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Projekt „GAIA-X 4 moveID“ entwickelt Grundlage für sicheren mobilen Datenaustausch

08.09.2022

Pressemeldung

Wirtschaft

Projekt „GAIA-X 4 moveID“ entwickelt Grundlage für sicheren mobilen Datenaustausch

Stuttgart – In welchen Parkhäusern gibt es gerade freie Ladesäulen? Wo sind in der Innenstadt noch Parkplätze verfügbar? Und wie lassen sich diese Informationen digital übermitteln und die Services anbieterübergreifend abrechnen? Die Antwort auf diese und ähnliche Fragen setzt einen sicheren Datenaustausch zwischen den Fahrzeugen und ihrer Umgebung voraus. Genau diese Grundlage erarbeitet jetzt ein Forschungsprojekt, bestehend aus Hochschulen, Autozulieferern und Systemprovidern unter Leitung des Konsortialführers Bosch. Das Projekt „GAIA-X 4 moveID“ soll in den kommenden drei Jahren die nötigen Standards und technologische Konzepte entwickeln, die den sicheren Informationsaustausch zwischen Anbietern und Kunden von Mobilitätsanwendungen ermöglichen. Das Ziel: dezentrale digitale Fahrzeugidentitäten. Für den Massenbetrieb von Elektromobilen, das automatisierte Fahren sowie den Aufbau vernetzter Städte wird dies zu einer wichtigen Voraussetzung. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz fördert „GAIA-X 4 moveID“ mit 14 Millionen Euro, trägt so die Hälfte der Projektkosten.Mit Vernetzung digitale Services flächendeckend anbieten „Eine ganzheitliche, angebotsübergreifende, transparente Systemarchitektur für den Austausch von Daten im Straßenverkehr ist heute nicht verfügbar. Zwar gibt es einzelne Unternehmen, die aktuell schon Dienste anbieten. Aber diese Services sind auf spezielle Anwendungen, Fahrzeuge oder Kundengruppen zugeschnitten“, erklärt Peter Busch, Projektleiter von Konsortialführer Bosch. Die Infrastruktur beispielsweise ist oftmals kartografiert, allerdings liegen Informationen zur Verfügbarkeit der Services aufgrund fehlender Vernetzung der vielen, unabhängig agierenden Anbieter selten vor. „Damit Nutzer beispielsweise alle verfügbaren Ladesäulen finden oder Ladevorgänge bezahlen können, bedarf es offener Standards“, erklärt Busch. Dabei müsse stets gewährleistet sein, dass die Daten sicher verarbeitet und nicht von einzelnen Anbietern ausschließlich zu eigenen Zwecken verwendet werden. Nur so könne das notwendige Vertrauen der Nutzer wachsen und ein breites Angebot aller verfügbaren Dienstleistungen wie etwa das sogenannte Deep-Parking (Nutzen von sonst nicht verfügbaren Parkplätzen) entstehen. Das Konsortium baut deshalb auf dem europäischen GAIA-X-System auf, das technische, ökonomische und rechtliche Grundlagen für eine vertrauenswürdige und sichere Dateninfrastruktur definiert. GAIA-X setzt dazu auf Dezentralisierung und das Zusammenspiel verschiedener Cloud-Anbieter mit gemeinsamen Richtlinien. In diesem Sinne handelt auch das Projekt „GAIA-X 4 moveID“, nutzt Open Source für seine Entwicklungen, und stellt diese allen Anbietern für unterschiedliche Geschäftsmodelle zur Verfügung. Fahrzeuge werden zu Marktplätzen Mit den von „GAIA-X 4 moveID“ anvisierten Standards können Fahrzeuge Informationen mit anderen Fahrzeugen und ihrer Umgebung sicher und souverän ohne „Vermittler“ austauschen. Zu den „Infrastrukturpartnern“ der Fahrzeuge zählen beispielsweise Ladesäulen, Schranken, Lichtsignalanlagen oder Parkplätze. Das Forschungsprojekt will für Interaktion und Handel der Akteure untereinander Management- und Verwaltungsservices entwickeln mit Hilfe international anerkannter Hard- und Software. Vor allem im autonomen Fahrbetrieb können die Anbieter so Angebote wie Nachrichten, Unterhaltung, Navigation und vieles mehr mit dem System des Autos verknüpfen. Allein der Markt für Dienstleistungen rund um das vernetzte Parken wird weltweit auf zehn Milliarden Euro jährlich geschätzt. Zudem ist das gezielte Ansteuern von Parkmöglichkeiten ein wichtiger Beitrag zum Abbau von Verkehr und Emissionen – die Suche nach einem Stellplatz macht heute rund ein Drittel des innerstädtischen Verkehrs aus. Auch für den Erfolg der Elektromobilität ist die Verfügbarkeit von Informationen ein wesentlicher Faktor. In Europa werden Schätzungen zufolge bis 2030 gut die Hälfte der neu zugelassenen Automobile elektrisch angetrieben. „Ihre Nutzer müssen sich darauf verlassen können, möglichst rasch und rechtzeitig Lademöglichkeiten zu finden. Die Vernetzung der Systeme ist dafür grundlegend“, sagt Busch. Intensiver Datenaustausch als Basis für automatisiertes Fahren Automatisiertes Fahren im Massenbetrieb ist nur denkbar, wenn Automobile schnell und zuverlässig mit ihrer Umgebung kommunizieren. Der hierzu notwendige Datenaustausch ermöglicht eine klimafreundliche Steuerung der Verkehrsströme, die sich nach dem aktuellen Aufkommen richtet. So können Städte den Zugang zu bestimmten Bereichen in Echtzeit regulieren und Staus vermeiden. Dieses so genannte Zoning setzt allerdings voraus, dass Fahrzeuge veränderte Bedingungen sofort erkennen und entsprechend neue Routen wählen. Im Rahmen von „GAIA-X 4 moveID“ wird Zoning mit Testfahrzeugen erstmalig grenzübergreifend im Testfeld Deutschland-Frankreich-Luxemburg (Merzig/Saarbrücken) demonstriert. Autos erhalten dynamisch Informationen zur Einfahrt in definierte Bereiche.Die Projektteilnehmer im Überblick: Robert Bosch GmbH Materna Information & Communications SE Denso Automotive Deutschland GmbH Continental Automotive Technlogies GmbH WOBCOM GmbH ecsec GmbH Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes Atos Information Technology GmbH Chainstep GmbH Peaq Technology GmbH Zeppelin Universität gGmbH Datarella GmbH 51nodes GmbH Bigchain DB GmbH Fetch.ai Research & Development GmbH ITK Engineering GmbH Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. Airbus Defence and Space GmbH Delta Dao AG

Aus dem Windkanal auf den Gehweg: Bosch bringt intelligenten E-Antrieb in den Ki ...

02.09.2019

Pressemeldung

Vernetzte Mobilität

Aus dem Windkanal auf den Gehweg: Bosch bringt intelligenten E-Antrieb in den Ki ...

