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Gemeinsam für mehr Sicherheit auf der Straße: Bosch und Microsoft erarbeiten neu ...

28.02.2024

Pressemeldung

Automatisierte Mobilität

Gemeinsam für mehr Sicherheit auf der Straße: Bosch und Microsoft erarbeiten neu ...

Stuttgart – Es ist ein Szenario, das sich kein Autofahrer wünscht: Ein Ball rollt auf die Fahrbahn und im nächsten Moment könnten Kinder auf die Straße laufen, ohne auf den Verkehr zu achten. Ein menschlicher Fahrer kann diese Situation durch sein Kontextwissen einschätzen. Heutige assistierte und automatisierte Fahrsysteme hingegen müssen das erst noch erlernen. Bosch untersucht, wie sich generative KI zur Verbesserung automatisierter Fahrfunktionen einsetzen lässt. Vor diesem Hintergrund ergründen Bosch und Microsoft derzeit Möglichkeiten zur Zusammenarbeit und zur maximalen Nutzung generativer KI. „Bosch arbeitet daran, eine neue Dimension von KI-Anwendungen im Fahrzeug zu erschließen“, sagte Dr. Stefan Hartung, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung, anlässlich des diesjährigen AIoT-Branchentreffens Bosch Connected World in Berlin. Generative KI soll es dem Fahrzeug künftig ermöglichen, Situationen einzuschätzen, entsprechend zu reagieren und so Verkehrsteilnehmer noch besser zu schützen. Mehr Sicherheit im Straßenverkehr – das wünschen sich auch 60 Prozent der Befragten des diesjährigen Bosch Tech Compass, einer weltweiten, repräsentativen Bosch-Umfrage zu den Themen Technologie und KI. Bosch arbeitet daran, eine neue Dimension von KI-Anwendungen im Fahrzeug zu erschließen,...sagt Dr. Stefan Hartung, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung. Generative KI soll mehr Sicherheit in Straßenverkehr bringen Die beiden Unternehmen gehen davon aus, dass eine Zusammenarbeit die Leistung automatisierter Fahrfunktionen auf die nächste Stufe heben würde. Die Hoffnungen ruhen dabei auf generativer KI, mit der der Komfort im Fahrzeug und die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer erhöht werden sollen. Um die generative KI zu füttern, dürften sich das umfassende Fahrzeugverständnis und die automobilspezifische KI-Expertise von Bosch als ebenso überaus wertvoll erweisen wie der Zugang des Technologieunternehmens zu Fahrzeugsensordaten. „Microsoft steht voll und ganz hinter der Verbesserung der Verkehrssicherheit. Daher freuen wir uns darauf, im Bereich generativer KI Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Bosch zu ergründen“, sagte Uli Homann, CVP und Distinguished Architect bei Microsoft. Wenn es darum geht, Systeme für das automatisierte Fahren zu trainieren, kommt KI heute noch schnell an ihre Grenzen. Aktuelle Fahrerassistenzsysteme können zwar bereits Personen, Tiere, Objekte und Fahrzeuge erkennen, doch schon in naher Zukunft könnten sie mithilfe generativer KI bestimmen, ob in der jeweiligen Situation ein Unfall droht. Generative KI trainiert Systeme für automatisiertes Fahren auf der Grundlage großer Datenmengen, aus denen so verbesserte Erkenntnisse gezogen werden. So ließe sich beispielsweise ableiten, ob es sich bei einem Objekt auf der Fahrbahn um eine Plastiktüte oder beschädigte Fahrzeugteile handelt. Mit dieser Information kann entweder eine direkte Kommunikation zum Fahrer aufgenommen werden – wie die Einblendung von Warnhinweisen – oder es können entsprechende Fahrmanöver eingeleitet werden – wie eine Bremsung unter Einschalten des Warnblinkers. Bosch und Microsoft haben bereits bei der Entwicklung einer Softwareplattform für die nahtlose Vernetzung von Autos und Cloud zusammengearbeitet und werden nun gemeinsam neue Möglichkeiten ergründen, um ihre Kunden und die gesamte Automobilbranche in den Genuss hochmoderner KI-Technologie zu bringen. Generative KI als Innovationsbooster „Generative KI ist ein Innovationsbooster und kann die Industrie verändern, ähnlich wie die Erfindung des Computers“, sagt Bosch-Geschäftsführerin und Chief Digital Officer Dr. Tanja Rückert. Das zeigt auch der neue Bosch Tech Compass 2024: Demnach sind 64 Prozent der Befragten der Meinung, dass KI die bedeutendste Technologie der Zukunft ist. Zum Vergleich: Nur ein Jahr zuvor waren davon lediglich 41 Prozent der Befragten überzeugt. Generative KI ist ein Innovationsbooster und kann die Industrie verändern, ähnlich wie die Erfindung des Computers,...sagt Bosch-Geschäftsführerin und Chief Digital Officer Dr. Tanja Rückert. Von der Fertigung bis zum Berufsalltag – bei Bosch kommt generative KI bereits in vielen Bereichen zur Anwendung. Dabei arbeitet das Unternehmen neben Microsoft mit mehreren Partnern, darunter AWS, Google und Aleph Alpha, zusammen. Schon im vergangenen Jahr hat die Corporate-Venture-Capital-Einheit der Bosch-Gruppe, Bosch Ventures, in das KI-Unternehmen Aleph Alpha investiert. Darüber hinaus hat Bosch eine inhaltliche Zusammenarbeit mit dem Start-up angekündigt, um gemeinsam neue Anwendungsfälle, sowohl für Beschäftigte als auch für Kunden von Bosch, umzusetzen. „Bosch und Aleph Alpha wollen voneinander lernen, vom Know-how des jeweils anderen profitieren und gemeinsam an domänen-übergreifenden Anwendungsfällen arbeiten“, so Rückert. Diese Partnerschaft trägt nun erste Früchte: Bosch führt in Nordamerika in Zusammenarbeit mit Aleph Alpha eine KI-basierte Spracherkennung im Auftrag eines Premium-Automobilherstellers ein. Ein Sprach-Bot versteht und beantwortet dabei Pannenservice-Anrufe mithilfe einer natürlichen Sprachverarbeitung, die auch Dialekte, Akzente und Stimmungen erfasst. Die Wartezeit für den Fahrer wird aufgrund der Direktannahme des Gesprächs auf ein Minimum reduziert. Bereits 40 Prozent der Anrufe können automatisiert bearbeitet und gelöst werden. Bei komplexeren Anfragen übermittelt der Bot alle relevanten Informationen an einen Service-Center-Agenten, der den Fall unmittelbar übernimmt. Von der KI-Suchmaschine bis hin zur Fertigung Insgesamt beschäftigen sich derzeit bei Bosch KI-Experten mit inzwischen deutlich mehr als 120 konkreten Anwendungsmöglichkeiten, die sich aus neuen KI-Modellen für Beschäftigte und Kunden des Unternehmens ergeben. Dazu zählen beispielsweise die Generierung von Software-Programmcode oder leistungsfähige Chat- und Voicebots zur Unterstützung von Technikern oder zur Interaktion mit Endkunden. Ende 2023 ist die unternehmensinterne KI-Suchmaschine „AskBosch“ live gegangen, die über natürliche Sprache schnelleren Zugriff auf verschiedenste, beispielsweise im Intranet verteilte Datenquellen bietet. Zusätzlich zu extern verfügbaren Daten bezieht „AskBosch“ auch interne Datenquellen mit ein. So können die Bosch-Mitarbeitenden Bosch-spezifische Informationen recherchieren. Auch in der Fertigung sorgt generative KI für mehr Geschwindigkeit: Bosch startet in zwei deutschen Werken erste Projekte, bei denen generative KI synthetische Bilder erzeugt, um KI-Lösungen für die optische Inspektion zu entwickeln und zu skalieren oder bereits vorhandene KI-Modelle zu optimieren. Bosch geht davon aus, dass sich so die Zeit von Projektierung über Inbetriebnahme bis hin zum Hochlauf von KI-Anwendungen von derzeit sechs bis zwölf Monaten auf nur noch wenige Wochen reduziert. Nach erfolgreicher Pilotierung soll dieser Service zur Generierung synthetischer Daten allen Bosch-Standorten angeboten werden. Bosch Tech Compass 2024: Tempo beim Einsatz künstlicher Intelligenz Der Einsatz von KI in immer mehr Lebensbereichen macht auch die berufliche Weiterbildung immer wichtiger: Davon sind 58 Prozent der Befragten des Bosch Tech Compass überzeugt. Vor allem in den USA ist die Zustimmung mit 63 Prozent groß (Deutschland: 54 Prozent, China: 52 Prozent). Bosch macht auch hier Tempo beim Einsatz künstlicher Intelligenz und nimmt seine Mitarbeitenden auf diesem Weg mit. Im Jahr 2019 hat Bosch ein KI-Trainingsprogramm ins Leben gerufen, um zunächst 30 000 Mitarbeitende im Bereich künstliche Intelligenz zu schulen. Bisher haben rund 28 000 Mitarbeitende das Programm durchlaufen. Dieses wurde ebenso wie der Bosch-KI-Kodex, der ethische Leitlinien für den Umgang mit künstlicher Intelligenz setzt, um Inhalte zu generativer KI ergänzt. Alle Ergebnisse des Bosch Tech Compass 2024 finden Sie hier . Über die Umfrage: Für die repräsentative Studie wurden im Dezember 2023 von der Gesellschaft für Innovative Marktforschung mbH (GIM) im Auftrag der Robert Bosch GmbH Personen ab 18 Jahren in sieben Ländern (Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien und USA) online befragt. In Deutschland, Frankreich und Großbritannien wurden jeweils mindestens 1 000 Personen befragt, in Brasilien, China, Indien und den USA jeweils mindestens 2 000 Personen. Die Stichproben sind repräsentativ für das jeweilige Land in Bezug auf Region, Geschlecht und Alter (BR, DE, FR, UK, US: 69 Jahre / CN, IN: 18–59 Jahre).

