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Erfolgreiches Geschäftsjahr 2017

Bosch steigert Umsatz und Rendite deutlich

Referat
Dr. Volkmar Denner,
Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH
und Prof. Dr. Stefan Asenkerschbaumer,
stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung
der Robert Bosch GmbH
anlässlich des Pressegesprächs am 29.01.2018

Es gilt das gesprochene Wort.

Sehr geehrte Damen und Herren,

  • herzlich willkommen zum Kamingespräch 2018. Schön, dass Sie heute Abend unsere Gäste sind. Wir freuen uns, dass wir erstmals auch internationale Medienvertreter in diesem Kreis begrüßen können.
  • Bevor wir Ihnen zum Jahresbeginn traditionell die vorläufigen Zahlen des vergangenen Geschäftsjahres vorstellen, einige Worte zum Ort der heutigen Veranstaltung.
  • Wir sind zu Gast in den neuen Räumen der Start-up-Plattform von Bosch. Rund 200 Mitarbeiter finden hier demnächst ihren Arbeitsplatz. Davon arbeiten knapp 150 in Innovationsteams und 50 in Start-ups, die die Plattform derzeit betreut – eines davon haben Sie vorhin kennengelernt.
  • Hier im Werkzentrum Weststadt finden unsere Jungunternehmer ein professionelles Zuhause, hier entstehen Geschäftsmodelle für die vernetzte Welt, hier gibt es kreativen Freiraum, um Ideen wachsen zu lassen und auch selbst als Unternehmer zu wachsen. Vom Mitarbeiter zum CEO – hier sind kurze Karrierewege möglich und erwünscht.
  • Welche Rolle spielen neue Formen von Führung und Zusammenarbeit bei Bosch künftig? Nicht nur hier, sondern im gesamten Unternehmen? Darauf werde ich später noch zu sprechen kommen. Denn das allgegenwärtige Thema der „Vernetzung“ ist nicht nur eine Frage der Technik, sondern vielmehr auch eine Frage der Unternehmenskultur.
  • Zunächst wollen wir heute Abend auf das Geschäftsjahr 2017 zurückblicken und Ihnen einen ersten Ausblick auf das Jahr 2018 geben. Wo steht Bosch im digitalen Wandel? Wie gelingt es uns, die Vernetzung zum geschäftlichen Erfolg zu machen?
  • Der Abend wird zeigen: Vernetzung und Digitalisierung sind für Bosch kein Hype, kein fernes Zukunftsthema. Die Transformation des Unternehmens ist im Geschäftsalltag angekommen und dort fest verankert. Bosch will führend im Internet der Dinge (IoT) werden. Bei Mobilitätslösungen galt dies ohnehin schon immer. Darauf richten wir uns aus – mit Weitblick, aber vor allem mit Konsequenz. Den Wandel nutzen wir als Chance, Spitzenleistung nicht nur zu versprechen, sondern zu liefern – technologisch und geschäftlich.
  • Die digitale Transformation bedeutet einen großen Umbruch. Aber eben auch einen vielversprechenden Aufbruch. Die Vernetzung liefert technische Lösungsansätze für viele elementare Herausforderungen: Bevölkerungswachstum, Urbanisierung, Demografie und Klimawandel. Dieser Planet wird Milliarden Menschen nur dann eine lebenswerte Heimat bieten können, wenn wir auf die drängendsten Fragen der Gegenwart smarte Antworten finden. Das heißt: Lösungen, die intelligent, vernetzt und digital sind – und genau daran arbeiten wir.
  • Bevor wir im Detail zu den vorläufigen Geschäftszahlen 2017 kommen, möchte ich ganz schwäbisch vorwegschicken: Wir sind zufrieden. 2017 wurde die Wachstumsprognose übertroffen, das Ergebnis weiter verbessert. Bosch bleibt auf Wachstumskurs.
  • Herr Asenkerschbaumer stellt Ihnen die Einzelheiten vor.

Geschäftsjahr 2017: Erwartungen übertroffen, Ziele erreicht

  • Vielen Dank, Herr Denner. Guten Abend, meine Damen und Herren. Ich will mit den Highlights der vorläufigen Zahlen für 2017 starten:

    78 Milliarden Euro – der Umsatz 2017
    6,7 Prozent – das Umsatzwachstum
    5,3 Milliarden Euro – das operative EBIT 2017
    6,8 Prozent – die operative EBIT-Rendite 2017

  • Wirtschaftlich lässt sich das Jahr 2017 wie folgt zusammenfassen: Erwartungen übertroffen, Ziele erreicht.
  • Der Umsatz der Bosch-Gruppe stieg nach vorläufigen Zahlen von 73,1 Milliarden Euro auf rund 78 Milliarden Euro. Das ist ein neuer Höchstwert in der Unternehmensgeschichte.
  • Das Umsatzplus beträgt 6,7 Prozent.
  • Wechselkursbereinigt liegt das Wachstum sogar bei 8,3 Prozent. Wie schon 2016 belasteten auch im vergangenen Jahr negative Wechselkurseffekte in Höhe von rund 1,2 Milliarden Euro den Umsatzausweis.

