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Ein Blick in den Rückspiegel, eine Fahrt in die Zukunft: Bosch feiert 30 Jahre M ...

04.11.2025

Pressemeldung

Zweirad

Ein Blick in den Rückspiegel, eine Fahrt in die Zukunft: Bosch feiert 30 Jahre M ...

Mailand, Italien – Vor 30 Jahren brachte Bosch sein erstes seriengefertigtes Motorrad-ABS auf den Markt – ein markanter Meilenstein auf dem Weg hin zu mehr Sicherheit für Motorradfahrer. Seither macht Bosch das Biken beständig sicherer: Aus den ABS-Anfängen sind ausgeklügelte Systeme geworden, darunter die Motorradstabilitätskontrolle – kurz MSC – sowie hochmoderne Fahrassistenztechnologien. „Seit 30 Jahren verfolgt Bosch ein klares Ziel: mehr Sicherheit für Motorradfahrer durch Innovationen, höhere Präzision und intelligente Technologien“, sagt Geoff Liersch, Leiter des Geschäftsbereichs Two-Wheeler and Powersports von Bosch, auf der EICMA 2025. Auf der Messe präsentiert Bosch seine jüngsten Neuerungen bei Zweirad- und Powersports-Technologien, die nicht nur für drei Jahrzehnte beständiger Innovation stehen, sondern auch einen Ausblick auf die vernetzten und intelligenten Fahrtechnologien der Zukunft bieten.Bosch begann 1986 mit der Entwicklung des Motorrad-ABS, das auf der 1978 eingeführten Technologie für Pkw basierte. 1995 war es dann so weit: Mit der Kawasaki GPZ1100 ABS kam das erste Straßenmotorrad mit ABS von Bosch auf den Markt. Bosch trieb die Technologie entschlossen voran, was 2007 zur Gründung eines Kompetenzzentrums für Sicherheitstechnologien für Zweiräder in Japan führte – der Grundstein eines weltweiten Entwicklungszentrums mit spezialisierten Ingenieuren. Zu den weiteren Meilensteinen gehören die Einführung des Motorrad-ABS 9 im Jahr 2009, gefolgt 2016 vom kompakteren und leichteren ABS 10 Light bzw. Base für aufstrebende Märkte sowie 2018 dem ABS 10 Enhanced für High-Performance-Motorräder. Mit der Einführung des MSC mit Inertialsensoreinheit 2013 begann Bosch, aktive Fahrsicherheitssysteme für Motorräder verstärkt auszubauen. Mehr Sicherheit auf dem Zweirad – nicht nur dank ABS Die Motorradstabilitätskontrolle ist für Motorradfahrer besonders in brenzligen Situationen ein erheblicher Sicherheitsfaktor – etwa beim Kurvenfahren oder für dynamische Fahrmanöver. Für optimale Brems- und Beschleunigungssteuerung berechnet das MSC-System die Fahrzeugdynamik mithilfe von Raddrehzahlsensoren und einer hochfrequenten Inertialsensoreinheit (IMU) bis zu 100-mal pro Sekunde, selbst wenn das Motorrad in Kurven in Schräglage gerät und sich der Schwerpunkt verlagert. Neben der Kurvenunterstützung entwickelt Bosch andere hilfreiche MSC-basierte Funktionen, etwa die Hinterradabhebekontrolle, den Berganfahrassistenten und die Hinterrad-Schlupfregelung für Bestleistungen auf der Rennstrecke. Wenn jedes Motorrad mit MSC ausgestattet wäre, könnten nach einer Studie der Bosch-Unfallforschung durch die Kombination von ABS und MSC allein in Deutschland 30 Prozent aller Motorradunfälle mit Personenschaden vermieden oder abgemildert werden. Um diese Sicherheitsfunktionen möglichst vielen Motorradfahrern weltweit zugänglich zu machen, hat Bosch MSC 2023 auch für kleinere Maschinen eingeführt, die in Indien, China oder südostasiatischen Ländern den Markt beherrschen. Seit vor dreißig Jahren das erste seriengefertigte Motorrad-ABS auf den Markt kam, hat Bosch die Sicherheit von Bikern unablässig vorangetrieben. Heute gehört ABS nicht nur zur Standardausstattung, sondern gilt auch als Grundpfeiler moderner Sicherheitssysteme für Motorräder. Diese Entwicklung spiegelt sich in Verkehrsvorschriften weltweit wider: So ist ABS für Motorräder mit über 125 ccm in der Europäischen Union seit 2016, in Indien seit 2018 Pflicht. Singapur geht sogar noch einen Schritt weiter: Als erstes Land weltweit schreibt es ABS ab dem 1. April 2027 für alle neuen Motorräder, auch unter 125 ccm, vor. Die vorausschauende Maßnahme zeigt, dass der Schutz von Motorradfahrern international zunehmend in den Fokus rückt, und setzt Maßstäbe für andere Länder. Mit seinen modernen Lösungen und integrierten Konnektivitätsfunktionen für mehr Sicherheit und ein intensiveres Fahrerlebnis in allen Motorradsegmenten ist und bleibt Bosch in diesem Bereich führend. Tour in die Zukunft: Bosch präsentiert seine Innovationen auf der EICMA 2025 Aber auch aktuelle Innovationen stellt Bosch an seinem Stand E66 in Halle 18 auf der EICMA 2025 aus. Angesichts der anstehenden EU-Verordnung, die ab Februar 2027 für jede Batterie einen digitalen Pass verlangt, unterstützt das Unternehmen Motorradhersteller vorausschauend mit soliden Lösungen. Der Digital Battery Passport erfüllt die neuen EU-Auflagen, indem er dank statischer und dynamischer Daten über den gesamten Lebenszyklus hinweg volle Transparenz über den Batteriezustand gewährleistet. Durch die umfassenden Digitaldienste von Bosch können OEMs diese neuen Dokumentationsvorschriften problemlos erfüllen und die so wichtigen Batteriedaten sicher verwalten. Die Lösung führt dabei Daten verschiedener Quellen zusammen und bietet OEMs, Werkstätten, Händlern und Fahrern übersichtlichen und benutzerfreundlichen Zugriff. Auch die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und das Batteriemanagement werden erleichtert. Ergänzend zum digitalen Batteriepass führt Bosch mit Battery in the Cloud einen cloudgestützten Service ein, der Motorradhersteller bei der kontinuierlichen Überwachung, Prognose und Verbesserung des Batteriezustands unterstützt. Hierzu erstellt das innovative System einen digitalen Zwilling der Batterie in der Cloud, der mithilfe ausgeklügelter Datenanalyse und KI-basierter Modelle den Zustand der „echten“ Batterie präzise widerspiegelt. So lassen sich Belastungsfaktoren und Anomalien frühzeitig erkennen, was Ausfälle erheblich reduziert und die Lebensdauer beträchtlich verlängert. Battery in the Cloud liefert Herstellern und Fahrern mit genauen Einblicken und Prognosen zu Batterieleistung und -verlässlichkeit unverzichtbare Daten. Zudem bestätigt ein im System generiertes Zertifikat den aktuellen Batteriezustand manipulationssicher, womit sich der Restwert der Batterie im Falle eines Weiterverkaufs leicht einschätzen lässt. Für noch mehr vernetzten Fahrkomfort präsentiert Bosch mit dem Connectivity Cluster 4,2” Round den jüngsten Neuzugang zu seiner Connectivity-Cluster-Serie. Das innovative Kombiinstrument integriert nahtlos Vernetzungsfunktionen, sodass das so oft zur Navigation verwendete zweite Display samt zusätzlicher Halterungen künftig der Vergangenheit angehört. Es genügt, das Smartphone mit dem Connectivity Cluster zu verbinden, um auf die wichtigsten Funktionen wie Navigation, Musik oder Telefonie zugreifen zu können. Gleichzeitig zeigt das Display fahrkritische Informationen wie Warnungen oder die aktuelle Geschwindigkeit an. Innovative Antriebssysteme von Bosch für jedes Zweirad Angesichts der sich beschleunigenden Mobilitätswende hin zur Elektrifizierung hat Bosch eine Reihe maßgeschneiderter Lösungen für verschiedene Zweiradsegmente entwickelt. So sorgen das Fahrzeugsteuergerät und der integrierte 6-kW-Elektroantrieb für elektrifizierten Fahrspaß. Kleinere Fahrzeugklassen, die besonders in Märkten wie Indien und Südostasien beliebt sind, bedient Bosch zusätzlich mit Radnabenmotoren und entsprechenden Steuergeräten. So lassen sich mit dem neuen 3-kW-Antriebssteuergerät auch kleinere Fahrzeugsegmente elektrifizieren. Die Einheit vereint Inverter, Motormanagement und Steuerfunktionen in einer kompakten Komponente. In Verbindung mit dem Radnabenmotor sorgt sie für mehr Fahrkomfort – etwa durch sanfteres Anfahren und einen Tempomat zur Geschwindigkeitsregelung. Zudem steuert die elektrische Traktionskontrolle das Motordrehmoment beim Beschleunigen für optimalen Grip des Hinterrads und damit höhere Fahrsicherheit. One-Throttle-Ride wiederum erhöht die Antriebseffizienz durch regeneratives Bremsen, wenn der Fahrer vom Gas geht. Damit verlängert sich die elektrische Reichweite um bis zu 8 Prozent. Die auf widrigste Bedingungen ausgelegte Drive Control Unit mit 2 kW Leistung überzeugt mit robustem Design, hoher Vibrationstoleranz und Schutzklasse IP67, sodass verlässlicher Performance bei jedem Wetter und in jedem Gelände nichts mehr im Wege steht.

