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Das eBike lernt von Kilometer zu Kilometer dazu

02.07.2024

Pressemeldung

Elektrifizierte Mobilität

Das eBike lernt von Kilometer zu Kilometer dazu

Stuttgart/Reutlingen – KI-Lösungen werden im Alltag zunehmend genutzt, um vielfältige Aufgaben zu erleichtern. Sie begeistern mit personalisierten Anwendungen, indem sie individuelle Bedürfnisse analysieren und immer weiter daraus lernen. Dank Connected Biking verschmilzt das physische Fahrerlebnis mit der digitalen Welt. Das hat zur Folge, dass das eBike längst ein intelligenter Begleiter geworden ist. Per eBike Flow App verbunden, ist es Teil eines modernen, digitalen Lifestyles und bleibt dabei stets up-to-date. Bosch eBike Systems integriert KI-basierte Lösungen in das smarte System, die das Nutzerverhalten erkennen, daraus lernen und unter anderem eine intelligentere Routenplanung und Navigation ermöglichen. Wir sind überzeugt: Connected Biking ist die Zukunft. Erst durch das Verschmelzen von physischem Fahrerlebnis und digitaler Welt entfaltet sich das volle Potenzial unserer eBike-Systeme...erklärt Gregor Dasbach, Vice President Digital Business bei Bosch eBike Systems. „Mit der Integration von KI gehen wir den konsequenten nächsten Schritt in der Entwicklung und schaffen einen wertvollen Mehrwert für eBiker*innen: Das eBike lernt von Kilometer zu Kilometer dazu und wird ganz nebenbei zum smarten und vernetzten Begleiter.“ Range Control: KI gibt mehr Sicherheit bei der eBike-Reichweite Das neue, KI-basierte Feature „Range Control“ erleichtert die Planung von Touren: eBiker*innen müssen sich damit keine Sorgen mehr um die Akkureichweite machen. Stellen sie eine Route in der eBike Flow App zusammen, zeigt ihnen diese direkt an, mit wie viel Prozent Akkustand sie voraussichtlich am Ziel ankommen werden. Um eine möglichst genaue Reichweite anzuzeigen, ermittelt das smarte System verschiedene Informationen wie das Systemgewicht, das Höhenprofil der Route und das individuelle Fahrverhalten der letzten Fahrten. Dabei werden die Prognosen immer präziser: Sind die ersten Aktivitäten erfasst, kann das System den Akkustand bei Ankunft zukünftig wesentlich genauer vorhersagen als bei der ersten Fahrt. Außerdem aktualisiert sich die Prognose auch während der Fahrt und bezieht die aktuelle Fahrweise mit ein. So können Fahrer*innen sich voll auf das eBike-Erlebnis konzentrieren. Um auch die letzte Reichweiten-Sorge während der Fahrt zu nehmen, kann sogar der gewünschte minimale Akkustand am Zielort festgelegt werden. Das smarte System kümmert sich um den Rest – sehr praktisch, wenn beispielsweise vor der Rückfahrt oder der nächsten Tour nicht geladen werden kann. Bei Bedarf können eBiker*innen dieses zusätzliche Feature mit einem Switch-Button in der eBike Flow App aktivieren. In der Folge lässt sich mit einem Regler der gewünschte Akkustand am Zielort genau einstellen. Je nach Auswahl zeigt die App, ob die Route mit voller, geringer oder nur mit sehr geringer Unterstützung gefahren werden kann. Während der Fahrt passt das smarte System dann die Motorunterstützung falls nötig an. So wird sichergestellt, dass man mit dem vorab festgelegten Akkustand ankommt. Mit dieser Neuentwicklung gehört die Frage, ob der Akku bis zum Ziel reicht, bei eBikes mit smartem System von Bosch der Vergangenheit an. Personalisierte Ankunftszeit und Routenplanung Das smarte System nutzt weitere KI-Features für eine personalisierte Planung. So kann schon vor einer Tour die zu erwartende Ankunftszeit berechnet und angezeigt werden. Dabei hilft eine Analyse des bisherigen Fahrverhaltens auf ähnlichen Routen. Außerdem profitieren eBiker*innen von persönlichen Routenvorschlägen: Das smarte System weiß beispielsweise, welche Straßentypen, welcher Untergrund oder welche Steigungen bevorzugt und mit welcher Geschwindigkeit gefahren werden und macht eine entsprechende Routenempfehlung. Aktueller Ladestand für einfache Planung und detaillierte Karten für Kiox Displays Weitere neue Funktionen erleichtern die Navigation und Planung zusätzlich. Mit dem Feature „Aktueller Ladestand“ können Nutzer*innen den Akkustand während des Ladevorgangs auf der eBike Flow App live verfolgen und jederzeit und überall einsehen. So lässt sich schon daheim auf der Couch oder gemütlich im Café die nächste Tour oder Weiterfahrt planen. Das Feature „Erweiterte Navigation“ verbessert die Navigationsdarstellung auf den Displays Kiox 300 und Kiox 500. Es werden nicht mehr nur die geplante Route und Kreuzungen dargestellt, sondern auch alle Nebenstraßen. Diese neuen, zusätzlichen Kartendetails sorgen für bestmögliche Orientierung und intuitive Navigation. „Erweiterte Navigation“ und „Aktueller Ladestand“ sind Teil des Abo-Services Flow+. Neue Insights für abgeschlossene Fahrten Bei den Fahrstatistiken präsentiert Bosch ebenfalls zahlreiche Neuigkeiten. So können alle Fahrer*innen, die ein Bosch eBike ABS in ihrem eBike verbaut haben, den Anteil der Bremsmanöver mit und ohne ABS-Einsatz als direkten Vergleich in der eBike Flow App einsehen. Während der Fahrt wird auch die Anzahl der Bremsmanöver angezeigt, bei denen ABS aktiv wurde. Die Anzeige „Nutzung Fahrmodi“ ist nicht mehr nur während der Fahrt verfügbar, sondern auch als Statistik nach der Fahrt. Hier wird in einem anschaulichen Kreisdiagramm gezeigt, zu welchem Anteil welcher Fahrmodus (einschließlich des Off-Modus) genutzt wurde. Gleiches gilt für den Screen „Leistungsaufteilung“ . Der gibt – bezogen auf die aktuelle Aktivität und den ausgewählten Fahrmodus – Einblicke in die durchschnittliche Eigenleistung der Fahrer*innen im Vergleich zur Durchschnittsleistung der Antriebseinheit. Diese Informationen helfen eBiker*innen dabei, ihr Fitnesslevel zu verbessern und ihr Training zu optimieren. Die Darstellung von Nutzung Fahrmodi und Leistungsaufteilung nach der Fahrt sind jeweils Teil von Flow+. Neuer Eco+-Modus macht große Reichweiten möglich Zusätzlich zu den digitalen Features stellt Bosch auch einen neuen Fahrmodus für das smarte System vor. Der neue Eco+-Modus lässt die Grenzen zwischen eBiken und normalem Radfahren verschwimmen, spart Energie und ermöglicht besonders große Reichweiten. Er eignet sich ganz besonders für eBiker*innen, die bei entspannter Fahrt in der Ebene gerne ohne Unterstützung pedalieren, aber beispielsweise bei Anstiegen oder beim Überholen nicht auf den Motor verzichten möchten. Je nach Fahrerleistung bleibt der Motor so lange komplett ausgeschaltet, bis eine in der eBike Flow App individuell anpassbare Aktivierungsschwelle überschritten wird. Das ist ideal für leichte eBikes, aber auch für eSUVs und eTrekkingräder. Wird keine Unterstützung mehr benötigt, schaltet sich der Motor automatisch wieder ab. So lässt sich leicht Energie einsparen und die Reichweite vergrößern – das macht noch längere Touren ohne Laden oder Tausch der Batterie möglich. Der Eco+-Modus ist für alle Drive Units mit dem smarten System von Bosch eBike Systems verfügbar und kann via eBike Flow App selbst auf dem eigenen eBike installiert werden. Noch mehr Individualisierung: Display-Konfiguration auf dem Purion 200 Die Vernetzung der Komponenten schafft neue Möglichkeiten zur Individualisierung. Wie bereits die Displays Kiox 300 und Kiox 500 kann nun auch das Display der Bedieneinheit Purion 200 nach eigenen Vorlieben angepasst werden: In der eBike Flow App können eBiker*innen Inhalte sortieren, hinzufügen oder löschen. Soll die Geschwindigkeit lieber links und die Herzfrequenz immer rechts gezeigt werden? Kein Problem, denn zwei Kacheln pro Screen sind frei belegbar. Außerdem lässt sich auch die Screen-Reihenfolge neu festlegen.

