Gesucht? Gefunden:
Medien, Meldungen, Events

Das eBike lernt von Kilometer zu Kilometer dazu

02.07.2024

Pressemeldung

Elektrifizierte Mobilität

Das eBike lernt von Kilometer zu Kilometer dazu

Stuttgart/Reutlingen – KI-Lösungen werden im Alltag zunehmend genutzt, um vielfältige Aufgaben zu erleichtern. Sie begeistern mit personalisierten Anwendungen, indem sie individuelle Bedürfnisse analysieren und immer weiter daraus lernen. Dank Connected Biking verschmilzt das physische Fahrerlebnis mit der digitalen Welt. Das hat zur Folge, dass das eBike längst ein intelligenter Begleiter geworden ist. Per eBike Flow App verbunden, ist es Teil eines modernen, digitalen Lifestyles und bleibt dabei stets up-to-date. Bosch eBike Systems integriert KI-basierte Lösungen in das smarte System, die das Nutzerverhalten erkennen, daraus lernen und unter anderem eine intelligentere Routenplanung und Navigation ermöglichen. Wir sind überzeugt: Connected Biking ist die Zukunft. Erst durch das Verschmelzen von physischem Fahrerlebnis und digitaler Welt entfaltet sich das volle Potenzial unserer eBike-Systeme...erklärt Gregor Dasbach, Vice President Digital Business bei Bosch eBike Systems. „Mit der Integration von KI gehen wir den konsequenten nächsten Schritt in der Entwicklung und schaffen einen wertvollen Mehrwert für eBiker*innen: Das eBike lernt von Kilometer zu Kilometer dazu und wird ganz nebenbei zum smarten und vernetzten Begleiter.“ Range Control: KI gibt mehr Sicherheit bei der eBike-Reichweite Das neue, KI-basierte Feature „Range Control“ erleichtert die Planung von Touren: eBiker*innen müssen sich damit keine Sorgen mehr um die Akkureichweite machen. Stellen sie eine Route in der eBike Flow App zusammen, zeigt ihnen diese direkt an, mit wie viel Prozent Akkustand sie voraussichtlich am Ziel ankommen werden. Um eine möglichst genaue Reichweite anzuzeigen, ermittelt das smarte System verschiedene Informationen wie das Systemgewicht, das Höhenprofil der Route und das individuelle Fahrverhalten der letzten Fahrten. Dabei werden die Prognosen immer präziser: Sind die ersten Aktivitäten erfasst, kann das System den Akkustand bei Ankunft zukünftig wesentlich genauer vorhersagen als bei der ersten Fahrt. Außerdem aktualisiert sich die Prognose auch während der Fahrt und bezieht die aktuelle Fahrweise mit ein. So können Fahrer*innen sich voll auf das eBike-Erlebnis konzentrieren. Um auch die letzte Reichweiten-Sorge während der Fahrt zu nehmen, kann sogar der gewünschte minimale Akkustand am Zielort festgelegt werden. Das smarte System kümmert sich um den Rest – sehr praktisch, wenn beispielsweise vor der Rückfahrt oder der nächsten Tour nicht geladen werden kann. Bei Bedarf können eBiker*innen dieses zusätzliche Feature mit einem Switch-Button in der eBike Flow App aktivieren. In der Folge lässt sich mit einem Regler der gewünschte Akkustand am Zielort genau einstellen. Je nach Auswahl zeigt die App, ob die Route mit voller, geringer oder nur mit sehr geringer Unterstützung gefahren werden kann. Während der Fahrt passt das smarte System dann die Motorunterstützung falls nötig an. So wird sichergestellt, dass man mit dem vorab festgelegten Akkustand ankommt. Mit dieser Neuentwicklung gehört die Frage, ob der Akku bis zum Ziel reicht, bei eBikes mit smartem System von Bosch der Vergangenheit an. Personalisierte Ankunftszeit und Routenplanung Das smarte System nutzt weitere KI-Features für eine personalisierte Planung. So kann schon vor einer Tour die zu erwartende Ankunftszeit berechnet und angezeigt werden. Dabei hilft eine Analyse des bisherigen Fahrverhaltens auf ähnlichen Routen. Außerdem profitieren eBiker*innen von persönlichen Routenvorschlägen: Das smarte System weiß beispielsweise, welche Straßentypen, welcher Untergrund oder welche Steigungen bevorzugt und mit