Mobility Solutions

Erdgas und Ethanol Einspritzsysteme von Bosch für alternative Kraftstoffe Umweltfreundlich und Ressourcen schonend

  • Erdgas: Rund 25 Prozent weniger CO2 im Vergleich zu Benzin
  • Ethanol: Bewährte FlexFuel-Technik für jedes Mischungsverhältnis
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  • 13. September 2011
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Pressetext

Bosch bietet auch für den Einsatz alternativer Kraftstoffe maßgeschnei­derte Motorsteuerungssysteme und Einspritzkomponenten an. Damit kön­nen Ottomotoren mit Erdgas oder mit Ethanol-Benzinmischungen betrieben werden. Mit diesen Kraftstoffen ist eine signifikante Verringerung der Koh­lendioxid-Emissionen möglich. Deren Verwendung trägt zudem zur Scho­nung der Erdölreserven bei.

Bifuel-Systeme: Erdgas für Ottomotoren
Im Vergleich zu Benzin entsteht bei der Verbrennung von Erdgas (CNG = Compressed Natural Gas) etwa 25 Prozent weniger Kohlendioxid (CO2). CNG-Abgase sind geruchlos und enthalten keine Partikel. Der Kraftstoff kommt zudem ohne Additive aus, seine Herstellung erfordert keine auf­wendige Raffinierung. Methan, als Hauptbestandteil von Erdgas, kann auch umweltfreundlich aus Biomasse oder aus regenerativ erzeugtem Strom – etwa über Windkraft- oder Photovoltaikanlagen – hergestellt werden. Auch wenn das Erdgas-Tankstellennetz kontinuierlich wächst – knapp 1 000 Sta­tionen in Deutschland bieten CNG an – sind die Fahrzeuge heute meist mit Bifuel-Systemen ausgestattet, die sowohl mit Erdgas als auch mit Benzin betrieben werden können. Hierfür liefert Bosch mit der NG-Motronic das komplette Einspritzsystem. Dazu zählen die Motorsteuerung, die Erdgas-Injektoren NGI2, Kraftstoffzuteiler sowie Gas-, Tankdruck-, Niederdruck- und Temperatursensor. Dank der hohen Klopffestigkeit von CNG können Erdgasmotoren weiter optimiert werden. In Verbindung mit Turboaufladung lassen sich Downsizing-Konzepte realisieren, die den Wirkungsgrad und die Leistung des erdgasbetriebenen Motors weiter verbessern.

FlexFuel-Technik: Ethanolbetrieb für Saugrohr- und Direkteinspritzung
In Südamerika ist auf Pflanzenbasis hergestelltes Ethanol eine wichtige Ergänzung zum herkömmlichen Benzin. Dieser Treibstoff aus nachwachsen­den Rohstoffen führt zu einer merklichen Entlastung in der CO2-Bilanz. In den USA werden zunehmend FlexFuel-Fahrzeuge zugelassen, die mit 85-prozentiger Ethanol-Beimengung zum Benzin fahren können. Bosch hat hierfür die FlexFuel-Technik entwickelt. Damit lassen sich Ottomotoren mit variablen Benzin-Ethanol-Gemischen betreiben – von Benzin bis zu reinem Ethanol (E100). Das Motorsteuergerät passt Einspritzung, Zündung und weitere Systemparameter automatisch an den jeweiligen Ethanolanteil und die Betriebsbedingungen an. FlexFuel-Systeme sind sowohl für Ottomoto­ren mit Saugrohr- als auch mit Direkteinspritzung verfügbar. Da Ethanol aufgrund seiner chemischen Eigenschaften vor allem bei niedrigen Tempe­raturen das Startverhalten und den Motorlauf negativ beeinflussen kann, hat Bosch sein Angebot um das Flex-Start-System erweitert. Es erwärmt – falls notwendig – über das elektrisch beheizte Kraftstoffverteilerrohr den Kraftstoff und ermöglicht damit auch bei niedrigen Temperaturen prob­lemloses Starten und Fahren. Dadurch kann das zweite Kraftstoffsystem für reines Benzin in diesen Fahrzeugen entfallen.

Biokraftstoffe im Dieselmotor
Auch der Dieselmotor bietet die Möglichkeit der Verwendung biogener Kraftstoffe zur weiteren Verbesserung seiner ohnehin schon sehr günstigen CO2-Bilanz: Neben Biodiesel, der heute bereits mit einem Anteil von sieben Prozent im Tankstellenkraftstoff enthalten ist, können auch hydrierte Pflan­zenöle und Biodiesel der zweiten Generation beigemischt werden. Dies ist auch noch in wesentlich höheren Beimischungsanteilen möglich als beim herkömmlichen Biodiesel, ohne dass Zusatzmaßnahmen an der Einspritz­anlage notwendig werden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

PI7480 - 13. September 2011

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Florian Flaig

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