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Bosch.IO: Neues Unternehmen bündelt die IoT- und Digital-Kompetenz der Bosch-Gruppe

Annett Fischer

Annett Fischer >

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  • Bosch.IO GmbH beschäftigt mehr als 900 IoT- und Digitalexperten.
  • Bosch-Geschäftsführer Bolle: „Bosch.IO bringt das Internet der Dinge auf die Straße, in Fabrikhallen, ins Zuhause und aufs Feld.“
  • Interdisziplinäre Kundenteams verfügen über breite Branchen- und Softwareexpertise.
  • Fokus liegt auf den Branchen Einzelhandel, Energie, Gebäude, Industrie, Konsumgüter, Landwirtschaft und Mobilität.

Berlin – Bosch bündelt seine Aktivitäten rund um das Internet der Dinge in einer neuen Tochtergesellschaft. Mit ihren rund 900 Mitarbeitern ist die Bosch.IO GmbH ab sofort eine der treibenden Kräfte für Lösungen im Internet der Dinge (IoT) – von der Beratung über die Implementierung bis zum Betrieb. „Mit Bosch.IO stärken wir unsere Position als führendes IoT-Unternehmen“, sagt Bosch-Geschäftsführer Michael Bolle. Das Besondere an der neuen Bosch-Tochter: Hier arbeiten Software- und Hardwareentwickler gemeinsam mit Cloud-Spezialisten und User-Experience-Designern an den IoT-Projekten der Zukunft. „Mit der neuen Aufstellung von Bosch.IO verbinden wir das I und das T des IoT und bringen damit das Internet der Dinge auf die Straße, in Fabrikhallen, ins Zuhause und aufs Feld“, sagt Bolle. Kernelement des Produktportfolios der neuen Bosch-Tochter ist die Bosch IoT Suite. Sie ist die zentrale technische Plattform für IoT-Lösungen. „Durch das neue Gesamtpaket aus Bosch IoT Suite, digitalem Consulting und weiteren erprobten IoT-Technologien reduziert Bosch.IO die Einstiegshürden ins Internet der Dinge“, erklärt Bolle.

Mit Bosch.IO stärken wir unsere Position als führendes IoT-Unternehmen,

sagt Bosch-Geschäftsführer Michael Bolle.

Bosch.IO wird aus der ehemaligen Bosch Software Innovations GmbH sowie weiteren spezialisierten IoT- und Digitalteams von Bosch gegründet. Die Geschäftsführung bilden Dr. Stefan Ferber, Dr. Aleksandar Mitrovic und Yvonne Reckling. Hauptsitz des Unternehmens ist Berlin. Hinzu kommen weitere Standorte in Deutschland, Bulgarien, China, Japan, Singapur, Spanien und den USA.

Noch näher am Kunden

Mit der Gründung von Bosch.IO stellt sich Bosch im IoT-Geschäft einerseits branchenzentrierter auf, andererseits stehen die Anforderungen der Kunden noch stärker im Vordergrund. „Unser Ziel ist es, IoT-Projekte schneller und effizienter umzusetzen“, sagt Dr. Aleksandar Mitrovic, Mitglied der Geschäftsführung von Bosch.IO. Dafür setzt das Unternehmen auf interdisziplinäre und agile Teams, die in immer wieder neuen Konstellationen zusammenarbeiten. Dazu gehören Hardware- und Softwareentwickler, Cloud-Spezialisten, Lösungsarchitekten, Projektmanager, UX-Designer, Geschäftsmodell-Innovatoren und Trainer. „Wir bringen für jedes IoT- und Digitalprojekt die Menschen mit den richtigen Fähigkeiten zusammen, um die Kundenanforderungen optimal zu erfüllen“, sagt Mitrovic. Die Mitarbeiter verfügen zudem über umfangreiche Erfahrungen aus unterschiedlichen Branchen wie Einzelhandel, Energiewirtschaft, Gebäudetechnik, Landwirtschaft, Industrie, Konsumgüter und Mobilität. Für ihre Projekte arbeitet Bosch.IO mit den rund 30 000 Software-Entwicklern und KI-Experten von Bosch zusammen. „Gemeinsam entwickeln wir für und mit unseren Kunden nachhaltige digitale Geschäftsmodelle, eine nahtlose technische Integration und vernetzen Ökosysteme miteinander“, erklärt Mitrovic.