Die Geschäftsentwicklung der einzelnen Unternehmensbereiche

  • Ich stelle Ihnen nun die unterschiedlichen Entwicklungen in den Unternehmensbereichen vor – dazu Erfreuliches vorweg: 2017 sind alle Unter-nehmensbereiche deutlich gewachsen.
  • Im Unternehmensbereich Mobility Solutions nahm der Umsatz 2017 um 7,8 Prozent auf 47,4 Milliarden Euro zu, wechselkursbereinigt um 9,2 Prozent. Der Bereich wuchs damit dreimal so schnell wie die weltweite Automobilproduktion. Getrieben wurde die sehr positive Geschäftsentwicklung unter anderem von der hohen Nachfrage nach Dieseleinspritzsystemen insbesondere für Nutzfahrzeuge, Benzineinspritzsystemen sowie nach Fahrerassistenz- und Infotainment-Systemen.
  • Letztmals enthalten ist der Umsatz des ehemaligen Bereichs Starter Motors and Generators, der heutigen SEG Automotive. Dessen Verkauf an ein chinesisches Erwerberkonsortium haben wir Ende 2017 abgeschlossen.
  • Im Unternehmensbereich Consumer Goods sorgten die Geschäftsbereiche BSH Hausgeräte und Power Tools für einen Umsatz von 18,5 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Anstieg von 4,5 Prozent, wechselkursbereinigt von 6,7 Prozent. Vernetzte Produktinnovationen beider Bereiche für Haus und Garten erfreuen sich zunehmender Beliebtheit.
  • Besonders erfreulich war die Entwicklung im Unternehmensbereich Industrial Technology. Zwei Jahre lang war der Umsatz hier rückläufig. Jetzt legte der Bereich ein kräftiges Wachstum von 7,7 Prozent vor, wechselkursbereinigt von 8,5 Prozent. Der Umsatz erhöhte sich auf 6,7 Milliarden Euro. Zu verdanken ist dies dem Geschäftsbereich Drive and Control Technology. Der Bereich hat nach der Neuorganisation zu alter Stärke zurückgefunden und zeigt, wie erfolgreich Restrukturierung Wachstum fördert.
  • Der Unternehmensbereich Energy and Building Technology erwirtschaftete einen Umsatz von 5,4 Milliarden Euro. Das ist eine Zunahme von 3,1 Prozent, wechselkursbereinigt von 4,8 Prozent. Gefragt waren 2017 sowohl vernetzte Lösungen für Wärme und Klima als auch smarte Technik für Sicherheit und Gebäudeautomatisierung. Weiterhin stark wächst unser Geschäft mit Dienstleistungen.

Die Geschäftsentwicklung in den Regionen

  • Meine Damen und Herren, damit komme ich zur regionalen Umsatzentwicklung. Insgesamt haben, bis auf Nordamerika, alle Regionen 2017 zugelegt.
  • In Europa entwickelte sich das Geschäft für Bosch erfreulich. Der Umsatz stieg um 5,5 Prozent auf 40,7 Milliarden Euro, wechselkursbereinigt um 6,3 Prozent. Grund war unter anderem das kontinuierliche Wachstum in West- und Mitteleuropa.
  • In Nordamerika lag der Umsatz wechselkursbereinigt auf Vorjahresniveau. Der Umsatz erreichte 12,1 Milliarden Euro, nominal ein Minus von 2,3 Prozent. Insbesondere die Entwicklung in der Autoindustrie blieb hinter den Erwartungen zurück.
  • In Südamerika setzte sich die Erholung mit einem zweistelligen Umsatzzuwachs fort. Mit einem Umsatzplus von 15 Prozent stiegen die Erlöse auf 1,6 Milliarden Euro. Wechselkursbereinigt war das ein Zuwachs von zwölf Prozent. Für Bosch relevante Märkte wie Agrar-, Automobil- und Pharmaindustrie erholen sich weiter und entwickeln sich positiv.
  • In Asien-Pazifik erzielte die Bosch-Gruppe 23,6 Milliarden Euro Umsatz. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein deutliches Plus von 14 Prozent, wechselkursbereinigt um 17 Prozent. Das Wachstum wurde besonders von der positiven Geschäftsentwicklung in China und Indien getragen.

