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Bosch kompakt Elektrifizierung des Antriebsstrangs Von Einstiegshybrid über Reichweite bis zur Fertigung in China

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  • 10. September 2013
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Pressetext

Elektromobilität: Fahrspaß und Vernetzung
Zukunftsmarkt: Noch ist die Elektromobilität eine Investition in die Zukunft. Bosch wendet dafür jährlich 400 Millionen Euro auf. Im Fokus steht neben der Kraftstoffersparnis auch der erfahrbare Kundennutzen durch Fahrspaß und Mehrwert im Alltag. Bosch arbeitet daran, dass gängige Elektroautos im Jahr 2020 eine Reichweite von mindestens 300 Kilometern haben werden.

Systemgedanke: Bosch betrachtet beim Elektroantrieb den Gesamtkontext der einzelnen Antriebsstrangkomponenten und denkt beim Thema Reichweite in Konzepten über die Grenzen der Batterie hinaus. Denn nicht nur größere Akkus, sondern auch eine intelligentere Vernetzung des Elektroautos können die Reichweite vergrößern. Hierzu zählt beispielsweise ein intelligentes Lademanagement.

Beispiele für Systemgedanken: Der Elektromotor SMG 180/120 wurde so entwickelt, dass er gerade im für E-Autos wichtigen Stadtverkehr einen Wirkungsgrad von über 90 Prozent hat. Abseits des Antriebsstrangs verbindet Bosch das elektrische Fahren mit dem assistierten Fahren. Beispielsweise mit dem elektronischen Horizont, der rechtzeitig vor Ortseinfahrten die Rekuperation steuert, Bewegungsenergie in elektrische Energie umwandelt, und somit die Reichweite erhöht.

Vernetzung: „Heute ist Elektromobilität noch ein Nischengeschäft, nach 2020 kann sie allerdings ein Massenmarkt werden. Das Elektrofahrzeug wird dann ein vernetztes Fahrzeug sein, das Informationen mit seiner Umgebung austauscht.“
(Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung und zuständig für Forschung und Vorausentwicklung der Robert Bosch GmbH)

Komplettlösung für reine Elektroautos: Bosch liefert den Elektroantrieb schon heute als komplette Systemlösung. Sie besteht aus Elektromotor, Leistungselektronik, Lithium-Ionen-Batteriesystem und rekuperativem Bremssystem. Ein Beispiel hierfür ist die Kooperation mit Chrysler und Fiat beim 500e.

Entwicklungsdynamik: Bosch-Ingenieure brachten Elektroantriebe binnen drei Jahren zur Marktreife. Mit seinen Komponenten und Projekten, die 2010 in den Markt gingen, beliefert Bosch verschiedene Serienprojekte in aller Welt – vom Kleinwagen bis hin zu sportlichen Reiselimousinen und Hochleistungs-Sportwagen.

Kooperationen: Bosch arbeitet weltweit mit Partnern zusammen, um die Elektromobilität global voran zu bringen. Beispiele hierfür sind: UAES in China (E-Maschinen und Leistungselektroniken), das Joint Venture EM-motive mit Daimler in Deutschland (E-Maschinen) und ein Joint Venture mit GS Yuasa und Mitsubishi in Japan (Lithium-Ionen-Batterien).

E-Mobilität weltweit: Bosch hat sich auch bei der E-Mobilität Standbeine in verschiedenen Regionen der Welt geschaffen. Neben der Leitentwicklung in Europa gibt es auch regionale Niederlassungen in den USA und Japan. Zudem ist Bosch der einzige Automobilzulieferer, der sein komplettes Portfolio und System der E-Motoren und Leistungselektroniken für Elektroautos auch durch lokale Produktion in China anbieten kann – und das in vergleichbarer Qualität zum europäischen Markt.

