolio etablierte elektrische Zusatzwasserpumpe sowohl in Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren als auch in Elektrofahrzeugen die unterschiedlichen Kühlwasserkreisläufe unterstützt, ist die Hauptwasserpumpe für die grundlegende und betriebssichere Motorkühlung zuständig. Ihr vom Motor unabhängiger Betrieb ermöglicht insbesondere in modernen Antrieben, einschließlich Hybrid- und Elektrofahrzeugen, eine optimierte Kühlleistung. Das Sortiment umfasst 12 Sachnummern für die gängigen Pkw-Modelle der Marken BMW, Mercedes-Benz und Toyota. Dabei entsprechen alle Produkte der Erstausrüstungsqualität und stellen so eine zuverlässige Funktion und lange Lebensdauer sicher. Um Werkstätten zudem mehr Flexibilität bei der Reparatur von riemengetriebenen Systemen zu ermöglichen, ist die mechanische Wasserpumpe zukünftig auch als Einzelteil erhältlich – zusätzlich zum bekannten Riemen-Kit inklusive Wasserpumpe. Ab Ende des dritten Quartals 2026 sind 70 Sachnummern für den Steuertrieb verfügbar. Anfang 2027 folgen rund 120 weitere Sachnummern, davon ca. 40 für den Steuertrieb und ca. 80 für den Nebenantrieb. Damit deckt Bosch einen großen Teil des europäischen Fahrzeugbestands ab. Programm für Klimakomponenten wird weiter ausgebaut Besonders stark wächst das erst Anfang 2024 eingeführte Programm an Klimakomponenten. Ab Anfang 2027 erweitern hier rund 500 neue Sachnummern das Angebot – von Kompressoren und Kondensatoren bis hin zu Trocknern, Verdampfern und Expansionsventilen. Dies erhöht beispielsweise die europäische Fahrzeugparkabdeckung bei Kondensatoren auf über 90 Prozent. Ein Highlight, das die Kompetenz für moderne Antriebe unterstreicht, ist ein neuer Trockner für verschiedene Tesla-Modelle. Für eine einfache und fachgerechte Montage werden alle Klimakomponenten mit den passenden O-Ringen geliefert. Strenge Dauerlauftests, Dichtheits- und Korrosionsprüfungen sichern dabei die zuverlässige Leistung und hohe Lebensdauer der Teile. Kontinuierlicher Ausbau des bestehenden Angebots Auch das bestehende Portfolio wird kontinuierlich an die Bedürfnisse der Werkstätten angepasst. Im Bereich Innenraumgebläse erweitert Bosch Ende 2026 das Programm um 20 neue Sachnummern. Die neuen Gebläse sind für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge der Marken VW, Renault, BMW und Peugeot im europäischen Markt erhältlich. Bei den Motorkühlgebläsen wird das Angebot ab Anfang 2027 ebenso um zehn weitere Sachnummern für gängige Modelle der Marken VW, Renault und Peugeot erweitert. Die Qualitäts-Ersatzteile für den freien Werkstattmarkt eignen sich für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge. Beide Programme werden konsequent weiter ausgebaut, um den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden. Umfassende Systemkompetenz und breites Sortiment aus einer Hand Mit dem Ausbau und der Erweiterung des Bereichs Thermomanagement stellt Bosch sicher, dass Werkstätten im Service- und Reparaturfall auf ein noch umfangreicheres Programm im Bereich Thermomanagement eines erfahrenen Partners zugreifen können. „Unser Anspruch ist es, Werkstätten als starker und zuverlässiger Partner zur Seite zu stehen. Deshalb bauen wir unser Thermomanagement-Programm konsequent weiter aus. Das ist gerade mit Blick auf die Elektromobilität entscheidend, denn ein intelligentes Thermomanagement ist der Schlüssel für die Leistung und Lebensdauer zukünftiger Fahrzeuggenerationen. Mit unserem erweiterten Portfolio schärfen wir unsere Kompetenz und unterstützen Werkstätten bei den Anforderungen zukünftiger Fahrzeuggenerationen“, sagt Carsten Kopp, Mitglied des Bereichsvorstands Bosch Mobility Aftermarket mit Zuständigkeit für Entwicklung und Produktbereiche. Das gesamte Angebot steht den Werkstätten über die üblichen Vertriebswege zur Verfügung. Alle neu aufgenommenen Produkte sind sowohl in der Diagnosesoftware ESI[tronic] von Bosch als auch im elektronischen Teilekatalog TecDoc gelistet.

100 Jahre Bosch-Wischersysteme: Eine Erfolgsgeschichte mit klarer Sicht in die Z ...

08.09.2026

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Mobility Aftermarket

100 Jahre Bosch-Wischersysteme: Eine Erfolgsgeschichte mit klarer Sicht in die Z ...

Karlsruhe – Im Jahr 1926 sorgte Bosch mit dem ersten elektrischen Scheibenwischer für eine Revolution bei der Fahrsicherheit. 100 Jahre später feiert das Unternehmen dieses bedeutende Jubiläum und blickt auf eine lange Geschichte wegweisender Innovationen zurück. Von der Einführung des Intervallwischens bis zum Aerotwin-Flachblattwischer hat Bosch die Entwicklung von Wischersystemen maßgeblich geprägt und die Standards für klare Sicht immer wieder neu definiert.Eine Zeitreise durch die Meilensteine der Wischtechnologie Die Geschichte der Bosch-Scheibenwischer ist eine Chronik des Fortschritts. Nach dem elektrischen Antrieb folgten Meilensteine wie die Entwicklung des Zweistoff-Wischgummis (1994), der die Reinigungsleistung erheblich verbesserte. Mit dem Bosch Aerotwin setzte das Unternehmen 2001 schließlich den neuen Standard für moderne Flachblattwischer, die heute bei den meisten Neufahrzeugen zur Erstausrüstung gehören. Ihre aerodynamische Bauweise mit einer maßgeschneiderten Evodium-Federschiene sorgt für einen optimalen Anpressdruck und eine lange Lebensdauer. „Die Erfindung des elektrischen Scheibenwischers durch Bosch 1926 war ein Quantensprung für die Verkehrssicherheit“, sagt Bart Robijns, Leiter Entwicklung Scheibenwischer bei Bosch. „Ein moderner Scheibenwischer ist zudem eine entscheidende Komponente im Fahrzeug: Insbesondere die neueste Generation von Elektrofahrzeugen stellt hohe Anforderungen an die akustische Performance. Gefragt sind Wischer mit maximaler Laufruhe und ohne störende Nebengeräusche. Zudem sind moderne Fahrerassistenzsysteme auf eine makellos saubere Scheibe angewiesen, damit Kameras und Sensoren das Fahrzeugumfeld jederzeit fehlerfrei erfassen können.“ Jubiläumskampagne feiert „Seit 100 Jahren das Wesentliche im Blick“ Als Highlight des Jubiläumsjahres startet Bosch eine umfassende Kommunikationskampagne, die offiziell mit der Leitmesse Automechanika beginnt. Unter dem Motto „Seit 100 Jahren das Wesentliche im Blick“ erzählt sie eine emotionale Geschichte, die Generationen verbindet und die Themen Familie, Fürsorge und Nostalgie in den Mittelpunkt rückt. Die Kampagne umfasst emotionale Videos, umfangreiche Social-Media-Aktivitäten sowie weitere attraktive Kommunikationsmaterialien, mit denen Werkstätten und Handel ihre Kunden gezielt ansprechen können. Damit bedankt sich Bosch bei seinen langjährigen Partnern für die erfolgreiche Zusammenarbeit und setzt zugleich ein Zeichen für die Fortsetzung dieser Partnerschaften. Ausblick: Innovationen für die Mobilität von morgen Seit 100 Jahren prägt Innovationskraft den Antrieb der Bosch-Wischersysteme. Mit wegweisenden Technologien gestaltet das Unternehmen globale Trends aktiv mit und bietet maßgeschneiderte Lösungen für die Erstausrüstung (OE) sowie den Aftermarket. Ein aktuelles Beispiel ist das Aerotwin J.E.T-Blade für Nutzfahrzeuge: Die Technologie bringt Waschflüssigkeit über im Wischer integrierte Düsen direkt vor das Wischblatt, reduziert so den störenden Sprühnebel und verbessert die Sicht unmittelbar. Flottenbetreiber profitieren von maximaler Zuverlässigkeit, während Werkstätten durch vormontierte Adapter Zeit bei der Montage sparen.

