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Medien, Meldungen, Events

Überblick zu Aktivitäten im Land

27.03.2019

Factsheet

Industrie 4.0

Überblick zu Aktivitäten im Land

Bosch hat eine lange Tradition in Schweden . Seit 1904 ist das internationale Technologie- und Dienstleistungsunternehmen in dem Land aktiv und heute mit seinen vier Unternehmensbereichen Mobility Solutions, Industrial Technology, Energy and Building Technology und Consumer Goods dort vertreten. Insgesamt beschäftigt Bosch in Schweden mehr als 1 600 Mitarbeiter an neun Standorten, darunter drei Werke. Die Tochtergesellschaft Bosch Rexroth produziert in Mellansel unter der Produktmarke Hägglunds Hochleistungshydraulikantriebe für unterschiedlichste Anwendungen. Im Stockholmer Bezirk Älvsjö betreibt Bosch Rexroth eine Zylinderfabrik. In Tranas fertigt der Geschäftsbereich Thermotechnology Wärmepumpen. Die schwedische Unternehmenszentrale befindet sich in Kista, einem Stadtteil im Nordwesten Stockholms. Im Geschäftsjahr 2018 hat Bosch einen Umsatz von rund 1,1 Milliarden Euro in Schweden erwirtschaftet.Innovationsschmiede im Süden: Entwicklung für das IoT Im südschwedischen Lund hat das Unternehmen im Jahr 2016 einen Entwicklungsstandort eröffnet, an dem Soft- und Hardwarelösungen für das Internet of Things (IoT) entstehen. Seit der Eröffnung im Jahr 2016 hat sich die Anzahl der dort tätigen Experten auf rund 100 verdoppelt. Im Fokus stehen in Lund Lösungen für die vernetzte Mobilität, etwa aus den Bereichen Infotainment, Cybersecurity oder der App-Entwicklung für Fahrzeuge und eBikes. Zudem entwickeln die Experten domänenübergreifende IoT-Lösungen für die Vernetzung von Mobilität zum Beispiel mit Energie- und Gebäudetechnik. Tests am Polarkreis: Die Wiege automobiler Sicherheitstechnik Auf der Halbinsel Vaitoudden im hohen Norden des Landes testet Bosch seit mehr als 45 Wintern Fahrzeugsicherheitssysteme auf Eis und Schnee. Hier entstand beispielsweise das erste Antiblockiersystem des Unternehmens. Im Jahr 2003 hat Bosch dort sein Wintertestzentrum Vaitoudden eröffnet, in dem das Unternehmen wie auch seine Kunden Lösungen für die automatisierte Mobilität testen und weiterentwickeln. Bosch Standorte in Schweden