Hell, interaktiv und sicher: Bosch präsentiert auf der EICMA 2024 seine neuen Cl ...

05.11.2024

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Zweirad

Hell, interaktiv und sicher: Bosch präsentiert auf der EICMA 2024 seine neuen Cl ...

Mailand, Italien – Nutzerfreundlicher Zugriff, sichere Vernetzung und maximaler Mehrwert aus digitalen Inhalten – das sind die aktuellen Trends auf dem Motorradmarkt. Mit seinen neuen vernetzten Clustern verbessert Bosch das Fahrerlebnis grundlegend: Das Display lässt sich problemlos auch mit Handschuhen bedienen und punktet unter allen Wetterbedingungen mit uneingeschränkter Lesbarkeit. Dank Sprachsteuerung bleiben beide Hände am Lenker. „Im Zeitalter der Vernetzung verbindet Bosch mit seinen innovativen Technologien Fahrzeughersteller und Fahrer – ohne Kompromisse in Sachen Sicherheit. Der Geschäftsbereich Two-Wheeler & Powersports von Bosch arbeitet kontinuierlich an Innovationen und investiert weiter in eigens für Zweiräder und Powersports konzipierte Technologien“, sagt Geoff Liersch, Leiter von Two-Wheeler & Powersports bei Bosch, im Kontext der Motorradmesse EICMA 2024 in Mailand.Nahtlose Vernetzung und Integration dank Bosch Während Drahtlosfunktionen wie Apple CarPlay in Autos bereits zur Standardausstattung gehören, sind sie für Motorradfahrer bisher keineswegs selbstverständlich. Die Bosch-Plattform TFT Connect lässt sich mit dem – sicher verstauten – Smartphone verbinden, sodass sich Apps auch beim Fahren auf dem Motorraddisplay bedienen lassen. Die Verbindung der Plattform mit einem globalen Navigationssatellitensystem sorgt zudem für genaue Positionsdaten. Da das System Linux und Android Automotive unterstützt, lassen sich Inhalte flexibel anpassen und integrieren, wodurch Hersteller unter einer Vielzahl an Designs und Zusatzinhalten wählen können. Eine weitere Schlüsselfunktion ist die Sprachsteuerung über TFT Connect, die Sicherheit und Komfort während der Fahrt verbessert. Mit diesem Feature können verschiedene Einstellungen des Motorrads wie beispielsweise der Fahrmodus direkt über die Stimme angepasst werden. Weitere Funktionen lassen sich via Smartphone von Siri oder Google Assist verwalten: Ganz ohne Hand anzulegen können Nutzer beispielsweise Anrufe annehmen, Nachrichten schreiben, die Navigation bedienen oder Musik auswählen. Bessere Übersicht und Kontrolle dank neuer vernetzter Cluster von Bosch Ein Motorraddisplay ist mehr als die Schnittstelle zwischen Fahrzeug und Fahrer: Es muss alle fahrtrelevanten Informationen übersichtlich anzeigen und zugleich verschiedene Funktionen und Optionen bieten. Dabei muss die Anzeige stets deutlich erkennbar sein – ob bei gleißendem Sonnenlicht oder strömendem Regen. Mit TFT Connect bietet Bosch eine neue hochauflösende Displaygeneration mit individuell konfigurierbarer Oberfläche, die sich auf dem Markt durch höchste Standards bei Kontrast und Helligkeit auszeichnet. Damit setzt die Plattform neue Maßstäbe. Mit über 16 Millionen Farben, einer Helligkeit von bis zu 1.500 Nits und einem Kontrastverhältnis von 1250:1 ist die Anzeige bei jedem Wetter klar erkennbar. Bei Markteinführung ist das Display im 7-Zoll- und 10,25-Zoll-Format erhältlich, lässt sich aber auch auf andere Formate und Größen anpassen. Die neue Touch-Funktion ist nahtlos in die Bedienoberfläche integriert und kann mit oder ohne Handschuhe sowie unter verschiedenen Witterungsbedingungen genutzt werden, um Fahrern ein individuelles und komfortables Nutzererlebnis zu gewährleisten. Zudem zeigt die Plattform dank verbessertem Systemkonzept wichtige Informationen in weniger als einer Sekunde an. Damit kann der Fahrer direkt aufsteigen und losfahren. Mit der Bosch-Plattform TFT Connect macht die neue Clustergeneration einen großen Sprung hin zu optimaler Lesbarkeit, Vernetzung und Individualisierung. Die modernen Funktionen und das nutzerfreundliche Design gewährleisten Motorradfans in aller Welt ein verbessertes Fahrerlebnis. Sicher in eine komplexe Zukunft mit dem neuen Bosch Central Gateway In einer zunehmend vernetzten Welt ist Sicherheit das A und O, um unbefugte Zugriffe auf Fahrzeugkomponenten und ihre Manipulation zu verhindern. Hier bringt das Central Gateway von Bosch für Zweiräder den neusten Stand der Technik ins Motorrad- und Powersports-Segment. Es sichert alle anderen elektronischen Steuergeräte in einer vertrauenswürdigen Zone des Fahrzeugs und trägt zur Erfüllung zukünftiger gesetzlicher Anforderungen im Bereich Cybersecurity bei. Die Plattform ist auf verschiedenste Fahrzeuggrößen und -segmente ausgelegt. Als permanent aktives Gateway, das Fahrzeugsignale senden und empfangen kann, ermöglicht sie weitere Features, wie etwa Updates over the Air, Functions on Demand, vernetzte Sicherheitsfunktionen, Fahrzeugtracking und vieles mehr. Dadurch wird die Plattform zum Gatekeeper für das gesamte Fahrzeug. Darüber hinaus basieren auf dem Central Gateway sichere Keyless-Systeme, über die sich das Fahrzeug berührungslos per Smartphone entsperren lässt. So eröffnen sich weitere Möglichkeiten, um im Alltag ein noch individuelleres und verbessertes Fahrerlebnis zu schaffen. Dank seiner Vielseitigkeit und Funktionen bildet das Bosch-Gateway für Zweiräder auch die Grundlage für künftige Architektur-Upgrades. „Mit den Bosch-Technologien für mehr Sicherheit in der Vernetzung und im Datenaustausch legen wir den Grundstein für neue Dienste und vernetzte Assistenz- und Komfortfunktionen. Damit kommen wir unserem Ziel, die Motorradwelt der Zukunft zu gestalten, einen Schritt näher“, so Geoff Liersch. „Es ist spannend, Teil einer Branche zu sein, die stetig in der Entwicklung ist. Bosch treibt im Motorradsegment neue Technologien bei Soft- wie Hardware kontinuierlich voran, um hier ganz vorne mitzufahren.“

Sicherer und effizienter auf zwei Rädern: Bosch präsentiert seine Innovationen a ...

30.10.2024

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Sicherer und effizienter auf zwei Rädern: Bosch präsentiert seine Innovationen a ...