10 Jahre Connected Biking bei Bosch eBike Systems

02.07.2024

Pressemeldung

Elektrifizierte Mobilität

10 Jahre Connected Biking bei Bosch eBike Systems

Stuttgart/Reutlingen – eBiken ist im vergangenen Jahrzehnt zum festen Bestandteil der Mobilität geworden. In einigen europäischen Ländern, wie Deutschland oder den Niederlanden, ist bereits jedes zweite verkaufte Fahrrad ein eBike – Tendenz weiter steigend. Seit seiner Einführung hat das eBike viele Entwicklungsstufen durchlaufen – und sich in den vergangenen zehn Jahren zum voll vernetzten Produkt gewandelt.Den Grundstein für den Aufbruch in die eBike-Zukunft legte Bosch eBike Systems bereits vor zehn Jahren: Connected Biking steht seit 2014 für die Weiterentwicklung des eBikens mit stetig neuen Features und ergänzt das physische Erlebnis mit einer digitalen Erlebniswelt. Damals brachte Bosch mit Nyon den ersten vernetzten All-in-one Bordcomputer der Fahrradbranche auf den Markt. In Verbindung mit einem Online-Portal und einer Smartphone App vereinte er eBike-Steuerung, Navigationssystem, Fitnesstrainer und Zugang zur Online-Welt. Schon bald folgte der nächste wichtige Schritt zur Digitalisierung des eBikes: Mit der Übernahme von COBI.Bike erweiterte Bosch eBike Systems 2017 sein Produkt- und Kompetenzportfolio erstmals um Smartphone-basierte Lösungen. Weitere Innovationen wie das Kiox Display (2019) oder die erstmalige Integration eines Features zum Diebstahlschutz (2019) ließen nicht lange auf sich warten. Meilenstein smartes System: Die eBike Flow App als digitaler Assistent Ein besonders wichtiger Meilenstein in dieser Entwicklung und der Beginn einer neuen, vernetzten eBike-Zukunft war 2021 die Einführung des smarten Systems. Mit dieser Systemgeneration von Bosch eBike Systems sind alle Komponenten – wie die Drive Unit, der Akku, das Display und das Smartphone – voll miteinander vernetzt, können untereinander kommunizieren und Daten austauschen. Für eBike-Fahrer*innen bietet sich seither eine intuitive und komfortable eBike-Erfahrung mit zahlreichen neuen Möglichkeiten. Das Herzstück ist die eBike Flow App, auf die weltweit mehr als eine Millionen eBiker*innen bei einer durchschnittlichen App-Store-Bewertung von 4,3 von 5 Sternen vertrauen. Sie ermöglicht den Zugriff auf digitale Zusatzfunktionen, persönliche Einstellungen, Analyse und Anzeige von Fahrdaten, Navigation, Updates und vieles mehr. So erleichtert das eBike Alltag und Freizeit. Mit fortlaufenden Updates und immer neuen Funktionen in den vier Bereichen Diebstahlschutz, Navigation, Personalisierung sowie Update & Service verbessert Bosch das smarte System stetig weiter. Zusatzschutz gegen Diebstahl: Das eBike mit einem sicheren Gefühl abstellen Ob kurzer Stopp im Café oder ausgedehnte Pause auf einer sportlichen Tour: Wer sein eBike kurz oder auch länger abstellt, möchte das mit ruhigem Gewissen machen. Die digitalen Diebstahlschutz-Funktionen im smarten System bieten ein Extra an Sicherheit und die ideale Ergänzung zum mechanischen Schloss. Dank „eBike Lock“ werden Smartphone oder Display zum digitalen Schlüssel, ohne den sich die Motorunterstützung nicht aktivieren lässt. Mit der Funktion „eBike Alarm“ sieht man den aktuellen Ort und den Status des eBikes; im Falle eines Diebstahlversuchs gibt das eBike einen akustischen wie optischen Alarm und sendet eine Benachrichtigung an das Smartphone. Sollte das eBike dennoch gestohlen werden, startet das automatische Tracking – inklusive Standortverfolgung für die Polizei. Erkunden heißt erleben: Navigations-Features der nächsten Generation Damit jeder Kilometer ein Erlebnis wird, bietet das smarte System via Flow App Routenplanung, Navigation und Activity-Tracking . Vor der Fahrt lassen sich Touren mit maximaler Freiheit und Effizienz planen. Dabei hilft das KI-basierte Feature „Range Control“: Stellen eBiker*innen eine Route in der eBike Flow App zusammen, zeigt ihnen diese direkt an, mit wie viel Prozent Akkustand sie voraussichtlich am Ziel ankommen werden. Um auch die letzte Reichweiten-Sorge während der Fahrt zu nehmen, kann sogar der gewünschte minimale Akkustand am Zielort festgelegt werden – das smarte System kümmert sich um den Rest. Weitere KI-basierte Funktionen erkennen das Nutzerverhalten, lernen aus den bisherigen Fahrten und können maßgeschneiderte Routen mit präzise berechneter Ankunftszeit bieten. Auch vorab bei komoot geplante Routen können automatisch importiert werden. Während der Fahrt sorgen eine klare Routendarstellung und präzise Abbiegehinweise für ein modernes Navigationserlebnis – egal ob mit Display, mit Smartphone am Lenker oder per Sprachnavigation. Dabei hat man auf Wunsch jederzeit alle wichtigen Daten wie Geschwindigkeit, Akkustand, Höhenprofil oder – in Verbindung mit einem Herzfrequenzmesser – den aktuellen Herzschlag im Blick. Dank Activity Tracking werden sämtliche Tour- und Leistungsdaten aufgezeichnet – auf Wunsch mit Strava oder Apple Health synchronisiert – und lassen sich nach der Fahrt analysieren sowie als GPX-Datei oder im FIT-Format exportieren und mit der eigenen Community teilen. Personalisierung: Das eBike an individuelle Vorlieben anpassen Ob eCity, eTrekking oder eMTB: So verschieden eBikes sind, so vielseitig sind auch die Anforderungen der eBiker*innen. Darum wird das Thema Personalisierung immer wichtiger. Das eBike passt sich immer mehr dem individuellen Lifestyle an – ganz nach persönlicher Nutzung. Durch die Vernetzung der einzelnen Komponenten kann das eBike über die eBike Flow App auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt werden. So lässt sich etwa die Display-Anzeige mit über 30 Anpassungsmöglichkeiten wunschgemäß einrichten und zeigt die Informationen an, die zur aktuellen Fahrsituation und Strecke passen. Auch die Fahrmodi können ganz nach den eigenen Vorlieben angepasst werden: dynamisch auf dem Trail, energiesparend auf Tour oder entspannt im Stadtverkehr. Update und Service: Das eBike bleibt immer am Puls der Zeit Mit Updates werden im smarten System kontinuierlich Verbesserungen und neue Features eingeführt. Auf diese Weise bleibt das eBike auf dem aktuellen Stand und fühlt sich immer wieder neu an. Auch hier hat sich in den zehn Jahren seit den Anfängen von Connected Biking einiges getan: Wo früher noch der Fachhändler die neueste Version aufgespielt hat, erfolgen Updates jetzt einfach Over-the-Air über die eBike Flow App. Besonders clever: Die eBike Flow App dient auch gleich als digitales Serviceheft. Ausblick: Vernetzte eBikes werden zukünftig der Standard sein Die Zukunft des eBikes wird von digitalen Zusatzfunktionen und mehr Möglichkeiten zur Individualisierung geprägt sein, die per Softwareupdate aufgespielt werden können. Nicht vernetzte eBikes werden zukünftig die Ausnahme sein – das Thema Connected Biking wird für Bosch eBikes Systems darum in den nächsten Jahren weiter eine zentrale Rolle spielen. Denn: Neben mehr Flexibilität und Extrafunktionen spielt die Konnektivität von eBikes auch eine entscheidende Rolle auf dem Weg zur Mobilität von morgen. Sie bildet die Basis für eine vernetzte Kommunikation von eBikes mit relevanter Infrastruktur, wie Fahrradampeln oder anderen Verkehrsteilnehmern sowie Anbietern von Smart Services, wie sie im Smart City-Kontext des Bike2X-Konzepts von Wissenschaft, Industrie und Politik diskutiert werden.

Mehr Komfort beim Schalten mit dem eBike

02.07.2024

Pressemeldung

Elektrifizierte Mobilität

Mehr Komfort beim Schalten mit dem eBike

Stuttgart/Reutlingen – Fokus aufs eBiken, immer zum perfekten Zeitpunkt schalten – oder gar keine Gedanken mehr an die Schaltvorgänge verschwenden? Bosch eBike Systems hat erste eShift Lösungen für elektronisches Schalten bereits 2014 vorgestellt und seither mit Schaltungspartnern weiterentwickelt. Jetzt erweitert Bosch das eShift Portfolio im smarten System und sorgt damit für größere Auswahl, mehr Komfort und mehr Fahrspaß. Je nach Schaltung ergeben sich durch einen elektronischen Gangwechsel zwei große Vorteile für eBiker*innen: Beim manuellen Schalten sorgt eShift für einen optimalen Schaltvorgang zum idealen Zeitpunkt. Die Motor¬unter¬stützung wird dabei für Sekundenbruchteile zurückgenommen. So verläuft der Gangwechsel flüssig und geräuschlos. Positiver Nebeneffekt: Auch der Materialverschleiß am Antrieb reduziert sich. Alternativ kann eShift vollautomatisch schalten: Die Schaltung passt den Gang dann automatisch an eine vorab individuell eingestellte Trittfrequenz an. So fahren eBiker*innen immer in der richtigen Übersetzung und das Fahrerlebnis wird deutlich entspannter und komfortabler – falsches Schalten gehört der Vergangenheit an. Unsere elektronische Schaltlösung eShift bietet viele Vorteile. Mehr Komfort, mehr Fahrspaß und reduzierter Materialverschleiß....sagt Claus Fleischer, CEO von Bosch eBike Systems. Zu den bisher verfügbaren eShift Lösungen von Rohloff, 3X3 und enviolo bindet Bosch nun neue Schaltungen von TRP und Shimano in das smarte System ein. „Unsere elektronische Schaltlösung eShift bietet viele Vorteile. Mehr Komfort, mehr Fahrspaß und reduzierter Materialverschleiß: Von dieser Technologie profitieren eBiker*innen in den verschiedensten Einsatzbereichen – auf dem eMTB genauso wie in der Stadt. In Zusammenarbeit mit TRP und Shimano erweitern wir das Portfolio und binden dabei erstmals Lösungen für eBikes mit Kettenschaltung in das smarte System ein“, sagt Claus Fleischer, CEO von Bosch eBike Systems. Für sportive eBiker*innen: erstmals automatische Kettenschaltung im smarten System Sportliche Fahrer*innen schätzen seit jeher die Vorteile von Kettenschaltungen: Sie sind leicht und ihre feine Abstufung ermöglicht ein effizientes Pedalieren. Nun profitieren eBiker*innen von der ersten automatischen Kettenschaltung im smarten System. Die TRP E.A.S.I. A12 ist speziell für eMTBs und eGravel Bikes konzipiert und als eShift Lösung ausschließlich in Kombination mit den Bosch Motoren Performance Line CX und Performance Line SX erhältlich. Beim automatischen Schalten wird der richtige Gang entsprechend einer zuvor individuell definierten Trittfrequenz automatisch eingelegt. Das bedeutet: weniger Fokus auf den korrekten Schaltmoment, mehr Spaß am Fahren. Auch das Feature „RollShift“ sorgt für zusätzlichen Flow: Damit wechselt das Schaltwerk beim Verringern oder Beschleunigen der Geschwindigkeit während einer Rollphase ohne Pedalieren automatisch in den jeweils passenden Gang. So gelingt der Übergang beim Wiederantritt besonders flüssig. Wer in speziellen Fahrsituationen lieber selbst schaltet, kann jederzeit während der Fahrt über einen einfachen Tastendruck auf dem Schalthebel in den manuellen Betrieb wechseln. Die Displays Kiox und Purion oder der Ride Screen auf dem Smartphone zeigen dabei jederzeit den aktuellen Modus sowie den eingelegten Gang an. Auch beim manuellen Schalten kann während der Rollphase vor dem Wiederantreten der passende Gang eingelegt werden. Für eine moderne und cleane Optik ist der Schalthebel kabellos mit dem Schaltwerk verbunden; die dafür benötigte Batterie lässt sich einfach austauschen. Für Pendler*innen und Alltagsfahrten: Shimano CUES Di2 Mit Shimanos neuer CUES Di2 integriert Bosch eine weitere eShift Lösung für Kettenschaltungen in das smarte System. Damit werden Schaltvorgänge besonders leise, harmonisch und materialschonend. Möglich macht dies eine für Sekundenbruchteile reduzierte Motorunterstützung während des Gangwechsels. In der manuellen Variante gibt das System eine Schaltempfehlung im Display oder dem Ride Screen der eBike Flow App. Davon profitieren Pendler*innen auf dem Weg durch die Stadt genauso wie eBiker*innen auf Trekkingtouren in der Natur. Für Stadt und Trekkingtouren: Shimano NEXUS Di2 Die Nabenschaltung Shimano NEXUS Di2 mit eShift ermöglicht Gangwechsel während der Fahrt mit dem eBike besonders harmonisch und komfortabel. Der große Vorteil: Normalerweise müssen Fahrer*innen bei eBikes mit Nabenschaltung für den Gangwechsel aufhören, zu pedalieren – mit der eShift Lösung kann man einfach Weitertreten. Während der Fahrt unterstützt sie beim manuellen Schalten und wechselt den Gang stets zum idealen Zeitpunkt, entsprechend der Pedalstellung. Auf den Displays Kiox und Purion oder auf dem Ride Screen der eBike Flow App wird zudem eine passende Schaltempfehlung angezeigt. Noch dazu gehört das Anfahren in einem viel zu schweren Gang der Vergangenheit an – denn selbst im Stand sind Gangwechsel möglich. Für einfaches Anfahren nach einem Stopp: Auto-Downshift in der eBike Flow App individualisierbar Die Funktion Auto-Downshift schaltet bei einem Stopp automatisch in einen niedrigeren Gang, um das Anfahren zu erleichtern. Das hilft eBiker*innen am Berg genauso wie Fahrer*innen von schweren eCargo Bikes an der Ampel. Doch welcher Gang ist der Richtige? Das können sie ab jetzt individuell für sich in der eBike Flow App festlegen – ganz nach persönlichem Geschmack. Außerdem lässt sich das Feature nun dort auch nach Belieben aktivieren oder deaktivieren. Auto-Downshift ist in Verbindung mit den bereits bekannten eShift Partnerlösungen von 3X3 und Rohloff ab Herbst 2024 verfügbar.