Bosch präsentiert innovative Smart Connected Sensors Plattform zur ganzkörperlic ...

08.01.2024

Pressemeldung

Internet of Things

Bosch präsentiert innovative Smart Connected Sensors Plattform zur ganzkörperlic ...

Las Vegas, Nevada / Reutlingen - Unbegrenzter Zugang zu einem persönlichen Feedback-Coach? Davon träumen viele Fitness- und Gamingbegeisterte. Mit der brandneuen Smart Connected Sensors Plattform sorgt Bosch Sensortec dafür, dass Bewegungen und Wiederholungen nicht nur gemessen werden, sondern der Nutzer auch ein qualitatives Feedback zur Bewegungsausführung erhält. Die neue Plattform wurde speziell für die ganzheitliche Erfassung von Körperbewegungen entwickelt und bietet eine vollständig integrierte Hard- und Softwarelösung, die Entwicklungskosten und Time-to-Market drastisch reduziert.Firmenkunden, die Sensoren in ihre Designs integrieren wollen, stehen oft vor zeitaufwändigen und komplizierten Aufgabenstellungen, bei denen mehrere Geräte kombiniert und angepasst werden müssen, um das erforderliche Hardware- und Softwaresystem zu erstellen. Derzeit gibt es keine Sensorlösung auf dem Markt, die ein drahtloses und sofort einsatzbereites Feedback für Ganzkörperbewegungen bietet. Um diesen Bedarf zu decken und Entwicklern wertvolle Zeit und Mühe zu ersparen, bietet Bosch Sensortec Firmenkunden jetzt ein Komplettpaket an: BHI380, ein programmierbares IMU-basiertes Sensorsystem mit KI-Funktionalität. Ein tragbares Referenzdesign (zertifiziert nach CE, FCC, ISED, MSIT, SRRC, MIC, NCC, UKCA), das einfach an jeder Stelle des Körpers angebracht werden kann, ohne dass Kabel, eine externe Kamera oder spezielle Anzüge benötigt werden. Softwarefunktionen wie Gesten- und Aktivitätserkennung, Körperbewegungserkennung, relative Körperwinkelerfassung und Feedback-Coach. Vielfältige Anwendungen in Rehabilitation, Fitness und Gaming Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Hauptanwendungsgebiete sind Rehabilitation, Fitness und Gaming unter dem Motto „Move. Prove. Improve.“ Die Smart Connected Sensors Plattform bietet Nutzern detailliertes Feedback, um Rehabilitationsübungen zu Hause korrekt durchzuführen und so eine schnellere Genesung zu unterstützen. Für hochreaktive Gaming-Anwendungen bieten Bewegungssensoren eine intuitive und präzise Steuerung, mit der sie selbst kleinste Bewegungen verfolgen. Im Sport- und Fitnessbereich können Bewegungssensoren zur Erfassung von Ganzkörperbewegungen eingesetzt werden, um zum Beispiel detailliertes Feedback zur Ausführung hochintensiver Übungen zu geben. Die Sensoren kommunizieren drahtlos über Bluetooth Low Energy, um die Bewegungsfreiheit des Nutzers nicht einzuschränken. Dank des Plattformprinzips kann das System mit zahlreichen Geräten wie Wearables, Hearables und AR/VR-Headsets verbunden werden. Ingenieure werden die Smart Connected Sensors-Plattform einfach zu bedienen und skalieren finden, da sie zusätzliche Sensoren und Funktionen problemlos in ihre bestehenden Designs integrieren können. Besonders wichtig ist, dass die Plattform es ermöglicht, bis zu acht Knoten mit verschiedenen Sensoren von Bosch Sensortec an einen zentralen Knoten anzuschließen, darunter Inertialsensoren, Magnetometer und Drucksensoren. „Für Smart Connected Sensors Anwendungen reduziert unsere neue Plattform den Aufwand für die Entwickler erheblich, so dass sie die Time-to-Market verkürzen und sich stärker auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren können“, sagt Stefan Finkbeiner, Geschäftsführer und CEO von Bosch Sensortec. Für Smart Connected Sensors Anwendungen reduziert unsere neue Plattform den Aufwand für die Entwickler erheblich, so dass sie die Time-to-Market verkürzen und sich stärker auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren können...sagt Stefan Finkbeiner, Geschäftsführer und CEO von Bosch Sensortec. Die Sensorplattform bietet qualitatives Feedback auf Basis integrierter KI-Funktionen und wird mit einem Software-Tool zur Mustererstellung ausgeliefert, das Kunden bei der Anpassung ihres Systemdesigns unterstützt. Mit diesem Tool behält der Kunde die Kontrolle über seine Daten, denn es ist kein regelmäßiger Datenaustausch mit Bosch Sensortec erforderlich. Verfügbarkeit: Die Smart Connected Sensors Plattform ist auf direkte Anfrage erhältlich.

Eine neue Dimension der Beschleunigung: Bosch präsentiert weltweit kleinste MEMS ...

08.01.2024

Pressemeldung

Internet of Things

Eine neue Dimension der Beschleunigung: Bosch präsentiert weltweit kleinste MEMS ...

Las Vegas, Nevada / Reutlingen – In Hearables, Smartwatches und anderen tragbaren Geräten ist Platz kostbar und erfordert kompakte Komponenten. Gleichzeitig suchen OEMs nach Plug-and-Play-Schrittzählern und Sensoren mit integrierten Funktionen, die eine einfache Implementierung ohne spezifisches Anwendungswissen ermöglichen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, präsentiert Bosch Sensortec auf der CES 2024 die weltweit kleinsten MEMS-Beschleunigungssensoren: BMA530 und BMA580. Beide Sensoren bieten integrierte Funktionen für eine einfache Entwicklung. Während der BMA530 mit seinem Schrittzähler für Wearables optimiert ist, zielt der BMA580 mit seiner Sprachaktivitätserkennung auf Hearables ab.Verglichen mit der aktuellen Bosch-Beschleunigungssensorengeneration (BMA253) haben der BMA530 und der BMA580 eine um 76 Prozent kleinere Grundfläche. Die Höhe reduziert sich von 0,95 mm auf 0,55 mm dank eines innovativen Wafer Level Chip Scale Package (WLCSP). Ihre geringe Größe ermöglicht eine einfache Montage auf Leiterplatten, während ihre erweiterten Funktionen Entwicklern die Integration in ihre tragbaren Produkte erleichtern. „Die Nachfrage nach winzigen Sensoren mit hoher Leistung wächst, da die Industrie elegantere und minimalistischere Designs bevorzugt, die kleinere Sensoren erfordern“, erklärt Stefan Finkbeiner, Geschäftsführer und CEO von Bosch Sensortec. „Die neuen BMA530 und BMA580 bieten eine ultrakompakte, umfassende Lösung, um diesen Bedarf zu erfüllen.“ Die Nachfrage nach winzigen Sensoren mit hoher Leistung wächst, da die Industrie elegantere und minimalistischere Designs bevorzugt, die kleinere Sensoren erfordern. Die neuen BMA530 und BMA580 bieten eine ultrakompakte, umfassende Lösung, um diesen Bedarf zu erfüllen....erklärt Stefan Finkbeiner, Geschäftsführer und CEO von Bosch Sensortec. Mit Knochenleitung zu reduziertem Stromverbrauch Der BMA580 beinhaltet eine innovative Sprachaktivitätserkennung und erweiterte Funktionen für Hearables. Statt permanent aktivierter Mikrofone, die viel Strom verbrauchen, nutzt der BMA580 die Knochenleitung, um die Stimmschwingungen des Trägers zu erkennen und das Mikrofon zu aktivieren. Kein anderer Sensor auf dem Markt vereint Knochenleitung mit dieser Miniaturgröße. Zudem erlaubt der BMA580 die Nutzerinteraktion durch Berührung des Hearables, zum Beispiel zum Annehmen oder Beenden von Anrufen. Die Software des Sensors enthält einen Algorithmus, der zwischen einfachem, doppeltem und dreifachem Antippen unterscheiden kann. Der neue Beschleunigungssensor BMA530 eignet sich nicht nur für Wearables, sondern auch für die Gestenerkennung in Spielzeugen, die Sturzerkennung in Laptops und anderen Geräten sowie für Energiesparfunktionen wie das Versetzen eines unbewegten Smartphones in den Ruhezustand. Beide Sensoren bieten verschiedene Stromversorgungsmodi, um die Batterielaufzeit zu maximieren, und flexible Anschlussmöglichkeiten, darunter eine I3C®-Schnittstelle. Verfügbarkeit: Ab Q1/2024 können die neuen Beschleunigungssensoren bei unseren Vertriebspartnern bestellt werden.

