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Verwender im Fokus: Bosch Power Tools erwirtschaftet Rekordumsatz

Manuel Roj

Manuel Roj >

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Innovationen als Grundlage für Erfolg

  • Neue Bestmarke: sieben Prozent Umsatzsteigerung auf 4,5 Milliarden Euro
  • Höhere Stückzahl: 2016 mehr als 50 Millionen Elektrowerkzeuge verkauft
  • Weltweites Wachstum: zweistellige Zuwächse in 33 Ländern

Leinfelden – Bosch Power Tools hat im Jahr 2016 einen Rekordumsatz von 4,5 Milliarden Euro erzielt*. In lokaler Währung entspricht das einem Wachstum von sieben Prozent, nominal lag der Zuwachs bei vier Prozent. „2016 war das erfolgreichste Jahr in der Geschichte von Bosch Power Tools“, sagte Henning von Boxberg, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch Power Tools GmbH. „Wir haben mehr als 50 Millionen Elektrowerkzeuge verkauft und den Umsatz erneut gesteigert. Unsere Produkte kommen sowohl bei Heimwerkern als auch bei Handwerkern gut an.“ Power Tools orientiert sich an den spezifischen Bedürfnissen der Verwender: mehr Freiheit und Komfort für Heimwerker, mehr Produktivität für Handwerker. Weiterhin sehr erfolgreich sind Akku-Geräte wie der Ixo. Außerdem hat der Geschäftsbereich 2016 zahlreiche vernetzte Elektrowerkzeuge vorgestellt. Von Boxberg: „Wir setzen auch künftig auf Innovationen, die dem Verwender einen größeren Nutzen bieten. Große Wachstumschancen sehen wir online und in aufstrebenden Märkten.“

Zuwächse in allen Regionen

2016 hat Bosch Power Tools den Umsatz auf allen Kontinenten gesteigert, in 33 Ländern sogar zweistellig. Besonders erfolgreich war der Geschäftsbereich in wichtigen westeuropäischen Märkten wie Deutschland, der iberischen Halbinsel und im Vereinigten Königreich. Insgesamt verbucht Power Tools für Europa ein Umsatzplus von neun Prozent in lokaler Währung, Deutschland wuchs um zwölf Prozent. In Nordamerika erreichte Power Tools sieben Prozent Umsatzsteigerung. Trotz der konjunkturell rückläufigen Entwicklung in Brasilien und China erzielte Power Tools auch in aufstrebenden Märkten ein Umsatzplus: In Lateinamerika betrug das Wachstum fünf, in Asien-Pazifik zwei Prozent. Gut entwickelte sich das Geschäft in Indien mit plus zehn Prozent. Auch auf dem afrikanischen Kontinent ist Bosch gewachsen.

Wachstumsfeld aufstrebende Märkte

Bosch Power Tools sieht großes Potenzial in aufstrebenden Märkten wie Afrika. Hier gibt es viele Erstnutzer von Elektrowerkzeugen. Diese Handwerker müssen zunächst davon überzeugt werden, dass ihnen ein Wechsel vom klassischen Handwerkzeug zum Elektrowerkzeug Vorteile bringt. „Entscheidend für den Erfolg in aufstrebenden Märkten sind die Verfügbarkeit erschwinglicher Produkte und der Service vor Ort“, so von Boxberg. Für 2017 plant Power Tools allein für Afrika 20 neue Profi-Produkte, die bezahlbar sowie robust sind und sich einfach warten lassen. „Im Fokus steht bei uns immer der Verwender. In Afrika bauen wir eigene Vertriebsorganisationen und ein enges Netz an Servicezentren auf, um die lokalen Bedürfnisse zu erfüllen.“

Erfolg durch Innovationen für den Verwender

Ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg ist die Innovationskraft von Bosch Power Tools. Auch 2016 hat der Geschäftsbereich wieder rund ein Drittel des Umsatzes mit Produkten erzielt, die jünger als zwei Jahre sind. „Es ist die DNA unseres Erfolgs, die Bedürfnisse unserer Verwender zu kennen“, sagte von Boxberg. In industriellen Märkten sind Akku-Geräte immer stärker nachgefragt. „Für uns ist das Akku-Segment ein wichtiges Wachstumsfeld, das wir konsequent ausbauen ‒ wir bringen Innovationen, die dem Verwender Mehrwert bieten.“ Dazu zählt beispielsweise das Akku-Bohrschrauber-System FlexiClick für Profis, das es jetzt auch in 12 Volt gibt: Es ist mit arretierbarem Bithalter, Bohrfutter-, Exzenter- und Winkelaufsatz das vielseitigste System im Markt – mit dem kürzesten Akku-Bohrschrauber seiner Klasse. Viele Heimwerker kennen Wechselaufsätze bereits durch den kleinsten Akku-Schrauber von Bosch, den Ixo mit 3,6 Volt. Ab Herbst gibt es ein leistungsstarkes Pendant mit 18 Volt, Schlagbohrfunktion sowie Bohrfutter-, Exzenter- und Winkelaufsatz. Alle genannten Systeme sind Problemlöser für schwer zugängliche Arbeitsbereiche und bieten dem Verwender maximale Flexibilität.