Mailand, Italien – Ob kurvenreiche Fahrten über Serpentinenstraßen, dynamische Manöver im dichten Stadtverkehr oder Tausende Kilometer über raues Gelände – ein Motorrad kommt auf vielerlei Arten zum Einsatz. Weil es für echte Innovationen in puncto Sicherheit, Komfort und Nachhaltigkeit ein tiefes Verständnis für jeden Anwendungsfall und seine spezifischen Anforderungen braucht, entwickeln bei Bosch Motorradfahrer für Motorradfahrer. Auf der EICMA 2024 präsentiert Bosch maßgeschneiderte Lösungen für alle Arten von Motorrädern: Komponenten für Verbrennungsmotoren und Elektroantriebe ebenso wie smarte Assistenzsysteme und innovative Konnektivitätslösungen. Bosch stellt seine Innovationen an Stand E66 in Halle 18 vor.Sicherheit: Innovative Lösungen für Zweiräder aller Art 2023 brachte Bosch die Motorradstabilitätskontrolle (MSC) für kleinere Motorräder auf den Markt – jetzt folgt auf der EICMA 2024 mit dem ABSi der nächste Schritt, um die MSC-Technologie auf noch mehr Motorradsegmente auszuweiten. Bei dem neuen System von Bosch handelt es sich um ein ABS mit integrierter Inertialsensoreinheit, die über einen Sensor dynamische Daten etwa zur Schräglage oder zur Beschleunigung misst. Die Kombination der beiden Produkte macht die Einheit im Einbau für Motorradhersteller weniger komplex, da keine externe Messeinheit und weniger Kabel nötig sind. Radarbasierte Assistenzsysteme (ARAS) könnten allein auf deutschen Straßen jeden sechsten Unfall verhindern und spielen somit eine zentrale Rolle auf dem Weg zur Vision des unfallfreien Fahrens. Entwickelt auf der Basis von Radartechnologien für das automatisierte Fahren im Pkw stellt Bosch insgesamt sechs neue Funktionen für Zweiräder vor, darunter fünf Weltneuheiten. Vier davon betreffen die Fahrzeugfront: die adaptive Abstands- und Geschwindigkeitsregelung – Stop and Go (ACC S&G), Group Ride Assist (GRA), Riding Distance Assist (RDA) und Emergency Brake Assist (EBA). Zwei weitere Features sind für das Heck gedacht: die Kollisionswarnsysteme Rear Distance Warning (RDW) und Rear Collision Warning (RCW). Damit steigert Bosch das Fahrvergnügen und erhöht gezielt Sicherheit und Komfort. Die Frontfunktionen starten in der neuen Maschine 1390 SUPER ADVENTURE S EVO von KTM durch, die am Stand von Bosch zu sehen sein wird. Neben Innovationen aus allen Segmenten präsentiert Bosch außerdem das Race eCBS , das im Juli 2024 in Zusammenarbeit mit Ducati in der neuen Panigale V4 S 7G eingeführt wurde und neue Maßstäbe im Motorradrennsport setzt. Die Funktion basiert auf dem elektronischen Verbund-Bremssystem, dem eCBS, das Teil des Bosch-ABS für Premium-Motorräder ist. Die Technologie ermöglicht eine Kombination von Vorder- und Hinterradbremse, auch wenn nur eine der beiden Bremsen aktiv betätigt wird. Das bedeutet in der Praxis, dass sich beim Ziehen der Vorderradbremse automatisch auch der Druck der Hinterradbremse erhöht. Das eCBS ist bislang für die Nutzung im Alltag vorgesehen, das Race eCBS für die Rennstrecke. Effizient: Bosch setzt auf modernste Antriebstechnik Eines der Hauptziele von Bosch ist es, das Motorradfahren effizienter zu gestalten. Ein großer Teil der Entwicklungsarbeit fließt dabei in die Elektrifizierung des Zweiradantriebs. Angesichts des wachsenden Trends hin zur Elektromobilität hat das Unternehmen verschiedene Lösungen für unterschiedliche Fahrzeugsegmente eingeführt. Mit dem Fahrzeugsteuergerät und dem integrierten elektrischen Antrieb soll Elektromobilität mit 6 kW und mehr Realität werden. Radnabenmotoren und dazugehörige Steuerungssysteme beherrschen die Sparten kleinerer Fahrzeuge, vor allem in Indien und Südostasien. Die neue 2 kW starke Drive Control Unit von Bosch hilft Kunden dabei, die Elektrifizierung in diesen Bereichen voranzutreiben. Die Einheit fasst Inverter, Motorsteuerung und Steuergerät in einer kompakten Komponente zusammen. In Kombination mit dem Radnabenmotor ermöglicht die Drive Control Unit den Einsatz von Komfortfunktionen, darunter sanfteres Anfahren ( Smooth Riding ) oder einen Tempomat zur Geschwindigkeitsregelung. Die elektrische Traktionskontrolle verhindert – gesteuert über den E-Motor – beim Anfahren ein Durchdrehen des Hinterrads und sorgt so für mehr Sicherheit. Die Zusatzfunktion One Throttle Ride steigert die Effizienz des Antriebsstrangs durch die Rückgewinnung von Bremsenergie, wenn der Fahrer vom Gas geht. Dadurch lässt sich die batterieelektrische Reichweite um bis zu acht Prozent erhöhen. Dank hoher Vibrationsfestigkeit und Schutzgrad IP67 ist die 2-kW-Einheit für alle Witterungs- und Straßenverhältnisse gewappnet. Gleichzeitig setzt Bosch auf die Weiterentwicklung bestehender Verbrennungstechnologien hin zu mehr Effizienz. Mit spezifischen Motormanagementsystemen und Komponenten unterstützt der Technologieanbieter Hersteller von Zweirädern und Powersport-Fahrzeugen dabei, kommende Emissionsvorschriften wie Euro 5 und BS 6 (Bharat-Stufe 6) in Indien einzuhalten, einschließlich vollständiger On-Board-Diagnose II (OBD), Stufe 1 und 2. Durch den Einsatz neuester Sensortechnologien bieten die Motormanagementsysteme im Vergleich zu den in Schwellenländern noch üblichen Vergasern erhebliche Effizienzgewinne. Die Motorkomponenten von Bosch, etwa Injektoren oder Sensoren und Steuergeräte, eignen sich auch im Zweiradbereich schon heute für Benzinmischverhältnisse bis E100 sowie CNG/LPG. Zusätzlich lassen sich Funktionen wie verschiedene Fahrmodi oder Quickshift-Lösungen rasch und ohne großen Aufwand auch bei kleineren Fahrzeugklassen über das Motorsteuergerät integrieren. Digitalisierung: On-Demand-Funktionen und Updates over the air Bei Autos gehören Functions on demand , also Funktionen auf Abruf, und Updates over the air zunehmend zur Standardausstattung, aber auch bei Zweirädern sind sie auf dem Vormarsch. Hier baut Bosch weiterhin auf seine Kernkompetenzen: Lösungen entwickeln, die technologischen Fortschritt und Fahrspaß vereinen. Mit den Softwarelösungen von Bosch können Motorradfahrer auch nach dem Fahrzeugkauf neue Features installieren. Spezielle oder erweiterte Fahrmodi für die Rennstrecke oder Off-Road-Abenteuer sowie Komfortfunktionen für die nächste große Tour lassen sich so auf Abruf hinzufügen. Der Download erfolgt ganz unkompliziert übers Smartphone: Die neuen Funktionen werden aus der App des Herstellers heruntergeladen und direkt auf das Motorrad aufgespielt. Die langjährige Erfahrung von Bosch in der Entwicklung von Instrumentenclustern zeigt sich auch in den TFT-Display-Generationen von 5-Zoll- bis 10,25-Zoll-Connectivity-Clustern . Alle Displays überzeugen dank der Herstellung über das optische Bonding-Verfahren durch hervorragende Lesbarkeit, der selbst direkte Sonneneinstrahlung nichts anhaben kann.

Neues radarbasiertes Assistenzsystem von Bosch kommt erstmals bei KTM zum Einsatz

24.09.2024

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Zweirad

Neues radarbasiertes Assistenzsystem von Bosch kommt erstmals bei KTM zum Einsatz