welcher Geschwindigkeit gefahren werden und macht eine entsprechende Routenempfehlung. Aktueller Ladestand für einfache Planung und detaillierte Karten für Kiox Displays Weitere neue Funktionen erleichtern die Navigation und Planung zusätzlich. Mit dem Feature „Aktueller Ladestand“ können Nutzer*innen den Akkustand während des Ladevorgangs auf der eBike Flow App live verfolgen und jederzeit und überall einsehen. So lässt sich schon daheim auf der Couch oder gemütlich im Café die nächste Tour oder Weiterfahrt planen. Das Feature „Erweiterte Navigation“ verbessert die Navigationsdarstellung auf den Displays Kiox 300 und Kiox 500. Es werden nicht mehr nur die geplante Route und Kreuzungen dargestellt, sondern auch alle Nebenstraßen. Diese neuen, zusätzlichen Kartendetails sorgen für bestmögliche Orientierung und intuitive Navigation. „Erweiterte Navigation“ und „Aktueller Ladestand“ sind Teil des Abo-Services Flow+. Neue Insights für abgeschlossene Fahrten Bei den Fahrstatistiken präsentiert Bosch ebenfalls zahlreiche Neuigkeiten. So können alle Fahrer*innen, die ein Bosch eBike ABS in ihrem eBike verbaut haben, den Anteil der Bremsmanöver mit und ohne ABS-Einsatz als direkten Vergleich in der eBike Flow App einsehen. Während der Fahrt wird auch die Anzahl der Bremsmanöver angezeigt, bei denen ABS aktiv wurde. Die Anzeige „Nutzung Fahrmodi“ ist nicht mehr nur während der Fahrt verfügbar, sondern auch als Statistik nach der Fahrt. Hier wird in einem anschaulichen Kreisdiagramm gezeigt, zu welchem Anteil welcher Fahrmodus (einschließlich des Off-Modus) genutzt wurde. Gleiches gilt für den Screen „Leistungsaufteilung“ . Der gibt – bezogen auf die aktuelle Aktivität und den ausgewählten Fahrmodus – Einblicke in die durchschnittliche Eigenleistung der Fahrer*innen im Vergleich zur Durchschnittsleistung der Antriebseinheit. Diese Informationen helfen eBiker*innen dabei, ihr Fitnesslevel zu verbessern und ihr Training zu optimieren. Die Darstellung von Nutzung Fahrmodi und Leistungsaufteilung nach der Fahrt sind jeweils Teil von Flow+. Neuer Eco+-Modus macht große Reichweiten möglich Zusätzlich zu den digitalen Features stellt Bosch auch einen neuen Fahrmodus für das smarte System vor. Der neue Eco+-Modus lässt die Grenzen zwischen eBiken und normalem Radfahren verschwimmen, spart Energie und ermöglicht besonders große Reichweiten. Er eignet sich ganz besonders für eBiker*innen, die bei entspannter Fahrt in der Ebene gerne ohne Unterstützung pedalieren, aber beispielsweise bei Anstiegen oder beim Überholen nicht auf den Motor verzichten möchten. Je nach Fahrerleistung bleibt der Motor so lange komplett ausgeschaltet, bis eine in der eBike Flow App individuell anpassbare Aktivierungsschwelle überschritten wird. Das ist ideal für leichte eBikes, aber auch für eSUVs und eTrekkingräder. Wird keine Unterstützung mehr benötigt, schaltet sich der Motor automatisch wieder ab. So lässt sich leicht Energie einsparen und die Reichweite vergrößern – das macht noch längere Touren ohne Laden oder Tausch der Batterie möglich. Der Eco+-Modus ist für alle Drive Units mit dem smarten System von Bosch eBike Systems verfügbar und kann via eBike Flow App selbst auf dem eigenen eBike installiert werden. Noch mehr Individualisierung: Display-Konfiguration auf dem Purion 200 Die Vernetzung der Komponenten schafft neue Möglichkeiten zur Individualisierung. Wie bereits die Displays Kiox 300 und Kiox 500 kann nun auch das Display der Bedieneinheit Purion 200 nach eigenen Vorlieben angepasst werden: In der eBike Flow App können eBiker*innen Inhalte sortieren, hinzufügen oder löschen. Soll die Geschwindigkeit lieber links und die Herzfrequenz immer rechts gezeigt werden? Kein Problem, denn zwei Kacheln pro Screen sind frei belegbar. Außerdem lässt sich auch die Screen-Reihenfolge neu festlegen.

