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Pressemeldung #Mobility Aftermarket
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Zwei runde Jubiläen bei Bosch: 100 Jahre Glühkerzen und 100 Jahre Batterien

Wegweisende Entwicklungen von Bosch aus den Frühzeiten des Automobils

  • Großhandel und Werkstatt finden bei Bosch ein umfassendes Programm an Glühkerzen für nahezu jedes Dieselfahrzeug – auch für ältere Modelle
  • Leistungsstarke Starterbatterien von Bosch gibt es heute für Pkw, Nutzfahrzeuge, motorisierte Zweiräder und Freizeitfahrzeuge
Carolin Lüdecke

Carolin Lüdecke

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Karlsruhe – In diesem Jahr begeht Bosch gleich zwei Produktjubiläen und damit eine jahrzehntelange Erfolgsgeschichte. Früh erkannte Robert Bosch, dass Dieselmotoren sich aufgrund ihres hohen Wirkungsgrades gut für die Verwendung in Kraftfahrzeugen eignen. Das Problem hier: In kaltem Zustand hatten die Motoren große Startschwierigkeiten. Die Lösung brachte die erste Glühkerze von Bosch, die 1922 in Produktion ging und das Vorwärmen des Motors ins Innere des Brennraums verlegte. Ebenfalls vor 100 Jahren begann Bosch in Stuttgart-Feuerbach mit der Produktion von Starterbatterien – zunächst für Motorräder und ab 1927 auch für Pkw.

Jahrzehntelange Expertise und kontinuierliche Weiterentwicklung

Glühkerzen und Starterbatterien zählen seit 100 Jahren zu den Produkten, die bei Bosch ständig weiterentwickelt und – meist in Zusammenarbeit mit den Fahrzeugherstellern – angepasst werden. Die erste einpolige Glühkerze von Bosch verfügte noch über einen Glimmerisolator mit offener Drahtwendel. Heute sorgen Duraterm-Technologie und keramische Heiztechnik mit kurzen Vorglüh- und langen Nachglühzeiten für Kraftstoffeffizienz und lange Lebensdauer. Der Kaltstart der Bosch-Glühkerze DuraSpeed mit keramischem Heizelement dauert heute weniger als zwei Sekunden. Die sprichwörtliche „Diesel-Gedenkminute“ ist damit endgültig Vergangenheit. Moderne Glühkerzen sind darüber hinaus an der Reinigung des Partikelfilters beteiligt, indem sie durch Regenerationsglühen das Aufheizen des Filters unterstützen. Dieselpartikelfilter filtern Rußpartikel aus den Abgasen. Damit der Filter nicht verstopft, müssen die eingelagerten Rußpartikel periodisch verbrannt werden.

Breites Produktportfolio an Starterbatterien für Fahrzeuge aller Art

Bei den Starterbatterien verfügt Bosch ebenfalls über 100-jährige Erfahrung und Expertise, wie einige Meilensteine aus der Batterie-Historie zeigen: In den 1960er Jahren kamen Batterien von Bosch mit Kunststoffgehäusen und Ladezustandsanzeigen auf den Markt. Wartungsfreie Pkw-Batterien folgten in den 1980er Jahren. Gitter aus Silberlegierung sorgten ab den 1990er Jahren in Starterbatterien von Bosch für eine lange Lebensdauer und hohe Startleistung. Seit 2000 ergänzen leistungsstarke AGM-Starterbatterien für moderne Pkw mit Start-/Stopp-Systemen und vielen elektrischen Verbrauchern das Lieferprogramm von Bosch. Auch das Batterie-Programm wird kontinuierlich weiterentwickelt und umfasst neben Pkw-Batterien auch Starterbatterien für Nutzfahrzeuge, motorisierte Zweiräder sowie Freizeitfahrzeuge, wie Wohnmobile und Camper.

