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Wachstumsmarkt Elektromobilität: Bosch gewinnt Großauftrag von Mercedes-Benz

19.05.2026

Pressemeldung

Elektrifizierte Mobilität

Wachstumsmarkt Elektromobilität: Bosch gewinnt Großauftrag von Mercedes-Benz

Stuttgart – Die Elektrifizierung der Mobilität gewinnt weiter an Dynamik – gemeinsam mit seinen Kunden gestaltet Bosch diesen Wandel aktiv mit. Das Unternehmen hat kürzlich einen neuen Großauftrag von Mercedes-Benz erhalten und soll bis in die 2030er Jahre ein großes Volumen an E-Motoren für die nächste Generation elektrischer Antriebe des Premiumherstellers liefern. „Der neue Auftrag bekräftigt unsere langjährige Partnerschaft mit Mercedes-Benz und zeigt, dass wir unsere Kompetenzen auch in technologisch anspruchsvollen Projekten erfolgreich einbringen“, sagt Markus Heyn, Bosch-Geschäftsführer und Vorsitzender von Bosch Mobility. Der Auftrag knüpft an ein erfolgreiches Jahr 2025 an, in dem Bosch global mehr als 70 Kundenprojekte akquirieren konnte. Aktuell beliefert das Unternehmen mehr als 50 Automobilhersteller aus aller Welt mit Technik und Lösungen für die Elektromobilität. Auch wenn sich die Märkte je nach Weltregion unterschiedlich schnell entwickeln und der Preis- und Wettbewerbsdruck hoch bleibt, machen die Aufträge deutlich: Bosch ist auch in der Elektromobilität auf Kurs. Wir überzeugen Kunden mit unserer Kernkompetenz, komplexe Technik in hohen Stückzahlen mit signifikanten Skaleneffekten weltweit entwickeln und fertigen zu können. Wir liefern Lösungen für das elektrische Fahren in alle Märkte der Welt...sagt Markus Heyn, Bosch-Geschäftsführer und Vorsitzender von Bosch Mobility. Bosch erreicht mit seinen E-Motoren einen Wirkungsgrad von bis zu 98 Prozent bei gleichzeitiger Erhöhung der Leistungsdichte. Ein Schlüsselfaktor dafür ist die neue Wicklungstechnologie. Zusätzlich sind die E-Motoren von Bosch mit der innovativen Rotor-Ölkühlung ausgestattet, welche die Wärme optimal abführt. Ein weiterer entscheidender Vorteil liegt in der skalierbaren Plattformarchitektur: Der Elektromotor kann je nach geforderter Leistung in seiner Länge variiert werden und lässt sich ohne großen Aufwand in unterschiedliche Achsvarianten einsetzen. So können Kunden den Antrieb flexibel und kosteneffizient in verschiedene Fahrzeugmodelle integrieren. Die Kombination aus hoher Effizienz, innovativer Kühlung, optimierter Wickeltechnologie und skalierbarer Plattformarchitektur führt zu einer besonders kompakten Bauweise, die Gewicht, Bauraum und letztlich die Systemkosten reduziert. Bosch ist wichtiger Technologiepartner für zahlreiche Hersteller weltweit Für 2026 plant das Unternehmen, mehr als sieben Millionen Komponenten für das elektrische Fahren zu produzieren. Weltweit laufen derzeit rund sieben Elektromotoren von Bosch pro Minute vom Band. Neben Premiumherstellern wie Mercedes-Benz arbeitet Bosch im Bereich der Elektromobilität auch mit einer Vielzahl weiterer international tätiger Automobilhersteller zusammen. In Indien etwa sollen im Rahmen eines Joint Ventures mit TataAutocomp Systems eAchsen für den indischen Markt entwickelt, industrialisiert und gefertigt werden. Auch auf dem derzeit weltweit größten Fahrzeugmarkt China nimmt Bosch als Technologiepartner eine führende Rolle ein. „Wir arbeiten mit fast allen chinesischen, aber auch mit zahlreichen in China tätigen, internationalen Automobilherstellern zusammen“, sagt Marco Zehe, Vorsitzender des Bosch Geschäftsbereichs Electrified Motion. Bereits seit mehr als einem Jahrzehnt produziert Bosch für eine Vielzahl der dort ansässigen Autobauer und liefert an mehr als 30 Kunden Lösungen für das elektrische Fahren. Von Siliziumkarbid-Chips bis hin zu kompletten Antriebslösungen – Bosch deckt weltweit das gesamte Spektrum der Elektromobilität ab. Über die eAchse hinaus bietet das Unternehmen mittlerweile auch sogenannte X-in-1-Lösungen an, in denen mehrere Komponenten wie E-Motor, Leistungselektronik, Getriebe und Energiemanagement zu hochintegrierten Systemen gebündelt werden. Diese sind kompakter, leichter, weniger komplex und bieten klare Kostenvorteile für Kunden.

Bosch-Team gewinnt Deutschen Zukunftspreis für Brennstoffzellen-Antriebssystem

19.11.2025

Pressemeldung

Elektrifizierte Mobilität

Bosch-Team gewinnt Deutschen Zukunftspreis für Brennstoffzellen-Antriebssystem

Berlin – Zukunft braucht Antrieb – und Bosch liefert ihn mit seinem Brennstoffzellen-Antriebssystem. Für die Entwicklung des Fuel Cell Power Modules (FCPM) hat das Bosch-Team um Christoffer Uhr, Kai Weeber und Pierre Andrieu jetzt den Deutschen Zukunftspreis 2025 erhalten. Die Auszeichnung des Bundespräsidenten würdigt das System als Schlüsseltechnologie für eine klimaneutrale Mobilität. Der Preis ist eine herausragende Anerkennung für das gesamte Team. Er zeigt, welches Innovationspotenzial in Wasserstoff steckt – und welch entscheidende Rolle Bosch dabei spielt....sagt Dr. Stefan Hartung, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH. „Die Technologie steht bereit. Jetzt braucht es auch den politischen Willen, den Aufbau einer leistungsfähigen Wasserstoff-Wirtschaft konsequent voranzutreiben. Nur so können Brennstoffzellen-Antriebe für Nutzfahrzeuge zur Alltagstechnologie werden. Als Industrie haben wir unsere Hausaufgaben gemacht“, sagt Dr. Stefan Hartung. Das prämierte Fuel Cell Power Module wandelt Wasserstoff und Sauerstoff in elektrische Energie um. So können Nutzfahrzeuge auf langen Strecken vollständig CO₂-frei betrieben werden – sofern sie grünen Wasserstoff im Tank haben. Die einzige verbleibende Emission ist Wasserdampf. Damit leistet Bosch einen wichtigen Beitrag zur Klimaneutralität im Güterverkehr. Schwere Lkw verursachen in der EU mehr als ein Viertel der CO₂-Emissionen des Straßenverkehrs, sind gleichzeitig aber unverzichtbar für den Waren- und Gütertransport. „Mit dem Fuel Cell Power Module zeigt Bosch, dass Wasserstofftechnologie serienreif ist und einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung des Straßenverkehrs leisten kann“, sagt Hartung. „Die Kombination aus Ingenieurskunst, Erfahrung und Systemverständnis macht das Antriebssystem zu einem wichtigen Schritt in Richtung nachhaltiger Mobilität.“ Mehrere tausend Lkw sind mit Bosch-System weltweit auf der Straße Der Serienstart des FCPM erfolgte 2023 im Werk Stuttgart-Feuerbach, kurz darauf auch im chinesischen Chongqing. Mit mehr als tausend Einzelteilen zählt das FCPM zu den komplexesten Systemen in der fast 140-jährigen Bosch-Geschichte – und zugleich zu den zukunftsweisendsten. Vom Stack über die Rezirkulationspumpe bis hin zum Luftverdichter stammen alle Schlüsselkomponenten aus eigener Entwicklung und Fertigung. Das Antriebsmodul selbst kann dort eingebaut werden, wo bislang der Verbrennungsmotor seinen Platz hat. Statt Dieseltanks kommen Drucktanks für den Wasserstoff zum Einsatz. Die Betankungszeiten sind mit rund 15 Minuten vergleichbar. Je nach Fahrzeuglayout sind bei ökonomischer Fahrweise bis zu 1000 Kilometer mit einer Tankfüllung von rund 70 Kilogramm Wasserstoff möglich. Bereits heute sind weltweit mehrere tausend Lkw mit dem FCPM von Bosch unterwegs. Die im Feld befindlichen Module generieren wertvolle Entwicklungsdaten: Viele Systeme existieren sowohl physisch im Fahrzeug als auch als Digitaler Zwilling im virtuellen Raum. Parameter wie Temperatur, Druck und Verschleiß lassen sich kontinuierlich überwachen und können direkt in die Entwicklung der nächsten Generation des Antriebssystems einfließen. Die FCPM-Technik kann dabei nicht nur in Lkw genutzt werden, auch Antriebe für Busse oder maritime Antriebe lassen sich realisieren. Zudem können Rechenzentren dezentral mit CO₂-frei erzeugtem Strom versorgt werden. In PEM-Elektrolyse-Stacks (PEM = Protonen-Austausch-Membran), die nach dem umgekehrten Prinzip funktionieren, nutzt Bosch die Technologie außerdem für die Erzeugung von Wasserstoff aus Wasser und Strom – einem weiteren wichtigen Baustein in der Wasserstoff-Wertschöpfungskette. Nach dem Markteintritt seiner Elektrolyse-Stacks im April hat das Unternehmen kürzlich erstmals einen Elektrolyseur mit eigener Elektrolyse-Technik am Standort in Bamberg in Betrieb genommen. Fünfmal war Bosch zwischen 1998 und 2013 für den Deutschen Zukunftspreis nominiert, dreimal wurden Teams von Bosch oder mit Bosch-Beteiligung ausgezeichnet: 2005 für Piezo-Injektoren, 2008 für smarte Sensoren sowie 2013 gemeinsam mit Trumpf und der Uni Jena für Ultrakurzpulslaser. Mit dem Deutschen Zukunftspreis 2025 für das Fuel Cell Power Module führt Bosch diese Erfolgsgeschichte fort. Das Unternehmen zeigt damit nicht nur seine technologische Stärke, sondern auch seine Vision für die Zukunft: Eine Welt, in der Wasserstoff und Brennstoffzellen entscheidend zur Dekarbonisierung des Verkehrs beitragen.

