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Bosch Ventures investiert in Sonexos

21.10.2026

Pressemeldung

Venture Capital

Bosch Ventures investiert in Sonexos

Stuttgart / Lausanne, Schweiz – Bosch Ventures beteiligt sich an der Pre-Series-A-Finanzierungsrunde des Schweizer Deep-Tech-Unternehmens Sonexos mit einem Gesamtvolumen von fünf Millionen Schweizer Franken. Das Kapital soll die Industrialisierung und Markteinführung einer neuartigen plasmabasierten Technologie zur aktiven Geräuschreduzierung voranbringen.Sonexos entwickelt einen neuen Ansatz für eine der großen Herausforderungen in der Akustik: tieffrequente Geräusche von Lüftern, Kompressoren und Motoren. Herkömmliche Lösungen benötigen häufig viel Bauraum und Material und können den Luftstrom beeinträchtigen. Sonexos setzt stattdessen auf eine elektronisch gesteuerte aktive Plasmaschicht, die Schall absorbiert. So entsteht eine dünne, leichte Lösung ohne bewegliche Teile.Deep-Tech mit industrieller Relevanz und gesellschaftlichem NutzenFür Bosch Ventures verbindet Sonexos eine technologisch eigenständige Deep-Tech-Lösung mit industrieller Relevanz und dem Potenzial, den Alltag der Menschen zu verbessern. Damit steht das Unternehmen beispielhaft für das Bosch-Leitbild „Technik fürs Leben“.„Technologie ist dann am wertvollsten, wenn sie das Labor verlässt und Probleme löst, die Menschen jeden Tag erleben. Sonexos ist ein überzeugendes Beispiel für dieses Prinzip: herausragende Deep-Tech, die eine sehr konkrete Herausforderung angeht – mit Anwendungen in Haushaltsgeräten bis hin zur Infrastruktur, die die digitale Wirtschaft antreibt“, sagt Dr. Ingo Ramesohl, Geschäftsführer von Bosch Ventures. „Besonders überzeugt hat uns der schlüssige Plan zur industriellen Skalierung.“Schweizer Technologie für globale MärkteDie Technologie von Sonexos hat ihren Ursprung in der Forschung an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL). Sie verbindet Plasmaphysik, Hochspannungselektronik und Regelungssoftware. Der Plasmacoustic Metalayer™ absorbiert Schallenergie direkt an der Oberfläche. Damit kommt die Technologie ohne die heute üblichen voluminösen passiven Absorber oder aktiven Lautsprecher aus, die Schall nur an bestimmten Hörpositionen auslöschen können.Sonexos konzentriert sich zunächst auf Hausgeräte, Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen (HVAC) sowie Industrieanlagen. Darüber hinaus erschließt das Unternehmen Anwendungen zur Geräuschminderung bei der Kühlung von Rechenzentren und Energiespeichern. Immer leistungsfähigere IT-Infrastrukturen erhöhen den Bedarf an Kühlleistung und als Folge auch an wirksamer Geräuschminderung.Das Potenzial reicht über die akustische Wirkung hinaus. Kompaktere Systeme zur Schallminderung schaffen größere Freiräume bei der Entwicklung von Produkten, bei denen Bauraum, Gewicht und Luftstrom entscheidend sind. Für Rechenzentren könnte eine Verringerung der Lüftergeräusche ohne Beeinträchtigung des Luftstroms zudem helfen, den wachsenden Infrastrukturbedarf mit den Interessen der Menschen im Umfeld in Einklang zu bringen.Von der technologischen Innovation zur Serienfertigung„Diese Investition ist ein wichtiger Schritt von bahnbrechender Technologie zur Produktion im industriellen Maßstab“, sagt Mark Donaldson, Gründer und CEO von Sonexos. „Gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern entwickeln wir die Plasmakustik jetzt zu einer Technologie weiter, die sich in großem Maßstab einsetzen lässt.“ Die Finanzierungsrunde erfolgt in einer entscheidenden Entwicklungsphase von Sonexos. Bereits heute arbeitet das Unternehmen mit weltweit tätigen Herstellern von Hausgeräten sowie Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen an der Integration von Prototypen. Das frische Kapital soll vor allem in die Industrialisierung, Kundenprogramme und den weiteren Ausbau des Patentportfolios fließen.Die Investition in das Schweizer Unternehmen unterstreicht das weltweite Engagement von Bosch Ventures für Deep-Tech-Innovationen. Diesen internationalen Ansatz ergänzt der Anfang dieses Monats angekündigte mit dem Bosch Ventures gezielt in deutsche Deep-Tech-Start-ups investiert.

