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Größtes Angebot an Lkw-Parkplätzen in Europa

03.11.2022

Pressemeldung

Service Solutions

Größtes Angebot an Lkw-Parkplätzen in Europa

Frankfurt am Main, Deutschland, und Tilburg, Niederlande – Die Logistikbranche steht vor großen Herausforderungen: Allein in der EU fehlen 400 000 sichere Lkw-Stellplätze, so aktuelle Studien. Die Folge sind riskant und gefährlich parkende Fahrzeuge, erhöhter Frachtdiebstahl sowie mehr Verkehr und CO 2 -Ausstoß durch die Parkplatzsuche. Hinzu kommt der Druck auf die Fahrer, ihre Lenk- und Ruhezeiten einzuhalten. Um diese Herausforderungen anzugehen, schmieden Bosch Secure Truck Parking und TRAVIS Road Services eine Allianz gegen den Lkw-Parkplatzmangel in Europa: In einer neuen Partnerschaft bündeln die beiden Unternehmen ihre Parkplatz-Kontingente und stellen für Speditionen in Europa nun gemeinsam das größte Angebot an buchbaren Lkw-Stellplätzen zur Verfügung: „Ab Anfang 2023 können Nutzer von Bosch Secure Truck Parking und TRAVIS Road Services an rund 400 Standorten in 14 europäischen Ländern auf insgesamt rund 15 000 Parkplätze zugreifen, dies auch in Ländern wie den Niederlanden, Belgien, Großbritannien, Frankreich und Polen“, erklärt Dr. Jan-Philipp Weers, Leiter von Bosch Secure Truck Parking.Gemeinsamer Schritt gegen den Parkplatzmangel „Zusammen gehen wir einen wichtigen Schritt, um die Herausforderungen der Logistikbranche zu bewältigen“, sagt Dennis van Veggel, CEO von TRAVIS Road Services. „Neben den hohen Sicherheitsstandards, die die meisten der 100 Bosch-Standorte erfüllen, gibt es eine gute Standortabdeckung durch die rund 300 Parkplätze von TRAVIS Road Services.“ Die Portale vermitteln Speditionen Parkplätze auf unterschiedlichen Flächen, etwa auf Rastplätzen, Firmengeländen oder Speditionsflächen. Da mit diesem Ansatz der Plattformen Standorte und neue Parkplätze flexibel angebunden werden können, verspricht dies ein weiteres, schnelles Wachstum der Stellplätze. Für bestehende Kunden der beiden Plattformen ändert sich im Wesentlichen die Reichweite des Angebots: Speditionen können über die gewohnte Plattform alle benötigten Parkplätze in Echtzeit einsehen und buchen – die Abrechnung erfolgt papierlos über effiziente Sammelrechnungen. Individuelle Angebote bleiben erhalten Unabhängig von der Kooperation werden Bosch und TRAVIS ihre individuellen Angebote auf den jeweiligen Portalen fortsetzen. Bosch Secure Truck Parking berät über die Plattform hinaus zu ganzheitlichen Lösungen für die Transport- und Logistikbranche und unterstützt Speditionen bei der strukturierten Umsetzung von Sicherheits- und Servicelösungen. Je nach Anforderung erfüllt Bosch europäische Sicherheitszertifikate wie die Zertifizierungen der Transported Asset Protection Association (TAPA) oder die von der Europäischen Kommission entwickelten EU Parking Standards. Dies ist wichtig, denn allein der finanzielle Schaden aufgrund von Frachtdiebstahl wird in der EU auf 8,2 Milliarden Euro geschätzt. Darüber hinaus hat Bosch kürzlich einen Service eingeführt, der Spediteure und Fahrer bei Bedarf über eine europaweite Telefon-Hotline unterstützt. TRAVIS wiederum bietet die kombinierte Buchung von Reinigungs- und Reparaturdienstleistungen an. Speditionen können diese Dienste weiterhin wie gewohnt an über 1 450 Partnerstandorten in 17 Ländern buchen. Sie können ihre Verwaltung vereinfachen, indem sie nur eine Rechnung für verschiedene Buchungen oder Dienstleistungen erhalten und Sonderregeln bei der Umsatzsteuer nutzen (etwa das Reverse-Charge-Verfahren). Weiterhin verfügbar sind auch Firmentankkarten, die TRAVIS in Kooperation mit Partnern wie Shell, DKV oder UTA anbietet. Kurzum: Die Allianz zwischen Bosch und TRAVIS bringt für Speditionen, deren Fahrer und Kunden einen spürbaren Anstieg an Lkw-Stellplätzen, von denen viele über hohe Sicherheitsstandards verfügen. Gleichzeitig entlastet sie auch die Kommunen entlang der großen Verkehrsachsen von unsicher parkenden Lkw und minimiert damit verbundene Verkehrs- und Unfallrisiken. Ergänzendes Interview zur Partnerschaft: https://www.boschservicesolutions.com/de/stories/interview-bosch-und-travis-partnership/

