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02.05.2025

Pressemeldung

Elektrifizierte Mobilität

Mehr Leistung, mehr Uphill Flow: Die Performance Line CX wird stärker

Stuttgart/Reutlingen – Technische Trail-Passagen bezwingen, steile Anstiege mit Leichtigkeit erklimmen und die eigenen Grenzen immer wieder neu ausloten: Für passionierte Mountainbiker eröffnet Bosch eBike Systems jetzt eine weitere Dimension des Trail-Erlebnisses. Ab Juli 2025 können eMTB-Enthusiasten die Performance-Werte der Performance Line CX (BDU384Y) in der eBike Flow App erhöhen und auf ihr persönliches Setup abstimmen. Im neuen eMTB+-Modus entfaltet sich diese Power mit feinfühliger Präzision genau dann, wenn der Fahrer sie braucht. Das Kiox 400C Display, die hochsensible Sensorik für eBike ABS und eBike ABS Pro sowie eine maßgeschneiderte eShift-Einstellung vervollständigen die Neuheiten im eMTB-Ökosystem von Bosch.Mehr Power für die Performance Line CX – individuell einstellbar Die Performance Line CX wird noch kraftvoller und anpassungsfähiger. Sportliche eBiker*innen können per Software-Update in der eBike Flow App die Leistung ihrer Drive Unit individuell erhöhen. Über einen Schieberegler lässt sich die Maximalleistung dann vom Default-Wert 600 Watt (W) auf bis zu 750 W anpassen, das maximale Drehmoment steigt auf Wunsch von 85 Newtonmeter (Nm) bis zu 100 Nm an, die maximale Unterstützung auf bis zu 400 %. Damit erhalten eMountainbiker*innen ein spürbares Plus an Power für besonders steile und technische Uphill-Trails. Wie viel Leistung tatsächlich abgerufen wird, bleibt innerhalb des von Bosch vordefinierten Rahmens den Nutzer*innen überlassen. Dabei gilt es zu bedenken, dass höhere Werte die mechanischen Komponenten stärker beanspruchen und auch die Reichweite beeinflussen – je mehr Power, desto höher der Verschleiß und desto kürzer die Tour. Das Performance Upgrade für die Performance Line CX kann nach Hersteller-Freigabe für das jeweilige eBike-Modell ab Juli kostenlos „Over-the-Air“ auf eBikes mit der aktuellen Performance Line CX (BDU384Y) heruntergeladen werden. Die Fahrradhersteller legen die Maximalwerte fest, innerhalb derer die Nutzer*innen ihre Leistungswerte anpassen können. Maximale Dynamik und Kontrolle: der neue eMTB+-Modus Mehr Dynamik und Kontrolle bietet der neu entwickelte eMTB+-Modus, der eine Lücke zwischen dem Race- und dem eMTB-Modus schließt. Je nach Fahrerinput passt der eMTB+-Modus die Unterstützung mit bis zu 400 % der Eigenleistung an. Der „Extended Boost“ ist dabei so feinfühlig kontrollierbar wie im eMTB-Modus und kann den gleichen maximalen Nachlauf wie im Race-Modus – der nur in Verbindung mit der Performance Line CX-R verfügbar ist – entfalten. Die „Dynamic Control“ sorgt dabei für volle Kontrolle der Kraftentfaltung: Auf anspruchsvollen Trails mit wechselnden Untergründen und Reifengrip, erkennt die Sensorik die Gegebenheiten und sorgt für einen ausgeglichenen und ruhigen Motorschub. So bleiben Fahrer*innen im Flow und das Fahrverhalten der Drive Unit souverän, dynamisch und voll kontrollierbar. Während der eMTB-Modus in der Grundeinstellung optimal auf Touren und höhere Reichweite ausgerichtet ist, punktet der eMTB+-Modus bei Performance und Trail-Spaß. Wer eMTB- und eMTB+-Modus nach persönlichen Vorlieben anpassen möchte, kann die verschiedenen Performance-Werte in der eBike Flow App je nach Präferenz feinjustieren. eMountainbiken ist Teil unserer DNA. Wir ermöglichen eMountainbiker*innen, ihre Leidenschaft in vollem Umfang auszuleben – mit optionaler zusätzlicher Power und noch mehr Anpassungsmöglichkeiten für unterschiedliche Fahrsituationen und Bedürfnisse. Die erhöhten Performance-Werte der Performance Line CX in Kombination mit dem neuen eMTB+-Modus bieten noch mehr Power und Agilität auf anspruchsvollen Trail-Fahrten.... Claus Fleischer, CEO von Bosch eBike Systems „eMountainbiken ist Teil unserer DNA“, sagt Claus Fleischer, CEO von Bosch eBike Systems. „Wir ermöglichen eMountainbiker*innen, ihre Leidenschaft in vollem Umfang auszuleben – mit optionaler zusätzlicher Power und noch mehr Anpassungsmöglichkeiten für unterschiedliche Fahrsituationen und Bedürfnisse. Die erhöhten Performance-Werte der Performance Line CX in Kombination mit dem neuen eMTB+-Modus bieten noch mehr Power und Agilität auf anspruchsvollen Trail-Fahrten.