Bosch: 100 Millionen Euro für deutsche Start-ups

08.10.2026

Pressemeldung

Venture Capital

Bosch: 100 Millionen Euro für deutsche Start-ups

Stuttgart – Die Bosch-Gruppe stellt Start-ups in Deutschland frisches Kapital in Höhe von 100 Millionen Euro bereit: Mit dem Wagniskapitalfonds „Spark“ will das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen als etablierter Wagniskapitalgeber sein Engagement in der deutschen Gründerszene deutlich ausbauen. Ziel ist es, technischen Fortschritt hierzulande zu fördern und weitere Wachstumsimpulse für Bosch zu gewinnen. „Deutschlands Start-up-Landschaft ist nicht nur technologisch attraktiv, sondern besitzt auch viel Potenzial für unsere Wachstumsfelder“, sagt Christian Fischer , Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH. „Mit Finanzierungen, Kooperationen und Partnerschaften wollen wir uns verstärkt Zugang zu neuen Geschäftsmodellen und disruptiven Technologien eröffnen, die ganze Märkte verändern können. Unser Spark-Fonds stärkt zugleich das deutsche Innovationsökosystem.“Deutschland: Start-up-Landschaft mit großer technologischer Vielfalt Aus Sicht von Bosch verfügt der Wirtschaftsstandort Deutschland mittlerweile über eine gereifte Gründungsszene, eine Start-up-Landschaft mit breitem Technologiespektrum sowie außergewöhnlich starken industriellen und wissenschaftlichen Wurzeln. Laut Fischer bietet dieses Innovationsökosystem gute Voraussetzungen, um auch im aktuell anspruchsvollen Umfeld gezielt in deutsche Start-ups zu investieren. Bosch zählt mittlerweile zu einem der größten Unternehmensinvestoren Europas und hat über seine bisherigen Fonds Wagniskapital von insgesamt mehr als einer Milliarde Euro bereitgestellt. Zuletzt legte die Venture-Capital-Tochtergesellschaft Bosch Ventures 2025 den inzwischen sechsten Fonds auf. Spark: Finanzierungsangebot für Start-ups in Deutschland Bosch Ventures startet mit dem Wagniskapitalfonds „Spark“ zum 1. Januar 2027. Dieser richtet sich an Deep-Tech-Start-ups in Deutschland in allen Entwicklungsphasen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Seed- und Frühphaseninvestments sowie der Begleitung erfolgreicher Portfoliounternehmen in späteren Finanzierungsrunden. Investiert werden soll deutschlandweit, aber auch gezielt in Start-ups aus Baden-Württemberg. „Der neue Spark-Fonds ergänzt die globalen Investmentplattformen von Bosch Ventures um ein eigenständiges Finanzierungsangebot für Start-ups in Deutschland“, erklärt Dr. Ingo Ramesohl, Geschäftsführer der Robert Bosch Venture Capital GmbH (Bosch Ventures). Technik fürs Leben: Investitionen von Automatisierung bis Medizintechnik Bosch Ventures unterstützt als Wagniskapitalgeber weltweit Start-ups, die mit ihren Technologien helfen können, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern. Die Investitionsschwerpunkte von Bosch Ventures liegen derzeit dementsprechend in Bereichen wie Automatisierung, Elektrifizierung, Künstlicher Intelligenz oder Medizintechnik. Seit der Gründung 2007 hat Bosch Ventures weltweit in weit mehr als 100 Start-ups investiert und hält aktuell rund 70 aktive Beteiligungen im Portfolio. Darunter sind heute schon zahlreiche deutsche Start-ups wie Ferroelectric Memory (Speicher, Dresden), Qdrant (Vektor-Datenbank, Berlin) oder 4screen (digitale Mobilitätslösungen, München). Open Bosch: Partnerschaften mit Start-ups stärken Innovationseffizienz „Wenn Start-ups und etablierte Unternehmen ihre Stärken zusammenbringen, können Lösungen schneller entstehen und die Innovationseffizienz steigt“, hebt Ramesohl hervor. „Unser Spark-Fonds soll solche Zusammenarbeit fördern, damit vielversprechende Technologien deutscher Start-ups weltweit den Anschluss halten können.“ Neben der Bereitstellung von Wagniskapital bringt Bosch Ventures seit 2018 frühzeitig Start-ups über das Programm „Open Bosch“ mit operativen Bosch-Geschäftseinheiten zusammen. Start-ups erhalten darüber einfach und schnell die Möglichkeit, Zulieferer, Kunde oder auch Technologiepartner zu werden sowie Zugang zur einer breiten Industrieexpertise zu erhalten. Bosch verfügt in diesem Programm bereits über mehrere hundert Partnerschaften mit Start-ups, mehr als ein Viertel darunter aus Deutschland. Daneben baut Bosch als Corporate Venture Builder auch selbst neue Geschäftsideen jenseits des heutigen Kerngeschäfts als eigene Start-ups auf. Ziel ist es, diese systematisch zur Marktreife zu führen und auch neue führende Geschäftsmodelle für Bosch zu entwickeln. Factsheet: https://www.bosch-presse.de/pressportal/de/de/robert-bosch-venture-capital-gmbh-rbvc-162949.html

08.10.2026

Factsheet

Wirtschaft

Robert Bosch Venture Capital GmbH (Bosch Ventures)

