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Voller Durchblick bei technischen Service Trainings: Bosch schult Kfz-Mechatroniker mit innovativer Augmented Reality Technologie

Workshops mit der neuen Schulungstechnik auf der Automechanika

  • Augmented Reality (AR) erweitert die abgebildete Wirklichkeit um hilfreiche Zusatzinformationen
  • Kostenlose AR-Workshops mit Kurszertifikat
  • Erste Schulungen mit AR bereits ab Herbst/Winter 2018 in Bosch Service Training Centern

Karlsruhe/Plochingen - Mit einem breiten Angebot an systembezogenen technischen Schulungen und Weiterbildungen unterstützen die weltweit 31 Bosch Service Training Center die Kfz-Werkstätten dabei, mit den technischen Entwicklungen bei Reparatur und Service von Fahrzeugen Schritt zu halten. Im Schulungszentrum in Plochingen bei Stuttgart werden die Kurse entwickelt und zudem jährlich über 3 500 Werkstattmitarbeiter geschult. Erstmals setzt Bosch jetzt die innovative Augmented Reality Technologie für seine technischen Service Trainings ein und gestaltet so die praktischen Schulungsinhalte für die Teilnehmer im wahrsten Sinne des Wortes transparent.

Praktische Einblicke in das Lernen der Zukunft

Während der Automechanika in Frankfurt finden täglich in der Frankfurter Festhalle zertifizierte Bosch-Workshops zum Thema Hochvolt-Motoren statt. Hierbei können Kfz-Mechatroniker nach vorheriger Anmeldung kostenlos die neue AR-Schulungstechnik ausführlich kennenlernen und testen. Den Teilnehmern werden mit Unterstützung von Augmented Reality Technologie unter anderem Unterschiede zwischen Hybrid- und vollelektrischen Fahrzeugen gezeigt, die Funktionen und Eigenschaften verschiedener Hochvolt-Komponenten erklärt und Strategien zur Fehlerbehebung erläutert. Die transparente AR-gestützte Darstellung ermöglicht einen detaillierten Einblick in Aufbau und Funktionen der Hochvolt-Komponenten. Neben den Informationen zu elektrischen Fahrzeugkomponenten erhalten die Teilnehmer zudem einen spannenden Einblick in das Lernen der Zukunft und sie erleben live mit Unterstützung der Trainer vor Ort die neue Augmented Reality Trainingsmethode. Auch auf dem Bosch-Messestand in Halle 9 erläutern die AR-Experten anhand von zahlreichen Fallbeispielen diese neue Technologie.

Unterschiedliche Trainings-Szenarien mit Augmented Reality

Das erste Service Training mit Augmented Reality bietet Bosch bereits ab Herbst/Winter 2018 mit der zweitägigen Ausbildung zum „Hochvolttechniker – Arbeiten an HV-eigengesicherten Fahrzeugen“ in seinen Service Trainings Centern in Plochingen/Deutschland und in Ballerup/Dänemark an. Nach erfolgreich bestandenem Abschlusstest sind die Lehrgangsteilnehmer berechtigt, HV-Systeme von Hybrid-, Elektro- und Brennstoffzellen-Fahrzeugen spannungsfrei zu schalten und an den HV-Komponenten zu arbeiten. Zudem ist ein weiteres Service Training zur „Kalibrierung von Fahrerassistenz-Systemen“ mit Augmented Reality Unterstützung geplant.

Für die AR-Anwendungen hat Bosch eine spezielle Augmented Reality-Plattform (CAP) entwickelt, die es erlaubt, insbesondere auch für den Trainingsbereich neue Inhalte und Applikationen unabhängig vom Endgerät zu publizieren. Die Plattform greift dabei auf bestehende lokal oder zentral gespeicherte Inhalte zu und stellt die für die gewünschte AR-Anwendung erforderlichen Daten zusammen. Damit können auch unterschiedliche Trainings-Szenarien realisiert werden. Im „Trainer Mode“ steuert der Trainer die Endgeräte der Teilnehmer und entscheidet, welchen Anwendungsfall diese auf ihren Geräten sehen. Der individuelle Blickwinkel jedes Einzelnen, wie zum Beispiel auf den Motorraum, bleibt dabei erhalten. Die Teilnehmer können die Erläuterungen des Trainers aktiv mitverfolgen und die Trainingssituation gemeinsam erleben. Beim „Trainee Mode“ schaltet sich der Trainer auf das Endgerät eines Teilnehmers und kann ihm so direkte Hinweise und Tipps für das weitere Vorgehen anschaulich vermitteln.

Augmented Reality (AR) erweitert die Wirklichkeit um hilfreiche Zusatzinformationen. Richtet der Werkstattmitarbeiter die Kamera seines Smartphones oder Tablet-Computers beispielsweise auf den Bereich im Motorraum eines Fahrzeugs, für den AR-Informationen vorliegen, oder blickt er durch eine Datenbrille darauf, werden ihm Erläuterungen, 3D-Objekte oder Videos in das reale Bild eingeblendet. So ist es auch möglich, zum Beispiel hinter Verkleidungen verborgene Strukturen mit der AR-Technologie anzuzeigen, wie etwa die Verkabelung hinter einem Armaturenbrett.

Weiterführender Link:

Detaillierte Informationen zu den AR-Workshops von Bosch und zur Anmeldung: https://automechanika.messefrankfurt.com/frankfurt/de/programm-events/ausundweiterbildung/workshops.html

Pressebild: #1238838

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Mehr Informationen unter www.bosch-automotive-aftermarket.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunter-nehmen mit weltweit rund 400 500 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2017). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2017 nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 78 Milliarden Euro.
Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Als führender Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen für Smart Home, Smart City, Connected Mobility und Industrie 4.0. Mit seiner Kompetenz in Sensorik, Software und Services sowie der eigenen IoT Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden vernetzte und domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 62 500 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 125 Standorten.

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