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Wie Bosch das Autofahren mit vernetzten Services verändert

Diese Mobilitätsdienste zeigt Bosch auf der Bosch ConnectedWorld 2018

  • Von Sharing bis Multimodal: Mit Services stressfrei durch die Stadt.
  • Von smartem Parken bis Lebensretter aus der Datenwolke: Mit Services für vernetzte Autos entspannt, komfortabel und sicher unterwegs.
  • Vernetzung ist ein Treiber für stressfreie, unfallfreie und emissionsfreie Mobilität.

Berlin / Stuttgart – Smartphone-App statt Zündschlüssel, digitale Parkplatzkarte statt nerviger Suche und mit Sharing-Diensten jederzeit auch ohne eigenes Auto mobil sein: Vernetzung entlastet Verkehrsteilnehmer und sorgt für mehr Sicherheit, Komfort und weniger Stress auf den Straßen dieser Welt. Bis 2020 werden laut Marktforschungsunternehmen Gartner eine Viertelmilliarde Fahrzeuge weltweit vernetzt sein. Bosch treibt den Wandel hin zum Anbieter von Mobilitätsservices weiter voran. Auf der Bosch ConnectedWorld 2018 zeigt das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen seine Mobilitätsdienste und auf Vernetzung basierende Service-Angebote für Autofahrer.

Mit Sharing-Diensten und intermodaler Mobilität stressfrei durch die Stadt

SPLT: SPLT betreibt eine Plattform, mit der Unternehmen, Universitäten oder Stadtverwaltungen ihren Mitarbeitern Angebote für Fahrgemeinschaften vermitteln können. Via App bringt SPLT Arbeitskollegen zusammen, die den gleichen Weg zum Arbeitsplatz haben. Ein Algorithmus berechnet innerhalb von Sekunden die passende Fahrgemeinschaft und den schnellsten Weg.

COUP: Reservieren, buchen, losfahren – der eScooter-Sharing-Service COUP ist eine einfach nutzbare Alternative zu ÖPNV, Auto oder Taxi. Nachdem die eScooter bereits in Berlin und Paris unterwegs sind, fahren sie ab Sommer 2018 auch durch Madrid. Mit der dazugehörigen App finden Nutzer problemlos den nächstgelegenen eScooter, reservieren ihn und können direkt losfahren.

moveBW: Bosch hat seit Juli 2017 die Testphase für den intermodalen Mobilitätsassistenten moveBW gestartet. Auf Basis von Echtzeitdaten findet der Service den schnellsten Weg durch die Stadt. Pendler kommen so schnell und flexibel zum Ziel, Städte lenken ihr Verkehrsaufkommen und Mobilitätsanbieter verbessern die Auslastung ihrer Verkehrsmittel.

myScotty: Mit der App des Start-ups myScotty sind Nutzer dank verschiedener Mobilitätsangebote von Auto-, Roller- und Bike-Sharing-Services bis zu Taxen und Mietwagen jederzeit mobil. Per Smartphone werden die Services gebucht und bezahlt. Um myScotty zu nutzen, verifiziert jeder Nutzer sich einmalig per Videochat; das Start-up übernimmt die Anmeldung und Verifizierung bei den verschiedenen Anbietern.

Vernetzte Services für stressfreie Mobilität

Community-based Parking: Mit der Parkplatz-Suchmaschine Community-based Parking nimmt Bosch Autofahrern die Suche nach einer passenden Parklücke ab. Im Vorbeifahren erkennt und vermisst das Auto mit den Ultraschallsensoren des Parkassistenten Lücken zwischen parkenden Fahrzeugen. Die erfassten Informationen werden in eine digitale Parkplatzkarte übertragen, mit deren Hilfe Stellplätze gezielt angesteuert werden können.

Automated Valet Parking: Mit dem Automated Valet Parking von Bosch parkt das Auto in Zukunft fahrerlos ein. Der Fahrer stellt sein Fahrzeug im Eingangsbereich eines Parkhauses ab und gibt einen entsprechenden Smartphone-Befehl. Das Auto sucht sich selbst einen freien Platz und parkt automatisch ein. Möglich wird dieser vollautomatisierte Park-Service unter anderem mithilfe einer intelligenten Parkhaus-Infrastruktur, die mit der Technik des Fahrzeugs vernetzt ist.

Software-Updates Over-the-Air: Mit dem Bosch-Service Software-Update Over-the-Air erledigen Fahrzeuge den Werkstattbesuch digital. Sicher und zuverlässig lassen sich damit – wie beim Smartphone – Daten im Fahrzeug aktualisieren oder zusätzliche Funktionen wie beispielsweise eine digitale Parkplatzkarte herunterladen.

Perfectly keyless: Mit Perfectly keyless beendet Bosch die lästige Suche nach dem Fahrzeugschlüssel. Das Smartphone öffnet und schließt das Fahrzeug und startet den Motor. Per App kann der Fahrzeugbesitzer zudem andere Nutzer für sein Fahrzeug freischalten. So können Familien, Unternehmen, Sharing-Anbieter und Betreiber von Fahrzeugflotten flexibel managen, wer Zugang zu den Fahrzeugen hat und wann.

