Thermotechnik

Heizungssteuerung mit dem Smartphone Im vernetzen Haus behaglich wohnen Bosch präsentiert Raumklima-Lösung auf der ISH 2015

  • Hausbewohner können das Raumklima per App individuell steuern
  • Heizungsanlagen von Buderus und Junkers sind ins System integrierbar
  • Einfache Installation und intuitive Bedienung mit dem Smartphone
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  • 10. März 2015
  • Thermotechnik
  • Presseinformation

Pressetext

Bosch treibt die Hausautomatisierung voran. Auf der ISH Energy 2015 stellt das Unternehmen ein weiteres Angebot im Bereich Smart Home vor: Hausbewohner können damit das Raumklima und auf Wunsch auch die Heizungsanlage von Buderus oder Junkers mit dem Smartphone steuern.

Heizkörper reagieren automatisch auf offene Fenster
Die Raumklima-Lösung von Bosch steuert die Heizkörperthermostate, so dass Nutzer mit Hilfe einer App die Temperaturen einzelner Räume individuell regeln können. Das ermöglicht den Bewohnern, das Wohnzimmer, Kinderzimmer oder Bad von unterwegs auf Wohlfühl-Temperatur vorzuheizen. Das System vernetzt außerdem die Heizkörperthermostate mit den Fenstern. Damit beim Lüften keine Wärme entweicht, erkennt es geöffnete Fenster und Türen und drosselt während dieser Zeit die Heizkörper im Raum. Diese Grundfunktionen können die Bewohner in jedem Haus mit Heizkörpern nutzen, ohne dass die Zentralheizung ins System integriert sein muss.

Mit vernetzter Heizungsanlage ist der Komfort entsprechend höher: Jeder internetfähige Öl- und Gas-Wärmeerzeuger von Buderus oder Junkers lässt sich in die Raumklima-Lösung einbinden. Das ermöglicht es Nutzern, auch die Zentralheizung mit dem Smartphone zu überwachen und zu steuern. Die Raumklima-Lösung gleicht die Wünsche der Bewohner automatisch mit den Grundeinstellungen des Heizsystems ab. Der Komfortbedarf der Bewohner hat dabei Vorrang: wünschen sie mehr Wärme, wird das Zeitprogramm der Heizung so lange überschrieben, bis die gewünschte Raumtemperatur erreicht ist. Die Nutzer können auch vom Sofa aus das gewünschte Zeitprogramm einstellen oder die Heizung aus der Ferne hochfahren, wenn sie früher als vorgesehen von der Arbeit oder aus dem Urlaub zurückkehren. Verlassen Bewohner das Haus, können sie mit nur einem Tastendruck die Heizung in den Stand-by-Modus schalten und damit Energie sparen.

Einfache Installation und Bedienung
Die erforderlichen Komponenten für die Raumklima-Lösung von Bosch sind schnell und einfach installiert. Die App erklärt und begleitet jeden Schritt, QR-Codes auf den Geräten erleichtern die Konfiguration. Herzstück des Systems ist der Smart Home Controller, der über eine sichere Internet-Verbindung mit dem Backend bei Bosch verbunden ist. Der Controller steuert und verwaltet über Funk „smarte“ Heizkörperthermostate und Tür-/Fensterkontakte. Weil das System auf Funktechnik basiert, lassen sich damit auch bestehende Wohngebäude einfach und ohne bauliche Maßnahmen ausrüsten. Um die Zentralheizung zu vernetzen, wird der Smart Home Controller über einen Router und ein IP-Gateway mit dem Buderus oder Junkers Wärmeerzeuger verbunden. Bei Heizungsanlagen der neusten Generation von Buderus und Junkers ist die IP-Schnittstelle ins Gerät integrierbar. So benötigt der Nutzer nur noch sein Smartphone, um das gesamte System zu bedienen. Um alle Daten zuverlässig zu schützen, hat Bosch dem System hohe Sicherheits-Standards zugrunde gelegt. Unter anderem setzt Bosch für die Datenübertragung modernste Verschlüsselungstechniken ein und hat die gesamte Systemsoftware von IT-Sicherheits-Experten prüfen lassen.

Die Raumklima-Lösung von Bosch wird ab Mitte des Jahres direkt bei Bosch im Online-Shop unter www.bosch-smarthome.de oder über Handwerkspartner der Marke Buderus erhältlich sein.

Wachstumsmarkt Smart Home
Im Markt für vernetzte Energie- und Gebäudetechnik ist Bosch schon länger aktiv. Beispielsweise hat das Unternehmen bereits mehr als 75 000 Heizungsanlagen mit Internet-Anschluss verkauft. Bosch geht davon aus, dass weltweit mittlerweile 75 Prozent aller Menschen Zugang zum Internet haben und sechs Milliarden Dinge mit dem Internet verbunden sind. Das Internet der Dinge wird das Wohnen verändern: Bisher getrennte Bereiche wie Heizung, Licht, Haushaltsgeräte und Sicherheit können künftig Informationen austauschen und komfortabel per Smartphone gesteuert werden. Bosch hat als führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen das Potenzial, den Markt entscheidend zu prägen. Die Raumklima-Lösung ist ein weiterer Baustein auf diesem Weg.

Bosch Thermotechnik ist ein führender europäischer Hersteller von energieeffizienten Heizungsprodukten und Warmwasserlösungen. Im Geschäftsjahr 2015 erzielte Bosch Thermo­technik mit rund 13 400 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 3,3 Milliarden Euro, davon 68 Pro­zent außerhalb Deutschlands. Bosch Thermotechnik verfügt über starke internationale und regionale Marken und ein differenziertes Produktspektrum, das in Europa, Amerika und Asien produziert wird.

Mehr Informationen unter www.bosch-thermotechnik.de.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI8852 - 10. März 2015

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Andrea Fluhr

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