Die Ergebnisentwicklung 2017

  • Meine Damen und Herren, überproportional zum erfreulichen Umsatzverlauf konnten wir das operative EBIT steigern.
  • Nach vorläufigen Zahlen erzielte die Bosch-Gruppe 2017 ein operatives
  • EBIT (Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern) in Höhe von 5,3 Milliarden Euro – auch das ein historischer Höchstwert.
  • Die operative EBIT-Rendite beträgt 6,8 Prozent.
  • Damit übertreffen operative EBIT-Rendite und operatives EBIT die Vorjahreswerte von 5,8 Prozent beziehungsweise 4,3 Milliarden Euro deutlich.
  • Die Verbesserung der operativen EBIT-Rendite um einen Prozentpunkt geht zu einem größeren Teil auf den erfreulichen Geschäftsverlauf und zu einem geringeren Anteil auf eine Methodenänderung beim Ausweis des Zinsaufwands bei Pensionsrückstellungen zurück. Vergleichbar gerechnet ergibt sich eine Ergebnisverbesserung um rund 0,6 Prozentpunkte.

Die Mitarbeiterentwicklung 2017

  • Die Belegschaft der Bosch-Gruppe nahm zum Stichtag 31.12.2017 um etwa 11 200 auf weltweit rund 400 500 Mitarbeiter zu.
  • Insbesondere in Asien-Pazifik sowie Mittel- und Osteuropa haben wir Mitarbeiter aufgebaut. In Deutschland stieg die Mitarbeiterzahl um 3 800 Mitarbeiter.
  • Wie bewerten wir die Geschäftsentwicklung der Bosch-Gruppe im vergangenen Jahr?
  • Der Umsatzzuwachs übertraf unsere Prognosen – sowohl nominal als auch wechselkursbereinigt. Bosch bleibt auf Wachstumskurs.
  • Die Entwicklung war regional und sektoral unterschiedlich. Alle Unternehmensbereiche konnten jedoch deutlich zulegen und zum Wachstum beitragen.
  • Gerade in Zeiten des dynamischen Wandels in Technik und Märkten investiert Bosch unverändert in die Zukunft. 7,5 Milliarden Euro betrugen die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung im vergangenen Jahr.
  • Die Geschäftsentwicklung 2017 zeigt, dass die Innovationskraft der Bosch-Gruppe weiterhin hoch ist. Wir forcieren das Kerngeschäft sehr erfolgreich und richten das Unternehmen gleichzeitig auf Vernetzung und das Internet der Dinge aus.

Geschäftsjahr 2018: Volatile geopolitische Lage

  • Bevor ich über unsere wirtschaftlichen Ziele für das neue Jahr spreche, blicken wir zunächst auf die Rahmenbedingungen für 2018.
  • Trotz der positiven konjunkturellen Entwicklung der Weltwirtschaft in den vergangenen Monaten ist unser Ausblick für 2018 verhalten. Warum?
  • Wir gehen im Vergleich zu 2017 von einem geringeren globalen Wachstum aus. Zwar erwarten wir ein Wachstum der Weltwirtschaft von immerhin gut 2,5 Prozent, sehen aber einige geopolitische Risikofaktoren wie die Brexit-Verhandlungen, die Lage in der Türkei sowie die Spannungen in der arabischen Welt. Letztlich trüben auch die nur bedingt abschätzbare US-Außenpolitik sowie der Nordkorea-Konflikt die Perspektiven.
  • In Europa erwarten wir eine Fortsetzung der Erholung nach den Krisenjahren und damit für 2018 eine passable Wirtschaftsentwicklung.
  • Für Nordamerika erwarten wir vor dem Hintergrund des starken Wachstums Ende 2017 sowie der Steuersatzsenkungen eine positivere Wirtschaftsentwicklung als noch vor wenigen Monaten. Allerdings rechnen wir im Jahresverlauf auch mit einer zyklischen Abschwächung.
  • Südamerika wird sich trotz struktureller Schwächen weiter von der Krise erholen und ein positives Wachstum zeigen.
  • In der Region Asien-Pazifik wird die Abschwächung des Wachstums in China Spuren hinterlassen. Wir gehen davon aus, dass die chinesische Regierung eine Korrektur der Überkapazitäten und Überschuldung aktiv unterstützen wird, was vorübergehend zu gedämpftem Wirtschaftswachstum führen wird.
  • Wenn wir uns die unterschiedlichen Branchen ansehen, zeichnet sich ebenfalls ein differenziertes Bild:
  • Das Wachstum der weltweiten Fahrzeugproduktion wird sich 2018 unter Vorjahresniveau bewegen. In unseren Kernmärkten wie China und Europa rechnen wir mit einem abgeschwächten Wachstum.
  • Für die Maschinenbaubranche erwarten wir eine moderate, aber vorerst robuste Aufwärtsbewegung.
  • Für die Private Nachfrage rechnen wir nicht zuletzt aufgrund anhaltend niedriger Zinsen und geringer Inflation mit einer günstigeren Entwicklung, die der breiten wirtschaftlichen Aufwärtsentwicklung folgt. Besonders in den entwickelten Ländern sehen wir im Jahresverlauf einen leichten Anstieg.
  • Welche wirtschaftlichen Ziele verfolgt die Bosch-Gruppe vor diesem geopolitischen Hintergrund im Jahr 2018?
  • Wir wollen Umsatz und Ertrag weiter steigern. Auch 2018 gilt es, konsequent an der Wettbewerbsfähigkeit aller Bereiche zu arbeiten. Wir werden weiterhin hohe Summen in die Zukunft des Unternehmens investieren, insbesondere im Bereich der Mobilität.
  • Wie wir dazu unsere Kompetenzen bündeln, strategische Fortschritte nutzen und in gezielten Schritten den Wandel zum geschäftlichen Vorteil voranbringen, erläutert Ihnen jetzt Herr Denner.

