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Bosch präsentiert innovative Smart Connected Sensors Plattform zur ganzkörperlic ...

08.01.2024

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Bosch präsentiert innovative Smart Connected Sensors Plattform zur ganzkörperlic ...

Las Vegas, Nevada / Reutlingen - Unbegrenzter Zugang zu einem persönlichen Feedback-Coach? Davon träumen viele Fitness- und Gamingbegeisterte. Mit der brandneuen Smart Connected Sensors Plattform sorgt Bosch Sensortec dafür, dass Bewegungen und Wiederholungen nicht nur gemessen werden, sondern der Nutzer auch ein qualitatives Feedback zur Bewegungsausführung erhält. Die neue Plattform wurde speziell für die ganzheitliche Erfassung von Körperbewegungen entwickelt und bietet eine vollständig integrierte Hard- und Softwarelösung, die Entwicklungskosten und Time-to-Market drastisch reduziert.Firmenkunden, die Sensoren in ihre Designs integrieren wollen, stehen oft vor zeitaufwändigen und komplizierten Aufgabenstellungen, bei denen mehrere Geräte kombiniert und angepasst werden müssen, um das erforderliche Hardware- und Softwaresystem zu erstellen. Derzeit gibt es keine Sensorlösung auf dem Markt, die ein drahtloses und sofort einsatzbereites Feedback für Ganzkörperbewegungen bietet. Um diesen Bedarf zu decken und Entwicklern wertvolle Zeit und Mühe zu ersparen, bietet Bosch Sensortec Firmenkunden jetzt ein Komplettpaket an: BHI380, ein programmierbares IMU-basiertes Sensorsystem mit KI-Funktionalität. Ein tragbares Referenzdesign (zertifiziert nach CE, FCC, ISED, MSIT, SRRC, MIC, NCC, UKCA), das einfach an jeder Stelle des Körpers angebracht werden kann, ohne dass Kabel, eine externe Kamera oder spezielle Anzüge benötigt werden. Softwarefunktionen wie Gesten- und Aktivitätserkennung, Körperbewegungserkennung, relative Körperwinkelerfassung und Feedback-Coach. Vielfältige Anwendungen in Rehabilitation, Fitness und Gaming Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Hauptanwendungsgebiete sind Rehabilitation, Fitness und Gaming unter dem Motto „Move. Prove. Improve.“ Die Smart Connected Sensors Plattform bietet Nutzern detailliertes Feedback, um Rehabilitationsübungen zu Hause korrekt durchzuführen und so eine schnellere Genesung zu unterstützen. Für hochreaktive Gaming-Anwendungen bieten Bewegungssensoren eine intuitive und präzise Steuerung, mit der sie selbst kleinste Bewegungen verfolgen. Im Sport- und Fitnessbereich können Bewegungssensoren zur Erfassung von Ganzkörperbewegungen eingesetzt werden, um zum Beispiel detailliertes Feedback zur Ausführung hochintensiver Übungen zu geben. Die Sensoren kommunizieren drahtlos über Bluetooth Low Energy, um die Bewegungsfreiheit des Nutzers nicht einzuschränken. Dank des Plattformprinzips kann das System mit zahlreichen Geräten wie Wearables, Hearables und AR/VR-Headsets verbunden werden. Ingenieure werden die Smart Connected Sensors-Plattform einfach zu bedienen und skalieren finden, da sie zusätzliche Sensoren und Funktionen problemlos in ihre bestehenden Designs integrieren können. Besonders wichtig ist, dass die Plattform es ermöglicht, bis zu acht Knoten mit verschiedenen Sensoren von Bosch Sensortec an einen zentralen Knoten anzuschließen, darunter Inertialsensoren, Magnetometer und Drucksensoren. „Für Smart Connected Sensors Anwendungen reduziert unsere neue Plattform den Aufwand für die Entwickler erheblich, so dass sie die Time-to-Market verkürzen und sich stärker auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren können“, sagt Stefan Finkbeiner, Geschäftsführer und CEO von Bosch Sensortec. Für Smart Connected Sensors Anwendungen reduziert unsere neue Plattform den Aufwand für die Entwickler erheblich, so dass sie die Time-to-Market verkürzen und sich stärker auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren können...sagt Stefan Finkbeiner, Geschäftsführer und CEO von Bosch Sensortec. Die Sensorplattform bietet qualitatives Feedback auf Basis integrierter KI-Funktionen und wird mit einem Software-Tool zur Mustererstellung ausgeliefert, das Kunden bei der Anpassung ihres Systemdesigns unterstützt. Mit diesem Tool behält der Kunde die Kontrolle über seine Daten, denn es ist kein regelmäßiger Datenaustausch mit Bosch Sensortec erforderlich. Verfügbarkeit: Die Smart Connected Sensors Plattform ist auf direkte Anfrage erhältlich.

Eine neue Dimension der Beschleunigung: Bosch präsentiert weltweit kleinste MEMS ...

08.01.2024

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Eine neue Dimension der Beschleunigung: Bosch präsentiert weltweit kleinste MEMS ...

Las Vegas, Nevada / Reutlingen – In Hearables, Smartwatches und anderen tragbaren Geräten ist Platz kostbar und erfordert kompakte Komponenten. Gleichzeitig suchen OEMs nach Plug-and-Play-Schrittzählern und Sensoren mit integrierten Funktionen, die eine einfache Implementierung ohne spezifisches Anwendungswissen ermöglichen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, präsentiert Bosch Sensortec auf der CES 2024 die weltweit kleinsten MEMS-Beschleunigungssensoren: BMA530 und BMA580. Beide Sensoren bieten integrierte Funktionen für eine einfache Entwicklung. Während der BMA530 mit seinem Schrittzähler für Wearables optimiert ist, zielt der BMA580 mit seiner Sprachaktivitätserkennung auf Hearables ab.Verglichen mit der aktuellen Bosch-Beschleunigungssensorengeneration (BMA253) haben der BMA530 und der BMA580 eine um 76 Prozent kleinere Grundfläche. Die Höhe reduziert sich von 0,95 mm auf 0,55 mm dank eines innovativen Wafer Level Chip Scale Package (WLCSP). Ihre geringe Größe ermöglicht eine einfache Montage auf Leiterplatten, während ihre erweiterten Funktionen Entwicklern die Integration in ihre tragbaren Produkte erleichtern. „Die Nachfrage nach winzigen Sensoren mit hoher Leistung wächst, da die Industrie elegantere und minimalistischere Designs bevorzugt, die kleinere Sensoren erfordern“, erklärt Stefan Finkbeiner, Geschäftsführer und CEO von Bosch Sensortec. „Die neuen BMA530 und BMA580 bieten eine ultrakompakte, umfassende Lösung, um diesen Bedarf zu erfüllen.“ Die Nachfrage nach winzigen Sensoren mit hoher Leistung wächst, da die Industrie elegantere und minimalistischere Designs bevorzugt, die kleinere Sensoren erfordern. Die neuen BMA530 und BMA580 bieten eine ultrakompakte, umfassende Lösung, um diesen Bedarf zu erfüllen....erklärt Stefan Finkbeiner, Geschäftsführer und CEO von Bosch Sensortec. Mit Knochenleitung zu reduziertem Stromverbrauch Der BMA580 beinhaltet eine innovative Sprachaktivitätserkennung und erweiterte Funktionen für Hearables. Statt permanent aktivierter Mikrofone, die viel Strom verbrauchen, nutzt der BMA580 die Knochenleitung, um die Stimmschwingungen des Trägers zu erkennen und das Mikrofon zu aktivieren. Kein anderer Sensor auf dem Markt vereint Knochenleitung mit dieser Miniaturgröße. Zudem erlaubt der BMA580 die Nutzerinteraktion durch Berührung des Hearables, zum Beispiel zum Annehmen oder Beenden von Anrufen. Die Software des Sensors enthält einen Algorithmus, der zwischen einfachem, doppeltem und dreifachem Antippen unterscheiden kann. Der neue Beschleunigungssensor BMA530 eignet sich nicht nur für Wearables, sondern auch für die Gestenerkennung in Spielzeugen, die Sturzerkennung in Laptops und anderen Geräten sowie für Energiesparfunktionen wie das Versetzen eines unbewegten Smartphones in den Ruhezustand. Beide Sensoren bieten verschiedene Stromversorgungsmodi, um die Batterielaufzeit zu maximieren, und flexible Anschlussmöglichkeiten, darunter eine I3C®-Schnittstelle. Verfügbarkeit: Ab Q1/2024 können die neuen Beschleunigungssensoren bei unseren Vertriebspartnern bestellt werden.