Sicherheit im preisgekrönten Design

31.08.2023

Pressemeldung

Smart Home

Sicherheit im preisgekrönten Design

Stuttgart – Die neue Bosch Smart Home Eyes Außenkamera II ist mehr als eine hochpräzise Sicherheitskamera für zu Hause: Ihr stylisches Design mit leuchtstarker Frontlampe und farblich individuell anpassbaren Ober- und Unterlichtern macht sie zusätzlich zur stilvollen Erscheinung im Außenbereich. Mit der integrierten, lautstarken 75 dB Sirene schlägt sie Alarm und EinbrecherInnen in die Flucht. Die Nutzung der Eyes Außenkamera II ist eigenständig mit der Bosch Smart Home Camera App oder integriert in das Bosch Smart Home System* möglich.Mehr Sicherheit mit smarter Bewegungserkennung Das eigene Zuhause zuverlässig zu schützen, ist bei vielen Menschen die oberste Priorität. Die Eyes Außenkamera II sorgt mit ihrem 145° Sichtfeld, den DualRadar-Sensoren und einem manuell dreh- und neigbaren Kamerakopf für die ideale Kontrolle des zu überwachenden Bereichs. Dank 3D-Bewegungserkennung und smarter Videoanalyse unterscheidet die Kamera menschliche Aktivitäten von anderen Bewegungen – wie zum Beispiel eine streunende Katze oder einen im Wind wehenden Zweig – was Fehlalarme vermeidet. Mithilfe der Maskierungsfunktion werden definierte Bereiche – z.B. angrenzende Grundstücke – geschwärzt und von der Aufzeichnung ausgeschlossen, um die Privatsphäre Dritter zu wahren. Auch Dunkelheit meistert die Eyes Außenkamera II spielend mit der bis zu 1 100 Lumen strahlenden Frontlampe. Somit zeichnet sie Tag und Nacht gestochen scharfe Full-HD Farbaufnahmen auf. Im Fall einer Bewegungserkennung im Sicherheitsmodus zeigt die Eyes Außenkamera II ein weiteres Talent: Neben der hochpräzisen Videoaufzeichnung schlägt sie dank integrierter, 75 dB lauter Sirene sowie rot blinkender Ober- und Unterlichter Alarm und sorgt so im Ernstfall für Abschreckung – visuell und akustisch. Wenn unbekannte Personen das Grundstück betreten, droht nicht immer Gefahr – es könnten zum Beispiel auch einfach PaketbotInnen sein, die ausgerechnet dann mit der lang ersehnten Lieferung vor der Tür stehen, wenn niemand zu Hause ist. Die Eyes Außenkamera II agiert in diesem Fall wie eine Gegensprechanlage: Via Livestream auf dem Smartphone sehen NutzerInnen, wer vor der Tür steht, und kommunizieren dank integrierter Lautsprecher und Mikrofon mit der Person. So kann den PaketbotInnen ganz einfach mitgeteilt werden, wo sie ihre Lieferung sicher abstellen können. Bringt Licht ins Dunkel Für ein zusätzliches Sicherheitsgefühl sorgen die integrierten Beleuchtungsmöglichkeiten. Mit der innovativen DualRadar-Technologie erfasst die Kamera mit zwei modernen Radarsensoren Bewegungen und Entfernungen. Dabei deckt sie ein Sichtfeld von 180° ab und erleuchtet das Grundstück bei erkannter Bewegung in der gewünschten Helligkeit. So lässt sich das Grundstück wahlweise mit einem sanften Lichtstart oder zur Abschreckung mit voller Lichtstärke beleuchten. Vorbeifahrende Autos oder PassantInnen außerhalb des Bereiches lösen das Bewegungslicht so nicht aus. In der Bosch Smart Camera App lässt sich die Helligkeit der Frontlampe (Warm- bis Kaltweiß) sowie der Ober- und Unterlichter, die mit mehr als 1 500 Farben das Zuhause stets ins richtige Licht tauchen, einstellen. Alle Lampen können ferner einzeln geschaltet sowie mit Dämmerungsautomatik oder individuellen Zeiteinstellungen genutzt werden. Kompromissloses Design Die in Silber oder Anthrazit Metallic erhältliche Eyes Außenkamera II überzeugt mit ihrem stilvollen Design auf ganzer Linie: Sie ist ausgezeichnet mit dem Red Dot „Best of Best“ Design Award (2023) sowie dem iF Design Award (2023). Mit ihrem modernen Stil und dank der cleveren Kombination aus Kamera und Außenleuchte nimmt sie Gäste wie BewohnerInnen ansprechend in Empfang, ohne aufdringlich zu wirken. Zugriffsgeschützte Speicherung Die letzten 100 Kamera-Clips werden kostenlos und automatisch für sieben Tage im zugriffsgeschützten Cloudspeicher gesichert. So sind NutzerInnen in der Lage, einzelne Videoaufzeichnungen noch einmal auszuwerten oder zu speichern. Für alle, die noch mehr Speicherplatz benötigen, ist dieser mit der Cloud+-Erweiterung erhältlich. Damit lassen sich Clip-Längen individuell gestalten, die Aufnahmen 30 Tage lang sichern und 25 Top-Favoriten dauerhaft speichern. Besonders clever: die Erweiterung deckt alle Kameras im Bosch Smart Home System ab. Noch smarter im System Die Eyes Außenkamera II kann in bestehende Bosch Smart Home Systeme integriert werden*, um smarte Automationen und individuelle Szenarien auszulösen. Im individuellen „Nach Hause kommen“-Szenario kann die Eyes Außenkamera II zum Beispiel automatisch deaktiviert werden, sobald die NutzerInnen nach Feierabend zu Hause sind. Durch die Integration in das Bosch Smart Home System sorgt sie damit für noch mehr Sicherheit und Komfort im eigenen Heim. Weitere Eigenschaften Auflösung: 1080p Full HD (1920 x 1080p) IP Schutzklasse: IP 55 Umgebungstemperatur: -20°C bis 50°C Versorgungsspannung: 230 V AC Gewicht: 900 g (inkl. Zubehör und Verpackung: 1406g +/- 10g) Erfassungsbereiche: Horizontal 130° (+ 80° Rotation), Vertikal 70° (+ 25° Neigung), Diagonal 145° Erfassungsbereich Radar: 180° (Reichweite von 8 m) Anschlüsse: WiFi IEEE 802.11 b/g/n 2.4 GHz Funk-Freifeldreichweite: 100 m Verfügbarkeit Voraussichtlich ab dem ersten Halbjahr 2024 in Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Großbritannien, Belgien, Niederlande, Luxemburg, Italien, Spanien, Portugal, Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland erhältlich. Voraussetzungen Für die Nutzung der Eyes Außenkamera II ist die Bosch Smart Camera App erforderlich. Um weitere Vorteile zu nutzen, kann die Eyes Außenkamera II in das Bosch Smart Home System mit der Bosch Smart Home App integriert werden. * Die Integration der Eyes Außenkamera II in das Bosch Smart Home System ist voraussichtlich ab dem ersten Halbjahr in Deutschland möglich.