Mit Brake-by-Wire von Bosch bis zum Polarkreis

28.01.2025

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Elektrifizierte Mobilität

Mit Brake-by-Wire von Bosch bis zum Polarkreis

Stuttgart – Sechs Tage lang, über 3 300 Kilometer und durch unterschiedliche Klimazonen bis zum Polarkreis: Ein Entwicklungsteam von Bosch hat auf einer nicht alltäglichen Erprobungsfahrt erstmals und erfolgreich das neue hydraulische Brake-by-Wire-System von Bosch auf öffentlichen Straßen getestet. Das Besondere an Brake-by-Wire: Bei dieser Lösung entfällt komplett die mechanische Verbindung zwischen Bremspedal und Bremssystem. Der Bremswunsch des Fahrers wird rein als elektrisches Signal über redundante Signalleitungen an das Brake-by-Wire-System übertragen. Für diesen grundlegend neuen Ansatz bietet Bosch eine robuste und effiziente Lösung mit zwei unabhängigen hydraulischen Bremsaktuatoren – einem By-Wire-Bremsaktuator und einem ESP ® . Heutige Bremssysteme, wie zum Beispiel die Integrated Power Brake von Bosch, stellen die erforderliche Redundanz im Fehlerfall noch über eine mechanische Verbindung zum Bremspedal sicher. Diese Kopplung über eine Eingangsstange zum Bremspedal entfällt bei der neuen Brake-by-Wire-Lösung von Bosch.Bosch ist eines der führenden Unternehmen im Bereich der Brems- und Lenksysteme und arbeitet an innovativen By-Wire-Lösungen für beide Fahrzeugdomänen. Hierzu gehört auch dieses hydraulische Brake-by-Wire-System, dessen Markteinführung ab Herbst 2025 geplant ist. Neben der hydraulischen Lösung entwickelt Bosch auch ein rein elektromechanisches System. Das Unternehmen hat bereits Aufträge von verschiedenen Fahrzeugherstellern erhalten und rechnet damit, dass schon im Jahr 2030 mehr als 5,5 Millionen Fahrzeuge weltweit mit Brake-by-Wire ausgestattet sein werden. Vorteile des Brake-by-Wire-Systems von Bosch Neugewonnene Freiheit beim Einbau: Durch den Entfall der mechanischen Verbindung besteht keine Notwendigkeit mehr, die Bremssystem-Komponenten an der Spritzwand des Fahrzeuges zu montieren. Stattdessen können die Komponenten nun dort eingebaut werden, wo es im Hinblick auf Crash-Sicherheit, Geräuschentwicklung und Montage am sinnvollsten ist. Die Flexibilität in der Wahl des Einbauraums für die Bremsaktuatorik hilft, Varianten für Rechts- und Linkslenkerfahrzeuge zu vermeiden. Die By-Wire-Technologie ermöglicht neue Pedalkonzepte mit deutlich verkürztem Bremspedalweg, um Platz für neue Innenraumkonzepte zu schaffen. Die hydraulische Brake-by-Wire Lösung von Bosch beruht auf bewährter Bremssystem-Technologie und ist eine Kombination aus By-Wire-Bremsaktuator und ESP ® . Durch ihr schlankes Design lässt sich sowohl Bauraum einsparen als auch das Gewicht des Bremssystems reduzieren. Da sowohl der By-Wire-Bremsaktuator als auch das ESP ® jeweils unterschiedlichen Kanälen des redundanten Bordnetzes zugeordnet sind, können sie im Fehlerfall jeweils unabhängig voneinander den erforderlichen Bremsdruck an allen vier Radbremsen aufbauen. Diese Bosch-Lösung ist somit auch für hochautomatisierte Fahrzeuge geeignet, da sie die aus Sicherheitsgründen erforderliche Absicherung des Bremssystems erfüllt. Erfolgreicher Langstreckentest liefert wertvolle Daten für die Weiterentwicklung Das Brake-by-Wire-System wird maßgeblich im Bosch-Entwicklungszentrum in Abstatt bei Heilbronn entwickelt. Die Langstreckenfahrt führte das Entwicklungsteam vom Südwesten Deutschlands über Hamburg, Kopenhagen und Stockholm und über einen kurzen Umweg zum Polarkreis bis zum Ziel im Bosch-Wintertestzentrum Vaitoudden im nordschwedischen Arjeplog. Bosch hat für das Versuchsfahrzeug eigens eine Straßenzulassung in mehreren Ländern beantragt und erhalten, basierend auf einem umfangreichen Sicherheitskonzept. „Das ganze Team hat mit unglaublicher Motivation auf dieses Ereignis hingearbeitet und ist sehr stolz auf diese Leistung. Unser hydraulisches Brake-by-Wire-System hat auf der Fahrt tadellos funktioniert. Mit unserem ersten Langstreckentest haben wir eindrucksvoll demonstriert, dass wir ein echtes Brake-by-Wire-System sicher und erfolgreich von der Teststrecke auf die Straße bringen können“, erläutert Hagen Kuckert, Projektleiter für den By-Wire-Bremsaktuator bei Bosch in Abstatt. „Wir haben während der Fahrt tausende Bremsungen durchgeführt, konnten wichtige Erkenntnisse und Daten über das Verhalten des Bremssystems in den unterschiedlichsten Verkehrssituationen ermitteln und gleichen diese mit unseren vorherigen Simulationen ab. All dies fließt in die weitere Entwicklungsarbeit ein, um unser hydraulisches Brake-by-Wire-System weiter zu optimieren.“

Electronica 2024: Bosch präsentiert neue Mikroelektronik für das Fahrerlebnis vo ...

11.11.2024

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Elektrifizierte Mobilität

Electronica 2024: Bosch präsentiert neue Mikroelektronik für das Fahrerlebnis vo ...