Tritt für Tritt in eine nachhaltigere Zukunft

02.07.2024

Pressemeldung

Elektrifizierte Mobilität

Tritt für Tritt in eine nachhaltigere Zukunft

Stuttgart/Reutlingen – Das eBike ist ein wichtiger Baustein für die Mobilitätswende. Es hilft, Verkehr und Klima zu entlasten, braucht wenig Platz und verursacht weder Lärm noch lokale Abgase 1 . Im Vergleich zum Auto sind eBikes nicht nur kostengünstiger, sondern auch ökologischer, platzsparender und im Stadtverkehr häufig schneller. Insbesondere auf kurzen Strecken bis etwa 5 bis 10 Kilometern bieten sie eine wichtige Alternative zum Auto 2 . In einer international angelegten Studie von Bosch eBike Systems aus diesem Jahr geben 49 Prozent der befragten eBike-Nutzer*innen an, die Hälfte ihrer Fahrten, die sie früher mit dem Auto erledigt haben, heute mit dem eBike zurückzulegen 3 . Diese aktive Form der Mobilität dient nicht nur der CO₂-Reduktion in Städten, sondern auch jeder und jedem Einzelnen: Wer seine Wege auf dem Fahrrad oder eBike zurücklegt, tut seiner Gesundheit etwas Gutes und hat Spaß dabei.Wie eine Auswertung des Umweltbundesamts zeigt, ist das eBike eines der emissionsärmsten Verkehrsmittel. Bei der Nutzung eines eBikes ergibt sich durch den Stromverbrauch ein durchschnittlicher CO₂-Ausstoß von 3 g CO₂/Personenkilometer (Pkm), abhängig vom Strommix. Im Vergleich dazu liegt das Auto mit Verbrennungsmotor bei etwa 166 g CO₂/Pkm, der ÖPNV bei Werten zwischen 58 und 93 g CO₂/Pkm 4 . Ab sofort können eBiker*innen des smarten Systems von Bosch über das Activity-Tracking der eBike Flow App ihre CO₂-Einsparungen im Vergleich zum Auto nach jeder Fahrt einsehen 5 . „Bosch eBike-Systeme sind bereits heute der Antrieb für eine Gesellschaft, in der Menschen nachhaltiger unterwegs sind. Wir leisten mit unseren Produkten und Lösungen einen Beitrag zu einer zukunftssicheren Mobilität. Darüber hinaus ist es uns wichtig, auch unsere eBike-Systeme in puncto Nachhaltigkeit entlang des gesamten Produktlebenszyklus immer weiter zu verbessern“, erklärt Claus Fleischer, Geschäftsleiter von Bosch eBike Systems. „Denn Nachhaltigkeit ist keine Zusatzaufgabe, sondern integraler Bestandteil unserer Unternehmenskultur“. Von der Vision zur Umsetzung: Bosch eBike Systems setzt auf drei Säulen der Nachhaltigkeit Bosch eBike Systems hat drei Nachhaltigkeitssäulen definiert und fest in seiner Strategie verankert: Die Säule „CO₂-Fußabdruck“ zielt darauf ab, die CO₂-Emissionen auf Unternehmens-, Produkt- und Materialebene zu messen, zu identifizieren und zu reduzieren. Die Säule „Lieferketten-Verantwortung“, definiert Maßnahmen, die sicherstellen, dass alle Materialien und Vorprodukte nachhaltig und verantwortungsvoll ausgewählt und soziale Standards eingehalten werden. Die Säule „Kreislaufwirtschaft“ befasst sich mit dem Ziel, die Lebensdauer der Produkte zu verlängern, d.h. Rohstoffe beispielsweise wiederzuverwenden sowie die Recycling-Effizienz weiter zu steigern. Für Bosch eBike Systems sind die Säulen strategische Leitplanken, die auf ein gemeinsames Ziel einzahlen: Die eBike-Systeme noch zukunftsfähiger zu gestalten. Dazu leitet das Unternehmen konkrete Maßnahmen ab, die sowohl intern als auch extern in Zusammenarbeit mit Partnern und Lieferanten umgesetzt werden. CO₂-Analyse mit Fokus auf Einsparpotenziale Um die Bestrebungen zur Emissionsreduktion zu intensivieren, hat Bosch eBike Systems gemeinsam mit dem TÜV Rheinland bereits 2022 eine ganzheitliche Betrachtung des CO₂-Fußabdrucks des eBikes vorgenommen und 2024 präzisiert und aktualisiert. Mit den Ergebnissen der Analyse hat das Unternehmen für jedes Produkt innerhalb seines Portfolios den CO₂-Fußabdruck berechnet. Ziel der Analyse war die Identifizierung und Bewertung der gewichtigsten CO₂-Einsparpotenziale, die sich sowohl in den Systemkomponenten als auch in der gesamten Lieferkette finden lassen. Etwa 79 Prozent der CO₂-Emissionen eines eBikes entstehen durch die verwendeten Materialien und bei der Herstellung, 13 Prozent durch die Nutzung. Die verbleibenden acht Prozent entfallen auf Transport, Verpackung und Recycling. Insgesamt ergibt sich für ein eBike über den gesamten Lebenszyklus ein CO₂-Fußabdruck von durchschnittlich 263 kg CO₂-Äquivalenten. Werden die eBike-Komponenten mit etwa 84 kg CO₂-Äquivalenten einzeln betrachtet, entfallen davon ca. 50 Prozent der Emissionen auf die Batterie, 48 Prozent auf die Drive Unit und 2 Prozent auf das Display. Wenn man rund 515 Kilometer mit dem eBike statt eines Autos mit Verbrennungsmotor fährt, hat sich das Bosch eBike-System hinsichtlich des CO₂-Verbrauchs bereits amortisiert. Die CO₂-Einsparpotenziale, die im Display identifiziert wurden, sind mit 53 Prozent die elektronischen Komponenten und mit 41Prozent der Screen. In der Drive Unit stellt das Gehäuse mit 55 Prozent den größten CO2-Anteil, gefolgt von den elektronischen Komponenten mit 17 Prozent. Im Akku sind die Zellen mit 73 Prozent CO₂-Anteil die größten Einsparpotenziale, das Gehäuse macht 12 Prozent aus, der Zellhalter vier Prozent. Emissionsreduktion entlang der gesamten Lieferkette Im Einkaufsprozess ist der CO₂-Fußabdruck neben anderen Nachhaltigkeitskriterien ein wichtiges Entscheidungskriterium im Auswahlprozess der Lieferanten. Hierfür werden die CO₂-Emissionen der eingesetzten Materialien und zugekauften Teile bei den Zulieferern abgefragt. Claus Fleischer betont: „Die gemeinsame Analyse mit TÜV Rheinland hat uns gezeigt, an welchen Stellen wir vorrangig ansetzen können und werden, um den CO₂-Fußabdruck unserer eBike-Systeme weiter zu reduzieren. Den Schwerpunkt unserer Maßnahmen legen wir dabei auf die Optimierung der Materialien sowie die Emissionsreduktion in der Produktion und der Lieferkette. Gemeinsam mit unseren Partnern und Lieferanten unternehmen wir hier enorme Anstrengungen, die sich nach und nach auszahlen.“ Bei der Produktion der neuen Bosch CompactTube 400 setzt das Unternehmen beispielsweise bei den Zellhaltern, welche die größten Kunststoffteile innerhalb der PowerTubes ausmachen, auf den Einsatz von alternativen Materialien, um den CO₂-Fußabdruck zu reduzieren. Dazu wird ein Kunststoff eingesetzt, dessen Emissionsfaktor 64 Prozent geringer ist als der des bisher verwendeten Kunststoffs. Diese Materialänderung wird zukünftig für alle im Rahmen integrierten Akkus von Bosch eBike Systems zum Standard werden. Über die Material- und Produktebene hinaus konzentriert sich Bosch eBike Systems auch auf den Corporate Carbon Footprint seiner direkten Lieferanten und macht diesen ebenfalls zu einem wichtigen Entscheidungskriterium im Einkaufsprozess. Durch die Teilnahme am weltweiten System zur Offenlegung von Umweltdaten, bereitgestellt durch die gemeinnützige Organisation CDP, kann das Unternehmen die Bemühungen seiner direkten Lieferanten zu Klimaschutzmaßnahmen erfassen und beurteilen. Klimaschutz soll zum Standard werden: Lieferanten, welche ein niedriges CDP-Ranking vorweisen und sich nicht durch eine SBTi-Selbstverpflichtung 6 zu den Zielen des Pariser Klimaschutzabkommens bekennen, werden im Einkaufsprozess