Bühl – Es herrscht Windstärke sieben. Mit 60 km/h zerrt die Luft im Windkanal am Kinderwagen. Das Verdeck flattert heftig. Doch der Wagen rührt sich nicht von der Stelle. Dabei halten ihn weder die Feststellbremse noch eine menschliche Hand. Das übernimmt das neue Bosch eStroller-System. Dabei handelt es sich um weit mehr als einen Elektroantrieb. Es ist ein Assistenzsystem für Kinderwagen mit einer umfangreichen Komfort- und Sicherheitsausstattung: Neben Schiebeunterstützung und automatischer Bremsfunktion gehören beispielsweise die Vernetzung per Smartphone-App, eine Alarmfunktion sowie verschiedenste Hightech-Sensoren dazu. Bosch erschließt sich damit einen neuen Markt. „Im eStroller-System steckt Know-how aus der ganzen Breite des Unternehmens. Dabei gelten für uns bei Technik und Qualität dieselben Maßstäbe wie in der Autoindustrie – inklusive Tests im Windkanal“, sagt Dr. Stefan Hartung, Geschäftsführer bei Bosch und Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility Solutions. Das variable Bosch-System eignet sich gleichermaßen für Einzel-, Geschwister- und Zwillingskinderwagen. Erstmals zum Einsatz kommen wird es Anfang 2020 beim schwedischen Kinderwagenhersteller Emmaljunga. Die Zusammenarbeit mit weiteren Herstellern ist geplant. Im eStroller-System steckt Know-how aus der ganzen Breite des Unternehmens....Dr. Stefan Hartung, Geschäftsführer bei Bosch und Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility Solutions Zwei Elektromotoren helfen beim Beschleunigen und Bremsen Die Nachfrage nach elektrischer Unterstützung für Kinderwagen wächst. Komfort und Sicherheit sind für neun von zehn Eltern die wichtigsten Kriterien beim Kauf eines Kinderwagens. Das hat eine repräsentative Bosch-Umfrage unter Frauen und Männern mit einem Kind von null bis vier Jahren sowie werdenden Eltern ergeben. „Bosch setzt mit seinen Mobilitätslösungen bereits vor dem Laufen an und bringt intelligente Mobilität in alle Bereiche des Lebens“, sagt Hartung. Die Antriebseinheit des Systems besteht aus zwei geräuscharmen Elektromotoren an der Hinterachse – inklusive Bluetooth-Modul und intelligentem Sensorsystem. Die Sensoren, die beispielsweise auch in Smartphones zum Einsatz kommen, messen unter anderem Geschwindigkeit sowie Beschleunigung des Kinderwagens und beurteilen zugleich den Untergrund, auf dem er bewegt wird. Anhand von Algorithmen können sie in Bruchteilen von Sekunden ermitteln, was Mama oder Papa gerade vorhat. Geht es bergauf, schieben die Motoren ähnlich wie beim eBike von selbst mit. Bergab bremsen sie automatisch mit. Sollten die Eltern den Kinderwagen loslassen, verhindert die Motorbremse, dass er ungebremst davonrollt, und die elektromechanische Arretierung (EMA) schließt die Feststellbremse. Das eStroller-System kommt ohne zusätzliche Schalter oder Knöpfe am Griff aus – der typische Bosch-Ansatz: höchste technische Ansprüche, kombiniert mit einer nutzerfreundlichen Bedienung. Die elektrische Unterstützung steigert aber nicht nur Komfort und Sicherheit, sondern verbessert auch die Ergonomie. Bosch hat in Nutzertests ermittelt, dass sich durch das eStroller-System die Körperhaltung von Eltern entscheidend verbessern lässt: Bergauf, in unwegsamem Gelände oder bei Gegenwind muss deutlich weniger Kraft aufgewendet werden. Bergab entlastet der selbstbremsende E-Antrieb den Rücken spürbar. Auch beim Schieben mit einer Hand bringt er durch seine Lenkunterstützung klare Vorteile. Beispielsweise lassen sich Kurven leichter bewältigen. Außerdem hilft das Antriebssystem beim Überqueren von Schrägen die Spur zu halten. Schließlich bewegen Eltern Kinderwagen recht oft mit einer Hand, etwa wenn das ältere Geschwisterkind parallel an der Hand gehalten wird. Über Bluetooth mit dem Smartphone vernetzt Wie stark die elektrische Unterstützung ausfallen soll, lässt sich in drei Stufen über die zugehörige Smartphone-App (erhältlich für Android und iOS) regeln. Sie kommuniziert via Bluetooth mit dem eStroller-System. Die App zeigt darüber hinaus den Füllstand der herausnehmbaren Batterie an und signalisiert rechtzeitig per Warnmeldung, wenn die Energie zur Neige geht. Der handliche und leichte 18-Volt-Lithium-Ionen-Akku steckt in einem abschließbaren Fach. Dieser kommt auch in handelsüblichen Bosch-Werkzeugen wie Akkuschraubern zum Einsatz, lässt sich also mehrfach verwenden. Oder es ist bei Bedarf schnell eine Ersatzbatterie zur Hand. Voll geladen – die Ladezeit beträgt rund zweieinhalb Stunden – sorgt der Akku je nach Grad der Inanspruchnahme und Gewicht des Kinderwagens für eine Reichweite von bis zu 15 Kilometern. Über eine USB-Schnittstelle können Eltern außerdem ihr Smartphone mit Strom versorgen. Ebenfalls über die App lässt sich die Alarmfunktion aktivieren. Zum Beispiel, wenn Eltern den Kinderwagen vor einem Café stehen lassen. Versucht ein Unbefugter den Wagen wegzuschieben, erscheint am Smartphone bei bestehender Bluetooth-Verbindung eine Warnmeldung. Zudem ertönt am Wagen über einen integrierten Lautsprecher ein Alarmton und die Feststellbremse rastet automatisch wieder ein. Sollte die Batterie unterwegs doch einmal leer gehen, kann der Wagen wie ein normaler Kinderwagen weiter genutzt werden – ohne dass ein Motorwiderstand zu spüren ist.

Weltpremiere: Bosch und Daimler erhalten Zulassung für fahrerloses Parken ohne m ...

23.07.2019

Pressemeldung

Vernetzte Mobilität

Weltpremiere: Bosch und Daimler erhalten Zulassung für fahrerloses Parken ohne m ...

