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Services für vernetzte eBike-Mobilität: Bosch präsentiert Connected Biking Plattform

24.03.2026

Pressemeldung

Elektrifizierte Mobilität

Services für vernetzte eBike-Mobilität: Bosch präsentiert Connected Biking Plattform

Stuttgart/Reutlingen – Moderne eBike-Mobilität ist nahtlos in den digitalen Alltag der Menschen integriert. Daraus entstehen für Unternehmen aus der Fahrrad-, Mobilitäts- und Servicewelt neue Chancen: Die Entwicklung attraktiver digitaler Angebote für ihre Kunden, optimierte Prozesse und innovative Geschäftsmodelle. Mit der Connected Biking Plattform bietet Bosch eBike Systems nun eine digitale Basis für die Entwicklung neuer eBike-Services und stellt standardisierte Schnittstellen und Expertise zur Verfügung. Unsere Connected Biking Plattform wird zu einem zentralen Bestandteil des digitalen Ökosystems rund um das eBike. Wir schaffen für Branchenakteure Möglichkeiten zur Entwicklung eigener digitaler Angebote. Erste Partner sind bereits angebunden und gestalten die vernetzte eBike-Mobilität zusammen mit uns....Claus Fleischer, CEO von Bosch eBike Systems Von der Konnektivität zu neuen Möglichkeiten Im Zentrum der neuen Plattform steht das vernetzte eBike. Über das Bosch ConnectModule erfasst das System kontinuierlich wichtige Informationen wie Zustand, Konfiguration, Nutzung und Servicedaten. So entsteht ein Kenntnisstand über den gesamten Lebenszyklus des eBikes – von der Auslieferung über den Betrieb bis zur Wiedervermarktung. Für die sichere Integration stellt Bosch eBike Systems eine modulare Toolbox aus standardisierten Schnittstellen und digitalen Bausteinen bereit. So können Partner beispielsweise über Cloud-APIs für das ConnectModule und die eBike Flow App diese Informationen für ihre eigenen Anwendungen nutzen. Mehrwert für die Fahrrad-Branche: Entwicklung, Service und neue Angebote Diese Einblicke in den kompletten Lebenszyklus eines eBikes eröffnen der gesamten Fahrradbranche neue Wege, um industrieseitig Abläufe zu vereinfachen und das Fahrerlebnis für die Endkunden kontinuierlich zu verbessern. Neue Modelle können gezielt an reale Nutzungsprofile angepasst werden, Wartung und Support werden mit effizientem Service gestärkt und App-Anbieter können innovative digitale Angebote entwickeln. eBike-Hersteller erhalten auf Basis der umfassenden Informationsgrundlage wertvolle Einblicke in die tatsächliche Nutzung ihrer vernetzten Modelle. Das Wissen über Lagerbestände, verwendete Funktionen oder den Systemstatus hilft, zukünftige Modelle und Ausstattungen gezielter zu entwickeln. Auch operative Abläufe lassen sich vereinfachen: Testflotten können effizient verwaltet und der Transport zum Handel durch die Tracking-Möglichkeit abgesichert werden. Zudem können eBike-Hersteller eigene Apps oder Abo-Services entwickeln und über „Content Cards" eigene Markeninhalte direkt in der eBike Flow App platzieren. Der Fachhandel profitiert von der Möglichkeit, eigene Miet- oder Testflotten auf dieser Basis noch besser organisieren zu können. Der Überblick über Standort und Verfügbarkeit jedes eBikes macht die Verwaltung deutlich effizienter und erhöht zudem den Diebstahlschutz. App- und Serviceanbieter können über die Connected Biking Plattform ihre Dienste an die eBike Flow App anbinden und so eine große, aktive eBike-Community erreichen. Einmal integriert, ermöglicht die Schnittstelle einen nahtlosen Austausch zwischen beiden Plattformen. Das schafft ein durchgängiges Erlebnis der gemeinsamen Nutzer und eine wertvolle Grundlage für die Weiterentwicklung eigener Services. Partner wie komoot sind hier bereits angebunden. Neue Potenziale für Flottenbetreiber, Leasing-Anbieter und Versicherungen Die Connected Biking Plattform eröffnet auch neue Möglichkeiten für professionelle Mobilitätsdienstleister: Flottenbetreiber können ihre eBikes effizienter verwalten und Ausfälle minimieren, Leasing-Anbieter den Werterhalt ihrer Modelle transparent nachvollziehen und Versicherungen Schadensrisiken minimieren. Das Ergebnis sind zuverlässigere Sharing-Dienste, transparente Leasing-Konditionen und nachvollziehbare Versicherungstarife. Flottenbetreiber erhalten in Echtzeit Informationen zu Standort, Ladezustand und Nutzung jedes einzelnen eBikes. Bei Diebstahl kann das eBike geortet und die Motorunterstützung deaktiviert werden. Diese Möglichkeiten haben Partner wie Papin oder Tilia bereits jetzt: So können sie beispielsweise Einsatz, Service und Ladevorgänge zentral planen und steuern. Das ermöglicht eine proaktive Wartung, reduziert Ausfälle und vereinfacht den Betrieb über viele Räder hinweg. Die Flotte bleibt damit zuverlässig verfügbar. Mobilitätsplattformen können eine Gesamtlösung mit Dashboards und Buchungsapps für das Flotten- und Verleihmanagement mit klarem Wettbewerbsvorteil anbieten. Der Vorteil: eine einzige, standardisierte Schnittstelle für alle eBikes mit dem smarten System von Bosch. Partner wie allride (AMAG-Gruppe), Connected Cycle , Friiway , Joyride , OKGO und Velo de Ville nutzen die Connected Biking Plattform bereits und helfen dabei Flotten- und Verleihanbietern ihre eBikes zu managen oder Händler durch Abomodelle beim Verkauf von eBikes zu unterstützen – ohne dass diese in eine eigene Lösung investieren zu müssen. Leasing-Anbiete r können den Zustand und die Service-Historie jedes eBikes über die gesamte Vertragslaufzeit hinweg transparent nachvollziehen. Das sichert den Werterhalt, erleichtert die technische Begutachtung bei der Rücknahme und macht die Bewertung von Rückläufern schneller und objektiver – die ideale Grundlage für eine profitable Wiedervermarktung. Zusätzlich können Leasing-Partner durch die Integration in die eBike Flow App digitale Zusatzservices anbieten. Für Kunden entsteht so ein nahtloses Erlebnis: Sie profitieren vom digitalen Diebstahlschutz und sehen ihre Vertragsdaten direkt in der eBike Flow App. Leasing-Anbietern wird so die Möglichkeit zu Optimierung des Kunden-Lifecycle-Managements gegeben und die Initiierung von Folgeleasing ermöglicht. Versicherungen profitieren von Alarm- und GPS-Ortungsfunktionen, die helfen können, Diebstähle zu verhindern und gestohlene Räder schneller wiederzufinden. Ein digitaler Diebstahlbericht bündelt zudem alle relevanten Daten zum eBike und zum Vorfall. Das ermöglicht eine deutlich schnellere, teils automatisierte Schadenbearbeitung und hilft dabei, Risiken oder Tarife künftig anhand echter Informationen passgenau zu kalkulieren. Connected Biking Plattform als digitales Rückgrat der eBike-Branche Damit die Vielfalt an digitalen Services der Branche für eBikerinnen und eBiker weiter zunehmen kann, braucht es eine zuverlässige und sichere technische Grundlage. Der Schutz personenbezogener Daten und die Informationssicherheit haben für Bosch eBike Systems auch in der Zusammenarbeit mit seinen Partnern höchste Priorität und sind fester Bestandteil der Unternehmensprinzipien. Dabei wird auf moderne Verschlüsselungstechniken und eine Systemarchitektur gesetzt, bei der jedes eBike individuell geschützt ist. Zudem werden alle von Bosch eBike Systems verarbeiteten Daten auf europäischen Servern nach strengem europäischem Datenschutzrecht gespeichert. Over-the-Air-Updates ermöglichen es außerdem, die Sicherheit jederzeit auf dem neuesten Stand zu halten. Der Schutz und die bewusste Steuerung personenbezogener Daten durch den Nutzer stehen dabei im Mittelpunkt. Mit der Connected Biking Plattform schafft Bosch eBike Systems ein digitales Rückgrat, das neue Maßstäbe setzt. So werden Partnern unzählige Möglichkeiten zur Gestaltung der digitalen Mobilität geboten. Die Connected Biking Plattform bildet dabei die Basis für ein Ökosystem, das mitwächst. Sie überzeugt bereits heute mit Angeboten von ersten Partnern und bildet gleichzeitig das Fundament für morgen. „Mit den umfangreichen Bausteinen unserer Connected Biking Plattform schaffen wir eine echte Win-Win-Situation: Kunden und Partner können Ideen einfach, schnell und zuverlässig umzusetzen, und so vielfältige, digitale Angebote entstehen lassen, von der die stetig wachsende Community aus eBikerinnen und eBikern profitiert. Die Zukunft des eBikens entsteht jetzt“, sagt Gregor Dasbach, Leiter Digital Business bei Bosch eBike Systems. Weitere Informationen zu den Möglichkeiten der Connected Biking Plattform sind hier zu finden.