Barometrischer Drucksensor von Bosch setzt neue Maßstäbe für Genauigkeit und Lei ...

05.04.2022

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Barometrischer Drucksensor von Bosch setzt neue Maßstäbe für Genauigkeit und Lei ...

Mit dem BMP581 stellt Bosch Sensortec einen neuen barometrischen Drucksensor vor, der bei geringem Stromverbrauch eine extrem hohe Genauigkeit erreicht und so die Höhenmessung in Wearables, Hearables oder IoT-Geräten ermöglicht. Damit eignet er sich ideal für neue Anwendungsfälle, wie Fitness-Tracking, die Gerätehersteller bisher so nicht umsetzen konnten. Sturzerkennung, Navigation sowie Standortbestimmung in Innenräumen sind weitere Anwendungsgebiete.„Der neue BMP581 bietet eine völlig neue Dimension an Genauigkeit in Kombination mit der hohen Leistung und dem geringen Stromverbrauch früherer Produktgenerationen“, sagt Dr. Stefan Finkbeiner, CEO bei Bosch Sensortec. „Die Genauigkeit des Sensors ist atemberaubend: Er kann eine Veränderung des Luftdrucks messen, die einem Tausendstel des Gewichts einer Stechmücke (7,6 μg) entspricht.“ Dank der extremen Genauigkeit misst der BMP581 eine Höhenänderung von nur wenigen Zentimetern. Er kann daher Bewegungen im Fitnesstraining bis auf die Ebene einzelner Klimmzüge oder Liegestützen erkennen. Zudem liefert er hochpräzise Standortinformationen für die Lokalisierung in Innenräumen, zur Navigation oder zur Stockwerkerkennung. Auf diese Weise stellt der Sensor schnell wichtige Informationen im Falle eines Notrufs bereit. Der Sensor hilft auch dabei, die Flugstabilität und Landegenauigkeit von Drohnen deutlich zu verbessern und Wasserstände in Haushaltsgeräten zu erkennen, um beispielsweise bei Waschmaschinen vor Überschwemmungen zu warnen. Der neue BMP581 bietet eine völlig neue Dimension an Genauigkeit in Kombination mit der hohen Leistung und dem geringen Stromverbrauch früherer Produktgenerationen...Dr. Stefan Finkbeiner, CEO bei Bosch Sensortec Geringer Stromverbrauch bei hoher Genauigkeit Der BMP581 bietet eine relative Genauigkeit von +/- 0,06 hPa und eine typische absolute Genauigkeit von +/- 0,3 hPa. Die volle Genauigkeit ist über einen breiten Messbereich von 300 hPa bis 1100 hPa verfügbar. Der BMP581 hat einen typischen Temperaturkoeffizienten-Offset (TCO) von nur +/- 0,5 Pa/K und ein geringes RMS-Rauschen von 0,08 Pa bei 1000 hPa (typisch). Die Langzeitdrift über 12 Monate beträgt nur +/- 0,1 hPa. Im Vergleich zum BMP390, der Vorgängergeneration der barometrischen Drucksensoren von Bosch, verbraucht der BMP581 85 % weniger Strom, das Rauschen ist um 80 % geringer und der TCO wurde um 33 % reduziert. Der typische Stromverbrauch von nur 1,3 μA bei 1 Hz verlängert die Batterielebensdauer deutlich. Im Deep-Standby-Modus werden nur 0,5 μA verbraucht. Der Sensor verfügt über eine digitale, serielle Schnittstelle mit I2C, I3C und SPI (3-Draht/4-Draht). Der BMP581 kommt in einem kompakten 10-Pin-LGA-Gehäuse mit Metalldeckel und Abmessungen von nur 2,0 x 2,0 x 0,75 mm 3 . Virtuelle Präsentation: Das Video zeigt weitere Informationen und Anwendungsbeispiele des neuen Sensors und gibt Einblicke in die Entwicklung des Produkts. https://www.bosch-sensortec.com/unveil/event/ Verfügbarkeit: Der BMP581 ist ab sofort verfügbar und bietet ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Zentimetergenaue Ortung in Gebäuden mittels Drucksensor kann Tausende Leben retten

22.04.2020

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Zentimetergenaue Ortung in Gebäuden mittels Drucksensor kann Tausende Leben retten

Genauer, stabiler, leistungsstärker: Bosch Sensortec bringt den barometrischen Drucksensor BMP390 auf den Markt, der eine bislang unerreichte Genauigkeit in der Höhenbestimmung mit Smartphones, Wearables und Hearables bietet. Der neue MEMS-Sensor kann aufgrund der verbesserten Auflösung Höhenänderungen unter 10 Zentimeter messen und ist 50 Prozent genauer als sein Vorgänger. Der Einsatz des neuen Drucksensors BMP390 von Bosch Sensortec in Smartphones ermöglicht eine äußerst präzise Ortung von Personen in Gebäuden. Das kann in Notfällen helfen, Tausende Leben zu retten....Dr. Stefan Finkbeiner, CEO von Bosch Sensortec Eine genaue Höhenbestimmung hilft, Personen innerhalb von Gebäuden zu lokalisieren, wo keine GPS-Signale verfügbar sind. Die Ergänzung der vorhandenen horizontalen Informationen um die vertikale Position ermöglicht Rettungskräften, die Bodenhöhe und damit das Stockwerk von Smartphone-Nutzern zu bestimmen, die einen Notruf auslösen. Die US-Regulierungsbehörde Federal Communications Commission (FCC) schätzt, dass die zusätzlichen Höhenmessdaten das Potenzial haben, allein in den USA jährlich bis zu 10000 Leben zu retten 1 . "Der Einsatz des neuen Drucksensors BMP390 von Bosch Sensortec in Smartphones ermöglicht eine äußerst präzise Ortung von Personen in Gebäuden. Das kann in Notfällen helfen, Tausende Leben zu retten", sagt Dr. Stefan Finkbeiner, CEO von Bosch Sensortec. Bessere Ortung von Notrufen Laut einem kürzlich veröffentlichten Bericht der FCC müssen Mobilfunkanbieter in den USA künftig nach einem vorgegebenen Zeitplan immer mehr Anforderungen in Bezug auf die Standortgenauigkeit erfüllen, einschließlich der Positionsermittlung des Anrufers. Der Beschluss sieht ab 2021 eine Positionsgenauigkeit der Z-Achse von ±3 Metern zum Mobiltelefon für 80 Prozent der mobilen Notrufe aus Gebäuden vor. Notfallanwendungen wie das erweiterte 911 (E911)-System in den USA könnten auch in anderen Regionen wie Europa oder Asien eingeführt werden, um die Sicherheit und das Sicherheitsgefühl der Menschen zu verbessern. Bosch Sensortec und NextNav LLC, ein Anbieter von 3D-Geolokalisierungsdiensten, haben gemeinsam eine Lösung entwickelt, um die Z-Achse in Gebäuden konsistent und exakt messen zu können. Die Smartphone- Lösung kombiniert hochpräzise barometrische Drucksensoren wie den BMP390 von Bosch Sensortec mit der Z-Achsen-Anwendung MBS (Metropolitan Beacon System) von NextNav für eine dreidimensionale Standortbestimmung. Genauere Navigation und verbesserte Fitnesskontrolle Neben Notfallanwendungen ermöglicht der Sensor auch generell eine genauere Navigation in Innenräumen, beispielsweise in Verbindung mit dem Position Tracking Smart Sensor BHI160BP von Bosch Sensortec. Damit lassen sich Lokalisierungstechnologien wie GPS, die in abgeschirmten Umgebungen nicht zuverlässig funktionieren, optimal ergänzen. Das spart Nutzern Zeit und vermeidet lästiges Verlaufen, zum Beispiel bei der Suche nach dem Auto in einer Tiefgarage. Darüber hinaus unterstützt der neue BMP390 erweiterte GPS-Anwendungen für die Navigation im Freien sowie Funktionen zur Ermittlung des Kalorienverbrauchs. Mittels weiterentwickelter barometrischer Druckmessung kann der Sensor feststellen, ob ein Nutzer eine Steigung oder Treppe hinauf- oder hinunterläuft oder beispielsweise Gewichte während des Fitnesstrainings hebt. So hilft der Sensor dabei, den Kalorienverbrauch um bis zu 15 Prozent 2 genauer zu bestimmen. Fitnesstracker können damit zudem präziser berechnen, wie weit ein Anwender tatsächlich gegangen, gelaufen oder mit dem Fahrrad gefahren ist. Präzise, stabil und kompakt Der BMP390 erreicht eine typische relative Genauigkeit von ±0,03 hPa. Damit ist der Sensor anderen vergleichbaren Produkten auf dem Markt überlegen. Die typische absolute Genauigkeit beträgt ±0,5 hPa. Die hohe Genauigkeit ist das Ergebnis einer deutlichen Verbesserung von Temperaturstabilität, Driftverhalten und Rauschen. Der Sensor bietet eine hohe Temperaturstabilität über den gesamten Betriebstemperatur- und Druckbereich von 0 bis 65 °C bzw. 700 bis 1100 hPa, mit einem durchschnittlichen Temperaturkoeffizienten-Offset (TCO) von nur ±0,6 Pa/K. Das typische Rauschen ist mit 0,9 Pa um 25 Prozent besser als bei dem Vorgängermodell BMP380. Der Sensor bietet außerdem eine hohe Langzeitstabilität und einen geringen Kurz- und Langzeitdrift. Da er nur 2,0 mm x 2,0 mm x 0,75 mm misst, lässt sich der BMP390 leicht in tragbare Geräte integrieren. Der niedrige Stromverbrauch von 3,2 µA bei 1 Hz (typisch) erlaubt eine lange Batterielebensdauer. Verfügbarkeit Der BMP390 ist für die Großserienfertigung von Smartphones, Wearables und Hearables erhältlich. Fußnoten 1 FCC Factsheet 2 Energy Expenditure Estimation with Smartphone Body Sensors