Vorausschauende Diagnose: Dank dem vorausschauenden Diagnose-Service wird der Zustand wichtiger Komponenten wie beispielsweise der Batterie, des Kraftstofffilters oder des Bremssystems im Alltagsbetrieb anhand von Daten und Cloud-Informationen analysiert. Zeigen die Daten Verschleißerscheinungen der Komponenten, erhält der Fahrer rechtzeitig vor Auftreten eines Defekts einen Hinweis und einen Vorschlag für den nächsten Werkstattbesuch. Das verhindert den plötzlichen Ausfall des Autos.

Concierge Service: Mit dem Concierge Service haben Autofahrer ihren persönlichen Assistenten jederzeit an Bord. Er unterstützt bei der Suche nach der nächsten Postfiliale, hilft bei der Reservierung von Restaurants oder Konzerttickets und gibt Tipps für Unternehmungen in einer fremden Stadt. Hat sich der Fahrer für ein Ziel entschieden, sendet der Service die Adressinformationen direkt ins Navigationssystem.

Secure Truck Parking: Der europaweite Buchungsservice Bosch Secure Truck Parking hilft bei der Suche nach einem geeigneten und sicheren Parkplatz. Bosch erfasst dafür die Belegung von Lkw-Parkplätzen in Echtzeit. Speditionen und Lkw-Fahrer können im Voraus oder auch während der Fahrt über ein kostenloses Online-Portal oder zukünftig per App Parkplätze entlang ihrer Route reservieren. Strecke und Ruhezeiten lassen sich so besser planen.

Vernetzte Services für unfallfreie Mobilität

Schutzengel aus der Datenwolke: Allein in Deutschland werden im Radio jedes Jahr rund 2 000 Warnungen vor Falschfahrern gesendet. Meist erfolgt diese Warnung aber zu spät, denn jede dritte Geisterfahrt endet bereits nach 500 Metern – im schlimmsten Fall tödlich. Die cloudbasierte Falschfahrerwarnung von Bosch soll Autofahrer künftig schon nach gut zehn Sekunden warnen und zwar nicht nur den Falschfahrer, sondern alle entgegenkommenden Autos. Das macht diesen Service zum Schutzengel aus der Datenwolke.

Lebensretter eCall: Ab April 2018 haben faktisch alle in der EU neu zugelassenen Fahrzeuge serienmäßig einen lebensrettenden vernetzten Service an Bord. Der automatische Notruf, kurz eCall, ruft dann bei einem Unfall automatisch Hilfe. Das soll pro Jahr 2 500 Menschenleben retten. Bosch bietet für den eCall ein umfangreiches Serviceangebot des Bosch Service Centers sowie Telematik-Lösungen. Der Unfallmeldestecker Retrofit eCall ist die Nachrüstlösung des Lebensretters, der einfach in den Zigarettenanzünder gesteckt wird. In einer erweiterten Version analysiert er zudem das Fahrverhalten und überträgt es per Bluetooth an das Smartphone des Fahrers.

mySPIN Smartphone-Integration: Navigation, Streaming-Dienste oder den Kalender des Smartphones auch beim Auto- oder Motorradfahren nutzen? Die Smartphone-Integrationslösung mySPIN von Bosch macht dies möglich – ganz ohne das Smartphone in die Hand zu nehmen. mySPIN integriert das Smartphone mit seinen Apps einfach in das Infotainmentsystem des Fahrzeugs. Über die Einbindung von Daten aus der Cloud können in Zukunft auch Echtzeitdaten integriert und angezeigt werden. Diese warnen den Fahrer beispielsweise vor Gefahrenstellen wie einem Stauende.

Driving-App: Mit der Driving-App bedienen Autofahrer Telefon-, Navigations-, Messenger- und Musik-Apps während der Fahrt sicher per Sprache und Gesten. Kein Tippen und kein Blick aufs Handydisplay lenken den Fahrer mehr vom Verkehrsgeschehen ab. Für Autofahrer, deren Fahrzeug nicht mit einem Infotainmentsystem ausgestattet ist, bietet die Driving-App von Bosch mehr Komfort und Unterhaltung.

Vernetzter Horizont: Mit dem vernetzten Horizont wird Autofahren noch sicherer und komfortabler. Er liefert in Echtzeit Verkehrsdaten, etwa zu Staus und Unfällen, topografischen Daten der Strecke wie Höhen und Kurvenradien als auch Infrastrukturdaten mit Verkehrszeichen und Höchstgeschwindigkeiten. Das ermöglicht eine dynamische Streckenvorausschau der Fahrroute und entsprechende Anpassungen der Fahrstrategie. Das System lässt Fahrzeuge vorausdenken, was sowohl Komfort als auch Sicherheit erhöht.