Nachgefertigte ABS-Sensoren von Bosch sichern Mobilität historischer Fahrzeuge

08.09.2026

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Mobility Aftermarket

Nachgefertigte ABS-Sensoren von Bosch sichern Mobilität historischer Fahrzeuge

Karlsruhe – Bosch Classic, die Sparte für Old- und Youngtimer von Bosch, präsentiert auf der Automechanika in Frankfurt vom 8. bis 12. September 2026 nachgefertigte Raddrehzahlsensoren für frühe ABS-Systeme. Mit der Wiederaufnahme der Produktion schließt Bosch Classic eine langjährige Versorgungslücke auf dem Ersatzteilmarkt und unterstützt Besitzer historischer Fahrzeuge sowie spezialisierte Werkstätten bei der Instandsetzung und dem Erhalt klassischer Automobile. Die Nachfertigung zählt zu den derzeit wichtigsten Ersatzteilprojekten von Bosch Classic.Die Raddrehzahlsensoren sind ein zentraler Bestandteil der von Bosch entwickelten ersten ABS-Generationen. Für zahlreiche Fahrzeuge, insbesondere der Baujahre 1982 bis 1997, waren passende Ersatzsensoren über einen längeren Zeitraum nicht mehr verfügbar. Bosch Classic hat deshalb die Nachfertigung ausgewählter Sensoren auf Basis der ursprünglichen Spezifikationen gestartet. Die neuen Ersatzteile ermöglichen es Fahrzeughaltern und Werkstätten, ABS-Systeme historischer Fahrzeuge fachgerecht instand zu setzen und die Fahrzeuge weiterhin möglichst originalgetreu zu erhalten. Das Programm wird in den kommenden Monaten schrittweise erweitert. Die bereits verfügbaren Sachnummern sind auf der Internetseite von Bosch Classic unter folgendem Hyperlink gelistet: raddrehzahlsensor_2026.pdf Classic Alliance bringt Fachpublikum und Oldtimer-Kompetenz zusammen Bosch Classic engagiert sich zudem als Partner in der neuen Classic Alliance, mit der die Automechanika den Automotive Aftermarket und die internationale Oldtimer-Szene stärker vernetzen möchte. Das neue B2B-Netzwerk bietet Werkstätten, Restaurierungsbetrieben und weiteren Marktteilnehmern eine Plattform für fachlichen Austausch und den Zugang zu spezialisiertem Know-how rund um historische Fahrzeuge. Dazu Michael Mack, Leiter Bosch Classic: „Wir sehen in dem entstehenden B2B Classic Car-Netzwerk gute Möglichkeiten, Produktportfolio und Dienstleistungen von Bosch Classic einem internationalen Fachpublikum präsentieren zu können.“ Darüber hinaus ist Bosch Classic auf dem Bosch-Stand in Halle 9 vertreten und informiert über sein Angebot an Ersatzteilen, Dienstleistungen und technischer Unterstützung für historische Fahrzeuge. Seit vielen Jahren engagiert sich Bosch Classic für den Erhalt historischer Fahrzeuge und unterstützt die wachsende Zahl von Young- und Oldtimer-Enthusiasten mit technischem Know-how, Original- und Nachfertigungsteilen sowie einem umfangreichen Archiv historischer Dokumentationen. Die Bosch Classic Services – ein Netzwerk aus rund 50 Betrieben in Deutschland, Österreich und der Schweiz – bieten spezialisiertes Know-how sowie geeignete Werkzeuge und Geräte für Wartungs-, Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an Young- und Oldtimern. Fahrzeugbesitzer profitieren dabei von qualifizierten Ansprechpartnern für die fachgerechte Betreuung ihrer historischen Fahrzeuge.

Automechanika 2026: Bosch begleitet Werkstätten erfolgreich auf dem Weg in die M ...

08.09.2026

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Mobility Aftermarket

Automechanika 2026: Bosch begleitet Werkstätten erfolgreich auf dem Weg in die M ...

Frankfurt am Main – Die Mobilität befindet sich im Wandel. Neue Fahrzeugtechnologien, softwarebasierte Systeme und künstliche Intelligenz verändern den Werkstattalltag. Gleichzeitig eröffnen sie Werkstätten neue Möglichkeiten, ihr Leistungsangebot auszubauen, effizienter zu arbeiten und zusätzliche Geschäftsfelder zu erschließen. Bosch unterstützt Werkstätten mit einem ganzheitlichen Systemansatz dabei, diese Chancen erfolgreich zu nutzen.Unter dem Leitmotiv „Master the job every day“, das den Messeauftritt auf der Automechanika prägt, zeigt Bosch, wie technologische Kompetenz, digitale Vernetzung und partnerschaftliche Zusammenarbeit Werkstätten befähigt, ihre aktuellen und zukünftigen Aufgaben zu meistern. Dafür führt Bosch Erstausrüstungskompetenz, Fahrzeugdiagnose, Ersatzteile, Werkstattausrüstung, Trainings und digitale Services in einem integrierten Gesamtsystem zusammen. Auf diesem Weg entstehen Lösungen, die Werkstätten im Alltag entlasten, Prozesse vereinfachen und den wirtschaftlichen Erfolg nachhaltig unterstützen. „Die Mobilität verändert sich rasant. Unser Anspruch ist es, Werkstätten auf diesem Weg partnerschaftlich zu begleiten – nicht mit einzelnen Produkten, sondern mit einem intelligent vernetzten Gesamtsystem, das ihnen dabei hilft, heute erfolgreich zu arbeiten und die Chancen der Mobilität von morgen wirtschaftlich zu nutzen“, sagt Rupert Hoellbacher, Vorsitzender des Bereichsvorstands Bosch Mobility Aftermarket. Künstliche Intelligenz schafft mehr Effizienz im Werkstattalltag Wie Bosch künstliche Intelligenz gezielt zur Steigerung der Produktivität in Werkstätten einsetzt, zeigt die neue Generation der Diagnosesoftware ESI[tronic] mit integriertem KI-Assistenten. Der intelligente Assistent analysiert Diagnosedaten, greift auf Reparaturanleitungen und Originaldokumente der Fahrzeughersteller zu und schlägt passende Lösungswege vor. So gelangen Werkstattmitarbeitende schneller zur richtigen Diagnose und können sich auf das konzentrieren, worauf es ankommt – die Reparatur des Fahrzeugs. Damit reduziert Bosch die Komplexität moderner Fahrzeuge und unterstützt Werkstätten dabei, Diagnose- und Reparaturprozesse effizienter zu gestalten. Das Potenzial der Diagnosesoftware ESI[tronic] mit integriertem KI-Assistenten, die Effizienz in Werkstätten nachhaltig zu steigern, würdigte auch die internationale Fachjury der Automechanika: Direkt zu Messebeginn wurde die Lösung mit dem Innovation Award 2026 in der Kategorie „AI Solutions & Digitalisation“ ausgezeichnet. Werkstattlösungen für alle Antriebstechnologien Bosch unterstützt Werkstätten unabhängig davon, welche Antriebstechnologie ihre Kunden nutzen. Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor bleiben auf absehbare Zeit ein wichtiger Bestandteil des Werkstattgeschäfts, gleichzeitig wächst die Bedeutung elektrifizierter Fahrzeuge weiter. Deshalb verfolgt Bosch einen technologieoffenen Ansatz und bietet Werkstätten Lösungen, mit denen sie heutige Reparaturfälle wirtschaftlich bearbeiten und sich zugleich auf neue Anforderungen vorbereiten können. Im Bereich Diesel-Service beschleunigt der in Frankfurt neu vorgestellte Prüfstand DCP 800 (Diagnostic Common-Rail Pump) die Prüfung von Common-Rail-Hochdruckpumpen und unterstützt Werkstätten dabei, Fahrzeuge schneller wieder einsatzbereit zu machen. Gleichzeitig baut Bosch sein Thermomanagement-Portfolio umfassend aus und bietet Werkstätten künftig noch mehr Komponenten aus einer Hand – für moderne Kühl- und Klimasysteme vom Verbrenner bis zum Elektrofahrzeug. Partnerschaft schafft Wettbewerbsvorteile Neben innovativen Technologien sind starke Partnerschaften ein entscheidender Erfolgsfaktor für Werkstätten. Mit verschiedenen Werkstattkonzepten wie Bosch Car Service und AutoCrew verbindet Bosch moderne Werkstattausrüstung, Diagnosesoftware, Trainings, technische Informationen und eine starke internationale Marke zu einem umfassenden Partnerangebot. Werkstätten erhalten Zugang zu aktuellem Technologiewissen, profitieren vom Erfahrungsaustausch innerhalb eines starken Netzwerks und können ihr Leistungsangebot kontinuierlich weiterentwickeln. Zusätzliche Geschäftsmöglichkeiten entstehen auch im Flottengeschäft. Mit datenbasierten Services unterstützt Bosch Flottenbetreiber dabei, Wartungsbedarfe frühzeitig zu erkennen, Standzeiten zu reduzieren und Serviceprozesse besser planbar zu machen. Für Werkstätten entstehen daraus wiederkehrende Serviceanlässe, eine bessere Auslastung und zusätzliche Erlöspotenziale. So stärkt Bosch die Wettbewerbsfähigkeit von Flottenbetreibern und freien Werkstätten und begleitet sie als Partner langfristig in einem zunehmend komplexen Marktumfeld. Ein starkes Portfolio für die Werkstatt von heute und morgen Als Erstausrüster bringt Bosch neue Fahrzeugtechnologien frühzeitig in den Aftermarket und entwickelt sein Ersatzteilportfolio kontinuierlich weiter. Ziel ist es, Werkstätten bei jedem Reparaturfall mit den passenden Produkten, Daten und Services zu unterstützen. Das gilt auch für das Nutzfahrzeuggeschäft. Auf der Automechanika präsentiert Bosch zahlreiche Portfolioerweiterungen für aktuelle Fahrzeuggenerationen – von neuen Ersatzteilen über Diagnoselösungen bis hin zu Werkstattausrüstung. Gemeinsam mit ESI[tronic] Truck und Off-Highway unterstützt Bosch Werkstätten dabei, Wartungs- und Reparaturarbeiten effizient durchzuführen und die Einsatzbereitschaft von Nutzfahrzeugen nachhaltig zu sichern. Nachhaltigkeit wird zum wirtschaftlichen Erfolgsfaktor Nachhaltigkeit ist für Bosch weit mehr als ein Umweltziel. Sie eröffnet Werkstätten neue Geschäftsmöglichkeiten und stärkt gleichzeitig ihre Wettbewerbsfähigkeit. „Nachhaltigkeit entscheidet sich im Aftermarket nicht in abstrakten Konzepten, sondern im konkreten Reparaturfall. Wenn wir Komponenten wiederaufbereiten, Fahrzeuglebenszyklen verlängern und wirtschaftlich attraktive Reparaturen für Fahrzeugbesitzer ermöglichen, schonen wir Ressourcen und schaffen zugleich neue Geschäftschancen für Werkstätten. Genau darin liegt die Stärke der Kreislaufwirtschaft: Sie verbindet ökologische Verantwortung mit wirtschaftlichem Nutzen für unsere Partner im Markt“, sagt Carsten Kopp, Mitglied des Bereichsvorstands Bosch Mobility Aftermarket und zuständig für das Thema Nachhaltigkeit. Mit Programmen wie Bosch eXchange führt das Unternehmen wiederaufbereitete Komponenten in Erstausrüstungsqualität zurück in den Markt. Diesen Ansatz will Bosch künftig gemeinsam mit starken Partnern weiterentwickeln. Dazu haben Bosch und PreZero auf der Automechanika eine strategische Zusammenarbeit zur Stärkung der Kreislaufwirtschaft und europäischer Stoffkreisläufe bekannt gegeben. Ziel ist es, wertvolle Komponenten und Rohstoffe möglichst lange im europäischen Wirtschaftskreislauf zu halten und den Second-Life-Ansatz für Fahrzeugkomponenten weiter auszubauen. Im Prozess der Fahrzeugverwertung verbindet Bosch seine Kompetenz in Diagnose und Remanufacturing mit dem Wertstoffmanagement und der Logistikinfrastruktur von PreZero. So sollen künftig datengestützte Entscheidungen dazu beitragen, Komponenten gezielter für Wiederverwendung, Wiederaufbereitung oder Recycling zu qualifizieren. Die Zusammenarbeit mit PreZero ist dabei ein Baustein des umfassenden Engagements von Bosch für die Kreislaufwirtschaft. Parallel entwickelt Bosch bestehende Programme und weitere Ansätze kontinuierlich weiter, um Komponenten und Materialien bestmöglich wiederzuverwerten und neue wirtschaftliche Potenziale für den Aftermarket zu erschließen. Bosch begleitet Fahrzeuge über den gesamten Lebenszyklus Die Stärke des Bosch-Portfolios zeigt sich über den gesamten Fahrzeuglebenszyklus hinweg. Während moderne Diagnose- und Werkstattlösungen freie Werkstätten auf zukünftige Fahrzeuggenerationen vorbereiten, unterstützt Bosch Classic Besitzer und spezialisierte Werkstätten dabei, historische Fahrzeuge langfristig instand zu halten. Mit neuen Ersatzteillösungen für frühe ABS-Systeme schließt Bosch Classic Versorgungslücken im Markt und trägt dazu bei, klassische Fahrzeuge möglichst originalgetreu zu erhalten. Gleichzeitig feiert Bosch auf der Automechanika 100 Jahre elektrische Scheibenwischersysteme. Das Jubiläum steht beispielhaft für die Innovationskraft des Unternehmens und die enge Verbindung zwischen Erstausrüstung und Aftermarket. Mit seinem Messeauftritt auf der Automechanika zeigt Bosch, wie leistungsfähige Technologien, Erstausrüstungskompetenz und starke Partnerschaften Werkstätten dabei unterstützen, die Mobilität von heute und morgen wirtschaftlich erfolgreich zu gestalten.