Projekt „GAIA-X 4 moveID“ entwickelt Grundlage für sicheren mobilen Datenaustausch

08.09.2022

Pressemeldung

Wirtschaft

Projekt „GAIA-X 4 moveID“ entwickelt Grundlage für sicheren mobilen Datenaustausch

Stuttgart – In welchen Parkhäusern gibt es gerade freie Ladesäulen? Wo sind in der Innenstadt noch Parkplätze verfügbar? Und wie lassen sich diese Informationen digital übermitteln und die Services anbieterübergreifend abrechnen? Die Antwort auf diese und ähnliche Fragen setzt einen sicheren Datenaustausch zwischen den Fahrzeugen und ihrer Umgebung voraus. Genau diese Grundlage erarbeitet jetzt ein Forschungsprojekt, bestehend aus Hochschulen, Autozulieferern und Systemprovidern unter Leitung des Konsortialführers Bosch. Das Projekt „GAIA-X 4 moveID“ soll in den kommenden drei Jahren die nötigen Standards und technologische Konzepte entwickeln, die den sicheren Informationsaustausch zwischen Anbietern und Kunden von Mobilitätsanwendungen ermöglichen. Das Ziel: dezentrale digitale Fahrzeugidentitäten. Für den Massenbetrieb von Elektromobilen, das automatisierte Fahren sowie den Aufbau vernetzter Städte wird dies zu einer wichtigen Voraussetzung. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz fördert „GAIA-X 4 moveID“ mit 14 Millionen Euro, trägt so die Hälfte der Projektkosten.Mit Vernetzung digitale Services flächendeckend anbieten „Eine ganzheitliche, angebotsübergreifende, transparente Systemarchitektur für den Austausch von Daten im Straßenverkehr ist heute nicht verfügbar. Zwar gibt es einzelne Unternehmen, die aktuell schon Dienste anbieten. Aber diese Services sind auf spezielle Anwendungen, Fahrzeuge oder Kundengruppen zugeschnitten“, erklärt Peter Busch, Projektleiter von Konsortialführer Bosch. Die Infrastruktur beispielsweise ist oftmals kartografiert, allerdings liegen Informationen zur Verfügbarkeit der Services aufgrund fehlender Vernetzung der vielen, unabhängig agierenden Anbieter selten vor. „Damit Nutzer beispielsweise alle verfügbaren Ladesäulen finden oder Ladevorgänge bezahlen können, bedarf es offener Standards“, erklärt Busch. Dabei müsse stets gewährleistet sein, dass die Daten sicher verarbeitet und nicht von einzelnen Anbietern ausschließlich zu eigenen Zwecken verwendet werden. Nur so könne das notwendige Vertrauen der Nutzer wachsen und ein breites Angebot aller verfügbaren Dienstleistungen wie etwa das sogenannte Deep-Parking (Nutzen von sonst nicht verfügbaren Parkplätzen) entstehen. Das Konsortium baut deshalb auf dem europäischen GAIA-X-System auf, das technische, ökonomische und rechtliche Grundlagen für eine vertrauenswürdige und sichere Dateninfrastruktur definiert. GAIA-X setzt dazu auf Dezentralisierung und das Zusammenspiel verschiedener Cloud-Anbieter mit gemeinsamen Richtlinien. In diesem Sinne handelt auch das Projekt „GAIA-X 4 moveID“, nutzt Open Source für seine Entwicklungen, und stellt diese allen Anbietern für unterschiedliche Geschäftsmodelle zur Verfügung. Fahrzeuge werden zu Marktplätzen Mit den von „GAIA-X 4 moveID“ anvisierten Standards können Fahrzeuge Informationen mit anderen Fahrzeugen und ihrer Umgebung sicher und souverän ohne „Vermittler“ austauschen. Zu den „Infrastrukturpartnern“ der Fahrzeuge zählen beispielsweise Ladesäulen, Schranken, Lichtsignalanlagen oder Parkplätze. Das Forschungsprojekt will für Interaktion und Handel der Akteure untereinander Management- und Verwaltungsservices entwickeln mit Hilfe international anerkannter Hard- und Software. Vor allem im autonomen Fahrbetrieb können die Anbieter so Angebote wie Nachrichten, Unterhaltung, Navigation und vieles mehr mit dem System des Autos verknüpfen. Allein der Markt für Dienstleistungen rund um das vernetzte Parken wird weltweit auf zehn Milliarden Euro jährlich geschätzt. Zudem ist das gezielte Ansteuern von Parkmöglichkeiten ein wichtiger Beitrag zum Abbau von Verkehr und Emissionen – die Suche nach einem Stellplatz macht heute rund ein Drittel des innerstädtischen Verkehrs aus. Auch für den Erfolg der Elektromobilität ist die Verfügbarkeit von Informationen ein wesentlicher Faktor. In Europa werden Schätzungen zufolge bis 2030 gut die Hälfte der neu zugelassenen Automobile elektrisch angetrieben. „Ihre Nutzer müssen sich darauf verlassen können, möglichst rasch und rechtzeitig Lademöglichkeiten zu finden. Die Vernetzung der Systeme ist dafür grundlegend“, sagt Busch. Intensiver Datenaustausch als Basis für automatisiertes Fahren Automatisiertes Fahren im Massenbetrieb ist nur denkbar, wenn Automobile schnell und zuverlässig mit ihrer Umgebung kommunizieren. Der hierzu notwendige Datenaustausch ermöglicht eine klimafreundliche Steuerung der Verkehrsströme, die sich nach dem aktuellen Aufkommen richtet. So können Städte den Zugang zu bestimmten Bereichen in Echtzeit regulieren und Staus vermeiden. Dieses so genannte Zoning setzt allerdings voraus, dass Fahrzeuge veränderte Bedingungen sofort erkennen und entsprechend neue Routen wählen. Im Rahmen von „GAIA-X 4 moveID“ wird Zoning mit Testfahrzeugen erstmalig grenzübergreifend im Testfeld Deutschland-Frankreich-Luxemburg (Merzig/Saarbrücken) demonstriert. Autos erhalten dynamisch Informationen zur Einfahrt in definierte Bereiche.Die Projektteilnehmer im Überblick: Robert Bosch GmbH Materna Information & Communications SE Denso Automotive Deutschland GmbH Continental Automotive Technlogies GmbH WOBCOM GmbH ecsec GmbH Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes Atos Information Technology GmbH Chainstep GmbH Peaq Technology GmbH Zeppelin Universität gGmbH Datarella GmbH 51nodes GmbH Bigchain DB GmbH Fetch.ai Research & Development GmbH ITK Engineering GmbH Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. Airbus Defence and Space GmbH Delta Dao AG

Bosch will das Smart Home der Zukunft vereinfachen und treibt mit führenden inte ...

02.06.2022

Pressemeldung

Smart Home

Bosch will das Smart Home der Zukunft vereinfachen und treibt mit führenden inte ...

