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Bosch macht Nikola Trucks zu rollenden Supercomputern

17.04.2019

Pressemeldung

Vernetzte Mobilität

Bosch macht Nikola Trucks zu rollenden Supercomputern

Scottsdale, Arizona, USA – Das Unternehmen Nikola Motor Company stellt erstmals den wasserstoffbetriebenen Truck Nikola Two der Öffentlichkeit vor. Bosch hat für diese Entwicklungszusammenarbeit zahlreiche Innovationen geliefert, um den Brennstoffzellen-Lkw unter Strom zu setzen und mit modernsten Features auszustatten. Der Technologie- und Systemansatz des vorgestellten Trucks ist übertragbar auf alle Lkws der Nikola Motor Company. Dazu zählen der Nikola One mit Schlafkabine und der Nikola Tre, ein wasserstoffbetriebener Lkw für den europäischen Markt. Mit Bosch als Innovationspartner konnten wir unsere Vision Wirklichkeit werden lassen....Trevor Milton, Gründer und CEO der Nikola Motor Company Bosch bringt innovative Hard- und Software in Nikola Trucks Ob für die Automatisierung, Vernetzung oder Elektrifizierung: Die Nikola Trucks haben zahlreiche Bosch-Innovationen für mehr Sicherheit und Effizienz an Bord. Ingenieurteams von Bosch-Standorten in den USA und Deutschland haben mehr als 220 000 Stunden in die Entwicklung gesteckt, um die Idee der Nikola Motor Company umzusetzen. „Wir haben modernste Bosch-Technik und unser Know-how einfließen lassen, um diesen Truck fit für die Zukunft zu machen“, sagt Jason Roycht, Vice President und Regional Business Unit Leader der Bosch-Einheit Commercial Vehicles & Off-Road in Nordamerika. „Durch die enge Zusammenarbeit haben Bosch und Nikola voneinander gelernt und sich gegenseitig angespornt. Der Nikola Two ist nicht nur eine einfache Weiterentwicklung des Schwerlasters von heute. Er ist revolutionär.“ „Mit Bosch als Innovationspartner konnten wir unsere Vision Wirklichkeit werden lassen“, sagt Trevor Milton, Gründer und CEO der Nikola Motor Company. „Wir halten Ausschau nach Partnern, die uns Kompetenz und ein erstklassiges Produkt bieten, die aber auch bereit sind, unsere Träume zu teilen.“ Wir haben modernste Bosch-Technik und unser Know-how einfließen lassen, um diesen Truck fit für die Zukunft zu machen....Jason Roycht, Vice President und Regional Business Unit Leader der Bosch-Einheit Commercial Vehicles & Off-Road in Nordamerika Bosch und Nikola haben das Herz des Trucks entwickelt Das Herz des Trucks ist der Brennstoffzellenantrieb, der neue Maßstäbe bei der Fahrzeugreichweite setzt. Bosch und Nikola haben den Antrieb ebenso wie das Fahrzeug-Chassis, in das er integriert ist, gemeinsam entwickelt. Dazu gehört auch die weltweit erste elektrifizierte Achse für schwere Nutzfahrzeuge mit Doppelantrieb, die Motor, Antriebselektronik und Getriebe in einem Gehäuse vereint. Der Nikola Truck ist aber mehr als ein Brennstoffzellen-Fahrzeug. Er ist ein rollender Supercomputer. Dessen Gehirn konstruiert Nikola – Systeme, Software und Ingenieurwissen kommen von Bosch. Das Fahrzeug ist mit zahlreichen Funktionen ausgestattet, die eine enorme Rechenpower erfordern. Diese liefert das zentrale Steuergerät, die Vehicle Control Unit (VCU) von Bosch. Sie ermöglicht beispielsweise Over-the-Air-Updates oder Echtzeit-Monitoring. Mithilfe der VCU können Fahrzeuge ohne Ausfallzeiten betrieben werden. Nikola-Trucks werden mit Bosch-Technik spiegellos und schlüssellos Bosch-Technik findet sich nicht nur im Gehirn des Fahrzeugs und im Antrieb. Das von Bosch und Mekra Lang entwickelte Mirror Cam System ersetzt die beiden großen Außenspiegel durch Videosensoren außen an der Fahrzeugkabine. Dem Fahrer wird das Bild der Kameras in Echtzeit auf hochauflösenden Monitoren in der Fahrerkabine angezeigt. Je nach Situation passt das System die Darstellung auf den Bildschirmen an – weiter Blick auf der Autobahn, großer Bildwinkel im Stadtverkehr, hohe Kontraste bei Nachtfahrten. Das Mirror Cam System erhöht nicht nur die Sicherheit. Der Verzicht auf konventionelle Außenspiegel bietet auch aerodynamische Vorteile, da es den Luftwiderstand reduziert. Mit dem System Perfectly keyless von Bosch lassen sich die Fahrzeugschlüssel der Nikola Trucks digital verwalten. Per Smartphone-App können Speditionen und Nutzfahrzeugvermietungen ihre Fahrer für bestimmte Fahrzeuge der Flotte freischalten und flexibel managen, wer Zugang hat und wann. Der Lkw ist mit Sensoren ausgestattet, die ein Smartphone mit installierter Perfectly keyless App erkennen. Ist die App einmal auf dem Mobiltelefon installiert, kann dort ein einmaliger Sicherheitsschlüssel erstellt werden, der in das digitale Schloss des Fahrzeugs passt. Nähert sich der Fahrer dem Fahrzeug, erkennt Perfectly keyless das Smartphone, identifiziert den Sicherheitsschlüssel und entriegelt bei passendem digitalen Schlüssel die Tür. Sobald sich der Fahrer wieder vom Truck entfernt, wird das Fahrzeug automatisch sicher verschlossen. Das elektro-hydraulische Lenksystem Servotwin von Bosch ermöglicht die Einbindung der Lenkung in Fahrerassistenzsysteme. In den Nikola-Fahrzeugen wird Servotwin Funktionen wie Spurhalteassistent, Seitenwind¬kompensation und Stauassistent ermöglichen, die den Fahrer aktiv unterstützen und für mehr Fahrkomfort und Sicherheit sorgen. Das Lenksystem ist außerdem ein wichtiger Baustein für die Einführung weiterer automatisierter Funktionen in der Zukunft.

CES 2019: Bosch baut Position als führendes IoT-Unternehmen aus

07.01.2019

Pressemeldung

Smart Home

CES 2019: Bosch baut Position als führendes IoT-Unternehmen aus

Las Vegas – Das Internet der Dinge (IoT) verändert zunehmend die Welt. Welche Möglichkeiten es bereits heute bietet, zeigt Bosch auf der CES 2019 in Las Vegas. Vom Shuttle-Konzeptfahrzeug, das eine neue Art der Mobilität erlebbar macht, über vernetzte Kühlschränke, die Tipps zur Aufbewahrung von Lebensmitteln geben, bis hin zu intelligenten Rasenmähern, die individuell lernen – so vielfältig sind die Lösungen, die das Unternehmen auf der weltgrößten Messe für Unterhaltungselektronik präsentiert. „Bosch hat frühzeitig die enormen Chancen des IoT erkannt. Seit mehr als zehn Jahren gestalten wir die vernetzte Welt aktiv mit“, sagt Dr. Markus Heyn, Mitglied der Bosch-Geschäftsführung. „Heute sind wir ein führendes IoT-Unternehmen. Sukzessive haben wir unsere Software- und IT-Kompetenz weiter ausgebaut.“ Bereits mehr als 270 IoT-Projekte aus Bereichen wie Mobilität, Smart Home, Smart Cities oder Landwirtschaft hat das Unternehmen über die eigene IoT Cloud realisiert. Die Zahl der Sensoren und Geräte, die über die Bosch IoT Suite vernetzt sind, ist gegenüber dem Vorjahr um nahezu 40 Prozent auf 8,5 Millionen gestiegen.Ein Schlüssel für weiteres Wachstum und neue Geschäftsmöglichkeiten im Internet der Dinge ist die künstliche Intelligenz (KI). Bosch treibt die Entwicklung auch in diesem Bereich entscheidend voran. „Wir können das Potenzial des IoT am besten entfalten, wenn wir beides – IoT und KI – miteinander kombinieren und gemeinsam weiterentwickeln“, sagt Heyn. Es bestehe eine gegenseitige Wechselwirkung: „Das IoT braucht Intelligenz. Die Erhebung von Daten mithilfe von vernetzten Dingen kann die Entwicklung von KI entscheidend vorantreiben“, so Heyn. „Erst durch KI werden vernetzte Dinge intelligent und lernen, Schlüsse zu ziehen. Unser Ansatz dient vor allem konkreten Verbesserungen im realen Alltag – etwa mehr Zeit, Sicherheit, Effizienz oder Komfort.“ Als ein Beispiel nennt Heyn die videobasierte Branderkennung: Sicherheitskameras nutzen hier die intelligente Bildanalyse und können so Brände innerhalb weniger Sekunden erkennen – noch bevor Hitze oder Rauch den Sensor des Systems erreichen. Der Brand wird wesentlich früher erkannt als bei herkömmlichen Feuer- oder Rauchmeldesystemen – das spart wertvolle Minuten, die Leben retten können.Ein weiterer Schlüssel auf dem Weg zum Erfolg im IoT-Zeitalter sind Partnerschaften. Hier setzt Bosch auf traditionelle aber auch auf neue Player. Aus der kürzlich vereinbarten Kooperation mit dem kanadischen Plattformanbieter Mojio ist bereits das erste integrierte IoT-Angebot für vernetzte Fahrzeuge entstanden: Ein spezieller Bosch-Algorithmus erkennt bei einem Unfall präzise Zeit, Ort und Schwere des Unfalls. Über die Cloud von Mojio gelangen die Daten direkt ohne Zeitverzug zum Bosch-Notrufservice. Dieser fordert automatisch die entsprechenden lokalen Einsatzkräfte an. Über die Mojio-App oder per SMS geht zeitgleich eine Nachricht an einen zuvor definierten SOS-Verteiler. „Gemeinsam mit Mojio vernetzen wir Fahrzeuge direkt mit der Cloud. Einsatzkräfte sind so bei einem Unfall noch schneller vor Ort als bisher“, sagt Mike Mansuetti, Präsident von Bosch Nordamerika. Die IoT-Notfalllösung wird ab Mitte des Jahres in Nordamerika und Europa für nahezu eine Million Autofahrer verfügbar sein. IoT unterwegs: Bosch präsentiert vernetzte Mobilität der Zukunft Mit einem eigenen Shuttle-Konzeptfahrzeug feiert Bosch auf der CES Weltpremiere. Das Unternehmen demonstriert so seine Lösungen zur Automatisierung, Vernetzung und Elektrifizierung von Fahrzeugen und macht eine neue Art der Mobilität erlebbar: Fahrerlose Shuttles, die bald das Straßenbild in den Metropolen der Welt prägen werden. „Dies zahlt auf unsere Vision einer möglichst emissionsfreien, unfallfreien und stressfreien Mobilität ein“, so Heyn. Bosch liefert für die Shuttle-Mobilität neben Komponenten und Systemen auch ein Komplettangebot an Mobilitätsdiensten wie etwa Buchungs-, Sharing- und Vernetzungsplattformen oder Parkplatz- und Ladeservices. Denn vernetzte Dienstleistungen wie diese sind nach Einschätzung von Bosch wesentliche Voraussetzung für die Shuttle-Mobilität der Zukunft. Auch das prognostizierte Marktvolumen ist hoch: Im Jahr 2017 lag es bei 47 Milliarden Euro, im Jahr 2022 soll es bereits 140 Milliarden Euro betragen (Quelle: PwC). Von diesem Potenzial will auch Bosch profitieren und strebt mit seinen Lösungen ein deutlich zweistelliges Wachstum an. Heyn ist überzeugt: „Ohne digitale Services von Bosch wird in Zukunft kein Fahrzeug mehr unterwegs sein. Wir bündeln sie in einem intelligenten und nahtlos vernetzten Ecosystem.“Eine der letzten Hürden für die Umsetzung der Shuttle-Mobilität ist die Automatisierung von Fahrzeugen im komplexen urbanen Umfeld. Hier setzt Bosch auf einen partnerschaftlichen Ansatz: Die US-Stadt San José im Silicon Valley soll im Laufe der zweiten Jahreshälfte Pilotstadt für die Erprobung des vollautomatisierten und fahrerlosen Mitfahrservices von Bosch und Daimler werden. Dazu haben die drei Partner eine Absichtserklärung unterzeichnet. Mit ihrer Entwicklungskooperation wollen Bosch und Daimler den Verkehrsfluss in Städten verbessern, die Sicherheit auf der Straße erhöhen und einen wichtigen Baustein für den Verkehr der Zukunft liefern. Ziel ist die Entwicklung eines Fahrsystems für vollautomatisiertes und fahrerloses Fahren (SAE Level 4/5), das bis Anfang der kommenden Dekade serienreif sein soll. IoT zu Hause: Vernetzte Geräte unterstützen Besitzer spürbar Nicht nur unterwegs, sondern auch zu Hause sind vernetzte Produkte und Lösungen gefragt, die ihren Nutzer entlasten. „Wir arbeiten am vernetzten Zuhause – an Geräten, die selbständig mitdenken und verstehen, was Nutzer wollen“, so Heyn. Das Unternehmen präsentiert auf der CES beispielsweise eine neue Funktion für vernetzte Kühlschränke: die Lebensmittelerkennung mit Aufbewahrungsempfehlung. Dabei erkennt die Innenraumkamera automatisch rund 60 verschiedene Obst- und Gemüsesorten und gibt per App Hinweise zum idealen Lagerort. Das Resultat: Lebensmittel werden optimal aufbewahrt, bleiben länger frisch und müssen seltener entsorgt werden. Ebenfalls neu ist der Projektor PAI: Er kann eine virtuelle Bedienschnittstelle auf die Küchenarbeitsplatte projizieren. Ein integrierter 3D-Sensor erfasst die Berührungen und ermöglicht damit die Taststeuerung der Bedienfläche. Nutzer können so während des Kochens oder Backens komfortabel online Rezepte heraussuchen oder übers Internet telefonieren. PAI ist dabei deutlich robuster als ein Smartphone oder Tablet und speziell für die Küchenumgebung ausgelegt. So lässt sich die Projektion auch mit verunreinigten Fingern einwandfrei bedienen. PAI soll im Februar 2019 erstmals in China und später auch in den USA auf den Markt kommen. Bosch stellt auf der CES zudem seinen neuen vernetzten Roboter-Mäher Indego S+ vor. Als einer der ersten Roboter-Mäher im Markt kann er per Amazon Alexa sprachgesteuert werden. Als einziger Roboter-Mäher kann er zudem anhand einer Wettervorhersage aus dem Internet automatisch den besten Zeitpunkt für den nächsten Rasenschnitt ermitteln. Bosch verbessert mithilfe von KI beim Roboter-Mäher auch die Erkennung von Hindernissen auf dem Rasen. Dabei werden sensorbasierte Daten wie Motorströme, Beschleunigung, Drehzahl und Ausrichtung ausgewertet. „Wir nutzen KI, um das Rasenmähen noch einfacher und komfortabler zu machen. Unsere Vision ist es, dass künftig jeder Indego individuell lernt und sich so optimal dem Garten anpasst“, sagt Heyn. IoT #LikeABosch: Bosch startet digitale IoT-Imagekampagne Auf der CES 2019 feiert auch die neue IoT-Imagekampagne von Bosch Weltpremiere. Kern der Maßnahmen ist ein Hip-Hop-Musikvideo, in dem der Alltagsheld genau weiß, wo es im Internet der Dinge langgeht. „Like A Bosch“ ist eine Kampagne mit bisher ungewohnter Herangehensweise und Tonalität für das 1886 gegründete Unternehmen.Die Werbemaßnahme nutzt eine bestehende Online-Bewegung – das Internetphänomen „Like A Boss“. Im Netz finden sich unzählige „Like A Boss“-Kurzfilme mit Klickzahlen im zweistelligen Millionenbereich. Jedes Video zeigt Sequenzen von und mit Alltagshelden, die kuriose Stunts fabrizieren oder heikle Situationen mit technischem Geschick lösen. In der IoT-Imagekampagne wird dieses Internetphänomen kurzerhand zu „Like a Bosch“. Held im Werbevideo ist ein junger Mann, der im Alltag jederzeit Herr der Lage bleibt – dank vernetzter Lösungen von Bosch. Mit dem Smartphone steuert er cool, smart und souverän sein Auto, seinen Rasenmäher oder seine Kaffeemaschine – „wie ein Bosch“ eben.