Stuttgart/Yokohama – Mit Bosch sitzen Motorradfahrer jetzt noch sicherer im Sattel: Das Technologieunternehmen stellt sechs neue radarbasierte Assistenzsysteme vor, darunter fünf Weltpremieren. Statt wie bislang jeder siebte, soll damit laut Bosch-Unfallforschung sogar jeder sechste Unfall allein auf deutschen Straßen verhindert werden können. Schon 2020 hatte Bosch mit seinen Unterstützungsfunktionen für Motorradfahrer für eine Revolution auf dem Motorradmarkt gesorgt. Vier der sechs neuen Funktionen werden im neuen Modell von KTM, einem führenden europäischen Motorradhersteller, im November 2024 vorgestellt und sollen ab 2025 in Serie gehen. „Das erklärte Ziel von Bosch ist es, Motorradfahren mit neuen und zukunftsfähigen Technologien noch sicherer zu machen, ohne den Fahrspaß zu beeinträchtigen“, sagt Geoff Liersch, Leiter Two-Wheeler & Powersports bei Bosch. „Mit den neuen Funktionen machen wir einen weiteren Schritt in diese Richtung. Wir freuen uns, KTM als Kunden gewonnen zu haben.“ Der Hersteller wird die vier Fahrassistenzfunktionen mit Front-Radar von Bosch übernehmen. Für Bosch und KTM ist es nicht die erste erfolgreiche Kooperation. So haben die beiden Unternehmen bereits 2013 gemeinsam die Motorradstabilitätskontrolle (MSC) auf den Markt gebracht. „Wir sind sehr zufrieden mit der langjährigen Beziehung und Zusammenarbeit zwischen unseren Entwicklungsteams und freuen uns, dass die neuen Funktionen als Erstes bei KTM zum Einsatz kommen“, sagt Stefan Haist, Leiter des Bereichs KTM Chassis Control System – Street Development.Mehr Unterstützung auf zwei Rädern mit Assistenzsystemen von Bosch Adaptive Abstands- und Geschwindigkeitsregelung – Stop and Go (ACC S&G) Auf dem Zweirad kann Stau nicht nur gefährlich, sondern auch anstrengend sein. Ständig muss die Kupplung betätigt, gebremst und wieder angefahren werden. Bosch hat bereits 2020 die adaptive Abstands- und Geschwindigkeitsregelung (ACC) auf den Markt gebracht, die nach Festsetzung einer Zielgeschwindigkeit das Tempo des Fahrzeugs kontinuierlich an den Verkehrsfluss anpasst und dabei den nötigen Sicherheitsabstand zum Vordermann einhält. Mit dem neuen ACC S&G hebt Bosch die Technologie auf ein neues Level: Die Funktion kann das Motorrad bis zum Stillstand kontrollierbar stoppen und so den Motorradfahrer in kritischen Situationen schützen. Den besten Effekt erzielt hier ein automatisches Getriebe wie etwa im neuen Bike von KTM, mit dem die Funktion erstmals auf den Markt gebracht werden soll. Kommt das Motorrad zum Stillstand, muss der Fahrer nicht kuppeln und kann sein Fahrzeug mit nur einem Knopfdruck oder einer kurzen Betätigung des Gashebels in Gang setzen, sobald der Vordermann anfährt. Group Ride Assist (GRA) Das versetzte Fahren in der Gruppe ist bei Motorradfahrern beliebt, gestaltet sich oftmals mit ACC aber als herausfordernd, wenn die Funktion zwischen vorausfahrenden Motorrädern wechselt. Der GRA als praktische Erweiterung des ACC erkennt über einen Algorithmus versetztes Fahren in der Gruppe und regelt die Geschwindigkeit so, dass der Abstand zu den vorausfahrenden Motorrädern automatisch eingehalten werden kann. Damit ermöglicht die Funktion ein natürliches Fahren in der Gruppenformation. Außerhalb einer Gruppe funktioniert der GRA wie das ACC. Riding Distance Assist (RDA) Im fließenden Verkehr unterstützt der aktivierte RDA dabei, einen angemessenen Abstand einzuhalten und beugt so Auffahrunfällen vor. Während beim ACC eine Zielgeschwindigkeit eingegeben werden muss, wird das Motorrad bei Nutzung mit aktiviertem RDA ganz normal über den Gasgriff gesteuert. Im Fahrbetrieb reduziert das System automatisch die Beschleunigung des Fahrzeuges oder bremst, falls erforderlich. Den gewünschten Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug kann der Fahrer selbst voreinstellen. Auf Wunsch kann er die Funktion per Schalter außer Kraft setzen oder sie durch Betätigung des Gasgriffs entgegen der von der Funktion erzeugten Verzögerung überschreiben. Die Funktion fügt sich so ganz natürlich in den dynamischen Fahrfluss ein. Emergency Brake Assist (EBA) Eine Gefahrensituation im Straßenverkehr erfordert nicht nur rasches Handeln, sondern in vielen Fällen auch eine Notbremsung. Dann zählt jede Sekunde, um Kollisionen zu verhindern und möglicherweise schwerwiegende Folgen zu vermeiden. EBA wird bei Erkennen einer Kollisionsgefahr und zu geringem Bremseingriff des Fahrers ausgelöst. In diesem Fall erhöht die Funktion den Radbremsdruck aktiv weiter, um die Geschwindigkeit des Zweirads schnellstmöglich zu verringern. Rear Distance Warning (RDW) Schon im Auto ist es oft nicht leicht, den rückwärtigen Verkehr stetig im Blick zu behalten, auf dem Motorrad aber erfordert es besondere Konzentration. RDW überwacht die Situation hinter dem Fahrer und informiert ihn über das Display, wenn ein anderes Fahrzeug zu nah auffährt. Auf Basis dieses Hinweises kann der Fahrer die Situation entschärfen und so einem Auffahrunfall vorbeugen. Rear Collision Warning (RCW) RCW warnt Fahrzeuge hinter dem Motorrad, beispielsweise über das Aktivieren der Warnblinkanlage, wenn eine Auffahrkollision droht. So kann die Funktion den Motorradfahrer vor einem Unfall schützen, falls er übersehen wird oder unerwartet bremsen muss – sei es beim Warten an der Ampel, im Stau oder im fließenden Verkehr. Mit den neuen Funktionen erweitert Bosch sein weltweites Portfolio an radarbasierten Assistenzsystemen und damit die „Sinneswelt“ des Motorrads. Neben grundlegenden Sicherheitsfunktionen gewinnen auch mehr auf das Motorrad fokussierte Komfort- und Erlebnisfunktionen an Relevanz. Sie berücksichtigen reale Fahrsituationen und sorgen nicht nur für Sicherheit und Komfort, sondern auch für unverminderten Fahrspaß.

Innovative Bosch-Technologie für die Rennstrecke in der neuen Ducati Panigale V4

26.07.2024

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Innovative Bosch-Technologie für die Rennstrecke in der neuen Ducati Panigale V4