“ Im Rahmen geschützt, alle Fahrdaten im Blick: Kiox 400C Display Leistung, Trittfrequenz, Herzfrequenz, Höhenmeter und mehr: Auf herausfordernden Touren möchten eBiker*innen die wichtigsten Fahrdaten live einsehen können. Das neue Kiox 400C zeigt diese Werte dynamisch ohne händischen Eingriff während der Fahrt an – und ist dabei Display und Bedieneinheit in einem. Es ist fest und nahtlos ins Oberrohr des eBikes integriert. So ist es geschützt vor Schlamm, Schlägen und Stößen, während das Cockpit aufgeräumt bleibt. Damit die Hände jederzeit am Lenker bleiben können, ist der dynamische Screen für das Kiox 400C voreingestellt. Die angezeigten Daten wechseln in dieser Einstellung automatisch – je nach Fahrsituation. So werden bergauf beispielsweise die gefahrenen Höhenmeter angezeigt, bergab die Geschwindigkeit. Die verschiedenen Screens können in der Display-Konfiguration der eBike Flow App angepasst werden (ab Herbst 2025). Durch die fühlbar angelegten Tasten lässt sich das Display auch manuell gezielt bedienen. Ergänzend sorgt die Mini Remote für eine sichere und komfortable Bedienung direkt vom Lenker aus – inklusive Steuerung von Licht, Walk Assist und dem Hill Start Feature. Mit bis zu 1.000 cd/m² zeigt das Display gestochen scharf Informationen und passt sich automatisch an die Umgebungshelligkeit an, bleibt selbst bei direkter Sonneneinstrahlung gut ablesbar und blendfrei. Zudem ermöglicht die Navigationsanzeige eine präzise Streckenführung, sodass eBiker*innen einfach von Trail zu Trail finden. Ein weiteres cleveres Feature: An der geschützten USB-C-Ladebuchse des Kiox 400C lassen sich externe Geräte wie das Smartphone mit Strom versorgen. Noch bessere Kontrolle beim Bremsen: Optimiertes Bosch eBike ABS und Bosch eBike ABS Pro Hohe Fahrstabilität auf dem Trail und starkes Bremsen ohne Wegrutschen des Vorderrads: Das Bosch eBike ABS und das Bosch eBike ABS Pro ermöglichen eMountainbiker*innen vollen Fokus auf die Fahrlinie. Sie können sich besser auf die Spur fokussieren, präziser fahren und müssen sich weniger auf das Bremsen konzentrieren. Die ABS-Software wurde jetzt weiter optimiert, um den Bremsdruck noch exakter zu regeln. Ein neuer Sensor in der Drive Unit misst außerdem die Neigung des eBikes noch genauer, wodurch das eBike ABS präziser berechnen kann, wann ein Überschlag drohen könnte. So kann das Bosch eBike ABS den Bremsweg weiter verkürzen. Zudem ermöglicht der integrierte neue Sensor ein cleaneres Design ohne Sensorscheibe am Hinterrad. Fokus beim Fahren, Entlastung beim Rollen: M+ mit eShift Viele eMountainbiker*innen kennen die Situation: Beim Wiederantreten nach längerem Rollen passt der letzte eingelegte Gang nicht mehr für einen geschmeidigen Antritt – entweder ist er zu schwer oder man tritt gefühlt ins Leere. M+ erweitert eShift von Bosch eBike Systems um die Variante „Selbst-Schalten“. Im Rollen schaltet M+ mit eShift automatisch in den passenden Gang. So bleibt der Fokus voll auf dem Trail – und bei der nächsten Tretpassage lässt es sich richtig antreten. Im Uphill und während des Pedalierens behalten eMountainbiker*innen mit M+ selbst die Kontrolle und schalten manuell. eShift sorgt dann für einen optimalen Gang, wenn man im Downhill selbst nicht daran denkt. M+ ist ab Herbst 2025 in Kombination mit der TRP E.A.S.I. A12. als Teil eines Updates „Over-the-Air“ verfügbar.