schlechter gewertet. Lieferanten, die am CDP teilnehmen, machen derzeit 97 Prozent des Einkaufsvolumens von Bosch eBike Systems aus – bis 2025 sollen es 100 Prozent werden. Ein wichtiger Hebel zur Reduzierung von CO₂ ist der Einsatz von Grünstrom. Bosch eBike Systems erwartet von seinen Lieferanten, dass sie ihre Produktion auf Strom aus regenerativen Quellen umstellen, um ihre Emissionen zu reduzieren. Verantwortung und Transparenz als Auswahlkriterium im Einkaufsprozess Bosch eBike Systems legt großen Wert auf die Transparenz und Nachverfolgbarkeit seiner Lieferkette, insbesondere im Hinblick auf die Akkus. Dabei geht Bosch eBike Systems über die gesetzlichen Verpflichtungen, die das Lieferkettengesetz vorgibt, hinaus und überprüft und qualifiziert nicht nur seine direkten Lieferanten, sondern strebt danach, die gesamte Lieferkette zu verstehen, um mögliche Risiken in der Rohstoffbeschaffung zu vermeiden. Dies gilt insbesondere für die Rohstoffe in den Batteriezellen, bei denen eine umfassende Rückverfolgung bis in die Minen erfolgt. Dieser Ansatz wird zukünftig auch auf die Drive Unit und die Displays ausgeweitet. Bezüglich des Umweltschutzes erwartet Bosch eBike Systems von seinen Lieferanten, dass sie ein Umweltmanagementsystem nach ISO 14001 einrichten und weiterentwickeln. Seit diesem Jahr verfügen bereits 100 Prozent der direkten Lieferanten über ein entsprechendes Zertifikat. Kreislaufwirtschaft: Remanufacturing & Recycling am Ende des Produkt-Lebenszyklus Hohe Qualität, Sicherheit und lange Lebensdauer der Produkte stehen für Bosch eBike Systems an erster Stelle. Die Nutzungsdauer eines eBikes und die Anzahl der damit ersetzten Fahrten mit anderen Verkehrsmitteln tragen maßgeblich zur Umweltentlastung bei. Dennoch ist es unvermeidlich, dass die Produkte irgendwann das Ende ihrer Lebenszeit erreichen. Hier setzt die Kreislaufstrategie an, mit der Bosch eBike Systems darauf abzielt, die Nachhaltigkeit der Produkte entlang ihres gesamten Lebenszyklus zu verbessern. Dies umfasst die Beschaffung, Fertigung, Nutzung, Rückgabe, Wiederaufarbeitung und das Recycling von Materialien. Bereits seit 2014 investiert Bosch eBike Systems mit Remanufacturing konkret in die Kreislaufführung seiner Antriebseinheiten. Hierbei werden defekte Bosch eBike-Antriebseinheiten, die sich nach Prüfung entsprechend qualifizieren, einem detaillierten Wiederaufbereitungsprozess unterzogen. Dabei werden sie technisch komplett überholt und stehen nach der Abnahmeprüfung in voller Funktionalität dem Fachhandel zur Verfügung. „Mit unserem Engagement für das Remanufacturing setzen wir ein deutliches Zeichen für unsere Verpflichtung zur Schonung der Umwelt und zur Förderung einer nachhaltigen Mobilität – und das mittlerweile seit über 10 Jahren“, sagt Claus Fleischer. Noch in diesem Jahr wird das Remanufacturing-Portfolio um weitere Drive Units erweitert. Um wertvolle Rohstoffe am Ende der Lebenszeit wiederverwenden zu können, ist ein fachgerechtes Akku-Recycling notwendig. Bosch eBike Systems unterstützt neue und nachhaltige Recyclingmethoden weltweit. Die Effizienz der Rückgewinnung hängt vom Recyclingverfahren ab. Bei den Verfahren, die von der deutschen GRS-Branchenlösung genutzt werden, können wertvolle Rohstoffe zu knapp 71 Prozent 7 zurückgewonnen und für neue Produkte wieder verwendet werden. Zukünftig wird Bosch eBike Systems in seiner Kreislaufwirtschaft verstärkt auf den Einsatz von Rezyklaten setzen. In allen Vertriebsländern, in denen es gesetzlich möglich ist, übernimmt Bosch eBike Systems freiwillig durch Servicepartner vor Ort die Recyclingverpflichtungen und die damit verbundenen Kosten. In Ländern, in denen es noch keine oder keine ausreichend gute Recyclinglösung gibt, arbeitet Bosch eBike Systems eng mit Partnern zusammen, treibt Pilotprojekte voran und unterstützt bei der Schaffung von Branchenlösungen. Das Unternehmen unterstützt Batterie-Sammelsysteme in aktuell 18 Ländern, darunter ab diesem Jahr auch Tschechien und das Vereinigte Königreich. Gemeinsam auf dem Weg Bosch eBike Systems trägt mit seinen Maßnahmen zu den übergeordneten Nachhaltigkeitszielen der Bosch Gruppe bei. Mit ihren weltweit mehr als 400 Standorten ist die Bosch Gruppe seit 2020 CO₂-neutral (Scope 1 & 2) 8 . Gleichzeitig will das Unternehmen den Klimaschutz über seinen unmittelbaren Einflussbereich hinaus gestalten und auch die vor- und nachgelagerten Emissionen systematisch verringern – bis 2030 sollen sie um 15 Prozent sinken (Scope 3). „Uns ist bewusst, dass uns auf unserem Weg in eine nachhaltige Zukunft noch einige Herausforderungen bevorstehen. Verantwortungsbewusstes und nachhaltiges Handeln liegt uns als Unternehmen sehr am Herzen und ist bereits an vielen Stellen bei Bosch eBike Systems tägliche Praxis. Sowohl kleine als auch große Verbesserungen haben bereits positive Wirkung gezeigt – und von diesen wollen wir in Zukunft immer mehr erreichen“, so Claus Fleischer.Quellen: 1 World Health Organization (2022): “Walking and cycling: latest evidence to support policy-making and practice”, S. 1, https://apps.who.int/iris/rest/bitstreams/1426622/retrieve (Zugriff am 30.05.2024). 2 Umweltbundesamt (2023): „Welche Umwelttipps Sie bei Elektrofahrrädern beachten sollten“, https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/mobilitaet-reisen/e-bike-pedelec#gewusst-wie (Zugriff am 30.04.2024). 3 Bosch eBike Systems, n= 4.200, countries: Denmark, Netherlands, USA, UK, Poland, Switzerland, Germany, Austria, Italy, field time: 30.11.2023 – 29.12.2023 4 Umweltbundesamt (2022): „Vergleich der durchschnittlichen Emissionen einzelner Verkehrsmittel des Linien- und Individualverkehrs im Personenverkehr in Deutschland 2022“, https://www.umweltbundesamt.de/bild/vergleich-der-durchschnittlichen-emissionen-0 (Zugriff am 30.04.2024) 5 Die eingesparten Emissionen beziehen sich auf die Nutzungsphase. Grundlage der Berechnung ist die Annahme des Umweltbundesamts (2022): PKW = 166 g CO₂/Pkm, eBike = 3 g CO₂/Pkm 6 Die SBTi-Selbstverpflichtung bezeichnet das freiwillige Engagement von Unternehmen, wissenschaftsbasierte Ziele zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen zu setzen. Durch diese Selbstverpflichtung zeigen Unternehmen ihre Bereitschaft, aktiv zum Klimaschutz beizutragen und ihre Geschäftspraktiken an den Zielen des Pariser Klimaschutzabkommens auszurichten. 7 Gemeinsames Rücknahmesystem Servicegesellschaft mbH (2023): „Nachhaltigkeit durch Rücknahme von Altbatterien aus E-Bikes und anderen elektrischen Kleinfahrzeugen steigern“, vorgestellt auf der Eurobike 2023 8 Bereits seit 2020 ist die Bosch-Gruppe mit ihren weltweit mehr als 400 Standorten insgesamt CO₂-neutral (Scope 1 & 2 gemäß Greenhouse Gas Protocol Corporate Accounting and Reporting Standard ). Dazu nutzt Bosch vier Hebel: Steigerung der Energieeffizienz, Eigenerzeugung von Energie aus regenerativen Quellen, Bezug von Grünstrom sowie Kompensation verbleibender CO₂-Emissionen durch Carbon Credits. Weitere Erläuterungen zur Nachhaltigkeitsstrategie der Bosch-Gruppe unter nachhaltigkeit.bosch.com

