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Smart City Expo World Congress 2018 in Barcelona

Bosch macht Städte der Zukunft intelligenter und sicherer

  • Sevilla: Smartes Crowd Management sorgt für mehr Sicherheit
  • Kelsterbach: Batteriespeichersystem für dezentrale Energieversorgung
  • Smart-City-Lösungen für Mobilität, Energie, Gebäude, Sicherheit und E-Governance
  • Bürgerkonto als Smart City Cloud-Lösung
Dörthe Warnk

Dörthe Warnk

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Stuttgart/Barcelona –Drei Viertel der weltweit erzeugten Energie wird in Städten verbraucht, wobei sie flächenmäßig lediglich zwei Prozent der Erdoberfläche ausmachen. Neue technische Entwicklungen helfen dabei, den Energieverbrauch in Städten drastisch zu verringern und Betriebskosten einzusparen. Die Entwicklung einer Stadt zur Smart City kann darüber hinaus helfen, den hohen Ansprüchen an Sicherheit, Energieeffizienz und Komfort der, in urbanen Räumen lebenden Menschen, gerecht zu werden. Smart wird eine Stadt durch die intelligente Vernetzung von Fahrzeugen, Gebäuden und Geräten mithilfe von Software und Sensoren. Auf dem Smart City Expo World Congress 2018 in Barcelona (13.-15. November) präsentiert Bosch Lösungen und Projekte, die das Leben der Menschen in diesen Städten lebenswerter und gesünder machen werden.

Sevilla: smartes Crowd Management

In der Hauptstadt Andalusiens, Sevilla, setzt Bosch seit 2018 ein intelligentes System zum Umgang mit Menschenmengen ein, das für mehr Sicherheit in der 700 000 Einwohner Stadt sorgen soll. Dabei werden die Videoanalyse-Funktionen von Bosch-Kameras als intelligente Sensoren genutzt, um Echtzeitinformationen zu Datenfluss, Menschenmengen und die Erkennung von sich schnell bewegenden Objekten oder schweren Fahrzeugen in Fußgängerzonen zu sammeln. Das System umfasst ein intelligentes Beleuchtungssystem, eine hochpräzise Zählfunktion von Menschen und Fahrzeugen sowie Mechanismen zur Kontrolle von Menschenmengen, die insbesondere bei Großveranstaltungen im historischen Stadtkern für mehr Kontrolle und Sicherheit sorgen werden.

Kelsterbach: Batteriespeicher für dezentrale Energieversorgung

In Kelsterbach (Hessen) wird ein neues Mikronetz einschließlich Batteriespeicher für insgesamt 180 Reihenhäuser getestet. Lokale Lösungen rund um die Integration einer PV-Anlage, eines Blockheizkraftwerks und einer zentralen Speicherlösung werden künftig die Energieversorgung in Wohngebieten sicherstellen. Eine gleichzeitige automatische Auswertung und die in Echtzeit optimierte Steuerung des Speichers sichern einen effizienten Betrieb, welcher sich mit der Dauer stetig verbessert. Für das Quartier und dessen Bewohner bedeutet das eine dezentrale Stromversorgung, einen erhöhten Eigenverbrauch der selbst erzeugten Energie und die Reduktion von Lastspitzen.

Helsingborg: Smarte Lösungen für alle Bürger

In der schwedischen Hafenstadt Helsingborg kooperiert Bosch mit den Seniorenorganisationen KPR (Kommunala Pensionärs Rådet), Seniornet und der örtlichen Stadtverwaltung. Das Gemeinschaftsprojekt verfolgt das Ziel, auch ältere Bürger bei der Digitalisierung einzubinden und die Vorteile digitaler Lösungen für eine smarte und sichere Stadt für alle Bürger zu ermöglichen. Mit der von Bosch entwickelten App Vivatar können sich Senioren mit ihren Familien und innerhalb ihrer Wohngegenden besser und einfacher vernetzen. Denn der smarte Begleiter hilft Menschen unterwegs, egal ob in harmlosen Situationen oder im Notfall. So gewinnen sie an Sicherheit und können sich länger ohne fremde Hilfe im Alltag bewegen. Nach einer Pilotphase erfolgt n Kürze die breitere Markteinführung.