Stuttgart/Misano – Noch ein paar Sekunden mehr in der Kurve gewinnen, die letzte Rundenzeit unterbieten und eine herausragende Leistung abliefern – das ist es, wonach die meisten Fahrer auf der Rennstrecke streben. Doch die Her¬ausforderungen sind zahlreich, besonders in Kurven, in denen das Bremsen maßgeblich zum Erfolg für die Rundenzeit beitragen kann. Mit dem neuen Race eCBS hat Bosch eine spezielle Lösung für die Rennstrecke entwickelt, die auf dem bekannten eCBS basiert und mit der neuen Ducati Panigale V4 auf der World Ducati Week 2024 in Misano Premiere feiern wird. „Die Teams von Bosch und Ducati haben sehr intensiv und in zahlreichen Tests an einer Funktion gearbeitet, die gezielt das Brems- und Kurvenfahrverhalten auf der Rennstrecke verbessert”, erklärt Fevzi Yildirim, Europa-Chef von Bosch Two-Wheeler & Powersports. „Das Bosch Race eCBS ist ein großer Schritt in Richtung Sicherheit und Performance bei Supersportlern und unterstreicht die anhaltend gute Zusammenarbeit zwischen Bosch und Ducati.” Das Bosch Race eCBS ist ein großer Schritt in Richtung Sicherheit und Performance bei Supersportlern und unterstreicht die anhaltend gute Zusammenarbeit zwischen Bosch und Ducati....Fevzi Yildirim, Europa-Chef von Bosch Two-Wheeler & Powersports Im Entwicklungsprozess setzten die Ingenieure bei der eCBS-Funktion an, die Teil des Bosch-ABS für Premium-Motorräder ist. Diese Technologie ermöglicht eine Kombination von Vorder- und Hinterradbremse, sobald der Fahrer nur eine der beiden Bremsen betätigt. Das bedeutet in der Praxis, dass die ABS-Einheit beim Ziehen der Vorderradbremse automatisch auch den Druck der Hinterradbremse erhöht. Während das eCBS bisher für die alltägliche Nutzung vorgesehen war, legten die Teams von Bosch und Ducati den Fokus beim Race eCBS auf die Rennstrecke. Kontinuierliche Datenkontrolle für den perfekten Bremsdruck Um den perfekten Bremsdruck am Hinterrad zu erzeugen, prüft das System 100-mal pro Sekunde den vorderen Bremsdruck, den Schräglagenwinkel, den Seitenschlupfwinkel und den Schlupf des Hinterrads und lässt diese Daten in die Berechnung einfließen. Die Funktion versucht stets, die optimale Bremsleistung am Hinterrad zu erzeugen, hält das Fahrzeug dabei aber immer stabil. Da die Funktion nur in den Rennstrecken-ABS-Modi verfügbar ist, gibt es kein Hinterrad-ABS. Damit hat der Fahrer die volle Kontrolle über die Hinterradbremse, wenn er sie manuell betätigen möchte. Das Race eCBS kann die Hinterradbremse am Scheitelpunkt einer Kurve außerdem für weniger als eine Sekunde betätigt halten, auch wenn der Fahrer die Vorderradbremse bereits gelöst hat, um den Fahrer dabei zu unterstützen die Ideallinie zu halten. Die Funktion von Bosch verbessert die Bremsstabilität, die Verzögerung und das Lenkverhalten beim Bremsen auf der Rennstrecke – ohne zusätzliche Anstrengung für den Fahrer durch die manuelle Betätigung der Hinterradbremse. Damit erreicht diese Technologie die nächste Stufe. „Diese Funktion ist für jeden Fahrer auf der Rennstrecke geeignet. Dass die Hinterradbremse automatisch auf die effektivste Art und Weise genutzt wird, hilft selbst professionellen Fahrern, eine bessere Rundenzeit zu erreichen. Statt die Hinterradbremse zu kontrollieren, können sie sich ganz auf das Fahren konzentrieren“, sagt Fevzi Yildirim. "Ducati hat schon immer nach innovativen Lösungen gesucht und strebt stets nach der bestmöglichen Performance seiner Produkte. Das neue Race-eCBS-System hat einen doppelten Vorteil: Es verbessert die Bremsleistung des Motorrads und ermöglicht jedem Nutzer Zugang zu Fahrniveaus, die zuvor außerhalb seiner Reichweite lagen", erklärt Alessandro Valia, offizieller Ducati-Cheftester, der an der Entwicklung des Systems mitgearbeitet hat. "Grundlage der Funktion ist, dass die Bremstechnik eines Profifahrers nachgeahmt wird. Das System kann auch dann noch den Druck an der Hinterradbremse halten, wenn die Vorderradbremse schon vollständig gelöst wurde – ein Manöver, das normalerweise vom Fahrer ausgeführt wird, um die Linie am Kurveneingang zu schließen. Auch professionelle Fahrer profitieren von dieser Funktion. Sie können die Aufmerksamkeit, die sie normalerweise auf die Hinterradbremse richten müssen, anderen Aspekten des Fahrens widmen", sagt Valia. Mit dieser Partnerschaft bekräftigen Bosch und Ducati ihre mittlerweile mehr als 15 Jahre andauernde Zusammenarbeit und zeigen, dass sie innovative Lösungen für mehr Sicherheit und Komfort auf dem Motorrad entwickeln können, ohne dabei Fahrspaß oder Leistung zu vermindern. „Zusammen setzen wir neue Standards für die Mobilität auf zwei Rädern von heute und morgen“, betont Yildirim. Auch auf der World Ducati Week vom 26. bis 28. Juli auf dem Misano World Circuit Marco Simoncelli wird Bosch vertreten sein. In Zusammenarbeit mit der Ducati Riding Academy und Ducati Riding Experiences werden Bosch-Experten in Vorträgen und Roundtables Einblicke gewähren und über die Sicherheit von Motorrädern informieren. Auch Testfahrten werden angeboten. Der Schwerpunkt wird dabei auf eigenen Technologien in den neusten Ducati-Modellen liegen, wie etwa dem Bosch Race eCBS. Klicken Sie hier , um zum Programm der World Ducati Week 2024 zu gelangen.

Bosch auf der IAA Mobility: Sichere, emissionsfreie und begeisternde Mobilität v ...

10.08.2021

Pressemeldung

Vernetzte Mobilität

Bosch auf der IAA Mobility: Sichere, emissionsfreie und begeisternde Mobilität v ...