V2X-Versteher: Mit Bosch und Veniam sind Fahrzeuge in Zukunft immer nahtlos vernetzt

05.12.2018

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Vernetzte Mobilität

V2X-Versteher: Mit Bosch und Veniam sind Fahrzeuge in Zukunft immer nahtlos vernetzt

Hildesheim, Deutschland / Mountain View, USA – Wie bei Menschen gilt auch bei Autos: Ohne eine gemeinsame Sprache und eine gute Verbindung funktioniert die Kommunikation nicht. Für die Zukunft des vernetzten und automatisierten Fahrens müssen Fahrzeuge aber sowohl untereinander als auch mit ihrem Umfeld reibungslos kommunizieren können. Eine weltweit einheitliche technische Basis für diesen Datenaustausch – auch Vehicle-to-Everything (V2X) genannt – fehlt jedoch. Vielmehr sprechen Autos künftig ein internationales Kauderwelsch, weil Länder und Fahrzeughersteller unterschiedliche Standards nutzen. „Bosch setzt bei V2X auf technische Mehrsprachigkeit. Wir haben eine universelle Vernetzungseinheit entwickelt, die alle Übertragungssprachen vernetzter Autos beherrscht“, sagt Dr. Dirk Hoheisel, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH. Bosch setzt bei V2X auf technische Mehrsprachigkeit. Wir haben eine universelle Vernetzungseinheit entwickelt, die alle Übertragungssprachen vernetzter Autos beherrscht....Dr. Dirk Hoheisel, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH Der Kniff dabei: Bosch hat aus getrennten Vernetzungs- und Telematikboxen, die jeweils nur eine Übertragungstechnologie beherrschen, eine zentrale Steuereinheit für den V2X-Datenaustausch gemacht. Damit nutzt das Auto in der Stadt verfügbare WLAN-Netze und verbindet sich sonst beispielsweise per Mobilfunk. Das komplexe Management der neuen Sprachenvielfalt übernimmt eine Software des Start-ups Veniam, das im Silicon Valley beheimatet ist. Sie sucht permanent und für jeden Bedarf nach der besten Übertragungstechnologie und wechselt automatisch zwischen den verfügbaren Alternativen. Damit sorgt sie für die permanente, nahtlose Verbindung der Fahrzeuge – sei es, damit sich Autos zuverlässig vor Unfällen warnen oder das Musikstreaming nicht abreißt. Bosch entwickelt eine Vernetzungseinheit für alle Standards Bis 2025 soll der Anteil vernetzter Fahrzeuge allein in Europa, den USA und China auf über 470 Millionen steigen (Quelle: PwC). Zunächst wird ein Großteil der Fahrzeuge direkt mit der Cloud verbunden sein; mehr und mehr Fahrzeuge verständigen sich dank V2X in Zukunft jedoch auch direkt mit ihren Artgenossen, ebenso wie mit Ampeln, Baustellen, Fußgängerüberwegen und Gebäuden. Dann können sie sich gegenseitig vor einem nahenden Stauende, Unfällen und Straßenglätte warnen. Gleichzeitig schwimmen Fahrzeuge auf der grünen Welle, weil sie wissen, wann die nächste Ampel auf Grün umspringt. So können sie ihr Tempo rechtzeitig anpassen und der Verkehr wird gerade in Städten flüssiger. Eine weltweit einheitliche Sprache für die V2X-Kommunikation ist derzeit jedoch nicht in Sicht. Während China primär auf die auf Mobilfunk basierende CellularV2X-Technologie (C-V2X) setzt, planen Europa und die USA neben C-V2X auch die Einführung von Übertragungsstandards, die auf WLAN beruhen (DSRC und ITS-G5). So entsteht ein internationales Sprachengewirr. Das führt dazu, dass sich Autos womöglich nicht fehlerfrei verständigen können, weil sie verschiedene Sprachen sprechen. Haben Autos in Zukunft die universelle Vernetzungseinheit von Bosch an Bord, können sie sowohl Länder- als auch herstellerübergreifend miteinander und ihrem Umfeld kommunizieren. Das macht die V2X-Kommunikation noch sicherer und zuverlässiger. „Dank dem All-in-one Prinzip für vernetzte Fahrzeuge von Bosch profitieren weltweit möglichst viele Autofahrer vom Plus an Sicherheit und Komfort durch V2X“, sagt Hoheisel. Die neuartige Kombination von Veniams intelligenter Netzwerksoftware mit der Vernetzungseinheit von Bosch erhöht die Datenkapazität dramatisch und ebnet somit den Weg für innovative Clouddienste und eine viel sichere Mobilität der Zukunft....João Barros, Gründer und CEO von Veniam Software sorgt für die optimale Verbindung Die Software von Veniam ist der Verbindungs-Booster für die Vernetzungseinheit von Bosch. Sie hat nicht nur die Verfügbarkeit von Übertragungstechnologien im Blick, sondern auch die Kosten und die Zeitverzögerung bei der Datenübertragung mit jeder einzelnen Alternative. Denn nicht jede Technologie ist für jede Situation geeignet: Um Autofahrer vor einem plötzlich aus einer Seitenstraße hervorpreschendem Fahrzeug zu warnen, entscheiden Millisekunden. Derart zeitkritische Informationen müssen in Echtzeit ausgetauscht werden und mit einer jederzeit verfügbaren und damit zuverlässigen Technologie – auch wenn dafür höhere Kosten für die Datenübertragung anfallen. Software-Updates aus der Datencloud oder ein Kartenupdate im Navigationssystem können hingegen in einer solchen Situation warten, bis ein kostengünstiges stationäres WLAN verfügbar ist. Damit können in kurzer Zeit viele Daten ausgetauscht werden. Der Nachteil: WLAN-Hotspots oder das heimische WLAN-Netz sind nicht immer verfügbar. Veniam’s Software kennt das Für und Wider der Übertragungssprachen und stellt jederzeit die optimale Verbindung her. „Die neuartige Kombination von Veniams intelligenter Netzwerksoftware mit der Vernetzungseinheit von Bosch erhöht die Datenkapazität dramatisch und ebnet somit den Weg für innovative Clouddienste und eine viel sichere Mobilität der Zukunft“, sagt João Barros, Gründer und CEO von Veniam. Anlässlich der weltweit größten Elektronikmesse, der CES 2019 in Las Vegas, erhalten Bosch und Veniam für ihre gemeinsame Lösung einen CES 2019 Innovation Award Honoree in der Kategorie „Vehicle Intelligence and Self-Driving Technology“. Bosch testet V2X in Europa, USA und China Im bislang größten europäischen Feldversuch zur V2X-Kommunikation, simTD (Sichere Intelligente Mobilität – Testfeld Deutschland), hat V2X auf der Straße und im Simulationslabor ihre Tauglichkeit bewiesen. Bosch war an diesem Gemeinschaftsprojekt maßgeblich beteiligt. Als erstes Unternehmen in Europa testet Bosch gemeinsam mit Vodafone seit Februar 2017 die direkte Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation mit ersten 5G-Testmodulen. Bei den Erprobungen auf der A9 nördlich von München stehen Echtzeit-Warnsysteme beim Spurwechsel und bei unvorhersehbaren Bremsmanövern des vorausfahrenden Fahrzeugs im Fokus. Zudem können dank V2X auch Fahrerassistenzfunktionen wie die adaptive Abstands- und Geschwindigkeitsregelung ACC für Autofahrer noch komfortabler werden. Im Sommer 2018 hat Bosch in Detroit die direkte und sichere Kommunikation zwischen Fahrzeugen und der Verkehrsinfrastruktur getestet. Dafür stattete Bosch Fahrzeuge mit der WLAN-basierten DSRC-Technologie aus. Autofahrer wurden damit zum Beispiel rechtzeitig vor querenden Fußgängern gewarnt, was die Sicherheit im Stadtverkehr erhöht. Zudem erhielten die Fahrer Hinweise über die Ampelschaltung, damit Autos flüssig im Verkehr mitschwimmen. Für die sichere Datenübertragung sorgte eine Sicherheitslösung für vernetzte Fahrzeuge der Bosch-Tochter ESCRYPT. In China erprobt Bosch die Ad-hoc-Kommunikation sowohl auf Basis von WLAN als auch Mobilfunk. Im Mittelpunkt der Tests stehen Warnungen vor unübersichtlichen Kreuzungssituationen und beim Überholen.