Stuttgart – Bosch und Daimler haben einen Meilenstein auf dem Weg zum automatisierten Fahren erreicht: Für das automatisierte Parksystem im Parkhaus des Mercedes-Benz Museums in Stuttgart haben die beiden Unternehmen jetzt die Freigabe der zuständigen Behörden in Baden-Württemberg erhalten. Der automatisierte Vorfahr- und Einparkservice wird per Smartphone-App abgerufen und kommt ohne Sicherheitsfahrer aus. Er ist damit die weltweit erste behördlich für den Alltagsbetrieb zugelassene vollautomatisierte und fahrerlose Parkfunktion nach SAE Level 4 1 . Die Entscheidung der Behörden zeigt, dass Innovationen wie das automatisierte Valet Parken zuerst in Deutschland möglich sind. ... Dr. Markus Heyn, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH „Die Entscheidung der Behörden zeigt, dass Innovationen wie das automatisierte Valet Parken zuerst in Deutschland möglich sind“, sagt Dr. Markus Heyn, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH. „Fahrerloses Fahren und Parken sind wichtige Bausteine künftiger Mobilität. Mit dem automatisierten Parksystem wird deutlich, wie weit wir auf diesem Entwicklungspfad bereits gekommen sind.“ „Die Freigabe der Behörden in Baden-Württemberg hat Vorbildcharakter, um den Parkservice künftig auch weltweit in Parkhäusern zuzulassen“, sagt Dr. Michael Hafner, Leiter Fahrtechnologien und Automatisiertes Fahren der Daimler AG. „Als Vorreiter beim automatisierten Fahren machen wir mit dem Projekt den Weg frei, Automated Valet Parking zukünftig auch in Serie zu bringen.“ Fahrerloses Fahren und Parken sind wichtige Bausteine künftiger Mobilität. Mit dem automatisierten Parksystem wird deutlich, wie weit wir auf diesem Entwicklungspfad bereits gekommen sind....Dr. Markus Heyn, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH Auf Nummer Sicher: Zwei Partner, ein gemeinsames Ziel Die Sicherheit des fahrerlosen Parkservices hatte für Bosch und Daimler von Anfang an oberste Priorität. Da für automatisierte Fahrfunktionen, die komplett ohne Fahrer auskommen, noch keine Zulassungsverfahren etabliert sind, begleiteten die lokalen Behörden – Regierungspräsidium Stuttgart und Landesverkehrsministerium Baden-Württemberg – sowie Gutachter des TÜV Rheinlands von Beginn an das Projekt. Ziel war es, den sicheren Betrieb der Fahrzeug- sowie der Parkhaustechnik zu bewerten. Das Ergebnis ist ein umfangreiches Sicherheitskonzept mit entsprechenden Test- und Freigabekriterien, die auch über das Pilotprojekt hinaus Anwendung finden können. Darin haben die Entwickler einerseits definiert, wie das fahrerlose Fahrzeug Fußgänger und andere Autos im Fahrweg erkennt und bei einem Hindernis zuverlässig stoppt. Darüber hinaus wurde eine abgesicherte Kommunikation aller Systemkomponenten untereinander und die zuverlässige Aktivierung des Parkvorgangs umgesetzt. Die Technik des fahrerlosen Parkens Ins Parkhaus fahren, aussteigen und das Auto per Klick auf dem Smartphone zum Parken schicken – der automatisierte Parkservice kommt ganz ohne den Fahrer aus. Während dieser das Parkhaus bereits verlassen und sich anderen Dingen widmen kann, fährt das Auto selbstständig zu einem zugewiesenen Stellplatz und parkt ein. Genauso kommt das Auto auf Wunsch auch wieder vorgefahren. Dabei spielt die intelligente Parkhaus-Infrastruktur von Bosch mit der Fahrzeugtechnik von Mercedes-Benz zusammen. Bosch-Sensoren im Parkhaus überwachen den Fahrkorridor sowie dessen Umfeld und liefern die Informationen für die Steuerung des Fahrzeugs. Die Technik im Auto setzt die Befehle der Infrastruktur in Fahrmanöver um. Auf diese Weise können die Autos auch eigenständig Rampen hoch- und herunterfahren und innerhalb des Parkhauses Stockwerke wechseln. Erkennen die Infrastruktursensoren ein Hindernis, stoppt das Fahrzeug unverzüglich. Meilensteine des Projekts Nachdem Bosch und Daimler die Entwicklung des vollautomatisierten und fahrerlosen Parkens im Jahr 2015 auf den Weg gebracht hatten, erreichte die Pilotlösung im Parkhaus des Mercedes-Benz Museums in Stuttgart im Sommer 2017 einen wichtigen Meilenstein: Automated Valet Parking wurde der Öffentlichkeit erstmals im realen Verkehr vorgeführt. Auf die Premiere folgte eine intensive Test- und Inbetriebnahmephase. Seit 2018 konnten die Besucher des Museums den Parkservice im Beisein von geschultem Sicherheitspersonal live erleben und ihre Erfahrungen teilen. Im Rahmen des Pilotprojekts wurden am Fahrzeug auch Lichtkonzepte erprobt. Dabei markieren türkisfarbene Lichtsignale den automatisierten Fahrmodus und informieren so Passanten und andere Verkehrsteilnehmer, dass das Fahrzeug eigenständig unterwegs ist. Die Erkenntnisse daraus wurden auch in dem kürzlich verabschiedeten SAE-Standard (SAE 3134) berücksichtigt. Mit der finalen Freigabe durch die Behörden erreichen Bosch und Daimler nun einen weiteren wichtigen Meilenstein: In Kürze können Interessierte den innovativen Vorfahr- und Einparkservice im Alltagsbetrieb des Parkhauses des Mercedes-Benz Museums und ohne weitere Überwachung durch einen Sicherheitsfahrer live erleben.