Digitaler Wandel: Geschäftsalltag bei Bosch

  • Herr Asenkerschbaumer, vielen Dank. Meine Damen und Herren, ich beginne meine weiteren Ausführungen mit einer Frage. Hat der digitale Wandel schon stattgefunden oder kommt er noch?
  • Aus meiner Sicht müssen wir uns bewusst sein: Wir stehen erst am Anfang. Ihren disruptiven Charakter wird die Vernetzung in vielen Branchen und Märkten erst noch zeigen und dort zu radikalen Umbrüchen führen. Bosch hat diese Entwicklung früh erkannt. Bereits 2008 – vor zehn Jahren also – haben wir mit dem Kauf der heutigen Bosch Software Innovations die erste Akquisition für das heutige Internet der Dinge getätigt. Auch dass das Auto als ein Teil des Internets verstanden werden muss, haben wir bereits 2011 gesagt. Vielleicht weil Bosch einer der Vordenker in diesem Bereich war, ist das Unternehmen heute bereits mittendrin im digitalen Wandel. Wir können sagen, er ist bei uns im Geschäftsalltag angekommen.
  • Dabei erkennen wir vor allem eins: Obwohl Bosch einen hervorragenden Start hatte, ist der Weg noch weit. Der digitale Wandel wird zur Konstanten in einem von Technik- und Marktveränderungen getriebenen Umfeld.
  • Aber: Unsere auf das Internet der Dinge fokussierte Strategie geht auf. Dazu ein paar Fakten:
  • 250 internationale IoT-Projekte hat die Bosch Software Innovations bereits designt, entwickelt und umgesetzt.
  • An 170 eigenen IoT-Projekten arbeiten wir bei Bosch derzeit, in so unterschiedlichen Bereichen wie vernetzte Mobilität, vernetzte Gebäude, vernetzte Industrie und vernetzte Landwirtschaft.
  • 38 Millionen internetfähige Produkte haben wir 2017 verkauft.
  • 6,2 Millionen Sensoren, Geräte und Maschinen vernetzen sich heute über die Bosch IoT Suite mit Nutzern und Unternehmensanwendungen.
  • Wir haben das Potenzial der Vernetzung früh erkannt. Seit fast zehn Jahren bereiten wir uns systematisch vor. Sukzessive haben wir beispielsweise unsere Software- und IT-Kompetenz ausgebaut. Mit mehr als 25 000 Software-Experten sind wir heute selbst ein Software-Unternehmen. Was uns von den Internetkonzernen aus Amerika und Asien unterscheidet: Während das Silicon Valley die digitale Welt vernetzt, vernetzt Bosch die reale Welt. Unser Ansatz im Internet der Dinge dient vor allem konkreten Verbesserungen in der realen Welt, im Alltag vieler Menschen.

Breites Spektrum an IoT-Lösungen für elementare Herausforderungen

  • Lassen Sie uns einen schlaglichtartigen Blick auf das Spektrum der IoT-Projekte werfen:
  • Vernetzte Mobilität: In US-amerikanischen Metropolen sowie Städten in Europa wird das von Bosch entwickelte Community-based Parking dazu beitragen, den innerstädtischen Parksuchverkehr zu reduzieren.
  • Vernetzte Stadt: Aus der 7 700 Kilometer entfernten nordchinesischen Stadt Tianjin wird Bosch eine intelligente Stadt machen. Die Initiative „Smart Tianjin“ soll die Wirtschaftlichkeit und die Lebensqualität der Hafenstadt erhöhen. Das Smart-City-Projekt mit der 15-Millionen-Einwohner Metropole gehört zu 14 Leitprojekten, die Bosch derzeit weltweit umsetzt. Für die intelligente Stadt bieten wir Lösungen für Energie, Gebäude, Mobilität, Sicherheit und die digitale Stadtverwaltung.
  • Vernetztes Zuhause: Für die intelligente Küche beispielsweise bieten wir künftig neben vernetzten Hausgeräten auch digitale Services an. In unser Home-Connect-Ökosystem binden wir die bereits mehr als 15 Millionen Mal heruntergeladene App des Start-ups Kitchen Stories ein. Die in zwölf Sprachen verfügbare Koch-App umfasst mehr als 1 000 Rezepte und vermittelt die Zubereitung in Videos oder Fotos.

