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Pressemeldung #Building Technologies

Aviotec: Videobasierte Branderkennung bei Dunkelheit dank neuer KI-Algorithmen

Rauch und Flammen nun auch mit Infrarot sicher detektieren

  • Zuverlässige Früherkennung von Flammen und Rauch in Umgebungen ohne sichtbares Licht
  • Detektion bei Infrarotbeleuchtung durch neu entwickelte KI-Algorithmen
  • Ideale Lösung für Logistik und Produktion
Florian Lauw

Florian Lauw >

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Grasbrunn – Die videobasierte Branderkennung Aviotec IP starlight 8000 von Bosch kann nun auch in Umgebungen ohne sichtbares Licht eingesetzt werden. Mit Hilfe völlig neu entwickelter KI-Algorithmen für die Videoanalyse ist Aviotec in der Firmware-Version 7.72 nun in der Lage, auch bei reiner Infrarot-Beleuchtung Rauch und Flammen zuverlässig zu erkennen. Bisher war es mit Aviotec bereits möglich, bei schwierigen Lichtverhältnissen bis zu minimal 2 Lux noch zuverlässig Flammen und Rauch zu erkennen.

Erweitertes Anwendungsfeld für Aviotec

Es gibt viele Einsatzbereiche in dunklen Umgebungen, in welchen die neue Version von Aviotec für Kunden eine optimale Lösung bietet. Überall dort, wo eine hohe Brandgefahr oder eine hohe Brandlast vorliegt, zum Beispiel in Logistik und Produktion, ist Aviotec in Verbindung mit IR-Beleuchtung ein geeignetes Brandschutzsystem, um Brände bereits im Entstehen zu detektieren. Davon profitieren beispielsweise die Betreiber von Lagern, die Verpackungsmaterial beinhalten und nachts nicht beleuchtet sind, oder von Lagern, welche überhaupt keine Beleuchtung haben, damit aufgrund von fehlender Elektrizität eine Brandgefahr von vornherein deutlich reduziert wird. Powered-over-Ethernet (PoE) muss für die Installation von Aviotec keine Stromleitung verlegt werden. In Verbindung mit IR-Beleuchtung schützt Aviotec in der neuen Firmware-Version auch zuverlässig vor Bränden in Industrien, die im Zweischichtbetrieb arbeiten und nachts keine klassische Beleuchtung nutzen. Aviotec bietet auch für Flugzeughangars eine zuverlässige Lösung, da in diesen aus Gründen des Einbruchschutzes außerhalb der Arbeitszeiten bewusst auf eine sichtbare Innenbeleuchtung verzichtet wird. Gleiches gilt für Archive mit besonders wertvollen Dokumenten und entsprechend hoher Brandlast. In all diesen Fällen sorgt Aviotec für eine besonders schnelle und zuverlässige Branderkennung, da Brände direkt an der Brandquelle erkannt werden können, ohne dass Rauch zu einem Brandmelder gelangen muss.

„Von Tageslicht über schlechte Lichtverhältnisse bis hin zu Situationen, in denen kein sichtbares Licht mehr vorhanden ist – seit der Markteinführung von Aviotec im Jahr 2016 setzen wir durch den Einsatz von KI bei der videobasierten Branderkennung fortlaufend neue Maßstäbe“, kommentiert Sören Wittmann, Produktmanager bei Bosch Building Technologies. „Damit ist diese zukunftsträchtige Technologie nun in nahezu allen Anwendungsbereichen des Brandschutzes einsetzbar.“

Zusatznutzen Videoüberwachung und -analyse

Die intelligente Videoanalyse ist direkt in Aviotec integriert. In allen Umgebungen können die installierten Kameras gleichzeitig für die Branderkennung und die Videoüberwachung eingesetzt werden, was deutlich Kosten bei Installation und Betrieb spart.

VdS- und CSIRO TS010-zertifizierte Lösung

Als erste Lösung für die videobasierte Branderkennung hat Aviotec bereits 2018 das anspruchsvolle Prüfverfahren der VdS Schadenverhütung GmbH bestanden. Dabei wurden nicht nur Funktionalität und Zuverlässigkeit bestätigt, sondern auch die hohe Immunität gegen Fehlalarme. Zudem erhielt Aviotec IP starlight 8000 im April 2019 die Zertifizierung nach der australischen Norm CSIRO TS010 für videobasierte Branderkennungssysteme.

Die Firmware-Version 7.72 von Aviotec IP starlight 8000 ist ab sofort verfügbar. Betreiber bestehender Aviotec-Lösungen können ihr System durch ein kostenloses Firmware-Update auf die neue Version upgraden.

Der Geschäftsbereich Building Technologies ist ein international führender Anbieter von Produkten und Systemen für Sicherheit und Kommunikation. In ausgewählten Ländern bietet Bosch darüber hinaus Lösungen und Dienstleistungen für Gebäudesicherheit, Energieeffizienz und Gebäudeautomation an. Im Geschäftsjahr 2019 erwirtschafteten rund 9 000 Mitarbeiter einen Umsatz von knapp 2,0 Milliarden Euro. Die Produkte und Lösungen von Building Technologies dienen dem Schutz von Menschenleben, Gebäuden und Gütern. Das Produktportfolio umfasst Videosicherheits-, Einbruchmelde-, Brandmelde- und Sprachalarmsysteme sowie Zutrittskontrolle und Managementsysteme. Professionelle Audio- und Konferenzsysteme zur Übertragung von Stimme, Ton und Musik runden das Angebot ab. Building Technologies entwickelt und produziert in eigenen Werken in Europa, Amerika und Asien.

Mehr Informationen unter www.boschbuildingtechnologies.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 400 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2019). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2019 einen Umsatz von 77,7 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Als führender Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen für Smart Home, Industrie 4.0 und Connected Mobility. Bosch verfolgt die Vision einer nachhaltigen, sicheren und begeisternden Mobilität. Mit seiner Kompetenz in Sensorik, Software und Services sowie der eigenen IoT-Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden vernetzte und domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen und Produkte für das vernetzte Leben, die entweder über künstliche Intelligenz (KI) verfügen oder mit ihrer Hilfe entwickelt oder hergestellt werden. Mit innovativen und begeisternden Produkten sowie Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH sowie ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 72 600 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 126 Standorten. Im Unternehmen sind etwa 30 000 Software-Entwickler tätig.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.iot.bosch.com, www.bosch-presse.de, www.twitter.com/BoschPresse.

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