02.05.2025

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Elektrifizierte Mobilität

Mehr Adrenalin, mehr Power, mehr Trail-Spaß

Stuttgart/Reutlingen – eMountainbiken vereint Adrenalin, Flow und das ständige Verschieben von Grenzen. Dabei hat jede*r Biker*in ganz eigene Ansprüche: mehr Power für steile Uphills, mehr Boost für technisches Terrain oder maximale Reichweite für lange Touren. Die neue Performance Line CX-R von Bosch eBike Systems, Pionier im eMountainbiken, steht für erstklassigen Trail-Spaß – mit maximaler Power, blitzschneller Reaktion, präziser Kontrolle und einem exklusiven Race-Modus für höchste Ansprüche. Dafür bietet sie bis zu 100 Newtonmeter (Nm) Drehmoment, 750 Watt (W) Leistung und eine Unterstützung von bis zu 400 % des Pedalinputs. Gleichzeitig überzeugt die mit Top-Athlet*innen entwickelte Drive Unit mit High-Tech-Materialien aus Raumfahrtechnik und Rennsport, geringem Gewicht und hochwertiger Sensorik. Letztere sorgt dafür, dass die Drive Unit in Millisekunden auf den Pedalinput reagiert, kraftvoll und kontrolliert bis ans Leistungslimit. Die passend fürs eMountainbiken abgestimmten Fahrmodi „Race“ und „eMTB+“ ermöglichen eine präzise und kontrollierte Kraftentfaltung. Die neue Performance Line CX-R ist die leistungsstärkste Drive Unit in unserem Portfolio. Bei Materialien, Software und Sensorik sind wir keine Kompromisse eingegangen – und ermöglichen versierten Fahrer*innen damit, auf schwierigen Trails die Grenzen ihres Könnens auszuloten und zu erweitern....Claus Fleischer, CEO von Bosch eBike Systems Claus Fleischer, CEO von Bosch eBike Systems, sagt: „Die neue Performance Line CX-R ist die leistungsstärkste Drive Unit in unserem Portfolio. Bei Materialien, Software und Sensorik sind wir keine Kompromisse eingegangen – und ermöglichen versierten Fahrer*innen damit, auf schwierigen Trails die Grenzen ihres Könnens auszuloten und zu erweitern. Der neue Fahrmodus eMTB+ bringt die Power der CX-R kontrolliert auf den Trail. Dank ‚Dynamic Control‘ – einer Art Traktionskontrolle innerhalb des neuen Modus – bleibt der Vortrieb selbst auf anspruchsvollem Terrain, steilen Passagen und nassem Untergrund souverän und kontrolliert.“ Kompromisslose Unterstützung: exklusiver Race-Modus Auf herausforderndem Terrain kommt es nicht nur auf Kraft an – entscheidend ist das feinfühlige Zusammenspiel von Leistung und Kontrolle. Da sich die Ansprüche der Fahrer*innen unterscheiden, stehen speziell anpassbare Fahrmodi zur Auswahl. Wer eine direkte Kraftentfaltung und maximale Unterstützung möchte, wählt den exklusiv für die Performance Line CX-R verfügbaren Race-Modus . Er ermöglicht verzögerungsfreies Beschleunigen und unterstützt mit voller Power bis zur Höchstgeschwindigkeit – mit bis zu 400 % zusätzlich zur Eigenleistung. Beim dynamischen Überwinden großer Felsbrocken und komplexer Wurzelpassagen sorgt der im Race-Modus nochmals verlängerte „Extended Boost“ für zusätzlichen Schub. Damit ist er die erste Wahl für Wettkämpfe und für eMountainbiker*innen, die sich immer wieder aufs Neue fordern und vielfältige fahrtechnische Herausforderungen meistern wollen. Wer den Modus nach seinen persönlichen Vorlieben