Die Fabrik der Zukunft: Bosch macht aus einer Vision Realität

27.03.2019

Factsheet

Industrie 4.0

Die Fabrik der Zukunft: Bosch macht aus einer Vision Realität

Eine Idee wird Wirklichkeit: Bosch zeigt auf der Hannover Messe 2019 die vernetzte Fabrik – live und zum Anfassen. Autonome Transportsysteme liefern Komponenten zu digitalen Arbeitsplätzen, Robotik-Systeme unterstützen Mitarbeiter. Im Hintergrund analysieren und visualisieren Softwareanwendungen Daten. Die Qualitätsprüfung wird dank künstlicher Intelligenz immer präziser, Kommunikation erfolgt über 5G nahezu in Echtzeit.Industrie 4.0 ist fester Bestandteil der Bosch-Strategie. Das Unternehmen ist Taktgeber und Wegbereiter für die vernetzte Fertigung und Logistik. Auf der Hannover Messe präsentiert Bosch Produktneuheiten, stellt Projekte aus Forschung und Entwicklung vor und wirft einen Blick voraus: Wie sieht sie aus, die Fabrik der Zukunft? Auf rund 1 300 Quadratmetern Standfläche zeigt das Unternehmen schon heute die vernetzte Fertigung von morgen. Im Mittelpunkt steht eine große Bühne, auf der die Fabrik nicht nur nachgebaut ist, sondern live erlebbar. In einer Kombination aus realen Exponaten und futuristischen Animationen veranschaulicht das Unternehmen, wie Industrie 4.0 die Arbeit in Fertigung und Logistik einfacher, effizienter und flexibler macht. Drahtlose Energie und Kommunikation In der Fabrik der Zukunft sind nur noch Wände, Decke und Boden fest verbaut. Alles andere ist beweglich und flexibel. Der intelligente Boden zeigt anhand von LED-Leuchtbändern auf, wo autonome Transportsysteme als nächstes zum Einsatz kommen und wie sie dorthin gelangen. Der benötigte Strom kommt dabei direkt und drahtlos aus dem Hallenboden. Auch die Kommunikation zwischen Sensoren, Anlagen und Maschinen erfolgt drahtlos. Dafür setzt Bosch auf den neuen Mobilfunkstandard 5G, der die aktuell höchstmögliche Übertragungsrate im Mobilfunknetz auf mehr als zehn Gigabit pro Sekunde verzehnfacht. Gleichzeitig erhöht 5G signifikant die Echtzeitfähigkeit und die Zuverlässigkeit, mit der Daten gesendet und empfangen werden. Auf der Hannover Messe veranschaulicht das Unternehmen die Vorteile unter anderem anhand des neuen autonomen Transportsystems von Bosch Rexroth: Das ActiveShuttle ist dank 5G permanent und hochzuverlässig mit dem lokalen Fertigungsnetz verbunden. Das sorgt für Sicherheit – in der Planung und im laufenden Betrieb. 3D-Druck für den industriellen Einsatz Den Ausgangspunkt des Fertigungsszenarios bildet der 3D-Drucker BigRep PRO, erstmalig ausgerüstet mit Automatisierungslösungen von Bosch Rexroth und vernetzt über 5G. Bosch Rexroth und BigRep, einer der führenden Hersteller großformatiger 3D-Drucker, arbeiten gemeinsam daran, den 3D-Druck als industrielle Produktionstechnologie zu etablieren. Mittels automatisierter, additiver Fertigung können nicht mehr nur Prototypen und Modelle schnell und kostengünstig hergestellt werden, die Technologie wird fit für die Serienfertigung. Schätzungen zufolge beläuft sich das Marktpotenzial der additiven Fertigung auf rund 20 Milliarden Euro. Auf der Hannover Messe ist der BigRep Drucker zusätzlich mit IoT-Lösungen von Bosch Rexroth und Bosch Connected Industry ausgestattet. IoT-Geräte, Software und intelligente Sensorik überwachen alle Betriebszustände und helfen, die Prozessqualität zu optimieren. Mit diesen Daten steigt auch die Qualität der gedruckten Bauteile. Gleichzeitig erhöhen die intelligent verarbeiteten Informationen die Verfügbarkeit der 3D-Drucker, da die Software Verschleiß und Fehler erkennt, eh sie zu einem Maschinenstillstand führen. ActiveShuttle bringt Bewegung in die Intralogistik Die Intralogistik gewinnt an Bedeutung. Denn was nutzt eine hoch automatisierte Fertigung, wenn das Material nicht pünktlich und in der richtigen Menge an der Produktionslinie ankommt? Autonome Transportsysteme sorgen in der Intralogistik für Flexibilität und Transparenz. Das neue ActiveShuttle von Bosch Rexroth befördert Lasten von bis zu 260 kg schnell und sicher durch die Fertigung. Die mit Kleinladungsträgern (KLT) beladenen Bodenroller werden vollautomatisiert mit Hilfe einer integrierten Hubplattform auf- und abgeladen. Das ActiveShuttle ermöglicht so vielfältige Transportkonzepte – von zyklischen Transporten bis hin zu einer verbrauchsgesteuerten Materialversorgung. Auch bei gleichzeitigem Einsatz von anderen Transportfahrzeugen sowie der Anwesenheit von Personen fügt sich das Fahrzeug problemlos in das Intralogistikumfeld ein. Veränderungen im Fahrbereich meistert das ActiveShuttle dank dynamischer Kartenaktualisierung ohne Probleme. Nexeed Software für den transparenten Wertstrom Im Hintergrund harmonisiert, analysiert und visualisiert die Nexeed Software riesige Datenmengen. Mit der 2018 gegründeten Geschäftseinheit Bosch Connected Industry baut das Unternehmen die eigene Softwarekompetenz für Industrie 4.0 weiter aus. Der Bedarf ist da. Boschinterne Projekte zeigen: Durch den Einsatz von Nexeed ist es möglich, die Produktivität an einzelnen Standorten um bis zu 25 Prozent zu steigern und die Lagerbestände um bis zu 30 Prozent zu verringern. Darüber hinaus erhöht Nexeed die Flexibilität in den Werken: Maschinen lassen sich schneller umrüsten und auf eine kundenindividuelle Produktion ausrichten – bis hin zu Losgröße eins. Auch in der Intra- und Extralogistik sorgt die Nexeed Software für höhere Transparenz über den Materialfluss und internationale Lieferketten. Optische Prüfung mit künstlicher Intelligenz Künstliche Intelligenz birgt enormes Potenzial, um Qualität und Produktivität in der Fertigung zu verbessern. Auf der Hannover Messe bietet Bosch einen Einblick in ein Projekt aus der konzerneigenen Forschung: Die optische Prüfzelle ViPAS inspiziert die unterschiedlichsten Bauteile. Von Schrauben über Pumpen bis hin zu Common Rail Injektoren lässt sich alles prüfen, was der integrierte Roboter greifen kann. Dieser hält die Teile vor die Kamera im Beleuchtungsdom. Die erfassten Bilder werden mit den abgespeicherten Informationen abgeglichen und die Teile entweder als OK oder NOK (defekt) klassifiziert. Dank Deep Learning lässt sich das System durch das Einlernen von Beispielbildern trainieren. So ist ViPAS für unterschiedliche Sichtprüfaufgaben einsetzbar. Vernetzte Hydraulik von Bosch Rexroth Immer dann, wenn es darum geht, große Kräfte zu erzeugen, hohe Wirkungsgrade zu erzielen, sicher, zuverlässig und über einen langen Zeitraum hinweg gleichförmige Leistung zu gewährleisten, kommt Hydraulik zum Einsatz – so auch in der industriellen Fertigung. Wie sich Hydraulikkomponenten vernetzen und sinnvoll in die Fabrik der Zukunft einbinden lassen, zeigt Bosch Rexroth anhand der CytroBox. Die im Hydraulikaggregat integrierten Sensoren informieren über den aktuellen Filter-, Öl- oder Antriebszustand. Ein Dashboard liefert Instandhaltern alle benötigten Informationen zur CytroBox – vom Komponenten- und Betriebszustand bis hin zu anstehenden Wartungsarbeiten und Predictive Maintenance Analysen. Kombiniert mit einer deutlichen Geräuschreduktion auf 75 dB(A) ermöglicht die CytroBox ein angenehmes Arbeiten.