Stuttgart – Gemäß dem Leitsatz "Technik fürs Leben" ist Bosch stets bestrebt technische Produktlösungen zu schaffen, die das Leben der Nutzer einfacher machen. Dieses Ziel verfolgt Bosch auch mit dem neuen Verbindungsstandard Matter, um dem Kundenbedürfnis nach einer maximal einfachen Smart Home Lösung gerecht zu werden. Deshalb wird Matter seitens Bosch aktiv unterstützt und in alle relevanten Produktangebote schrittweise ab 2023 integriert. Im Rahmen der CSA arbeiten Hunderte von Unternehmen, darunter Apple, Google und Amazon, an der Entwicklung eines gemeinsamen Funkprotokolls in Form von Matter. Dies vereinfacht die Interoperabilität von Smart Home Geräten unterschiedlicher Hersteller sowie die Standardisierung von Einrichtungs- und Update-Vorgängen. Für den Anwender soll damit die Komplexität eines Smart Homes weiter gesenkt werden und damit die Nutzung von Basis Anwendungen (wie z.B. einfaches Steuern von Geräten) aus der präferierten Smart Home App ermöglicht werden. Um individuellen Kundenbedürfnissen weiter Rechnung zu tragen, wird Bosch darüber hinaus Komplettlösungen in Form von Apps und durch erweiterte Anwendungen (wie bspw. vorkonfigurierte Dienste und Services) bereitstellen. „Wir freuen uns Mitglied der CSA zu sein und bauen unser Engagement in Bezug auf Matter nun weiter aus“, so Tanja Rückert, Chief Digital Officer der Bosch-Gruppe. Wir freuen uns Mitglied der CSA zu sein und bauen unser Engagement in Bezug auf Matter nun weiter aus ...so Tanja Rückert, Chief Digital Officer der Bosch-Gruppe. In diesem Rahmen bringt sich Bosch nun verstärkt mit umfangreichen Detailwissen in die aktuelle Definition der Matter Standards für verschiedene Geräteklassen (bspw. Sicherheits-, Küchengeräte oder Energiemanagement) und deren Anwendungen ein. In allen relevanten Bosch Unternehmensbereichen, die Lösungen für Smart Home bzw. vernetzte Hausgeräte anbieten, wird bereits daran gearbeitet, dass die Endgeräte und Apps schnellstmöglich unterstützen können. 2023 werden Matter-kompatible Geräte der Bereiche Bosch Smart Home den Anfang machen, dicht gefolgt von der übergreifenden Smart Home-Management App „Home Connect Plus“ und Produkten der Bosch Thermotechnik GmbH. Weitere Unternehmensbereiche und -angebote werden dann zeitnah folgen. Bosch ist davon überzeugt, dass Matter der zukünftige Standard für Smart Home Produkte sein wird und dem Markt einen deutlichen Schub gibt.

Barometrischer Drucksensor von Bosch setzt neue Maßstäbe für Genauigkeit und Lei ...

05.04.2022

Pressemeldung

Smart Home

Barometrischer Drucksensor von Bosch setzt neue Maßstäbe für Genauigkeit und Lei ...

Mit dem BMP581 stellt Bosch Sensortec einen neuen barometrischen Drucksensor vor, der bei geringem Stromverbrauch eine extrem hohe Genauigkeit erreicht und so die Höhenmessung in Wearables, Hearables oder IoT-Geräten ermöglicht. Damit eignet er sich ideal für neue Anwendungsfälle, wie Fitness-Tracking, die Gerätehersteller bisher so nicht umsetzen konnten. Sturzerkennung, Navigation sowie Standortbestimmung in Innenräumen sind weitere Anwendungsgebiete.„Der neue BMP581 bietet eine völlig neue Dimension an Genauigkeit in Kombination mit der hohen Leistung und dem geringen Stromverbrauch früherer Produktgenerationen“, sagt Dr. Stefan Finkbeiner, CEO bei Bosch Sensortec. „Die Genauigkeit des Sensors ist atemberaubend: Er kann eine Veränderung des Luftdrucks messen, die einem Tausendstel des Gewichts einer Stechmücke (7,6 μg) entspricht.“ Dank der extremen Genauigkeit misst der BMP581 eine Höhenänderung von nur wenigen Zentimetern. Er kann daher Bewegungen im Fitnesstraining bis auf die Ebene einzelner Klimmzüge oder Liegestützen erkennen. Zudem liefert er hochpräzise Standortinformationen für die Lokalisierung in Innenräumen, zur Navigation oder zur Stockwerkerkennung. Auf diese Weise stellt der Sensor schnell wichtige Informationen im Falle eines Notrufs bereit. Der Sensor hilft auch dabei, die Flugstabilität und Landegenauigkeit von Drohnen deutlich zu verbessern und Wasserstände in Haushaltsgeräten zu erkennen, um beispielsweise bei Waschmaschinen vor Überschwemmungen zu warnen. Der neue BMP581 bietet eine völlig neue Dimension an Genauigkeit in Kombination mit der hohen Leistung und dem geringen Stromverbrauch früherer Produktgenerationen...Dr. Stefan Finkbeiner, CEO bei Bosch Sensortec Geringer Stromverbrauch bei hoher Genauigkeit Der BMP581 bietet eine relative Genauigkeit von +/- 0,06 hPa und eine typische absolute Genauigkeit von +/- 0,3 hPa. Die volle Genauigkeit ist über einen breiten Messbereich von 300 hPa bis 1100 hPa verfügbar. Der BMP581 hat einen typischen Temperaturkoeffizienten-Offset (TCO) von nur +/- 0,5 Pa/K und ein geringes RMS-Rauschen von 0,08 Pa bei 1000 hPa (typisch). Die Langzeitdrift über 12 Monate beträgt nur +/- 0,1 hPa. Im Vergleich zum BMP390, der Vorgängergeneration der barometrischen Drucksensoren von Bosch, verbraucht der BMP581 85 % weniger Strom, das Rauschen ist um 80 % geringer und der TCO wurde um 33 % reduziert. Der typische Stromverbrauch von nur 1,3 μA bei 1 Hz verlängert die Batterielebensdauer deutlich. Im Deep-Standby-Modus werden nur 0,5 μA verbraucht. Der Sensor verfügt über eine digitale, serielle Schnittstelle mit I2C, I3C und SPI (3-Draht/4-Draht). Der BMP581 kommt in einem kompakten 10-Pin-LGA-Gehäuse mit Metalldeckel und Abmessungen von nur 2,0 x 2,0 x 0,75 mm 3 . Virtuelle Präsentation: Das Video zeigt weitere Informationen und Anwendungsbeispiele des neuen Sensors und gibt Einblicke in die Entwicklung des Produkts. https://www.bosch-sensortec.com/unveil/event/ Verfügbarkeit: Der BMP581 ist ab sofort verfügbar und bietet ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Zentimetergenaue Ortung in Gebäuden mittels Drucksensor kann Tausende Leben retten

22.04.2020

Pressemeldung

Internet of Things

Zentimetergenaue Ortung in Gebäuden mittels Drucksensor kann Tausende Leben retten

