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Personelle Veränderungen in der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH

Melita Delic

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  • Christoph Kübel und Peter Tyroller scheiden zum 31. Dezember 2020 aus der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH aus.
  • Filiz Albrecht wird zum 1. Januar 2021 Mitglied der Geschäftsführung und verantwortet als Arbeitsdirektorin den Bereich Personal- und Sozialwesen.
  • Koordination der Aktivitäten in der Region Asien-Pazifik werden innerhalb der Geschäftsführung neu geordnet.
  • Aufsichtsrat und Gesellschafter danken Christoph Kübel und Peter Tyroller für ihre langjährige und erfolgreiche Tätigkeit im Unternehmen.
Filiz Albrecht

Stuttgart – Christoph Kübel (60) scheidet zum 31. Dezember 2020 aus der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH aus und tritt in den Ruhestand. Danach wird er sich anderen Aufgaben im Umfeld des Unternehmens widmen, die zeitnah bekanntgegeben werden. Kübel hat seine mehr als 30-jährige Karriere bei Bosch 1986 als kaufmännischer Trainee begonnen. Seit 2012 ist er Geschäftsführer und Arbeitsdirektor mit der Zuständigkeit für das Personal- und Sozialwesen inklusive Leitender Mitarbeiter neben weiteren zentralen Funktionen.

Die Nachfolge von Christoph Kübel übernimmt Filiz Albrecht (48). Sie wird mit Wirkung zum 1. Januar 2021 neu in die Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH berufen und zur Arbeitsdirektorin ernannt. Albrecht leitet derzeit die Zentralabteilung Human Resources bei Bosch und ist zuständig für Leitende Mitarbeiter, Talentmanagement sowie Organisationsentwicklung. Sie ist Diplom-Wirtschaftsjuristin und hält einen Master of Business Administration (MBA). Ihre Laufbahn startete sie in der Automobilzulieferindustrie und war vor ihrem Eintritt in die Bosch-Gruppe im Oktober 2017 unter anderem bei Mann+Hummel tätig, zuletzt als Geschäftsführerin und Arbeitsdirektorin.

Peter Tyroller (62), seit 2006 Mitglied der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH und bis zum 31.12.2020 zuständig für die Koordination der Aktivitäten in der Region Asien-Pazifik, tritt zum Jahresende in den Ruhestand. Tyroller war zunächst von 1992 bis 1994 bei Bosch tätig und kehrte 2000 wieder zum Unternehmen zurück – zunächst als Vertriebsleiter im Geschäftsbereich Benzinsysteme, später als Vorsitzender des Bereichsvorstands.

Seit 2013 koordiniert Tyroller die Aktivitäten in der Region Asien-Pazifik mit den Ländern Australien, China, Indien, Japan, ASEAN-Staaten und Südkorea. Diese Position wird nicht neu besetzt; die Koordination der Geschäfte in der Region wird innerhalb der Geschäftsführung zum 1. Januar 2021 wie folgt geordnet: Dr. Volkmar Denner übernimmt die Verantwortung für die Aktivitäten in China, Dr. Stefan Hartung für Indien. Dr. Markus Heyn ist künftig für die Geschäfte in den Ländern Japan und Südkorea zuständig, während Uwe Raschke die Region Südostasien (ASEAN-Staaten) und Australien verantwortet.

Der Aufsichtsrat und die Gesellschafter danken Christoph Kübel und Peter Tyroller für ihre langjährige und erfolgreiche Tätigkeit im Unternehmen. „Christoph Kübel hat als Arbeitsdirektor in Zeiten der Digitalisierung die moderne Arbeits- und Führungskultur im Unternehmen gefördert. Die Themenfelder Chancengerechtigkeit und Vielfalt sowie Qualifizierung und Weiterbildung hat er erfolgreich vorangetrieben“, sagte Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH. „Peter Tyroller hat mit gezielten Investitionen in die Fertigung sowie dem Aufbau von Entwicklungszentren vor Ort das Markt- und Innovationspotenzial in zentralen Wachstumsregionen für unser Unternehmen erschlossen und das Geschäft in Asien-Pazifik erfolgreich ausgebaut. Damit hat er maßgeblich zur positiven Entwicklung der Bosch-Gruppe in der Region Asien-Pazifik beigetragen“, so Denner.

Franz Fehrenbach, geschäftsführender Gesellschafter der Robert Bosch Industrietreuhand KG und Vorsitzender des Aufsichtsrats der Robert Bosch GmbH ergänzte: „Wir verdanken Christoph Kübel und Peter Tyroller wichtige strategische Weichenstellungen in ihren jeweiligen Verantwortungsbereichen. Mit großem persönlichen Einsatz haben sie einen wesentlichen Beitrag zur erfolgreichen Weiterentwicklung der Bosch-Gruppe geleistet und sich innerhalb und außerhalb des Unternehmens hohen Respekt erarbeitet. Aufsichtsrat und Gesellschafter sind ihnen dafür zu großem Dank verpflichtet.“

Lebenslauf

Filiz Albrecht


Journalistenkontakte:

Melita Delic, 
Telefon: +49 711 811-48617
Twitter: @MeltaDelic

Trix Böhne, 
Telefon: +49 3032788-561
Twitter: @TrixBoehne

Über Bosch

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 400 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2019). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2019 einen Umsatz von 77,7 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Als führender Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen für Smart Home, Industrie 4.0 und Connected Mobility. Bosch verfolgt die Vision einer nachhaltigen, sicheren und begeisternden Mobilität. Mit seiner Kompetenz in Sensorik, Software und Services sowie der eigenen IoT-Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden vernetzte und domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen und Produkte für das vernetzte Leben, die entweder über künstliche Intelligenz (KI) verfügen oder mit ihrer Hilfe entwickelt oder hergestellt werden. Mit innovativen und begeisternden Produkten sowie Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH sowie ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 72 600 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 126 Standorten. Im Unternehmen sind etwa 30 000 Software-Entwickler tätig.

Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ von Robert Bosch (1861–1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbstständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte hält mehrheitlich die Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.iot.bosch.com, www.bosch-presse.de, www.twitter.com/BoschPresse.

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