Bosch eBike Systems erweitert digitales Angebot für eBike-Hersteller

02.07.2024

Pressemeldung

Elektrifizierte Mobilität

Bosch eBike Systems erweitert digitales Angebot für eBike-Hersteller

Stuttgart/Reutlingen – Mit dem smarten System und der zugehörigen eBike Flow App lässt Bosch eBike Systems bei Endkunden das physische und das digitale eBike-Erlebnis miteinander verschmelzen. Nun erhalten eBike-Hersteller zusätzliche Optionen, um ihr digitales Angebot weiter auszubauen und ihre Kunden so noch individueller anzusprechen: einerseits mit einer individualisierten Variante der eBike Flow App, andererseits mit nützlichen Tools für Hersteller, die ihren Kunden eigene Apps anbieten. Darüber hinaus bietet Bosch eBike Systems weitere Schnittstellen, durch die sich digitale Services und Angebote von Drittanbietern nahtlos ins Hersteller-Ökosystem integrieren lassen.eBike Flow App wie von Bosch angeboten oder individualisiert Die eBike Flow App ist das Herz des smarten Systems und wird zusammen mit dem Bosch eBike-System angeboten. eBike-Hersteller können wählen, ob die App ihren Kunden als Standard-Version oder als individualisierte Marken-Variante angezeigt wird. Denn dank der digitalen Services von Bosch eBike Systems ist es nun möglich, dort eigene Inhalte prominent zu platzieren. Gregor Dasbach, Leiter Digital Business bei Bosch eBike Systems, erklärt: „Viele Hersteller möchten ihren Kunden individuelle, markenspezifische Angebote ermöglichen und direkt mit den Nutzer*innen interagieren. Unsere digitalen Services bieten diverse Optionen, über die sich spezifische Inhalte ausspielen lassen. Auch Informationen zum jeweiligen verbundenen eBike-Modell können dort hinterlegt werden.“ Was beinhaltet die individualisierte Flow App? Mittels Designelementen lässt sich die Nutzeroberfläche der App modifizieren und so die eigene Marke integrieren. Ob Bilder oder Videos – Hersteller können die Nutzererfahrung für Endkunden mithilfe von Branding auf vielfältige Art und Weise lebendig gestalten. Mit der Content Card können sie eigene Inhalte mit wenig Aufwand erstellen und direkt mit ihren Kund*innen kommunizieren. Diese erhalten so maßgeschneiderte Inhalte. Weitere Services, die sowohl in der Standard-Version als auch in der individualisierten eBike Flow App erhältlich sind, umfassen die eBike Specs , also die genauen Spezifikationen des Fahrrads, sowie die digitale Bedienungsanleitung (eBike Manuals) , die über das Help Center einsehbar sind. Die Services helfen eBike-Herstellern dabei, die Sichtbarkeit der eigenen Marke zu erhöhen und die Kundenbindung zu intensivieren. Endverbraucher*innen haben alle relevanten Daten zu ihren eBikes übersichtlich in der eBike Flow App hinterlegt. Baukasten für digitale Anwendungen von eBike-Herstellern Mit dem eBike SDK (Software Development Kit) und Cloud APIs (Application Programming Interface) stellt Bosch eBike Systems Herstellern digitale Werkzeuge zur Verfügung, mit denen sie eigene Apps realisieren und sich digital breiter aufstellen können. Zudem generieren sie durch die von Bosch verfügbaren eBike-Daten einen echten Mehrwert für Nutzer*innen. Dies wird mit dem eBike SDK möglich, mit dem Hersteller über die Intelligenz des smarten Systems (LED Remote, System Controller) Daten, wie die Geschwindigkeit oder die Reichweite, auslesen und in ihre eigenen Apps integrieren können. Ebenfalls nützlich für Hersteller sind darin enthaltene Entwicklungswerkzeuge, wie die eBike Simulator App für macOS. Mit dieser können Entwickler eBike-Werte, wie Geschwindigkeit, Kadenz oder Motorleistung simulieren, ohne physisch ein eBike fahren zu müssen. So können sie effizient mit den Daten arbeiten. Mittels Cloud APIs können Hersteller auf Bosch Datensets zugreifen und in ihre eigenen mobilen Apps integrieren. Dadurch erhalten sie wertvolle Informationen, etwa zu eBike-Profilen oder Fahreraktivitäten, die sie in ihrer eigenen App nutzbar machen und Endkunden zur Verfügung stellen können. Technisch gesehen sind Cloud APIs die Schnittstellen, die den Datenfluss zwischen Bosch Hardware, wie dem ConnectModule (BCM) oder dem DiagnosticTool, oder Bosch Software, wie der eBike Flow App, und eigenen Anwendungen der eBike-Hersteller erlauben. Was bedeutet das in der Praxis? Im Datenset „eBike-Profile“ können beispielsweise eBike-Stammdaten sowie nutzungsbezogene Daten abgerufen werden. Damit können Hersteller in ihrer eigenen App Bike-Profile, Wartung oder Ähnliches integrieren. Eine andere Option bietet das Datenset „Activity Records“, mit dem sich detaillierte Fahreraktivitäten abrufen lassen. So erhalten eBike-Hersteller über Cloud APIs diverse Informationen aus den Fahreraktivitäten, wie den Standort oder den Batteriestand, für ihre eigene mobile App. Sowohl das eBike SDK als auch die Datensets, die über die Cloud APIs abrufbar sind, werden sukzessive weiterentwickelt und bieten Herstellern vielfältige digitale Möglichkeiten – stets im Sinne des optimalen eBike-Erlebnisses. Vorbereitet auf das eBike-Erlebnis von Morgen Das smarte System übermittelt – sofern Nutzer*innen zustimmen – eBike-Daten über die eBike Flow App an eine digitale Plattform, die Bosch eBike Cloud. Auf diese digitale Plattform können eBike-Hersteller nun zugreifen und zugunsten der eBike-Fahrenden entsprechende Services nutzen. So können sie ihr digitales Angebot stärker auf die Bedürfnisse der Endkunden abstimmen, eigene Lösungen weiterentwickeln und sind auf das eBike-Erlebnis von Morgen vorbereitet. Gregor Dasbach dazu: „Unsere Plattform hält vielfältige digitale Services für Hersteller bereit. Dazu gehören auch Lösungen von Drittanbietern. Schon heute gibt es in ausgewählten Ländern Partnerschaften mit Versicherungen. In Zukunft ist es denkbar, dass auch Leasing-Anbieter, Flotten, Städte oder Angebote aus dem Aftermarket dort integriert werden. Wir sind gespannt, welche Potenziale sich künftig auch jenseits der Fahrradbranche ergeben.“

Bosch Rexroth erzielt 2019 stabilen Umsatz auf Rekordjahrniveau

16.04.2020

Pressemeldung

Wirtschaft

Bosch Rexroth erzielt 2019 stabilen Umsatz auf Rekordjahrniveau

Lohr am Main – Bosch Rexroth hat sich 2019 in einem schwierigen Umfeld und trotz stark zurückgehender Auftragseingänge gut behauptet. Mit 6,2 Milliarden Euro blieb der Umsatz stabil auf dem Rekordniveau des Vorjahres. Profitiert hat das Unternehmen dabei vor allem von seinem soliden Kerngeschäft mit Hydraulik sowie dem weiteren Ausbau des Angebots im Bereich Fabrikautomation als wichtigem Türöffner für neue Märkte. „Wir ziehen eine positive Bilanz für das Jahr 2019“, erklärt Rolf Najork, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH mit Verantwortung für den Bereich Industrietechnik und Vorstandsvorsitzender der Bosch Rexroth AG. „Angesichts der volatilen Märkte und der spürbaren Konjunkturabkühlung war dieses sehr gute Ergebnis alles andere als ein Selbstläufer. Es zeigt, dass unsere breite Aufstellung mit verschiedenen Geschäftsfeldern ein großer Vorteil ist, und dass wir mit unseren strukturellen Anpassungen die richtigen Weichen gestellt haben.“ In allen Regionen konnte Bosch Rexroth 2019 an den Erfolg des Vorjahres anknüpfen: Am umsatzstärksten blieben die Kernmärkte Deutschland und Europa. Der Umsatz in Deutschland sank um 4,1 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro, der in den übrigen europäischen Märkten (ohne Deutschland) um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 2,1 Milliarden Euro. In den Wachstumsmärkten der Region Asien-Pazifik / Afrika erzielte Bosch Rexroth 1,6 Milliarden Euro Umsatz und damit ein leichtes Plus von 0,6 Prozent. In der Region Nord- und Südamerika stieg der Umsatz um 5,3 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Am Ende des Geschäftsjahres (Stand: 31.12.2019) beschäftigte das Unternehmen weltweit rund 31.000 Mitarbeitende.Wirtschaftliches Umfeld und COVID-19-Pandemie trüben Aussichten für 2020 Für das laufende Geschäftsjahr 2020 rechnet Bosch Rexroth mit einer rückläufigen Geschäftsentwicklung in allen Regionen und Branchen. Ursache sind zum einen die allgemeine Konjunkturschwäche sowie der Struktur-wandel in Kundenbranchen, die eng mit der Automobilindustrie verbunden sind. So gingen die Auftragseingänge im Laufe des Jahres 2019 um 20,3 Prozent zurück. Zum anderen trübt die weltweite COVID-19-Pandemie die Geschäftserwartungen für 2020. Die konsequente Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit bleibt für Bosch Rexroth deshalb in allen Bereichen von besonderer Bedeutung. „Die Entwicklungen um COVID-19 beschäftigen uns derzeit sehr. Wir haben in den zurückliegenden Wochen umfassende Maßnahmen ergriffen, um unsere Mitarbeiter, Kunden und Partner zu schützen und zugleich eine bestmögliche Versorgung sicherzustellen“, so Najork. „Sicherheit hat bei uns durchweg die höchste Priorität. Wir wollen unseren Kunden auch und gerade in solchen globalen Krisen ein verlässlicher und verantwortungsbewusster Partner sein.“Fokus auf Innovationen und neue Märkte Bosch Rexroth bleibt dabei einer der wichtigsten Innovationstreiber und Pionier für neue Technologien in seinen Märkten. So investierte das Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr 2019 rund 348 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung – eine Steigerung von 6,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Zentrum steht dabei weiterhin die Entwicklung vernetzter und vollautomatisierter Lösungen in den beiden großen Bereichen Hydraulik und Fabrikautomation. Alle Geschäftsbereiche haben 2019 zum Erfolg von Bosch Rexroth beigetragen. Während sich das Kerngeschäft mit Industrie- und Mobilhydraulik als solide Basis erwies, entwickelte sich der Bereich Fabrikautomation mit dem Schwerpunkt Industrie 4.0 und der Vision der vollvernetzten Fabrik der Zukunft weiter zu einem wichtigen Türöffner für neue Märkte und Kunden.Anlagenbau und Engineering: Vernetzte und intelligente Hydraulik Auch im klassischen Kerngeschäft der Industriehydraulik treibt Bosch Rexroth den Wandel aktiv voran: Smarte hydraulische Komponenten und Systeme wie die kompakte Hydraulikeinheit CytroBox lassen sich schnell und einfach in die vernetzte Fertigung einbinden. Sie sind Industrie 4.0-fähig und bieten Dienste für das Internet of Things (IoT), beispielsweise zur Zustandsüber¬wachung von Maschinen oder Anlagen. Mobile Hydraulics: Smarte Lösungen für die mobile Arbeitsmaschine der Zukunft Trotz des angespannten Marktumfelds konnte Bosch Rexroth 2019 seinen Marktanteil in der Mobilhydraulik weiter ausbauen. Entscheidende Zukunftsthemen sind neue Aktivitäten in den Feldern Automatisierung und Fahrerassistenzsysteme, der Elektrifizierung sowie IoT. Mit BODAS Connect bietet Bosch Rexroth eine offene, skalierbare End-to-End-Lösung, mit der sich mobile Arbeitsmaschinen miteinander vernetzen lassen. Kunden können mit ihrer Hilfe Daten aus der mobilen Anwendung gezielt auslesen und analysieren. Auf der Branchenmesse für Baumaschinen BAUMA stellte das Unternehmen 2019 zudem die ersten Komponenten seines künftigen Elektrifizierungsangebots für Arbeitsmaschinen vor. Diese Lösungen unterstützen Kunden dabei, Emissionen zu senken und zugleich die Leistungsfähigkeit weiter zu steigern. Bosch Rexroth profitiert hierbei auch von der langjährigen Bosch-Expertise im Bereich der Elektromobilität.Fabrikautomation: neue Standards für die vernetzte Fertigung Im Bereich Fabrikautomation bilden die vernetzte Montage und Intralogistik einen wichtigen strategischen Schwerpunkt von Bosch Rexroth. Im Zentrum steht dabei die Vision der Fabrik der Zukunft mit softwarebasierten, automatisierten und vernetzten Lösungen. In diesem Geschäftsbereich konnte das Unternehmen 2019 unter anderem mit der offenen Automatisierungsplattform ctrlX AUTOMATION seine Position als Innovationstreiber weiter stärken.Als erste 5G-fähige Automatisierungsplattform von Bosch Rexroth verbindet ctrlX AUTOMATION eine Vielzahl an Geräten mit dem neuen Kommuni-kationsstandard und sorgt so für eine durchgängige Vernetzung in Fabriken. Bestehende Maschinen lassen sich über Retrofit-Lösungen mit der neuen Technik nachrüsten. Für mehr Flexibilität und höhere Produktivität in der automatisierten Fabrik sorgt das ebenfalls 2019 erstmals vorgestellte ActiveShuttle. Das autonome Transportsystem setzt neue Standards in der Intralogistik, befördert Lasten bis zu 260 Kilogramm und wird vollautomatisiert mithilfe einer integrierten Hubplattform be- und entladen. „GoGreen“-Projekt: Einsparziele bei Energie und CO₂ übertroffen 2019 konnte Bosch Rexroth auch auf dem Gebiet der CO₂-Neutralität wichtige Erfolge verbuchen: Als Teil der Bosch-Gruppe hat sich der Anbieter von Antriebs- und Steuerungstechnologien ehrgeizige Ziele für die Reduzierung des Energieverbrauchs und des CO₂-Ausstoßes gesteckt. Im Rahmen des Bosch Rexroth-Projektes „GoGreen“ wird die Energieeffizienz bereits seit 2011 in allen eigenen Werken und auch bei Kunden systematisch verbessert – und dies mit äußerst positiver Bilanz: Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2019 wurden bei Bosch Rexroth dank „GoGreen“ weltweit 620 Millionen Kilowattstunden Strom und Gas und damit mehr als 265.000 Tonnen CO₂ eingespart. Das entspricht dem jährlichen Energieverbrauch einer Stadt mit rund 80.000 Einwohnern. Der Energieverbrauch an den Bosch Rexroth-Standorten wurde um 20 bis 50 Prozent reduziert. Seit Ende 2019 hat Bosch Rexroth in Deutschland zudem einen CO₂-neutralen „Footprint“ erreicht.

