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Pressemeldung #Mobility Aftermarket
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Bosch untersucht Umweltauswirkungen von Aerotwin-Scheibenwischern

Neue PCF-Zertifizierung sichert detaillierte Vergleichswerte für nachhaltige Produktionspraktiken

  • System zur Berechnung des Product Carbon Footprint (PCF) ermöglicht Identifizierung aktueller, potenzieller oder reduzierter Umweltauswirkungen
  • Zertifizierung des eingesetzten PCF-Systems durch unabhängige Experten der TÜV Rheinland Energy & Environment GmbH
  • Nachweisliches Engagement für Umweltschutz und Nachhaltigkeit im Bosch Mobility Aftermarket durch PCF-Zertifizierungen

Laura Cichecki

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Karlsruhe/Tienen – Jedes Produkt verursacht in seiner Herstellung Treibhausgasemissionen und hinterlässt damit einen ökologischen Fußabdruck mit Auswirkungen auf das Klima. Dieser Fußabdruck, auch bekannt als Product Carbon Footprint (PCF), wurde nun erstmals für den Aerotwin-Scheibenwischer aus dem Bosch Bereich Mobility Aftermarket über den gesamten Herstellungsprozess ermittelt. Die Ermittlung erfolgte gemäß der ISO-Norm 14067, die die Genauigkeit und Vergleichbarkeit der Ergebnisse sicherstellt und als optimaler Standard für die Einführung von PCF-Systemen gilt. Unabhängige Experten der TÜV Rheinland Energy & Environment GmbH haben das von Bosch eingesetzte System zur PCF-Berechnung geprüft und validiert, um die Transparenz und Glaubwürdigkeit der Umweltbilanz von Bosch zu gewährleisten. Diese Validierung liefert Vergleichswerte, um Fortschritte im Umweltschutz nachvollziehbar darzustellen.

Exakte Umweltdaten für einzelne Produkte

Ziel von Bosch ist es, auch im Mobility Aftermarket einen maßgeblichen Beitrag zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen, insbesondere zum Klimaschutz zu leisten. Die nach ISO 14067 und den zugehörigen Normen ISO 14040 und ISO 14044 erstellte Umweltbilanz erlaubt es, exakte Umweltdaten für einzelne Bosch-Produkte zu ermitteln. Die erste Umsetzung konzentrierte sich auf Aerotwin-Scheibenwischer in den Längen 340 mm, 600 mm und 750 mm, die im Bosch-Werk Tienen, Belgien, hergestellt werden. Für die Ermittlung des Product Carbon Footprint der Wischer wurde der gesamte Produktionsprozess bis zum Verlassen des Werks untersucht. Für den PCF werden nicht nur die Kohlendioxid-Emissionen, sondern auch alle anderen Treibhausgase ermittelt, die als CO2-Äquivalente ausgedrückt werden. Die Ergebnisse zeigen die Gesamtmenge der in der Produktion emittierten CO2-Äquivalente pro Wischerblatt einschließlich ihrer Verpackung.

Bosch wird weiterhin PCF-Zertifizierungen für zusätzliche Produktkategorien im Bereich Mobility Aftermarket vorantreiben, die es ermöglichen, CO2-Emissionsquellen im Produktionsprozess zu identifizieren. Nur mit dieser Basis lassen sich überhaupt Maßnahmen zur Reduzierung von Emissionen entwickeln, mit dem Ziel den Product Carbon Footprint zu minimieren. Darüber hinaus dienen die zertifizierten PCF-Werte als Grundlage für transparente interne und externe Kommunikation.

Leserkontakt:
Robert Bosch GmbH
Mobility Aftermarket
Telefon 09001 942010
E-Mail: Kundenberatung.Kfz-Technik@de.bosch.com

Journalistenkontakt:
Laura Cichecki,
Telefon: +49 721 942-2982
E-Mail: Laura.Cichecki@de.bosch.com

Der Geschäftsbereich Mobility Aftermarket (MA) bietet Handel und Werkstätten weltweit moderne Diagnose- und Werkstatttechnik sowie ein umfassendes Kfz- und Nfz-Ersatzteilsortiment - vom Neuteil über Austauschteile bis hin zur Reparaturlösung. Das Produktportfolio von MA besteht aus Erzeugnissen der Bosch Erstausrüstung, aus eigenentwickelten und spezifisch für den Aftermarket gefertigten Produkten sowie Dienstleistungen. Über 16 000 Mitarbeiter und ein weltweiter Logistikverbund stellen sicher, dass die Ersatzteile schnell und termingerecht zum Kunden kommen. MA bietet zudem Prüf- und Werkstatttechnik, Software für Diagnose, Service-Trainings sowie technische Informationen und Serviceleistungen. Der Geschäftsbereich ist auch verantwortlich für die Werkstattkonzepte Bosch Service, eine der größten unabhängigen Werkstattketten weltweit mit rund 13 000 Betrieben, sowie AutoCrew mit über 1 000 Betrieben in mehr als 100 Ländern. Darüber hinaus unterstützt MA mit Bosch Classic Besitzer von Oldtimern und Youngtimern mit einem breiten Sortiment an Ersatzteilen und Services.

Mehr Informationen unter www.boschaftermarket.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 429.000 Mitarbeitenden (Stand: 31.12.2023). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 91,6 Milliarden Euro. Die Geschäftsaktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Mit seiner Geschäftstätigkeit will das Unternehmen übergreifende Trends wie Automatisierung, Elektrifizierung, Digitalisierung, Vernetzung sowie die Ausrichtung auf Nachhaltigkeit technologisch mitgestalten. Die breite Aufstellung über Branchen und Regionen hinweg stärkt die Innovationskraft und Robustheit von Bosch. Mit seiner ausgewiesenen Kompetenz bei Sensorik, Software und Services ist das Unternehmen in der Lage, Kunden domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Zudem setzt Bosch sein Know-how in den Bereichen Vernetzung und künstliche Intelligenz ein, um intelligente, nutzerfreundliche und nachhaltige Produkte zu entwickeln und zu fertigen. Bosch will mit „Technik fürs Leben“ dazu beitragen, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern und natürliche Ressourcen zu schonen. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH sowie ihre rund 470 Tochter- und Regionalgesellschaften in mehr als 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 90 000 Mitarbeitende in Forschung und Entwicklung an 136 Standorten, davon etwa 48 000 Software-Entwicklerinnen und -Entwickler.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.iot.bosch.com, www.bosch-presse.de.