Zehn Jahre erhöhte Verkehrssicherheit durch Bosch eCall

15.06.2022

Pressemeldung

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Zehn Jahre erhöhte Verkehrssicherheit durch Bosch eCall

Frankfurt am Main – Blitzeis auf der Autobahn. Ein Fahrzeug kommt von der Straße ab, überschlägt sich und rutscht eine Böschung herunter. Keiner sieht den Unfall. Für Situationen wie diese wurde der „Emergency Call“, kurz eCall, entwickelt. Das Notrufsystem für Fahrzeuge baut bei Unfällen oder in Notsituationen automatisch oder per Knopfdruck eine Sprachverbindung zu einer Notrufstelle auf und fordert schnelle Hilfe an. Ein international führender Anbieter des lebensrettenden Dienstes ist Bosch Service Solutions. Im Auftrag von Mercedes-Benz hat das Unternehmen vor zehn Jahren einen der ersten integrierten Notrufservices entwickelt, die sich weltweit erfolgreich durchsetzen konnten. „Im Juni 2012 ging der Service in neun Ländern und sechs Sprachen live. Heute ist er bereits in mehr als 50 Ländern und mehr als 20 Sprachen verfügbar – und es werden immer mehr. Aktuell verfügen rund 27 Millionen Autos von über 15 Automobilmarken über den Notrufservice von Bosch“, erklärt Stefan Gross, Leiter Mobility Services bei Bosch Service Solutions. In den vergangenen zehn Jahren hat das Unternehmen über elf Millionen eCalls bearbeitet. Als Pionier in diesem Bereich bringt es zudem stetig Neuerungen auf den Markt, zuletzt den Smartphone-basierten eCall.Start des eCall-Service im Jahr 2012 Während der Bosch Notrufservice im Jahr 2012 noch als Kombination aus Bordcomputer und Fahrerhandy funktionierte, folgte im Jahr 2014 die serienmäßige Integration bei Mercedes-Benz. Seither wird die entsprechende Technik ins Infotainment-Modul integriert – sie erkennt einen Aufprall, entsendet einen Notruf und übermittelt ein Paket mit unfallrelevanten Daten. Für den eCall-Service hat Bosch ein internationales Netzwerk an Servicestandorten mitsamt einer umfassenden IT-Infrastruktur aufgebaut. Dazu gehören auch Partnernetzwerke zu Rettungsleitstellen, Feuerwehren und Krankenhäusern in den jeweiligen Ländern. Die hohen Standards des Bosch eCalls entwickelte der Serviceanbieter auf Basis jahrelanger Erfahrung im Alarm- und Notrufmanagement. Leben retten und Verkehrssicherheit erhöhen Auch auf der politischen Ebene setzte sich der Nutzen von Notrufsystemen in Fahrzeugen schnell durch: Am 31. März 2018 wurde die EU-eCall-Pflicht eingeführt. Seither müssen Pkw und leichte Nutzfahrzeuge, die in der EU neu auf den Markt kommen, über einen integrierten Notrufservice verfügen. In der Folge gibt es in der EU zwei Systeme: den gesetzlichen 112-eCall und die eCall-Systeme privater Anbieter wie Bosch – beide erfüllen definierte EU-Standards. Der Unterschied: Beim privaten eCall wird der Notruf in den eigenen Notrufzentralen des Anbieters entgegengenommen und bei Bedarf umgehend an die öffentlichen Leitstellen weitergegeben. Der Vorteil ist, dass fehlerhafte Alarme, etwa durch versehentliches Drücken der Notruftaste, auf diese Weise herausgefiltert werden können. Das entlastet die Rettungsleitstellen und hält Kapazitäten für Ernstfälle frei. Mit einer Quote von rund 90 Prozent hat Bosch in den letzten zehn Jahren rund zehn