Für Oldtimer hat Bosch Classic die 6-Volt- und 12-Volt-Batterie der 1950er Jahre als Reengineering-Projekt neu aufgelegt. Bosch Classic fertigt die Batterie im historischen Design. Ihr Innenleben ist mit moderner Technik, wie einem im Deckel integrierten Rückzündschutz und Platten in Calcium-Technologie ausgestattet und wird nach den aktuellen Umweltschutzrichtlinien und Qualitätsstandards produziert. Damit bieten diese Batterien von Bosch fast die gleichen hohen Sicherheitsstandards und dieselbe lange Lebensdauer wie moderne Starterbatterien.

2016 wurde Bosch mit dem Innovation Award der Automechanika Frankfurt für seine Lithium-Ionen Zweiradbatterie ausgezeichnet. 2019 kam mit der TA AGM von Bosch eine Nutzfahrzeugbatterie für den hohen Energiebedarf im anspruchsvollen Fernverkehrseinsatz auf den Markt. Für den Erstausrüstungs-Service entwickelt und produziert Bosch seit Ende 2019 zudem 48-Volt-Batterien für Mild-Hybrid-Fahrzeuge. Die 48-Volt-Batterie speichert die Bremsenergie und unterstützt den Verbrennungsmotor bei der Fahrzeugbeschleunigung. Damit werden Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen reduziert.

Leserkontakt:
Robert Bosch GmbH
Automotive Aftermarket
Telefon 09001 942010
E-Mail: Kundenberatung.Kfz-Technik@de.bosch.com

Journalistenkontakt:
Carolin Lüdecke,
Telefon 0721 942-3417

Der Geschäftsbereich Mobility Aftermarket (MA) bietet Handel und Werkstätten weltweit moderne Diagnose- und Werkstatttechnik sowie ein umfassendes Kfz- und Nfz-Ersatzteilsortiment - vom Neuteil über Austauschteile bis hin zur Reparaturlösung. Das Produktportfolio von MA besteht aus Erzeugnissen der Bosch Erstausrüstung, aus eigenentwickelten und spezifisch für den Aftermarket gefertigten Produkten sowie Dienstleistungen. Über 16 000 Mitarbeiter und ein weltweiter Logistikverbund stellen sicher, dass die Ersatzteile schnell und termingerecht zum Kunden kommen. MA bietet zudem Prüf- und Werkstatttechnik, Software für Diagnose, Service-Trainings sowie technische Informationen und Serviceleistungen. Der Geschäftsbereich ist auch verantwortlich für die Werkstattkonzepte Bosch Service, eine der größten unabhängigen Werkstattketten weltweit mit rund 13 000 Betrieben, sowie AutoCrew mit über 1 000 Betrieben in mehr als 100 Ländern. Darüber hinaus unterstützt MA mit Bosch Classic Besitzer von Oldtimern und Youngtimern mit einem breiten Sortiment an Ersatzteilen und Services.

Mehr Informationen unter www.boschaftermarket.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 429.000 Mitarbeitenden (Stand: 31.12.2023). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 91,6 Milliarden Euro. Die Geschäftsaktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Mit seiner Geschäftstätigkeit will das Unternehmen übergreifende Trends wie Automatisierung, Elektrifizierung, Digitalisierung, Vernetzung sowie die Ausrichtung auf Nachhaltigkeit technologisch mitgestalten. Die breite Aufstellung über Branchen und Regionen hinweg stärkt die Innovationskraft und Robustheit von Bosch. Mit seiner ausgewiesenen Kompetenz bei Sensorik, Software und Services ist das Unternehmen in der Lage, Kunden domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Zudem setzt Bosch sein Know-how in den Bereichen Vernetzung und künstliche Intelligenz ein, um intelligente, nutzerfreundliche und nachhaltige Produkte zu entwickeln und zu fertigen. Bosch will mit „Technik fürs Leben“ dazu beitragen, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern und natürliche Ressourcen zu schonen. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH sowie ihre rund 470 Tochter- und Regionalgesellschaften in mehr als 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 90 000 Mitarbeitende in Forschung und Entwicklung an 136 Standorten, davon etwa 48 000 Software-Entwicklerinnen und -Entwickler.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.iot.bosch.com, www.bosch-presse.de.