München – Bosch präsentiert vom 12. bis 15. November auf der Fachmesse „electronica 2024“ in München (Halle C3, Stand 316) seine Neuentwicklungen im Bereich der Mikroelektronik. Im Fokus stehen dabei Bausteine für mehr Insassensicherheit wie etwa leistungsstarke MEMS-Sensoren und System-on-Chip (SoC) zum Aufbau kompakter Radarsysteme sowie weitere technische Lösungen für die Mobilität der Zukunft. Dazu gehört auch ein neuer Transceiver, der auf der Messe in München Weltpremiere feiert: der CAN SIC XL-Transceiver NT156.CAN-Netzwerke erfreuen sich aufgrund ihrer Stabilität, Kosteneffizienz, Einfachheit und Flexibilität in Bezug auf Netzwerktopologien großer Beliebtheit. Gleichzeitig spielt in neuen E/E-Architekturen moderner Fahrzeuge die möglichst schnelle Übertragung von großen Datenpaketen eine immer wichtigere Rolle. Mit der abwärtskompatiblen Erweiterung des CAN-Standards, dem CAN XL-Protokoll (ISO 11898-1:2024), lassen sich in einem CAN-Netzwerk Datenraten von bis zu 20 Mbit/s erreichen. Bosch hat hierfür den neuen CAN SIC XL-Transceiver entwickelt. Dieser ermöglicht den Betrieb von CAN XL Netzwerken bei Maximalgeschwindigkeiten von bis zu 20 Mbit/s. Das CAN XL-Protokoll ermöglicht neben den bekannten CAN-Botschaften auch die Übertragung von Higher Layer Protokollen wie IP (Internet Protocol).Leistungsstarke Radar-SoC mit integrierter Signalbewertung Die zuverlässige Erkennung von Hindernissen über Radarsensoren ist ein wichtiger Sicherheitsaspekt moderner und zunehmend autonomer Fahrerlebnisse. Mit dem SX600 und dem SX601 bietet Bosch System-on-Chip (SoC)-Lösungen für Radarsysteme, die im 77-GHz-Band arbeiten. Während der SX600 für kostenattraktive Radarlösungen optimiert wurde, bietet der SX601 deutlich mehr Rechenleistung und Speicher. Beide, in fortschrittlicher 22nm-RFCMOS-Technologie gefertigten Chips, enthalten das komplette Millimeterwellen-Frontend sowie einen leistungsstarken digitalen Signalprozessor zur konventionellen oder KI-basierten Signalbewertung und ermöglichen Sensorreichweiten von circa 30 Prozent über dem heutigen Marktstandard. CAN XL- und Ethernet-Schnittstellen ermöglichen eine flexible Anbindung an das Fahrzeugsystem. Bosch demonstriert auf der Messe live, wie der SX601 per Radarwellen erfasste Objekte mittels einer direkt auf dem Chip laufenden KI-Anwendung auswertet. BLE 5.3-fähiges MEMS-Sensormodul zur Reifendruckkontrolle Mehr Messdaten, mehr Sicherheit – weniger Komplexität: Der SMP290 ist eine vollständig integrierte, Bluetooth-fähige Einzelchiplösung für Reifendruckkontrollsysteme (TPMS – englisch: tire pressure monitoring systems). Das kompakte Sensormodul enthält die Funkschnittstelle, einen Mikrocontroller, einen MEMS-Drucksensor, einen 2-Achsen-MEMS-Beschleunigungssensor, einen Temperatursensor sowie einen Batteriespannungssensor. Über die standardisierte BLE5.3-Schnittstelle sind Diagnosen und Kommunikation in beide Richtungen möglich, die Übertragung der Messdaten oder Updates erfolgt verschlüsselt. Der BLE-Standard kommt bereits in anderen Fahrzeugkomponenten zum Einsatz – etwa im Infotainment und bei Funkschlüsseln. Damit fügt sich das Sensormodul optimal in die Funklandschaft des Fahrzeugs ein. Der SMP290 eignet sich zur Reifendruckkontrolle über das Ventil oder im Reifen. Weitere Highlights für die Mobilität der Zukunft Ebenfalls am Bosch-Stand zu sehen sind die neuesten MEMS-Sensorlösungen für Fahrassistenzsysteme sowie für Fahrsicherheit und -komfort. Als einer der führenden Anbieter für MEMS im Bereich Automotive zeigt Bosch hier nochmals verbesserte Leistungsdaten. Mit seiner zweiten Generation an Siliziumkarbid-(SiC)-MOSFETs präsentiert Bosch zudem ein weiteres Schlüsselprodukt für das elektrifizierte Fahren. Die zweite Generation an SiC-Chips überzeugt dabei mit optimierten Schalteigenschaften und einem sehr geringen Einschaltwiderstand über den gesamten Temperaturbereich hinweg. Bosch bietet seine Siliziumkarbid-Chips als Bare Die, als Discretes und in Leistungsmodulen integriert an.

Jubiläum in der Antriebstechnik

26.06.2024

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Elektrifizierte Mobilität

Jubiläum in der Antriebstechnik

Tilburg, Niederlande. Erfolgsstory im niederländischen Tilburg: Bosch produziert dort das 100-millionste Schubgliederband. Im Jahr 2023 waren mehr als 200 Fahrzeugmodelle mit dieser Technik im Handel. Zum Einsatz kommt das Schubgliederband überwiegend in Personenkraftwagen – zunehmend aber auch in Freizeitfahrzeugen wie Quads und Geländefahrzeugen (All Terrain Vehicles, ATV). Mit dem Serienstart im Jahr 1985 begann auch die Erfolgsgeschichte des Bosch-Standorts Tilburg, der seitdem Marktführer für Schubgliederbänder ist. Heute nutzen die Niederländer das erworbene spezifische Wissen auch zur Entwicklung und Herstellung neuer Produkte für andere Anwendungsfälle. „Die Mitarbeitenden vor Ort sind Experten für Komponenten aus dünnen Metallplatten“, sagt Thilo Mueller, Produktbereichsleiter Thin Metal Technologies bei Bosch. „Mittlerweile setzen wir diese Expertise in immer mehr Anwendungen in und außerhalb der Automobilbranche ein, zum Beispiel bei Elektrolyse-Stacks. Das ist gelebte Transformation.“Das Schubgliederband ist eine Schlüsselkomponente von stufenlosen Getrieben, die auch CVT-Getriebe (Continuously Variable Transmission) genannt werden. Es besteht aus Hunderten von einzelnen, speziell entwickelten Stahlelementen, die mit Bändern aus hochlegiertem Stahl verbunden sind. Im Getriebe überträgt es die Ausgangsleistung des Motors auf die Antriebsachse und sorgt je nach Geschwindigkeit und Leistungsbedarf immer für die bestmögliche Übersetzung. So können Energieverbrauch und CO₂-Emissionen verringert werden. Ursprünglich für Verbrennungsmotoren konzipiert, wurde die Technik nun für Hybrid- und Elektrofahrzeuge weiterentwickelt. Mit dem stufenlosen Automatikgetriebe für Elektrofahrzeuge (CVT4EV) hat Bosch ein kompaktes Mehrganggetriebe-Konzept speziell für E-Autos vorgestellt. Davon profitieren insbesondere Fahrzeuge mit hohem Gewicht oder hohen Geschwindigkeiten. Als Teil eines elektrischen Antriebsstrangs reduziert es auch hier den Energieverbrauch, verbessert Effizienz und Leistung und sorgt für ein angenehmes, sanftes Fahrgefühl. Bestehendes Know-how für die Entwicklung neuer Komponenten Auf Basis des Wissens, das über die Jahre mit der Entwicklung und Produktion des Schubgliederbands erworben wurde, hat der Standort Tilburg sein Produktportfolio mittlerweile um neue Hightech-Dünnmetallkomponenten erweitert: Ende 2023 gingen E-Stacks für Elektromotoren und Luftfolienlager in Serie, jetzt beginnt das Werk mit der Entwicklung von Bipolarplatten. Der E-Stack, ein Stapel von filigranen Blechen, bildet das Herzstück eines Hochleistungs-Elektromotors. Das Luftfolienlager ist unter anderem Teil eines elektrischen Luftverdichters, der Drehzahlen von mehr als 100 000 Umdrehungen erreicht und in Brennstoffzellen-Systemen eingesetzt wird. Bipolarplatten können gestapelt oder zusammengeschweißt in Brennstoffzellen und Elektrolyseuren verwendet werden. Dank stetiger Transformation und Weiterentwicklung bestehender Technologien ist Tilburg heute ein Standort der Zukunft und nicht nur Marktführer im Bereich Schubgliederbänder, sondern auch Forschungs- und Entwicklungszentrum für Elektrolyseurtechnologie bei Bosch. Hier erstellen, testen und entwickeln Ingenieure Produktdesigns und formen Komponenten mit einer Genauigkeit von bis zu einem Tausendstel Millimeter. Auch künstliche Intelligenz (KI) spielt in den Produktionsprozessen und der Qualitätskontrolle eine wichtige Rolle. „Als Erfinder des CVT-Schubgliederbandes treibt uns unser Innovationsgeist an, die Technologie der Zukunft zu schaffen“, sagt Thilo Mueller. „Innerhalb von acht Jahren haben wir völlig neue Produkte für Märkte in Serie gebracht, die uns bislang unbekannt waren. Dabei haben wir unsere einzigartigen Kompetenzen, unser Fachwissen und unsere Erfahrung in der Entwicklung und Fertigung genutzt. Zusammen mit unserem Schubgliederband, einem sehr erfolgreichen und am Markt etablierten Produkt, haben wir die richtige Mischung, um eine nachhaltige Zukunft für unseren Standort zu schaffen.“