Weniger Unfälle: Die Automatisierung des Verkehrs ist da

  • Wir sehen eine Mobilität, die emissionsfrei, stressfrei und unfallfrei sein soll. Dazu wird es nicht länger ausreichen, einfach nur bessere Autos zu bauen. Wir müssen Mobilität neu denken. Wir werden dazu den Verkehr automatisieren, elektrifizieren und vernetzen.
  • Im Frühjahr haben wir den KI Autocomputer vorgestellt. Er soll Autos künftig durch komplexe und neue Verkehrssituationen lenken. Bis zu 30 Billionen Rechenoperationen führt er pro Sekunde durch, dreimal so viel wie das menschliche Gehirn. Anfang der kommenden Dekade geht das Gehirn des selbstfahrenden Autos in Serie.
  • Zum gleichen Zeitpunkt ermöglichen wir mit Daimler das vollautomatisierte und fahrerlose Fahren im urbanen Umfeld – fahrerloses Fahren wie es beispielweise bei Robotaxis oder anderen „shared vehicles“ zum Einsatz kommen wird. Bereits in den kommenden Monaten werden erste Testfahrzeuge auf den Straßen zu sehen sein.
  • Ebenfalls mit Daimler haben wir in diesem Sommer das fahrerlose Parken im Parkhaus des Mercedes-Benz-Museums realisiert. Die weltweit erste infrastrukturgestützte Lösung für das Automated Valet Parking geht im Laufe des Jahres in den Live-Betrieb.
  • In China kooperieren wir mit Baidu in einer strategischen Partnerschaft zur Vernetzung des Verkehrs.
  • Meine Damen und Herren, die genannten Projekte zeigen exemplarisch, wie Bosch die Automatisierung des Verkehrs vorantreibt: In Projekten mit Partnern, die unterschiedlicher nicht sein könnten – Unternehmen aus der Computerbranche, Fahrzeugherstellern sowie IT- und Internetkonzernen.

Weniger Stress: Das Zweirad wird vernetzt

  • Für die wachsenden Anwendungen von Halbleitern in der Mobilität und im IoT bauen wir in Dresden ein neues Halbleiterwerk. Ab 2021 werden bis zu 700 Mitarbeiter in der mehr als eine Milliarde Euro teuren Anlage Halbleiter auf Basis der 300-Millimeter-Technologie produzieren.
  • Halbleiter sind die Kernkomponente aller elektronischen Systeme, auch vernetzter eBikes. Bosch hat die Fahrradbranche elektrifiziert und dem
  • eBike mit zum Durchbruch verholfen. Bisher ist die Branche allerdings weitgehend analog unterwegs: Jetzt wollen wir sie weiter digitalisieren. In Ergänzung zu unserem Bordcomputer Nyon haben wir 2017 das Connected-Biking-Start-up COBI.Bike erworben. Dessen Produkte und Technologieplattform ermöglichen Fahrradfahrern die Nutzung des Smartphones als Steuerungs-, Infotainment- und Displayeinheit. Das von Bosch neu entwickelte ABS für Fahrräder konnten Sie bereits selbst testen. Es wird das Fahrradfahren deutlich sicherer machen.
  • Jederzeit etwa mit einer App einen Elektro-Roller lokalisieren, reservieren und sofort losfahren – das können unsere COUP-Kunden in Berlin seit dem Start des eScooter-Verleihs 2016. In Paris können Nutzer seit letztem Sommer den Arc de Triomphe mit einem von 600 COUP-Rollern ansteuern. Ab diesem Sommer können die Elektroroller auch in Madrid gemietet werden. In Summe sind dann rund 3 500 COUP-Roller lokal emissionsfrei unterwegs. Innerhalb von nur wenigen Monaten ist COUP zu einem der führenden eScooter-Sharingdienste geworden.

Das realistische Ziel: Der emissionsarme und CO2-neutrale Verbrenner

  • Damit ist eines der drängendsten Probleme des Straßenverkehrs in Städten angesprochen: Wie können Menschen mobil sein, Waren bewegt werden – und dabei die Luftqualität dennoch gut sein? Für den Verkehr arbeiten wir an Antworten. Wir sehen mit Blick auf technische Potenziale und ökologische Erfordernisse noch lange einen Mix aus Verbrennern und Elektroautos.
  • Was den Diesel betrifft, so erreichen wir mit Testfahrzeugen schon heute die Grenzwerte von 2020. Mehr noch: Wir arbeiten bereits an Systemen, die sogar deutlich unter diesen Grenzwerten liegen.
  • Auch beim Benziner wollen wir einen Beitrag zum verbesserten Umweltschutz leisten, dabei gilt unsere Aufmerksamkeit den Partikeln. In Europa nehmen wir daher seit Mitte vergangenen Jahres keinen Auftrag mehr an, bei dem das Motorkonzept keinen Partikelfilter vorsieht.
  • In diesem Vorgehen sehen wir für Bosch künftig einen alternativen Weg: Wir wollen uns nicht länger mit vom Gesetzgeber vorgegebenen Grenzwerten zufriedengeben. Das Ziel haben wir für unsere Entwickler eindeutig formuliert: Ein Verbrenner soll im Wesentlichen nur noch das ausatmen, was er eingeatmet hat. Die Emissionen sollen sich mit Ausnahme von CO2 nicht mehr signifikant von der Umgebungsluft unterscheiden. Betrieben mit „eFuels“ sind solche Verbrenner sogar CO2-neutral.