Ich sehe was, was du nicht siehst: Bosch ermöglicht eine neue Generation Smartglasses

10.12.2019

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Ich sehe was, was du nicht siehst: Bosch ermöglicht eine neue Generation Smartglasses

Auf der Consumer Electronics Show (CES®) 2020 in Las Vegas präsentiert Bosch Sensortec ein einzigartiges optisches Light Drive System für Smartglasses. Die Komplettlösung für Smartglasses-Hersteller besteht aus MEMS-Spiegeln (mikroelektromechanisches System), optischen Elementen, Sensoren und intelligenter Software-Anbindung. Das neue Smartglasses Light Drive System von Bosch Sensortec erzeugt unverzerrte, stets scharfe und helle Bilder – selbst in direktem Sonnenlicht.Erstmals hat Bosch Sensortec die neu entwickelte Bosch Light Drive-Technologie in das Smartglasses System integriert. Damit werden gewöhnliche Brillen unter Wahrung höchster Transparenz und Privatsphäre zu alltagstauglichen Wearables, da eingeblendete Informationen von außen nicht sichtbar sind. Die Technologie kann auch eingesetzt werden, um die Leistung von Waveguide-Systemen zu optimieren. Bosch Sensortec entwickelt dafür bereits integrierte Lösungen. Das Light Drive System kommt gänzlich ohne sichtbares externes Display oder Kamera aus – wesentliche Störfaktoren, die einen breiten Markterfolg von Smartglasses bislang verhindert haben. Die kleine Größe ermöglicht es Entwicklern von Smartglasses, die sperrigen, unhandlichen Eigenschaften vieler heutiger Modelle zu umgehen: Erstmals erlaubt ein sofort einsetzbares System kleinere, leichtere und stylischere Designs, um die smarte Brille attraktiv und komfortabel für Nutzer gestalten zu können. Das winzige System ist auch eine ideale Ergänzung für alle, die eine normale Brille zur Sehkorrektur nutzen – ein großer Markt: sechs von zehn Menschen tragen täglich Korrekturgläser. Das Smartglasses Light Drive System ist die derzeit kleinste und leichteste Lösung auf dem Markt und kann fast jede normale Brille in Smartglasses umwandeln. Mit solchen Smartglasses erhalten Nutzer viel ungestörter Navigationsinformationen und Kurznachrichten. Das macht das Fahren sicherer und ersetzt das ständige Starren auf Smartphones oder Smartwatches....sagt Dr. Stefan Finkbeiner, CEO von Bosch Sensortec. Die im Smartglasses Light Drive System genutzte Technologie von Bosch Sensortec ermöglicht es Nutzern, im Alltag wichtige Informationen zu erhalten, ohne digital zu ermüden. Die Technologie ist ideal geeignet für Anwendungen wie Navigation, Anrufe, Weckrufe, Terminerinnerungen sowie Kurznachrichtendienste wie WhatsApp und WeChat. Besonders praktisch sind auch Notizen-basierte Informationen wie Aufgaben- und Einkaufslisten, Rezepte oder Montageanleitungen, bei denen es wichtig ist die Hände frei zu behalten. Bisher sind diese Applikationen auf Geräte mit physischen Displays wie Smartphones oder Smartwatches beschränkt. Die neue Bosch Light Drive-Technologie erweitert den Anwendungsbereich und die Verfügbarkeit von Apps und Informationen, verbunden mit dem einfachen Zugriff auf relevante Inhalte, soziale Medien und der intuitiven Steuerung von Musik oder Podcasts. Innovative Technologie in winzigem Gehäuse Ein MEMS-basierter gebündelter Lichtscanner im Inneren des Light Drive Systems scannt ein holografisches Element (HOE), das in die Linse der Smartglasses integriert ist. Dieses HOE lenkt den Strahl auf die Netzhautoberfläche um und erzeugt dort ein hochaufgelöstes Bild. Die Technologie ermöglicht dem Nutzer die freihändige, sichere Betrachtung praktisch aller Informationen von einem verbundenen mobilen Gerät, beispielsweise einem gekoppelten Smartphone. Das projizierte Bild ist scharf, hell, dank adaptiver Helligkeit auch bei direkter Sonneneinstrahlung gut erkennbar, und nur für den Nutzer selbst sichtbar. Die Bosch Light Drive-Technologie funktioniert auch problemlos mit gebogenen und korrigierenden Brillengläsern sowie mit Kontaktlinsen. Bisherige Smartglasses-Technologien haben den Nachteil, dass beim Ausschalten des Systems ein Schleier oder ein Regenbogenschimmer, das so genannte Streulicht, für den Brillenträger und dessen Gegenüber sichtbar ist. Dagegen bietet die Technologie von Bosch Sensortec den ganzen Tag über eine angenehme optische Transparenz mit minimaler Streulichtsensitivität. Die Sicht ist immer klar und transparent, störende innere Reflexionen gehören der Vergangenheit an. Miniatur-Lösung ermöglicht stylisches Smartglasses Design Das betriebsbereite Light Drive System ist 30 Prozent flacher als bestehende Lösungen und das kleinste System dieser Art auf dem Markt. Es misst ca. 45-75 mm x 5-10 mm x 8 mm (L x H x B, abhängig von der Integration durch Kunden) und wiegt weniger als 10 Gramm. Damit können Brillenhersteller die bislang erforderliche Breite des Brillenrahmens flexibel verringern, um attraktive, stylische Brillenmodelle zu entwickeln – im Gegensatz zu dem klobigen Design bisheriger Smartglasses-Generationen. Mit wachsender gesellschaftlicher Akzeptanz und Verbreitung kann die Bosch Light Drive-Technologie zum Erfolgsfaktor für Smartglasses-Hersteller werden. Komplettlösung für Smartglasses-Hersteller Das Smartglasses Light Drive System ist eine sofort einsatzbereite Komplettlösung, die Bosch Sensortec selbst entwickelt und fertigt. Das gewährleistet eine gleichbleibend hohe Qualität, Zuverlässigkeit und Leistung und ermöglicht es, schnell mit Produktmodifikationen auf Markt- und Kundenanforderungen reagieren zu können. Bosch Sensortec ist der einzige Komplettanbieter dieser Technologie und hat zahlreiche ergänzende Komponenten und Lösungen im Angebot. Das Unternehmen ergänzt das Smartglasses-System mit mehreren Bosch MEMS-Sensorlösungen wie etwa dem Smart Sensor BHI260, dem barometrischen Drucksensor BMP388 und dem geomagnetischen Sensor BMM150. Mit diesen Sensoren können Nutzer die Smartglasses bequem und intuitiv steuern, zum Beispiel durch Multi-Tap-Funktionen auf den Brillenbügel. Die Bosch Smartglasses Light Drive Lösung wird 2021 unter der Produktbezeichnung BML500P für Hersteller von Großserien verfügbar sein.