02.05.2025

Pressemeldung

Elektrifizierte Mobilität

Mehr Leistung, mehr Uphill Flow: Die Performance Line CX wird stärker

Stuttgart/Reutlingen – Technische Trail-Passagen bezwingen, steile Anstiege mit Leichtigkeit erklimmen und die eigenen Grenzen immer wieder neu ausloten: Für passionierte Mountainbiker eröffnet Bosch eBike Systems jetzt eine weitere Dimension des Trail-Erlebnisses. Ab Juli 2025 können eMTB-Enthusiasten die Performance-Werte der Performance Line CX (BDU384Y) in der eBike Flow App erhöhen und auf ihr persönliches Setup abstimmen. Im neuen eMTB+-Modus entfaltet sich diese Power mit feinfühliger Präzision genau dann, wenn der Fahrer sie braucht. Das Kiox 400C Display, die hochsensible Sensorik für eBike ABS und eBike ABS Pro sowie eine maßgeschneiderte eShift-Einstellung vervollständigen die Neuheiten im eMTB-Ökosystem von Bosch.Mehr Power für die Performance Line CX – individuell einstellbar Die Performance Line CX wird noch kraftvoller und anpassungsfähiger. Sportliche eBiker*innen können per Software-Update in der eBike Flow App die Leistung ihrer Drive Unit individuell erhöhen. Über einen Schieberegler lässt sich die Maximalleistung dann vom Default-Wert 600 Watt (W) auf bis zu 750 W anpassen, das maximale Drehmoment steigt auf Wunsch von 85 Newtonmeter (Nm) bis zu 100 Nm an, die maximale Unterstützung auf bis zu 400 %. Damit erhalten eMountainbiker*innen ein spürbares Plus an Power für besonders steile und technische Uphill-Trails. Wie viel Leistung tatsächlich abgerufen wird, bleibt innerhalb des von Bosch vordefinierten Rahmens den Nutzer*innen überlassen. Dabei gilt es zu bedenken, dass höhere Werte die mechanischen Komponenten stärker beanspruchen und auch die Reichweite beeinflussen – je mehr Power, desto höher der Verschleiß und desto kürzer die Tour. Das Performance Upgrade für die Performance Line CX kann nach Hersteller-Freigabe für das jeweilige eBike-Modell ab Juli kostenlos „Over-the-Air“ auf eBikes mit der aktuellen Performance Line CX (BDU384Y) heruntergeladen werden. Die Fahrradhersteller legen die Maximalwerte fest, innerhalb derer die Nutzer*innen ihre Leistungswerte anpassen können. Maximale Dynamik und Kontrolle: der neue eMTB+-Modus Mehr Dynamik und Kontrolle bietet der neu entwickelte eMTB+-Modus, der eine Lücke zwischen dem Race- und dem eMTB-Modus schließt. Je nach Fahrerinput passt der eMTB+-Modus die Unterstützung mit bis zu 400 % der Eigenleistung an. Der „Extended Boost“ ist dabei so feinfühlig kontrollierbar wie im eMTB-Modus und kann den gleichen maximalen Nachlauf wie im Race-Modus – der nur in Verbindung mit der Performance Line CX-R verfügbar ist – entfalten. Die „Dynamic Control“ sorgt dabei für volle Kontrolle der Kraftentfaltung: Auf anspruchsvollen Trails mit wechselnden Untergründen und Reifengrip, erkennt die Sensorik die Gegebenheiten und sorgt für einen ausgeglichenen und ruhigen Motorschub. So bleiben Fahrer*innen im Flow und das Fahrverhalten der Drive Unit souverän, dynamisch und voll kontrollierbar. Während der eMTB-Modus in der Grundeinstellung optimal auf Touren und höhere Reichweite ausgerichtet ist, punktet der eMTB+-Modus bei Performance und Trail-Spaß. Wer eMTB- und eMTB+-Modus nach persönlichen Vorlieben anpassen möchte, kann die verschiedenen Performance-Werte in der eBike Flow App je nach Präferenz feinjustieren. eMountainbiken ist Teil unserer DNA. Wir ermöglichen eMountainbiker*innen, ihre Leidenschaft in vollem Umfang auszuleben – mit optionaler zusätzlicher Power und noch mehr Anpassungsmöglichkeiten für unterschiedliche Fahrsituationen und Bedürfnisse. Die erhöhten Performance-Werte der Performance Line CX in Kombination mit dem neuen eMTB+-Modus bieten noch mehr Power und Agilität auf anspruchsvollen Trail-Fahrten.... Claus Fleischer, CEO von Bosch eBike Systems „eMountainbiken ist Teil unserer DNA“, sagt Claus Fleischer, CEO von Bosch eBike Systems. „Wir ermöglichen eMountainbiker*innen, ihre Leidenschaft in vollem Umfang auszuleben – mit optionaler zusätzlicher Power und noch mehr Anpassungsmöglichkeiten für unterschiedliche Fahrsituationen und Bedürfnisse. Die erhöhten Performance-Werte der Performance Line CX in Kombination mit dem neuen eMTB+-Modus bieten noch mehr Power und Agilität auf anspruchsvollen Trail-Fahrten.“ Im Rahmen geschützt, alle Fahrdaten im Blick: Kiox 400C Display Leistung, Trittfrequenz, Herzfrequenz, Höhenmeter und mehr: Auf herausfordernden Touren möchten eBiker*innen die wichtigsten Fahrdaten live einsehen können. Das neue Kiox 400C zeigt diese Werte dynamisch ohne händischen Eingriff während der Fahrt an – und ist dabei Display und Bedieneinheit in einem. Es ist fest und nahtlos ins Oberrohr des eBikes integriert. So ist es geschützt vor Schlamm, Schlägen und Stößen, während das Cockpit aufgeräumt bleibt. Damit die Hände jederzeit am Lenker bleiben können, ist der dynamische Screen für das Kiox 400C voreingestellt. Die angezeigten Daten wechseln in dieser Einstellung automatisch – je nach Fahrsituation. So werden bergauf beispielsweise die gefahrenen Höhenmeter angezeigt, bergab die Geschwindigkeit. Die verschiedenen Screens können in der Display-Konfiguration der eBike Flow App angepasst werden (ab Herbst 2025). Durch die fühlbar angelegten Tasten lässt sich das Display auch manuell gezielt bedienen. Ergänzend sorgt die Mini Remote für eine sichere und komfortable Bedienung direkt vom Lenker aus – inklusive Steuerung von Licht, Walk Assist und dem Hill Start Feature. Mit bis zu 1.000 cd/m² zeigt das Display gestochen scharf Informationen und passt sich automatisch an die Umgebungshelligkeit an, bleibt selbst bei direkter Sonneneinstrahlung gut ablesbar und blendfrei. Zudem ermöglicht die Navigationsanzeige eine präzise Streckenführung, sodass eBiker*innen einfach von Trail zu Trail finden. Ein weiteres cleveres Feature: An der geschützten USB-C-Ladebuchse des Kiox 400C lassen sich externe Geräte wie das Smartphone mit Strom versorgen. Noch bessere Kontrolle beim Bremsen: Optimiertes Bosch eBike ABS und Bosch eBike ABS Pro Hohe Fahrstabilität auf dem Trail und starkes Bremsen ohne Wegrutschen des Vorderrads: Das Bosch eBike ABS und das Bosch eBike ABS Pro ermöglichen eMountainbiker*innen vollen Fokus auf die Fahrlinie. Sie können sich besser auf die Spur fokussieren, präziser fahren und müssen sich weniger auf das Bremsen konzentrieren. Die ABS-Software wurde jetzt weiter optimiert, um den Bremsdruck noch exakter zu regeln. Ein neuer Sensor in der Drive Unit misst außerdem die Neigung des eBikes noch genauer, wodurch das eBike ABS präziser berechnen kann, wann ein Überschlag drohen könnte. So kann das Bosch eBike ABS den Bremsweg weiter verkürzen. Zudem ermöglicht der integrierte neue Sensor ein cleaneres Design ohne Sensorscheibe am Hinterrad. Fokus beim Fahren, Entlastung beim Rollen: M+ mit eShift Viele eMountainbiker*innen kennen die Situation: Beim Wiederantreten nach längerem Rollen passt der letzte eingelegte Gang nicht mehr für einen geschmeidigen Antritt – entweder ist er zu schwer oder man tritt gefühlt ins Leere. M+ erweitert eShift von Bosch eBike Systems um die Variante „Selbst-Schalten“. Im Rollen schaltet M+ mit eShift automatisch in den passenden Gang. So bleibt der Fokus voll auf dem Trail – und bei der nächsten Tretpassage lässt es sich richtig antreten. Im Uphill und während des Pedalierens behalten eMountainbiker*innen mit M+ selbst die Kontrolle und schalten manuell. eShift sorgt dann für einen optimalen Gang, wenn man im Downhill selbst nicht daran denkt. M+ ist ab Herbst 2025 in Kombination mit der TRP E.A.S.I. A12. als Teil eines Updates „Over-the-Air“ verfügbar.

02.05.2025

Pressemeldung

Elektrifizierte Mobilität

Mehr Adrenalin, mehr Power, mehr Trail-Spaß

Stuttgart/Reutlingen – eMountainbiken vereint Adrenalin, Flow und das ständige Verschieben von Grenzen. Dabei hat jede*r Biker*in ganz eigene Ansprüche: mehr Power für steile Uphills, mehr Boost für technisches Terrain oder maximale Reichweite für lange Touren. Die neue Performance Line CX-R von Bosch eBike Systems, Pionier im eMountainbiken, steht für erstklassigen Trail-Spaß – mit maximaler Power, blitzschneller Reaktion, präziser Kontrolle und einem exklusiven Race-Modus für höchste Ansprüche. Dafür bietet sie bis zu 100 Newtonmeter (Nm) Drehmoment, 750 Watt (W) Leistung und eine Unterstützung von bis zu 400 % des Pedalinputs. Gleichzeitig überzeugt die mit Top-Athlet*innen entwickelte Drive Unit mit High-Tech-Materialien aus Raumfahrtechnik und Rennsport, geringem Gewicht und hochwertiger Sensorik. Letztere sorgt dafür, dass die Drive Unit in Millisekunden auf den Pedalinput reagiert, kraftvoll und kontrolliert bis ans Leistungslimit. Die passend fürs eMountainbiken abgestimmten Fahrmodi „Race“ und „eMTB+“ ermöglichen eine präzise und kontrollierte Kraftentfaltung. Die neue Performance Line CX-R ist die leistungsstärkste Drive Unit in unserem Portfolio. Bei Materialien, Software und Sensorik sind wir keine Kompromisse eingegangen – und ermöglichen versierten Fahrer*innen damit, auf schwierigen Trails die Grenzen ihres Könnens auszuloten und zu erweitern....Claus Fleischer, CEO von Bosch eBike Systems Claus Fleischer, CEO von Bosch eBike Systems, sagt: „Die neue Performance Line CX-R ist die leistungsstärkste Drive Unit in unserem Portfolio. Bei Materialien, Software und Sensorik sind wir keine Kompromisse eingegangen – und ermöglichen versierten Fahrer*innen damit, auf schwierigen Trails die Grenzen ihres Könnens auszuloten und zu erweitern. Der neue Fahrmodus eMTB+ bringt die Power der CX-R kontrolliert auf den Trail. Dank ‚Dynamic Control‘ – einer Art Traktionskontrolle innerhalb des neuen Modus – bleibt der Vortrieb selbst auf anspruchsvollem Terrain, steilen Passagen und nassem Untergrund souverän und kontrolliert.“ Kompromisslose Unterstützung: exklusiver Race-Modus Auf herausforderndem Terrain kommt es nicht nur auf Kraft an – entscheidend ist das feinfühlige Zusammenspiel von Leistung und Kontrolle. Da sich die Ansprüche der Fahrer*innen unterscheiden, stehen speziell anpassbare Fahrmodi zur Auswahl. Wer eine direkte Kraftentfaltung und maximale Unterstützung möchte, wählt den exklusiv für die Performance Line CX-R verfügbaren Race-Modus . Er ermöglicht verzögerungsfreies Beschleunigen und unterstützt mit voller Power bis zur Höchstgeschwindigkeit – mit bis zu 400 % zusätzlich zur Eigenleistung. Beim dynamischen Überwinden großer Felsbrocken und komplexer Wurzelpassagen sorgt der im Race-Modus nochmals verlängerte „Extended Boost“ für zusätzlichen Schub. Damit ist er die erste Wahl für Wettkämpfe und für eMountainbiker*innen, die sich immer wieder aufs Neue fordern und vielfältige fahrtechnische Herausforderungen meistern wollen. Wer den Modus nach seinen persönlichen Vorlieben anpassen möchte, kann die verschiedenen Leistungsparameter in der eBike Flow App individuell abstimmen. Volle Dynamik und Kontrolle: neuer eMTB+-Modus für anspruchsvolle Trails Der dynamisch-progressive eMTB+-Modus ist eine weitere entscheidende Neuerung für sportlich anspruchsvolle Trail-Ausfahrten. Er schließt die Lücke zwischen eMTB-Modus und Race-Modus und balanciert die volle Power von Letzterem mit einer einzigartigen Kontrolle aus. Je nach Fahrerinput dosiert der eMTB+-Modus die Unterstützung mit bis zu 400 % zusätzlich zur Eigenleistung. Der „Extended Boost“ ist dabei so feinfühlig wie im eMTB-Modus und kann den gleichen Nachlauf wie im Race-Modus entfalten. Dabei entwickelt er seine Kraft natürlich und agil, dank „Dynamic Control“ immer präzise dosierbar über den Fahrerinput. Der eMTB+-Modus wechselt intelligent – je nach Situation – zwischen „Dynamic Control“ und dem bekannten, direkten Ansprechverhalten. Genau wie im Race-Modus lassen sich auch die Leistungswerte des eMTB+-Modus in der eBike Flow App exakt auf die eigenen Bedürfnisse und Fahrsituationen feinabstimmen. Für ambitionierte Mountainbiker stehen mit Tour+, eMTB, eMTB+ und Race nun vier fein abgestufte, dynamische Fahrmodi zur Verfügung. Über die Flow App lassen sich diese individuell anpassen – sowohl in den Leistungswerten (W, Nm) als auch in Dynamik und Ansprechverhalten. Premium-Materialien: geringes Gewicht und dynamisches Fahrgefühl Ob steile Uphill-Trails, Sprints über Wurzelpassagen oder verblocktes Gelände mit Stufen: Um in jeder Fahrsituation das Maximum herauszuholen, sind die Materialien der Performance Line CX-R auf maximale Leistung und Haltbarkeit ausgelegt. Das pulverbeschichtete Magnesiumgehäuse in Space-Grau verleiht Robustheit, während die korrosionsbeständige Titan-Kurbelwelle und hochwertige Keramik-Kugellager das Gewicht auf nur 2,7 Kilogramm reduzieren – und für einen noch geschmeidigeren Lauf sorgen. Gleichzeitig ist die Performance Line CX-R durch ihre hochwertige Bauweise mit leistungsstarker Elektronik gewohnt langlebig und zuverlässig. Im Downhill sorgt die Entkopplung des externen Antriebstrangs (Kette, Kettenblatt, Kassette) vom internen Antriebsstrang (Freilauf, Getriebe, Motor) für reduzierte mechanische Geräusche, damit der volle Fokus auf den Trails und der Natur bleibt. Hochwertige Sensorik: Leistung exakt im richtigen Moment Damit die Performance Line CX-R die Leistung genau in den richtigen Fahrsituationen abruft, misst eine Sensorik den Pedalinput bis zu tausendmal pro Sekunde. Dafür sorgen unter anderem eine präzise Drehmomentmesstechnik und ein hochauflösender Kadenzsensor. Inertialsensoren (IMU) messen zudem Beschleunigung und Drehraten in sechs Dimensionen und erkennen Steigungs- und Neigungswinkel sowie Erschütterungen. Das bedeutet auf dem Trail: Maximale Power, präzise kontrollierbar und exakt im richtigen Moment verfügbar – ob beim kraftvollen Sprint aus der Kurve, beim feindosierten Anfahren auf rutschigem Untergrund oder in steilen, technisch anspruchsvollen Passagen Anstiegen. Die ersten eMountainbikes mit der neuen Performance Line CX-R werden voraussichtlich ab Herbst 2025 im Fachhandel verfügbar sein.