Genauer, stabiler, leistungsstärker: Bosch Sensortec bringt den barometrischen Drucksensor BMP390 auf den Markt, der eine bislang unerreichte Genauigkeit in der Höhenbestimmung mit Smartphones, Wearables und Hearables bietet. Der neue MEMS-Sensor kann aufgrund der verbesserten Auflösung Höhenänderungen unter 10 Zentimeter messen und ist 50 Prozent genauer als sein Vorgänger. Der Einsatz des neuen Drucksensors BMP390 von Bosch Sensortec in Smartphones ermöglicht eine äußerst präzise Ortung von Personen in Gebäuden. Das kann in Notfällen helfen, Tausende Leben zu retten....Dr. Stefan Finkbeiner, CEO von Bosch Sensortec Eine genaue Höhenbestimmung hilft, Personen innerhalb von Gebäuden zu lokalisieren, wo keine GPS-Signale verfügbar sind. Die Ergänzung der vorhandenen horizontalen Informationen um die vertikale Position ermöglicht Rettungskräften, die Bodenhöhe und damit das Stockwerk von Smartphone-Nutzern zu bestimmen, die einen Notruf auslösen. Die US-Regulierungsbehörde Federal Communications Commission (FCC) schätzt, dass die zusätzlichen Höhenmessdaten das Potenzial haben, allein in den USA jährlich bis zu 10000 Leben zu retten 1 . "Der Einsatz des neuen Drucksensors BMP390 von Bosch Sensortec in Smartphones ermöglicht eine äußerst präzise Ortung von Personen in Gebäuden. Das kann in Notfällen helfen, Tausende Leben zu retten", sagt Dr. Stefan Finkbeiner, CEO von Bosch Sensortec. Bessere Ortung von Notrufen Laut einem kürzlich veröffentlichten Bericht der FCC müssen Mobilfunkanbieter in den USA künftig nach einem vorgegebenen Zeitplan immer mehr Anforderungen in Bezug auf die Standortgenauigkeit erfüllen, einschließlich der Positionsermittlung des Anrufers. Der Beschluss sieht ab 2021 eine Positionsgenauigkeit der Z-Achse von ±3 Metern zum Mobiltelefon für 80 Prozent der mobilen Notrufe aus Gebäuden vor. Notfallanwendungen wie das erweiterte 911 (E911)-System in den USA könnten auch in anderen Regionen wie Europa oder Asien eingeführt werden, um die Sicherheit und das Sicherheitsgefühl der Menschen zu verbessern. Bosch Sensortec und NextNav LLC, ein Anbieter von 3D-Geolokalisierungsdiensten, haben gemeinsam eine Lösung entwickelt, um die Z-Achse in Gebäuden konsistent und exakt messen zu können. Die Smartphone- Lösung kombiniert hochpräzise barometrische Drucksensoren wie den BMP390 von Bosch Sensortec mit der Z-Achsen-Anwendung MBS (Metropolitan Beacon System) von NextNav für eine dreidimensionale Standortbestimmung. Genauere Navigation und verbesserte Fitnesskontrolle Neben Notfallanwendungen ermöglicht der Sensor auch generell eine genauere Navigation in Innenräumen, beispielsweise in Verbindung mit dem Position Tracking Smart Sensor BHI160BP von Bosch Sensortec. Damit lassen sich Lokalisierungstechnologien wie GPS, die in abgeschirmten Umgebungen nicht zuverlässig funktionieren, optimal ergänzen. Das spart Nutzern Zeit und vermeidet lästiges Verlaufen, zum Beispiel bei der Suche nach dem Auto in einer Tiefgarage. Darüber hinaus unterstützt der neue BMP390 erweiterte GPS-Anwendungen für die Navigation im Freien sowie Funktionen zur Ermittlung des Kalorienverbrauchs. Mittels weiterentwickelter barometrischer Druckmessung kann der Sensor feststellen, ob ein Nutzer eine Steigung oder Treppe hinauf- oder hinunterläuft oder beispielsweise Gewichte während des Fitnesstrainings hebt. So hilft der Sensor dabei, den Kalorienverbrauch um bis zu 15 Prozent 2 genauer zu bestimmen. Fitnesstracker können damit zudem präziser berechnen, wie weit ein Anwender tatsächlich gegangen, gelaufen oder mit dem Fahrrad gefahren ist. Präzise, stabil und kompakt Der BMP390 erreicht eine typische relative Genauigkeit von ±0,03 hPa. Damit ist der Sensor anderen vergleichbaren Produkten auf dem Markt überlegen. Die typische absolute Genauigkeit beträgt ±0,5 hPa. Die hohe Genauigkeit ist das Ergebnis einer deutlichen Verbesserung von Temperaturstabilität, Driftverhalten und Rauschen. Der Sensor bietet eine hohe Temperaturstabilität über den gesamten Betriebstemperatur- und Druckbereich von 0 bis 65 °C bzw. 700 bis 1100 hPa, mit einem durchschnittlichen Temperaturkoeffizienten-Offset (TCO) von nur ±0,6 Pa/K. Das typische Rauschen ist mit 0,9 Pa um 25 Prozent besser als bei dem Vorgängermodell BMP380. Der Sensor bietet außerdem eine hohe Langzeitstabilität und einen geringen Kurz- und Langzeitdrift. Da er nur 2,0 mm x 2,0 mm x 0,75 mm misst, lässt sich der BMP390 leicht in tragbare Geräte integrieren. Der niedrige Stromverbrauch von 3,2 µA bei 1 Hz (typisch) erlaubt eine lange Batterielebensdauer. Verfügbarkeit Der BMP390 ist für die Großserienfertigung von Smartphones, Wearables und Hearables erhältlich. Fußnoten 1 FCC Factsheet 2 Energy Expenditure Estimation with Smartphone Body Sensors

Ich sehe was, was du nicht siehst: Bosch ermöglicht eine neue Generation Smartglasses

10.12.2019

Pressemeldung

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Ich sehe was, was du nicht siehst: Bosch ermöglicht eine neue Generation Smartglasses

Auf der Consumer Electronics Show (CES®) 2020 in Las Vegas präsentiert Bosch Sensortec ein einzigartiges optisches Light Drive System für Smartglasses. Die Komplettlösung für Smartglasses-Hersteller besteht aus MEMS-Spiegeln (mikroelektromechanisches System), optischen Elementen, Sensoren und intelligenter Software-Anbindung. Das neue Smartglasses Light Drive System von Bosch Sensortec erzeugt unverzerrte, stets scharfe und helle Bilder – selbst in direktem Sonnenlicht.Erstmals hat Bosch Sensortec die neu entwickelte Bosch Light Drive-Technologie in das Smartglasses System integriert. Damit werden gewöhnliche Brillen unter Wahrung höchster Transparenz und Privatsphäre zu alltagstauglichen Wearables, da eingeblendete Informationen von außen nicht sichtbar sind. Die Technologie kann auch eingesetzt werden, um die Leistung von Waveguide-Systemen zu optimieren. Bosch Sensortec entwickelt dafür bereits integrierte Lösungen. Das Light Drive System kommt gänzlich ohne sichtbares externes Display oder Kamera aus – wesentliche Störfaktoren, die einen breiten Markterfolg von Smartglasses bislang verhindert haben. Die kleine Größe ermöglicht es Entwicklern von Smartglasses, die sperrigen, unhandlichen Eigenschaften vieler heutiger Modelle zu umgehen: Erstmals erlaubt ein sofort einsetzbares System kleinere, leichtere und stylischere Designs, um die smarte Brille attraktiv und komfortabel für Nutzer gestalten zu können. Das winzige System ist auch eine ideale Ergänzung für alle, die eine normale Brille zur Sehkorrektur nutzen – ein großer Markt: sechs von zehn Menschen tragen täglich Korrekturgläser. Das Smartglasses Light Drive System ist die derzeit kleinste und leichteste Lösung auf dem Markt und kann fast jede normale Brille in Smartglasses umwandeln. Mit solchen Smartglasses erhalten Nutzer viel ungestörter Navigationsinformationen und Kurznachrichten. Das macht das Fahren sicherer und ersetzt das ständige Starren auf Smartphones oder Smartwatches....sagt Dr. Stefan Finkbeiner, CEO von Bosch Sensortec. Die im Smartglasses Light Drive System genutzte Technologie von Bosch Sensortec ermöglicht es Nutzern, im Alltag wichtige Informationen zu erhalten, ohne digital zu ermüden. Die Technologie ist ideal geeignet für Anwendungen wie Navigation, Anrufe, Weckrufe, Terminerinnerungen sowie Kurznachrichtendienste wie WhatsApp und WeChat. Besonders praktisch sind auch Notizen-basierte Informationen wie Aufgaben- und Einkaufslisten, Rezepte oder Montageanleitungen, bei denen es wichtig ist die Hände frei zu behalten. Bisher sind diese Applikationen auf Geräte mit physischen Displays wie Smartphones oder Smartwatches beschränkt. Die neue Bosch Light Drive-Technologie erweitert den Anwendungsbereich und die Verfügbarkeit von Apps und Informationen, verbunden mit dem einfachen Zugriff auf relevante Inhalte, soziale Medien und der intuitiven Steuerung von Musik oder Podcasts. Innovative Technologie in winzigem Gehäuse Ein MEMS-basierter gebündelter Lichtscanner im Inneren des Light Drive Systems scannt ein holografisches Element (HOE), das in die Linse der Smartglasses integriert ist. Dieses HOE lenkt den Strahl auf die Netzhautoberfläche um und erzeugt dort ein hochaufgelöstes Bild. Die Technologie ermöglicht dem Nutzer die freihändige, sichere Betrachtung praktisch aller Informationen von einem verbundenen mobilen Gerät, beispielsweise einem gekoppelten Smartphone. Das projizierte Bild ist scharf, hell, dank adaptiver Helligkeit auch bei direkter Sonneneinstrahlung gut erkennbar, und nur für den Nutzer selbst sichtbar. Die Bosch Light Drive-Technologie funktioniert auch problemlos mit gebogenen und korrigierenden Brillengläsern sowie mit Kontaktlinsen. Bisherige Smartglasses-Technologien haben den Nachteil, dass beim Ausschalten des Systems ein Schleier oder ein Regenbogenschimmer, das so genannte Streulicht, für den Brillenträger und dessen Gegenüber sichtbar ist. Dagegen bietet die Technologie von Bosch Sensortec den ganzen Tag über eine angenehme optische Transparenz mit minimaler Streulichtsensitivität. Die Sicht ist immer klar und transparent, störende innere Reflexionen gehören der Vergangenheit an. Miniatur-Lösung ermöglicht stylisches Smartglasses Design Das betriebsbereite Light Drive System ist 30 Prozent flacher als bestehende Lösungen und das kleinste System dieser Art auf dem Markt. Es misst ca. 45-75 mm x 5-10 mm x 8 mm (L x H x B, abhängig von der Integration durch Kunden) und wiegt weniger als 10 Gramm. Damit können Brillenhersteller die bislang erforderliche Breite des Brillenrahmens flexibel verringern, um attraktive, stylische Brillenmodelle zu entwickeln – im Gegensatz zu dem klobigen Design bisheriger Smartglasses-Generationen. Mit wachsender gesellschaftlicher Akzeptanz und Verbreitung kann die Bosch Light Drive-Technologie zum Erfolgsfaktor für Smartglasses-Hersteller werden. Komplettlösung für Smartglasses-Hersteller Das Smartglasses Light Drive System ist eine sofort einsatzbereite Komplettlösung, die Bosch Sensortec selbst entwickelt und fertigt. Das gewährleistet eine gleichbleibend hohe Qualität, Zuverlässigkeit und Leistung und ermöglicht es, schnell mit Produktmodifikationen auf Markt- und Kundenanforderungen reagieren zu können. Bosch Sensortec ist der einzige Komplettanbieter dieser Technologie und hat zahlreiche ergänzende Komponenten und Lösungen im Angebot. Das Unternehmen ergänzt das Smartglasses-System mit mehreren Bosch MEMS-Sensorlösungen wie etwa dem Smart Sensor BHI260, dem barometrischen Drucksensor BMP388 und dem geomagnetischen Sensor BMM150. Mit diesen Sensoren können Nutzer die Smartglasses bequem und intuitiv steuern, zum Beispiel durch Multi-Tap-Funktionen auf den Brillenbügel. Die Bosch Smartglasses Light Drive Lösung wird 2021 unter der Produktbezeichnung BML500P für Hersteller von Großserien verfügbar sein.