Hauptsitz Robert-Bosch-Platz 1 70839 Gerlingen, Germany Standorte Stuttgart (DE) Frankfurt am Main (DE) London (affiliate office, UK) Tel Aviv (IL) Sunnyvale (affiliate office, USA) Boston (affiliate office, USA) Shanghai (affiliate office, CN) Mitarbeiter Rund 30 weltweit Leitung Dr.-Ing. Ingo Ramesohl, Geschäftsführer Philipp Rose, Geschäftsführer Unternehmen Die Robert Bosch Venture Capital GmbH (Bosch Ventures) ist die Venture-Capital-Gesellschaft (CVC) der Bosch-Gruppe. Seit der Gründung 2007 investiert Bosch Ventures weltweit in innovative Start-ups in allen Entwicklungsphasen. Im Fokus der Investmenttätigkeit stehen Technologieunternehmen, die an Themen arbeiten, die für Bosch aktuell und künftig von Bedeutung sind, insbesondere Automatisierung und Elektrifizierung, Climate Tech, Enabling Technologies und Healthcare. Bosch Ventures investiert darüber hinaus in Services und Geschäftsmodelle mit Relevanz für diese Geschäftsfelder. Zudem ermöglicht Bosch Ventures über das Open Bosch Programm Co-Innovation zwischen Bosch und Start-ups. Fond Bosch Ventures investiert fondsbasiert. Der aktuelle globale Fonds, Fund VI, hat ein Volumen von 250 Millionen Euro. Spark ist ein dedizierter Fonds mit einem Volumen von €100 Millionen Euro für Start-ups in Deutschland. In China hat Bosch Ventures mit Boyuan Capital zudem eine Investmentplattform etabliert, über die sich auch externe Investoren an Venture-Capital-Fonds beteiligen. Seit der Gründung hat Bosch Ventures Fonds mit einem Gesamtvolumen von mehr als 1 Milliarde Euro aufgelegt. Beteiligungen Bosch Ventures hat seit der Gründung mehr als 100 Investments getätigt. Das aktuelle Portfolio umfasst rund 70 aktive Unternehmen und ist auf der Website bosch.ventures abrufbarInvestmentstrategie Investmentfokus Automatisierung und Elektrifizierung Mobilitätslösungen Healthcare Energieeffizienz Künstliche Intelligenz (KI) / Deep Learning Disruptive Computerarchitekturen (Hardware/Software) Aktiver Investor Bosch Ventures agiert wie ein institutioneller VC auf dem internationalen Wagniskapitalmarkt. Dabei nutzt Bosch Ventures sein Netzwerk in- und außerhalb von Bosch, um Start-ups beim Aufbau und bei der Skalierung neuer Geschäftsmodelle sowie ggf. beim Aufbau von Vertrieb und industrieller Produktion zu unterstützen.Vorgehensweise Investitionen Erstfinanzierungen (Early Stage): bis zu 10 Mio. Euro Weitere Finanzierungsrunden bis zu einer Gesamtinvestition von 25 Mio. Euro Selektive Seed-Finanzierungen bis zu 1 Mio. Euro Gezielte Investitionen in andere Venture-Capital-Fonds, um internationale und Branchen-Netzwerke auszubauen Prozess Bosch Ventures setzt für ein Investment weder einen strategischen Sponsor noch eine kommerzielle Beziehung zu einem Bosch-Geschäftsbereich voraus. Investitionsentscheidungen folgen Venture-Capital-Kriterien; der Erfolg des Start-ups steht an erster Stelle. • Über das Open Bosch Programm vernetzt Bosch Ventures Start-ups (inkl. Portfolio-Firmen) mit Bosch-Geschäftsbereichen, um Co-Innovation, Pilotprojekte und kommerzielle Partnerschaften zu ermöglichen.Exit Highlights (Portfolio auf der Webseite: bosch.ventures ) Arduino (IT) Entwickelt ein Open-Source-Ökosystem aus Hard- und Software für Embedded-Systeme und unterstützt Anwendungen vom Rapid Prototyping bis zum Einsatz im industriellen Maßstab. Von Qualcomm übernommen. Basic Semiconductor (CN) Entwickelt Leistungshalbleiter auf Siliziumkarbid-Basis (SiC). Das Unternehmen absolvierte 2026 einen Börsengang an der Hong Kong Stock Exchange. Graphcore (UK) Entwickelt Intelligence Processing Units (IPUs), die für Machine-Learning-Anwendungen in der Cloud und in Embedded-Systemen optimiert sind. Von SoftBank übernommen. IonQ (US) Entwickelt Quantencomputer auf Traped-Ion-Basis und kommerzielle Quantencomputing-Systeme. Das Unternehmen ist an der New York Stock Exchange börsennotiert. UISEE (CN) Entwickelt eine Full-Stack-Technologie für autonomes Fahren nach Level 4 für Flughäfen, Industrielogistik und Personenmobilität. Das Unternehmen absolvierte 2026 einen Börsengang an der Hong Kong Stock Exchange. Xometry (US) Entwickelt einen KI-basierten Marktplatz für kundenspezifische Fertigung, der Kunden mit Fertigungskapazitäten vernetzt. Das Unternehmen ging 2021 an die Börse.

Bosch Ventures investiert in Asylon zur Stärkung der Sicherheit kritischer Infra ...

13.09.2026

Pressemeldung

Venture Capital

Bosch Ventures investiert in Asylon zur Stärkung der Sicherheit kritischer Infra ...