Spannende Neuerungen für die Bosch eMTB Challenge

25.03.2025

Pressemeldung

Elektrifizierte Mobilität

Spannende Neuerungen für die Bosch eMTB Challenge

Stuttgart/Reutlingen – Fahrtechnik, Navigation, Kondition und ein cleveres Akku-Management: Die Bosch eMTB Challenge fordert ihr Teilnehmerfeld auch 2025 wieder in verschiedenen Kategorien und verspricht abwechslungsreiche Trails in beeindruckenden Landschaften. Gleichzeitig ist die beliebte Event-Serie ein zentraler Treffpunkt für die eMTB-Community. Für den Start in die neue Saison stehen spannende Neuerungen auf dem Programm.Vier Austragungsorte in 2025 – Anmeldungen ab sofort möglich Die wichtigste Nachricht für die Fans der beliebten Event-Serie: Diese Saison wird es vier Austragungsorte geben, darunter die bekannten Stopps in Riva (2.5.), Willingen (24.5.) und Verbier (17.8.). Neu dazu kommt das Event in Girona (20.9.), für ein weiteres laufen derzeit Gespräche. Die Anmeldung für einzelne Austragungsorte der Bosch eMTB Challenge ist ab sofort über die Website von Bosch eBike Systems möglich. Weitere Termine werden dort ergänzt, sobald die Registrierung auf der Website der jeweiligen Veranstalter möglich ist. Die Teilnehmerplätze sind wie jedes Jahr begrenzt. In den etablierten Kategorien „ Amateur “ und „ Advanced “ steht wie in den letzten Jahren vor allem der Spaß am Vergleich innerhalb der Community im Vordergrund. Die Teilnehmer*innen erwarten rund 35 Kilometer und 1.000 Höhenmeter pro Event – eine Herausforderung, die neben Fahrtechnik auch Orientierungssinn, Kondition und ein cleveres Akku-Management erfordert. Die Stages, eine Mischung aus Uphill- und Downhill-Passagen, werden ohne vorheriges Training auf Zeit gefahren. Auf den Transferstrecken steht dagegen die Navigation im Vordergrund. Auch in diesem Jahr ist die Navigation wieder mittels einer GPX-Datei möglich, die auf ein Smartphone, kompatible eBike-Displays oder einen Fahrradcomputer importiert werden kann. Neue Kategorie für Profi-Athlet*innen: Pro Stages, Preisgeld und Punktesystem Außer den etablierten Wertungskategorien „Amateur“ und „Advanced“ wird es 2025 erstmals eine Pro-Kategorie geben, die speziell auf Profi-Athlet*innen aus dem eMTB-Racing und besonders ambitionierte Fahrer*innen zugeschnitten ist. Mit dieser Klasse möchte Bosch den Wettkampfsport fördern und ambitionierten Fahrer*innen eine attraktive Plattform im Rahmen der eMTB Challenge bieten. Während Amateur-Starter*innen fünf und Advanced-Starter*innen sechs Stages absolvieren, müssen sich die Teilnehmer*innen der Pro Serie insgesamt sieben Stages stellen, in denen besonders in zwei Stages die Grenzen des technisch Fahrbaren ausgelotet werden. Wie in den anderen Kategorien werden die Zeiten aller Stages addiert, und die schnellsten Fahrer*innen können sich über den Sieg freuen. Für die ersten drei Plätze der Pro-Kategorie wird ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro, 250 Euro und 125 Euro vergeben. Zusätzlich gibt es eine neue Gesamtwertung: Die besten zehn Fahrer*innen jedes Rennens sammeln Wertungspunkte und jedes Rennen fließt in die Gesamtwertung ein. Für den Gesamtsieg bei der Bosch eMTB Challenge Pro Serie ist ein Preisgeld von 3.000 Euro ausgeschrieben, Rang zwei wird mit 2.000 Euro bedacht und 1.000 Euro winken bei einer Platzierung auf Rang drei. Mondraker als neuer Partner an Bord Der spanische Fahrradhersteller Mondraker verstärkt zudem als neuer Partner das Event und wird die Bedeutung der Challenge als zentralen Treffpunkt für die eMTB-Community weiter ausbauen. Außer Mondraker wird auch Schwalbe als langfristiger Partner die Bosch eMTB Challenge 2025 wieder unterstützen. Weitere Informationen: www.bosch-ebike.com/emtb-challenge

Power meets Control: Bosch setzt mit neuer Performance Line CX wieder Maßstäbe i ...

30.09.2024

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Elektrifizierte Mobilität

Power meets Control: Bosch setzt mit neuer Performance Line CX wieder Maßstäbe i ...

Stuttgart / Reutlingen – Mehr Dynamik am Berg, mehr Agilität auf dem Trail, mehr Laufruhe auf der Tour: In der neuen Generation der Performance Line CX von Bosch eBike Systems trifft Kraft auf Kontrolle und eine Erfolgsgeschichte auf ihre Fortsetzung. In Kombination mit dem Bosch eBike ABS Pro, dem Purion 400 Display, den kraftvollen PowerTube-Akkus sowie neuen Features für lange Touren und steile Passagen stellt Bosch ein umfangreiches sportives Ökosystem für das ultimative eMountainbike-Erlebnis vor. Mit 85 Newtonmeter Drehmoment, 600 Watt Maximalleistung und bis zu 340 Prozent Unterstützung liefert die neue Performance Line CX (BDU384Y) das ideale Verhältnis von Kraft, Dynamik, Effizienz und Reichweite. Ob bei sensiblem Anfahren auf steilen Trails oder beim kraftvoll, perfekt dosierten Ausfahrten aus Kurven: Unsere neue Drive Unit lässt mit ihrem präzisen, feinfühligem Ansprechverhalten sportliche eBiker*innen eine einzigartige Fahrdynamik für das perfekte eMTB-Erlebnis erfahren....Claus Fleischer, CEO von Bosch eBike Systems Kraft, Effizienz und Reichweite im idealen Verhältnis Für eMountainbiker*innen sind nicht nur Leistungsdaten entscheidend, sondern vor allem die präzise Feinabstimmung des Motors. Sie entscheidet über den Flow-Faktor auf dem Trail. „Mit 85 Newtonmeter Drehmoment, 600 Watt Maximalleistung und bis zu 340 Prozent Unterstützung liefert die neue Performance Line CX (BDU384Y) das ideale Verhältnis von Kraft, Dynamik, Effizienz und Reichweite“, sagt Claus Fleischer, CEO von Bosch eBike Systems. „Ob bei sensiblem Anfahren auf steilen Trails oder beim kraftvoll, perfekt dosierten Ausfahrten aus Kurven: Unsere neue Drive Unit lässt mit ihrem präzisen, feinfühligem Ansprechverhalten sportliche eBiker*innen eine einzigartige Fahrdynamik für das perfekte eMTB-Erlebnis erfahren.“ Für die Performance Line CX gibt es eine Vielzahl verschiedener Fahrmodi , die in der eBike Flow App ausgewählt und individuell eingestellt werden können. Feinfühlige Sensorik und Dynamik auf neuem Niveau Die Kraft der neuen Performance Line CX (BDU384Y) entfaltet sich dynamisch und präzise abgestimmt auf das jeweilige Fahrmanöver und folgt exakt dem Pedalinput. Möglich wird dies durch die neu interpretierte Sensorik. Mehrere Hochleistungssensoren messen präzise den Pedalinput – mehr als 1.000 Mal pro Sekunde. Dazu zählen zahlreiche Sensoren, unter anderem ein hochauflösender Kadenzsensor und eine präzise Drehmomentmesstechnik. Inertialsensoren (IMU) messen zudem Beschleunigung und Drehraten in sechs Dimensionen und erkennen Steigungs- und Neigungswinkel sowie Erschütterungen. So „weiß“ das eMTB, wie steil der Anstieg ist und ob eBiker*innen sich auf einem Forstweg oder einem Wurzel-Trail befinden. Die Drive Unit reagiert hochsensibel auf Veränderungen in der Beschleunigung, der selbsterbrachten Leistung sowie der aktuellen Geschwindigkeit. Dank der neu interpretierten Sensorsignale erhalten eBiker*innen immer die passende Motorkraft – feinfühlig, kontrolliert und unmittelbar. Oder auch sanft, zurückhaltend und zuverlässig für lange Touren und schöne Ausflüge. Die Performance Line CX ist ein Alleskönner. Der Sound des Trails, sonst nichts Auf Trails und Entdeckungstouren wünschen sich viele Biker einen möglichst leisen Motor, verbunden mit einem natürlichen Fahrgefühl. Bosch hat das Getriebe der neuen Perfomance Line CX (BDU384Y) mit Blick auf eine ausgewogene Balance aus Kraftentfaltung, Effizienz und Geräuschentwicklung optimiert. Beim Bergabfahren ist der externe Antriebsstrang (Kette, Kettenblatt, Kassette) vom internen Antriebsstrang (Freilauf, Getriebe, Motor) entkoppelt. So konnten mechanische Geräusche, die vergleichbare Drive Units auf dem Trail erzeugen, noch weiter reduziert werden. Der volle Fokus bleibt auf dem Trail und der Natur. Auch das Gewicht der Performance Line CX wurde um circa 100 Gramm im Vergleich zur Vorgängerversion reduziert. Dabei ist die Drive Unit äußerst robust: Das Magnesiumgehäuse der Drive Unit hält den härtesten Bedingungen stand. Eine schwarze Pulverbeschichtung schützt vor Steinschlägen und Beschädigungen sowie vor Korrosionsbildung. Der Motor, der das eMountainbiking definiert hat: Performance Line CX Wenn es einen eBike-Motor gibt, der synonym für eMountainbiking steht, dann ist es die Bosch Performance Line CX. Speziell für eMTBs entwickelt, hat sie sich seit ihrer Einführung vor knapp zehn Jahren (2015) als feste Größe in der Mountainbike-Szene etabliert und das sportive eBiken als eigenständiges Feld definiert. Seitdem hat die Drive Unit mehrere Evolutionsstufen durchlaufen und setzt weiterhin Maßstäbe in puncto Fahrgefühl und Motorcharakteristik. Der wegweisende, progressiv-dynamische eMTB-Modus und viele weitere technische Entwicklungen ergänzen die Performance Line CX und machen das Fahrgefühl auf dem eMountainbike einzigartig. Voller Support bis zum Gipfel: nützliche Features für steile Passagen Müssen eBiker*innen in anspruchsvollem Gelände bergauf anhalten, gilt es, wieder kontrolliert aus dieser Situation zu kommen. Mit der neuen Berganfahrhilfe können sie entspannt und mit voller Traktion anfahren. Dank der Sensoren weiß das eMTB, wie steil der Hang ist und unterstützt optimal. Ebenfalls neu: Bei der Funktion Schiebehilfe passt die Drive Unit die Schiebegeschwindigkeit an die Gehgeschwindigkeit an. Maximale Bremsperformance: das neue Bosch eBike ABS Pro Auf dem Trail bergab wollen sich anspruchsvolle Mountainbiker*innen mehr auf ihre Fahrlinie und weniger auf das Bremsen konzentrieren. Für sie hat Bosch eBike Systems jetzt eine Lösung: das neue Bosch eBike ABS Pro für Bremssysteme mit hoher Performance. Dieses erhöht die Fahrstabilität, indem es ein spätes und starkes Bremsen möglichst ohne Wegrutschen des Vorderrades erlaubt. Bei der Entwicklung ließ Bosch Erfahrungen und Technologie aus dem eMTB-Racing einfließen. Entstanden sind daraus zwei ABS-Pro-Modi: ABS Trail Pro für anspruchsvolle Mountainbiker*innen und ABS Race für Enduro-Racer*innen. Das neue eBike ABS Pro schafft die optimale Balance zwischen Fahrstabilität und maximaler Bremsperformance. Ideal fürs eMountainbike: das neue Purion 400 Display Das neue Purion 400 Display ist Teil des sportiven Ökosystems und ergänzt die Perfomance Line CX. Mit einer für eMTBs angepassten, minimalistischen Optik und optimal geschützt im Lenkerdreieck positioniert, bietet das transmissive 1,6 Zoll Display einen Überblick über die wesentlichen Fahr- und Fitnessdaten wie Geschwindigkeit, Reichweite, Leistung oder Gesamtdistanz. Akku-Neuheiten für noch längere Touren: PowerTube 600 und 800 Bei anspruchsvollen, mehrtägigen Touren mit vielen Höhenmetern spielen die Energiereserven eine entscheidende Rolle. Bosch hat deshalb die PowerTube 800 entwickelt – den bislang größten PowerTube Akku im smarten System, perfekt abgestimmt auf die neue Performance Line CX. Mit etwa 205 Wh/kg enthält der Akku die höchste Energiedichte im Portfolio. Ergänzt wird das Portfolio um die neue PowerTube 600 . Bosch setzt bei beiden Akkus Batteriezellen mit einer optimierten Energiedichte und auf ein neu entwickeltes Aluminiumgehäuse. Nahtlos in das Rahmenrohr integriert, fügen sie sich harmonisch in das eBike-Design ein. Dank ihrer identischen Länge lassen sie sich – sofern vom eBike-Hersteller vorgesehen – einfach herausnehmen und tauschen. Zudem sind sie DualBattery-fähig und lassen sich kombinieren. eMTB-Begeisterte können zum Beispiel zwei PowerTubes 800 nutzen, um eine Gesamtkapazität von 1.600 Wh zu erreichen – und damit selbst Königsetappen mit zahlreichen Höhenmetern und ohne Möglichkeit zum Zwischenladen meistern. Alternativ steht ihnen der der trinkflaschengroße Range Extender PowerMore 250 als Zusatzakku zur Verfügung. Nachhaltigkeit bei Herstellung im Fokus Entlang des gesamten Produktlebenszyklus ist es das Ziel von Bosch, alle eBike-Systeme in puncto Nachhaltigkeit immer weiter zu verbessern. Für die Herstellung der Performance Line CX sowie der beiden Akkus PowerTube 600 und PowerTube 800 verwendet Bosch eBike Systems darum teilweise recyceltes Material: erstmalig im größten Kunststoffteil der Drive Unit sowie im Akkuhalter und im Akkugehäuse 1 . Darüber hinaus konnte bei den Akkus der Materialeinsatz reduziert werden 2 und bei der PowerTube 600 und PowerTube 800 auf die schwarze Farbbeschichtung verzichtet werden. Ein weiterer Meilenstein: In Pilotprojekten setzt Bosch eBike Systems im Einkauf auf Komponenten, die mit Strom aus regenerativen Quellen produziert wurden. Dies gilt für das Aluminium der PowerTube 600 und der PowerTube 800 sowie für das Gehäuse der Performance Line CX. Mehr als die Summe der einzelnen Komponenten: Das eMTB-Ökosystem von Bosch Im Zentrum steht die Performance Line CX – und um sie herum präsentiert Bosch eBike Systems ein sportives Portfolio, welches das Erlebnis eMountainbiking auf ein neues Level hebt: leistungsstarke Akkus für große Reichweiten, ein leichter Range Extender, ein kompaktes Display, eBike ABS Pro und die eBike Flow App. Mit der im Juli 2024 vorgestellten eShift-Lösung mit TRP profitieren eMountainbiker*innen zudem von der ersten automatischen Kettenschaltung im smarten System. Und auch über den Trail hinaus engagiert sich Bosch eBike Systems: Als einer von mehreren namhaften Stakeholdern der Elektrofahrrad-Branche unterstützt Bosch die Zusammenarbeit im Charge2Bike-Konsortium zur Erarbeitung einer branchenweiten, einheitlichen Ladelösung. „Die Faszination eMountainbiking ist ein ganzheitliches Erlebnis“, so Claus Fleischer. „Und diesen Ansatz verfolgen wir auch bei unserer Produktentwicklung: Mit unserem umfassenden sportiven Ökosystem bieten wir eMountainbiker*innen im Zusammenspiel aller Komponenten mehr Dynamik, mehr Kontrolle, mehr Fahrfreude – und damit mehr ‚Trail‘.“ Die Vorteile dieses ganzheitlichen Ansatzes werden den Markt verändern, sagt Claus Fleischer: „Wir sind davon überzeugt, dass in 5 Jahren im Verleih eBikes mit ABS, eShift, der eBike Flow App und eine Infrastruktur mit Charge2Bike Standard sein werden.“1 Für bisherige Drive Units und Akkus wurden primäre Kunststoffe und Metalle verwendet. Recyceltes Material wird nun konkret in der Fettleitplatte der Drive Unit, in der Schutzkappe des Akkuhaltersystems und im Akkugehäuse eingesetzt. Die Fettleitplatte trägt durch das Bereitstellen des Fettdepots wesentlich zum Wirkungsgrad und zur Lebensdauer der Drive Unit bei und wurde erstmalig mit einem Kunststoff produziert, der zu circa 50 % aus recyceltem Material besteht. Für die Schutzkappe des Akkuhaltersystems verwenden wir recyceltes Polypropylen, während wir beim Akkugehäuse auf Aluminium, bestehend aus circa 38 % recyceltem Material, setzen. 2 Die Reduktion kommt durch eine geringere Wandstärke des Gehäuses zustande. Folgendes Ergebnis: Der Vergleich PowerTube 600 mit PowerTube 625 ergibt eine Gewichtsreduktion der Gehäusewand von 26 %, für die PowerTube 800 mit der PowerTube 750 von 37 %.