IAA Transportation 2026: Wie Bosch den Güterverkehr von heute und morgen bewegt

02.09.2026

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Mobility

IAA Transportation 2026: Wie Bosch den Güterverkehr von heute und morgen bewegt

Stuttgart – Bosch gestaltet den Wandel zum softwaredefinierten Nutzfahrzeug mit einem breiten Technologieportfolio für Antriebe, Thermomanagement, Fahrwerk, Automatisierung, Vernetzung und digitale Services. Die Neuentwicklungen von Bosch unterstützen Fahrzeughersteller und Flottenbetreiber bei der Bewältigung der drängendsten Herausforderungen der Branche, von der Defossilisierung über die Verkehrssicherheit bis hin zur steigenden Software- und Systemkomplexität moderner Nutzfahrzeuge.Als Systempartner liefert das Unternehmen maßgeschneiderte Lösungen, die sowohl die Hardware im Fahrzeug als auch die digitale Steuerung mittels Software und künstlicher Intelligenz umfassen. Im Mai 2026 hat Bosch bekannt gegeben, gemeinsam mit den beiden Tochtergesellschaften Brakes India Private Limited (BIPL) und Wheels India Limited (WIL) der TSF Group bis Ende 2026 ein neues Joint Venture gründen zu wollen. Die Unternehmensgründung steht noch unter Vorbehalt behördlicher Genehmigungen. Mit dem neuen Gemeinschaftsunternehmen plant Bosch, sein Portfolio um smarte Aktuatoren für Drucklufterzeugung, Druckluftaufbereitung, Luftfederung und Parkbremsen zu erweitern. Ziel ist es, die Position des Unternehmens im Nutzfahrzeugsegment zu stärken und die Entwicklung softwaredefinierter Nutzfahrzeuge und vernetzter Transportlösungen weiter voranzutreiben. Bosch-Antriebstechnologien für weltweite Märkte Elektrischer Antrieb: Leichte als auch schwere Nutzfahrzeuge elektrifiziert Bosch von einzelnen Komponenten bis hin zu Systemlösungen. Die neue Rigid eAxle integriert Kernkomponenten des elektrischen Antriebsstrangs wie E-Motor und Getriebe in einer Starrachse für Nutzfahrzeuge von 18 bis 49 Tonnen. Sie senkt das Gewicht und arbeitet zudem effizienter als ein herkömmlicher elektrischer Zentralantrieb. Zusammen mit Siliziumkarbid-Invertern, die einen Wirkungsgrad von bis zu 99 Prozent aufweisen, reduziert die Rigid eAxle die Betriebskosten im Güterverkehr spürbar. Ein globales Produktions- und Liefernetzwerk stellt zudem die zuverlässige Belieferung aller relevanten Märkte direkt vor Ort sicher. Hochvolt-Motorgebläse: Ein effizientes Thermomanagement ist entscheidend für Reichweite und Leistungsfähigkeit elektrischer Nutzfahrzeuge. Bosch präsentiert hierfür ein neues Hochvolt-Gebläsemodul für 800-Volt-Architekturen , welches das Unternehmen speziell für elektrische Nutzfahrzeuge und Off-Highway-Anwendungen entwickelt hat. Die Lösung unterstützt eine bedarfsgerechte Kühlung wichtiger Fahrzeugkomponenten, reduziert den Energieverbrauch und trägt damit zur Steigerung von Reichweite und Effizienz bei. Brennstoffzellen-Systeme für Busse und Lkw: Als lokal emissionsfreier Antrieb für Nutzfahrzeuge erzeugt die Brennstoffzelle aus Wasserstoff und Sauerstoff Wasser und Strom. Im Vergleich zum rein batterieelektrischen Antrieb punktet diese Technologie mit einem geringeren Systemgewicht, höheren Reichweiten und kurzen Betankungszeiten. Das Bosch-Portfolio kompakter, hochintegrierter Brennstoffzellen-Systeme deckt ein Leistungsspektrum von 100 bis 300 Kilowatt ab. Damit lassen sich Stadtbusse, Fernverkehrs-Lkw sowie stationäre Anwendungen betreiben. Wasserstoffmotor als Antriebsalternative: Bosch liefert seit 2025 für diverse Testfahrzeuge und -flotten weltweit unter anderem Injektoren, Steuergeräte und Sensoren für die Direkt- und Saugrohreinspritzung sowie Komponenten für H 2 -Tanksysteme. Weil diese Antriebslösung auf etablierten Architekturen aufbaut, können Fahrzeughersteller auf bestehende Entwicklungs- und Fertigungslinien zurückgreifen. Zudem schont der Wasserstoffmotor Ressourcen, da er kaum beschaffungskritische Rohstoffe wie seltene Erden oder Edelmetalle benötigt. Darüber hinaus bietet Bosch Lösungen für weitere alternative Kraftstoffe wie Natural Gas/Methan, Ethanol und Methanol an, die oftmals für einzelne Regionen oder Anwendungen entwickelt wurden. Der digitale CO 2 -Nachweis von Bosch: Bio- und strombasierte synthetische Kraftstoffe reduzieren den CO 2 -Ausstoß von Bestandsflotten und schwer elektrifizierbaren Nutzfahrzeugen. Flottenbetreibern, die regenerative Kraftstoffe wie hydriertes Pflanzenöl (HVO) einsetzen, stellt Bosch die cloudbasierte Software-Funktion Digital Fuel Twin bereit. Die Anwendung dokumentiert die Nutzung der alternativen Kraftstoffe und belegt die CO 2 -Einsparungen vollautomatisch. Sensorik und Connectivity für mehr Sicherheit im Lkw-Verkehr Integrierte Müdigkeitserkennung im Seitenspiegel: Um Unfälle durch Unaufmerksamkeit oder Ermüdung zu vermeiden, sind sensorbasierte Fahrerwarnsysteme seit Mitte 2026 für neu zugelassene Lkw gesetzlich vorgeschrieben. Bosch setzt die EU-Verordnung besonders effizient um: Eine Kamera, die im linken Bildschirm des digitalen Seitenspiegels von Bosch integriert ist, überwacht die Konzentration des Fahrers und erspart Herstellern den Einbau einer separaten Einheit. Zwei europäische Truck-Hersteller rüsten ihre Fahrzeuge bereits serienmäßig mit dieser Lösung aus, bei der aktuell noch ein separates Steuergerät die Bilddaten auswertet. Künftig übernimmt ein zentraler Domänenrechner diese Aufgabe. Sensordatenfusion direkt in der Kamera: Moderne Lkw nutzen bereits mehrere Video- und Radarsensoren zur Umfelderkennung. Die Multifunktionskamera MPC4 von Bosch ermöglicht erstmals die Datenfusion der vielen Umfeldsensoren in der Kamera. Im Vergleich zum Vorgängermodell verzwanzigfacht Bosch die Rechenleistung und verbessert mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) Assistenzsysteme wie die Fahrspurverlassenswarnung und den Notbremsassistenten. Das speziell auf Nutzfahrzeugbedingungen ausgelegte System startet 2027 in Serie. Radartechnologie mit eigener Chip-Architektur: Parallel zur Kamera führt Bosch 2027 den neuen Radarsensor der Generation 7 ein. Der Sensor nutzt Wave-Guide-Antennentechnologie und einen vom Unternehmen selbst gefertigten Rechenchip (System-on-Chip, SoC), während KI-Algorithmen die Signalqualität optimieren. Die Technik passt sich flexibel an verschiedene E/E-Architekturen an – von klassischen Domänensteuergeräten bis hin zu Hochleistungsrechnern, die den softwaredefinierten Truck der Zukunft ausmachen werden. Vorausschauendes Fahren und vereinfachter Zugang: Die Vernetzung der Nutzfahrzeuge mit der Cloud schafft neue Sicherheits- und Komfortfunktionen. So werten die Connected Map Services von Bosch Echtzeitdaten zu Unfällen, Geisterfahrern oder Aquaplaning aus, um Assistenzsysteme vorausschauend zu steuern. Das System Fleet Management Xtended Access wiederum regelt den Fahrzeugzugang per physischem Schlüssel sowie Smartphone-App. Der digitale Schlüssel vereinfacht die Fuhrpark-Disposition für Flottenmanager. Leistungsstarke Fahrzeugcomputer und Softwarelösungen Fahrzeugcomputer für softwaredefinierte Nutzfahrzeuge: Um die steigende Komplexität moderner Lkw zu beherrschen, entwickelt Bosch zentrale E/E-Architekturen mit leistungsstarken und skalierbaren Fahrzeugrechnern. Die Cockpit Integration Platform als Beispiel dafür bündelt sämtliche Funktionen für die Interaktion mit dem Fahrer – von der Bedienung des Infotainment-Systems bis hin zu weiteren Cockpit-Anwendungen. Für domänenübergreifende Funktionen bietet Bosch weitere Lösungen wie zum Beispiel die Vehicle Integration Platform , die Funktionen aus den Bereichen Motion, Energy und Body auf einer zentralen Rechnerplattform vereint. Diese Hochleistungsrechner ermöglichen den Übergang zum softwaredefinierten Nutzfahrzeug, indem sie schnelle Over-the-Air-Software-Updates und moderne Funktionen wie Secure Gateway und weitere Features on Demand unterstützen. Softwareplattform von ETAS für softwaredefinierte Nutzfahrzeuge: Die Vehicle Software Platform Suite der Bosch-Tochter ETAS bildet eine stabile und sichere Grundlage für die effiziente Entwicklung und das Management skalierbarer Fahrzeugsoftware. Sie basiert auf der Open-Source-Initiative Eclipse S-CORE und unterstützt sämtliche moderne Fahrzeugarchitekturen – von klassischen Steuergeräten bis hin zu Hochleistungsrechnern und Plattformen für assistiertes und automatisiertes Fahren. Sie versetzt Kunden in die Lage, effizient modernste Fahrzeugplattformen aufzubauen und innovative Funktionen schneller auf den Markt zu bringen. Diagnoselösung von ETAS: Die Bosch-Tochter ETAS präsentiert mit Next Generation Vehicle Health and Repair einen serviceorientierten Diagnoseansatz auf Basis des Standards ASAM SOVD. Das System führt Fahrzeugdaten, Diagnosefunktionen und Serviceinformationen zusammen, um komplexe Fehler in softwaredefinierten Nutzfahrzeugen schnell zu identifizieren. Werkstätten können Reparaturen dadurch gezielter planen und vorbereiten, Standzeiten reduzieren und die First-Time-Fix-Rate erhöhen – also Reparaturen bereits beim ersten Werkstattbesuch erfolgreich abschließen. Gleichzeitig fließen die gewonnenen Diagnosedaten direkt in Entwicklung und Qualitätssicherung zurück und tragen so zur kontinuierlichen Verbesserung der Fahrzeuge bei. Präzise Lenksysteme und Insassenschutz für Nutzfahrzeuge ServoE – vollelektrische Lenkung: Das elektromechanische Lenksystem ServoE von Bosch lenkt schwere Nutzfahrzeuge rein elektrisch und benötigt kein Öl, was die Montage im Werk erleichtert. Die bedarfsgerechte Leistungssteuerung Power-on-Demand senkt den Energieverbrauch des Fahrzeugs im Betrieb. Dank der redundanten Auslegung und einer cyber-sicheren Softwarearchitektur ermöglicht das System assistierte Lenkfunktionen bis hin zum automatisierten Fahren. Zudem ebnet die ServoE den Weg für zukünftige Steer-by-Wire-Lenktechnologien ohne mechanische Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern. Servotwin – elektrohydraulisches Lenksystem: Das elektrohydraulische Lenksystem Servotwin für schwere Nutzfahrzeuge verbindet eine hydraulische Servocom-Lenkung mit skalierbaren elektrischen Servo-Einheiten. Seine cyber-sichere Softwarearchitektur steuert Lenkunterstützungs- und Fahrerassistenzfunktionen auf SAE-Level 2 zuverlässig aus. Auf diese Weise erhöht Bosch den Fahrkomfort und die Sicherheit auf Langstrecken spürbar. Hinterachslenkung für geringeren Wendekreis: Das elektrohydraulische Hinterachslenksystem von Bosch lenkt als eigenständiges Power-on-Demand-System bis zu drei oder mehr Vor- und Nachlaufachsen von schweren Nutzfahrzeugen. Die zusätzliche Achslenkung verringert den Wendekreis und schont die Reifen vor vorzeitigem Verschleiß. Aufgrund der kompakten Bauweise passt das System in alle gängigen Antriebskonzepte und Trailer-Anwendungen. Kompakte und reibungsarme Lenkwelle: Die modulare Lenkwelle verbindet das Lenkgetriebe mit der Lenksäule in Bussen sowie mittelschweren und schweren Nutzfahrzeugen. Die mechanische Komponente gleicht Relativbewegungen zwischen Fahrerkabine und Fahrgestell während der Fahrt vollständig aus, ohne das Lenkverhalten zu beeinflussen. Zudem punktet das gewichtsoptimierte Bauteil mit einer sehr kompakten Bauweise und minimaler innerer Reibung. Airbag-Steuergeräte für erhöhte Insassensicherheit: Bosch schützt die Insassen schwerer Nutzfahrzeuge bei Kollisionen mit einem speziell auf dieses Marktsegment zugeschnittenen Airbag-System. In elektrifizierten Nutzfahrzeugen sorgt das 24-Volt-System dafür, dass bei einem Unfall die Hochvoltbatterie automatisch vom Bordnetz getrennt wird. Dadurch werden Insassen wie auch Rettungskräfte vor Gefahren wie Stromschlägen oder Bränden geschützt. Das Steuergerät erfasst zudem Unfalldaten im integrierten Ereignisspeicher (Event Data Recorder) und leitet Crash-Informationen in Echtzeit über das Protokoll J1939 an das fahrzeuginterne Netzwerk weiter.