anpassen möchte, kann die verschiedenen Leistungsparameter in der eBike Flow App individuell abstimmen. Volle Dynamik und Kontrolle: neuer eMTB+-Modus für anspruchsvolle Trails Der dynamisch-progressive eMTB+-Modus ist eine weitere entscheidende Neuerung für sportlich anspruchsvolle Trail-Ausfahrten. Er schließt die Lücke zwischen eMTB-Modus und Race-Modus und balanciert die volle Power von Letzterem mit einer einzigartigen Kontrolle aus. Je nach Fahrerinput dosiert der eMTB+-Modus die Unterstützung mit bis zu 400 % zusätzlich zur Eigenleistung. Der „Extended Boost“ ist dabei so feinfühlig wie im eMTB-Modus und kann den gleichen Nachlauf wie im Race-Modus entfalten. Dabei entwickelt er seine Kraft natürlich und agil, dank „Dynamic Control“ immer präzise dosierbar über den Fahrerinput. Der eMTB+-Modus wechselt intelligent – je nach Situation – zwischen „Dynamic Control“ und dem bekannten, direkten Ansprechverhalten. Genau wie im Race-Modus lassen sich auch die Leistungswerte des eMTB+-Modus in der eBike Flow App exakt auf die eigenen Bedürfnisse und Fahrsituationen feinabstimmen. Für ambitionierte Mountainbiker stehen mit Tour+, eMTB, eMTB+ und Race nun vier fein abgestufte, dynamische Fahrmodi zur Verfügung. Über die Flow App lassen sich diese individuell anpassen – sowohl in den Leistungswerten (W, Nm) als auch in Dynamik und Ansprechverhalten. Premium-Materialien: geringes Gewicht und dynamisches Fahrgefühl Ob steile Uphill-Trails, Sprints über Wurzelpassagen oder verblocktes Gelände mit Stufen: Um in jeder Fahrsituation das Maximum herauszuholen, sind die Materialien der Performance Line CX-R auf maximale Leistung und Haltbarkeit ausgelegt. Das pulverbeschichtete Magnesiumgehäuse in Space-Grau verleiht Robustheit, während die korrosionsbeständige Titan-Kurbelwelle und hochwertige Keramik-Kugellager das Gewicht auf nur 2,7 Kilogramm reduzieren – und für einen noch geschmeidigeren Lauf sorgen. Gleichzeitig ist die Performance Line CX-R durch ihre hochwertige Bauweise mit leistungsstarker Elektronik gewohnt langlebig und zuverlässig. Im Downhill sorgt die Entkopplung des externen Antriebstrangs (Kette, Kettenblatt, Kassette) vom internen Antriebsstrang (Freilauf, Getriebe, Motor) für reduzierte mechanische Geräusche, damit der volle Fokus auf den Trails und der Natur bleibt. Hochwertige Sensorik: Leistung exakt im richtigen Moment Damit die Performance Line CX-R die Leistung genau in den richtigen Fahrsituationen abruft, misst eine Sensorik den Pedalinput bis zu tausendmal pro Sekunde. Dafür sorgen unter anderem eine präzise Drehmomentmesstechnik und ein hochauflösender Kadenzsensor. Inertialsensoren (IMU) messen zudem Beschleunigung und Drehraten in sechs Dimensionen und erkennen Steigungs- und Neigungswinkel sowie Erschütterungen. Das bedeutet auf dem Trail: Maximale Power, präzise kontrollierbar und exakt im richtigen Moment verfügbar – ob beim kraftvollen Sprint aus der Kurve, beim feindosierten Anfahren auf rutschigem Untergrund oder in steilen, technisch anspruchsvollen Passagen Anstiegen. Die ersten eMountainbikes mit der neuen Performance Line CX-R werden voraussichtlich ab Herbst 2025 im Fachhandel verfügbar sein.

