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Pressemeldung #Wirtschaft
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Bosch punktet mit schlauer Technik in Japan

Stark im Geschäft mit innovativen Lösungen für Mobilität und Smart Farming

  • Zweistelliges Umsatzplus auf 2,3 Milliarden Euro
  • Weltweiter Umsatz mit japanischen Autoherstellern steigt um elf Prozent
  • Bosch verstärkt Aktivitäten für intelligente Landwirtschaft in Japan
Irina Ananyeva

Irina Ananyeva

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Tokio – Die Bosch-Gruppe punktet in Japan mit innovativen und intelligenten Lösungen für den lokalen Markt sowie auch weltweit beim Geschäft mit japanischen Automobilkunden. „Bosch hat in Japan einen großen Sprung gemacht. Wir arbeiten mit japanischen Autohersteller daran, die Automatisierung, Elektrifizierung und Vernetzung der Mobilität voranzutreiben. Zudem setzen wir immer stärker auf das Geschäft mit IoT-Lösungen wie zum Beispiel im Bereich der intelligenten Landwirtschaft“, so Klaus Meder, Vorsitzender von Bosch in Japan. Im vergangenen Jahr erzielte das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen in Japan einen Umsatz von 2,3 Milliarden Euro – rund zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Auch in das laufende Jahr ist Bosch Japan gut gestartet. Diese Entwicklung ist vor allem dem stetig wachsenden Geschäft mit Mobilitätslösungen zu verdanken, das einen Großteil des Umsatzes von Bosch in Japan ausmacht. 2017 konnte das Unternehmen in diesem Bereich doppelt so schnell wachsen wie der lokale Markt. Zudem entwickelte sich die Sparte Industrial Technology gut. Bosch ist bereits seit 1911 in Japan vertreten und beschäftigt aktuell rund 6 600 Mitarbeiter im Land.

Geschäft mit Japans Automobilherstellern wächst zweistellig

Auch der weltweite Verkauf an japanische Autohersteller stieg im Vergleich zum Vorjahr mit rund elf Prozent kräftig an – und wuchs damit das sechste Jahr in Folge zweistellig. Bosch rechnet damit, dass dieser Trend mittelfristig anhält. Bosch beliefert japanische Hersteller nicht nur in Japan selbst, sondern ist weltweit in Kundennähe aufgestellt. In der Region ASEAN beispielsweise beträgt der Marktanteil japanischer Autobauer rund 90 Prozent. Die Bosch-Gruppe investiert dort kontinuierlich: Ende 2017 eröffnete in Thailand das zweite Werk für Mobilitätslösungen – eine Gesamtinvestition von 80 Millionen Euro. In der neuen Smart Factory rollen unter anderem Einspritzventile, Verbindungstechnik und Klopfsensoren vom Band. Der Standort in Hemaraj verfügt zudem über ein Zentrum für Forschung und Entwicklung (F&E). Dort arbeiten rund 60 Mitarbeiter an der Weiterentwicklung von Benzineinspritzsystemen. Auch in Vietnam baut Bosch seine Fertigung weiter aus: In Dong Nai, rund 40 km östlich der Stadt Ho Chi Minh City, stellt das Unternehmen seit 2008 Schubgliederbänder für stufenlose Automatikgetriebe her. Nun investiert Bosch rund 60 Millionen Euro, um das Werk zur Smart Factory umzurüsten und die Kapazität zu erhöhen. Die Gesamtinvestition in den vietnamesischen Produktionsstandort wird sich damit von 2011 bis Ende 2018 auf mehr als 320 Millionen Euro belaufen.

