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Pressemeldung #Wirtschaft
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Bosch stellt sich für steigende Nachfrage nach Spezialhalbleitern auf

Diese Neuheiten zeigt Bosch auf der electronica 2022

  • Weltmarkt für Halbleiter im Automobil wächst bis 2028 im Mittel um 12 Prozent jährlich.
  • Bosch baut Entwicklungs- und Fertigungsverbund für Halbleiter konsequent aus.
  • Auf der electronica in München stellt Bosch innovative Halbleiterlösungen für die Automobil- und Konsumgüterindustrie vor.
Athanassios Kaliudis

Athanassios Kaliudis

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München – Der Weltmarkt für Halbleiter wächst unaufhaltsam – und Bosch wächst mit. Allein im Bereich der Halbleiter für die Automobilindustrie wird laut S&P Global Mobility* bis 2028 ein mittleres jährliches Wachstum von 12 Prozent erwartet. 2021 lag der Anteil bei rund 49 Milliarden US-Dollar. Wichtigste Treiber dieser Entwicklung sind Halbleiter für das elektrifizierte und automatisierte Fahren. Auch Bosch stellt sich konsequent für weiteres Wachstum auf: Im Juli 2022 hatte das Unternehmen neue Investitionen in den eigenen Halbleiterbereich in Milliardenhöhe angekündigt. Damit sollen unter anderem an den Standorten Dresden und Reutlingen in den kommenden Jahren neue Entwicklungszentren entstehen. Auch der Fertigungsbereich wird konsequent ausgebaut, um die weiter steigenden Kundenbedarfe bedienen zu können. So erweitert die 2021 in Betrieb gegangene 300mm-Waferfab in Dresden schon nach einem Jahr Betrieb ihre Reinraumfläche, auch am Standort Reutlingen werden die vorhandenen Reinraumflächen für 200mm-Wafer deutlich ausgebaut. Das neue Testzentrum in Penang/Malaysia wird 2023 fertiggestellt, bereits 2021 war das bestehende Testzentrum in Suzhou/China erweitert worden.

„Wir wollen auch in Zukunft ein führender Anbieter von Schlüsselprodukten für die Fahrzeug- und Konsumentenelektronik sein. Deshalb bauen wir neben der Fertigung auch unsere Entwicklungskapazitäten in den Bereichen integrierte Schaltungen und System-on-Chip (SoC), mikromechanische Sensoren sowie Leistungshalbleiter konsequent aus. Durch die aktive Mitarbeit in zahlreichen Fachgremien und öffentlich geförderten Projekten gestalten wir die Märkte der Zukunft mit“, sagt Jens Fabrowsky, Bereichsvorstand bei Automotive Electronics und Verantwortlicher der Halbleitersparte bei Bosch.

Wir wollen auch in Zukunft ein führender Anbieter von Schlüsselprodukten für die Fahrzeug- und Konsumentenelektronik sein. Deshalb bauen wir neben der Fertigung auch unsere Entwicklungskapazitäten in den Bereichen integrierte Schaltungen und System-on-Chip (SoC), mikromechanische Sensoren sowie Leistungshalbleiter konsequent aus.

sagt Jens Fabrowsky, Bereichsvorstand bei Automotive Electronics und Verantwortlicher der Halbleitersparte bei Bosch.

Auf der „electronica 2022“, der Weltleitmesse und Konferenz der Elektronik in München, präsentiert Bosch am Messestand C3.322 folgende Produktneuheiten:

CAN XL Protokollcontroller: Das „X_CAN“-IP-Modul ist ein neuer CAN XL Protokollcontroller zur Integration in Mikrocontroller. CAN XL ermöglicht in CAN-Netzwerken Datenübertragungsraten von bis zu 20 Mbit/s.

CSL (Compact Silicon Carbide) Leistungsmodule: Die neue CSL-Linie für elektrische Antriebe deckt verschiedene Leistungsklassen, Anschlusstechniken und Kühlkonzepte ab.

TPMS-Sensormodul: Ein neues TPMS-Sensormodul ermöglicht Herstellern von Reifendrucküberwachungs-Systemen (Tire pressure monitoring system, TPMS) die Übertragung von Reifendruck und -temperatur per Bluetooth.

MEMS-Sensoren: Für die Unterhaltungselektronik präsentiert Bosch den weltweit kompaktesten 4-in-1-Luftqualitätssensor BME688 mit integrierter künstlicher Intelligenz, den barometrischen Drucksensor BMP581 mit zentimetergenauer Höhenmessung, sowie den neuen Inertialsensor BMI323 für vielfältige Messanwendungen.

*S&P Global Mobility, Automotive Semiconductor Market Tracker - July 2022

Fachvorträge von Bosch-Experten auf der electronica:

  • Mittwoch, 16. November; 12:30 – 13:00 Uhr im Automotive Forum (Halle B5): Vortrag “Silicon carbide boosting the path to efficient e-mobility” mit Anne Bedacht, Produktmanagement Leistungshalbleiter.
  • Mittwoch, 16. November; 16:00 – 16:30 Uhr im Automotive Forum, (Halle B5): Vortrag „Inertial sensors from Bosch – Making your drive safe and comfortable” mit Peter Spoden, Produktmanagement MEMS-Sensoren.
  • Donnerstag, 17. November; 12:00 - 12:30 Uhr im Automotive Forum (Halle B5): Vortrag „Semiconductors for software defined vehicles” mit Leopold Beer, Produktmanagement integrierte Schaltungen.

Journalistenkontakt:
Athanassios Kaliudis,
Telefon: +49 711 811-7497
Twitter: @Sakis_JD

Über Bosch

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 429 000 Mitarbeitenden (Stand: 31.12.2023). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 91,6 Milliarden Euro. Die Geschäftsaktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Mit seiner Geschäftstätigkeit will das Unternehmen übergreifende Trends wie Automatisierung, Elektrifizierung, Digitalisierung, Vernetzung sowie die Ausrichtung auf Nachhaltigkeit technologisch mitgestalten. Die breite Aufstellung über Branchen und Regionen hinweg stärkt die Innovationskraft und Robustheit von Bosch. Mit seiner ausgewiesenen Kompetenz bei Sensorik, Software und Services ist das Unternehmen in der Lage, Kunden domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Zudem setzt Bosch sein Know-how in den Bereichen Vernetzung und künstliche Intelligenz ein, um intelligente, nutzerfreundliche und nachhaltige Produkte zu entwickeln und zu fertigen. Bosch will mit „Technik fürs Leben“ dazu beitragen, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern und natürliche Ressourcen zu schonen. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH sowie ihre rund 470 Tochter- und Regionalgesellschaften in mehr als 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 90 000 Mitarbeitende in Forschung und Entwicklung an 136 Standorten, davon etwa 48 000 Software-Entwicklerinnen und -Entwickler.

Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ von Robert Bosch (1861–1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbstständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 94 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die übrigen Anteile halten eine Gesellschaft der Familie Bosch und die Robert Bosch GmbH. Die Stimmrechte liegen mehrheitlich bei der Robert Bosch Industrietreuhand KG. Diese hat die durch den Firmengründer Robert Bosch testamentarisch verfügte Aufgabe, für den langfristigen Bestand des Unternehmens und speziell für dessen finanzielle Unabhängigkeit zu sorgen.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.iot.bosch.com, www.bosch-presse.de.