Bosch bringt Maschinen für 5G in Pole-Position

26.11.2019

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Wirtschaft

Bosch bringt Maschinen für 5G in Pole-Position

Stuttgart – 5G kommt. Der neue Kommunikationsstandard beschleunigt das Internet der Dinge und sorgt für einen Schub bei Industrie 4.0. Steuerungen und Sensoren, verbaut in Anlagen, Maschinen und Logistikketten, profitieren von dieser schnellen und zuverlässigen drahtlosen Datenübertragung in Echtzeit. Um Maschinen auf die moderne Kommunikation vorzubereiten, müssen sie 5G-fähig werden. Bosch liefert jetzt die Lösung: Die neue Steuerungstechnik ctrlX AUTOMATION von Bosch Rexroth ist von Beginn an auf 5G ausgerichtet und in der Lage, eine Vielzahl von Geräten in der Industrie mit dem neuen Kommunikationsstandard zu verbinden. Vorgestellt wird ctrlX AUTOMATION auf der Fachmesse SPS in Nürnberg.Bosch öffnet Tor in neues Industriezeitalter Die Industrie schaltet mit 5G in den Turbo. Unsere neue 5G-fähige Automatisierungsplattform schafft die Voraussetzung und öffnet das Tor in ein neues Industriezeitalter,...sagt Bosch-Geschäftsführer Rolf Najork, zuständig für die Industrietechnik. Mit 5G wurde erstmalig ein Kommunikationsstandard entwickelt, der nicht nur die Vernetzung von Menschen adressiert, sondern auch das Internet der Dinge. Die Merkmale von 5G überzeugen: Der neue Standard ist bis zu 20-mal schneller als 4G, überträgt Daten mit einer Latenz von einer Millisekunde nahezu verzögerungsfrei und sorgt mit einer Zuverlässigkeit von bis zu 99,9999 Prozent dafür, dass der „digitale Versand“ beim Empfänger so sicher ankommt wie über ein Kabel. „5G ist eine Revolution und ein wichtiger Baustein für die Fabrik der Zukunft," sagt Najork. Ingenieure und Konstrukteure stehen jetzt vor der Herausforderung, 5G in ihre Maschinen und Produkte zu integrieren. Bosch präsentiert die Lösung und stillt den Bedarf: Die Hardware der neuen Automatisierungsplattform lässt sich mit einem 5G-Modul ausstatten. Betriebssystem und Software von ctrlX AUTOMATION sind von Beginn an 5G-kompatibel und unterstützen eine rasche Inbetriebnahme. Auch Maschinen im Bestand sind über Retrofit-Lösungen mit der neuen Technik nachrüstbar. 2020 kommt die neue Automatisierungsplattform von Bosch Rexroth auf den Markt. 5G wird zum Wettbewerbsfaktor für die vernetzte Industrie Bis zu 70 Milliarden Geräte sollen 2025 weltweit vernetzt sein, schätzen Experten. Viele davon in der Industrie. 5G wird zum Wettbewerbsfaktor. Dank des neuen Kommunikationsstandards lassen sich Anwendungen, die eine hochleistungsfähige und äußerst zuverlässige Funkverbindung erfordern, sicher und effizient in die Produktionshallen integrieren. Dazu zählt mobile Robotik, der Einsatz autonomer Transportfahrzeuge sowie das Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine. Mit Hilfe von Augmented-Reality-Brillen bekommen Mitarbeiter beispielsweise Zusatzinformationen eingeblendet und können so Maschinen optimal überwachen und warten. Um die Aufgaben in der virtuellen mit jenen in der realen Welt zu kombinieren, bedarf es Datenfluss in Echtzeit. Das verspricht 5G. „Die neue Form der Kommunikation stellt alles bisher Dagewesene in den Schatten. 5G wird der erste industriefähige Funkstandard", so Najork. Bosch übernimmt Führungsrolle bei Industrie 4.0 und 5G Bosch entwickelt die Fabrik der Zukunft. Dafür setzt das Unternehmen auf Industrie 4.0 . Produkte werden zunächst in Bosch-Werken getestet und validiert, bevor sie auf dem Markt verfügbar sind. Diesen Ansatz verfolgt Bosch auch bei 5G. Auf der Hannover Messe hat das Unternehmen mit ActiveShuttle ein erstes 5G-fähiges autonomes Transportsystem vorgestellt. Für die Weiterentwicklung der Fabriken beantragte Bosch 5G-Lizenzen bei der Bundesnetzagentur, die den Aufbau von lokalen Campus-Netzen ermöglichen. Darüber hinaus hat Bosch den Vorsitz in der globalen Initiative 5G-ACIA übernommen mit dem Ziel, den neuen Kommunikationsstandard von Beginn an industriefähig zu gestalten.

Hearables: Bosch macht das Hören smarter

17.06.2019

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Hearables: Bosch macht das Hören smarter