Multitalent Halbleiter: Bosch stellt auf der Electronica 2018 neue System-ICs fü ...

05.11.2018

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Vernetzte Mobilität

Multitalent Halbleiter: Bosch stellt auf der Electronica 2018 neue System-ICs fü ...

München / Reutlingen – System-ICs sind applikationsspezifische, integrierte Schaltungen, die auf die speziellen Anforderungen in Fahrzeugsystemen ausgelegt sind (ASICs = anwendungsspezifische integrierte Schaltungen). Sie sind für spezifische Systemfunktionen entwickelt und enthalten auf einem, nur wenige Quadratmillimeter großen Siliziumchip komplexe Schaltungen mit bis zu mehreren Millionen elektronischen Einzelfunktionen. Auf der Electronica 2018, der Weltleitmesse für Elektronik, stellt Bosch vier neue System-ICs vor. Ein neuer Chip schaltet bei einem Unfall den Strom im Elektrofahrzeug ab, damit Fahrzeuginsassen sicher sind und Rettungskräfte gefahrlos arbeiten können.Halbleiter machen Elektroautos bei einem Unfall sicherer Fahrzeuge mit rein elektrischem oder Hybridantrieb sind mit speziellen Batterien ausgestattet, die den Elektromotor mit Hochspannung von 400 bis 800 Volt versorgen. Aus Sicherheitsgründen werden Hochvolt-Batterie, Leistungselektronik sowie ihre elektrischen Verbindungen besonders robust ausgelegt. Die Frage, wie sicher die Hochvolt-Batterie im Fall eines Unfalls ist, ist sowohl für Fahrzeuginsassen als auch Rettungskräfte überlebenswichtig. Damit sie nicht in Kontakt mit Hochspannung kommen und gleichzeitig die Gefahr von Fahrzeugbränden vermieden wird, muss die Batterie vollständig vom Fahrzeugnetz getrennt werden. Sogenannte „Pyro-Fuses“ sprengen bei einem Unfall ganze Teile der Verbindungsleitung zur Hochvolt-Batterie mittels kleiner Treibsätze heraus, damit der Stromkreis schnell und wirkungsvoll unterbrochen wird. Hier spielen Halbleiter von Bosch eine entscheidende Rolle: Der integrierte Schaltkreis CG912 kann als Bestandteil des Batteriemanagements bei einem Unfall bis zu vier dieser Pyro-Fuses in den Batteriezuleitungen auslösen. Somit besteht keine Gefahr, beim Berühren der Karosserie einen Stromschlag zu bekommen. Der Spezialbaustein sorgt zudem für die Stromversorgung des Batteriemanagements. Der CG912 von Bosch wurde ursprünglich für die Auslösung von Airbags entwickelt und ist in dieser Anwendung bereits millionenfach im Feld bewährt. Neue System-ICs zur Electronica 2018 System-ICs sind wahre Multitalente. Sie liefern stabile Versorgungsspannungen, lesen Sensordaten aus, verarbeiten Informationen und steuern Aktuatoren an – in Echtzeit. Das neue Lambdasonden-Auswerte-IC CJ138 bietet gegenüber seinen Vorgängern erweiterte Möglichkeiten bei der Anpassung der Motorsteuerung an verschiedenste Lambdasonden sowie eine genaue Diagnose des Sondenkabels auf Kurzschluss oder Unterbrechung. Der hochintegrierte Getriebebaustein CG270 übernimmt in Automatikgetrieben die präzise Regelung von bis zu zehn Hydraulikventilen und ermöglicht so, die Steuerungen für moderne, vielstufige Getriebe noch kompakter als bisher aufzubauen. Der Getriebebaustein CG135 überwacht die Versorgungsspannungen in der Getriebesteuerung und schützt im Fehlerfall das Getriebe vor Beschädigung.

Mit diesen Chips von Bosch können Airbags früher auslösen

05.11.2018

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Vernetzte Mobilität

Mit diesen Chips von Bosch können Airbags früher auslösen

München / Reutlingen – Präzision trifft auf Schnelligkeit. Auf der Electronica in München, der Weltleitmesse für Elektronik, präsentiert Bosch eine neue Generation von Hoch-g-Beschleunigungssensoren. Die SMA7xy-Sensorfamilie erhöht die Sicherheit der Autoinsassen. Detektieren die Beschleunigungs-sensoren eine Kollision, können die passiven Sicherheitssysteme wie Airbags früher ausgelöst und die Rückhaltewirkung exakt an die jeweilige Unfallsituation angepasst werden. Auf diese Weise können Unfallfolgen gemildert werden. Die neue SMA7xy-Familie umfasst zahlreiche Sensoren für Airbag-Systeme, die auf der führenden MEMS-Technologie von Bosch basieren.Universell einsetzbare und besonders schnelle Crash-Sensoren Die Sensoren der neuen SMA7xy-Produktfamilie verarbeiten Signale besonders schnell. Gegenüber den Sensoren der Vorgänger-Generation hat Bosch die Bandbreite verdoppelt. Damit steigt auch die Geschwindigkeit, mit der ein Sensor ein Crashsignal verarbeitet, um das Doppelte. Die Beschleunigungssensoren werden entweder direkt im Airbag-Steuergerät, als Satellitensensoren in der A-, B- oder C-Säule oder auch im Frontstoßfänger installiert. Einen Aufprall oder Überschlag des Fahrzeugs erkennen die Sensoren in Sekundenbruchteilen und leiten die Informationen an das Airbag-Steuergerät, das rechtzeitig die passiven Sicherheitssysteme aktiviert. Ein Sensor der SMA7xy-Familie, der SMA760, erkennt präzise Front- und Seitenaufpralle. Ein zweiter Sensor, der SMA720, verfügt hingegen über einen x- und einen z-Kanal, um die Beschleunigung entlang der vertikalen Achse zu messen. Damit ist der SMA720 die optimale Ergänzung zum SMI860, um Fahrzeugüberschläge zu erkennen. Beide Sensoren unterstützen die Standard-Schnittstelle SafeSPI für die Kommunikation. Alle Sensoren der SMA7xy-Familie erfüllen die Anforderungen für die Sicherheitsstufe ASIL D gemäß ISO-Standard 26262 und entsprechen der Spezifikation VDA AK-LV27. Die PSI5-Sensorversionen für den Einsatz in der Peripherie decken je nach Ausführung einen Messbereich von 30 g, 60 g, 120 g, 240 g, oder 480 g ab. Für mehr Flexibilität im Design bietet Bosch eine ganze Reihe an Befestigungsoptionen an: Die Sensoren können beispielsweise auch hochkant verbaut werden, um Platz zu sparen. Gestaltungsfreiheit für Entwickler Die peripheren Sensoren sind in zahlreichen Varianten verfügbar: mit zwei Gehäuseoptionen, vier Konfigurationen hinsichtlich der Sensorachsen, mehreren Messbereichsvarianten und mehr als 80 verschiedenen PSI5-Betriebsarten – für jede Anforderung gibt es einen passenden Sensor. Eine Gehäuseoption ist das weitverbreitete und besonders robuste SOIC8-Gehäuse, eine weitere ist das LGA-System-in-Package (SiP) mit integrierten passiven Bauelementen.

Dieser MEMS-Sensor von Bosch verbessert Fahrspaß, Komfort und Sicherheit

05.11.2018

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Vernetzte Mobilität

Dieser MEMS-Sensor von Bosch verbessert Fahrspaß, Komfort und Sicherheit

München / Reutlingen – Ein stabiles Fahrverhalten bei allen Witterungsbedingungen und Fahrsituationen macht Autofahren nicht nur sicher und komfortabler, sondern sorgt auch für mehr Fahrspaß und Dynamik. Auf der Electronica in München, der Weltleitmesse für Elektronik, zeigt Bosch erstmals den 5-Achsen-Inertialsensor SMI860. Der MEMS-Sensor sorgt für ein sicheres und natürliches Fahrgefühl – im Alltag wie in anspruchsvollen Situationen – und verbessert Fahrsicherheit, Komfort und Fahrdynamik spürbar.Autofahren wird noch sicherer Der intelligente MEMS-Sensor SMI860 ist eine wichtige Unterstützung für aktive Sicherheits- und Fahrerassistenzsystemen im Fahrzeug. Zum Beispiel das Elektronische Stabilitätsprogramm (ESP): Das Anti-Schleudersystem erhöht die Verkehrssicherheit und hat allein in Europa bis heute mehr als 8 500 Menschen das Leben gerettet. Die erforderlichen fahrdynamischen Daten erhält der Schleuderschutz unter anderem vom SMI860. Er erkennt, ob das Auto dahin fährt, wohin der Fahrer lenkt. Weichen die Werte voneinander ab, greift der Schleuderschutz ein. Mit dem neuen Sensor kann zudem die Position eines Fahrzeugs bestimmt werden, was für die präzise Fahrzeugortung genutzt wird. Mit dem SMI860 kombiniert Bosch erstmals fünf Inertial-Messelemente zu einem einzigen Sensor für aktive Fahrsicherheitsanwendungen. Das Gehäuse enthält zwei 16-Bit Drehratensensoren, die sowohl Dreh- als auch Rollrate messen, sowie drei 16-Bit Beschleunigungssensoren. An Hand der Signale berechnen Algorithmen sowohl den dynamischen Fahrzustand eines Fahrzeuges als auch seine Position. Robust, kompakt, zuverlässig und vielfältig einsetzbar Der intelligente Sensor basiert auf der marktführenden MEMS-Technologie von Bosch. Gegenüber seiner Vorgängergeneration ist er besser gegen Vibrationen geschützt und seine besonders hohe Offset-Stabilität sorgt für einen zuverlässigen Langzeitbetrieb. Die Entwicklung des SMI860 erfolgte gemäß ISO-Norm 26262 für Systeme bis ASIL D. Dank seiner hohen Bias-Stabilität punktet der SMI860 mit geringem Rauschen und entsprechend hoher Genauigkeit. Die quadratischen Mittelwerte des Rauschens liegen für den Drehratensensor bei nur ±0.1 °/s und für den Beschleunigungssensor bei 4 mg (x/y-Achse) und 6 mg (z-Achse). Ein integriertes Signalaufbereitungs-ASIC übernimmt die Verarbeitung und Tiefpassfilterung der Signale. Zur Kommunikation mit anderen Bauelementen ist die Standard-Schnittstelle SafeSPI eingebaut. Der SMI860 beansprucht mit seinem 7 x 7 x 1,5 mm3 großen BGA-Gehäuse wenig Platz. Die Stromaufnahme beträgt lediglich 28 mA. Der Baustein ist für einen erweiterten Temperaturbereich von -40 °C bis +125 °C ausgelegt und kann im Fahrzeug nahezu an jeder beliebigen Position eingebaut werden.