Smartes Update: Das Display denkt jetzt mit.

13.02.2024

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Elektrifizierte Mobilität

Smartes Update: Das Display denkt jetzt mit.

Stuttgart/Reutlingen – Das smarte System von Bosch eBike Systems wird dank des aktuellen Updates noch smarter: Jetzt zeigen die Kiox Displays eBiker*innen ganz automatisch die relevanten Informationen – und wechseln dabei selbständig je nach Fahrsituation. Ab sofort können die vier bislang vorkonfigurierten Fahrmodi individuell zusammengestellt werden. Neu ist auch, dass externe Herzfrequenzmesser, etwa ein Brustgurt oder eine Smartwatch, per Bluetooth an das eBike gekoppelt und auf der neuen Herzfrequenzanzeige sichtbar gemacht werden können. Besonders informativ, um die eigene Leistung im Blick zu behalten, ist die neue Anzeige zu welchem Anteil die Fahrmodi jeweils genutzt wurden und die Darstellung der eigenen Leistungswerte im Vergleich zur Motorleistung. Der Limit-Modus für Speed Pedelecs, mit dem die Unterstützung auf Wunsch auf 25 km/h begrenzt wird, rundet das Update ab.Display wechsle Dich: Jetzt automatisch angepasst an jede Fahrsituation.Display wechsle Dich: Jetzt automatisch angepasst an jede Fahrsituation Weniger Ablenkung, ungestörter Flow und volle Konzentration auf die wesentlichen Informationen: Dank der neuen Funktion „Dynamische Anzeige“ können die Displays Kiox 300 und Kiox 500 jetzt für jede Fahrsituation relevante Informationen automatisch anzeigen – und wechseln dabei komplett selbständig. So bleiben die wichtigsten Informationen ohne Unterbrechung immer im Blick. Das System erkennt zum Beispiel Steigungen und zeigt dann die persönliche Leistung, Trittfrequenz und die zurückgelegten Höhenmeter an. Geht es in den Downhill, wechselt der Screen und macht die Geschwindigkeit besonders präsent. Bei Fahrten in der Ebene sind Geschwindigkeit, zurückgelegte Strecke sowie die Reichweitenübersicht zu sehen. Wenn das eBike steht, zeigt das System selbständig eine Zusammenfassung interessanter Daten der aktuellen Tour: Höchst- und Durchschnittsgeschwindigkeit, zurückgelegte Strecke und Höhenmeter, die Fahrzeit sowie die aktuelle Reichweite. Ganz wie du willst: Bevorzugte Fahrmodi selbst zusammenstellen Bislang wurden vier unterschiedliche Fahrmodi durch den eBike-Hersteller vorkonfiguriert und angepasst. Nun können Nutzer*innen von Pedelecs aus allen für die Drive Unit verfügbaren Fahrmodi selbst wählen, bis zu vier Favoriten definieren und die Konfiguration in der eBike Flow App nach ihren Vorlieben anpassen. Wer beispielsweise auf den Eco-Modus verzichten möchte und stattdessen den Sport- oder Auto-Modus einstellen will, kann die Änderung einfach in den Einstellungen der eBike Flow App unter „Individuelle Fahrmodi“ vornehmen. Unterwegs immer im Blick: aktuelle Herzfrequenz und Höhenprofil Ob zu Trainings- oder Gesundheitszwecken oder rein für das gute Gefühl: Für viele eBiker*innen ist die aktuelle Herzfrequenz eine wichtige Information auf ihrer Tour. Mit dem Update können jetzt kompatible Herzfrequenzmesser (etwa ein Brustgurt oder eine Smartwatch) per Bluetooth mit der eBike Flow App gekoppelt werden. Die Herzfrequenz wird dann während der Fahrt auf den Displays Kiox 300 und Kiox 500 oder dem Ride Screen angezeigt. Die Kräfte besser einteilen und keine Überraschungen erleben: Wer möchte während der Navigation nicht wissen, ob der härteste Anstieg der Tour schon geschafft ist oder man genau jetzt vor dem letzten Berg steht und die Trinkflasche nochmal auffüllen sollte? Mit dem praktischen neuen Feature „Höhenprofil“ sind eBiker*innen immer über den Fortschritt ihrer Tour informiert. Dafür zeigen die Kiox Displays oder der Ride Screen ein anschauliches Höhenprofil der Tour mit der aktuellen Position. Analyse während oder nach der Fahrt: neue Leistungsdaten verfügbar Zwei zusätzliche neue Auswertungsmöglichkeiten liefern eBiker*innen interessante Informationen zu den eigenen Leistungswerten und zur Nutzung der Unterstützungsstufen. Die neue Anzeige „Nutzung Fahrmodi“ für Kiox 300 und 500 zeigt jetzt in einem anschaulichen Kreisdiagramm, zu welchem Anteil welcher Fahrmodus (einschließlich des Off-Modus) genutzt wird. Der Screen „Leistungsaufteilung“ gibt – bezogen auf die aktuelle Aktivität und den ausgewählten Fahrmodus – Einblicke in die durchschnittliche Eigenleistung der Fahrer*innen im Vergleich zur Durchschnittsleistung der Antriebseinheit. Wenn weniger mehr ist: der neue Limit-Modus für S-Pedelecs Der „Limit-Modus“ begrenzt die Höchstgeschwindigkeit von S-Pedelecs auf 25 Kilometer pro Stunde. Der neue Modus kann als eigener Fahrmodus ausgewählt werden und erleichtert Fahrer*innen von Speed Pedelecs die Anpassung der eigenen Geschwindigkeit überall dort, wo es nötig ist. Er macht beispielweise auch Ausflüge mit anderen eBiker*innen angenehmer, wenn alle gemeinsam mühelos die gleiche Geschwindigkeit fahren können. Der neue, dynamische Modus muss vom Hersteller entsprechend vordefiniert werden und kann nicht nachgerüstet werden. Der „Limit-Modus“ wird dann unterhalb des Eco-Modus angezeigt. Er passt seine Unterstützung ähnlich wie der Auto-Modus automatisch an, damit das Tempo bei Anstiegen oder Gegenwind nicht sinkt und der Fahrmodus nicht manuell gewechselt werden muss. Weil durch die reduzierte Höchstgeschwindigkeit auch der Energieverbrauch sinkt, können S-Pedelec-Nutzer*innen mit dem „Limit-Modus“ längere Strecken zurücklegen. Der neue Fahrmodus ist für S-Pedelecs in Europa verfügbar. Die gesetzlichen Vorgaben für Speed Pedelecs – unter anderem die Helm-, Kennzeichen- und Versicherungspflicht sowie das Verbot der Radweg-Nutzung – gelten weiterhin. Das aktuelle Update der eBike Flow App kann im App-Store ohne zusätzliche Kosten heruntergeladen werden. Nach erfolgreichem System-Update des eBikes können die Screens in den Einstellungen der App unter „Mein eBike“ > „Display-Konfiguration“ aktiviert werden.