Millionen fehlerhafte eCalls herausgefiltert. Ein weiteres Plus: Die Mitarbeitenden der Bosch Notrufzentrale bleiben am Telefon und betreuen die verunfallten Personen, bis die Rettungskräfte eintreffen. Euro NCAP bestätigt verbesserte Verkehrssicherheit Ein großer Vorteil des Bosch eCalls ist seine mehrsprachige Ausrichtung: Fahrzeuginsassen können in vielen Ländern einen Notfall in ihrer Sprache melden. Ein deutscher Tourist wird etwa im Spanienurlaub auf Deutsch angesprochen – das kann psychologisch und für die Weitergabe der Unfalldaten von großem Wert sein. Die Rettungsleitstellen wiederum werden dann in der Landessprache informiert, um Missverständnisse zu vermeiden. Und: Sie erhalten Informationen, die über den beim EU-112-eCall geltenden, sogenannten Mindestdatensatz hinausgehen. Letzterer umfasst unter anderem die geografische Position, den Unfallzeitpunkt und die Fahrtrichtung des Unfallfahrzeugs. Bosch leitet darüber hinaus auch Daten wie die Insassenzahl und die Unfallschwere weiter. Beides sind Faktoren, die die Rettungskette und damit die Hilfe für die Insassen verbessern. Die unabhängige Bewertungsorganisation für Fahrzeugsicherheit, Euro NCAP, bewertet eCall-Systeme im Fahrzeug mit, wenn sie Neuwagen in Crashtests auf ihre Verkehrssicherheit überprüft. Die Verfügbarkeit des Notrufs in möglichst vielen Sprachen fließt ebenso positiv in die Bewertung ein wie die Übermittlung unfallrelevanter Daten an die Rettungsleitstellen, die über den Mindestdatensatz hinausgehen. Mit Smartphone und LTE zum eCall von morgen Bosch entwickelt den eCall kontinuierlich weiter und bringt regelmäßig technische Neuerungen auf den Markt. So lässt sich der Bosch eCall dank smartphone-basierter Unfallerkennung heute in Apps von Flottenfahrzeugen integrieren. Darüber hinaus arbeitet Bosch an der Ausweitung digitaler und damit schnellerer Übertragungswege. In den USA etwa setzt Bosch auf den „Next Generation eCall“ und überträgt Unfalldaten per internetbasierter Datenverbindung über LTE vom Auto in die Notrufzentralen. „Für die Übertragung via LTE spricht ihre sehr hohe Geschwindigkeit und exzellente Sprachqualität“, erklärt Stefan Gross. „Das hilft uns, die Rettungskette besonders schnell in Gang zu setzen.“ Digitalisierung der Rettungskette Auch die Weitergabe der relevanten Informationen von den Notrufzentralen in die Rettungsleitstellen entwickelt sich weiter: Dies ist notwendig, da die Datenübertragung im EU-112-eCall auf die älteren Telefonnetze 2G und 3G begrenzt ist, deren Abschaltung immer wieder diskutiert wird. Zugleich fehlt in Deutschland aktuell noch eine gesetzliche Grundlage, die eindeutig regelt, wie Notrufe privater Anbieter digital an die Leitstellen übermittelt werden können. Dies führt dazu, dass immer noch viele Notrufe per Sprachanruf weitergegeben werden. Bosch arbeitet daran, die Nutzung moderner digitaler Übertragungswege auszubauen. „Wir hoffen, dass EU-weit möglichst bald die Weichen für eine schnelle digitale Datenübertragung gestellt werden, damit sie flächendeckend zum Einsatz kommt“, so Stefan Gross. In jedem Fall ist Bosch bestens gerüstet, um Notfälle auch in Zukunft schnell und effektiv zu bearbeiten – mit dem Ziel, noch mehr Menschenleben zu retten.