Zukunftsmarkt Halbleiter: Bosch wächst stärker als der Markt

05.11.2018

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Vernetzte Mobilität

Zukunftsmarkt Halbleiter: Bosch wächst stärker als der Markt

Reutlingen – Ohne Halbleiter fährt schon lange kein Auto mehr. Die winzigen Chips sind eine Schlüsseltechnologie der modernen Welt und Kernkomponenten elektrischer Systeme – auch in Fahrzeugen. Sie regeln Antrieb und Fahrverhalten, geben der Navigation die Richtung vor und sagen dem Airbag, wann er auslösen soll. Bosch fertigt seit mehr als 45 Jahren Halbleiter und ist einer der weltweit führenden Chip-Hersteller für Mobilitätsanwendungen. „Trotz ihrer langen Geschichte sind Halbleiter vor allem Zukunft. Die wichtigen Bausteine moderner Mobilität sind aus keinem Auto mehr wegzudenken“, sagt Jens Fabrowsky, Mitglied des Bereichsvorstands des Bosch-Geschäftsbereichs Automotive Electronics. 2016 hatte weltweit jedes neu zugelassene Fahrzeug im Durchschnitt mehr als neun Chips von Bosch an Bord. „Bei Halbleitern für Autos spielen wir einen einzigartigen Vorteil aus: Nur Bosch ist gleichzeitig in der Automobil- und Halbleiterindustrie zuhause“, sagt Fabrowsky. 2018 steckten in jedem neuen Fahrzeug Halbleiter im Wert von 370 US-Dollar (Quelle: ZVEI). Der Bedarf für Chips im Auto wird in den kommenden Jahren durch die zunehmende Elektrifizierung und Automatisierung weiter steigen. Trotz ihrer langen Geschichte sind Halbleiter vor allem Zukunft. Die wichtigen Bausteine moderner Mobilität sind aus keinem Auto mehr wegzudenken....Jens Fabrowsky, Mitglied des Bereichsvorstands des Bosch-Geschäftsbereichs Automotive Electronics Königsdisziplin Halbleiter für Automotive Der globale Halbleitermarkt ist milliardenschwer: Gartner rechnet für 2018 mit einem weltweiten Halbleiter-Umsatz von 451 Milliarden US-Dollar. Alleine bis 2019 wird der Markt jährlich um mehr als fünf Prozent zulegen (Quelle: PwC). „Bosch wächst mit Halbleitern stärker als der Markt“, sagt Fabrowsky. Die Königsdisziplin im Halbleitermarkt sind Chips für Fahrzeuge. Bereits seit 1970 bringt Bosch mit seinen anwendungsspezifischen Schaltungen (ASICs) Intelligenz ins Fahrzeug. In einem Auto sind die Chips starken Vibrationen und extreme Temperaturen ausgesetzt: mal weit unter dem Gefrierpunkt, mal weit über dem Siedepunkt von Wasser. Das bedeutet für die Spezialbausteine höheren Anforderungen an ihre Widerstandskraft. Damit Halbleiter diesen Widrigkeiten ein ganzes Fahrzeugleben lang trotzen können, ist ihre Entwicklung aufwändiger. Bosch spielt hier seine besondere Doppelrolle aus: Während andere Unternehmen die durch Halbleiter gewonnen Informationen zwar verarbeiten können, hat Bosch darüber hinaus ein tiefes Verständnis für die physikalischen Prinzipien im Halbleiter, wie die Daten erhoben und schließlich in die Fahrzeugsysteme eingebunden werden. „Unser umfassendes Halbleiter-Know-how hilft uns, sowohl neue Funktionen im Fahrzeug zu entwickeln als auch immer bessere Chips”, sagt Fabrowsky. Für die Entwicklung und Fertigung seiner Halbleiter hält Bosch über 1 500 Patente und Patentanmeldungen. Die Entwicklung der Assistenzsysteme und des automatisierten Fahrens ist erst durch die Fortschritte in der Mikroelektronik möglich....Jens Fabrowsky, Mitglied des Bereichsvorstands des Bosch-Geschäftsbereichs Automotive Electronics Nachfrageschub durch Elektromobilität und Fahrerassistenzsysteme Das aktuelle Halbleiter-Portfolio von Bosch umfasst vor allem mikroelektromechanische Systeme (MEMS), ASICs für Fahrzeugsteuergeräte und Leistungshalbleiter. Ohne letztgenannte fährt heute kein Hybrid- und kein Elektroauto. Sie regeln den elektrischen Motor und sorgen dafür, dass die Batterie möglichst effizient genutzt wird. „Leistungshalbleiter für Hybrid- und Elektrofahrzeuge sind für Bosch ein Wachstumstreiber“, sagt Fabrowsky. Neben der Elektrifizierung sind auch Fahrerassistenzsysteme weiter stark auf dem Vormarsch und sorgen dafür, dass mehr Halbleiter mit immer mehr Funktionen ins Fahrzeug kommen. Chips mit eingebauter „Intelligenz“, sogenannte ASICs, sind auf eine jeweilige Anwendung zugeschnitten und sagen beispielsweise den Airbags im Fahrzeug, wann genau sie auslösen sollen. Sie steuern das Fahrverhalten von Autos für eine stets sichere Fahrt und verbessern das Messsignal von Radarsensoren, damit die Abstandswarnung jederzeit zuverlässig funktioniert. „Die Entwicklung der Assistenzsysteme und des automatisierten Fahrens ist erst durch die Fortschritte in der Mikroelektronik möglich“, sagt Fabrowsky. Mikroelektromechanische Systeme – kurz MEMS – von Bosch sind die Sinnesorgane moderner Fahrzeuge. Sie versorgen die Steuergeräte im Fahrzeug mit wesentlichen Informationen zum Fahrverhalten, beispielsweise ob es gerade bremst oder beschleunigt und sich auf glatter Fahrbahn dreht. Mit diesen Informationen hält das Elektronische Stabilitätsprogramm ESP Autos, Trucks und selbst Motorräder sicher in der Spur. MEMS-Sensoren informieren Jogger über den Kalorienverbrauch Als Schlüsseltechnologie für das Internet der Dinge (IoT) gehen die Einsatzmöglichkeiten von Bosch-Halbleitern weit über Fahrzeuge hinaus. MEMS-Sensoren des Unternehmens stecken in mehr als jedem zweiten Smartphone weltweit und sind aus Fitnessarmbändern, Flugdrohnen, Spielekonsolen und in Smart-Home-Anwendungen nicht mehr wegzudenken. Im Bereich der MEMS-Sensoren ist Bosch Pionier und weltweite Nummer Eins unter den Herstellern. Den zugrundeliegenden Halbleiter-Fertigungsprozess hat das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen vor mehr als 20 Jahren selbst entwickelt; er wird auch „Bosch-Prozess“ genannt. Eine Milliarde für eine der modernsten Fabriken Europas Seine Wachstumsstrategie für Halbleiter belegt Bosch mit der größten Einzelinvestition in der Firmengeschichte: Das Unternehmen investiert rund eine Milliarde Euro in eine neue Halbleiterfabrik in Dresden, in der Chips mit der 300-Millimeter-Technologie produziert werden. Die Pilotproduktion soll nach einer Anlaufphase voraussichtlich Ende 2021 beginnen. Mit der 300-Millimeter-Technologie lassen sich im Vergleich zur etablierten Fertigung mit kleineren 150- und 200-Millimeter-Wafern höhere Skaleneffekte erzielen. Bis zu 700 Beschäftigte werden für die hochautomatisierte Chipfertigung tätig sein, um die Produktion zu planen, zu steuern und zu überwachen. In Dresden errichtet Bosch nach Reutlingen ihr zweites Halbleiterwerk in Deutschland. Das Unternehmen will damit seine Fertigungskapazitäten erweitern, um seine weltweite Wettbewerbsposition weiter zu stärken.

Mit MEMS-Sensoren von Bosch navigieren Autos auch ohne GPS

05.11.2018

Pressemeldung

Vernetzte Mobilität

Mit MEMS-Sensoren von Bosch navigieren Autos auch ohne GPS

München / Reutlingen – Wenn das Navigationssystem nicht mehr weiter weiß, weil das GPS-Signal fehlt, endet so manche entspannte Autofahrt abrupt. Auf der Weltleitmesse für Elektronik, der Electronica in München, stellt Bosch den neuen 6-Achsen-Inertialsensor SMI230 vor. Mit ihm verlieren Navigationssysteme ihr Ziel nicht mehr aus den Augen – selbst, wenn das GPS-Signal unterbrochen wird. Der SMI230 von Bosch liefert dem Navigationssystem Bewegungsdaten, damit dieses auch bei schwachem oder ohne GPS-Signal laufend den aktuellen Ort des fahrenden Fahrzeugs bestimmen kann. Damit arbeitet die Navigation noch genauer und zuverlässiger.Auch ohne GPS-Signal immer auf Kurs Heutzutage verlassen sich Millionen Autofahrern auf die GPS-Navigation. Doch ist das Satellitensignal schwach, verzerrt oder reißt ab – etwa durch Berge, hohe Gebäude oder auch in Tunneln – fehlt dem Navigationssystem die Orientierung. Hier kommt der MEMS-Sensor SMI230 von Bosch ins Spiel: Er misst präzise Drehrate und Beschleunigung des Fahrzeugs. Damit berechnet das bordeigene Navigationssystem permanent während der Fahrt Bewegungsrichtung und Geschwindigkeit des Fahrzeugs und bestimmt die exakte Fahrzeugposition. Damit reißt die Navigation auch in Tunneln und in Häuserschluchten nicht ab. Der Sensor verbessert mit seinen Fähigkeiten jedoch nicht nur die Navigation, sondern kann auch für das Flottenmanagement, in Mautsystemen und in Alarmanlagen eingesetzt werden. Auch hier ist eine präzise Ortbestimmung wichtig. Vielseitig verwendbar für mehr Flexibilität Der SMI230 kombiniert eine 3-Achsen-Beschleunigungs- und eine 3-Achsen-Drehratensensorik in einem kompakten Gehäuse. Beide Sensoren arbeiten digital in 16-Bit-Technik und basieren auf der MEMS-Technologie von Bosch. Für noch mehr Flexibilität sorgt die Möglichkeit, den Drehratensensor und den Beschleunigungssensor entweder einzeln zu nutzen oder beide zur Datensynchronisation miteinander zu verknüpfen. Präzise, stabil und stromsparend Der SMI230 arbeitet hochgenau – die Voraussetzung für eine äußerst präzise Navigation: Das Rauschen beträgt nur 0,02°/s/√Hz (RMS) beim Drehratensensor und 0,12 mg/√Hz (RMS) beim Beschleunigungssensor. Der Beschleunigungssensor ist zudem besonders temperaturstabil. Das zeigt sich am niedrigen TCO (Offset des Temperaturkoeffizienten) von durchschnittlich unter 0,2 mg/K und am TCS-Wert (Stabilität des Temperaturkoeffizienten) von nur 0,002 %/K. Die typische Bias-Instabilität des Drehratensensors ist kleiner als 2°/h. Zudem spielt der Stromverbrauch in vielen Anwendungen eine entscheidende Rolle. Daher unterstützt der SMI230 drei Energiesparmodi (Beschleunigungssensor: Standby-Modus; Drehratensensor: Standby-Modus und Tiefschlaf-Modus). Rückwärtskompatibilität verkürzt die Entwicklungszeit Der SMI230 ist pin-kompatibel zum SMI130. Weil auch die Programmierschnittstelle für den Drehratensensor identisch ist, kann der Sensor ohne zeitaufwendige Layout-Änderungen in bestehende Plattformen integriert werden. Das äußerst kompakte, nur 3 x 4,5 x 0,95 mm3 große 16-Pin-Gehäuse des SMI230 entspricht der standardmäßigen LGA-Bauart. Der Sensor ist ab Mai 2019 lieferbar.