Stuttgart und Norristown, USA - Bosch Ventures, die Corporate-Venture-Capital-Einheit der Bosch-Gruppe, investiert in Asylon, einen führenden Anbieter autonomer physischer Prozesse. Mit diesem Investment wird Asylon die Entwicklung und den Einsatz autonomer, KI-gestützter Robotersysteme für Sicherheits-, Inspektions- und weitere unternehmenskritische Anwendungen beschleunigen.Resilienz kritischer Infrastrukturen stärken Betreiber kritischer Infrastrukturen stehen vor der Herausforderung, komplexe physische Anlagen rund um die Uhr zu überwachen und zu schützen. Die autonomen Luft- und Bodensysteme von Asylon können Standorte kontinuierlich überwachen, Sicherheitsalarme untersuchen und Echtzeitinformationen bereitstellen. Damit lassen sich potenzielle Bedrohungen früher erkennen, Reaktionszeiten verkürzen und Mitarbeitende in potenziell gefährlichen Situationen entlasten. Die Investition baut auf einer bestehenden Technologiekooperation zwischen Asylon, Bosch und dem Bostoner Robotik-Ökosystem auf. Derzeit ist die DroneIQ-Plattform von Asylon in Alarmsysteme integriert, die bei Bosch Building Technologies Sicherheitslösungen im Einsatz sind. Dadurch können Sicherheitsereignisse automatisch eine autonome Untersuchung auslösen, luftgestützt mit Asylons Guardian für Drohnensysteme und der Bodenrobotiklösung DroneDog. DroneDog basiert auf der Roboterplattform Spot von Boston Dynamics und kombiniert fortschrittliche Bodenrobotik mit der Software und den autonomen Sicherheitsfunktionen von Asylon. Durch diese Integration werden bestehende Sicherheitsinfrastrukturen mit mobilen autonomen Systemen und Echtzeitinformationen vernetzt und so die Möglichkeiten menschlicher Sicherheitsteams erweitert. Physical AI im Praxiseinsatz „Asylon zeigt das Potenzial von Physical AI, kritische Prozesse sicherer und effizienter zu machen. Durch die Kombination autonomer Luft- und Bodensysteme bringt Asylon Robotik in anspruchsvolle reale Einsatzumgebungen“, sagt Dr. Ingo Ramesohl, Co-Geschäftsführer von Bosch Ventures. Asylon erweitert seine Technologie derzeit über automatisierte Sicherheitsanwendungen hinaus auf weitere autonome Prozesse. Die Kombination aus Luft- und Bodenrobotik, KI-gestützter Software und operativer Fernunterstützung lässt sich auch für Inspektions- und Überwachungsaufgaben nutzen – etwa in der Fertigung, Logistik, Energiewirtschaft, in Rechenzentren sowie Luft- und Raumfahrt- und Verteidigungsindustrie. Unternehmen können damit repetitive physische Aufgaben automatisieren, die Qualität der Dokumentation verbessern und ihre operative Effizienz steigern. „Bosch ist seit Jahren ein äußerst wertvoller Technologiepartner und verbindet etablierte Alarminfrastruktur mit autonomen robotischen Reaktionen“, sagt Damon Henry, Gründer und CEO von Asylon. „Mit der Investition vertiefen wir unsere Zusammenarbeit und schaffen zusätzlichen technologischen und strategischen Mehrwert. Die Finanzmittel werden dabei unterstützen, unsere Lösungen schneller zu skalieren, die Betriebsabläufe unserer Kunden weltweit weiter zu verbessern und Kosten zu senken. Bosch ist der ideale Partner, um bei einigen der anspruchsvollsten Unternehmen der Welt das Vertrauen weiter zu stärken und die operative Leistungsfähigkeit zu erhöhen.“

Bosch Ventures beteiligt sich an $160 Millionen Series-C-Finanzierungsrunde von  ...

07.05.2026

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Venture Capital

Bosch Ventures beteiligt sich an $160 Millionen Series-C-Finanzierungsrunde von ...

Stuttgart / London – Bosch Ventures, die Corporate-Venture-Capital-Gesellschaft der Bosch-Gruppe, beteiligt sich an der 160 Millionen US-Dollar Series-C-Finanzierungsrunde von Quantum Motion. Die Runde wird gemeinsam von DCVC und Kembara angeführt, unter Beteiligung der British Business Bank, Firgun sowie bestehender Investoren. Diese Investition unterstreicht die wachsende Bedeutung skalierbarer und energieeffizienter Quantencomputer als grundlegende Technologie für die digitale Infrastruktur der Zukunft.Pioniere des siliziumbasierten Quantencomputing für skalierbare Anwendungen Quantum Motion entwickelt eine neuartige Quantencomputerarchitektur auf Basis von industrieweit standardisierten Siliziumtransistoren – derselben Technologie, die das heutige globale Halbleiterökosystem trägt. Dieser Ansatz ermöglicht einen entscheidenden Fortschritt hin zu Quantencomputern im industriellen Maßstab und bietet laut Quantum Motion eine bis zu 100-fache Reduktion von Kosten und Platzbedarf sowie eine bis zu 1.000-fache Reduktion des Energieverbrauchs im Vergleich zu alternativen Quantencomputing-Technologien. Die Systeme sind für den Betrieb in Standard-Rechenzentren ausgelegt, wodurch keine spezialisierte Infrastruktur erforderlich ist und der Energiebedarf deutlich reduziert wird. Dies stellt einen wichtigen Schritt zur Bewältigung einer der zentralen Herausforderungen unserer Zeit dar: dem stark steigenden Energieverbrauch der nächsten Generation von Rechenzentren, einschließlich KI- und Quantenanwendungen. „In Quantum Motion sehen wir einen wegweisenden Ansatz, Quantencomputing wirklich skalierbar und energieeffizient zu machen“, sagte Dr. Ingo Ramesohl, Co-Geschäftsführer bei Bosch Ventures. „Durch den Einsatz von Silizium bringt das Team Quantencomputing auf einen technologisch überzeugenden und wirtschaftlich nachhaltigen Entwicklungspfad. Wir freuen uns, Quantum Motion als verlässlicher Partner bei der Weiterentwicklung dieser Schlüsseltechnologie in Richtung industrieller Anwendungen zu unterstützen.“ „Bosch Ventures ist seit der von ihnen angeführten vorherigen Finanzierungsrunde ein starker Partner für Quantum Motion und bringt neben einem tiefen technischen Verständnis auch Erfahrung bei der Skalierung von Deep-Tech-Startups ein“, sagte James Palles-Dimmock, CEO und Mitgründer von Quantum Motion. „Die erneute Unterstützung – gemeinsam mit dieser herausragenden Investorengruppe – bestätigt unsere gemeinsame Überzeugung, dass siliziumbasiertes Quantencomputing der skalierbarste und energieeffizienteste Weg nach vorn ist. Gemeinsam beschleunigen wir den Übergang von Quantencomputing aus dem Labor hin zu realen, wirkungsvollen Anwendungen.“ Die aktuelle Investition unterstreicht die starke Dynamik von Bosch im globalen Startup-Ökosystem. Bereits letzte Woche kündigte Bosch die Erweiterung von Bosch Business Innovations an. Während Bosch Ventures in externe Startups investiert und mit ihnen zusammenarbeitet, um Spitzentechnologien zu skalieren, konzentriert sich Bosch Business Innovations auf den Aufbau neuer Geschäfte aus dem Unternehmen heraus. Gemeinsam stärken sie Boschs Engagement, Innovation aus verschiedenen Perspektiven voranzutreiben.