07.12.2018

Factsheet

Internet of Things

AVIOTEC von Bosch erhält die weltweit erste VdS-Anerkennung zur visuellen Brandü ...

Die videobasierte Branderkennung AVIOTEC von Bosch hat am 16.11.2017 die weltweit erste Anerkennung der VdS Schadenverhütung GmbH (kurz VdS) als automatische Videokamera zur visuellen Brandüberwachung mit der Nummer G217090 erhalten. Der VdS ist ein akkreditiertes und zertifiziertes Prüfinstitut für Unternehmenssicherheit, das durch sein abgestimmtes Regelwerk internationale Sicherheitsstandards setzt. Das VdS-Qualitätssiegel gilt als wichtiges Investitionskriterium und dient oft als Basis späterer EN-Normierungen.VdS hat für die videobasierte Branderkennung ein anspruchsvolles Prüfverfahren unter Einbeziehung der bewährten VdS-Richtlinien 2203, „Anforderungen an Brandschutz-Software“, sowie der „Vorgaben zur Prüfung von Flammenmeldern“ entwickelt. Diese Prüfungen hat AVIOTEC IP starlight 8000 als weltweit erstes Produkt bestanden. Geprüft wurde die Immunität gegen Fehlalarme, aber auch die langfristige Funktionssicherheit und die Zuverlässigkeit unter erschwerten Umweltbedingungen sowie betriebsbedingt auftretenden mechanischen Einflüssen. Licht ist schneller als Rauch Der entscheidende Vorteil der videobasierten Branderkennung ist ihre Schnelligkeit. Sie erkennt Brände visuell direkt an der Quelle, ganz unabhängig von der Migration des Rauchs zum Melder. Diese Schnelligkeit der Detektion betont auch Philipp Mondrik, Projektverantwortlicher des VdS: "Generell zeigten unsere Prüfungen auch, dass man bei dieser videobasierten Branderkennung unter idealen Bedingungen sogar von einer „Brandfrühesterkennung“ sprechen kann". Das wichtige Prüfungskriterium Immunität gegen Fehlalarme erfüllt Bosch in besonderem Maße, da die auf Basis eines physikalischen Rauch- und Flammenmodells entwickelten Algorithmen zur Branderkennung brandspezifische Eigenschaften präzise definieren und klar von möglichen Störgrößen abgrenzen. Somit bietet AVIOTEC nicht nur eine sehr schnelle, sondern auch eine zuverlässige und robuste Lösung für die videobasierte Branderkennung, jetzt auch mit VdS-Anerkennung.

