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Fakten, Statistiken und Unglaubliches zu Halbleitern

25.05.2021

Factsheet

Vernetzte Mobilität

Fakten, Statistiken und Unglaubliches zu Halbleitern

Der Markt 2020 wurden weltweit Halbleiter im Wert von rund 440 Milliarden US-Dollar (385 Milliarden Euro) verkauft, ein Plus von rund sieben Prozent gegenüber 2019 (Quelle: World Semiconductor Trade Statistics, WSTS). Im Jahr 2021 soll der Markt laut WSTS um rund elf Prozent auf 488 Milliarden US-Dollar (427 Milliarden Euro) wachsen. In Europa umfasste der Halbleitermarkt 2020 38 Milliarden US-Dollar (33 Milliarden Euro); davon entfallen 12,3 Milliarden US-Dollar (10,8 Milliarden Euro) auf Deutschland (Quelle: ZVEI). Der ZVEI erwartet für das Jahr 2021 europaweit eine Umsatzsteigerung von fünf Prozent auf bis zu 40 Milliarden US-Dollar (35 Milliarden Euro). Halbleiter für Automobilanwendungen machten 2020 einen Anteil von 10,6 Prozent am weltweiten Halbleitermarkt aus. Im Halbleitermarkt EMEA nehmen Chips für Automobilanwendungen einen Marktanteil von 35 Prozent ein (Quelle: ZVEI, WSTS). Seit 2009 zählt die Mikro-/Nanoelektronik in Europa zu den sechs wichtigen Schlüsseltechnologien (KET = Key Enabling Technologie), die die Europäische Kommission für entscheidend hält, wenn es um die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit von Europa geht. Bosch ist heute einer der führenden Hersteller für Halbleiter für Automobilanwendungen. Bei MEMS-Sensoren für Automobilanwendungen sowie in der Konsumenten- und Unterhaltungselektronik zählt Bosch zu den führenden Unternehmen. Die Fertigung Halbleiterchips werden auf Basis von kreisrunden Scheiben aus Silizium oder Siliziumkarbid, den sogenannten Wafern, produziert. Je nach Chip-Größe passen auf einen Acht-Zoll-Silizium-Wafer (200 Millimeter) einige Hundert bis einige Tausend Chips. Auf den nur wenigen Quadratmillimeter großen Siliziumchips verbergen sich dann komplexe Schaltungen mit bis zu mehreren Millionen elektronischen Einzelfunktionen. Waren in den 70er-Jahren 3-Zoll-Wafer (76 Millimeter) üblich, werden heute überwiegend 8-Zoll-Wafer (200 Millimeter Durchmesser) und 12-Zoll-Wafer (300 Millimeter Durchmesser) eingesetzt. Mit größeren Wafern können in einem Fertigungsdurchlauf mehr Chips produziert werden. Bei der Halbleiterfertigung herrschen Reinraumbedingungen der Klasse 1. Während in der normalen Umgebungsluft 100 000 Partikel auf einem Kubikfuß umherschwirren, darf sich in der Halbleiterfertigung nur ein Partikel mit einem Gewicht von einem halben Mikrogramm in einem Kubikfuß Luft (rund 28 Liter) befinden. Das entspricht in etwa der Größe eines Kirschkerns im Bodensee. Der komplexe Fertigungsprozess, in den aus den Rohwafern die Halbleiterchips hergestellt werden, dauert von einigen Wochen bis zu teilweise mehreren Monaten. 1994 entwickelte Bosch den „Bosch-Prozess“ zur Herstellung von MEMS-Sensoren. Im Jahr 2008 erhielten die Entwickler Jiri Marek, Michael Offenberg und Frank Melzer dafür den Deutschen Zukunftspreis. Bosch hält mehr als 1 500 Patente und Patentanmeldungen im Bereich Halbleiter; 1 000 davon für die MEMS-Technologie. Die Entwicklung der Halbleiter-Technik bei Bosch Seit mehr als 60 Jahren stellt Bosch eine breite Palette an Halbleiterchips her. Dazu gehören anwendungsspezifische integrierte Schaltungen (ASICs), Leistungshalbleiter und mikroelektromechanische Systeme (MEMS). Mitte der 1950er-Jahre befasste sich die Bosch-Forschung erstmals mit der Entwicklung besonders robuster Halbleiter-Bauelemente, die sich für den Einsatz auf der Straße eignen. In den 1960er-Jahren entwickelte Bosch den ersten Leistungshalbleiter für Autos. Spezielle Generatordioden machten Lichtmaschinen damals zuverlässiger und langlebiger. Ende der 1960er-Jahre baute Bosch in Reutlingen seine erste Halbleiterfabrik wegen des wachsenden Eigenbedarfs der Komponenten. Die Produktion von integrierten Schaltungen in Reutlingen begann 1970. 