München – Autos, eBikes, Motorräder, Roller, Elektro-Rennwagen: Bosch macht auf allen Verkehrsmitteln mobil – und sogar Smartphone sowie die eigenen vier Wände zum Bestandteil der Mobilität. Auf der IAA Mobility 2021 in München präsentiert das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen seine Lösungen für eine personalisierte, automatisierte, vernetzte und elektrifizierte Mobilität. Sie finden Bosch in der Messehalle B3, Stand C30 sowie in der Bikehalle, im Messeparkhaus West, in der Innenstadt auf dem Königs- und Odeonsplatz.Messe und Innenstadt – einsteigen, aufsteigen, ausprobieren Bosch Showcar: Fahrzeuge bewegen sich künftig verstärkt elektrisch fort, sind mit anderen Verkehrsteilnehmern und ihrer Umgebung vernetzt, übernehmen die Fahraufgabe zunehmend selbst und bieten ihren Insassen individuell auf sie zugeschnittene Services. Bosch-Technologien für Automatisierung, Elektrifizierung, Personalisierung und Vernetzung ermöglichen diese Zukunft der Mobilität. Das Unternehmen verfügt dafür über das benötigte Systemverständnis sowie die umfassende Kompetenz in Soft- und Hardware. Bosch entwickelt zum Beispiel Zentralrechner für die zukünftige Elektronikarchitektur. Die sogenannten Vehicle Computer setzt das Unternehmen sowohl für das assistierte und automatisierte Fahren, die Fahrzeugbewegung als auch für Cockpit-Funktionen und Karosserieelektronik ein. (Messe: Halle B3, Stand C30) Fahrerloses Parken: In einer Live-Demonstration präsentiert Bosch zusammen mit neun Projektpartnern die Zukunft des Parkens. Beim Automated Valet Parking, das von Bosch und Mercedes-Benz gemeinsam entwickelt wurde, fahren Autos auf Smartphone-Befehl fahrerlos in den zugewiesenen Stellplatz, ohne dass der Fahrer das Manöver überwachen muss. Eine intelligente Parkhaus-Infrastruktur und die Fahrzeugtechnik spielen dafür zusammen. Sensoren im Parkhaus überwachen den Fahrkorridor sowie dessen Umfeld und steuern das Fahrzeug. Die Technik im Auto setzt die Befehle der Infrastruktur sicher in Fahrmanöver um. Das VDA-Gemeinschaftsprojekt zeigt, wie künftig Fahrzeuge verschiedener Hersteller mit der Infrastrukturtechnik unterschiedlicher Anbieter kommunizieren können. Dafür arbeiten die Projektpartner zudem an einem internationalen Standard (ISO 23374). (Live-Demonstrationen mehrmals täglich im Parkhaus Messe West) Mit Unterstützung in die Pedale treten: In Europa ist das eBike das meistverkaufte Elektrofahrzeug. Wer mit dem elektrisch unterstützten Zweirad fährt, tut etwas für Gesundheit, Umwelt und hat auch noch Spaß dabei. Vernetzte Produkte und Services erweitern das Fahrerlebnis und verbinden eBiker mit der digitalen Welt. Bosch zeigt neue Connected-Biking-Lösungen und ermöglicht Besuchern, sich bei einer Testfahrt vom Fahrspaß mit den Antriebssystemen zu überzeugen. (Messe: Halle B3, Stand C30; Bikehalle B5, Blue Lane Micro: Brienner Straße; Open Space: Königsplatz und Odeonsplatz) Bosch elektrifiziert die Mobilität und treibt den Klimaschutz voran Bosch will einen entscheidenden Beitrag für eine klimaneutrale Mobilität leisten. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, alle Fahrzeugklassen für kommende Emissionsanforderungen fit zu machen. Als Innovationsführer ist Bosch beim elektrischen Fahren so breit aufgestellt wie kein zweites Unternehmen – vom eBike über Pkw bis zum schweren Nutzfahrzeug. Batterieelektrische Zwei- und Vierräder: Das Portfolio von Bosch umfasst sämtliche Bausteine für die Elektrifizierung von Pkw. Vom Antriebsstrang über die Lenkung bis zur Bremse. Die eAchse kombiniert zum Beispiel Leistungselektronik, Elektromotor und Getriebe zu einer Einheit. Darüber hinaus unterstützt Bosch Automobilhersteller mit vorintegrierten Systemlösungen für Fahrzeugplattformen dabei, Elektrofahrzeuge schneller als bislang auf den Markt zu bringen. Kern ist das optimierte Zusammenspiel von Antrieb, Lenkung, Bremse und Fahrzeugsteuerung im so genannten Advanced Driving Module , das gemeinsam mit Partnern zu einem kompletten Achsmodul für Vorder- und Hinterachse verbaut wird. Nicht nur mit effizienten Antrieben, sondern auch mit Thermomanagement steigert Bosch die Reichweite von Elektro- und Hybridfahrzeugen. Die gezielte Steuerung von Wärme- und Kälteströmen verbessert den Wirkungsgrad der Batterie und betreibt alle Komponenten im optimalen Temperaturbereich. Auch für elektrische Zweiräder bietet Bosch Antriebe und Steuergeräte. Gebündelt in einem kompakten System sorgen beide Komponenten für eine exakte Motorsteuerung, zuverlässiges Fahrverhalten und ein optimale Drehmomententfaltung. Brennstoffzellen-System: Die mobile Brennstoffzelle ermöglicht hohe Reichweiten bei kurzen Tankzeiten. Sie spielt insbesondere im Langstrecken-verkehr und bei Nutzfahrzeugen ihre Stärken aus. Mit grünem Wasserstoff ermöglicht die Brennstoffzelle einen CO 2 -freien Betrieb der Fahrzeuge. Bosch entwickelt alle wichtigen Systemkomponenten zur Serienreife – bis hin zum Gesamtsystem. Am Stack, der Wasserstoff und Luftsauerstoff in elektrische Energie wandelt, arbeitet das Unternehmen zusammen mit dem schwedischen Spezialisten Powercell. Er soll ab 2022 in Serie gefertigt werden. Geplanter Marktstart für das komplette Brennstoffzellensystem – das Fuel Cell Power Module von Bosch – ist im Jahr 2023. Services für die Elektromobilität: Mit Battery in the Cloud ermöglicht Bosch den Akkus von Elektroautos ein längeres Leben. Smarte Softwarefunktionen in der Cloud analysieren kontinuierlich den Zustand der Batterie und ergreifen Maßnahmen gegen die Zellalterung. Mit dem „Usage Certificate“ wird der aktuelle Zustand der Batterie zudem während der gesamten Lebensdauer manipulationssicher dokumentiert. Das erhöht die Transparenz des Restwertes der Batterie beim Wiederverkauf. Mit Ladediensten wie Convenience Charging sorgt Bosch dafür, dass Fahrer von Elektroautos einfach und unkompliziert öffentlich zugängliche Ladestationen finden und an ihnen bezahlen können. Zudem ermöglicht die integrierte Lade- und Navigationslösung eine präzise Reichweitenprognose und Routenplanung entlang von Ladestopps – persönliche Vorlieben wie etwa nach Ladestationen an Restaurants inklusive. Neues Ladekabel: Bosch zeigt auf der IAA Mobility erstmals ein flexibles Ladekabel mit integrierter Steuerungs- und Sicherheitstechnik. Dieses kommt auch beim Laden an der 230-Volt-Steckdose ohne die sonst übliche In-Kabel-Kontrollbox aus. Dadurch wiegt das Flexible Smart Charging Cable unter drei Kilogramm und damit im Schnitt gut 40 Prozent weniger als herkömmliche Ladekabel mit Kontrollbox. Zudem braucht es dank Adapter für Typ-2- und Haushaltsstecker kein zweites Kabel mehr, um flexibel zu Hause oder unterwegs an einer Ladestation Strom zapfen zu können. Elektromobilität in Höchstgeschwindigkeit: Im Alltag und auf der Rennstrecke – Bosch hat den Anspruch, führender Anbieter für Antriebslösungen sowohl in der Elektromobilität für Serienfahrzeuge als auch im elektrifizierten Motorsport zu sein. Mit dem DRAGON / PENSKE AUTOSPORT Formula E Team hat das Unternehmen eine langfristige Technologie- und Entwicklungspartnerschaft abgeschlossen. Wer die Kurse der Rennserie virtuell abfahren und sich mit anderen um die Bestzeit messen möchte, kann das in zwei Simulatoren tun. (Open Space: Königsplatz) Strom intelligent nutzen: Im Eigenheim den CO 2 -Ausstoß reduzieren und Energiekosten sparen – das ermöglicht der intelligente Energiemanager von Bosch. Als Schnittstelle zwischen einer Bosch-Wärmepumpe und einer Photovoltaikanlage optimiert er die Nutzung der selbst erzeugten Solarenergie und verteilt diese intelligent im gesamten Haus. Außer Heizung und Warmwasser können künftig auch Elektro-Autos in das Energiemanagementsystem von Bosch integriert werden. Diese lassen sich dann mithilfe von kompatiblen Wallboxen so laden, dass möglichst viel eigenerzeugter Strom verwendet wird. Bosch macht das Auto zum Fahrer und den Verkehr sicherer Weniger Stress, besserer Verkehrsfluss, mehr Sicherheit – Fahrzeuge, die zunehmend Fahraufgaben selbst übernehmen, sind ein entscheidender Baustein für die Mobilität von morgen. Ein automatisiertes Fahrzeug muss alle Fähigkeiten mitbringen, die auch ein Mensch zum Autofahren braucht: Umfeld wahrnehmen, Entscheidungen treffen sowie Gas geben, bremsen und lenken. Bosch ebnet Schritt für Schritt den technischen Weg zum automatisierten Fahren und hat mit Fahrerassistenzsystemen früh den Grundstein für alle Stufen der Automatisierung gelegt. Umfeldwahrnehmung für alle Verkehrssituationen: Die Sensorik bildet die Basis für das assistierte und zunehmend automatisierte Fahren. Das Fahrzeug muss Objekte, Personen und andere Verkehrsmittel zuverlässig erkennen, um sicher unterwegs sein zu können. Die Multifunktionskamera von Bosch verbindet dafür klassische Bildverarbeitungsalgorithmen mit Methoden der künstlichen Intelligenz (KI). Die Kamera versteht und interpretiert dank KI, was sie sieht. Das ermöglicht eine zuverlässige Objekterkennung und ein gutes Szenenverständnis. Neben Kamera, Radar und Ultraschall entwickelt Bosch auch einen Fernbereichs-Lidar und setzt damit auf verschiedene Sensorprinzipien. Je komplexer die Fahraufgabe, desto wichtiger ist ihr Zusammenspiel. Lokalisierung für exakte Positionsbestimmung: Automatisierte Fahrzeuge müssen jederzeit wissen, wo genau sie sich befinden. Für die hochgenaue Eigenlokalisierung bietet Bosch ein umfassendes Paket aus Hardware, Software und Services. Der Bewegungs- und Positionssensor VMPS (Vehicle Motion and Position Sensor) nutzt zur exakten Positionsbestimmung Signale der Satellitennavigation. Er ergänzt sie um Daten eines Korrekturservices sowie um Informationen der Lenkwinkel- und Raddrehzahlsensoren. Der cloud-basierte Kartenservice Bosch Straßensignatur nutzt Daten der Radar- und Videosensoren sowie Fahrzeugbewegungsdaten, um zusätzliche Schichten für hochauflösende Karten zu erstellen. Derzeit fahren in Europa Golf 8 von Volkswagen dafür Informationen ein. Redundante Brems- und Lenksysteme für sichere und energiesparende Fahrmanöver: Doppelt hält besser – das gilt besonders für sicherheitsrelevante Funktionen beim automatisierten Fahren. So bietet das elektrische Lenksystem von Bosch zusätzliche Sicherheit dank eines mehrfach redundanten Systems. Dieses stellt im seltenen Fall eines Fehlers noch immer mindestens 50 Prozent der elektrischen Lenkkraftunterstützung zur Verfügung. Auch seine Bremssysteme legt Bosch redundant aus: Sollte der elektromechanische Bremskraftverstärker iBooster oder das Elektronische Stabilitäts-Programm ESP ausfallen, kann die jeweils andere Komponente das Fahrzeug abbremsen. Das integrierte Bremssystem Integrated Power Brake, das Bremskraftverstärkung und ESP-Funktionalität vereint, wird mit einer zweiten Bremseinheit abgesichert. Das ist insbesondere beim automatisierten Fahren notwendig. Darüber hinaus helfen die regenerativen Bremssysteme von Bosch, CO 2 zu sparen: Sie ermöglichen einen vom Fahrer unbemerkten und damit sehr komfortablen Wechsel zwischen Generator- und Reibbremse, so dass bei jedem Bremsvorgang Bremsenergie in elektrische Energie zurückgewandelt und wieder in die Batterie gespeist werden kann. Services für das automatisierte Fahren: Die vorausschauenden Straßenzustands-Services von Bosch melden mögliche Gefahren, lange bevor es zu einer kritischen Situation kommt. Sie liefern in Echtzeit Informationen über die Umfeldbedingungen und Risiken wie Aquaplaning, Eis oder Schnee. Automatisierte Fahrzeuge können so die Straßenbeschaffenheit korrekt antizipieren, ihr Fahrverhalten den Bedingungen anpassen, eine andere Route wählen oder auch den Fahrer bitten, die Kontrolle zu übernehmen. Bosch vernetzt Fahrzeuge untereinander und mit ihrer Umgebung: Fahrzeuge, die einander vor Gefahren warnen, einen schützenden Blick auf ihre Insassen werfen oder mit dem smarten Zuhause kommunizieren – Bosch vernetzt Systeme, Komponenten und Services innerhalb und außerhalb des Fahrzeugs und macht so Mobilität effizienter, sicherer und komfortabler. Die nahtlose Verbindung von Nutzern, Verkehrsmitteln und Umgebung sorgt zudem für mehr Fahrspaß und ermöglicht eine Mobilität nach individuellen Bedürfnissen. Smart Car trifft Smart Home: Mit Bosch wird das Auto zur Steuerzentrale des intelligenten Zuhauses: Bosch Smart Home Anwendungen können über das MBUX Infotainment System von Mercedes-Benz via Sprachbefehl aus dem Fahrzeug heraus gesteuert werden. Steuerbar sind neben Rollläden und Heizungsthermostaten auch Lichtschalter und Zwischenstecker. Zudem lässt sich der Status von Bewegungsmeldern sowie Tür- und Fensterkontakten prüfen. Die Sprachsteuerung verhindert eine Ablenkung vom Verkehr. Schutzengel für alle Lebensbereiche: Mit Help Connect hat Bosch unter anderem für Motorräder ein vernetztes Notrufsystem entwickelt. Dafür werden die Beschleunigungssensoren der Motorrad-Stabilitätskontrolle MSC um einen intelligenten Crash-Algorithmus erweitert, um einen Unfall zu erkennen. Per Smartphone-App werden beispielsweise Informationen zu Unfallort und Fahrer über das Service Center an die Rettungskräfte übermittelt. Ist keine Unfallerkennung fest im Motorrad verbaut, können die Sensordaten des Smartphones genutzt werden, um die Rettungskette auszulösen. Help Connect von Bosch kann auch zu Hause, beim Sport oder auf dem Fahrrad helfen. Innenraumbeobachtung für mehr Insassenschutz: Bosch hat ein System mit Kameras und KI entwickelt, das die Sicherheit von Fahrzeuginsassen erhöhen kann. Das System erkennt, wenn der Fahrer müde oder abgelenkt ist oder aber Insassen sich in einer unsicheren Sitzposition befinden. Es warnt den Fahrer bei Unachtsamkeit, empfiehlt Pausen, wenn er müde wird, oder reduziert die Geschwindigkeit des Fahrzeugs – je nach Wunsch des Fahrzeugherstellers oder gesetzlicher Vorgaben. Zudem erhöht das System den Komfort, zum Beispiel über eine automatische individuelle Einstellung von Sitz, Spiegel und Lenkradhöhe sowie Gestensteuerung des Infotainment-Systems. Warnung vor Falschfahrern: Die cloudbasierte Falschfahrerwarnung von Bosch warnt sowohl den Falschfahrer als auch alle gefährdeten Verkehrsteilnehmer in Sekundenschnelle vor der drohenden Gefahr – und das deutlich schneller als der Verkehrsfunk. Seit Frühjahr 2021 setzt ŠKODA als weltweit erster Automobilhersteller auf den digitalen Schutzengel von Bosch. Autofahrer erhalten hier die lebensrettende Warnung direkt über das Display im Fahrzeug-Cockpit. Auch als App-Lösung für das Smartphone ist der Service verfügbar und bereits bei 2,5 Millionen aktiven Nutzern in 20 Ländern in Europa im Einsatz. Smartphone als Autoschlüssel: Mit Perfectly Keyless erkennen die Sensoren im Auto das Smartphone des Besitzers so sicher wie einen Fingerabdruck und öffnen das Fahrzeug nur auf seinen Wunsch. Damit ersetzt das Mobiltelefon den herkömmlichen Autoschlüssel. Dank Ultra-Breitband-Technologie bietet das System zudem weitere praktische Vorteile im Alltag: So lässt sich das Auto noch einfacher ferngesteuert in enge Parklücken manövrieren oder aus der Ferne der Kofferraum öffnen, damit Paketdienste ihre Lieferungen direkt dorthin zustellen. Steht das Fahrzeug auf einem großen und unübersichtlichen Parkplatz, hilft Perfectly Keyless, den Weg zum Auto zu finden und ihn mit den Scheinwerfern zu beleuchten. Das erhöht im Dunkeln die Sicherheit.