Für bessere Luft: Bosch und Karlsruher Messtechnikspezialist Palas kooperieren

21.09.2023

Pressemeldung

Elektrifizierte Mobilität

Für bessere Luft: Bosch und Karlsruher Messtechnikspezialist Palas kooperieren

Stuttgart – Bosch und der Karlsruher Messtechnikspezialist Palas GmbH arbeiten gemeinsam an der Verbesserung der Luftqualität. Dazu haben beide Unternehmen jetzt eine Kooperation vereinbart und bringen ihre langjährigen Kompetenzen zusammen. Die Palas GmbH bietet umfassendes Wissen und Messtechnik, um verschiedenste Gase und Partikel in der Luft zu messen. Im Zuge der Kooperation wird Palas zudem das von Bosch entwickelte Messgerät ECoB (Environmental Connected Box) in das eigene Portfolio übernehmen und ihr Angebot erweitern. Bosch steuert cloudbasierte Services bei, zum Beispiel das Gerätemanagement und ein Software-Modell, welches Verkehrsemissionsdaten in Echtzeit generiert. Mithilfe von Ausbreitungsmodellen lassen sich zudem lokale Schwerpunkte mit erhöhter Schadstoffbelastung ableiten. Gegenmaßnahmen können so gezielt festgelegt werden. Durch die Zusammenarbeit entsteht ein umfassendes Angebot für ein umweltsensitives Verkehrsmanagement für Städte, aber auch für das so genannte „fenceline monitoring“, bei dem Unternehmen die Konzentration von Stoffen an ihrer Grundstücksgrenze messen können. Gemeinsam mit spezialisierten Integratoren, die alle Partner in einem Projekt koordinieren, begleiten Bosch und Palas Städte und Betreiber großer Industrieareale und schaffen mit aufeinander abgestimmten Produkten und Services die Basis für eine verlässliche und nachhaltige Verbesserung der Luftqualität. „Bosch-Technologie ergänzt die Messtechnik von Palas mit Analysen und Simulationen“, sagt Christoph Kern, Leiter des Produktbereichs vernetzte Antriebslösungen bei Bosch. So kann in Städten oder Industriearealen die langfristig tatsächlich erforderliche Zahl und Platzierung von Messgeräten festgelegt und in einen kosteneffizienten Betrieb überführt werden. „Die Kombination von Palas-Messgeräten und Bosch Cloud Services kann helfen, auch künftige Luftqualitätsgrenzwerte einzuhalten“, sagt Dr.-Ing. Maximilian Weiß, Geschäftsführer der Palas GmbH. Erste Projekte mit Integratoren sowohl in Deutschland als auch international sind bereits in Vorbereitung und sollen in Kürze starten. Bosch-Technologie ergänzt die Messtechnik von Palas mit Analysen und Simulationen...sagt Christoph Kern, Leiter des Produktbereichs vernetzte Antriebslösungen bei Bosch. Die Kombination von Palas-Messgeräten und Bosch Cloud Services kann helfen, auch künftige Luftqualitätsgrenzwerte einzuhalten...sagt Dr.-Ing. Maximilian Weiß, Geschäftsführer der Palas GmbH Kombination zweier leistungsstarker Unternehmen Luftqualitätsmessgeräte von Palas werden unter anderem bereits in offiziellen Luftqualitätsmessnetzen weltweit eingesetzt. Je nach Anforderung stehen Messgeräte mit diversen Zertifizierungen, bis hin zu EN-Feinstaubmessungen, zur Verfügung. Das um das Bosch-Messgerät erweiterte Angebot macht Kunden in vielen Fällen unabhängig von etwaigen offiziellen Messstationen. Verlässliche Messungen können die Betreiber damit genau dort durchführen, wo sie tatsächlich erforderlich und zweckmäßig sind. Bosch fokussiert sich in der Kooperation auf die Anbindung zur Cloud und das Gerätemanagement. Dies umfasst etwa Firmware-Updates über Funk (FOTA), Ferndiagnosen oder bedarfsorientierte Software-Rekalibrierungen. Diese Services sollen sukzessive auf die bestehende Palas-Hardware ausgerollt werden. Weitere Bosch Services verarbeiten die Messdaten, um die Luftqualität einschließlich der sie beeinflussenden Emissionsquellen beurteilen zu können. Dazu gehört die feinteilige Bestimmung der Verkehrsemissionen und deren erwartete Ausbreitung in die Umgebung in Echtzeit. Auf Basis realer Verkehrsemissionsdaten kann die hoch auflösende 3D-Ausbreitungssimulation von Bosch die Auswirkungen unterschiedlicher Maßnahmen der Verkehrssteuerung simulieren und so Immissionen bestmöglich reduzieren. Starkes Marktwachstum erwartet Das Europäische Parlament fordert entsprechend der Abstimmung am 13. September 2023 eine signifikante Verschärfung der Immissionsgrenzwerte, unter anderem für Feinstaub. Zur Einhaltung der entsprechenden Tagesmittel- und Jahresgrenzwerte sind zusätzliche Anstrengungen erforderlich. Genau hier unterstützen die Kooperationspartner Bosch und Palas mit ihren Lösungen Städte, Regionen und Unternehmen in Europa und darüber hinaus.

TSMC, Bosch, Infineon und NXP planen Joint Venture und bringen moderne Halbleite ...

08.08.2023

Pressemeldung

Vernetzte Mobilität

TSMC, Bosch, Infineon und NXP planen Joint Venture und bringen moderne Halbleite ...