10 Jahre Connected Biking bei Bosch eBike Systems

02.07.2024

Pressemeldung

Elektrifizierte Mobilität

10 Jahre Connected Biking bei Bosch eBike Systems

Stuttgart/Reutlingen – eBiken ist im vergangenen Jahrzehnt zum festen Bestandteil der Mobilität geworden. In einigen europäischen Ländern, wie Deutschland oder den Niederlanden, ist bereits jedes zweite verkaufte Fahrrad ein eBike – Tendenz weiter steigend. Seit seiner Einführung hat das eBike viele Entwicklungsstufen durchlaufen – und sich in den vergangenen zehn Jahren zum voll vernetzten Produkt gewandelt.Den Grundstein für den Aufbruch in die eBike-Zukunft legte Bosch eBike Systems bereits vor zehn Jahren: Connected Biking steht seit 2014 für die Weiterentwicklung des eBikens mit stetig neuen Features und ergänzt das physische Erlebnis mit einer digitalen Erlebniswelt. Damals brachte Bosch mit Nyon den ersten vernetzten All-in-one Bordcomputer der Fahrradbranche auf den Markt. In Verbindung mit einem Online-Portal und einer Smartphone App vereinte er eBike-Steuerung, Navigationssystem, Fitnesstrainer und Zugang zur Online-Welt. Schon bald folgte der nächste wichtige Schritt zur Digitalisierung des eBikes: Mit der Übernahme von COBI.Bike erweiterte Bosch eBike Systems 2017 sein Produkt- und Kompetenzportfolio erstmals um Smartphone-basierte Lösungen. Weitere Innovationen wie das Kiox Display (2019) oder die erstmalige Integration eines Features zum Diebstahlschutz (2019) ließen nicht lange auf sich warten. Meilenstein smartes System: Die eBike Flow App als digitaler Assistent Ein besonders wichtiger Meilenstein in dieser Entwicklung und der Beginn einer neuen, vernetzten eBike-Zukunft war 2021 die Einführung des smarten Systems. Mit dieser Systemgeneration von Bosch eBike Systems sind alle Komponenten – wie die Drive Unit, der Akku, das Display und das Smartphone – voll miteinander vernetzt, können untereinander kommunizieren und Daten austauschen. Für eBike-Fahrer*innen bietet sich seither eine intuitive und komfortable eBike-Erfahrung mit zahlreichen neuen Möglichkeiten. Das Herzstück ist die eBike Flow App, auf die weltweit mehr als eine Millionen eBiker*innen bei einer durchschnittlichen App-Store-Bewertung von 4,3 von 5 Sternen vertrauen. Sie ermöglicht den Zugriff auf digitale Zusatzfunktionen, persönliche Einstellungen, Analyse und Anzeige von Fahrdaten, Navigation, Updates und vieles mehr. So erleichtert das eBike Alltag und Freizeit. Mit fortlaufenden Updates und immer neuen Funktionen in den vier Bereichen Diebstahlschutz, Navigation, Personalisierung sowie Update & Service verbessert Bosch das smarte System stetig weiter. Zusatzschutz gegen Diebstahl: Das eBike mit einem sicheren Gefühl abstellen Ob kurzer Stopp im Café oder ausgedehnte Pause auf einer sportlichen Tour: Wer sein eBike kurz oder auch länger abstellt, möchte das mit ruhigem Gewissen machen. Die digitalen Diebstahlschutz-Funktionen im smarten System bieten ein Extra an Sicherheit und die ideale Ergänzung zum mechanischen Schloss. Dank „eBike Lock“ werden Smartphone oder Display zum digitalen Schlüssel, ohne den sich die Motorunterstützung nicht aktivieren lässt. Mit der Funktion „eBike Alarm“ sieht man den aktuellen Ort und den Status des eBikes; im Falle eines Diebstahlversuchs gibt das eBike einen akustischen wie optischen Alarm und sendet eine Benachrichtigung an das Smartphone. Sollte das eBike dennoch gestohlen werden, startet das automatische Tracking – inklusive Standortverfolgung für die Polizei. Erkunden heißt erleben: Navigations-Features der nächsten Generation Damit jeder Kilometer ein Erlebnis wird, bietet das smarte System via Flow App Routenplanung, Navigation