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Bosch bringt IoT-Softwarelösungen mit Huawei Cloud nach China

10.10.2018

Pressemeldung

Vernetzte Mobilität

Bosch bringt IoT-Softwarelösungen mit Huawei Cloud nach China

Stuttgart / Shanghai – Bosch und Huawei wollen die Entwicklung des Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) in China mit einer Kooperation gemeinsam vorantreiben, wie die Unternehmen am 10. Oktober 2018 auf dem Technologiekongress HUAWEI CONNECT 2018 verkündeten. Demnach werden cloudbasierte Services der Bosch IoT Suite künftig über die Plattform von Huawei Cloud, einer Geschäftseinheit von Huawei, auch in China verfügbar sein.“Die Nachfrage nach IoT-Lösungen in China steigt. Die Partnerschaft zwischen Bosch und Huawei Cloud ist ein entscheidender Schritt für Bosch in einem der am schnellsten wachsenden IoT-Märkte in Asien“, sagte Dr. Stefan Ferber, Chef von Bosch Software Innovations, hundertprozentige Tochtergesellschaft von Bosch. Das Unternehmen prognostiziert für den chinesischen IoT-Plattformmarkt ein Wachstum von rund 70 Prozent in den kommenden Jahren. „Wir freuen uns, dank der Zusammenarbeit mit Huawei Cloud internetbasierte IoT-Dienste anbieten zu können, die Geräte, Benutzer und Unternehmen vernetzen“, so Ferber weiter. „Ich bin überzeugt, dass unsere Unternehmen durch diese Kooperation die Entwicklung des IoT in China vorantreiben werden.“ Die Softwareplattform von Bosch verbindet internetfähige Produkte und Geräte, um den Datenaustausch über eine Vielzahl digitaler Dienste und Geschäftsmodelle hinweg zu ermöglichen. Der erste Service, der chinesischen Kunden über die Huawei Cloud zur Verfügung gestellt wird, ist der Bosch IoT Remote Manager – ein Service zur Verwaltung und Steuerung von Gateways, Sensoren und Geräten. Weitere Services der Bosch IoT Suite sollen 2019 folgen. Die Nachfrage nach IoT-Lösungen in China steigt. Die Partnerschaft zwischen Bosch und Huawei Cloud ist ein entscheidender Schritt für Bosch in einem der am schnellsten wachsenden IoT-Märkte in Asien....Dr. Stefan Ferber, Chef von Bosch Software Innovations Mit Niederlassungen in Shanghai und Nanjing ist Bosch Software Innovations seit 2012 in China aktiv und hat dort erfolgreich Vernetzungsprojekte in den Bereichen Mobilität, Fertigung und Logistik umgesetzt. Ein führender chinesischer Automobilhersteller hat bereits angekündigt, die Bosch IoT Suite auf der Huawei Cloud einzusetzen, um seine Fahrzeugsoftware über Funk (FOTA) immer auf dem aktuellsten Stand zu halten. Die Lösung soll in den kommenden Jahren in Millionen von vernetzten Autos in China eingesetzt werden. „Bosch Software Innovations ist eines der führenden Unternehmen im Bereich IoT und bietet innovative, cloudbasierte Softwarelösungen und -Services“, sagte Zheng Yelai, Vizepräsident von Huawei und Chef der Geschäftseinheit Huawei Cloud. „Die Huawei Cloud ist eine global schnell wachsende Cloud-Plattform. Es ist uns ein besonderes Anliegen, unsere Lösung mit Partnern voranzutreiben. Mit der technischen Exzellenz der Bosch IoT Suite und den zuverlässigen Infrastrukturdiensten der Huawei Cloud werden wir noch intelligentere IoT-Lösungen für smarte Städte, Unternehmen, Familien und Einzelpersonen anbieten können.“ Vor allem für Kunden in China, dem größten Automobilmarkt der Welt, ist die Bosch IoT Suite Basis einer Vernetzungsplattform für cloudbasierte Services für Fahrzeuge. Lokal ist die Plattform auf der Huawei Cloud verfügbar. Diese Plattform vernetzt Fahrzeuge über ihre gesamte Lebensdauer hinweg und bietet so die technologische Grundlage für cloudbasierte Fahrzeugdienste wie die vorausschauende Diagnose und Software-Updates Over-the-Air. Die Software der Plattformlösung ist die sichere Kommunikationsschnittstelle zwischen Fahrzeug, Cloud und Services. Intelligentes Datenmanagement ermöglicht es Fahrzeugherstellern oder Flottenmanagern, Fahrzeugdaten zu organisieren, zu analysieren und die Fahrzeugsoftware kontinuierlich auf dem neusten Stand zu halten. Nach dieser Ankündigung planen Bosch und Huawei Cloud, ein integriertes End-to-End IoT-Angebot zu entwickeln. Huawei entwickelt IoT Hardware Gateways, die mit der Bosch IoT Gateway Software vorkonfiguriert werden und über den Bosch IoT Remote Manager auf der Huawei Cloud laufen. Diese enge Integration bietet Kunden eine umfassendere IoT-Lösung, die einfacher zu implementieren und zu verwalten ist. Das internationale Technologie- und Dienstleistungsunternehmen Bosch und Huawei, ein führender Lösungsanbieter im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie, teilen eine ähnliche Vision für das Internet der Dinge. Diese basiert auf Open Source-Software, einheitlichen Industriestandards und einer Verpflichtung zum Aufbau starker Ökosysteme in den miteinander verbundenen Bereichen Mobilität, Haushalt, Stadt und Landwirtschaft. Beide Unternehmen sind auch Mitglieder der Eclipse Foundation und spielen eine führende Rolle im Industrial Internet Consortium und der OSGi Alliance.