Hsinchu, Stuttgart, München, Eindhoven – 8. August 2023 – TSMC (TWSE: 2330, NYSE: TSM), Robert Bosch GmbH, Infineon Technologies AG (FSE: IFX / OTCQX: IFNNY) und NXP Semiconductors N.V. (NASDAQ: NXPI) haben heute angekündigt, gemeinsam in das Joint Venture „European Semiconductor Manufacturing Company (ESMC) GmbH“ in Dresden zu investieren. Ziel ist es, eine moderne 300-Millimeter-Fabrik zur Halbleiterfertigung aufzubauen, um den zukünftigen Kapazitätsbedarf der schnell wachsenden Automobil- und Industriesektoren decken zu können. Die finale Investitionsentscheidung wird mit der Bestätigung des Umfangs der öffentlichen Förderung für das Projekt fallen. Das Projekt ist im Rahmen des europäischen Chip-Gesetzes „European Chips Act“ geplant. Die geplante Fabrik soll eine monatliche Fertigungskapazität von 40 000 300-Millimeter-Wafern (12 Zoll) auf der 28/22-Nanometer-Planar-CMOS und 16/12-Nanometer-FinFET-Prozesstechnologie von TSMC haben. Das Joint Venture wird das europäische Halbleiter-Ökosystem mit der modernen FinFET-Transistortechnologie weiter stärken und etwa 2 000 neue und hochqualifizierte Arbeitsplätze schaffen. ESMC strebt an, in der zweiten Hälfte des Jahres 2024 mit dem Bau der Fabrik zu beginnen und die Fertigung bis Ende 2027 aufzunehmen. TSMC wird 70 Prozent am geplanten Joint Venture halten; Bosch, Infineon und NXP werden mit jeweils zehn Prozent beteiligt sein, vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen und anderer Bedingungen. Die Gesamtinvestitionen werden voraussichtlich zehn Milliarden Euro übersteigen und bestehen aus Eigenkapitalzufuhr, Kreditaufnahme sowie signifikanter Unterstützung der Europäischen Union und der deutschen Bundesregierung. TSMC wird die neue Fabrik operativ betreiben. „Diese Investition in Dresden unterstreicht das Engagement von TSMC, den strategischen Kapazitäts- und Technologiebedarf unserer Kunden zu decken und wir freuen uns über die Gelegenheit, unsere langjährige Partnerschaft mit Bosch, Infineon und NXP zu vertiefen“, sagt Dr. CC Wei, Chief Executive Officer von TSMC. „Europa ist ein überaus vielversprechender Standort für Halbleiterinnovationen, insbesondere im Automobil- und Industriebereich, und wir freuen uns darauf, diese Innovationen auf Basis unserer fortschrittlichen Siliziumtechnologie und den Talenten in Europa zum Leben zu erwecken.“ Dr. Stefan Hartung, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH: „Halbleiter sind nicht nur ein entscheidender Erfolgsfaktor für Bosch. Ihre zuverlässige Verfügbarkeit ist auch für den Erfolg der weltweiten Automobilindustrie von großer Bedeutung. Neben dem ständigen Ausbau unserer eigenen Fertigungen, sichern wir über die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern unsere Lieferketten als Automobilzulieferer weiter ab. Wir freuen uns, mit TSMC einen globalen Innovationsführer zur Stärkung des Halbleiter-Ökosystems in direkter Nachbarschaft zu unserem Halbleiterwerk in Dresden gewinnen zu können.“ Halbleiter sind nicht nur ein entscheidender Erfolgsfaktor für Bosch. Ihre zuverlässige Verfügbarkeit ist auch für den Erfolg der weltweiten Automobilindustrie von großer Bedeutung. Neben dem ständigen Ausbau unserer eigenen Fertigungen, sichern wir über die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern unsere Lieferketten als Automobilzulieferer weiter ab. Wir freuen uns, mit TSMC einen globalen Innovationsführer zur Stärkung des Halbleiter-Ökosystems in direkter Nachbarschaft zu unserem Halbleiterwerk in Dresden gewinnen zu können....sagt Dr. Stefan Hartung, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH „Unsere gemeinsame Investition ist ein wichtiger Meilenstein, um das europäische Halbleiter-Ökosystem zu stärken. Damit baut Dresden, wo sich bereits der größte Frontend-Standort von Infineon befindet, die Position als eines der wichtigsten Halbleiterzentren der Welt weiter aus“, sagt Jochen Hanebeck, CEO der Infineon Technologies AG. „Infineon wird die neuen Kapazitäten nutzen, um die wachsende Nachfrage vor allem seiner europäischen Kunden zu bedienen – insbesondere in den Bereichen Automotive und IoT. Auf diesen modernen Fähigkeiten basiert die Entwicklung innovativer Technologien, Produkte und Lösungen zur Bewältigung der globalen Herausforderungen der Dekarbonisierung und Digitalisierung.“ „NXP ist entschlossen, sich maßgeblich für die Stärkung der Innovationskraft und Verbesserung der Lieferkettenresilienz in Europa zu engagieren“, sagt Kurt Sievers, Präsident und CEO von NXP Semiconductors. „Wir danken der Europäischen Union, der Bundesrepublik Deutschland und dem Freistaat Sachsen für die Anerkennung der Halbleiterindustrie als strategisch wichtigen Industriesektor und für ihren großen Einsatz zur Stärkung des europäischen Halbleiter-Ökosystems. Der Bau dieser neuen, hochrelevanten Halbleiter-Foundry wird die dringend benötigte Produktionskapazität für den stark wachsenden Bedarf des Automobil- und Industriesektors für Digitalisierung und Elektrifizierung bereitstellen und neues Innovationspotenzial freisetzen.“Über Infineon Die Infineon Technologies AG ist ein weltweit führender Anbieter von Halbleiterlösungen für Power-Systems und das Internet der Dinge (IoT). Mit seinen Produkten und Lösungen treibt Infineon die Dekarbonisierung und Digitalisierung voran. Das Unternehmen hat weltweit rund 56 200 Beschäftigten und erzielte im Geschäftsjahr 2022 (Ende September) einen Umsatz von rund 14,2 Milliarden Euro. Infineon ist in Frankfurt unter dem Symbol „IFX“ und in den USA im Freiverkehrsmarkt OTCQX International unter dem Symbol „IFNNY“ notiert. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.infineon.com . Follow us: Twitter – Facebook – LinkedIn Über NXP Semiconductors NXP Semiconductors N.V. (NASDAQ: NXPI) bringt kluge Köpfe zusammen, um wegweisende Technologien zu entwickeln, die die vernetzte Welt besser, zuverlässiger und sicherer machen. Als ein weltweit marktführendes Unternehmen bei Lösungen für sichere Kommunikation in Embedded Applikationen treibt NXP Innovationen in den Anwendungsfeldern Automobiltechnik, Industrie & IoT, bei Mobilgeräten und Kommunikationsinfrastruktur voran und fördert mit seinen Lösungen eine nachhaltigere Zukunft. Das Unternehmen, das auf die Erfahrung und Expertise von mehr als 60 Jahren bauen kann, beschäftigt ca. 34 500 Mitarbeitende in mehr als 30 Ländern und erzielte 2022 einen Umsatz von 13,21 Milliarden US-Dollar. Weitere Details unter www.nxp.com . Über TSMC TSMC ist ein Pionier des Pure-Play-Foundry-Geschäftsmodells, das 1987 mit TSMCs Gründung ins Leben gerufen wurde, und ist seither die weltweit führende dezidierte Halbleiter-Foundry. Mit branchenführenden Prozesstechnologien und einem Portfolio an Design-Enablement-Lösungen unterstützt das Unternehmen ein florierendes Ökosystem von globalen Kunden und Partnern, um das Innovationspotenzial in der globalen Halbleiterindustrie freizusetzen. TSMC ist ein auf der ganzen Welt engagiertes Unternehmen mit Niederlassungen in Asien, Europa und Nordamerika. Im Jahr 2022 setzte TSMC 288 verschiedene Prozesstechnologien ein und fertigte 12 698 Produkte für 532 Kunden, indem es eine breite Palette an modernen Prozesstechnologien sowie fortschrittlichen Spezial- und Packaging-Technologien anbot. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Hsinchu, Taiwan. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.tsmc.com .