Maximale Bremsperformance mit dem Bosch eBike ABS Pro

30.09.2024

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Elektrifizierte Mobilität

Maximale Bremsperformance mit dem Bosch eBike ABS Pro

Stuttgart/Reutlingen – Auf dem Trail bergab wollen sich anspruchsvolle Mountainbiker*innen und Enduro-Racer*innen mehr auf ihre Fahrlinie und weniger auf das Bremsen konzentrieren. Für sie hat Bosch eBike Systems jetzt eine Lösung: das neue ABS Pro für Bremssysteme mit hoher Performance. Dieses erhöht die Fahrstabilität, indem es ein spätes und starkes Bremsen möglichst ohne Wegrutschen des Vorderrades erlaubt. Von unseren Athlet*innen haben wir die Rückmeldungen erhalten, dass sie mit dem ABS Race einfach schneller sind. Sie fühlen sich sicherer und performanter und können bergab entscheidende Zeit gewinnen. Ein Mehrwert für anspruchsvolle Biker, die auf dem Trail ans Limit gehen wollen....Claus Fleischer, CEO von Bosch eBike Systems Die für sportliche Downhill-Passagen optimierte Ansteuerung regelt im Millisekundenbereich und lässt die Bremse noch exakter auf verschiedene Untergründe reagieren. Gleichzeitig wurde die Bremsdruckmodulation optimiert, um auch bei mehr Geschwindigkeit auf dem Schotterweg oder Trail eine noch bessere, natürlich-kraftvolle Bremsleistung zu erreichen. Die Vorteile für eMountainbike-Begeisterte: Das „Flow-Fenster“ wird erweitert, sie können sich besser auf die Spur fokussieren, präziser fahren und müssen sich weniger auf das Bremsen konzentrieren. Und auch in einem Rennen bedeutet das für Enduro- und Downhill-Fahrer weniger Stress für den Körper und dadurch mehr Leistung und länger anhaltendes Konzentrationsvermögen. Stabil und auf Leistung getrimmt Schnelles, sportliches Bergabfahren erfordert eine gute bis hin zu einer ausgefeilten Bremstechnik. Mit modernen, leistungsstarken Bremssystemen kann es auch zu Verbremsen oder Überbremsen kommen, gerade in unvorhergesehenen Situationen. Wer präzise bremst, meistert Abfahrten nicht nur sicherer, sondern gelangt auch schneller ans Ziel. Hier kommt das eBike ABS Pro ins Spiel, das sich an erfahrene Mountainbiker*innen richtet, die ihr Skillset erweitern wollen: Das auf Trail-Performance optimierte ABS greift besonders in der ersten Bremsphase ein, um initiales Verbremsen zu minimieren. Beim Anbremsen sorgt das ABS Pro für Stabilität, danach nimmt die Regelung spürbar ab – zugunsten höchster Bremsperformance. So werden Fahrer*innen an die maximale Bremskraft auf dem jeweiligen Untergrund herangeführt. Die Länge der initialen Anbremsung hängt bei jedem Bremsvorgang vom Fahrerinput und dem Grip-Level ab, also dem Maß an Haftung des Reifens. So verfeinert das ABS Pro ausgefeilte Bremstechnik und sorgt dafür, dass Biker bei Trail-Abfahrten im Flow bleiben. Zwei ABS-Modi für unterschiedliche Ansprüche Bei der Entwicklung des neuen ABS Pro für höchste Bremsperformance auf Trails ließ Bosch Erfahrungen und Technologie aus dem eMTB-Racing einfließen. Entstanden sind daraus zwei ABS-Pro-Modi: ABS Trail Pro für anspruchsvolle Mountainbiker*innen und ABS Race für Enduro-Racer*innen. Der Modus ABS Trail Pro ist der neue Standard für jede herausfordernde Trailabfahrt und wurde für effizienteres, stabileres und kontrollierteres Bremsen auf losem Untergrund entwickelt. eMountainbiker*innen können sich so voll auf die ideale Linienführung fokussieren und profitieren bei griffigem Untergrund zusätzlich von der Hinterrad-Abheberegelung. Diese kann verhindern, dass das Hinterrad bei extrem starkem Überbremsen ungewollt stark abhebt. Für eMTB-Profis und Bremsspezialisten ist beim Modus ABS Race der Funktionsumfang bewusst angepasst: Alle Stoppie-Freunde und Spitzkehren-Liebhaber können in diesem Modus das Hinterrad gezielt vom Boden abheben lassen und versetzen, denn die Abheberegelung ist deaktiviert. „Von unseren Athlet*innen haben wir die Rückmeldungen erhalten, dass sie mit dem ABS Race einfach schneller sind. Sie fühlen sich sicherer und performanter und können bergab entscheidende Zeit gewinnen. Ein Mehrwert für anspruchsvolle Biker, die auf dem Trail ans Limit gehen wollen“, sagt Claus Fleischer, CEO von Bosch eBike Systems. Im Wettkampfeinsatz konnten Bosch-Athlet*innen mit ABS Race bereits Weltmeistertitel und mehrere Enduro-Siege einfahren. Für eMTB-Weltmeisterin Nathalie Schneitter ist der Modus ABS Race am eMountainbike ein echter Gamechanger: „Mit dem ABS Race bin ich in der Abfahrt kontrollierter unterwegs und kann später und stärker bremsen, ohne dabei den Grip und mein Tempo zu verlieren. So kann ich mich perfekt fokussieren und meine Linie halten.“ Die beiden Modi ABS Trail Pro und ABS Race können über die eBike Flow App oder das Settings-Menü im Display ausgewählt werden. Das Bremsverhalten im Performance-Bereich verbessern Auf den Displays Kiox 300, Kiox 500, Purion 200 und Purion 400* werden neben dem ausgewählten ABS-Modus auch Informationen wie Bremsweg und -dauer sowie die Anzahl der Bremsungen mit ABS-Einsatz angezeigt. Nach der Abfahrt lässt sich das eigene Bremsverhalten in der eBike Flow App analysieren und der Anteil der Bremsungen mit und ohne ABS Pro vergleichen. Das Bosch eBike ABS Pro ist mit den Scheibenbremsen MT7 von Magura und DH-R EVO von TRP kompatibel, ist nicht nachrüstbar und nur für eBikes mit smartem System verfügbar. Erste eBikes mit dem neuen ABS Pro werden voraussichtlich ab Ende 2024 im Fachhandel erhältlich sein. Konsequente Ausdifferenzierung des Bosch eBike ABS Das neue Bosch eBike ABS Pro mit den Modi ABS Trail Pro und ABS Race schafft die optimale Balance zwischen Fahrstabilität und maximaler Bremsperformance. Das 2022 präsentierte weltweit kleinste Bosch eBike ABS mit den Modi ABS Allroad und ABS Trail wurde bewusst stärker mit Fokus auf Sicherheit und Stabilität entwickelt. Ebenfalls im Jahr 2022 – besonders geeignet für den urbanen Raum – stellte Bosch die Modi ABS Touring und ABS Cargo beispielsweise für eCity-, eTrekking- und eCargo-Bikes vor. 2018 führte Bosch eBike Systems das weltweit erste ABS für Pedelecs ein. *Bremsweg und -dauer bei Purion 400 aktuell nicht verfügbar.