Bosch bringt Maschinen für 5G in Pole-Position

26.11.2019

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Wirtschaft

Bosch bringt Maschinen für 5G in Pole-Position

Stuttgart – 5G kommt. Der neue Kommunikationsstandard beschleunigt das Internet der Dinge und sorgt für einen Schub bei Industrie 4.0. Steuerungen und Sensoren, verbaut in Anlagen, Maschinen und Logistikketten, profitieren von dieser schnellen und zuverlässigen drahtlosen Datenübertragung in Echtzeit. Um Maschinen auf die moderne Kommunikation vorzubereiten, müssen sie 5G-fähig werden. Bosch liefert jetzt die Lösung: Die neue Steuerungstechnik ctrlX AUTOMATION von Bosch Rexroth ist von Beginn an auf 5G ausgerichtet und in der Lage, eine Vielzahl von Geräten in der Industrie mit dem neuen Kommunikationsstandard zu verbinden. Vorgestellt wird ctrlX AUTOMATION auf der Fachmesse SPS in Nürnberg.Bosch öffnet Tor in neues Industriezeitalter Die Industrie schaltet mit 5G in den Turbo. Unsere neue 5G-fähige Automatisierungsplattform schafft die Voraussetzung und öffnet das Tor in ein neues Industriezeitalter,...sagt Bosch-Geschäftsführer Rolf Najork, zuständig für die Industrietechnik. Mit 5G wurde erstmalig ein Kommunikationsstandard entwickelt, der nicht nur die Vernetzung von Menschen adressiert, sondern auch das Internet der Dinge. Die Merkmale von 5G überzeugen: Der neue Standard ist bis zu 20-mal schneller als 4G, überträgt Daten mit einer Latenz von einer Millisekunde nahezu verzögerungsfrei und sorgt mit einer Zuverlässigkeit von bis zu 99,9999 Prozent dafür, dass der „digitale Versand“ beim Empfänger so sicher ankommt wie über ein Kabel. „5G ist eine Revolution und ein wichtiger Baustein für die Fabrik der Zukunft," sagt Najork. Ingenieure und Konstrukteure stehen jetzt vor der Herausforderung, 5G in ihre Maschinen und Produkte zu integrieren. Bosch präsentiert die Lösung und stillt den Bedarf: Die Hardware der neuen Automatisierungsplattform lässt sich mit einem 5G-Modul ausstatten. Betriebssystem und Software von ctrlX AUTOMATION sind von Beginn an 5G-kompatibel und unterstützen eine rasche Inbetriebnahme. Auch Maschinen im Bestand sind über Retrofit-Lösungen mit der neuen Technik nachrüstbar. 2020 kommt die neue Automatisierungsplattform von Bosch Rexroth auf den Markt. 5G wird zum Wettbewerbsfaktor für die vernetzte Industrie Bis zu 70 Milliarden Geräte sollen 2025 weltweit vernetzt sein, schätzen Experten. Viele davon in der Industrie. 5G wird zum Wettbewerbsfaktor. Dank des neuen Kommunikationsstandards lassen sich Anwendungen, die eine hochleistungsfähige und äußerst zuverlässige Funkverbindung erfordern, sicher und effizient in die Produktionshallen integrieren. Dazu zählt mobile Robotik, der Einsatz autonomer Transportfahrzeuge sowie das Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine. Mit Hilfe von Augmented-Reality-Brillen bekommen Mitarbeiter beispielsweise Zusatzinformationen eingeblendet und können so Maschinen optimal überwachen und warten. Um die Aufgaben in der virtuellen mit jenen in der realen Welt zu kombinieren, bedarf es Datenfluss in Echtzeit. Das verspricht 5G. „Die neue Form der Kommunikation stellt alles bisher Dagewesene in den Schatten. 5G wird der erste industriefähige Funkstandard", so Najork. Bosch übernimmt Führungsrolle bei Industrie 4.0 und 5G Bosch entwickelt die Fabrik der Zukunft. Dafür setzt das Unternehmen auf Industrie 4.0 . Produkte werden zunächst in Bosch-Werken getestet und validiert, bevor sie auf dem Markt verfügbar sind. Diesen Ansatz verfolgt Bosch auch bei 5G. Auf der Hannover Messe hat das Unternehmen mit ActiveShuttle ein erstes 5G-fähiges autonomes Transportsystem vorgestellt. Für die Weiterentwicklung der Fabriken beantragte Bosch 5G-Lizenzen bei der Bundesnetzagentur, die den Aufbau von lokalen Campus-Netzen ermöglichen. Darüber hinaus hat Bosch den Vorsitz in der globalen Initiative 5G-ACIA übernommen mit dem Ziel, den neuen Kommunikationsstandard von Beginn an industriefähig zu gestalten.