Steer-by-Wire in Serienreife: Bosch und Arnold NextG gehen Kooperation ein

12.06.2023

Pressemeldung

Automatisierte Mobilität

Steer-by-Wire in Serienreife: Bosch und Arnold NextG gehen Kooperation ein

Schwäbisch Gmünd – Bosch will bis Mitte des Jahrzehnts Steer-by-Wire-Lenksysteme in Großserie auf den Markt bringen. Gemeinsam mit dem Startup Arnold NextG geht das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen den nächsten Schritt. In einer jetzt vereinbarten Kooperation wollen beide Partner ihre Entwicklungskompetenz bündeln und die Marktreife der Systeme beschleunigen. Wir registrieren eine schnell steigende Nachfrage nach Steer-by-Wire-Systemen. Langfristig sehen wir einen sehr großen Markt in diesem Bereich – längst nicht nur, aber auch für das Zeitalter des automatisierten Fahrens. Wir freuen uns, dass wir dank der Kooperation bei der Optimierung der Systeme weiter Fahrt aufnehmen...sagt Dr. Gerta Marliani, Vorsitzende der Geschäftsführung der Robert Bosch Automotive Steering GmbH. Steer-by-Wire-Systeme gelten als die Lenkungen der Zukunft. Als einer der weltweit führenden Anbieter elektrischer Lenksysteme hat Bosch früh das Potenzial dieser Systeme erkannt und treibt konsequent ihre Entwicklung voran. „Wir registrieren eine schnell steigende Nachfrage nach Steer-by-Wire-Systemen. Langfristig sehen wir einen sehr großen Markt in diesem Bereich – längst nicht nur, aber auch für das Zeitalter des automatisierten Fahrens. Wir freuen uns, dass wir dank der Kooperation bei der Optimierung der Systeme weiter Fahrt aufnehmen“, sagt Dr. Gerta Marliani, Vorsitzende der Geschäftsführung der Robert Bosch Automotive Steering GmbH. Ziel der Partnerschaft ist die beschleunigte Realisierung großserienfähiger Steer-by-Wire-Lösungen. Arnold NextG hat sich auf die Entwicklung von mehrfach redundanten Drive-by-Wire Systemen mit allen Schnittstellen für das autonome Fahren im Klein- und Kleinstserienformat spezialisiert. Das 2021 gegründete Startup verfügt durch seine Mitarbeiter über 20 Jahre Erfahrung im Bereich der straßenzugelassenen Drive-by-Wire-Technologie und damit über eine einzigartige Kompetenz zur Entwicklung von Nachrüstlösungen für sämtliche By-Wire-Anwendungen. Dank der Redundanz der Arnold-NextG-Technologie können von den Behörden erfahrungsgemäß schneller und effizienter Systemfreigaben erteilt werden, die das Fahren auf öffentlichen Straßen ermöglichen. Gemeinsam wollen Bosch und Arnold NextG so die Entwicklung von Großseriensystemen beschleunigen. Bei Steer-by-Wire-Anwendungen entfällt die physische Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern. Dadurch ergeben sich beispielsweise neue Freiheiten in der Gestaltung des Fahrzeuginnenraums: Das Lenkrad kann versenkt oder verstaut werden – das ermöglicht vor allem für das Zeitalter des automatisierten Fahrens ganz neue Cockpit-Konzepte. Darüber hinaus bringt die Technologie neue Sicherheitsfeatures im Bereich der Fahrdynamikregelung mit sich. So kann das Fahrzeug schon durch kleine automatisierte Lenkeingriffe stabilisiert werden, ohne dass der Fahrer oder die Fahrerin am Lenkrad davon überhaupt Notiz nimmt. Zudem lässt sich das Fahrgefühl eines Fahrzeugs individuell an die Anforderungen einzelner Fahrzeughersteller anpassen. Der Einsatz einer fahrzeugunabhängigen und add-on-fähigen Drive-by-Wire-Technologie in den sich radikal verändernden Serien-Fahrzeugplattformen der Zukunft ist vor allem für Menschen mit schwersten körperlichen Bewegungseinschränkungen von entscheidender Bedeutung. Nur so ist es möglich, dass diese Zielgruppe auch künftig direkt von allen Entwicklungen im Bereich der autonomen und automatisierten Fahr-, Assistenz- und Sicherheitssysteme profitieren kann.Gebündeltes By-Wire-Know-how „Die Zusammenarbeit mit Arnold NextG unterstützt und beschleunigt unsere Produktentwicklung in idealer Weise. Wir bringen das Know-how für den Einsatz in Großserien mit und können mit der zusätzlich eingebauten Arnold-NextG-Technologie nun schneller auf öffentlichen Straßen Erprobungen durchführen“, sagt Dr. Stefan Waschul, für den Entwicklungsbereich zuständiger Geschäftsführer der Robert Bosch Automotive Steering GmbH. „Wir haben gesehen, dass das Steer-by-Wire-System von Bosch das beste und natürlichste Lenkgefühl im Markt aufweist. Bosch ist einer der weltweit führenden Anbieter elektrischer Lenksysteme und verfügt bereits über ein starkes Paket aus Regelungstechnik und Performance für spätere Großserien-Einsätze. Daher macht es mich nicht nur stolz, auf einem der besten Systeme aufsetzen zu können, sondern auch, dass wir mit Bosch einen der größten Automobilzulieferer der Welt an unserer Seite haben. Mit der Arnold NextG-Technologie verfügt Bosch über eine fahrzeugunabhängige Entwicklungsplattform für Nachrüstlösungen im Bereich Drive-by-Wire, die es ermöglicht, Daten und Anforderungen für Großserienprojekte bereits zu einem frühen Entwicklungszeitpunkt zu validieren. Gemeinsam können wir diese Technologie für den Serieneinsatz weiterentwickeln“, sagt Kevin Arnold, Gründer und CEO von Arnold NextG, zur Kooperation. „Der Zugang zur Bosch-Technologie und die Erfahrung eines Weltkonzerns in der Umsetzung von Großserien-Projekten ist für die weitere Entwicklung unserer Systeme von entscheidender Bedeutung.“ Innovative Mobilitätslösungen dank By-Wire-Technologie By-Wire-Systeme stehen für die elektronische Übermittlung von mechanischen Signalen und Impulsen. Sie werden auch beim assistierten und automatisierten Fahren eine Grundvoraussetzung sein, um die vollen Stärken einzelner Funktionen ausspielen zu können. Der Spurhalteassistent kann dann beispielsweise die Fahrtrichtung korrigieren, ohne dass der Fahrer oder die Fahrerin das am Lenkrad spürt. Auch kann die Hinderniserkennung einen plötzlich auftauchenden Gegenstand umfahren, ohne das Steuer ruckartig herumzureißen und den Fahrer oder die Fahrerin zu verletzen. Auf Basis der Technologie könnten sich künftig sogar Räder einzeln lenken lassen. Das sorgt für kleinere Wendekreise und macht neue Fahrzeugkonzepte für den Nahverkehr und Warentransport in Städten denkbar.

Bosch unterstützt mit Ladediensten den Hochlauf der Elektromobilität

21.03.2023

Pressemeldung

Vernetzte Mobilität

Bosch unterstützt mit Ladediensten den Hochlauf der Elektromobilität

Stuttgart – Weltweit rollen immer mehr E-Autos auf den Straßen. Doch wie bequem lassen sich Stromer laden? Wie schnell finden sich freie Ladestationen? Und wie einfach lässt sich der Ladevorgang abrechnen? Damit steht und fällt der Erfolg der Elektromobilität – und somit auch das Erreichen der Klimaschutzziele. „E-Fahrzeuge unkompliziert laden zu können, mindert die Reichweitenangst und ist Voraussetzung für die breite Akzeptanz von E-Fahrzeugen. Ladedienste von Bosch bieten E-Autofahrerinnen und -fahrern einen einfachen Zugang zu einem der europaweit größten und stetig wachsenden Ladenetzwerke“, sagt Dr. Markus Heyn, Geschäftsführer und Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility Solutions der Robert Bosch GmbH. Über die Ladedienste von Bosch sind bereits heute rund 450 000 öffentlich zugängliche Ladepunkte in 30 europäischen Ländern verfügbar – es ist eines der größten Ladenetzwerke in Europa. Beim italienischen Autobauer Maserati sind die Bosch-Ladedienste nun erstmals im neuen E-Modell GranTurismo Folgore verfügbar – und das nicht nur in Europa, sondern im Laufe des Jahres 2023 auch im asiatisch-pazifischen Raum. Das Potenzial für Ladedienste ist groß: Bis 2030 geht Bosch davon aus, dass weltweit mehr als jedes dritte Neufahrzeug rein elektrisch fährt; in Europa sogar zwei von drei. 2035 soll jeder zweite neu zugelassene Pkw weltweit ein E-Auto sein. „Wir erwarten im Laufe der Dekade einen enormen Wachstumsschub für unser Geschäft mit Ladediensten – denn mit dem Hochlauf der Elektromobilität wächst auch der Bedarf an unkomplizierten und umfangreichen Ladelösungen. Davon profitieren wir“, ergänzt Heyn. Bosch geht davon aus, dass sein Geschäft mit Ladelösungen bis Ende des Jahrzehnts jährlich um über 50 Prozent zulegen wird. Bosch bietet seine Lösungen fürs Laden von E-Autos Fahrzeugherstellern und Unternehmen an. Die Ladedienste lassen sich flexibel und unkompliziert sowohl funktional als auch optisch in das „Look and Feel“ und Infotainment des jeweiligen Fahrzeugherstellers integrieren, sodass Fahr- und Ladeerlebnis in der individuellen Optik und Markenwelt des jeweiligen Herstellers bleiben können. Damit machen Bosch-Ladedienste die Elektromobilität noch alltagstauglicher. E-Fahrzeuge unkompliziert laden zu können, mindert die Reichweitenangst und ist Voraussetzung für die breite Akzeptanz von E-Fahrzeugen. Ladedienste von Bosch bieten E-Autofahrerinnen und -fahrern einen einfachen Zugang zu einem der europaweit größten und stetig wachsenden Ladenetzwerke ...sagt Dr. Markus Heyn, Geschäftsführer und Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility Solutions der Robert Bosch GmbH. Maserati Folgore GT mit Ladediensten von Bosch Bei Maserati sind die Bosch Ladedienste nun erstmals im kürzlich neu vorgestellten GranTurismo Folgore verfügbar. Einmal für die Dienste registriert, können sich Autofahrerinnen und -fahrer des GranTurismo Folgore Informationen der Ladepunkte in ihrem Navigationssystem oder in der App anzeigen lassen. Das Finden, Laden und Bezahlen ist damit nur wenige Klicks entfernt. So ist es etwa problemlos möglich, sich direkt zu freien Ladepunkten navigieren zu lassen oder sich auch Restaurants und Einkaufszentren in der Nähe anzeigen zu lassen. Darüber hinaus nimmt Bosch Nutzerinnen und Nutzern die lästige Recherchearbeit bei den Autostromtarifen ab und listet auf, welche Kosten und Nutzungsbedingungen an welchen Ladesäulen gelten. Die Abrechnung erfolgt automatisch über eine zuvor in der App hinterlegte Kreditkarte. Bosch-Ladedienste – mehr als nur fürs Strom Laden Neben den Ladediensten für E-Autofahrer- und Autofahrerinnen bietet Bosch auch Services für Ladestationsbetreiber an. Mit den Softwarediensten von Bosch können Ladestationsbetreiber ihre Ladepunkte aus der Ferne steuern, verwalten und auch in das Ladenetzwerk von Bosch integrieren. Hierfür schließt das Unternehmen Verträge mit den Ladesäulenbetreibern und sorgt für die technische Anbindung. Besonders erfreulich: Das Ladenetzwerk von Bosch wächst kontinuierlich weiter. Bis Mitte 2023 soll es rund 700 000 Ladepunkte in Europa, Nordamerika und im asiatisch-pazifischen Raum umfassen. „Mit unseren Ladediensten und unserem wachsenden Ladenetzwerk leisten wir einen entscheidenden Beitrag, um die Elektromobilität noch schneller zur Erfolgsgeschichte zu machen. Damit hilft Bosch auch, dass Deutschland seine Klimaschutzziele erreicht“, sagt Heyn.