Entwicklung eines Bürgerkontos als Smart City Cloud-Lösung

Eine Cloud für die ganze Stadt. Zukunftsmusik? Nicht für Bosch. In Ludwigsburg nahe Stuttgart soll das Leben der Bürger in den kommenden Jahren vernetzter und somit einfacher und lebenswerter gestaltet werden. Viele Angebote der Stadt, die bisher meist nur gegen einen hohen Zeitaufwand in Anspruch genommen werden konnten, sollen digitalisiert und der Zugang zu ihnen erleichtert werden. Zu diesen Angeboten gehören behördliche Dienste wie der webbasierte Abruf von Dokumenten, Online-Zugang zu städtischen Betrieben wie Kinderbetreuung sowie Informationen über städtische Veranstaltungen, auf die die Bürger im Internet über ein eigenes Bürgerkonto mit persönlichem Login Zugriff haben.

Lösungen für Mobilität, Energie, Gebäude, Sicherheit und E-Governance

Der Anspruch an Sicherheit, Energieeffizienz und Komfort in Städten steigt. Das sind nur einige der Herausforderungen, die die zunehmende Urbanisierung mit sich bringt. Der Schlüssel ist die intelligent vernetzte Stadt – die sogenannte Smart City. Sie ist bereits vielerorts Realität: Bosch trägt mit verschiedenen Lösungen dazu bei, dass Städte immer smarter werden und so die Lebensqualität der Menschen steigt. Für Smart Cities bietet Bosch Lösungen in den Bereichen Mobilität, Energie, Gebäude, Sicherheit sowie E-Governance, also die digitale Stadtverwaltung. Im Bereich Mobilität sind dies Umwelt-Monitoring, vernetztes Parken, Flottenmanagement, E-Mobilität und Intermodaler Transport, sprich die Verknüpfung von verschiedenen Verkehrsmitteln. Im Bereich Energie zählen virtuelle Kraftwerke, energieeffiziente Heizungs-, Warmwasser- und Kühlsysteme sowie Energiespeicher zum Angebot. Die Sicherheitslösungen umfassen Systeme für Brandschutz, Zutrittskontrolle und Videoüberwachung. Mit Smart-Hospital-Lösungen entlastet Bosch einerseits Klinikbetreiber und andererseits das Personal bei technischen und administrativen Aufgaben. Für Wohngebäude bietet Bosch Smart-Home Technik und vernetzte Hausgeräte.

Am 13. November finden Vorträge mit Bosch-Experten zum Living Lab Ludwigsburg – a collaborative approach von Andrea Braeuning (13:45 Uhr) und von Paulo Ferreira zum Thema Rethink the City, Livable. Sustainable. Resilient, How IoT can change the life in a city (17:15 Uhr) statt.

Über Bosch

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 429 000 Mitarbeitenden (Stand: 31.12.2023). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 91,6 Milliarden Euro. Die Geschäftsaktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Mit seiner Geschäftstätigkeit will das Unternehmen übergreifende Trends wie Automatisierung, Elektrifizierung, Digitalisierung, Vernetzung sowie die Ausrichtung auf Nachhaltigkeit technologisch mitgestalten. Die breite Aufstellung über Branchen und Regionen hinweg stärkt die Innovationskraft und Robustheit von Bosch. Mit seiner ausgewiesenen Kompetenz bei Sensorik, Software und Services ist das Unternehmen in der Lage, Kunden domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Zudem setzt Bosch sein Know-how in den Bereichen Vernetzung und künstliche Intelligenz ein, um intelligente, nutzerfreundliche und nachhaltige Produkte zu entwickeln und zu fertigen. Bosch will mit „Technik fürs Leben“ dazu beitragen, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern und natürliche Ressourcen zu schonen. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH sowie ihre rund 470 Tochter- und Regionalgesellschaften in mehr als 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 90 000 Mitarbeitende in Forschung und Entwicklung an 136 Standorten, davon etwa 48 000 Software-Entwicklerinnen und -Entwickler.

Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ von Robert Bosch (1861–1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbstständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 94 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die übrigen Anteile halten eine Gesellschaft der Familie Bosch und die Robert Bosch GmbH. Die Stimmrechte liegen mehrheitlich bei der Robert Bosch Industrietreuhand KG. Diese hat die durch den Firmengründer Robert Bosch testamentarisch verfügte Aufgabe, für den langfristigen Bestand des Unternehmens und speziell für dessen finanzielle Unabhängigkeit zu sorgen.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.iot.bosch.com, www.bosch-presse.de.