Bosch bringt Maschinen für 5G in Pole-Position

26.11.2019

Pressemeldung

Wirtschaft

Bosch bringt Maschinen für 5G in Pole-Position

Stuttgart – 5G kommt. Der neue Kommunikationsstandard beschleunigt das Internet der Dinge und sorgt für einen Schub bei Industrie 4.0. Steuerungen und Sensoren, verbaut in Anlagen, Maschinen und Logistikketten, profitieren von dieser schnellen und zuverlässigen drahtlosen Datenübertragung in Echtzeit. Um Maschinen auf die moderne Kommunikation vorzubereiten, müssen sie 5G-fähig werden. Bosch liefert jetzt die Lösung: Die neue Steuerungstechnik ctrlX AUTOMATION von Bosch Rexroth ist von Beginn an auf 5G ausgerichtet und in der Lage, eine Vielzahl von Geräten in der Industrie mit dem neuen Kommunikationsstandard zu verbinden. Vorgestellt wird ctrlX AUTOMATION auf der Fachmesse SPS in Nürnberg.Bosch öffnet Tor in neues Industriezeitalter Die Industrie schaltet mit 5G in den Turbo. Unsere neue 5G-fähige Automatisierungsplattform schafft die Voraussetzung und öffnet das Tor in ein neues Industriezeitalter,...sagt Bosch-Geschäftsführer Rolf Najork, zuständig für die Industrietechnik. Mit 5G wurde erstmalig ein Kommunikationsstandard entwickelt, der nicht nur die Vernetzung von Menschen adressiert, sondern auch das Internet der Dinge. Die Merkmale von 5G überzeugen: Der neue Standard ist bis zu 20-mal schneller als 4G, überträgt Daten mit einer Latenz von einer Millisekunde nahezu verzögerungsfrei und sorgt mit einer Zuverlässigkeit von bis zu 99,9999 Prozent dafür, dass der „digitale Versand“ beim Empfänger so sicher ankommt wie über ein Kabel. „5G ist eine Revolution und ein wichtiger Baustein für die Fabrik der Zukunft," sagt Najork. Ingenieure und Konstrukteure stehen jetzt vor der Herausforderung, 5G in ihre Maschinen und Produkte zu integrieren. Bosch präsentiert die Lösung und stillt den Bedarf: Die Hardware der neuen Automatisierungsplattform lässt sich mit einem 5G-Modul ausstatten. Betriebssystem und Software von ctrlX AUTOMATION sind von Beginn an 5G-kompatibel und unterstützen eine rasche Inbetriebnahme. Auch Maschinen im Bestand sind über Retrofit-Lösungen mit der neuen Technik nachrüstbar. 2020 kommt die neue Automatisierungsplattform von Bosch Rexroth auf den Markt. 5G wird zum Wettbewerbsfaktor für die vernetzte Industrie Bis zu 70 Milliarden Geräte sollen 2025 weltweit vernetzt sein, schätzen Experten. Viele davon in der Industrie. 5G wird zum Wettbewerbsfaktor. Dank des neuen Kommunikationsstandards lassen sich Anwendungen, die eine hochleistungsfähige und äußerst zuverlässige Funkverbindung erfordern, sicher und effizient in die Produktionshallen integrieren. Dazu zählt mobile Robotik, der Einsatz autonomer Transportfahrzeuge sowie das Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine. Mit Hilfe von Augmented-Reality-Brillen bekommen Mitarbeiter beispielsweise Zusatzinformationen eingeblendet und können so Maschinen optimal überwachen und warten. Um die Aufgaben in der virtuellen mit jenen in der realen Welt zu kombinieren, bedarf es Datenfluss in Echtzeit. Das verspricht 5G. „Die neue Form der Kommunikation stellt alles bisher Dagewesene in den Schatten. 5G wird der erste industriefähige Funkstandard", so Najork. Bosch übernimmt Führungsrolle bei Industrie 4.0 und 5G Bosch entwickelt die Fabrik der Zukunft. Dafür setzt das Unternehmen auf Industrie 4.0 . Produkte werden zunächst in Bosch-Werken getestet und validiert, bevor sie auf dem Markt verfügbar sind. Diesen Ansatz verfolgt Bosch auch bei 5G. Auf der Hannover Messe hat das Unternehmen mit ActiveShuttle ein erstes 5G-fähiges autonomes Transportsystem vorgestellt. Für die Weiterentwicklung der Fabriken beantragte Bosch 5G-Lizenzen bei der Bundesnetzagentur, die den Aufbau von lokalen Campus-Netzen ermöglichen. Darüber hinaus hat Bosch den Vorsitz in der globalen Initiative 5G-ACIA übernommen mit dem Ziel, den neuen Kommunikationsstandard von Beginn an industriefähig zu gestalten.

Software von Bosch Connected Industry sorgt für Produktivitätsschub in der Fertigung

25.11.2019

Pressemeldung

Industrie 4.0

Software von Bosch Connected Industry sorgt für Produktivitätsschub in der Fertigung