10 Jahre Uphill Flow

30.09.2024

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Elektrifizierte Mobilität

10 Jahre Uphill Flow

Stuttgart / Reutlingen – Vor zehn Jahren wurde eine Idee geboren, die das Mountainbiken revolutioniert und die gesamte Fahrradbranche verändert hat: der Uphill Flow. Der Begriff ist tief in der DNA von Bosch eBike Systems verankert und Inspiration wie Antrieb für die Produktentwicklung des Unternehmens. Uphill Flow steht für die Faszination, die fahrtechnischen Möglichkeiten bergauf auszuloten, mit der Physik zu spielen und Spaß mit dem eMTB eben auch im Uphill zu haben.... Claus Fleischer, CEO von Bosch eBike Systems „Uphill Flow steht für die Faszination, die fahrtechnischen Möglichkeiten bergauf auszuloten, mit der Physik zu spielen und Spaß mit dem eMTB eben auch im Uphill zu haben“, so Claus Fleischer, CEO von Bosch eBike Systems. Gemeinsam mit Ex-Trial-Profi Stefan Schlie hat er den Begriff im Jahr 2014 definiert. Aus Neugierde sind die beiden zusammen technische Trails bergauf gefahren und erkannten schnell: „Wenn nur ein Bruchteil der Mountainbiker das so cool findet wie wir, kann das was richtig Großes werden.“ Der Uphill Flow eröffnet eMountainbiker*innen neue Perspektiven und Möglichkeiten, ein neues Fahrgefühl und Erfahrungen, die über das konventionelle Mountainbiken hinausgehen. „Das ‚Flow-Fenster‘ liegt oberhalb der persönlichen Komfortzone, so dass man gerade nicht mehr gelangweilt, sondern gefordert ist. Und es geht bis zur Herausforderung und sportlichen Ambition, so dass man aber noch nicht überfordert oder gestresst ist. Das ist das Besondere, und jeder spürt es sofort. Das eMountainbike erweitert das Flow-Erlebnis.“ Ein Meilenstein im Bikesport: von der Idee zur neuen MTB-Dimension Was als Idee nach einem gemeinsamen Tag auf dem Trail begann, ist zur Erfolgsgeschichte geworden, die den Mountainbikesport um eine wesentliche Dimension erweitert hat: nach oben. Der Uphill Flow hat zu einer Weiterentwicklung des Mountainbikens geführt, bei der das Gesamterlebnis im Vordergrund steht und nicht nur die Abfahrt. „Der Uphill Flow ließ alles, was ohne ‚e‘ keinen Spaß machte, zum Erlebnis werden – steile Steigungen gespickt mit Hindernissen, Wurzelpassagen oder Stufen“, so Fleischer weiter. Dadurch wurden lange Auffahrten in der Gruppe geselliger, da man miteinander fährt und sich dabei unterhalten kann. Und es wurden lange alpine Bike-Abenteuer möglich, ohne Shuttle oder Lift. Mit ihrer Vision haben Fleischer und Schlie die MTB-Welt geprägt und mit ihrer Neugierde den Grundstein für zahlreiche Produktentwicklungen, Bike-Infrastrukturprojekte in touristischen Regionen und neue Wettkampfformate gelegt. „Vor zehn Jahren war das eMTB noch völlig unbekannt; etwas ganz Neues, das viel Skepsis hervorrief. Doch wir waren fest davon überzeugt und brachten 2015 mit der Performance Line CX den ersten Antrieb speziell für eMountainbikes“, erklärt Fleischer. Damit nahm der Markt an Fahrt auf. In der Folge passten immer mehr Hersteller ihre Designs und Strategien an, boten eMTBs in ihrem Portfolio an und machten das besondere Fahrgefühl für immer mehr Biker*innen erlebbar. Die anfänglichen Zweifel wichen der Faszination und hoben das Mountainbiken auf ein neues Level. „Das eMTB hat die ganze Community verändert“, so Fleischer. „Für sportliche Mountainbiker*innen und Trailfahrer*innen ist eMountainbiken nicht mehr wegzudenken.“ Auch im Event- und Racing-Bereich ist der Uphill Flow eingezogen: Wettbewerbe wie die Bosch eMTB Challenge mit Stationen in Deutschland, Italien und der Schweiz begeistern die Teilnehmer mit speziellen Uphill Stages und technischen Passagen. Der internationale Radsportverband UCI hat den World Cup im E-Mountainbike-Cross-Country und E-Enduro in den Rennkalender aufgenommen. Uphill Flow als treibende Kraft in der Entwicklung Der Uphill Flow ist bei Bosch eBike Systems zur Firmenphilosophie geworden. „Innovation kommt von Inspiration und Inspiration kommt von der Neugierde“, erklärt Fleischer sein Credo. Neugierig sein und die Gravitation meistern: Mit dieser Einstellung haben Fleischer und Schlie vor zehn Jahren den Uphill Flow für sich entdeckt. Er ist seither bei Bosch eBike Systems der Ansporn, neue Produkte im Sinne der eMountainbiker*innen zu entwickeln. „Der perfekte Motor muss so organisch, so harmonisch und intuitiv unterstützen, dass man auf dem Trail nicht an ihn denkt“, verrät Fleischer. „Erst dadurch stellt sich der perfekte Uphill Flow ein.“ Antriebssysteme wie die Performance Line CX, Performance Line CX Race und Performance Line SX, der wegweisende progressiv-dynamische eMTB-Modus, der Extended Boost und viele weitere technische Entwicklungen von Bosch eBike Systems sind mit der Maßgabe entwickelt worden, dieses besondere Fahrgefühl auf dem Trail zu ermöglichen. Was im Jahr 2014 als Vision begann, ist so zum Synonym geworden für ein Fahrerlebnis, das durch Innovationen die Mountainbike-Welt und die gesamte Fahrradbranche positiv geprägt, erweitert und verändert hat.

Sicherer unterwegs auf dem eBike im Straßenverkehr

09.09.2024

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Elektrifizierte Mobilität

Sicherer unterwegs auf dem eBike im Straßenverkehr

Stuttgart/Reutlingen – eBikes sind als das meistverkaufte Elektrofahrzeug in Europa 1 nicht mehr aus dem Straßenbild wegzudenken. Allein in Deutschland gibt es nach Angaben des Zweirad-Industrie-Verbands bereits rund elf Millionen eBikes, 2023 wurden erstmals mehr davon verkauft (53 Prozent) als konventionelle Fahrräder (47 Prozent) 2 . Gleichzeitig stieg die Zahl der geleasten Diensträder (konventionelle Fahrräder und eBikes) zwischen 2019 und 2023 kontinuierlich an und wuchs jährlich im Durchschnitt um 45 Prozent, sodass die Dienstradleasing-Flotte inzwischen 1,9 Millionen Räder umfasst. Allein im letzten Jahr kamen 0,79 Millionen neu geleaste Räder hinzu, davon 80 Prozent eBikes. 3 Unsere Studie zeigt, dass für eBiker*innen und Fahrradfahrer*innen das Thema Sicherheit im Straßenverkehr eine hohe Priorität hat und die Sorge vor Unfällen weiterhin stark ausgeprägt ist. Damit das persönliche Sicherheitsempfinden steigt und noch mehr Menschen auf eBikes umsteigen, brauchen wir eine ganzheitliche, positive Fahrradkultur. Das bedeutet konkret: Der Ausbau der Infrastruktur muss stärker gefördert und weiter vorangetrieben werden – und zwar auf allen politischen Ebenen.... Claus Fleischer, Geschäftsleiter Bosch eBike Systems eBikes sind ein wichtiger Treiber für eine nachhaltige Mobilitätswende und auf kurzen und mittleren Distanzen bereits heute eine bedeutsame Alternative zum Auto. Dies bestätigt die von Bosch eBike Systems durchgeführte repräsentative Studie 4 in acht europäischen Ländern sowie den USA. In dieser geben 49,7 Prozent der eBike-Fahrenden an, die Hälfte ihrer bisherigen Autofahrten mit dem eBike zu ersetzen. Außerdem fahren sie häufiger (69,4 Prozent) und legen weitere (69,8 Prozent) Entfernungen als mit dem konventionellen Fahrrad zurück. Mit der zunehmenden Nutzung der eBikes steigt auch die Relevanz für den Ausbau einer sicheren Fahrradinfrastruktur. Über 70 Prozent der Befragten gaben an, dass sie sich von der Politik mehr Engagement für den Ausbau der Fahrradinfrastruktur wünschen. „Unsere Studie zeigt, dass für eBiker*innen und Fahrradfahrer*innen das Thema Sicherheit im Straßenverkehr eine hohe Priorität hat und die Sorge vor Unfällen weiterhin stark ausgeprägt ist“ sagt Claus Fleischer, Geschäftsleiter Bosch eBike Systems. „Damit das persönliche Sicherheitsempfinden steigt und noch mehr Menschen auf eBikes umsteigen, brauchen wir eine ganzheitliche, positive Fahrradkultur. Das bedeutet konkret: Der Ausbau der Infrastruktur muss stärker gefördert und weiter vorangetrieben werden – und zwar auf allen politischen Ebenen.“ Fahrradfreundliche Infrastruktur ist für mehr Sicherheit auf dem eBike entscheidend In der Umfrage erklären 78,7 Prozent der Befragten, es sei ihnen wichtig, sich während der Fahrt auf dem Pedelec sicher zu fühlen. Tatsächlich haben aber 77,3 Prozent der Umfrageteilnehmer*innen Sorge vor einem Unfall. Mehr als ein Viertel der Befragten (27,8 Prozent) war bereits an einem Unfall beteiligt, zumeist innerorts (70,3 Prozent) und auf der Straße (48,8 Prozent) – auf dem Radweg waren es hingegen knapp ein Drittel (28,4 Prozent). Rund die Hälfte der Befragten meiden deshalb bestimmte Strecken (48,4 Prozent), hohe Geschwindigkeiten (48,1 Prozent) sowie bestimmte Wettersituationen (46,3 Prozent) oder Uhrzeiten (32,8 Prozent). Auf der Straße fahren zu „müssen” beeinflusst die Sicherheitswahrnehmung maßgeblich: Von Lastwagen überholt zu werden (60,9 Prozent) oder sich die Fahrspur mit Autos und Lkws teilen zu müssen (59,5 Prozent), löst bei den Befragten das größte Unbehagen aus. Dass der konsequente Ausbau der Fahrradinfrastruktur in der Stadt und auf dem Land sowohl die Verkehrssicherheit als auch die Sicherheitswahrnehmung verbessern kann, zeigt das Beispiel der Niederlande. Laut der European Cyclists' Federation (ECF) 5 führt ein gut ausgebautes Netz von Radwegen und spezifischen Radfahrspuren zu einer signifikanten Reduktion von Unfällen und einem gesteigerten Sicherheitsgefühl der Radfahrenden. Dies bestätigt auch die Umfrage von Bosch eBike Systems, in der sich nur 24,8 Prozent der niederländischen Befragten vor einem Unfall sorgen, während es bei den deutschen Befragten 55,0 Prozent sind. Zusammenspiel von Infrastruktur, Verantwortungsbewusstsein aller Verkehrsteilnehmer*innen und Technologie erforderlich Neben einer verbesserten Fahrradinfrastruktur spielt auch das Verantwortungsbewusstsein aller Verkehrsteilnehmer*innen eine große Rolle. Für eBiker*innen bedeutet das, sicherheitsbewusst und rücksichtsvoll zu fahren, das Equipment professionell warten zu lassen und auf eine sichere Ausrüstung zu achten. Natürlich sollte bei keiner Fahrt mit dem eBike der Helm fehlen. Technische Lösungen können ebenfalls helfen, die Sicherheit auf dem eBike zu erhöhen. In der Untersuchung gaben 49,6 Prozent der Befragten an, dass ihnen starkes Bremsen Unbehagen bereitet. In dieser Situation hilft das Bosch eBike ABS . Laut einer Studie der Bosch-Unfallforschung 6 könnte es bis zu 29 Prozent aller Pedelec-Unfälle verhindern, etwa in Gefahrensituationen auf nasser Fahrbahn. Über die technologische Entwicklung und Herstellung sicherheitsfördernder Produkte hinaus engagiert sich Bosch eBike Systems in weiteren Bereichen für die Sicherheit von Fahrradfahrer*innen und eBiker*innen. Vom 09. bis 15. September führt das Unternehmen in Zusammenarbeit mit der JobRad GmbH erstmalig eine Social Media Kampagne zum Thema „Mehr eBike-Sicherheit für unbeschwerte Mobilität“ durch. Dabei liegt der Fokus auf unterschiedlichsten Themen, wie beispielsweise der richtigen Wartung von eBikes oder dem sicheren Transport von Kindern.1) https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1107790/umfrage/absatz-von-e-bikes-in-europa /; https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1201374/umfrage/anzahl-der-verkaeufe-von-elektroautos-nach-laendern/ 2) https://www.ziv-zweirad.de/2024/03/13/marktdaten-2023-fahrradbranche-trotzt-negativem-konsumklima/ 3) https://zukunft-fahrrad.org/wp-content/uploads/2024/07/Deloitte-Zukunft-Fahrrad-Deutscher-Dienstradleasing-Markt-2024.pdf 4) Die Untersuchung wurde vom 30.11.2023-29.12.2023 in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Polen, dem Vereinigten Königreich, Dänemark, den Niederlanden und den USA durchgeführt. Die 4.200 Befragten besitzen ein Fahrrad oder eBike, sind zu 49,9 Prozent weiblich und zu 50,1 Prozent männlich. Das Durchschnittsalter beträgt 42,7 Jahren. 5) https://ecf.com/system/files/The-State-of-National-Cycling-Strategies-2023_ECF.pdf 6) https://www.bosch-presse.de/pressportal/de/de/bosch-ebike-systems-praesentiert-neues-ebike-abs-243264.html