Bosch Ventures beteiligt sich an 50-Millionen-Dollar-Runde von Qdrant für die nä ...

12.03.2026

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Venture Capital

Bosch Ventures beteiligt sich an 50-Millionen-Dollar-Runde von Qdrant für die nä ...

Stuttgart & Berlin, Deutschland – Bosch Ventures, die Corporate-Venture-Capital-Gesellschaft der Bosch-Gruppe, beteiligt sich an der Series-B-Finanzierungsrunde von Qdrant in Höhe von 50 Millionen US-Dollar. Die Runde mit Beteiligung von internationalen Co-Investoren unterstreicht die zukünftige Bedeutung von KI-Infrastruktur in geschäftskritischen Anwendungen wie multimodale Suche oder KI-Agentensysteme.Next-Generation Vektordatenbank für produktive KI-Systeme Mit dem Übergang der Anwendung von Künstlicher Intelligenz aus der Pilotphase in den operativen Betrieb wird der schnelle und präzise Zugriff auf relevante Daten zu einem zentralen Erfolgsfaktor. Qdrant hat hierzu eine besonders leistungsstarke Suchtechnologie für große Datenmengen entwickelt. Die von Grund auf in der Programmiersprache Rust entwickelte Lösung ermöglicht es Unternehmen, sehr große und komplexe Datenbestände in Echtzeit zu durchsuchen – in der Cloud, in hybriden Infrastrukturen, im eigenen Rechenzentrum oder direkt auf den Endgeräten und Maschinen (Edge). Das Ergebnis ist eine Suchmaschine, die sich dem jeweiligen Anwendungsfall anpasst – und nicht umgekehrt. „Ob ein Team maximale Genauigkeit, geringste Latenz oder Kosteneffizienz im großen Maßstab anstrebt: Qdrant stellt die notwendigen Stellschrauben bereit, um diese Ziele zu erreichen“ erklärt André Zayarni, CEO und Mitgründer von Qdrant. Als Open-Source-Lösung profitiert Qdrant von einer aktiven globalen Entwickler-Community und ermöglicht dem Unternehmen zugleich Transparenz, Flexibilität und technologische Unabhängigkeit. „In produktiven KI-Anwendungen ist die Fähigkeit, kontextrelevante Informationen in Echtzeit zuverlässig abzurufen, zur geschäftskritischen Infrastruktur geworden“, sagt Ingo Ramesohl, Geschäftsführer von Bosch Ventures. „Die hochmoderne, auf Rust basierende Architektur von Qdrant steht exemplarisch für jene Deep-Tech-Innovationen, die aus unserer Sicht die nächste Generation leistungsfähiger und vertrauenswürdiger KI-Systeme prägen werden. Wir freuen uns, das Team auf seinem weiteren Wachstumskurs zu begleiten.“ Im produktiven Einsatz bewährt und weltweit skaliert Unternehmen wie Tripadvisor, OpenTable, Bayer, Deutsche Telekom, und Bosch setzen auf Qdrant, wenn Vektorsuche unter realen Bedingungen dauerhaft, performant und zuverlässig laufen muss. Das Open-Source-Projekt verzeichnet mehr als 250 Millionen Downloads und über 28.000 Sterne auf GitHub. Die weltweite Entwickler-Community treibt die kontinuierliche Weiterentwicklung auf Basis konkreter Anforderungen aus dem Produktiveinsatz voran. Qdrant wurde unter anderem in The Forrester Wave™: Vector Databases, Q3 2024, im GigaOm Radar for Vector Databases v3 (2025) sowie in Sifted’s 2025 B2B SaaS Rising 100 ausgezeichnet.