und Activity-Tracking . Vor der Fahrt lassen sich Touren mit maximaler Freiheit und Effizienz planen. Dabei hilft das KI-basierte Feature „Range Control“: Stellen eBiker*innen eine Route in der eBike Flow App zusammen, zeigt ihnen diese direkt an, mit wie viel Prozent Akkustand sie voraussichtlich am Ziel ankommen werden. Um auch die letzte Reichweiten-Sorge während der Fahrt zu nehmen, kann sogar der gewünschte minimale Akkustand am Zielort festgelegt werden – das smarte System kümmert sich um den Rest. Weitere KI-basierte Funktionen erkennen das Nutzerverhalten, lernen aus den bisherigen Fahrten und können maßgeschneiderte Routen mit präzise berechneter Ankunftszeit bieten. Auch vorab bei komoot geplante Routen können automatisch importiert werden. Während der Fahrt sorgen eine klare Routendarstellung und präzise Abbiegehinweise für ein modernes Navigationserlebnis – egal ob mit Display, mit Smartphone am Lenker oder per Sprachnavigation. Dabei hat man auf Wunsch jederzeit alle wichtigen Daten wie Geschwindigkeit, Akkustand, Höhenprofil oder – in Verbindung mit einem Herzfrequenzmesser – den aktuellen Herzschlag im Blick. Dank Activity Tracking werden sämtliche Tour- und Leistungsdaten aufgezeichnet – auf Wunsch mit Strava oder Apple Health synchronisiert – und lassen sich nach der Fahrt analysieren sowie als GPX-Datei oder im FIT-Format exportieren und mit der eigenen Community teilen. Personalisierung: Das eBike an individuelle Vorlieben anpassen Ob eCity, eTrekking oder eMTB: So verschieden eBikes sind, so vielseitig sind auch die Anforderungen der eBiker*innen. Darum wird das Thema Personalisierung immer wichtiger. Das eBike passt sich immer mehr dem individuellen Lifestyle an – ganz nach persönlicher Nutzung. Durch die Vernetzung der einzelnen Komponenten kann das eBike über die eBike Flow App auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt werden. So lässt sich etwa die Display-Anzeige mit über 30 Anpassungsmöglichkeiten wunschgemäß einrichten und zeigt die Informationen an, die zur aktuellen Fahrsituation und Strecke passen. Auch die Fahrmodi können ganz nach den eigenen Vorlieben angepasst werden: dynamisch auf dem Trail, energiesparend auf Tour oder entspannt im Stadtverkehr. Update und Service: Das eBike bleibt immer am Puls der Zeit Mit Updates werden im smarten System kontinuierlich Verbesserungen und neue Features eingeführt. Auf diese Weise bleibt das eBike auf dem aktuellen Stand und fühlt sich immer wieder neu an. Auch hier hat sich in den zehn Jahren seit den Anfängen von Connected Biking einiges getan: Wo früher noch der Fachhändler die neueste Version aufgespielt hat, erfolgen Updates jetzt einfach Over-the-Air über die eBike Flow App. Besonders clever: Die eBike Flow App dient auch gleich als digitales Serviceheft. Ausblick: Vernetzte eBikes werden zukünftig der Standard sein Die Zukunft des eBikes wird von digitalen Zusatzfunktionen und mehr Möglichkeiten zur Individualisierung geprägt sein, die per Softwareupdate aufgespielt werden können. Nicht vernetzte eBikes werden zukünftig die Ausnahme sein – das Thema Connected Biking wird für Bosch eBikes Systems darum in den nächsten Jahren weiter eine zentrale Rolle spielen. Denn: Neben mehr Flexibilität und Extrafunktionen spielt die Konnektivität von eBikes auch eine entscheidende Rolle auf dem Weg zur Mobilität von morgen. Sie bildet die Basis für eine vernetzte Kommunikation von eBikes mit relevanter Infrastruktur, wie Fahrradampeln oder anderen Verkehrsteilnehmern sowie Anbietern von Smart Services, wie sie im Smart City-Kontext des Bike2X-Konzepts von Wissenschaft, Industrie und Politik diskutiert werden.