Sicherer unterwegs auf dem eBike im Straßenverkehr

09.09.2024

Pressemeldung

Elektrifizierte Mobilität

Sicherer unterwegs auf dem eBike im Straßenverkehr

Stuttgart/Reutlingen – eBikes sind als das meistverkaufte Elektrofahrzeug in Europa 1 nicht mehr aus dem Straßenbild wegzudenken. Allein in Deutschland gibt es nach Angaben des Zweirad-Industrie-Verbands bereits rund elf Millionen eBikes, 2023 wurden erstmals mehr davon verkauft (53 Prozent) als konventionelle Fahrräder (47 Prozent) 2 . Gleichzeitig stieg die Zahl der geleasten Diensträder (konventionelle Fahrräder und eBikes) zwischen 2019 und 2023 kontinuierlich an und wuchs jährlich im Durchschnitt um 45 Prozent, sodass die Dienstradleasing-Flotte inzwischen 1,9 Millionen Räder umfasst. Allein im letzten Jahr kamen 0,79 Millionen neu geleaste Räder hinzu, davon 80 Prozent eBikes. 3 Unsere Studie zeigt, dass für eBiker*innen und Fahrradfahrer*innen das Thema Sicherheit im Straßenverkehr eine hohe Priorität hat und die Sorge vor Unfällen weiterhin stark ausgeprägt ist. Damit das persönliche Sicherheitsempfinden steigt und noch mehr Menschen auf eBikes umsteigen, brauchen wir eine ganzheitliche, positive Fahrradkultur. Das bedeutet konkret: Der Ausbau der Infrastruktur muss stärker gefördert und weiter vorangetrieben werden – und zwar auf allen politischen Ebenen.... Claus Fleischer, Geschäftsleiter Bosch eBike Systems eBikes sind ein wichtiger Treiber für eine nachhaltige Mobilitätswende und auf kurzen und mittleren Distanzen bereits heute eine bedeutsame Alternative zum Auto. Dies bestätigt die von Bosch eBike Systems durchgeführte repräsentative Studie 4 in acht europäischen Ländern sowie den USA. In dieser geben 49,7 Prozent der eBike-Fahrenden an, die Hälfte ihrer bisherigen Autofahrten mit dem eBike zu ersetzen. Außerdem fahren sie häufiger (69,4 Prozent) und legen weitere (69,8 Prozent) Entfernungen als mit dem konventionellen Fahrrad zurück. Mit der zunehmenden Nutzung der eBikes steigt auch die Relevanz für den Ausbau einer sicheren Fahrradinfrastruktur. Über 70 Prozent der Befragten gaben an, dass sie sich von der Politik mehr Engagement für den Ausbau der Fahrradinfrastruktur wünschen. „Unsere Studie zeigt, dass für eBiker*innen und Fahrradfahrer*innen das Thema Sicherheit im Straßenverkehr eine hohe Priorität hat und die Sorge vor Unfällen weiterhin stark ausgeprägt ist“ sagt Claus Fleischer, Geschäftsleiter Bosch eBike Systems. „Damit das persönliche Sicherheitsempfinden steigt und noch mehr Menschen auf eBikes umsteigen, brauchen wir eine ganzheitliche, positive Fahrradkultur. Das bedeutet konkret: Der Ausbau der Infrastruktur muss stärker gefördert und weiter vorangetrieben werden – und zwar auf allen politischen Ebenen.“ Fahrradfreundliche Infrastruktur ist für mehr Sicherheit auf dem eBike entscheidend In der Umfrage erklären 78,7 Prozent der Befragten, es sei ihnen wichtig, sich während der Fahrt auf dem Pedelec sicher zu fühlen. Tatsächlich haben aber 77,3 Prozent der Umfrageteilnehmer*innen Sorge vor einem Unfall. Mehr als ein Viertel der Befragten (27,8 Prozent) war bereits an einem Unfall beteiligt, zumeist innerorts (70,3 Prozent) und auf der Straße (48,8 Prozent) – auf dem Radweg waren es hingegen knapp ein Drittel (28,4 Prozent). Rund die Hälfte der Befragten meiden deshalb bestimmte Strecken (48,4 Prozent), hohe Geschwindigkeiten (48,1 Prozent) sowie