Weniger Emissionen: Markt- und Technikerfolge in der Elektromobilität

  • Zugleich geben wir bei der Elektromobilität Vollgas. Vergangenes Jahr konnten wir zahlreiche Aufträge akquirieren, teilweise in Milliardenhöhe. Das Kundenspektrum reicht von klassischen Automobilherstellern bis zu den neuen Playern, vor allem in Europa als auch in Asien. Unser Vorteil: Unsere Kunden profitieren von serienerprobten Komponenten und unserer Kompetenz in der Systemintegration.
  • Ende dieses Jahres startet die Serienproduktion einer neuen 48-Volt-Batterie für Hybridfahrzeuge. Rund 15 Millionen Neufahrzeuge sollen 2025 laut Marktprognosen mit 48-Volt-Systemen teilelektrifiziert sein.
  • Kombiniert mit Motor, Steuergerät, Ladegerät und Display sowie App ist das 48-Volt-System ein vollständiges Antriebssystem für kleine und leichte Fahrzeuge – ein Segment, das vor allem in Asien stark wächst. Bis 2020 werden weltweit rund 100 Millionen leichte Elektrofahrzeuge produziert, insbesondere für das urbane Umfeld. Mit unserem standardisierten Komplettsystem können etablierte Hersteller und Start-ups auf lange und teure Eigenentwicklungen verzichten: Elektromobilität wird massentauglich.
  • Gleiches gilt für den elektrischen Achsantrieb, die eAchse. Das All-in-one-Prinzip integriert Motor, Leistungselektronik und Getriebe in einem Antrieb. Das Geschäftspotenzial für die eAchse ist enorm. Ab 2019 kann sie in Hybride und Elektroautos, kleine Pkw, SUV und sogar leichte Nutzfahrzeuge eingebaut werden.
  • Die weltweit erste eAchse für schwere Nutzfahrzeuge realisieren wir mit dem amerikanischen Start-up Nicola Motor Company. Das Unternehmen zeigt sich auch beim Antrieb sehr fortschrittlich: Die Trucks Nikola One und Nikola Two werden ab 2021 mit Wasserstoff angetrieben. Die Brennstoffzelle in einem Heavy Truck – auch das ist eine Weltpremiere.
  • Das Potenzial der Brennstoffzelle gerade im Nutzfahrzeugbereich hat auch die chinesische Regierung erkannt und im aktuellen Fünf-Jahresplan eine ehrgeizige Strategie formuliert. Bis 2025 soll die Infrastruktur zur Verfügung stehen und die Marktdurchdringung von Wasserstoff-Fahrzeugen beginnen. Gemeinsam mit dem größten Nutzfahrzeug-Motorenhersteller Weichai wird Bosch im derzeit relevantesten Elektromobilitätsmarkt der Welt Brennstoffzellenantriebe für Nutzfahrzeuge auf den Markt bringen.
  • Der Dynamik im Bereich des Antriebs tragen wir auch organisatorisch Rechnung. Zu Jahresbeginn hat der neue Geschäftsbereich Powertrain Solutions seine Arbeit aufgenommen. Alle Kompetenzen für den Antriebsstrang sind dort unter einem Dach gebündelt – Diesel, Benzin und Elektromobilität. Rund 88 000 Menschen an mehr als 60 Standorten in 25 Ländern arbeiten gemeinsam am Antrieb der Zukunft.
  • Sie sehen, ob Sprit oder Strom, Bosch bringt Energie in den Antrieb. In der Elektromobilität ist kein Automobilzulieferer so breit aufgestellt wie Bosch – vom Fahrrad bis zum Lkw, wir elektrifizieren alles.