Mehr Komfort beim Schalten mit dem eBike

02.07.2024

Pressemeldung

Elektrifizierte Mobilität

Mehr Komfort beim Schalten mit dem eBike

Stuttgart/Reutlingen – Fokus aufs eBiken, immer zum perfekten Zeitpunkt schalten – oder gar keine Gedanken mehr an die Schaltvorgänge verschwenden? Bosch eBike Systems hat erste eShift Lösungen für elektronisches Schalten bereits 2014 vorgestellt und seither mit Schaltungspartnern weiterentwickelt. Jetzt erweitert Bosch das eShift Portfolio im smarten System und sorgt damit für größere Auswahl, mehr Komfort und mehr Fahrspaß. Je nach Schaltung ergeben sich durch einen elektronischen Gangwechsel zwei große Vorteile für eBiker*innen: Beim manuellen Schalten sorgt eShift für einen optimalen Schaltvorgang zum idealen Zeitpunkt. Die Motor¬unter¬stützung wird dabei für Sekundenbruchteile zurückgenommen. So verläuft der Gangwechsel flüssig und geräuschlos. Positiver Nebeneffekt: Auch der Materialverschleiß am Antrieb reduziert sich. Alternativ kann eShift vollautomatisch schalten: Die Schaltung passt den Gang dann automatisch an eine vorab individuell eingestellte Trittfrequenz an. So fahren eBiker*innen immer in der richtigen Übersetzung und das Fahrerlebnis wird deutlich entspannter und komfortabler – falsches Schalten gehört der Vergangenheit an. Unsere elektronische Schaltlösung eShift bietet viele Vorteile. Mehr Komfort, mehr Fahrspaß und reduzierter Materialverschleiß....sagt Claus Fleischer, CEO von Bosch eBike Systems. Zu den bisher verfügbaren eShift Lösungen von Rohloff, 3X3 und enviolo bindet Bosch nun neue Schaltungen von TRP und Shimano in das smarte System ein. „Unsere elektronische Schaltlösung eShift bietet viele Vorteile. Mehr Komfort, mehr Fahrspaß und reduzierter Materialverschleiß: Von dieser Technologie profitieren eBiker*innen in den verschiedensten Einsatzbereichen – auf dem eMTB genauso wie in der Stadt. In Zusammenarbeit mit TRP und Shimano erweitern wir das Portfolio und binden dabei erstmals Lösungen für eBikes mit Kettenschaltung in das smarte System ein“, sagt Claus Fleischer, CEO von Bosch eBike Systems. Für sportive eBiker*innen: erstmals automatische Kettenschaltung im smarten System Sportliche Fahrer*innen schätzen seit jeher die Vorteile von Kettenschaltungen: Sie sind leicht und ihre feine Abstufung ermöglicht ein effizientes Pedalieren. Nun profitieren eBiker*innen von der ersten automatischen Kettenschaltung im smarten System. Die TRP E.A.S.I. A12 ist speziell für eMTBs und eGravel Bikes konzipiert und als eShift Lösung ausschließlich in Kombination mit den Bosch Motoren Performance Line CX und Performance Line SX erhältlich. Beim automatischen Schalten wird der richtige Gang entsprechend einer zuvor individuell definierten Trittfrequenz automatisch eingelegt. Das bedeutet: weniger Fokus auf den korrekten Schaltmoment, mehr Spaß am Fahren. Auch das Feature „RollShift“ sorgt für zusätzlichen Flow: Damit wechselt das Schaltwerk beim Verringern oder Beschleunigen der Geschwindigkeit während einer Rollphase ohne Pedalieren automatisch in den jeweils passenden Gang. So gelingt der Übergang beim Wiederantritt besonders flüssig. Wer in speziellen Fahrsituationen lieber selbst schaltet, kann jederzeit während der Fahrt über einen einfachen Tastendruck auf dem Schalthebel in den manuellen Betrieb wechseln. Die Displays Kiox und Purion oder der Ride Screen auf dem Smartphone zeigen dabei jederzeit den aktuellen Modus sowie den eingelegten Gang an. Auch beim manuellen Schalten kann während der Rollphase vor dem Wiederantreten der passende Gang eingelegt werden. Für eine moderne und cleane Optik ist der Schalthebel kabellos mit dem Schaltwerk verbunden; die dafür benötigte Batterie lässt sich einfach austauschen. Für Pendler*innen und Alltagsfahrten: Shimano CUES Di2 Mit Shimanos neuer CUES Di2 integriert Bosch eine weitere eShift Lösung für Kettenschaltungen in das smarte System. Damit werden Schaltvorgänge besonders leise, harmonisch und materialschonend. Möglich macht dies eine für Sekundenbruchteile reduzierte Motorunterstützung während des Gangwechsels. In der manuellen Variante gibt das System eine Schaltempfehlung im Display oder dem Ride Screen der eBike Flow App. Davon profitieren Pendler*innen auf dem Weg durch die Stadt genauso wie eBiker*innen auf Trekkingtouren in der Natur. Für Stadt und Trekkingtouren: Shimano NEXUS Di2 Die Nabenschaltung Shimano NEXUS Di2 mit eShift ermöglicht Gangwechsel während der Fahrt mit dem eBike besonders harmonisch und komfortabel. Der große Vorteil: Normalerweise müssen Fahrer*innen bei eBikes mit Nabenschaltung für den Gangwechsel aufhören, zu pedalieren – mit der eShift Lösung kann man einfach Weitertreten. Während der Fahrt unterstützt sie beim manuellen Schalten und wechselt den Gang stets zum idealen Zeitpunkt, entsprechend der Pedalstellung. Auf den Displays Kiox und Purion oder auf dem Ride Screen der eBike Flow App wird zudem eine passende Schaltempfehlung angezeigt. Noch dazu gehört das Anfahren in einem viel zu schweren Gang der Vergangenheit an – denn selbst im Stand sind Gangwechsel möglich. Für einfaches Anfahren nach einem Stopp: Auto-Downshift in der eBike Flow App individualisierbar Die Funktion Auto-Downshift schaltet bei einem Stopp automatisch in einen niedrigeren Gang, um das Anfahren zu erleichtern. Das hilft eBiker*innen am Berg genauso wie Fahrer*innen von schweren eCargo Bikes an der Ampel. Doch welcher Gang ist der Richtige? Das können sie ab jetzt individuell für sich in der eBike Flow App festlegen – ganz nach persönlichem Geschmack. Außerdem lässt sich das Feature nun dort auch nach Belieben aktivieren oder deaktivieren. Auto-Downshift ist in Verbindung mit den bereits bekannten eShift Partnerlösungen von 3X3 und Rohloff ab Herbst 2024 verfügbar.

