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Bosch Engineering setzt neue Maßstäbe bei der Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr in Iasi

Cornelia Dürr

Cornelia Dürr

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Abstatt, Deutschland; Iași, Rumänien – Bosch Engineering stattet die gesamte Straßenbahnflotte von Iași mit seinem Kollisionswarnsystem, Tram Forward Collision Warning (TFCW), aus. Das System unterstützt die Fahrerinnen und Fahrer in kritischen Situationen im Stadtverkehr durch akustische und visuelle Warnungen und bietet so eine erhöhte Sicherheit sowohl für Fahrpersonal und Fahrgäste als auch für andere Verkehrsteilnehmer.

Die Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr ist eine der größten Herausforderungen für moderne Städte. Besonders in den dicht befahrenen Straßen stellen unachtsame Verkehrsteilnehmer ein erhebliches Risiko für Straßenbahnfahrer dar. Mit modernen Technologien möchte die Stadt Iași die Sicherheit auf den Straßen verbessern. In den letzten Jahren hat sich die Stadt im Nordosten Rumäniens zu einem wichtigen Zentrum für Innovationen und moderne Infrastruktur entwickelt. Das Projekt, das vom Rathaus von Iași initiiert wurde, wird gemeinsam mit Bosch Engineering umgesetzt, die erstmals die Rolle als Tier1-Lieferant übernimmt und für die Lieferung, Integration sowie Schulung der Straßenbahnfahrerinnen und Straßenbahnfahrer verantwortlich ist. „Wir freuen uns, dass sich Iași für unser System entschieden hat und wir damit zu mehr Sicherheit auf den Straßen beitragen“, sagt Heiko Mangold, Leiter des Geschäftsfelds Bahntechnik bei Bosch Engineering GmbH. Das Projekt soll im Sommer 2025 abgeschlossen sein.

Seit 2017 ist das TFCW-System von Bosch Engineering weltweit erfolgreich im Einsatz. Dafür arbeiten drei Komponenten perfekt zusammen. Eine Multifunktionskamera überwacht die Schienen und erfasst Objekte wie Fußgänger, Fahrzeuge oder Fahrradfahrer. Ein Radarsensor erkennt Hindernisse auch bei schwierigen Bedingungen wie Nebel, Regen und Dunkelheit. Zudem übernimmt er Informationen von der Kamera, überprüft diese und gleicht sie mit der Geschwindigkeit und der Entfernung ab. Im Steuergerät (Rail Control Unit) laufen die Informationen zusammen, es ist die Schnittstelle zwischen den Bosch-Komponenten und den Systemen der Straßenbahn. So lassen sich auch ältere Straßenbahnmodelle einfach mit dem System nachrüsten. Bei drohender Kollisionsgefahr warnt das System die Fahrerin oder den Fahrer optisch und akustisch. Außerdem kann das System auch so konfiguriert werden, dass es bei ausbleibender Reaktion der Fahrerin oder des Fahrers automatisch bremst.

Aktuell wird an der Integration in acht verschiedene Straßenbahntypen unterschiedlichen Alters gearbeitet. Diese Vielfalt stellt eine besondere Herausforderung dar, da das System individuell an die verschiedenen Straßenbahntypen angepasst werden muss, um eine reibungslose Funktion zu gewährleisten.

Weitere Informationen: https://www.bosch-engineering.com/de/stories/stories-detailpages/t-storypage-5.html

Journalistenkontakt:
Cornelia Dürr
Telefon: +49 7062 911-1986
E-Mail: Cornelia.Duerr@de.bosch.com

Mobility ist der größte Unternehmensbereich der Bosch-Gruppe. Er trug 2023 mit 56,2 Milliarden Euro knapp 60 Prozent zum Gesamtumsatz bei. Damit ist das Technologieunternehmen einer der führenden Anbieter in der Mobilitätsindustrie. Bosch Mobility verfolgt die Vision einer sicheren, nachhaltigen und begeisternden Mobilität. Seinen Kunden bietet der Bereich ganzheitliche Mobilitätslösungen. Die wesentlichen Geschäftsfelder sind: Elektrifizierung, Software und Services, Halbleiter und Sensoren, Fahrzeugcomputer, fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme sowie Systeme zur Regelung der Fahrdynamik. Hinzu kommen Werkstattkonzepte sowie Technik und Service für den Kraftfahrzeughandel. Wichtige Innovationen im Automobil wie das elektronische Motormanagement, der Schleuderschutz ESP oder die Common-Rail-Dieseltechnik kommen von Bosch.

Über Bosch Engineering GmbH

Die Bosch Engineering GmbH ist eine 100-prozentige Tochter der Robert Bosch GmbH mit Hauptsitz in Abstatt bei Heilbronn. Als Systementwicklungspartner der Automobilindustrie bietet das Unternehmen seit 1999 Entwicklungsdienstleistungen für den Antriebsstrang, Sicherheits-, Komfort- sowie E/E-Systeme vom Konzept bis zur Serie. Mit den Vorteilen erprobter Großserientechnik von Bosch entwickelt der Elektronik- und Softwarespezialist maßgeschneiderte Lösungen für vielfältige Einsatzgebiete von Personenkraftwagen über Nutzfahrzeuge, Off-Highway-Anwendungen bis hin zu Schienen- und Freizeitfahrzeugen, Schiffen und industriellen Anwendungen. Zudem bündelt die Bosch Engineering GmbH alle Motorsportaktivitäten der Bosch Gruppe.

Mehr Informationen unter www.bosch-engineering.de

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 429.000 Mitarbeitenden (Stand: 31.12.2023). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 91,6 Milliarden Euro. Die Geschäftsaktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Mit seiner Geschäftstätigkeit will das Unternehmen übergreifende Trends wie Automatisierung, Elektrifizierung, Digitalisierung, Vernetzung sowie die Ausrichtung auf Nachhaltigkeit technologisch mitgestalten. Die breite Aufstellung über Branchen und Regionen hinweg stärkt die Innovationskraft und Robustheit von Bosch. Mit seiner ausgewiesenen Kompetenz bei Sensorik, Software und Services ist das Unternehmen in der Lage, Kunden domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Zudem setzt Bosch sein Know-how in den Bereichen Vernetzung und künstliche Intelligenz ein, um intelligente, nutzerfreundliche und nachhaltige Produkte zu entwickeln und zu fertigen. Bosch will mit „Technik fürs Leben“ dazu beitragen, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern und natürliche Ressourcen zu schonen. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH sowie ihre rund 470 Tochter- und Regionalgesellschaften in mehr als 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 90 000 Mitarbeitende in Forschung und Entwicklung an 136 Standorten, davon etwa 48 000 Software-Entwicklerinnen und -Entwickler.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.iot.bosch.com, www.bosch-presse.de.