  • Sie wissen, dass wir derzeit den Einstieg in die Fertigung von Batteriezellen prüfen. Im Jahr 2030 werden weltweit etwa 1 000 Gigawattstunden Batteriekapazität benötigt. Um einen Marktanteil von 20 Prozent und damit eine führende Position zu erreichen, wäre eine Investition von etwa 20 Milliarden Euro für eine Fertigungskapazität von 200 Gigawattstunden erforderlich.
  • Die Entscheidung muss aus unternehmerischer Sicht wohlüberlegt sein. Sie birgt Chancen, aber auch viele Risiken. Denn eine Zellfertigung ist nicht nur eine Frage der Technik. Sie ist vor allem eine wirtschaftliche Unternehmung, die sich rechnen muss. Viele Fragen und Entwicklungen zur Technik und vor allem zum Markt sind wegen des langen Planungshorizonts nur schwer beziehungsweise mit hoher Unsicherheit prognostizierbar.
  • Auf dem Zellmarkt – heute im Wesentlichen unter fünf asiatischen Herstellern aufgeteilt – wird auch mit künftigen Zelltechnologien ein harter Preiskampf ausgetragen. Etablierte Marktteilnehmer verfügen über starke Wettbewerbsvorteile. Da drei Viertel der Wertschöpfung auf Materialkosten entfallen – darunter auch Rohstoffe – bleibt nur ein geringer Anteil, in dem Wettbewerbsvorteile erarbeitet und ausgespielt werden können.
  • Es geht bei der Entscheidung über eine Zellproduktion auch um die Frage, wie ausschlaggebend diese für den unternehmerischen Erfolg in der Elektromobilität ist. Meine Ausführungen haben gezeigt, wie gut Bosch bereits im Geschäft mit der Elektromobilität aufgestellt ist.
  • Wir gehen davon aus, dass wir unsere Entscheidung in einigen Wochen kommunizieren können.

Die Stadt: smarter Lebensraum für sechs Milliarden Menschen

  • Meine Damen und Herren, bereits in knapp 30 Jahren werden zwei Drittel der Weltbevölkerung, sechs Milliarden Menschen, in Städten leben. Urbane Gebiete in Afrika und Asien werden die 50-Millionen-Einwohner-Marke überschreiten.
  • Bis 2050 wird sich der städtische Verkehr verdreifachen. Schon heute verursachen Städte 80 Prozent aller Treibhausgasemissionen und verbrauchen 75 Prozent der weltweiten Energie. Die Lebensqualität in Städten wird künftig in hohem Maße von intelligenten und vernetzten Lösungen abhängen.
  • Bis 2020 wird der Smart-City-Markt jährlich um 19 Prozent auf 700 Milliarden Euro wachsen. Schon 2025 werden 80 Metropolen weltweit Smart Cities sein. Wir profitieren im Smart City-Geschäft von unserer breiten Aufstellung und unseren domänenübergreifenden Kompetenzen.
  • Wesentlicher Faktor für die Lebensqualität in Städten ist die Luftqualität. Dazu hat Bosch gemeinsam mit Intel das mobile Luftlabor „Climo“ entwickelt. Mit einer Box, nicht größer als eine Schuhschachtel, können zwölf für die Luftqualität relevante Parameter gemessen werden. In Echtzeit lassen sich Informationen zur Konzentration von Kohlendioxid und sogar Pollen bereitstellen. Mit den Daten können beispielsweise Verkehrsflüsse gemanagt werden. Oder Einwohner können entscheiden, ob die Luft geeignet ist für Sport oder andere Aktivitäten. Das smarte Labor wurde jüngst auf der CES mit einem Innovations-Award ausgezeichnet.

Smarte Lösungen für Industrie 4.0

  • Im Bereich der vernetzten Industrie startete Anfang Januar 2018 der neu gegründete Produktbereich Bosch Connected Industry. Darin bündeln wir die Industrie 4.0-Aktivitäten verschiedener Abteilungen und Einheiten, insbesondere das Software- und Service-Geschäft. Die mehr als 500 Mitarbeiter werden künftig unsere Erfahrungen in der Umsetzung von Projekten auch als Beratungsdienstleistung anbieten. Unsere Expertise in der Vernetzung ganzer Wertströme Dritten zu verkaufen – auch das ist smart. Bis 2020 wollen wir mit Industrie 4.0 mehr als eine Milliarde Euro zusätzlichen Umsatz erzielen.
  • Dem weiteren Ausbau unserer Industrie 4.0-Aktivitäten dient auch unsere Beteiligung am Kartendienstleister HERE. Datenbasierte Echtzeit-Lokalisierung kann bei der Optimierung und Automatisierung von Waren- sowie Materialtransporten unterstützen und beispielsweise autonome Transporte innerhalb von Gebäuden ermöglichen.
  • Welches Potenzial vernetzte und optimierte Logistikketten für die Wettbewerbsfähigkeit haben, auch das wissen wir selbst. Rund 15 Prozent unserer Logistikkosten, einen zweistelligen Millionenbetrag, sparen wir zwischenzeitlich ein – ein Erfolg, der vergangenes Jahr mit dem Deutschen Logistikpreis ausgezeichnet wurde.