1970 brachte Bosch die weltweit ersten in Serie produzierten ASICs für Autos auf den Markt. Dabei handelte es sich um Leistungstransistoren für Spannungsregler und integrierte Schaltungen. Als Bosch im Jahr 1979 mit der Fertigung seiner Motronic begann – eine digitale Motorsteuerung (Zündung und Einspritzung in einem Steuergerät) – hatte diese einen Acht-Bit-Mikroprozessor an Bord. Zusammen mit dem eingesetzten, löschbaren Speicher war dies faktisch der weltweit erste Einsatz eines Computers in einer fahrrelevanten Funktion im Auto. MEMS-Sensoren produziert Bosch seit mehr als 25 Jahren; erstes Modell war ein Drucksensor für die Bosch-Motronic. 2010 hat Bosch seine 200-Millimeter-Halbleiterfabrik in Reutlingen in Betrieb genommen. Mit einem Gesamtvolumen von 600 Millionen Euro tätigte Bosch damals die bis dato größte Einzelinvestition in der Geschichte des Unternehmens. Im Juni 2018 legte Bosch in Dresden den Grundstein zum Bau einer der modernsten Halbleiterfabriken der Welt: Hier entstehen ab 2021 Halbleiterchips auf Basis der 300-Millimeter-Technologie. Bosch investiert rund eine Milliarde Euro in das Hightech-Werk. Der Einsatz im Fahrzeug Der Wert der Mikroelektronik pro Kraftfahrzeug im weltweiten Mittel wächst von 138 US-Dollar (120 Euro) im Jahr 1998 über 559 US-Dollar (489 Euro) 2018 auf 685 US-Dollar (600 Euro) bis 2023 an (Quelle: ZVEI). Das größte Wachstum sagen die Experten in den Bereichen Fahrerassistenzsysteme, Infotainment und bei der Elektrifizierung des Antriebs voraus. Halbleiter sorgen für rund 80 Prozent der Innovationen in neuen Fahrzeugen (Quelle: ZVEI). Man findet sie beispielsweise im Antriebsstrang, dem Cockpit und im Infotainment sowie in Fahrerassistenz- und Sicherheitssystemen. Hatte 2016 jedes weltweit neu ausgelieferte Auto durchschnittlich neun Chips von Bosch an Bord, wuchs dieser Anteil auf 17 Chips im Jahr 2019. Der Einsatz in der Konsumenten- und Unterhaltungselektronik Seit 15 Jahren kommen MEMS-Sensoren von Bosch auch in der Konsumentenelektronik zum Einsatz. 2006 feierte der erste MEMS-Sensor für die Unterhaltungselektronik seine Markt-Premiere. Er sorgte in Spielekonsolen für mehr Spielspaß. Im Jahr 2020 belief sich der Smartphone-Absatz auf knapp 1,3 Milliarden Geräte. (Quelle: International Data Corporation (IDC)) Auch sogenannte Wearables, ein Überbegriff für am Körper tragbare Elektronik wie zum Beispiel Smartwatches, Fitnessarmbänder oder Datenbrillen erfreuen sich steigender Beliebtheit – 2020 betrug ihr Absatz rund 445 Millionen Einheiten (Quelle: IDC). In all diesen Geräten stecken Sensoren, die unterschiedlichste Informationen auswerten. In jedem Smartphone sind im Durchschnitt fünf MEMS-Sensoren verbaut. Mit ihnen erkennen die Mini-Computer, wenn der Bildschirm gedreht wird, sie stabilisieren Fotoaufnahmen und erleichtern die Navigation. Unglaublich, aber wahr Als Bosch im Jahr 1995 mit der Produktion von mikromechanischen Sensoren begann, betrug die Kantenlänge eines Beschleunigungssensors 133 Millimeter. Die Kantenlänge des aktuell kleinsten MEMS-Sensors von Bosch beträgt 1,56 Millimeter. Das ist kleiner als ein Stecknadelkopf und entspricht einer Verkleinerung der Sensorgröße um den Faktor 85 innerhalb von rund 25 Jahren – bei gleichzeitig mehr Funktionen. Mehr als 80 dieser Mikrochips passen auf einen Daumennagel. Bis heute hat Bosch in Reutlingen weit mehr als fünfzehn Milliarden MEMS-Sensoren produziert, jeden Tag kommen mehrere Millionen dazu. Die Halbleiter von Bosch sind im Durchschnitt zwei Millimeter dünn. Würde man die von Bosch bereits gefertigten 15 Milliarden MEMS-Sensoren aneinanderlegen, wäre die Chip-Kette rund 30 000 Kilometer lang. Das entspricht ungefähr der Entfernung vom Nord- zum Südpol und wieder zurück bis zum Äquator. In der Unterhaltungselektronik sind MEMS-Sensoren weniger als einen Millimeter hoch. Manche Bestandteile im Sensorinneren messen gerade mal vier Mikrometer – das ist 17 Mal dünner als ein menschliches Haar.