Bosch Ventures investiert in 4screen

22.07.2025

Pressemeldung

Venture Capital

Bosch Ventures investiert in 4screen

Stuttgart und München – 4screen, die weltweit erste Driver Interaction Plattform, gab heute den erfolgreichen Abschluss ihrer Serie-B-Finanzierungsrunde in Höhe von 21 Millionen US-Dollar bekannt. Mit der Integration in führenden Automobilmarken und dem Zugang zu Millionen vernetzter Fahrzeuge erschließt 4screen einen der größten ungenutzten Werbekanäle im Mobilitätsbereich – die In-Car-Bildschirme. Mit dem neu erhaltenen Kapital plant 4screen seine internationale Präsenz weiter auszubauen und die Plattform in neue Märkte und Produktbereiche zu skalieren.Seit der Markteinführung hat 4screen die weltweit erste digitale Plattform entwickelt, die Marken mit Autofahrern in Echtzeit über das Fahrzeugdisplay verbindet. Als Pionier im In-Car-Marketing bietet die Plattform Marken einen leistungsstarken neuen Kanal, um Millionen von Fahrzeugen zu erreichen, ermöglicht Automobilherstellern skalierbare digitale Umsätze und verbessert das Fahrerlebnis für Fahrzeuginsassen. So erhalten Fahrer, die in die Innenstadt fahren, Angebote von nahegelegenen Parkhäusern, Ladestationen für Elektrofahrzeuge oder auch von Cafés nahtlos in ihr Armaturenbrett integriert. 4screen liefert nützliche, unaufdringliche Informationen direkt auf dem Zentral- oder Navigationsbildschirm – wie beispielsweise nahegelegene Sehenswürdigkeiten oder Serviceempfehlungen in Echtzeit – und erfüllt dabei alle Sicherheits- und Datenschutzbestimmungen. Im Gegensatz zu Aftermarket-Apps ist 4screen tief in die nativen Fahrzeugsysteme integriert – keine Downloads, keine Einrichtung, nur relevante Echtzeitinformationen. Aus Deutschland in die Welt: 4screen beschleunigt globales Wachstum 4screen wurde 2020 in München gegründet und wächst seither stark. Das Unternehmen hat sich als Branchenführer für Fahrerinteraktion sowie die Monetarisierung von Fahrzeugdaten etabliert. Die Plattform ist inzwischen in zwölf Ländern Europas und Nordamerikas produktiv im Einsatz und wurde in die Betriebssysteme von 15 führenden globalen Automobilmarken integriert. Dank der modernen Architektur lässt sich die Lösung nahtlos integrieren und ermöglicht branchenübergreifende Skalierbarkeit. Die Technologie ist nativ in die digitale Benutzeroberfläche des Fahrzeugs eingebettet. Sie liefert kontextbezogene Inhalte sicher und datenschutzkonform, im Einklang mit allen geltenden Verkehrs-, Sicherheits- und Datenschutzstandards. Auf dieser Grundlage wird die Serie B die globale Expansion – insbesondere in den USA – beschleunigen. Die wesentlichen Ziele sind die Erschließung zusätzlicher Märkte, der Weiterentwicklung von Technologie und Dateninfrastruktur sowie der Vertiefung von Partnerschaften mit Marken, OEMs und weiteren Partnern. Die Auswahl der neuen Investoren, die neben Kapital auch Expertise beitragen, unterstreicht diese Ambitionen. Die neuen Investoren der Series-B-Runde – Bosch Ventures, NewRoad Capital Partners, und Bayern Kapital tragen gezielt zur Weiterentwicklung dieser Wachstumsbereiche von 4screen bei. Sie unterstützen gezielt die nächsten Expansionsschritte der zweiseitigen Plattform. Die Bestandsinvestoren haben sich ebenfalls an der Runde beteiligt. Dr. Ingo Ramesohl, Geschäftsführer von Bosch Ventures, erklärte: „Mit dem Wandel der Mobilität wird das Fahrerlebnis zunehmend zu einem integralen Bestandteil unseres digitalen Lebens. Fahrzeugdisplays sind heute oft mehr als zehnmal größer als Smartphones – und 4screen nutzt dieses Potenzial, um das Fahrzeug in eine intelligente Interaktionsplattform zu verwandeln. Durch starke OEM-Partnerschaften und eine klare Marktentwicklung sehen wir in 4screen einen Schlüsselfaktor für die nächste Generation vernetzter Erlebnisse im Auto. Wir sind stolz darauf, ihre Vision zu teilen und ihre weitere Expansion aktiv zu unterstützen.“ Fabian Beste, Mitgründer und CEO von 4screen, kommentierte: „Unser Ziel war es von Anfang an, eine Plattform zu schaffen, die das Fahrerlebnis verbessert und zugleich Marken, Drittanbieter und Automobilhersteller auf neue Weise miteinander vernetzt – Akteure, die bislang meist getrennt voneinander agiert haben. Diese Finanzierung ist ein starkes Signal für das Vertrauen in unsere Vision und die Fortschritte, die wir bereits erzielt haben. Mit der Unterstützung unserer Investoren sind wir bereit für den nächsten Schritt auf unserem internationalen Wachstumskurs.“ Mit über 100 Millionen vernetzten Fahrzeugen auf den Straßen, die im Schnitt eine Stunde pro Tag genutzt werden, gehört das Auto zu den letzten großen unerschlossenen Potenzialen im digitalen Medienraum. In Kombination mit dem Zugriff auf über 200 Echtzeit-Fahrzeugdatenpunkte, wird eine kontextbezogene, momentbasierte Ansprache in völlig neuer Qualität ermöglicht. Während Automobilhersteller nach neuen digitalen Erlösmodellen suchen und Marken gezielt nach Momenten mit hoher Kaufabsicht streben, erschließt 4screen dieses Potenzial skalierbar und effizient.