Mehr Sicherheit auf zwei Rädern: Diese Innovationen bringt Bosch ins Motorrad de ...

10.07.2018

Pressemeldung

Vernetzte Mobilität

Mehr Sicherheit auf zwei Rädern: Diese Innovationen bringt Bosch ins Motorrad de ...

Stuttgart – Sicherheit ist eine der drängendsten Herausforderungen im Motorradmarkt. Ob intelligente Assistenzsysteme oder Vernetzungslösungen für Motorräder: Bosch bringt mit zahlreichen Lösungen mehr Sicherheit auf die Straße – und denkt mit innovativen Forschungsprojekten schon heute die Zukunft voraus.Forschungsprojekt zur Rutschverhinderung: Ob nasses Laub, eine Ölspur oder Schotter auf der Straße: Räder beginnen seitlich zu rutschen, wenn sie nicht mehr ausreichend Seitenkraft für die Kurvenfahrt aufbringen können. In diesen Situationen hat der Motorradfahrer nahezu keine Chance mehr, das Bike aufzurichten. Um es sicher in der Spur zu halten, muss idealerweise eine externe zusätzliche Seitenkraft eingebracht werden. Diese Idee liegt der Rutschverhinderung zugrunde, die Bosch in einem Forschungsprojekt entwickelt. Wie eine „magische Hand“ hält die Funktion das Motorrad in der Spur und verhindert das Sturzrisiko damit erheblich. Ein Sensor erkennt, wenn das Rad seitlich wegrutscht. Ist ein bestimmter Wert überschritten, entweicht Gas durch einen Gasdruckspeicher, der auch für die Aktivierung eines Airbags im Pkw eingesetzt wird. Das Gas strömt in den Tankadapter und entweicht gezielt über eine Düse. Durch diese Rückstoßkraft wird das Motorrad in der Spur gehalten. Radar-basierte Assistenzsysteme: Der Radar als „Sinnesorgan“ des Motorrads ermöglicht die neuen Assistenz- und Sicherheitsfunktionen für Bikes und liefert ein genaues Bild des Fahrzeugumfelds. Die Assistenzfunktionen sorgen damit nicht nur für mehr Sicherheit, sondern auch für mehr Fahrspaß und Komfort, da sie den Fahrer entlasten. Die adaptive Abstands- und Geschwindigkeitsregelung (ACC) Das Fahren bei dichtem Straßenverkehr und das Halten des richtigen Abstands zum vorausfahrenden Fahrzeug erfordert hohe Konzentration und ist auf Dauer anstrengend. ACC passt die Geschwindigkeit des Fahrzeugs dem Verkehrsfluss an und hält den nötigen Sicherheitsabstand zum Vordermann ein. Die Vorteile: ACC kann Auffahrunfälle vermeiden, die aufgrund zu geringen Abstands entstehen. ACC bietet dem Fahrer nicht nur mehr Komfort, gerade beim Fahren in der Kolonne, er kann sich auch besser auf das aktuelle Verkehrsgeschehen konzentrieren. Die Kollisionswarnung Einmal kurz nicht aufgepasst – im Straßenverkehr kann das schwerwiegende Folgen haben. Um das Risiko eines Auffahrunfalls zu reduzieren oder dessen Auswirkungen abzuschwächen, hat Bosch die Kollisionswarnung für Motorräder entwickelt. Sie ist aktiv, sobald das Fahrzeug gestartet wird und unterstützt den Fahrer in allen relevanten Geschwindigkeitsbereichen. Erkennt das System eine kritische Annäherung an ein vorausfahrendes Fahrzeug und bleibt eine Reaktion des Fahrers auf die Gefahrensituation aus, warnt es den Fahrer über ein akustisches oder optisches Signal. Der Totwinkelwarner Er hat seine Augen überall und hilft Motorradfahrern beim sicheren Wechseln der Spur. Ein Radarsensor dient dem Totwinkelwarner als elektronisches Auge. Er erfasst Objekte im nur schlecht einsehbaren Raum. Die Technik warnt den Fahrer mit einem optischen Signal, zum Beispiel im Rückspiegel, wenn sich ein anderes Fahrzeug im toten Winkel befindet. ABS: Seit 1984 hat Bosch das Motorrad-ABS kontinuierlich weiterentwickelt, um diese wichtige Sicherheitstechnik für alle Fahrzeugklassen und in allen Märkten einzuführen. Laut Bosch-Unfallforschung könnte ungefähr jeder vierte Motorradunfall mit Toten und Verletzten verhindert werden, wenn alle Zweiräder mit ABS ausgestattet wären. Weltweit schreiben immer mehr Länder und Regionen, darunter die EU, Japan, Taiwan und Brasilien, den Einsatz von Motorrad-ABS vor. So müssen auch in Indien ab April 2018 alle neu zugelassenen motorisierten Zweiräder mit mehr als 125 Kubikzentimetern Hubraum ein Antiblockiersystem an Bord haben. Das ABS 10 wurde speziell entwickelt, um die Anforderungen an motorisierte Zweiräder in den Schwellenländern zu erfüllen. MSC: Die Motorrad-Stabilitätskontrolle (MSC) ist das weltweit erste Komplett-Sicherheitssystem für Zweiräder. Das System erkennt unter anderem die Schräglage eines Zweirads und passt die elektronischen Regeleingriffe beim Bremsen und Beschleunigen blitzschnell der momentanen Fahrsituation an. Dadurch verhindert das Bosch-System zum Beispiel das Wegrutschen oder das unkontrollierte, rasche Aufstellen eines Motorrads beim Bremsen in Kurven, wo sich die meisten Motorradunfälle ereignen. Der neue 6D-Sensor im MSC-System ist die kleinste und leichteste Einheit auf dem Markt. Sie kann deutlich flexibler montiert werden und ist robuster gegen Vibrationen. Motorrad-zu-Fahrzeug-Kommunikation: Indem Motorrad und Auto miteinander sprechen, schafft Bosch den digitalen Schutzschild für Motorradfahrer. Fahrzeuge im Umkreis von mehreren hundert Metern tauschen bis zu zehn Mal pro Sekunde Informationen zu Fahrzeugtyp, Geschwindigkeit, Position und Fahrtrichtung aus. Lange bevor ein Motorrad für Autofahrer und fahrzeugeigene Sensoren in Sicht kommt, wissen sie dank der Technologie: Achtung, ein Motorrad nähert sich. Das ermöglicht ein verbessertes, vorausschauendes Fahren. Der Datenaustausch zwischen Motorrad und Auto erfolgt auf Basis des am WLAN angelehnten Standards pWLAN (IST G5). Das ermöglicht kurze Übertragungszeiten von nur wenigen Millisekunden zwischen Sender und Empfänger. Jeder beteiligte Verkehrsteilnehmer ist so in der Lage, für das Verkehrsgeschehen wichtige Informationen zu generieren und zu senden. Emergency Call, Breakdown Call und Information Call: Auf Basis intelligenter Crash Algorithmen erkennt der eCall wenn der Motorradfahrer in einen Unfall verwickelt ist, setzt automatisch einen Notruf ab und übermittelt Fahrzeugdaten sowie -position an die Notrufzentrale. Mit dem bCall nimmt das Motorrad bei einer Panne selbstständig Kontakt mit der Werkstatt auf und sendet die nötigen Daten. Der iCall ist ein hilfreicher Assistent auf allen Straßen. Er ermöglicht den Zugriff auf Service-Informationen wie zum Beispiel dem Standort der nächsten Tankstelle per Knopfdruck.