300-Millimeter-Halbleiterwerk Dresden

30.09.2019

Factsheet

Vernetzte Mobilität

300-Millimeter-Halbleiterwerk Dresden

Allgemeine Informationen Investitionssumme rund eine Milliarde Euro Grundstück ca. 100 000 m² (ca. 14 Fußballfelder) Gesamtnutzfläche ca. 72 000 m² Fertigungs- und Büroflächen Bauverlauf Spatenstich Frühjahr 2018 Maschineninstallation Mitte/Ende 2019 Pilotproduktion ab Ende 2021 Mitarbeiter im Endausbau bis zu 700 Gesuchte Berufsqualifikationen Experten aus der Halbleiterindustrie, wie Prozess-, Produktions- oder Instandhaltungsingenieure, Mathematiker, Softwareentwickler sowie Berufserfahrene aus Studienrichtungen wie Physik, Chemie und Mikrosystemtechnik Fertigungstechnologie Hochautomatisierte Halbleiterproduktion (300-mm-Siliziumsubstrate (Wafer) mit Strukturbreiten bis 65 nm; 1 nm ist ein Millionstel Millimeter) Vernetzte Produktion Pro Sekunde übertragen die Maschinen ein Gigabit Produktionsdaten. Täglich entstehen Datenmengen, die umgerechnet mehr als 42 Millionen beschriebene Blatt Papier mit einem Gewicht von 22 Tonnen ergäben.Informationen zum Bauwerk Gesamtbaumasse 600 000 m³ Betonbedarf ca. 66 500 m³ (etwa 8 300 LKW-Betonmischer) Stahlbedarf ca. 16 400 Tonnen (etwa 30 A380-Passagierflugzeuge) Erdbewegungen/-aushub ca. 90 000 m³ (etwa 7 500 Lkw-Ladungen) Bohrpfähle für das Fundament ca. 860 Stück Bodenplatte 100 cm Dicke Länge der Rohrleitungen ca. 80 km Länge der Elektroleitungen ca. 380 km (2 x Strecke Berlin-Dresden)Internetquellen Stellenbörse für Bewerber www.bosch-career.de/jobs Standortseite Dresden www.bosch.de/unser-unternehmen/bosch-in-deutschland/dresden Halbleiter von Bosch www.bosch-semiconductors.com