Bosch Sensortec stellt auf der Sensors Expo & Conference in San Jose, Kalifornien, eine neue Variante des leistungsstarken Beschleunigungssensors BMA456 vor. Die Variante ist der einzige Beschleunigungssensor auf dem Markt mit optimierten Hearable-Funktionen, die in einem einzigen Sensor integriert sind. Hersteller können damit kleinere und genauere Hearables mit geringerem Stromverbrauch und höherer Leistung entwickeln. Der Begriff Hearables beschreibt Geräte wie Sport- oder smarte Kopfhörer, Hörgeräte und High-End-Geräte wie Gaming-Kopfhörer. Die langjährige Erfahrung von Bosch Sensortec in der Signalverarbeitung und Entwicklung von MEMS-Sensoren mit äußerst geringem Stromverbrauch ist der Schlüssel zur Herstellung der nächsten Generation von Hearables....Dr. Stefan Finkbeiner, CEO von Bosch Sensortec "Die langjährige Erfahrung von Bosch Sensortec in der Signalverarbeitung und Entwicklung von MEMS-Sensoren mit äußerst geringem Stromverbrauch ist der Schlüssel zur Herstellung der nächsten Generation von Hearables", sagt Dr. Stefan Finkbeiner, CEO von Bosch Sensortec. "Am Beispiel des neuen BMA456 zeigt sich, wie wir bewährte Wearable-Technologien für Hearables optimieren, indem wir unsere langjährige Expertise und unser Know-how einbringen." Beschleunigungssensoren spielen eine zentrale Rolle bei der Erweiterung der Hearables-Funktionen, denn sie ermöglichen Sprachassistenzsysteme, erkennen Kopfbewegungen, verfolgen Körperbewegungen und mehr....Peter Cooney, Gründer und Forschungsleiter, SAR Insight & Consulting Hearables sind ein schnell wachsendes Marktsegment und ein wichtiger Wachstumstreiber im Bereich Wearables. Nach Daten von SAR Insight & Consulting soll der Markt für True Wireless Earbuds (TWE) bis 2023 auf fast 180 Millionen Einheiten anwachsen. "Beschleunigungssensoren spielen eine zentrale Rolle bei der Erweiterung der Hearables-Funktionen, denn sie ermöglichen Sprachassistenzsysteme, erkennen Kopfbewegungen, verfolgen Körperbewegungen und mehr", sagt Peter Cooney, Gründer und Forschungsleiter, SAR Insight & Consulting, "Im schnell wachsenden Truly Wireless Stereo (TWS) Markt ergeben sich viele Möglichkeiten für Sensoranbieter, interessante und innovative Produkte mit großem Marktpotenzial zu realisieren". Eine breite Palette von Hearable-Funktionen Die neue Variante des Beschleunigungssensors BMA456 integriert Hearable-spezifische Gesten wie Antippen (Tap), Doppel-Antippen (Double-Tap) und Dreifach-Antippen (Triple-Tap), um das Gerät intuitiv zu bedienen. Nutzer können damit beispielsweise das Abspielen von Songs oder Sprachnachrichten komfortabel steuern, die Lautstärke verändern oder Anrufe annehmen und ablehnen. Alle Funktionen werden innerhalb des BMA456 selbst ausgeführt, ohne einen stromhungrigen Applikationsprozessor wecken zu müssen. Aufgrund dieser Eigenschaften und der sehr geringen Höhe von 0,65 mm ist der BMA456 ideal geeignet für Truly Wireless Stereo (TWS) Headsets und Mittelklasse-Hearables, die in der Unterhaltung und im Alltag eingesetzt werden. Niedriger Stromverbrauch Um den Stromverbrauch zu reduzieren, unterscheidet der BMA456 präzise zwischen Bewegung und Stillstand und schaltet sich und das Gerät in einen Stromspar-Modus. Außerdem ermöglicht der Sensor eine Funktion, die erkennt, ob sich das Gerät im Ohr oder außerhalb des Ohrs befindet. Das Gerät kann so beispielsweise das Abspielen eines Songs sofort unterbrechen und das System in den Ruhezustand versetzen, wenn der Benutzer das Hearable aus dem Ohr nimmt. Diese Funktionen reduzieren den Stromverbrauch des gesamten Systems erheblich. Neben der ausgefeilten Funktion für Aktivitätserkennung, die zwischen Gehen, Laufen und Stehen unterscheidet, beinhaltet der BMA456 auch einen für Hearables optimierten stromsparenden Schrittzähler und Schrittdetektor. Damit eignet sich die Hearable-Variante BMA456 hervorragend für Sport- und Fitness-Tracking-Hearables, die mit Smartphones oder eigenständig betrieben werden. Hersteller können die voreingestellten Parameter dieser Funktionen flexibel konfigurieren, um die Leistungsfähigkeit ihrer Geräte individuell zu verbessern. Das niedrige Rauschen des Sensors von 120 µg√Hz, der geringe Offset von ±20 mg und der geringe TCO von 0,35 mg/K erhöhen die Genauigkeit des Gerätes. Endnutzer profitieren von einer intuitiven Bedienung, einer zuverlässigen Aktivitätserkennung und einer längeren Akkulaufzeit. Umfassendes Produktportfolio für Hearables Egal ob für Hörgeräte, Sport- und smarte Kopfhörer oder High-End-Hearables wie Gaming-Kopfhörer: Das umfassende Produktportfolio von Bosch Sensortec bietet Herstellern für jede Hearable-Anwendung eine optimale Lösung: die Produktpalette für Hearables umfasst neben Beschleunigungssensoren (BMA456, BMA400) auch Magnetometer (BMM150), Inertialsensoren (BMI270), Drucksensoren (BMP388) und intelligente Sensoren (BHA260, BHI260). Gehäuse und Verfügbarkeit Das Gehäuse der Hearable-Variante BMA456 misst 2 x 2 x 0,65 mm³. Diese Variante wird ab Juli 2019 über die Distributoren von Bosch Sensortec erhältlich sein.

CES 2019: Bosch baut Position als führendes IoT-Unternehmen aus

07.01.2019

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CES 2019: Bosch baut Position als führendes IoT-Unternehmen aus