Stuttgart / Nürnberg – Intelligente Software reduziert die Komplexität, vereinfacht die Prozesse – die Fabrik der Zukunft ist ohne dieses Werkzeug undenkbar. Bosch Connected Industry präsentiert auf der Fachmesse SPS in Nürnberg jetzt eine Lösung, die Fertigung und Logistik noch transparenter, effizienter und produktiver macht. Dazu stellt das Nexeed Industrial Application System Daten kompatibel und standardisiert zur Verfügung, liefert Informationen auf einen Blick. NEXEED ist das Gehirn der intelligenten Fabrik, in der jeder Mitarbeiter weiß, was wann wo zu tun ist,...null sagt Sven Hamann, Geschäftsführer von Bosch Connected Industry. Mittels offener Schnittstellen lässt sich die Bosch-Software auch leicht in gängige Industrieplattformen und in bestehende Infrastrukturen integrieren. „NEXEED haucht alten Anlagen neues Leben ein und macht sie fit für Industrie 4.0“, so Hamann. Das erleichtert den Einstieg in diese intelligente Form der Produktion und sorgt für überschaubare Investitionen. Dafür nutzt Bosch Connected Industry Lösungen, die bei Bosch erfolgreich zur Optimierung der Fertigung weltweit im Einsatz sind.Nexeed Industrial Application System für eine vernetzte Fertigung Beim Nexeed Industrial Application System setzt Bosch auf Interoperabilität: „Sämtliche Bestandteile des Systems sprechen die gleiche Sprache und arbeiten optimal zusammen. NEXEED bildet die Grundlage für eine vollvernetzte, transparente Fertigung“, erläutert Hamann. Die Basisfunktionalitäten erleichtern Anwendern und Administratoren durch einfache Bedienung, übersichtliches Stammdatenmanagement und individuell definierte Zugriffsrechte die Arbeit. Die Applikationen ermöglichen beispielsweise die Live-Überwachung von Produktionsprozessen oder die zentrale Verwaltung von IIoT-Geräten wie Router, Maschinensteuerungen und Sensoren. „Mit unseren Lösungen muss niemand mehr mit dem USB-Stick die Geräte einzeln updaten. Damit schließen wir konsequent Sicherheitslücken in der Fabrik“, erläutert Hamann. Bei Bedarf lässt sich das System um zusätzliche Applikationen oder fachspezifische Pakete erweitern. Signifikante Produktivitätssteigerung durch intelligente Software Durch die Verknüpfung von NEXEED mit der neuen Automatisierungsplattform ctrlX AUTOMATION von Bosch Rexroth lässt sich die Effizienz in der Fertigung erheblich steigern: „Industrie-4.0-Lösungen von Bosch sorgen für einen Produktivitätsschub. Mit der neuen Automatisierungsplattform verbessern wir die Gesamtanlageneffektivität von Maschinen um bis zu zehn Prozent. In Verbindung mit NEXEED können weitere zehn Prozent hinzukommen“, sagt Hamann. Höhere Verfügbarkeit, bessere Leistung, mehr Qualität: Die Bosch-Software trägt entscheidend dazu bei. Sie ermöglicht den Zugriff auf fertigungsrelevante Informationen in Echtzeit, zum Beispiel über den Status der Produktion oder den Bearbeitungszustand von einzelnen Bauteilen. Bei Störungen können Mitarbeiter so schneller reagieren oder diese dank vorbeugender Wartung komplett vermeiden. Software und Services für Industrie 4.0 stark nachgefragt Seit der Gründung 2018 hat Bosch Connected Industry sein Geschäft kräftig ausgebaut: NEXEED ist bereits bei rund 100 internationalen Kunden erfolgreich im Einsatz, darunter BMW, Sick und Trumpf. Anwender profitieren von der Erfahrung aus den Bosch-Werken und -Lagern: Sämtliche NEXEED-Lösungen werden dort entwickelt, getestet und evaluiert, bevor sie Bosch auf dem externen Markt anbietet. Inzwischen nutzen über 100 Bosch-Fabriken Lösungen aus dem NEXEED-Portfolio. Bosch Connected Industry auf der SPS: 26.-28.11.2019, Stand 450, Halle 7

Bosch beantragt 5G-Lizenzen für lokale Netze

21.11.2019

Pressemeldung

Industrie 4.0

Bosch beantragt 5G-Lizenzen für lokale Netze

Stuttgart – Bosch setzt auf lokale 5G-Netze. Das Unternehmen hat Lizenzen für ausgewählte deutsche Standorte bei der Bundesnetzagentur beantragt. „Als IoT-Unternehmen hat Bosch frühzeitig Forschungsaktivitäten im Bereich 5G gestartet. Der neue Kommunikationsstandard ist ein Schlüssel für das automatisierte und vernetzte Fahren und ein wesentliches Element für die Fabrik der Zukunft“, sagt Dr. Michael Bolle, Bosch-Geschäftsführer und CDO/CTO der Bosch-Gruppe. Nach Lizenzierung durch die Bundesnetzagentur plant Bosch gemeinsam mit Partnern den Aufbau der lokalen 5G-Netze im Laufe des nächsten Jahres, um die Potenziale von Industrie 4.0 noch besser auszuschöpfen. In den kommenden Monaten testet Bosch 5G in eigenen Werken sowie am Forschungscampus in Renningen und bereitet so den operativen Einsatz vor.5G-Campusnetze für Bosch-Werke Dank des neuen Vergabeverfahrens der Bundesnetzagentur, mit dem Unternehmen erstmals eigene lokale Frequenzen beantragen können, will Bosch private 5G-Netze aufbauen und damit seine Wettbewerbsfähigkeit stärken. „Private Campusnetze sorgen für ein Höchstmaß an Sicherheit und Unabhängigkeit. 5G beschleunigt und verbessert die industrielle Produktion. Mit lokalen 5G-Netzen kommen wir unserer Idee von der Fabrik der Zukunft einen großen Schritt näher“, so Bosch-Geschäftsführer Rolf Najork, zuständig für die Industrietechnik. Zunächst hat Bosch für das Industrie-4.0-Leitwerk in Stuttgart-Feuerbach sowie den Forschungscampus in Renningen 5G-Lizenzen beantragt. „Die ausgewählten Standorte leisten Pionierarbeit, die dem gesamten Bosch-Verbund aus rund 270 Werken weltweit zugutekommt“, sagt Bolle. 5G wird zentraler Baustein der Fabrik der Zukunft „In unserer Vision der Fabrik der Zukunft sind nur noch Boden, Wände und Decke statisch und fest. Alles andere ist flexibel, mobil und ordnet sich immer wieder neu“, erklärt Najork. Dies umfasst mobile Roboter, autonome Transportfahrzeuge und neue Assistenzsysteme wie Datenbrillen, die Mitarbeiter optimal unterstützen. Eine wesentliche Voraussetzung dafür ist eine hochleistungsfähige drahtlose Infrastruktur, die eine effiziente Kommunikation zwischen Menschen, Maschinen und Anlagen ermöglicht. „Es geht um eine zuverlässige, sichere und schnelle Datenübertragung mit kurzen Reaktionszeiten – all das lässt sich mit 5G realisieren“, sagt Andreas Müller, Bosch-Forscher und Vorsitzender der internationalen Initiative 5G-ACIA (5G Alliance for Connected Industries and Automation). Dabei sorgt 5G nicht nur für eine effiziente Vernetzung mobiler Endgeräte und drahtloser Sensoren, sondern stellt gleichzeitig die Grundlage für komplett neue Systemkonzepte dar. So kann beispielsweise mittels 5G die Steuerung eines mobilen Roboters in Echtzeit aus einer lokalen Fertigungscloud heraus erfolgen. Das reduziert Kosten, erhöht die Flexibilität und vereinfacht die Wartung. Auch die Bedienung der Maschinen wird optimiert. „Geht man heute in eine Fabrik, hängt an nahezu jeder Maschine ein Bediengerät mit einem Not-Halt-Schalter. Wenn ich den Schalter drücke, bleibt die Maschine stehen. Mit 5G können viele dieser stationären Bedienelemente durch ein mobiles Endgerät ersetzt werden, inklusive der Not-Halt-Funktion. Auf diese Weise wird die Arbeit komfortabler und wir sparen gleichzeitig Kosten“, erklärt Müller. 5G sichert und verbessert die Produktion Lokale 5G-Netze machen Fabrikbetreiber unabhängiger. Sie können damit ohne Abhängigkeit von Dritten ein eigenes Netz aufbauen und betreiben und dieses passgenau auf die oftmals sehr anspruchsvollen industriellen Anwendungen ausrichten. Zudem haben Fabrikbetreiber sämtliche relevanten Sicherheitsaspekte in der eigenen Hand. Ist beispielsweise das öffentliche Netz überlastet, bleibt bei lokalen 5G-Netzen dennoch der operative Betrieb gewahrt und die Kontrolle über das Gesamtsystem bestehen. „Mit Campusnetzen können wir selbst kontrollieren, wie das Netzwerk aufgebaut und abgesichert ist und welches Equipment zum Einsatz kommt. Und es ist ersichtlich, wer Zugriff auf bestimmte Komponenten und Daten hat“, sagt Müller. Damit verringern Unternehmen Risiken und gewährleisten die Datenhoheit. Die Anbindung an das Internet und die öffentlichen Netze erfolgt über dezidierte Schnittstellen und wird fortlaufend überwacht. Deutschland übernimmt Vorreiterrolle bei 5G Mit Einführung des neuen Mobilfunkstandards 5G besteht für Unternehmen in Deutschland erstmalig die Möglichkeit, lokale Netze aufzubauen und zu betreiben. Die Bundesnetzagentur stellt dafür Frequenzen im Bereich von 3.700 MHz bis 3.800 MHz bereit. Diese können entsprechend der angemeldeten Bedarfe, insbesondere für Industrie 4.0 oder die Land- und Forstwirtschaft, eingesetzt werden. Die Bundesnetzagentur teilt die Frequenzen zunächst für bis zu zehn Jahre befristet zu. Die Gebühr je Lizenz errechnet sich aus einem Sockelbetrag von 1.000 Euro, der zugeteilten Bandbreite (mindestens 10 bis maximal 100 MHz), der Laufzeit der Zuteilung in Jahren sowie aus der Fläche des Zuteilungsgebietes in km², unterschieden nach Siedlungs- und Verkehrsflächen und anderen Flächen.