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Pressemeldung #Automotive Aftermarket
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Neues Partikelzählgerät BEA 090 von Bosch ergänzt die Abgasuntersuchung an modernen Diesel-Kfz

Neues Messverfahren zur Abgasuntersuchung ab Januar 2023 bei Euro 6 / VI Dieselfahrzeugen Pflicht

  • Zukunftssicheres Gerät dank besonders präzisem Kondensationspartikel-Zählverfahren CPC
  • Einfache, geführte Bedienung über die bewährte BEA PC-Software für die schnelle und präzise Partikelzählung
  • Jährliche Kalibrierung beim Großhändler oder Bosch Service sichert die hohe Messgenauigkeit
Nico Krespach

Nico Krespach >

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Plochingen – Ab 1. Januar 2023 muss bei der Abgasuntersuchung an allen Euro 6 / VI Diesel-Fahrzeugen – vom Pkw bis zum schweren Nutzfahrzeug – die Anzahl der Partikel im Abgas gemessen werden. Bosch hat dazu das Partikelzählgerät BEA 090 entwickelt, das die bisherigen Emissionsanalysegeräte, wie zum Beispiel das BEA 550, ergänzt. Das neue BEA 090 arbeitet nach dem besonders präzisen Kondensationspartikel-Zählverfahren (englisch: Condensation Particle Counting – CPC), das auch für künftige und unter Umständen strengere Partikelmessverfahren geeignet ist. Das Partikelzählgerät von Bosch ist damit zukunftssicher für den dauerhaften Einsatz in Werkstätten und bei Prüforganisationen. Über die bewährte BEA PC-Software wird das Gerät via Bluetooth in die Abgas-Messtation eingebunden und bedient. Für die Messung muss die Sonde des BEA 090 dann einfach mit dem beheizten Abgasentnahmeschlauch in das Auspuffendrohr des Fahrzeugs gesteckt werden. Das Ergebnis der Partikelzählung steht damit in kürzester Zeit zur Verfügung.

Nach kurzer Aufwärmzeit ist das BEA 090 einsatzbereit. Die BEA PC-Software führt den Anwender anschließend durch den Prüfablauf. Nach jeder Messung wird ein Nullabgleich des Partikelzählers durchgeführt. Außerdem säubert eine automatische Reinigung beim Ausschalten den kompletten Gaslauf. Die jährlich vorgeschriebene Kalibrierung beim Großhändler oder dem Bosch Service sichert die hohe Messgenauigkeit des BEA 090. Abgesehen von außenliegenden Filtern, die einfach getauscht werden können, hat das BEA 090 keine Verschleißteile, die außerhalb der jährlichen Wartung getauscht werden müssen. Die innenliegende Messtechnik muss nicht gereinigt werden. Lediglich die Flasche mit der verwendeten Messflüssigkeit Isopropanol wird bei Bedarf – ohne Werkzeug – gewechselt. Der Bediener kommt dabei nicht in Kontakt mit dem Isopropanol. Damit ist das Gerät sehr pflegeleicht. Für den gesetzlich vorgeschriebenen Funktionstest genügt die Umgebungsluft, d.h. es ist kein zusätzliches Medium notwendig. Wie alle Geräte der BEA-Serie von Bosch ist auch das Gehäuse des neuen Partikelzählgeräts sehr robust und für den manchmal rauen Werkstattalltag geeignet. Dank seines verhältnismäßig geringen Gewichts und dem praktischen Tragegriff ist das BEA 090 problemlos auch mobil einsetzbar.

Zukunftssicher und geeignet für künftige verschärfte Grenzwerte

Die Partikelzählung nach dem CPC-Prinzip ist ein etabliertes Messverfahren, das beispielsweise seit 2014 bei der Kfz-Typzulassung eingesetzt wird. In der Medizin, in Laboren und Universitäten wird es zur Funktionsüberprüfung von Filtern verwendet. Für die Zählung werden die Abgaspartikel im BEA 090 mit Hilfe der Trägerflüssigkeit Isopropanol sichtbar gemacht und können dann präzise von einem Sensor erfasst werden. Auch geladene Partikel im Abgas, wie sie etwa bei der Abgasnachbehandlung entstehen, beeinflussen das Messergebnis nicht. Mit dem CPC-Verfahren ist eine hochpräzise Partikelzählung unabhängig von Partikelgröße und Verteilung möglich. Damit ist das BEA 090 auch dann weiterhin einsetzbar, wenn etwa die Partikelgrenzwerte weiter herabgesetzt werden. Auch kleine Benzinpartikel, wie sie im Abgas von Benzindirekteinspritzern auftreten, können gemessen werden. Für die Abgasuntersuchung von Fahrzeugen der Euro-Normen 1 bis 5 können weiterhin die herkömmlichen Emissionsanalysegeräte von Bosch, wie das BEA 550, verwendet werden.

Leserkontakt:
Robert Bosch GmbH
Automotive Aftermarket
Telefon 09001 942010
E-Mail: Kundenberatung.Kfz-Technik@de.bosch.com

Journalistenkontakt:
Nico Krespach,
Telefon 0721 942-2209

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Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunter-nehmen mit weltweit rund 402.600 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2021). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2021 einen Umsatz von 78,7 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Als führender Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen für Smart Home, Industrie 4.0 und Connected Mobility. Bosch verfolgt die Vision einer nachhaltigen, sicheren und begeisternden Mobilität. Mit seiner Kompetenz in Sensorik, Software und Services sowie der eigenen IoT-Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden vernetzte und domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen und Produkte für das vernetzte Leben, die entweder über künstliche Intelligenz (KI) verfügen oder mit ihrer Hilfe entwickelt oder hergestellt werden. Mit innovativen und begeisternden Produkten sowie Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH sowie ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Mit ihren weltweit mehr als 400 Standorten ist die Bosch-Gruppe seit Frühjahr 2020 CO2-neutral. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 76.100 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 128 Standorten, davon mehr als 38.000 Software-Entwickler.

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