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Umfrage zur Sommerhitze: Fast die Hälfte der befragten Europäer fühlt sich stark belastet

Bosch-Erhebung in sieben Ländern zeigt wachsendes Interesse an modernen Klimalösungen

  • Schlaf und Produktivität leiden: Gut jeder vierte Befragte berichtet von Schlafproblemen oder geringerer Produktivität im Alltag.
  • Klimaanlagen im Fokus: 43 Prozent aller Befragten besitzen schon eine Klimaanlage, 37 Prozent sind am Kauf interessiert.
  • Wenn der Ventilator allein nicht mehr reicht: In Deutschland ist nur gut jeder Dritte (38 Prozent) mit den eigenen Hitzeschutzmaßnahmen zufrieden.

Anne Kaletsch

Wetzlar – Ein Jahr nach der strategischen Erweiterung des Klimageschäfts hat die Bosch Home Comfort Group eine Verbraucherbefragung durchgeführt. Insgesamt wurden 2 097 Privatpersonen aus Deutschland, Italien, Spanien, Bulgarien, Schweden, der Türkei und Frankreich zu ihrer Wahrnehmung der anhaltenden Sommerhitze befragt.1

Hitzewellen belasten Alltag und Leistungsfähigkeit

Fast die Hälfte der Befragten (46 Prozent) in den untersuchten Ländern fühlt sich durch die sommerlichen Temperaturen stark oder sehr stark belastet. Besonders häufig schränkt die Hitze den Alltag ein: 28 Prozent klagen an mehr als vier Tagen pro Woche über Schlafprobleme, 27 Prozent berichten von einer geringeren Produktivität.

Bislang setzen die Umfrageteilnehmer aus den sieben Ländern auch klassische Methoden zum Hitzeschutz ein: 68 Prozent lüften intensiv, 58 Prozent schließen tagsüber Fenster oder Rollläden und 46 Prozent stellen den Ventilator an. Fast die Hälfte der Befragten (45 Prozent) nutzt bereits ein mobiles oder fest installiertes Klimagerät.

Deutliche Unterschiede bei Besitz und Kaufinteresse

Der Ländervergleich zeigt deutliche Unterschiede bei der Ausstattung mit Klimageräten, beim Kaufinteresse ergibt sich ein umgekehrtes Bild: In Deutschland besitzen derzeit lediglich 16 Prozent der Befragten eine Klimaanlage, während es in Italien bereits 64 Prozent sind. Das Interesse in Deutschland wächst jedoch: 54 Prozent der deutschen Befragten interessieren sich für die Anschaffung eines Klimageräts. In Italien liegt dieser Wert aufgrund der bereits hohen Ausstattungsquote nur bei 27 Prozent.

Mehr als ein Drittel aller Befragten zeigt grundsätzlich Interesse am Kauf eines Klimageräts. Von ihnen plant mehr als die Hälfte (54 Prozent), innerhalb der nächsten zwei Jahre ein neues Gerät zu kaufen.

Deutschland: Nur 38 Prozent mit ihrem Hitzeschutz zufrieden

In Deutschland stoßen traditionelle Methoden zum Hitzeschutz offenbar an ihre Grenzen: Nur 38 Prozent der Befragten sind mit aktuellen Maßnahmen wie dem Einsatz von Ventilatoren, kalten Duschen oder geschlossenen Fenstern zufrieden.

Deutlich überzeugter von ihren Möglichkeiten sind die Menschen in Spanien (57 Prozent), Italien (56 Prozent) und Bulgarien (74 Prozent). Das sind Länder, in denen bereits mehr als die Hälfte der Befragten ein Klimagerät besitzt. Am entspanntesten zeigt sich Schweden: Hier fühlt sich im Sommer 2026 jeder vierte befragte Schwede (24 Prozent) stark durch die Hitze belastet. In Deutschland macht die Hitze fast jedem Zweiten (47 Prozent) zu schaffen, während in der Türkei sogar für drei Viertel (74 Prozent) der Befragten extreme Temperaturen eine starke oder sehr starke Belastung darstellen.

Bosch Home Comfort Group schafft weltweit die Basis für komfortables Wohnklima

Die Ergebnisse verdeutlichen: Angesichts steigender Temperaturen in Europa wächst der Bedarf an effizienten und verlässlichen Kühllösungen für den Wohnbereich. Mit der strategischen Akquisition 2025 hat die Bosch Home Comfort Group ihr internationales Know-how und ihr Markenportfolio gebündelt. Damit schafft das Unternehmen die idealen Voraussetzungen, um Haushalten und Fachpartnern weltweit maßgeschneiderte Lösungen für ein gesundes und komfortables Raumklima anzubieten.

1 Onlinebefragung von 2 097 Privatpersonen in sieben europäischen Ländern – darunter Deutschland, Italien, Spanien, Bulgarien, Schweden, der Türkei und Frankreich. Befragungszeitraum: Juli 2026

Journalistenkontakt:
Anne Kaletsch
Telefon: +49 6441 418 1797
E-Mail: Anne.Kaletsch@de.bosch.com

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Über Bosch

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 413 000 Mitarbeitenden (Stand: 31.12.2025). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 91 Milliarden Euro. Die Geschäftsaktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Mit seiner Geschäftstätigkeit will das Unternehmen übergreifende Trends wie Automatisierung, Digitalisierung, Elektrifizierung und künstliche Intelligenz technologisch mitgestalten. Die breite Aufstellung über Branchen und Regionen hinweg stärkt die Innovationskraft und Robustheit von Bosch. Mit seiner ausgewiesenen Kompetenz bei Hard-, Software und Services ist das Unternehmen in der Lage, Kunden domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Zudem setzt Bosch sein Know-how in den Bereichen Vernetzung und künstliche Intelligenz ein, um intelligente, nutzerfreundliche und nachhaltige Produkte zu entwickeln und zu fertigen. Bosch will mit „Technik fürs Leben“ dazu beitragen, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern und natürliche Ressourcen zu schonen. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH sowie ihre rund 500 Tochter- und Regionalgesellschaften in mehr als 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 82 000 Mitarbeitende in Forschung und Entwicklung.

Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ von Robert Bosch (1861–1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbstständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 94 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die übrigen Anteile halten eine Gesellschaft der Familie Bosch und die Robert Bosch GmbH. Die Stimmrechte liegen mehrheitlich bei der Robert Bosch Industrietreuhand KG. Diese hat die durch den Firmengründer Robert Bosch testamentarisch verfügte Aufgabe, für den langfristigen Bestand des Unternehmens und speziell für dessen finanzielle Unabhängigkeit zu sorgen.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de.