07.12.2018

Factsheet

Vernetzte Mobilität

Bosch macht den Pannenservice effizienter

Frankfurt am Main, 04. Juni 2018 – Ganz gleich, ob Sie mit einem Mietwagen in Urlaub fahren, mit dem Privat- oder Geschäftswagen unterwegs sind oder ein Car-Sharing-Angebot nutzen. Bei Pannen oder Unfällen ist zügige Hilfe gefragt. Ab sofort bietet Bosch einen besonders schnellen und effizienten Pannenservice an: Per Anruf oder App können die Fahrer im Notfall rasch Hilfe holen. Dank digitalisierter und automatisierter Prozesse dauert es im Schnitt nur 35 Minuten, bis die Pannenhilfe eintrifft. Das spart Wartezeit von durchschnittlich zwei Stunden im Vergleich zu analog agierenden Pannendiensten. Neben der verkürzten Wartezeit gewinnt der Fahrer auch mehr Transparenz zum Status seiner Meldung. Der Bosch-Mitarbeiter oder die virtuelle Karte der App geben in Echtzeit Auskunft, wo sich das Servicefahrzeug gerade befindet und wann es am Pannenort eintrifft. Sollte der Fahrer zum Pannendienst zusätzliche Unterstützung benötigen, so hilft Bosch auch hier weiter. „Wir können unsere unterschiedlichen Services für Mobilität miteinander kombinieren. Ein Beispiel hierfür ist die Ergänzung des Pannendienstes mit unserem Concierge Service. In diesem Fall kümmern wir uns auch um Organisatorisches wie etwa einen Ersatzwagen oder ein Hotelzimmer“, sagt Stefan Gross, Leiter Mobility Services bei Bosch Service Solutions in Frankfurt.Partnerschaft mit MySchleppApp Für die Umsetzung hat sich Bosch das 2016 gegründete Start-up Unternehmen MySchleppApp ins Boot geholt. Es stellt Bosch seine Infrastruktur mit über 800 Partnerunternehmen sowie seine Mobilitätstechnologie zur Verfügung. MySchleppApp Gründer und Geschäftsführer Santosh Satschdeva kommentiert: „Wir freuen uns, Bosch mit unserem Netzwerk und unserer Technologie zu unterstützen. Kunden erhalten damit eine weitere innovative Mobilitätslösung, die ihnen das Leben erleichtert.“ Individuelle Lösungen über das Bosch Service Center Die Anfragen gehen direkt an das Bosch Service Center und werden dort von speziell geschulten Mitarbeitern bearbeitet. Je nach Situation und mithilfe des engmaschigen Partnernetzwerks mit mehr als 6200 Servicefahrzeugen leiten die Service-Experten zügig die passende Lösung in die Wege – von schlichter Starthilfe über den Abschleppservice bis hin zur Bergung nach einem Unfall. Firmenkunden profitieren von der unkomplizierten Pannenhilfe Neben der Automobilindustrie ist der neue Service von Bosch für viele weitere Branchen interessant. Zum Beispiel für Fuhrparkmanager wie Car-Sharing-Anbieter oder Mietwagenfirmen sowie Versicherungen, die Pannenhilfe oft als festen Vertragsbestandteil mit anbieten. Der Pannenservice ist bereits heute in der DACH-Region und den USA verfügbar. Bosch Service Solutions hat das Ziel, ein globales Partnernetzwerk aufzubauen, mit dem die Bedürfnisse internationaler Kunden bedient werden können.

19.11.2018

Factsheet

Forschung

KI von Bosch im Einsatz auf der ISS

SoundSee Das Modul SoundSee ist im autonomen Roboter „AstroBee“ der NASA integriert – dieser kann selbstständig durch die ISS navigieren. Im Mai 2019 wird das Gerät zur ISS transportiert. Bei dem Modul SoundSee handelt es sich um ein KI-basiertes System von Bosch, das die kritische Infrastruktur der internationalen Raumstation ISS akustisch überwachen soll. Partner Das Bosch Research and Technology Center Pittsburgh und die Firma Astrobotic Technology haben das Gerät in Zusammenarbeit mit dem NASA Ames Research Center entwickelt. Funktion & Ziel Hinter der Technologie steckt eine Audioanalysefunktion, die Geräuschsignale von Maschinen, wie Motoren oder Pumpen, der ISS zunächst erfasst und erkennt. Das KI-Modul kann diese Geräusche anschließend durch maschinelles Lernen erlernen und verstehen. Kommt es zu akustischen Abweichungen, meldet das System diese Änderungen. Dadurch wird eine frühzeitige Reparatur von Defekten noch vor Ausfall der Maschine ermöglicht. Anomalien im Betrieb werden so rasch erkannt, die Besatzung und das Bodenpersonal können schneller handeln und erhalten zudem einen Einblick in den technischen Zustand der Raumstation. Bosch verwendet die auf der ISS anfallenden Daten auch zur weiteren Forschung. Ziel ist es, solche Systeme künftig auch auf andere Anlagen, zum Beispiel bei Automotoren, anzuwenden. AI CON 2018 Modell Am Stand des Bosch Center for Artificial Intelligence (BCAI) wird ein Modell des Gerätes zu sehen sein. Ein Experte des Bosch Research and Technology Center Pittsburgh steht für Fragen zum Projekt zur Verfügung.