Fertigungshub Mexiko: Bosch plant smartes Werk für Elektronikkomponenten

17.04.2018

Pressemeldung

Wirtschaft

Fertigungshub Mexiko: Bosch plant smartes Werk für Elektronikkomponenten

Mexiko-Stadt / Stuttgart – Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen Bosch investiert mehr als 100 Millionen Euro (120 Millionen US-Dollar) in ein neues Werk in Celaya im Bundesstaat Guanajuato. Bis 2020 soll in der zentralmexikanischen Stadt eine neue Smart Factory für Elektronikkomponenten entstehen. Die Investition unterstreicht den Stellenwert des diesjährigen Partnerlandes der HANNOVER MESSE: „Bosch setzt auf Mexiko. Das Land ist und bleibt ein wichtiger Markt sowie ein Knotenpunkt für unseren globalen Fertigungs- und Entwicklungsverbund“, sagte Dr. Stefan Hartung , Mitglied der Geschäftsführung der Bosch-Gruppe, im Vorfeld der internationalen Industriemesse. Ziel ist es, am neuen Standort in Celaya in den kommenden Jahren mehr als 1 200 zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen. Insgesamt ist die Bosch-Gruppe heute mit rund 16 000 Mitarbeitern und allen vier Unternehmensbereichen in Mexiko vertreten und erzielte 2016 am mexikanischen Markt einen Jahresumsatz von 1,1 Milliarden Euro (1,2 Milliarden Dollar). Bosch setzt auf Mexiko. Das Land ist und bleibt ein wichtiger Markt sowie ein Knotenpunkt für unseren globalen Fertigungs- und Entwicklungsverbund....Dr. Stefan Hartung, Mitglied der Geschäftsführung der Bosch-Gruppe Industrie 4.0 als Wettbewerbsvorteil in Mexiko Das lateinamerikanische Schwellenland hat sich in den vergangenen Jahren zu einer Industrienation entwickelt, angetrieben vor allem von der Mobilitätsbranche. Allein in 2017 wurden in Mexiko knapp 3,8 Millionen Fahrzeuge gefertigt. Um als weltweit führender Fertigungsstandort Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, setzt Mexiko verstärkt auf den Einsatz von Industrie 4.0. Die Bosch-Gruppe trägt dazu bei: „Wir planen die neue Fertigung in Celaya als Smart Factory mit hochmodernen und intelligenten Fertigungslinien“, sagte Hartung. Zum Einsatz kommen wird beispielsweise ein Manufacturing Execution System (MES), das automatisch Daten sammelt und in Echtzeit über die Produktion informiert. Dadurch ist es möglich, Maschinen vorausschauend zu warten und die Qualität der Produkte zu verbessern. „Bis Mitte 2019 soll die komplette Fertigung in nahezu allen Bosch-Werken in Mexiko mit unserem intelligenten Steuerungssystem ausgestattet sein“, so René Schlegel, Vorsitzender der Bosch-Gruppe in Mexiko. Insgesamt betreibt Bosch aktuell zwölf Fertigungsstandorte im Land und setzt bereits heute smarte Technologien ein – zum Beispiel in den Mobility Solutions-Standorten Toluca und Juárez. Als führender Anbieter von Industrie 4.0-Lösungen sieht Bosch in Mexiko zudem lokale Geschäftsmöglichkeiten. Nachfrage für vernetzte Mobilität steigt Auf einer Fläche von rund 21 000 Quadratmetern werden in Celaya Steuergeräte für den mexikanischen und amerikanischen Markt vom Band rollen – Schlüsselkomponenten für vernetzte Mobilität. Celaya wird neben Juárez das zweite Werk des Bosch-Geschäftsbereichs Automotive Electronics in Mexiko sein. „Wir reagieren mit dem neuen Standort auf die steigende Nachfrage nach Elektronikkomponenten im amerikanischen Markt“, sagte Schlegel. Mit einem Grundstück von insgesamt 170 000 Quadratmetern hat der Standort Kapazität für weiteren Ausbau in der Zukunft. Auf dem Nachbargrundstück soll zudem ein Logistikzentrum für Mexiko entstehen, das dem neuen Werk auch als Lager dienen wird. Bosch stärkt Präsenz in Nordamerika Bosch setzt mit der neuen Investition einen langjährigen Ausbau in Nordamerika fort. In den vergangenen fünf Jahren flossen insgesamt rund 2,6 Milliarden Euro in die Stärkung der lokalen Präsenz. In Mexiko ist Bosch bereits seit 1955 präsent und eröffnete beispielsweise 2016 eine neue Fertigung für Fahrsicherheitssysteme in Aguascalientes. Ende 2017 nahm ein Werk für Lenksysteme in Querétaro den Betrieb auf. Auch als Entwicklungsstandort gewinnt das Land an Bedeutung: Bereits seit 2014 betreibt Bosch in Guadalajara ein Zentrum für Softwareentwicklung und Ingenieursdienstleistungen für den amerikanischen Markt. Dort gibt es inzwischen auch die Bosch Connectory, eine Werkstatt für Start-ups in den Bereichen IoT und Mobilität. Ein Großteil der Investitionen floss auch in die USA: Die Mobility Solutions Werke in Charleston und Anderson befinden sich im Ausbau. Anfang dieses Monats eröffnete Bosch in Sunnyvale sein seit knapp 20 Jahren bestehendes Research and Technology Center im Silicon Valley nach einem Umzug neu. Bosch auf der HANNOVER MESSE: Die Fabrik der Zukunft – heute! Wie sieht die Fertigung der Zukunft aus? Wie arbeiten Mensch, Roboter und Maschine zusammen? Welche Rolle spielen 5G, Daten, Software und Services? Wo kommt künstliche Intelligenz (KI) zum Einsatz? Auf der Hannover Messe 2018 (Halle 17, Stand A40) erweckt Bosch auf mehr als 1 300 qm die Fabrik der Zukunft zum Leben – schon heute. Unter dem Motto “Now, next, beyond: Factory of the future” zeigt das Technologieunternehmen, was es heute (now) zu leisten vermag und welche Lösungen es für morgen (next) und übermorgen (beyond) entwickelt. Hauptattraktion sind 1,50 m große und bewegliche Robo-Figuren, die in Pixar-Manier den Bosch-Assistenten der vernetzten Fabrik ein Gesicht geben. Weiteres Highlight: Ein Kickertisch, der von Spiel zu Spiel und mit jedem neuen Gegner sein fußballerisches Können verbessert – dank KI.

Simply.Connected. in Ihrer Nachbarschaft: Wie Bosch Städte intelligenter und das ...

08.01.2018

Referat

Wirtschaft

Simply.Connected. in Ihrer Nachbarschaft: Wie Bosch Städte intelligenter und das ...