Bosch eröffnet IoT-Campus in Berlin

18.01.2018

Pressemeldung

Wirtschaft

Bosch eröffnet IoT-Campus in Berlin

Stuttgart/Berlin – Bosch verankert seine weltweiten Aktivitäten im Internet der Dinge (IoT) in einem neuen Hafen in der deutschen Hauptstadt: Im Beisein von Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller eröffnete Bosch-Chef Dr. Volkmar Denner den neuen Bosch IoT-Campus im Kreativquartier Ullsteinhaus am Tempelhofer Hafen. Berlin ist Hotspot vieler wichtiger Akteure, die an und mit vernetzten Lösungen arbeiten. Dazu zählen Software- und Hardwareanbieter, Technologiepartner und Start-ups. „Mit unserem neuen Domizil bauen wir Brücken zwischen unseren eigenen und weiteren IoT-Experten der Kreativ- und Digitalszene Berlins“, sagte Denner. „Die Eröffnung des Bosch IoT-Campus ist ein weiterer herausragender Baustein für Berlin als digitale Hauptstadt“, ergänzte Müller vor Gästen aus Politik, Wirtschaft und Medien. „Wir streben Offenheit im Internet der Dinge an – offene Ökosysteme sowie Offenheit für Zusammenarbeit und Partnerschaft. Dieser Gedanke spiegelt sich auch im Campuskonzept wider“, so Denner weiter. Mit unserem neuen Domizil bauen wir Brücken zwischen unseren eigenen und weiteren IoT-Experten der Kreativ- und Digitalszene Berlins....Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH Campus vereint Technik- und Transformations-Wissen im IoT Mehr als 250 Bosch-Mitarbeiter arbeiten auf dem neuen Campus. Sie stammen aus unterschiedlichen Bereichen des Unternehmens. In den kommenden Jahren soll die Anzahl der Mitarbeiter auf rund 400 steigen. Die IoT-Experten werden Kunden bei der Entwicklung und Umsetzung von Projekten für vernetzte Lösungen beraten und begleiten. Dies sind beispielsweise Lösungen aus den Bereichen Industrie 4.0, vernetzte Mobilität und Smart City sowie Smart Home. Der neue Standort ist zugleich Hauptsitz der Bosch Software Innovations GmbH, die in Berlin bisher am Schöneberger Ufer beheimatet war. Seit rund zehn Jahren gestaltet die Bosch-Tochter aktiv das Internet der Dinge mit: IoT-Berater, Softwareentwickler, Projektmanager, Trainer und weitere Spezialisten haben bis heute mehr als 250 internationale IoT-Projekte realisiert. Michael Hahn, Mitglied der Geschäftsleitung von Bosch Software Innovations, betonte die Bedeutung des neuen IoT-Campus: „Bosch ist mit seiner cloudbasierten Software-Plattform Bosch IoT Suite technisch führend. Jetzt verknüpfen wir diese Expertise auch am neuen Berliner Standort mit unserem breit gefächerten Beratungs- und Anwendungswissen für das IoT. Unsere Kunden und Partner profitieren von einer reibungslosen Transformation ihrer teils noch analog aufgestellten Unternehmen ins Zeitalter der Vernetzung.