SMM 2026: Bosch präsentiert Einspritztechnik für zukunftsfähige Großmotoren

01.09.2026

Pressemeldung

Mobility

SMM 2026: Bosch präsentiert Einspritztechnik für zukunftsfähige Großmotoren

Stuttgart / Hamburg – Schiffe sichern rund 80 Prozent des internationalen Warenverkehrs. Doch sie verursachen auch zwei bis drei Prozent aller menschengemachten CO 2 -Emissionen weltweit. Bosch als ein führender Zulieferer für Einspritzsysteme von Schiffsmotoren entwickelt zusammen mit Partnern Lösungen, um regenerative Kraftstoffe künftig effizient und zuverlässig in Schiffen nutzbar zu machen. Damit leistet Bosch einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der ambitionierten Klimaziele der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO) auf dem Weg zu Netto-Null Treibhausgasemissionen bis 2050. Das Technologieunternehmen zeigt auf der internationalen Messe SMM in Hamburg einen neuen Injektor für alternative Kraftstoffe, der sich sowohl für flüssige als auch für gasförmige Kraftstoffe nutzen lässt. „Der Schiffsmarkt wird in den kommenden Jahren weiter wachsen, gleichzeitig soll die Umweltbelastung drastisch sinken“, sagt Dr. Stefan Schenk, im Bosch-Geschäftsbereich Power Solutions verantwortlich für den Produktbereich Large Engines. „Um nachhaltige Kraftstoffe wirklich in der Schifffahrt zu etablieren, müssen Politik, Kraftstoffindustrie, Schiffsbauer und Reeder weltweit an einem Strang ziehen.“Den Prognosen der UN-Handels- und Entwicklungskonferenz UNCTAD zufolge wird der weltweite Seeverkehr bis 2030 um durchschnittlich rund zwei Prozent pro Jahr wachsen. Weitere langfristige Szenarien des International Transport Forum gehen parallel davon aus, dass sich die globale Güterverkehrsleistung von 2019 bis 2050 annähernd verdoppeln könnte. Die Schifffahrt bleibt dabei der mit Abstand wichtigste Verkehrsträger des globalen Handels. „Der Markt für klimafreundliche Schiffsantriebe wird in den kommenden Jahren dynamisch wachsen“, so Schenk. Mehr Nachhaltigkeit in maritimen Anwendungen – und darüber hinaus Aktuelle Einspritzsysteme von Bosch arbeiten bislang meist mit Diesel oder dieselbasierten Kraftstoffen und werden überwiegend in mittelschnell- und schnelllaufenden Großmotoren eingesetzt. Diese sind beispielsweise in Fähren, Schleppern, Yachten oder in Generatoren für die Onboard-Stromversorgung bei großen Containerschiffen und Frachtern zu finden. Bereits heute sind die Bosch-Komponenten für die Nutzung von Drop-in-Kraftstoffen wie Biodiesel und paraffinischem Diesel geeignet. So können sie schon jetzt bei entsprechender Betankung zur CO 2 -Einsparung beitragen. „Der Schwerpunkt unserer Entwicklung liegt mittlerweile auf Einspritz- und Einblaskomponenten für flüssige und gasförmige alternative Kraftstoffe“, sagt Schenk. Der neue Injektor von Bosch kann unter anderem mit Wasserstoff, Methanol, Ethanol und Ammoniak betrieben werden. Sein Design lässt sich je nach Applikation entsprechend anpassen. Er ist sowohl für die Saugrohreinspritzung als auch für Niederdruck-Direkteinspritzung nutzbar. Derzeit ist er bei asiatischen Kunden in der Erprobung. Entwicklungsthemen bei der Methanol-Nutzung sind beispielsweise angepasste Brennverfahren, eine sichere Kaltstartfähigkeit sowie Materialverträglichkeit und Verschleiß durch die veränderte Schmierfähigkeit. Denn ohne entsprechende Anpassung sind bestehende Erzeugnisse für Methanol- oder Ammoniakanwendung nicht geeignet. Zur gasförmigen Einblasung im Saugrohr von Erdgas, Wasserstoff oder Ammoniak bietet Bosch spezielle Einblasventile an. Neben maritimen Anwendungen kommt die Bosch-Technik unter anderem auch in stationären Großmotoren, Baumaschinen und Lokomotiven zum Einsatz. Millionen-Investitionen am Standort Hallein Um die Entwicklungen weiter voranzutreiben, hat Bosch kürzlich eine Methanol-Infrastruktur am Entwicklungsstandort Hallein/Österreich in Betrieb genommen und dafür einen zweistelligen Millionenbetrag investiert. Der Standort ist innerhalb der Bosch-Gruppe das weltweite Kompetenzzentrum für Großmotoren-Einspritzsysteme. „Für die Dekarbonisierung von Großmotoren braucht es technologische Vielfalt – insbesondere dort, wo Elektrifizierung an ihre Grenzen stößt und regenerative Kraftstoffe künftig eine wichtige Rolle spielen“, sagt Schenk. „Mit der neuen Methanol-Infrastruktur schaffen wir die Voraussetzungen, diese Technologien weiterzuentwickeln und für den Einsatz bei unseren Kunden zur Serienreife zu bringen.“

Bosch auf der IFA 2026: Intelligente Lösungen für mehr Wohlbefinden und Komfort

01.09.2026

Pressemeldung

Bosch Gruppe

Bosch auf der IFA 2026: Intelligente Lösungen für mehr Wohlbefinden und Komfort

Stuttgart / Berlin – Angesichts anhaltender Hitzewellen wächst der Wunsch nach ganzjährigem Wohnkomfort. Bosch präsentiert hierzu auf der IFA 2026 in Berlin seine neuesten Innovationen. Im Mittelpunkt stehen Lösungen für Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik, die durch intelligente Vernetzung und Digitalisierung den Wohnkomfort steigern, Energie einsparen und für mehr Wohlbefinden sorgen. Wärmepumpen, Klimageräte und Wellbeing-Produkte wie Luftreiniger liegen voll im Trend und sind im ersten Halbjahr 2026 bei der Bosch Home Comfort Group die am stärksten wachsende Segmente. Die Nachfrage wird dabei noch steigen: In Deutschland ist einer Umfrage 1 der Bosch Home Comfort Group zufolge nur gut jeder Dritte (38 Prozent) mit den eigenen Hitzeschutzmaßnahmen zufrieden. Fast die Hälfte der Befragten (47 Prozent) macht die Hitze zu schaffen, was sich in Schlafproblemen und Belastungen im Alltag auswirkt. In Deutschland, wo Klimaanlagen lange umstritten waren, wächst das Interesse: 54 Prozent der befragten Deutschen interessiert sich für die Anschaffung eines Klimageräts. Der Wunsch nach zuverlässiger Kühlung ist kein reiner Luxus mehr, sondern eine Frage von Wohlbefinden, Gesundheit und Lebensqualität.Nachfrageplus bei Klimageräten Klimageräte erlebten durch die Hitzewellen des diesjährigen Sommers einen sprunghaften, wetterbedingten Nachfrageschub. Ein kontinuierliches Nachfrageplus verzeichnet die Bosch Home Comfort Group seit längerem auch bei Luft-Luft-Wärmepumpen, die heizen und kühlen können. Der Absatz von Split-Klimageräten im deutschen Markt stieg dabei dem Fachverband Gebäude-Klima zufolge insgesamt von rund 260 000 Einheiten im Jahr 2023 auf rund 320 000 Einheiten im Jahr 2025. Insgesamt erwartet Bosch einen wachsenden Markt mit Klimatisierungslösungen. Nach Berechnungen der Internationalen Energieagentur aus dem Jahr 2018 erhöht ein globaler Temperaturanstieg um nur ein Grad Celsius bis 2050 den Bedarf an Kühlung weltweit bereits um 25 Prozent. Klimaforschende rechnen jedoch schon jetzt mit einer deutlich stärkeren Erderwärmung. Elektrifizierung des Gebäudebestands geht voran Perspektivisch gesehen wachsen Heizen und Kühlen technologisch immer mehr zusammen, was die Elektrifizierung des Gebäudebestands fördert. Ein Jahr nach der strategischen Übernahme des Heizungs-, Lüftungs- und Klimalösungsgeschäfts für Wohn- und kleine Gewerbegebäude von Johnson Controls und Hitachi hat die Bosch Home Comfort Group ihre Position als einer der größten Akteure im globalen HVAC-Markt gefestigt. Als Komplettanbieter konnte das Unternehmen neue Geschäftspotentiale erschließen und verfolgt konsequent eine auf Wachstum ausgelegte Strategie in all ihren Märken. So verkauft die Bosch Home Comfort Group über ein eigenes Niederlassungsnetz an 125 Standorten in den USA, Produkte und Ersatzteile der Marke York direkt an Installationsbetriebe. Die Wärmepumpe als Wachstumstreiber des deutschen Heizungsmarkts Positive Signale liefert der deutsche Heizungsmarkt, welcher im ersten Halbjahr 2026 gegenüber dem Vorjahreszeitraum zulegen konnte. Wachstumstreiber bleibt hierbei die Wärmepumpe: Nach Verbandszahlen des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) stieg im ersten Halbjahr 2026 der Absatz von Wärmepumpen um 40 Prozent auf 194 500 Einheiten. In Deutschland wird im Jahr 2026 laut dem Bundesverband Wärmepumpe (BWP) ein Absatz von 400 000 verkauften Geräten erwartet, eine deutliche Steigerung gegenüber früheren Prognosen. Die Bosch Home Comfort Group setzt ihre Produktoffensive auf der IFA mit gleich mehreren Neuheiten fort: Die Compress 8800i AW erreicht sehr hohe Vorlauftemperaturen und Heizleistungen und ist damit ideal für den Austausch alter Gas- oder Ölheizungen in Ein- und Mehrfamilienhäusern unter Beibehaltung vorhandener Heizkörper geeignet. Mit der Climate 6000iP präsentiert die Bosch Home Comfort Group ihr erstes Single-Split-Klimagerät, das vollständig auf das natürliche Kältemittel R290 ausgelegt ist. Der Luftreiniger Air 4000 wurde von Stiftung Warentest mehrfach als Testsieger ausgezeichnet. Die Tester loben den leisen Betrieb und geringen Stromverbrauch. Wärmepumpen mit Bosch Smart Home Thermostaten vernetzbar Auch Bosch Smart Home präsentiert zur IFA-Neuheiten, für mehr Komfort und Effizienz zuhause. Eine optimierte Wärmeverteilung ist jetzt mit den smarten Heizkörper-Thermostaten II [+M] möglich. Diese automatisieren den hydraulischen Abgleich und sorgen für ein gleichmäßiges Wohlfühlklima im ganzen Haus bei effizienterem Energieeinsatz. Durch die smarte Vernetzung von Bosch- und Buderus-Wärmepumpen mit Bosch Smart Home Thermostaten wird zudem die Wärmeerzeugung bedarfsgerecht gesteuert: Wärme wird durch die Wärmepumpe nur dann erzeugt, wenn sie in den Räumen tatsächlich benötigt wird, was den Energieverbrauch reduziert. Im Sommer können kompatible Wärmepumpen über die Fußbodenheizung sogar aktiv kühlen. „Always on“: Alle Wärmepumpen von Bosch sind vernetzbar Bosch treibt die Digitalisierung nicht nur für Endkunden, sondern auch für seine Fachpartner voran. Bereits jetzt ist jede Wärmepumpe der Bosch Home Comfort Group vernetzbar. Insgesamt hat das Unternehmen weltweit mehr als zwei Millionen vernetzbare Produkte in den Markt gebracht. Buderus, eine Marke der Bosch Home Comfort Group, hat mit „AskBuderus Pro“ einen KI-basierten Assistenten für Heizungsfachfirmen und Installateure entwickelt. Die Plattform liefert rund um die Uhr schnelle, präzise und praxisorientierte Antworten auf technische Fragen zu Planung, Installation, Wartung, Hydraulik, Regelungstechnik und Systemintegration – und hilft Fachpartnern bei der täglichen Arbeit. Künstliche Intelligenz hat das Potential, Betriebsmodelle von Wärmepumpen komplett zu verändern und neue Geschäftsmodelle wie intelligentes Energiemanagement massiv zu beschleunigen. Diese Chancen der Digitalisierung will Bosch konsequent nutzen. In der Bosch Factory of Quality zeigt Bosch Hausgeräte zudem Produkte und Lösungen, die einen echten Mehrwert liefern und mit langanhaltender Qualität – darunter Produktneuheiten bei Groß- und Kleingeräten. Besuchen Sie Bosch auf der IFA 2026 in Halle 1.1 am Stand 101 und 102 und erleben Sie die Neuheiten von der Bosch Home Comfort Group, Bosch Smart Home und BSH Hausgeräte. 1 Insgesamt wurden 2 097 Privatpersonen in sieben europäischen Ländern – darunter Deutschland, Italien, Spanien, Bulgarien, Schweden, die Türkei und Frankreich – befragt.