Einleitung [Stefan Hartung] Guten Morgen! Ich begrüße Sie sehr herzlich zur Pressekonferenz von Bosch auf der CES 2018. Ich freue mich, dass ich heute zum ersten Mal auf diesem Event, das ich bereits seit Jahren genau verfolge, im Namen von Bosch sprechen darf. Dies freut mich umso mehr als ich wahrscheinlich einer der größten Technikfreaks in unserer Geschäftsführung bin. Als wir in den Smart Home-Bereich eingestiegen sind, habe ich mir vorgenommen, möglichst viele unserer Technologien selbst zu Hause auszuprobieren. Ich habe überall Kameras installiert und Sensoren an meinen Türen und Fenstern angebracht – einige meiner Nachbarn dachten, ich sei übergeschnappt. [Mike Mansuetti] Für uns alle ist die Umgebung, in der wir leben, von großer Bedeutung. Und das gilt besonders für alle diejenigen, deren Lebensraum eine Stadt ist. Genau deswegen wollen wir Ihnen heute zeigen, wie wir bei Bosch unsere technische Expertise nutzen, um Städte rund um den Globus zu gestalten. Lassen Sie mich mit einer Frage beginnen: Woran denken Sie, wenn Sie die Begriffe „vernetzte Stadt“ oder „Smart City“ hören? [Stefan Hartung] Ich denke dabei an Städte, deren Bewohner sich stärker engagieren wollen und dies auch besser können – dank intelligenter Technologien, die uns Dinge abnehmen und uns damit Zeit sparen, die uns mehr Bewegungsfreiheit und Raum geben und so unser LEBEN insgesamt verbessern. Städte, die auf Vernetzung setzen, um den Verkehrsfluss zu verbessern und Staus zu reduzieren. Städte, in denen wir unseren ökologischen Fußabdruck minimieren können, da unser Energiebedarf hauptsächlich durch erneuerbare Energien gedeckt wird. Städte, in denen es viele Smart Homes gibt, die wir bei Bedarf aus der Ferne steuern können, und Gebäude, die ihre Wartung und Instandhaltung selbst organisieren, ohne dass wir selbst aktiv werden müssten. Städte, die dank Technologien Umweltverschmutzung reduzieren und Kriminalität bekämpfen können. Kurzum, Städte, die intelligent und nachhaltig sind und uns einen sicheren, energieeffizienten und rundherum angenehmen Lebensraum bieten. Klingt toll, oder? Man könnte auch sagen, utopisch. Ist es aber nicht. Tatsächlich gibt es die Technologien, mit denen man einen solchen urbanen Lebensraum schaffen kann, bereits und viele von ihnen werden schon heute genutzt – vielleicht sogar in Ihrer Nachbarschaft. Schritt für Schritt werden Städte und Gemeinden weltweit intelligenter – wir wissen das, weil wir von Bosch ihnen dabei helfen. Als eines der Unternehmen mit dem breitesten und umfassendsten Portfolio im Bereich der Smart City-Lösungen sowie jahrzehntelanger domänenübergreifender Erfahrung sind wir dafür bestens aufgestellt. [Mike Mansuetti] Marktpotenzial schlauer Städte Der Smart City-Markt boomt weltweit. Wir erwarten, dass der Umsatz in diesem Bereich um 19 Prozent pro Jahr zulegen und bis zum Jahr 2020 auf 800 Milliarden US-Dollar weltweit ansteigen wird. Bis 2025 werden mindestens 80 Ballungszentren weltweit smart sein. Einige Städte verbinden wir schon heute mit Smart City-Initiativen: Barcelona, Seoul, London… oder auch die US-amerikanische Stadt Columbus im Bundesstaat Ohio. Sie hat, wie Sie vielleicht gehört haben, den Wettbewerb „Smart City Challenge“ des US-Verkehrsministeriums gewonnen. Auf der ganzen Welt investieren große und kleine Gemeinden in diese Technologien und profitieren davon. So hat die Stadt Las Vegas angekündigt, im Verlauf der nächsten sieben Jahre 500 Millionen US-Dollar in eine schlaue städtische Infrastruktur zu investieren. [Stefan Hartung] Ein Grund dafür, dass der Smart City-Markt gerade jetzt einen solchen Boom erfährt, ist die Tatsache, dass wir über die geeigneten Technologien verfügen. Vor einigen Jahren wurde das Internet der Dinge mit seinen Innovationen in den Bereichen Sensoren, Big Data, Künstliche Intelligenz und Predictive Analytics Wirklichkeit. Dies macht viele Smart City-Initiativen zum ersten Mal nicht nur möglich, sondern auch wirtschaftlich rentabel. Noch wichtiger ist allerdings die Erkenntnis vieler Städte, dass technologische Innovationen der Schlüssel zur Lösung vieler drängender städtischer Herausforderungen sind – sowohl heute als auch in Zukunft. Die stetig zunehmende Urbanisierung auf unserem Planeten ist eine unumstößliche Tatsache: Im Jahr 2025 werden 34 Städte weltweit über 10 Millionen Einwohner haben. Spätestens 2050 werden mehr als 60 Prozent der Weltbevölkerung in solchen Megacities leben. Dies bedeutet eine enorme Belastung für die lokalen Infrastrukturen und für die Umwelt. Letztendlich beeinträchtigt diese Entwicklung auch unsere Lebensqualität – sei es durch die Luft, die wir atmen, die Zeit, die wir im Verkehr verlieren, die Energie, die wir verbrauchen, oder unsere Sicherheit. Smart City-Technologien ermöglichen es, uns diesen Herausforderungen zu stellen und ihre Auswirkungen abzumildern. Vor allem machen sie Städte – und auch Dörfer und Stadtviertel – zu angenehmeren Lebensräumen. In 14 Smart-City Leitprojekten weltweit verfolgen wir genau dieses Ziel, beispielsweise im chinesischen Tianjin, in Berlin und hier in San Francisco. Wir werden Ihnen gleich mehr über einige unserer Projekte erzählen. Sensoren, Software und Services Vernetzung ist für Smart Cities das A und O. Unsere Lösungen umfassen nicht nur vernetzte Mobilität, Energie, Gebäude und Industrietechnik, sie ermöglichen auch eine Vernetzung auf ganz grundlegender Ebene. Vor fast 50 Jahren sind wir in das Geschäft mit Halbleiter-Technologie für den Automobilbereich eingestiegen. Heute sind wir Weltmarktführer bei mikromechanischen Sensoren – mehr als vier Millionen Stück laufen davon täglich von unseren Bändern. [Mike Mansuetti] Unsere Sensoren kann man als die Augen und Ohren der vernetzten Stadt bezeichnen. Ihr Gehirn ist in dieser Analogie dann unsere Software. Mehr als 20.000 der über 400.000 Bosch-Mitarbeiter weltweit sind Softwareentwickler, beinahe 4.000 von ihnen arbeiten ausschließlich am Internet der Dinge. Mit der Bosch IoT Suite liefern wir eine offene Software-Plattform, die alle Funktionen zur Vernetzung von Geräten, Usern und Unternehmen ermöglicht. Außerdem setzen wir zunehmend Künstliche Intelligenz ein: Anfang des letzten Jahres eröffneten wir ein Forschungszentrum, das sich ausschließlich mit Künstlicher Intelligenz befasst. Rund 100 Experten forschen an drei Standorten weltweit an diesem Thema, darunter auch eine Dependance im Silicon Valley. Seit 2016 betreiben wir darüber hinaus unsere eigene IoT Cloud in Deutschland. In den vergangenen 1,5 Jahren haben wir rund 100 IoT-Projekte implementiert und 1,5 Million Fahrzeuge mit unserer IoT-Software vernetzt. Noch in diesem Frühjahr werden wir die Bosch-Cloud in Amerika in Betrieb nehmen. Und bis 2020 möchten wir alle elektronischen Produkte in unserem Portfolio internetfähig machen und mit dem entsprechenden Servicepaket anbieten. Sensoren, Software, Services – diese drei S bilden nicht nur das Fundament intelligenter Städte, sie entsprechen auch den Kernkompetenzen von Bosch. [Stefan Hartung] Sehen wir uns hierzu einige unserer Lösungen für Städte im Einzelnen an. Es ist wichtig zu verstehen, dass es keinen Schalter gibt, den man umlegen kann, um eine Stadt in eine Smart City umzuwandeln. Die Intelligenz entwickelt sich in Etappen, sobald Städte mit dem Einsatz von Technologien beginnen, um Schritt für Schritt ihre vier größten Herausforderungen zu bewältigen. Herausforderung 1: Luftqualität Die erste und eine der größten Herausforderungen für heutige Städte überall auf der Welt ist die Luftqualität. Man kann nur immer wieder betonen, wie wichtig sie ist – sie ist fundamental für unser körperliches und geistiges Wohlbefinden, ganz egal, wo auf der Welt wir leben. Bei Bosch glauben wir, dass man dieses Problem nicht nur auf einer Ebene lösen kann. Vielmehr kann man die Luftqualität nur durch verschiedene, parallel wirkende Maßnahmen nachhaltig verbessern. Was die Mobilität betrifft, gehören dazu hochmoderne Verbrennungsmotoren, Hybrid-Lösungen und reine Elektromobilität sowie Vernetzung über viele Fahrzeuge hinweg. Ein weiteres Puzzleteil bei der Bewältigung dieser Herausforderung sind Systeme zur Klimaüberwachung. Sie sammeln Daten zur Luftqualität in einer bestimmten Region. Daraus können dann gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität abgeleitet werden. Wir stellen hier auf der CES unser neues und innovatives Mikroklima-Monitoringsystem vor, das flexibel, kostengünstig und einfach zu handhaben ist – Climo. [Mike Mansuetti] Die meisten Mikroklima-Monitoringsysteme haben ungefähr die Größe von Schiffscontainern und sind recht teuer. Climo ist nur ein Hundertstel so groß wie herkömmliche Systeme und kostet etwa ein Zehntel. Neben der Luftverschmutzung misst das Gerät auch die Luftfeuchtigkeit sowie die Pollenbelastung in Echtzeit und liefert so nützliche Informationen für die Anwohner. Die Städte können die gemessenen Daten auf verschiedene Arten nutzen, etwa für die Regelung des Verkehrsflusses und als Basis für künftige Maßnahmen oder die Stadtplanung. Der Branchenverband CTA hat das System mit einem seiner begehrten Innovation Awards in der Kategorie Smart City ausgezeichnet – einer von drei Preisen, die wir dieses Jahr erhalten haben. Und das ist noch nicht alles. Erst kürzlich haben wir der Stadt Las Vegas mehrer Climo-Systeme zur Verfügung gestellt, die während der CES die Luftqualität vor Ort in Echtzeit überwachen. [Stefan Hartung] Herausforderung 2: Mobilität Schauen wir auf die zweite Herausforderung, auch ein wichtiges Ziel der Smart City-Initiativen – Mobilität. Es ist keine große Überraschung: Die Bevölkerung wächst und damit auch das Verkehrsaufkommen. Bis 2050 soll sich der innerstädtische Verkehr sogar verdreifachen. Damit Städte und ihre Bewohner mit dieser Herausforderung fertig werden können, entwickelt Bosch eine Vielzahl von Lösungen für den Personen- und Warentransport. Unsere Vision ist es, unfallfreie, stressfreie und emissionsfreie Städte zu schaffen. Dafür benötigen wir drei technologische Entwicklungen: Automatisierung, Elektrifizierung und Vernetzung. Schon heute umfasst die Hälfte unserer 14 Smart-City-Projekte urbane Mobilitätslösungen wie vernetztes Parken, automatisiertes Fahren, Flottenmanagement, multimodalen Transport und Elektromobilität. Fangen wir beim Parken an, einem der häufigsten Frustfaktoren im Leben eines Städters. [Mike Manusetti] Durchschnittlich steht ein Amerikaner über 40 Stunden pro Jahr im Stau. So werden über 160 Milliarden US-Dollar an Zeit und Kraftstoff verschwendet. Über ein Drittel davon geht durch die Parkplatzsuche verloren – Sie kennen das sicher aus eigener Erfahrung. Unsere Lösungen für vernetztes und automatisiertes Parken sparen Kraftstoff und Zeit und reduzieren gleichzeitig Stress. Im Falle des Community-based Parking übernimmt Bosch die Suche nach einem Parkplatz – so hat der Fahrer eine Sorge weniger. Das System funktioniert, indem Autos im Vorbeifahren automatisch freie Parkplätze an die Cloud melden. Nach einer sehr erfolgreichen Pilotphase ist für dieses Jahr der Launch von Community-based Parking in 20 US-amerikanischen Städten geplant, darunter so unterschiedliche Städte wie Los Angeles, Miami und Boston. Den Autoherstellern werden Echtzeit-Informationen über Straßenparkplätze in diesen Städten zur Verfügung gestellt. Der Autofahrer kann dann auf seinem Navigationsgerät den nächsten freien Parkplatz sehen und wird direkt dorthin geleitet – so spart er Zeit, Kraftstoff und Nerven, während er gleichzeitig dazu beiträgt, die Luftverschmutzung und die Anzahl der Staus in den Innenstädten zu reduzieren. [Stefan Hartung] Unsere neueste Erfindung heißt Automated Valet Parking. Frost & Sullivan hat uns für diese Lösung gerade erst einen Technology Innovation Award 2017 verliehen. Das Ganze funktioniert folgendermaßen: Mittels Knopfdruck in einer Smartphone-App fahren Autos selbstständig in Parkgaragen und suchen sich einen Parkplatz – während Sie als Fahrer sich bereits um wichtigere Dinge kümmern können. In Kooperation mit Daimler haben wir diese zukunftsträchtige Lösung vor