10 Jahre Connected Biking bei Bosch eBike Systems

02.07.2024

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Elektrifizierte Mobilität

10 Jahre Connected Biking bei Bosch eBike Systems

Stuttgart/Reutlingen – eBiken ist im vergangenen Jahrzehnt zum festen Bestandteil der Mobilität geworden. In einigen europäischen Ländern, wie Deutschland oder den Niederlanden, ist bereits jedes zweite verkaufte Fahrrad ein eBike – Tendenz weiter steigend. Seit seiner Einführung hat das eBike viele Entwicklungsstufen durchlaufen – und sich in den vergangenen zehn Jahren zum voll vernetzten Produkt gewandelt.Den Grundstein für den Aufbruch in die eBike-Zukunft legte Bosch eBike Systems bereits vor zehn Jahren: Connected Biking steht seit 2014 für die Weiterentwicklung des eBikens mit stetig neuen Features und ergänzt das physische Erlebnis mit einer digitalen Erlebniswelt. Damals brachte Bosch mit Nyon den ersten vernetzten All-in-one Bordcomputer der Fahrradbranche auf den Markt. In Verbindung mit einem Online-Portal und einer Smartphone App vereinte er eBike-Steuerung, Navigationssystem, Fitnesstrainer und Zugang zur Online-Welt. Schon bald folgte der nächste wichtige Schritt zur Digitalisierung des eBikes: Mit der Übernahme von COBI.Bike erweiterte Bosch eBike Systems 2017 sein Produkt- und Kompetenzportfolio erstmals um Smartphone-basierte Lösungen. Weitere Innovationen wie das Kiox Display (2019) oder die erstmalige Integration eines Features zum Diebstahlschutz (2019) ließen nicht lange auf sich warten. Meilenstein smartes System: Die eBike Flow App als digitaler Assistent Ein besonders wichtiger Meilenstein in dieser Entwicklung und der Beginn einer neuen, vernetzten eBike-Zukunft war 2021 die Einführung des smarten Systems. Mit dieser Systemgeneration von Bosch eBike Systems sind alle Komponenten – wie die Drive Unit, der Akku, das Display und das Smartphone – voll miteinander vernetzt, können untereinander kommunizieren und Daten austauschen. Für eBike-Fahrer*innen bietet sich seither eine intuitive und komfortable eBike-Erfahrung mit zahlreichen neuen Möglichkeiten. Das Herzstück ist die eBike Flow App, auf die weltweit mehr als eine Millionen eBiker*innen bei einer durchschnittlichen App-Store-Bewertung von 4,3 von 5 Sternen vertrauen. Sie ermöglicht den Zugriff auf digitale Zusatzfunktionen, persönliche Einstellungen, Analyse und Anzeige von Fahrdaten, Navigation, Updates und vieles mehr. So erleichtert das eBike Alltag und Freizeit. Mit fortlaufenden Updates und immer neuen Funktionen in den vier Bereichen Diebstahlschutz, Navigation, Personalisierung sowie Update & Service verbessert Bosch das smarte System stetig weiter. Zusatzschutz gegen Diebstahl: Das eBike mit einem sicheren Gefühl abstellen Ob kurzer Stopp im Café oder ausgedehnte Pause auf einer sportlichen Tour: Wer sein eBike kurz oder auch länger abstellt, möchte das mit ruhigem Gewissen machen. Die digitalen Diebstahlschutz-Funktionen im smarten System bieten ein Extra an Sicherheit und die ideale Ergänzung zum mechanischen Schloss. Dank „eBike Lock“ werden Smartphone oder Display zum digitalen Schlüssel, ohne den sich die Motorunterstützung nicht aktivieren lässt. Mit der Funktion „eBike Alarm“ sieht man den aktuellen Ort und den Status des eBikes; im Falle eines Diebstahlversuchs gibt das eBike einen akustischen wie optischen Alarm und sendet eine Benachrichtigung an das Smartphone. Sollte das eBike dennoch gestohlen werden, startet das automatische Tracking – inklusive Standortverfolgung für die Polizei. Erkunden heißt erleben: Navigations-Features der nächsten Generation Damit jeder Kilometer ein Erlebnis wird, bietet das smarte System via Flow App Routenplanung, Navigation und Activity-Tracking . Vor der Fahrt lassen sich Touren mit maximaler Freiheit und Effizienz planen. Dabei hilft das KI-basierte Feature „Range Control“: Stellen eBiker*innen eine Route in der eBike Flow App zusammen, zeigt ihnen diese direkt an, mit wie viel Prozent Akkustand sie voraussichtlich am Ziel ankommen werden. Um auch die letzte Reichweiten-Sorge während der Fahrt zu nehmen, kann sogar der gewünschte minimale Akkustand am Zielort festgelegt werden – das smarte System kümmert sich um den Rest. Weitere KI-basierte Funktionen erkennen das Nutzerverhalten, lernen aus den bisherigen Fahrten und können maßgeschneiderte Routen mit präzise berechneter Ankunftszeit bieten. Auch vorab bei komoot geplante Routen können automatisch importiert werden. Während der Fahrt sorgen eine klare Routendarstellung und präzise Abbiegehinweise für ein modernes Navigationserlebnis – egal ob mit Display, mit Smartphone am Lenker oder per Sprachnavigation. Dabei hat man auf Wunsch jederzeit alle wichtigen Daten wie Geschwindigkeit, Akkustand, Höhenprofil oder – in Verbindung mit einem Herzfrequenzmesser – den aktuellen Herzschlag im Blick. Dank Activity Tracking werden sämtliche Tour- und Leistungsdaten aufgezeichnet – auf Wunsch mit Strava oder Apple Health synchronisiert – und lassen sich nach der Fahrt analysieren sowie als GPX-Datei oder im FIT-Format exportieren und mit der eigenen Community teilen. Personalisierung: Das eBike an individuelle Vorlieben anpassen Ob eCity, eTrekking oder eMTB: So verschieden eBikes sind, so vielseitig sind auch die Anforderungen der eBiker*innen. Darum wird das Thema Personalisierung immer wichtiger. Das eBike passt sich immer mehr dem individuellen Lifestyle an – ganz nach persönlicher Nutzung. Durch die Vernetzung der einzelnen Komponenten kann das eBike über die eBike Flow App auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt werden. So lässt sich etwa die Display-Anzeige mit über 30 Anpassungsmöglichkeiten wunschgemäß einrichten und zeigt die Informationen an, die zur aktuellen Fahrsituation und Strecke passen. Auch die Fahrmodi können ganz nach den eigenen Vorlieben angepasst werden: dynamisch auf dem Trail, energiesparend auf Tour oder entspannt im Stadtverkehr. Update und Service: Das eBike bleibt immer am Puls der Zeit Mit Updates werden im smarten System kontinuierlich Verbesserungen und neue Features eingeführt. Auf diese Weise bleibt das eBike auf dem aktuellen Stand und fühlt sich immer wieder neu an. Auch hier hat sich in den zehn Jahren seit den Anfängen von Connected Biking einiges getan: Wo früher noch der Fachhändler die neueste Version aufgespielt hat, erfolgen Updates jetzt einfach Over-the-Air über die eBike Flow App. Besonders clever: Die eBike Flow App dient auch gleich als digitales Serviceheft. Ausblick: Vernetzte eBikes werden zukünftig der Standard sein Die Zukunft des eBikes wird von digitalen Zusatzfunktionen und mehr Möglichkeiten zur Individualisierung geprägt sein, die per Softwareupdate aufgespielt werden können. Nicht vernetzte eBikes werden zukünftig die Ausnahme sein – das Thema Connected Biking wird für Bosch eBikes Systems darum in den nächsten Jahren weiter eine zentrale Rolle spielen. Denn: Neben mehr Flexibilität und Extrafunktionen spielt die Konnektivität von eBikes auch eine entscheidende Rolle auf dem Weg zur Mobilität von morgen. Sie bildet die Basis für eine vernetzte Kommunikation von eBikes mit relevanter Infrastruktur, wie Fahrradampeln oder anderen Verkehrsteilnehmern sowie Anbietern von Smart Services, wie sie im Smart City-Kontext des Bike2X-Konzepts von Wissenschaft, Industrie und Politik diskutiert werden.

Das eBike lernt von Kilometer zu Kilometer dazu

02.07.2024

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Elektrifizierte Mobilität

Das eBike lernt von Kilometer zu Kilometer dazu

Stuttgart/Reutlingen – KI-Lösungen werden im Alltag zunehmend genutzt, um vielfältige Aufgaben zu erleichtern. Sie begeistern mit personalisierten Anwendungen, indem sie individuelle Bedürfnisse analysieren und immer weiter daraus lernen. Dank Connected Biking verschmilzt das physische Fahrerlebnis mit der digitalen Welt. Das hat zur Folge, dass das eBike längst ein intelligenter Begleiter geworden ist. Per eBike Flow App verbunden, ist es Teil eines modernen, digitalen Lifestyles und bleibt dabei stets up-to-date. Bosch eBike Systems integriert KI-basierte Lösungen in das smarte System, die das Nutzerverhalten erkennen, daraus lernen und unter anderem eine intelligentere Routenplanung und Navigation ermöglichen. Wir sind überzeugt: Connected Biking ist die Zukunft. Erst durch das Verschmelzen von physischem Fahrerlebnis und digitaler Welt entfaltet sich das volle Potenzial unserer eBike-Systeme...erklärt Gregor Dasbach, Vice President Digital Business bei Bosch eBike Systems. „Mit der Integration von KI gehen wir den konsequenten nächsten Schritt in der Entwicklung und schaffen einen wertvollen Mehrwert für eBiker*innen: Das eBike lernt von Kilometer zu Kilometer dazu und wird ganz nebenbei zum smarten und vernetzten Begleiter.“ Range Control: KI gibt mehr Sicherheit bei der eBike-Reichweite Das neue, KI-basierte Feature „Range Control“ erleichtert die Planung von Touren: eBiker*innen müssen sich damit keine Sorgen mehr um die Akkureichweite machen. Stellen sie eine Route in der eBike Flow App zusammen, zeigt ihnen diese direkt an, mit wie viel Prozent Akkustand sie voraussichtlich am Ziel ankommen werden. Um eine möglichst genaue Reichweite anzuzeigen, ermittelt das smarte System verschiedene Informationen wie das Systemgewicht, das Höhenprofil der Route und das individuelle Fahrverhalten der letzten Fahrten. Dabei werden die Prognosen immer präziser: Sind die ersten Aktivitäten erfasst, kann das System den Akkustand bei Ankunft zukünftig wesentlich genauer vorhersagen als bei der ersten Fahrt. Außerdem aktualisiert sich die Prognose auch während der Fahrt und bezieht die aktuelle Fahrweise mit ein. So können Fahrer*innen sich voll auf das eBike-Erlebnis konzentrieren. Um auch die letzte Reichweiten-Sorge während der Fahrt zu nehmen, kann sogar der gewünschte minimale Akkustand am Zielort festgelegt werden. Das smarte System kümmert sich um den Rest – sehr praktisch, wenn beispielsweise vor der Rückfahrt oder der nächsten Tour nicht geladen werden kann. Bei Bedarf können eBiker*innen dieses zusätzliche Feature mit einem Switch-Button in der eBike Flow App aktivieren. In der Folge lässt sich mit einem Regler der gewünschte Akkustand am Zielort genau einstellen. Je nach Auswahl zeigt die App, ob die Route mit voller, geringer oder nur mit sehr geringer Unterstützung gefahren werden kann. Während der Fahrt passt das smarte System dann die Motorunterstützung falls nötig an. So wird sichergestellt, dass man mit dem vorab festgelegten Akkustand ankommt. Mit dieser Neuentwicklung gehört die Frage, ob der Akku bis zum Ziel reicht, bei eBikes mit smartem System von Bosch der Vergangenheit an. Personalisierte Ankunftszeit und Routenplanung Das smarte System nutzt weitere KI-Features für eine personalisierte Planung. So kann schon vor einer Tour die zu erwartende Ankunftszeit berechnet und angezeigt werden. Dabei hilft eine Analyse des bisherigen Fahrverhaltens auf ähnlichen Routen. Außerdem profitieren eBiker*innen von persönlichen Routenvorschlägen: Das smarte System weiß beispielsweise, welche Straßentypen, welcher Untergrund oder welche Steigungen bevorzugt und mit welcher Geschwindigkeit gefahren werden und macht eine entsprechende Routenempfehlung. Aktueller Ladestand für einfache Planung und detaillierte Karten für Kiox Displays Weitere neue Funktionen erleichtern die Navigation und Planung zusätzlich. Mit dem Feature „Aktueller Ladestand“ können Nutzer*innen den Akkustand während des Ladevorgangs auf der eBike Flow App live verfolgen und jederzeit und überall einsehen. So lässt sich schon daheim auf der Couch oder gemütlich im Café die nächste Tour oder Weiterfahrt planen. Das Feature „Erweiterte Navigation“ verbessert die Navigationsdarstellung auf den Displays Kiox 300 und Kiox 500. Es werden nicht mehr nur die geplante Route und Kreuzungen dargestellt, sondern auch alle Nebenstraßen. Diese neuen, zusätzlichen Kartendetails sorgen für bestmögliche Orientierung und intuitive Navigation. „Erweiterte Navigation“ und „Aktueller Ladestand“ sind Teil des Abo-Services Flow+. Neue Insights für abgeschlossene Fahrten Bei den Fahrstatistiken präsentiert Bosch ebenfalls zahlreiche Neuigkeiten. So können alle Fahrer*innen, die ein Bosch eBike ABS in ihrem eBike verbaut haben, den Anteil der Bremsmanöver mit und ohne ABS-Einsatz als direkten Vergleich in der eBike Flow App einsehen. Während der Fahrt wird auch die Anzahl der Bremsmanöver angezeigt, bei denen ABS aktiv wurde. Die Anzeige „Nutzung Fahrmodi“ ist nicht mehr nur während der Fahrt verfügbar, sondern auch als Statistik nach der Fahrt. Hier wird in einem anschaulichen Kreisdiagramm gezeigt, zu welchem Anteil welcher Fahrmodus (einschließlich des Off-Modus) genutzt wurde. Gleiches gilt für den Screen „Leistungsaufteilung“ . Der gibt – bezogen auf die aktuelle Aktivität und den ausgewählten Fahrmodus – Einblicke in die durchschnittliche Eigenleistung der Fahrer*innen im Vergleich zur Durchschnittsleistung der Antriebseinheit. Diese Informationen helfen eBiker*innen dabei, ihr Fitnesslevel zu verbessern und ihr Training zu optimieren. Die Darstellung von Nutzung Fahrmodi und Leistungsaufteilung nach der Fahrt sind jeweils Teil von Flow+. Neuer Eco+-Modus macht große Reichweiten möglich Zusätzlich zu den digitalen Features stellt Bosch auch einen neuen Fahrmodus für das smarte System vor. Der neue Eco+-Modus lässt die Grenzen zwischen eBiken und normalem Radfahren verschwimmen, spart Energie und ermöglicht besonders große Reichweiten. Er eignet sich ganz besonders für eBiker*innen, die bei entspannter Fahrt in der Ebene gerne ohne Unterstützung pedalieren, aber beispielsweise bei Anstiegen oder beim Überholen nicht auf den Motor verzichten möchten. Je nach Fahrerleistung bleibt der Motor so lange komplett ausgeschaltet, bis eine in der eBike Flow App individuell anpassbare Aktivierungsschwelle überschritten wird. Das ist ideal für leichte eBikes, aber auch für eSUVs und eTrekkingräder. Wird keine Unterstützung mehr benötigt, schaltet sich der Motor automatisch wieder ab. So lässt sich leicht Energie einsparen und die Reichweite vergrößern – das macht noch längere Touren ohne Laden oder Tausch der Batterie möglich. Der Eco+-Modus ist für alle Drive Units mit dem smarten System von Bosch eBike Systems verfügbar und kann via eBike Flow App selbst auf dem eigenen eBike installiert werden. Noch mehr Individualisierung: Display-Konfiguration auf dem Purion 200 Die Vernetzung der Komponenten schafft neue Möglichkeiten zur Individualisierung. Wie bereits die Displays Kiox 300 und Kiox 500 kann nun auch das Display der Bedieneinheit Purion 200 nach eigenen Vorlieben angepasst werden: In der eBike Flow App können eBiker*innen Inhalte sortieren, hinzufügen oder löschen. Soll die Geschwindigkeit lieber links und die Herzfrequenz immer rechts gezeigt werden? Kein Problem, denn zwei Kacheln pro Screen sind frei belegbar. Außerdem lässt sich auch die Screen-Reihenfolge neu festlegen.