Umfrage zur Sommerhitze: Fast die Hälfte der befragten Europäer fühlt sich stark ...

31.08.2026

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Bosch Gruppe

Umfrage zur Sommerhitze: Fast die Hälfte der befragten Europäer fühlt sich stark ...

Wetzlar – Ein Jahr nach der strategischen Erweiterung des Klimageschäfts hat die Bosch Home Comfort Group eine Verbraucherbefragung durchgeführt. Insgesamt wurden 2 097 Privatpersonen aus Deutschland, Italien, Spanien, Bulgarien, Schweden, der Türkei und Frankreich zu ihrer Wahrnehmung der anhaltenden Sommerhitze befragt. 1Hitzewellen belasten Alltag und Leistungsfähigkeit Fast die Hälfte der Befragten (46 Prozent) in den untersuchten Ländern fühlt sich durch die sommerlichen Temperaturen stark oder sehr stark belastet. Besonders häufig schränkt die Hitze den Alltag ein: 28 Prozent klagen an mehr als vier Tagen pro Woche über Schlafprobleme, 27 Prozent berichten von einer geringeren Produktivität. Bislang setzen die Umfrageteilnehmer aus den sieben Ländern auch klassische Methoden zum Hitzeschutz ein: 68 Prozent lüften intensiv, 58 Prozent schließen tagsüber Fenster oder Rollläden und 46 Prozent stellen den Ventilator an. Fast die Hälfte der Befragten (45 Prozent) nutzt bereits ein mobiles oder fest installiertes Klimagerät. Deutliche Unterschiede bei Besitz und Kaufinteresse Der Ländervergleich zeigt deutliche Unterschiede bei der Ausstattung mit Klimageräten, beim Kaufinteresse ergibt sich ein umgekehrtes Bild: In Deutschland besitzen derzeit lediglich 16 Prozent der Befragten eine Klimaanlage, während es in Italien bereits 64 Prozent sind. Das Interesse in Deutschland wächst jedoch: 54 Prozent der deutschen Befragten interessieren sich für die Anschaffung eines Klimageräts. In Italien liegt dieser Wert aufgrund der bereits hohen Ausstattungsquote nur bei 27 Prozent. Mehr als ein Drittel aller Befragten zeigt grundsätzlich Interesse am Kauf eines Klimageräts. Von ihnen plant mehr als die Hälfte (54 Prozent), innerhalb der nächsten zwei Jahre ein neues Gerät zu kaufen. Deutschland: Nur 38 Prozent mit ihrem Hitzeschutz zufrieden In Deutschland stoßen traditionelle Methoden zum Hitzeschutz offenbar an ihre Grenzen: Nur 38 Prozent der Befragten sind mit aktuellen Maßnahmen wie dem Einsatz von Ventilatoren, kalten Duschen oder geschlossenen Fenstern zufrieden. Deutlich überzeugter von ihren Möglichkeiten sind die Menschen in Spanien (57 Prozent), Italien (56 Prozent) und Bulgarien (74 Prozent). Das sind Länder, in denen bereits mehr als die Hälfte der Befragten ein Klimagerät besitzt. Am entspanntesten zeigt sich Schweden: Hier fühlt sich im Sommer 2026 jeder vierte befragte Schwede (24 Prozent) stark durch die Hitze belastet. In Deutschland macht die Hitze fast jedem Zweiten (47 Prozent) zu schaffen, während in der Türkei sogar für drei Viertel (74 Prozent) der Befragten extreme Temperaturen eine starke oder sehr starke Belastung darstellen. Bosch Home Comfort Group schafft weltweit die Basis für komfortables Wohnklima Die Ergebnisse verdeutlichen: Angesichts steigender Temperaturen in Europa wächst der Bedarf an effizienten und verlässlichen Kühllösungen für den Wohnbereich. Mit der strategischen Akquisition 2025 hat die Bosch Home Comfort Group ihr internationales Know-how und ihr Markenportfolio gebündelt. Damit schafft das Unternehmen die idealen Voraussetzungen, um Haushalten und Fachpartnern weltweit maßgeschneiderte Lösungen für ein gesundes und komfortables Raumklima anzubieten. 1 Onlinebefragung von 2 097 Privatpersonen in sieben europäischen Ländern – darunter Deutschland, Italien, Spanien, Bulgarien, Schweden, der Türkei und Frankreich. Befragungszeitraum: Juli 2026