Radar-Straßensignatur: Hochauflösende Karten sind elementar für das automatisierte Fahren. Auf Basis der Informationen seiner Radarsensoren hat Bosch den Lokalisierungsservice Radar Road Signature entwickelt. Dieser lässt sich in hochauflösende Karten integrieren und hilft automatisiert fahrenden Autos, sich genau in einer Fahrspur zu lokalisieren.

Vorausschauende Straßenzustands-Services: Der Bosch-Service erhöht die Sicherheit im Straßenverkehr. Je nach Jahreszeit und Wetter ändert sich die Griffigkeit von Fahrbahnoberflächen. Der Fahrer oder ein automatisiert fahrendes Auto muss sein Fahrverhalten dann entsprechend anpassen, um kritische Situationen zu vermeiden. Um über den Fahrbahnzustand einer Straße zu informieren, hat Bosch den cloudbasierten Straßenzustands-Service entwickelt. Dieser ermittelt mithilfe der Sensoren des Elektronischen Stabilitätsprogramms ESP, wie glatt oder griffig eine Straße ist. Ergänzt um zum Beispiel Daten von Wetterstationen, berechnet er die aktuellen und zu erwartenden Reibwerte. Diese werden über die Cloud in Echtzeit an vernetzte Fahrzeuge weitergegeben.

Vernetzte Services für elektrifizierte Mobilität

Charge- und Pay-App: Das Smartphone ist der Schlüssel, um mit einem Klick Ladestationen für Elektrofahrzeuge zu finden und nach dem Laden zu bezahlen. Kunden der Charging Apps, die Bosch zusammen mit Automobilherstellern wie Mercedes-Benz, smart und Renault entwickelt hat, haben damit Zugang zu aktuell rund 17 400 Ladestationen in fünf europäischen Ländern; bald sollen es noch mehr sein.

Vorausschauende Reichweitenprognose: Der Service berechnet, wie weit ein Elektroauto in verschiedenen Fahrmodi von sportlich bis sparsam fahren kann. Dabei berücksichtigt er nicht nur Informationen aus dem Fahrzeug wie den aktuellen Ladestand der Batterie und den Energieverbrauch von Heizung und Klimaanlage, sondern auch Informationen aus der Umgebung. Dazu gehören beispielsweise die aktuelle Verkehrssituation, topografische Daten der vorausliegenden Strecke sowie die Außentemperatur. Mit diesen Informationen kann die Reichweite von Elektrofahrzeugen besonders genau berechnet werden.

Lade-Assistent: Dieser Service basiert auf der erweiterten Reichweiten-Prognose und macht Streckenvorschläge entlang der nötigen Ladestopps. Dank zusätzlicher Informationen wie Restaurants, Cafés oder Einkaufsmöglichkeiten nutzen Autofahrer die Zeit, in der das Fahrzeug lädt, entspannt für andere Dinge. So werden auch Langstrecken-Fahrten mit dem Elektroauto komfortabel.

Ladeservice im Smart Home: Auch das Laden im smarten Zuhause übernimmt ein neuer Service. Er hilft dabei, die Energiebilanz des Hauses zu optimieren. Die Batterie des Elektrofahrzeuges kann zum Beispiel den stationären Stromspeicher für die Photovoltaik-Anlage ergänzen. Überschüssiger Solarstrom wird tagsüber vom Auto aufgenommen und nachts bei Bedarf wieder eingespeist.

Tags: Mobilitätsdienste, Services, vernetzte Services, Vernetzte Mobilität, Vernetzung

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Mobility Solutions ist der größte Unternehmensbereich der Bosch-Gruppe. Er trug 2017 nach vorläufigen Zahlen mit 47,4 Milliarden Euro 61 Prozent zum Umsatz bei. Damit ist das Technologieunternehmen einer der führenden Zulieferer der Automobilindustrie. Der Bereich Mobility Solutions verfolgt die Vision einer unfallfreien, emissionsfreien und stressfreien Mobilität der Zukunft und bündelt seine Kompetenzen in den drei Domänen – Automatisierung, Elektrifizierung und Vernetzung. Seinen Kunden bietet der Bereich ganzheitliche Mobilitätslösungen. Die wesentlichen Geschäftsfelder sind: Einspritztechnik und Nebenaggregate für Verbrennungsmotoren sowie vielfältige Lösungen zur Elektrifizierung des Antriebs, Fahrzeug-Sicherheitssysteme, Assistenz- und Automatisierungsfunktionen, Technik für bedienerfreundliches Infotainment und fahrzeugübergreifende Kommunikation, Werkstattkonzepte sowie Technik und Service für den Kraftfahrzeughandel. Wichtige Innovationen im Automobil wie das elektronische Motormanagement, der Schleuderschutz ESP oder die Common-Rail-Dieseltechnik kommen von Bosch.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 402 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2017).

Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 78,1 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Als führender Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen für Smart Home, Smart City, Connected Mobility und Industrie 4.0. Mit seiner Kompetenz in Sensorik, Software und Services sowie der eigenen IoT Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden vernetzte und domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 64 500 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 125 Standorten.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.iot.bosch.com, www.bosch-presse.de, www.twitter.com/BoschPresse.