Hybridtechnologie: Schon heute auf dem Weg zum Massenfahrzeug
Marktentwicklung: Bis Ende 2014 wird Bosch 30 Serienprojekte rund um die Elektrifizierung des Antriebs realisiert haben. Bosch prognostiziert für das Jahr 2020 einen weltweiten Absatz von 6,5 Millionen Strong-Hybriden, 3 Millionen Plug-In-Hybriden sowie 2,5 Millionen E-Fahrzeugen (Basis: 113 Millionen verkaufte Fahrzeuge insgesamt im Jahr 2020).

Boost Recuperation System: Damit bietet Bosch den Einstiegshybrid für die Mittelklasse. Zugleich ist es der Grundbaustein für die neuen 48 Volt Bordnetze, da es mit höherer Spannung arbeitet. Wesentliche Vorteile: Es ermöglicht das spritsparende Segeln und nutzt das regenerative Bremsen besonders effizient. Die Kraftstoffersparnis liegt bei bis zu 7 Prozent.

Strong-Hybride: Mit aktuellen Strong-Hybrid-Systemen von Bosch können Autofahrer ihren Verbrauch (im NEFZ) um 15 bis 25 Prozent reduzieren. Elektromotoren für Strong-Hybrid-Fahrzeuge decken ein Leistungsspektrum zwischen 20 und 40 Kilowatt ab. Lithium-Ionen-Akkus für Strong-Hybride haben eine Kapazität zwischen 0,8 und 1,5 Kilowattstunden.

Plug-In-Hybride: Sie können die Energiekosten um bis zu 90 Prozent senken, wenn der Nutzer konsequent an der Steckdose auflädt. Im fest definierten neuen europäischen Fahrzyklus liegt die Spritersparnis bei mindestens 50 Prozent. E-Motoren leisten im Plug-In-Hybrid zwischen 30 und 80 Kilowatt, die Batterie speichert bis zu 12 Kilowattstunden. Das System ist besonders geeignet für Mittelklassefahrzeuge, elektrifizierte SUV bis hin zu Sportwagen.

Bonus: Der Elektromotor SMG 180/120 von Bosch lässt sich auch an der Hinterachse eines Autos anbringen. Somit kann bei frontgetriebenen Fahrzeugen der Verbrennungsmotor die Vorderachse und der Elektromotor die Hinterachse antreiben. Kunden erhalten dadurch in Ihrem Hybrid zusätzlich den Mehrwert eines Allradantriebs. Ein Beispiel für solch einen Axle-Split-Hybrid ist der Peugeot 3008 Hybrid4, den PSA und Bosch bereits als ersten Diesel-Hybrid der Welt in Serie gebracht haben.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Auf der 65. Internationalen Automobil-Ausstellung 2013 in Frankfurt am Main präsentiert Bosch technische Lösungen für die vernetzte Mobilität. Vielfältige Innovationen machen den Straßenverkehr künftig noch effizienter und sauberer, aber auch sicherer und komfortabler. Bosch zeigt seine Highlights auf der IAA in Halle 8, Stand A04.

Mobility Solutions ist der größte Unternehmensbereich der Bosch-Gruppe. Er trug 2015 mit 41,7 Milliarden Euro 59 Prozent zum Umsatz bei. Damit ist das Technologieunternehmen einer der führenden Zulieferer der Automobilindustrie. Der Bereich Mobility Solutions bündelt seine Kompetenzen in den drei Domänen der Mobilität – Automatisierung, Elektrifizierung und Vernetzung – und bietet seinen Kunden ganzheitliche Mobilitätslösungen. Die wesentlichen Geschäftsfelder sind: Einspritztechnik und Nebenaggregate für Verbrennungsmotoren sowie vielfältige Lösungen zur Elektrifizierung des Antriebs, Fahrzeug-Sicherheitssysteme, Assistenz- und Automatisierungsfunktionen, Technik für bedienerfreundliches Infotainment und fahrzeugübergreifende Kommunikation, Werkstattkonzepte sowie Technik und Service für den Kraftfahrzeughandel. Wichtige Innovationen im Automobil wie das elektronische Motormanagement, der Schleuderschutz ESP oder die Common-Rail-Dieseltechnik kommen von Bosch.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI8262 - 10. September 2013

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Florian Flaig

+49 711 811-6282 E-Mail senden

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