Bosch macht Nikola Trucks zu rollenden Supercomputern

17.04.2019

Pressemeldung

Vernetzte Mobilität

Bosch macht Nikola Trucks zu rollenden Supercomputern

Scottsdale, Arizona, USA – Das Unternehmen Nikola Motor Company stellt erstmals den wasserstoffbetriebenen Truck Nikola Two der Öffentlichkeit vor. Bosch hat für diese Entwicklungszusammenarbeit zahlreiche Innovationen geliefert, um den Brennstoffzellen-Lkw unter Strom zu setzen und mit modernsten Features auszustatten. Der Technologie- und Systemansatz des vorgestellten Trucks ist übertragbar auf alle Lkws der Nikola Motor Company. Dazu zählen der Nikola One mit Schlafkabine und der Nikola Tre, ein wasserstoffbetriebener Lkw für den europäischen Markt. Mit Bosch als Innovationspartner konnten wir unsere Vision Wirklichkeit werden lassen....Trevor Milton, Gründer und CEO der Nikola Motor Company Bosch bringt innovative Hard- und Software in Nikola Trucks Ob für die Automatisierung, Vernetzung oder Elektrifizierung: Die Nikola Trucks haben zahlreiche Bosch-Innovationen für mehr Sicherheit und Effizienz an Bord. Ingenieurteams von Bosch-Standorten in den USA und Deutschland haben mehr als 220 000 Stunden in die Entwicklung gesteckt, um die Idee der Nikola Motor Company umzusetzen. „Wir haben modernste Bosch-Technik und unser Know-how einfließen lassen, um diesen Truck fit für die Zukunft zu machen“, sagt Jason Roycht, Vice President und Regional Business Unit Leader der Bosch-Einheit Commercial Vehicles & Off-Road in Nordamerika. „Durch die enge Zusammenarbeit haben Bosch und Nikola voneinander gelernt und sich gegenseitig angespornt. Der Nikola Two ist nicht nur eine einfache Weiterentwicklung des Schwerlasters von heute. Er ist revolutionär.“ „Mit Bosch als Innovationspartner konnten wir unsere Vision Wirklichkeit werden lassen“, sagt Trevor Milton, Gründer und CEO der Nikola Motor Company. „Wir halten Ausschau nach Partnern, die uns Kompetenz und ein erstklassiges Produkt bieten, die aber auch bereit sind, unsere Träume zu teilen.“ Wir haben modernste Bosch-Technik und unser Know-how einfließen lassen, um diesen Truck fit für die Zukunft zu machen....Jason Roycht, Vice President und Regional Business Unit Leader der Bosch-Einheit Commercial Vehicles & Off-Road in Nordamerika Bosch und Nikola haben das Herz des Trucks entwickelt Das Herz des Trucks ist der Brennstoffzellenantrieb, der neue Maßstäbe bei der Fahrzeugreichweite setzt. Bosch und Nikola haben den Antrieb ebenso wie das Fahrzeug-Chassis, in das er integriert ist, gemeinsam entwickelt. Dazu gehört auch die weltweit erste elektrifizierte Achse für schwere Nutzfahrzeuge mit Doppelantrieb, die Motor, Antriebselektronik und Getriebe in einem Gehäuse vereint. Der Nikola Truck ist aber mehr als ein Brennstoffzellen-Fahrzeug. Er ist ein rollender Supercomputer. Dessen Gehirn konstruiert Nikola – Systeme, Software und Ingenieurwissen kommen von Bosch. Das Fahrzeug ist mit zahlreichen Funktionen ausgestattet, die eine enorme Rechenpower erfordern. Diese liefert das zentrale Steuergerät, die Vehicle Control Unit (VCU) von Bosch. Sie ermöglicht beispielsweise Over-the-Air-Updates oder Echtzeit-Monitoring. Mithilfe der VCU können Fahrzeuge ohne Ausfallzeiten betrieben werden. Nikola-Trucks werden mit Bosch-Technik spiegellos und schlüssellos Bosch-Technik findet sich nicht nur im Gehirn des Fahrzeugs und im Antrieb. Das von Bosch und Mekra Lang entwickelte Mirror Cam System ersetzt die beiden großen Außenspiegel durch Videosensoren außen an der Fahrzeugkabine. Dem Fahrer wird das Bild der Kameras in Echtzeit auf hochauflösenden Monitoren in der Fahrerkabine angezeigt. Je nach Situation passt das System die Darstellung auf den Bildschirmen an – weiter Blick auf der Autobahn, großer Bildwinkel im Stadtverkehr, hohe Kontraste bei Nachtfahrten. Das Mirror Cam System erhöht nicht nur die Sicherheit. Der Verzicht auf konventionelle Außenspiegel bietet auch aerodynamische Vorteile, da es den Luftwiderstand reduziert. Mit dem System Perfectly keyless von Bosch lassen sich die Fahrzeugschlüssel der Nikola Trucks digital verwalten. Per Smartphone-App können Speditionen und Nutzfahrzeugvermietungen ihre Fahrer für bestimmte Fahrzeuge der Flotte freischalten und flexibel managen, wer Zugang hat und wann. Der Lkw ist mit Sensoren ausgestattet, die ein Smartphone mit installierter Perfectly keyless App erkennen. Ist die App einmal auf dem Mobiltelefon installiert, kann dort ein einmaliger Sicherheitsschlüssel erstellt werden, der in das digitale Schloss des Fahrzeugs passt. Nähert sich der Fahrer dem Fahrzeug, erkennt Perfectly keyless das Smartphone, identifiziert den Sicherheitsschlüssel und entriegelt bei passendem digitalen Schlüssel die Tür. Sobald sich der Fahrer wieder vom Truck entfernt, wird das Fahrzeug automatisch sicher verschlossen. Das elektro-hydraulische Lenksystem Servotwin von Bosch ermöglicht die Einbindung der Lenkung in Fahrerassistenzsysteme. In den Nikola-Fahrzeugen wird Servotwin Funktionen wie Spurhalteassistent, Seitenwind¬kompensation und Stauassistent ermöglichen, die den Fahrer aktiv unterstützen und für mehr Fahrkomfort und Sicherheit sorgen. Das Lenksystem ist außerdem ein wichtiger Baustein für die Einführung weiterer automatisierter Funktionen in der Zukunft.

Bosch-Software schützt Menschenleben

21.03.2019

Pressemeldung

Vernetzte Mobilität

Bosch-Software schützt Menschenleben

Stuttgart – Albtraum Geisterfahrer. Die Gefahr auf Autobahnen einem Falschfahrer zu begegnen, ist nicht so selten, wie viele vermuten: Alleine in Deutschland sendet der Verkehrsfunk täglich etwa fünf Meldungen über Falschfahrer, rund 2 000 sind es jedes Jahr. Wie nur wenige tausend Zeilen Softwarecode Menschenleben schützen können, zeigt Bosch mit der cloudbasierten Falschfahrerwarnung. Der Lebensretter aus der Datenwolke warnt mittlerweile in 13 europäischen Ländern nicht nur den Falschfahrer selbst, sondern auch potenziell betroffene Verkehrsteilnehmer im Gefahrenbereich blitzschnell per Push-Benachrichtigung. Nachdem die Falschfahrerwarnung Anfang 2018 erstmals in die Radio-Apps von Antenne Bayern und Rock Antenne mit ihren zusammen 400 000 aktiven, individuellen Nutzern (Unique User) integriert wurde, ist sie auf Expansionskurs: Mittlerweile setzen rund 15 Navigations-, Streaming- und Radio-Apps die von Bosch entwickelte App-Funktion ein. Damit steht der Service mehreren Millionen Menschen in Europa zur Verfügung – von Irland bis Italien und von Portugal bis Polen. „Keine Verkehrstoten mehr durch Falschfahrer – das ist das Ziel von Bosch“, sagt Dr. Markus Heyn, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH. Zudem hat Bosch für den weltweit einzigartigen digitalen Lebensretter ein Software-Modul entwickelt, mit dem die Warnung direkt in die Infotainmentsysteme von Fahrzeugen integriert werden kann. Keine Verkehrstoten mehr durch Falschfahrer – das ist das Ziel von Bosch. ...Dr. Markus Heyn, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH Software auf Siegeszug Immer mehr Navigationsdienste, Radiosender und Nachrichtenportale binden die cloudbasierte Falschfahrerwarnung von Bosch in ihre Apps ein und stellen den Nutzern damit auf jeder Fahrt einen digitalen Schutzengel zur Seite. Die Navigations-App Karta GPS des portugiesischen Start-ups NDrive ist mit acht Millionen Downloads und durchschnittlich einer Million aktiven Nutzern (Monthly Active User) weltweit eine der größten Navigationsapplikationen für Mobiltelefone. Mit ihr finden Menschen in 140 Ländern nicht nur schnell den Weg zu ihrem Ziel, sondern dank Bosch und Anbindung zur Cloud warnt die App nun auch vor Falschfahrern. Auf mehr als eine halbe Million aktive, individuelle Nutzer (Unique User) kommt die Radio- und Streaming-App von bigFM, die seit Januar 2019 über die App-Funktion von Bosch verfügt. Zudem bieten unter anderem Radioplayer.de, Radio FFN, Radio Regenbogen, Regenbogen 2, Radio RPR, TCS und BikerSOS ihren App-Nutzern den Service an. Mit den Smartphone-Apps von Focus Online, Calimoto und V-Navi stehen bereits weitere Partner in den Startlöchern. „Wir wollen die Falschfahrerwarnung von Bosch flächendeckend ausrollen, denn jeder Verkehrstote ist einer zu viel“, sagt Heyn. Wir wollen die Falschfahrerwarnung von Bosch flächendeckend ausrollen, denn jeder Verkehrstote ist einer zu viel....Dr. Markus Heyn Smarte Vernetzungssoftware Knapp jede dritte Falschfahrt endet nach 500 Metern – im schlimmsten Fall tödlich. Um ein Auffahren auf die Autobahn in falscher Richtung zu erkennen, vergleicht die cloudbasierte Funktion die tatsächliche Bewegung des Fahrzeugs mit erlaubten Fahrtrichtungen, die in einer Datenbank hinterlegt sind. Dafür reicht es, wenn der Autofahrer die App im Hintergrund geöffnet hat. Bei unzulässigen Abweichungen wird der Fahrer durch eine Push-Benachrichtigung auf seinen Fehler aufmerksam gemacht. Gleichzeitig werden entgegenkommende vernetzte Autos im Umkreis gewarnt. Je mehr Fahrzeuge vernetzt sind, desto engmaschiger ist das unsichtbare Sicherheitsnetz, und umso vollständiger kann vor Falschfahrern gewarnt werden. Über ein neues Software-Modul integriert Bosch die Falschfahrerwarnung künftig direkt in die Infotainmentsysteme von Fahrzeugen. Der Fahrer erhält die Warnung dann in nur wenigen Sekunden über das zentrale Fahrzeugdisplay. Bosch ist dazu mit zahlreichen Automobilherstellern im Gespräch, die die Falschfahrerwarnung serienmäßig anbieten wollen.