Bosch eBike Systems erweitert digitales Angebot für eBike-Hersteller

02.07.2024

Pressemeldung

Elektrifizierte Mobilität

Bosch eBike Systems erweitert digitales Angebot für eBike-Hersteller

Stuttgart/Reutlingen – Mit dem smarten System und der zugehörigen eBike Flow App lässt Bosch eBike Systems bei Endkunden das physische und das digitale eBike-Erlebnis miteinander verschmelzen. Nun erhalten eBike-Hersteller zusätzliche Optionen, um ihr digitales Angebot weiter auszubauen und ihre Kunden so noch individueller anzusprechen: einerseits mit einer individualisierten Variante der eBike Flow App, andererseits mit nützlichen Tools für Hersteller, die ihren Kunden eigene Apps anbieten. Darüber hinaus bietet Bosch eBike Systems weitere Schnittstellen, durch die sich digitale Services und Angebote von Drittanbietern nahtlos ins Hersteller-Ökosystem integrieren lassen.eBike Flow App wie von Bosch angeboten oder individualisiert Die eBike Flow App ist das Herz des smarten Systems und wird zusammen mit dem Bosch eBike-System angeboten. eBike-Hersteller können wählen, ob die App ihren Kunden als Standard-Version oder als individualisierte Marken-Variante angezeigt wird. Denn dank der digitalen Services von Bosch eBike Systems ist es nun möglich, dort eigene Inhalte prominent zu platzieren. Gregor Dasbach, Leiter Digital Business bei Bosch eBike Systems, erklärt: „Viele Hersteller möchten ihren Kunden individuelle, markenspezifische Angebote ermöglichen und direkt mit den Nutzer*innen interagieren. Unsere digitalen Services bieten diverse Optionen, über die sich spezifische Inhalte ausspielen lassen. Auch Informationen zum jeweiligen verbundenen eBike-Modell können dort hinterlegt werden.“ Was beinhaltet die individualisierte Flow App? Mittels Designelementen lässt sich die Nutzeroberfläche der App modifizieren und so die eigene Marke integrieren. Ob Bilder oder Videos – Hersteller können die Nutzererfahrung für Endkunden mithilfe von Branding auf vielfältige Art und Weise lebendig gestalten. Mit der Content Card können sie eigene Inhalte mit wenig Aufwand erstellen und direkt mit ihren Kund*innen kommunizieren. Diese erhalten so maßgeschneiderte Inhalte. Weitere Services, die sowohl in der Standard-Version als auch in der individualisierten eBike Flow App erhältlich sind, umfassen die eBike Specs , also die genauen Spezifikationen des Fahrrads, sowie die digitale Bedienungsanleitung (eBike Manuals) , die über das Help Center einsehbar sind. Die Services helfen eBike-Herstellern dabei, die Sichtbarkeit der eigenen Marke zu erhöhen und die Kundenbindung zu intensivieren. Endverbraucher*innen haben alle relevanten Daten zu ihren eBikes übersichtlich in der eBike Flow App hinterlegt. Baukasten für digitale Anwendungen von eBike-Herstellern Mit dem eBike SDK (Software Development Kit) und Cloud APIs (Application Programming Interface) stellt Bosch eBike Systems Herstellern digitale Werkzeuge zur Verfügung, mit denen sie eigene Apps realisieren und sich digital breiter aufstellen können. Zudem generieren sie durch die von Bosch verfügbaren eBike-Daten einen echten Mehrwert für Nutzer*innen. Dies wird mit dem eBike SDK möglich, mit dem Hersteller über die Intelligenz des smarten Systems (LED Remote, System Controller) Daten, wie die Geschwindigkeit oder die Reichweite, auslesen und in ihre eigenen Apps integrieren können. Ebenfalls nützlich für Hersteller sind darin enthaltene Entwicklungswerkzeuge, wie die eBike Simulator App für macOS. Mit dieser können Entwickler eBike-Werte, wie Geschwindigkeit, Kadenz oder Motorleistung simulieren, ohne physisch ein eBike fahren zu müssen. So können sie effizient mit den Daten arbeiten. Mittels Cloud APIs können Hersteller auf Bosch Datensets zugreifen und in ihre eigenen mobilen Apps integrieren. Dadurch erhalten sie wertvolle Informationen, etwa zu eBike-Profilen oder Fahreraktivitäten, die sie in ihrer eigenen App nutzbar machen und Endkunden zur Verfügung stellen können. Technisch gesehen sind Cloud APIs die Schnittstellen, die den Datenfluss zwischen Bosch Hardware, wie dem ConnectModule (BCM) oder dem DiagnosticTool, oder Bosch Software, wie der eBike Flow App, und eigenen Anwendungen der eBike-Hersteller erlauben. Was bedeutet das in der Praxis? Im Datenset „eBike-Profile“ können beispielsweise eBike-Stammdaten sowie nutzungsbezogene Daten abgerufen werden. Damit können Hersteller in ihrer eigenen App Bike-Profile, Wartung oder Ähnliches integrieren. Eine andere Option bietet das Datenset „Activity Records“, mit dem sich detaillierte Fahreraktivitäten abrufen lassen. So erhalten eBike-Hersteller über Cloud APIs diverse Informationen aus den Fahreraktivitäten, wie den Standort oder den Batteriestand, für ihre eigene mobile App. Sowohl das eBike SDK als auch die Datensets, die über die Cloud APIs abrufbar sind, werden sukzessive weiterentwickelt und bieten Herstellern vielfältige digitale Möglichkeiten – stets im Sinne des optimalen eBike-Erlebnisses. Vorbereitet auf das eBike-Erlebnis von Morgen Das smarte System übermittelt – sofern Nutzer*innen zustimmen – eBike-Daten über die eBike Flow App an eine digitale Plattform, die Bosch eBike Cloud. Auf diese digitale Plattform können eBike-Hersteller nun zugreifen und zugunsten der eBike-Fahrenden entsprechende Services nutzen. So können sie ihr digitales Angebot stärker auf die Bedürfnisse der Endkunden abstimmen, eigene Lösungen weiterentwickeln und sind auf das eBike-Erlebnis von Morgen vorbereitet. Gregor Dasbach dazu: „Unsere Plattform hält vielfältige digitale Services für Hersteller bereit. Dazu gehören auch Lösungen von Drittanbietern. Schon heute gibt es in ausgewählten Ländern Partnerschaften mit Versicherungen. In Zukunft ist es denkbar, dass auch Leasing-Anbieter, Flotten, Städte oder Angebote aus dem Aftermarket dort integriert werden. Wir sind gespannt, welche Potenziale sich künftig auch jenseits der Fahrradbranche ergeben.“