Weniger Unfälle: Bosch bringt dem Motorrad das Sehen und Fühlen bei

17.05.2018

Pressemeldung

Vernetzte Mobilität

Weniger Unfälle: Bosch bringt dem Motorrad das Sehen und Fühlen bei

Stuttgart – Im Auto können Knautschzone, Airbag und Anschnallgurt für mehr Sicherheit sorgen. Motorradfahrer hingegen leben im Verkehr deutlich gefährlicher. Das Risiko bei einem Unfall getötet zu werden, ist für sie bis zu 20-mal höher als für Pkw-Fahrer. Fakt ist: Im vergangenen Jahr ist die Zahl der tödlichen Motorradunfälle in Deutschland um neun Prozent gestiegen (Quelle: Statistisches Bundesamt). Boschs Vision: Es soll kein Biker mehr im Straßenverkehr ums Leben kommen. Deshalb hat das Unternehmen mit einer adaptiven Abstands- und Geschwindigkeitsregelung, Kollisionswarnung und Totwinkelassistent ein neues Sicherheits-Paket für Motorräder entwickelt. Dabei macht sich Bosch Technologien zunutze, die auch das automatisierte Fahren im Pkw ermöglichen. Bereits 2020 gehen die neuen Fahrerassistenzsysteme bei den Motorradherstellern KTM und Ducati in Serie. Für Bosch ist dies ein Schritt auf dem Weg zum unfallfreien Fahren – ohne den Fahrspaß einzuschränken und ohne den Motorradfahrer zu bevormunden. „Bosch hebt die Sicherheit beim Motorradfahren auf ein völlig neues Level“, sagt Dr. Dirk Hoheisel, Mitglied der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH. Bosch hebt die Sicherheit beim Motorradfahren auf ein völlig neues Level....Dr. Dirk Hoheisel, Mitglied der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH Mehr Sicherheit, mehr Fahrspaß Laut Studien verunglücken Biker vor allem aus zweierlei Gründen. Zum einen verlieren sie die Kontrolle über das Motorrad, zum anderen stoßen sie mit anderen Fahrzeugen zusammen (Quelle: Bosch Unfallforschung). Mit Hilfe von Bosch-Technik sollen solch gefährliche Situationen auf der Straße künftig gar nicht erst entstehen. Ein weiterer Grund für mehr intelligente Sicherheitstechnik im Fahrzeug: Neun von zehn Unfällen gehen auf menschliche Fehler zurück. Als weltweit führender Anbieter für Motorradsicherheitstechnik hat Bosch mit Assistenzsystemen wie ABS und der Motorrad-Stabilitätskontrolle MSC das Fahren auf zwei Rädern bereits deutlich sicherer gemacht – und geht nun noch einen Schritt weiter. Nach Abschätzungen der Bosch Unfallforschung könnten radar-basierte Assistenzsysteme jeden siebten Motorradunfall verhindern. Die elektronischen Helfer sind immer aufmerksam und reagieren zur Not schneller als der Mensch. Die technische Basis, die dahintersteckt: eine Kombination von Radarsensor, Bremssystem, Motormanagement und HMI (Human Machine Interface). Der Radar als „Sinnesorgan“ des Motorrads ermöglicht die neuen Assistenz- und Sicherheitsfunktionen für Bikes und liefert ein genaues Bild des Fahrzeugumfelds. Die Assistenzfunktionen sorgen damit nicht nur für mehr Sicherheit, sondern auch für mehr Fahrspaß und Komfort, da sie den Fahrer entlasten. „Das Motorrad der Zukunft muss sehen und fühlen können“, sagt Geoff Liersch, Leiter des Produktbereichs Two-Wheeler and Powersports von Bosch. Was die neuen Bosch-Technologien für das Motorrad können: Die adaptive Abstands- und Geschwindigkeitsregelung (ACC) Das Fahren bei dichtem Straßenverkehr und das Halten des richtigen Abstands zum vorausfahrenden Fahrzeug erfordert hohe Konzentration und ist auf Dauer anstrengend. ACC passt die Geschwindigkeit des Fahrzeugs dem Verkehrsfluss an und hält den nötigen Sicherheitsabstand zum Vordermann ein. Die Vorteile: ACC kann Auffahrunfälle vermeiden, die aufgrund zu geringen Abstands entstehen. ACC bietet dem Fahrer nicht nur mehr Komfort, gerade beim Fahren in der Kolonne, er kann sich auch besser auf das aktuelle Verkehrsgeschehen konzentrieren. Die Kollisionswarnung Einmal kurz nicht aufgepasst – im Straßenverkehr kann das schwerwiegende Folgen haben. Um das Risiko eines Auffahrunfalls zu reduzieren oder dessen Auswirkungen abzuschwächen, hat Bosch die Kollisionswarnung für Motorräder entwickelt. Sie ist aktiv, sobald das Fahrzeug gestartet wird und unterstützt den Fahrer in allen relevanten Geschwindigkeitsbereichen. Erkennt das System eine kritische Annäherung an ein vorausfahrendes Fahrzeug und bleibt eine Reaktion des Fahrers auf die Gefahrensituation aus, warnt es den Fahrer über ein akustisches oder optisches Signal. Der Totwinkelwarner Er hat seine Augen überall und hilft Motorradfahrern beim sicheren Wechseln der Spur. Ein Radarsensor dient dem Totwinkelwarner als elektronisches Auge. Er erfasst Objekte im nur schlecht einsehbaren Raum. Die Technik warnt den Fahrer mit einem optischen Signal, zum Beispiel im Rückspiegel, wenn sich ein anderes Fahrzeug im toten Winkel befindet. Für Bosch sind Assistenzsysteme für das Motorrad ein weiterer Baustein, um die Vision eines emissionsfreien, unfallfreien und stressfreien Verkehrs zu verwirklichen.