CES 2019: Bosch baut Position als führendes IoT-Unternehmen aus

07.01.2019

Pressemeldung

Smart Home

CES 2019: Bosch baut Position als führendes IoT-Unternehmen aus

Las Vegas – Das Internet der Dinge (IoT) verändert zunehmend die Welt. Welche Möglichkeiten es bereits heute bietet, zeigt Bosch auf der CES 2019 in Las Vegas. Vom Shuttle-Konzeptfahrzeug, das eine neue Art der Mobilität erlebbar macht, über vernetzte Kühlschränke, die Tipps zur Aufbewahrung von Lebensmitteln geben, bis hin zu intelligenten Rasenmähern, die individuell lernen – so vielfältig sind die Lösungen, die das Unternehmen auf der weltgrößten Messe für Unterhaltungselektronik präsentiert. „Bosch hat frühzeitig die enormen Chancen des IoT erkannt. Seit mehr als zehn Jahren gestalten wir die vernetzte Welt aktiv mit“, sagt Dr. Markus Heyn, Mitglied der Bosch-Geschäftsführung. „Heute sind wir ein führendes IoT-Unternehmen. Sukzessive haben wir unsere Software- und IT-Kompetenz weiter ausgebaut.“ Bereits mehr als 270 IoT-Projekte aus Bereichen wie Mobilität, Smart Home, Smart Cities oder Landwirtschaft hat das Unternehmen über die eigene IoT Cloud realisiert. Die Zahl der Sensoren und Geräte, die über die Bosch IoT Suite vernetzt sind, ist gegenüber dem Vorjahr um nahezu 40 Prozent auf 8,5 Millionen gestiegen.Ein Schlüssel für weiteres Wachstum und neue Geschäftsmöglichkeiten im Internet der Dinge ist die künstliche Intelligenz (KI). Bosch treibt die Entwicklung auch in diesem Bereich entscheidend voran. „Wir können das Potenzial des IoT am besten entfalten, wenn wir beides – IoT und KI – miteinander kombinieren und gemeinsam weiterentwickeln“, sagt Heyn. Es bestehe eine gegenseitige Wechselwirkung: „Das IoT braucht Intelligenz. Die Erhebung von Daten mithilfe von vernetzten Dingen kann die Entwicklung von KI entscheidend vorantreiben“, so Heyn. „Erst durch KI werden vernetzte Dinge intelligent und lernen, Schlüsse zu ziehen. Unser Ansatz dient vor allem konkreten Verbesserungen im realen Alltag – etwa mehr Zeit, Sicherheit, Effizienz oder Komfort.“ Als ein Beispiel nennt Heyn die videobasierte Branderkennung: Sicherheitskameras nutzen hier die intelligente Bildanalyse und können so Brände innerhalb weniger Sekunden erkennen – noch bevor Hitze oder Rauch den Sensor des Systems erreichen. Der Brand wird wesentlich früher erkannt als bei herkömmlichen Feuer- oder Rauchmeldesystemen – das spart wertvolle Minuten, die Leben retten können.Ein weiterer Schlüssel auf dem Weg zum Erfolg im IoT-Zeitalter sind Partnerschaften. Hier setzt Bosch auf traditionelle aber auch auf neue Player. Aus der kürzlich vereinbarten Kooperation mit dem kanadischen Plattformanbieter Mojio ist bereits das erste integrierte IoT-Angebot für vernetzte Fahrzeuge entstanden: Ein spezieller Bosch-Algorithmus erkennt bei einem Unfall präzise Zeit, Ort und Schwere des Unfalls. Über die Cloud von Mojio gelangen die Daten direkt ohne Zeitverzug zum Bosch-Notrufservice. Dieser fordert automatisch die entsprechenden lokalen Einsatzkräfte an. Über die Mojio-App oder per SMS geht zeitgleich eine Nachricht an einen zuvor definierten SOS-Verteiler. „Gemeinsam mit Mojio vernetzen wir Fahrzeuge direkt mit der Cloud. Einsatzkräfte sind so bei einem Unfall noch schneller vor Ort als bisher“, sagt Mike Mansuetti, Präsident von Bosch Nordamerika. Die IoT-Notfalllösung wird ab Mitte des Jahres in Nordamerika und Europa für nahezu eine Million Autofahrer verfügbar sein. IoT unterwegs: Bosch präsentiert vernetzte Mobilität der Zukunft Mit einem eigenen Shuttle-Konzeptfahrzeug feiert Bosch auf der CES Weltpremiere. Das Unternehmen demonstriert so seine Lösungen zur Automatisierung, Vernetzung und Elektrifizierung von Fahrzeugen und macht eine neue Art der Mobilität erlebbar: Fahrerlose Shuttles, die bald das Straßenbild in den Metropolen der Welt prägen werden. „Dies zahlt auf unsere Vision einer möglichst emissionsfreien, unfallfreien und stressfreien Mobilität ein“, so Heyn. Bosch liefert für die Shuttle-Mobilität neben Komponenten und Systemen auch ein Komplettangebot an Mobilitätsdiensten wie etwa Buchungs-, Sharing- und Vernetzungsplattformen oder Parkplatz- und Ladeservices. Denn vernetzte Dienstleistungen wie diese sind nach Einschätzung von Bosch wesentliche Voraussetzung für die Shuttle-Mobilität der Zukunft. Auch das prognostizierte Marktvolumen ist hoch: Im Jahr 2017 lag es bei 47 Milliarden Euro, im Jahr 2022 soll es bereits 140 Milliarden Euro betragen (Quelle: PwC). Von diesem Potenzial will auch Bosch profitieren und strebt mit seinen Lösungen ein deutlich zweistelliges Wachstum an. Heyn ist überzeugt: „Ohne digitale Services von Bosch wird in Zukunft kein Fahrzeug mehr unterwegs sein. Wir bündeln sie in einem intelligenten und nahtlos vernetzten Ecosystem.“Eine der letzten Hürden für die Umsetzung der Shuttle-Mobilität ist die Automatisierung von Fahrzeugen im komplexen urbanen Umfeld. Hier setzt Bosch auf einen partnerschaftlichen Ansatz: Die US-Stadt San José im Silicon Valley soll im Laufe der zweiten Jahreshälfte Pilotstadt für die Erprobung des vollautomatisierten und fahrerlosen Mitfahrservices von Bosch und Daimler werden. Dazu haben die drei Partner eine Absichtserklärung unterzeichnet. Mit ihrer Entwicklungskooperation wollen Bosch und Daimler den Verkehrsfluss in Städten verbessern, die Sicherheit auf der Straße erhöhen und einen wichtigen Baustein für den Verkehr der Zukunft liefern. Ziel ist die Entwicklung eines Fahrsystems für vollautomatisiertes und fahrerloses Fahren (SAE Level 4/5), das bis Anfang der kommenden Dekade serienreif sein soll. IoT zu Hause: Vernetzte Geräte unterstützen Besitzer spürbar Nicht nur unterwegs, sondern auch zu Hause sind vernetzte Produkte und Lösungen gefragt, die ihren Nutzer entlasten. „Wir arbeiten am vernetzten Zuhause – an Geräten, die selbständig mitdenken und verstehen, was Nutzer wollen“, so Heyn. Das Unternehmen präsentiert auf der CES beispielsweise eine neue Funktion für vernetzte Kühlschränke: die Lebensmittelerkennung mit Aufbewahrungsempfehlung. Dabei erkennt die Innenraumkamera automatisch rund 60 verschiedene Obst- und Gemüsesorten und gibt per App Hinweise zum idealen Lagerort. Das Resultat: Lebensmittel werden optimal aufbewahrt, bleiben länger frisch und müssen seltener entsorgt werden. Ebenfalls neu ist der Projektor PAI: Er kann eine virtuelle Bedienschnittstelle auf die Küchenarbeitsplatte projizieren. Ein integrierter 3D-Sensor erfasst die Berührungen und ermöglicht damit die Taststeuerung der Bedienfläche. Nutzer können so während des Kochens oder Backens komfortabel online Rezepte heraussuchen oder übers Internet telefonieren. PAI ist dabei deutlich robuster als ein Smartphone oder Tablet und speziell für die Küchenumgebung ausgelegt. So lässt sich die Projektion auch mit verunreinigten Fingern einwandfrei bedienen. PAI soll im Februar 2019 erstmals in China und später auch in den USA auf den Markt kommen. Bosch stellt auf der CES zudem seinen neuen vernetzten Roboter-Mäher Indego S+ vor. Als einer der ersten Roboter-Mäher im Markt kann er per Amazon Alexa sprachgesteuert werden. Als einziger Roboter-Mäher kann er zudem anhand einer Wettervorhersage aus dem Internet automatisch den besten Zeitpunkt für den nächsten Rasenschnitt ermitteln. Bosch verbessert mithilfe von KI beim Roboter-Mäher auch die Erkennung von Hindernissen auf dem Rasen. Dabei werden sensorbasierte Daten wie Motorströme, Beschleunigung, Drehzahl und Ausrichtung ausgewertet. „Wir nutzen KI, um das Rasenmähen noch einfacher und komfortabler zu machen. Unsere Vision ist es, dass künftig jeder Indego individuell lernt und sich so optimal dem Garten anpasst“, sagt Heyn. IoT #LikeABosch: Bosch startet digitale IoT-Imagekampagne Auf der CES 2019 feiert auch die neue IoT-Imagekampagne von Bosch Weltpremiere. Kern der Maßnahmen ist ein Hip-Hop-Musikvideo, in dem der Alltagsheld genau weiß, wo es im Internet der Dinge langgeht. „Like A Bosch“ ist eine Kampagne mit bisher ungewohnter Herangehensweise und Tonalität für das 1886 gegründete Unternehmen.Die Werbemaßnahme nutzt eine bestehende Online-Bewegung – das Internetphänomen „Like A Boss“. Im Netz finden sich unzählige „Like A Boss“-Kurzfilme mit Klickzahlen im zweistelligen Millionenbereich. Jedes Video zeigt Sequenzen von und mit Alltagshelden, die kuriose Stunts fabrizieren oder heikle Situationen mit technischem Geschick lösen. In der IoT-Imagekampagne wird dieses Internetphänomen kurzerhand zu „Like a Bosch“. Held im Werbevideo ist ein junger Mann, der im Alltag jederzeit Herr der Lage bleibt – dank vernetzter Lösungen von Bosch. Mit dem Smartphone steuert er cool, smart und souverän sein Auto, seinen Rasenmäher oder seine Kaffeemaschine – „wie ein Bosch“ eben.