Ausbau des Akku-Segments für Heimwerker und Profis

Bosch Power Tools baut das Akku-Segment konsequent aus – bei Heimwerkerund Profi-Geräten. Dabei setzt der Geschäftsbereich auf Flexibilität: Innerhalb der Heimwerker-Serie sind alle Akkus einer Voltklasse kompatibel, innerhalb der Profi-Serie ebenfalls. „Wer einen Akku von Bosch kauft, muss sich keine Gedanken darüber machen, ob er passt. Er kann ihn sofort in sein Elektrowerkzeug einsetzen“, sagte Henk Becker, Geschäftsführer der Robert Bosch Power Tools GmbH mit Verantwortung für Entwicklung, Fertigung und Qualität sowie Messtechnik, Profi- und Heimwerker-Geräte. Im „Power for All“-Programm für Heimwerker stellt Bosch erstmals einen Akku-Winkelschleifer und einen Exzenterschleifer vor. In der gewerblichen Serie gibt es beispielsweise gleich drei neue Akku-Winkelschleifer, deren Leistung mit der eines 1 000 Watt-Netzgeräts vergleichbar ist. Grundlage dafür ist ihr bürstenloser Motor sowie der neue Hochleistungs-Akku EneRacer. „Wir nutzen eine neue Zelltechnologie, andere Stromverbinder und ein neues Fertigungsverfahren − dem Akku-Pack können über längere Zeit höhere Ströme abverlangt werden. Das Ergebnis: mehr abrufbare Leistung bei gleichzeitig kompaktester Akku-Größe und geringstem Gewicht verglichen mit anderen Hochleistungs-Akkus der 18 Volt-Klasse“, so Henk Becker.

In Heimwerker-Geräten sorgt eine optimale Abstimmung der maßgeblichen Bauteile wie Motor und Getriebe in Kombination mit einer intelligenten Elektronik, dem „Syneon Chip“ dafür, dass Heimwerkern immer die optimale Kraft und die maximale Ausdauer für jedes Projekt zur Verfügung stehen.wie Motor und Getriebe in Kombination mit einer intelligenten Elektronik, dem „Syneon Chip“ dafür, dass Heimwerkern immer die optimale Kraft und die maximale Ausdauer für jedes Projekt zur Verfügung stehen.

Intelligente und vernetzte Produkte, noch höherer Bedienkomfort

Weitere Innovationstreiber sind Arbeits- und Gesundheitsschutz. So kommen in Schlagbohrmaschinen und Bohrhämmern für Heimwerker wie Handwerker Bosch-Sensoren zum Einsatz, die das Verletzungsrisiko durch einen Rückschlag reduzieren können. Auch die neuen Profi-Winkelschleifer sind mit dieser „Kick- Back Control“ ausgestattet. Mehr Nutzen bringen darüber hinaus ein neues User Interface, mit dem Verwender die wichtigsten Informationen und Einstellungen direkt einsehen und steuern können, sowie die Connectivity-Funktion: Der Verwender kann seinen Winkelschleifer nach Kopplung mit dem Smartphone individualisieren und erhält neben Geräteinformationen Tipps zur Fehlerbehebung, etwa im Falle einer Überhitzung von Motor, Elektronik oder Akku-Pack. Bosch bietet derzeit vierzehn vernetzbare Profi-Geräte an – vom Baustellenlicht bis hin zum fernsteuerbaren Kombilaser. Henk Becker: „Es ist unser Ziel, langfristig alle Profi-Elektrowerkzeuge von Bosch zu vernetzen, Anwendern dadurch noch höheren Komfort zu bieten – und ihre Produktivität zu steigern.“

Auch für Heimwerker bietet Bosch vernetzte Produkte, beispielsweise den neuen Roboter-Mäher Indego 400 Connect oder verschiedene Laser-Entfernungsmesser. Künftig umfasst das Angebot für Heimwerker erstmals eine Inspektionskamera. Mit ihrer Hilfe lassen sich dunkle und schwer einsehbare Stellen rund ums Haus mühelos selbst inspizieren und die Ergebnisse per Bild dokumentieren.

Bosch Power Tools ist ein weltweit führender Anbieter von Elektrowerkzeugen, Elektrowerkzeug-Zubehör und Messtechnik. Weltweit sind rund 20 000 Mitarbeiter an 34 Standorten in 17 Ländern beschäftigt.

*Aufgrund von Sondereffekten ist der Umsatz 2016 nur bedingt mit dem im Vorjahr veröffentlichten Umsatz vergleichbar. Die genannten Wachstumsraten basieren auf vergleichbaren Werten.

Die Robert Bosch Power Tools GmbH, Geschäftsbereich der Bosch-Gruppe, ist ein weltweit führender Anbieter von Elektrowerkzeugen, Elektrowerkzeug-Zubehör und Messtechnik. Im Jahr 2019 erwirtschafteten rund 20 000 Mitarbeiter einen Umsatz von 4,8 Milliarden Euro, rund 85 Prozent davon entfielen auf das Ausland. Mit Marken wie Bosch und Dremel steht der Bereich für Kundennähe und technischen Fortschritt. Die wesentlichen Erfolgsfaktoren sind Innovationskraft und Innovationstempo. Auch 2020 wird Bosch Power Tools in den vier Geschäftsfeldern Elektrowerkzeuge, Zubehör, Messtechnik und Gartengeräte in Deutschland wieder mehr als 100 Neuheiten auf den Markt bringen.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 400 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2019). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2019 einen Umsatz von 77,7 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Als führender Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen für Smart Home, Industrie 4.0 und Connected Mobility. Bosch verfolgt die Vision einer nachhaltigen, sicheren und begeisternden Mobilität. Mit seiner Kompetenz in Sensorik, Software und Services sowie der eigenen IoT-Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden vernetzte und domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen und Produkte für das vernetzte Leben, die entweder über künstliche Intelligenz (KI) verfügen oder mit ihrer Hilfe entwickelt oder hergestellt werden. Mit innovativen und begeisternden Produkten sowie Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH sowie ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 72 600 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 126 Standorten. Im Unternehmen sind etwa 30 000 Software-Entwickler tätig.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.iot.bosch.com, www.bosch-presse.de, www.twitter.com/BoschPresse.

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