Las Vegas – Das Internet der Dinge (IoT) verändert zunehmend die Welt. Welche Möglichkeiten es bereits heute bietet, zeigt Bosch auf der CES 2019 in Las Vegas. Vom Shuttle-Konzeptfahrzeug, das eine neue Art der Mobilität erlebbar macht, über vernetzte Kühlschränke, die Tipps zur Aufbewahrung von Lebensmitteln geben, bis hin zu intelligenten Rasenmähern, die individuell lernen – so vielfältig sind die Lösungen, die das Unternehmen auf der weltgrößten Messe für Unterhaltungselektronik präsentiert. „Bosch hat frühzeitig die enormen Chancen des IoT erkannt. Seit mehr als zehn Jahren gestalten wir die vernetzte Welt aktiv mit“, sagt Dr. Markus Heyn, Mitglied der Bosch-Geschäftsführung. „Heute sind wir ein führendes IoT-Unternehmen. Sukzessive haben wir unsere Software- und IT-Kompetenz weiter ausgebaut.“ Bereits mehr als 270 IoT-Projekte aus Bereichen wie Mobilität, Smart Home, Smart Cities oder Landwirtschaft hat das Unternehmen über die eigene IoT Cloud realisiert. Die Zahl der Sensoren und Geräte, die über die Bosch IoT Suite vernetzt sind, ist gegenüber dem Vorjahr um nahezu 40 Prozent auf 8,5 Millionen gestiegen.Ein Schlüssel für weiteres Wachstum und neue Geschäftsmöglichkeiten im Internet der Dinge ist die künstliche Intelligenz (KI). Bosch treibt die Entwicklung auch in diesem Bereich entscheidend voran. „Wir können das Potenzial des IoT am besten entfalten, wenn wir beides – IoT und KI – miteinander kombinieren und gemeinsam weiterentwickeln“, sagt Heyn. Es bestehe eine gegenseitige Wechselwirkung: „Das IoT braucht Intelligenz. Die Erhebung von Daten mithilfe von vernetzten Dingen kann die Entwicklung von KI entscheidend vorantreiben“, so Heyn. „Erst durch KI werden vernetzte Dinge intelligent und lernen, Schlüsse zu ziehen. Unser Ansatz dient vor allem konkreten Verbesserungen im realen Alltag – etwa mehr Zeit, Sicherheit, Effizienz oder Komfort.“ Als ein Beispiel nennt Heyn die videobasierte Branderkennung: Sicherheitskameras nutzen hier die intelligente Bildanalyse und können so Brände innerhalb weniger Sekunden erkennen – noch bevor Hitze oder Rauch den Sensor des Systems erreichen. Der Brand wird wesentlich früher erkannt als bei herkömmlichen Feuer- oder Rauchmeldesystemen – das spart wertvolle Minuten, die Leben retten können.Ein weiterer Schlüssel auf dem Weg zum Erfolg im IoT-Zeitalter sind Partnerschaften. Hier setzt Bosch auf traditionelle aber auch auf neue Player. Aus der kürzlich vereinbarten Kooperation mit dem kanadischen Plattformanbieter Mojio ist bereits das erste integrierte IoT-Angebot für vernetzte Fahrzeuge entstanden: Ein spezieller Bosch-Algorithmus erkennt bei einem Unfall präzise Zeit, Ort und Schwere des Unfalls. Über die Cloud von Mojio gelangen die Daten direkt ohne Zeitverzug zum Bosch-Notrufservice. Dieser fordert automatisch die entsprechenden lokalen Einsatzkräfte an. Über die Mojio-App oder per SMS geht zeitgleich eine Nachricht an einen zuvor definierten SOS-Verteiler. „Gemeinsam mit Mojio vernetzen wir Fahrzeuge direkt mit der Cloud. Einsatzkräfte sind so bei einem Unfall noch schneller vor Ort als bisher“, sagt Mike Mansuetti, Präsident von Bosch Nordamerika. Die IoT-Notfalllösung wird ab Mitte des Jahres in Nordamerika und Europa für nahezu eine Million Autofahrer verfügbar sein. IoT unterwegs: Bosch präsentiert vernetzte Mobilität der Zukunft Mit einem eigenen Shuttle-Konzeptfahrzeug feiert Bosch auf der CES Weltpremiere. Das Unternehmen demonstriert so seine Lösungen zur Automatisierung, Vernetzung und Elektrifizierung von Fahrzeugen und macht eine neue Art der Mobilität erlebbar: Fahrerlose Shuttles, die bald das Straßenbild in den Metropolen der Welt prägen werden. „Dies zahlt auf unsere Vision einer möglichst emissionsfreien, unfallfreien und stressfreien Mobilität ein“, so Heyn. Bosch liefert für die Shuttle-Mobilität neben Komponenten und Systemen auch ein Komplettangebot an Mobilitätsdiensten wie etwa Buchungs-, Sharing- und Vernetzungsplattformen oder Parkplatz- und Ladeservices. Denn vernetzte Dienstleistungen wie diese sind nach Einschätzung von Bosch wesentliche Voraussetzung für die Shuttle-Mobilität der Zukunft. Auch das prognostizierte Marktvolumen ist hoch: Im Jahr 2017 lag es bei 47 Milliarden Euro, im Jahr 2022 soll es bereits 140 Milliarden Euro betragen (Quelle: PwC). Von diesem Potenzial will auch Bosch profitieren und strebt mit seinen Lösungen ein deutlich zweistelliges Wachstum an. Heyn ist überzeugt: „Ohne digitale Services von Bosch wird in Zukunft kein Fahrzeug mehr unterwegs sein. Wir bündeln sie in einem intelligenten und nahtlos vernetzten Ecosystem.“Eine der letzten Hürden für die Umsetzung der Shuttle-Mobilität ist die Automatisierung von Fahrzeugen im komplexen urbanen Umfeld. Hier setzt Bosch auf einen partnerschaftlichen Ansatz: Die US-Stadt San José im Silicon Valley soll im Laufe der zweiten Jahreshälfte Pilotstadt für die Erprobung des vollautomatisierten und fahrerlosen Mitfahrservices von Bosch und Daimler werden. Dazu haben die drei Partner eine Absichtserklärung unterzeichnet. Mit ihrer Entwicklungskooperation wollen Bosch und Daimler den Verkehrsfluss in Städten verbessern, die Sicherheit auf der Straße erhöhen und einen wichtigen Baustein für den Verkehr der Zukunft liefern. Ziel ist die Entwicklung eines Fahrsystems für vollautomatisiertes und fahrerloses Fahren (SAE Level 4/5), das bis Anfang der kommenden Dekade serienreif sein soll. IoT zu Hause: Vernetzte Geräte unterstützen Besitzer spürbar Nicht nur unterwegs, sondern auch zu Hause sind vernetzte Produkte und Lösungen gefragt, die ihren Nutzer entlasten. „Wir arbeiten am vernetzten Zuhause – an Geräten, die selbständig mitdenken und verstehen, was Nutzer wollen“, so Heyn. Das Unternehmen präsentiert auf der CES beispielsweise eine neue Funktion für vernetzte Kühlschränke: die Lebensmittelerkennung mit Aufbewahrungsempfehlung. Dabei erkennt die Innenraumkamera automatisch rund 60 verschiedene Obst- und Gemüsesorten und gibt per App Hinweise zum idealen Lagerort. Das Resultat: Lebensmittel werden optimal aufbewahrt, bleiben länger frisch und müssen seltener entsorgt werden. Ebenfalls neu ist der Projektor PAI: Er kann eine virtuelle Bedienschnittstelle auf die Küchenarbeitsplatte projizieren. Ein integrierter 3D-Sensor erfasst die Berührungen und ermöglicht damit die Taststeuerung der Bedienfläche. Nutzer können so während des Kochens oder Backens komfortabel online Rezepte heraussuchen oder übers Internet telefonieren. PAI ist dabei deutlich robuster als ein Smartphone oder Tablet und speziell für die Küchenumgebung ausgelegt. So lässt sich die Projektion auch mit verunreinigten Fingern einwandfrei bedienen. PAI soll im Februar 2019 erstmals in China und später auch in den USA auf den Markt kommen. Bosch stellt auf der CES zudem seinen neuen vernetzten Roboter-Mäher Indego S+ vor. Als einer der ersten Roboter-Mäher im Markt kann er per Amazon Alexa sprachgesteuert werden. Als einziger Roboter-Mäher kann er zudem anhand einer Wettervorhersage aus dem Internet automatisch den besten Zeitpunkt für den nächsten Rasenschnitt ermitteln. Bosch verbessert mithilfe von KI beim Roboter-Mäher auch die Erkennung von Hindernissen auf dem Rasen. Dabei werden sensorbasierte Daten wie Motorströme, Beschleunigung, Drehzahl und Ausrichtung ausgewertet. „Wir nutzen KI, um das Rasenmähen noch einfacher und komfortabler zu machen. Unsere Vision ist es, dass künftig jeder Indego individuell lernt und sich so optimal dem Garten anpasst“, sagt Heyn. IoT #LikeABosch: Bosch startet digitale IoT-Imagekampagne Auf der CES 2019 feiert auch die neue IoT-Imagekampagne von Bosch Weltpremiere. Kern der Maßnahmen ist ein Hip-Hop-Musikvideo, in dem der Alltagsheld genau weiß, wo es im Internet der Dinge langgeht. „Like A Bosch“ ist eine Kampagne mit bisher ungewohnter Herangehensweise und Tonalität für das 1886 gegründete Unternehmen.Die Werbemaßnahme nutzt eine bestehende Online-Bewegung – das Internetphänomen „Like A Boss“. Im Netz finden sich unzählige „Like A Boss“-Kurzfilme mit Klickzahlen im zweistelligen Millionenbereich. Jedes Video zeigt Sequenzen von und mit Alltagshelden, die kuriose Stunts fabrizieren oder heikle Situationen mit technischem Geschick lösen. In der IoT-Imagekampagne wird dieses Internetphänomen kurzerhand zu „Like a Bosch“. Held im Werbevideo ist ein junger Mann, der im Alltag jederzeit Herr der Lage bleibt – dank vernetzter Lösungen von Bosch. Mit dem Smartphone steuert er cool, smart und souverän sein Auto, seinen Rasenmäher oder seine Kaffeemaschine – „wie ein Bosch“ eben.

Bosch präsentiert virtuellen Touchscreen für jede Oberfläche im Smart Home und I ...

07.01.2019

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Smart Home

Bosch präsentiert virtuellen Touchscreen für jede Oberfläche im Smart Home und I ...