Kurzem live im Parkhaus des Mercedes-Benz Museums in Stuttgart gezeigt. Wo wir gerade von automatisierter Mobilität sprechen: Bosch beschäftigt rund 3.000 Ingenieure, um die Vision des fahrerlosen Automobils Realität werden zu lassen. Zusammen mit Daimler arbeiten wir an dem Ziel, zum Beginn des nächsten Jahrzehnts selbstfahrende Robo-Taxis auf die Straßen unserer Städte zu bringen. Das wird uns neue Möglichkeiten eröffnen, besonders für Menschen mit eingeschränkter Mobilität – etwa Senioren oder Menschen mit Behinderungen. Außerdem unternehmen wir Schritte, um eine weitere Anforderung für das autonome Fahren zu realisieren: den Einsatz hochauflösender Karten. Zu diesem Zweck haben wir kürzlich Anteile am Kartenanbieter HERE Technologies erworben und arbeiten nun gemeinsam an einer herstellerunabhängigen Lösung. Diese sieht vor, dass Fahrzeuge die von ihren Sensoren gesammelten Verkehrsinformationen teilen, um damit die Karten in Echtzeit zu aktualisieren. Außerdem werden wir an Einsatzgebieten dieser Anwendungen jenseits der Mobilität zusammen arbeiten – beispielsweise in der vernetzten Industrie, wo präzise Karten der Innenräume den Warenfluss automatisieren und abstimmen können. [Mike Mansuetti] Aber um auf die Mobilität zurückzukommen: Schlaue Städte werden außerdem in hohem Maß auf multimodalen Transport setzen – das heißt, wie man auf vier Rädern, zwei Rädern oder auf Schienen von A nach B kommt. Was den multimodalen Transport angeht, so setzt Bosch die Idee unter anderem durch innovative Mobilitäts-Sharingdienste um. Ein tolles Beispiel hierfür ist der eScooter-Sharingdienst Coup, den wir bisher erfolgreich in Berlin und Paris gestartet haben. Besonders junge Leute wollen heute mobil sein, ohne ein eigenes Auto zu besitzen, und mit diesem Dienst sind sie es. Laut Gartner wird es im Jahr 2020 weltweit 250 Millionen vernetzte Autos geben. Im Zuge dieser Entwicklung gewinnen auch Services im Mobilitätsbereich an Bedeutung. An unserem Stand zeigen wir unser vernetztes Plattformfahrzeug. Es vereint die vielen Fahrzeug-Dienste aus unserem derzeitigen Angebot. Von der Falschfahrerwarnung und präventiver Diagnose bis zu Stolen Vehicle Tracking und sogar der Steuerung des Smart Homes vom Fahrersitz aus: Wir machen das Fahren nicht nur einfacher, sicherer und bequemer als je zuvor, das Auto wird auch zu einem neuen, vollvernetzten Lebensraum. Unser neuer Telematics eCall Plug ermöglicht einen Service, der Sicherheit mit Sparen verbindet. Es handelt sich um ein kleines Gerät, das in einen Standard 12 Volt Ausgang in jedem Pkw passt. Neben der lebensrettenden Benachrichtigung von Noteinsatzkräften bei einem Unfall kann der neue Telematics eCall Plug nun mittels eines Sensors auch das Fahrverhalten überwachen. Versicherungsunternehmen könnten diese Informationen nutzen, um vorsichtige Fahrer mit niedrigeren Prämien zu belohnen. [Stefan Hartung] Herausforderung 3: Energie Die dritte große Herausforderung unserer Städte ist der Energieverbrauch. Städte verbrauchen bereits heute etwa 75 Prozent der benötigten Energie weltweit, davon fließen allein 40 Prozent in Gebäude. Die Smart-City-Technologie kann uns nicht nur dabei helfen, den Energieverbrauch zu senken, sie kann auch die Nutzung erneuerbarer Energien fördern. Das bedeutet, dass sie den Menschen letztlich hilft, Geld zu sparen und ihren ökologischen Fußabdruck zu verringern – das ist gut für die Städte und für ihre Bewohner. Die Energielösungen von Bosch umfassen virtuelle Kraftwerke, die Energie speichern oder je nach Bedarf an das Stromnetz abgeben, wie auch stationäre Energiespeichersysteme – das sind im Wesentlichen große Akkus, die genügend Energie speichern können, um Dutzende von Haushalten zu versorgen. [Mike Mansuetti] Wir sind auch Vorreiter im Bereich der Microgrid-Technologie. Ich möchte nicht zu technisch werden, nur kurz zur Einordnung: Microgrids sind relativ kleine, unabhängig gesteuerte Stromversorgungssysteme. Ihre Fähigkeit, eine Reihe verschiedener Energiequellen einschließlich erneuerbarer Energien zu nutzen, führt zu einer ausgezeichneten Ökobilanz. Ein weiterer großer Vorteil ist ihre Unabhängigkeit – so können sie beispielsweise im Falle eines wetter- oder sicherheitsbedingten Stromausfalls, der das Hauptstromnetz betrifft, Strom für Anwohner und kritische Einrichtungen liefern. Im Jahr 2015 haben wir eine Einrichtung in Fort Bragg in Nordkalifornien mit einer solar-basierten Microgrid-Lösung ausgestattet, die kostengünstige, umweltschonende Elektrizität liefert. [Stefan Hartung] Herausforderung 4: Sicherheit Das bringt mich zu der letzten Herausforderung, der Sicherheit. Jeder, der in der Stadt wohnt, weiß, dass bereits erhebliche Probleme bestehen, die durch wachsende Einwohnerzahlen noch verstärkt werden. Bei Bosch verfügen wir auch über ein komplettes Lösungsportfolio für die Gewährleistung der Sicherheit einzelner Bewohner und ganzer Kommunen. So können beispielsweise unsere vernetzten Überwachungskameras bei der Verbrechensbekämpfung eingesetzt werden und im Katastrophenfall Auskunft darüber geben, wo Hilfe benötigt wird. Eine weitere Sicherheitslösung, die wir hier zum ersten Mal zeigen, ist unser neues Flutüberwachungssystem. Dieses System warnt durch die digitale Echtzeit-Überwachung des Wasserstands frühzeitig vor einer potentiellen Überflutung. Bisherige Messungen wurden mithilfe mechanischer Mittel durchgeführt und konnten deshalb eine Zeitverzögerung um mehrere Stunden bis zur ausgegebenen Warnung bedeuten. Unser System nutzt Ultraschallsensoren oder Kameras, mit denen es Veränderungen bei Wasserstand, -geschwindigkeit und -durchlauf misst und eine Warnmeldung aussendet, sobald eine kritische Schwelle überschritten wird. Kommunen können unser System auf Brücken installieren, so dass die Einwohner dort auf die Daten zugreifen und beispielsweise Warnmeldungen erhalten können. Oder ein Ladenbesitzer kann damit ein privates Sicherheitssystem einrichten, um sein Geschäft zu schützen. Derzeit betreiben wir ein Testsystem am Neckar nahe unseres Bosch-Stammsitzes in Stuttgart. Smart Homes und intelligente Gebäude setzen das Potenzial schlauer Städte frei Will man das vollständige Potenzial schlauer Städte ausschöpfen, so müssen unserer Überzeugung nach nicht nur die genannten zentralen Herausforderungen bewältigt, sondern auch die Wohnungen und Gebäude in diesen Städten intelligenter werden. Smart Home-Technologien bieten unzählige Vorteile: Sie können uns zeitaufwändige Arbeiten im Haushalt abnehmen, sie helfen uns, Energie und Geld zu sparen und machen unsere Lebensräume sicherer. Bosch ist seit Jahren Vorreiter im Bereich der Smart Home-Technologien. Neben unserer wachsenden Anzahl vernetzter Anwendungen, Beleuchtung und Raumklimasysteme, die übrigens jetzt auch über Amazons Alexa gesteuert werden können, erweitern wir ständig die Möglichkeiten unserer Smart Home-Produkte. So bieten wir beispielsweise einen Staubsaugerroboter an, der über Künstliche Intelligenz verfügt, die ihn den Grundriss Ihrer Wohnung auswendig lernen lässt und Ihnen dadurch jährlich bis zu 40 Arbeitsstunden abnehmen kann. Einen weiteren CES Innovation Award haben wir dieses Jahr für unseren neuen kleinen, aber leistungsstarken Beschleunigungssensor erhalten, der dabei noch sehr energieeffizient ist. Unter anderem kann der Sensor erkennen, ob Fenster offen oder geschlossen sind und entsprechend die Heiz- und Kühlsysteme automatisch anpassen. Ist das nicht smart? So sparen sie Geld und Energie. [Mike Mansuetti] Im öffentlichen Sektor helfen wir, alle Arten von Gebäuden schlau zu machen – unter anderem auch Krankenhäuser. Mithilfe von sensorbasierter Video-Technologie, Beleuchtung und Bewegungsmeldern kann man beispielsweise teure Geräte vor Diebstahl schützen. Vernetzte Lösungen in Gebäuden bieten außerdem mehr Sicherheit, Bequemlichkeit und Effizienz für Patienten und Angestellte. Hier in den USA ist unser Tochterunternehmen Climatec seit Langem ein Partner des Non-Profit-Anbieters Banner Health. In 15 Banner-Einrichtungen kümmert sich Bosch um Gebäudeautomation, Sicherheit und Feuermeldetechnik. In den kommenden Jahren erwarten wir ein kontinuierliches Wachstum in unserem globalen Geschäft mit der Gebäudetechnologie und planen, unseren Umsatz in diesem Bereich um mehr als 20 Prozent zu erhöhen. Leitprojekte: SF Shipyard und San Leandro Bevor wir zum Ende kommen, möchte ich Ihnen noch etwas über einige Smart City-Projekte erzählen, an denen wir beteiligt sind. Zwei davon befinden sich sogar hier in Kalifornien, also quasi um die Ecke. Das erste ist eine Partnerschaft mit der Stadt San Leandro, in der Bay Area. Dort haben wir 5.000 Straßenlaternen mit smarter LED-Beleuchtung ausgestattet, die sich nur bei Bedarf einschalten. Schätzungen der Stadt zufolge können allein damit in den kommenden 15 Jahren über acht Millionen US-Dollar eingespart werden. Außerdem haben wir die Straßenlaternen mit Sensoren ausgestattet, die die Luftqualität messen, sowie mit intelligenten Kameras, die den Verkehr überwachen und bei Stau die Fahrzeuge automatisch umleiten. Neben einer Verbesserung der Lebensqualität hilft die Smart-City-Technologie also auch Einwohnern und ganzen Städten, Geld zu sparen. Das zweite Projekt läuft in San Francisco. Auf einem Gelände am Hafen, gibt es zwei Gemeinden: das ehemalige Hunters Point Shipyard der Navy sowie Candlestick Park, wo die American Football-Mannschaft 49ers früher gespielt hat. Insgesamt entstehen dort rund 12.000 Wohneinheiten sowie größere Gewerbe- und Geschäftsflächen. Das Unternehmen Five Point entwickelt diese Gemeinden. Bosch sorgt für die Bewohner des San Francisco Shipyard für Sicherheit mittels intelligenter Kameras und lokaler Überwachungssysteme, die über unsere Smart Community App vernetzt sind. Mit dieser App können die Bürger Informationen über lokale Geschäfte einsehen, öffentliche Verkehrsverbindungen in Echtzeit prüfen und alle Informationen mit anderen Community-Mitgliedern teilen. All dies liefert ein Gefühl der Geborgenheit und trägt zu einem nachbarschaftlichen Miteinander bei. Eine Reihe weiterer Lösungen für mehr Effizienz und Ressourcenschonung befinden sich in Planung, unter anderem ein mit Solarenergie betriebenes Microgrid. [Stefan Hartung] Fazit: Das große Ganze im Blick Wie Sie sehen, halten wir eine Fülle hochmoderner Lösungen für Smart Cities bereit. Bei aller Technologie sollten wir aber das große Ganze nicht aus dem Blick verlieren. Bosch will dabei helfen, Städte schlauer zu machen – nicht nur, weil das unternehmerisch sinnvoll ist, sondern vor allem, weil es das Leben der Menschen tatsächlich verbessert. Smarte Städte erleichtern es ihren Bürgern, sich zu engagieren. Sie ermöglichen es uns, endliche Ressourcen zu schonen und mehr erneuerbare Energien zu nutzen. In ihnen können Senioren und Menschen mit Behinderungen unabhängiger leben. Sie helfen, unsere Gesundheit zu schützen und machen unsere Straßen sicherer. Und sie machen viele alltägliche Aufgaben stressfreier. Genau das meinen wir, wenn wir sagen, dass wir „Technik fürs Leben“ anbieten. Meine Damen und Herren, lassen Sie mich zum Schluss noch einmal betonen, dass die Smart City längst keine reine Vision mehr ist. Sie ist bereits Realität und viele Gemeinden auf der ganzen Welt profitieren von ihr. Gleichzeitig stehen unsere Städte jedoch vor gewaltigen Herausforderungen. Um sie zu überwinden, müssen wir alle Register ziehen, technologisch und auch politisch. Und genau hier hat Bosch die Trümpfe in der Hand: Wir verfügen nicht nur über ein umfassendes Portfolio und domänenübergreifendes Expertenwissen, wir haben auch Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Stadtverwaltungen, um ihnen genau die Lösungen zur Verfügung zu stellen, die sie benötigen. Lösungen, die das Leben spürbar besser machen, für Sie, für mich und für alle, die um uns herum leben. Aber überzeugen Sie sich selbst. Kommen Sie diese Woche an unserem Stand in der Central Hall vorbei und erleben Sie selbst die vernetzten und lebensverbessernden Lösungen für die schlauen Städte von morgen – und von heute. Vielen Dank.