Bosch plant Übernahme der Elpro Group AG

16.12.2021

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Bosch plant Übernahme der Elpro Group AG

Frankfurt am Main – Bosch Service Solutions, ein führender Anbieter von technologiebasierten Dienstleistungen, plant die Übernahme der Elpro Group AG mit Hauptsitz in Buchs in der Schweiz. Das 1986 gegründete Unternehmen entwickelt Monitoring-Lösungen für die Pharma-, Biotech-, Life Science- und Gesundheitsindustrie. Dazu zählt beispielsweise die lückenlose Überwachung der Kühlkette von Arzneimitteln. Mit der Übernahme der Elpro Group erweitert Bosch Service Solutions sein Portfolio und steigt in den Bereich der Pharmaservices ein. „Die Elpro Group verfügt über tiefe Branchenkenntnisse und Innovationsstärke in der Entwicklung und Anwendung von Überwachungslösungen. Diese setzt sie in der gesamten Pharma-Lieferkette ein und erfüllt damit höchste Qualitätsstandards“, sagt Henning von Boxberg, Vorsitzender des Bereichsvorstandes von Bosch Service Solutions. Das Unternehmen beschäftigt 220 Mitarbeitende und verfügt über Vertriebsstandorte in Europa, Nordamerika und Singapur. Verträge zur geplanten Übernahme haben Bosch und Elpro am 15. Dezember 2021 unterzeichnet. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden.Seit den 80er-Jahren bietet Bosch Service Solutions Monitoring-Lösungen an, die beispielsweise Aufzüge, Heizsysteme und Sicherheitstransporte überwachen. Die Technologien der Elpro Group erweitern das Portfolio um Monitoring-Services von sensiblen Gütern wie Arzneimitteln. „Bosch ist für uns ein ausgezeichneter Partner. Uns verbindet ein hohes Qualitätsversprechen und technologiebasierte Lösungen. Die weltweite Präsenz von Bosch Service Solutions hilft dabei, das Portfolio von Elpro international auszubauen, zusätzliche Märkte zu erschließen und neue Service-Angebote zu realisieren“, so Philipp Osl, CEO der Elpro Group. Sicheres Überwachen empfindlicher Güter Medikamente sind empfindliche Produkte. Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Licht können ihre Qualität beeinträchtigen. Bestimmte Arzneimittel, wie Impfstoffe, müssen über die gesamte Lieferkette gekühlt werden: vom Hersteller über den Handel, Apotheken und Krankenhäuser bis hin zur Anwendung am Patienten. Wird eine Kühlkette unterbrochen, drohen Medikamente unbrauchbar zu werden, sie verlieren ihre Wirksamkeit. Elpro hat Technologien entwickelt, die den gesamten Prozess der Wertschöpfung überwachen. Dazu verwendet das Unternehmen sogenannte Datenlogger. Das sind Geräte für die stationäre oder mobile Anwendung, die mithilfe von Sensoren Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Licht und weitere Umgebungskonditionen überwachen. Werden Vorgaben und Richtlinien nicht eingehalten, wird dies automatisiert erfasst. Die Datenlogger übertragen diese Informationen in eine Software, die kritische Abweichungen sofort meldet, dokumentiert und Herstellern zur Verfügung stellt. Neue Service-Optionen für die Kunden von Elpro Bislang konzentrierte sich Elpro auf das Erkennen und Dokumentieren von Abweichungen in der Pharma-Lieferkette. Bosch Service Solutions wiederum betreibt das größte private Sicherheitsleitstellennetz in Europa. Das ermöglicht nicht nur, Störungen und Notfälle zu erkennen, sondern auch ihre Behebung zu koordinieren. Das Leistungsportfolio von Elpro soll künftig um diese Servicekompetenz erweitert werden. So können neue innovative Servicemodelle für Unternehmen der Pharma-Lieferkette entstehen.