bestimmte Wettersituationen (46,3 Prozent) oder Uhrzeiten (32,8 Prozent). Auf der Straße fahren zu „müssen” beeinflusst die Sicherheitswahrnehmung maßgeblich: Von Lastwagen überholt zu werden (60,9 Prozent) oder sich die Fahrspur mit Autos und Lkws teilen zu müssen (59,5 Prozent), löst bei den Befragten das größte Unbehagen aus. Dass der konsequente Ausbau der Fahrradinfrastruktur in der Stadt und auf dem Land sowohl die Verkehrssicherheit als auch die Sicherheitswahrnehmung verbessern kann, zeigt das Beispiel der Niederlande. Laut der European Cyclists' Federation (ECF) 5 führt ein gut ausgebautes Netz von Radwegen und spezifischen Radfahrspuren zu einer signifikanten Reduktion von Unfällen und einem gesteigerten Sicherheitsgefühl der Radfahrenden. Dies bestätigt auch die Umfrage von Bosch eBike Systems, in der sich nur 24,8 Prozent der niederländischen Befragten vor einem Unfall sorgen, während es bei den deutschen Befragten 55,0 Prozent sind. Zusammenspiel von Infrastruktur, Verantwortungsbewusstsein aller Verkehrsteilnehmer*innen und Technologie erforderlich Neben einer verbesserten Fahrradinfrastruktur spielt auch das Verantwortungsbewusstsein aller Verkehrsteilnehmer*innen eine große Rolle. Für eBiker*innen bedeutet das, sicherheitsbewusst und rücksichtsvoll zu fahren, das Equipment professionell warten zu lassen und auf eine sichere Ausrüstung zu achten. Natürlich sollte bei keiner Fahrt mit dem eBike der Helm fehlen. Technische Lösungen können ebenfalls helfen, die Sicherheit auf dem eBike zu erhöhen. In der Untersuchung gaben 49,6 Prozent der Befragten an, dass ihnen starkes Bremsen Unbehagen bereitet. In dieser Situation hilft das Bosch eBike ABS . Laut einer Studie der Bosch-Unfallforschung 6 könnte es bis zu 29 Prozent aller Pedelec-Unfälle verhindern, etwa in Gefahrensituationen auf nasser Fahrbahn. Über die technologische Entwicklung und Herstellung sicherheitsfördernder Produkte hinaus engagiert sich Bosch eBike Systems in weiteren Bereichen für die Sicherheit von Fahrradfahrer*innen und eBiker*innen. Vom 09. bis 15. September führt das Unternehmen in Zusammenarbeit mit der JobRad GmbH erstmalig eine Social Media Kampagne zum Thema „Mehr eBike-Sicherheit für unbeschwerte Mobilität“ durch. Dabei liegt der Fokus auf unterschiedlichsten Themen, wie beispielsweise der richtigen Wartung von eBikes oder dem sicheren Transport von Kindern.1) https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1107790/umfrage/absatz-von-e-bikes-in-europa /; https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1201374/umfrage/anzahl-der-verkaeufe-von-elektroautos-nach-laendern/ 2) https://www.ziv-zweirad.de/2024/03/13/marktdaten-2023-fahrradbranche-trotzt-negativem-konsumklima/ 3) https://zukunft-fahrrad.org/wp-content/uploads/2024/07/Deloitte-Zukunft-Fahrrad-Deutscher-Dienstradleasing-Markt-2024.pdf 4) Die Untersuchung wurde vom 30.11.2023-29.12.2023 in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Polen, dem Vereinigten Königreich, Dänemark, den Niederlanden und den USA durchgeführt. Die 4.200 Befragten besitzen ein Fahrrad oder eBike, sind zu 49,9 Prozent weiblich und zu 50,1 Prozent männlich. Das Durchschnittsalter beträgt 42,7 Jahren. 5) https://ecf.com/system/files/The-State-of-National-Cycling-Strategies-2023_ECF.pdf 6) https://www.bosch-presse.de/pressportal/de/de/bosch-ebike-systems-praesentiert-neues-ebike-abs-243264.html