Bosch treibt Entwicklung von 6G voran

27.02.2023

Pressemeldung

Vernetzte Mobilität

Bosch treibt Entwicklung von 6G voran

Stuttgart – Weltweit nehmen Forschung und Entwicklung für den zukünftigen Mobilfunkstandard 6G Fahrt auf. Unternehmen und Staaten investieren massiv in diese Technologie. Bosch geht voran und engagiert sich umfassend auf nationaler wie internationaler Ebene in Projekten, Kooperationen und Initiativen, um wichtige Grundlagen für die 6G-Technologie zu erarbeiten. „6G wird weit mehr sein als eine reine Infrastruktur für Vernetzung, es wird autonom fahrenden Autos, intelligenten Städten und vernetzten Industrien einen enormen Effizienzschub geben. Deswegen ist 6G für Bosch ein strategisch wichtiges Technologiefeld“, sagt Dr. Andreas Müller, der bei Bosch 6G-Aktivitäten bündelt und leitet. Im Unternehmen befassen sich derzeit rund 40 Mitarbeitende mit der 6G-Technologie. „In den kommenden zwei Jahren werden es voraussichtlich doppelt so viele sein“, so Müller. Gegenwärtig investiert Bosch einen mittleren siebenstelligen Betrag in die Forschung und Entwicklung von 6G. 6G wird weit mehr sein als eine reine Infrastruktur für Vernetzung, es wird autonom fahrenden Autos, intelligenten Städten und vernetzten Industrien einen enormen Effizienzschub geben. Deswegen ist 6G für Bosch ein strategisch wichtiges Technologiefeld...sagt Dr. Andreas Müller, der bei Bosch 6G-Aktivitäten bündelt und leitet. Bosch und Nokia weiten ihre Forschungskooperation auf 6G aus Im Rahmen des Mobile World Congress 2023 in Barcelona haben Bosch und Nokia nun bekannt gegeben, ihre 2017 geschlossene Kooperation zur Entwicklung von industriellen IoT-Lösungen im Bereich 5G jetzt auch auf die neue 6G-Technologie auszuweiten. Die beiden Unternehmen forschen gemeinsam an der nächsten Netzgeneration und untersuchen, wie sich die künftigen 6G-Netze sowohl für die Kommunikation als auch für die Sensorik nutzen lassen. Umfassendes Bosch-Engagement auf nationaler und internationaler Ebene Bosch bringt seine Expertise und Erfahrung in derzeit fünf öffentlich geförderte Projekte ein. Hierbei zielen die Projekte „ 6G-ICAS4Mobility “, „ KOMSENS-6G “ und „ 6G-BRAINS “ primär auf die Integration von Kommunikation und sensorbasierter Umfeld-Erkennung. Bei erstgenanntem Projekt hat Bosch die Konsortialführerschaft übernommen . Neben der Betrachtung von relevanten Szenarien für den Straßenverkehr sollen Erkenntnisse aus der Projektarbeit insbesondere auch als technische Grundlage für Anwendungen im Bereich vernetzter Drohnen sowie im Bereich Industrie 4.0 (zum Beispiel für fahrerlose Transportsysteme) dienen. Bei den Projekten „ 6G-ANNA “ und „6G-SHINE“ stehen neue Vernetzungsstrukturen im Fokus. Diese sollen zukünftige E/E-Architekturen in Fahrzeugen oder Roboterzellen in der Industrie effizienter gestalten. Zudem beteiligt sich Bosch aktiv und in leitender Funktion auch an frühen Diskussionen und Aktivitäten zu künftigen Mobilfunkstandards innerhalb verschiedener Industrieallianzen. Bei der „ 5G Automotive Association (5GAA) “ etwa arbeiten führende Unternehmen aus der Automobil- und Telekommunikationsbranche zusammen, um Lösungen für die Mobilität der Zukunft zu entwickeln. Bei der „ 5G Alliance for Connected Industries and Automation (5GACIA) “ legen Industrieunternehmen ihren Fokus auf die Vernetzung von Maschinen und Anlagen. Netze mit sechstem Sinn durch Integration von Sensorik Die nächste Mobilfunkgeneration wird unter anderem neue Funktionalitäten ähnlich zu Radar-Sensoren integrieren. Mit 6G wird es möglich sein, die Position von Objekten im Abdeckungsbereich des Netzes zu erfassen – und zwar ohne, dass diese Objekte mit einem Funkmodul ausgestattet sein müssen. 6G wird extrem hohe Datenraten von bis zu einem Terabit pro Sekunde ermöglichen, bei gleichzeitig sehr geringen Latenzzeiten in der Größenordnung von rund 100 Mikrosekunden – das ist vier Mal schneller als ein Blitzeinschlag. Dadurch wird es beispielsweise mithilfe digitaler Zwillinge möglich sein, Fertigungsabläufe aus der Realität in einer virtuellen Welt ohne zeitliche und räumliche Einschränkung zu überwachen und zu simulieren. Experten gehen davon aus, dass der erste 6G-Standard voraussichtlich im Jahr 2028 fertiggestellt sein wird. In den vergangenen Monaten haben Deutschland und Europa zahlreiche 6G-Projekte ins Leben gerufen. Ziel hierbei: ihre technologische Souveränität zu stärken. Die deutsche Bundesregierung fördert über das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) 6G-Aktivitäten in den nächsten drei Jahren mit rund 700 Millionen Euro. Zudem sind im EU-Haushalt bis 2027 weitere knapp 900 Millionen Euro eingeplant. Auch Japan und die USA haben entsprechende Investitionsprogramme in Höhe von insgesamt rund 4,5 Milliarden US-Dollar aufgelegt.