CES 2018: Bosch setzt auf das Geschäft mit der smarten Stadt

08.01.2018

Pressemeldung

Wirtschaft

CES 2018: Bosch setzt auf das Geschäft mit der smarten Stadt

Las Vegas – Immer mehr Menschen zieht es in die Stadt: Bis 2050 werden laut den Vereinten Nationen rund zwei Drittel der Weltbevölkerung in urbanen Zentren leben – 2014 war es noch etwa die Hälfte. Mit der fortschreitenden Urbanisierung steigen auch die Herausforderungen an das städtische Leben. Entsprechend hoch ist schon heute der Bedarf an intelligenten Lösungen. „Wir müssen Städte neu denken. Ein Schlüssel sind Technologien, die Cities smart und lebenswert machen“, sagte Dr. Stefan Hartung, Mitglied der Bosch-Geschäftsführung auf der CES in Las Vegas. „Ohne Intelligenz wird keine Stadt auf Dauer überleben – ihr droht der Kollaps.“Bosch arbeitet daran, Städte und Gemeinden für die Zukunft zu rüsten. Intelligente Mobilität, bessere Luft, mehr Komfort und höhere Sicherheit sowie viele neue Dienstleistungen, kurz: deutlich mehr Lebensqualität in Stadt und Nachbarschaft ist das Ziel. „Für die Smart City bietet Bosch wie kaum ein anderes Unternehmen ein umfassendes Produktportfolio, domänenübergreifende Expertise sowie eine hohe Kompetenz bei Sensorik, Software und Services – und das aus einer Hand“, so Hartung. Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen präsentiert auf der weltgrößten Elektronikmesse CES 2018 vom 9. bis 12. Januar zahlreiche neue Lösungen, die eine Stadt smart machen – von einer neuen, kompakten Box, die die Luftqualität in Echtzeit misst und analysiert, über ein System, das den Wasserstand von Flüssen digital überwacht und frühzeitig vor einer bevorstehenden Überflutung warnt, bis hin zu einem vollautomatisierten Parkplatzservice, der den Fahrer entlastet. Für mehr Geschäft: Smart-City-Markt boomt Manche Metropolen sind bereits heute Synonym für eine Smart City – etwa Barcelona, Seoul oder London. Auf der ganzen Welt investieren große und kleine Gemeinden in Smart-City-Technologien. Nach einer von Bosch in Auftrag gegebenen Studie wächst der Markt jährlich um 19 Prozent und wird 2020 ein Volumen von 800 Milliarden US-Dollar (680 Milliarden Euro) erreichen. Bosch verspricht sich davon große Chancen und setzt auf Smart Cities: „Die Smart City war lange eine Vision, wir verhelfen ihr jetzt zur Realität. Bosch ist optimal aufgestellt, um den Weg in die intelligent vernetzte Stadt technisch und wirtschaftlich zum Erfolg zu machen“, so Hartung. Das Unternehmen ist derzeit an 14 umfassenden Smart City-Projekten beteiligt, unter anderem in San Francisco, Singapur, Tianjin, Berlin und Stuttgart. Weitere sollen folgen. In bereichsübergreifenden Projekten hat das Unternehmen innerhalb der vergangenen zwei Jahre seinen Umsatz bereits verdoppelt auf gut eine Milliarde Euro – mit weiter steigender Tendenz. Die Smart City war lange eine Vision, wir verhelfen ihr jetzt zur Realität. Bosch ist optimal aufgestellt, um den Weg in die intelligent vernetzte Stadt technisch und wirtschaftlich zum Erfolg zu machen....Dr. Stefan Hartung, Mitglied der Bosch-Geschäftsführung In San Leandro bei San Francisco beispielsweise hat das Unternehmen rund 5 000 Straßenlaternen mit intelligenter LED-Beleuchtung und einer Fernverwaltung des Beleuchtungssystems ausgestattet. So gehen die Leuchten nur dann an, wenn tatsächlich Licht gebraucht wird. Mit dieser Lösung kann San Leandro in den kommenden 15 Jahren rund acht Millionen Dollar einsparen. „Unsere smarten Lösungen für kleine oder große Städte helfen, Energie zu sparen und schonen dabei auch den Geldbeutel“, sagte Mike Mansuetti, Präsident von Bosch Nordamerika auf der Bosch CES-Pressekonferenz. Zudem kann mithilfe der Sensoren die Luftqualität in der 100 000-Einwohner-Stadt gemessen und analysiert werden, während die Kameras den Verkehr im Falle eines Staus selbständig umleiten können. Für mehr Vernetzung: IoT und Künstliche Intelligenz Eine wesentliche Voraussetzung für die vernetzte Stadt wurde mit dem Internet der Dinge (IoT) geschaffen. Dieses hält Einzug in alle Bereiche: Laut Gartner-Studie sollen weltweit bis 2020 rund 230 Millionen Häuser intelligent vernetzt sein – das sind rund 15 Prozent aller Haushalte. Auch hier ist das Potenzial groß: Der Markt wird auf 250 Milliarden US-Dollar im Jahr 2020 geschätzt. Zum gleichen Zeitpunkt werden mehr als 20 Milliarden Geräte weltweit miteinander vernetzt sein – Rauchmelder, Alarmanlagen, Stromzähler, elektrische Helfer in Küche und Waschkeller und vieles mehr. „Bosch hat das Potenzial frühzeitig erkannt“, sagte Hartung. „Bereits heute sind mehr als die Hälfte unserer elektronischen Produktgruppen vernetzbar – bis 2020 sollen es alle sein. Und nicht nur das: Zu jedem Produkt wollen wir darauf basierende Services anbieten.“ Ein weiterer Treiber für die rasante Entwicklung von Smart Cities ist die Künstliche Intelligenz (KI). Bosch will die Forschung in diesem Bereich weiter ausbauen. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen ein Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz eröffnet, das heute rund 100 Mitarbeiter an den Standorten Renningen, Palo Alto und Bengaluru beschäftigt. Bis 2021 investiert Bosch rund 300 Millionen Euro in den Ausbau. Das Unternehmen geht davon aus, dass in zehn Jahren kaum ein Produkt ohne KI denkbar sein wird. Für bessere Luft: Climo schafft Basis für gezielte Maßnahmen Luftqualität zählt zu den größten Herausforderungen von Städten. Dank smarter Technologien können Städte schneller und gezielter Maßnahmen für die Verbesserung der Luftqualität ergreifen. Voraussetzung dafür ist die präzise Ermittlung von Messwerten. Auf der CES 2018 zeigt Bosch eine neue Lösung, die das Unternehmen gemeinsam mit Intel entwickelt hat: das Mikroklima-Monitoringsystem Climo. Climo misst und analysiert zwölf Parameter, die für die Luftqualität wichtig sind – darunter verschiedene Gase wie Kohlendioxid und Stickoxid, aber auch Temperatur und relative Feuchtigkeit. Das Gerät ist hundertmal kleiner als herkömmliche Systeme und kostet nur ein Zehntel. Climo wurde mit dem CES Honoree Innovation Award in der Kategorie ‚Smart Cities‘ ausgezeichnet. Für frühzeitige Warnung: Digitale Überwachung von Flüssen Der Klimawandel verändert in vielen Regionen der Welt das Wetter. Forscher rechnen mit häufiger auftretenden Überschwemmungen durch Starkregenfälle. Bisher werden die Pegelstände von Flüssen durch mechanische Mittel gemessen. Bis die Daten für Dritte verfügbar sind, können Stunden vergehen. Nicht so beim Flood Monitoring System, das Bosch auf der CES 2018 erstmals vorstellt. Dies kann den Wasserstand von Flüssen oder anderen stadtnahen Gewässern in Echtzeit digital überwachen und frühzeitig vor einer bevorstehenden Überflutung warnen. In einem Pilotprojekt testet Bosch das neue System am Neckar bei Ludwigsburg: Ultraschallsensoren oder Kameras verfolgen dort Veränderungen von Wasserpegel, Wassergeschwindigkeit und Durchflussleistung. Die Daten werden an die Bosch IoT Cloud geschickt und ausgewertet. Wird eine kritische Grenze erreicht, erhält die Stadtverwaltung oder betroffene Bewohner und Geschäftsinhaber frühzeitig ein Signal per SMS. Sie können so rechtzeitig Maßnahmen einleiten, um sich vor Flut oder Hochwasserschäden zu schützen. Interesse an der Lösung gibt es unter anderem von indischen und südamerikanischen Kommunen, die häufig mit Überschwemmungen zu kämpfen haben. Für mehr Zeit: Vernetztes Parken Der städtische Verkehr wird bis 2050 um rund ein Drittel zunehmen. Bosch arbeitet daran, die Mobilität von morgen unfallfrei, stressfrei und emissionsfrei zu gestalten. Zahlreiche Lösungen auf dem Weg zu diesem Ziel präsentiert das Unternehmen auf der CES 2018. Bei rund der Hälfte der Smart City-Projekte von Bosch spielen Lösungen für den städtischen Verkehr eine Rolle. Parken ist dabei ein Fokusthema. Mehr als 40 Stunden jährlich verbringen amerikanische Autofahrer heutzutage im Stau und verschwenden dabei gut 160 Milliarden Dollar. Rund ein Drittel davon entsteht allein durch die Suche nach einem Parkplatz. Bosch schafft Abhilfe: Mit Community-based Parking nimmt das Unternehmen Autofahrern die Suche nach einer passenden Parklücke ab. Im Vorbeifahren erkennt und vermisst das Auto Lücken zwischen parkenden Fahrzeugen und überträgt sie in Echtzeit in eine digitale Karte. So können sich Autofahrer direkt zu freien Parkplätzen navigieren lassen. Bosch erprobt den Service bereits in deutschen Städten, darunter Stuttgart. In diesem Jahr folgen bis zu 20 amerikanische Metropolen wie Los Angeles, Miami und Boston. Im ersten Quartal 2018 starten Bosch und Daimler darüber hinaus einen neuen Parkplatzservice: das Automated Valet Parking. Autos suchen sich im Parkhaus des Mercedes-Benz Museums in Stuttgart fahrerlos einen Parkplatz und parken ein. Das sorgt für weniger Stress – und effizientere Parkraumnutzung: Bis zu 20 Prozent mehr Fahrzeuge passen so auf die gleiche Fläche. Möglich wird das vollautomatisierte Parken unter anderem mithilfe einer intelligenten Parkhaus-Infrastruktur, die mit der Technik des Fahrzeugs vernetzt ist. Für diese Lösung zum fahrerlosen Parken erhielt Bosch jüngst einen Frost & Sullivan 2017 Technology Innovation Award. Für weniger Energie und Kosten: Bosch DC Microgrids Städte tragen heute laut dem Weltklimarat (IPCC) rund 75 Prozent zum globalen Energieverbrauch bei. Allein 40 Prozent davon werden durch Gebäude verursacht. Bis 2035 wird der Energieverbrauch weltweit um 30 Prozent steigen, so der BP Energy Outlook 2035 . Bosch hat zahlreiche Lösungen, die durch intelligentes Energiemanagement den Stromverbrauch senken können: Ein Beispiel ist das Bosch DC Microgrid, das sich für die Stromversorgung größerer Gebäude oder Gebäudekomplexe eignet. Microgrids sind besonders umweltschonend, da sie ihre Energie in der Regel aus erneuerbaren Quellen beziehen. Gegenüber herkömmlichen Kraftwerken können DC Microgrids bis zu zehn Prozent Energie einsparen. Zudem sind sie durch ihre Autarkie zuverlässige Stromlieferanten, falls die Standardversorgung aus Wetter- oder Sicherheitsgründen ausfällt. Bosch auf der CES 2018 PRESSEKONFERENZ: Montag, 08.01.2018, 08:00 – 08:45 Uhr (Lokalzeit) im Mandalay Bay Hotel, South Convention Center, Level 2 ; Mandalay Bay Ballrooms B, C & D MESSE: Dienstag bis Freitag, 09. – 12.01.2018 , Central Hall, Stand #14028 FOLGEN SIE den Bosch CES 2018 Highlights auf Twitter: #BoschCES PANELS MIT BOSCH-EXPERTEN: Dienstag, 09.01.2018; 13:30 – 15:15 Uhr (Lokalzeit): Session “ Connect2Car: Next-Gen Automobility ” mit Kay Stepper, Vice President Bosch North America, Leiter Fahrerassistenz-Systeme und Automatisiertes Fahren, Las Vegas, Convention Center, North Hall, N256 Mittwoch, 10.01.2018; 13:45 – 14:30 Uhr (Lokalzeit): Session “ Connected Vehicles in Connected Ecosystems ” mit Mike Mansuetti, President Bosch North America, Smart Cities Conference, Westgate. Donnerstag, 11.01.2018; 11:30 – 12:30 Uhr (Lokalzeit): Session “ The Future of Robots at Work and Home ” mit Phil Roan, Senior Engineer Robotics, BSH Hausgeräte GmbH, Las Vegas Convention Center, North Hall, N258