Auf der CES® in Las Vegas, Nevada , stellt Bosch Sensortec den BML100PI vor, ein interaktives Projektionsmodul, das jede Oberfläche in einen virtuellen Touchscreen und gewöhnliche Regale in persönliche Assistenten verwandelt – die ideale Lösung für das Smart Home und das Internet der Dinge (Internet of Things – IoT). Mit dem interaktiven Projektionsmodul kann jedes gewöhnliche Regal ganz einfach in einen persönlichen Assistenten verwandelt werden. So wird unser tägliches Leben um einiges einfacher und komfortabler. ...Dr. Stefan Finkbeiner, CEO von Bosch Sensortec Das Modul BML100PI bietet eine komplette, einbaufertige Lösung für die interaktive Projektion und ermöglicht hochflexible virtuelle Touchscreens. Ein erzeugter Laserstrahl erstellt ein gleichbleibend scharfes Bild auf jeder Oberfläche und scannt es dann Zeile für Zeile, um Gesten oder Fingerbewegungen zu erkennen. Um die Gesten und Berührungen genau zu erkennen, ist keine Kalibrierung oder Justierung erforderlich. Das interaktive Projektionsmodul von Bosch Sensortec ist eine flexible Alternative zu einem statischen, physischen Bildschirm und bietet einen virtuellen Touchscreen mit einer sehr intuitiven Benutzerführung für alle intelligenten Haushaltsgeräte. Regal wird zum persönlichen Assistenten im Smart Home Hersteller von Haushaltsgeräten können mit dem BML100PI gewöhnliche Schränke in "smarte Regale" verwandeln, die aus mehreren gleichzeitigen Projektionen auf die einzelnen Regalbretter bestehen: zum Beispiel in Kühlschränken, Vitrinen, Küchenschränken oder Kleiderschränken. Ein Modul kann Touchscreen-Funktionen auf bis zu sechs verschiedenen Oberflächen bereitstellen. So kann beispielsweise ein einzelnes Modul die Wettervorhersage, den Terminkalender des Benutzers sowie Erinnerungen an anstehende Ereignisse auf einen Kleiderschrank projizieren. Auf Basis der Informationen empfiehlt der Schrank als „persönlicher Assistent“ die zu Terminen und Wetter passende Kleidung. Der ausgewählte Look kann dann über den Touchscreen auf der Regalfläche direkt über soziale Medien mit Freunden geteilt werden. Wenn ein Kleidungsstück fehlt oder im Wäschekorb ist, kann das smarte Regal dem Benutzer neue Kleidung zur Bestellung in einem Onlineshop oder einen Termin für die Abholung durch einen Reinigungsservice vorschlagen. "Mit dem interaktiven Projektionsmodul kann jedes gewöhnliche Regal ganz einfach in einen persönlichen Assistenten verwandelt werden. So wird unser tägliches Leben um einiges einfacher und komfortabler", sagt Dr. Stefan Finkbeiner, CEO von Bosch Sensortec. Der BML100PI ist eine kompakte Plug-and-Play-Lösung, die es Herstellern von smarten Haushaltsgeräten und Möbeln ermöglicht, völlig neue, attraktive Anwendungen zu kreieren. Damit haben Hersteller ein enormes Potenzial, um ihre Produkte zu differenzieren. Ein Multitalent für alle Umgebungen Ein wesentliches Merkmal ist, dass das Modul ein scharfes Bild auf jede Art von Oberfläche projizieren kann, unabhängig davon, ob sie dunkel, farbig, nass, gestuft oder gebogen ist. So ermöglicht es zum Beispiel auch in Schlafzimmern, Haushaltsgeräten oder Küchengeräten, in denen oft keine geeigneten Flächen vorhanden sind, eine interaktive Projektion. Kompaktes Modul – einfach in intelligente Haushaltsgeräte integrierbar Der BML100PI bietet eine geringe Leistungsaufnahme von typischerweise 2 W. Mit einer Fläche von nur 47 mm x 43 mm ist er kleiner als eine Kreditkarte. Damit können Hersteller ihn problemlos in praktisch alle neuen und bestehenden intelligenten Haushaltsgeräte integrieren – deutlich einfacher als andere Projektions- oder Display-Lösungen auf dem Markt. Zusätzlich zum Modul BML100PI bietet Bosch Sensortec die Variante BML100P an, die dieselben Projektionsmerkmale bietet, jedoch ohne die Touch-Funktionalität. Verfügbarkeit Die Modelle BML100PI und BML100P werden im zweiten Quartal 2020 erhältlich sein.

Bosch präsentiert den branchenweit ersten Position Tracking Smart Sensor BHI160B ...

07.11.2018

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Internet of Things

Bosch präsentiert den branchenweit ersten Position Tracking Smart Sensor BHI160B ...

Reutlingen / München – Bosch Sensortec präsentiert auf der electronica in München den industrieweit ersten Position Tracking Smart Sensor: der BHI160BP mit integriertem MEMS-Inertialsensor verbessert die GPS-Positionserkennung deutlich. Die Positionserkennung für Fußgänger ist eine wichtige Anwendung für Mobilgeräte, jedoch entladen GPS-Module die Batteriekapazität schnell – vor allem, wenn die Batterie wie in Wearables sehr klein ist....Dr. Stefan Finkbeiner, CEO von Bosch Sensortec Neues Konzept der Positionserkennung senkt Stromverbrauch signifikant In Verbindung mit einem GPS- oder GNSS-Modul (Globales Navigations-Satelliten-System) ermöglicht der BHI160BP dem Anwender, die Vorteile der Fußgänger-Positionserkennung vollumfänglich zu nutzen. Dabei verringert sich der System-Stromverbrauch gegenüber herkömmlichen, reinen GNSS-Lösungen um bis zu 80 Prozent ohne dass die Genauigkeit darunter leidet. Zu den Vorteilen für Anwender zählen eine deutlich längere Batterielebensdauer und dass Smartwatches, Fitness Tracker, Smartphones oder Hearables länger durchhalten, bis sie wieder aufgeladen werden müssen. Herstellern ermöglicht das neue Konzept zur Positionsbestimmung eine neue Kategorie kompakter Geräte mit noch kleineren Akkus zu konstruieren. Der BHI160BP verfolgt die Position einer Person durch die intelligente Anwendung eines auf Inertialsensoren basierten Algorithmus für die Fußgänger-Koppelnavigation (Pedestrian Dead Reckoning, PDR). Um die Genauigkeit beizubehalten, wird zunächst auf der Basis von Inertialsensor-Daten die relative Position des Anwenders berechnet. Anschließend erfolgt mithilfe der vom GNSS/GPS-Modul ermittelten absoluten Position in Abständen von einigen Minuten jeweils eine Rekalibrierung. Da das GNSS/GPS-Modul während des Großteils der Zeit im Sleep-Modus bleiben kann, verringert sich der Stromverbrauch des betreffenden Geräts erheblich, wodurch sich die Ladeintervalle für die Anwender verlängern. „Die Positionserkennung für Fußgänger ist eine wichtige Anwendung für Mobilgeräte, jedoch entladen GPS-Module die Batteriekapazität schnell – vor allem, wenn die Batterie wie in Wearables sehr klein ist“, erklärt Dr. Stefan Finkbeiner, CEO von Bosch Sensortec. „Unser neuer Position Tracking Smart Sensor löst dieses Problem und ermöglicht den Anwendern eine zuverlässige Navigation, während sich die Betriebsdauer beim GPS-Tracking von einigen Stunden auf mehrere Tage verlängert.“ Unkomplizierte Integration Die vom BHI160BP gebotene Positionserkennung bedeutet außerdem, dass das betreffende Gerät auch bei blockiertem oder schwachem GNSS-Signal genaue Positionsbestimmungen durchführen kann, also beispielsweise in der Nähe hoher Gebäude oder in geschlossenen Räumen. Das macht jederzeit eine präzise Fußgänger-Navigation möglich, auch wenn – wie beispielsweise in einer Unterführung – keine freie Sicht auf die Satelliten besteht. Als neues Mitglied der BHI160-Familie von Bosch Sensortec bringt der BHI160BP applikationsspezifische Funktionen für die Positionserkennung mit. Als sofort einsatzbereite Lösung lässt er sich schnell und einfach in Systemdesigns integrieren, ohne auf ein neues GNSS-Modul umrüsten zu müssen. Dadurch verkürzt sich die Markteinführungszeit für Endgeräte erheblich. Während die derzeitige Konfiguration für den Einsatz mit GNSS-Empfängern, wie zum Beispiel GPS, optimiert ist, unterstützt der BHI160BP auch die meisten anderen gängigen globalen Ortungstechnologien. Neben der verbesserten Ortung kann der BHI160BP auch Gestenerkennung und 3D-Orientierungs-erkennung unterstützen. Die 3D-Berechnungen werden dabei nicht an einen Applikationsprozessor ausgelagert, sondern vom Sensor selbst vorgenommen. Große Feature- und Funktionalitäts-Vielfalt Der neue BHI160BP nimmt im aktiven Modus lediglich 1,3 mA auf und ist die industrieweit stromsparendste Lösung, in die der Fuser Core (MCU) und eine 6-Achsen-IMU (Inertial Measurement Unit) integriert sind. Darüber hinaus integriert der Position Tracking Smart Sensor eine Vielzahl individualisierter virtueller Sensoren, wie zum Beispiel einen kalibrierten Beschleunigungssensor, Orientierungserkennung und Aufweck-Geste. Nicht zuletzt lässt sich der BHI160BP über ein sekundäres Interface durch externe Sensoren, wie etwa einen Magnetometer, ergänzen. Der neue BHI160BP besitzt ein kompaktes 3 x 3 x 0.95 mm3 großes LGA-Gehäuse und ist 1:1 Pin-kompatibel zum BHI160.