Bosch zeigt die Mobilität der Zukunft schon heute

12.12.2018

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Mobility

Bosch zeigt die Mobilität der Zukunft schon heute

Stuttgart – Ein lichtdurchflutetes, reduziertes Design, eine futuristische Außenhülle aus Bildschirmen und Glas und ein großzügiges Raumgefühl. Was Architekten über ein neues Bauwerk sagen würden, beschreibt in Wahrheit eine vollkommen neue Fahrzeugklasse und neue Art der Mobilität zugleich: Fahrerlose Shuttles, die mit Elektroantrieb nahezu geräuschlos durch die Innenstädte surren und nahtlos mit ihrem Umfeld vernetzt sind. Diese Fahrzeuge werden in absehbarer Zeit wie selbstverständlich zum Straßenbild in den Metropolen dieser Welt gehören – egal ob sie Güter innerhalb der Stadt transportieren oder Menschen befördern. Für die Shuttle-Fahrzeuge liefert Bosch Komponenten und Systeme für die Automatisierung, Vernetzung und Elektrifizierung. Möglich wird die Shuttle-Mobilität jedoch erst mit Mobilitätsdiensten. Auch diese wird das Unternehmen künftig anbieten und bündelt sie in einem intelligenten und nahtlos vernetzten Ecosystem. Dazu gehören sowohl Buchungs-, Sharing- und Vernetzungsplatt-formen, Parkplatz- und Ladeservices sowie Softwarelösungen für das Verwalten und Warten der Fahrzeuge sowie das Infotainment während der Fahrt. „Bosch entwickelt ein weltweit einzigartiges Paket aus Hardware, Software und Mobilitätsdiensten für die Shuttle-Mobilität der Zukunft“, sagt Dr. Markus Heyn, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH. Auf der weltweit größten Elektronikmesse, der CES 2019 in Las Vegas, zeigt Bosch seine Lösungen für diese Art der Fortbewegung in einem Konzeptfahrzeug und macht sein Komplettangebot der Services erlebbar. Bosch entwickelt ein weltweit einzigartiges Paket aus Hardware, Software und Mobilitätsdiensten für die Shuttle-Mobilität der Zukunft....Dr. Markus Heyn, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH Services von Bosch für Nutzer und Shuttle-Betreiber Das Fahrzeugsegment der Shuttles entsteht als Resultat der steigenden Nachfrage nach Mitfahrdiensten: Allein in Europa, den USA und China sollen bereits im Jahr 2020 rund eine Million solcher On-Demand-Shuttlebusse unterwegs sein, bis 2025 sollen es 2,5 Millionen sein (Quelle: Roland Berger ). Viele dieser jederzeit abrufbaren Transportmittel werden voll elektrisch fahren und spätestens ab Mitte der nächsten Dekade auch ganz ohne Fahrer auskommen. Daher steckt in jedem Quadratzentimeter des Shuttle-Konzept-fahrzeugs von Bosch die entsprechende Technik – vom elektrische Antrieb und der 360-Grad-Umfeldsensorik bis zur Vernetzungssteuerung und den Fahrzeugleitrechnern. Diese Komponenten und Systeme sind jedoch nur ein Teil auf dem Weg zur Shuttle-Mobilität. Erst die Verbindung der Technik mit Mobilitätsdiensten macht die On-Demand-Transportmittel alltagstauglich und für Jedermann flexibel nutzbar. „Ohne digitale Services von Bosch wird in Zukunft kein Fahrzeug mehr unterwegs sein“, sagt Heyn. Mit den Services buchen Nutzer die Fahrzeuge, sie teilen ihre Fahrten mit anderen Fahrgästen und bezahlen für ihre Strecke. Auch das Laden der Fahrzeuge, ihre Wartung und Pflege sowie die Routenplanung und Verwaltung verlangen nach Dienstleistungen, die Bosch künftig den Betreibern der Shuttle-Flotten in einem nahtlos vernetzten Ecosystem anbietet. Ohne digitale Services von Bosch wird in Zukunft kein Fahrzeug mehr unterwegs sein....Dr. Markus Heyn, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH Buchen und Teilen Gebucht werden die Shuttles per Smartphone, egal ob der Nutzer gerade bequem auf dem Sofa liegt oder am Arbeitsplatz sitzt. Im Hintergrund erkennt ein Algorithmus, welches Fahrzeug am schnellsten am gewünschten Standort ist und welche anderen Nutzer eine ähnliche Strecke fahren wollen. Nutzen möglichst viele Fahrgäste ein und dasselbe Shuttle, wird die Fahrt für jeden günstiger. Gleichzeitig reduziert sich das Verkehrsaufkommen in Städten und die Umwelt wird entlastet. Bosch entwickelt hierfür die notwendigen Software-Plattformen. Fährt das Shuttle am gewünschten Abholort vor, identifiziert sich der Nutzer ebenfalls per Smartphone – der digitale Zugangs-Service Perfectly keyless von Bosch macht das möglich. Er erkennt das Smartphone des Besitzers so eindeutig wie einen digitalen Fingerabdruck und öffnet das Fahrzeug nur für ihn. Damit erhält jeder Fahrgast immer seinen fest gebuchten Sitzplatz. Elektrifiziert und automatisiert unterwegs Dank elektrischem Achsantrieb von Bosch sind die Shuttles auf ihrem Weg durch die Stadt besonders effizient und gleichzeitig günstig unterwegs. Wie weit die Batterieladung reicht und wo neuer Strom geladen werden kann, weiß der Convenience-Charging-Service von Bosch. Mit ihm brauchen Autofahrer auch heute schon keine Angst mehr davor haben, mit einer leeren Batterie liegen zu bleiben. Dazu verknüpft der Service Fahrzeuginformationen wie den aktuellen Batterieladungsstand und beispielsweise den Energieverbrauch durch Heizung und Klimaanlage mit Daten aus dem Umfeld, wie einer Stau- und Wettervorschau, zu einer besonders präzisen Prognose der Reichweite. Convenience Charging findet zudem die optimale Ladestation, kann sie vorab reservieren und dank eines einheitlichen Zugangs- und Bezahlsystems ist Stromtanken einfach wie nie. Mit fahrerlosen Elektro-Shuttles sind Nutzer nicht nur nahezu emissionsfrei, sondern auch sicher im Straßenverkehr unterwegs. Bosch entwickelt und fertigt zum Beispiel Radar-, Video- und Ultraschallsensoren, Bremsregelsysteme und elektrische Servolenkungen für die Automatisierung selbst. Smarte digitale Dienste sind aber auch bei der Automatisierung unverzichtbar: Mit vorausschauenden Straßenzustands-Services von Bosch wissen automatisierte Fahrzeuge vorab, welche Umfeldbedingungen vorherrschen. Damit können sie ihre Fahrweise rechtzeitig anpassen, um jederzeit sicher unterwegs zu sein. Die Bosch Straßensignatur ist ein kartenbasierter Lokalisierungsservice, mit dem automatisierte Fahrzeuge ihre Position in der Fahrspur zentimetergenau bestimmen können – eine weitere wichtige Voraussetzung für die Sicherheit von automatisierten Shuttles. Komfortable Shuttle-Welt Bosch hat den Innenraum seines Konzeptfahrzeugs mit Platz für vier Fahrgäste konzipiert. Für maximale Beinfreiheit und Komfort sitzen sich die Passagiere gegenüber. Das Infotainment übernehmen Bildschirme, die entweder jeder Fahrgast für sich oder mehrere Passagiere gemeinsam nutzen. So kann eine Familie beim Ausflug am Wochenende gemeinsam einen Film schauen oder Kollegen arbeiten auf dem Weg ins Büro an einer Präsentation. Smartphones nutzen das bordeigene WLAN und lassen sich dank Vernetzungstechnik von Bosch nahtlos mit dem Infotainment verbinden. Zum persönlichen Assistenten wird das Shuttle mit dem Concierge-Service . Er ist bestens informiert und versorgt die Fahrgäste jederzeit mit Empfehlungen, Reservierungen, Wetterberichten und Reisehinweisen. Am Zielort angekommen, bezahlen die Passagiere ihre Fahrt mit dem ePayment-Service von Bosch. Warten und Verwalten Das Ende einer Mitfahrt in einem Shuttle ist nicht das Ende der Services von Bosch: Das kamerabasierte System zur Innenraumerkennung von Bosch hat im Blick, dass weder Handy noch Handtasche im Fahrzeug liegen bleiben. Hat ein Fahrgast etwas vergessen, informiert ihn das Shuttle direkt per Smartphone. Ein Kaugummi auf dem Sitz oder ein umgekippter Kaffeebecher – die Kameras erfassen auch, ob das Shuttle-Fahrzeug eine Reinigung braucht und veranlassen sie umgehend. Damit kann jeder Fahrgast seine Fahrt in einem sauberen Shuttle beginnen. Ob die Software der Roboter-Shuttles auf dem neusten Stand ist, weiß der Update-Over-the-Air-Service . Er erkennt, sobald ein Software-Update verfügbar ist und aktualisiert die Daten im Fahrzeug sicher und zuverlässig. Die vorausschauende Diagnose überwacht dank im Fahrzeug verbauter Sensoren den Zustand wichtiger Komponenten. Das Shuttle erhält damit vor dem Auftreten eines Defekts eine Warnung, so dass es rechtzeitig in die Werkstatt fahren kann. Das verhindert den plötzlichen Ausfall des Autos, was die Betreiber freut. Die Updates aus der Datenwolke und die vorausschauende Ferndiagnose bündelt Bosch künftig in einer übergreifenden Vernetzungsplattform . Damit haben Fahrzeughersteller und Betreiber der Shuttle-Dienste jederzeit einen Überblick über den Zustand der Fahrzeugflotte und gehen damit sicher, dass ihre Shuttles stets einsatzbereit sind. Für die Sicherheit der Fahrzeuge – sei es die für schlüssellose Zugangssysteme, die Datenvernetzung mit der Außenwelt oder die Software-Updates – sorgen schließlich die Sicherheitslösungen der Bosch-Tochter ESCRYPT.

V2X-Versteher: Mit Bosch und Veniam sind Fahrzeuge in Zukunft immer nahtlos vernetzt

05.12.2018

Pressemeldung

Vernetzte Mobilität

V2X-Versteher: Mit Bosch und Veniam sind Fahrzeuge in Zukunft immer nahtlos vernetzt