07.12.2018

Factsheet

Vernetzte Mobilität

Bosch macht den Pannenservice effizienter

Frankfurt am Main, 04. Juni 2018 – Ganz gleich, ob Sie mit einem Mietwagen in Urlaub fahren, mit dem Privat- oder Geschäftswagen unterwegs sind oder ein Car-Sharing-Angebot nutzen. Bei Pannen oder Unfällen ist zügige Hilfe gefragt. Ab sofort bietet Bosch einen besonders schnellen und effizienten Pannenservice an: Per Anruf oder App können die Fahrer im Notfall rasch Hilfe holen. Dank digitalisierter und automatisierter Prozesse dauert es im Schnitt nur 35 Minuten, bis die Pannenhilfe eintrifft. Das spart Wartezeit von durchschnittlich zwei Stunden im Vergleich zu analog agierenden Pannendiensten. Neben der verkürzten Wartezeit gewinnt der Fahrer auch mehr Transparenz zum Status seiner Meldung. Der Bosch-Mitarbeiter oder die virtuelle Karte der App geben in Echtzeit Auskunft, wo sich das Servicefahrzeug gerade befindet und wann es am Pannenort eintrifft. Sollte der Fahrer zum Pannendienst zusätzliche Unterstützung benötigen, so hilft Bosch auch hier weiter. „Wir können unsere unterschiedlichen Services für Mobilität miteinander kombinieren. Ein Beispiel hierfür ist die Ergänzung des Pannendienstes mit unserem Concierge Service. In diesem Fall kümmern wir uns auch um Organisatorisches wie etwa einen Ersatzwagen oder ein Hotelzimmer“, sagt Stefan Gross, Leiter Mobility Services bei Bosch Service Solutions in Frankfurt.Partnerschaft mit MySchleppApp Für die Umsetzung hat sich Bosch das 2016 gegründete Start-up Unternehmen MySchleppApp ins Boot geholt. Es stellt Bosch seine Infrastruktur mit über 800 Partnerunternehmen sowie seine Mobilitätstechnologie zur Verfügung. MySchleppApp Gründer und Geschäftsführer Santosh Satschdeva kommentiert: „Wir freuen uns, Bosch mit unserem Netzwerk und unserer Technologie zu unterstützen. Kunden erhalten damit eine weitere innovative Mobilitätslösung, die ihnen das Leben erleichtert.“ Individuelle Lösungen über das Bosch Service Center Die Anfragen gehen direkt an das Bosch Service Center und werden dort von speziell geschulten Mitarbeitern bearbeitet. Je nach Situation und mithilfe des engmaschigen Partnernetzwerks mit mehr als 6200 Servicefahrzeugen leiten die Service-Experten zügig die passende Lösung in die Wege – von schlichter Starthilfe über den Abschleppservice bis hin zur Bergung nach einem Unfall. Firmenkunden profitieren von der unkomplizierten Pannenhilfe Neben der Automobilindustrie ist der neue Service von Bosch für viele weitere Branchen interessant. Zum Beispiel für Fuhrparkmanager wie Car-Sharing-Anbieter oder Mietwagenfirmen sowie Versicherungen, die Pannenhilfe oft als festen Vertragsbestandteil mit anbieten. Der Pannenservice ist bereits heute in der DACH-Region und den USA verfügbar. Bosch Service Solutions hat das Ziel, ein globales Partnernetzwerk aufzubauen, mit dem die Bedürfnisse internationaler Kunden bedient werden können.

