Wirtschaft

Sensoren, Software und neue Services Bosch ist Experte im Internet der Dinge Lösungen für das vernetzte Leben

  • Bosch bereitet sich seit Jahren systematisch auf vernetzte Welt vor
  • Bosch verknüpft seine Kompetenzen bei Dingen und Software
  • Produkt und Service bilden eine Einheit
  • Neue Geschäftsmodelle durch Vernetzung
  • Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit durch vernetzte Industrie
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  • 13. Februar 2015
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Pressetext

Stuttgart – Das Internet der Dinge (englisch: „Internet of Things“, IoT) bietet das große Potenzial, alle Gegenstände und Sensoren miteinander zu vernetzen, um so Nutzen bringende Lösungen für das vernetzte Leben zu schaffen. Die dafür nötigen Technologien sind in den vergangenen Jahren entstanden, beziehungsweise weiterentwickelt und durch Massenfertigung deutlich billiger geworden. Dazu gehören beispielsweise günstige internetfähige Sensoren und fast überall vorhandene (Funk-)Netze für den Datentransport via Smartphone und Tablet. Hinzu kommen vernetzte Maschinen sowie schnelle Computer und IT-Technik.

Bosch und das Internet der Dinge
Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Das Unternehmen bereitet sich seit einigen Jahren systematisch auf die vernetzte Welt vor, unter anderem mit dem Ausbau der eigenen Software-Kompetenz. Zudem ist Bosch der führende Anbieter von MEMS-Sensoren (Mikro Elektro Mechanische Systeme), einer Schlüsseltechnologie für das Internet der Dinge. Bosch verknüpft auf dem Weg in die vernetzte Welt seine Kompetenzen in der „Welt der Dinge“ und der „Welt der Software“. Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen arbeitet an Lösungen in den Bereichen vernetzte Mobilität, vernetzte Produktion und vernetzte Energiesysteme sowie vernetzte Gebäude. Bosch setzt hier sowohl auf Produkte als auch auf neue Geschäftsmodelle, wie zum Beispiel das vernetzte Flottenmanagement oder die vorausschauende Instandhaltung.

Sogar der Herd ist online
Bosch vernetzt bereits heute Autos mit dem Internet, macht die Heizungssteuerung via App zugänglich oder bindet seine Zulieferer automatisch in die Lieferkette bei der Produktion von Diesel-Injektoren ein. Auch Elektroherde und andere Haushaltsgeräte hat Bosch bereits mit dem Internet verbunden. Mit dem Aufbau eines eigenen Software- und Systemhauses, der Bosch Software Innovations, hat sich Bosch schon früh systematisch auf die vernetzte Welt vorbereitet. Das Tochterunternehmen konzipiert, entwickelt und betreibt mit rund 550 Mitarbeitern innovative Software- und Systemlösungen für das Internet der Dinge, unter anderem eine eigene IoT Suite. Der Fokus liegt dabei auf den Themenfeldern Mobilität, Energie, Fertigungsindustrie und Gebäude.

Bosch IoT Suite
Die Bosch IoT Suite ist die technologische Basis für viele Anwendungen im Internet der Dinge. Sie stellt alle notwendigen Funktionen bereit, um Geräte, Anwender, Unternehmen und Partner auf einer IoT-Plattform zusammenzubringen. Auch die Analyse großer Datenmengen ist damit möglich. Durch die zunehmende Vernetzung von Sensoren und Geräten, wie beispielsweise Sicherheitskameras, Fahrzeuge und Maschinen in der Produktion, entstehen in IoT-Anwendungen große Datenmengen. Das könnten beispielsweise Daten aus zig-Millionen Bremsvorgängen beim Auto sein oder Daten aus Fertigungsanlagen. Auf der Basis der Erkenntnisse aus der Datenanalyse können neue Services entstehen, die beispielsweise die Produktwartung effizienter gestalten. So lassen sich Wartungstermine für Produktionsanlagen vorausschauend planen.

Software ist entscheidende Ebene
Das Internet der Dinge baut auf den Dingen, in der Regel Produkte, die Ebene der Software auf: Zum Beispiel erfassen Sensoren Zustandsinformationen von Gegenständen. Dies können die Lage im Raum, die Temperatur, die umgebende Luftfeuchte, Geräusche, Vibrationen und vieles mehr sein. Über ein winziges Funkmodul werden diese Informationen via Internet weitergeleitet. Eine Software analysiert die Daten und bereitet sie auf. Sie kann darüber hinaus Muster in den gesammelten Informationen erkennen, die richtigen Reaktionen darauf errechnen und automatisiert ausführen. Dies geschieht auf der Grundlage von Regeln, die in der Software niedergelegt sind. So lassen sich beispielsweise Maschinenfehler im Voraus erkennen oder der Energieverbrauch nahezu in Echtzeit optimieren. Weitere Anwendungen, in denen das Zusammenspiel von Dingen und Software große Potenziale birgt, sind beispielsweise die vernetzte Industrie oder das vernetzte Zuhause, das Smart Home.

Produkt und Service bilden neue Einheit
Viele der bereits bestehenden Vernetzungslösungen zeigen, dass nicht mehr zwingend ein einzelnes Produkt im Vordergrund steht, sondern eine Kombination aus Produkt und Service. Über internetbasierte Plattformen können Unternehmen auch in Kooperation mit anderen Unternehmen ein sich ergänzendes oder neues Angebot mit hohem Kundennutzen schaffen. Marktteilnehmer und Branchen, die bislang nicht in geschäftlicher Beziehung miteinander standen, werden nun miteinander vernetzt und können auf neue Weise zusammenarbeiten. Ein Beispiel ist die Elektromobilität. Hier sind Autofahrer, Elektromobilitätsanbieter, Ladestationsbetreiber, Energieversorger, Flottenbetreiber und Fahrzeughersteller vernetzt.

Neue Geschäftsmodelle und Chance für die Wettbewerbsfähigkeit
Die Vernetzung in allen Bereichen des Lebens bietet für viele Branchen und Wirtschaftszweige Potenzial für neue Geschäftsmodelle. Sie führt gleichzeitig aber auch zu Verschiebungen und Umbrüchen in bestehenden Wettbewerbslandschaften. Beispielsweise können neue Anbieter das lukrative Service- und Wartungsgeschäft von Maschinenbauern übernehmen. Für den Hochlohnstandort Deutschland bietet die Vernetzung die Chance, die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten oder gar zu steigern. Das gilt vor allem für die vernetzte Industrie.

Internet:
Bosch Software Innovations:
http://bit.ly/1uBXWkC
Details zur Bosch IoT Suite:
http://bit.ly/1yMig2z

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ von Robert Bosch (1861–1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbstständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte hält mehrheitlich die Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI8796 - 13. Februar 2015

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Thilo Resenhoeft

+49 711 811-7088 E-Mail senden

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