Hildesheim, Deutschland / Mountain View, USA – Wie bei Menschen gilt auch bei Autos: Ohne eine gemeinsame Sprache und eine gute Verbindung funktioniert die Kommunikation nicht. Für die Zukunft des vernetzten und automatisierten Fahrens müssen Fahrzeuge aber sowohl untereinander als auch mit ihrem Umfeld reibungslos kommunizieren können. Eine weltweit einheitliche technische Basis für diesen Datenaustausch – auch Vehicle-to-Everything (V2X) genannt – fehlt jedoch. Vielmehr sprechen Autos künftig ein internationales Kauderwelsch, weil Länder und Fahrzeughersteller unterschiedliche Standards nutzen. „Bosch setzt bei V2X auf technische Mehrsprachigkeit. Wir haben eine universelle Vernetzungseinheit entwickelt, die alle Übertragungssprachen vernetzter Autos beherrscht“, sagt Dr. Dirk Hoheisel, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH. Bosch setzt bei V2X auf technische Mehrsprachigkeit. Wir haben eine universelle Vernetzungseinheit entwickelt, die alle Übertragungssprachen vernetzter Autos beherrscht....Dr. Dirk Hoheisel, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH Der Kniff dabei: Bosch hat aus getrennten Vernetzungs- und Telematikboxen, die jeweils nur eine Übertragungstechnologie beherrschen, eine zentrale Steuereinheit für den V2X-Datenaustausch gemacht. Damit nutzt das Auto in der Stadt verfügbare WLAN-Netze und verbindet sich sonst beispielsweise per Mobilfunk. Das komplexe Management der neuen Sprachenvielfalt übernimmt eine Software des Start-ups Veniam, das im Silicon Valley beheimatet ist. Sie sucht permanent und für jeden Bedarf nach der besten Übertragungstechnologie und wechselt automatisch zwischen den verfügbaren Alternativen. Damit sorgt sie für die permanente, nahtlose Verbindung der Fahrzeuge – sei es, damit sich Autos zuverlässig vor Unfällen warnen oder das Musikstreaming nicht abreißt. Bosch entwickelt eine Vernetzungseinheit für alle Standards Bis 2025 soll der Anteil vernetzter Fahrzeuge allein in Europa, den USA und China auf über 470 Millionen steigen (Quelle: PwC). Zunächst wird ein Großteil der Fahrzeuge direkt mit der Cloud verbunden sein; mehr und mehr Fahrzeuge verständigen sich dank V2X in Zukunft jedoch auch direkt mit ihren Artgenossen, ebenso wie mit Ampeln, Baustellen, Fußgängerüberwegen und Gebäuden. Dann können sie sich gegenseitig vor einem nahenden Stauende, Unfällen und Straßenglätte warnen. Gleichzeitig schwimmen Fahrzeuge auf der grünen Welle, weil sie wissen, wann die nächste Ampel auf Grün umspringt. So können sie ihr Tempo rechtzeitig anpassen und der Verkehr wird gerade in Städten flüssiger. Eine weltweit einheitliche Sprache für die V2X-Kommunikation ist derzeit jedoch nicht in Sicht. Während China primär auf die auf Mobilfunk basierende CellularV2X-Technologie (C-V2X) setzt, planen Europa und die USA neben C-V2X auch die Einführung von Übertragungsstandards, die auf WLAN beruhen (DSRC und ITS-G5). So entsteht ein internationales Sprachengewirr. Das führt dazu, dass sich Autos womöglich nicht fehlerfrei verständigen können, weil sie verschiedene Sprachen sprechen. Haben Autos in Zukunft die universelle Vernetzungseinheit von Bosch an Bord, können sie sowohl Länder- als auch herstellerübergreifend miteinander und ihrem Umfeld kommunizieren. Das macht die V2X-Kommunikation noch sicherer und zuverlässiger. „Dank dem All-in-one Prinzip für vernetzte Fahrzeuge von Bosch profitieren weltweit möglichst viele Autofahrer vom Plus an Sicherheit und Komfort durch V2X“, sagt Hoheisel. Die neuartige Kombination von Veniams intelligenter Netzwerksoftware mit der Vernetzungseinheit von Bosch erhöht die Datenkapazität dramatisch und ebnet somit den Weg für innovative Clouddienste und eine viel sichere Mobilität der Zukunft....João Barros, Gründer und CEO von Veniam Software sorgt für die optimale Verbindung Die Software von Veniam ist der Verbindungs-Booster für die Vernetzungseinheit von Bosch. Sie hat nicht nur die Verfügbarkeit von Übertragungstechnologien im Blick, sondern auch die Kosten und die Zeitverzögerung bei der Datenübertragung mit jeder einzelnen Alternative. Denn nicht jede Technologie ist für jede Situation geeignet: Um Autofahrer vor einem plötzlich aus einer Seitenstraße hervorpreschendem Fahrzeug zu warnen, entscheiden Millisekunden. Derart zeitkritische Informationen müssen in Echtzeit ausgetauscht werden und mit einer jederzeit verfügbaren und damit zuverlässigen Technologie – auch wenn dafür höhere Kosten für die Datenübertragung anfallen. Software-Updates aus der Datencloud oder ein Kartenupdate im Navigationssystem können hingegen in einer solchen Situation warten, bis ein kostengünstiges stationäres WLAN verfügbar ist. Damit können in kurzer Zeit viele Daten ausgetauscht werden. Der Nachteil: WLAN-Hotspots oder das heimische WLAN-Netz sind nicht immer verfügbar. Veniam’s Software kennt das Für und Wider der Übertragungssprachen und stellt jederzeit die optimale Verbindung her. „Die neuartige Kombination von Veniams intelligenter Netzwerksoftware mit der Vernetzungseinheit von Bosch erhöht die Datenkapazität dramatisch und ebnet somit den Weg für innovative Clouddienste und eine viel sichere Mobilität der Zukunft“, sagt João Barros, Gründer und CEO von Veniam. Anlässlich der weltweit größten Elektronikmesse, der CES 2019 in Las Vegas, erhalten Bosch und Veniam für ihre gemeinsame Lösung einen CES 2019 Innovation Award Honoree in der Kategorie „Vehicle Intelligence and Self-Driving Technology“. Bosch testet V2X in Europa, USA und China Im bislang größten europäischen Feldversuch zur V2X-Kommunikation, simTD (Sichere Intelligente Mobilität – Testfeld Deutschland), hat V2X auf der Straße und im Simulationslabor ihre Tauglichkeit bewiesen. Bosch war an diesem Gemeinschaftsprojekt maßgeblich beteiligt. Als erstes Unternehmen in Europa testet Bosch gemeinsam mit Vodafone seit Februar 2017 die direkte Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation mit ersten 5G-Testmodulen. Bei den Erprobungen auf der A9 nördlich von München stehen Echtzeit-Warnsysteme beim Spurwechsel und bei unvorhersehbaren Bremsmanövern des vorausfahrenden Fahrzeugs im Fokus. Zudem können dank V2X auch Fahrerassistenzfunktionen wie die adaptive Abstands- und Geschwindigkeitsregelung ACC für Autofahrer noch komfortabler werden. Im Sommer 2018 hat Bosch in Detroit die direkte und sichere Kommunikation zwischen Fahrzeugen und der Verkehrsinfrastruktur getestet. Dafür stattete Bosch Fahrzeuge mit der WLAN-basierten DSRC-Technologie aus. Autofahrer wurden damit zum Beispiel rechtzeitig vor querenden Fußgängern gewarnt, was die Sicherheit im Stadtverkehr erhöht. Zudem erhielten die Fahrer Hinweise über die Ampelschaltung, damit Autos flüssig im Verkehr mitschwimmen. Für die sichere Datenübertragung sorgte eine Sicherheitslösung für vernetzte Fahrzeuge der Bosch-Tochter ESCRYPT. In China erprobt Bosch die Ad-hoc-Kommunikation sowohl auf Basis von WLAN als auch Mobilfunk. Im Mittelpunkt der Tests stehen Warnungen vor unübersichtlichen Kreuzungssituationen und beim Überholen.

Bosch stärkt Afrika-Geschäft mit Unternehmenszukauf in der Industrietechnik

01.03.2018

Pressemeldung

Wirtschaft

Bosch stärkt Afrika-Geschäft mit Unternehmenszukauf in der Industrietechnik

Stuttgart/Johannesburg – Die Bosch-Gruppe stärkt ihr Geschäft in Afrika und baut in der Industrietechnik ihre Präsenz auf dem afrikanischen Kontinent weiter aus. Zum 28. Februar 2018 hat die Bosch Rexroth AG die Hytec Holdings (Pty.) Ltd., Johannesburg, Südafrika, vollständig übernommen. Hytec ist spezialisiert auf den Vertrieb von Hydraulik- und Automationslösungen und führend in Subsahara-Afrika. Im Geschäftsjahr 2017 erwirtschaftete das Unternehmen mit rund 770 Mitarbeitern einen Umsatz von 86 Millionen Euro. Neben Südafrika ist Hytec auch in Mosambik, Namibia, Sambia, Botswana, Ghana und Kenia mit insgesamt rund 40 Niederlassungen vertreten. In einem ersten Schritt hat Bosch Rexroth 2014 bereits 50 Prozent am Vertriebspartner Hytec erworben.„Afrika bietet als strategischer Zukunftsmarkt für Bosch ein hohes Potenzial“, sagt Uwe Raschke, Bosch-Geschäftsführer verantwortlich für die Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika. „In den kommenden Jahren wollen wir unseren Umsatz in Afrika deutlich erhöhen“, so Raschke weiter. Große Möglichkeiten eröffnen hohe Investitionen in Infrastrukturprojekte, beispielsweise im Bausektor oder in der Energiewirtschaft. „Gemeinsam mit Hytec können wir die Marktchancen in den afrikanischen Wachstumsbranchen besser nutzen“, sagt Rolf Najork, Vorstandsvorsitzender von Bosch Rexroth. Typisch für die Region ist das starke Endkundengeschäft, wie Service und Ersatzteile für Maschinenanwender, das Bosch Rexroth mit der neuen Tochtergesellschaft weiter ausbauen will. Hytec verfügt über ein etabliertes Vertriebsnetzwerk in Subsahara-Afrika und die Mitarbeiter kennen die Anforderungen der Kunden vor Ort sehr gut. „Wir verbinden das hohe regionale Vertriebs-Know-how mit dem Produktwissen und der technischen Leistungskraft von Bosch Rexroth. Das wird unserem Geschäft auf dem Kontinent einen deutlichen Schub verleihen“, erläutert Najork. Hytec wird auch den Vertrieb von Erzeugnissen anderer Hersteller fortführen – rund 30 Marken sind im Angebot. Zudem wird der Firmenname Hytec, als starke und bekannte Marke im südlichen Afrika, bestehen bleiben. Afrika bietet als strategischer Zukunftsmarkt für Bosch ein hohes Potenzial....Bosch-Geschäftsführer Uwe Raschke Rasantes Bevölkerungswachstum, Urbanisierung steigern Nachfrage Die Bevölkerungszahl auf dem afrikanischen Kontinent wächst rasant – bis 2050 soll sie sich laut den Vereinten Nationen auf 2,5 Milliarden Menschen verdoppeln . Zudem hat Afrika die schnellste Urbanisierungsrate der Welt. In den nächsten zehn Jahren werden voraussichtlich 187 Millionen Afrikaner in Städten leben – dies entspricht der Hälfte der US-Bevölkerung. Damit wächst auch die Nachfrage nach Antriebs- und Steuerungslösungen für industrielle Anlagen, mobile Arbeitsmaschinen wie Baufahrzeuge und für große Einzelprojekte. Bosch Rexroth bedient bereits heute gemeinsam mit seinem Vertriebspartner Hytec den afrikanischen Markt erfolgreich, etwa in der Energiewirtschaft. Die beiden Unternehmen haben beispielsweise in einem Großprojekt die gesamte hydraulische Ausrüstung des Roseires Damms im Sudan erneuert. Der Damm am Blauen Nil produziert mit 1 800 Megawatt eine Leistung, die mit einem Kernkraftwerk vergleichbar ist. Seit mehr als 50 Jahren arbeiten Bosch Rexroth und sein Vertriebspartner Hytec bereits zusammen. „Wir freuen uns, mit dem vollständigen Erwerb von Hytec diese erfolgreiche Zusammenarbeit auszubauen und in Afrika weiter zu wachsen“, sagt Tillmann Olsen, General Manager von Bosch Rexroth in Südafrika. Im Mai 2018 wird Bosch Rexroth mit seiner neuen Tochtergesellschaft Hytec einen neuen, gemeinsamen Standort in Johannesburg beziehen. Neben Büros für Vertrieb und Verwaltung werden in dem Gebäude auch eine Montagelinie, ein Service Center sowie ein Trainings Center für Schulungen in Hydraulik und Automationstechnik entstehen. Bosch in Afrika Die Bosch-Gruppe hat in den vergangenen Jahren ihre Präsenz auf dem Kontinent konsequent ausgebaut und ist heute in zehn afrikanischen Ländern vertreten. Der Fokus des Unternehmens liegt auf erschwinglichen Lösungen und Services für den lokalen Bedarf. Dazu gehören auch Ausbildungsangebote, beispielsweise für Handwerker in Kenia oder Kraftfahrzeugmechaniker in Nigeria. Das Unternehmen hat 2017 nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von nahezu 460 Millionen Euro in Afrika erzielt. Einschließlich der Hytec-Mitarbeiter beschäftigt Bosch aktuell mehr als 1 500 Mitarbeiter auf dem Kontinent. Bosch ist bereits seit 1906 in Afrika präsent und heute mit allen vier Unternehmensbereichen dort vertreten: Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods und Energy and Building Technology. In Südafrika fertigt das Unternehmen in Brits Kraftfahrzeugkomponenten. Bosch setzt sich auch für die Förderung junger Talente in Subsahara-Afrika ein und ist Initiator von „Afrika kommt!“, einem Programm der Deutschen Wirtschaft für Führungsnachwuchs aus Subsahara-Afrika.