Neben hoch spezialisierten Lösungen für einzelne Branchen können bestimmte Dienste der Bosch IoT Suite auch für eine Vielzahl von Anwendungen genutzt werden. Das erhöht die Effizienz in der Entwicklung und im Betrieb, weil komplexe und arbeitsaufwendige Basisaufgaben nur einmalig anfallen. Dazu zählt beispielsweise ein Service für die Vernetzung und Verwaltung von Geräten sowie Software- und Firmware-Updates „Over-the-Air“. Damit bleiben Fahrzeugflotten, Sicherheitskameras und Maschinenparks immer auf dem neusten Stand.

Wir bringen für jedes IoT- und Digitalprojekt die Menschen mit den richtigen Fähigkeiten zusammen, um die Kundenanforderungen optimal zu erfüllen,

sagt Dr. Aleksandar Mitrovic, Mitglied der Geschäftsführung von Bosch.IO.

IoT-Projekte mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz

Durch die enge Zusammenarbeit der neuen Bosch-Tochter mit den Entwicklern von Bosch kommen in den IoT- und Digitalprojekten künftig verstärkt KI-Technologien zum Einsatz. Ein Beispiel dafür sind Verfahren, die Gesetzmäßigkeiten aus einer großen Datenmenge erlernen können. Mit den daraus gewonnenen Erkenntnissen lassen sich beispielsweise Haushaltsgeräte unterschiedlicher Hersteller komfortabel und sicher steuern. Auch intelligente Bildvergleichsverfahren profitieren von KI: Bosch.IO setzt sie als Bestandteil des „Secure Product Fingerprints“ ein, einer Lösung zum Schutz vor Plagiaten. Damit lassen sich Oberflächen von Produkten eindeutig identifizieren. Endverbraucher und Geschäftskunden erhalten damit einen wirkungsvollen Schutz vor gefälschter Ware. KI-gestützte Verfahren erkennen zudem verlässlich Stürze bei Zweiradunfällen und können automatisch einen Notruf auslösen.

Mehr als zehn Millionen vernetzte Dinge

Bosch.IO kann auf die langjährige Erfahrung von mehr als 250 realisierten IoT-Projekten bei internationalen Kunden zurückgreifen. Das Kernprodukt von Bosch.IO ist die Bosch IoT Suite. Sie vernetzt bereits mehr als zehn Millionen Sensoren, Geräte und Maschinen mit ihren Nutzern und Unternehmensanwendungen. Sie ist die zentrale Software-Plattform von Bosch für IoT-Lösungen.

Die Bosch.IO GmbH vereint alle Kompetenzen von der Beratung bis zur Implementierung von IoT- und Digitalprojekten. Dabei fokussiert sich das Unternehmen besonders auf Bereiche wie Einzelhandel, Energie, Gebäude, Industrie, Konsumgüter, Landwirtschaft und Mobilität. Das Bosch.IO-Team besteht aus 900 Experten für digitale Geschäftsmodelle: Consultants, Cloud-Software-Entwickler, Lösungsarchitekten, Projektmanager, UX-Designer, Geschäftsmodell-Innovatoren, Experten für Digitalmarketing und -vertrieb sowie Trainer. Sie arbeiten als interdisziplinäre Kundenteams an Standorten in Deutschland, Bulgarien, Spanien, Japan, China, Singapur und den USA. Die Bosch-Tochter zeichnet sich durch ihr breites Branchen- und Softwarewissen aus, das sie bereits in mehr als 250 internationalen IoT-Projekten unter Beweis gestellt hat.

Mehr Informationen unter www.bosch.io, www.bosch-iot-suite.com, www.blog.bosch.io

Die Bosch-Gruppe Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 403 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2019). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2019 nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 77,9 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Als führender Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen für Smart Home, Smart City, Connected Mobility und Industrie 4.0. Mit seiner Kompetenz in Sensorik, Software und Services sowie der eigenen IoT Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden vernetzte und domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 72 000 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 125 Standorten.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.iot.bosch.com, www.bosch-presse.de, www.twitter.com/BoschPresse.

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