Bosch Ventures investiert in Rabot Energy

03.07.2025

Pressemeldung

Venture Capital

Bosch Ventures investiert in Rabot Energy

Stuttgart / Hamburg / München / Berlin, 3. Juli 2025 – Bosch Ventures, der Venture-Capital-Arm der Bosch-Gruppe, beteiligt sich am Stromlieferanten und Smart-Energy-Unternehmen Rabot Energy. Ziel von Rabot Energy ist es, die Nutzung flexibler Stromverbrauchspotenziale in Haushalten, Gewerbe und Industrie voranzutreiben – ein entscheidender Hebel für die Energiewende. Rabot Energy bietet dynamische Stromtarife, die aktuelle Marktpreise der Strombörse in Echtzeit an Kunden weitergeben. So werden gezielt Anreize geschaffen, Strom vor allem dann zu nutzen, wenn er besonders günstig und klimafreundlich erzeugt wird – etwa bei hoher Einspeisung aus Photovoltaik oder Windkraft. Da oftmals mehr Strom erzeugt als benötigt wird, ist der Strompreis an den Strombörsen inzwischen regelmäßig negativ.„Mit unserer Technologie ermöglichen wir eine intelligente Lastverlagerung und Anpassung an vorhandene Kapazitäten – Verbraucher profitieren von niedrigen Preisen und das Stromsystem von mehr Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage“, sagt Jan Rabe, CEO von Rabot Energy. Die Lösung seines Unternehmens kombiniert dynamische Tarife mit intelligenter Steuerung von flexiblen Verbrauchseinheiten wie Wärmepumpen, Elektrofahrzeugen, Batteriespeichern oder Haushaltsgeräten. Die Steuerung erfolgt in enger und sektorenübergreifender Zusammenarbeit mit führenden Geräteherstellern und ermöglicht eine strompreisoptimierte Betriebsweise von Geräten. „Das Investment von Bosch Ventures sehen wir als Bestätigung unseres Ansatzes des intelligenten Stromverbrauchs. Ein Ansatz, der für private, gewerbliche und industrielle Akteure interessant ist“, erklärt Rabe. Strom flexibel nutzen: Mit E-Autos, Wärmepumpen und Speichern zur Netzentlastung Dr. Ingo Ramesohl, Geschäftsführer von Bosch Ventures, erklärt: „Bosch Ventures investiert in Rabot Energy, da wir vom wirtschaftlichen und ökologischen Potenzial intelligenter Stromnutzung überzeugt sind. Rabot liefert technologische Antworten auf die zentralen Herausforderungen der Energiewende. Mit der Technologie von Rabot lassen sich Angebot und Nachfrage am Energiemarkt optimiert in Einklang bringen, wovon Endverbraucher profitieren.“ Das Interesse an solchen Lösungen wächst. Auch vor dem Hintergrund, dass flexible Stromverbräuche durch die zunehmende Verbreitung von Elektromobilität, Stromspeichern und Wärmepumpen zunehmen. Studien zufolge könnten bis 2035 etwa 10 % des gesamten Stromverbrauchs in Deutschland – rund 100 Terawattstunden jährlich – zeitlich flexibel an vorhandene Kapazitäten angepasst werden. Besonders in Haushalten mit Elektroautos, Wärmepumpen oder Heimspeichern schlummert großes Potenzial. Aber auch Haushaltsgeräte lassen sich smart steuern. Nutzerinnen und Nutzer können ihre Geräte in der Rabot Energy App optimiert steuern, indem der Betrieb zu Zeiten mit niedrigen Strompreisen erfolgt. Das fördert nicht nur die Effizienz im Haushalt, sondern unterstützt auch nachhaltige Energienutzung. Der im Rahmen der Elektrifizierung steigende Strombedarf erfordert zunehmend eine intelligente Steuerung für mehr Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und Klimaschutz gleichermaßen. Die Beteiligung von Bosch Ventures unterstreicht die Relevanz flexibler Stromanwendung nicht nur für den Energiesektor, sondern auch für die Elektronik-, Automobil- und Haushaltsgerätebranche.