25.06.2018

Factsheet

Wirtschaft

Bosch in Brasilien

Zur Person: Hermann Scholl ist seit 1. Juli 2012 Ehrenvorsitzender der Bosch- Gruppe. Zuvor war er bis 2003 Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH und bis 2012 Vorsitzender des Aufsichtsrats der Robert Bosch GmbH sowie geschäftsführender Gesellschafter der Robert Bosch Industrietreuhand KG (seit Mitte 1995). Weitere InformationenZitate: „Die Zeit, in der ich mehrere Jahre als Bosch-Geschäftsführer sehr eng mit Bosch Brasilien zusammengearbeitet habe, liegt rund 25 Jahre zurück. Ich freue mich sehr, dass man dies in der Brasilianisch-Deutschen Handelskammer auch heute so positiv sieht. Die Auszeichnung ist eine Ehrung für mich.“ „Bosch kann auf eine lange und erfolgreiche Geschichte in Brasilien zurückblicken.“ „Brasilien ist ein tolles Land mit vielen eindrucksvollen Highlights. Die Menschen sind mir als sehr liebenswert, offen und pragmatisch in Erinnerung.“ Bosch blickt lange und erfolgreiche Geschichte in Brasilien Tradition: Bereits 1910 eröffnete Bosch seine erste Niederlassung in Brasilien, 1954 erfolgte die Gründung der lokalen Tochterfirma Robert Bosch Ltda. Nur wenige Jahre später wurde in Campinas bei São Paolo der Hauptsitz für Bosch Brasilien erbaut, der bis heute die Verantwortung für die gesamte Region Lateinamerika trägt. Bosch ist damit seit mehr als 100 Jahren in Brasilien präsent und heute mit allen vier Unternehmensbereichen vertreten. Lokale Präsenz: Das Unternehmen setzt in Brasilien auf Lokalisierung: In Campinas fertigt Bosch Mobilitätslösungen wie Fahrzeug-Nachrüstkomponenten, Antriebs- und Fahrerassistenzsysteme sowie Elektrowerkzeuge. Das Werk in Curitiba produziert Dieseleinspritzsysteme. In Aratu entstehen Zündkerzen und in Pomerode steht ein Werk für Hydrauliksysteme. Seit 2010 bietet das Bosch Service Center in Joinville Service-Lösungen für Südamerika an. Umsatz: Erfolgreiches Geschäftsjahr 2017: Umsatz steigt auf 4,9 Milliarden Real (1,4 Milliarden Euro), die Exportquote liegt insgesamt bei 28 Prozent. Das Geschäft von Bosch in Brasilien trugen 80 Prozent des Gesamtumsatzes in Lateinamerika bei. Vor allem der Unternehmensbereich Mobility Solutions entwickelte sich in 2017 positiv infolge des Wachstums der Fahrzeugproduktion in Brasilien und Argentinien. Investition : Bosch investierte 2017 rund 53 Millionen Euro in Brasilien. Mitarbeiter: Bosch beschäftigt in Brasilien rund 8 300 Mitarbeiter an 14 Standorten. Duale Ausbildung bei Bosch in Brasilien: 1960 baute Bosch als eines der ersten Unternehmen das in Deutschland bewährte System der dualen Ausbildung in Campinas und Curitiba auf – beispielsweise bilden wir Mechatroniker nach dem Standard in Deutschland aus. Bis heute haben insgesamt mehr als 1 400 junge Menschen entsprechend unsere Ausbildung absolviert. Zudem hat Bosch zur effizienten Weiterbildung ein Zentrum in Campinas gegründet, das Wissen im gesamten Spektrum industrieller Tätigkeiten vermittelt und stärkt. Bosch Brasilien unterstützt außerdem die Talentförderung und Ausbildungsprogramme im Land. Lokale Innovation: Eine starke Lokalisierung ist weltweit ein wichtiger Teil der Bosch-Strategie. Die elektronische Steuerung für den Flex-Motor ist ein gutes Beispiel dafür. Mit dieser Innovation hat Bosch 2003 eine einmalige lokale Lösung für Brasilien entwickelt. An der Tankstelle kann so beliebig zwischen Benzin und Ethanol gewählt werden. Nach wie vor hat Ethanol als Kraftstoff für Fahrzeuge eine große wirtschaftliche Bedeutung für Brasilien. Der Flex-Motor wird weiterhin in einem Großteil der in Brasilien hergestellten Fahrzeuge eingesetzt. Intelligente Lösungen für Brasilien: Die Nachfrage nach vernetzten Produkten wächst auch in Lateinamerika. Bosch entwickelt in Brasilien vernetzte Lösungen für den Bergbau, Logistik und Industrie 4.0. Für den Bereich Smart Farming bietet Bosch ein Sensorsystem, das das Gewicht von Tieren an Farmer meldet und die Produktivität der Farmen in Brasilien erhöht. Corporate Social Responsibility: In Campinas hat Bosch 1973 das Krankenhaus Centro Medico gegründet, ursprünglich um Bosch-Mitarbeiter besser versorgen zu können. 2004 wurde es in eine Stiftung ausgegründet und so schließlich der Allgemeinheit zugänglich gemacht. 2004 wurde auch das Instituto Bosch gegründet, das jährlich bis zu 3,5 Millionen Real zur Verfügung stellt. Über Schul- und Ausbildungsprojekte werden rund 7 700 Kindern und Jugendlichen bessere Chancen für den Berufsstart ermöglicht. Die von Bosch-Mitarbeitern gegründete und finanzierte Hilfsorganisation Primavera ist weltweit tätig; sie erhält auch Spendengelder von den brasilianischen Mitarbeitern. Primavera unterstützt in Brasilien Projekte von NGOs und Schulen – und damit weitere 2 000 Kinder im Land.