V2X-Versteher: Mit Bosch und Veniam sind Fahrzeuge in Zukunft immer nahtlos vernetzt

05.12.2018

Pressemeldung

Vernetzte Mobilität

V2X-Versteher: Mit Bosch und Veniam sind Fahrzeuge in Zukunft immer nahtlos vernetzt

Hildesheim, Deutschland / Mountain View, USA – Wie bei Menschen gilt auch bei Autos: Ohne eine gemeinsame Sprache und eine gute Verbindung funktioniert die Kommunikation nicht. Für die Zukunft des vernetzten und automatisierten Fahrens müssen Fahrzeuge aber sowohl untereinander als auch mit ihrem Umfeld reibungslos kommunizieren können. Eine weltweit einheitliche technische Basis für diesen Datenaustausch – auch Vehicle-to-Everything (V2X) genannt – fehlt jedoch. Vielmehr sprechen Autos künftig ein internationales Kauderwelsch, weil Länder und Fahrzeughersteller unterschiedliche Standards nutzen. „Bosch setzt bei V2X auf technische Mehrsprachigkeit. Wir haben eine universelle Vernetzungseinheit entwickelt, die alle Übertragungssprachen vernetzter Autos beherrscht“, sagt Dr. Dirk Hoheisel, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH. Bosch setzt bei V2X auf technische Mehrsprachigkeit. Wir haben eine universelle Vernetzungseinheit entwickelt, die alle Übertragungssprachen vernetzter Autos beherrscht....Dr. Dirk Hoheisel, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH Der Kniff dabei: Bosch hat aus getrennten Vernetzungs- und Telematikboxen, die jeweils nur eine Übertragungstechnologie beherrschen, eine zentrale Steuereinheit für den V2X-Datenaustausch gemacht. Damit nutzt das Auto in der Stadt verfügbare WLAN-Netze und verbindet sich sonst beispielsweise per Mobilfunk. Das komplexe Management der neuen Sprachenvielfalt übernimmt eine Software des Start-ups Veniam, das im Silicon Valley beheimatet ist. Sie sucht permanent und für jeden Bedarf nach der besten Übertragungstechnologie und wechselt automatisch zwischen den verfügbaren Alternativen. Damit sorgt sie für die permanente, nahtlose Verbindung der Fahrzeuge – sei es, damit sich Autos zuverlässig vor Unfällen warnen oder das Musikstreaming nicht abreißt. Bosch entwickelt eine Vernetzungseinheit für alle Standards Bis 2025 soll der Anteil vernetzter Fahrzeuge allein in Europa, den USA und China auf über 470 Millionen steigen (Quelle: PwC). Zunächst wird ein Großteil der Fahrzeuge direkt mit der Cloud verbunden sein; mehr und mehr Fahrzeuge verständigen sich dank V2X in Zukunft jedoch auch direkt mit ihren Artgenossen, ebenso wie mit Ampeln, Baustellen, Fußgängerüberwegen und Gebäuden. Dann können sie sich gegenseitig vor einem nahenden Stauende, Unfällen und Straßenglätte warnen. Gleichzeitig schwimmen Fahrzeuge auf der grünen Welle, weil sie wissen, wann die nächste Ampel auf Grün umspringt. So können sie ihr Tempo rechtzeitig anpassen und der Verkehr wird gerade in Städten flüssiger. Eine weltweit einheitliche Sprache für die V2X-Kommunikation ist derzeit jedoch nicht in Sicht. Während China primär auf die auf Mobilfunk basierende CellularV2X-Technologie (C-V2X) setzt, planen Europa und die USA neben C-V2X auch die Einführung von Übertragungsstandards, die auf WLAN beruhen (DSRC und ITS-G5). So entsteht ein internationales Sprachengewirr. Das führt dazu, dass sich Autos womöglich nicht fehlerfrei verständigen können, weil sie verschiedene Sprachen sprechen. Haben Autos in Zukunft die universelle Vernetzungseinheit von Bosch an Bord, können sie sowohl Länder- als auch herstellerübergreifend miteinander und ihrem Umfeld kommunizieren. Das macht die V2X-Kommunikation noch sicherer und zuverlässiger. „Dank dem All-in-one Prinzip für vernetzte Fahrzeuge von Bosch profitieren weltweit möglichst viele Autofahrer vom Plus an Sicherheit und Komfort durch V2X“, sagt Hoheisel. Die neuartige Kombination von Veniams intelligenter Netzwerksoftware mit der Vernetzungseinheit von Bosch erhöht die Datenkapazität dramatisch und ebnet somit den Weg für innovative Clouddienste und eine viel sichere Mobilität der Zukunft....João Barros, Gründer und CEO von Veniam Software sorgt für die optimale Verbindung Die Software von Veniam ist der Verbindungs-Booster für die Vernetzungseinheit von Bosch. Sie hat nicht nur die Verfügbarkeit von Übertragungstechnologien im Blick, sondern auch die Kosten und die Zeitverzögerung bei der Datenübertragung mit jeder einzelnen Alternative. Denn nicht jede Technologie ist für jede Situation geeignet: Um Autofahrer vor einem plötzlich aus einer Seitenstraße hervorpreschendem Fahrzeug zu warnen, entscheiden Millisekunden. Derart zeitkritische Informationen müssen in Echtzeit ausgetauscht werden und mit einer jederzeit verfügbaren und damit zuverlässigen Technologie – auch wenn dafür höhere Kosten für die Datenübertragung anfallen. Software-Updates aus der Datencloud oder ein Kartenupdate im Navigationssystem können hingegen in einer solchen Situation warten, bis ein kostengünstiges stationäres WLAN verfügbar ist. Damit können in kurzer Zeit viele Daten ausgetauscht werden. Der Nachteil: WLAN-Hotspots oder das heimische WLAN-Netz sind nicht immer verfügbar. Veniam’s Software kennt das Für und Wider der Übertragungssprachen und stellt jederzeit die optimale Verbindung her. „Die neuartige Kombination von Veniams intelligenter Netzwerksoftware mit der Vernetzungseinheit von Bosch erhöht die Datenkapazität dramatisch und ebnet somit den Weg für innovative Clouddienste und eine viel sichere Mobilität der Zukunft“, sagt João Barros, Gründer und CEO von Veniam. Anlässlich der weltweit größten Elektronikmesse, der CES 2019 in Las Vegas, erhalten Bosch und Veniam für ihre gemeinsame Lösung einen CES 2019 Innovation Award Honoree in der Kategorie „Vehicle Intelligence and Self-Driving Technology“. Bosch testet V2X in Europa, USA und China Im bislang größten europäischen Feldversuch zur V2X-Kommunikation, simTD (Sichere Intelligente Mobilität – Testfeld Deutschland), hat V2X auf der Straße und im Simulationslabor ihre Tauglichkeit bewiesen. Bosch war an diesem Gemeinschaftsprojekt maßgeblich beteiligt. Als erstes Unternehmen in Europa testet Bosch gemeinsam mit Vodafone seit Februar 2017 die direkte Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation mit ersten 5G-Testmodulen. Bei den Erprobungen auf der A9 nördlich von München stehen Echtzeit-Warnsysteme beim Spurwechsel und bei unvorhersehbaren Bremsmanövern des vorausfahrenden Fahrzeugs im Fokus. Zudem können dank V2X auch Fahrerassistenzfunktionen wie die adaptive Abstands- und Geschwindigkeitsregelung ACC für Autofahrer noch komfortabler werden. Im Sommer 2018 hat Bosch in Detroit die direkte und sichere Kommunikation zwischen Fahrzeugen und der Verkehrsinfrastruktur getestet. Dafür stattete Bosch Fahrzeuge mit der WLAN-basierten DSRC-Technologie aus. Autofahrer wurden damit zum Beispiel rechtzeitig vor querenden Fußgängern gewarnt, was die Sicherheit im Stadtverkehr erhöht. Zudem erhielten die Fahrer Hinweise über die Ampelschaltung, damit Autos flüssig im Verkehr mitschwimmen. Für die sichere Datenübertragung sorgte eine Sicherheitslösung für vernetzte Fahrzeuge der Bosch-Tochter ESCRYPT. In China erprobt Bosch die Ad-hoc-Kommunikation sowohl auf Basis von WLAN als auch Mobilfunk. Im Mittelpunkt der Tests stehen Warnungen vor unübersichtlichen Kreuzungssituationen und beim Überholen.