19.11.2018

Factsheet

Forschung

Forschung an künstlicher Intelligenz

BCAI Das Bosch Center for Artificial Intelligence (BCAI) wurde am 1. Januar 2017 gegründet Invest 300 Millionen Euro bis 2021 Mitarbeiter Derzeit arbeiten weltweit rund 150 Mitarbeiter an vier Standorten im BCAI Standorte Renningen (rund 100 Mitarbeiter), Bangalore (rund 20 Mitarbeiter), Sunnyvale (rund 20 Mitarbeiter), Pittsburgh (rund 10) Forschungsschwerpunkt und Anwendungsbeispiele Maschinelles Lernen: Der Fokus liegt auf dem Maschinellen Lernen, also dem Erkennen von Mustern und Zusammenhängen und der Verwertung der daraus gewonnenen Erkenntnisse. Die Basis hierfür sind große Mengen an Daten, die von Sensoren generiert werden. Bsp.: Parksensoren. Anwendungsbsp.: Mobilität (automatisiertes Fahren), Industrie 4.0 (vorausschauende Wartung), Robotik Kooperationen im Bereich künstliche Intelligenz Cyber Valley Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik arbeiten auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz eng zusammen. Ziel ist es, Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung möglichst rasch in konkrete Anwendungen zu überführen. Bosch investiert sieben Millionen Euro ins Cyber Valley. Delta Lab Forschungskooperation mit der Universität Amsterdam. Ziel der Kooperation ist ein enger fachlicher Austausch und Wissenstransfer im Bereich Deep Learning. CMU Forschungskooperation mit der Carnegie Mellon University. Ziel der Kooperation ist ein enger fachlicher Austausch und Wissenstransfer im Bereich Robust Deep Learning.

25.06.2018

Factsheet

Wirtschaft

Grundsteinlegung 300-Millimeter-Halbleiterwerk Dresden

Allgemeine Informationen Investitionssumme rund eine Milliarde Euro Grundstück ca. 100 000 m2 (ca. 14 Fußballfelder) Gesamtnutzfläche ca. 72 000 m² Fertigungs- und Büroflächen Bauverlauf Spatenstich Frühjahr 2018 Maschineninstallation Mitte/Ende 2019 Pilotproduktion ab Ende 2021 Mitarbeiter im Endausbau bis zu 700 Gesuchte Berufsqualifikationen Experten aus der Halbleiterindustrie, wie Prozess-, Produktions- oder Instandhaltungsingenieure, Mathematiker, Softwareentwickler sowie Berufserfahrene aus Studienrichtungen wie Physik, Chemie und Mikrosystemtechnik Fertigungstechnologie Hochautomatisierte Halbleiterproduktion (300-mm-Siliziumsubstrate (Wafer) mit Strukturbreiten bis 65 nm; 1 nm ist ein Millionstel Millimeter) Vernetzte Produktion Pro Sekunde übertragen die Maschinen ein Gigabit Produktionsdaten. Täglich entstehen Datenmengen, die umgerechnet mehr als 42 Millionen beschriebene Blatt Papier mit einem Gewicht von 22 Tonnen ergäben.Informationen zum Bauwerk Gesamtbaumasse 600 000 m³ Betonbedarf ca. 66 500 m³ (etwa 8 300 LKW-Betonmischer) Stahlbedarf ca. 16 400 Tonnen (etwa 30 A380-Passagierflugzeuge) Erdbewegungen/-aushub ca. 90 000 m³ (etwa 7 500 Lkw-Ladungen) Bohrpfähle für das Fundament ca. 860 Stück Bodenplatte 100 cm Dicke Länge der Rohrleitungen ca. 80 km Länge der Elektroleitungen ca. 380 km (2 x Strecke Berlin-Dresden)Internetquellen Stellenbörse für Bewerber www.bosch-career.de/jobs Standortseite Dresden www.bosch.de/unser-unternehmen/bosch-in-deutschland/dresden Halbleiter von Bosch www.bosch-semiconductors.com