10 Jahre Bosch Smart Home

31.08.2026

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Smart Home

10 Jahre Bosch Smart Home

Stuttgart / Berlin – Seit zehn Jahren entwickelt Bosch Smart Home Lösungen für ein vernetztes Zuhause, das sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert. Aus einzelnen smarten Geräten ist ein ganzheitliches System entstanden, das Komfort, Sicherheit und eine intuitive Steuerung im Alltag verbindet. Bosch Smart Home steht dabei für hohe Qualitätsstandards, Verlässlichkeit und starken Datenschutz. Ganz im Sinne des Bosch Claims „Technik fürs Leben“ entfaltet die Technologie ihren Wert dort, wo sie den Alltag spürbar erleichtert und Menschen mehr Zeit für das Wesentliche gibt. Zur IFA 2026 präsentiert Bosch Smart Home Innovationen, die den Wohnkomfort erhöhen, das Heizen bedarfsgerechter machen und das Leben mit intelligenter Sicherheit erleichtern.Home+ wird um zentrale Funktionen erweitert Der bestehende zubuchbare Service Home+, der bereits die Multi-System-Steuerung, erweiterten Cloudspeicher sowie die intelligente Geräuscherkennung umfasst, wird um zwei weitere attraktive Raumklima-Funktionen erweitert: die optimierte Wärmeverteilung sowie die bedarfsoptimierte Heizung. Damit bündelt Home+ künftig noch mehr zentrale Funktionen für Komfort, gezieltes Heizen und Systemsteuerung in einem erweiterten Service. Der Preis von 4,99 Euro pro Monat bleibt unverändert. Optimierte Wärmeverteilung für mehr Effizienz und Komfort In vielen Haushalten wird Wärme nicht gleichmäßig verteilt: Heizkörper in der Nähe der Heizkreispumpe werden oft überversorgt, während weiter entfernte Räume nicht ausreichend beheizt werden. Die Folge sind ungleichmäßige Temperaturen, unnötiger Energieverbrauch und störende Fließgeräusche im Heizsystem. Genau hier setzt die neue Bosch Smart Home Lösung an: Die smarten Heizkörper-Thermostate II [+M] automatisieren den hydraulischen Abgleich und optimieren die Wärmeverteilung kontinuierlich. Das System analysiert den Heizbetrieb in Echtzeit und sorgt dafür, dass jeder Heizkörper fortlaufend exakt die benötigte Wärmemenge erhält. Das Ergebnis sind gleichmäßig temperierte Räume, weniger typische Heizprobleme wie kalte oder überhitzte Räume sowie ein reduzierter Energieverbrauch und weniger Betriebsgeräusche. Damit gewährleistet die Lösung langfristig Komfort und Effizienz – ganz ohne manuellen Eingriff. Bedarfsoptimierte Heizung für intelligentes Energiemanagement Selbst bei optimal verteilter Wärme verbrauchen viele Heizsysteme mehr Energie als tatsächlich benötigt wird, was einen ineffizienten Betrieb zur Folge hat. Abhilfe schafft eine bedarfsoptimierte Steuerung, bei der die Raumregelung direkt mit dem Wärmeerzeuger verbunden wird. Die neue Vernetzung von Wärmepumpen auf Basis des Bosch Connect Key K40 beziehungsweise des Buderus MX400 mit den smarten Heizkörper-Thermostaten oder Raumthermostaten 230 V ermöglicht ein vorausschauendes Heizverhalten. Durch die dynamische und präzise Anpassung der Vorlauftemperatur wird Wärme nur dann erzeugt, wenn sie tatsächlich benötigt wird – für eine optimale Auslastung der Wärmepumpe und einen gezielten Energieeinsatz. Durch die Integration in das Smart Home eröffnen sich zusätzliche Einsparpotenziale: Individuelle Zeitprogramme und Automationen unterstützen eine bedarfsgerechte Steuerung der Heizung. Gleichzeitig bleibt der Wohnkomfort vollständig erhalten, da sich für jeden Raum individuelle Temperaturen festlegen lassen, die automatisch umgesetzt werden. Das gesamte Heizsystem arbeitet dadurch effizienter und es entsteht ein ausgewogenes Verhältnis aus Komfort und optimiertem Energieeinsatz. Die gesamte Heizungsanlage – auch mit mehreren Heizkreisen – lässt sich zentral über eine einzige App steuern. Das sorgt für eine intuitive Bedienung und volle Transparenz. In Verbindung mit einer kompatiblen Wärmepumpe von Bosch oder Buderus bietet das System eine zusätzliche Komfortfunktion: An warmen Tagen kann über die Fußbodenheizung aktiv gekühlt werden. Ergänzend ist eine spezielle Version des Heizkörper-Thermostats II [+M] PRO erhältlich, die ausschließlich über Installateure vertrieben und durch diese installiert wird. Bei dieser Variante werden die Funktionen der optimierten Wärmeverteilung und bedarfsoptimierten Heizung bereits beim Einbauprozess standardmäßig dauerhaft freigeschaltet. Für Endkunden besonders attraktiv: Die Gesamtkosten für diese Optimierungsmaßnahme – Hardware und fachmännische Installation inkludierend – sind im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) förderfähig. Eyes+: Das smarte Kamera-Upgrade mit intelligenter Personenunterscheidung Bosch Smart Home erweitert seine Kameralösungen um die intelligente Personenunterscheidung Eyes+. Die Funktion steht als zubuchbarer Service für alle Bosch Smart Home Innen- und Außenkameras zur Verfügung. Eyes+ unterscheidet automatisch zwischen bekannten und unbekannten Personen und informiert ausschließlich über wirklich relevante Ereignisse – ohne Ablenkungen durch eine Flut unnötiger Meldungen. Beim einmaligen Anlernen werden mehrere Bilder einer Person aus unterschiedlichen Kopfpositionen aufgenommen. Ein Algorithmus erstellt daraus eine verschlüsselte digitale Merkmalsbeschreibung, die sicher in der Bosch Cloud gespeichert wird und nicht in ein Bild zurückverwandelt werden kann. Diese Merkmalsbeschreibung dient ausschließlich dazu, bekannte von unbekannten Personen zu unterscheiden. Die aufgenommenen Bilder werden anschließend gelöscht, lediglich ein Bild bleibt für die Anzeige der bekannten Person in der App gespeichert. So werden relevante Ereignisse gezielt gefiltert und nur die Push-Benachrichtigungen gesendet, die wirklich wichtig sind. Mit Hilfe des Vorschaubildes in der App lässt sich die Situation schnell und auf einen Blick bewerten. Im Falle ungewöhnlicher Aktivitäten kann bei Bedarf unmittelbar reagiert werden, was ein zusätzliches Sicherheitsgefühl im Alltag schafft. Darüber hinaus schafft Eyes+ im täglichen Familienleben mehr Transparenz und Gewissheit, bspw. durch eine Benachrichtigung, sobald die Liebsten zu Hause angekommen sind. 10 Jahre Bosch Smart Home: Entwicklung zum integrierten System Mit den Neuheiten zur IFA 2026 zeigt Bosch Smart Home die Weiterentwicklung seines Systems in den vergangenen zehn Jahren: von vernetzten Einzelgeräten hin zu einer integrierten Gesamtlösung für mehr Komfort und Sicherheit, die den Menschen die Gewissheit gibt, dass zuhause alles zuverlässig funktioniert. Neue Möglichkeiten für Raumklima, Energieeinsatz und Sicherheit zeigen, wie Technologie gezielt dort unterstützt, wo sie im Alltag einen echten Mehrwert schafft. Für Nutzerinnen und Nutzer bedeutet das: weniger Aufwand, mehr Zeit fürs Leben – für ein Zuhause zum Wohlfühlen. Verfügbarkeiten und Preise Home+ inkl. der Erweiterungen Optimierte Wärmeverteilung und Bedarfsoptimierte Heizung ist für 4,99 € (inkl. 19% MwSt.) monatlich in der Bosch Smart Home App erhältlich. Das Heizkörper-Thermostat II [+M] PRO ist ab September 2026 direkt über Installateure erhältlich. Die Eyes+ Intelligente Personenunterscheidung ist ab November 2026 für 2,99 € (inkl. 19% MwSt.) monatlich in der Bosch Smart Camera App zubuchbar.

Sicherheit und Verfügbarkeit im Transportalltag: Bosch erweitert Bremsenprogramm ...

11.08.2026

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Mobility Aftermarket

Sicherheit und Verfügbarkeit im Transportalltag: Bosch erweitert Bremsenprogramm ...

Karlsruhe – Nutzfahrzeuge sind täglich unter anspruchsvollen Bedingungen im Einsatz. Bremskomponenten müssen dabei zuverlässig funktionieren, möglichst lange halten und nach dem Austausch schnell ihre volle Leistung erreichen. Mit neuen Scheibenbremsbelägen für Lkw, Lkw-Anhänger und Busse erweitert Bosch sein Nutzfahrzeugprogramm um eine Lösung, die stabile Bremsleistung, Wirtschaftlichkeit und Werkstattfreundlichkeit miteinander verbindet. Bis Ende 2026 verdoppelt Bosch das Angebot der neuen Produktlinie und deckt damit rund 90 Prozent des europäischen Nutzfahrzeugbestands ab. Werkstätten können dadurch für einen Großteil der gängigen Fahrzeuge auf eine passende Bosch-Lösung zurückgreifen.Ausgewogen für hohe Anforderungen im Transportalltag Die neuen Bosch-Scheibenbremsbeläge für Nutzfahrzeuge sind so konzipiert, dass sie ein besonders ausgewogenes Verhältnis zwischen einem stabilen Reibwert, Komfort und Verschleißverhalten bieten. Der Fahrzeughalter profitiert dadurch von einer gleichbleibend stabilen Bremsleistung, auch bei starker Beanspruchung. Längere Lebensdauer der Bremsscheibe und schnelle Einfahrzeit Die neuen Bremsbeläge werden mit einer speziell angerauten Oberflächenbeschichtung ausgeliefert. Dadurch greifen sie von Beginn an besser auf der Bremsscheibe, die Einfahrzeit verkürzt sich und sie erreichen deutlich schneller ihre volle Bremsleistung. Über gesetzliche Anforderungen hinaus getestet Um die hohen Qualitätsstandards zu gewährleisten, testet Bosch die Bremsbeläge zusätzlich zu den gesetzlichen Anforderungen nach den Normen ISO 26865 und ISO 26866. Diese freiwilligen Prüfungen umfassen unter anderem das Einfahr- und Verschleißverhalten, die Hitzeempfindlichkeit sowie Simulationen von Bergabfahrten. So zeigte der Test zum Verschleißverhalten nach ISO 26866, dass die Bremsbeläge von Bosch den Verschleiß der Bremsscheibe im Vergleich zu den entsprechenden Erstausrüstungsbremsbelägen um bis zu 25 Prozent* reduzieren können. Dies trägt maßgeblich zur Verlängerung der Lebensdauer dieses wertvollen Ersatzteils bei. Für eine einfache und schnelle Montage liegt das benötigte Zubehör den neuen Bremsbelägen bereits bei. Das neue Programm wird zunächst in Deutschland, Polen, Frankreich und der Türkei eingeführt; weitere europäische Länder folgen schrittweise. *Gemessen von einem unabhängigen Testinstitut nach ISO 26866 an einem Mercedes-Benz Actros