Laden Sie doch, wo Sie wollen!

29.11.2018

Pressemeldung

Vernetzte Mobilität

Laden Sie doch, wo Sie wollen!

Stuttgart – Strom finden, laden und bezahlen: So einfach das Laden eines Elektrofahrzeugs in der Theorie auch klingt, die Realität sieht häufig anders aus. Vielmehr herrscht auf den Straßen oft ein Durcheinander aus Betreibern, Steckern, Tarifen und Bezahlsystemen. Damit Fahrer von Elektroautos künftig genau wissen, wo ihre Fahrzeuge neuen Strom bekommen, kooperiert Bosch mit clever-tanken.de. Mit monatlich über 20 Millionen Visits (IVW/Google Analytics August 2018) ist clever-tanken.de Marktführer für Spritpreisinformationen in Deutschland. Das Ergebnis der Zusammenarbeit ist „Clever Laden“, ein neuer Bereich in der App des Vergleichsportals. Neben Preisen für Benzin, Diesel und Autogas finden E-Auto-Fahrer hier Ladestationen im gesamten Bundesgebiet. Dazu bindet Bosch sein Lade-Netzwerk mit rund 11 500 öffentlich zugänglichen und internetfähigen Ladepunkten in die App ein. Integrierte Filter sortieren die Ladepunkte nach Verfügbarkeit, Ladeleistung und erforderlichem Stecker. Darüber hinaus erleichtert die App das Handling beim Laden mit einem einheitlichen Zugangs- und Bezahlsystem. „Bosch und clever-tanken.de machen Schluss mit dem Lade-Wirrwarr. Mit Clever Laden haben Autofahrer einen ungehinderten Zugang zu Stromtankstellen“, sagt Dr. Markus Heyn, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH. Bosch und clever-tanken.de machen Schluss mit dem Lade-Wirrwarr. Mit Clever Laden haben Autofahrer einen ungehinderten Zugang zu Stromtankstellen....Dr. Markus Heyn, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH Übersicht im Lade-Dschungel Neben Preis und Wertverlust der Fahrzeuge sind Reichweite und Ladeinfrastruktur zentrale Kaufhemmnisse für Elektroautos. Rund 13 500 öffentlich zugängliche und vernetzte Ladepunkte gibt es nach Angaben des BDEW bundesweit (Stand: Juli 2018). Rund 85 Prozent dieser Ladepunkte deckt Clever Laden dank des Lade-Netzwerks von Bosch ab. „Mit Clever Laden beseitigen wir die Angst der E-Auto-Fahrer, keine Ladesäule zu finden und irgendwo liegen zu bleiben. Mit der App wissen sie künftig ganz genau, wo neuer Strom zu holen ist“, sagt Heyn. Auch Informationen welche Ladesäule frei ist, welchen Ladestecker man haben muss, welche Ladeleistung gezapft werden kann und was der Strom schließlich kostet, weiß die App. Alles, was die Fahrer Elektroautos dafür tun müssen, ist die Clever-Tanken-App auf ihm Smartphone zu installieren. Anschließend reicht ein Klick auf die Antriebsart „Elektro“ aus, damit Stromtankstellen in der Umgebung übersichtlich aufgelistet oder auf einer Karte angezeigt werden. Aufladen ohne Hindernisse Clever Laden bringt nicht nur Überblick in den Lade-Dschungel, sondern vereinfacht den gesamten Ladevorgang: Ohne im Vorfeld technische und vertragliche Fragen selbst klären zu müssen, können Autofahrer den Ladevorgang an allen hinterlegten Ladesäulen per App starten und bequem bezahlen. Dafür hat Bosch mit den Betreibern der Ladesäulen entsprechende Verträge abgeschlossen. Autofahrern reicht für die Nutzung ein PayPal-Konto oder eine Kreditkarte sowie eine einmalige Registrierung. Davon profitieren auch die Betreiber der Ladestationen, denn sie erhöhen mit Clever Laden die Auslastung ihrer Ladepunkte. „Ziel der Kooperation ist es, Autofahrern verbraucherfreundliche Services zu bieten, den bisherigen Wildwuchs an Lade- und Bezahlmöglichkeiten zu reduzieren und so das Interesse der Autofahrer an E-Mobilität voranzutreiben“, sagt Steffen Bock, Gründer und Geschäftsführer von clever-tanken.de. Leistungsstarkes Datennetzwerk Was die Nutzer von Clever Laden nicht sehen: Hinter der App steht ein leistungsfähiges Geflecht von in Echtzeit vernetzten IT-Systemen. Sie halten die App stets auf dem neusten Stand und zeigen immer aktuell an, ob eine Ladesäule frei oder belegt ist. Die technische Grundlage ist die Bosch IoT Suite – ein Cloud-fähiges Softwarepaket zur Entwicklung von Anwendungen im Internet der Dinge. Es umfasst sowohl die unterschiedlichen regionalen Strom- und Ladesäulenanbieter als auch die Partnerservices, beispielsweise für den Bezahlvorgang. Bosch bietet Apps zum Finden, Laden und Bezahlen an Stromtankstellen bereits seit 2016 an. Über die Apps von Fahrzeugherstellern wie Renault nutzen bereits heute mehrere Tausend E-Auto-Fahrer den Bosch-Service. Mit Clever Laden kommt er nun auf die Smartphones aller Fahrer von Elektroautos – unabhängig davon, welche Marke die Fahrzeuge haben.