Mehr Komfort beim Schalten mit dem eBike

02.07.2024

Pressemeldung

Elektrifizierte Mobilität

Mehr Komfort beim Schalten mit dem eBike

Stuttgart/Reutlingen – Fokus aufs eBiken, immer zum perfekten Zeitpunkt schalten – oder gar keine Gedanken mehr an die Schaltvorgänge verschwenden? Bosch eBike Systems hat erste eShift Lösungen für elektronisches Schalten bereits 2014 vorgestellt und seither mit Schaltungspartnern weiterentwickelt. Jetzt erweitert Bosch das eShift Portfolio im smarten System und sorgt damit für größere Auswahl, mehr Komfort und mehr Fahrspaß. Je nach Schaltung ergeben sich durch einen elektronischen Gangwechsel zwei große Vorteile für eBiker*innen: Beim manuellen Schalten sorgt eShift für einen optimalen Schaltvorgang zum idealen Zeitpunkt. Die Motor¬unter¬stützung wird dabei für Sekundenbruchteile zurückgenommen. So verläuft der Gangwechsel flüssig und geräuschlos. Positiver Nebeneffekt: Auch der Materialverschleiß am Antrieb reduziert sich. Alternativ kann eShift vollautomatisch schalten: Die Schaltung passt den Gang dann automatisch an eine vorab individuell eingestellte Trittfrequenz an. So fahren eBiker*innen immer in der richtigen Übersetzung und das Fahrerlebnis wird deutlich entspannter und komfortabler – falsches Schalten gehört der Vergangenheit an. Unsere elektronische Schaltlösung eShift bietet viele Vorteile. Mehr Komfort, mehr Fahrspaß und reduzierter Materialverschleiß....sagt Claus Fleischer, CEO von Bosch eBike Systems. Zu den bisher verfügbaren eShift Lösungen von Rohloff, 3X3 und enviolo bindet Bosch nun neue Schaltungen von TRP und Shimano in das smarte System ein. „Unsere elektronische Schaltlösung eShift bietet viele Vorteile. Mehr Komfort, mehr Fahrspaß und reduzierter Materialverschleiß: Von dieser Technologie profitieren eBiker*innen in den verschiedensten Einsatzbereichen – auf dem eMTB genauso wie in der Stadt. In Zusammenarbeit mit TRP und Shimano erweitern wir das Portfolio und binden dabei erstmals Lösungen für eBikes mit Kettenschaltung in das smarte System ein“, sagt Claus Fleischer, CEO von Bosch eBike Systems. Für sportive eBiker*innen: erstmals automatische Kettenschaltung im smarten System Sportliche Fahrer*innen schätzen seit jeher die Vorteile von Kettenschaltungen: Sie sind leicht und ihre feine Abstufung ermöglicht ein effizientes Pedalieren. Nun profitieren eBiker*innen von der ersten automatischen Kettenschaltung im smarten System. Die TRP E.A.S.I. A12 ist speziell für eMTBs und eGravel Bikes konzipiert und als eShift Lösung ausschließlich in Kombination mit den Bosch Motoren Performance Line CX und Performance Line SX erhältlich. Beim automatischen Schalten wird der richtige Gang entsprechend einer zuvor individuell definierten Trittfrequenz automatisch eingelegt. Das bedeutet: weniger Fokus auf den korrekten Schaltmoment, mehr Spaß am Fahren. Auch das Feature „RollShift“ sorgt für zusätzlichen Flow: Damit wechselt das Schaltwerk beim Verringern oder Beschleunigen der Geschwindigkeit während einer Rollphase ohne Pedalieren automatisch in den jeweils passenden Gang. So gelingt der Übergang beim Wiederantritt besonders flüssig. Wer in speziellen Fahrsituationen lieber selbst schaltet, kann jederzeit während der Fahrt über einen einfachen Tastendruck auf dem Schalthebel in den manuellen Betrieb wechseln. Die Displays Kiox und Purion oder der Ride Screen auf dem Smartphone zeigen dabei jederzeit den aktuellen Modus sowie den eingelegten Gang an. Auch beim manuellen Schalten kann während der Rollphase vor dem Wiederantreten der passende Gang eingelegt werden. Für eine moderne und cleane Optik ist der Schalthebel kabellos mit dem Schaltwerk verbunden; die dafür benötigte Batterie lässt sich einfach austauschen. Für Pendler*innen und Alltagsfahrten: Shimano CUES Di2 Mit Shimanos neuer CUES Di2 integriert Bosch eine weitere eShift Lösung für Kettenschaltungen in das smarte System. Damit werden Schaltvorgänge besonders leise, harmonisch und materialschonend. Möglich macht dies eine für Sekundenbruchteile reduzierte Motorunterstützung während des Gangwechsels. In der manuellen Variante gibt das System eine Schaltempfehlung im Display oder dem Ride Screen der eBike Flow App. Davon profitieren Pendler*innen auf dem Weg durch die Stadt genauso wie eBiker*innen auf Trekkingtouren in der Natur. Für Stadt und Trekkingtouren: Shimano NEXUS Di2 Die Nabenschaltung Shimano NEXUS Di2 mit eShift ermöglicht Gangwechsel während der Fahrt mit dem eBike besonders harmonisch und komfortabel. Der große Vorteil: Normalerweise müssen Fahrer*innen bei eBikes mit Nabenschaltung für den Gangwechsel aufhören, zu pedalieren – mit der eShift Lösung kann man einfach Weitertreten. Während der Fahrt unterstützt sie beim manuellen Schalten und wechselt den Gang stets zum idealen Zeitpunkt, entsprechend der Pedalstellung. Auf den Displays Kiox und Purion oder auf dem Ride Screen der eBike Flow App wird zudem eine passende Schaltempfehlung angezeigt. Noch dazu gehört das Anfahren in einem viel zu schweren Gang der Vergangenheit an – denn selbst im Stand sind Gangwechsel möglich. Für einfaches Anfahren nach einem Stopp: Auto-Downshift in der eBike Flow App individualisierbar Die Funktion Auto-Downshift schaltet bei einem Stopp automatisch in einen niedrigeren Gang, um das Anfahren zu erleichtern. Das hilft eBiker*innen am Berg genauso wie Fahrer*innen von schweren eCargo Bikes an der Ampel. Doch welcher Gang ist der Richtige? Das können sie ab jetzt individuell für sich in der eBike Flow App festlegen – ganz nach persönlichem Geschmack. Außerdem lässt sich das Feature nun dort auch nach Belieben aktivieren oder deaktivieren. Auto-Downshift ist in Verbindung mit den bereits bekannten eShift Partnerlösungen von 3X3 und Rohloff ab Herbst 2024 verfügbar.