Neue Alltagshelfer von Bosch

30.07.2026

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Power Tools

Neue Alltagshelfer von Bosch

Stuttgart / Leinfelden – Reicht das Gas noch für die nächste Grillparty? Wie befestige ich das lose Stuhlpolster? Und wer hat schon Lust auf aufwändiges Fensterputzen? Die Daily Helper von Bosch lösen diese Alltagsfragen einfach und schnell: Die Produktlinie umfasst clevere und kompakte Elektrowerkzeuge, die das Leben zuhause leichter machen. Neu unter den Daily Helpern sind der Gasflaschen-Füllstandsanzeiger Filio, der Akku-Tacker Tweo und der Akku-Fensterreiniger GlassVac. Die handlichen Helfer sind für tägliche Aufgaben konzipiert und überzeugen durch Kompaktheit, Vielseitigkeit und einfache Handhabung.Filio: Präzise Füllstandsmessung an Gasflaschen Damit beim nächsten Grillabend oder dem anstehenden Camping-Trip nicht plötzlich die Gasflasche leer ist, bietet Bosch mit dem neuen Filio eine einfache Möglichkeit den Füllstand zu messen und rechtzeitig für Ersatz zu sorgen. Der kompakte Alltagshelfer prüft mittels modernster Ultraschall-Messtechnologie den Füllstand der Gasflasche. Dank integrierter Magnete haftet das Gerät mühelos an der Außenseite von Gasflaschen und richtet sich automatisch im präzisen 90-Grad-Winkel aus. Durch das Anbringen wird die Messung direkt gestartet und der Füllstand über ein zweifaches Anzeigesystem ausgegeben. LEDs auf der Oberseite, ein Leuchtring um die Aktivierungstaste sowie ein akustisches Signal zeigen das Ergebnis sofort an: Ein grünes Licht signalisiert Gas, während ein rotes Licht für dessen Abwesenheit steht. Mit Drücken der Aktivierungstaste kann eine Messung erneut gestartet werden. Der Filio ist für alle gängigen Stahl- und Aluminium-Gasflaschen mit Propan oder Butan mit einem Durchmesser von 200 bis 350 Millimetern geeignet. Ob für den Gasgrill, den Terrassenheizer oder im Camper: Mit dem Filio sind Verwender für jedes Abenteuer bestens gerüstet. Tweo: Kompakter Tacker für vielseitige Befestigungsarbeiten Bei Dekorationsarbeiten, Bastelprojekten oder Heimwerker-Tätigkeiten ist der neue Akku-Tacker Tweo ein kompakter und vielseitiger Helfer. Als Nachfolger des PTK 3,6 LI befestigt er dank seiner kabellosen Bauweise mühelos Stoffe, Karton oder Pappe auf Weichholzoberflächen und ermöglicht so flexibles Arbeiten drinnen und draußen. Dank des praktischen BA 4V-Wechselakkus, der direkt im Gerät über USB aufgeladen werden kann, ist der Tweo jederzeit und überall einsatzbereit. Für eine kontrollierte Anwendung sorgt das bewährte „Push+Release“-System: Ein Schuss wird nur dann ausgelöst, wenn die Tackernase fest auf das Werkstück gedrückt wird. Dies verhindert ein versehentliches Auslösen und sorgt für präzise Ergebnisse. Das ergonomische Design erleichtert die Handhabung, auch bei längeren Projekten. Praktische Anzeigen informieren jederzeit über den Akku- und Klammerfüllstand, um einen unterbrechungsfreien Arbeitsablauf zu sichern. Mit dem neuen, im Lieferumfang enthaltenen Papierhefter-Aufsatz wird der Tweo noch vielseitiger. Er verwandelt den Tacker im Handumdrehen in einen leistungsstarken Bürohelfer, der mühelos bis zu 60 Blatt Papier zusammenheftet und damit auch bei Büro- und Schreibarbeiten überzeugt. GlassVac: Nützlicher Fensterreiniger für klare Sicht Ergänzt wird die Produktlinie durch den Akku-Fenstersauger GlassVac, der für streifenfreie Sauberkeit sorgt. Ausgestattet mit der patentierten Drei-Lippen-Technologie von Bosch, liefert er makellose Ergebnisse auf Fenstern, Spiegeln und Fliesen. Ein großer Vorteil gegenüber dem Vorgänger ist der abnehmbare 120-Milliliter-Schmutzwassertank, der sich schnell und hygienisch entleeren lässt. Zudem ermöglicht das Design eine uneingeschränkte 360-Grad-Anwendung – der GlassVac reinigt somit in jeder Position, selbst horizontal oder über Kopf. Betrieben wird der GlassVac ebenfalls mit einem flexiblen BA 4V-Wechselakku, der direkt im Gerät über einen USB-C-Anschluss in etwa zwei Stunden geladen werden kann. Mit einer Akku-Ladung läuft das Gerät bis zu 35 Minuten, was für eine Reinigungsfläche von rund 120 Quadratmetern – das entspricht etwa 40 Fenstern – ausreicht. Im Set sind eine Sprühflasche mit waschbarem Mikrofaserbezug sowie zwei austauschbare Saugköpfe mit 280 und 140 Millimetern Breite enthalten. Der Gasflaschen-Füllstandsanzeiger Filio, der Akku-Tacker Tweo und der Akku-Fenstersauger GlassVac sind ab September 2026 erhältlich. Die genannten Preise verstehen sich als unverbindliche Preisempfehlung inklusive Mehrwertsteuer. Die Gerätekennwert-Tabelle finden Sie im PDF, siehe „herunterladen“. Änderungen sind vorbehalten.

Wasserstoff: Neues Brennstoffzellensystem von Bosch geht in Madrid in Testbetrieb

28.07.2026

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Mobility

Wasserstoff: Neues Brennstoffzellensystem von Bosch geht in Madrid in Testbetrieb

Stuttgart/Madrid – Der Druck auf den städtischen Nahverkehr in Europa wächst: Angesichts verpflichtender EU-Vorgaben, die CO 2 -Emissionen von Stadtbussen bis 2030 um 90 Prozent zu senken, suchen Verkehrsbetriebe nach zuverlässigen, emissionsfreien Lösungen. Dazu startet jetzt ein erster Testbetrieb in Madrid: Ausgerüstet mit einem Brennstoffzellen-Antriebssystem (Fuel Cell Power Module, kurz: FCPM) von Bosch befördert ein Bus von Irizar nun mehrere Wochen lang Passagiere durch die spanische Hauptstadt. Das Fahrzeug wird insbesondere auf Strecken fahren, auf denen es mit seiner hohen Reichweite seine Vorteile voll ausspielen kann. Betreiber ist die spanische Busgesellschaft Alsa. Die Brennstoffzelle ist die perfekte Ergänzung zum batterieelektrischen Antrieb – auch im Busbetrieb..., sagt Thomas Pauer, Mitglied des Sektorvorstands Bosch Mobility und Vorsitzender des Bosch-Bereichsvorstands Power Solutions. „Die Brennstoffzelle bietet sich insbesondere für Busse an, die täglich längere Strecken fahren und unterwegs kaum die Möglichkeit haben, zu laden. Mit dem Testbetrieb können wir eindrucksvoll zeigen, dass die Brennstoffzellentechnik von Bosch bereit für den anspruchsvollen Serieneinsatz im Personenverkehr ist.“ In den vergangenen Wochen hat das Testfahrzeug bereits umfassende Erprobungen sowie die nötige Homologation durchlaufen. Nun soll der alltägliche Realbetrieb die Robustheit und die Stärken des Brennstoffzellenantriebs bestätigen. Im Testbus kommt das Brennstoffzellensystem FCPM C190 von Bosch zum Einsatz. Das kompakte System basiert auf einem horizontalen Doppelstack und bietet eine Dauerleistung von 190 Kilowatt. Mit dem verfügbaren H 2 -Tankvolumen sind Reichweiten von über 1 000 Kilometern möglich, bei Tankzeiten von nur zehn bis 15 Minuten. Damit kann der Bus auch im Überlandverkehr eingesetzt werden. Neben dem FCPM C190 bietet Bosch mit dem FCPM C300 auch ein System für schwere Reisebusse und Lkw an. Ergänzt wird das Portfolio durch das FCPM C100, das mit 100 Kilowatt Dauerleistung und einer flachen Bauform die richtige Lösung für städtische Busse ist. EU-Regelungen treiben Erneuerung im Bussegment Busbetreiber und städtische Verkehrsbetriebe setzen aufgrund EU-Vorgaben zunehmend auf Alternativen zum Dieselantrieb. Neben den Regelungen zur Verbesserung der Luftqualität in Städten erfordern zusätzlich die Regelungen zum Klimaschutz umweltfreundlichere Antriebskonzepte. So müssen die CO 2 -Emissionen neu zugelassener Stadtbusse bis 2030 um 90 Prozent gegenüber dem Vergleichsjahr 2019 sinken, für alle anderen Bustypen gilt dies von 2040 an. Hier können Fahrzeuge mit Brennstoffzellen-Antriebssystem, welche die EU als „Zero-Emission“-Fahrzeuge anerkennt, einen wichtigen Beitrag leisten. 2025 wurden laut dem europäischen Fahrzeugherstellerverband ACEA in der EU gut 38 000 Busse neu zugelassen. Bosch-Technik entlang der gesamten Wasserstoffwertschöpfungskette Bosch engagiert sich stark für den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft und entwickelt technische Lösungen für die Erzeugung, Infrastruktur und Anwendung von Wasserstoff. So verkündete das Unternehmen 2025 den Markteintritt seines Hybrion PEM-Elektrolyse-Stacks zur Produktion von Wasserstoff. Darüber hinaus arbeitet Bosch an der Technik für Wasserstoffmotoren und bietet entsprechende Komponenten für die Saugrohr- und Direkteinblasung an. Für die Entwicklung der mobilen Brennstoffzelle wurde ein Entwicklerteam von Bosch Ende 2025 mit dem Deutschen Zukunftspreis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation ausgezeichnet.