“ Die Eröffnung des Bosch IoT-Campus ist ein weiterer herausragender Baustein für Berlin als digitale Hauptstadt....Michael Müller, Berlins Regierender Bürgermeister Campus vereint Laborcharakter und Lebensgefühl des IoT Besucher des Bosch IoT-Campus spüren sofort, dass es sich bei dem offen konzipierten, dreigeschossigen Ensemble um ein unkonventionelles Arbeitsumfeld handelt. Statt Schreibtischen fallen Wohnwagen, Werkstätten und Workshopräume mit Waldambiente ins Auge. „Die Mitarbeiter haben dieses kreative Umfeld selbst mitentwickelt. Sie finden alles vor, um in Stillarbeitsbereichen, agil in Teams oder gemeinsam mit Kunden und Partnern neue IoT-Lösungen zu kreieren“, erklärte Hahn. In Summe rund drei Millionen Euro hat Bosch in den Standort und die ungewöhnliche Arbeitswelt investiert. Die Werkstätten beispielsweise dienen dazu, einfach und zügig Prototypen zu bauen. Der Wohnwagen wiederum steht ganz im Zeichen der User Experience: Zusammen mit Kunden und Anwendern können die Prototypen dort in einer sehr frühen Projektphase getestet werden. Dahinter steht die besonders im Umfeld der Software-Entwicklung weitverbreitete Innovationsmethode Design Thinking. „Wir wollen Kundenwünsche in kreativen und strukturierten Prozessen verstehen, schnell viele Ideen generieren und Lösungsansätze direkt mit den späteren Nutzern testen“, so Hahn. Vom Prototypen zur produktiven Lösung Damit sich Kunden und Mitarbeiter noch besser vorstellen können, wie aus einem Prototypen eine produktive Lösung wird, ist der Campus selbst eine Art Living IoT Lab: Der Wohnwagen ist als Bosch Smart Home ausgebaut, die Küchen sind mit vernetzten Hausgeräten ausgestattet. Die Mitarbeiter werden darüber hinaus ermutigt, laufend neue Applikationen in den Arbeitsalltag zu integrieren. Jüngstes Beispiel: Eine App weist geodatenbasiert den Weg zum nächsten freien Besprechungsraum in der gewünschten Größe. „Das Internet der Dinge funktioniert nur mit der Vernetzung von Menschen. Daher schaffen wir sehr viel Raum für Begegnungen und laden die IoT-Community zu uns in den Campus ein“, sagte Hahn. Bosch im IoT vielseitig aufgestellt Strategisches Ziel von Bosch sind Lösungen für vernetzte Mobilität, vernetzte Industrie, vernetzte Energiesysteme und vernetzte Gebäude. Das Unternehmen erschließt sich neue, aussichtsreiche Märkte wie zuletzt das Smart Home. Gleichzeitig ergreift Bosch alle Chancen, die sich durch die Vernetzung auch in traditionellen Märkten bieten, beispielsweise die Vernetzung der Mobilität. Das Unternehmen setzt im Vernetzungsgeschäft auf „3S“ – Sensorik, Software und Services. Bosch profitiert bei der Entwicklung und Umsetzung von Services und Lösungen für die vernetzte Welt neben seiner Kompetenz in Software und Sensorik insbesondere auch von seiner breiten Aufstellung. Bosch Connected World am 21./22. Februar 2018 in der „Station“ Berlin Bereits zum fünften Mal veranstaltet Bosch eine der größten internationalen Konferenzen zum Internet der Dinge für Entwickler, Wirtschaftsvertreter und Journalisten. Weitere Informationen und Möglichkeit zur Anmeldung: http://bit.ly/2CFHzJ6