Ausbau des IoT-Geschäfts: Lösungen für Smart Farming

Neben dem Geschäft mit Mobilitätslösungen setzt Bosch auch in Japan auf vernetzte Lösungen und greift dabei auf die hohe Innovationskraft des Landes zurück. Im vergangenen Jahr ist beispielsweise das Produkt „Plantec“ erfolgreich auf den Markt gekommen: eine smartes System, das den Anbau von Tomaten in japanischen Treibhäusern verbessern kann. Die Lösung ist auf den lokalen Markt zugeschnitten, da der Anbau in Treibhäusern in Japan besonders relevant ist. „Plantec“ misst mittels Sensoren die Luftfeuchtigkeit, die Temperatur, den Kohlendioxidgehalt sowie die Sonneneinstrahlung. Diese Umgebungsparameter sind ausschlaggebend für die Entwicklung der Pflanzen und werden durch ein Gateway an einen Cloud-Server übertragen. Dort übernimmt ein System die Datenauswertung und bezieht dabei andere wichtige landwirtschaftliche Parameter sowie die Wettervorhersage mit ein. Die Ergebnisse werden in einer App angezeigt. Die Lösung kann Infektionsrisiken analysieren und mit künstlicher Intelligenz den Einsatz von Pestiziden im Voraus planen. Landwirte können so den Verlust der Ernte signifikant verringern. Die Projektarbeit wird gemeinsam mit dem Bosch Artificial Intelligence Center (BCAI) durchgeführt. Ende 2018 wird das Unternehmen den Service für Erdbeeren und Gurken erweitern. Bosch hat zum Ziel, bis 2020 rund zehn Prozent der Treibhausbetriebe Japans zu beliefern.

Die Bosch Home Comfort Group ist ein führender europäischer Anbieter von smarten, nachhaltigen und energieeffizienten Lösungen für Heizung, Kühlung, Wohlfühlen und Prozesswärme. Im Geschäftsjahr 2023 erzielte das Unternehmen mit rund 14 600 Mitarbeitern einen Umsatz von 5 Milliarden Euro. Die Bosch Home Comfort Group führt mehrere bekannte internationale und regionale Marken unter ihrem Dach und stellt ein umfassendes Produktportfolio in Europa, Amerika und Asien her.

Mehr Informationen unter www.bosch-homecomfortgroup.de

Mobility ist der größte Unternehmensbereich der Bosch-Gruppe. Er trug 2023 mit 56,2 Milliarden Euro knapp 60 Prozent zum Gesamtumsatz bei. Damit ist das Technologieunternehmen einer der führenden Anbieter in der Mobilitätsindustrie. Bosch Mobility verfolgt die Vision einer sicheren, nachhaltigen und begeisternden Mobilität. Seinen Kunden bietet der Bereich ganzheitliche Mobilitätslösungen. Die wesentlichen Geschäftsfelder sind: Elektrifizierung, Software und Services, Halbleiter und Sensoren, Fahrzeugcomputer, fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme sowie Systeme zur Regelung der Fahrdynamik. Hinzu kommen Werkstattkonzepte sowie Technik und Service für den Kraftfahrzeughandel. Wichtige Innovationen im Automobil wie das elektronische Motormanagement, der Schleuderschutz ESP oder die Common-Rail-Dieseltechnik kommen von Bosch.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 429.000 Mitarbeitenden (Stand: 31.12.2023). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 91,6 Milliarden Euro. Die Geschäftsaktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Mit seiner Geschäftstätigkeit will das Unternehmen übergreifende Trends wie Automatisierung, Elektrifizierung, Digitalisierung, Vernetzung sowie die Ausrichtung auf Nachhaltigkeit technologisch mitgestalten. Die breite Aufstellung über Branchen und Regionen hinweg stärkt die Innovationskraft und Robustheit von Bosch. Mit seiner ausgewiesenen Kompetenz bei Sensorik, Software und Services ist das Unternehmen in der Lage, Kunden domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Zudem setzt Bosch sein Know-how in den Bereichen Vernetzung und künstliche Intelligenz ein, um intelligente, nutzerfreundliche und nachhaltige Produkte zu entwickeln und zu fertigen. Bosch will mit „Technik fürs Leben“ dazu beitragen, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern und natürliche Ressourcen zu schonen. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH sowie ihre rund 470 Tochter- und Regionalgesellschaften in mehr als 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 90 000 Mitarbeitende in Forschung und Entwicklung an 136 Standorten, davon etwa 48 000 Software-Entwicklerinnen und -Entwickler.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.iot.bosch.com, www.bosch-presse.de.