Tritt für Tritt in eine nachhaltigere Zukunft

02.07.2024

Pressemeldung

Elektrifizierte Mobilität

Tritt für Tritt in eine nachhaltigere Zukunft

Stuttgart/Reutlingen – Das eBike ist ein wichtiger Baustein für die Mobilitätswende. Es hilft, Verkehr und Klima zu entlasten, braucht wenig Platz und verursacht weder Lärm noch lokale Abgase 1 . Im Vergleich zum Auto sind eBikes nicht nur kostengünstiger, sondern auch ökologischer, platzsparender und im Stadtverkehr häufig schneller. Insbesondere auf kurzen Strecken bis etwa 5 bis 10 Kilometern bieten sie eine wichtige Alternative zum Auto 2 . In einer international angelegten Studie von Bosch eBike Systems aus diesem Jahr geben 49 Prozent der befragten eBike-Nutzer*innen an, die Hälfte ihrer Fahrten, die sie früher mit dem Auto erledigt haben, heute mit dem eBike zurückzulegen 3 . Diese aktive Form der Mobilität dient nicht nur der CO₂-Reduktion in Städten, sondern auch jeder und jedem Einzelnen: Wer seine Wege auf dem Fahrrad oder eBike zurücklegt, tut seiner Gesundheit etwas Gutes und hat Spaß dabei.Wie eine Auswertung des Umweltbundesamts zeigt, ist das eBike eines der emissionsärmsten Verkehrsmittel. Bei der Nutzung eines eBikes ergibt sich durch den Stromverbrauch ein durchschnittlicher CO₂-Ausstoß von 3 g CO₂/Personenkilometer (Pkm), abhängig vom Strommix. Im Vergleich dazu liegt das Auto mit Verbrennungsmotor bei etwa 166 g CO₂/Pkm, der ÖPNV bei Werten zwischen 58 und 93 g CO₂/Pkm 4 . Ab sofort können eBiker*innen des smarten Systems von Bosch über das Activity-Tracking der eBike Flow App ihre CO₂-Einsparungen im Vergleich zum Auto nach jeder Fahrt einsehen 5 . „Bosch eBike-Systeme sind bereits heute der Antrieb für eine Gesellschaft, in der Menschen nachhaltiger unterwegs sind. Wir leisten mit unseren Produkten und Lösungen einen Beitrag zu einer zukunftssicheren Mobilität. Darüber hinaus ist es uns wichtig, auch unsere eBike-Systeme in puncto Nachhaltigkeit entlang des gesamten Produktlebenszyklus immer weiter zu verbessern“, erklärt Claus Fleischer, Geschäftsleiter von Bosch eBike Systems. „Denn Nachhaltigkeit ist keine Zusatzaufgabe, sondern integraler Bestandteil unserer Unternehmenskultur“. Von der Vision zur Umsetzung: Bosch eBike Systems setzt auf drei Säulen der Nachhaltigkeit Bosch eBike Systems hat drei Nachhaltigkeitssäulen definiert und fest in seiner Strategie verankert: Die Säule „CO₂-Fußabdruck“ zielt darauf ab, die CO₂-Emissionen auf Unternehmens-, Produkt- und Materialebene zu messen, zu identifizieren und zu reduzieren. Die Säule „Lieferketten-Verantwortung“, definiert Maßnahmen, die sicherstellen, dass alle Materialien und Vorprodukte nachhaltig und verantwortungsvoll ausgewählt und soziale Standards eingehalten werden. Die Säule „Kreislaufwirtschaft“ befasst sich mit dem Ziel, die Lebensdauer der Produkte zu verlängern, d.h. Rohstoffe beispielsweise wiederzuverwenden sowie die Recycling-Effizienz weiter zu steigern. Für Bosch eBike Systems sind die Säulen strategische Leitplanken, die auf ein gemeinsames Ziel einzahlen: Die eBike-Systeme noch zukunftsfähiger zu gestalten. Dazu leitet das Unternehmen konkrete Maßnahmen ab, die sowohl intern als auch extern in Zusammenarbeit mit Partnern und Lieferanten umgesetzt werden. CO₂-Analyse mit Fokus auf Einsparpotenziale Um die Bestrebungen zur Emissionsreduktion zu intensivieren, hat Bosch eBike Systems gemeinsam mit dem TÜV Rheinland bereits 2022 eine ganzheitliche Betrachtung des CO₂-Fußabdrucks des eBikes vorgenommen und 2024 präzisiert und aktualisiert. Mit den Ergebnissen der Analyse hat das Unternehmen für jedes Produkt innerhalb seines Portfolios den CO₂-Fußabdruck berechnet. Ziel der Analyse war die Identifizierung und Bewertung der gewichtigsten CO₂-Einsparpotenziale, die sich sowohl in den Systemkomponenten als auch in der gesamten Lieferkette finden lassen. Etwa 79 Prozent der CO₂-Emissionen eines eBikes entstehen durch die verwendeten Materialien und bei der Herstellung, 13 Prozent durch die Nutzung. Die verbleibenden acht Prozent entfallen auf Transport, Verpackung und Recycling. Insgesamt ergibt sich für ein eBike über den gesamten Lebenszyklus ein CO₂-Fußabdruck von durchschnittlich 263 kg CO₂-Äquivalenten. Werden die eBike-Komponenten mit etwa 84 kg CO₂-Äquivalenten einzeln betrachtet, entfallen davon ca. 50 Prozent der Emissionen auf die Batterie, 48 Prozent auf die Drive Unit und 2 Prozent auf das Display. Wenn man rund 515 Kilometer mit dem eBike statt eines Autos mit Verbrennungsmotor fährt, hat sich das Bosch eBike-System hinsichtlich des CO₂-Verbrauchs bereits amortisiert. Die CO₂-Einsparpotenziale, die im Display identifiziert wurden, sind mit 53 Prozent die elektronischen Komponenten und mit 41Prozent der Screen. In der Drive Unit stellt das Gehäuse mit 55 Prozent den größten CO2-Anteil, gefolgt von den elektronischen Komponenten mit 17 Prozent. Im Akku sind die Zellen mit 73 Prozent CO₂-Anteil die größten Einsparpotenziale, das Gehäuse macht 12 Prozent aus, der Zellhalter vier Prozent. Emissionsreduktion entlang der gesamten Lieferkette Im Einkaufsprozess ist der CO₂-Fußabdruck neben anderen Nachhaltigkeitskriterien ein wichtiges Entscheidungskriterium im Auswahlprozess der Lieferanten. Hierfür werden die CO₂-Emissionen der eingesetzten Materialien und zugekauften Teile bei den Zulieferern abgefragt. Claus Fleischer betont: „Die gemeinsame Analyse mit TÜV Rheinland hat uns gezeigt, an welchen Stellen wir vorrangig ansetzen können und werden, um den CO₂-Fußabdruck unserer eBike-Systeme weiter zu reduzieren. Den Schwerpunkt unserer Maßnahmen legen wir dabei auf die Optimierung der Materialien sowie die Emissionsreduktion in der Produktion und der Lieferkette. Gemeinsam mit unseren Partnern und Lieferanten unternehmen wir hier enorme Anstrengungen, die sich nach und nach auszahlen.“ Bei der Produktion der neuen Bosch CompactTube 400 setzt das Unternehmen beispielsweise bei den Zellhaltern, welche die größten Kunststoffteile innerhalb der PowerTubes ausmachen, auf den Einsatz von alternativen Materialien, um den CO₂-Fußabdruck zu reduzieren. Dazu wird ein Kunststoff eingesetzt, dessen Emissionsfaktor 64 Prozent geringer ist als der des bisher verwendeten Kunststoffs. Diese Materialänderung wird zukünftig für alle im Rahmen integrierten Akkus von Bosch eBike Systems zum Standard werden. Über die Material- und Produktebene hinaus konzentriert sich Bosch eBike Systems auch auf den Corporate Carbon Footprint seiner direkten Lieferanten und macht diesen ebenfalls zu einem wichtigen Entscheidungskriterium im Einkaufsprozess. Durch die Teilnahme am weltweiten System zur Offenlegung von Umweltdaten, bereitgestellt durch die gemeinnützige Organisation CDP, kann das Unternehmen die Bemühungen seiner direkten Lieferanten zu Klimaschutzmaßnahmen erfassen und beurteilen. Klimaschutz soll zum Standard werden: Lieferanten, welche ein niedriges CDP-Ranking vorweisen und sich nicht durch eine SBTi-Selbstverpflichtung 6 zu den Zielen des Pariser Klimaschutzabkommens bekennen, werden im Einkaufsprozess schlechter gewertet. Lieferanten, die am CDP teilnehmen, machen derzeit 97 Prozent des Einkaufsvolumens von Bosch eBike Systems aus – bis 2025 sollen es 100 Prozent werden. Ein wichtiger Hebel zur Reduzierung von CO₂ ist der Einsatz von Grünstrom. Bosch eBike Systems erwartet von seinen Lieferanten, dass sie ihre Produktion auf Strom aus regenerativen Quellen umstellen, um ihre Emissionen zu reduzieren. Verantwortung und Transparenz als Auswahlkriterium im Einkaufsprozess Bosch eBike Systems legt großen Wert auf die Transparenz und Nachverfolgbarkeit seiner Lieferkette, insbesondere im Hinblick auf die Akkus. Dabei geht Bosch eBike Systems über die gesetzlichen Verpflichtungen, die das Lieferkettengesetz vorgibt, hinaus und überprüft und qualifiziert nicht nur seine direkten Lieferanten, sondern strebt danach, die gesamte Lieferkette zu verstehen, um mögliche Risiken in der Rohstoffbeschaffung zu vermeiden. Dies gilt insbesondere für die Rohstoffe in den Batteriezellen, bei denen eine umfassende Rückverfolgung bis in die Minen erfolgt. Dieser Ansatz wird zukünftig auch auf die Drive Unit und die Displays ausgeweitet. Bezüglich des Umweltschutzes erwartet Bosch eBike Systems von seinen Lieferanten, dass sie ein Umweltmanagementsystem nach ISO 14001 einrichten und weiterentwickeln. Seit diesem Jahr verfügen bereits 100 Prozent der direkten Lieferanten über ein entsprechendes Zertifikat. Kreislaufwirtschaft: Remanufacturing & Recycling am Ende des Produkt-Lebenszyklus Hohe Qualität, Sicherheit und lange Lebensdauer der Produkte stehen für Bosch eBike Systems an erster Stelle. Die Nutzungsdauer eines eBikes und die Anzahl der damit ersetzten Fahrten mit anderen Verkehrsmitteln tragen maßgeblich zur Umweltentlastung bei. Dennoch ist es unvermeidlich, dass die Produkte irgendwann das Ende ihrer Lebenszeit erreichen. Hier setzt die Kreislaufstrategie an, mit der Bosch eBike Systems darauf abzielt, die Nachhaltigkeit der Produkte entlang ihres gesamten Lebenszyklus zu verbessern. Dies umfasst die Beschaffung, Fertigung, Nutzung, Rückgabe, Wiederaufarbeitung und das Recycling von Materialien. Bereits seit 2014 investiert Bosch eBike Systems mit Remanufacturing konkret in die Kreislaufführung seiner Antriebseinheiten. Hierbei werden defekte Bosch eBike-Antriebseinheiten, die sich nach Prüfung entsprechend qualifizieren, einem detaillierten Wiederaufbereitungsprozess unterzogen. Dabei werden sie technisch komplett überholt und stehen nach der Abnahmeprüfung in voller Funktionalität dem Fachhandel zur Verfügung. „Mit unserem Engagement für das Remanufacturing setzen wir ein deutliches Zeichen für unsere Verpflichtung zur Schonung der Umwelt und zur Förderung einer nachhaltigen Mobilität – und das mittlerweile seit über 10 Jahren“, sagt Claus Fleischer. Noch in diesem Jahr wird das Remanufacturing-Portfolio um weitere Drive Units erweitert. Um wertvolle Rohstoffe am Ende der Lebenszeit wiederverwenden zu können, ist ein fachgerechtes Akku-Recycling notwendig. Bosch eBike Systems unterstützt neue und nachhaltige Recyclingmethoden weltweit. Die Effizienz der Rückgewinnung hängt vom Recyclingverfahren ab. Bei den Verfahren, die von der deutschen GRS-Branchenlösung genutzt werden, können wertvolle Rohstoffe zu knapp 71 Prozent 7 zurückgewonnen und für neue Produkte wieder verwendet werden. Zukünftig wird Bosch eBike Systems in seiner Kreislaufwirtschaft verstärkt auf den Einsatz von Rezyklaten setzen. In allen Vertriebsländern, in denen es gesetzlich möglich ist, übernimmt Bosch eBike Systems freiwillig durch Servicepartner vor Ort die Recyclingverpflichtungen und die damit verbundenen Kosten. In Ländern, in denen es noch keine oder keine ausreichend gute Recyclinglösung gibt, arbeitet Bosch eBike Systems eng mit Partnern zusammen, treibt Pilotprojekte voran und unterstützt bei der Schaffung von Branchenlösungen. Das Unternehmen unterstützt Batterie-Sammelsysteme in aktuell 18 Ländern, darunter ab diesem Jahr auch Tschechien und das Vereinigte Königreich. Gemeinsam auf dem Weg Bosch eBike Systems trägt mit seinen Maßnahmen zu den übergeordneten Nachhaltigkeitszielen der Bosch Gruppe bei. Mit ihren weltweit mehr als 400 Standorten ist die Bosch Gruppe seit 2020 CO₂-neutral (Scope 1 & 2) 8 . Gleichzeitig will das Unternehmen den Klimaschutz über seinen unmittelbaren Einflussbereich hinaus gestalten und auch die vor- und nachgelagerten Emissionen systematisch verringern – bis 2030 sollen sie um 15 Prozent sinken (Scope 3). „Uns ist bewusst, dass uns auf unserem Weg in eine nachhaltige Zukunft noch einige Herausforderungen bevorstehen. Verantwortungsbewusstes und nachhaltiges Handeln liegt uns als Unternehmen sehr am Herzen und ist bereits an vielen Stellen bei Bosch eBike Systems tägliche Praxis. Sowohl kleine als auch große Verbesserungen haben bereits positive Wirkung gezeigt – und von diesen wollen wir in Zukunft immer mehr erreichen“, so Claus Fleischer.Quellen: 1 World Health Organization (2022): “Walking and cycling: latest evidence to support policy-making and practice”, S. 1, https://apps.who.int/iris/rest/bitstreams/1426622/retrieve (Zugriff am 30.05.2024). 2 Umweltbundesamt (2023): „Welche Umwelttipps Sie bei Elektrofahrrädern beachten sollten“, https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/mobilitaet-reisen/e-bike-pedelec#gewusst-wie (Zugriff am 30.04.2024). 3 Bosch eBike Systems, n= 4.200, countries: Denmark, Netherlands, USA, UK, Poland, Switzerland, Germany, Austria, Italy, field time: 30.11.2023 – 29.12.2023 4 Umweltbundesamt (2022): „Vergleich der durchschnittlichen Emissionen einzelner Verkehrsmittel des Linien- und Individualverkehrs im Personenverkehr in Deutschland 2022“, https://www.umweltbundesamt.de/bild/vergleich-der-durchschnittlichen-emissionen-0 (Zugriff am 30.04.2024) 5 Die eingesparten Emissionen beziehen sich auf die Nutzungsphase. Grundlage der Berechnung ist die Annahme des Umweltbundesamts (2022): PKW = 166 g CO₂/Pkm, eBike = 3 g CO₂/Pkm 6 Die SBTi-Selbstverpflichtung bezeichnet das freiwillige Engagement von Unternehmen, wissenschaftsbasierte Ziele zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen zu setzen. Durch diese Selbstverpflichtung zeigen Unternehmen ihre Bereitschaft, aktiv zum Klimaschutz beizutragen und ihre Geschäftspraktiken an den Zielen des Pariser Klimaschutzabkommens auszurichten. 7 Gemeinsames Rücknahmesystem Servicegesellschaft mbH (2023): „Nachhaltigkeit durch Rücknahme von Altbatterien aus E-Bikes und anderen elektrischen Kleinfahrzeugen steigern“, vorgestellt auf der Eurobike 2023 8 Bereits seit 2020 ist die Bosch-Gruppe mit ihren weltweit mehr als 400 Standorten insgesamt CO₂-neutral (Scope 1 & 2 gemäß Greenhouse Gas Protocol Corporate Accounting and Reporting Standard ). Dazu nutzt Bosch vier Hebel: Steigerung der Energieeffizienz, Eigenerzeugung von Energie aus regenerativen Quellen, Bezug von Grünstrom sowie Kompensation verbleibender CO₂-Emissionen durch Carbon Credits. Weitere Erläuterungen zur Nachhaltigkeitsstrategie der Bosch-Gruppe unter nachhaltigkeit.bosch.com