Personal- und Sozialthemen

Gesundheitsmanagement bei Bosch Fit im Job: So trotzen Sie dem Winterblues Tipps vom Arbeitsmediziner Dr. Falko Papenfuss

  • Fehlendes Sonnenlicht schwächt Konzentration
  • Stress am Arbeitsplatz fördert Infektionen
  • Bewegung, Sonne und richtige Ernährung stärken Leistungsfähigkeit
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  • 16. Dezember 2013
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Pressetext

Stuttgart – Schnupfen, Husten, Antriebslosigkeit – wer kennt sie nicht, diese Begleiter in der nasskalten Jahreszeit? Wenn es früher dunkel wird, leiden Arbeitnehmer oft am „Winterblues“ in Form von Müdigkeit, mangelnder Konzentration und Leistungsfähigkeit. Grund ist häufig das fehlende Sonnenlicht. Gerade wer im Schichtbetrieb oder im Büro zur frühen oder späten Tageszeit arbeitet, bekommt oftmals die winterliche Dunkelheit zu spüren. Kommt Stress am Arbeitsplatz hinzu, wird das Immunsystem schnell anfällig für Infektionen.

„Sonnenlicht dient nicht nur der Sehfähigkeit, sondern hat direkte Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit“, erklärt Dr. Falko Papenfuss, Leitender Werkarzt der Robert Bosch GmbH. „Es aktiviert das Immunsystem und reduziert die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin.“ Deshalb sollten Arbeitnehmer sich zur Prävention nicht nur auf eine Grippeschutzimpfung verlassen, sondern sich im Arbeitsalltag mehr im Freien bewegen und bewusst ernähren.

So bleiben Sie fit am Arbeitsplatz
Fehlendes Sonnenlicht im Winter vermindert die natürliche Bildung von Vitamin D, das für den Stoffwechsel und Konzentration wichtig ist. Laut Arbeitsmediziner Papenfuss können Arbeitnehmer dem so genannten Winterblues und Erkältungen dennoch trotzen. Er rät am Arbeitsplatz:
  • Sonnenlicht tanken: Möglichst viel Zeit an der frischen Luft verbringen, etwa in der Pause. Ein täglicher Aufenthalt von fünf bis 25 Minuten im Freien mit unbedeckten Gesicht, Händen oder Bereichen der Arme reicht, damit sich die Vitamin-D-Speicher auffüllen.
  • Fisch auf den Tisch: Gerade im Winter reicht die Sonne oft nicht aus. Deshalb sollte mindestens einmal pro Woche Seefisch, wie Lachs oder Hering, auf den Mittagstisch. Er erhält neben Jod auch das wichtige Vitamin D. Zitrusfrüchte und heimisches Wintergemüse fördern mit ihren Vitaminen sowie Mineralstoffen ebenso das Immunsystem.
  • Treppen statt Aufzug: 200 Stufen steigen am Tag stärkt nachweislich Herz, Kreislauf, Atmung und Stoffwechsel.
  • Abseits parken: Das Auto entfernter abstellen als sonst, mehr zu Fuß gehen oder bei geeigneter Witterung das Rad nutzen. Das schafft zusätzliche Bewegung.
  • Bewegen im Büro: Anstelle von E-Mails schreiben oder Telefonieren, die Kollegen persönlich aufsuchen. Bei Bildschirmarbeitsplätzen schafft das neben der zusätzlichen Bewegung auch eine Konzentrationspause für die Augen.
  • Regelmäßiges Händewaschen: Es verringert Tröpfcheninfektionen durch übertragene Viren.
  • Grippeimpfung: Angebote des Arbeitgebers zur Grippeschutzimpfung wahrnehmen; vor allem bei Tätigkeiten mit viel Publikumsverkehr.
Gesundheitsmanagement bei Bosch
Das Unternehmen bietet seinen Mitarbeitern eine ganzheitliche Gesundheitsförderung. Ziel des Bosch Gesundheitsmanagements ist es, die Gesundheit und damit die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter zu erhalten und zu fördern. Dieses Gesamtkonzept besteht vor allem aus den betrieblichen Handlungsfeldern: Medizinische Vorsorge, körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, psychische Gesundheit, gesunde Ernährung, Arbeitsgestaltung, betriebliches Eingliederungsmanagement nach längerer Krankheit und Arbeitsschutz. Unter dem Motto „Befit“ bietet Bosch etwa gesundheitsbewusste Speisen, Fitnessangebote oder auch Vorsorgeuntersuchungen an. Das Unternehmen greift dabei auf wissenschaftliche Erkenntnisse sowie auf die Erfahrung seiner Werkärzte, Arbeitsplatzgestalter, Sozialberater und Fitnessexperten zurück.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ von Robert Bosch (1861–1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbstständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte hält mehrheitlich die Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI8401 - 16. Dezember 2013

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Sven Kahn

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