Bosch und CATL kooperieren bei Batteriezellen

05.09.2019

Pressemeldung

Wirtschaft

Bosch und CATL kooperieren bei Batteriezellen

Stuttgart – Bosch und Contemporary Amperex Technology Co. Limited (CATL) haben eine langfristige strategische Kooperation vereinbart. Die Partner werden gemeinsam leistungsstarke Batteriezellen spezifizieren. CATL wird diese dann gemäß Bosch-Anforderungen konzipieren, entwickeln und produzieren. Zum Einsatz kommen die Zellen in der von Bosch entwickelten 48-Volt-Batterie. Sie ist das Kernelement für die 48-Volt-Hybridantriebssysteme, die aus Effizienzgründen weltweit immer wichtiger werden. Mit der Vereinbarung sichert sich das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen zugleich die langfristige Versorgung mit Batteriezellen. „Wir müssen Batteriezellen verstehen, sie aber nicht selber fertigen“, sagt Dr. Stefan Hartung, Bosch-Geschäftsführer und Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility Solutions. „Mit CATL haben wir dafür einen etablierten Zellspezialisten für Lithium-Ionen-Akkumulatoren als Partner gewonnen. Zusammen mit unserem System-Know-how und der Kompetenz im Batteriemanagement werden wir unsere starke Position im Markt für 48-Volt-Batterien ausbauen.“ CATL ist einer der größten Produzenten von Batterien weltweit und errichtet aktuell eine Batteriefabrik am Standort Erfurt in Deutschland. Für Bosch ist die Kooperation ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Marktführerschaft in der Elektromobilität. Bereits jetzt setzen zahlreiche globale Autohersteller auf die 48-Volt-Batterie von Bosch. Die 48-Volt-Hybridisierung wird in Zukunft zum Mindeststandard im Fahrzeugmarkt....Dr. Stefan Hartung, Bosch-Geschäftsführer und Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility Solutions 48-Volt-System wird künftig zum Mindeststandard im Fahrzeugmarkt Die 48-Volt-Batterie gehört neben weiteren Systemkomponenten wie Gleichspannungswandler (DC/DC-Wandler) und elektrischen Maschinen zum Bosch-Portfolio für 48-Volt-Systeme. Mit dieser Technik will Bosch Fahrzeuge aller Klassen für zukünftige Emissionsanforderungen fit machen und eine erschwingliche Hybridisierung anbieten. Die 48-Volt-Elektrifizierung unterstützt den Verbrennungsmotor durch einen Elektromotor. Die Energie dafür kommt aus der 48-Volt-Batterie und wird beim Bremsen zurückgewonnen. Auf diese Weise sind Verbrauchseinsparungen von bis zu 15 Prozent erreichbar. „Aus Effizienzgründen werden wir es uns nicht mehr erlauben können, Bremsenergie ungenutzt verpuffen zu lassen“, sagt Hartung. „Die 48-Volt-Hybridisierung wird in Zukunft zum Mindeststandard im Fahrzeugmarkt.“ Weltweit wächst der Markt für 48-Volt-Lösungen. 2025 werden nach Einschätzung von Bosch rund um den Globus bereits fast 20 Prozent der jährlich verkauften Neuwagen ein 48-Volt-System mit der entsprechenden Batterie an Bord haben. Besonders in Europa und China steigt der Bedarf an 48-Volt-Systemen. 48-Volt-Batterie von Bosch ist kostengünstig und einfach zu integrieren Die Fertigung der ersten Generation der 48-Volt-Batterie ist bei Bosch bereits Ende des vergangenen Jahres im chinesischen Wuxi angelaufen. Das Besondere des aktuellen Produkts: Die Batterie ist kompakt und passiv gekühlt. Automobilhersteller können sie deshalb einfach in Fahrzeugmodelle integrieren und benötigen keine aufwändigen Kühlaggregate. Damit können sie auf lange und teure eigene Entwicklungen verzichten. „Wir sind zuversichtlich, mit unserer 48-Volt-Batterie eine führende Stellung im Markt zu erreichen und den 48-Volt-Hybrid für den Massenmarkt erschwinglich zu machen“, sagt Hartung. Bosch besitzt Kompetenz im ganzen Ökosystem der Elektromobilität Bosch ist in der Elektromobilität so breit aufgestellt wie kein zweites Unternehmen und will Marktführer im ab 2020 entstehenden Massenmarkt für Elektromobilität werden. Bis 2025 will Bosch seinen Umsatz in diesem Bereich auf fünf Milliarden Euro mehr als verzehnfachen. Weltweit sind schon mehr als eine Million Elektroautos mit elektrischen Antriebskomponenten von Bosch unterwegs. Powertrain-Projekte hat das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen bereits für 50 Elektrofahrzeug-Plattformen realisiert. Im größten und am schnellsten wachsenden Elektroautomarkt China ist Bosch Marktführer. Bosch-Technik lässt sich in so gut wie jeder Fahrzeugklasse finden – vom elektrifizierten Kinderwagen über Fahrräder, Roller bis zu Pkw und Nutzfahrzeugen. Bosch besitzt damit die Kompetenz im ganzen Ökosystem der Elektromobilität. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Autoherstellern verschafft Bosch Fahrern von E-Fahrzeugen zum Beispiel mittels Charging-Apps Zugang zu aktuell rund 40 000 Ladestationen in acht europäischen Ländern.