Bosch stärkt Start-ups mit 250-Millionen-Euro-Fonds

08.05.2025

Pressemeldung

Venture Capital

Bosch stärkt Start-ups mit 250-Millionen-Euro-Fonds

Stuttgart / Renningen – Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen Bosch setzt sein Engagement als Wagniskapitalgeber für Start-ups trotz konjunktureller Unsicherheiten und globaler Wirtschaftsturbulenzen entschlossen fort: Rund 250 Millionen Euro stellt die Tochtergesellschaft Bosch Ventures als einer der größten Unternehmensinvestoren Europas in einem neuen Fonds bereit. „Mit Investitionen in Start-ups fördern wir einerseits technischen Fortschritt in Wirtschaft und Gesellschaft, andererseits profitieren auch unsere Geschäftsbereiche von der Zusammenarbeit“, begründete Stefan Hartung , Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH, die Ankündigung des Fonds anlässlich der Bilanzvorlage 2024 . „Mit disruptiven Technologien können Start-ups Innovationsschübe leisten, die wichtige Wachstumsimpulse für die Wirtschaft eines Landes liefern. Deshalb wollen wir auch im widrigen Umfeld ein verlässlicher Partner für die weltweite Start-up-Branche bleiben.“Technik fürs Leben: Investitionsschwerpunkte Energieeffizienz und KI Bosch Ventures unterstützt als Wagniskapitalgeber weltweit Start-ups, die mit ihren Technologien die Lebensqualität der Menschen verbessern oder helfen können, natürliche Ressourcen zu schonen. Als Innovationsführer treibt die Bosch-Gruppe vor allem nachhaltige Mobilität, klimaneutrale Technik und Vernetzung voran, dementsprechend liegen die Investitionsschwerpunkte von Bosch Ventures in Bereichen wie Energieeffizienz und Künstliche Intelligenz (KI). „Wir investieren insbesondere in sogenannte Deep-Tech-Start-ups, die auf wissenschaftlichen Durchbrüchen oder technologischen Innovationen basieren“, erklärte Ingo Ramesohl, Geschäftsführer der Robert Bosch Venture Capital GmbH. „Dadurch verfügen diese jungen Unternehmen über hohes Potenzial für grundlegende Marktveränderungen.“ Weltweit und vor Ort: Bosch sucht die besten Start-ups Seit der Gründung im Jahre 2007 hat sich Bosch Ventures mit eigenen Standorten und Ansprechpartnern für die Start-up-Szene inzwischen in den weltweiten Technologie-Hotspots China (Shanghai), Deutschland (Stuttgart, Frankfurt), Israel (Tel Aviv) und USA (Boston, Sunnyvale) etabliert. „Als globaler Investor müssen wir vor Ort Teil der Gründerszenen sein, um Start-ups mit Potenzial zu finden, deren innovative Technologien ganze Märkte auf den Kopf stellen können“, sagte Ramesohl. „Unsere Investmentprofis sichten dazu jährlich mehr als 2 000 Start-up-Unternehmen.“ Etwa einhundert schaffen es in die engere Auswahl. Pro Jahr investiert Bosch Ventures laut Ramesohl in sechs bis zehn ausgewählte Start-ups. Darüber hinaus stehen Know-how und operative Unterstützung im Fokus. Open Bosch: Win-Win-Partnerschaften und Co-Innovationen mit Start-ups Neben der Bereitstellung von Wagniskapital bringt Bosch Ventures seit 2018 frühzeitig Start-ups über das Programm „Open Bosch“ mit operativen Bosch-Geschäftseinheiten zusammen. Start-ups erhalten darüber einfach und schnell die Möglichkeit, Zulieferer, Kunde oder auch Technologiepartner zu werden. Bosch wiederum erhält frühzeitig Zugang zu neuesten Technologien und kann diese zusammen mit den Partnern in gemeinsame Innovationen einfließen lassen. Dazu erklärte Ramesohl: „Durch diese Win-Win-Partnerschaft stärkt Bosch nachhaltig seine Innovationseffizienz und unterstützt den langfristigen Erfolg des Unternehmens.“ Bosch verfügt in diesem Programm bereits über mehrere hundert Partnerschaften mit Start-ups. „Bosch sieht Start-up-Unternehmen auch als wichtige Innovationspartner“, erläuterte Ramesohl. „Mit Open Bosch fördern wir Co-Innovationen.“ Erfolgreiches Portfolio: Mehr als 100 Beteiligungen in allen Weltregionen Das Portfolio von Bosch Ventures besteht mittlerweile aus mehr als 60 aktiven Beteiligungen. „Vergleichbar mit institutionellen Wagniskapitalgebern verfolgen wir das Ziel, am Ende der Beteiligung ein Start-up auch etwa bei einem Börsengang zu unterstützen“, betonte Ramesohl. „Aus dem Portfolio von Bosch Ventures sind bereits mehrere erfolgreiche Börsengänge hervorgegangen.“ Dazu gehören zum Beispiel Xometry, ein innovativer On-Demand-Marktplatz für Industrieteile, und IonQ, das erste börsennotierte Quantencomputing-Unternehmen. Mit dem britischen Start-up Quantum Motion hat Bosch Ventures bereits sein drittes Investment im Bereich der Quantencomputer getätigt. Ebenso findet sich zum Beispiel die italienische Open-Source-Elektronikplattform Arduino und das deutsche KI-Start-up Aleph Alpha im Portfolio. In China ist Bosch Ventures etwa an dem Batterierecycling-Unternehmen Jin Sheng beteiligt, genauso wie an dem Technologieanbieter für autonome Nutzfahrzeuge TrunkTech. In Nordamerika gehören weitere etablierte Technologieunternehmen zum Portfolio, darunter beispielsweise Syntiant, ein führendes Unternehmen im Bereich KI-basierter Halbleiterlösungen für Edge-Computing, oder auch Motive, ein Anbieter von KI-gestützten Flottenmanagement-Lösungen.