Ohne Kulturwandel kein digitaler Wandel

  • Meine Damen und Herren, ich komme damit zum Ende meiner Ausführungen. Wir haben früh prognostiziert, dass das IoT alles verändern wird. Für viele gilt Bosch zwischenzeitlich als führend in dieser spannenden wie herausfordernden Entwicklung. Wir sind Vordenker, Gestalter und Partner in vielen Fragen der digitalen Transformation.
  • Vernetzung ist allerdings kein rein technisches Thema. Wir haben längst verstanden, dass sie mit einer Kulturveränderung im Unternehmen einhergehen muss. Ohne Kulturwandel kein digitaler Wandel.
  • Daher denken wir bei Bosch Führung und Zusammenarbeit neu – mit deutlichen Auswirkungen auf die Innovationskultur. Eine Kultur, in der sich alle Mitarbeiter permanent weiterbilden und lernen; eine Kultur, in der wir die Grenzen zwischen Bereichen und Funktionen auflösen; eine Kultur, in der das Fachwissen zählt und nicht Rang oder Hierarchie. Die Digitalstrategie von Bosch Power Tools beispielsweise wurde von mehr als 100 internetaffinen Mitarbeitern aus aller Welt entwickelt, die sich dafür freiwillig gemeldet haben – nicht vom Top-Management.
  • Im gleichen Bereich haben sich vereinzelt bereits alte Organisationsstrukturen in crossfunktionale Teams verwandelt, die vor allem einen in den Mittelpunkt stellen – den Kunden, das heißt den Nutzer von Elektrowerkzeugen.
  • Das ist nur eines von vielen Beispielen. Was tun wir noch? Hunderte von konzernüblichen Richtlinien – mehr als 70 Prozent – hat Bosch abgeschafft, der individuelle Bonus ist ausgemustert, bereichsübergreifende Zusammenarbeit wird gefördert und gefordert, agile Teams ergänzen die Linienorganisation, Start-ups treiben unkonventionell neue Ideen zum Erfolg und an zahlreichen Standorten entstehen neue Arbeits- und Bürowelten mit Campuscharakter – wie unser neuer IoT Campus in Berlin, den wir vor zehn Tagen eröffnet haben. Auch unsere Zentrale bauen wir zum Campus aus, dessen Architektur und Außengelände für Offenheit, Kreativität und Zusammenarbeit steht. Unser Unternehmenssitz auf der Schillerhöhe in Gerlingen wird damit selbst zum Symbol für den Kulturwandel.
  • Wir treiben den Wandel mit einer Mannschaft voran, in deren DNA das Streben nach ständiger Verbesserung fest verankert ist. Denn Bosch steht seit dem Tag der Gründung für Kontinuität und Wandel zugleich.
  • Klar ist: Das Wissen unserer Mitarbeiter ist das Rückgrat unseres Erfolges. Daher investieren wir in die Weiterbildung und Qualifizierung unserer Belegschaft. Mehr als eine Milliarde Euro waren es allein in den vergangenen fünf Jahren. Dazu gehören auch Angebote, die gezielt der Vernetzung und der Elektrifizierung Rechnung tragen, beispielsweise eine Qualifizierung zum Softwareexperten oder ein Boot Camp für Elektromobilität.
  • Der Rück- und Ausblick macht deutlich: Unsere Belegschaft arbeitet quer durch alle Unternehmensbereiche an der Umsetzung unserer Strategie. Wir entwickeln bestehendes Geschäft weiter, erschließen neue Geschäftsfelder und bleiben technologisch führend.
  • Meine Damen und Herren, vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Meine Kollegen und ich freuen uns jetzt auf das Gespräch mit Ihnen.

Mobility Solutions ist der größte Unternehmensbereich der Bosch-Gruppe. Er trug 2018 mit 47,6 Milliarden Euro 61 Prozent zum Umsatz bei. Damit ist das Technologieunternehmen einer der führenden Zulieferer der Automobilindustrie. Der Bereich Mobility Solutions verfolgt die Vision einer unfallfreien, emissionsfreien und begeisternden Mobilität der Zukunft und bündelt seine Kompetenzen in den drei Domänen – Automatisierung, Elektrifizierung und Vernetzung. Seinen Kunden bietet der Bereich ganzheitliche Mobilitäts-lösungen. Die wesentlichen Geschäftsfelder sind: Einspritztechnik und Nebenaggregate für Verbrennungsmotoren sowie vielfältige Lösungen zur Elektrifizierung des Antriebs, Fahrzeug-Sicherheitssysteme, Assistenz- und Automatisierungsfunktionen, Technik für bedienerfreundliches Infotainment und fahrzeugübergreifende Kommunikation, Werkstattkonzepte sowie Technik und Service für den Kraftfahrzeughandel. Wichtige Innovationen im Automobil wie das elektronische Motormanagement, der Schleuderschutz ESP oder die Common-Rail-Dieseltechnik kommen von Bosch.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 410 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2018). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz von 78,5 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Als führender Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen für Smart Home, Smart City, Connected Mobility und Industrie 4.0. Mit seiner Kompetenz in Sensorik, Software und Services sowie der eigenen IoT Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden vernetzte und domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten sowie Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 460 Tochter- und Regionalgesellschaften in mehr als 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 68 700 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an rund 130 Standorten.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.iot.bosch.com, www.bosch-presse.de, www.twitter.com/BoschPresse.

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