Bosch punktet mit schlauer Technik in Japan

07.06.2018

Pressemeldung

Wirtschaft

Bosch punktet mit schlauer Technik in Japan

Tokio – Die Bosch-Gruppe punktet in Japan mit innovativen und intelligenten Lösungen für den lokalen Markt sowie auch weltweit beim Geschäft mit japanischen Automobilkunden. „Bosch hat in Japan einen großen Sprung gemacht. Wir arbeiten mit japanischen Autohersteller daran, die Automatisierung, Elektrifizierung und Vernetzung der Mobilität voranzutreiben. Zudem setzen wir immer stärker auf das Geschäft mit IoT-Lösungen wie zum Beispiel im Bereich der intelligenten Landwirtschaft“, so Klaus Meder, Vorsitzender von Bosch in Japan. Im vergangenen Jahr erzielte das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen in Japan einen Umsatz von 2,3 Milliarden Euro – rund zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Auch in das laufende Jahr ist Bosch Japan gut gestartet. Diese Entwicklung ist vor allem dem stetig wachsenden Geschäft mit Mobilitätslösungen zu verdanken, das einen Großteil des Umsatzes von Bosch in Japan ausmacht. 2017 konnte das Unternehmen in diesem Bereich doppelt so schnell wachsen wie der lokale Markt. Zudem entwickelte sich die Sparte Industrial Technology gut. Bosch ist bereits seit 1911 in Japan vertreten und beschäftigt aktuell rund 6 600 Mitarbeiter im Land.Geschäft mit Japans Automobilherstellern wächst zweistellig Auch der weltweite Verkauf an japanische Autohersteller stieg im Vergleich zum Vorjahr mit rund elf Prozent kräftig an – und wuchs damit das sechste Jahr in Folge zweistellig. Bosch rechnet damit, dass dieser Trend mittelfristig anhält. Bosch beliefert japanische Hersteller nicht nur in Japan selbst, sondern ist weltweit in Kundennähe aufgestellt. In der Region ASEAN beispielsweise beträgt der Marktanteil japanischer Autobauer rund 90 Prozent. Die Bosch-Gruppe investiert dort kontinuierlich: Ende 2017 eröffnete in Thailand das zweite Werk für Mobilitätslösungen – eine Gesamtinvestition von 80 Millionen Euro. In der neuen Smart Factory rollen unter anderem Einspritzventile, Verbindungstechnik und Klopfsensoren vom Band. Der Standort in Hemaraj verfügt zudem über ein Zentrum für Forschung und Entwicklung (F&E). Dort arbeiten rund 60 Mitarbeiter an der Weiterentwicklung von Benzineinspritzsystemen. Auch in Vietnam baut Bosch seine Fertigung weiter aus: In Dong Nai, rund 40 km östlich der Stadt Ho Chi Minh City, stellt das Unternehmen seit 2008 Schubgliederbänder für stufenlose Automatikgetriebe her. Nun investiert Bosch rund 60 Millionen Euro, um das Werk zur Smart Factory umzurüsten und die Kapazität zu erhöhen. Die Gesamtinvestition in den vietnamesischen Produktionsstandort wird sich damit von 2011 bis Ende 2018 auf mehr als 320 Millionen Euro belaufen. Ausbau des IoT-Geschäfts: Lösungen für Smart Farming Neben dem Geschäft mit Mobilitätslösungen setzt Bosch auch in Japan auf vernetzte Lösungen und greift dabei auf die hohe Innovationskraft des Landes zurück. Im vergangenen Jahr ist beispielsweise das Produkt „Plantec“ erfolgreich auf den Markt gekommen: eine smartes System, das den Anbau von Tomaten in japanischen Treibhäusern verbessern kann. Die Lösung ist auf den lokalen Markt zugeschnitten, da der Anbau in Treibhäusern in Japan besonders relevant ist. „Plantec“ misst mittels Sensoren die Luftfeuchtigkeit, die Temperatur, den Kohlendioxidgehalt sowie die Sonneneinstrahlung. Diese Umgebungsparameter sind ausschlaggebend für die Entwicklung der Pflanzen und werden durch ein Gateway an einen Cloud-Server übertragen. Dort übernimmt ein System die Datenauswertung und bezieht dabei andere wichtige landwirtschaftliche Parameter sowie die Wettervorhersage mit ein. Die Ergebnisse werden in einer App angezeigt. Die Lösung kann Infektionsrisiken analysieren und mit künstlicher Intelligenz den Einsatz von Pestiziden im Voraus planen. Landwirte können so den Verlust der Ernte signifikant verringern. Die Projektarbeit wird gemeinsam mit dem Bosch Artificial Intelligence Center (BCAI) durchgeführt. Ende 2018 wird das Unternehmen den Service für Erdbeeren und Gurken erweitern. Bosch hat zum Ziel, bis 2020 rund zehn Prozent der Treibhausbetriebe Japans zu beliefern.