25.06.2018

Factsheet

Wirtschaft

Grundsteinlegung 300-Millimeter-Halbleiterwerk Dresden

Allgemeine Informationen Investitionssumme rund eine Milliarde Euro Grundstück ca. 100 000 m2 (ca. 14 Fußballfelder) Gesamtnutzfläche ca. 72 000 m² Fertigungs- und Büroflächen Bauverlauf Spatenstich Frühjahr 2018 Maschineninstallation Mitte/Ende 2019 Pilotproduktion ab Ende 2021 Mitarbeiter im Endausbau bis zu 700 Gesuchte Berufsqualifikationen Experten aus der Halbleiterindustrie, wie Prozess-, Produktions- oder Instandhaltungsingenieure, Mathematiker, Softwareentwickler sowie Berufserfahrene aus Studienrichtungen wie Physik, Chemie und Mikrosystemtechnik Fertigungstechnologie Hochautomatisierte Halbleiterproduktion (300-mm-Siliziumsubstrate (Wafer) mit Strukturbreiten bis 65 nm; 1 nm ist ein Millionstel Millimeter) Vernetzte Produktion Pro Sekunde übertragen die Maschinen ein Gigabit Produktionsdaten. Täglich entstehen Datenmengen, die umgerechnet mehr als 42 Millionen beschriebene Blatt Papier mit einem Gewicht von 22 Tonnen ergäben.Informationen zum Bauwerk Gesamtbaumasse 600 000 m³ Betonbedarf ca. 66 500 m³ (etwa 8 300 LKW-Betonmischer) Stahlbedarf ca. 16 400 Tonnen (etwa 30 A380-Passagierflugzeuge) Erdbewegungen/-aushub ca. 90 000 m³ (etwa 7 500 Lkw-Ladungen) Bohrpfähle für das Fundament ca. 860 Stück Bodenplatte 100 cm Dicke Länge der Rohrleitungen ca. 80 km Länge der Elektroleitungen ca. 380 km (2 x Strecke Berlin-Dresden)Internetquellen Stellenbörse für Bewerber www.bosch-career.de/jobs Standortseite Dresden www.bosch.de/unser-unternehmen/bosch-in-deutschland/dresden Halbleiter von Bosch www.bosch-semiconductors.com

24.04.2018

Factsheet

Vernetzte Mobilität

Neue Halbleiter-Fertigung von Bosch in Dresden

Allgemeine Informationen Investitionssumme rund 1 Milliarde Euro Bauablauf Stützmauer November 2017 Gründungsarbeiten März 2018 Spatenstich April 2018 Fertigstellung Maschineninstallation Ende 2019 Produktionsstart Ende 2021 Grundstück(e) Hauptflurstück rund 67 000 m² Gesamtfläche rund 95 000 m² Gebäude Fertigungs-, Versorgungs- und Bürogebäude mit insgesamt rund 72 000 m² davon rund 10 000 m² Fertigungsfläche Mitarbeiter am Standort bis zu 700 (geplant) Fertigungsprozess Vollautomatisiert auf Basis 300mm Siliziumsubstrate (Wafer) mit kleinsten Strukturbreiten perspektivisch bis 65 nmInformationen zur Halbleiter-Fertigung bei Bosch Aktuelles Portfolio Beschleunigungs-, Drehraten-, Massenfluss-, Druck- und Umweltsensoren sowie Mikrofone, Leistungshalbleiter und anwendungsspezifische Schaltungen (ASICs) für Fahrzeugsteuergeräte Fertigungsstandorte Reutlingen, Baden-Württemberg (150mm- und 200mm-Technologie) Produktion Aus Reutlingen fertigt Bosch täglich rund 4,5 Millionen MEMS-Komponenten und rund 1,5 Millionen ASICs Vertrieb Bosch Sensoren im Gegensatz zu den Halbleitern werden nicht nur für den Eigenbedarf gefertigt, sondern zum größten Teil vermarket Patente Bosch hält mehr als 1 000 Patente und Patentanmeldungen im Bereich der MEMS-Technologie Auszeichnung Deutscher Zukunftspreis 2008 für den Durchbruch in der „Oberflächen-Mikromechanik“ Historie Seit mehr als 45 Jahren entwickelt mikroelektronische Bauteile und Systeme; vor 20 Jahren hat Bosch den Halbleiter-Fertigungsprozess für mikroelektromechanische Systeme (MEMS) entwickelt und ist heute einer der führenden Hersteller