BMI260: Bosch bringt neue IMU-Generation für Smartphone-Anwendungen auf den Markt

31.10.2018

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BMI260: Bosch bringt neue IMU-Generation für Smartphone-Anwendungen auf den Markt

Reutlingen – Bosch Sensortec bringt eine neue Generation leistungsstarker MEMS-IMUs (Inertial Measurement Units) für Smartphone-Anwendungen auf den Markt: Die Sensoren BMI260, BMI261 und BMI263 der BMI260-Familie zeichnen sich durch zahlreiche Features aus, wie Android TM -Kompatibilität, eine I3C SM -Schnittstelle und Unterstützung für die Sensor-Daten-Synchronisation.Die neuen IMUs sind mit einem äußerst leistungsfähigen Beschleunigungssensor ausgestattet und bieten eine hochgenaue Schrittzählfunktion, Bewegungserkennung und präzise Daten um Indoor-SLAM-Anwendungen (Simultaneous Localization and Mapping) zu unterstützen. Der deutlich reduzierte Stromverbrauch der BMI260-Familie verlängert die Akkulaufzeit von Smartphones spürbar. Dank geringer Latenzzeiten, Unterstützung von OIS (optische Bildstabilisierung) und EIS (elektronische Bildstabilisierung) ermöglicht die BMI260-Familie gestochen scharfe Fotos und eine reibungslose Videostabilisierung. „Unsere neue BMI260-Familie basiert auf der Technologie des sehr erfolgreichen BMI160“, sagt Dr. Stefan Finkbeiner, CEO von Bosch Sensortec. „Kennzeichnend für diese neuen IMUs sind die verbesserte Leistungsfähigkeit des Beschleunigungssensors, eine große Anzahl von Features und Schnittstellen sowie das Component Retrimming, das eine Selbstkalibrierung des Drehratensensors ohne externen Rotationsstimulus erlaubt.” Breites Feature-Spektrum Die Basisvariante BMI260 kombiniert einen leistungsstarken Beschleunigungssensor mit der Automobil-erprobten Drehratensensor-Technologie. Die hohe Beständigkeit gegen Temperaturschwankungen und Leiterplatten-Stress garantiert eine äußerst präzise Erfassung der zu messenden Bewegungen. Die Variante BMI261 ist vollständig Android TM -kompatibel und für Gesten- und Aktivitätserkennung in Smartphones optimiert. Der BMI263 ist das erste Produkt von Bosch Sensortec, das umfassend dem neuen MIPI I3C SM -Standard entspricht und sowohl asynchrone als auch synchrone Zeitsteuerung unterstützt. Jeder Baustein besitzt ein primäres und ein sekundäres Interface. Beide lassen sich unabhängig voneinander für I²C oder SPI konfigurieren und ermöglichen so die Dual-SPI-Konfiguration und den Anschluss von Kameramodulen oder eines zusätzlichen Sensors, zum Beispiel eines Magnetometers. Alle Mitglieder der BMI260-Familie bieten eine erweiterte Unterstützung für die Sensordaten-Synchronisierung. Eingebaute Selbstkalibrierung für den Drehratensensor Zur Selbstkalibrierung des eingebauten Gyroskops sind alle neuen IMUs der BMI260-Familie mit der CRT-Funktion (Component Retrimming) ausgestattet – die industrieweit erste Kalibrierfunktion, die ohne externen Bewegungsstimulus auskommt. Dadurch entfällt die Notwendigkeit, die Empfindlichkeit des MEMS-Drehratensensors über angelegte Rotationen zu kalibrieren. Dieses Plug-and-Play-Feature beschleunigt die Prüf- und Herstellungsprozesse in der Fertigung der Endgeräte deutlich. Gerätehersteller können so Kosten reduzieren und die Markteinführungszeit verkürzen. Scharfe Fotos und Videos mit OIS/EIS Die neue IMU-Familie punktet mit starken OIS- und EIS-Features. Eine äußerst geringe Latenz (zum Beispiel geeignet für Google Daydream View), minimale Gruppenlaufzeiten (max. etwa 600 µs) und hochpräzise Zeitstempel (mit ca. 40 µs Genauigkeit) bieten Endnutzern eine deutlich verbesserte Foto- und Videoqualität. Dank der zweifachen SPI-Schnittstelle kann eine IMU von zwei SPI-basierten Modulen genutzt werden und ermöglicht so Stereo- oder 3D-Kamerabetrieb. Die Bestückung eines Mainboards mit einem BMI260 erlaubt kongruente HMI- und OIS-Funktionen wie etwa bildstabilisierte Panoramaaufnahmen während des Kameraschwenks oder das Tagging von Action-Videos. Extrem geringer Stromverbrauch Die sehr niedrige Leistungsaufnahme trägt zu einer spürbaren Verlängerung der Akkulaufzeiten von Smartphones bei. Bei voller Ausgangs-Datenrate (Output Data Rate, ODR) von bis zu 6,4 kHz liegt die Stromaufnahme von Beschleunigungssensor und Gyroskop in Summe bei 700 µA. Durch die Kombination aus hoher ODR bei geringem Stromverbrauch können die Systemdesigner Kompromisse vermeiden, die ansonsten zu unliebsamen Alias-Effekten führen würden. Diese hätten zur Folge, dass verschiedene Signale bei der Abtastung mit niedrigen Datenraten nicht mehr unterscheidbar wären. Das intelligente Power-Management der IMUs erlaubt den Betrieb sämtlicher Always-On-Features mit extrem geringem Stromverbrauch. Der Applikationsprozessor des Hostsystems muss nur sehr selten aktiviert werden, der Hauptprozessor kann die überwiegende Zeit im Stand-by-Betrieb verharren. So ermöglicht das System bei nur 30 µA Stromaufnahme permanent zuverlässige Gesten- und Aktivitätserkennungs-Funktionen. Das kompakte Gehäuse der BMI260-Familie misst lediglich 2,5 x 3,0 x 0,8 mm³. Alle IMUs sind 1:1-pinkompatibel zum Vorgängerprodukt BMI160. Die BMI260 und BMI261 sind bereits für die Großserienfertigung erhältlich. Muster der Version BMI263 sind auf Anfrage verfügbar.